hamburger-retina

Das Kultur- und Lifestyleportal für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Fotopreis Prix Picet

Künstler und Künstlerinnen in der Corona-Haft

Unter dem Titel „confinement“, auf Deutsch Haft, hat der Verlag teNeues (www.teneues.com) jetzt eine beeindruckende fotografische Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie veröffentlicht.

43 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen auf 111 Seiten Werke, die sich mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise während der noch immer anhaltenden Isolation beschäftigen.

Es sind Landschaftsaufnahmen, Portraits, Architekturaufnahmen und Stillleben, die diese nie dagewesene Situation spiegeln, einen schier nie enden wollenden Lockdown, in dem Künstler weltweit meist als nicht systemrelevant bezeichnet werden und schlussendlich auf sich selbst gestellt, vielleicht sogar verlassen worden sind.

Die in dem großformatigen Buch vorgestellten Künstlerinnen und Künstler wurden allesamt für den renommierten Fotopreis Prix Picet nominiert.

Die Auszeichnung wird an Fotografen vergeben, die sich insbesondere der Nachhaltigkeit der Natur verschrieben haben.

„confinement“ ist ein einzigartiges wie wertvolles Zeitdokument aus einer außergewöhnlichen Epoche, von der die Welt plötzlich überrascht wurde und kostet 39,90 Euro.

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

mehr
  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
  • |
  • 18.02.2021

Aktuelles - Marketing News

  • Neues Gesicht und Stimme der Kampagne ist Katy Perry
    Hör ich da Lieferando?

    Katy Perry wirbt für Lieferando und US-Fußballerinnen werden nun wie Fußballer bezahlt

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    einen wunderschönen guten Morgen aus München. Heute gibt es an dieser Stelle unter anderem die Spot-Premiere von Katy Perry für Lieferando, Einblicke ins Community Management mit der TikTok-Brand des Monats April, 4Bro, Plagiatsvorwürfe an Beiersdorf und Alkohol und Cannabis.

    Spot-Premiere: Katy Perry wirbt für Lieferando

    Nach Snoop Dogg hat Just Eat mit Katy Perry jetzt ein neues musikalisches Schwergewicht als Testimonial gewonnen: In Deutschland läuft die Kampagne ab sofort unter dem Slogan "Hör ich da Lieferando?"

    US-Fußballerinnen schreiben Geschichte: Gleiche Bezahlung wie Männer

    Obwohl die Fußball-Frauennationalmannschaft der USA viel erfolgreicher ist als die der Herren, erhielt sie bislang viel niedrigere Prämien. Nach einer Diskriminierungsklage ist dem Team nun aber ein historischer Sieg gelungen.

    Startup erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Beiersdorf

    Refill, Reuse, Reduce: Mit diesem Claim wirbt das Kosmetik-Startup "Better by Less". Aber auch Nivea für ein sehr ähnliches Produkt. Wie Gründerszene herausgefunden hat, hat sich der Konzern möglicherweise des Startup-Konzepts bedient.

    Das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     
    Seit zwei Jahren beschäftigt sich die Kommunikationsbranche mit der Frage, wie sie in Zeiten von Remote Work Kultur schafft. Die Agentur Ogilvy hat jetzt für sich einen Plan dazu vorgelegt: Im Prinzip können alle Kolleg:innen arbeiten, von wo sie wollen, sogar mal vier Wochen im Ausland. 
     
    Das Büro soll zum Ort für Austausch, Inspiration und Kollaboration werden. Agenturchef Björn Bremer sagt: “Wenn Starbucks das Wohnzimmer der 90er war, dann muss das Büro der Hang-Out-Spot der 20er werden.” Ob das funktioniert, wird die Zeit zeigen. Ein guter Ansatz ist es sicher.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Euer Team Agency Snack.

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • 50 Jahre Nike. Spike Lee und Indigo Hubbard-Salk feiern die Vergangenheit – und die Zukunft
    Geburtstag mit Superstar-Video

    Nike feiert seinen 50. Geburtstag und die Finnen bekommen ein NATO-Bier

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    einen wunderschönen guten Morgen aus München. Heute berichten wir über den nicht ganz so ehrenvollen Abschied von Josef Joffe bei der Zeit, neue Kampagnen von MVG, Aldi und Flink sowie die wichtigsten Takeaways der “NFT LA” und “Miami NFT Week”.

    Nike feiert 50. Geburtstag mit Superstar-Video

    Zum (verspäteten) 50. Geburtstag von Nike hat Kult-Regisseur Spike Lee ein Video gedreht, das die Geschichte des Sportartikel-Giganten feiert – und das zeigt, wie es bei Nike weitergeht. Nike wurde eigentlich schon 1964 gegründet, damals noch als "Blue Ribbon Sports". Die Umbenennung in Nike folgte dann 1971. 


    Finnische Brauerei bringt Nato-Bier auf den Markt

    Mit einem besonderen Bier können die Finnen ab sofort auf die Bewerbung ihres Landes um Mitgliedschaft im westlichen Verteidigungsbündnis anstoßen. Die Brauerei liegt nur eine Stunde von der russischen Grenze entfernt. Aus aktuellem Anlass hat die kleine Brauerei Olaf Brewing in der finnischen Stadt Savonlinna ein Bier mit dem Namen "Otan Olutta" gebraut. 

    Flink präsentiert zwei Promi-Testimonials

    Lena Gercke und Joko Winterscheidt sind ab sofort als Gesichter des Food-Lieferdienstes Flink im Einsatz. Die Kampagne besteht aus mehreren TV-Spots und Social-Media-Aktivitäten.


    USA: Frauen löschen ihre Menstruations-Apps

    Aus Angst vor einem künftigen Abtreibungsverbot in konservativen US-Bundesstaaten löschen derzeit Millionen von Frauen ihre Menstruations-Apps. Sie haben Angst vor Strafverfolgung.

    Josef Joffe: Zeit-Mitherausgeber dankt ab
     
    Bankier Max Warburg war gewarnt: Zeit-Mitherausgeber Josef Joffe informierte ihn über Recherchen seiner eigenen Zeitung gegen das Geldhaus. Der Spiegel hat den Vorgang enthüllt, nun gibt es Konsequenzen.


    Heute wieder das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     
    Strategie: Der Shared-Mobility-Anbieter Tier setzt einen neuen Schwerpunkt in der Kommunikation. Die Marken-Initiative stellt das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund.
     
    Wechsel:  Drei Jahre lang war Fabian Rößler bei Kolle Rebbe, die künftig Accenture Song heißt. Nun kümmert er sich bei Antoni_99 als Group Creative Director um den Kunden Aldi.
     
    Kampagne: Der Food-Lieferdienst Flink startet eine neue Kampagne. Gesichter der Marke sind Lena Gercke und Joko Winterscheidt.  

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Eure W&V

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • Leni Klum ist vor rund anderthalb Jahren in die Fußstapfen ihrer Mutter getreten
Wau! Mit Hund flirtet es sich beim Tinder-Event noch besser
    Germany's Next Topmodel

    Heidi Klum engagiert ihre Tochter Leni Klum für ihre Jury

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    einen wunderschönen guten Morgen aus München. Heute berichten wir unter anderem über den Deutschland-Start von Caia Cosmetics, warum ProSiebenSat.1-Vorstandsvorsitzender Rainer Beaujean keine Angst vor Netflix und Amazon hat und wofür Judi Dench in ihrem allerersten TV Spot wirbt

    Leni Klum wird Gastjurorin bei Germany's Next Topmodel

    Heidi Klum holt sich für ihre ProSieben-Show "Germany's Next Topmodel" einmal mehr Unterstützung aus der Familie. Heidi Klum engagiert ihre Tochter Leni Klum für das Halbfinale ihrer Model-Show. Die 18-Jährige wird im Halbfinale auf der Juroren-Bank sitzen und die sechs verbliebenen Model-Anwärterinnen auf Final-Tauglichkeit überprüfen.V-Spot wirbt.


    Bier-PR: Ad Publica holt Carlsberg-Etats

    Um die Kommunikation für die Biermarken Astra, Holsten und Duckstein aus dem Portfolio von Carlsberg Deutschland kümmert sich künftig die Hamburger Agentur Ad Publica.


    Neue Rubrik "Tierliebe": Tinder kommt auf den Hund

    Das wird ein tierisches Wochenende für Flirtwillige in London: Tinder eröffnet ein Pop-up-Pub für Tierfreunde. Das Event ist der Startschuss für die neue Rubrik "Tierliebe", denn gerade Hunde sind Matchmaker.

    About You bringt Kollektion von Alvaro Soler

    Alvaro Soler ist längst nicht mehr nur Popsänger und The Voice Kids-Juror, sondern auch Style-Vorbild. Jetzt gibt es bei About You Mode des Spaniers zu kaufen.

    Heute wieder das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     

    Mediamonks: Nach den angekündigten Abgängen von Till Eckel und Thomas Strerath: Interview mit Mediamonks-Cogründer Victor Knaap. Ministry Group: Die Agenturgruppe holt den Etat zur Arbeitgeberkommunikation der AOK.
    Ad Publica: Die PR-Agentur schenkt sich Etats von Carlsberg ein.  

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Eure W&V

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt

    mehr

Aktuelles - Kultur und Medien

  • Industriefotografie von Timo Lutz
    vieleicht die Industriefotografie

    Von Naturfotografie bis Dokumentarfotografie: Welche Richtung passt zu Ihnen?

    Die Fotografie ist ein toller Zeitvertreib und kann auch ein schönes Hobby sein. Man kann die Welt auf ganz neue Art und Weise entdecken und sieht die Dinge mit anderen Augen.

    Auch wenn man nicht immer perfekte Fotos machen kann, ist es doch eine schöne Herausforderung und man lernt immer wieder dazu. Doch welche Fotografie Richtung passt zu Ihnen? Wir stellen Ihnen beliebte Richtungen vor.

    Naturfotografie

    Naturfotografie ist eine tolle Möglichkeit, die Schönheit der Natur einzufangen. Aber es ist nicht nur ein Foto von einem schönen Ort. Naturfotografie ist viel mehr als das.

    Es geht darum, die Natur in ihrer ganzen Pracht zu fotografieren. Das kann ein Sonnenuntergang am Strand sein, oder aber auch ein Foto von einem Baum im Winter. Es gibt so viele schöne Motive in der Natur, dass es schwer ist, sich für nur eines zu entscheiden.

    Dokumentarfotografie

    Wenn Sie sich für die Welt interessieren und Ihre Fotos zeigen sollen, wie sie wirklich ist, dann ist Dokumentarfotografie genau das Richtige für Sie. Diese Art der Fotografie beinhaltet die Aufnahme von Bildern, die ein bestimmtes Ereignis, eine Person oder einen Ort dokumentieren. Es ist wichtig, dass Sie ein Auge für Details haben und in der Lage sind, Geschichten mit Ihren Bildern zu erzählen.

    Einige bekannte Dokumentarfotografen sind Henri Cartier-Bresson, Ansel Adams und Dorothea Lange.

    Porträtfotografie

    Wenn Sie sich für eine Porträtfotografie entscheiden, dann sollten Sie wissen, dass diese Fotografie-Richtung viel mehr ist als nur ein Foto von jemandem zu machen. Porträtfotografie ist die Kunst, eine Person oder eine Gruppe von Menschen so zu fotografieren, dass ihre Persönlichkeit und ihr Charakter in dem Bild zum Ausdruck kommen.

    Dafür müssen Sie in der Lage sein, mit Menschen zu interagieren und eine Vertrauensbeziehung aufzubauen.

    Industriefotografie

    Industriefotografie ist die Kunst der Fotografie von industriellen Anlagen und Objekten. Diese Art der Fotografie kann sowohl künstlerisch als auch dokumentarisch sein. Industriefotografen müssen oft in engen Räumen arbeiten und sich mit schwierigen Lichtverhältnissen auskennen. Die Fotos, die sie machen, werden häufig in technischen Zeitschriften oder Werbebroschüren veröffentlicht.

    Weitere interessante Fotografie-Richtungen

    Es gibt natürlich noch mehr interessante Disziplinen, dazu gehören:

    • Tierfotografie
    • Landschaftsfotografie
    • Aktfotografie
    • Hochzeitsfotografie
    • Sportfotografie
    • Unterwasserfotografie
    • Produktfotografie
    mehr
  • Lenny Pojarov
    All Together Now

    Lenny Pojarov in Deutschlands größter TV-Jury - Neue Musikshow bei SAT.1

    Die Sängerin und Songwriterin Lenny Pojarov ist Teil der größten TV-Jury Deutschlands in der brandneuen SAT.1-Musikshow “All Together Now”. Das Konzept: Kandidat*innen haben genau 100 Sekunden Zeit, um 100 Profi-Musiker*innen, die Jury mit ihrem Gesang buchstäblich vom Hocker reißen. Wer die meisten zum Aufstehen, Tanzen und Mitsingen bringt, gewinnt das Preisgeld von 10.000 Euro. 

    “Zu erleben, wie so viele Menschen auf Anhieb von einer Performance überzeugt sind und begeistert mitmachen – das ist Gänsehaut pur”, betont Lenny Pojarov und ergänzt: “Es ist wunderbar, gemeinsam mit anderen Expert*innen dabei sein zu dürfen.”

    Ab dem 27. Mai 2022, lädt Moderatorin Melissa Khalaj jeden Freitag um 20:15 Uhr zur Prime-Time-Party ein. Neben Lenny Pojarov bewerten auch andere Profis wie Linda Teodosiu, Jazzy Gudd, Rapper MC Fitti, Graham Candy oder der Star-Geiger Igor Epstein das Talent der Teilnehmer*innen.

    Lenny Pojarov ist mit TV-Auftritten in der SAT. 1-Show "Let the music play - Das Hit Quiz" und in der VOX-Sendung “Shopping Queen” – die sie beide gewann - bundesweit bekannt geworden.

    In ihrem aktuellen Song “Worthy” (dt. wertvoll), der von RE:MIND aus Düsseldorf produziert wurde,  macht die gebürtige Kirgisin all denen Mut, die unter Selbstzweifeln leiden und Angst vor der Zukunft haben. 

    Lenny Pojarov begann bereits im zarten Alter von sechs Jahren ihre Klavierausbildung, später kamen noch Gitarren- und Ballettunterricht hinzu. Damit setzte sie schon früh den Grundstein für ihre musikalische Laufbahn. Heute bietet sie ihre Musik – schönsten Pop in all seinen Farben – in unterschiedlichen Bühnenshows an. 

    mehr
  • Die Beatles in Hamburg erleben
    Die Beatles in Hamburg erleben

    Hamburg feiert den 80. Geburtstag von Paul McCartney mit einer großen Tribute Show

     Die Beatles starteten 1960 ihre Karriere in Hamburg. In kaum einer anderen Stadt sind sie öfter aufgetreten, keine andere Stadt prägte sie mehr und keinen anderen Kiez kann man so gut auf ihren Spuren entdecken wie St. Pauli.

    Diesen Sommer gibt es hierfür gleich zwei Anlässe: vom 7. Juni bis 31. Juli wird das Beatles Musical „all you need is love“ im St. Pauli Theater aufgeführt.

    Und am 19. Juni feiert Hamburg den 80. Geburtstag von Paul McCartney, mit einer großen Tribute Show der Beatles Expertin Stefanie Hempel und viel musikalischer und literarischer Prominenz, wie Wolfgang Niedecken, Inga Rumpf, Gustav Peter Wöhler, Otto Waalkes, Stoppok oder dem Schriftsteller Frank Goosen.

    Im Juni wird Paul McCartney 80 Jahre alt. Vor 62 Jahren startete er mit den Beatles in Hamburg, im Indra Club, die größte popmusikalische Karriere aller Zeiten.

    An keinem Ort der Welt spielten sie mehr als hier – 1.200 Stunden auf Hamburger Bühnen, 281 Konzerte und fünf Engagements in vier verschiedenen Clubs.

    Die monatelangen Engagements und endlosen Nächte in den Clubs auf St. Pauli machten die Beatles zu einer professionellen Live-Band, hier trafen sie auf Ringo Starr, hier formten sie ihren Stil und fanden den Haarschnitt, der zu ihrem Markenzeichen wurde. „We grew up in Hamburg, not Liverpool“, sagte John Lennon später.

    Überall auf St. Pauli kann man auf den Spuren der Beatles wandeln und oftmals in den gleichen Music-Clubs neue Bands entdecken.

    Der Geburtstag von McCartney und ein Beatles-Musical im St. Pauli Theater bieten im Juni und Juli zusätzliche Anlässe, Hamburg auf den Spuren der Fab Four zu entdecken.      

    Erfolgs-Musical um die legendären Beatles auf den Kiez 

    Die Musical-Biographie „all you need is love!” bringt den Zauber der 60ziger zurück auf die Bühne. Coronabedingt ist die Produktion nun erst 2022 in Hamburg, dem Geburtsort der Beatles, zu sehen und zwar vom 7. bis 29. Juni sowie 5. bis. 31. Juli im St. Pauli Theater - mitten auf dem Hamburger Kiez.

    In dem Erfolgs-Musical überzeugen die Künstler nicht nur durch ihren professionellen Live-Gesang, auch ihr Schauspieltalent kommt in den wiederkehrenden Sprechepisoden und Kurzgeschichten zur Geltung.

    Authentische Kostüme und historische Videoeinspielungen machen die Illusion perfekt und versetzen das Publikum zurück in die 60er-Jahre.

    Die Zuschauer können jenes legendäre Jahrzehnt nachempfinden, in dem die Beatles scheinbar mühelos einen Welthit nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelten und die Konkurrenz schier zur Verzweiflung brachten. 

    Um Hamburg auf den Spuren der Beatles zu entdecken, bietet die Hamburg Tourismus GmbH ein „Beatles-Package“ für den Zeitraum an.

    Im Reisepaket „All you need is Love - Das Beatles-Musical“ sind eine Übernachtung im ausgewählten Hotel inkl. Frühstück, ein Musical-Ticket in der gewählten Preiskategorie und eine Hamburg CARD (3 Tage) – dem Entdeckerticket für freie Fahrt mit Bus und Bahn im Wert von 28,90 Euro - enthalten. Preise starten ab 93 Euro pro Person.

    Das Paket ist hier oder telefonisch unter +49 (0)40 30051 720 buchbar. Dort finden sich auch noch weitere Beatles-Tipps, Touren und Informationen rund um die Fab Four in Hamburg. 

    Celebrating Paul – Tribute Konzert zum 80. Geburtstag von Paul McCartney 

    Ein weiterer Anlass, die Beatles in Hamburg (neu) zu entdecken, ist das Tribute Konzert in der Hamburger Fabrik am Sonntag den 19. Juni zu Ehren von Sir Paul McCartney mit vielen bekannten Musiker*innenn.

    Einen Tag vorher, am 18. Juni, feiert Paul seinen 80. Geburtstag. Er ist einer der größten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts und die größte lebende Musikerlegende. Hamburg hat diese Erfolgsstory mitbegründet und erst ermöglicht.

    Eine große Geburtstags-Show feiert sein musikalisches Werk. Die Hamburger Beatles Expertin Stefanie Hempel und ihre Band haben viele bekannte Künstler*innen verschiedenster Genres eingeladen, um diese großen Songs und Melodien zu zelebrieren.

    Gemeinsam bringen sie die Vielschichtigkeit, die Farbigkeit, die tiefe Menschlichkeit und den unwiderstehlichen Pop der Musik von Paul McCartney auf die Bühne. 

    Mit dabei sind u.a. Wolfgang Niedecken, Inga Rumpf, Gustav Peter Wöhler, Otto Waalkes, Stoppok, das Kaiser Quartett und Phil Siemers. Es werden Songs aus Pauls gesamter Karriere präsentiert und interpretiert.

    Vom Hamburg Rock’n’Roll, über den Beatlemania-Sound, die großen Balladen, Solo-Stücke, Wings- und Beatles-Klassiker. Der bekannte Autor und Kabarettist Frank Goosen wird mit Stefanie Hempel durch das Programm führen. 

    Zusammen werden sie hinter die Songs blicken, die Geschichten erzählen und mit den musikalischen Gästen über die Faszination und die Unsterblichkeit der Beatles in Hamburg plaudern. Tickets kosten 41 Euro und sind unter Eventim und Reservix online zu kaufen. 

    Hamburg als Sprungbrett für Musiktalente

    Auch heute noch ist der Spirit der Beatles in Hamburg allgegenwärtig – nicht nur auf thematischen Stadtführungen, wie der musikalischen Beatles-Tour mit Stefanie Hempel, sondern vor allem in den unzähligen Live-Musikclubs der Reeperbahn und auf den Musik-Festivals der Stadt.

    So ist das Reeperbahn Festival als Europas größtes Club-Festival jedes Jahr im September das perfekte Sprungbrett für Newcomer-Bands, die teilweise auf den gleichen Bühnen performen, auf denen die Beatles schon vor 60 Jahren spielten. Mehr über die Musikmetropole Hamburg unter www.hamburg-tourismus.de/musik.

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr

Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Wer nicht früh genug aufsteht, ist selbst schuld – und verpasst den Sonnenaufgang sowie das Frühstück auf der fast 2.000 Meter hoch gelegenen Hintereggalm oberhalb von Schenna
    HINTEREGGALM - SCHUTZHÜTTE

    Feine Berggasthöfe im Hirzergebiet und am Schennaberg

    Wer Schenna nicht „von oben“ betrachtet hat, der verpasst – beinah – das Beste. Denn im Hirzergebiet und am Schennaberg weit über der Gemeinde bei Meran locken nicht nur aussichtsreiche Wege, sondern auch zahlreiche lohnenswerte Einkehrschwünge.

    Dort werden neben Südtiroler Hausmannskost allerlei Spezialitäten aus eigener Herstellung serviert – allem voran frische Sennerei-Produkte aus der Milch von genau den freilaufenden Weidekühen, die Bergfexen auf ihren Touren begegnen.

    Manche Routen wie der Europäische Fernwander- oder der Almenweg passieren gar mehrere Schenner Hütten und verbinden so alpine Hochgenüsse mit weiten Panoramablicken auf den Meraner Talkessel.

    Dank des sonnigen Südtiroler Wetters sind die meisten der kleinen, feinen Berggasthöfe übrigens bis in den Spätherbst geöffnet. 

    Dem Südtiroler Himmel so nah kommen Schenna-Urlauber der Hintereggalm nicht nur aufgrund ihrer Höhe auf 1.960 Metern.

    Dank Hirzer-Seilbahn und direkter Lage am Europäischen Fernwanderweg E5 können Familien sie in zirka einer Stunde sogar mit dem Kinderwagen erreichen, größere Kids fühlen sich auf dem Spielplatz oder am kleinen Bach wohl.

    Eltern genießen unterdessen auf der gemütlichen Sonnenterrasse typische Südtiroler Almschmankerl wie Schlutzer und Kaiserschmarrn. Wer länger verweilen möchte, bleibt einfach über Nacht (Mehrbettzimmer ab 30 €/Pers., DZ ab 40 €/Pers., beides inkl. Frühstück).

    Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

    mehr
  • Die Playa de Muro gehört zu den schönsten Stränden der Welt – und liegt fußläufig zum Fünf-Sterne-Grupotel Parc Natural & Spa
    Strände mit Wow-Faktor

    Playa de Muro – Der Strand mit Weltklasse auf Mallorca

    Inselkenner wissen: Mallorca hat viel mehr zu bieten als Partys an der Playa de Palma. Entsprechend finden Urlauber an der 550 Kilometer langen Küstenlinie der spanischen Baleareninsel auch zahlreiche Familien-Locations. Viele davon sind zu Lieblingsplätzen geworden.

    An den breiten Stränden gibt es jede Menge Platz zum Spielen und Sonnenbaden. Häufig spenden Pinien oder Palmen Schatten, Strandrestaurants servieren frischen Fisch und Bars locken zum Sundowner mit den Füßen im warmen Sand.

    Die meisten Grupotel Hotels & Resorts liegen direkt an Mallorcas schönsten Playas. Familien freuen sich über ein großzügiges Ambiente, abwechslungsreiche (Kinder-)Buffets, Spa-Angebote, Kinderclubs und Babysitter-Service

    Sechs Kilometer Sand, Dünen, Sonne und kristallklares Wasser – die Playa de Muro ist die gleichzeitig größte und längste ihrer Art im Nordosten Mallorcas und zählt obendrein zu den besten Stränden der Welt.

    Für Eltern mit Kindern ist vor allem das nur flach abfallende Wasser ein Highlight. Liegen und Sonnenschirme sind gegen Gebühr erhältlich, Action bringen Kitesurfing, Volleyball oder eine Fahrt auf dem Banana-Boot.

    Schon lange beliebt ist das Fünf-Sterne-Grupotel Parc Natural & Spa. Mit seinen verschiedenen Restaurants und dem umfassenden Wellnessangebot sorgt es bei Erwachsenen für ein relaxtes Urlaubsfeeling.

    Die Kleinen haben hier ihren eigenen Pool und immer viel Spaß im Kinderclub des Hotels. DZ ab 190 €/Nacht. Weitere Familienhotels: Grupotel AmapolaGrupotel Los Príncipes & SpaGrupotel Natura PlayaGrupotel Alcudia Suite

    Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

     

     

     

     

    mehr
  • Dabei kann man im Privatjet ein unglaubliches Weinerlebnis in der Luft genießen
    Mit einem der berühmtesten Köche der Welt

    Mit dem Privatjet in die Flitterwochen mit kleinen luxuriösen Extras

    Ob eine Zeremonie in kleinem Rahmen oder die ganz große Party: Die anschließende Hochzeitsreise soll für die meisten Paare etwas ganz Besonders sein, um die Zeit zu zweit in vollen Zügen zu genießen.

    Wie wäre es daher mit einem exklusiven Start in die Flitterwochen? VistaJet, das private Luftfahrtunternehmen, bringt Sie und Ihren Partner luxuriös und komfortabel an Ihr Wunschziel.

    Um sicherzustellen, dass Sie eine unvergessliche Hochzeitsreise erleben, hat VistaJet weitere nützliche Tipps zusammengestellt.

    Planen Sie gemeinsam
    Nach all den Hochzeitsvorbereitungen wird Ihre Hochzeitsreise Ihnen die dringend benötigte entspannende Zeit zu zweit bescheren.

    Auch wenn einer von Ihnen gerne die Führung übernimmt, ist diese Reise vielleicht eine der größten, die Sie bisher gemeinsam unternommen haben, daher ist es wichtig, dass Sie beide mitreden können.

    Auf diese Weise können Sie Dinge planen, die Ihnen beiden Spaß machen, und großartige Erinnerungen schaffen.

    Entscheiden Sie, welche Art von Urlaub Sie sich wünschen
    Möchten Sie sich zwei Wochen lang am Strand entspannen und nichts anderes tun, als in der Sonne zu liegen und Cocktails zu schlürfen? Oder vielleicht doch lieber eine abenteuerliche Expedition unternehmen?

    Bevor Sie sich für ein bestimmtes Reiseziel entscheiden, sollten Sie überlegen, welche Aktivitäten Sie dort unternehmen möchten.

    Diejenigen von Ihnen, die während ihres Aufenthalts in schicken Einkaufszentren stöbern möchten, bevorzugen vielleicht Paris oder Mailand, während andere, die ein paar Tage beim Tauchen verbringen möchten, vielleicht auf die Malediven oder nach Südafrika reisen möchten.

    Profitieren Sie von den kleinen luxuriösen Extras
    Alle VistaJet-Privatjets verfügen über einheitliche und identische Kabinen in der gesamten Flotte – mit butterweichem italienischem Leder für ein komfortables Gefühl, Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle und Kaschmirdecken –, aber Sie können auch wählen, welche Extras Sie während des Fluges genießen möchten.

    Auf dem saisonalen À-la-carte-Menü finden Sie Gerichte von einigen der berühmtesten Köche der Welt, oder Sie können ein unglaubliches Weinerlebnis in der Luft genießen – gibt es eine bessere Art, Ihre Flitterwochen zu beginnen und zu beenden?

    Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,

    mehr

Lebensart - Essen und Trinken

  • Die Tour auf die Videgger Assenhütte oberhalb von Schenna/Südtirol erfordert auf einem kurzen Wegabschnitt Trittsicherheit, doch die Mühe lohnt sich allein wegen der Aussicht
    eine der gemütlichsten Almen

    Die Assenhütte in Schenna überzeugt mit feiner Küche

    Laut Gault&Millau ist die Assenhütte in Schenna eine der gemütlichsten Almen, die das Meraner Land zu bieten hat.

    Und nicht nur die Aussicht auf den Talkessel, den Vinschgau und die Texelgruppe ist atemberaubend – ebenso überzeugt die feine Küche aus hausgemachten Produkten wie Kuhmilch, Eiern, Speck, Säften und Kuchen.

    Ihren Namen verdankt die Alm auf zirka 2.000 Metern übrigens dem Videgger Assen genannten, saftig-grünen Kegel, der sogar von der Südtiroler Kurstadt Meran aus zu sehen ist.

    Ab der Bergstation des Sessellifts Tall-Grube dauert die Wanderung etwa eineinviertel Stunden.

    Ifingerhütte 

    Zu Füßen des gleichnamigen Schenner Hausbergs gelegen, erreichen Wanderer die Ifingerhütte auf 1.815 Metern von der Bergstation der Taser Seilbahn (1.450 Meter) in – je nach Kondition – ein bis zwei Stunden über den Wanderweg 18A.

    Wer mag, steigt von dort noch weiter auf den Lawand-Gipfel. Alle anderen machen es sich auf der riesigen grünen Almwiese bequem oder erfreuen sich an einer herzhaften Südtiroler Jause im urigen Refugium mit Blick auf den gesamten Meraner Talkessel.

    Assenhütte

    Obertall - Joggelerhof 44

    39017 Schenna

    pircher1931@remove-this.gmail.com

    +39 347 5308364

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

    mehr
  • Brunch, Lunch, Aperitif – sobald die Südtiroler Sonne scheint, ist die Bistro-Terrasse der Therme Meran Hotspot für Einheimische und Besucher
    Am Laufsteg der Passerstadt

    Die angesagteste Aperitivo-Locations in Meran - Sehen und Gesehenwerden

    Auch wenn ihr puristischer Stil radikal von der Belle-Époque-Architektur rundherum abweicht, hat sich die Therme Meran binnen kürzester Zeit zum neuen Herzstück der Südtiroler Kurstadt entwickelt. 

    Mit 25 In- und Outdoor-Pools, einer 2.200 Quadratmeter großen Saunalandschaft und dem modernen MySpa ist die Therme Meran zudem Südtirols bekannteste Wellnessoase.

     Mittlerweile hat sich der riesige Platz vor dem markanten Glaskubus von Star-Architekt Matteo Thun zu einer der angesagtesten Aperitivo-Locations der Stadt und Bühne zum Sehen und Gesehenwerden gemausert.

    Gemeinsam mit Spritz und Co. werden auf Wunsch alpin-mediterrane Spezialitäten aus frischen, saisonalen Produkten serviert – die fantasievollen Drink- und Pastakreationen sind mittlerweile sogar unter Meranern legendär. www.termemerano.it/therme/bistro

    Sobald es die Temperaturen erlauben, wird der Thermenplatz zum Lieblingsplatz vieler Meraner. Zwischen Palmen und Sonnenschein fühlt es sich im Restaurant Therme Meran immer ein bisschen wie Urlaub an. Und bei den vielen Musik-Events von Juni bis September sitzt man hier in der ersten Reihe.

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

    mehr
  • Die Plattform des Soulfood im Lido Schenna scheint über der Südtiroler Kurstadt Meran zu schweben, dazu gibt es Drinks und Pizza
    Vogelperspektive mit Südtirol-Panorama

    Einen Aperitif in der schwebenden Open-Air-Bar im Lido in Schenna

    Pizza-Liebhaber besuchen das Restaurant Soulfood im Lido Schenna eigentlich wegen seiner mittlerweile schon legendären Teigfladen aus chemiefreien, steingemahlenen Mehlen.

    Diese sind auch den Testern der Feinschmecker-Bibeln Gambero Rosso sowie Falstaff nicht entgangen und wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

    Echte Schenner und Connaisseure der Südtiroler Gemeinde hingegen wissen, dass sich auch schon für den Aperitif ein Besuch in der schwebenden Open-Air-Bar über dem örtlichen Freibad lohnt.

    Denn wer einen Drink zuviel erwischen sollte, für den halten die Inhaber Francesco und Marie ihre von Hand hergestellten Pizzen mit 25 verschiedenen Belägen bereit.

    Ab Ende Mai gibt es immer am Wochenende eine Aperitivo-Lounge mit Cocktails und DJ, genaue Termine unter www.soulfood.bz.

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

    mehr

Lebensart - Stil und Lifestyle

  • DIE NEUE KOLLEKTION VON SUSA KREUZBERGER
Die Designerin kreiert Mode für selbstbestimmte, weltoffene Frauen
Handgefertigte, puristische Unikate handmade in Austria
    neue Kollektion von SUSA KREUZBERGER

    „STRANGE VISIONS“ - AUSDRUCKSSTARKE UNIKATE ZUM WOHLFÜHLEN

    Bekannt für handgefertigte, puristische Unikate „handmade in Austria“, umspielen die SUSA KREUZBERGER Entwürfe gekonnt die Silhouette ihrer Trägerinnen und verleihen ein Gefühl von Freude und Selbstbewusstsein. 

    Die Designerin kreiert Mode für selbstbestimmte, weltoffene Frauen, die Qualität und Individualität schätzen. Die neue SUSA KREUZBERGER Kollektion lädt zum Wohlfühlen ein und regt zugleich zum Nachdenken an.

    Unter dem Motto: „strange visions!“ hat die Wiener Designerin sich mit den Themen der letzten 2 Jahre auseinandergesetzt.

    „Die Hype-Gesellschaft wurde in der Krise stark eingeschränkt und hoffentlich ist dadurch der Fokus auf einen bewussteren Lifestyle gelenkt worden. Sich für eine lebenswerte Welt zu engagieren ist heute unumgänglich.“ erklärt Susa Kreuzberger

    Slow Fashion, ökologische Materialien und nachhaltige Erzeugung im eigenen Atelier sind schon seit einem Jahrzehnt für die Designerin selbstverständlich.

    Für sie ist immer schon der feministische Gedanke Grundsatz und das manifestiert sich auch in dieser Kollektion in großartigen Stücken, die jede Trägerin besonders in dieser Zeit stärken. 

    Bestaunt werden kann die neue Kollektion im SUSA KREUZBERGER Atelier, Showroom & Shop im vierten Wiener Bezirk oder Online.

    STRANGE VISIONS
    Für die neue Kollektion greift SUSA KREUZBERGER die Themen der vergangenen 2 Jahre auf „STRANGE VISIONS“ und lässt diese gekonnt in ihre handgemachten Kreationen einfließen. 

    Dies wird einerseits durch reduzierte Linien, coole Anzüge, traumhafte MATERIALIEN und die Farbkombinationen aus Blau, Petrol und Off-white Tönen sichtbar.

    Doch auch reduzierte Farbnuancen in Schwarz und Weiß sowie minimalistisches Design in typischer SUSA KREUZBERGER Handschrift (HANDBEMALTE STÜCKE) sind in dieser Kollektion natürlich zu finden. 

    Besonders der Fokus auf funktionale sowie fließende Schnittführungen und feinste Stoffauswahl sollen dies unterstreichen und sind wichtige Kriterien, damit sich die Trägerin in diesen Zeiten geschützt und wohlfühlt.

    So verwendet die Designerin in dieser Kollektion besonders viele feine und nachhaltige Tencel und Lyocell Stoffe, die aus Eukalyptus Fasern hergestellt werden.

    Sie wirken antibakteriell, kühlen im Sommer, wärmen im Winter, sind besonders atmungsaktiv, kuschelig weich, hypoallergen und ressourcenschonend in der Herstellung.  

    Es ist die Zeit gekommen wo wir uns alle mit der Welt, als Ganzes und im Detail auseinandersetzen müssen. Wir müssen uns so verhalten, dass nachfolgende Generationen nicht durch unseren Konsum büßen müssen.

    Jede/r soll sein Leben danach ausrichten und aufmerksam in seinem Handeln sein. Wir können nicht weiter die Augen verschließen und ohne nachzudenken konsumieren und unsere fortschrittlichen Errungenschaften müssen wir sehr aufmerksam verteidigen.“ findet SUSA KREUZBERGER. 

    Ganz nach dem Motto „strange visions“ befasst sich die Designerin mit dieser „straighten“ Zeit und gestaltet eine Kollektion mit einer Ästhetik, die durch und durch simple&sophisticated ist.

    Sie ist tragbar, edel und hat kein Ablaufdatum. Die Stücke können auch in 10 Jahren gut getragen werden, sie unterwerfen sich keinem Trend.

    Und frei nach dem Motto: „Schönes hilft in schweren Zeiten.“
    Beim Shooting für die Kollektion arbeitete die Wiener Designerin eng mit der Fotografin Mira Loew und mit dem großartigen Model Katja Pärli zusammen. In Zusammenarbeit mit diesen beiden Frauen entstand eine wundervolle Fotostrecke, welche die Message der Kollektion optimal inszeniert.

    „MADAME WITH A MISSION.“


    SUSA KREUZBERGERS Kreationen sind geprägt von einem Zusammenspiel aus fließenden Schnittführungen und Stoffen, die sich wie eine zweite Haut an den Körper schmiegen. In den hochwertigen und handgefertigten Textilienihrer Kollektionen fühlen sich die Trägerinnen vor allem eines: selbstbewusst

    Die Designerin entwickelt eine Modewelt unabhängig von Trends und mit seit Beginn an gelebter Nachhaltigkeit. Alle Entwürfe entstehen im eigenen Atelier in Wien. Jedes Stück wird mit Hingabe handwerklich gefertigt.


    „Kleidung hat eine viel größere Rolle für uns, als wir ihr zuschreiben. Was wir tragen, beeinflusst in hohem Maß, wie wohl wir uns fühlen. Es ist unsere zweite Haut. Deshalb achte ich in meinen Kollektionen stets darauf, dass sich meine Kundinnen wohlfühlen und meine Unikate dadurch voller Selbstbewusstsein tragen können. Denn das ist es, was ich mit meinen Designs in die Welt tragen möchte“, erläutert Susa Kreuzberger.


    Seit Beginn an verfolgt die Wiener Designerin unter dem Titel „Madame with a mission“ das klare Ziel, die Trägerinnen ihrer Kreationen in den Fokus zu stellen. So verzichtet SUSA KREUZBERGER bewusst auf einengende Kleidungsstücke, wie sie oft in der Modebranche zu finden sind.


    AUS LEIDENSCHAFT ZUM HANDWERK.


    Alle Kollektionsstücke werden im SUSA KREUZBERGER Atelier & Showroom in Wien handgefertigt. Die hochwertigen Stoffe werden lokal sowie fair in Italien produziert und dort nur auf Bestellung gewebt, um so Überschuss zu vermeiden. Nachhaltigkeit und natürliche Materialien stehen bei SUSA KREUZBERGER seit Beginnim Fokus. 

    SUSA KREUZBERGER stellt sich demonstrativ gegen Fast-Fashion. Jedes Kleidungsstück wird mit viel Liebe zum Detail im SUSA KREUZBERGER Atelier im vierten Wiener Bezirk hergestellt und erzählt eine ganz eigene Geschichte. Wie in jeder Kollektion gibt es auch in der AW21/22 handbemalte, handgefärbte und kunstvoll gefertigte Einzelstücke. 

    „Nichts ist schöner, als dabei zu sein, wenn ein Kleidungsstück, an dem man lange gearbeitet hat, seine richtige Trägerin findet. Das Glück der Trägerin ist auch mein Glück“resümiert die Designerin.


    SHOP LOCAL, SHOP ONLINE!
    Der SUSA KREUZBERGER Online-Shop ermöglicht das Bestaunen und Bestellen der handgefertigten Einzelstücke auch über die Grenzen von Wien hinaus. Ausgewählte Modelle können auf Kundenwunsch zu der vorhandenen Größe außerdem als MADE TO ODER Produkte maßgefertigt werden.

    Susa Kreuzberger
    Kettenbrückengasse 20
    1040 Wien

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    mehr
  • Häkeln, stricken, klöppeln und nähen macht einfach Spaß
    ein neues Hobby bereichert das Leben

    Häkeln, stricken, klöppeln, nähen – was sind eigentlich die Unterschiede?

    Stricken, häkeln und nähen ist vielen Menschen ein Begriff, die Handarbeitstechnik klöppeln wird hingegen weniger verwendet. Diese vier Methoden haben natürlich alle ihre Eigenheiten und werden zu unterschiedlichen Zwecken verwendet. In diesem Artikel möchten wir aufklären, worum es sich dabei eigentlich handelt.

    Eine weitverbreitete Technik – das Stricken

    Unter den genannten Handarbeitstechniken ist das Stricken am weitesten verbreitet. Beim Stricken werden mithilfe von einem oder mehreren Garnen sowie den dazugehörigen Stricknadeln Maschen generiert.

    Das funktioniert, indem der Faden durch die Nadeln mit sich selbst verschlungen wird. Bei dieser Technik gibt es zwei grundlegende Begriffe, und zwar die linke und die rechte Masche.

    Ganze Kleidungsstücke Häkeln

    Als Nächstes sprechen wir vom Häkeln, diese Methode ist dem Stricken sehr ähnlich. Hierbei wird lediglich eine Häkelnadel benötigt. Diese Nadeln besitzen am Ende einen kleinen Haken.

    Mit der Handarbeitstechnik des Häkelns lassen sich ganze Kleidungsstücke herstellen oder auch Spitzen. Dafür gibt es außerdem noch eine weitere Methode, und zwar das Klöppeln…

    Die klassische Variante zum Spitzen herstellen – das Klöppeln

    Beim Klöppeln lassen sich hervorragend Spitzen herstellen, weshalb das für deren Herstellung auch die gängigste Methode darstellt. Wie das funktioniert?

    Es werden mehrere Fäden mithilfe von sogenannten Klöppelhölzern verflochten. Die Technik bedarf ein wenig mehr Werkzeuge als die anderen genannten Methoden.

    Diese Werkzeuge werden benötigt:

    • Ein Klöppelkissen
    • Garn
    • Stecknadel
    • Schere
    • Mehrere Klöppel

    Geschickt eingefädelt – das Nähen

    Beim Nähen handelt es sich um ein sehr vielseitiges Hobby, bei welchen unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Es lassen sich beispielsweise problemlos Kleidungsstücke, Tischdecken oder T-Shirts nähen, aber auch Taschen sind kein Problem.

    Gerade am Anfang kommen allerdings einige Fragen auf:

    • Sollte ich mir eine Brother Nähmaschine kaufen?
    • Welcher Stoff wird für dieses Projekt benötigt?
    • Was sollte rund um das Schnittmuster beachtet werden?

    Das kann am Anfang etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wer aber Geduld aufweist und sich in die Materie in Ruhe einarbeitet, kann sich über tolle Kleidungsstücke freuen und sein Leben durch ein neues Hobby bereichern.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    mehr
  • VIVA setzt auf Nachhaltigkeit
    ethische und ökologische Vertretbarkeit

    Schmuckstücke müssen heutzutage auch ökologisch vertretbar sein

    Bei Schmuck handelt es sich keineswegs um eine neue Erfindung. Ganz im Gegenteil: Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen bereits vor 100.000 Jahren damit begonnen haben, sich zu schmücken.

    Im Gegensatz zu den vielfältigen Utensilien, die heute als Schmuck zum Einsatz kommen, haben sie dafür einfach ganz Muscheln verwendet. Doch auch für viele Menschen der heutigen Zeit sind der Kauf und die Gestaltung von Schmuck immer noch beliebte Hobbys.

    Schmuck verleiht Menschen eine individuelle Note

    Historisch betrachtet diente Schmuck primär dazu, den Stellenwert beziehungsweise die Attraktivität einer Person in einer Gruppe zu erhöhen.

    Im Laufe der Geschichte wurde Schmuck auch immer öfter dazu verwendet, um den Status eines Ranghöheren sichtbar darzustellen. Das zeigt sich zum Beispiel an den britischen Kronjuwelen, die heute im Tower von London aufbewahrt werden.

    Vor allem Designer Schmuck verleiht den Menschen aber auch heute noch eine ganz individuelle Note. Sie kaufen und tragen die Schmuckstücke, um sich von ihren Mitmenschen abzugrenzen und damit ihre ganz eigene Kreativität zum Ausdruck zu bringen.

    Immer mehr Menschen schauen dabei nicht mehr bloß auf Faktoren wie Ästhetik und Qualität, sondern achten verstärkt darauf, dass das Tragen dieser Schmuckstücke auch ethisch und ökologisch vertretbar ist.

    Manche Schmuckproduzenten verwenden beispielsweise für die Herstellung recyceltes Gold und sorgen so für einen möglichst niedrigen CO₂-Fußabdruck.

    Schmuck ganz einfach selbst gestalten

    Neben dem Kauf von ethisch und ökologisch unbedenklichem Schmuck gehen viele auch dazu über, ihren Schmuck einfach selbst zu gestalten. Dabei ist die individuelle Note sogar noch einmal ein wenig höher.

    Handwerkliches Geschick ist in Zeiten der Digitalisierung dafür nicht mehr zwingend erforderlich. Denn auf zahlreichen Webseiten ist es mittlerweile auch möglich, sich seine Schmuckstücke mit Hilfe von entsprechenden Apps einfach online selbst zu gestalten.

    Wer dennoch lieber selbst Hand anlegen möchte, sollte sich das passende Material und Werkzeug dafür besorgen. Für Ohrringe werden Haken und Stecker benötigt, für Armbänder und Ketten entsprechende Verschlüsse. Als Materialien eignen sich alle Arten von Perlen aus Glas, Metall, Holz oder Leder.

    Um die Schmuckstücke entsprechend zu bearbeiten, ist eine Flach- und eine Rundzange sowie ein Seitenschneider hilfreich. Mit Bastelkleber und Schmuckdraht lassen sich die einzelnen Elemente dann miteinander verbinden.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    mehr

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Sibylle Anderl, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, erklärt die Dunkle Materie
    Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    Dunkle Materie für Einsteiger von Sibylle Anderl

    Dunkle Materie heißt dunkle Materie, weil man sie nicht sieht. Logisch. Und dennoch würde unser Universum ohne sie ganz anders aussehen.

    Denn erst die dunkle Materie sorgt durch ihre Gravitationskraft dafür, dass sich die gewöhnliche Materie zu leuchtenden Sternen und Galaxien zusammenballte. 

    85 Prozent der Materie in unserem Universum, heißt es, existieren in einer Form, die wir nicht direkt beobachten können.

    Die „Dunkle Materie“ eben, so auch der Titel des neuen Buches von Sibylle Anderl, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist ein großes, vielleicht das größte Rätsel der Kosmologie.

    Wer sie zu verstehen versucht, streift fast alle Themen, die unser Kosmos bereithält. Von der Entwicklung und Dynamik der Galaxien bis zur Zeit vor dem Urknall.

    All dies untersucht der neue Band aus der promovierten Wissenschaftlerin, Astrophysik natürlich, der insbesondere dem sterneninteressierten Laien Einblicke in eine Disziplin gibt, die einem sonst eher verborgen bleibt.

    Außer vielleicht in Filmen wie „Interstellar“ von Christopher Nolan, der das Phänomen dunkle Materie visuell sehr wohl dargestellt hat. „Dunkle Materie“, jüngst bei C.H. Beck (www.chbeck.de/nachhaltig) erschienen, hat gut 130 Seiten und kostet 9,95 Euro. 

    Sönke C. Weiss

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • Annemarie Schwarzenbach war hedonistisch, depressiv, nachtaktiv, unangenehm und auch verletzend
    Schweizer Wanderlust

    Annemarie Schwarzenbach, die Jahrhundertpersönlichkeit

    Vor nunmehr 80 Jahren starb die Schweizer Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin Annemarie Schwarzenbach mit nur 34 Jahren an den Folgen eines Fahrradunfalls.

    Ihr zur Ehre hat der Lenos Verlag in Basel (www.lenos.ch) jetzt die außergewöhnlich beeindruckende Graphic Novel „Annemarie“ von Maria Castrejón und Susanna Martin herausgebracht.

    Das Buch ist die ehrliche Annäherung an diese Jahrhundertpersönlichkeit, deren Werk nicht nur durch Zeitlosigkeit und Schönheit überzeugt, sondern stellt auch den faszinierenden Charakter Annemarie Schwarzenbachs in den Vordergrund.

    Sie ist hedonistisch, depressiv, nachtaktiv, unangenehm und verletzend.

    Aber sie ist auch promiskuitiv, ehrgeizig und bereits in jungen Jahren eine großartige Journalistin. Darüber hinaus schert sie sich nicht um die traditionelle Weiblichkeit ihrer Herkunft, in der sie immer wieder zu ersticken droht.

    Annemarie Schwarzenbach zeigt sich auch in diesem Graphic Novel frei und unabhängig, als Vorreitern des Female-Empowerments.

    Ihr Leben steht für ein Recht, als Frau nicht lächeln zu müssen, labil zu sein, nicht feminin zu sein, das Recht, drogenabhängig zu sein, allein oder mit einer anderen Frau durch die Welt zu reisen, das Recht darauf, nicht heterosexuell sein zu müssen.

    „Annemarie“ ist ein Denkmal auf 160 Seiten für eine schillernde und tragische Ikone aus der Zwischenkriegszeit. 29,80 Euro. Dazu empfehle ich unbedingt ihre „Afrikanischen Schriften“ aus dem Hause Chronos (www.chronos-verlag.ch).

    Der Band versammelt zu Lebzeiten veröffentlichte und auch nachgelassene Afrika-Reportagen und -Prosa aus den Jahren 1941/42 kurz vor Annemarie Schwarzenbachs frühzeitigem Tod.

    Die Edition dieser Schriften gestattet so neue Blicke auf diese immer noch wenig bekannte Etappe ihres Lebens und Werkes, dass man mit einem Wort zusammenfassen kann: Wanderlust. 330 Seiten, 34 Euro. 

    Sönke C. Weiss

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • Franziska Hauser ist eine deutsche Autorin und Fotografin
    Eine klasse Geschichtenerzählerin

    Präsent, dezent und gehaltvoll - der neue Roman von Franziska Hauser

    Dass Künstler gemeinhin Trickser sind, ist wohlbekannt. Dass viele von ihnen Kunst betreiben, um nicht wirklich arbeiten zu müssen, ist zwar ein Klischee, aber jeder Gemeinplatz birgt ja auch ein Fünkchen Wahrheit in sich.

    In Franziska Hausers neuem Roman Keine von ihnen, vor wenigen Tagen bei Eichborn (www.eichborn.de) erschienen, schlägt sich die Grafikerin Jennifer, kurz Jef, mehr schlecht als recht durchs dröge Leben.

    Als sie auf ein Stipendium stößt, dass für Künstler ausgeschrieben ist, frisiert sie ihren Lebenslauf dementsprechend und wird eine von fünf Ausgewählten, die gemeinsam in eine marode Villa ziehen, um dort ihrer Kunst freien Lauf zu lassen.

    Zunächst kommt sich Jef wie eine Hochstaplerin vor, was sie ja de facto auch ist; später kommt sie einem Geheimnis auf die Schliche und aus der elitären Kunstwelt wird eine Fassade, die in sich zusammenbrechen droht.

    Franziska Hauser, 1975 im einstigen Ostberlin geboren, studierte Fotografie an der Ostkreuzschule bei Arno Fischer und hat sich in den zurückliegenden Jahren fest als Autorin etabliert.

    Ihr Stil ist präsent, dezent und trotzdem gehaltvoll. Punktum: Die Autorin ist einfach eine klasse Geschichtenerzählerin. Was will man als Leser mehr? Rund 300 Seiten. 23 Euro. 

    Sönke C. Weiss

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr

Kunst - Werk der Woche

  • 5 Min. fuer ein Maedchen von Morgen, Maedchen als Sexobjekte  
Bilder aus der Serie Sex sells von Eva Horstick-Schmitt
Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt 
Immer ZUR-VERFUEGUNG-STEHEN
Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebaeude von Hoesch aufgenommen
Die Models sind normale Menschen von der Strasse
Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte
Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns
    SEX das Symbol von Macht

    Werk der Woche: Sex sells everything - Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt meint, dass SEX das Symbol von Macht geworden ist

    Erstveröffentlichung am 19.12.2015, also lange vor der MeToo Debatte. Alltagssexismus, Übergriffe, Machtmissbrauch waren schon lange vor Harvey Weinstein ein Thema für die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt.

    Die Arbeiten versuchen ein Bild der Zeit wiederzugeben - eine Zeit, in der SEX das Symbol von Macht geworden ist. Sex sells everything. Informationsfluten überwältigen uns gerade durch das ZUR-VERFÜGUNG-STEHEN jeglicher Informationen. Das macht die Zeit schnelllebig und beliebig.

    Wir haben weniger Zeit und doch verschwenden wir die Restzeiten im Orbit des Netzes. Ich habe diese Serie ohne Assistenten und ohne Make-up-Artisten etc. allein erstellt. Sie soll ein Bild wiedergeben vom Chaos der Welt , in der wir zu Hause sind.

    Chaotisches Durcheinander des Angebotes, welches uns zur Verfügung steht. Die Arbeiten sind ein Blick auf das, was im Inneren abgeht. Eine Mischung aus Bürowelt, Sex,Freizeit, Bürgerlichkeit und Vorstellungen, die ich damit hinterfragen möchte.

    Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns?!

    Das Mädchen auf dem Bild , welches in die Kamera blickt - im Hintergrund ein Mann, der sie argwöhnisch betrachtet, als wäre sie aus einem anderen Universum in den ORT herein katapultiert.

    Das Bild hinterfragt den Zaun , den wir uns selbst errichten, den Blick, dem wir nicht trauen. Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebäude von Hoesch aufgenommen.

    Diese Gebäude existieren nicht mehr. Sie sind einem See gewichen, der zum ORT für Häuser wurde, in denen reiche Menschen - Ehepaare leben, die die Vergangenheit dieses Ortes nicht kennen und nunmehr an diesem Ort auf dem Schrott der ausbeuterischen Vergangenheiten leben. 

    Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Ich habe Mädchen nach ihren Zukünften befragt und diese Interviews lassen erkennen, dass sie allesamt heiraten möchten und auch Kinder wollen.

    Sie möchten einen Beruf, um sich selbst zu verwirklichen. Freunde wollen sie, echte Freunde. Liebe und Frieden. Funktioniert das in einer überfluteten Gesellschaft, die sich schneller dreht als die Erde.

    Was heute "in" ist, ist morgen vergessen. Nichts ist älter als die Nachricht von gestern.  Das, was uns manche Medien vorgaukeln, ist weder authentisch noch nachahmenswert. Es ist eine Welt, die sich an sich selbst aufgeilt.

    Es geht nicht mehr um authentische Informationen, sondern um die Vergabe des EGOISMUS. Wer die Einschaltqoten schafft, erschafft einen Hype. Wer im Hype ist - ist in.

    Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Wir als Wesen dieses Planeten müssen sondieren lernen, wichtiges von unwichtigen Dingen zu trennen. Wie soll das gehen bei all den Informationen von CNN, BBC und co.?

    Wie sollen das die jungen Menschen schaffen, die von einem Hype in den nächsten katapultiert werden.Der drive, dem wir alle ausgesetzt sind, wird weggespült von unseren Hirnen oder im Traum verarbeitet?

    Ich verarbeitet meine Sicht der Dinge in den Fotoarbeiten, die ich mit meinen "Nichtmodels" inszeniere. Die "Models" sind normale Menschen von der Strasse.

    Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte, gelernte und ungelernte Kräfte aus unserer Gesellschaft. Frauen, die etwa zu sagen haben, egal welchen Bildungsstand sie haben. Ihre Sprache

    ist oft einfach, aber in dieser Einfachheit liegt oft viel Wahrheit. Mehr Wahrheit als in vielen der intellektuellen Ergüsse einer sich selbst hypenden Medienwelt. Da zählen nur die Auflagen und diese liegen wie sie sehen als Müll in jeder Ecke. 

    Sammeln wir den Müll oder versammeln wir unsere Gedanken an eine Welt, die morgen vielleichtmehr ist als das Heute? Eine, die das Chaos ein wenig ordnet, nicht umzäunt, nur etwas behutsamer ihre Nachrichten auswählt, die sie in die Welt transportieren.

    Wenn wir in der Schnelligkeit weiter machen wie bisher, werden die Mädels von Heute mit der Erziehung ihrer Kinder von Morgen völlig überfordert sein.

    Bilder aus der Serie:

    "5 Min. für ein Mädchen von Morgen!", Phoenix, Eva Horstick-Schmitt

     

     

     

    mehr
  • Barmherzigkeit, Weisheit und Einsicht von Christy Lee Rogers
Harmonie von Christy Lee Rogers
Ein Traum, der in Gegenwart der Vernunft getraeumt wurde von Christy Lee Rogers
    The New Humanity

    Christy Lee Rogers berührt spirituelle Themen wie im Barock

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei. Sie ist ausdrucksstark, hält an der Schönheit fest und berührt spirituelle Themen wie im Barock.

    Das Element, mit dem sie malen kann, ist Wasser - sie mischt Farben, Körper, Licht und Dunkelheit miteinander, sagt die Künstlerin, die zusammen mit 12 anderen Fotografen den neuen Lavazza-Kalender unter dem Motto "The New Humanity" erstellt hat.

    "Ich hatte nie das Gefühl, von der Barockkunst fasziniert zu sein, bis ich in einem der ersten Interviews danach gefragt wurde", sagt Christy Lee Rogers, obwohl sie zugibt, dass eines ihrer Lieblingswerke Caravaggios Seven Deeds of Mercy ist.

    Die monumentale Leinwand zeigt Engel, die auf die Erde schauen. Jede der Figuren führt ihren eigenen Liebesakt für ihren Nachbarn aus - sie besuchen die Kranken, kleiden die Armen oder ernähren die Hungrigen.

    Dies sind Hinweise auf eine Evangeliumspassage. - Die Botschaft dieser Arbeit wird wichtiger als die schönsten technischen Details, die ich je gesehen habe.

    Ich kann diese Arbeit endlos betrachten und meine Fantasie geht immer neue Wege - sagt der Künstlerin und skizziert gleichzeitig die Art und Weise, wie die Kunst, die sie schafft, funktioniert.

    Die Modernisierung der Gemälde beinhaltet mehrere Änderungen. Anstelle eines Pinsels - der Kameralinse, statt religiöser Fäden - spirituell, statt Einzelarbeit und Schnitzen von Details - ein Prozess, der für Teamarbeit offen ist.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

    mehr
  • Heiner Meyer, Chanel Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Stiletto Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Medicine Oel auf Leinwand
    Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ

    Der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer

    Schon 2013 war Heiner Meyer bei der GFDK - Werk der Woche. Nun acht Jahre weiter, wurde er nochmals von der GFDK-Redaktion ausgewählt. Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer weckt in der Augsburger GALERIE NOAH Begierden und führt diese zugleich ad absurdum.

    Porsche, Prada und Escada, geliftete Beauties und frohlockendes Softeis, Schönheit satt, prall und geballt bringt Heiner Meyer auf Leinwand wie auf den Punkt; Begierde, Gier, Begehrlichkeit weckt und stillt der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art auf einen Streich – und eröffnet gekonnt bis perfekt die perfiden Spiele um Schein und Sein in der Arena der Augsburger GALERIE NOAH.

    „OH, LÀ LÀ!“ ist seine aktuelle Ausstellung dort im Glasplast betitelt, die einmal mehr die stilistische Raffinesse des Bielefelder Künstlers vor Augen führt.

    Routiniert und ausgefeilt setzt er in surrealer bis fotorealistischer Manier die Symbole von Luxus und Lifestyle zusammen und weiß zeitgleich geschickt zu konterkarieren: bleibt einem die eisige Kalorienbombe beim Anblick der schlanken Silhouette im Vordergrund im wahrsten Sinne im Halse stecken.

    Doppelbödig ist die Kunst von Meyer allemal, verziert mit reichlich Anspielungen an die Vergänglichkeit, mit Kritik am Jugend- und Schönheitswahn, am Wert der Ware heute, die indes dezent, ja, skurriler Weise ästhetisch daher kommt und sich nicht unbedingt aufdrängt.

    Die 40 neuen Ölbilder, Papierarbeiten, Bronzeplastiken und Objekte in der GALERIE NOAH bedienen die weiblichen wie die männlichen Sehnsüchte und changieren facettenreich hin und her zwischen tragikomischer Ikon- und Ironisierung:

    Diese machen die malerischen Kommentare Meyers auf der echten Louis-Vuitton-Tasche dem angepassten Modeblogger einen poppigen Strich durch die Rechnung; strahlen die makellosen Gesichter in Öl auf Leinwand nunmehr aus dem OP-Verband; und stellt Minnie Mouse in skulpturaler Monumentalität das Schönheitsideal per se wie stante pede in Frage. Schön, schön schräg, Satire auf Pop-Art.

    „Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ!“ in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast

     

    mehr

Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Michaela Boland trifft Jesper Munk auf seiner Konzerttournee
Jesper Munk erinnert mich seiner Stimme an sein Idol Amy Winehouse
For in my way it lies lautet Jesper Munks neues Album
    exklusivinterview mit michaela boland

    Bluestalent Jesper Munk erinnert uns an sein Idol Amy Winehouse

    Dieses Interview haben wir 2014 mit Jesper Munk geführt, und er hat sich tatsächlich im Musik-Geschäft gehalten. Am 31. Mai wird er 30 Jahre und wir erinern noch einmal an seine Anfänge.

    21 Jahre, unfassbar tiefe Stimme, blonde Strubbelmähne und treuer Blick aus blauen Augen. All dies kombiniert mit einem sportlich durchtrainierten Körper im lässigen Jeans-Tanktop-Lederjacken-Look erklärt vermutlich schnell, aus welchem Grund auch BRAVO-Leser jetzt den Blues für sich entdecken.

    Der Deutsch-Däne Jesper Munk verzaubert derzeit landesweit mit berührenden Eigenkompositionen, die hin und wieder an sein Idol Amy Winehouse erinnern. "For in my way it lies" lautet der Titel seines aktuellen Albums in Anlehnung an ein Zitat aus Shakespeare`s Macbeth. Eine Lektüre, die der in München beheimatete Soul-Musiker leider nie zu Ende las.

    Grund: Für gemeinsame Jam-Sessions schwänzte er mit seinen Freunden gerne mal den Unterricht. Durchaus zu seinem Glück, denn der Sohn einer dänischen Mode-Direktrice und eines bayerischen Musikers musste währenddessen einmal derartig laut werden, dass seine bisher glockenklare Chorstimme brach, einen Sprung machte und "auf einmal total dreckig klang". Jetzt verschafft er sich Gehör, denn dieses besondere Timbre in der noch jungen Stimme prägt sich unverzüglich ein.

    Während seiner ELECTRIC SHOW Tour 2014 durch Deutschland treffe ich den belesenen Newcomer und begeisterten Tom Waits-Fan. Dass in erster Linie Gefühl seine Musik prägt, wird schnell ersichtlich, wenn man mit dem natürlich-sensiblen und sympathisch zurückgenommenen, klugen Jesper ins Gespräch kommt. Von sich hören machen wird diese Neuentdeckung gewiss noch häufig, denn sie ist uneitel, frisch, markant und gut.

     

    Michaela Boland: Hast du Macbeth in der Zwischenzeit nochmal gelesen?

    Jesper Munk: Nein, habe ich immer noch nicht. Leider bin ich nicht dazu gekommen.

    Michaela Boland: Hast du damals im Gymnasium keine Klausur über diesen Klassiker schreiben müssen?

    Jesper Munk: Doch, klar.

    Michaela Boland: Wie ist sie gelaufen, wenn du den Stoff nicht gelesen hast?

    Jesper Munk: Ganz schlecht natürlich.

    Michaela Boland: Ist es denn noch in Planung, das Stück irgendwann zu verinnerlichen oder schon ad acta gelegt?

    Jesper Munk: Ich will es unbedingt mal lesen. Ich will überhaupt mehr von Shakespeare lesen, denn das darf man nicht auslassen. Auf keinen Fall. Leider bin ich gerade einfach zu inkonsequent. Zurzeit lese ich nämlich in einer Tom Waits-Biografie, die ich von einem guten Freund geschenkt bekommen habe. Ansonsten beschäftige ich mich in literarischer Hinsicht augenblicklich hauptsächlich mit Lyrics.

    Michaela Boland: Der klassische Blues leitet sich von "I`ve got the Blues" ab. Dies heißt ja so viel wie, `ich bin traurig`. Bist oder warst du häufig traurig?

    Jesper Munk: Ich würde zwar sagen, dass ich eigentlich schon ein sonniges Gemüt habe, allerdings staut sich natürlich hin und wieder mal etwas an. Denn, nicht immer läuft alles super rund. Wenn sich dann etwas anstaut und man keine Lust hat, diese Dinge so rauszulassen oder gar gegenüber jemandem direkt zu äußern, dann braucht man ein Ventil. Für manche ist das Sport, für andere ist es etwas anderes und für mich ist es eben die Musik.

    Michaela Boland: Von deiner attraktiven Optik her könntest du ohne weiteres als eine Art Justin Bieber durchgehen. Nun steht er mit Pop für eine gänzlich andere Musikrichtung als du. Wäre Pop etwas, das du grundsätzlich ablehnen würdest?

    Jesper Munk: Schrecklich. Das lehne ich zu hundert Prozent ab.

    Michaela Boland: Im Bereich Blues würde man eher reifere Semester vermuten. Wie hast du als heute erst 21-Jähriger diese Musikrichtung schon vor Jahren für dich entdeckt?

    Jesper Munk: Ich habe angefangen in einer Band namens Lila`s Riot Bass zu spielen. Mein Band-Kollege, Clemens, war damals auch schon dabei und hat Drums gespielt. Ich selbst konnte überhaupt keinen Bass spielen und viele unserer Musiker konnten ebenso wenig spielen. Also, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir zwar wenig, aber dafür ausdrucksstark spielen. So sind wir bei den Sixties gelandet. Wenn man sich dann diese Songs anhört und weiß, dass das alles auf den Blues zurückgeht, fängt man an, sich dafür zu interessieren und sich hinein zu hören. Ebenfalls in die 1920, -30er und -40er Jahre. Und so bin ich auf den Blues gekommen.

    Michaela Boland: Der Blues, der in seiner Entstehung Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts anzusiedeln ist, soll häufig in zwölf Takten und einer Melodie, die von drei Akkorden begleitet wird, auftreten. Hältst du dich womöglich auch streng an solche Formen?

    Jesper Munk: Nein. Bei uns sind es nicht immer nur 12 Takte und drei Grundharmonien (lacht). Blues ist natürlich harmonisch simpel gedacht. Und das ist ja auch das Schöne daran, dass es einfach und ausdrucksstark ist. Das wenige, das du spielst, musst du mit dem maximalen Gefühl spielen. Das ist auch, was mich bis heute dabei gelassen hat.

    Michaela Boland: Redakteure des Bayerischen Rundfunks sollen dich auf der Straße entdeckt haben. Klingt beinahe so wie vom Tellerwäscher zum Millionär. Wie ging das vonstatten?

    Jesper Munk: Ralf Sommer hat mich auf der Straße spielen sehen und mich ins schöne Studio 12 beim BR eingeladen und das war in der Tat der erste Radiotermin.

    Michaela Boland: Du hast mit 15 Jahren verhältnismäßig spät angefangen, Gitarre zu erlernen. Wie lange hat es gedauert, bis du dein Spiel perfektionieren konntest?

    Jesper Munk: Ich habe mit 16 Jahren angefangen Bass zu spielen und eigentlich erst mit 17 ein halb begonnen, Gitarre zu spielen. Allerdings lernt man stetig weiter. Pro Gig und pro Session geht es immer weiter voran. Auf dem Stand, auf dem ich jetzt bin, war ich noch nie. Wenn man es richtig angeht, wird sich das wohl auch nie ändern.

    Michaela Boland: Hast du dir auch die Anfänge autodidaktisch angeeignet, hast du jemals eine Musikschule besucht oder dir einfach viel bei deinem Vater, der ja ebenfalls Musiker ist, abgeguckt?

    Jesper Munk: Ich habe viel mitbekommen, mir viele Konzerte angeschaut als ich noch jünger war. Da guckt man sich natürlich alles Mögliche ab und ansonsten bin ich ein Autodidakt.

    Michaela Boland: In Interviews hast du häufig den Moment beschrieben, wie dir einst beim gemeinsamen jammen während des kollektiven Schule Schwänzens, urplötzlich die Stimme gebrochen sei, als du recht laut gesungen hast. So soll dir laut eigenen Angaben erstmalig bewusst geworden sein, wozu du mit deiner Stimme im Stande bist. Denkst du, ohne diesen Vorfall hätte sich alles so entwickelt wie es sich nun entwickelt hat?

    Jesper Munk: Nun, ja. Hätte, würde, könnte. Keine Ahnung. Definitiv war meine Stimme in irgendeinem anderen, was-auch-immer-Teil, von mir versteckt. Und auf diese Weise kam sie eben dann heraus. Mir war zuvor nicht bewusst, dass ich meine Stimme in der Art benutzen kann.

    Michaela Boland: Manche deiner Lieder erinnern in ihrer gesanglichen Umsetzung stark an Amy Winehouse. Bist du ein Fan von ihr?

    Jesper Munk: Ja, total. Amy war einfach großartig.

    Michaela Boland: Du hast in München Abitur gemacht und ganz brav erst danach deine Solokarriere gestartet. Wie dezidiert lässt sich so etwas eigentlich im Vorfeld vorausplanen?

    Jesper Munk: Wir hatten dieses Studio-Closing im BR und das hat einfach immer mehr Aufmerksamkeit nach sich gezogen. Konzerte haben wir allerdings schon gespielt als ich noch in der Schule war. Ich habe im Juni Abi gemacht und im Januar hatten wir sogar schon Konzerte, die ausverkauft waren. Ich hatte da auch Bock drauf und wusste schon länger, dass ich das machen will. Mit viel Hilfe meines Vaters konnte ich dann sogar nach dem Abi mein erstes Album aufnehmen.

    Michaela Boland: Hätte es insoweit überhaupt eine berufliche Alternative für dich gegeben oder hast du womöglich so etwas wie einen Plan B?

    Jesper Munk: Die Alternative wäre Gitarrenbauer.

    Michaela Boland: Einen Korpus-gewölbten Bau würdest also vermutlich hinbekommen?

    Jesper Munk: Vielleicht verbirgt sich auch nur die charmante Idee dahinter, denn ich weiß natürlich, dass das eine Wahnsinns-Arbeit und viel Gefitzele ist. Dennoch wäre das auf jeden Fall etwas, was auf diesem Plan stehen würde.

    Michaela Boland: Deine Texte definierst du häufig als Gefühls-Mosaik. Was ist konkret damit gemeint?

    Jesper Munk: Du fährst irgendwo hin und du schreibst hier und da mal etwas auf. Du hast eben immer dein kleines schwarzes Lederbüchlein dabei. Und dann landet halt zwischendurch auch schon mal so richtig viel Schwachsinn darin. Manche Songs entstehen in einem Rutsch und andere werden über Wochen mit mir herumgetragen und dann irgendwann zusammengefügt. So entstehen dann diese Gefühls-Mosaike.

    Michaela Boland: Wie gehst du üblicherweise beim Songschreiben vor?

    Jesper Munk: Gar nicht. Erzwingen kann ich es nicht. Ich kann mich nicht drei Stunden hinsetzten und irgendetwas aufs Blatt zwingen. Aber, ich bewundere Leute, die das einfach so können. Das funktioniert bei mir nicht oder zumindest noch nicht. Bei mir muss das einfach kommen. Und da muss der richtige Moment da sein und ein Stift und ein Blatt.

    Michaela Boland: Es soll da eine Liebesgeschichte gegeben haben, durch die dein Song 7th Street entstanden sein soll, den du ja in New York geschrieben hast. Was hat es damit auf sich?

    Jesper Munk: Schwamm drüber! Bloß nicht so viel Aufmerksamkeit darauf richten! Da ist etwas schief gelaufen und ich bin trotzdem hingefahren und dann bin ich wieder zurück, hatte aber zumindest einen neuen Song und eine neue Gitarre auf dem Weg nach Hause im Gepäck. Das ist die Kurzversion der Geschichte.

    Michaela Boland: Bist du denn gerade liiert?

    Jesper Munk: Das kann ich natürlich nicht sagen. (Anm. d. Red.: Grinst verschwörerisch).

    Michaela Boland: Geheimnisvoll und der Spekulation Tür und Tor öffnend.

    Jesper Munk: (lacht)

    Michaela Boland: Die BRAVO hat sich ebenfalls bereits für dich interessiert. Ist das etwas, das dich freut oder ist dir das eher gleichgültig, nachdem das Traditionsjugendmagazin ja klassischerweise eher über die Justin Biebers dieser Welt berichtet?

    Jesper Munk: Bewusst sind wir das nie mit einem Promo-Plan angegangen, da wir ja Blues machen. Ich finde es natürlich schön, dass da jemand drin saß, der cool fand, was ich mache.

    Michaela Boland: Das ZDF beschrieb dich im Rahmen eines Fernsehauftritts als "Deutschlands gehypten Blues-Act". Kannst du mit solchen Attributen etwas anfangen?

    Jesper Munk: Die Formulierungen sind ja in dem Sinne nicht für mich, denn ich muss ja nichts damit anfangen. Ich finde es natürlich nett, wenn man diese Art von Aufmerksamkeit bekommt und ein Feedback, das positiv ist. Aber ich in erster Linie, weiß nicht, was ich damit anfangen sollte.

    Michaela Boland: Dein Vater, Rainer Germann, ist ebenfalls Musiker und einigen bekannt durch seine Band, Cat Sun Flower, die unter anderem schon als Vorgruppe von Oasis auftrat. Mittlerweile ist er dein Berater, Bassist und Co-Produzent. Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit in der Familie?

    Jesper Munk: Sehr gut. Seitdem das mit der Musik abgeht, ist natürlich diese ganze standardmäßige Vater-Sohn- warum-gehst-du-nicht-in die Schule-was-soll-das-mach-was-G´scheits-Problematik hinfällig. Wir machen einfach miteinander Musik und so wie man zusammen Musik macht, genau so läuft es.

    Michaela Boland: Hast du noch Geschwister oder bist du Einzelkind?

    Jesper Munk: Ich bin Einzelkind.

    Michaela Boland: Deine Mutter, Helle Munk, soll in der Modebranche arbeiten. Ist sie dort ebenfalls im kreativen Bereich tätig?

    Jesper Munk: Meine Mutter hat digitale Schnitt-Direktrice erlernt und arbeitet heute als Schnittbildlegerin beim Modeunternehmen Rena Lange. Sie berechnet quasi diese Schnitte am Computer und danach wird dann der Stoff eingekauft.

    Michaela Boland: Bist du auch schon einmal in Dänemark aufgetreten?

    Jesper Munk: Nein, noch nie.

    Michaela Boland: Du firmierst als Deutsch-Däne, bist allerdings in München aufgewachsen. Wie sieht es denn da mit deiner Staatsbürgerschaft aus?

    Jesper Munk: Ich habe einen dänischen Pass.

    Michaela Boland: Doppelte Staatsbürgerschaft?

    Jesper Munk: Nein, ich habe nur einen dänischen Pass.

    Michaela Boland: Sprichst du denn Dänisch?

    Jesper Munk: Nur ein paar Schimpfwörter. (lacht)

    Michaela Boland: Du trägst den Nachnamen deiner Mutter. Hast du ihn dir als Künstlernamen angeeignet?

    Jesper Munk: Nein, ich heiße so. Das steht auch so im Pass. Meine Eltern sind gar nicht verheiratet. Ich bin ein Bastard. (lacht). Ich lass mich jetzt ohnehin von Clemens adoptieren, damit ich einen Grafen-Titel bekomme. (lacht). Jesper Graf Finck von Finckenstein, hieße ich dann. (lacht)

    Michaela Boland: Ihr seid derzeit auf Tour. Wie verläuft denn das Tourleben so?

    Jesper Munk: Der Begriff Bettruhe ist zumindest dehnbar. Wir waren jetzt im Kölner Bruegel, da war eine Jam-Session, da habe ich noch zwei Songs gespielt.

    Michaela Boland: Dein Weg führte über die sogenannten Fish`n Blues Veranstaltungen, ein Event, das in München stattfindet. Hattest du dort natürlicherweise Heimvorteil? Oder wie leicht ist es grundsätzlich, dort Bestandteil zu werden?

    Jesper Munk: Das waren für mich die ersten Male, dass ich überhaupt live gespielt habe. Zu Beginn hatte ich gerade mal zwei Songs, doch das Publikum dort ist sehr nett. Da hast du beispielsweise deinen harten Kern, der immer kommt, dann natürlich auch Menschen, die neu dazu kommen, zeitgleich auch ein sehr wechselndes, flexibles Publikum, das aber natürlich auch während des Essens gerne mal quatscht. So etwas ist natürlich sehr gut um Songs auszuprobieren. Denn wenn sie dann endlich mal ruhig sind, dann hast du es irgendwie geschafft.

    Michaela Boland: Bist du denn vor Auftritten nach derartig viel Live-Bühnenerfahrung zwischenzeitlich überhaupt noch aufgeregt?

    Jesper Munk: Ich bin auf der Bühne aufgeregt. Den ganzen Gig lang. Das ist dieses Hin- und-Hergeben von Musik zwischen Künstler auf der Bühne und Publikum. Ja, das regt einen auf (lacht).

    Michaela Boland: Für wen schreibst du deine Songs in erster Linie?

    Jesper Munk: Darauf gibt es eigentlich gar keine Antwort. Teilweise für mich, aber eigentlich hauptsächlich für den Clemens. In erster Linie immer für den Drummer (lacht).

    Michaela Boland: Hast du selbst auf deinem aktuellen Album ein Lieblingsstück?

    Jesper Munk: Nein.

    Michaela Boland: Das nächste Album ist in Arbeit?

    Jesper Munk: Ja, es ist in Arbeit und die Fertigstellung ist für Anfang 2015 anberaumt. Das ist zwar noch nicht offiziell, aber, man kann sich darauf einstellen.

    Michaela Boland: Bleibt dir neben der Musik eigentlich noch Zeit für andere Hobbys?

    Jesper Munk: Was Sport anbelangt, so schaut man halt, wenn man auf Tour ist, dass man so halbwegs in Form bleibt. Wenigstens nach dem Aufstehen erst mal so ein paar Liegestütz machen. Ansonsten trinke ich gerne und spiele Billard und Darts. Manchmal auch Kino. Wobei ich eigentlich am liebsten zu Hause Filme schaue. Der letzte richtig geile Film, den ich gesehen habe war, "Limits of Control". Am Ende kommt Bill Murray darin vor.

    Michaela Boland: Zur Zeit liest du, wie du sagtest, ja die Biografie von Tom Waits, den du sehr verehrst. Was ist für dich das Besondere an ihm?

    Jesper Munk: Der Mensch hat sich in seiner eigenen Musikrichtung gehalten. Durch eine Eigenart und sein Durchhaltevermögen. Auch hat er eine wahnsinnige, unbeschreibliche künstlerische Identität. Er ist dabei geblieben und ist darin auch noch nach wie vor einzigartig.

    Michaela Boland: Bist du Fußball-interessiert?

    Jesper Munk: Nein, Fußball nicht so. Aber, ist ja auch langweilig. Bayern gewinnt ja die ganze Zeit. (lacht)

    Michaela Boland: Wie sieht es mit bildender Kunst aus?

    Jesper Munk: Nur ganz laienhaft. Ich kann mir etwas ansehen und sagen, es gefällt mir aus dem und dem Grund. Aber ich kann jetzt nicht aus einem geschichtlich fundierten Wissen schöpfen. Ich genieße aber Fotografien und Bilder.

    Michaela Boland: Engagierst du dich für irgendetwas?

    Jesper Munk: Bisher noch nicht, weil ich einfach noch nicht genug darüber weiß. Das wird sich höchstwahrscheinlich ändern, sobald ich die Zeit habe, mich damit auseinanderzusetzen. Und politisch engagiere ich mich zur Zeit nicht aktiv.

    Michaela Boland: Lieber Jesper, vielen Dank für dieses ausführliche Interview und alles Gute weiterhin für deine Karriere.

    Michaela Boland ist Journalistin und TV-Moderatorin. Bekannt wurde sie als Gastgeberin der Sommer-Unterhaltungsshow „HOLLYMÜND“ des Westdeutschen Rundfunks Köln. Seit 1988 schrieb sie für die Rheinische Post, unterschiedliche Publikationen der WAZ-Gruppe Essen, Bayer direkt und Kommunalpolitische Blätter.

    Außerdem präsentierte sie die ARD-Vorabendshow „STUDIO EINS“ und arbeitete als On-Reporterin für das Regionalmagazin „Guten Abend RTL“. Auf 3-Sat, dem internationalen Kulturprogramm von ARD, ZDF, ORF und SRG, moderierte sie die Kulturtalkshow „Doppelkopf“, sowie für TV NRW, die Casino

    Show „Casinolife“ aus Dortmund-Hohensyburg. Michaela Boland arbeitet auch als Veranstaltungsmoderatorin und Synchron- sowie Hörspielsprecherin.

    Für die Gesellschaft Freunde der Künste moderiert sie den Kaiserswerther Kunstpreis sowie alle grossen Kulturveranstaltungen der Gesellschaft.

    Seit Mitte 2009 ist sie verantwortlich für die Ressorts:

    Exklusivinterview und Porträt des Monats

    © Michaela Boland und Gesellschaft Freunde der Künste

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

    mehr
  • Portrait des Monats

    SYLVIA BRÉCKO: "Comedy macht man wegen dem Geld und Kabarett wegen des Geldes"

    Dieser Artikel wurde Anfang 2017 hier veröffentlicht. Ihr Metier war lange Zeit reine Männerdomäne. Wenngleich sich der Anteil weiblicher Vertreter auch in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht hat, befinden sich die XY-Chromosomenträger in diesem Fach mengenmäßig noch immer klar im Vorteil.

    Doch diese Tatsache muss sich gar nicht immer so schlecht auswirken, findet sie: Kabarettistin Sylvia Brécko.

    Eine Frau mit jeder Menge Energie. Seit 2007 ist sie mit ihren Programmen erfolgreich auf deutschen und europäischen Bühnen unterwegs und begeistert ihr Publikum mit gesellschaftspolitischen Themen, die sie mit einem Augenzwinkern auf wunderbar leichte Art und Weise aufrührt. Kurzweilig, vielfältig und dennoch tiefgründig, so will die Kölnerin mit österreichischem Pass ihre Zuschauer unterhalten.

    Dass ihr dies seit Langem gelingt, beweist schon mal ein Punkt: Das empfehlenswerte aktuelle Programm, die-Dauerbrenner One-Woman-Show mit Text und Musik: "Liebling, wir müssen reden" wird im Oktober von der schon sehnsüchtig erwarteten Fortsetzung ("Liebling, wie war ich?“) abgelöst und befasst sich mit dem immerzu aktuellen Mann-Frau-Thema. Zwar geht es nicht nur um die Kommunikation zwischen den Geschlechtern, sondern ebenfalls um Verständigung an sich, die allgemeine Unterhaltung und um Werte.

    Große Sprachkrise

    Doch vor allem setzt die ausgebildete Schauspielerin eine Beobachtung um: Die große Sprachkrise, auf die wir ihrer Meinung nach zusteuern. "In vielen Schulen wird immer weniger Deutsch gesprochen und die deutsche Sprache nicht mehr richtig erlernt", konstatiert sie.

    Sicherlich nicht von der Hand zu weisen, denn seit sich schockierende Erlebnisse von der Bildungsfront sogar aus erster Hand in Lehrerdokumentationen wie beispielsweise der mit dem Titel "Isch geh Schulhof" bis in die  Bestsellerlisten hoch katapultierten, wie wir seit Autor Philipp Möller wissen, erhärtet sich der Verdacht, dass es mit korrekter Sprache hierzulande tatsächlich abwärts gehen könnte.

    So schildert auch Sylvia Brécko, wie sie zwar manchmal über Gespräche zwischen Jugendlichen, die sie beim Bahn fahren hin und wieder zwangsläufig mitbekomme, lache, ihr aber jenes Lachen gleichzeitig im Halse stecken bleibe. Immerhin: Derartiges eignet sich regelmäßig ganz gut fürs Kabarett.

    Wo sich die Diplom-Sportlehrerin sonst noch Inspiration holt, wie sie neben ihrer Sprech- Tanz- und Gesangsausbildung auch noch einen Magister in Theater-Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik und Kunstgeschichte erworben hat, während sie beim WDR moderierte und Filme machte, hat sie beim Gespräch im Klettenberger Café 333 verraten.

    Sylvia Brécko erinnert an die Filmdiva Marlene Dietrich

    Mit ihren 1,75m, blauen Augen, der hellblonden Mähne und einer Traumfigur lässt Sylvia Brécko gewiss so manches Männerherz höher schlagen. Zwar ist die Wahlkölnerin, die um ihr Alter ebenso ein Geheimnis macht, wie einst Marlene Dietrich und Fragen hiernach regelmäßig genau wie die legendäre Filmdiva mit den Worten,

    "Der Geburtsschein ist ein Gerücht, das eine Frau jederzeit durch ihr Aussehen dementieren kann", abbürstet, längst in festen Händen, doch  Bewunderer sind der gebildeten Kabarettistin sicher.

    Einst habe sie ein Programm über weibliche Mythen gemacht. Neben der gerade zitierten Dietrich seien darin auch Edith Piaf, Marilyn Monroe, Judy Garland und Tochter Liza Minnelli vorgekommen.

    Ein Kulturamtschef habe sie daraufhin im Jahre 2007 gefragt, ob sie sich denn nicht auch vorstellen könne, politisches Kabarett zu machen. Doch reine Politik reizt die Blondine weniger. "Ich bin ein politisch durchschnittlich interessiertes Wesen", sagt sie. "Um politisches Kabarett zu machen, musst du überdurchschnittlich an der Politik interessiert sein", findet Brécko.

    Immerhin sei sie auf diese Weise jedoch dazu gekommen, es einfach einmal mit gesellschaftspolitischem Kabarett zu versuchen. "Ich habe dann mit Beziehungskabarett begonnen", erzählt sie. "Daran habe ich Spaß, da stehe ich hinter, das sind meine Themen", bekräftigt sie ihre Entscheidung.

    Wichtig sei ihr, dass ihr Publikum einen schönen unterhaltsamen Abend habe und sich in den darauffolgenden Tagen und Wochen immer einmal wieder daran erinnere, was sie gesagt habe und Dinge wiedererkenne.

    Dass ihre Vorstellungen durchaus für Bewusstseinserweiterungen sorgen, bestätigen die zahlreichen E-Mails, die sie häufig als Reaktion auf ihr Programm von Zuschauern erhält. So schrieben ihr die Menschen beispielsweise, "Genau das habe ich dann auch gesehen."

    Auf die Frage, ob man es nach ihrem Dafürhalten als Frau im Kabarett grundsätzlich schwerer habe als ein Mann, antwortet sie: "Offenbar hat man es schwerer".

    Das siehst du ja schon daran, dass es wesentlich weniger Frauen gibt, die Kabarett machen", doch fügt sie lachend hinzu, "das hat ja auch Vorzüge, dass wir in der Minderheit sind". Hintergrund: Vor kurzem war Sylvia Brécko auf einem Ball eingeladen und konnte sich als Stargast für eine geplante Kabarettveranstaltung der Lions ins Gespräch bringen.

    So wurde ihr nämlich gesagt, dass es doch durchaus etwas wäre, wenn sie als erste Frau dort aufträte, nachdem man bisher nur Männer gehabt habe. "Ich lasse das auf mich zukommen und fühle mich in der Szene nicht benachteiligt", erklärt die im Sternzeichen des Löwen Geborene.

    Benachteiligt dürfte sich auch Kollegin Carolin Kebekus derzeit keineswegs fühlen. Der weibliche Shootingstar, der 2011 sein Debütalbum "Ghetto Kabarett" herausbrachte, Deutscher-Comedypreisträgerin und seit 2013 Ensemble-Mitglied der heute-show ist, sorgte jüngst mit dem bei RTL ausgestrahlten, eigenen Programm "Pussyterror Teil 1 und 2" für hohe Einschaltquoten.

    "Was hältst Du von dieser etwas platteren, aber kommerziell recht erfolgreichen Art des Humors der Kollegen, wie beispielsweise Kebekus und Barth aus dem Comedy-Bereich", möchte ich von Sylvia Brécko wissen.

    " Auch wenn es heutzutage sehr durcheinander fließt und man es vielleicht nicht mehr so trennen kann, wie man es einmal konnte, unterscheide ich immer noch zwischen Kabarett und Comedy. Auch denke ich, dass es für jede Richtung, ob es nun rein politisches, gesellschaftspolitisches Kabarett oder Comedy ist, eine Klientel gibt.

    Es gibt für alles überall ein Publikum und von daher hat alles seine Legitimation", antwortet die Kabarettistin diplomatisch. Überhaupt: Ihre Ausdrucksweise ist gewählt, die Anmutung elegant.

    Dann zitiert sie die von ihr hochgeschätzte Kollegin Gerburg Jahnke mit den Worten, "Comedy macht man wegen dem Geld und Kabarett wegen des Geldes".

    Welche Motivationen auch immer hinter den Menschen stehen mögen, als Freiberufler bedarf es hin und wieder eines langen Atems. Da trifft es sich gut, dass Durchhaltevermögen durchaus eine Stärke Sylvia Bréckos` zu sein scheint.

    Bevor die Tochter eines Österreichers endlich ihre Abschlüsse in Theater-Film und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte sowie Sport machte, absolvierte sie parallel zum Studium noch ihre Schauspiel-, Tanz-, Gesangs- und Sprechausbildung, fungierte als Ansagerin im WDR Fernsehen, moderierte bei der Hobbythek an der Seite von Jean Pütz und arbeitete als Realisatorin für die Lokalzeit im Sender.

    "Ich musste immer mehrere Dinge auf einmal machen", erinnert sich Brécko, gibt aber weiterhin zu, "ich habe auch ziemlich lange studiert". Das Beiträge machen sei aber auf Dauer nichts für sie gewesen, gesteht sie.

    "Ich wollte immer ein Kunstwerk aus den Filmen machen. Für mich musste es immer eine Dramaturgie haben“, erklärt die früher einmal leicht Rothaarige. "Ich war nicht so ein schneller Produzierer und habe mir dann einfach gesagt, `das machen andere besser`".

    Es sei "input-output-mäßig" gewesen, man habe unglaublich viel recherchieren und vorbereiten müssen und hinterher nur einen Dreiminüter gehabt, der dann einfach so verpufft sei. Demgegenüber hat sie in ihrem derzeitigen Betätigungsfeld jedwede Gelegenheit ihre Vorstellungen umzusetzen.

    "Im Theaterbereich entwickle ich eine Show, aber ich kann sie dann auch immer wieder reproduzieren und immer wieder aufs Neue leben und erleben", erläutert Sylvia.

    "Wie bestückst du deine jeweiligen Programme, gibt es da einen bestimmten Ablauf", frage ich die passionierte Bühnenfrau. "Es gibt natürlich Arbeitserfolge.

    Das heißt, man setzt sich hin, man hat den Druck, ich brauche auch immer den Druck, habe jetzt meine Premiere für das Programm auf den ersten Oktober festgelegt und das heißt, ich muss mich einfach hinsetzten und schreiben", erklärt Brécko. Sie treffe sich sodann alle ein bis zwei Wochen mit ihrer Regisseurin und müsse dort auch etwas abliefern.

    "Den Ehrgeiz habe ich natürlich, damit wir beide dann produktiv arbeiten können." Zunächst würden einzelne Nummern, die zu einem größeren Themenkreis gehörten, verfasst, die dann in der Gemeinschaftsarbeit sprachlich verfeinert und in eine Dramaturgie gebracht werden müssten.

    Derzeit laufe sie mit extrem offenen Augen und Ohren durch die Gegend und alles, was ihr auffalle und zu ihrem Thema passe, schreibe sie sogleich auf.

    Ihr Geheimnis: Ein kleines rotes Buch, was sie stets bei sich führt und worin sie alles notiert, was ihr in den Sinn kommt, was sie erlebt oder sieht. Inhaltlich, so verrät sie schon einmal, gehe es im geplanten Fortsetzungsstück, "Liebling, wie war ich?" um Dinge, die etwas zu tun hätten mit Ängsten, Unsicherheiten und Selbstbewusstsein, die sich im Leben eines Künstlers oftmals abwechselten.

    Dieses gewisse Wirrwarr von Emotionen und Zuständen, denen man sich eben auch als Künstler ausgesetzt sehe.

    So soll sich dann mit der Premiere am ersten Oktober der "Liebling-Kreis, nach, "Liebling, bin ich zu dick?" und "Liebling, wir müssen reden!" schließen.

    Getreu dem Motto ihres letzten Trilogie-Teils, "Liebling, wie war ich?", richtet sie als Künstlerin diese Frage, wohlgemerkt in subtilerer Weise, um sich zeitnah ein erstes Feedback einzuholen, spätestens in der Pause gleichsam an ihre private Begleitung.

    Eine Art Personal-Kritiker, der bei jeder Show dabei ist und den Verlauf von Anbeginn mitverfolgt? Gut, ein solches Menschen-Barometer zu haben, doch gibt es eigentlich auch Möglichkeiten, die Kabarett-Tauglichkeit des Erdachten schon im Vorfeld auszutesten, interessiert es mich.

    Brécko`s Testphase sah, wie sie erzählt, wohl immer folgendermaßen aus: "Ich habe zuvor immer befreundete Pärchen zu mir eingeladen und dann haben wir Dinner & Show gemacht." Soll heißen:

    Es habe zunächst eine kleine Vorspeise gegeben, Brécko trug erste Show-Elemente vor, es folgte eine Pause, die Zeit für erstes Feedback der Freunde ließ, bevor nach dem Hauptgang der zweite Programmteil zum Besten gegeben worden sei, und das Multitalent Brécko sich nach dem Nachtisch die ehrliche Abschlusskritik hat einholen dürfen. Auf dieses Weise konnte die Künstlerin erkennen, wo etwas ankam und wo nicht.

    Ihr häufig gemischtes, aber tendenziell eher intellektuelles Publikum bewegt sich hauptsächlich zwischen 35 und 55 Jahren, wobei ihr jüngster Fan gerade mal zwölf Jahre zählt, die ältesten durchaus schon 80. Gelegentlich verirrten sich durchaus auch solche Menschen in ihre Vorstellung, die wegen des Titels ein Programm mit Mario-Barth-Charme erwarteten. "Was mir auffällt, ist, dass die Leute im Theater heute wesentlich mehr den Anspruch haben, im Sinne eines Schenkelklopfers einfach mal so loslachen zu wollen.

    Am besten einer nach dem anderen, wobei das nicht immer eine qualitative Aussage ist. Die Menschen sind da heute sehr verwöhnt, gerade wenn sie viel fernsehen, haben sie einfach einen anderen Humorpegel", analysiert Brécko.

    Die Nachfrage nach ihren Vorstellungen jedenfalls ist groß. So gastierte sie neben Köln, Bonn, Berlin, Rostock, Lübeck, Hannover, Celle und München sogar im schon im Ausland: In Spanien und in der Schweiz erfreute sie deutschsprachiges Publikum mit ihren Shows.

    Im Leben der emsigen Sylvia dürfte es in diesem Jahr wohl kaum zu einem Moment der Langeweile kommen. Neben den Vorbereitungen zum neuen Programm im Herbst plant sie nämlich zum einen noch eine Weihnachtsshow und entwickelt als Choreographin die Tanzeinlagen für die in Köln bekannte Karnevals-Tanzgruppe "De Höppemöztjer".

    Bei derartig vollem Terminkalender bleibt die Frage: Wo findet die Kabarettistin Entspannung? Ein bis zweimal im Jahr verweilt Brécko, die in Melbourne Verwandtschaft hat, in Australien.

    Die unglaubliche Natur und das Meer faszinieren die Künstlerin. Sie liebe das Wellenreiten und die Freundlichkeit der Menschen dort mit ihrer positiven Lebenshaltung, was auch für ihr Programm von Bedeutung sei.

    " Ich glaube, dass es mir in gewisser Weise gelingt, etwas von der positiven Energie mitzubringen." Sogar als Reisejournalistin für Fachmagazine hat sich Brécko während ihrer Aufenthalte in Australien schon betätigt. In der knapp bemessenen Freizeit schaut sie sich durchaus schon mal romantische Komödien a la Harry und Sally an.

    Beim bevorstehenden Arbeitspensum wird sie in nächster Zeit wohl eher kaum dazu kommen. Doch dafür dürfen sich ihre Fans wohl in Kürze auf ein köstliches neues "Liebling-Programm" freuen. Und darin gibts von der ausgebildeten Tänzerin diesmal sogar einen echten Spagat zu sehen.

    Michaela Boland ist Journalistin und TV-Moderatorin. Bekannt wurde sie als Gastgeberin der Sommer-Unterhaltungsshow „HOLLYMÜND“ des Westdeutschen Rundfunks Köln. Seit 1988 schrieb sie für die Rheinische Post, unterschiedliche Publikationen der WAZ-Gruppe Essen, Bayer direkt und Kommunalpolitische Blätter.

    Außerdem präsentierte sie die ARD-Vorabendshow „STUDIO EINS“ und arbeitete als On-Reporterin für das Regionalmagazin „Guten Abend RTL“. Auf 3-Sat, dem internationalen Kulturprogramm von ARD, ZDF, ORF und SRG, moderierte sie die Kulturtalkshow „Doppelkopf“, sowie für TV NRW, die Casino

    Show „Casinolife“ aus Dortmund-Hohensyburg. Michaela Boland arbeitet auch als Veranstaltungsmoderatorin und Synchron- sowie Hörspielsprecherin.

    Für die Gesellschaft Freunde der Künste moderiert sie den Kaiserswerther Kunstpreis sowie alle grossen Kulturveranstaltungen der Gesellschaft.

    Seit Mitte 2009 ist sie verantwortlich für die Ressorts:

    Exklusivinterview und Porträt des Monats

    © Michaela Boland und Gesellschaft Freunde der Künste

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

    Weiterführende Links:

    mehr
  • Sandra Geiger-Pauli vom Bodenmaiser Hof/Bayerischer Wald setzt für die Zukunft auf modernste Strukturen, exklusive Gästebetreuung und traditionelle Werte
    4-Sterne-Superior-Hotel Bodenmaiser Hof

    Sandra Geiger-Pauli, die Hotelierin mit eigener Gin-Kosmetik

    „Mir wurde das Gastgeber-Gen in die Wiege gelegt – das erste Bier habe ich gezapft, da brauchte ich noch einen Schemel.

    Somit stand für mich schon immer fest, dass ich das elterliche Hotel einmal übernehmen würde. Die Ausbildung erfolgte dann außerhalb der nestwarmen Komfortzone:

    Zuerst Kochlehre in Passau, dann Bayerischer Hof in München und Residenz Heinz Winkler Aschau. Hinzu kamen Hotelfachschule, Ausbilderin, Hotelbetriebswirtin.

    2021 gaben meine Eltern die Geschäftsführung an mich samt Familie weiter, und damit jede Menge Herausforderungen:

    Der Fachkräftemangel und Corona machen uns zu schaffen, die enorme Bürokratie frisst wertvolle Zeit. Dennoch liebe ich den Bodenmaiser Hof mit all seinen Facetten, Geschichten und Menschen.

    Der Spagat, Mann, drei Kinder und Hotel unter einen Hut zu bringen gelingt lediglich, weil sich unser Alltag komplett dort abspielt.

    Nur so blieb genug Muße, mir einen lang gehegten Traum zu erfüllen und meine eigene High-End-Kosmetiklinie entwickeln zu können, in der unter anderem heimische Kräuter, bayerisches Quellwasser und der selbstgebrannte Gin meines Vaters enthalten sind.

    Zukunftsvisionen gibt es jede Menge, darunter etwa die Erweiterung der Pflegeserie oder die Vergrößerung des Spa inklusiver privater Bereiche. Was wir aber dennoch bleiben möchten, ist ein Ort der Geborgenheit und Wärme, besonders und individuell.“

    mehr

Kunst - Künstler vorgestellt

  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr

    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Aus Aktuellem Anlaß erscheint noch einmal unser Artikel vom 1.1.2019. Der ausgezeichnete Aktfotograf Kristian Liebrand engagiert sich für Blutkrebs-Kranke und verschenkt Bildband.

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

    mehr
  • Christy Lee Rogers Werk Die Paradoxien
Christy Lee Rogers Werk Die Musen
    Baden in der Dunkelheit

    Christy Lee Rogers, Besessenheit von Wasser als Medium

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei, hatten wir zuletzt in unserem "Werk der Woche" beschrieben. Rogers 'Besessenheit von Wasser als Medium, um die Konventionen der zeitgenössischen Fotografie zu brechen, hat dazu geführt, dass ihre Arbeit mit Barockmalern wie Caravaggio verglichen wurde.

    Mit einem Auge für die Hell-Dunkel-Qualitäten des Lichts verbiegen und verzerren sich ihre Motive; Baden in der Dunkelheit, isoliert vom Licht, und werden durch die eigene Vorstellungskraft zum Leben erweckt.

    Ohne Manipulation nach der Produktion werden ihre Arbeiten in der Kamera, vor Ort, im Wasser und nachts gemacht.

    Ihre ungezügelte Freude, die Sinne zu erregen und zu entzünden, während sie das Publikum mit lebhafter Bewegung und Absicht provoziert, zeigt, dass sie das fotografische Medium produktiv einsetzt, um die Realität in eine eigene Welt zu verwandeln.

    Christy Lee Rogers wurde 2019 zum renommierten Sony Open World-Fotografen des Jahres gekürt, von Apple für eine Reihe von Arbeiten und einen Film beauftragt und von Lavazza für das Kalendercover 2021 beauftragt.

    Christy Lee Rogers 'Werke wurden in den USA und in Europa ausgestellt und befinden sich in Privatsammlungen auf der ganzen Welt. Sie wurde in internationalen Magazinen wie Vogue, Vanity Fair, CNN, W Magazine, Harper's Bazaar und anderen vorgestellt. Die Independent Newspaper verglich ihre Arbeit mit Caravaggio.

    Am Heiligabend wurden Christy Lee Rogers '"RIDERS OF THE LIGHT" und andere Werke aus ihrer HUMAN-Serie in dieser Kathedrale im Herzen von Paris aufgehängt.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

    mehr
  • Fernweh-Punk Band HAFENSAENGER kommt mit Song Dunkelfarben
    Nur wer vergessen wird, ist tot

    HAFENSAENGERS, die letzte Punkband der Welt kommt mit "Dunkelfarben"

    "Nur wer vergessen wird, ist tot" - HAFENSAENGERS versprechen, sie sind die letzte Punkband der Welt. Nach zwei veröffentlichten EPs mit über 100000 Streams, mehreren großen Musikvideo-Produktionen und unzähligen Liveshows mit Szenegrößen wie Deez Nuts, Alazka oder Itchy segelten die HAFENSAENGERS 2020 rauen Gewässern entgegen.

    Nachdem sie Ende 2019 schon Studiozeit gebucht hatten, um ihr erstes Volllänge Album in Angriff zu nehmen, gab ihnen das Corona Virus den ersten Schuss vor den Bug. Die Aufnahmen mussten verschoben werden.

    Doch im Mai rasten die HAFENSAENGERS auf die weitaus größere Katastrophe zu - Gitarrist und Sänger Thomas erlitt ein akutes Nierenversagen und musste via Notoperation an die Dialyse angebunden werden. Ab diesem Zeitpunkt musste er alle zwei Tage für 5 Stunden sein Blut waschen lassen. Sein Leben hing nun von dieser Maschine ab. Ein Schock!

    Doch die SAENGERS ließen sich nicht unterkriegen, strichen nicht ihre Segel. Trotzdem oder gerade deswegen haben sie in dieser harten Zeit ihre ehrlichsten und persönlichsten Songs geschrieben und aufgenommen.

    Schlagzeuger Max bereitete unter Hochdruck alle Songs für das Studio vor, damit Thomas direkt loslegen konnte, sobald er wieder mehr bei Kräften war. Und das tat er auch! Zwischen den Dialysetagen fuhr Thomas in die Limetree Studios und spielte sich die Seele aus dem Leib. Er schrie den ganzen Frust und die Angst hinaus ins Mikro - und das hört man den Songs auch an.

    Ob bei Altes Herz mit den Zeilen "Kein Gefühl kam der Liebe so nah, wie der Hass. Meine Seele trägt die Farbe der Nacht" oder bei Gewinner mit "Ich wäre so gern ein Gewinner, doch habe Angst mich zu verlieren. Ich will nur das du dich erinnerst, wenn ich nicht mehr existiere".

    Jetzt 2021, mit einer neuen und gesunden Spenderniere sind Thomas und Max voller Motivation und Tatendrang endlich wieder live auf der Bühne stehen zu können.

    Die Zweimann-Band HAFENSAENGERS zeigt wie Fernweh-Punk klingt und beweist, dass man mit Willen und ein klein wenig Hoffnung alles schaffen kann. Nun kommt die Videopremiere am 03.12. vom kommenden Song "Dunkelfarben"

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr

Kunst - Videogalerie

  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby

    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • Gottfried Boehmer  praesentiert die Kuenstlerin Dorothea Schuele
    Kurator Gottfried Böhmer

    Gesellschaft Freunde der Künste - Atelierfest Herzrauschen 2008: die Nacht der Museen in Düsseldorf

    Zum 12. Neujahrsempfang im Jahr 2008 der Gesellschaft Freunde der Künste präsentierte Gottfried Böhmer die Werkzyklen "Interieurs, Technik und neue Arbeiten" zum "Gesang der Amazonen" der Künstlerin Dorothea Schüle.

    Die Ausstellung wurde zu einem Atelierfest anläßlich der Nacht der Museen präsentiert. Dorohtea Schüle arbeitete anschließend zwei Jahre in Berin. Heute hat sie ihr altes Atelier in Düsseldorf bezogen, von wo sie erfolgreich arbeitet.

    Der Kunsthistoriker Ronald Puff, schrieb über Dorohtea Schüle:

    In der Malerei von Dorothea Schüle halten sich Gegenständlichkeit und Farbigkeit in sensiblem "auf und ab", einer Art Wellengang, das Gleichgewicht. So vordergründig, unmittelbar und zentral das Motiv auch erscheint, zunächst bedingt das Interesse einer malerischen Lösung die Objektwahl, der die inhaltliche Reflexion nachfolgt.

    Dieses Interesse an malerischer Umsetzung, an Transformation der gesehenen Objekte in Farbe auf Leinwand führt die Künstlerin in der Genese ihres Werkes von Thema zu Thema, von einem Werkkomplex zum nächsten. Wie ein Forscher analysiert und experimentiert sie dabei mit den Formen, Farben und Möglichkeiten.

    mehr
  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set

    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Das war 2002, lange ist es her - Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
Top