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Rallye ohne Stoppuhr und Purer Fahrgenuss

Corona kann die Südtirol Classic Schenna 2020 nicht stoppen

Nicht wenige haben ja befürchtet, dass die Südtirol Classic Schenna 2020  wegen der Corona-Krise in Wasser fällt. Aber dem ist nicht so:

Jedes Jahr zelebrieren Fans von historischen Gefährten traditionell bei der Südtirol Classic in Schenna ihre Leidenschaft für Oldtimer. Zwischen alpiner Lebensart, Kultur und Natur geht es alljährlich auch um den rasanten Wettbewerb. 2020 jedoch ist alles anders:

So verschlankt sich die Veranstaltung von 23. bis 30. August zur Südtirol Classic Light 2020. Roadbook und Zeitprüfungen gibt es erstmals nicht – im Fokus stehen stattdessen Genuss, Gesellschaft und gemeinsame Ausfahrten zu den schönsten Zielen rund um die Gemeinde bei Meran.

Von 4. bis 11. Oktober haben dann Oldtimer-Freunde bei der Südtirol Classic Golden Edition ein weiteres Mal Gelegenheit, die Region ohne Zeitmessungen, jedoch mit herbstlichen Panorama-Aussichten und zahlreichen kulinarischen Stopps kennenzulernen.

Somit ist der 35-jährige Geburtstag der Classic-Rallye verschoben, aber nicht aufgehoben: Im kommenden Jahr soll das Jubiläum gebührend gefeiert werden. www.suedtirolclassic.com

Preis-Info: Für beide Events kostet das Teilnahmepaket jeweils 1.680 €/2 Pers./7 Tage, für 4 Tage 1.380 €/2 Pers (ohne Unterkunft).

Es beinhaltet Speisen und Getränke bei den gemeinsamen Ausfahrten und am Abschlussabend sowie Anmeldung, Unterlagen, Ausstattung, Betreuung und Shuttle-Dienst vor Ort. Tagesfahrten auf Anfrage.

Weitere Auskünfte

Tourismusverein Schenna    Erzherzog Johann Platz 1/D    I-39017 Schenna, Südtirol/Italien

Fon + 39 0473 945669 

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  • GFDK - Reisen und Urlaub
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  • 02.07.2020

Aktuelles - Marketing News

  • Erstes Modell mit neuem Logo der Opel Mokka
    der Hoffnungsträger
    Opel will Begeisternd, nahbar, und deutsch sein

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist heute nicht sonderlich auskunftsfreudig, oder besser gesagt, etwas wortkarg.

    Lieber Herr Böhmer,

    VW hat es schon vor einiger Zeit getan, bei BMW gibt es sogar eine eigene digitale Variante davon - jetzt hat auch Opel an seinem Logo rumgeschraubt.  Das neue Logo der Rüsselsheimer Marke sieht aus wie das alte, finde ich.

    Begleitet von vielen warmen Worten ist Generation 2 des Stadtgeländewagens (ja, klingt komisch) Mokka im wahrsten Sinne des Wortes der Hoffnungsträger. Opel-Chef Lohscheller lässt es dabei ganz schön krachen.

    Mit dem Mokka, so sagt er, "erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre". Begleitet wird das Ganze von einem ungewöhnlichen Dreiklang. "Begeisternd, nahbar, deutsch" seien die Markenwerte der Firma.

    Wollen wir mal nicht zu kleinlich sein und beispielsweise außer Acht lassen, dass Opel eigentlich gar nicht mehr so wirklich deutsch ist.


    Dabei findet sich das deutsch nach Ansicht von Designchef Mark Adams auch im veränderten Logo wieder, das jetzt auch Präzision vermitteln soll.

    Bleibt nur zu hoffen, dass der Entwicklungsprozess am Ende etwa sichtbarer wird, als es die Veränderung des Logos ist. Die ist nämlich, vorsichtig ausgedrückt, eher zurückhaltend ausgefallen. Aber das muss ja auch nicht falsch sein.

    Viele Grüße
    Holger Schellkopf

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  • Voll Kola Null Zucker, lautet der Fritz-Kola-Werbespruch
    "Voll Kola. Null Zucker"
    Zuckersüß – das ist auch die neue Cola von Fritz-Cola

    Erst eimal eine schlechte Nachricht. Laut einem internen Strategiepapier, das dem "Handelsblatt" vorliegt, soll jede zweite Filiale der Commerzbank geschlossen werden. Das könnte bis zu 10.000 Mitarbeitern den Job kosten - von insgesamt 40000 Vollzeitstellen.

    Laut einem aktuellen Bericht des Spiegel könnte der Aderlass sogar noch heftiger ausfallen. Demnach könnten von den ursprünglich 1000 Standorten gerade einmal 200 übrig bleiben, in denen sich Kunden beraten lassen können. Darüber hinaus, heißt es in dem Nachrichtenmagazin, soll auch das Auslandsgeschäft eingedampft werden. Dies könnte 1000 bis 1500 Vollzeitstellen im Firmenkundenbereich kosten.

    Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat da besseres zu vermelden.

    Lieber Herr Böhmer,

    #OMG Der Teenie-Star der Marketingbranche wechselt zum Teenie-Social-Media-Netzwerk. Charles Bahr verlässt seine Agentur Project Z, um Karriere bei Tiktok zu machen. Für die Bytedance-Tochter ist das ein Glücksgriff, denn Berater im Alter der Hauptzielgruppe gibt es äußerst selten.

    Schließlich ist Bahr gerade mal 18 Jahre alt. Oder ist er mit der Volljährigkeit für sein eigenes Unternehmen zu alt geworden? Denn das Ruder übernimmt ein Jüngerer: Der 17-Jährige Urs Meier.

    Zuckersüß – das ist auch die neue Cola von Fritz-Cola. Zucker ist jedoch nicht drin – soviel verrät schon der Name: Null Zucker . Zwar gibt es bereits eine Fritz-Cola Zuckerfrei.

    Aber Coca-Cola hat vorgemacht, dass eine Marke zwei kalorienfreie Cola-Getränke im Sortiment braucht: eines für die, die zugeben, dass sie auf die schlanke Linie achten.

    Und eines für alle, für die Zucker nicht zum Lifestyle passt. Immerhin behält der Hamburger Mittelständler seine lokale Identität bei und macht aus dem von Coke geprägten Zero kurzerhand eine Null. Einfach mal querdenken.

    Das haben auch die Macher der Marke Vitesco getan. Der Antriebshersteller sollte von heute auf morgen von der Mutter Continental abgespalten werden.

    Und obwohl man von der CI eines Technologieentwicklers eher die Farben Blau oder Schwarz, zumindest was Gedecktes, erwartet, gab sich Vitesco einen Anstrich in Gelb, Weiß und Berry.

    Fröhliche Farben können bei der Krisenstimmung nicht schaden. Schließlich schaut die Bevölkerung trotz immer mehr Lockerungen besorgt in die Zukunft.

    Das hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Wirkung von Werbung. Doch welche Ansprache wünschen die Verbraucher? Und was sollten Werber lieber lassen?

    Um das herauszufinden, hat der Marktforscher Hopp eine Verbraucher-Typologie für den Sommer nach dem Corona-Lockdown entwickelt. Hier finden Sie die vier Corona-Typen, die Werber im Blick haben sollten.

    Einen sorgenfreien, sonniggelben Abend wünscht

    Verena Gründel

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  • Peep, Das Revival ist für den Sommer geplant, aber ohne Verona
    neue Ausgabe der Erotikshow Peep
    Peep ohne Verona Pooth kommt zurück

    Noch im Sommer 2020 soll eine neue Ausgabe der Erotikshow Peep anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums ausgestrahlt werden. Ob die Kultshow wieder regelmäßig laufen könnte, ist noch offen, meldet W&V.

    Das Format hatte unter anderem dank seiner Moderatorin Verona Pooth, damals noch Feldbusch, Kultstatus erlangt.

    Jetzt will der Sender "Peep" wiederbeleben. Allerdings vorläufig nur für eine Ausgabe anlässlich des 25-jährigen Juiläums – das berichtet Bild am Sonntag.

    Aber die Moderation der Sendung ist noch unklar. Bild am Sonntag spekuliert, es könne sich um Influencerin Bonnie Strange handeln, die unter anderem in der Vergangenheit  bereits für ProSieben die Sendung "Taff" präsentiert hat. Das wollte man bei RTLZwei bislang aber nicht bestätigen.

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat anderes zu berichten.

    Lieber Herr Böhmer,

    überrascht, dass die Dmexco nun doch nicht physisch stattfindet? Ich nicht.

    Ich glaube, viele würden gerne teilnehmen. Aber sie dürfen nicht. Diese krasse Ambivalenz prägt zurzeit unsere gesamte Gesellschaft:

    Auf der einen Seite sehen wir überall dichtes Gedränge und pralles Party-Leben. Auf der anderen Seite penibles Abstandhalten und maximale Hygiene-Regulierung.

    Dort, wo Menschen für sich selbst handeln, scheint keine Angst mehr vor Ansteckung vorhanden zu sein. Dort, wo ein Veranstalter Verantwortung übernehmen muss, herrscht dagegen strenge Vorsicht.

    Der Mensch will sich einfach mit anderen Menschen treffen. Wenn das nicht möglich ist, entstehen zwar Alternativen. Aber auch das haben wir in den vergangenen Wochen am eigenen Leib erfahren:

    Analoge Formate wirken anders, wenn man sie in digitaler Form bringt. Man kann sie zwar eins zu eins übertragen. Aber es ist nicht das Gleiche. Es entsteht etwas Anderes.

    Das bedeutet: Wir brauchen neue Formate. Weil auch Fotoproduktionen zurzeit nur schwer möglich sind, lässt die Zeitschrift Harper’s Bazaar ihre aktuelle Titelheldin Charlize Theron einfach zeichnen – und die Modestrecke gleich mit.

    Statt auf einem Catwalk präsentiert die RedBull-Tochter AlphaTauri ihre neue Modekollektion an über 40 Schaufensterpuppen auf einem 27 Meter langen Laufband.

    Die geladenen Gäste konnten per Knopfdruck die jeweiligen Looks anhalten, um aus der Nähe Produktbesonderheiten in Augenschein zu nehmen.

    Wir drücken jedenfalls dem Dmexco–Team um Dominik Matyka die Daumen. Jetzt wird’s kreativ.

    Einen schönen Abend wünscht

    Rolf Schröter

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Auf dem Foto, Dr. Stephan Keller, Thomas Geisel, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Marco van der Meer, Stefan Engstfeld
    vor Publikum in der Rheinterrasse
    Wahlkampf in Düsseldorf - Kanditaten stellen sich vor

    Am 13. September 2020 wird in Düsseldorf ein neuer Oberbürgermeister gewählt - Experten prognostizieren ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen.

    Jetzt lud der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER die vier aussichtsreichsten Kandidaten zur Podiumsdiskussion in den geräumigen Radschlägersaal der Rheinterrasse Düsseldorf ein. Wo sonst über 1.000 Personen Platz finden, durften - bedingt durch die Corona-Auflagen - 100 Gäste die Veranstaltung verfolgen.

    Auf dem Podium saßen: Oberbürgermeister Thomas  Geisel (SPD) sowie die Herausforderer Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Dr. Stephan Keller (CDU) und Stefan Engstfeld (Bündnis 90/Die Grünen). Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Moritz Döbler, dem Chefredakteur der Rheinischen Post.

    Marco van der Meer, Vorstandsvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER Düsseldorf/Niederrhein, wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass der Staat die ordnungspolitischen Spielregeln festlegen und sie als Schiedsrichter begleiten solle.

    Van der Meer sprach sich zudem gegen die Entwicklung einer sich verstärkenden Steuerung des Staates in Wirtschaftsfragen  aus. David Zülow, Landesvorsitzender des Verbandes in NRW, erklärte in seiner Ansprache zur OB-Wahl: „Als Unternehmer lieben wir den Wettbewerb. Möge der Beste gewinnen.“

    Die Podiumsrunde startete mit dem Top-Wahlkampf-Thema „Verkehr“. Tempo 30 in der ganzen Stadt - diesen SPD-Vorschlag wollte nicht mal der OB unterstützen.

    Er und der Kandidat der Grünen plädierten für Tempo 30 als Regel-Geschwindigkeit und Tempo 50 als Ausnahme, die es, wie Engstfeld sagte, zu begründen gelte.

    Genau umgekehrt sah es der Kandidat der CDU. Agnes Strack-Zimmermann kritisierte dagegen vehement die Verkehrspolitik des Amtsinhabers  und wies darauf hin, dass die bisherigen Maßnahmen - Umweltspur, Pop-up-Radweg, die Aussetzung der Grünen Welle - keineswegs erfolgreich gewesen seien. Ain erster Linie auch weil die Vermutung, dass der Verkehr zurückgehe, nicht eingetreten sei.

    Bei dem Thema „Gewerbesteuer“ waren sich Geisel, Engstfeld und Keller insofern einig, dass diese Steuer nicht erhöht werden solle. Nur Strack-Zimmermann plädierte für eine Senkung der Hebesetze. 

    „Wir suchen in der Krise Möglichkeiten, die Unternehmen zu entlasten“, betonte die FDP-Politikerin.

    Beim Thema „zu lange Wartezeiten bei den Baugenehmigungsprozessen“ erklärte der amtierende OB: „Ich ärgere mich auch darüber, dass es nicht schneller geht.“ Geisel fuhr fort:

    „Weil in Düsseldorf viel gebaut wird, dauert es länger.“ Keller überzeugte dieses Argument nicht. Der CDU-Kandidat verwies darauf, dass in diesem  Bereich Personal fehle.

    Engstfeld überraschte mit der Äußerung, dass die Digitalisierung der städtischen Verwaltung zehn bis zwanzig Jahre dauere. Dem widersprachen alle – teils heftigst. Strack-Zimmermann meinte empört:

    „Das muss deutlich Geschwindigkeit aufnehmen.“ Keller gab allerdings zu, dass die Digitalisierung einer „preußischen“ Verwaltung ein langwieriges Unterfangen sei. Engstfeld beharrte auf seiner Meinung und machte klar, dass man sogar schon im Baltikum gewesen sei, um sich schlau zu machen.

    Beim Fragenkomplex zum „Flughafen“ verwies Geisel als stellvertretender Vorsitzender des Flughafenaufsichtsrates, auf seine Geheimhaltungspflicht.

    Die städtischen Anteile am Flughafen sollten aber seiner Meinung nach unbedingt gehalten werden. Engstfeld betonte, die Grünen seien keine Flughafengegner, sondern Fluglärmgegner.

    Die Stadt solle ihre Anteile am Flughafen mindestens halten oder sogar ausbauen. Strack-Zimmermann sprach sich für den Verkauf der städtischen Anteile aus.

    Nach der Diskussion hatte das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen. „Wir hören von vielen Gewerbetreibenden, dass Rechtsbrüche im öffentlichen Raum um sich greifen, hieß es. Keller kündigte an, er wolle als OB den Ordnungsdienst von 150 auf 300 Mitarbeiter verdoppeln.

    Geisel warf ihm Populismus vor, denn in Kellers Ägide als Ordnungsdezernent der Stadt Düsseldorf habe es die meisten unbesetzten Stellen beim OSD gegeben.

    Nur Strack-Zimmermann bezog hier klar Stellung und erklärte: „Wir haben im Bereich der öffentlichen Sicherheit seit Jahren ein gravierendes Problem. Sie verlangte, dass jetzt von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgegriffen werde.

    Die Veranstaltung endete mit einem Schlusswort von Marco van der Meer, der meinte, dass man nicht ins Baltikum fliegen müsse, um eine funktionierende städtische Digitalisierung kennenzulernen – ein Besuch im Nachbarland Niederlande reiche aus.

    Unter den Gästen waren u.a.:  Eva Blank, Landesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW, Thomas Rick, Vorstandsmitglied von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in NRW, Bozidar Radner, Vorstandsmitglied von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in NRW, Marvin Müller, Vorstandsmitglied von DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW, Dr. Simone Bagel-Trah, Margret und Carla Stockheim, Alfred Geisel, der 89jährige Vater von Thomas Geisel, Andreas Ehlert, Josef Hinkel, Shahin Moghadam, Axel Pollheim,

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  • Cool mit der Kuh, richtig Verhalten beim Wanderurlaub
    Ratgeber: Cool mit der Kuh
    Gefährlicher TikTok-Trend - Kühe auf der Weide erschrecken

    Auch wenn das soziale Netzwerk TikTok die Videos inzwischen gelöscht hat, gilt für jeden: Sich dabei zu filmen, wie man Kühe auf der Weide erschreckt, ist laut VIER PFOTEN purer Stress für die Tiere und lebensgefährlich für Menschen.

    Die internationale Tierschutzstiftung verurteilt die Videoclips aufs Schärfste und warnt, dass durch Nachahmer das Risiko von Unfällen mit den eigentlich friedfertigen, aber massigen Tieren stark ansteigt.

    Schon auf Wanderungen sollten Naturliebhaber beim Kontakt mit Kühen aufpassen. Doch wer ein paar Regeln beherzigt, kommt ohne Blessuren über die Almwiesen.

    Aus der Ferne betrachtet harmlos, doch aus der Nähe können die bis zu 1.000 Kilogramm schweren Rinder sehr imposant sein.

    Wer sich nicht mit dieser Gewichtsklasse anlegen möchte, passt vor allem dann auf, wenn Kühe mit ihren Kälbern unterwegs sind.

    Denn obwohl Rinder biologisch betrachtet Fluchttiere sind, können sie bei vermeintlicher Gefahr für ihren Nachwuchs und fehlenden Fluchtwegen mit einem Angriff reagieren.

    Kühe zu erschrecken ist unverantwortlich und brandgefährlich. Wenn die Tiere in Panik geraten, können sie auch durch Zäune brechen und schwere Verkehrsunfälle verursachen.

    Doch auch für Wanderer gilt: Die Begegnung mit Tieren in der freien Natur sollte immer von Respekt gegenüber dem Lebewesen geprägt sein.

    Selbst wenn das Kälbchen noch so niedlich ist, darf es nicht berührt oder gefüttert werden, da dies den starken Schutzinstinkt seiner Mutter vermehrt wecken könnte, was zu lebensbedrohlichen Unfällen führen kann.

    Vielmehr ist generell zu allen Rindern auf der Weide größtmöglicher Abstand zu halten", so Ina Müller-Arnke, Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN.

    Mit diesen Regeln sind Wanderer auf der sicheren Seite:Am Besten im Vorfeld der Wanderung abklären, ob diese über Weiden führt und gegebenenfalls nach alternativen Routen suchen – vor allem dann, wenn Hunde mit auf die Entdeckungstour kommen.

    Beim Wandern sollte man markierte Wege nicht verlassen. Lässt sich die Überquerung einer Weide nicht verhindern, sollte man sich ruhig verhalten und Hunde unbedingt anleinen.

    Hunde haben ein angeborenes Abwehrverhalten, was dazu führen kann, dass eine ursprünglich friedfertige Kuhherde bedrohlich reagiert. Auch lärmendes Verhalten, das Imitieren von Kuhlauten und ruckartige Bewegungen bzw. spontanes Umherlaufen sollten Wanderer unterlassen.

    Die Warnsignale der Tiere beachten: „Wer die Körperhaltung der Kühe richtig liest, senkt das Unfallrisiko. Senken Rinder bei einer Konfrontation den Kopf, ist das eine unmissverständliche Drohgebärde.

    In einem solchen Fall sollte man so ruhig wie möglich zurückweichen und auf keinen Fall dem eigenen Fluchtinstinkt nachkommen und losrennen.

    Beim Entfernen den Tieren niemals den Rücken zukehren. Außerdem ist es ratsam, den Hund von der Leine zu nehmen, damit dieser flüchten kann, sollte eine Kuh zum Angriff übergehen.

    Immerhin können die Rinder im Galopp Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen", sagt Ina Müller-Arnke.

    Trotz aller einfachen Verhaltensregeln – ein Restrisiko bei einem Zusammentreffen mit Tieren kann nie komplett ausgeschlossen, sondern lediglich minimiert werden.

    Ein respektvoller Zugang zur Natur und ihren Lebewesen ist immer die beste Voraussetzung für ein verletzungsfreies Wandervergnügen.

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  • Ufer sind kritische Lebensraeume für Wildtiere und Wasservoegel
    Schwäne, Teichhühner, Möwen
    Wasservögel und Wildtiere brauchen die Uferzonen an den Badeseen

    In den warmen Sommermonaten sind die heimischen Gewässer beliebte Bade- und Ausflugsziele. Doch gerade die Uferzonen sind oft wichtige Lebensräume und Kinderstuben für Wasservögel und andere Tiere.

    Dazu sind in sehr heißen und trockenen Zeiten Flüsse und Seen lebenspendende Wasserquellen für Wildtiere. Christian Erdmann, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie man die Freizeit am kühlen Nass genießen kann, ohne Tiere und Natur zu stören.

    Aufgrund der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen konnten sich viele Vögel in den letzten Monaten meist ungestört in ihrem natürlichen Lebensraum niederlassen: in den Dünen am Meer, an Flüssen, Seen und Teichen.

    Aber weil in diesem Jahr ein Großteil der Deutschen ihre Ferien im eigenen Land verbringt, wird es nun an heimischen Stränden eng. „Für Schwäne, Teichhühner, Möwen und andere Wasservögel sind die Seen und Flüsse ihr Zuhause und kein Ausflugsziel.

    Viele Vögel führen momentan sogar noch Küken mit. Herumstreunende Hunde und neugierige Zweibeiner können die Tiere verängstigen“, warnt Christian Erdmann, Geschäftsführer Wildtier- und Artenschutzzentrum Hamburg/Schleswig-Holstein. „Aus Rücksicht auf die heimische Natur sollte man also seine Hunde stets anleinen und Distanz zu Nistplätzen halten.“

    Auf Badewiesen bleiben und Wege nicht verlassen

    In Zeiten von Corona sind viele Menschen bemüht, Abstand zu halten. Auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen besteht jedoch die Gefahr, Tiere in ihren Rückzugsorten zu stören.

    „Manche Vogelarten wie beispielsweise Enten, befinden sich gerade in der Mauser und wechseln ihr Federkleid. Während dieser sensiblen Zeit können sie nicht fliegen und verstecken sich.

    Um die Tiere auch nicht unwissentlich in Stress zu versetzen, sollte man seine Decke nur auf ausgewiesenen Badewiesen ausbreiten und beim Spazieren am Wasser die Wege nicht verlassen“, rät der Experte.

    An heißen Tagen ist Wasser begehrt

    In langen, heißen Sommern trocknen kleine Bäche und flache Gewässer schnell aus. Doch egal ob Käfer, Ente oder Fuchs: Auch Tiere müssen trinken.

    „Es sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein, aber man kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, seinen Müll immer gründlich zu entsorgen“, mahnt Erdmann.

    „Tiere können sich nicht nur an Dosen und Glasscherben verletzen, wenn sie an das Ufer kommen, sie können auch ernsthaft erkranken, wenn sie Plastik oder nicht artgemäße Nahrung fressen“, so der VIER PFOTEN Experte und ergänzt:

    „Wer es gut meint, verwendet nur umweltfreundlichen Sonnenschutz vor dem Baden. Mittlerweile gibt es viele Cremes, welche die Gewässer nicht zu sehr belasten.“

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Sicheres Parken und Reisen geht auch in Coronazeiten mit ParkenAmFlughafen
    ParkenAmFlughafen
    Wenn Fliegen wieder möglich wird - Flughafenparkplätze in Zeiten von Corona

    Nachdem die Covid-19 Krise nicht nur das Leben eines jeden Einzelnen, sondern auch den Großteil des internationalen Flugverkehrs lahmgelegt hat, läuft das geschäftige Treiben an den deutschen Flughäfen langsam wieder an.

    Geschäftsreisende sowie die ersten Urlaubsreisenden kommen zurück und nutzen die Angebote der Airlines, Hotels und Reiseanbieter.

    Gerade in diesen Zeiten entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, mit dem eigenen Fahrzeug zum Flughafen zu kommen, da öffentliche Verkehrsmittel oder Transferfahrten oft ein unnötiges Risiko darstellen, sich selbst oder andere Mitmenschen mit dem Virus zu infizieren.

    Deswegen kann Ihnen gerade jetzt ParkenAmFlughafen.de helfen, sicher und möglichst ohne Ansteckungsrisiko zu reisen.

    Egal, ob Sie aus dem Norden anreisen und eine zum Beispiel eine günstige Parkmöglichkeit am Flughafen Hamburg benötigen oder von einem südlich gelegenen Flughafen reisen - mit dem Vergleichstool, welches Sie für jeden großen deutschen Flughafen nutzen können, finden Sie die verschiedenen Anbieter und die geringsten Preise für jede Parkmöglichkeit.

    Unsere Anbieter achten natürlich sehr darauf, die Hygienemaßnahmen einzuhalten und Ihnen somit eine sichere An- und Abreise zu garantieren.

    Es gibt verschiedene Parkoptionen wie die Valet-, Shuttle- oder Park & Walk Angebote, die auch im Moment unterschiedliche Levels an Schutz vor dem Virus anbieten.

    Somit bevorzugen zum Beispiel unsere Kunden fürs Parken am Flughafen Stuttgart vor allem den komfortablen Valet Service oder den preisgünstigeren Park & Walk Service, da der Kontakt mit den Parkplatzmitarbeitern vor allem bei diesen Parkoptionen gering gehalten werden kann.

    Beim Valet Service übergeben Sie Ihr Fahrzeug direkt am Flughafen an einen zertifizierten Chauffeur und benötigen somit kein weiteres Transfermittel, welches Sie sich womöglich mit weiteren Reisenden teilen müssten.

    Beim Park & Walk Service parken Sie Ihr Fahrzeug zuerst selbst und können dann zu Fuß bis zum Terminal gehen, da sich der Flughafen in unmittelbarer Nähe befindet.

    Sichern Sie sich so sorgenfreies, sicheres und günstiges Parken an deutschen Flughäfen und buchen Ihren persönlichen Stellplatz im Voraus bei ParkenAmFlughafen.

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  • Die Trauttmansdorffer Gaerten sind in 30 Minuten zu Fuß von der Therme Meran erreichbar
    Lustwandeln in Meran
    Lustwandeln in den Trauttmansdorffer Gärten in Meran

    Wo einst Kaiserin Sissi flanierte, erstrecken sich heute 12 Hektar Botanischer Park über einen Höhenunterschied von 100 Metern – entsprechend viel Zeit sollte man für den Besuch des natürlichen Amphitheaters einplanen.

    In über 80 Gartenlandschaften blühen verschiedenste Pflanzen aus aller Welt, darunter zahlreiche prachtvolle und seltene Exoten.

    Erlebnisstationen, Künstlerpavillons, mehrere Bars sowie das Touriseum (Landesmuseum für Tourismus) machen die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu Südtirols Sehenswürdigkeit Nummer eins.

    Am schönsten luncht man übrigens im Restaurant Schlossgarten oberhalb der Sissi-Terrasse mit Blick auf den großen Seerosenteich. Tipp: Das Gärten&Therme-Kombi-Ticket kostet 38 €/Pers.

    Anschließend eine Auszeit in der Pool Suite

    In den über der Badehalle schwebenden Pool Suites der Therme Meran erleben Verliebte Deluxe-Wellness für zweisame Stunden und genießen die Zeit im Whirlpool, Dampfbad oder auf dem Wasserbett. Wer mag, bucht ein Paar-Treatment, bei dem selbstverständlich die hauseigene Naturkosmetiklinie des MySpa zum Einsatz kommt.

    Sie wird zu 100 Prozent aus regionalen Rohstoffen gewonnen, darunter das gesunde Thermalwasser vom Vigiljoch sowie Edelweiß, Trauben, Äpfel, Vinschger Marmor und natürlich Kaiserin Sissis Schönheitsgeheimnis Molke.

    Pool Suites Summer Special (bis 13.9.2020) ab 159 €/2 Std. inkl. Tagesticket für die Therme und diverser Extras.

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  • Auf bestimmten Strecken des Naturpark Lechtal in Oesterreich duerfen Motorraeder mit hohen Standgeraeuschen bis Ende Oktober 2020 nicht mehr fahren
    Fahrverbote für Motorräder ab 95 dB(A)
    Tourismusverbände wurden vor vollendete Tatsachen gestellt

    „In der touristischen Philosophie des Lechtals geht es generell um Ruhe, Erholung und ursprüngliche Natur. Dass die Lärmemission mit steigendem Verkehrsaufkommen merklich zugenommen hat, steht daher im Widerspruch zu unseren Kernthemen.

    Dennoch sehen wir Motorradfahrer weder als Raser noch als Lärmverursacher, sondern als Gäste, die Wertschöpfung im Tal hinterlassen, unsere Gasthäuser besuchen, in unserer Region einkaufen und Urlaub bei uns machen. Wir müssen vor allem die Motorradindustrie in die Pflicht nehmen.

    Nur so können wir das Problem an der Wurzel packen“, sagt Michael Kohler, Geschäftsführer von Lechtal Tourismus und reagiert damit auf eine aktuelle Gesetzesänderung in Tirol.

    Danach werden im Naturpark Lechtal bis 31. Oktober 2020 bestimmte Straßenabschnitte –  wie die Strecke durch das Außerfern –  für Motorräder mit einem Standgeräusch von mehr als 95 dB(A) gesperrt. Wer dagegen verstößt, riskiert ein hohes Bußgeld. www.lechtal.at

    Erlaubnis für Hotelanreise gefordert

    Laut Michael Kohler planen Motorradfahrer, das Tiroler Lechtal nicht nur zu durchfahren, sondern dort auch Urlaub zu machen: „Daher versuchen wir, einen Konsens zu finden, um alle Interessen zu wahren.

    Wir werden uns dafür einsetzen, dass zumindest die Motorradanreise für Hotelgäste aus dieser Verordnung genommen wird.“

    Tourismusverbände wurden vor vollendete Tatsachen gestellt

    Für den Geschäftsführer von Lechtal Tourismus kam die gesetzliche Regelung außerdem zu einem ungünstigen Zeitpunkt: „Mit der aktuellen Corona-Krise haben wir genug Probleme.

    Daher hätten wir es wichtig gefunden, dass die Tiroler Landesregierung die örtlichen Tourismusverbände in ihre Entscheidung einbindet.

    Wir sind jedoch vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Kurzfristig versprechen wir uns zwar eine geringere Lärmemission, langfristig aber werden dem Lechtal viele Gäste den Rücken kehren.

    Trotzdem halten wir es für äußerst wichtig, dass es eine vorläufige Lösung für dieses Problem gibt. In einem Jahr wird sich dann zeigen, ob das Fahrverbot des Rätsels Lösung sein wird.“

    Weitere Auskünfte für die Medien

    Lechtal Tourismus    Untergiblen 23    A-6652 Elbigenalp

    Anja Ginther, Marketing & PR

    Fon +43 5634 5315-13    marketing@lechtal.at

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Rezeptbuch von Gaz Oakley
    Wahre Geschmacksexplosionen in der veganen Küche

    Plants Only (Unimedica, erscheint September 2020) ist das neue Rezeptbuch des jungen Starkochs Gaz Oakley. Es versammelt 70 supereinfache vegane Rezepte, die sich auch für Leute mit wenig Zeit eignen. Gleichzeitig bieten sie wahre Geschmacksexplosionen.

    Mit Kochzeiten von gerade einmal 15 Minuten sind viele Mahlzeiten sehr schnell nachzukochen. Außerdem folgen die Rezepte dem Trend des „Batch Cooking“ – das bedeutet, mehrere Portionen können für eine Woche vorbereitet werden.

    In Plants Only  sind die Rezepte von Gaz einfacher als je zuvor. Mit seinen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Tipps und Ratschlägen kann jeder großartiges veganes Essen kochen.

    Symbole informieren zu jedem Gericht, welche Rezepte beispielsweise besonders proteinreich sind und so für mehr Power im Alltag und Sport sorgen.

    Keine Aufregung, keine ausgefallenen Zutaten, nur fantastisches Essen für „busy people“: Plants Only zeigt, wie vegane Ernährung im Alltag funktioniert.

    Gaz Oakley faszinierte schon als Kind die Arbeit am Herd und so wurde er Profikoch. Als er 2015 aus Liebe zu Tier und Umwelt die vegane Ernährung für sich entdeckte, teilte er seine Erfahrungen erst auf Instagram und später auf YouTube.

    Dass vegan nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker sein kann, bewies er bereits in seinem ersten Kochbuch „Vegan 100“, das mittlerweile ein Kultbuch der veganen Szene ist.

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  • Fruehstück, Lunch, Aperitif – sobald die Suedtiroler Sonne scheint, ist die Bistro-Terrasse der Therme Meran Hotspot fuer Einheimische und Besucher
    im pulsierenden Herzen der Stadt
    Aperitivo, Kellereiführung und Weinverkostung in Meran

    Aperitivo im pulsierenden Herzen der Stadt - Auch wenn ihr puristischer Stil radikal von der Belle-Époche-Architektur rundherum abweicht, hat sich die Therme Meran binnen kürzester Zeit zu Merans neuem Herzstück entwickelt.

    Mittlerweile ist der Platz vor dem markanten Glaskubus eine der angesagtesten Aperitivo-Locations der Stadt. Zu Spritz und Co. werden alpin-mediterrane Spezialitäten aus frischen, saisonalen Produkten serviert – die fantasievollen Pasta-Kreationen sind mittlerweile sogar schon unter Meranern legendär. www.termemerano.it/therme/bistro

    Kellereiführung und Weinverkostung

    Die Cantina Merano zählt unter Kennern mittlerweile zu Südtirols besten Genossenschaftskellereien mit etwa 380 Mitgliedswinzern und insgesamt nur 260 Hektar Rebfläche – ein Beweis dafür, wie in Südtirols klein strukturierten Weingütern gearbeitet wird: individuell, von Hand und mit viel Liebe.

    Vom wohlschmeckenden Resultat können sich Vinophile bei einer Verkostung in der Önothek überzeugen. Von 1. April bis 30. Oktober 2020 gibt es zudem immer mittwochs, donnerstags und freitags jeweils um 15 Uhr eine Führung (Voranmeldung erforderlich). www.kellereimeran.it

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  • Die hohe Qualitaet und das gute Preis-Leistungs-Verhaeltnis der Pizzen im 357 sind ueber Merans Stadtgrenzen hinaus bekannt
    in Südtirols südländischste Metropole
    Feinkost für zu Hause und gute Pizza in Meran

    Wer Meran verlässt, ohne sich in den zahlreichen Genussoasen der Thermenstadt mit Köstlichkeiten für zu Hause einzudecken, wird es ganz sicher bereuen.

    Denn die Auswahl der regionalen und nationalen Gourmet-Shops ist groß. Zu den Highlights zählen Siebenförcher und der Pasta Shop unter den Lauben, Delikatessen Ausserer am Pfarrplatz und Pur Südtirol im Meraner Kurhaus.

    Bei Letzterem finden sich ausschließlich lokale Erzeugnisse, unter anderem von der bäuerlichen Qualitätsmarke „Roter Hahn“.

    Tipp: Von Mitte März bis Mitte Oktober gastiert außerdem samstags von 9 bis 13 Uhr der Meraner Markt in der Oberen Freiheitsstraße.

    Einfach nur gute Pizza

    Die Philosophie von Andrea, Maria und Flavio vom 357 ist so simpel wie anspruchsvoll: einfach nur gute Pizza servieren. Darum schenken sie der Zubereitung mit ausschließlich frischen Zutaten besonders viel Aufmerksamkeit.

    Das Ergebnis sind die besten Teigfladen, die Meran zu bieten hat plus knackige Salate und coole Drinks zum annehmbaren Preis, nur fünf Minuten vom Kurhaus entfernt und um die Ecke von der Therme. https://trecinquesette.it

    Entspannte Sterneküche im Restaurant Sissi

    Andrea Fenoglios Hommage an Merans berühmteste Touristin ließe dem Namen nach auf barocken Prunk und pompöse Outfits schließen – nichts dergleichen aber finden Feinschmecker vor, wenn sie im Restaurant Sissi Platz nehmen.

    Stattdessen diniert man zwischen zeitlosen Jugendstil-Klassikern, einen Dresscode gibt es ohnehin nicht. Vielmehr fokussiert sich der Koch, der seinen Michelinstern seit 2009 hält, auf die Passion fürs Produkt, authentische Gastfreundschaft und eine Weinkarte mit mehr als 500 Posten. 5-Gänge-Menü ab 85 €. https://sissi.andreafenoglio.com

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • E-Zigaretten Rauchen am Arbeitsplatz und in Gaststaetten 
E-Zigaretten die gesunde Alternative zur Zigarette
    E-Zigaretten am Arbeitsplatz
    Rauchverbot am Arbeitsplatz – sind E-Zigaretten erlaubt?

    Schon lange sind in Deutschland die Zeiten von vollgequalmten und stinkenden Büros vorbei. Mittlerweile gilt nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch in den meisten Privatunternehmen ein flächendeckendes Rauchverbot.

    Schließlich ist der Schutz der Nichtraucher schon lange auch gesetzlich geregelt. Gilt dieses Verbot eigentlich auch für E-Zigaretten?

    E-Zigaretten qualmen nicht, sondern dampfen

    Der Genuss von elektrischen Zigaretten gilt nicht als Rauchen, da hierbei kein Tabak verbrannt wird. Stattdessen wird eine Flüssigkeit verdampft, die entweder Nikotin enthält oder nikotinfrei ist. Doch im allgemeinen und auch im Fach-Sprachgebrauch wird unter Rauchen das Einatmen von Rauch verstanden, welcher bei der Verbrennung von klassischen Tabakzigaretten entsteht.

    Dies urteilte das Oberverwaltungsgericht Münster im November 2014 mit dem Aktenzeichen 4 A 775/14. Mit dem Urteil wurde entschieden, dass trotz strenger Nichtraucherschutzgesetze in Gaststätten in Nordrhein-Westfalen trotzdem gedampft werden darf. Denn laut den Richtern seien die Gefahren für Dritte beim Dampfen nicht mit denen des Zigarettenqualms zu vergleichen.

    Die Funktionsweise einer elektrischen Zigarette

    Elektrische Zigaretten verdampfen eine Flüssigkeit durch elektrothermische Erhitzung. Bei dem Dampf handelt es sich um ein Gemisch aus Glycerindämpfen und aus Propylenglycol – sie dienen als Träger des Nikotins und der Aromen.

    Im Wesentlichen besteht eine E-Zigarette aus einem Akku, einer Verdampfereinheit sowie einem Tank für die Flüssigkeit. Bei einigen Modellen simuliert eine rote LED die Glut. Während manche Modelle durch Tastendruck aktiviert werden, funktionieren andere mit Unterdruck, indem der Konsument daran zieht.

    E-Zigaretten am Arbeitsplatz

    Aus den vorgenannten Gründen kann ein Arbeitgeber den Genuss von E-Zigaretten nicht grundsätzlich und umfassend während der Arbeit verbieten. Das gilt allerdings nur so lange, wie keine betrieblichen Belange betroffen sind. Anders sieht es aus, wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel in der Kundenbetreuung tätig ist.

    Sollte es wegen des Konsums von elektrischen Zigaretten zu Ärger kommen, sollten beide Parteien zunächst versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Das wäre beispielsweise die Unterbringung von mehreren E-Zigaretten-Konsumenten gemeinsam in anderen Räumen – sofern sich das organisatorisch und finanziell durchführen lässt.

     

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  • Die Koralle stillt die Sehnsucht nach dem Urlaub am Meer
Heutzutage sind der Vielfalt an Schmuckstuecken mit Edelkoralle keine Grenzen gesetzt
    Schmuckstücke aus Koralle
    Zeit für Koralle, ihr Rot belebt die Sinne

    Gedanken an Sommer, Sonne, Sand und Meer – Korallenrot belebt unsere Sinne. Kein Wunder, dass Schmuckstücke aus Koralle gerade in den Sommermonaten Hochkonjunktur haben.

    Die Halsbandaffaire, der Onlineshop für besondere sowie fachkundig ausgewählte antike und moderne Schmuckstücke, setzt gerne auf die charakteristische Wirkung dieses hochwertigen Materials mit seiner intensiven Farbigkeit.

    Gerade die Farbe der Sardegna Koralle – ein außergewöhnlich kräftiges strahlendes Rot – ist ein besonders schönes Highlight zu luftig lockeren Sommeroutfits und deshalb sehr beliebt.

    Sie stillt die Sehnsucht nach dem Urlaub am Meer und bringt ihre Trägerin förmlich zum strahlen. Insbesondere dieser Farbton des edlen Farbsteins aus dem Meer liegt seit jeher im Trend.

    Die Halsbandaffaire hat diesem nachgespürt und zeigt anhand ihres Sortiments, welch künstlerische Vielfalt in der Verarbeitung von Koralle steckt.Koralle.

    Der Edelstein aus dem Meer

    Als Edelstein der Meere war die Koralle bereits in den frühen Hochkulturen, wie Ägypten oder Mykene außerordentlich geschätzt.

    Nicht nur wegen ihrer Schönheit und Eleganz, sondern ebenso da sie dem Volksglauben nach seinen Träger vor den verschiedensten Leiden bewahren sollte.

    Häufige Verwendung erfuhr die Koralle daher in religiösen Schätzen und Schmuckstücken oder dicht am Körper getragenen Talismanen.

    Heutzutage sind der Vielfalt an Schmuckstücken mit Edelkoralle keine Grenzen gesetzt. Häufig wird sie in polierte oder facettierte Kugeln und Tropfen verarbeitet oder zu Cabochons geschliffen, um Ohrringe, Ketten oder Ringe zu zieren.

    Im Rohzustand ist sie matt und kommt erst durch das Polieren zu ihrem strahlenden, unverwechselbaren Farbton.Koralle.

    Ein Naturprodukt, das es zu schützen gilt

    Leider geraten Schmuckstücke aus Koralle immer wieder in Verruf.

    Ist die Koralle doch ein Lebewesen, das ganze Riffe und somit Lebensraum für verschiedene Meeresbewohner bildet. Doch nur wenige Korallenarten eigenen sich für die Schmuckherstellung.

    Die frisch geernteten Korallen bezieht die Halsbandaffaire nur von verantwortungsvollen, geprüften und zertifizierten Händlern aus Torre del Greco in Italien. Sie stammen aus überwachten Beständen und unterliegen nicht dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen.

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  • Die Yoshikimono Fashion Show
Ausstellung YOSHIKIMONO
    YOSHIKIMONO Ausstellung
    Der Kimono in der Mode - Fashioning Identities in Tokyo

    Von London V & A bis zum Tokyo National Museum ist die Marke Yoshikimono wegweisend für zeitgenössische Kimonoausstellungen.
    Während die Ausstellung rund um Kimono in Mode in Kürze im V & A in London wieder eröffnet wird, wird vom 1. Juli bis 23. August im Tokyo National Museum eine neue große Ausstellung mit dem Titel "Kimono:

    Fashioning Identities" eröffnet. In dieser Ausstellung werden etwa 300 Stücke gezeigt, darunter Kimonos prominenter historischer Persönlichkeiten wie Nobunaga, Hideyoshi, Ieyasu und Atsuhime, kurzärmelige Kimonos, die direkt von Ogata Korin gemalt wurden, sowie Gemälde mit Kimonos, die nationale Schätze darstellen und Kimonos von modernen Designern. 

    Es ist eine Ausstellung von beispiellosem Ausmaß, die einen umfassenden Überblick von der Kamakura-Zeit bis zur Moderne bietet.

    "YOSHIKIMONO", eine Marke, die vom führenden Unternehmen von X JAPAN und einem globalen Künstler, YOSHIKI, kreiert wurde, wurde für diese Sonderausstellung "KIMONO" als Kreationen ausgewählt, die die Moderne repräsentieren.

    "YOSHIKIMONO", entworfen von YOSHIKI, der als ältester Sohn des Besitzers eines Kimono-Stoffladens geboren und aufgewachsen ist, zielt darauf ab, Kimonos zu kreieren, die sowohl für moderne Frauen als auch für Ausländer geeignet sind.

    Das Thema lautet "die Verschmelzung von Tradition und Innovation . " Es erbt die traditionelle Form japanischer Kleidung, den Kimono, und veröffentlicht weiterhin Kollektionen mit Modernität, wobei der traditionelle ästhetische Sinn respektiert wird.

    "YOSHIKIMONO" verdient das Konzept dieser Ausstellung, "den Kimono" auszustellen, der seit mehr als 800 Jahren überlebt hat und immer noch in neuen Moden und Situationen als Symbol der in der Moderne lebenden japanischen Kultur erscheint Ära und bieten die Gelegenheit, einen Blick auf seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu werfen ", was dazu führte, dass es für diese Ausstellung ausgewählt wurde.

    Ab Februar dieses Jahres wurde YOSHIKIMONO auch für die Kimonoausstellung des berühmten Victoria and Albert Museums in London, Großbritannien, ausgewählt und ist neben Werken berühmter Designer wie Alexander McQueen und Yves Saint Laurent zu sehen.

    YOSHIKI kommentierte: "Mehr als 10 Jahre sind vergangen, seit ich diese Marke als Designer etabliert habe. Derzeit habe ich viele Angebote aus Übersee erhalten, aber es ist mir eine große Ehre, meine Kreationen in Japan ausstellen zu lassen, dem Ursprung der Kimonokultur. im renommierten Tokyo National Museum.

    Ich bin all meinen Fans dankbar, die mich ständig unterstützen. Es würde mich freuen, wenn Sie die Ausstellung sehen könnten. "

    6 Avenue Delcassé, 75008
    www.totemfashion.com
    T +33 1 44 43 84 21

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Joni Mitchell - Ein Portraet
    Schicksalsmelodie
    Höhepunkte aus den 70er Jahren - zeitlos schön und romantisch

    „Liebe heißt, nie um Verzeihung bitten zu müssen.“ Erinnern Sie sich noch an diesen Satz? Na klar. „Love Story“ von Erich Segal. Seit 50 Jahren der Klassiker der Liebes-Literatur. Jetzt bei Fischer (www.fischerverlage.de) für 12 Euro in einem handlichen Kleinformat für die Hosentasche wunderbar neu aufgelegt.

    Hier noch mal kurz eine Zusammenfassung für die Nichteingeweihten: Oliver, aus reichem Hause, und Jenny, aus ärmlichen Verhältnissen, sind zwei Studenten, die sich Hals über Kopf ineinander verlieben und allen Hindernissen zum Trotz heiraten, auch dass Oliver enterbt wird, kann sie nicht davon abhalten.

    Ohne Geld sind sie glücklich und alles scheint perfekt für sie zu laufen, doch dann erfährt das Paar, dass ihre Liebe nicht von Dauer sein kann.

    „Love Story“ wurde 1970 äußerst erfolgreich mit Ryan O’Neal und Ali McGraw in den Hauptrollen verfilmt, die Titelmusik, in Deutschland als Schicksalsmelodie bekannt, erhielt sogar einen Oscar.

    Ich empfehle Buch wie Film, beide sind zeitlos schön und romantisch, und lassen einen an die ewige Liebe glauben, selbst wenn sie unseren beiden Helden nicht vergönnt ist.

    Die 70er Jahre waren auch der Höhepunkt in der Karriere von „Joni Mitchell“, die David Yaffe in der gleichnamigen Biografie sehr eindrucksvoll porträtiert.

    Brillant führt uns der Autor durch Mitchells Entwicklung als Musikerin, voller imposanter Beschreibungen über die Entstehung jedes einzelnen Albums von Song to a Seagull bis Shine aus dem Jahre 2007.

    Dutzende Interviews mit der Künstlerin selbst - oftmals innerlich zerrissen, verletzlich in ihrer ganzen Person, ein Freigeist des Lebens - sowie Freunden und Geliebten - zum Beispiel Leonard Cohen und David Crosby - liegen den 583 kurzweiligen Seiten zugrunde und ist der Musik Mitchells würdig, die übrigens wunderbar zur Lektüre von „Love Story“ passt.

    „Joni Mitchell - Ein Porträt“ ist bei Matthes & Seitz Berlin (www.matthes-seitz-berlin.de) erschienen und kostet 28 Euro.

    Was ich indes schade finde: In der US-amerikanischen Originalausgabe heißt das Werk „Reckless Daughter“ - also Rücksichtslose Tochter. Ein Titel, der der Künstlerin wirklich gerecht wird und den sie mit Stolz trägt.

    Sönke C. Weiss

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  • Spiegel Reporter schiesst den Vogel ab, Hollaender sind asozial
    asoziale Holländer
    Christoph Seidler vom Spiegel meint Holländer sind asozial

    Kurz und knapp, dafür saftig - Deutschland diskutiert über die Maskenpflicht im Kampf gegen Corona. Mal wieder. Dabei ist die Sache ganz einfach: Wer beim Einkaufen oder in der Bahn keine Maske trägt, handelt asozial, schreibt der Reporter Christoph Seidler vom Spiegel.

    Nun ich war gestern in Holland. Dort hatte niemand eine Maske in den Geschäften auf, weil sie es auch nicht müssen. Demnach sind wohl, für das Spiegel-Männlein, alle Holländer und auch die dortige Regierung asozial. Das wird unsere lieben Nachbarn sicherlich freuen. Ich rate Herrn Seidler dringend davon ab, in der nächsten Zeit seinen Urlaub in Holland zu verbringen.

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  • Ausufernde Aprés-Ski-Orgien und andere Exzesse in Ischgl
    Die alpine Heimsuchung
    Ischgl in Tirol die Partnergemeinde von Sodom und Gomorrah?

    Die alpine Heimsuchung - Ruhig sieht das Dorf aus, verlassen, keineswegs wie ein Tourismus-Ungeheuer mit 250 Millionen Euro Umsatz jährlich und 1,4 Millionen Übernachtungen bei knapp 1.600 Einwohnern. Delirium Alpinum. Ischgl in Tirol. Eine Heimsuchung.

    Ein nie enden wollender Rausch. Vermutlich die Partnergemeinde von Sodom und Gomorrah. Aber auch eines der besten Skigebiete in den Alpen und Hochburg der - auf Neudeutsch - Eventkultur und seit Corona auch Drehscheibe der Ausbreitung von Covid-19 für ganz Europa und vermutlich darüber hinaus.

    In seinem jüngsten Fotoband „Ischgl“ zeigt Lois Hechenblaikner Schreckensbilder dieser enthemmten und zügellosen Urlaubswelt, dass einem sofort klar wird, warum sich das Virus so rasant hat ausbreiten können:

    Ausufernde Aprés-Ski-Orgien und andere Exzesse, die sprachlos machen. Hechenblaikner war mit seiner Kamera so gnadenlos mitten unter diesen Menschen, dass ich schon Anblicken seiner Fotos den Wahnsinn dieser verantwortungslosen Vergnügungsindustrie fühlen konnte.

    „Ischgl“ irritiert, ist aber alternativlos, kommt einem einzigen Grenzgang nahe, verspricht und liefert eine visuelle Herausforderung, versprüht pure visuelle Wucht, der Hammer unter den neuesten Fotobüchern und geht es zur Zeit auch verkaufstechnisch durch die Decke, die dritte Auflage ist bereits im Druck, was für dieses Buchgenre sehr ungewöhnlich ist.

    Alkohol. Hormonstau. Abfall. Chaos. Ich war den 240 Seiten ausgeliefert. Besonders auch wegen der Aktualität. Als „Ischgl“ bei Steidl (www.steidl.de) erschien, wurde die Quarantäne über dem Ort aufgehoben.

    Der Spuk verspricht schon bald wieder zu beginnen. „Ischgl“ kostet 34 Euro, für eine Flasche Wein blättern Mann wie Frau dort schon mal 3.000 hin. Zum Wohl!

    Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • Martina Ziegler vor einem ihrer Werke
Die Serie der Multiplen Portaits von Martina Ziegler setzt sich  mit der Vielschichtigkeit des Menschen auseinander
Die Kombination aus Malerei, Fotografie und Computerbearbeitung 
Martina Zieglers neue An- und Einsichten weiblicher Portraets
    Die Serie der Multiplen Portaits
    Martina Ziegler thematisiert Frauenbilder aus Kunst und Literatur

    Das Bild des Menschen spiegelt das herrschende Weltbild ebenso wie die Auseinandersetzung mit den inneren Gemütsregungen. In diesem Sinne gibt es wohl kaum ein anderes Motiv, das sich so vielschichtig durch die Jahrhunderte präsentiert. Es ist heute wie zu jeder anderen Zeit gleichermaßen aktuell und wird immer wieder neu erfunden.

    Eng damit verknüpft ist zugleich das Thema der Schönheit, die ebenfalls in unterschiedlichen Zeiten immer wieder anders und neu bewertet wurde, aber stets auch eine große Rolle spielte. In diesem thematischen Umfeld bewegt sich auch Martina Ziegler.

    Die Darstellung von Frauenbildern, auch in der Begegnung mit historischen Hintergründen aus Kunst und Literatur, sind zu ihrem zentralen Thema geworden. Mit jeder neuen Werkgruppe taucht sie tiefer in diese Arbeit ein und entwickelt sie weiter. Dabei geht sie ihren ganz eigenen Weg und schafft neue Einsichten.

    Dies schafft sie auf der soliden Basis feinster Malerei, aber auch mit dem Einsatz neuester technischer Mittel, die jedoch nie zum Selbstzweck werden. Die künstlerische wie menschliche Tiefe, die daraus entsteht, findet der Betrachter in ihren Werken wieder. Auf den ersten Blick sind alle Figuren fast makellos schön und dennoch wirken sie nicht oberflächlich.

    Dort, wo sie aufgelöst und neu zusammengesetzt wurden, ergänzt der Betrachter selbst diese Schönheit als Ganzes. Es umgibt die Figuren zuweilen etwas Gedankenverlorenes oder Mystisches, selten etwas Heiteres. Die Turbanbilder erinnern an die klassische Malerei großer Meister. Sie schafft Bilder von zeitloser Ästhetik und großer Eindringlichkeit.

    Ausgewogene, ebenmäßige Züge und harmonische Farbwirkungen bestimmen die Darstellungen. Gemeinsam ist ihnen eine starke Intensität. Die Figur nimmt Augenkontakt zum Betrachter auf, ohne etwas von sich zu verraten. So wird der Betrachter angeregt, sich selbst mit dem Sujet auseinanderzusetzen und darüberhinaus auch mittels des Bildes in sich selbst hineinzuschauen.

    Die Begegnungen sind szenischer aufgefasst. Sie mixt Zitate und Epochen, inszeniert Fiktives und Bestehendes neu. Immer sind zwei Figuren zu erkennen, wobei sich der Betrachter fragt, ob es wohl zwei Seiten eines einzigen Menschen sind. Es umgibt sie eine eigentümliche Stille, sie treten nicht miteinander in Kontakt und gehören doch unabdingbar zusammen, wie die Licht- und Schattenseiten in unserem Dasein.

    Oft blickt man wie durch einen Schleier auf die Darstellung. Mit wenigen Accessoires gelingt es, die Figuren in eine andere Zeit zu versetzen, z.B. ins 19. Jahrhundert. Die Farbigkeit und Atmosphäre transportieren eine Stimmung, die den Betrachter in diese Zeit hineinversetzt. Sie erzählen Geschichten und regen gleichermaßen wieder zur Innenschau an.

    Künstlerische Ausbildung
    Studium: Freie Kunst / Internationale Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
    Praktikum in der Glasmalerei Henseler / Köln, (Restauration von Domfenstern)
    Studium : Visuelle Kommunikation / HSD Hochschule Düsseldorf (Grafik Design, Fotografie, Malerei)
    Abschluss (Akademischer Grad): Diplom Designer
    Art- und Creative Direction (Member of the Board) in internationalen Werbeagenturen.
    Kreative Federführung, europaweit, für internationale Unternehmen. Hauptsächlich Film- und Kreativkonzepte.
    Verschiedenste Auszeichnungen und Creative Awards für Design, Artwork und Film. (U.a. Art Directors Club Deutschland und New York Festival).
    Von 2001 – 2010 frei künstlerisch tätig. Parallel dazu Freelancer für Design-, Mode- und Architektur Unternehmen (Corporate Identity / Design und Konzeptentwicklung).
    Seit 2011 ausschließlich künstlerisch freischaffend.
    Techniken: Malerei, Mixed Media, Digital Painting, Experimental Crossover.

    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstlerinnen e.V.
    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler e.V.

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  • Arno Rink  Lot und seine Tochter
Arno Rink Judith
    Große Gesten, klar komponiert
    Arno Rink - von der Begierde besiegt, überall die Frau per se, in purer Nacktheit

    Große Gesten, klar komponiert, der Akt in Anmut und eine Farbigkeit, die vor Intensität strotzt, das schwarze Dunkel weit hinter sich lässt; hier die Versuchung, dort die Judith, immer wieder Lot und seine Töchter, der Künstler im Selbstportrait, kritisch, resigniert, von der Begierde besiegt, und überall die Frau per se, in purer Nacktheit, ganzer Schönheit

    Arno Rink, moderner Meister des Altmeisterlichen, Gallionsfigur der Neuen Leipziger Schule, ein Genius in Farbe und Form und nebenbei Zeichner von erstem Rang, füllt derzeit mit seinen neoromantisch gefärbten, geheimnisvollen, allegorischen Szenarien die Museen, und exklusiv die Augsburger GALERIE NOA. Arno Rink, Begründer der Neuen Leipziger Schule, ist in ganzer Bandbreite in der Augsburger GALERIE NOAH zu entdecken.

    Zwei Jahre nach seinem Tod, einem kurzen, zwangsbedingten Stillstand, wird Rink erneut entdeckt, vom Museum der bildende Künste Leipzig, von der Kunsthalle Rostock, vom Kunstpalast Düsseldorf – zu Recht, schreibt er die ostdeutsche Kunstgeschichte neu.

    Erstmals nach 2017 bereitet eine Galerie sein umfassendes Oeuvre retrospektiv auf: Gut 30 Ölgemälde, Zeichnungen und Mischtechniken aus den Jahren 1986 bis 2016 führen in Augsburg das Können dieses großartigen Malers vor Augen, der sich, und mit sich die DDR-Kunst, heraus gekämpft hat aus einem politisch motivierten Arbeiten hin zu einer neuen Künstlichkeit in Freiheit, das, ohne die Vergangenheit zu verleugnen.

    Arno Rink gilt als der Mittler zwischen alter und neuer Leipziger Schule, Frontmann der zweiten Generation, die den sozialistisch verhafteten Realismus der Urväter hin führt zu einer verfremdenden Gegenständlichkeit, einer neuen Figuration, die mit surrealen Elementen spielt wie mit expressiver Flächigkeit und sich meist von der Figur leiten lässt.

    1940 in Schlotheim, Thüringen geboren, studierte Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, dozierte selbst seit 1975 ebenda. Von 1987 bis 1994 war er Rektor, lange noch, bis 2005, als lehrender Professor tätig, unter anderem für Neo Rauch. In Leipzig gelebt und gearbeitet, dort 2017 auch verstorben, gilt Rink als das künstlerische Flaggschiff der Wende, der viel zu bieten hat, wenig verstreckt und so manches Geheimnis lüftet – Bravo.

    Vernissage: 7. November 2019

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  • Billy & Hells Schwarzweiße Schwester in Farbe von Anke Linz und Andreas Oettinger
Der Kontakt zu realen Menschen fuehrt zu den Fotoarbeiten von Anke Linz und Andreas Oettinger
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
    Eine ausdrucksstarke Ausstellung in Graz
    Kunst, Mode, Werbung - Ein außergewöhnliches Fotografen-Paar - Anke Linz und Andreas Oettinger in Graz

    Einfach tolle Fotos - Anke Linz (geboren 1965 in Nürnberg) und Andreas Oettinger (geboren 1963 in München) bilden seit Mitte der 1980er Jahre ein außergewöhnliches Fotografen- Paar. Wenn es zwischendurch mit den Aufträgen schlecht aussah, waren sie sich nicht zu schade, einfache Aushilfsjobs zu übernehmen.

    Vielleicht ist es gerade dieser Kontakt zu realen Menschen in realen Arbeits- und Lebenssituationen, die manche Eigenheiten ihrer Herangehensweise erklärt. Ihre Porträts sind zwar von alter Malerei inspiriert,  bieten aber verschiedene Bildsprachen. Mal blicken die Models verschämt zur Seite oder zu Boden, dann unumwunden direkt in die Kamera.

    Mal sieht man die ungeschminkte Wahrheit im Gesicht, dann ist das Make-up extrem und die Szene an Dramatik schwer zu überbieten. Nur eines vereint fast alle Porträtaufnahmen von Billy & Hells: Die  statische Stille und die tiefe Ernsthaftigkeit. Ein Lächeln oder gar ein Lachen werden Sie nur sehr selten auf  den Fotos sehen, die dennoch einen starken subtilen Sinn für Humor verraten.


    Billy & Hells spielen nämlich auf virtuose Weise mit vertrauten Images und frönen dieser Leidenschaft sowohl in den Bereichen Kunst, Mode und Werbung in unverkennbarem, konsequentem Stil. So wurden auch frühere Auftragsarbeiten für Marken wie Nil oder Baileys ein gleichwertiger Teil des Schaffens von Billy & Hells.

    Klischees wie die entschlossen dreinblickende Krankenschwester, die strenge Lehrerin, die gütige Mutter, der coole Matrose oder der lässige Cowboy werden aus ihrem Bezugsrahmen gehoben und in einen neuen Kontext gestellt.


    Weder bei den Farben, noch bei der Kleidung und der Inszenierung überlässt man etwas dem Zufall. Die Bilder der beiden, die seit dem Jahr 2000 in Berlin leben, waren unter anderem in Tokyo, London, in den Niederlanden und in Los Angeles zu sehen. 2007 erhielten sie den Taylor Wessing Portrait Prize der National Gallery of London, ein wichtiger Moment für ihren internationalen Durchbruch.


    Der Name des Duos stammt übrigens angeblich von der englischen Aussprache des Wortes „Billighotels". Falls die Legende stimmt, zeigt sie schön den Zusammenhang von Klischee, ungeschönter Realität und Witz.


    Mit dem Werk von Billy & Hells wurde eine Ausstellung als Premiere in Graz gezeigt, die einen ganz neuen Blick auf die Möglichkeiten der Porträtfotografie offenbart.


    Alle im Atelier Jungwirth ausgestellten Fotografien können erworben werden.
    Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter www.billyundhells.de

    Billy & Hells
    Schwarzweiße Schwester in Farbe
     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Puenktlich zur Wiedereroeffnung der Unterkunftsbetriebe am 25. Mai 2020 begruesst die Suedtiroler Gemeinde Schenna ihre Gaeste mit einem neuen Willkommensschild am Ortseingang
    Willkommen zurück in Schenna
    Vier Hoteliers aus Schenna in der Post-Coronazeit im Interview

    Aufatmen in Schenna: Seit dem 25. Mai 2020 dürfen die Beherbergungsbetriebe in Südtirol wieder öffnen. Die meisten von ihnen sowie Seilbahnen und Wandergebiete beginnen ihre Saison Anfang/Mitte Juni. Der aktuelle Entwurf des Südtiroler Landesgesetzes sieht zum Schutz der Gäste eine Vielzahl an Vorschriften vor.

    Wie professionell die hohen Sicherheits- und Hygienestandards in der Praxis umgesetzt werden, um bald wieder Urlauber bewirten zu können, erzählen folgende vier Hoteliers aus Schenna im Interview:

    Doris Kohlgruber/Genusshotel der Weinmesser und HGV-Ortsobfrau, Monika Dosser/Panoramic Suites Winzerhöhe, Heidi Pföstl-Wörndle/Schenna Resort sowie Hansjörg Ainhauser/Hotel Gutenberg und Präsident des Tourismusvereins Schenna.

    Müssen Schennas Hotelgäste in den nächsten Wochen mit eingeschränkten Leistungen rechnen?

    Doris Kohlgruber: Da besteht kein Grund zur Sorge. Grundsätzlich können alle Bereiche im Hotel – natürlich immer unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und des gebotenen Sicherheitsabstands – geöffnet werden. Nur falls das Hotel die sogenannte „Covid Protected Area“ nicht erfüllt, müssen Hallenbäder und Saunen geschlossen bleiben.

    Monika Dosser: Die „Covid Protected Area“ sieht unter anderem vor, dass sich alle Hotelmitarbeiter täglichen Fiebermessungen und wöchentlichen serologischen Tests unterziehen. In unserem Apartmenthotel werden somit alle Bereiche geöffnet sein – bis auf die Waldsauna. Diese dürfen nur Urlauber nutzen, die bei ihrer Ankunft einen zertifizierten, negativen Covid-Schnelltest vorlegen.

    Genuss und Essen spielen im Urlaub eine große Rolle. Welche Maßnahmen planen Sie über die gesetzlichen Vorschriften hinaus im F&B-Bereich?

    Doris Kohlgruber: Der Gast hat bei uns künftig immer die Möglichkeit, Frühstück und Abendessen auf dem Zimmer einzunehmen. Im Restaurant servieren wir alle Speisen direkt am Tisch. Die Krise zeugt vom Einfallsreichtum der Branche und deren kreativen Konzepten.

    Heidi Pföstl-Wörndle: Als Alternative zum Restaurantbesuch bieten wir beispielsweise Picknickkörbe an, gefüllt mit allerlei Südtiroler Köstlichkeiten und einem Flyer mit unseren schönsten Picknickplätzen. Außerdem werden wir unseren Felsenkeller sowie die Sky-Terrasse für die Einnahme der Mahlzeiten öffnen und die Essenszeiten verlängern, um mehr Raum und Freiheit für die Gäste zu schaffen.

    Hansjörg Ainhauser: Auch wir haben uns viele Gedanken um den Service gemacht und wollen weiterhin unser beliebtes Buffet anbieten. Der Bereich ist aber selbstverständlich mit Plexiglas ausgestattet.

    Die Speisen werden jedoch von unseren Mitarbeitern gereicht, sodass niemand in Kontakt mit Besteck und Behältern kommt.

    Das Kuchenbuffet am Nachmittag wird auf kleinen Tellern angerichtet, die einzeln mit Zellophan umhüllt sind. Und auch entlang der Bar gibt es einen transparenten Schutz, damit sich Gäste dort trotzdem wie gewohnt aufhalten können.

    Wie wird die korrekte Einhaltung aller geforderten Maßnahmen kontrolliert?

    Doris Kohlgruber: Im jeweiligen Betrieb übernimmt dies in erster Linie der Sicherheitsbeauftragte. Das kann entweder der Hotelier selbst sein oder eine dazu ernannte Person.

    Hansjörg Ainhauser: Bei Verstößen drohen hohe Strafen, was kein Hotelier riskiert. Gäste können sich also definitiv sicher fühlen. Das Wichtigste im Umgang mit dieser besonderen Situation ist die Schulung der Mitarbeiter und eine transparente Informationspolitik für alle Beteiligten.

    So gilt zum Beispiel in ganz Südtirol eine strenge Abstandsregelung von mindestens zwei Metern in Bars und Restaurants.

    Konnten Sie die gästefreie Corona-Zeit auch positiv für Ihren Betrieb nutzen?

    Heidi Pföstl-Wörndle: Wir haben in den vergangenen Wochen die Holzböden der Loggien erneuert, einige Räume umdekoriert und zahlreiche Wände frisch gestrichen. Außerdem sind in Garten und Weinberg kleine Ruheinseln entstanden, die Gästen noch mehr private Rückzugsmöglichkeiten bieten.

    Ferner haben wir viele interne Arbeitsabläufe überarbeitet, verbessert und an die momentane Situation angepasst. Und eine neue Homepage ist ebenso im Entstehen.

    Monika Dosser: Da wir erst im Vorjahr komplett umgebaut haben, konnten wir die Zeit für eine Situationsanalyse nutzen. Künftig möchten wir konsequent eine nachhaltige Betriebsführung verfolgen und noch genauer darauf achten, woher unsere Produkte stammen.

    Darüber hinaus digitalisieren wir gerade möglichst viele Verwaltungs- und Rezeptionstätigkeiten, damit Prozesse wie beispielsweise der Check-in kontaktlos ablaufen können.

    Was ändert sich mit der Wiedereröffnung in Bezug auf Corona?

    Heidi Pföstl-Wörndle: Alle Aktivitäten verlagern sich mehr nach draußen. Unsere Yoga-Einheiten und Meditationen finden beispielsweise künftig im Freien statt und als Alternative zu den Saunaaufgüssen bieten wir „Sinnesbaden“ in der Natur an.

    Doris Kohlgruber: Ändern wird sich vor allem die Art der Begrüßung. Aber auch wenn es nicht mehr das In-den-Arm-nehmen, ein Küsschen oder ein kräftiges Händeschütteln sein wird, lässt sich die Südtiroler Herzlichkeit und Gastfreundschaft durch einen Mundschutz nicht aufhalten.

    Hansjörg Ainhauser: Worüber sich Schenna-Urlauber wirklich freuen können – die meisten Unterkunftsbetriebe halten während Corona außerordentliche Stornobedingungen für ihre Gäste bereit, sodass größtmögliche Sicherheit und Flexibilität garantiert sind.

    Interview: Marion Pronesti + Jessica Harazim/AHM PR

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  • Dr. Hans-Martin Beyer und Daniela Pfefferkorn im Interview
    Keine Angst vor kaltem Wasser
    Interview - Wie Kneippen die Abwehrkräfte stärkt

    Ein intaktes Immunsystem ist die beste Prävention gegen Krankheiten. Die Gesundheitsexperten der „Lebensspur Lech“ schwören in Sachen Stärkung der Abwehrkräfte auf die Kneipp’sche Lehre.

    Warum die ganzheitliche Philosophie heute zeitgemäßer denn je ist und wie man die Tricks des Wasserdoktors auch zu Hause ganz leicht anwenden kann, erklären der Füssener Rehabilitationsmediziner Dr. Hans-Martin Beyer (63) und die zertifizierte Kneipp-Trainerin Daniela Pfefferkorn (40) aus  Steeg/Tiroler Lechtal im Interview.

    Wassertreten und ein kalter Armguss sind gemeinhin das, was wir mit Kneipp verbinden. Reicht es aus, sich nach dem Duschen einfach nur kurz kalt abzubrausen, um gesund zu bleiben?

    Daniela Pfefferkorn: Diese Maßnahmen sind zwar schon ein guter Anfang, sie allein reichen jedoch nicht aus, um die Abwehrkräfte zu stärken. Das ganzheitliche Konzept von Pfarrer Kneipp fußt auf fünf Säulen.

    Die Hydrotherapie ist nur ein Teilbereich, auch die Ruhe- und Ordnungstherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie sowie der Einsatz von Heilkräutern gehören dazu.

    Wie kann ich die Hydrotherapie zu Hause anwenden, ohne einen Fehler zu machen?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Die am einfachsten durchzuführenden und effektivsten Anwendungen zu Hause sind Kneippgüsse. Man beginnt dabei immer auf der herzfernen, rechten Körperseite ­und die ersten Male nur an Beinen oder Armen.

    Später können sie auf den Unter- beziehungsweise Oberkörper sowie den ganzen Körper ausgedehnt werden. Drei Dinge gilt es dabei unbedingt zu beachten: Stets an den Füßen oder Händen anfangen, nicht auf kalter Haut anwenden und die Güsse generell morgens am Oberkörper, abends am Unterkörper ausführen.

    Der Brausekopf in der Dusche sollte dafür durch ein Gießrohr ersetzt werden. Das hat eine noch intensivere Wirkung, weil durch den gebündelten Wasserstrahl deutlich mehr Thermorezeptoren in der Haut gereizt werden.

    Daniela Pfefferkorn: Gerade Armbäder können ohne Bedenken allein zu Hause durchgeführt werden. Für intensivere Anwendungen empfehle ich allerdings die professionelle Anleitung durch einen Experten.

    Vegetarisch, vegan, low carb – das Thema Ernährung spielt heutzutage eine wichtigere Rolle denn je. Wie hielt es Pfarrer Kneipp einst damit und was würde er zu den modernen Food-Trends sagen?

    Daniela Pfefferkorn: Sebastian Kneipps Ernährungsempfehlungen waren nicht einseitig. Auf dem Speiseplan standen ausgewogene Mahlzeiten mit vielen frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, heimischen Pflanzen und Kräutern sowie wenig tierischen Produkten.

    Alles in allem eine gesunde, natürliche und genussorientierte Ernährung, die man heute wohl als „Clean Eating“ bezeichnen würde.

    Nach Kneipp aktivieren auch Kräuter unsere körpereigenen Abwehrkräfte. Welche Heilpflanzen sind das und in welcher Form nimmt man sie am besten zu sich?

    Daniela Pfefferkorn: Baldrian, Brennnessel, Fenchel, Holunder, Johanniskraut, Rosmarin, Salbei oder Spitzwegerich sind Pflanzen, die in Form von Tees, Suppen oder Salaten vorbeugend wirken. Sie können aber auch bei akuten gesundheitlichen Problemen den Heilungsprozess enorm unterstützen.

    Dr. Hans-Martin Beyer: Auch Löwenzahn hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem. Seine Inhaltsstoffe wie Vitamin B, C und E binden freie Radikale binden und wehren so Zellangriffe ab.

    Dafür einfach täglich einen Sud aus 1 EL getrockneten, zerkleinerten Blättern und ¼ l kochendem Wasser herstellen, acht bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken – stärkt die Abwehr, entgiftet die Leber und fördert die Arbeit der Nieren.

    Bewegung an der frischen Luft hat noch keinem geschadet. Welcher Sport und wie viel davon ist im Kneipp’schen Sinn auch bei Wind und Wetter gesund?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Geeignet sind generell alle Ausdauersportarten wie Radeln, Wandern, leichtes Joggen oder Schwimmen, aber  auch Inlineskaten, Skateboarden oder Schlittschuhlaufen.

    Entscheidend ist die Intensität: Man sollte sich dabei immer noch gut unterhalten können. Denn eine zu hohe körperliche Belastung kann das Gegenteil bewirken und das Immunsystem sogar für einige Stunden hemmen.

    Daniela Pfefferkorn: Wichtig ist vor allem, täglich an die frische Luft zu gehen – und das bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Es muss auch nicht immer Sport sein, selbst morgendliches Barfußlaufen oder Tautreten können die Abwehr auf Dauer stärken.

    Der Fokus der „Lebensspur Lech“ liegt auf Innerer Ordnung und gesundem Schlaf. Inwieweit beeinflussen ein intaktes Seelenleben und nächtliche Ruhe das körperliche Wohlergehen?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Dauerstress und damit einhergehend ein hoher Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel führen unweigerlich zu schlechtem Schlaf und im schlimmsten Fall zu Burnout.

    Durch ein Leben gemäß der Kneipp’schen Gesundheitslehre lassen sich nicht nur die körperlichen Abwehrkräfte stärken, auch die psychische Widerstandskraft wird deutlich und nachhaltig verbessert.

    Bewegung in freier Natur „entmüllt“ das Gehirn, entspannt und lässt uns zur Ruhe kommen. Stresshormone werden verbraucht, anstatt sich im Körper anzuhäufen. So finden wir zu einer natürlichen Inneren Ordnung und schlafen gut ein sowie erholsam durch.

    Wie kann ich mit ein paar Kniffen auch im eigenen Schlafzimmer für optimale Schlafbedingungen sorgen?

    Daniela Pfefferkorn: Hier gilt es, einige Regeln der sogenannten Schlafhygiene zu beachten. Dazu gehört beispielsweise gutes Lüften – die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt zwischen 15 und 18 Grad.

    Dazu sollte man störende Licht- und Geräuschquellen sowie das Smartphone abschalten und eine regelmäßige Ruhezeit einhalten. Außerdem ist es sinnvoll, individuelle Rituale zu entwickeln: Beruhigende Tees und Meditationsübungen etwa stimmen Körper und Geist auf erholsamen Schlaf ein.   

    Interview: Jessica Harazim + Marion Pronesti/AHM PR

    Über die Lebensspur Lech. Die grenzüberschreitende „Lebensspur Lech“ erstreckt sich vom österreichischen Tirol bis ins bayerische Allgäu. Ziel der Partner (Füssen Tourismus und Marketing, Tourismusverband Lechtal, Verein Lechweg) ist es, rund um die Weitwanderroute Lechweg einen gemeinsamen gesundheitstouristischen Erlebnisraum mit den Schwerpunkten mentale Balance und gesunder Schlaf zu schaffen.

    Grundlage für alle Aktivitäten bildet die Kneipp’sche Gesundheitslehre mit ihren fünf Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Innere Ordnung.

    Der Lech steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur und ist das verbindende Element zwischen den Orten. Das Projekt „Lebensspur Lech“ wird aus INTERREG-Mitteln der Europäischen Union gefördert.

     

     

     

     

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  • Packerin Eleonore Perschl wickelt Schrothkur-Gaeste des Fuenf-Sterne-Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen zur Mobilisierung der Abwehrkraefte in feuchtkalte Handtuecher
    Interview zur Schrothkur
    Eleonore Perschl erzählt warum Schrothler gesünder sind

    Sie werden um 4 Uhr morgens in feuchtkalte Tücher gewickelt, um ein künstliches Fieber zu erzeugen und nehmen nur 400 bis 600 Kalorien pro Tag zu sich: Schroth-Gästen der Allgäu Sonne wird einiges abverlangt.

    Wie hart die Kur wirklich ist, was das über 200 Jahre alte Naturheilverfahren so besonders macht und warum es gerade jetzt so einen Hype erlebt, erzählt Eleonore Perschl im Interview.

    Sie arbeitet seit über 30 Jahren als „Packerin“ in dem Fünf-Sterne-Hotel in Oberstaufen – Deutschlands einzigem Schrothheilbad – und bereitet sich selbst jeden Herbst mit einer Schrothkur auf den Winter vor.

    Frau Perschl, was kann die Schrothkur, was andere Diäten nicht können?

    Eine Schrothkur ist nicht in erster Linie Diät. Der Gewichtsverlust ist nur ein willkommener Nebeneffekt. Viel wichtiger: Während der Kur wird der Körper entgiftet, Krankheiten wie Migräne, Bluthochdruck und Diabetes können gelindert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

    Schrothler sind weniger anfällig für Stress und Erkältungskrankheiten, der Effekt hält bis zu neun Monate an.

    Warum erlebt die Schrothkur derzeit so einen Hype?

    Die Kur entspricht dem aktuellen Bedürfnis, sich ganzheitlich etwas Gutes zu tun: Der gesamte Körper wird entschlackt und entgiftet.

    Die erlaubten Speisen in der Allgäu Sonne sind vegan und basisch – auch das liegt im Trend. Kurz gesagt: Das Naturheilverfahren erfüllt das verstärkte Bewusstsein für sich und die Umwelt.

    Sie machen selbst jedes Jahr eine Schrothkur. Was glauben Sie: Wie würde es Ihnen heute ohne Schrothkur gehen?

    Ich bin mir sicher: Es ist der Schrothkur zu verdanken, dass ich seit 30 Jahren nicht einen einzigen Tag krank zuhause bleiben musste.

    Bitte beschreiben Sie kurz den Tagesablauf eines „Schrothlers“.

    Außer sonntags wecke ich die Schroth-Gäste zwischen 4 und 5 Uhr mit Kräutertee sowie Zwieback, um sie anschließend erst in ein nasskaltes Tuch, dann in mehrere Schichten trockene Decken und Mollton mit Wärmflasche zu wickeln.

    Das erzeugt ein künstliches Fieber. So bleibt der Schrothler maximal zwei Stunden liegen, schläft oder schaut einen Film. Nach dem Auspacken fallen die meisten nochmal in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Der Wechsel von Trocken- und Trinktagen ist eine wichtige Säule der Kur.

    An den Trockentagen sind nur leichte Spaziergänge und Entspannungsübungen angeraten. Ansonsten stehen Bewegung, Tanzen und Wandern auf dem Programm.

    Das Sportangebot in der Allgäu Sonne ist hinsichtlich Intensität an diesen Wechsel angepasst. Die Tagebucheinträge zwei meiner Kolleginnen geben einen guten Einblick in den Schroth-Alltag.

    Die Schrothkur hat den Ruf, dass es dabei recht lustig zugeht. Woher kommt das?

    An den Trinktagen wird Wein zum Abendessen angeboten, an den Trockentagen ist immerhin ein „Aufgestockter“ erlaubt, also ein Wacholderschnaps mit Orangen- und Grapefruitsaft.

    Außerdem gehen viele an den Bewegungstagen zum Tanzen, zum Beispiel im Stießbergstüble der Allgäu Sonne. Das Schöne ist, dass man dort immer Gleichgesinnte trifft, mit denen man fachsimpeln kann.

    Wie häufig kommt es vor, dass ein Schrothgast die Kur abbricht, weil er/sie nicht durchhält?

    Ich kann mich an keinen einzigen Fall in der Allgäu Sonne erinnern. Bei uns geht es nicht so streng zu, wie es sich vielleicht anhört. Wir gehen auf alle Wünsche ein:

    Wenn jemand beispielsweise nicht mumienartig eingewickelt sein mag, lassen wir die Arme draußen. Manche essen heimlich mal ein Stück Kuchen. Das ist zwar schade, weil es das positive Ergebnis der Kur abschwächt, aber die Entscheidung überlassen wir jedem selbst.

    Preisbeispiel: Die Schroth-Schnupperwoche ab 1.093 €/Pers. umfasst 7 Übernachtungen, Schroth-Vollpension, 6 Schrothpackungen wie oben beschrieben sowie eine Rückenmassage und ein Meersalz-Körperpeeling.

    Weitere Auskünfte

    Allgäu Sonne    Stießberg 1    D-87534 Oberstaufen/Allgäu

    Fon +49 8386 702-0    info@allgaeu-sonne.de 

     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Julia Kadel erhaelt den Essener Jazz Pott 2020
Die schoene Pianistin und Komponistin Julia Kadel kann Stolz auf ihre Arbeit sein
    Preisträgerkonzert mit Julia Kadel
    Die schöne Julia Kadel erhält den Essener „Jazz Pott“ 2020

    Wer in Zeiten von Corona das Programm für eine gesamte Saison plant, muss ein unerschütterlicher Optimist sein.

    Dr. Berthold Klostermann, der Künstlerische Leiter der Reihe „Jazz in Essen“ im Grillo-Theater, ist ein solcher, und so hat er diesmal sechs Konzerte von September 2020 bis Mai 2021 zusammengestellt, damit das Publikum wieder das erleben kann, was der französische Jazzer Michel Portal einmal so beschrieben hat: „Jazz bietet mir die einzige Möglichkeit, frei zu sein, zu schweben, zu träumen."

    Die jazzige Spielzeit beginnt auch im kommenden Herbst wieder mit der Verleihung des Essener „Jazz Potts“, einem Preis für innovative Jazzmusiker, der 1998 von Viktor Seroneit († 2011) und Niklaus Troxler für den „Plakat Kunst Hof Rüttenscheid“ begründet wurde.

    Die Preisträgerin 2020 heißt Julia Kadel

    23. Preisträgerin ist in diesem Jahr eine Frau, die es nach Jutta Hipp (1956) als erste und bis heute einzige deutsche Jazzmusikerin geschafft, vom legendären Blue-Note-Label veröffentlicht zu werden, und das schon mit ihrem Debütalbum:

    Julia Kadel. Mit ihrem mittlerweile dritten Album „Kaskaden“ (2019), erschienen beim Label MPS, hat die ehemalige Psychologiestudentin ihren Ruf als originelle Pianistin, Komponistin und Leiterin eines traumhaften Trios weiter ausgebaut.

    „Ein scheinbar konventionelles Format, das den Hörer aber in eine erstaunlich abwechslungsreiche Klangwelt aus Jazz, Geräuschhaftem und Kammermusikalischem zieht; zu hören ist filigrane Musik der lyrischen Art, wobei stets der kollektive Prozess im Mittelpunkt steht“, schwärmt Berthold Klostermann.

    Und Julia Kadel selbst hat einmal über ihr Art, mit dem Trio Musik zu machen, folgendes gesagt: „Improvisieren ist so gewaltig, weil man in jedem Moment alle Möglichkeiten hat.

    Man sucht zu dritt gleichzeitig in einem ständigen Prozess des Moments nach Energie, nach Magie, nach Schönheit, nach Hässlichkeit, nach Kraft. Nach etwas Wahrem. Und alle treffen Entscheidungen nach ihren intuitiven Neigungen. Und dann passiert, was eben passiert.“

    Bei Wikipedia kann man Lesen: Julia Kadel begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Sie erlernte zunächst klassisches Klavier und kam mit 15 Jahren zum Jazz. Sie studierte bis zum Vordiplom Psychologie an der Humboldt-Universität Berlin und 2009 bis zum Diplom 2014 Jazzklavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

    Sie leitet ein Trio mit dem deutsch-norwegischen Bassisten Karl-Erik Enkelmann (* 1987) und dem Schlagzeuger Steffen Roth (* 1989). 2014 erschien das Debüt-Album des Trios Im Vertrauen bei Blue Note Records/Universal, das beim Überjazz Festival in Hamburg präsentiert wurde.

    Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro wird wieder vom Essener Kabarettisten Hagen Rether gestiftet.

    Corona-bedingt ist die Platzkapazität im Essener Grillo-Theater derzeit leider eingeschränkt. Aus diesem Grund wird das Preisträgerkonzert, das Julia Kadel gemeinsam mit ihren Trio-Musikern Karl-Erik Enkelmann (Bass) und Steffen Roth (Schlagzeug) bestreitet, am Sonntag, dem 20. September gleich zweimal zu erleben sein: um 17:00 und um 20:00 Uhr.

    Die Reihe „Jazz in Essen“ wird realisiert in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen und gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

    Eintritt € 22,00; Tickets ab dem 3. August unter Tel.: 0201/81 22-200

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  • Ueber den Kuenstler Jens Wawrczeck gibt es eine ganz neue Seite zu entdecken
    Sänger und Song-Interpretet
    JENS WAWRCZECK hat Filmsongs ganz neu interpretiert

    Er hat eine der bekanntesten Stimmen im deutschsprachigen Raum: Als Peter Shaw, zweiter Detektiv aus "Die drei Fragezeichen" begeistert Jens Wawrczeck ein Millionenpublikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Er wirkt in zahlreichen Hörspielproduktionen mit, hat die Textvorlagen von Alfred Hitchcocks Thrillern in einer eigenen Hörbuchreihe eingelesen und dazu ein sehr erfolgreiches Bühnenformat entwickelt und spielt mit Leidenschaft Theater.

    Jetzt gibt es eine ganz neue Seite des vielseitigen Künstlers zu entdecken: die des Sängers und Song-Interpreten.

    Für seine erste CD "Celluloid", die am 8. Mai 2020 erscheint, hat Jens Wawrczeck eine sehr persönliche Auswahl von zwölf Songs aus amerikanischen, französischen und spanischen Filmen zusammengestellt und eingesungen.

    Im Booklet erzählt er zu jedem Lied eine kurze Geschichte, immer gibt es eine emotionale Verbindung zum Film und zur Musik.

    "Aus dem unermesslichen Fundus fantastischer Filmsongs eine Auswahl zu treffen, war keine leichte Aufgabe", sagt Jens Wawrczeck. "Einige der Songs stammen aus Filmen, die mir viel bedeuten, bei anderen liebe ich die Melodie oder den Text".

    Unter den Titeln sind Hits wie "You Only Live Twice" aus dem gleichnamigen James Bond Film und "Porque te vas" aus Carlos Sauras "Cria Cuervos", aber auch Songs aus Filmen wie "At The Crossroads" aus "Doctor Doolittle" und "Wait Until Dark", der im Thriller mit Audrey Hepburn nach einem nervenzerreissenden Finale für einen versöhnlichen Ausklang sorgt.

    Besonders freut Jens Wawrczeck, dass ihm für die CD eine abwechslungsreiche Mischung gelungen ist, die zu den Blechbläser-Arrangements passt.

    "Die unterschiedlichen Stimmungen der Songs harmonieren sehr gut zusammen. Als die Auswahl der zwölf Titel schließlich feststand, war ich sehr überrascht, dass die Titel fast alle aus den 60er- Jahren stammen - aber das ist eben ein Stil, der mir sehr gut gefällt."

    Als Peter Shaw steht Jens Wawrczeck seit 40 Jahren in der Öffentlichkeit, und auch als Sprecher und Schauspieler tritt er regelmäßig vor Publikum auf. Den Schritt zum Sänger hat er erst jetzt gewagt.

    "Heimlich war ich immer Sänger" sagt er lachend. "Singen war schon als Kind meine große Leidenschaft. Aber es ist das Persönlichste, was man auf der Bühne machen kann.

    Beim Singen kann ich mich viel weniger verstecken als hinter einer Theaterfigur oder einem fremden Text. Inzwischen bin ich mutiger geworden und jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt, auch als Sänger in Erscheinung zu treten."

    Mit Leonhard Mahlich und Christopher Noodt fand Jens Wawrczeck die idealen Partner für sein Filmsong-Projekt. Sie verstanden seine Art, in Bildern zu kommunizieren.

    "Die beiden sind hervorragende Musiker und völlig uneingenommen an das Projekt herangegangen, denn normalerweise machen sie eine ganze andere Art von Musik.

    Für die Interpretation der Filmsongs habe ich Szenen im Kopf, die entweder aus Filmen stammen oder die Emotionen der einzelnen Titel transportieren. Die beiden haben sofort verstanden, was ich meine."

    Jens Wawrczeck ist passionierter Filmfan seit seiner frühesten Kindheit.

    "Dass ich auf meinem Debütalbum celluloiderprobte Songs singe, ist kein Wunder" sagt er. "Mein Taschengeld habe ich meist für Schallplatten mit Filmmusik ausgegeben - die erste war "Some like it hot".

    Von der CD-Idee zu "Celluloid" bis zur Umsetzung im Tonstudio hat es allerdings sehr lange gedauert: "Ich wollte diesen Reigen von Filmsongs, die mich über viele Jahre begleitet haben, selbst interpretieren", sagt Jens Wawrczeck.

    "Dabei ging es mir nicht darum, die bestehenden, oft wirklich großartigen Aufnahmen zu verbessern, sondern meine Liebe und meine Begeisterung für diese Songs auszudrücken".

     Jens Wawrczeck: »Celluloid«

     Filmsongs

    Gesang: Jens Wawrczeck

    Musiker: Leonhard Mahlich, Christopher Noodt, Boris Löbsack, Michael Pahlich,Oliver Fox, Sebastian Borkowski, Christian Ahrens, Natali Böttcher, Guido Jäger,Giovanni Nicoletta,

    Tracklisting:

    1. At The Crossroads (Doctor Dolittle)
    2. Vivre Pour Vivre (Vivre Pour Vivre)
    3. Voulez-Vous Danser Avec Moi? (Voulez-Vouz Danser Avec Moi?)
    4. Porque Te Vas (Cria Cuervos)
    5. You Only Live Twice (You Only Live Twice)
    6. Bibbidi Bobbidi Boo (Cinderella)
    7. Move Over Darling (Move Over Darling)
    8. Senza Fine (The Phoenix Love Theme) (The Flight Of The Phoenix)
    9. Walk Through The World With Me (Goodbye, Mr. Chips)
    10. For Love Of Ivy (For Love Of Ivy)
    11. Wait Until Dark (Wait Until Dark)
    12. Wish Me A Rainbow (This Property Is Condemned)

    „Celluloid“ erscheint auf CD und Vinyl am 8. Mai 2020 bei audoba/Goldbek Records

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  • Michaela Schwarz-Weismann
Sleeping Men Michaela Schwarz Weismann
Ein diffuses Gefuehl von Angst verbreiten die Bilder von Michaela Schwarz-Weismann
    Ein diffuses Gefühl von Angst
    Hat Michaela Schwarz-Weismann die Coronakrise vorweggenommen?

    Wenn man die Bilder von Michaela Schwarz-Weismann betrachtet, überschleicht einem im Angesicht unserer Zeit ein unruhiges Gefühl. Ein diffuses Gefühl von Angst könnte man auch Sagen.

    Michaela Schwarz-Weismann setzt sich mit den Augenblicken des Schlafens, in denen ein Stadium des Stillstands, der Ruhe und einer gewissen Leere erreicht wird, auseinander. Ruhig, tiefgründig, mehrschichtig. Die Künstlerin macht sich Gedanken über das, was tatsächlich passiert oder nicht passiert, wenn Menschen loslassen, wegsinken – und über die Bedeutung dieses essentiellen Moments.

    Michaela Schwarz-Weismann ist eine beharrliche Künstlerin, die sich ihren Themen lange und langsam nähert, genau beobachtet, Tiefen, Inhalte und Ambivalenzen auslotet, eine Meisterin des Präzisen, der klugen Reduktion, die zu sinnlich-emotional stark aufgeladenen Werken führt.
    Alexandra Grubeck, Kuratorin

    Die derzeitigen Umstände rücken unser aller Lebensbereiche in ein neues Licht. Im Falle der Ausstellung "Enchanted Garden" der Künstlerin Michaela Schwarz-Weismann im OÖ. Kunstverein in Linz – eröffnet noch bevor Covid-19 das Land lahm legte – gewinnen die Arbeiten jetzt zusätzlich an Brisanz.

    Schon lange beschäftigt sich die in Tirol aufgewachsene Malerin, die am Royal College of Art in London und an der Angewandten in Wien studierte, die Themen Stillstand, Schlaf, Verwundbarkeit. Der Corona bedingte Shutdown scheint die Blaupause für die pastellfarbigen, schwebenden Männer und am Kopf stehenden Frauen zu sein.
     
    Die komplexe Ausstellung, kuratiert von Alexandra Grubeck, umfasst die Werkgruppen „Enchanted Garden“ und „Sleeping Men“.

    "Letztendlich haben all ihre Werke immer mit dem Menschen in seiner Verwundbarkeit, seinem möglichen Scheitern an sich, an der Welt, auch dem existentiellen Verzweifeln daran, zu tun. Innehalten, etwas spüren und im besten Fall neu denken, dies sind Impulse, die die Künstlerin anbietet, dazu laden die Begegnungen mit ihren vielschichtigen Arbeiten ein. Was daraus entstehen kann, liegt an uns, so banal das auch klingen mag".

    (Alexandra Grubeck, September 2019)

    Die Ausstellung wird nach dem Ende der Covid-19 Maßnahmen vorraussichtlich wieder zu sehen sein.

     

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Kunst - Videogalerie

  • James Bond ist wieder im Aston Martin unterwegs
    Keine Zeit zu sterben
    Es wird wieder massiv geballert - Ein Leben voller Gewalt

    Superstark ist der Trailer für den neuen James Bond. „Ein Leben voller Gewalt“ heißt es an irgendeiner Stelle im filmischen Appetithäppchen, in dem wieder massiv geballert wird. Nur noch vier Monate, dann wird wieder lizenzmäßig getötet.

    Die Höhepunkte im ersten Trailer zum 25. James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben". Am 4. Dezember wurde der zweieinhalb Minuten lange, actiongeladene Clip veröffentlicht.

    Deutscher Kinostart von "Keine Zeit zu sterben" ist am 2. Juni 2020. Craig hatte vor kurzem angekündigt, dass es sein letzter Einsatz als James Bond sein wird. Am Mittwoch schwärmte der 51-Jährige allerdings von seinem Job als Geheimagent. "Die größte Überraschung war, wie viel Spaß es mir immer noch macht und welchen Kick es mir gibt", sagte Craig.

     

     

     

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  • Mit dem Ruecken zur Wand der Hamburger Saengerin Kate Louisa
    Ängste, Unruhe, Hilflosigkeit
    Alter Song von Kate Louisa in der Corona-Krise aufgekocht

    In Zeiten der Corona-Krise hilft vor allem Musik um die Tage zu überstehen. Gemeinsames Singen auf den Balkonen und Konzerte in den Sozialen Medien geben den Menschen halt.

    Der Song „Mit dem Rücken zur Wand“der Hamburger Sängerin Kate Louisa wird aktuell von den Radiosendern im Norden sehr oft eingesetzt, denn er könnte nicht besser passen als auf die jetzige Zeit.

    Wie unter einem Brennglas sammeln sich hier die düsteren und zugleich hoffnungsvollen Stimmungen unserer Gegenwart: Ängste, Unruhe, Hilflosigkeit, die Suche nach Sicherheit und Stabilität.

    Von heute auf morgen war alles anders. „Wie sollen wir damit umgehen?“ ist die zentrale Frage des Songs. Kate Louisa singt ohne eine Spur Melancholie, sie klingt fest und klar – man weiß sofort:

    Die Welt ist gerade hart, aber es gibt Hoffnung; wenn wir aufstehen für die Zukunft, zusammenhalten, einander spüren - dann können wir jede schwere Zeit erfolgreich überstehen und alles schaffen.

    Mag das Thema noch so schwer sein, so macht der Song Mut sich dem zu stellen und feuert musikalisch an: Der Beat verleitet direkt zum Kopfnicken, der Refrain ist kraftvoll und eingängig, so dass man ihn einfach mitsingt. 

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  • Ilse DeLange die blonde Saengerin mit strahlenden Laecheln
    nur das Herz vollbringt Wunder
    Die sympathische Holländerin Ilse DeLange verzaubert mit ihrem neuem Ohrwurm "Miracle"

    Ilse DeLange ist das, was man ein „natural born talent“ nennt. Sie ist eine der erfolgreichsten Musikerinnen der Niederlande. Die 35-jährige Sängerin, Songwriterin und Gitarristin kann auf eine exzeptionelle Karriere in ihrem Heimatland zurückblicken.

    Seit sie 1998 mit ihrem von Barry Beckett in Nashville produzierten Debütalbum „World Of Hurt“ an die Spitze der niederländischen Charts stürmte, haben es sechs weitere Alben an die Spitze der heimatlichen Hitlisten geschafft.

    Die blonde Sängerin mit dem strahlenden Lächeln und der kristallklaren Stimme, die ihren künstlerischen Aufstieg als Country-Sängerin begann, hat beste Chancen, als nunmehr formidable Popkünstlerin hierzulande einem breiten Publikum bekannt zu werden.

    Mit „Miracle“, ihrem bis dato erfolgreichsten Hit aus dem 2008er „Incredible“ Album, war Ilse DeLange vor vier Jahren nicht nur ihr erster Nummer-eins-Hit gelungen sondern zudem eine dieser nachhaltig wirkenden Balladen, die man immer wieder hören kann und denen die Zeit nichts anzuhaben vermag.

    Geschrieben hatte sie den Song, der auch als Titelsong des Kinofilms „Bride Flight“ reüssierte, gemeinsam mit dem britischen Songwriter Sacha Skarbek, der unter anderem für Adele, James Blunt, Duffy und Lana del Rey gearbeitet hat. Dieses Stück gibt nun auch Ihrem 'Debut' in Deutschland den Album-Titel und ist gleichzeitig ein Bonus, denn es wurde hierzulande bislang nicht veröffentlicht.

    In all den Jahren ist die enge Zusammenarbeit mit renommierten Songautoren zum Fundament ihres künstlerischen Schaffens geworden. Längst firmiert sie bei all ihren Songs als Co-Autorin. Die meisten Alben nahm sie mit Sessionmusikern in den USA auf, meist in Nashville, aber auch in Los Angeles.

    In dieser Hinsicht bildet  „Miracle“ eine Ausnahme. Ilse DeLange hatte sich wegen des Todes ihres Vaters entschlossen, die Aufnahmen im Kreise ihr vertrauter Musiker zu machen und sich bewusst für die Musiker ihrer angestammten Begleitband entschieden. Das ist der Qualität der Produktion und dem harmonischen Gesamtbild des Albums durchaus zugute gekommen

    Musik CD voller Magie

    „Miracle“ ist ein Album von internationalem Format und hat ein geradezu magisches Pop-Appeal. Die dynamische und enorm emotionale Stimme von Ilse DeLange macht natürlich den besonderen Zauber aller Songs aus. Beeindruckend ist die enorme stilistische Bandbreite.

    Ihre Entwicklung von einer Countrysängerin hin zu einer genreübergreifenden Popkünstlerin scheint hier endgültig vollendet. „Ich habe mich nie als reine Country-Musikerin gesehen, aber mich auch nie von Country komplett getrennt.

    Das hat sich alles nach und nach entwickelt. Ich habe schon immer die Herausforderung geliebt und mit jedem neuen Album auch mit neuen Leuten gearbeitet. Die haben auch ihre Erfahrungen eingebracht und so bin ich auch von all den Songschreibern, Musikern und Produzenten, mit denen ich gearbeitet habe, beeinflusst worden.“

    Neben Barry Beckett hat sie auch mit anderen Top-notch-Produzenten gearbeitet, etwa für ihr Album „The Great Escape“ (2006) mit Madonna-Produzent Patrick Leonard. „Miracle“ ist auch tatsächlich das erste Album, bei dem sie selbst Regie geführt hat.

    Die Stärke der neuen Songs verdankt sich nicht nur der natürlichen Ausstrahlungskraft ihrer Interpretin, sondern auch den brillanten Melodien. So ist das eindringliche „I Need For You“, aufgebaut und überzeugend wie eine U2-Ballade à la „One“, absolut unwiderstehlich.

    Ein großer Wurf von Ilse DeLange und ihrem US-amerikanischen Co-Autoren Nate Campany, der noch an weiteren Songs mitgewirkt hat: an dem hymnischen „We Are Diamonds“, dem herrlich nostalgischen und in kräftigen folkloristischen Farben ausstaffierten „Just Kids“, das jederzeit mit den Hits von Nelly Furtado mithalten kann, sowie dem schwungvollen „Dance On The Heartbreak“, mit dem sich jederzeit auch in Dance-Clubs aufwarten lässt.

    Auch an dem eindringlichen „We Are One“ hat er als Co-Autor mitgewirkt. Den Song, den sie ihrem Vater gewidmet hat, konnte sie diesem noch zu Lebzeiten vorspielen.

    „We Are One“ bildet gemeinsam mit „Time Will Have To Wait“ und dem ihrer Mutter gewidmeten „I Need For You“ die „emotionalen Säulen“ des Albums, das gleichwohl von Songs dominiert wird, die lebensbejahend und erhebend klingen.

    Songs wie der an die besten Zeiten von Fleetwood Mac erinnernde „Winter Of Love“, der sphärisch-sanfte Countryfolk von „Space Cowboy“ oder der mit Synthesizer unterfütterte Rocksong „Magic“. Zu wahren Pophymnen schwingen sich „Learning To Swim“ und „Hurricane“ auf. So muss Mainstream deluxe klingen.

    Das musikalische Talent von Ilse DeLange war schon früh zu erkennen. In der nahe der deutschen Grenze gelegenen Kleinstadt Almelo aufgewachsen, nahm Ilse schon als Kind an Talentwettbewerben teil und begeisterte sich schon früh für Country, Americana, Bluegrass und Blues.

    Von Jugend an sammelte sie Erfahrungen in diversen Bands. Während eines Auftritts bei den Dutch Country Music Awards wurde sie von einem Talentscout aus den Staaten entdeckt und nach Nashville eingeladen, wo sie die Chance bekam, mit dem renommierten Produzenten Barry Beckett (Bob Dylan, Dire Straits) zu arbeiten, der ihr Sensationsdebüt produzierte.

    „Ich war damals noch enorm jung, gerade mal 18, 19 Jahre alt und für mich wurde ein Traum wahr. Ich hatte damals noch nicht viel Ahnung von allem. Jetzt war ich plötzlich unter all diesen großartigen Musikern und Instrumentalisten, um meine erste Platte aufzunehmen.“

    Barry Beckett, mit dessen Unterstützung sich „World Of Hurt“ allein in den Niederlanden über eine halbe Million mal verkaufte, sollte auch das folgende Album ' Livin On Love' produzieren.

    „Dear John“, ein Livealbum mit ausschließlich Coverversionen von John-Hiatt-Songs, dessen Klassiker „Have A Little Faith In Me“ noch heute einen Stammplatz in ihrem Liverepertoire genießt, wurde mit seiner Hilfe gemixt.

    Mit mittlerweile 20 Hits in den Top 40 und etlichen Platinauszeichnungen für ihre Albumveröffentlichungen gehört Ilse DeLange zu den Top Artists ihres Landes. Wie beliebt Ilse DeLange in den Niederlanden ist, zeigt auch ein Blick auf die zahlreichen Auszeichnungen und Preise, die ihr dort verliehen wurden.

    Neben fünf Edison Awards (das Pendant zum Echo) wurde sie in diversen Kategorien wie Best Singer, Best Single, Best Album und Best Pop Artist mit dem begehrten 3FM-Award (Radiopreis) sowie mit mehreren TMF Awards (Fernsehpreis) ausgezeichnet.

    Außerdem wurde ihr für ihre besonderen Verdienste für die niederländische Popmusik die „Gouden Harp“ (Goldene Harfe) verliehen.

    Während sie in den Niederlanden ganze Stadien füllen kann (zuletzt eindrucksvoll demonstriert und dokumentiert auf ihrem No.1-Album „Live In Gelredome“ aus dem Jahr 2011), ist sie in jungen Jahren schon mit den Dixie Chicks durch Europa getourt.

    Erinnerungswürdig sind auch ihr Auftritt mit Pat Metheny auf dem North Sea Jazz Festival und ihr Duett mit Italiens Superstar Zucchero („Blue“, 2004).

    Doch Ilse DeLange hat sich noch nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Künstlerin, die für ihre Bodenständigkeit ebenso hoch geschätzt wird wie für ihren Charme, arbeitet schon wieder an neuen Songs, während ihr längst überfälliger Durchbruch in Deutschland bevorsteht.

    „Für mich wäre ein Erfolg in Deutschland wundervoll“, sagt die Künstlerin voller Bescheidenheit. „Es fühlt sich an wie ein großes Abenteuer. Es ist natürlich schön, nicht davon abhängig zu sein. Es wäre die Extraportion Sahne auf einer ohnehin sehr gut schmeckenden Torte.

    Es würde mir natürlich ungeheuren Spaß machen, auch mal live aufzutreten.“ Wenn im Frühsommer das frisch gekrönte niederländische Königspaar in Deutschland erstmals seine Aufwartung macht, wäre das auch eine glänzende Gelegenheit für Ilse DeLange, ihre Songs auf deutschen Bühnen live zu präsentieren.

    Wie schrieb George Sand einst: „Zweifellos vermag die Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder“.

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