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Fotopreis Prix Picet

Künstler und Künstlerinnen in der Corona-Haft

Unter dem Titel „confinement“, auf Deutsch Haft, hat der Verlag teNeues (www.teneues.com) jetzt eine beeindruckende fotografische Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie veröffentlicht.

43 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen auf 111 Seiten Werke, die sich mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise während der noch immer anhaltenden Isolation beschäftigen.

Es sind Landschaftsaufnahmen, Portraits, Architekturaufnahmen und Stillleben, die diese nie dagewesene Situation spiegeln, einen schier nie enden wollenden Lockdown, in dem Künstler weltweit meist als nicht systemrelevant bezeichnet werden und schlussendlich auf sich selbst gestellt, vielleicht sogar verlassen worden sind.

Die in dem großformatigen Buch vorgestellten Künstlerinnen und Künstler wurden allesamt für den renommierten Fotopreis Prix Picet nominiert.

Die Auszeichnung wird an Fotografen vergeben, die sich insbesondere der Nachhaltigkeit der Natur verschrieben haben.

„confinement“ ist ein einzigartiges wie wertvolles Zeitdokument aus einer außergewöhnlichen Epoche, von der die Welt plötzlich überrascht wurde und kostet 39,90 Euro.

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 18.02.2021

Aktuelles - Marketing News

  • Vorsicht Elch - hier im Mercedes-Museum
    Vorsicht Elch - hier im Mercedes-Museum

    Mercedes-Benz, Vorsicht Elch und eine Schachpartie von Ronaldo und Messi

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.


    Hallo Gottfried,
    guten Morgen aus der W&V-Redaktion. Wir wünschen dir auch an diesem Mittwoch einen tollen Start in den Tag. Damit du top informiert bist, kommen hier die wichtigsten Meldungen.
     
    Heute geht es in unseren “8 vor 8” unter anderem um die zweite Staffel der Youtube-Erfolgsserie “7 vs. Wild” – insbesondere um die Frage, wie sich der riesige Erfolg des Survival-Abenteuers erklären lässt. Spoiler: Eine beträchtliche Rolle dabei spielt kluges Marketing der Macher:innen.

    Meta lässt Football-Spieler aus Werbedisplay springen, Unter anderem geht es um eine weitere abenteuerliche Idee vom neuen Twitter-Boss Elon Musk. Außerdem mit dabei: Deutsche Bahn schreibt Etats aus, Apple gerät wegen Ausschreitungen bei Zulieferer in China in Bedrängnis und vieles mehr.

    Sicherheitskampagne:
    So souverän geht Mercedes-Benz heute mit dem Elchtest um

    Eine der größten Blamagen der Automobilbranche ist genau 25 Jahre her: Der berühmte Elchtest. Seitdem hat Mercedes-Benz einiges dazugelernt. In der aktuellen Sicherheitskampagne darf deswegen auch wieder ein Elch mitspielen.

    Kreation des Tages:

    VW bewahrt vor peinlichen Momenten

    Vor den Augen der Traumfrau einparken müssen? Damit das nicht zum Albtraum wird, hat VW eine Einparkhilfe in seinen Modellen. DDB Sydney hat noch mehr Situationen gesammelt, die hätten peinlich werden können.

    Kampagne für Louis Vuitton:
    Rätselhafte Schachpartie: Spielen Ronaldo und Messi hier wirklich zusammen?

    Trafen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi für den Shoot der Louis-Vuitton-Kampagne wirklich aufeinander? Klar ist: Der Wirbel um Annie Leibovitz‘ Fotomotiv kommt zum richtigen Zeitpunkt.

    heute wieder das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.  

    Mercedes-Kampagne: Der “Elchtest” hat Geschichte geschrieben - vor 25 Jahren. Jetzt greift Mercedes das Thema in einer Sicherheitskampagne auf.   

    Bahn-Etats: Das Mobilitätsunternehmen hat drei Ausschreibungen gestartet. Die Etats wollen für 3 bis 6 Jahre vergeben werden.   Droga5-Neugeschäft: Die Accenture Song-Agentur hat sich den globalenPhilips-Etat gesichert.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Eure W&V. 

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt

     

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  • Truthahn Toby wird in ein neues Zuhause aufgenommen
    Die Geschichte von Truthahn Toby

    Ein Truthahn darf Weihnachten feiern, und Mark Zuckerberg hat sich verzockt

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    das W&V-Team wünscht dir einen großartigen Start in den Tag. Hier kommen unsere “8 vor 8” – gespickt mit allen Informationen, die heute wichtig sind.
     
    Diesmal geht es unter anderem mal wieder um Skandal-Rapper Kanye West. Dieser ist nämlich zurück auf Twitter – und hat dort direkt wieder für Aufregung gesorgt.
     
    Außerdem mit dabei: MediaCom gewinnt Fressnapf-Etat, Ernüchterung bei Meta und vieles mehr.

    Kreation des Tages:
    Bei Peta darf auch der Truthahn Weihnachten feiern

    Die Tierschutzorganisation Peta macht mit ihrem ersten Weihnachtsspot und der rührenden Geschichte eines Truthahns auf Tierrechte aufmerksam. 

    Analyse:
    Ein Jahr nach Umbenennung: Hat sich Meta verzockt?

    Als Mark Zuckerberg vor gut einem Jahr den Facebook-Konzern in Meta umbenannte und damit seine milliardenschwere Wette aufs Metaverse verkündete, war die Euphorie groß. Ein Jahr später macht sich Ernüchterung breit. Wieviel Zukunftspotenzial hat Meta noch? Eine Analyse.

    Fußball-WM:
    "One Love" entzweit DFB-Sponsoren

    Die Eskalation um die "One Love"-Binde beschert dem Deutschen Fußball-Bund heftigen Gegenwind während der ersten WM-Tage. Bei den Sponsoren ist die Haltung uneinheitlich. Viele haben sich noch gar nicht geäußert.


    heute wieder das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     
    Wirtschaftsflaute: Die Agenturen sehen wenig zuversichtlich aufs kommende Jahr. Die ersten Kunden kappen die Budgets und legen Projekte auf Eis. Die große Umfrage des Branchenverbands GWA.
     
    Eigentümerwechsel: Die auf BtoB spezialisierte Agentur Möller Horcher Kommunikation steht vor einem Management Buyout.
     
    Greenwashing: Die Verbraucherzentralen mahnen die Fifa ab - unter anderem wegen Aussagen wie  “vollständig klimaneutrales Turnier”.   

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Eure W&V. 

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  • Teile die Freude die Weihnachtsbotschaft 2022 von Apple
    Donald Trump hat seinen Twitter-Account zurück bekommen

    Der Weihnachtsspot 2022 von Apple taugt nichts, und Donald Trump kann wieder Twittern

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    einen schönen guten Morgen aus München, zum Start in die neue Woche habe wir folgende Themen im Angebot: Bob Iger kehrt überraschend als CEO zu Disney zurück. Große Lächel-Offensive bei VW. Macht die Krise Kund:innen illoyaler, fragen wir den VP of Sales DACH bei Bloomreach, Florian Lillig. 
     
    Außerdem: Die deutschen Twitter-Beschäftigten wehren sich gegen ihre mutmaßlich fragwürdigen Kündigungen. Hier findet ihr die neuen Accounts von Joko und Klaas. Warum der Gesetzesentwurf zur Freigabe von Cannabis dem Geschäft schaden könnte.

    Harter Rap statt Gesäusel:
    Weihnachtsspot 2022 da! Apple ändert Werbestrategie

    Die Kerzen am geschmückten Baum leuchten, Stevie Wonder läutet Weihnachten soft ein. So war es früher bei Apple. Für dieses Fest setzt der kalifornische Konzern auf andere Sounds beim offiziellen Xmas-Clip. Viele Unternehmen präsentieren dieser Tage ihren offiziellen alljährlichen Weihnachtsspot. Auch Apple reiht sich ein. Mit "Share to Joy" steht der Cupertino-Clip 2022 bereit. Überraschung: In diesem Jahr ändert Apple seine Werbestrategie!

    Volkswagen Nutzfahrzeuge:
    VW: Große Lächel-Offensive für den ID Buzz

    Zum Marktstart des neuen ID Buzz startet Volkswagen eine internationale Kampagne, die zweigleisig konzipiert ist. Auf der einen Seite steht ein prominentes Testimonial, auf der anderen sehr hoffnungsfrohe Filme.

    Ulrike Handel geht:
    Axel Springer strukturiert um: Bild und Welt werden eigenständig

    Bild und Welt trennen sich - zumindest werden sie eigenständige Unternehmenseinheiten, wie der Axel Springer Konzern mitteilt. CEO bei Bild wird Claudius Senst, Carolin Hulshoff Pol ist künftig als CEO für die Welt zuständig.

    Rückkehr:
    Musk lässt Twitter-Account von Ex-Präsident Trump entsperren
    Donald Trump will wieder ins Weiße Haus zurück - und kämpft um seinen Einfluss bei den US-Republikanern. Nun gibt ihm Tech-Milliardär Elon Musk den einst so einflussreichen Twitter-Account zurück. Dabei zeigte sich der Ex-Präsident zuletzt selbst gar nicht rückkehrwillig.

    heute wieder das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     
    Entertainment: Mercedes startet eine globale Co-Promotion-Kampagne zum Start des neuen Avatar-Films. 
     
    Apple-Xmas: Die Markt mit dem Apfle hat die Werbestrategie geändert - beim neuen Weihnachtsspot.
     
    Trends: Auf der Unboxed-Konferenz präentierte Amazin Ads die neuen Advertising-Trends. 

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • AKROPOLIS BONJOUR - Monsieur Thierry macht Urlaub
    Kinostart: 16. Februar 2023

    Eine leichtfüßige Wohlfühlkomödie auf der großen Leinwand - MONSEUR THIERRY MACHT URLAUB 

    Wir freuen uns, den bundesweiten Starttermin von AKROPOLIS BONJOUR – MONSEUR THIERRY MACHT URLAUB am 16. Februar 2023 in den Kinos anzukündigen. Als Drehbuchautor hat François Uzan sich u. a. mit der Netflix-Serie „Lupin“ einen Namen gemacht, nun startet er, ebenfalls nach eigenem Drehbuch, auch als Regisseur durch: Mit AKROPOLIS BONJOUR – MONSEUR THIERRY MACHT URLAUB bringt er eine leichtfüßige Wohlfühlkomödie auf die große Leinwand. 

    Neben Jacques Gamblin (DER NAME DER LEUTE) und Pascale Arbillot (MADAME AURORA UND DER DUFT VON FRÜHLING) in den Hauptrollen spielen außerdem in dem großartigen Ensemble Agnès Hurstel (MÉNAGE À TROIS – ZUM FREMDGEHEN VERFÜHRT), Pablo Pauly (DREI TAGE UND EIN LEBEN) und der französische TV-Comedian Ludovik.

    Als chaotische Familie machen sie mit ihren Eskapaden Athen und Umgebung unsicher, denn Monsieur Thierry möchte – sehr zum Missfallen seiner Familie - den romantischen Familienurlaub von 1998 wiederaufleben lassen.

    Seit Thierry Hamelin (Jacques Gamblin) in Rente ist und die Kinder aus dem Haus sind, hat er nur noch eine Obsession ­ tausende alte Familienfotos zu digitalisieren.

    Thierry ist von der Idee begeistert, seine Familie hingegen genervt. Alle haben ohnehin mit sich selbst genug zu tun: Tochter Karine (Agnès Hurstel) ist in ihrem Beruf als Anwältin ständig überlastet.

    Sohn Antoine (Pablo Pauly) dagegen hat es nie geschafft, aus seinen hochfliegenden Plänen als App-Entwickler einen echten Job zu machen, und Thierrys Frau, die Ärztin Claire (Pascale Arbillot), hat schon lange das Gefühl, dass aus ihrer Ehe die Luft raus ist.

    Als sie ihm eröffnet, dass sie die Scheidung will, fasst Thierry einen (seiner Meinung nach) genialen Plan: Er will mit ihnen noch einmal den Familienurlaub in Griechenland 1998 nachstellen und die Romantik von damals wieder aufleben lassen.

    Doch Familie Hamelin ist nicht mehr dieselbe wie damals, und so geht schief, was nur schief gehen kann. Claire reicht es und sie reist vorzeitig ab. Thierry unternimmt einen letzten kühnen Versuch, Claire zurückzugewinnen…

    Schwungvolle, sehr lustige und herrlich nostalgische Komödie - Les Parisiens

    Diese einfühlsame Komödie über die Suche nach der verlorenen Zeit ist wirklich rührend, 

    sehr lustig und perfekt geschrieben. - Tele 7 Jours

    AKROPOLIS BONJOUR - Monsieur Thierry macht Urlaub

    Kinostart: 16. Februar 2023

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  • Luke Mockridge, Trippy
    ein Comeback trotz Cancel-Culture

    Ein Abend voller Nostalgie mit Luke Mockridge, es wird TRIPPY

    Luke Mockridge hat schon länger den Eindruck, wir leben in einem Film. Hat die Realität die Fiktion längst eingeholt? Clowns werden zu Präsidenten, Präsidenten werden zu Clowns und wir sind irgendwo mittendrin, ohne zu wissen, ob wir über all das noch lachen dürfen.

    Auf die Zuschauer wartet ein Abend voller Nostalgie verankert im Hier & Jetzt, ein Comeback trotz Cancel-Culture. So nahbar, dass sich jeder wiederfindet, so künstlerisch, dass sich Aktivisten dran festkleben werden.

    Alles trippy! Wissen wir überhaupt noch, wer wir sind? Weiß es unser Algorithmus besser? Ist die Welt wirklich so schlecht, wie sie uns immer verkauft wird? Blaue oder rote Pille? Kommt vorbei… es wird TRIPPY!

    Luke Mockridge
    Trippy
    30.06.2023: Berlin, Mercedes-Benz Arena

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  • Two Steps From Hell Europa Tour
    Two Steps From Hell Europa Tour

    Two Steps From Hell Live interpretiert Orchestermusik neu

    Two Steps From Hell Live interpretiert Orchestermusik neu: jung, aufregend und innovativ. Es entfaltet sich ein ganzes Arsenal an unterschiedlichen Musik-Themen, die entweder keltisch angehaucht sind, mit Rock- und Metal-Klängen spielen oder durch cineastische Melodien das Gefühl geben, in seinen eigenen Film einzutauchen.

    Neben ihrer einzigartigen Live-Band, Orchester und Chor werden die Shows von ihren Schöpfern begleitet: den Komponisten Thomas Bergersen und Nick Phoenix, die nie zögern, die Führung am Klavier, der Violine oder Percussion zu übernehmen.

    Eine Show mit starker, lebendiger und erhebender Musik, die Gefühle und Leidenschaften weckt, in Fantasiewelten entführt, in denen alles möglich ist und in denen man nur durch die eigene Vorstellungskraft begrenzt ist.

    Two Steps From Hell
    Europa Tour
    19.09. 2023: Berlin, Mercedes-Benz Arena

    22.Sep 2023 Fr 20:00
    DÜSSELDORF
    Two Steps From Hell - Live - EuropeTour 2023
    Mitsubishi Electric HALLE

    20.Sep 2023 Mi 20:00
    LEIPZIG
    Two Steps From Hell - Live - EuropeTour 2023
    QUARTERBACK Immobilien ARENA

    24.Sep 2023 So 19:00
    MÜNCHEN
    Two Steps From Hell - Live - EuropeTour 2023
    Olympiahalle München

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Am Hochstein, Hausberg von Osttirols Hauptstadt Lienz, stehen Snowboardern und Skifahrern 16 Pistenkilometer und vier Lifte zur Verfügung. Jedes Jahr findet dort ein Weltcup-Rennen der Frauen statt
    in den Lienzer Dolomiten

    Champagne Powder statt Champagnerdusche in Osttirol

    Kaum eine Alpenregion bietet ihren Wintergästen so viel Freiraum wie Osttirol. In der Destination zwischen Nationalpark Hohe Tauern, den Lienzer Dolomiten und dem Karnischen Grenzkamm hat ein Skifahrer im Schnitt 10.000 Quadratmeter Piste für sich alleine. 

    Die Atmosphäre in den sieben weitläufigen und hochmodernen Skigebieten ist pur, entspannt und natürlich, obwohl diese unterschiedlicher kaum sein könnten.

    So erleben beispielsweise Skibegeisterte sportlichen Hochgenuss im Gebiet von St. Jakob im Defereggental auf 2.683 Metern inmitten einer beeindruckenden Bergkulisse.

    Begünstigt durch seine spezielle geografische Lage kommen Gäste dort sogar in den Genuss von Champagne Powder – trockener Pulverschnee, der normalweise nur in Nordamerika zu finden ist.

    Die neue 6er-Sesselbahn Leppleskofel, die zum Saisonstart am 8. Dezember 2022 ihren Betrieb aufnimmt, steigert die Qualität der modernen Liftanlagen in der Sonnenstube Tirols ungleich.

    Die hochmoderne Bahn befördert Wintersportler in Nullkommanichts von der Talstation des ehemaligen Almspitzliftes auf 2.683 Meter und erweitert das Angebot um drei Pisten, somit insgesamt rund 25 Abfahrtskilometer.

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  • Das Osttiroler Defereggental liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern, sein Skigebiet St. Jakob umfasst 23 Pistenkilometer und sieben Liftanlagen
    garantiert ein Geheimtipp

    Freie Fahrt auf Osttirols Pisten - im mit Schnee gesegneten Bergreich

    Skifahren gilt in Österreich als Nationalsport. Kein Wunder, denn der alpine Wintersport blickt dort auf eine lange Tradition und herausragende Pionierarbeit zurück.

    Wie auch im gesamten Alpenland ist Osttirol damit tief verwurzelt und doch anders: So blieb das mit Schnee gesegnete Bergreich bei seinen Werten und wird bis heute als echte, wahrhafte und ursprüngliche Urlaubsregion wahrgenommen.

    Der Tourismus hinter Großglockner und Großvenediger ist ein sanfter – Bretterfans erleben fernab von Trubel, überfüllten Hängen und dröhnenden Après-Ski-Iglus Pistenglück vom Allerfeinsten: viel Platz, beste Schneeverhältnisse bis Saisonende und unzählige Sonnenstunden.

    Anstehen, Hektik, Drängeln und Stress kennt in den sieben Skigebieten des „Bergtirols“ keiner. In Sachen Freiraum und Schneesicherheit kann sich Osttirol den Luxus leisten, auf seine natürlichen Gegebenheiten zu setzen.

    Mit 266 Dreitausendern bietet die Region südlich des Alpenhauptkamms Skiurlaubern grenzenloses Schneevergnügen auf hochalpinen Sonnenhängen in einer unvergleichlichen Kulisse. 

    Dabei berücksichtigt die österreichische Ferienregion seit je nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische sowie soziale Aspekte.

    Mit günstigen Preisen und dem Mehrtages-Pass für alle sieben Gebiete „SkiHit Osttirol“ sowie familienfreundlichen Angeboten will Osttirol allen Skibegeisterten den österreichischen Nationalsport ermöglichen.

    So kostet das Package „Sonnenskitage Osttirol“ inkl. 3 Übernachtungen, 2 Tage Skipass „SkiHit Osttirol“ ab 197 €/Pers., Kinder bis sechs Jahre fahren in Begleitung der Eltern kostenlos, der Kindertarif gilt bis zum 18. Lebensjahr. www.osttirol.com

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  • In der Bad Reichenhaller RupertusTherme kommt das berühmte Alpensalz auch im Dampfbad als Peeling zum Einsatz
    Neues aus der Therme

    Entspannt und Aufgewärmt in der Bad Reichenhaller RupertusTherme

    Müde Muskeln werden spätestens beim Besuch der örtlichen RupertusTherme wieder munter – vor allem, seit das neue Außenbecken mit 36 Grad warmer AlpenSole 2022 neu eröffnet hat.

    Dank seines kantenlosen Rands erweckt der knapp 485 Quadratmeter große Infinitypool den Eindruck, direkt mit der umliegenden Bergwelt zu verschmelzen.

    Zwei integrierte Hotwhirlpools, Sprudelliegen, Schwall- sowie Nackenduschen bieten Erholung und entspannten Genuss.

    In diesem Jahr hinzugekommen ist auch die doppelstöckige Panorama-KristallSauna mit 85 Grad und Platz für 40 Gäste.

    Eine neun Meter lange Glasfassade mit Blick auf Staufen und Predigtstuhl, AlpenSole-Einstäubung sowie regelmäßigen Licht- und Klangzeremonien charakterisieren das avantgardistische Gebäude in Form eines Bergkristalls.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Kreativ und bodenständig, leicht zuzubereiten und trotzdem ein Hingucker – Maximilian Moser, Sternekoch des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg in Oberbayern, teilt das Rezept seiner Rote-Bete-Knödel
    Maximilian Moser präsentiert sein Weihnachtsrezept

    Vegetarische Rote-Bete-Knödel vom Sternekoch des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Nicht immer müssen raffinierte Gerichte weit hergeholt sein – im wörtlichen Sinn bedeutet das für Maximilian Moser, Sternekoch im Starnberger Gourmetrestaurant Aubergine südlich von München, „dass man beim heimischen Familien-Dinner auch mit Regionalität überraschen kann.“

    Wenn es dann noch vegetarisch zugeht, liegen Feinschmecker und Hobbyköche ganz im Trend der gestiegenen Achtsamkeit und nachhaltigen Einstellung gegenüber Zutaten und deren Herkunft. Mosers Tipp:

    „Kochen Sie, was Ihnen Freude macht! Gutes Essen muss nicht aufwendig sein – am wichtigsten ist, dass die Qualität stimmt und es mit Liebe zubereitet wurde.“

    Als Rezept für die Vorweihnachtszeit empfiehlt der Kulinarische Direktor des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, wo das Gourmetrestaurant Aubergine (1 Michelin-Stern seit 2014) beheimatet ist, seine Rote-Bete-Knödel mit Parmesan, brauner Butter und Walnüssen auf glaciertem Blattspinat. www.vier-jahreszeiten-starnberg.d

    Rote-Bete-Knödel mit Parmesan, brauner Butter und Walnüssen auf glaciertem Blattspinat

    (Rezept für 5 Portionen)

    Rote-Bete-Knödel: 250 g Knödelbrot / 50 g Butter / 70 g Zwiebeln / 3 Eier / 100 ml Milch / 100 ml Rote-Bete-Saft / 50 g Rote Bete gegart / etwas frisch geriebener Meerrettich

    Zwiebeln in feine Würfel schneiden und in der Butter leicht dünsten. Milch und Rote-Bete-Saft aufkochen und mit den gedünsteten Zwiebeln zum Knödelbrot geben. Abdecken und ca. 10 Minuten quellen lassen. Anschließend aufgeschlagene Eier, gegarte Rote Bete (in etwa 0,5 cm große Würfel geschnitten) und den frischen Meerrettich zur Masse geben und gut vermengen. Diese im Anschluss zu ca. 90 g schweren Knödeln formen und in leicht siedendem Wasser gute 15 Minuten kochen.

    Glacierter Spinat: 250 g frischer Blattspinat / 30 g Schalotten / 20 g Butter / 50 g Kirschtomaten

    Schalotten in feine Würfel schneiden und mit der Butter in einem Topf dünsten. Tomaten in Viertel schneiden und dazugeben. Nach kurzer Zeit den gut gewaschenen Spinat hinzufügen und kurz glacieren, bis er an Volumen verliert. Mit Salz, Muskat und etwas Pfeffer würzen und direkt auf dem Teller anrichten.

    Braune Butter: 150 g Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis ein leicht nussiges Aroma entsteht und die Butter zu schäumen beginnt. In heißem Zustand über die Knödel auf den Teller geben.

    Topping: 50 g Walnüsse im Ofen bei 160 Grad ca. 5 Minuten rösten. Anschließend in einem Mörser etwas zerstoßen, leicht salzen und über die Knödel geben. Schließlich etwas frischen Parmesan darüber reiben und servieren.

    Wein-Tipp: Wie bei einem Besuch im Starnberger Gourmetrestaurant Aubergine hat Diplom-Sommelière Claudia Mikschowsky den passenden Tropfen parat und empfiehlt zu den Rote-Bete-Knödeln einen vollmundigen Rosé, zum Beispiel den 2021 Umathum Rosa aus Frauenkirchen im Burgenland/Österreich mit Himbeer- und Kirschnoten.

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  • Der MGO 550+ Manuka Honig aus der neuseeländischen Natur von Manuka Health, ein Manuka Honig erstklassiger Qualität
    wertvolle Inhaltsstoffe von Manuka Honig

    Honig für die Zahngesundheit? Das Geheimnis von Manuka Honig

    Schon kleine Kinder wissen, dass süße Leckereien wie Zucker, Marmelade, aber auch Honig schädlich für die Zähne sind und bei ungenügender Zahnpflege zu Karies führen können. Plaquebildung durch Bakterien ist die Grundlage für Löcher, Entzündungen und Parodontitis.

    Nun soll ausgerechnet ein Honig die Zahngesundheit verbessern können. Dabei handelt es sich keineswegs um einen „normalen Honig“, sondern um den sogenannten Manuka Honig.

    Wissenschaftler fanden heraus, dass dieser mit seinen Inhaltsstoffen und ab einer bestimmten Qualität gut für die Zähne sein kann. Was hat es mit dem neuseeländischen Honig auf sich?

    Die wertvollen Inhaltsstoffe von Manuka Honig

    In ersten Studien zeigte sich, dass Manuka Honig bei einem regelmäßigen Verzehr die Zahngesundheit unterstützen kann. Grund ist der hohe Gehalt an Methylglyoxal kurz als MPO bezeichnet, der sich in dem hochwertigen Honig aus Neuseeland finden lässt.

    Das Zuckerabbauprodukt soll nachweislich antibakterielle, entzündungshemmende und antiseptische Eigenschaften mitbringen. Der Honig, der von heimischen Bienen aus dem Blütennektar des Manuka Baums hergestellt wird, sollen insgesamt positiv auf die Gesundheit wirken und der Zahngesundheit zugutekommen.

    Bereits die Ureinwohner Neuseelands, die Maroi, wussten um die heilsame Wirkung des Manuka Honigs und machten sich diesen bei diversen Beschwerden zunutze.

    Wann ist Manuka Honig gut für die Zähne?

    Der Gehalt an Methylglyoxal im Manuka Honig unterliegt naturbedingt Schwankungen. Daher wurde ein System entwickelt, um den Inhaltsstoff zu messen und anhand des „Unique Manuka Factor“, kurz UMF, zu bewerten.

    Je höher der Faktor ist, desto gesundheitsförderlicher ist der Manuka Honig. Kauft man Manuka Honig online oder im Reformhaus, liest man darauf Werte wie Manuka Honig 400+ oder Manuka Honig 1000+.

    Diese beziehen sich auf die den Gehalt in Milligramm pro Kilogramm Manuka Honig. 400 mg/kg stecken in einem Manuka Honig mit 400+ und 1000 mg/kg in einem Manuka Honig mit der Angaben 1000+.

    den Experten besitzt Manuka Honig mit einem hohen Gehalt an Methylglyoxal die wirksamsten Eigenschaften für die Zahngesundheit.

    Vor allem gegenüber der Bakterien Staphylococcus aureus und Escherichia coli, die oftmals an der Entstehung von Karies beteiligt sind, kann der Honig wirksame Hilfe leisten.

    Die Wissenschaftler legen nah, dass der Verzehr von Manuka Honig die Bildung dieser Bakterien verhindern oder zumindest reduzieren kann. Augenscheinlich soll Manuka Honig sogar die antikariogene Wirkung von Xylit übertreffen.

    Zu beachten gilt, dass Manuka Honig in Maßen (ein bis drei Teelöffel am Tag) eine Ergänzung zur Zahnpflege darstellt, jedoch diese in keinem Fall ersetzt.

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  • Die flüssige Genuss-Palette auf den „Roter Hahn“-Höfen in Südtirol reicht von Saft und Sirup über Wein und Bier bis hin zu Edeldestillaten. Im Winter zaubern die Bauersleute daraus sowohl alkoholfreie als auch hochprozentige Heißgetränke
    in der gemütlichen Stube

    Echt südtirolerisch kochen und backen, Verkostungen für jeden Geschmack

    Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Das gilt in Südtirol besonders und auf den Höfen der Marke „Roter Hahn“ erst recht. Mit traditionellem Gebäck versüßen die Bäuerinnen ihrer Familie und Urlaubern die Weihnachtszeit.

    Für die Spitzbuben etwa verwenden sie Fruchtaufstriche, die aus der eigenen Ernte im Sommer eingekocht worden sind. Die traditionellen Zelten hingegen bestehen aus getrocknetem Obst, Nüssen, Honig und Hefeteig. Die aufwändige Zubereitung erfordert viel Geduld, Muße und Zeit.

    Daher wurde die aufgrund ihres hohen Anteils an Dörrbirnen auch Kletzenbrot genannte Spezialität traditionell erst in den „staden“ Tagen kurz vor Heiligabend in Angriff genommen. Kleine und große Bäcker dürfen dabei gern zusehen oder sogar selbst Hand anlegen.

    Verkostungen für jeden Geschmack

    Die Südtiroler Bauern der Marke „Roter Hahn“ stellen mindestens ein hofeigenes Produkt her, auf das sie besonders stolz sind – meist ist auch ein edles Getränk dabei.

    Während die Winzer ihren handgekelterten Rebensaft gern im urigen Kellergewölbe gemeinsam mit erwachsenen Gästen degustieren, dürfen sich Kinder auf vielen Höfen über flüssige, alkoholfreie Kostproben aus Äpfeln, Himbeeren oder Marillen freuen.

    Wahlweise wandern die süßen Früchtchen auf einigen der ländlichen Domizile direkt in die Destille und bilden dann als Digestif an kalten Winterabenden den krönenden Abschluss eines bäuerlichen Knödelessens in der gemütlichen Stube.

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Die Bedeutung von Haarwellness
    Wie pflegt man am besten seine Haare

    Wellness für die Haare

    Wellness ist in aller Munde, aber was ist Haarwellness eigentlich? Es geht um die Gesundheit und Schönheit Ihrer Haare, denn gesundes, glänzendes und seidiges Haar ist ein wahres Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Doch leider sieht man immer häufiger Frauen mit kranken, spröden und stumpfen Haaren.

    Die Gründe dafür sind vielfältig: Zu viel Styling, zu wenig Pflege, schlechte Ernährung oder Stress können die Haare stark strapazieren und ihnen den Glanz rauben. In diesem Artikel erfährt man, warum Haarwellness so wichtig ist und was man alles für das Haar tun kann.

    Die Bedeutung von Haarwellness

    Es ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheit und Schönheit. Das Haar ist sehr anfällig für Schäden durch Umwelteinflüsse, aber auch durch falsche Haarpflegeprodukte können Schäden entstehen. Die Pflege sollte daher ebenso sorgfältig erfolgen wie die Pflege unserer Haut.

    Sie unterstützt die natürliche Widerstandsfähigkeit des Haares und schützt es vor Umwelteinflüssen. Je nach Typ und Zustand des Haares gibt es verschiedene Pflegeprodukte, welche die Haare pflegen, nähren und revitalisieren. Bei regelmäßiger Anwendung wird das Haar weicher, glänzender und geschmeidiger.

    Wellness für das Haar bedeutet also, sich um sein Haar zu kümmern, damit es gesund und schön bleibt. Durch die richtige Pflege können Sie Ihr Haar vor Schäden bewahren und ihm zu neuem Glanz verhelfen.

    Wie pflegt man am besten seine Haare

    Zu den wichtigsten Punkten bei der Haarpflege gehört das regelmäßige Bürsten. Die Bürste sollte jedoch nicht zu hart sein, da sonst die Kopfhaut gereizt wird. Zudem ist es wichtig, dass die Bürste nicht zu oft über das Haar gestrichen wird, da sonst den Haarwurzeln beschädigt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Haarpflege ist die Reinigung.

    Das Haar sollte nicht zu oft gewaschen werden, da sonst die natürliche Schutzschicht des Haares zerstört wird. Zudem ist es wichtig, dass das Shampoo nicht zu aggressiv ist und die Kopfhaut nicht irritiert. Daher wäre ein natürliches Shampoo sehr wichtig.

    Fazit

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die richtige Haarpflege wesentlich zum Haarwachstum und zur Gesundheit beiträgt. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der eigenen Haare zu kennen und die Pflege entsprechend anzupassen. Durch eine gute Routine und die regelmäßige Anwendung von hochwertigen Produkten können die Haare lange gesund halten.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Die Kulturgeschichte um unsere Haare hat einen langen Bart 4000 Jahre Haarpflege von der Antike bis heute sind auch eine kulturellen Revolution
    Die Kulturgeschichte der Haare

    Haare, 4000 Jahre Kult und Symbol der kulturellen Revolution

    Wer sich sich die Frage stellt, was uns Männlein wie Weiblein unsere Haare bedeuten, muß sich nur eine Zahl anschauen, um die Frage zu beantworten. Die Firma Wella, der Hersteller von Haarpflegeprodukten und Friseurbedarf, wurde von Procter & Gamble 2015 an die deutsche Milliardärsfamilie Reimann für 12 Milliarden Dollar verkauft.

    Wer sich diese Summe mal vor Augen hält, weiß was uns unsere Haarpracht wert ist, und Wella ist längst nicht der einzige Anbieter von Haarpflegeprodukten.

    Ich wurde gefragt, warum sind Haare so wichtig, und welche Rolle spielen Haare bei Frauen und Männern, und wie pflegte man damals und heute seine Haare richtig und wie geht man mit Haarausfall um. Das eine vorweg, die Geschichte um unsere Haare hat einen langen Bart.

    Die Geschichte der Haare - Die Ägypter

    Das Streben der Menschen nach Schönheit hat sich schon seit Menschengedenken auch in seiner Haarpracht gezeigt. Schon die alten Ägypter um 3000 v. Ch. haben viel wert darauf gelegt, sich mit ihren Haaren zu schmücken und geschickt Farben einzusetzen und es gab schon damals viele Farbtöne.

    Auch der gealterte Ramses II  benutzte regelmäßig Farbtöne, um sein graues Haar zu verjüngern und ältere Menschen trugen schon zu dieser Zeit Perücken. Auch die alten Ägypter mußten sich also mit dem Haarausfall herumschlagen.

    Gewaschen haben die alten Ägypter ihr Haar und ihre Perücken regelmäßig. Das taten sie mit einer Mischung von Wasser und Zitrussäften, dadurch wurde das Haar glatt und glänzend. Auch Mandelöl als Conditioner nach der Haarwäsche gehörte schon dazu. Um das Haar zu formen, benutzten die Ägypter Fett aus Bienenwachs.

    Die Lieblingsfarbe seiner Zeit war Schwarz oder Rotorange. Schon um 4000 v. Ch. war Henna die populärste Farbe: sie kreiert orangene oder rote Haartöne. Die Hennapflanze (Lawsonia inermis) wuchs an den Ufern des Nils und bot sich von daher regelrecht an. Nach dem Jahr 1500 v. Ch. fingen die Ägypter an, Perücken und bunte Haarfarben wie Blau, Rot und Grün zu tragen.

    Die Griechen - Säule und Basis der westlichen Kultur

    Nach den Ägyptern zwangen die Griechen der Antike ihren Haarstil, der bis dahin bekannten Welt auf. Die griechische Zivilisation, die später das Römische Reich erbte und weiter führte, war die Säule und Basis der westlichen Kultur bis ins 19. Jahrhundert.

    Die verheirateten griechischen Frauen trugen lange Haare in Zöpfen als Zeichen ihres Ehestatus und das Schneiden von Haaren und der Frisurenstil zeigten den sozialen Status auf. Im antiken Griechenland entstanden auch die ersten Friseurgeschäfte, diese wurden aber zunächst nur von Männern frequentiert, um Gespräche über Philosophie, Politik und öffentliche Themen zu führen.

    In dieser Zeit kam auch der Haarschmuck voll zur Geltung und die Griechen parfümierten ihre Köpfe mit Mandelöl, Blumen, aromatischen Düften und Gewürzen. Da der größte Teil der Bevölkerung schwarze Haare hatte, die Lieblingsfarbe der Griechen aber Blond war, nutzten sie eine Mischung aus der Safran Blume, um diesen Ton zu gewinnen.

    Die Römer machten die Haare zum Status

    Nach den Griechen kamen die Römer. Die Römer gaben ihrem Aussehen und ihrem Haar eine besondere Bedeutung. Die Frisuren der Römer bezeichneten den gesellschaftlichen Status, das Alter, die politische und religiöse Stellung oder auch ihre Ansichten. Spätestens jetzt wurden Haare zum Status.

    Mit dem Sieg über Griechenland brachte Rom die ganze griechischen Kultur unter ihren Einfluss, ohne sie zu zerstören. Auch die Sitte von den rasierten Haaren mit Hilfe von Barbieren wurde von den Römern übernommen. Glatzen waren bei den Römern nicht erwünscht, weil es als Zeichen physischen Mangels galt. Nur der große Feldherr Julius Caesar verdeckte seine Glatze nicht.

    Der griechische Einfluss brachte die Tradition der Barbiere und Friseurgeschäfte auch nach Rom. Und so jammerte schon Plinius der Ältere: “ Wie monoton und langweilig die Zeit ist, die die römischen Frauen diesen endlosen Friseur-Sessionen widmen...“ Davon können die Männer auch heute noch ein Lied singen.

    Auch Haarglätteisen kannten die Römer schon und die Perücken waren hauptsätzlich aus menschlichem Haar gefertigt, die blonden Haare kamen von germanischen Sklaven und die schwarzen aus Indien, Wasserstoffperoxid wurde als Bleichmittel eingesetzt. Den römischen Patrizier Frauen und Männern hat es, was ihre Haarpracht angeht, an nichts gemangelt.

    Das Haar war zu allen Zeiten das Symbol von Kraft, Gesundheit und Autorität. Die Art und Weise wie wir unser Haar schneiden, binden und kämmen, spiegelte schon immer den gesellschaftlichen und sozialen Status wider. Haare sind wie ein Symbol ihrer Zeit.

    Nach der Niederlage der Römer ging es bergab

    Nach der Niederlage der Römer war es mit der Haarpracht und den Bärten zunächst nicht vorbei. Bis zum 5. Jahrhundert herrschten erst mal die Germanen und diesen war ihre Haarpracht äußerst wichtig. Die Merowinger Könige trugen sehr langes und lockiges Haar. König Chlodio V hatte sogar den Spitznahmen “Le chevelu“ (langes Haar), weil er das längste Haar von allen seinen Vorfahren hatte.

    Ab dem 5. Jahrhundert bestimmte nun die Kirche, lange Haare waren verpönt und man sollte sie auch nicht mehr zeigen. Und Bärte galten als barbarisch. Im 10. Jh. fing die Katholische Kirche an Edikte gegen lange Haare auch bei Männern zu verhängen. Bärte und langes Haar wurden als Symbol des Heidentums (der Germanen) gebrandmarkt und auch der Perücke ging es an den Kragen.

    „Die Frau, die eine Perücke trägt, begeht eine Todsünde“

    Der heilige Bernhard von Clairvaux, erster Konsul von Konstantinopel, sagte: "dass die Perücke eine Beleidigung gegenüber Gott ist". Und Clemens von Alexandria sagte, "dass derjenige, der eine Perücke trägt während er den Segen in der Kirche bekommt, daran denken muss, dass der Segen in der Perücke stecken bleibe und nicht zu den Träger kommen wird".

    Der Aufbruch in eine neue Zeit - Befreiungsschlag aus Frankreich

    Eine Explosion von Extravaganz für Haare und Perücken und Freiheit brachte das 18 Jahrhundert. Es begann die Zeit der großen Eleganz. Eine neue soziale Ordnung wurde hergestellt, die bürgerliche Gesellschaft vertrieb den Adel und drängte die Kirche in ihre Grenzen. Eine starke Bourgeoisie, die Wissenschaft und neue reiche Menschen, die nun zu Wohlstand kamen, eroberten die Welt.

    Das neue Bürgertum imitierte die Kleidung und die Frisuren des Adels. Das Tragen von Perücken war sehr populär und verbreitete sich in ganz Europa. Ludwig XIV hatte 40 Perückenmacher, die für ihn in Versailles Perücken herstellten.

    Auch die Frauen trugen nun Perücken und anhand der Verarbeitung konnte man schon wie in grauer Vorzeit erkennen, welchen Beruf diese Person ausübt oder welchen gesellschaftlichen Status diese Person hat. Die Barbiere sattelten um und wurden Perückenmacher.

    Die Klasse ohne “Edeltum“ versuchte nach der Französischen Revolution die Sitten des Adels zu übernehmen, aber der Luxus und die Protzerei waren bald unerwünscht. Die neue Gesellschaft nahm wieder den Stil der Antike und der griechischen Ästhetik auf. Die neuen Denkarten veränderten auch die Frisuren. Die Frauen verzichteten wie die Männer nun auf Perücken und trugen ihre Haare wieder ganz natürlich.

    Das 19. Jh. ein großer Wurf für die Haarpflege 

    Die höchste Autorität war nicht mehr der Verstand, sondern die individuelle Phantasie. Das zeigte sich auch bei den Haaren, diese waren ungekämmt, trocken, ohne künstliche Mittel oder sonstige Zutaten. Das sollte der Ausdruck des individuellen Freiheitsgefühls sein. Man wollte die Vergangenheit und seine Uniformität ablegen. Es begann das große Zeitalter der Dichter und Denker, die wir heute sehr vermissen.

    Ab Mitte des Jahrhunderts ging es in eine ganz andere Richtung. Eliza Rossana Gilbert, eine bekannte Tänzerin und Kurtisane am Hof Ludwig I von Bayern, die er später zur Gräfin machte, veröffentlichte 1858 ihr Buch “Die Kunst der Schönheit oder die Geheimnisse der Damentoilette mit Hinweisen für Herren zur Kunst des Erstaunens“.

    Ab 1860 kamen Locken und welliges Haar groß in Mode. Nachts trugen die Damen Lockenwickler aus Metall, um die Form der Locken zu erhalten. 1872 präsentierte der französische Friseur Marcel Grateau seinen patentierten Haarlockenstab.

    Die Kanadierin Martha Matilda Harper entwickelte das erste Konzept eines modernen Schönheitssalon. Das Motto war “Gesundheit ist Schönheit“. Sie entwickelte ein eigenes Shampoo für das Waschen von Haaren. “Harper Salon" wurde ein Welterfolg.

    Sie gründete Schönheitsschulen, die sie “Harpers Methode“ nannte und bildete Manager und Betreiber ihrer Salons aus. Bis zum Ende des 19 Jahrhunderts gab es mehr als 200 Harper Salons in Amerika und seit 1920 mehr als 500 auch viele in Europa und in Deutschland.

    William Procter, ein britische Kerzenmacher gründete mit seinem Schwiegersohn James Gamble 1837 den Seifenhersteller Procter & Gamble, der heute zu den größten Konsumgüter-Konzernen der Welt gehört. 1901 gründete King C. Gillette das Weltunternehmen Gillette, das 2005 von Procter & Gamble für 57 Milliarden US-Dollar gekauft wurde.

    Und 1890 entwickelte Alexandre Godefroy in seinem Salon in Paris die erste Maschine fürs Haareföhnen. 1903 brachte die Firma Schwarzkopf das erste Haarwaschpulver auf den Markt, und der Barbierberuf erlebte eine neue Blüte. Insgesamt war das ein spannendes 19. Jahrhundert, auch für die Haare und Haarpflege.

    Das 20. Jahrhundert veränderte die Welt

    Von 1901 bis zum Jahr 2000 änderten sich ständig die Stiltransformationen für Haare. Mit dem Aufkommen des Films, des Kinos bestimmten erstmals die Schauspieler wie man seine Haare trägt und was in Mode ist. Sie diktierten die Trends, die Frisuren und die Kleidung.

    Das neue Jahrhundert begann gleich mit einer wichtigen Erfindung. Der Deutsche Karl Nessler (später Charles Nestle) erfand 1905 die erste Methode für das dauerhafte Haarlocken. Nun war es auch Frauen mit glattem oder dünnen Haaren möglich mit einem Lockenkopf aufzutreten.

    Die Revolution bei den Frisuren kam aber erst nach dem Ersten Weltkrieg. Frauen trugen nun kurze, oft wellige Haare, als Symbol für ihre Freiheit und gewonnener Unabhängigkeit, die sie von alten  gesellschaftlichen Strukturen befreite. Die Männer hatten nun glatt rasierte Gesichter und kurze Haare. Ein gutes Beispiel lieferten Rudolph Valentino und Fred Astaire bei den Männern, Mary Pickford und Alice Day bei den Frauen.

    Zwischen 1920-1930 kamen zwei technologische Neuheiten hinzu. Der erste Hand-Haar-Föhn und die von dem Schweizer Eugene Suter und dem Spanier Isidoro Calvete erfundene Maschine für die Dauerwellen. 1938 erfand Arnold F. Willat die "kalte Welle". Den Haar Mode Stil der 30 und 40er Jahre sieht man am besten, wenn man sich Fotos von Marlene Dietrich, Sir Lawrence Olivier, Jean Harlow und Clark Gable anschaut.

    Nach dem zweitem Weltkrieg, ab den 50er Jahren, begann eine Zeit des großen Umbruchs. Von nun an bestimmte die Jugendkultur bis in unsere Tage, was man trägt und wie die Frisur aussieht. Erlaubt war, was gefällt. Die alte prallte mit voller Wucht auf die neue Welt. Die Jugendidole waren die Beatles und James Dean. Ihre Frisuren wurden millionenfach kopiert und zeigte die großen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Generationen auf. Die Revolution lag in der Luft und in den Haaren.

    Die Revolution lag in der Luft und in den Haaren

    Bei den Frauen waren Marilyn Monroe und Gina Lollobrigida die schönsten Frauen der Welt, die neuen Vorbilder. Und dann kam Elvis Presley mit seine Koteletten und nach hinten gekämmten Haaren und Millionen von Männern auf der ganzen Welt eiferten ihm nach und wollten auch so aussehen.

    Es sollte noch schlimmer kommen. Eine Mode- und Stilrevolution kam auf die Bühne, die unter dem Motto “verboten ist zu verbieten“ und “Macht der Phantasie“ die Werte, Moral und Ethik der vorigen Generationen vom Tisch haute. Die Eltern und Großeltern verstanden die Welt nicht mehr. Eine neue kulturelle Bewegung bahnte sich ihren Weg.

    Hippies, Liberale, Pazifisten und die Gegner des Vietnam-Kriegs formierten sich unter dem Motto “Frieden und Liebe“ und das wurde zu ihrer Philosophie. Twiggy das englische “Supermodel“ präsentierte einen neuen Frisurenstil und trug ganz kurze Haare, und die Rockoper des Musical Hair verkörperte ihren Protest durch den Afro Look der Hippie Frisuren. Die Haare waren die ausschlaggebende Hauptform des Protestes gegen die traditionellen Werte der Vorkriegs-Generation.

    Und so zog sich das durch die 70er, 80er und 90er Jahre. Haare als Stilmittel, Protest und Weltanschauung. Lange Haare, Bob-Frisuren und lange Bärte, Rasterlocken wie Bob Marley bis hin zu den Punks, den Skinheads und dem Yuppy Stil. Allen gemein war eine Reaktion auf gesellschaftliche Werte, die man ablehnte oder beführwortete.

    Ende der 80er Anfang der 90er war es damit vorbei. Die Stilrichtungen waren zu populär geworden, die gesellschaftliche Macht und Boschaften verloren sich in der alltäglichen Mode, die politische Nachricht ging verloren. Nur Kurt Cobain setzte noch einmal ein Zeichen mit seinen klebrig, schlampig und ungewaschenen Haaren, die er als seinen Protest gegen gesellschaftliche Positionen, die er ablehnte, einsetzte.

    Das 21. Jahrhundert hat bis heute nichts neues gebracht. Alles ist stromlinienförmig geworden, jeder trägt seine Haare wie es ihm bzw. ihr gefällt. Alle Farben sind erlaubt und sogar die Glatze ist kein Manko, sondern ein Sexsymbol. Die jungen Männer haben den Bart wiederentdeckt und somit findet sich bald an jeder Ecke nicht nur ein Frisör sondern auch ein Barber-Shop. Eine Botschaft ist nicht zu erkennen und auch keine einheitlichen Werte, außer Karriere machen und schnell viel Geld verdienen.

    Sie kennen doch den Spruch "Erzähl das deinem Frisör"

    Es gibt ja den Spruch, wenn man etwas nicht hören will, "erzähl das doch deinem Frisör".  So, jetzt haben sie eine Geschichte auf Lager, die sogar ihren Frisör begeistern könnte. Wissen hat ja noch nie Schaden angerichtet. Wenn wir uns die Geschichte nun vor Augen halten, können wir feststellen, dass sich der Kult um unsere Haare in 4000 Jahren nicht verändert hat.

    Alles Gute

    Gottfried Böhmer

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  • In Füssens ehemaliger Hanffabrik aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erweckt der Allgäuer Designer Florian Hipp alte Fahrräder zu neuem Leben
    Starrgang Bikes in Füssen

    Vintage-Rad-Manufaktur im ehemaligen Hanfwerk

    1861 gegründet als „Mechanische Seilerwarenfabrik Füssen“, war der heutige Magnuspark einst ein bedeutender Arbeitgeber in der bayerischen Region.

    Aus dem damals im Allgäu flächendeckend angebauten Hanf wurden dort Garne, technische Schnüre und Bindfäden hergestellt.

    Seit den 1920er-Jahren standen die Hallen leer, bis ab 2016 wieder Leben einkehrte. Mittlerweile nutzen über 85 lokale Gewerbetreibende die Flächen.

    Einer von ihnen ist der gebürtige Füssener und Fahrrad-Aficionado Florian Hipp, der sich selbst als Lebenskünstler, Designer und Restaurator bezeichnet.

    In seinem Atelier repariert der Mittdreißiger mit Hingabe alte Stadt-, Holland- oder Oldtimer-Bikes und lässt sie im neuen Glanz erstrahlen.

    Außerdem kultiviert er sein eigenes Label: Starrgang umfasst Räder aus lackiertem Stahlrohr, Chrom-Ketten, mit Leder ummantelten Lenkern und Sitzen aus poliertem Holz – für Opas und Mädels, aber auch Bonanza-Nostalgiker und Retro-Rennfahrer. Da erhält der Begriff Upcycling eine ganz neue Bedeutung.

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Die Kunst aus Afrika
    Die Kunst aus Afrika

    Eine komplexe Diskussion - Die Kunst Afrikas

    Jede Kunstgeschichte, so scheint es, beschäftigt sich zunächst einmal mit Fragen der Gestaltung. Wann ist Kunst, wirklich Kunst und nicht nur Handwerk? Allerdings birgt dies die Gefahr, komplexe wie historische Zusammenhänge auf meist westliche Prinzipien zu reduzieren.

    In aktuellen Debatten - die längst überfällig sind - um die Aufarbeitung kolonialen Unrechts werden die Künste Afrikas zusehends auf die Aspekte gewaltvoller Aneignung durch eben westliche Kolonialakteure reduziert.

    In ihrem neuen Buch „Die Kunst Afrikas“ bietet die Kuratorin Kerstin Pinther einen prägnanten Überblick hinsichtlich der historischen Kunstentwicklungen Afrikas, ästhetischen Konventionen, künstlerischen Praktiken und Genres.

    Die 125 Seiten, auch für den Laien verständlich geschrieben, sind ein weiter gefasster Blick auf eine Komplexität, der wir uns noch zu stellen haben; so wir denn bereit sind, unsere europäisch-westliche Kunstbrille abzusetzen.

    „Die Kunst Afrikas“ ist ein kleines, aber dafür umso wichtigeres Buch zu einer oftmals zu einseitig betrachteten Diskussion. C.H. Beck (www.chbeck.de/nachhaltig). 12 Euro. 

    Sönke C. Weiss

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  • Zu den Symptomen zählen Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Angstzustände und Konzentrationsstörungen
    Angstzustände und Konzentrationsstörungen

    Unsere neue Gesellschaftskrankheit - Brain Fog, Long Covid nach Corona

    Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und das unangenehme Gefühl, nicht mehr klar denken zu können. Seit Covid-19 leiden viele Menschen, auch junge, unter dem so genannten „Brain Fog“, werden aber aufgrund der noch unklaren Symptomatik von ihrem Arzt oftmals nicht ernst genommen.

    In ihrem Buch „Brain Fog - Der Nebel im Gehirn“ setzt sich die Neurowissenschaftlerin und Psychologin Dr. Sabina Brennan mit diesem noch wenig erforschten Krankheitsbild auseinander und liefert Strategien, wie Betroffene neue Energie finden und ihre Konzentration verbessern können, um so zu mehr Klarheit, Energie und Lebensfreude zu gelangen.

    480 Seiten. Goldmann Taschenbuch (www.goldmann-verlag.de). 14 Euro. Auf der Basis neuester Forschungserkenntnisse zu Ursachen, Therapien und Heilungschancen hat Prof. Dr. Martin Korte sein jüngstes Buch „Long Covid - Wenn der Gehirnnebel bleibt“ verfasst.

    Auf gut 250 Seiten erläutert der Neurobiologe unter anderem, welche langanhaltenden Symptome eine Corona-Infektion hervorrufen kann, zu welchen chronischen Erkrankungen und Auswirkungen diese führen können, welche Menschen am meisten gefährdet sind und mit welchen Therapien und Maßnahmen man den Erkrankten helfen kann.

    Ebenfalls als Taschenbuch in der Deutschen Verlags-Anstalt (www.dva.de) erschienen, 18 Euro. Da der Gehirnnebel als Long-Covid-Symptom unsere Gesellschaft vermutlich noch lange begleiten wird, werden sicher noch weitere Erkenntnisse folgen.

    Diese beiden Bücher sind zumindest schon mal ein Versuch, dieses Phänomen wirklich in die Debatte zu bringen.

    Sönke C. Weiss

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  • Comics sind ein Universum für sich

    Zeitreisen in die Welt der Comics - Mit Tinte verführt

    Der „Comicverführer“ ist in der Tat ein Buch für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene, eine Reise zu den Helden unserer Kindheit und weit darüber hinaus.

    Denn Comics sind ein Universum für sich und langsam erfährt diese Kunstform auch in Deutschland mehr und mehr Respekt.

    Mit dem „Comicverführer“ nimmt Bestsellerautor Timur Vermes den Leser mit in sein ganz persönliches Comicuniversum, in dem fantastische Geschichten wahr werden, in dem Zeitreisen möglich sind, in dem geheimnisvolle Erotik und große Kunst uns die Welt vergessen lassen.

    Geistreich, pointiert, launig und mit sehr viel Witz. Von der Rückkehr des Dunklen Ritters aka Batman bis zu den neuesten Karrieren unserer Freunde aus Entenhausen - die gut 300 Seiten aus dem Hause HarperCollins (www.harpercollins.de) sind eine Geschichte der Comics für alle, die sich nach großen Abenteuern sehnen.

    Über 250 aufregende Empfehlungen und Abbildungen: 25 Euro. 

    Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • Kristian Liebrand setzt sich für Nachhaltigkeit, Klimawandel, Naturschutz und damit für unsere Zukunft ein
Der Titel des Fotoprojekt lautet nude for nature
nude for nature
nude for nature
Bildband
    "nude-for-nature"

    Kristian Liebrand will mit dem Fotoprojekt nude for nature 3.333 Bäume pflanzen

    Fotokünstler Kristian Liebrand hat ein neues Projekt ins Leben gerufen. Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    "nude for nature"

    Dieses Mal setzt er seine Fotokunst für Nachhaltigkeit, Klimawandel, Naturschutz und damit für unsere Zukunft ein. Der Titel des Fotoprojekts lautet "nude for nature".

    Die Natur zeigt uns immer wieder, dass der Mensch nur Gast auf der Erde ist. Aber verhalten wir uns auch wie Gäste? Nicht immer, auf jeden Fall nicht rücksichtsvoll genug. Denn die Folgen der Umweltverschmutzung werden immer deutlicher. Sterbende Wälder (jährlich sterben 15,3 Milliarden Bäume!), Luftverschmutzung, verschmutztes Wasser, aussterbende Tierarten und ein gefährlicher Klimawandel. 

    Wenn sich nichts ändert, werden in 70 Jahren durch den Anstieg des Meeresspiegels etwa 200 Millionen Menschen ihre Heimat verlieren. Hitze wird weitere Teile der Welt unbewohnbar machen und Millionen Tiere sterben lassen.
     
    Diese Umstände sind nicht immer in allen Köpfen präsent und werden viel zu oft ignoriert, zumindest vergessen. Aus diesem Grund möchte der AKTionskünstler Kristian Liebrand mit seinem Fotokunstprojekt "nude for nature" auf die Wichtigkeit einer intakten Umwelt aufmerksam machen, sensibilisieren und zum Handeln animieren.

    Jeder hat Verantwortung für die Erde. Jeder Einzelne ist Teil der Lösung und sollte einen positiven Beitrag leisten. Das ist einfacher als gedacht, gerade heute bei der Vielzahl der verfügbaren ökologischen Möglichkeiten. Zum Beispiel durch eine Spende an eine Umweltschutzorganisation und vor allem durch bewussteres Handeln wie z.B. mehr regionale und Bioprodukte einkaufen, weniger Auto fahren, Müll reduzieren und auf alternative Energien umstellen. 

    Der Projektinitiator Kristian Liebrand arbeitet als Fotograf ohne Honorar und verschenkt seine Werke als klimaneutral gedruckten Bildband an alle, die sich durch eine Spende an ausgewählte Umweltschutzorganisationen engagieren, Bäume pflanzen lassen oder jetzt auf Ökostrom umstellen. 

    Durch Ausstellungen wird künstlerisch der Umweltschutz in den Fokus gerückt und ein Denkanstoß gegeben. Für eine gesunde Welt mit Zukunft.

    UNSER DANKESCHÖN FÜR IHR GRÜNES ENGAGEMENT
    Wir schenken Ihnen den Aktfotografie-Bildband "Nude for Nature".
    Erscheinungsdatum: September 2022

    Sie haben also die Möglichkeit, den Bildband zu erhalten. Nur nicht online, sondern ausschließlich auf der Vernissage in Wuppertal. Sie können an dem Abend vor Ort spenden (online mit Kreditkarte/PayPal oder weniger umweltfreundlich in bar) und sofort ein signiertes Exemplar erhalten.

    Limitierte Ausgabe - nur solange der Vorrat reicht, kein rechtlicher Anspruch.

    Hier JETZT ANMELDEN auf der Webseite

    Samstag, 10.09.22, 19.00 Uhr
    Historischer Bahnhof am Zoo in Wuppertal

    Eintritt frei - nur mit Gästeliste 

    moderation // food // drinks // live music 

    Anfahrt
    Siegfriedstr. 30 - 42117 Wuppertal - direkt neben der Haltestelle "Zoo/Stadion" der . Bitte nutzen Sie den ÖPNV für Ihre Anfahrt oder das Fahrrad (überdachte Abstellmöglichkeit vorhanden).

    Keine eigenen PKW-Parkplätze - falls Sie mit dem PKW anreisen müssen, parken Sie bitte auf dem öffentlichen P&R-Parkplatz, Siegfriedstr. 61, der etwa 300m entfernt ist.

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  • 5 Min. fuer ein Maedchen von Morgen, Maedchen als Sexobjekte  
Bilder aus der Serie Sex sells von Eva Horstick-Schmitt
Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt 
Immer ZUR-VERFUEGUNG-STEHEN
Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebaeude von Hoesch aufgenommen
Die Models sind normale Menschen von der Strasse
Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte
Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns
    SEX das Symbol von Macht

    Werk der Woche: Sex sells everything - Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt meint, dass SEX das Symbol von Macht geworden ist

    Erstveröffentlichung am 19.12.2015, also lange vor der MeToo Debatte. Alltagssexismus, Übergriffe, Machtmissbrauch waren schon lange vor Harvey Weinstein ein Thema für die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt.

    Die Arbeiten versuchen ein Bild der Zeit wiederzugeben - eine Zeit, in der SEX das Symbol von Macht geworden ist. Sex sells everything. Informationsfluten überwältigen uns gerade durch das ZUR-VERFÜGUNG-STEHEN jeglicher Informationen. Das macht die Zeit schnelllebig und beliebig.

    Wir haben weniger Zeit und doch verschwenden wir die Restzeiten im Orbit des Netzes. Ich habe diese Serie ohne Assistenten und ohne Make-up-Artisten etc. allein erstellt. Sie soll ein Bild wiedergeben vom Chaos der Welt , in der wir zu Hause sind.

    Chaotisches Durcheinander des Angebotes, welches uns zur Verfügung steht. Die Arbeiten sind ein Blick auf das, was im Inneren abgeht. Eine Mischung aus Bürowelt, Sex,Freizeit, Bürgerlichkeit und Vorstellungen, die ich damit hinterfragen möchte.

    Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns?!

    Das Mädchen auf dem Bild , welches in die Kamera blickt - im Hintergrund ein Mann, der sie argwöhnisch betrachtet, als wäre sie aus einem anderen Universum in den ORT herein katapultiert.

    Das Bild hinterfragt den Zaun , den wir uns selbst errichten, den Blick, dem wir nicht trauen. Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebäude von Hoesch aufgenommen.

    Diese Gebäude existieren nicht mehr. Sie sind einem See gewichen, der zum ORT für Häuser wurde, in denen reiche Menschen - Ehepaare leben, die die Vergangenheit dieses Ortes nicht kennen und nunmehr an diesem Ort auf dem Schrott der ausbeuterischen Vergangenheiten leben. 

    Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Ich habe Mädchen nach ihren Zukünften befragt und diese Interviews lassen erkennen, dass sie allesamt heiraten möchten und auch Kinder wollen.

    Sie möchten einen Beruf, um sich selbst zu verwirklichen. Freunde wollen sie, echte Freunde. Liebe und Frieden. Funktioniert das in einer überfluteten Gesellschaft, die sich schneller dreht als die Erde.

    Was heute "in" ist, ist morgen vergessen. Nichts ist älter als die Nachricht von gestern.  Das, was uns manche Medien vorgaukeln, ist weder authentisch noch nachahmenswert. Es ist eine Welt, die sich an sich selbst aufgeilt.

    Es geht nicht mehr um authentische Informationen, sondern um die Vergabe des EGOISMUS. Wer die Einschaltqoten schafft, erschafft einen Hype. Wer im Hype ist - ist in.

    Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Wir als Wesen dieses Planeten müssen sondieren lernen, wichtiges von unwichtigen Dingen zu trennen. Wie soll das gehen bei all den Informationen von CNN, BBC und co.?

    Wie sollen das die jungen Menschen schaffen, die von einem Hype in den nächsten katapultiert werden.Der drive, dem wir alle ausgesetzt sind, wird weggespült von unseren Hirnen oder im Traum verarbeitet?

    Ich verarbeitet meine Sicht der Dinge in den Fotoarbeiten, die ich mit meinen "Nichtmodels" inszeniere. Die "Models" sind normale Menschen von der Strasse.

    Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte, gelernte und ungelernte Kräfte aus unserer Gesellschaft. Frauen, die etwa zu sagen haben, egal welchen Bildungsstand sie haben. Ihre Sprache

    ist oft einfach, aber in dieser Einfachheit liegt oft viel Wahrheit. Mehr Wahrheit als in vielen der intellektuellen Ergüsse einer sich selbst hypenden Medienwelt. Da zählen nur die Auflagen und diese liegen wie sie sehen als Müll in jeder Ecke. 

    Sammeln wir den Müll oder versammeln wir unsere Gedanken an eine Welt, die morgen vielleichtmehr ist als das Heute? Eine, die das Chaos ein wenig ordnet, nicht umzäunt, nur etwas behutsamer ihre Nachrichten auswählt, die sie in die Welt transportieren.

    Wenn wir in der Schnelligkeit weiter machen wie bisher, werden die Mädels von Heute mit der Erziehung ihrer Kinder von Morgen völlig überfordert sein.

    Bilder aus der Serie:

    "5 Min. für ein Mädchen von Morgen!", Phoenix, Eva Horstick-Schmitt

     

     

     

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  • Barmherzigkeit, Weisheit und Einsicht von Christy Lee Rogers
Harmonie von Christy Lee Rogers
Ein Traum, der in Gegenwart der Vernunft getraeumt wurde von Christy Lee Rogers
    The New Humanity

    Christy Lee Rogers berührt spirituelle Themen wie im Barock

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei. Sie ist ausdrucksstark, hält an der Schönheit fest und berührt spirituelle Themen wie im Barock.

    Das Element, mit dem sie malen kann, ist Wasser - sie mischt Farben, Körper, Licht und Dunkelheit miteinander, sagt die Künstlerin, die zusammen mit 12 anderen Fotografen den neuen Lavazza-Kalender unter dem Motto "The New Humanity" erstellt hat.

    "Ich hatte nie das Gefühl, von der Barockkunst fasziniert zu sein, bis ich in einem der ersten Interviews danach gefragt wurde", sagt Christy Lee Rogers, obwohl sie zugibt, dass eines ihrer Lieblingswerke Caravaggios Seven Deeds of Mercy ist.

    Die monumentale Leinwand zeigt Engel, die auf die Erde schauen. Jede der Figuren führt ihren eigenen Liebesakt für ihren Nachbarn aus - sie besuchen die Kranken, kleiden die Armen oder ernähren die Hungrigen.

    Dies sind Hinweise auf eine Evangeliumspassage. - Die Botschaft dieser Arbeit wird wichtiger als die schönsten technischen Details, die ich je gesehen habe.

    Ich kann diese Arbeit endlos betrachten und meine Fantasie geht immer neue Wege - sagt der Künstlerin und skizziert gleichzeitig die Art und Weise, wie die Kunst, die sie schafft, funktioniert.

    Die Modernisierung der Gemälde beinhaltet mehrere Änderungen. Anstelle eines Pinsels - der Kameralinse, statt religiöser Fäden - spirituell, statt Einzelarbeit und Schnitzen von Details - ein Prozess, der für Teamarbeit offen ist.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Harry’s Home Holding AG, Tirol: Valentina Ultsch im Interview
    Valentina Ultsch im Interview

    Mit 26 Jahren übernimmt Valentina Ultsch die Leitung im Bereich Human Resources der Harry’s Home Holding AG

    Jung, kreativ und motiviert: Vor wenigen Wochen ist die Tochter von harry’s home Gründer Harald „Harry“ Ultsch offiziell in den Familienbetrieb eingestiegen. Neben seinen Söhnen Florian und Fabian, hält nun auch Valentina Ultsch eine wichtige Unternehmensposition inne:

    Mit gerade einmal 26 Jahren übernimmt die BWL-Absolventin die Leitung im Bereich Human Resources der gesamten Harry’s Home Holding AG mit Firmensitz in Innsbruck.

    Dazu gehören insgesamt 250 Mitarbeiter der harry’s home hotels & apartments sowie der Innsbrucker Häuser ADLERS Lifestyle-Hotel und Hotel Schwarzer Adler.

    Im Interview erzählt uns die junge Tirolerin, was ihr am Personalwesen besonders gut gefällt, welche langfristigen Ziele sie für das Unternehmen anstrebt und warum die Zusammenarbeit innerhalb der Familie so unkompliziert ist.

    Nach deinem BWL-Studium in Wien bist Du vor wenigen Wochen in leitender Funktion in Euren Familienbetrieb eingestiegen – mit gerade einmal 26 Jahren. Welche Position hast Du übernommen?

    Valentina Ultsch: Ich habe die Leitung Human Resources sowohl bei den harry’s home hotels & apartments als auch bei den Innsbrucker Häusern ADLERS Lifestyle-Hotel und Hotel Schwarzer Adler übernommen.

    Das betrifft aktuell insgesamt 250 Mitarbeiter der gesamten Harry’s Home Holding AG, nächstes Jahr werden es 300 sein. Ich bin übrigens nicht unmittelbar nach dem Studium in unseren Familienbetrieb eingestiegen.

    Was hast Du stattdessen gemacht und wieso hast Du Dich für einen späteren Einstieg entschieden?

    Direkt nach dem Studium wäre es einfach zu früh gewesen. Ich wollte lieber noch ein bisschen Praxiserfahrung in anderen Firmen sammeln, um zu sehen, wie es anderswo läuft.

    Das habe ich schließlich knapp drei Jahre lang in Graz gemacht. Zuerst war ich dort bei Iventa – The Human Management Group, dann bei epunkt tätig – jeweils in der Personalberatung.

    Warum hast Du Dich für den Bereich Human Resources entschieden? Was gefällt Dir daran am meisten?

    Mein Interesse dafür habe ich während eines Management Trainees in unserem Betrieb entdeckt. Ich durfte dabei mehrere Positionen durchlaufen und alle Abteilungen kennenlernen.

    Zu der Zeit hatten wir eine tolle Mitarbeiterin im Bereich Human Resources, die mir gezeigt hat, wie kreativ das Gebiet sein kann, z. B. hinsichtlich Employer Branding oder Recruiting. Die Abwechslung und der permanente Austausch mit Menschen macht mir sehr viel Spaß.

    Was sind Deine langfristigen Ziele in dieser Position und wie stark ist dabei auch Deine Familie involviert?

    In unserem Betrieb leben wir das Motto „We all are family“, das direkt aus unserer Familie hervorgeht. Mein Ziel ist es, diesen Slogan auch wirklich zu verinnerlichen – egal wie groß wir als Unternehmen sind.

    Das soll nicht nur eine schöne Maske nach außen sein, sondern innendrin auch richtig gelebt werden. Das ist mir extrem wichtig.

    Und was für Pläne hast Du konkret für den HR-Bereich?

    Langfristig haben wir den Traum ein Baukastensystem für Jobprofile zu erstellen. Das Ganze soll „Create your job“ heißen, angelehnt an unseren Claim „Create your stay“.

    Dabei sollen sich künftige Mitarbeiter ihre Jobprofile selbst nach ihren Stärken zusammenbasteln können. Wir haben bereits die Größe und Flexibilität, dass wir damit spannende Stellen ausschreiben können.

    Hast Du schon vor Deinem offiziellen Einstieg ins Unternehmen mitentscheiden dürfen oder lag das bisher eher beim Rest der Familie?

    Also mitgeredet habe ich immer (lacht). In unserer Familie herrscht eine sehr offene Gesprächskultur. Es wird natürlich auch im privaten Umfeld viel über das Geschäft gesprochen und gerade größere, strategische Entscheidungen untereinander besprochen.

    Meine Eltern legen großen Wert darauf, die Meinung aller einzuholen und gleich abzuwägen. Bei ein paar externen Terminen, etwa in Wien, wo wir viele Partner haben, durfte ich zuletzt schon dabei sein und z. B. mitentscheiden, wie die künftigen Designgenerationen in unseren Hotels aussehen werden.

    Du bist die Jüngste in Eurer Familie, die aktiv in den Betrieb eingestiegen ist. Hast Du das Gefühl, dass es Nachteile mit sich bringt als letzte dabei zu sein?

    Ich hatte anfangs schon die Befürchtung, dass ich im Nachteil sein könnte, denn der Altersunterschied zu meinen beiden älteren Brüdern ist relativ groß. Mittlerweile glaube ich, dass das sogar ein Vorteil ist.

    Bei uns gibt’s keinen Konkurrenzkampf aber natürlich kann es auch mal krachen, das gehört dazu. Mit meinen neun Jahren Unterschied zu Florian zählt dieser nämlich schon zu einer anderen Generation, da kann man schon mal anderer Meinung sein. Genau das ist aber auch das Schöne:

    Unser Vater ist sehr offen und möchte immer wissen wie unterschiedliche Altersgruppen denken und unsere Mutter legt großen Wert darauf, dass wir miteinander reden und gemeinsam Spaß haben. Am Ende finden wir stets einen Konsens, mit dem alle innerhalb der Familie zufrieden sind. 

    Interview: Natalie Schneider/AHM

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  • Die Aufgüsse in der großen, finnischen Außensauna der Therme Meran macht Bereichsleiter Christian Pixner oft höchstpersönlich
    Was gehört zum idealen Sauna-Erlebnis dazu?

    Therme Meran in Südtirol - Sauna-Tipps von Bereichsleiter Christian Pixner

    In der Therme Meran im Herzen der Südtiroler Kurstadt können Urlauber auch während der erkältungsanfälligen Herbst- und Wintermonate Gutes für sich tun: Neben 15 zum Teil mit dem gesunden Thermalwasser des Vigiljochs befüllten Indoor-Pools gibt es auch eine 2.200 Quadratmeter große Saunalandschaft.

    Fünf Schwitzkammern, ein Schneeraum, mehrere Kaltwasserbecken, diverse Ruhezonen sowie ein uneinsehbarer Außenbereich stehen Gesundheitsbewussten dort zur Verfügung. Pünktlich zum Beginn der Weihnachtszeit Ende November 2022 wird zudem das neue Honig-Dampfbad eröffnet.

    Warum man nur vor und nach, aber nicht während des Saunagangs trinken sollte, was präventiv gegen Erkältungen hilft und weshalb Schlappen an den Füßen ein No-Go sind, verrät Bereichsleiter Christian Pixner (48) von der Therme Meran im „How to Sauna“-Interview.

    Herr Pixner, erklären Sie uns bitte kurz die unterschiedlichen Saunen der Therme Meran?

    Wir haben in der Therme Meran zwei klassische finnische Saunen, in der Großen im Außenbereich finden auch regelmäßig Aufgüsse statt. Die Aufenthaltsdauer sollte bei acht bis maximal 15 Minuten pro Saunagang liegen.

    In unserer Bio-Heu-Sauna halten es Besucher in der Regel etwas länger aus, zehn bis 20 Minuten sind ideal. Unsere beiden Dampfbäder arbeiten unter anderem mit Bio-Kräutern und sind die ideale Vorbereitung für höhere Temperaturen.

    Es wird gerade umgebaut im Saunabereich der Therme Meran. Was genau passiert da?

    Neu hinzukommen wird im Dezember 2022 das Honig-Dampfbad mit dem Duft nach Südtiroler Honig, angenehmer Musik und Bienensummen. Außerdem soll es Honig-Aufgüsse und -Peelings geben. Die Architektur ist dem Inneren einer Bienenwabe nachempfunden.

    Der eine verträgt Hitze besser, der andere schlechter. Welche Sauna ist also für wen geeignet?

    Jenen, die Hitze gut vertragen, empfehlen wir die finnische Sauna mit 90 bis 100 Grad und 10 Prozent Luftfeuchtigkeit. Hitzeempfindliche werden sich in der Bio-Heu-Sauna wohler fühlen.

    Sie kommt mit kreislaufschonenden 45 bis 60 Grad auf etwa halb so viel Temperatur, wartet stattdessen aber mit einer Luftfeuchte von 30 bis 50 Prozent auf. In den Dampfbädern herrschen ebenso angenehme 42 bis 45 Grad und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit.

    Was gehört zum idealen Sauna-Erlebnis dazu?

    Die Empfehlung vor dem ersten Saunagang lautet: viel trinken, keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen und unbedingt duschen. Zudem sollte man in körperlich guter Verfassung sein, bei eventuellen Unklarheiten ist im Vorfeld ärztliche Abklärung erforderlich.

    Nach jedem weiteren Saunagang duschen Profis erneut, nutzen ein Kaltbecken oder den Schneeraum und legen anschließend eine etwa 20-minütige Pause ein – in einem unserer Ruheräume oder auf einem der Wasserbetten unterm Sternenhimmel.  

    Damit der Körper die vorab aufgenomme Flüssigkeit zuerst vollkommen ausschwitzen kann, sollte man erst wieder nach dem Saunagang viel trinken.  

    Für alle Sauna-Novizen, deren Kreislauf noch nicht an den Wechsel zwischen Wärme und Kälte gewöhnt ist: Was empfehlen Sie dem, der die Therme Meran erstmals besucht, sich aber gleich mal das Tagesticket für den Saunabereich gelöst hat?

    Wichtig für Sauna-Novizen ist eine milde Temperierung wie in der Heu-Sauna. Dort sollte man sich nah an den Eingang und auf die unteren Stufen setzen, um gegebenenfalls schnell zurück an die frische Luft zu gelangen.

    Das Wichtigste bei allen Saunagängen ist immer, auf seinen Körper zu hören. Denn nicht jeder Tag ist gleich und nicht jeden Tag verträgt man Hitze gleich gut.

    Für viele sind Nacktbereiche Zonen, in denen sie sich unwohl fühlen. Andererseits gelten Handtücher und Co. in den meisten Saunen als unhygienisch. Gibt es eine Art Sauna-Knigge und könnten Sie kurz erläutern, was gar nicht geht?

    Handtücher sind deshalb nicht erlaubt, weil sie im Inneren der Sauna schädlich für die Gesundheit sind. Die Poren müssen sich während eines Saunagangs öffnen können. Ist der Körper mit einem Handtuch bedeckt, kann dies nicht erfolgen.

    Grundsätzlich gilt: Man sollte aus hygienischen Gründen immer barfuß in die Sauna gehen, aus Respekt gegenüber anderen Gästen wenig und leise sprechen sowie Peelings nur in der Dampfsauna verwenden.

    Warum ist Saunieren eigentlich so gesund?

    Saunieren stärkt Immunsystem, Herz sowie Kreislauf und fördert das Wohlbefinden. Da Schwitzen die Haut kräftig durchblutet und mit reichlich Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, wird die Haut am ganzen Körper rosig und straff, wobei Frauen später schwitzen als Männer.

    Aber auch Geübten empfehle ich maximal drei Saunagänge. Wer mehr macht, muss das selbst verantworten. Denn gesund ist das nicht.

    Und wie oft müsste man regelmäßig saunieren, damit sich der Gesundheits-Effekt überhaupt bemerkbar macht?

    Wir empfehlen ein bis zwei Saunabesuche pro Woche, jeweils mit zwei bis drei Saunagängen.

    Angenommen ich möchte mir selbst ein Sauna-Präventivprogramm gegen Erkältungen gestalten: Wie könnte ein solcher Plan aussehen?

    Am besten planen Gesundheitsbewusste drei Saunadurchgänge, wobei die ersten zwei  in der finnischen Sauna stattfinden sollten. Zum Abschluss empfiehlt sich ein Besuch des Dampfbads, um die Schleimhäute und Atemwege zu reinigen bzw. zu befeuchten.

    Apropos: Hat ein Dampfbad eigentlich irgendeine Wirkung oder sorgt es nur für Wohlbefinden?

    Durchaus! Hinzu kommt die positive Wirkung auf Schleimhäute und Atemwege, die intensiv befeuchtet werden. Deshalb ist ein Dampfbad auch ideal gegen Erkältungen.

    Und wofür genau sind eigentlich Aufgüsse gut?

    Aufgüsse verstärken ganz einfach den Reiz des Saunagangs, wobei das Saunaerlebnis mit Entspannungsmusik beinah bis zur Meditation hin gefördert wird.

    nterview: Jessica Thalhammer/AHM

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  • Mit 32 Jahren ist Fabian Ultsch General Manager des ADLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck/Tirol
    2023 zehnter geburtstag des hotels

    ADLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck - Gastgeber Fabian Ultsch im Interview

    Über den Dächern der Tiroler Landeshauptstadt thront das ADLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck. Die beeindruckende Alpenkulisse sieht man vom Restaurant weitsicht, der Bar und dem Rooftop wie kaum anderswo in der City.

    Fast zehn Jahre ist es her, dass die Hoteliers Sonja Sophie und Harald Ultsch das Haus eröffneten. Mittlerweile leitet ihr zweitältester Sohn Fabian den Betrieb erfolgreich.

    Im Interview erzählt der 32-Jährige, wieso von Anfang an klar war, dass er das Hotel übernehmen würde und nicht eins seiner Geschwister, welche Freuden und Herausforderungen die leitende Position als General Manager mit sich bringt und weshalb er immer auf die Unterstützung seiner Eltern, Schwester und seines Bruders setzen kann.

    Zum zehnjährigen Jubiläum 2023 lässt sich Fabian gemeinsam mit seiner Familie gewiss etwas ganz Besonderes einfallen. www.adlers-innsbruck.com

    Das ADLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck wurde 2013 von Deinen Eltern Sonja und Harald Ultsch eröffnet. Fast zehn Jahre später bist Du mit gerade einmal 32 Jahren der Chef des Hauses. Stand damals schon fest, dass Du das Hotel einmal leiten würdest?

    Fabian Ultsch: Als meine Eltern vor einigen Jahren die Möglichkeit für den Erwerb des ADLERS bekamen, haben sie mich sofort gefragt, ob ich in den Betrieb einsteigen möchte.

    Sie wollten das jedoch nur in Angriff nehmen, wenn alle drei Kinder voll dahinterstehen, das war also ein gemeinsamer Entschluss. Kurz vor der Eröffnung 2013 war ich zudem noch im Ausland, um Erfahrungen zu sammeln.

    Das Schwesterhotel Schwarzer Adler Innsbruck leiten Dein Vater Harald und Dein älterer Bruder Florian. Wieso bezieht sich Dein Aufgabenbereich innerhalb der Familie nur auf das ADLERS Lifestyle-Hotel und nicht auf beide Häuser?

    Ursprünglich war die Idee, dass ich neben dem ADLERS auch in den Schwarzen Adler miteinsteige. Doch zu der Zeit war uns noch nicht bewusst, wie viel Arbeit das ADLERS eigentlich bedeutete.

    Mit seinem breiten Spektrum an Angeboten ist es von all unseren Hotels der umsatzstärkste und personalintensivste Betrieb.

    Da das Haus immer jemanden benötigt, der als permanenter Ansprechpartner für Gäste und Mitarbeiter zur Verfügung steht, war schnell klar, dass ich „nur“ für das ADLERS zuständig sein konnte.

    Der Wirt in unserer Familie war nämlich schon immer ich – schon als Kind habe ich viel mit unseren Gästen im Schwarzen Adler zu tun gehabt. Es war also klar, dass ich das ADLERS übernehmen werde.

    Und was ist mit Eurer Hotelgruppe, den harry’s home hotels & apartments?

    Da meine Stärken im Food&Beverage-Bereich liegen, habe ich mich in den letzten Jahren nach und nach in die harry’s home hotels & apartments eingearbeitet und schließlich das Barkonzept für die gesamte Gruppe geschrieben.

    Auch an den Vorstandssitzungen nehme ich regelmäßig teil und bleibe so über aktuelle Entwicklungen stets informiert. Bei harry’s home aber bin ich eher ins strategische als ins operative Geschäft involviert.  

    Triffst Du Deine Entscheidungen bei den geschäftlichen Angelegenheiten des ADLERS allein oder beziehst Du Deine Familie öfter mit ein?

    Grundsätzlich werden kostenintensive Entscheidungen gemeinsam gefällt, also wenn zum Beispiel größere Umbauten anstehen. Das ist auch wichtig, denn meine Eltern haben das entsprechende Know-how aus den letzten Jahrzehnten in der Hotellerie.

    Darüber hinaus ist meine Mutter im Betrieb stark involviert, da sie sich größtenteils ums Housekeeping kümmert, bei dem sie sehr viel Erfahrung hat. Kleinere operative Geschäfte entscheide ich selbst. Aber im Großen und Ganzen bin ich froh, dass ich auf die Expertise meiner Familie und unserer Mitarbeiter zählen kann.

    Gibt es innerhalb der Familie auch mal Konflikte?

    Natürlich, die gibt es in jeder Familie (lacht). Aber aus Reibungen entsteht Energie und diese muss man kanalisieren. Wir versuchen, auch wenn wir nicht hundertprozentig einer Meinung sind, doch zu einem gemeinsamen Ziel zu kommen.

    Es geht grundsätzlich immer ums große Ganze. Und wenn einer zurückstecken muss, wird demjenigen einfach beim nächsten Mal wieder mehr Freiraum gewährt.

    2023 feiert das ADLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck seinen zehnten Geburtstag. Ist etwas Besonderes für dieses Jubiläum geplant?

    Wir werden auf jeden Fall etwas Großes machen, das würde ich aber selbst, wenn ich es jetzt schon wüsste, nicht verraten. Wir haben das fünfjährige Jubiläum schon ausgiebig gefeiert, das ging damals drei Tage. Mal sehen, wie lange die Zehn-Jahres-Feier dauert (lacht).

    Gibt es in nächster Zeit größere Projekte für das Hotel?

    Unser nächstes größeres Projekt wird der Umbau des Frühstücksbereichs sein, welcher für Anfang 2023 geplant ist. Damit wollen wir uns mehr an die heutige Zeit sowie an die Bedürfnisse der Gäste anpassen.

    Vor zehn Jahren war Frühstück noch nicht so wichtig, wie es heute ist. Abgesehen davon nehmen wir immer wieder kleine Anpassungen vor, wie zum Beispiel den Austausch von Möbeln.

    Vielmehr ist es aber meist nicht, was auch am zeitlosen Innendesign des ADLERS liegt, wodurch wir nie zwingend etwas verändern müssen.

    Was liebst Du am meisten als General Manager des Hotels?

    Da gibt’s drei ganz wesentliche Faktoren:

    Ein glücklicher Gast: Es ist jedes Mal ein schönes Gefühl, wenn ich sehe, dass Gäste unser Haus zufrieden verlassen.

    Unsere Mitarbeiter: Einige von ihnen sind schon eine ganze Weile im Hotel und es freut mich immer wieder zu sehen, wie sie ihren Weg gehen und sich dabei weiterentwickeln

    Abwechslung: Man kann sehr viel ausprobieren und kreativ bleiben. Man kommt also nie in einen normalen Arbeitsalltag hinein.

    Und was sind die größten Herausforderungen?

    Die Gästezufriedenheit. Wir freuen uns darüber, dass wir im ADLERS viele unterschiedliche Gästegruppen begrüßen dürfen: vom Lifestyle-Traveller über Business-Reisende bis hin zu Sportlern.

    Genau das ist jedoch die Herausforderung, der wir uns täglich gerne stellen. Durch die unterschiedlichen Charaktere müssen wir ein breit gefächertes Spektrum an Bedürfnissen erfüllen, was uns jedoch meist gut gelingt.

    Außerdem befindet sich der Arbeitsmarkt gerade in einem großen Umbruch. Die Themen Employer Branding und Mitarbeiterzufriedenheit werden künftig einen deutlich höheren Stellenwert haben.

    Touristiker haben aber schon oft gezeigt, dass sie flexibel auf geänderte Erwartungen eingehen können. Auch wir haben schon einige Ideen, wie z. B. den verstärkten Einsatz von Pensionisten auf Teilzeitbasis, die sich etwas dazu verdienen möchten.

    Zum Schluss: Hast Du einen Lieblingsdrink in der ADLERS Bar?

    Die Drinks in unserer Bar werden immer saisonal kreiert. Ich persönlich habe ganz am Anfang, als ich den Betrieb eingestiegen bin, einen Drink eingeführt:

    Der French Kiss besteht aus Grapefruitsaft mit Roséwein und Soda. Den trinke ich immer wieder gern. Außerdem bin ich ein großer Fan unserer verschiedenen Sour-Cocktails, die man alle mal probiert haben sollte.

    Interview: Natalie Schneider/AHM

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Carin Gerard arbeitet derzeit an einer neuen Ausstellung und wird bald eine NFT-Kollektion herausbringen
    klassischer Realismus der Renaissance

    Carin Gerard ist eine der heißesten Künstlerinnen der Welt

    Wie im Santa Barbara Magazine, Modern Luxury und Traditional Home Magazine vorgestellt, lässt Carin Gerard ihre Erfahrungen, Reisen und Bildung in jedes Kunstwerk einfließen. Carin Gerard nutzt die Farbtheorie und Techniken der italienischen und spanischen Meister und fängt einen einzigartigen Moment mit erstaunlichem Können und Anmut ein. Carin Gerard arbeitet derzeit an einer neuen Ausstellung und wird bald eine NFT-Kollektion herausbringen. Auch im CEO Magazine, Medium und Smode Magazine wurde Sie erst kürzlich vorgestellt.

    Ihre Arbeit verbindet den klassischen Realismus der Renaissance mit dem Geist und der Spontaneität zeitgenössischer Kunst. Carin Gerard verwendet nur die besten Materialien und verwendet handgrundierte Farbe, Pinsel aus Frankreich und hochwertige Leinenleinwand. Sie arbeitet derzeit an einer NFT-Sammlung animierter Schmetterlinge, die im Herbst 2022 erscheinen wird.

    Geboren in Santa Monica, CA, hatte Carin Gerard als Kind immer ein Tagebuch oder Skizzenbuch und liebte es zu zeichnen. Carin Gerard stammt aus einer geschiedenen Familie und wurde allein von ihrer Mutter aufgezogen, bis sie leider starb, als Carin elf Jahre alt war. Carins Schwester, Bruder und sie wurden in diesem jungen Alter getrennt und in Pflegefamilien gegeben.

    Glücklicherweise wurde sie bei einem Pastor und seiner Familie untergebracht, bis sie aufs College ging. Carin Gerard schloss ihr Studium an der Bowling Green State University mit Magna Cum Laude mit einem BFA ab. Für ihre postgraduale Arbeit zog Carin Gerard nach Florenz, Italien, wo ihr Leben Gestalt annahm. Italien war und ist für sie der inspirierendste Ort.


    Carin Gerards Karriere blühte schnell auf, als sie 1997 in die renommierte John Pence Gallery in San Francisco, Kalifornien, aufgenommen wurde. Gerard stellte auch in der Eleanor Ettinger Gallery in New York, New York, und in der Diane Nelson Gallery in Laguna Beach aus. Kalifornien.

    Im Dezember 2001 wurde Carin Gerard ausgewählt, die Vereinigten Staaten auf der Biennale Internazionale Dell'Arte Contemporanea in Florenz, Italien, zu vertreten. 2008 wurde sie ausgewählt, Stilllebenkünstler in einer Ausstellung mit dem Titel Contemporary Still Lifes im Triton Museum of Art in Santa Clara zu vertreten.

    2011 entwickelte Carin Gerard ihre Technik weiter, indem sie einen Kurs an der Grand Central Art Academy in New York unter der Leitung von Graydon Parrish über die Munsell-Farbtheorie absolvierte.


    Ihre neuesten Serien, darunter Organic Origins, Inner Beauty und Connectivity, zeigen Gerards technisches Können, indem sie diese komplexe Theorie nutzt. Sie arbeitet mit einer Gleichung für jede Farbe, um eine Reihe von Werten zu erstellen, die auffällige Kontrakte eliminieren und eine ausgewogene Komposition fördern.

    Carin Gerard zeigte eine Sammlung ihrer Kunst, die inzwischen ausverkauft war, für eine Ausstellung mit dem Titel „Inner Beauty“ mit Southern California Arts Projects & Exhibitions (SCAPE) in Corona Del Mar, Kalifornien. Sie hatte auch die Gelegenheit, mehrere großformatige private Auftragsarbeiten zu malen, was eine Facette ihrer Arbeit ist, die ihre Sammler begrüßen und die sie gerne erkunden möchte

    Über Catin Gerard wird häufig in Fach- und Verbraucherpublikationen sowie in einer Vielzahl von Medien berichtet. Ihre Inspiration lebt noch immer vom europäischen Einfluss, und sie kehrt mehrmals im Jahr nach Florenz, Italien, zurück, wo sie in ihrem Atelier in einem restaurierten Palazzo aus dem 14. Jahrhundert – dem Palazzo Tornabuoni – malt, der einst der Familie Medici gehörte.

    Der Palazzo selbst ist ein Stück Kunstgeschichte, das sich durch seine prächtigen Fresken manifestiert. Das Leben und Malen hier und von ihrem Heimatort in Südkalifornien aus weckt Gerards Kreativität, während sie ihre Seele nährt und den wahrsten Ausdruck ihres Künstlerselbsts ermöglicht.

    Geboren: Santa Monica, Kalifornien
    Studium
    :
    1976-1980 BFA Bowling Green State University. Magna Cum Laude
    1993, 95-96 Charles H Cecil Studios, Florenz, Italien
    1994, 2000 Seattle Academy of Fine Art
    2003 Summer-Florence Academy of Art, Florenz, Italien
    2010 New York Grand Central Academy of Art – Munsell Color Theory
    Derzeit lebt und arbeitet in Santa Barbara, CA

    Ausstellung Oktober 2022, Demnächst

    2020 „Covid Diaries“, SCAPE, Corona Del Mar, Kalifornien

    2018 Einzelausstellung "Resplendence". SCAPE, Corona Del Mar, Kalifornien

    2017 „Frühlingsschaufenster“ John Pence Gallery

    2016 „Into Her Own“ Frank M. Doyle Kunstpavillon

    2016 „Dünne Luft, dicke Haut“ SCAPE, Corona Del Mar, Kalifornien

    2016 „Stilleben“ John Pence Gallery

    2015 „Blumen / Stillleben“ John Pence Gallery

    2014 „Dialoge“ SCAPE, Corona Del Mar, Kalifornien

    2013 „Stillleben“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2012 Einzelausstellung "Organic Origins". SCAPE, Corona Del Mar, Kalifornien

    2012 "Stilleben / Trompe L'oeil", John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2012 „Gallery Artists Group Show“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2011 "West Coast Painters" John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2011 „Size Matters“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2011 „Recent Arrivals“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2010 „Sommer in San Francisco“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2008 „Zeitgenössische Stillleben“, Triton Museum of Art, Santa Clara, Kalifornien

    2008 „Florals“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2007 „Ansichten und Visionen: Das Stillleben“, Reynolds Gallery, Santa Barbara, Kalifornien

    2007 „Kleine Stillleben-Ausstellung“, John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2006 „Sommer in San Francisco“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2005 „Stilleben, 2 Ansichten“ SCAPE, Corona Del Mar, Kalifornien

    2005 „Valentines“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2004 „Sommer in San Francisco“, John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2004 „Allegorien“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2003 „Internationaler Sommersalon“, Eleanor Ettinger Gallery, New York, New York

    2003 „Sommer in San Francisco“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2002 „Stillleben Blumeninterieurs“ John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    2002 "Vero" DNFA-Galerie, Pasadena, Kalifornien.

    2001 La Biennale Internazionale Dell'Arte Contemporanea, Florenz, Italien

    2001 „The Pool Show“ DNFA Gallery, Pasadena, Kalifornien

    2000 "Realismus" Diane Nelson Fine Art, Laguna Beach Kalifornien

    2000 "Stillleben, Blumen und Trompe L'Oeil", John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    1999 Galerie Enatsu, Hiroshima, Japan, Einzelausstellung

    1998 Galerie Enatsu, Okinawa, Japan, Einzelausstellung

    1997 „Stillleben und Blumen“, John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

    1996 „Stillleben und Blumen“, John Pence Gallery, San Francisco, Kalifornien

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  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr

    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Aus Aktuellem Anlaß erscheint noch einmal unser Artikel vom 1.1.2019. Der ausgezeichnete Aktfotograf Kristian Liebrand engagiert sich für Blutkrebs-Kranke und verschenkt Bildband.

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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  • Christy Lee Rogers Werk Die Paradoxien
Christy Lee Rogers Werk Die Musen
    Baden in der Dunkelheit

    Christy Lee Rogers, Besessenheit von Wasser als Medium

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei, hatten wir zuletzt in unserem "Werk der Woche" beschrieben. Rogers 'Besessenheit von Wasser als Medium, um die Konventionen der zeitgenössischen Fotografie zu brechen, hat dazu geführt, dass ihre Arbeit mit Barockmalern wie Caravaggio verglichen wurde.

    Mit einem Auge für die Hell-Dunkel-Qualitäten des Lichts verbiegen und verzerren sich ihre Motive; Baden in der Dunkelheit, isoliert vom Licht, und werden durch die eigene Vorstellungskraft zum Leben erweckt.

    Ohne Manipulation nach der Produktion werden ihre Arbeiten in der Kamera, vor Ort, im Wasser und nachts gemacht.

    Ihre ungezügelte Freude, die Sinne zu erregen und zu entzünden, während sie das Publikum mit lebhafter Bewegung und Absicht provoziert, zeigt, dass sie das fotografische Medium produktiv einsetzt, um die Realität in eine eigene Welt zu verwandeln.

    Christy Lee Rogers wurde 2019 zum renommierten Sony Open World-Fotografen des Jahres gekürt, von Apple für eine Reihe von Arbeiten und einen Film beauftragt und von Lavazza für das Kalendercover 2021 beauftragt.

    Christy Lee Rogers 'Werke wurden in den USA und in Europa ausgestellt und befinden sich in Privatsammlungen auf der ganzen Welt. Sie wurde in internationalen Magazinen wie Vogue, Vanity Fair, CNN, W Magazine, Harper's Bazaar und anderen vorgestellt. Die Independent Newspaper verglich ihre Arbeit mit Caravaggio.

    Am Heiligabend wurden Christy Lee Rogers '"RIDERS OF THE LIGHT" und andere Werke aus ihrer HUMAN-Serie in dieser Kathedrale im Herzen von Paris aufgehängt.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

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Kunst - Videogalerie

  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby

    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Zu Ehren der diesjährigen Preistraegerin der Kuenstlerin Sala Lieber, die für ihren Werkzyklus Back to the roots den Kaiserswerther Kunstpreis 2008 erhaelt, tratt am Samstag abend die Sopranistin Christiane Linke auf
    weil es so schön war

    Kaiserswerther Kunstpreis 2008: Das Konzert von Christiane Linke

    Das wollen wir ihnen noch mal zeigen - weil es so schön war.

    Zu Ehren der diesjährigen Preisträgerin der Künstlerin Sala Lieber, die für ihren Werkzyklus „Back to the roots“ den Kaiserswerther Kunstpreis 2008 erhält, tratt am Samstag abend die Sopranistin Christiane Linke auf.

    Die gebürtige 28-jährige Düsseldorferin war bereits mit 8 Jahren Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Sie hat an der MHS in Köln Gesang studiert sowie Meisterkurse in der Schweiz, Italien und Deutschland ( Köln und Siegburg) belegt.

    Sie ist bereits in berühmten Opern wie Mozarts „Zauberflöte“ anlässlich der Klosterfestspiele in Rheine und Neuwied/Koblenz sowie bei Kammerkonzerten mit dem Sinfonieorchester Wuppertal oder den Duisburger Philharmonikern aufgetreten.

    Begleitet wird sie von Witolf Werner, der an der Musikhochschule Köln das Fach „Orchester dirigieren“ bei Prof. Michael Luig belegte und 2001 seine erste Oper: „Cosi fan tutte“ von W. A. Mozart dirigierte.

    Nach seinem Studium wirkte er als Dirigent am Theater Dortmund und Bielefeld.  Im Sommer 2007 debütierte er beim JPON (Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen) mit der zehnten Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch.

    Außerdem ist er musikalischer Leiter des „Freien Symphonie Orchesters Bielefeld“, der „Jungen Symphoniker Bielefeld“. Er ist Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung und der „Akademie Musiktheater heute“.

    In den vergangenen Jahren haben die Pianistin Marta Maria Georgia Tanea, die Sängerin Daniela Rothenburg sowie Violinist Baptiste Pawlik mit Ihren Konzerten die Preisträgerinnen der letzten Kaiserswerther Kunstpreise 2005-2007 Johanna Rzepka (2005: Werkzyklus „Home Sweet Home), Kristin Dembny (2006:„Frida Kahlo – Viva la Vida“) sowie Dorothea Schüle (2007:„Der Gesang der Amazonen“) geehrt.

    Die Veranstaltung fand am 13. September 2008 in Düsseldorf – Kaiserswerth am Kaiserswerther Markt 25-27 um 19.30 Uhr statt. Kuratiert wurde die Ausstellung von dem künstlerischen Leiter Gottfried Böhmer der auch für das Programm verantwortlich ist. Moderiert wurde die Veranstaltung von der TV-Moderatorin Michaela Boland.

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  • Sala Lieber studierte an der Dresdner und Duesseldorfer Kunstakademie bei den Professoren Joerg Immendorff, Gerhard Merz und Hubert Brandel, dessen Meisterschuelerin sie wurde
    Gesellschaft Freunde der Künste

    Atelierbesuch bei Sala Lieber 2008 - Moderation des Atelierbesuchs: Gottfried Böhmer, Gesellschaft Freunde der Künste

    Mit 15 Jahren gewann Sala Lieber den ersten Preis im Malwettbewerb von Ungarn. Sie studierte an der Dresdner und Düsseldorfer Kunstakademie bei den Professoren Jörg Immendorff, Gerhard Merz und Hubert Brandel, dessen Meisterschülerin sie wurde.

    Im Februar 2008 erhielt sie den Förderpreis des NRW-Forum Museum-Kunstpalast. Am 13. September 2008 wird sie mit dem Kaiserswerther Kunstpreis ausgezeichnet. Nach Düsseldorf kam sie nicht wegen der besseren Professoren, die Stadt gefiel ihr einfach so gut.

    Moderation des Atelierbesuchs: Gottfried Böhmer, Gesellschaft Freunde der Künste.

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