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Das Kultur- und Lifestyleportal für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Waschbären in der Stadt

Waschbären, die kecken Gesellen sind halb so wild

Erst seit 85 Jahren leben Waschbären in Deutschland. 1934 ausgewildert, haben sie sich bei uns in rasantem Tempo vermehrt. Doch seit 2016 sind die kecken Gesellen bei uns nicht mehr erwünscht und wurden von der Europäischen Union sogar als „invasive Art“ zur Ausrottung freigegeben.

Seitdem werden jedes Jahr über 100.000 Waschbären erschossen. „Nicht die Ausrottung, sondern das respektvolle Zusammenleben mit den Tieren sollte das Ziel sein“, sagt Diplom-Biologe Florian Eiserlo, Leiter von TIERART, einer Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Waschbären.

Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbären finden bei uns optimale Lebensbedingungen, denn in den Städten finden die Allesfresser das ganze Jahr über ein reichhaltiges Speisenangebot.

Auf ihrer Futtersuche machen die possierlichen Tiere auch vor unseren Häusern und Gärten nicht Halt und können dort deutliche Spuren hinterlassen. Florian Eiserloh erklärt, wie man sich schützen kann:

Bitte nicht füttern
 „Lassen Sie Hunde- und Katzenfutter nicht draußen stehen. Auch offene Mülltonnen oder Gelbe Säcke werden von den Waschbären gerne nach Fressbarem durchwühlt.

Sichern Sie die Mülltonnendeckel mit einem Mülltonnenverschluss, stellen Sie Mülleimer nicht als Einstiegshilfe an Zäunen oder Mauern ab und lagern Sie auch Gelbe Säcke nicht draußen auf dem Boden“, rät der Diplom-Biologe.

Haus von außen schützen
Waschbären sind extrem gute Kletterer. Schützen Sie Ihr Haus, indem Sie die Regenrinnen mit Blechmanschetten umkleiden. Auf das Dach ragende Äste sollten gekürzt werden, um den Waschbären keine Möglichkeit zu bieten, auf Dachböden, durch Fenster oder in den Kamin zu gelangen“, so der Wildtierexperte.

Waschbären sind keine Haustiere
„Befindet sich ein Waschbär einmal in menschlicher Obhut, darf er laut Gesetz nicht mehr in die Freiheit entlassen werden. Anfangs sind die kleinen Waschbären süß und verschmust, doch mit zunehmenden Alter kommen die Probleme.

Ein Waschbär kann 15 Jahre und älter werden und gehört keinesfalls in eine Wohnung. Der Bau eines artgerechten Geheges jedoch ist teuer und aufwendig. Auch müssen Waschbären in sozialen Verbänden leben und sollten auf keinen Fall alleine gehalten werden“, erklärt Florian Eiserlo.

VIER PFOTEN rät, sich beim Fund von verwaisten Jungtieren an die nächstgelegene Wildtierschutzstation zu wenden.

Über TIERART, eine Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN
TIERART beherbergt und versorgt zurzeit vier Tiger, zahlreiche heimische Wildtiere wie Füchse, Dachse, Wildkatzen, Hasen, Rehe, Waschbären, Siebenschläfer und Igel sowie eine 40-köpfige Schaf- und Ziegenherde.

Auf dem 14 Hektar großen ehemaligen US-Militärgelände in Maßweiler bietet die Station den von VIER PFOTEN geretteten Großkatzen aus vormals Zirkus- und Privathaltung ein dauerhaftes, naturnahes, vor allem aber ein artgemäßes Zuhause.

Die meisten geretteten heimischen Wildtiere werden nach Möglichkeit wieder ausgewildert. VIER PFOTEN hat den Bau der Gehege finanziert und gewährleistet die Versorgung und Pflege der Tiere. Die TIERART gGmbH gehört zu 90 Prozent VIER PFOTEN, Tierart e.V. hält 10 Prozent der Anteile.

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  • GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz
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  • 18.04.2019

Lebensart - Essen und Trinken

  • Rote Bete Carpaccio auf Babyspinat mit Trüffel-Ricotta und Baerlauch
    Kochevents von Foodatlas
    Unvergessliche Kochkurse bei der Foodatlas Kochschule

    Kochen liegt voll im Trend. Dafür haben nicht zuletzt auch zahlreiche Fernsehköche, die den Zuschauer vor dem Fernseher in ihre Tricks einweihen, gesorgt. Wer sich für ein Kochevent entscheidet, liegt daher meist richtig und geht mit der Zeit.

    Das gilt sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen, die das Angebot von der Foodatlas Kochschule gleichermaßen nutzen können. Die Kochschule Foodatlas organisiert interaktive Kochkurse als Teamevent oder private Küchenparty.

    Kulinarische Highlights und bleibende Erinnerungen

    Die Kochevents von Foodatlas sollen den Teilnehmern Leidenschaft für das Kochen vermitteln und ihnen Geschmacksvielfalt näher bringen. Die Kombination aus kulinarischen Highlights und der gemeinsamen Zubereitung unter Anleitung eines Profikochs sorgt dafür, dass alle Gäste auf ihre Kosten kommen und ihnen der Abend in bleibender Erinnerung bleibt.

    Ob als Küchenparty für die engsten Freunde oder als Teamevent für alle Mitarbeiter - ein interaktiver Kochkurs dürfte für die meisten eine neue Erfahrung sein und verfehlt sein Ziel unter Garantie nicht.

    Der Frühling hält Einzug in der Foodatlas Küche

    Der Frühling ist die Zeit, in der die Wochenmärkte mit einem reichhaltigen Angebot an Kräutern und Gemüse der Saison locken auch unsere Köche an.

    Von knackigen Möhren über Radieschen bis hin zu jungem Blattspinat lädt das junge Gemüse auf den Wochenmärkten dazu ein, sich an neuen Kreationen zu versuchen und die Geschmacksvielfalt der Frühjahrsküche zu genießen.

    Frische Kräuter wie etwa Bärlauch, der von März bis Mai Saison hat, erfüllen die Stände mit ihrem Duft und ziehen die Besucher beinahe magisch an. Spätestens jetzt besteht kein Zweifel mehr, dass der Frühling vor der Tür steht und am Herd wieder aus den Vollen geschöpft werden kann.

    Unser Rezept zum Nachkochen

    Nachdem wir von der geschmacklichen Vielfalt der Frühjahrsküche geschwärmt haben, wollen wir euch ein Rezept als Inspiration mit auf den Weg zu geben.

    Das Foodatlas wünscht Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und Genießen unserer Kreation, die Ihnen die Aromen des Frühlings näherbringen soll.

    Diese Vorspeise aus West Kalifornien gehört zu unseren Lieblings-Frühlings-Gerichten. Allein die Farben machen Laune. Der Geschmack überrascht manch einem Rote-Bete-Hasser. Die Aromen von Rote Bete, Bärlauch und Trüffel passen perfekt zu einander.

    Rote Bete Carpaccio auf Babyspinat mit Trüffel-Ricotta und Bärlauch

    Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

    Marinierzeit: 1 Stunde

    Pro Portion: 260 kcal

    Zutaten für 4 Personen:

    1 TL Dijonssenf

    2 EL Rotweinessig

    2 EL Limettensaft

    4-5 EL Olivenöl

    Handvoll Babyspinat

    Salz & Pfeffer

    1-2 Rote Bete (300 g)

    100g Ricotta

    1,5 TL Trüffelöl

    10 Kirschtomaten

    5 Basilikumblätter

    5 Bärlauchblätter

    8 Scheiben Coppa oder Bresaola

    oder 5 Erdbeeren für vegetarische Version

    Zubereitung: Senf, Essig, Limettensaft und Olivenöl verrühren, salzen und pfeffern. Die rote Bete putzen, schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Scheiben gründlich mit Dressing mischen und mindestens 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur marinieren.

    Babyspinat waschen und trocken schütteln. Den Ricotta mit Trüffelöl verrühren und mit Salz abschmecken. Die Kirschtomaten waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Das Basilikum und den Bärlauch waschen, trocken schütteln und in dünne Streifen schneiden.

    Auf vier Teller jeweils etwas Babyspinat geben, Trüffel-Ricotta drauf mit einem Löffel verstreichen. Die Rote-Bete-Scheiben darauf geben und mit Dressing beträufeln. Die Kirschtomaten auf der Bete verteilen und mit Basilikum und Bärclauch bestreuen. Copa in Stücke reißen und über den Salat geben. Für vegetarische Version die Erdbeeren waschen und vierteln und über den Salat verteilen.

    Kontakt:

    Foodatlas Kochschule

    info@foodatlas.de

    www.foodatlas.de

    0511 105 925 27

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  • Im Stil der 20er Jahre geht es auf den Jahrmarkt des Gins, auf dem Gin des Lebens Festival
Alle Zeichen stehen auf Gin-Genuss in Berlin
    Gin Tonic-Kreationen in Berlin
    Neue spannende Gin-Kreationen auf dem "Der Gin des Lebens“ Festival

    Wer kennt es nicht: Das Jahr 2019 ist schon wieder schneller vorangeschritten als gedacht und einige (mehr oder weniger beliebte) Termine und Feiertage in unseren übervollen Kalendern sind schon abgehakt:

    Neujahrskater, ein paar Trainingseinheiten im Fitnessstudio, die als guter Vorsatz eigentlich dreimal wöchentlich geplant waren, Valentinstag und Ostern – um nur einige zu nennen. Jahrein-jahraus das gleiche Spiel.

    ABER SIND WIR NICHT ALLE AUF DER SUCHE NACH DEM „GIN DES LEBENS“?

    Deswegen Terminkalender raus und den nächsten „Feiertag“ fett markieren: 11. Mai 2019 „Der Gin des Lebens“-Festival.

    Nach dem erfolgreichen Debüt im September letzten Jahres ruht sich das „Gin des Lebens“-Team nicht auf den Lorbeeren und schon gar nicht auf dem Wacholder aus und eröffnet mit euch die Open-Air Saison auf dem Gelände der Arena Berlin.

    Alle Zeichen auf Genuss

    Das Team entführt Euch ab 14:00 Uhr im Stil der 20er Jahre auf den Jahrmarkt des Gins. Und der hat weit mehr zu bieten als den allseits beliebten Gin Tonic. Schon einmal einen Glitzer Bramble, Trüffel Martini oder Rhabarber Smash probiert?

    An 12 individuell gestalteten Bars könnt ihr diese, neben fast 40 weiteren Gin-Cocktails probieren, die Füße in den Sand stecken, der Live-Jazzband lauschen und mit Euren Leuten über den Gin des Lebens sinnieren.

    Für diejenigen, die keinen Alkohol trinken aber auf den Gin-Geschmack nicht verzichten möchten, haben die Macher des Festivals in diesem Jahr ein junges Berliner Start-Up eingeladen, das Euch die Aromen und den unvergleichlichen Wacholdergeschmack in einer alkoholfreien Gin-Variante kredenzt.

    Neben frischen und hochwertigen Drinks ist dem Team ebenfalls wichtig, den Charakter des Gin in allen Facetten erlebbar zu machen: Als weitere Neuheit lädt Euch der Festivalbetreiber deshalb in den Gin-Jungle Trail und zum anschließenden Gin Tonic Workshop powered by Schweppes im Arena Club ein.

    Hier begebt ihr Euch auf eine kleine Exkursion durch die Geschichte des Gins und seine wichtigsten Botanicals bevor ihr im Workshop vom offiziellen Brand Ambassador Steffen Zimmermann originelle "Homemade" Gin Tonic-Kreationen erkundet.

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  • Viele Geschichten ranken sich um den wilden Spargel
    Die Spargelsaison hat begonnen
    Lecker, gesund und sogar ein Heilmittel - wilder Spargel in Istrien

    Folgen Sie mit Josip Boljuncic-Pinistria den Spuren des Spargel Blues in Istrien. Unsere einheimische Band Šajeta besingt in ihrem „Šparoga Blues“ eine Spezialität unserer Heimat Istrien: den wilden Spargel.

    Und das völlig zu Recht. Denn diese Pflanze hat nicht nur eine lange Tradition und eine medizinische Wirkung: Sie bietet auch Geschmackserlebnisse der besonderen Art. Erfahren Sie mit Pinistria die Besonderheiten des wilden Spargels in Istrien. Lernen Sie ihn kennen und zu genießen.

    Viele Geschichten und eine lange Tradition

    Viele Geschichten ranken sich um den wilden Spargel. So haben ihn schon die Ägypter vor 4500 Jahren als heilige Pflanze als Grabbeigabe genutzt. Die Chinesen verwenden ihn seit Jahrtausenden zur Herstellung von Medikamenten.

    Und in der Ayurvedamedizin kommt wilder Spargel unter dem Namen „Shatavari“ als weibliches Aphrodisiakum zum Einsatz. Shatavari heißt übersetzt: „Die, die 100 Männer besitzt“. Und einfach nur essen kann man ihn auch.

    Mit großem Genuss. In der Spargelsaison von April bis Mai bieten gute Restaurants Spargeltage an. Pinistria führt Sie auf Wunsch gerne auf einer Gourmetrundreise durch Istrien.

    Saison ist im Frühling

    Wilder Spargel ist eine mehrjährige Pflanze, die man in Frühling auf  Wald-Lichtungen findet. Diese wahren Leckerbissen essen die Istrianer am liebsten selber. Den Überschuss bieten sie auf lokalen Wochenmärkten an.

    Wilder Spargel wächst oberhalb der Erde und ist im Vergleich zu seinen gezüchteten Verwandten herber in Geschmack. Das ermöglicht nicht nur neue Geschmackserlebnis sondern eben auch die Wirkung als Aphrodisiakum. 

    Josip Boljuncic – Pinistria zeigt Ihnen bei unseren Frühlingsreisen wo er wächst und wie man ihn zubereitet. Und dann lassen Sie es sich schmecken und bilden sich Ihr eigenes Urteil. Wir und wenige Eingeweihte wissen es schon: Wilder Spargel aus Istrien ist etwas ganz Besonderes.

    Kontakt: jb@pinistria.de
    www.reisen-kroatien-istrien.de 

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Abenteuerliche Tagesausfluege auf Curacao
Kindertauchen im azurblauen karibischen Meer auf Curacao
    Urlaub auf Curacao
    Familienerlebnisse auf Curaçao - Karibikurlaub für Jung und Alt

    Spannende Tauchkurse, Begegnungen mit faszinierenden Tieren oder abenteuerliche Tagesausflüge: Curaçao hat auch für kleine Besucher jede Menge Abwechslung zu bieten. Durch die Infrastruktur auf europäischem Niveau und die familienfreundliche Kultur der Einheimischen ist ein Urlaub auch mit den Kleinsten ein wahres Kinderspiel.

    Ein Besuch im Children’s Museum
    Das Children’s Museum in Willemstad ist ein Ort, an dem Kinder ihre verborgenen Talente entdecken und rundherum Spaß haben können. Das Kindermuseum bringt bedeutungsvolle Lernerfahrungen und ermöglicht viele verschiedene Entdeckungstouren.

    Ob Erkundungen im weitläufigen Garten, Camping im Wald oder künstlerisches Austoben im Kreativ-Labor – alle Angebote im Children’s Museum haben außerdem einen ganz eigenen Curacao-Touch.

    Curaçaos außergewöhnliche Tierwelt
    Flamingos, Papageien und Wasserschildkröten: Curaçao bietet nicht nur eine einzigartige Flora, sondern ebenso eine faszinierende Tierwelt. Spannende Abenteuertouren, Wanderungen im Christoffel-Nationalpark oder Begegnungen mit exotischen Vögeln.

    Auf der karibischen Insel gibt es viele Möglichkeiten, mit einer Natur in Kontakt zu kommen, die doch ganz anders ist als Zuhause. Auf Curaçao gibt es zudem keine giftigen oder gefährlichen Tiere, so dass man sich um die kleinsten Entdecker keine Sorgen machen muss. 

    Kindertauchen im azurblauen karibischen Meer
    Curaçaos Unterwasserwelt beeindruckt nicht nur erwachsene Urlauber – auch Kinder können bereits im flachen Wasser und ohne weit hinaus zu schwimmen die vielseitige Unterwasserwelt entdecken. Außerdem bieten verschiedene Tauchschulen erste spielerische Taucherfahrungen für Kinder an. 

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  • Tasiilaq, Station auf vielen Hauser-Reisen, ist mit rund 2.000 Einwohnern die groesste Stadt Ostgroenlands
    ein Outdoor-Paradies auf Ostgrönland
    Robert Peroni und Manfred Häupl - Pioniere für verantwortungsvolles Reisen

    Ostgrönland ist arktische Wildnis im Urzustand. In den wenigen Siedlungen nahe des nördlichen Polarkreises bestimmt der Rhythmus der Natur den Alltag, die Inuit leben noch immer größtenteils von der Jagd. So auch in Tasiilaq, „Hauptstadt“ Ostgrönlands.

    Die 2.000-Einwohner-Gemeinde am Kong Oscars Havn, einem gut acht Kilometer langen Fjord im Süden der Ammassalik-Insel, erreicht man nur über den Luft- oder Seeweg. Im Winter verirren sich kaum Besucher in das verschneite Städtchen.

    Im Frühjahr erwacht Tasiilaq jedoch zum Leben und bietet Aktivreisenden ein Outdoor-Paradies fernab des Massentourismus. 

    Auf einem Hügel südlich von Tasiilaq steht das „Rote Haus“ von Robert Peroni. Der farbenfrohe Holzbau ist Gästehaus und Treffpunkt für Einheimische zugleich. Wer dort eincheckt, hat die Wahl zwischen komfortablem Hotelbett oder gemütlichem Mehrbettzimmer in einer Lodge.

    Der Südtiroler Extrembergsportler Peroni durchquerte 1983 als Erster das 1.400 Kilometer breite grönländische Inlandeis im äußersten Norden und beschloss, sich nach dieser Expedition in Ostgrönland niederzulassen.

    Inspiriert vom Denken der Inuit kam er auf die Idee, mit seinen Nachbarn eine neue Form des Erlebens und Reisens in der Region zu etablieren. Dazu allerdings brauchte es das touristische Know-how seines Freunds Manfred Häupl, Inhaber von Hauser Exkursionen.

    Vor 25 Jahren legten Häupl und Peroni die Grundlagen dafür, dass sich der Osten Grönlands nachhaltiger entwickeln konnte als der schon damals stark vom Kreuzfahrt- und Tagestourismus gezeichnete Süden und Westen.

    Eine Konferenz mit den Inuit ging der Frage nach, wie sich die Region nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner touristisch entwickeln kann.

    Statt mit Consulting-Ideen, Business-Plan oder Marketing-Offensive trat Häupl mit folgendem Versprechen an: „Wir werden uns ausschließlich nach den Wünschen und Regeln der Inuit richten – und das bedingungslos“ Es wurde bis heute nicht gebrochen.

    Hotelburgen oder andere zivilisatorische Auswüchse sucht man in Tasiilaq immer noch vergeblich. Dennoch profitiert die Region stark vom Tourismus. Als deutscher Marktführer vor Ort bietet Hauser Exkursionen aktuell vier Reisen dorthin an.

    Auch Robert Peronis „Rotes Haus“, von Hauser mitfinanziert, prägt das Leben der Inuit in Tasiilaq nachhaltig. „Der Tourismus in Ostgrönland ist unsere größte Chance auf eine positive Zukunft“, weiß Tobias, der seit vielen Jahren in Peronis Hotel arbeitet.

    „Das ‚Rote Haus" gewährt uns ein Weiterleben nach unseren uralten Vorstellungen und Traditionen. Wir brauchen den Tourismus, aber wir sind auch Jäger und wollen Jäger bleiben. Das hat Robert verstanden.“ Die rund 70 einheimischen Mitarbeiter haben durch den Südtiroler ein sicheres Einkommen gefunden.

    Auch dem Umweltschutz hat sich Peroni in seiner Wahlheimat verschrieben. Statt der oft günstigeren und effizienteren Motorschlitten greift er bei seinen Touren auf die klassischen Hundeschlitten zurück – zum Wohl von Tier und Natur.

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  • Mit einer Yacht oder einem Katamaran von Cruesa Mallorca Yacht Charter entdecken Gaeste des Hotel Cort nach der Staedtetour durch Palma die Insel vom Wasser aus
    Erst Citytrip, dann Segeltörn
    Segel setzen, Leinen los heißt es auf Mallorca - die Insel vom Wasser aus

    „Segel setzen, Leinen los“ heißt es auf Wunsch für alle schiffsaffinen Gäste des Hotel Cort in Palma/Mallorca. Das Vier-Sterne-Superior-Haus liegt inmitten des historischen Zentrums der Balearen-Hauptstadt und damit nur wenige Fußminuten entfernt vom Hafen.

    Als Kontrastprogramm zu Sightseeing und Shopping vermittelt das Designhotel vor beziehungsweise nach dem Citytrip Segeltouren bei Cruesa Mallorca Yacht Charter. Mit oder ohne Skipper entdecken Urlauber per Boot entlegene Buchten oder einsame Strände rund um die Insel.

    Eine Übernachtung im Cort kostet im DZ inkl. Frühstück ab 104 €/Pers. Die Segelyacht für bis zu acht Personen ist für Hausgäste im April je nach Größe ab 1.240 € (Mai ab 1.640 €) pro Woche buchbar, für einen Skipper kommen noch rund 200 € pro Tag hinzu.

    Wer nur vom Land aus Schiffe beobachten möchte, hat dazu bei verschiedenen Veranstaltungen für Bootsliebhaber in Palma die Gelegenheit.

    Maritimes Flair erwartet die Segler bereits im Hotel Cort: Die Farben der Insel und des Meeres spiegeln sich in Textilien und Dekoration wider, alte Seekarten zieren die Wände. Mit Deko-Surfbrett und eigener Sonnenterrasse sorgt die Suite „Private Terrace“ für Strandfeeling, ebenso wie die exklusive und stylische Dachterrasse mit Splash Pool.

    Die zum Hotel gehörende „Raw Bar“ und das Restaurant servieren frischen Fisch direkt vom Markt. Austern, Thunfisch-Tataki und das schon legendäre Ceviche locken nicht nur Übernachtungsgäste, sondern auch Einheimische.

    Gäste des Cort stechen vom exklusiven Hafenabschnitt Marina La Lonja in Palma mit einem der Segelboote oder Katamarane aus der Flotte von Cruesa Mallorca Yacht Charter in See.

    Dabei entdecken Segler – mit oder ohne Skipper – die schönsten Strände und einsame Buchten, niedliche Fischerdörfer und lebhafte Küstenorte rund um die Insel. Das mehrsprachige Personal des Familienunternehmens, seit über 40 Jahren in Palma, steht stets als Ansprechpartner bereit.

    Veranstaltungstipps: Reizvoll ist es auch, das Treiben im Hafen der Mittelmeer-Metropole vom Land aus beim „boat spotting“ zu beobachten. Zum Jubiläum der „Regatta Princesa Sofia“, die von 29. März bis 6. April 2019 zum 50. Mal vor der mallorquinischen Küste stattfindet, rechnen die Veranstalter mit mehr als 500 Teilnehmern aus 50 Nationen.

    Von 27. April bis 1. Mai steht die Stadt auch bei der „International Boat Show Palma“ wieder ganz im Zeichen des Segelns. Luxuriöse Yachten oder spartanische Jollen sind für Fachbesucher wie Städtereisende schön anzusehen. Die Messe richtet sich außerdem an Angler, Taucher und andere Wassersportler.

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Nach einer umfangreichen Suche spielt Mike Faist in Steven Spielbergs WEST SIDE STORY den Anfuehrer der Jets
    Steven Spielbergs WEST SIDE STORY
    Riff der Anführer der Jets wird von Mike Faist in Steven Spielbergs WEST SIDE STORY gespielt

    BROADWAY-STAR MIKE FAIST SPIELT RIFF IN STEVEN SPIELBERGS “WEST SIDE STORY” - BEKANNTGABE DES CASTS FÜR DIE SHARKS & JETS, UNTER ANDEREM MIT ANA ISABELLE ALS ROSALIA

    Steven Spielbergs WEST SIDE STORY vervollständigte seinen Cast mit mehr als 50 Schauspielern, Sängern und Tänzern, die sich dem Film als Ensemble Cast der Sharks und Jets anschließen, jene rivalisierende Straßenbanden im Zentrum der zeitlosen Musical-Liebesgeschichte.

    Die Rolle von Riff – der Anführer der Jets – wird von Schauspieler Mike Faist übernommen, der für seine Rollen in den Broadway Produktionen „Dear Evan Hansen“ und „Newsies“ bekannt wurde.

    Nach einer umfangreichen Suche, die offene Castings in New York, Los Angeles, Miami, Chicago und San Juan beinhaltete, hat WEST SIDE STORY nun einen Cast zusammengestellt, der für die Produktion ein breites Spektrum an Musical und Theater Erfahrung mitbringt, darunter viele Künstler aus Broadway- und US-Tournee-Produktionen.

    Casting Director Cindy Tolan hat sich über 30.000 Künstler angesehen und machte es damit zu Spielbergs größtem Casting seit SCHINDLERS LISTE (1993). Für über 50 neue Cast-Mitglieder wird WEST SIDE STORY ihr Filmdebüt werden.

    Die Sharks und die Jets erscheinen in diversen ikonischen Songs und Tanzszenen von WEST SIDE STORY, inklusive “Cool,” “America,” “Gee, Officer Krupke,” “Jet Song” und “I Feel Pretty.” Zuvor wurde bekanntgegeben, dass Justin Peck die Choreographie übernehmen wird.

    “Eine unserer höchsten Prioritäten war es, geballte Schauspiel-, Gesangs- und Tanzkunst zu vereinen, die den Film mit großer Kompetenz zum Leben erwecken,“ sagt Peck.

    „WEST SIDE STORY hat seit Beginn viele Tänzer-Generationen beeinflusst, und ich bin begeistert, diese außergewöhnliche Gruppe gefunden zu haben, um unsere neue Vision für das Musical auf die große Leinwand zu bringen.“

    Zu dem Cast von WEST SIDE STORY zählen:

    SHARKS

    • David Aviles Morales
    • Yesenia Ayala
    • María Alejandra Castillo
    • Annelise Cepero
    • Andrei Chagas
    • Jeanette Delgado
    • Kelvin Delgado
    • Gaby Diaz
    • Yurel Echezarreta
    • Adriel Flete
    • Carlos E. Gonzalez
    • David Guzman
    • Jacob Guzman
    • Ana Isabelle
    • Melody Martí
    • Ilda Mason
    • Juliette Feliciano Ortiz
    • Edriz E. Rosa Pérez
    • Maria Alexis Rodriguez
    • Julius Anthony Rubio
    • Carlos Sánchez Falú
    • Sebastian Serra
    • Gabriela Soto
    • Ricky Ubeda
    • Tanairi Vazquez
    • Jamila Velazquez
    • Isabella Ward
    • Ricardo Zayas

    JETS

    • Brianna Abruzzo
    • Kyle Allen
    • Kyle Coffman
    • Ben Cook
    • Harrison Coll
    • Kevin Csolak
    • Kellie Drobnick
    • Julian Elia
    • Myles Erlick
    • Leigh-Ann Esty
    • Sara Esty
    • Mike Faist
    • John Michael Fiumara
    • Paloma Garcia-Lee
    • Garett Hawe
    • Patrick Higgins
    • Sean Harrison Jones
    • Eloise Kropp
    • Lauren Leach
    • Jess LeProtto
    • Skye Mattox
    • Ezra Menas
    • Adriana Pierce
    • Brittany Pollack
    • Daniel Patrick Russell
    • Talia Ryder
    • Jonalyn Saxer
    • Halli Toland
    • Maddie Ziegler

    Diese Schauspieler, Sänger und Tänzer komplettieren den zuvor bekanntgegebenen Cast Rita Moreno (Valentina), Ansel Elgort (Tony), Rachel Zegler (Maria), Ariana DeBose (Anita), David Alvarez (Bernardo), Josh Andrés Rivera (Chino), Corey Stoll (Lieutenant Schrank) und Brian d’Arcy James (Sergeant Krupke).

    Steven Spielberg führt Regie und produziert WEST SIDE STORY nach dem Skript des Oscar®-nominierten Drehbuchautors und Pulitzer Preis-Gewinners Tony Kushner.

    Für die Leinwand adaptiert wird der Film nach dem Original Broadway Musical von 1957, das von Arthur Laurents geschrieben wurde mit Musik von Leonard Bernstein, Texte von Stephen Sondheim und Konzept, Regie sowie Choreographie von Jerome Robbins.

    Des Weiteren wird die Produktion von dem Tony Award®-ausgezeichneten Produzenten Kevin McCollum und der Acadamy Award®-nominierten Produzentin Kristie Macosko Krieger geführt. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera wird Rita Moreno auch als eine der ausführenden Produzenten tätig sein.

    Die Dreharbeiten sollen im Sommer 2019 beginnen.

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  • Nun hat der Tod im wahren Leben auch Hannelore Elsner ereilt. Hannelore Elsner und Elmar Wepper hier in KIRSCHBLUETEN & DAEMONEN
    Constantin Film trauert
    Hannelore Elsner, eine der letzten Schauspieldiven ist verstorben

    Die Schauspielerin Hannelore Elsner ist am Oster-Sonntag überraschend im Alter von 76 Jahren verstorben.

    „Als Anwälte der Familie von Hannelore Elsner haben wir die traurige Pflicht, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass Hannelore Elsner überraschend schwer erkrankt und am Ostersonntag friedlich eingeschlafen ist“, bestätigte der Familienanwalt Dr. Matthias Prinz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

    „Wir bitten, aus Respekt vor der Privatsphäre der Familie von weiteren Anfragen Abstand zu nehmen, zumal zu weiteren Details keine Stellung genommen wird.“

    Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film: "Hannelore Elsner hat die deutsche Kino- und Fernsehwelt geprägt wie keine andere. Der deutsche Film ist nun ärmer. Wir verneigen uns vor der Leistung dieser großen Schauspielerin. Wir verlieren eine Freundin. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihren Angehörigen." 

    Doris Dörrie, Autorin und Regisseurin: "Für mich war Hannelore Elsner eine große Abenteuerin, die sich mit Neugier,  Hingabe und Tapferkeit in jede Rolle und in ihr Leben gestürzt hat. Ich werde sie sehr vermissen."

    Hannelore Elsner war eine gefeierte Charakterdarstellerin und eine der letzten Schauspieldiven in der deutschen Filmlandschaft. Seit Jahrzehnten zog sie ein großes Publikum in ihren Bann. Gleichzeitig inspirierte sie Autoren und Regisseure immer wieder zu neuen Meisterwerken. Dabei ließ sie sich nie in eine bestimmte Richtung festlegen. Zuletzt war Hannelore Elsner im Kino in KIRSCHBLÜTEN & DÄMONEN zu sehen.

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  • Die 56-Jaehrige Michelle Yeoh spielt Wissenschaftlerin Dr. Karina Mogue
    vom Bond-Girl zur Wissenschaftlerin
    Neue Rolle für Michelle Yeoh in der Pandora-Saga AVATAR

    Michelle Yeoh wurde für die Rolle der Wissenschaftlerin Dr. Karina Mogue in den AVATAR Fortsetzungen besetzt. “Während ihrer Karriere hat Michelle immer einzigartige und unvergessliche Charaktere kreiert. Ich freue mich darauf, jetzt mit ihr zusammenzuarbeiten um das Gleiche bei den AVATAR Fortsetzungen zu schaffen“, sagte James Cameron.

    Michelle Yeoh ist als eine der besten und erfolgreichsten internationalen Schauspielerinnen bekannt. Zuletzt war sie in der romantischen Komödie CRAZY RICH ASIANS von John M. Chu zu sehen, sowie in STAR TREK: DISCOVERY von CBS.

    Die Verpflichtung wurde über den offiziellen Twitter-Account der Pandora-Saga bekannt gegeben, in welchem Cameron die 56-Jährige in den höchsten Tönen lobt. So habe Yeoh ihre ganze Karriere hinweg über einzigartige und denkwürdige Charaktere erschaffen.

    Das ehemalige Bond-Girl ist anerkannt für ihre Rollen in Ang Lees TIGER & DRAGON 1 & 2, Rob Marshalls DIE GEISHA, Roger Spottiswoodes JAMES BOND 007 – DER MORGEN STIRBT NIE und SUNSHINE von Danny Boyle.

     Michelle spielte zudem die Hauptrolle in dem von der Kritik gelobten Film THE LADY – EIN GETEILTES HERZ unter der Regie von Luc Besson und sprach eine Synchronrolle in Dreamworks Animationshit KUNG FU PANDA 2.

    Als Nächstes wird Michelle in Paul Feigs LAST CHRISTMAS neben Emilia Clarke und Henry Golding und in BOSS LEVEL von Joe Carnahan zu sehen sein. Über die Handlung der Filme ist derzeit noch nichts bekannt, also lassen wir uns überraschen.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • GastroNuovo – Dirk Mueller im Gespraech ueber die neuen Glashalme
GastroNuovo im Glass Cube: Leonardo initiiert neuen Branchentreff
    Branchentreff für das Weserbergland
    Neuer Branchentreff um das Thema Glas in der Region von Leonardo

    Fachmessen und andere Branchentreffen sind ein traditionelles und bewährtes Mittel, regelmäßig Kontakt zu Kunden und Kollegen zu halten, neues kennenzulernen und die eigenen Innovationen und neuen Produkte und Sortimente zu präsentieren.

    Leonardo plante neue Schritte und initiierte einen regionalen Branchentreff für das Weserbergland und Umgebung - die Idee der GastroNuovo war geboren.

    Als Standort diente der Glass Cube, das hauseigene und zu den 1.000 wichtigsten europäischen Architekturen zählende Markengebäude Leonardos vor den Toren Bad Driburgs.

    In zahlreichen aufwändig gestalteten Bereichen wurde unter anderem Leonardos Barserie Spiritii vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit Bartender André Pintz entstand. Die Gläser in auffälliger Facettenschliff-Optik sind perfekt auf die Bedürfnisse der Bar-Profis abgestimmt und vielseitig einsetzbar. André Pintz kreierte für dieses Event einige Cocktails, die er selbst vor Ort mixte.

    Leonardo nutzte die Gelegenheit jedoch nicht nur für die Präsentation der eigenen Produktpalette. Auch lokale Anbieter erhielten die Gelegenheit, ihr Repertoire rund um das Thema Glas in der Region vorzustellen.

    Mit dabei waren unter anderem die Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH & Co. KG, der Reinigungsmittelhersteller IVB Bröcker, sowie der regionale Weinhändler Vero Vinum und der Möbelfabrikant Lupus Aureus, der seine Barschränke präsentierte.

    Leonardo als Gastgeber

    Natürlich trug Leonardo als Gastgeber seinen Teil zu den Messeständen der anderen Teilnehmer bei. Während Vero Vino seine Weine stilecht in edlen Gläsern aus dem Hause Leonardo reichte von Bad Meinberger Quelle angebotenen Softgetränke aus Glastrinkhalmen genießen, Leonardos Interpretation gläserner Trinkhalme made in Germany.

    Die Halme haben sich längst zum Publikumsliebling entwickelt und beweisen einmal mehr, dass Leonardo schon seit fast 50 Jahren stets mit der Zeit geht.

    Die Umgebung war dabei denkbar passend: Die Stadt Bad Driburg im Weserbergland ist bereits seit Jahrhunderten eng mit der Glasmacherkunst verknüpft und atmet noch immer den Geist dieses angesehenen Handwerks.

    Die älteste historisch belegte Glashütte der Region stand im 12. Jahrhundert in einem Wald vor der Stadt, die damals noch Driburg hieß.

    Bad Driburg kann so als Glasmacher-Stadt auf eine lange Tradition zurückblicken, die schon seit 1859 von glaskoch fortgeführt wird. Der Inhaber des Familienunternehmens erschuf 1972 die Marke Leonardo als Anlehnung an die aufkommende italienische Lebensart.

    Für Leonardo war der Branchentreff rückblickend ein voller Erfolg und bestätigte einmal mehr die Stärke der eigenen Produktpalette. So läuft die Planung für die GastroNuovo 2020 auch schon auf Hochtouren, ein Termin zwei Wochen vor den Osterfeiertagen ist bereits gefunden.

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  • Das Kampagnengesicht von O’Neill ist das hollaendische Topmodel Robin Holzken fuer die Spring/Summer 19 Swimwear-Kollektion
Das hollaendische Model verkoerpert den O’Neill Good-Vibes-Lifestyle
Bunt, feminin und raffiniert ist die Kollektion von O’Neill die Topmodel Robin Holzken praesentiert
    Victoria's Secret Angels
    Topmodel Robin Holzken ist das Kampagnengesicht von O’Neill

    Perfect match - Topmodel Robin Holzken ist das Kampagnengesicht der Spring/Summer 19 Swimwear-Kollektion von O’Neill. Sie stand bereits für Sports Illustrated vor der Kamera und zählt zu den heiß begehrten Victoria's Secret Angels.

    Das holländische Model verkörpert den O’Neill Good-Vibes-Lifestyle voll und ganz: It´s Always Summer on the Inside. Die Swimwear Spring/Summer 19 ist bunt, feminin und raffiniert. Mit jedem Look wird ein anderer Fokus gesetzt - kleine Details zum Schnüren im Dekolleté, tiefe Beinausschnitte, Push-up-Cups, je nach persönlichem Geschmack.

    Mix & Match

    Auch diese Saison gibt es eine neue Mix & Match Linie von O’Neill, die grenzenlose Kombinationsmöglichkeiten mit sich bringt. Erhältlich sind die Bikinis in fünf verschiedenen Formen und etlichen Farben und Mustern, die nach Belieben miteinander gemixt werden können.

    Aber auch in Sachen Features kann sich die Mix & Match Kollektion sehen lassen. Die hydrophobische Nano-Technologie O’Neill Hyperdry sorgt dafür, dass der Stoff super schnell trocknet, wasserabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv ist.

    Alle Mix & Match Styles sind zu 99% O’Neill Blue, d.h. sie werden aus recyceltem Küstenplastik hergestellt und tragen somit einen Teil dazu bei, die Plastikmenge in den Weltmeeren zu reduzieren.

    Re-Issue

    Im kommenden Sommer paddelt O’Neill back to the 90ies; als Resultat gibt es den Re-Issue Monokini. Das Cross-Over-Design mit hohem Beinausschnitt verlängert optisch die Beine und setzt zudem den Fokus auf Bauch und Dekolleté - ein freizügiges Allroundtalent.

    Erhältlich ist der 90ies inspirierte Retro-kini in minimalistischem Schwarz-Weiß oder knalligem Rot-Orange. Die Bikini-Variante hierzu sind das Cari Re-Issue Top mit der Ruuba Re-Issue Hose oder das Capri Re-Issue Top mit der Bondey Re-Issue Hose.

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  • Kleidung von PROTEST die ohne Outfitwechsel am Strand und in der City getragen werden kann 
Auch 2019 ueberzeugt die PROTEST Sommer Kollektion die GFDK Redaktion Stil und Lifestyle
Um seine Traeger stilvoll durch den Sommer zu begleiten, hat PROTEST auch für die Maenner eine Bandbreite von Themen entworfen
    Features in Funktionskleidung
    Funktionalität und Streetstyle von PROTEST - Welcome to the season of the sun

    Der Sommer ist auf dem Vormarsch, zumindest was die  Sommer Kollektionen angeht. Gestern haben wir schon die Sommer Kollektin von BARTS vorgestellt, die Swimwear für Frauen, Männer und Kinder in den Vordergrund stellt.

    „Welcome to the season of the sun.” - Für die Spring/Summer 2019 Kollektion hat sich PROTEST von der Idee des Shangri-La inspirieren lassen - einem Paradies hier auf Erden, einer Sommer-Utopie.

    Die Kollektion spiegelt diesen lebensfrohen Vibe in Form von Prints wider und überzeugt nicht nur mit ihrem Look, sondern auch mit der bisher größten Vielfalt an unterschiedlichen Materialien. Kleidung die ohne Outfitwechsel am Strand und in der City getragen werden kann und das vereint, was PROTEST am besten kann: Funktionalität und Streetstyle.


    PROTEST ist dafür bekannt, mit unerwarteten Features in Funktionskleidung zu überraschen und macht auch in dieser Saison keine Ausnahme. Neben Bikinis in Samt-Optik umfasst die Women’s Swimwear Kollektion Modelle aus matten, glänzenden und gerüschten Stoffen.

    Mit ihnen sorgt die Trägerin für Glamour am Strand, ohne dabei auf Funktionalität verzichten zu müssen. Feminine Details wie geknotete Träger, gehäkelte Einsätze, Stickereien und Ornamente verleihen den einzelnen Styles zusätzlich das gewisse Etwas.

    Wenn die Sonne scheint, ist es Zeit, ein wenig Haut zu zeigen und Spaß zu haben. Hierfür hat PROTEST Bademode mit wohlplatzierten Cut-Outs entworfen, die schmeichelhafte Einblicke gewähren.

    Zusätzlich zu klassischer Swimwear präsentiert PROTEST auch in diesem Sommer seine SUP-Linie - Rashguards, passende Leggings und Shirts in zwei unterschiedlichen Prints. Komplettiert wird die Kollektion durch eine Reihe sportiver, femininer Street Styles.

    Colour is Key“ - in dieser Saison umfasst die Kollektion zwei ausdrucksstarke Farbthemen. Die erste Gruppe kombiniert erdige Töne mit beerigem Rot, Olivgrün und hellen Farbakzenten. „Concrete“, die zweite Farbgruppe, spielt mit Blaugrautönen und einem Orange mit herrlichen knallroten Akzenten. Für Kontraste sorgen klassisches Schwarz und Weiß.


    Um seine Träger stilvoll durch den Sommer zu begleiten, hat PROTEST auch für die Männer eine Bandbreite von Themen entworfen.

    Die Serie Gradient Neons spielt mit einer Gruppe knalliger Designs auf dunklem Untergrund und mixt diese mit Palmenprints, geometrischen Formen und Streifen. In waschechter Festival-Manier basiert die zweite Design Serie auf dem Retro-Hawaiihemd, ein Look, der niemals aus der Mode kommt. Hierfür kombiniert PROTEST den klassischen Blattprint mit floralen Mustern, Inseln und einem Augenzwinkern. 

    Mit der Coach-Jacket Romano erfüllt PROTEST nicht nur einen Wunsch seiner Team Rider, sondern geht zudem einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Jacke vereint cleanes Design mit minimalistischen Details und ist als Teil der PROTEST GeoGreen-Serie aus nachhaltigem Bambus gefertigt.
     
    Eine weitere fabelhafte Erfindung ist die surfable Shorts Broxted. PROTEST brennt für Bekleidung, die auf der Straße genauso gut funktioniert wie auf dem Wasser. Die Boardshort Broxted ist super bequem und eignet sich dank 4-Way Stretch für jeden noch so verrückten Move.

    Die Short ist schnelltrocknend und der Hosenbund aus Gummi sorgt dafür, dass sie sitzt und an ihrem Platz bleibt. Mit der Broxted ist der Träger für alles gewappnet – egal wo, egal wann.

    Die Kollektion liefert, im gewohnten PROTEST Stil, funktionale Kleidung im Streetstyle Look. So kann das sommerliche Shangri-La in vollen Zügen genossen werden.

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Aktuelles - Marketing News

  • McCann Manchester hat für Aldi einen GoT-Clip gedreht und hat damit Erfolg
    Erfolg in Brexit-Country
    Aldi, der Billigheimer hat in UK mit Toilettenpapier Erfolg

    Der Tag: Bei W&V erklärt Jaron Pazi, wie man geschickt Storytelling mit Packaging kombiniert. Journalismus ist häufig links, heißt es oft, aber die Behauptung ist an sich nicht haltbar. Nordirland wirbt mit "Game of Thrones". Zalando legt eine Authentizitäts-Kampagne vor. Die Deutsche Post unterhält ein kleines Darknet.

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V hat über Aldi neues zu berichten.

    Lieber Herr Böhmer,

    dass Aldi mal so kreativ werden würde, hätte vor wenigen Jahren niemand erwartet. Allerdings ist diese Kreativität nicht unbedingt hierzulande zu sehen, sondern in Brexit-Country, wo Aldi den stärksten Zuwachs aller britischen Supermarkt- und Discountketten erlebt.

    Aber was zaubert sich Aldi in UK da zusammen? Der Supermarkt greift in einem 30-Sekünder "Game of Thrones" auf und lässt die Protagonisten während eines Schachspiels ihr Toilettenpapier vergleichen. Kreative Kreaturen.

    Ja, auch in Deutschland war Aldi schon kreativ, so ist es ja nicht. Aktuell überrascht der Billigheimer mit einem Gutschein in Höhe von fünf Euro – ab einem Einkauf von 30 Euro. Das Besondere: Der Gutschein ist bis zum 30. Juni nicht in Deutschland einlösbar, sondern nur in Italien. In einer der 54 Aldi-Filialen dort. Irgendwie auch kreativ.

    Ob Sie nun die Osterferien in Italien verbracht haben, in UK oder zuhause, wir wünschen einen schönen Abend

    Ihr Jochen Kalka

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  • Tolle Aktion von True Fruits in Berlin: Plastik ist super - wenn man es gern auf ewig im Meer schwimmen sehen moechte
    True Fruits Sag Ja zu Plastik
    True Fruits - Aufruf, Bewusstwerdung und Selbstkritik ohne Eigenlob

    Provokation gehört zum Geschäft von True Fruits. Die Aufregung, die doppeldeutigen Slogans wie "Oralverzehr – schneller kommst Du nicht zum Samengenuss" haben wir alle noch in bester Erinnerung, hatten wir zuletzt berichtet. Und auch über Marco Knaufs Eier in Edelstahl.konnte man herzlich lachen.

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet nun von einer neuen Aktion von True Fruits, die für Aufregung sorgt.

    Lieber Herr Böhmer,

    was hören und lesen wir gerade alles über Plastikmüll. Wir schaffen Trinkhalme ab und Wattestäbchen, wir greifen zum Jutebeutel, der aber deutlich mehr als hundertmal genutzt werden muss, um eine vergleichbare Ökobilanz wie eine erdölbasierte Kunststofftüte zu erlangen, sagt der Naturschutzbund Nabu.

    Wir mailen sinnlos, obwohl eine Mail ebenso mies in der Umweltbilanz sein soll wie eine Plastiktüte. Hanuta in Plastik verpackt wiederum ist besser für die Umwelt als das bisherige Alu, sagt die Verbraucherzentrale NRW.

    Und jetzt kommt True Fruits daher und zelebriert auf Außenwerbung sowie an einer riesigen Häuserfront in Berlin: "Sag Ja zu Plastik!" Klar ist das als Provokation gemeint. Zumal True Fruits vor allem mit Glasflaschen arbeitet. Es ist aber auch eine Aktion, die zugleich Aufruf, Bewusstwerdung und Selbstkritik ist.

    Mal was erfrischend Anderes in einer Zunft, die vor allem eins kennt: Eigenlob

    Guten Abend

    Ihr Jochen Kalka

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  • Der Naturbursche ist von echtem Fleisch angeblich kaum zu unterscheiden
    Ein "blutender" Veggie-Burger
    Der Fleischfake kann sogar bluten - Naturburschen bei Hans im Glück

    Der Tag - Rossmann beendet die Kooperation mit Amazon. Kärcher, der Hersteller von Reinigungsgeräten, kauft ein Software-Start-up. Japans Unternehmer drängen ins Ausland. Kugelgelenk gesucht? Die skurrilsten Stellenanzeigen! Eine koreanische Hacke trendet als In-Gartengerät. Und: Solange sie spezialisiert sind, haben Agenturen eine Zukunft, schreibt Rolf Kosakowski im Gastbeitrag.

    Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat da eine ganz andere Geschichte auf Lager.

    Lieber Herr Böhmer,

    die Briten sind uns Deutschen immer weit voraus.

    Die Insulaner hatten weit vor uns eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, sie hatten weit vor uns eine Frau als Regierungsoberhaupt und sie hatten weit vor uns die Rinderseuche BSE.

    Und die Briten gehen mit diesen Herausforderungen auch stets unglaublich konstruktiv um. Die BBC half im Kampf gegen Nazi-Deutschland, Margaret Thatcher eroberte die Falkland-Inseln von Argentinien zurück und was den Kampf gegen die durch BSE-Prionen ausgelöste Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen betrifft –

    Ein "blutender" Veggie-Burger

    da serviert uns die britische Firma Moving Mountains nun eine unbedenkliche Innovation, die zudem wahnsinnig lecker anmutet: den "blutenden" Veggie-Burger. Der Bratling dieses Weichbrötchens besteht aus unbedenklich fleischfernen Bestandteilen wie Pilzen, Kokosnuss und Erbsen.

    Doch weil der Mensch nun mal fleischlüstern konditioniert ist, kann der neue Pattie sogar bluten, also unter Druck vermeintlichen Fleischsaft absondern. Wie das? Ganz einfach: Dank Rote-Bete-Saft.

    Dieser Fleischfake ist das Herzstück eines neuen Burgers namens "Naturbursche", mit dem die Fastfood-Kette "Hans im Glück" ihr Angebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz anreichert.

    Der Kampf geht also weiter: Britische Innovationskraft gegen argentinische Fleischkultur in den Grenzen einer deutschen Ess-Kette.

    Mahlzeit - Und einen schönen Abend wünscht

    Rolf Schröter

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Thomas Bernhard besaß einige Schlafzimmer, obgleich fast nie jemand bei ihm übernachtete
Kleiderschrank und Alkohllager von Thomas Bernhard
Thomas Bernhard besaß drei edle Haeuser,  beziehungsweise Hoefe, hatte aber fast keinen Besuch
Die Raeume sind allesamt edel eingerichtet und bis heute erhalten
Das Buch dokumentiert und beleuchtet das Leben von Thomas Bernhard
Hab und Gut – Das Refugium des Dichters, 35 Euro fuer 176 Seiten, im Brandstaetter Verlag Wien
    Der Bildband „Hab und Gut“
    Wohngebiete eines famosen Einzelgängers - Der Schriftsteller Thomas Bernhard

    „Wir können uns einreden, dass wir mit einem Buch nicht allein sind, wie wir uns einreden können, dass wir mit einem Menschen nicht allein sind.“ Thomas Bernhard (1931 - 1989)

    Als ich noch jung war, also jünger zumindest, drängte mir meine damalige Freundin, deren Name hier unerwähnt bleiben soll, dauernd Bücher auf, die für sie Pflichtlektüre darstellten und von Autoren wie Heinrich Böll, Max Frisch oder einem Franzosen namens Antoine de Saint-Exupery, was ich bis heute nicht fehlerfrei aussprechen kann, stammten.

    Ich las die Werke, die besagte Freundin hatte einen hübschen Mund und was tut man als 17-Jähriger, wenn man noch Träume hat, nicht alles für einen hübschen Mund, war indes von einem ganz anderen Schriftsteller begeistert, den sie, die mit dem hübschen Mund, nun gar nicht mochte: Thomas Bernhard nämlich.

    Zum 30. Todestag dieses famosen Einzelgängers hat der Brandstätter-Verlag in Wien nun einen wunderbaren, wenn nicht gar einzigartigen Bildband veröffentlicht: Thomas Bernhard - „Hab und Gut“ (Das Refugium des Dichters).

    Herausgeber ist André Heller, die in der Tat Hammer-Fotos hat Hertha Hurnaus gemacht, weiter kommen mehrere Bernhard-Experten zu Wort, aber zum Glück nicht zu viel und zu lang, denn die 80 Aufnahmen der Bernhard-Wohnorte sind so grandios und lassen visuell so tief in die Seele des Künstlers blicken, dass die 35 Euro wohl investiert sind für den Leser, der diesen Weltdramatiker und Literaten (Der Theatermacher, Die Jagdgesellschaft, Städtebeschimpfungen - grandios - um nur einige zu nennen.) noch heute zu schätzen weiß.

    Diese Bilder, die meines Erachtens auch und gerade in eine Ausstellung gehören, machen deutlich, wie Thomas Bernhard seine Lebensräume, wie beispielsweise seinen Vierkanthof in Ohlsdorf, Oberösterreich, theatralisch inszeniert hat.

    Alles hat seinen Platz, selbst Dinge, die er, der Autor, nie benutzt hat, Requisiten eines Lebens, die den „ungewollten Besucher“ verunsichern sollten: seien es die Hüte, die Anzüge, die Messer, die Schnapsflaschen am Bett, die Flinten, alles an seinem Platz, penibel und bestimmt platziert; nichts schien er offenbaren zu wollen, ein Rätsel eben wie der Mann selbst, wie die Fünf-Sterne-Küche, die er kein einziges Mal benutzt hat in seinen Denk- und Schreibkerkern, wie Thomas Bernhard seine Habitate auch zu nennen pflegte.

    Alles ist noch so hergerichtet, wie zu seinen Lebzeiten. Faszinierend. Ein organisiertes Außenleben, wo nichts dem Zufall überlassen blieb, sondern unter der Kontrolle des Schaffenden blieb. Sein Universum.

    Thomas Bernhard. Der Autor, bei dem man sich nie sicher sein konnte, ob das, was man las, nun eine Tragödie oder eine Komödie war. Thomas Bernhard. Österreicher. Der seine Landsleute als katholisch-nationalsozialistisch definierte.

    Im Zeichen des Wassermanns am 9. Februar 1931 geboren, gestorben am 12. Februar 1989, also vor nunmehr 30 Jahren, viel zu jung, leider, denn:

    Was für eine Stimme, was für eine Literatur, was für eine Wahrheit dieser Mann immer wieder zu Papier brachte, insgesamt 10324 Seiten umfaßt das Gesamtwerk, ohne sich dabei zu verkaufen, im Sinne von dazugehören zu wollen, geliebt werden zu wollen, Anerkennung zu brauchen, trotzdem erhielt er 1970 den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Grimme-Preis, ein wahres Unikat.

    Ich war damals, zur Zeit der Freundin mit den besagt hübschen Lippen begeistert und bin es heute noch. Weltliteratur, die es selten aus dem deutschsprachigen Raum gibt, wo so viel geschwätzt wird. Thomas Bernhard entlarvte immer wieder das bornierte Klein- wie Großbürgertum.

    Tut es heute noch, denn seine Werke sind zeitlos und werden es wohl auch immer bleiben, auch im Ausland. Und die Fotos in dem Bildband „Hab und Gut“ sprechen eine Sprache, die dem Mann und Autoren Thomas Bernhard sehr wohl gerecht werden. Tadellos.

    Sönke C. Weiss

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  • In dem Interview auf Heise/Telepolis beweisst der Boss des Deutschen Journalisten Verbandes, Prof. Dr. Frank Ueberall, das ihm jede Objektivitaet fehlt
    journalistische Standards
    Der DJV-Vorsitzende Prof. Dr. Frank Überall besitzt keine Objektivität

    Es gab eine Zeit, da war Prof. Frank Überall noch nicht der Chef beim DJV, und da war der gute Mann auch noch viel nachdenklicher. 2015 hat er der GFDK noch gesagt " Nur auszuwählen nach dem Motto, was nehme ich denn jetzt aus den Agenturen, das ist kein Journalismus". Zu jener Zeit war Herr Überall noch deutlich objektiver als heute.

    Prof. Frank Überall ist nun der Boss des sogenannten "Deutschen Journalisten Verbandes". In diesem sind über 35.000 Journalisten organisiert. Inkl. mehr oder weniger auch alle Mitarbeiter der deutschen Mainstreammedien, aber auch PR-Fachleute und Regierungssprecher.

    In dieser Funktion (und wohl eher im Auftrag seiner Puppenspieler von Springer, Bertelsmann, Burda & Co) forderte er die deutschen Behörden auf, dem "Kreml-Propagandamedium" RT die deutsche Rundfunklizenz zu entziehen.

    In diesem Interview auf Heise/Telepolis (ein von mir sehr geschätztes Medium) entlarvt sich Herr Überall in nur wenigen Sätzen selbst. Vor allem, in dem er ganz offen unterschiedliche Maßstäbe ansetzt, was Objektivität, Wahrheit und journalistische Standards angeht.

    Heise fragt hier geschickt, wie Herr Überall eigentlich sein völlig idiotisches Statement RT Deutsch gegenüber im Vergleich zur "journalistischen Arbeit" von Medien wie Bild & Co rechtfertigt...

    HEISE: "Fällt RT Deutsch signifikanter durch unseriösen Journalismus auf als andere Medien, die regelmäßig bei BILDblog zu Gast sind?"

    FRANK ÜBERALL:
    "Wie ich bereits gesagt habe: RT steht nicht für seriösen Journalismus. Deshalb sind Vergleiche mit journalistischen Medien unangebracht."

    HEISE:
    "Der staatliche deutsche Auslandssender Deutsche Welle hatte letztes Jahr bei den russischen Präsidentschaftswahlen zum Boykott aufgerufen. Ist Ihnen eine vergleichbare Wahlbeeinflussung deutscher Wahlen durch RT deutsch bekannt?"

    Frank Überall: RT befeuert eine politische Stimmung, die der AfD nützt.

    HEISE:
    "Sie beklagen, RT Deutsch stelle tatsächliche Ereignisse einseitig dar. Fordert der DJV also von privaten Medienhäusern künftig Objektivität?"

    FRANK ÜBERALL:
    "RT ist nicht privat."

    Anmerkung: "Privat" war als Gegenbegriff zu öffentlich-rechtlichen Rundfunkhäusern gemeint, die zu interner Vielseitigkeit verpflichtet sind, sog. Binnenpluralismus.

    Auch das noch - gerade gefunden:

    So geht Journalismus: Gerade das "Tagesgespräch" auf Bayern 2. Thema ist der SPD-Rentenvorschlag. Leute können anrufen, im Studio sitzt ein Professor, der vorgibt, alles wissenschaftlich neutral einzuordnen und der ständig von "Wir Wissenschaftler" spricht. In Wahrheit ist er in der Jungen Rentenkommission und Partei in der Debatte.

    Ein Verbands-Lobbyist also, der unter dem Deckmantel der Wissenschaft gegen die SPD vom Leder ziehen darf. Diese Art Journalismus unterscheidet sich nicht mehr vom Stil in den sozialen Netzwerken, nur dass wir alle dafür Gebühren zahlen.

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  • Der Journalist, Filmemacher und Fotograf Soenke C. Weiss ist ein Kenner von Afrika. 2006 veroeffentlichte Weiss sein Buch, Das Maedchen und der Krieg, fuer die GFDK hat er nun zwei Buecher besprochen, in denen sich alles um Afrika dreht
    Der schwarze Peter. Sich schwarz ärgern
    Die schwarze Offenbarung - Schwarzfahren, Schwarzsehen, Schwarzarbeit

    Zwei neue Bücher nehmen sich den Themen Afrika und Hautfarbe an und - halten uns den Spiegel vor

    Von Sönke C. Weiss

    Schwarzfahren. Schwarzsehen. Schwarzarbeit. Der schwarze Peter. Sich schwarz ärgern. Solange ich bewußt denken kann, versucht man mit der Farbe schwarz etwas Negatives zu verbinden. Und es scheint noch heute zu funktionieren.

    So auch, wenn über den vermeintlich schwarzen Kontinent - Afrika also - gesprochen und geschrieben wird. Das Herz der Finsternis sozusagen, um bei Stereotypen zu bleiben, die mittlerweile der Maßstab sind, wonach oftmals ein ganzer Kontinent bewertet, ja beleidigt wird.

    „Afrotopia“ und „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“

    Jüngst sind in deutscher Sprache - endlich - zwei Bücher erschienen, die das thematisieren, die für mich zusammengehören und denen man wirklich einige Stunden seiner Zeit widmen sollte, weil sie elementar wichtig sind für unser Verständnis, was eben Afrika angeht und - Hautfarbe. Schade nur, dass solche Bücher nie von deutschen Autoren stammen:

    Das erste heißt „Afrotopia“, wurde vom senegalesischen Schriftsteller Felwine Sarr, Jahrgang 1972, geschrieben und ist aus dem Französischen sehr pragmatisch von Max Henninger übersetzt worden. Die 175 Seiten (Matthes & Seitz Berlin) kosten 18 Euro und sind wohl investiert.

    Sarr räumt mit Gemeinplätzen, Klischees und Pseudogewissheiten hinsichtlich Afrika auf und zeichnet das Bild eines Kontinents im 21. Jahrhundert, dessen „Imperativ lautet, zu seiner eigenen Bewegung zurückzufinden“, was umso wichtiger ist, bedenkt man, das in „35 Jahren Afrika ein Viertel der Weltbevölkerung stellen wird.“

    Der Kontinent werde den höchsten Anteil an Einwohnern im Alter zwischen 15 und 45 Jahren aufweisen. Sarr schreibt: „Dieses demografische Gewicht und diese Vitalität werden das gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Gleichgewicht des Planeten verschieben.“

    Ich denke, dass der Autor mit seinen im Buch aufgestellten Thesen hinsichtlich Wirtschaft, Politik und Soziales, er deckt jeden Bereich ab, wenn manchmal auch ein wenig oberlehrerhaft, richtig liegt. Seit über 20 Jahren arbeite ich in Afrika, habe dort viele Jahre gelebt und war sechs Jahre lang für ein internationales Hilfswerk in der Kommunikation tätig.

    Es geht um Respekt, der eingefordert wird

    Es ist faszinierend zu beobachten, wie Afrika, beziehungsweise die junge Generation, sich von Tag zu Tag mehr vom Westen emanzipiert; man will kein Abbild von Paris, London oder New York mehr sein, sondern sich als eigenständige Gemeinschaft empfinden und - wichtiger noch - ausdrücken und wahrgenommen werden, wovon Sarrs Buch in erster Linie berichtet.

    Es geht um Respekt, der eingefordert wird, nicht Almosen oder Dritte-Welt-Gelaber. (Das allein schon ist meiner Meinung nach Rassismus.)

    Leider findet in den deutschen Medien Afrika nur am Rande statt und die Berichterstattung konzentriert sich in seiner Einfältigkeit und Schlichtheit oftmals auf Elendsgebiete oder Konflikte.

    Kultureller und geistiger Reichtum

    Sarr berichtet uns aber von einer Fülle kulturellen und geistigen Reichtums, zu dem die deutsche Gesellschaft meiner Überzeugung nach noch keinen Zugang gefunden hat; wie auch, steht hier die sogenannte deutsche Leitkultur immer im Vordergrund der Debatte.

    Das Zuhören fehlt dem Deutschen, nein, dem Europäer meist schwer in seinem Weltbild. Und leider gibt es auf dem deutschen Buchmarkt zu wenige Bücher, die sich Afrika widmen und keine Titel haben, wie: „Ach, Afrika.“ Anders in Großbritannien, wo. Die Kolonialzeit noch immer präsent ist, wohingegen sie in Deutschland so gut wie nie thematisiert wird, aber sollte.

    So hat Reni Eddo-Lodges Buch „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ auch mit Afrika zu tun. Schreibt sie unter anderem über Großbritanniens Mitschuld am Sklavenhandel, und dass Liverpool der größte britische Sklavenhafen war.

    Aber das nur zur Einleitung eines Buches, das sehr lebendig aus dem Englischen von Anette Grube übersetzt wurde und für 18 Euro bei Tropen, leider erst zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung in Großbritannien, zu kaufen ist.

    Der Mangel an historischem Wissen, bei Rechten, Linken und Liberalen

    Und: Jede der 263 Seiten hat es wirklich in sich. Eddo-Lodges zeigt auf, wie sich Rassismus in jeden Winkel der Gesellschaft gefressen hat, wobei sich die Beispiele der Autorin meist auf Großbritannien beziehen, man aber ohne Bedenken spiegelgleiche Parallelen nach Deutschland ziehen kann, und wie der Mangel an historischem Wissen und politischem Hintergrund den Rassismus weiterhin kultiviert und fördert, insbesondere, aber nicht nur in rechten Gruppierungen, sondern auch in der Welt der Kultur und der sogenannten Linken und Liberalen, die angeblich so weltoffen und tolerant ist.

    Weltumspannender Rassismus

    Apropos meine Erfahrung in der Entwicklungshilfe: Nie in meinem Leben habe ich krassere Rassisten als bei den in Afrika tätigen Hilfswerken kennengelernt. Nach dem Motto: Du lebst mein Weltbild und kriegst dafür ne Handvoll Reis... (Das N-Wort habe ich übrigens unzählige Male in diesen Kreisen gehört.)

    „Ich hörte auf, mit Weißen über Hautfarbe zu sprechen, weil ich nicht glaube, dass Aufgeben ein Zeichen von Schwäche ist.

    Manchmal geht es dabei um Selbsterhalt,“ schreibt Eddo-Lodges. Im englischen Original heißt es statt „Hautfarbe“ Race, also Rasse und ich weiß nicht, was unseren weltumspannenden Rassismus treffender ausdrückt, Rasse oder Hautfarbe, oder ob‘s letztendlich keine Rolle spielt.

    Nichtsdestotrotz, obwohl die Autorin und Journalistin, 1989 in London geboren, nicht länger mit Weißen über das Thema sprechen wollte, scheint sie nach ihren Artikeln für The Guardian und The New York Times keine andere Wahl zu haben, denn es weiter zu tun, seit sie 2014 in ihrem Blog ihren Abschied vom „Thema Hautfarbe“ angekündigt hat. Und ich hoffe, sie wird es auch weiter tun, dieses vermutlich wichtigste Thema unserer Zeit in die Welt tragen.

    Denn: Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weißsein als die selbstverständliche Norm gilt, eben nicht weiß zu sein?

    Ein Weißer wird das nie verstehen, ja nachfühlen können. Wie auch? Eddo-Lodges geht auf Spurensuche, siehe Sklaverei, und führt uns als Leser Schritt für Schritt, klar, deutlich und unmißverständlich, hinter die Fassade und in die Abgründe diskriminierender Ungerechtigkeiten in Systemen, die in der Tat weiß geprägt sind und - wichtiger noch - weiß dominiert werden.

    Dabei versteht sie sich als Teil einer Bewegung, die in erster Linie dazu da ist, dass Menschen sich kennenlernen und lokale Widerstände gegen Rassismus aufbauen. Beide Bücher, „Afrotopia“ wie „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ sind für sich Offenbarungen und sehr zu empfehlen. Chapeau.

    Das Mädchen und der Krieg: Die Geschichte einer Kindersoldatin von Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • 5 Min. fuer ein Maedchen von Morgen, Maedchen als Sexobjekte  
Bilder aus der Serie Sex sells von Eva Horstick-Schmitt
Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt 
Immer ZUR-VERFUEGUNG-STEHEN
Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebaeude von Hoesch aufgenommen
Die Models sind normale Menschen von der Strasse
Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte
Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns
    SEX das Symbol von Macht
    Werk der Woche: Sex sells everything - Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt meint, dass SEX das Symbol von Macht geworden ist

    Erstveröffentlichung am 19.12.2015, also lange vor der MeToo Debatte. Alltagssexismus, Übergriffe, Machtmissbrauch waren schon lange vor Harvey Weinstein ein Thema für die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt.

    Die Arbeiten versuchen ein Bild der Zeit wiederzugeben - eine Zeit, in der SEX das Symbol von Macht geworden ist. Sex sells everything. Informationsfluten überwältigen uns gerade durch das ZUR-VERFÜGUNG-STEHEN jeglicher Informationen. Das macht die Zeit schnelllebig und beliebig.

    Wir haben weniger Zeit und doch verschwenden wir die Restzeiten im Orbit des Netzes. Ich habe diese Serie ohne Assistenten und ohne Make-up-Artisten etc. allein erstellt. Sie soll ein Bild wiedergeben vom Chaos der Welt , in der wir zu Hause sind.

    Chaotisches Durcheinander des Angebotes, welches uns zur Verfügung steht. Die Arbeiten sind ein Blick auf das, was im Inneren abgeht. Eine Mischung aus Bürowelt, Sex,Freizeit, Bürgerlichkeit und Vorstellungen, die ich damit hinterfragen möchte.

    Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns?!

    Das Mädchen auf dem Bild , welches in die Kamera blickt - im Hintergrund ein Mann, der sie argwöhnisch betrachtet, als wäre sie aus einem anderen Universum in den ORT herein katapultiert.

    Das Bild hinterfragt den Zaun , den wir uns selbst errichten, den Blick, dem wir nicht trauen. Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebäude von Hoesch aufgenommen.

    Diese Gebäude existieren nicht mehr. Sie sind einem See gewichen, der zum ORT für Häuser wurde, in denen reiche Menschen - Ehepaare leben, die die Vergangenheit dieses Ortes nicht kennen und nunmehr an diesem Ort auf dem Schrott der ausbeuterischen Vergangenheiten leben. 

    Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Ich habe Mädchen nach ihren Zukünften befragt und diese Interviews lassen erkennen, dass sie allesamt heiraten möchten und auch Kinder wollen.

    Sie möchten einen Beruf, um sich selbst zu verwirklichen. Freunde wollen sie, echte Freunde. Liebe und Frieden. Funktioniert das in einer überfluteten Gesellschaft, die sich schneller dreht als die Erde.

    Was heute "in" ist, ist morgen vergessen. Nichts ist älter als die Nachricht von gestern.  Das, was uns manche Medien vorgaukeln, ist weder authentisch noch nachahmenswert. Es ist eine Welt, die sich an sich selbst aufgeilt.

    Es geht nicht mehr um authentische Informationen, sondern um die Vergabe des EGOISMUS. Wer die Einschaltqoten schafft, erschafft einen Hype. Wer im Hype ist - ist in.

    Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Wir als Wesen dieses Planeten müssen sondieren lernen, wichtiges von unwichtigen Dingen zu trennen. Wie soll das gehen bei all den Informationen von CNN, BBC und co.?

    Wie sollen das die jungen Menschen schaffen, die von einem Hype in den nächsten katapultiert werden.Der drive, dem wir alle ausgesetzt sind, wird weggespült von unseren Hirnen oder im Traum verarbeitet?

    Ich verarbeitet meine Sicht der Dinge in den Fotoarbeiten, die ich mit meinen "Nichtmodels" inszeniere. Die "Models" sind normale Menschen von der Strasse.

    Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte, gelernte und ungelernte Kräfte aus unserer Gesellschaft. Frauen, die etwa zu sagen haben, egal welchen Bildungsstand sie haben. Ihre Sprache

    ist oft einfach, aber in dieser Einfachheit liegt oft viel Wahrheit. Mehr Wahrheit als in vielen der intellektuellen Ergüsse einer sich selbst hypenden Medienwelt. Da zählen nur die Auflagen und diese liegen wie sie sehen als Müll in jeder Ecke. 

    Sammeln wir den Müll oder versammeln wir unsere Gedanken an eine Welt, die morgen vielleichtmehr ist als das Heute? Eine, die das Chaos ein wenig ordnet, nicht umzäunt, nur etwas behutsamer ihre Nachrichten auswählt, die sie in die Welt transportieren.

    Wenn wir in der Schnelligkeit weiter machen wie bisher, werden die Mädels von Heute mit der Erziehung ihrer Kinder von Morgen völlig überfordert sein.

    Bilder aus der Serie:

    "5 Min. für ein Mädchen von Morgen!", Phoenix, Eva Horstick-Schmitt

     

     

     

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  • Werk der Woche Babaismus von Eva Horstick-Schmitt 
Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft
Barbie Klum - Fotoreihe Babaismus von Eva Horstick-Schmitt
Barbique - Fotoreihe von Eva Horstick-Schmitt
Thema Schoenheitswahn - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Deutschland im Sumpf -  Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Ehetraum geplatzt - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Tod einer Barbie - von Eva Horstick-Schmitt
Wunderschoene Flitterwochen - von Eva Horstick-Schmitt
Barbie hat sich verfluessigt - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Its a cold world - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn
Portrait der Fotokuenstlerin Eva Horstick-Schmitt
    Aufstand der Puppen
    Werk der Woche: „Babaismus“ - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft

    Puppen, Barbiepuppen, Schaufensterpuppen…Trendsetterin, Ikone, Traumfrau? Sie machen jede Mode mit, schlüpfen in jede Uniform und passen sich flexibel dem jeweiligen Zeitgeist an! Opportunistinnen als Ideal?

    Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt lebte 2005 ein halbes Jahr mit über 7 Schaufensterpuppen und hat diese in ihrem alltäglichen Umfeld fotografisch inszeniert. Daraufhin kam sie auf die Idee, die Puppen als Installation zum Thema der Fußball-WM in Dortmund 2006 zu gestalten mitsamt ihrer Barbiepuppenvollversammlung.

    Eva Horstick-Schmitt greift dabei in die gestylte Fassadenwelt der Schaufensterpuppen ein und verknüpft Fotokunst und Performance zur Verstörung des gewohnten Blicks: lebendig aussehende Schaufensterpuppen als Parade und Barbiewahn zum Quadrat.

    Allerdings zeigen sich die schön geschmückten Schaufensterpuppen nicht wie gewohnt hinter schützendem Glas, unantastbar gestylt und aufgemotzt hinter Scheiben. Die Welt der Puppen wird lebendig, in einer Kunstperformance kreativ zur Schau gestellt. Die Realität transformiert sich zur bühnenhaften Inszenierung, in der das alltägliche Sein im Design erfroren ist.

    Mit ihren Puppen-Installationen greift die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt den grundlegenden Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft auf. „Körperkult und Schönheitswahn“ – ein Diskurs, der in der soziologischen Forschung aktuell intensiv unter der Herrschaftskategorie „Bodyismus“ diskutiert und analysiert wird, erfährt durch die fotokünstlerische Performance irritierende und verstörende Einsichten.

    „Babaismus“ nennt die Fotokünstlerin ihr Projekt, mit bewusstem Verweis auf dadaistische Traditionen. Schon 1999 erstellte Eva Horstick-Schmitt Anzüge mit Frauengesichtern, Fotoarbeiten und ließ diese zur Eröffnung des Coloneums Köln von zwei Models vorführen.

    „Modelwahn zum Quadrat!“ Eva nahm die Barbies mit auf Reisen, veränderte ihr Gesicht und machte sie zu einer Begleiterin als Mahnmal für unseren Schönheitswahn zum Quadrat.

    In der Galerie Camera Obscura präsentierte sie 2009 und 2008 ihre Barbiepuppenfotografien neben ihren Reportagen aus dem Kosovo zum Thema Menschenhandel, stellte Rauminstallationen auf mit Videos, Modemagazinen,

    Zeitungsausschnitten von Opfern und dem Torso einer gequälten Puppe – als Stimme gegen Krieg und Gewalt, sowie mit Paketband auf den Boden geklebte schwarz-weiß Fotografien von Opfern und Massengräbern.

    Sie scheute sich nicht die Besucher*innen der Galerie auf diese Weise auf die Greultaten und Grausamkeiten in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam zu machen. „Eva – jenseits von Eden“ nannte sie diese Serie.

    Prof. Dr. Claudia Rademacher

     

     

     

     

     

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  • Das Tourismusverhalten des Menschen bietet Magdalena Abele die visuelle Basis fuer eine weiterfuehrende kuenstlerische Analyse und Betrachtung
Von schwindelnden Felsenschlueften heisst ihre neue Ausstellung in Trier
    Tourismusverhalten des Menschen
    Magdalena Abele - Mensch und Natur, eine rührende Hilflosigkeit

    Liebe Freunde der Künste, wir freuen uns Euch die Künstlerin Magdalena Abele vorstellen zu dürfen. Ganz besonders gefällt uns der Ansatz ihrer Arbeiten, Mensch und Natur, diese stehen leider nicht immer im Einklang, wie uns die Künstlerin zeigt.

    Magdalena Abeles künstlerisches Ansinnen wurzelt in der Romantik, ohne sich darin aber in irgendeiner Weise zu verlieren. Mit scharfem analytischen Blick behandelt sie ihr zentrales Thema, die von Menschenwesen "bevölkerte" Landschaft. Sie zerlegt, was sie sieht, und rekonstruiert daraus eine neue Bildwirklichkeit.

    Klug untersucht sie so zugleich das Medium der Fotografie, mit dem sie arbeitet. Sie folgt damit dem hohen Ideal eines nicht nur handwerkelnden, sondern komplexen und selbst-reflexiven Kunstschaffens.

    Selbst sagt sie über ihre Arbeit:
    "Ausgangspunkt meiner fotografischen Arbeit ist die Landschaft und der Mensch, der sich in ihr bewegt. Meine Bildsujets sind dabei oft solche Orte, die als touristische Anziehungspunkte bekannt sind: Menschen pilgern dorthin, nehmen die Natur mit ihrer Anwesenheit in Beschlag, bevölkern solche Orte, weil diese in Reiseführern als sehenswert ausgewiesen wurden.


    Das Tourismusverhalten des Menschen bietet mir die visuelle Basis für eine weiterführende künstlerische Analyse und Betrachtung. Die ritualisierte Begehung der Landschaft zeigt sich in ihrer fast rührenden Hilflosigkeit als zum Scheitern verurteilter Versuch einer echten Annäherung an die Natur, das Ursprüngliche.


    Erst bei näherer Betrachtung der durchkomponierten Panoramen fällt auf, dass in die natürliche Logik des Bildarrangements eingegriffen wurde. Denn meine Bilder zeigen keine Momentaufnahmen einzelner Situationen, sondern mehrere Ansichten zeitgleich in einem Bild.

    Ein Einzelbild reicht oft nicht aus, um das zu wiederzugeben, was mir der Ort in dem Moment des Fotografierens erzählt; aus zahllosen Aufnahmen aus ein- und derselben Perspektive setze ich ein neues Einzelbild zusammen.

    Durch diese zeitliche Verdichtung, in ihrer Intensität individuell variierend je nach Ort und Motiv, entstehen so Bilder, die sich in der Unschärfezone von Wirklichkeit und Simulation nicht eindeutig verorten lassen und so auf subtile Weise das Wirklichkeitsversprechen des fotografischen Bildes hinterfragen."

    26. Januar bis 23. Februar 2019

    Eröffnung: Freitag, 25. Januar 2019, 20:30 Uhr
    Kuration/Einführung: Markus Bydolek

    Galerie Junge Kunst
    Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier
    +49 (0)651 / 976 38 40

    Samstag und Sonntag 14-17 Uhr
    sowie nach telefonischer Vereinbarung

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Die 4-sprachige Moderatorin Angela Julie Wadenpohl agiert im TV -Bereich seit 2006 auch als Redakteurin
    Mit australischen Wurzeln
    Angela Julie Wadenpohl - Moderatorin und Sängerin aus Düsseldorf

    "Die Düsseldorferin mit den australischen Wurzeln“ Ihre berufliche Karriere begann Angela Julie als erfolgreiche Fremdsprachenkorrespondentin und Diplomübersetzerin. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Paris, Madrid und Sydney, zog es die kommunikative und offene Halbaustralierin jedoch auf die Bühne und vor die Kamera. 

    "Ich hatte das starke Bedürfnis den Menschen etwas mitteilen zu wollen und stellte unheimlich gerne "investigative" Fragen. Das hat mit meinem PC und den Wörterbüchern im Büro nicht sonderlich gut funktioniert."

    So kam es, dass die gebürtige Düsseldorferin seit 2004 als Moderatorin für TV-Sender und Eventkunden arbeitet. Mit ihrer charmanten und natürlichen Art verzaubert sie ihr Publikum und die Veranstalter zugleich. Sie selbst sieht ihre Rolle als Moderatorin höchst professionell und bescheiden:

    "Eine Moderatorin ist dafür da, Informationen zu vermitteln und Gespräche zu lenken. Niemals sollte sie zur Selbstdarstellerin mutieren und sich in den Mittelpunkt des Geschehens stellen."

    In zahlreichen Interviews mit nationalen und internationalen Prominenten bewies sie, wie man kokett, frech und gleichzeitig höflich an die gewünschten Informationen kommen kann.

    Die 4-sprachige Moderatorin agiert im TV -Bereich seit 2006 auch als Redakteurin. Aufmerksam auf sich machte Angela Julie vor allem in Ihrer Funktion als Redaktionsleiterin (CvD) und Moderatorin des Kultur- und Szeneprogramms im Lokalsender center.tv Düsseldorf.

    Mit ihrer Abendsendung RheinPROMInade, einem Celebrity-Talk-Format, bleibt sie ihrer Heimatstadt und ihren regionalen Fans treu.

    Zu ihren Eventkunden gehören grosse und internationale Firmen wie: EPSON, Deutsche Telekom, Deutsche Bank, Karstadt, UBS Bank, Guess, Meliá Hotelgruppe, Rheinische Post, Igedo Company u.v.m., die die wortgewandte und spontane Moderatorin regelmäßig und wiederholt buchen.

    "Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit Freude und Leidenschaft zu arbeiten. Ich liebe meinen Job! Ich glaube das sieht und spürt dann auch das Publikum."

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  • Gottfried Boehmer auf der Preisverleihung des Kaiserswerther Kunstpreises an die Kuenstlerin Johanna Rzepka-Wiens
Auch die Bildzeitung berichtet über die Preistraegerin
800 geladene Gaeste kamen zur Preisverleihung der GFDK
Premiere im Savoy-Theater: Fotografien, die lebendig werden, 500 Gaeste stroemten am Sonntag ins Savoy Theater
    Aus unserer Vergangenheit
    Gottfried Böhmer ist ein Kunstverrückter meinten die Medien

    Aus unserer Vergangenheit: Erfolg definiert sich hier aber nicht über finanzielle Überschüsse. Gottfried Böhmer, der seine komplette Energie in die Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf-Berlin steckt, ist ein Kunstverrückter.

    Gottfried Böhmer will Meisterschüler der Kunstakademie in die Freiheit auf dem Kunstmarkt einführen: es gibt zu wenige in Düsseldorf, die privat fördern. Dreimal in der Woche beschäftigt sich Böhmer vor Ort mit vielversprechenden Künstlern.

    Rheinische Post, 13. Mai 2005

    Westdeutsche Zeitung

    Johanna Rzepka hat an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Jörg Immendorf Malerei studiert und ist Meisterschülerin von Professor Gerhard Merz. Unter 258 Bewerbern aus NRW und Berlin wurde die junge Künstlerin von der Jury unter der Leitung von Gottfried Böhmer, dem Kurator des Kunstvereins „ Gesellschaft der Künste Düsseldorf – Berlin e.V“ und der in New York lebenden Künstlerin Pia Dehne ausgewählt.

    In der Begründung heißt es: „Johanna Rzepkas Fähigkeit, Malerei und konzeptionelle Kunst zu verbinden, überzeugte die Jury.

    Westdeutsche Zeitung, 1. Juni 2005

    Rheinische Post

    Unter dem Sammelbegriff „The Exhibition“ bietet die Gesellschaft Freunde der Künste nunmehr seit 7 Jahren fast schon spektakuläre Ausstellungen und Performances an. Es werden nicht nur Bilder gezeigt, sondern auch an Ort und Stelle gemalt, getanzt, gesungen und musiziert – und das alles mit viel Poesie.

    Ein Forum für junge Kunst ist das Anliegen der Kunstfreunde. Ohne viel Geschrei und Getrommel gehören sie in Düsseldorf zu den Organisatoren, die mit durchgehenden Programmen zielstrebig Ihre Ideen umsetzen.

    Rheinische Post, 19. August 2003

    Premiere im Savoy-Theater: Fotografien, die lebendig werden

    Es war schon pompös, was Gottfried Böhmer, künstlerischer Direktor der „Gesellschaft Freunde der Künste“ im Savoy-Theater am Sonntagabend auf die Beine gestellt hat.

    Rund 500 geladene Gäste, darunter auch der Dirigent der Deutschen Oper am Rhein, Stéphan Deneves, und die Künstlergattin Christine Steinfeld-Uecker, drängten sich in das elegant dekorierte ehemalige Kino, um beim neuesten Projekt der Düsseldorfer Kunstförderer dabei zu sein.

    Rheinische Post, 18. Juni 2002 - Tanz gab Fotos neue Dimensionen

    Premiere der Projekte „L´inspiration“ und „Women only“ im Savoy

    Versierte Premierengänger wissen: wenn der letzte Vorhang gefallen ist und man sich zur Aftershow-Party am Buffet trifft, hört man, was gefallen hat. Die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ hatte zur Erstaufführung der Tanzperformance „L ìnspiration“ und des Films „Women only“ eingeladen.


    Die auf eine Leinwand projizierte frage „kann den Liebe Sünde sein?“ leitete den Auftritt der beiden Solotänzer „Alicia Olleta und Robin van Zutphen ein. Beide zeigten, dass sie zu Recht zu den Stars des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein zählen.

    Lässig, fast scheu tastend, zwischen Hingabe und Rückzug, tanzten die beiden atemberaubend schön und technisch perfekt. Aber es waren nicht nur Vitalität und Können, die begeisterten, es war auch ein kompositionelles Fest der Farben.

    Eingerahmt von einem puren Licht- und Farbtraum und wohlklingender Musik wurde aus dem realen körperlichen Tanz eine metaphysische Annäherung. Choreographiert hat Anke Staplers, eine Krefelder Fotokünstlerin.

    Sie weckt ihre Fotos sozusagen zum Leben, in dem sie sie aus der Zweidimensionalität nimmt und mit einer Dimension mehr in den Raum zurückgleiten lässt. Voll des Lobes war man über „L`inspiration“. „Wundervoll“ sei es gewesen, geradezu „magisch“ und „einfach entzückend“.

    Presseauszug aus der Westdeutschen Zeitung, 19. Juni 2002

    Wenn Gottfried Böhmer und sein „Verein Gesllschaft Freunde der Künste Düsseldorf-Berlin“ einladen, kommt man immer gern. 500 Gäste strömten am Sonntagabend ins Savoy, um gleich zwei besondere Ereignisse zu erleben.

    Westdeutsche Zeitung, 18. Juni 2002

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  • Giulia Becker ist die Frau die keine halben Sachen macht, wie ihr nachhaltiges Activewear Label AMBILETICS aus Berlin zeigt
Giulia Becker ist ein absoluter Bewegungsmensch, und wollte was eigenes machen.
    Make it matter
    Giulia Becker, die Frau hinter dem Activewear Labels AMBILETICS

    Zuletzt haben wir geschrieben: AMBILETICS ist für Frauen die keine halben Sachen machen. Nun stellt sich uns die Frau vor, die keine halben Sachen macht.

    Giulia Becker ist nicht zu verwechseln mit der, Fernsehmoderatorin und Musikerin aus der Fernsehsendung Neo Magazin Royale, von Jan Böhmermann.

    Make it matter - drei Worte, die die Welt der Activewear letzten Sommer ein stückweit besser gemacht haben. Ein Leitsatz, der uns sowohl beim Sport, als auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit inspiriert und der die Werte der Hauptfigur in der folgenden Geschichte widerspiegelt.

     
    Giulia Becker launchte im Juni 2018 die erste Kollektion ihres nachhaltigen Activewear Labels AMBILETICS und eroberte damit schnell die Herzen vieler ambitionierter, aktiver Frauen.

    Doch was ist es, das die junge Marke aus Berlin so besonders macht? Wie sportlich und nachhaltig ist sie wirklich? Und wer genau ist eigentlich die Frau, die dahinter steht? Wir haben die Antworten.

    Erzähl uns etwas über dich und deine Beweggründe für AMBILETICS.


    Mein Name ist Giulia Becker. Ich bin studierte Betriebswirtin und seit ich denken kann, ein absoluter Bewegungsmensch. Nach einiger Zeit im Ausland und während eines Jobs in einer Berliner Kreativagentur als Markenstrategin festigte sich irgendwann mein Wunsch, etwas eigenes zu machen.

    Ich war frustriert von dem knappen Angebot an fairer, aber gleichzeitig cooler Activewear. Denn das Thema Nachhaltigkeit wurde zunehmend wichtiger für mich.

    Ich wollte etwas bewegen und die moderne Frau von heute zu einem bewussten Lebensstil inspirieren. Also gründete ich AMBILETICS und machte damit eine Herzensangelegenheit zu meinem ganz eigenen Projekt.
     
    Was bedeutet „make it matter“ für dich? Inwiefern inspirieren dich diese drei Worte im täglichen Leben?


    „Make it matter“ ist mein Leitsatz in Bezug auf Nachhaltigkeit, aber auch beim Sport. Wenn ich da etwas anpacke, dann richtig. Diese Einstellung verkörpert auch AMBILETICS.

    Auf der Suche nach stylisher Activewear sollte man sich selbst viel öfter an der Nase nehmen und bewusst zu nachhaltigen Produkten greifen. AMBILETICS Produkte werden unter fairsten Bedingungen, besonders ressourcenschonend und zu 100 % vegan hergestellt.

    Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt und zu mehr stylisher Activewear für die bewusste Frau.
     
    Wie sieht die faire Produktion von AMBILETICS Produkten aus?


    Unsere Leggings und Sport-Bras werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Indem wir bereits existierende Rohstoffe upcyceln, müssen weniger Wasser und Erdöl verbraucht werden.

    Abgesehen davon ist AMBILETICS PETA zertifiziert und durch und durch bemüht, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Vom ersten Zuschnitt bis zum fertigen Produkt.
     
    Ein paar Worte zu deiner Kollektion?


    Die Kollektion besteht aus Leggings, Sport-Bras, Shirts, Tank-Tops, Sweatern und einem Fitness Handtuch. Die drei Materialien, die dafür verwendet wurden, sind recyceltes Polyester, Bio-Baumwolle und Bambus.

    Die Schnitte wurden so gewählt, dass sie sich besonders gut für schweißtreibende und hochintensive Workouts eignen. Eine Eigenschaft, die für mich als Tennisspielerin, beim Laufen oder Crossfit unverzichtbar ist.

    Die Muster wurden individuell und von Hand von einer Pattern Designerin entworfen. Jedes Muster ist ein Unikat. Und jedes AMBILETICS Teil eine Art modisches Abbild meiner Vision.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Bislang sind bereits Shows wie ZDF aspekte und ARD Inas Nacht fuer Jade Bird bestaetigt
    selbstbetiteltes Debütalbum von Jade Bird
    Das Ausnahmetalent Jade Bird ist erst 21 Jahre alt

    Jade Bird begann mit acht Jahren Klavier zu lernen, mit 12 Jahren begann sie Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Als Kind lebte Jade Bird in den USA , Südwales , Chesterfield und sage und schreibe, in Mönchengladbach auf einem deutschen Militärstützpunkt.

    Mit 16 zog sie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zurück nach London, und mit 17 begann ihre musikalische Karriere, als sie mit Brent Cobb in den USA zu touren begann.

    Die Momente sind rar, in denen man so ein Gefühl hat … und sich gleichzeitig ganz sicher ist etwas wirklich Besonderes in Händen zu halten.

    Schon beim ersten Hören mag man kaum glauben, dass die bei Glasnote Records (Home of Künstlern wie Mumford & Sons, Aurora, Phoenix, Half Moon Run u.v.a.) unter Vertrag stehende Jade Bird erst 21 Jahre alt ist.

    Nach Auftritten in ganz Europa und Nordamerika, nach gefeierten TV Shows in UK u.a. bei Jools Holland in der BBC,  biegt Jade Bird mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum jetzt auf die Zielgerade zu ihrem Album ein (VÖ: 19.04.19). Hoffentlich geradewegs auch in Eure Ohren.


    Bislang sind bereits Shows wie ZDF aspekte und ARD Inas Nacht bestätigt. Bitte meldet Euch und helft uns, das Ausnahmetalent Jade Bird zu einem Phönix werden zu lassen.

    Hier drei Singles/Videos aus dem neuen Album

    I Get No Joy https://youtu.be/qqmXJZDeQbE

    Love Has Been Done Before https://youtu.be/42XPnh4VGlI

    Uh Huh https://youtu.be/Dx4CQa5tHaI

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  • baby of the bunch die  blutjunge Band aus Leipzig
    Die blutjunge Band aus Leipzig
    baby of the bunch werden inhaltlich politischer und live lauter

    "I don't need you boy to carry my guitar amp!" 
    Nach nur einem knappen Jahr ist bei baby of the bunch eine beeindruckende Entwicklung zu beobachten: soundlich tighter, inhaltlich politischer, live lauter, diversifizierter im Songwriting.

    Die (immernoch) blutjunge Band aus Leipzig macht sich auf den Weg, jungen Frauen zu zeigen, dass Emanzipation nicht nur ein inhaltliches Selbsverständnis bedeutet, sondern ebenso für ein befreites Lebensgefühl der angry young women steht, die der politischen Realität des white western male eine zukunftsweisende Wirklichkeit entgegenstellen.

    Bemerkenswert ist diese klare Haltung insbesondere deshalb, wenn zu bedenken ist, dass keine der Protagonistinnen ihre 20 Lenze überschritten hat.

    Nach der Aufmerksamkeit, die ihnen ihr kleiner Erstlingshit „Banana Ice Cream“ Anfang 2018 einbrachte (mittlerweile über 80.000 streams bei Spotify & Co., Radiointerviews, eine Reihe beeindruckender Shows, u.a. auch als support für Blond, ABAY und ein TV Auftritt im ARD Mo:Ma, sowie eine Livesession bei RADIO FRITZ), ist diese Band auf mehreren Ebenen gewachsen: an ihrem künstlerischen Anspruch als Band.

    An ihrer Attitüde auf und neben der Bühne. An ihren soundlichen Vorstellungen, wie eine female band 2019 zu klingen hat.

    In diesem Sinne ist die neue EP eine klare Ansage: die Band fand in Thies Neu und den Off The Road Studios in Leipzig erfahrene Mitstreiter, die diesen gewachsenen Anspruch produktionstechnisch umzusetzen verstanden.

    baby of the bunch

    VÖ: 10.05.2019

    R.D.S.

    Rough Trade

    Banana Ice Cream - https://youtu.be/w87N-kxIAHg

    dRuNK oN sTagE - https://youtu.be/lsphTW9wkU4

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  • Happy Feminismus im Pop-Gewand: Das ist ILIRA das Goldkehlchen
    Der neue Stern am Star-Himmel
    ILIRA das Goldkehlchen in aller Munde - Die Pop-Sensation 2019

    Sie provoziert mit ihren Outfits, ihrer Einstellung und nicht zuletzt mit ihrem unsagbaren Gesangs-Talent. Schon jetzt wird ILIRA als DIE neue Pop-Sensation 2019 gefeiert, doch hinter der hübschen Kosovo-Albanerin, die in der Schweiz aufwuchs, verbirgt sich mehr als bloßer Bubblegum-Pop und rosa Kleidchen:

    Sie möchte zeigen, dass eine Frau zwar optisch dem gängigen Klischee entsprechen kann, aber sich hinter der Fassade stets mehr verstecken kann, als auf den ersten Blick zu sehen ist.

    Der neue Stern am Star-Himmel

    Auch deswegen klingt ihre Musik poppig, modern und ein wenig nach Britney, doch in ihren Texten bricht sich mit gängigen Geschlechterrollen und zeigt sich selbstbewusst und unabhängig.

    Damit will sie auch anderen Frauen Mut machen, sich selbst zu verwirklichen anstatt sich von überholten Klischees verwirklichen zu lassen.

    Die Pop-Diva geht sogar noch ein Stück weiter: In ihren Lyrics verbirgt sich auch immer ein wenig Schmerz, der gehört werden möchte.

    Und sich Gehör verschaffen das kann die 25-Jährige! Schon in der Schule fiel sie auf, weil sie sich durch ihre auffälligen Outfits jeden Tag selbst ein bisschen neu erfand und spätestens als sie von Rapper Prinz Pi Instagram entdeckte und nach Berlin eingeladen wurde, auch mit ihrem Gesangstalent. 

    Der Beginn ihrer Bilderbuch-Karriere: Kurz darauf wollte auch der Produzent ALLE FARBEN ein Stück vom Kuchen und das Vier-Oktaven Stimmwunder in seinem Studio sehen. So geschah es dann auch - mit „Fading“ gelang es den Beiden einen der größten Hits 2018 zu schaffen und ganz plötzlich war das Goldkehlchen ILIRA dann wirklich in aller Munde.

    Jetzt ist ILIRA wieder solo unterwegs: „Do It Yourself“ ist ihre neuste Single. Damit verteidigt sie ihren Ruf als größte Entdeckung der aktuellen Pop-Musik.

    Der neue Stern am Star-Himmel kreiert mit verspielten Melodien einen Disney-Vibe, der sich auch thematisch im Song wiederfindet. Lyrisch wirbelt ILIRA längst überholte Geschlechterverhältnisse mit gewohnt provokative Wortwitz auf und positioniert sich damit als neue Galionsfigur im Pop-Feminismus.

    Eröffnet wird der Track mit einem rebellischen „You don’t need to get it up for me, I’m fine“, das zusammen mit dem Farbenreichtum in ILIRAs Stimme ein ganz neues Bild der Märchenwelt malt. Der Monster-Chorus klingt nach ausverkauftem Stadion und so gelingt der Hymne die Pop-Disziplin Ohrwurm.

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