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exklusiv beim Taschen-Verlag

Sebastio Salgado erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Die Gier nach Gold: Weltfotograf Sebastio Salgado exklusiv beim Taschen-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse. Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält dieses Jahr der brasilianische Fotograf und Umweltaktivist Sebastio Salgado. Mit Recht.

Der erste Fotokünstler erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Gehört er doch zu den sozial engagierten Fotografen in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotograf und ist übrigens der erste Fotokünstler überhaupt, der diese renommierte Auszeichnung erhält.

Wer diesen eher öffentlichkeitsscheuen Menschen kennenlernen möchte, hat dazu am Samstag, den 19. Oktober 2019, von 11 bis 12 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse beim Taschen-Verlag-Stand (Halle 3.0, Stand D85) Gelegenheit.

Salgado wird dort seine Bücher signieren, vor allem aber auch seine jüngstes Werk „Gold“ präsentieren. Wir berichteten

Als Salgado, der seine berufliche Karriere als Fotograf 1973 in Paris begann und für zahlreiche internationale Agenturen wie auch Magnum arbeitete, zum ersten Mal nach Serra Pelada kam, war er sprachlos.

Vor ihm sah er ein riesiges Loch mit einem Durchmesser von vielleicht 200 Metern und fast genauso tief. In ihm ein Gewimmel von mehreren zehntausend Männern, kaum bekleidet. Ungefähr die Hälfte von ihnen schleppte schwere Säcke über breite Holzleitern nach oben, während die anderen über schlammige Abhänge zurück in den Schlund der Grube rutschten.

Natürlich wußte der Fotograf, was sie dort taten. Sie suchten nach Gold. Und Salgado war zu dieser entlegenen Bergkuppe am Rande des Amazonas-Regenwaldes in Brasiliens nördlichem Bundesstaat Pará gereist, um sie zu fotografieren: in schwarz-weiß.

Das war 1986, und verschaffte ihm ein Ansehen, das er bis zu diesem Zeitpunkt in der Welt der Dokumentarfotografie nicht hatte. Alle wichtigen Zeitschriften dieser Welt veröffentlichten das Serra-Pelada-Portfolio.

Daraus entstanden ist nun ein Buch, das wie gesagt schlicht „Gold“ heißt, neu im Taschen-Verlag (www.taschen.com) erschienen ist und 50 Euro (CHF 70) kostet, absolut gerechtfertigt bei dieser Qualität eines Fotobuches.

Die 208 Seiten zeigen ein ganz außergewöhnliches Werk, ein biblisches Epos, das nur ein Ausnahmefotograf so einfangen kann. Die Fotos haben eine Unmittelbarkeit, die der Betrachter noch immer, über 30 Jahre nachdem sie aufgenommen worden sind, als absolut zeitgenössisch erlebt und fesselt.

Heute ist die Goldmine geschlossen, aber Salgados Aufnahmen lassen das überwältigende Drama des Goldrausches wieder aufleben, dass die Gier nach Gold so leicht nicht zu stillen ist und es scheint, als stünde die Zeit in schwarz-weiß irgendwie still.

„Gold“ gibt es übrigens auch als Collector’s Edition von 1.000 signierten Exemplaren für 800 Euro und als Art Edition von 100 Exemplaren und einem signieren Print, Preis auf Nachfrage. Also auf nach Frankfurt am Main...

Sönke C. Weiss

Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 10.10.2019

Aktuelles - Marketing News

  • Raz Degan tritt erneut für Jaegermeister Manifest vor die Kamera
    eine neue Imagekampagne
    Die Superpremiummarke Jägermeister Manifest mit Raz Degan

    OK, ich gebe zu, ich bin ein Jägermeister-Fan. W&V schreibt: Jägermeister reaktiviert für die Premium-Marke Jägermeister Manifest ein Testimonial aus den 90ern: Den Schauspieler und Model Raz Degan. Und ich muß zugeben, der israelische Promi und Schauspieler sieht immer noch verdammt gut aus.

    2004 performte er unter Regie von Oliver Stone an der Seite von Colin Farrell, Angelina Jolie und Val Kilmer im Blockbuster "Alexander".

    "Raz Degan verkörpert unsere Superpremiummarke Manifest absolut authentisch. Er ist der leibhaftige Beweis dafür, dass Träume wahr werden, wenn man seine Chancen nutzt", so Claudia Krake, Brand Manager bei Jägermeister. "In dem Vierteljahrhundert seit seinem ersten Jägermeister-Auftritt ist Degans Persönlichkeit gereift. Heute ist er so charismatisch wie der Charakter von Jägermeister Manifest."

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  • Die Drogerie dm liefert wie Amazon binnen vier Stunden online bestellte Ware in ihre Laeden  zumindest in Muenchen
    der gute Name eines Hotels zählt nich mehr
    Bei den Millennials ist ein Bild wichtiger als eine persönliche Empfehlung

    Die Nachricht des Tages vorweg. Der seit 2010 amtierende SAP-Vorstandschef Bill McDermott tritt überraschend zurück. Einen konkreten Grund für den Rücktritt McDermotts nannte das Unternehmen zunächst nicht. McDermotts Vertrag lief noch bis 2021, zu einer Verlängerung wird es nicht kommen.

    Die in der Nacht zum Freitag ebenfalls vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal konnten sich sehen lassen. Umsatz und Gewinn kletterten unerwartet kräftig.

    Den Erlös steigerte der Konzern im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, unter dem Strich blieben mit 1,26 Milliarden Euro 30 Prozent mehr Gewinn übrig. Unter McDermott  stieg SAP zum wertvollsten Dax-Konzern auf. Aktuell ist das Unternehmen rund 130 Milliarden Euro wert. Nun ist es so, das ein Machtmensch wie Bill McDermott bestimmt nicht freiwillig seinen Posten abgibt, schließlich hat er noch einen Vertrag bis 2021.

    Aber OK, aus der SAP-Zentrale werden wir nichts erfahren, außer netten Worten über den lieben Bill. Ich habe da aber eine Idee. Vielleicht war einigen Leuten bei SAP die Nähe von Bill McDermott zu Donald Trump ein Dorn im Auge, schließlich hatte SAP auch Trump im letzten Wahlkampf mit einer Spende unterstüzt. Und nun beginnt ja der nächste Wahlkampf in Amerika, vielleicht ohne eine Spende für Trump, denn Bill McDermott hat darauf keinen Einfluß mehr. PS: Ist nur so eine Idee.

    Die Jury des manager magazins hatte noch 2018 Bill McDermott zum Manager des Jahres gewählt.

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat andere Nachrichten für mich.

    Lieber Herr Böhmer,

    ach, das Buch des Lebens ist zu einem Daumenkino geworden.

    Schnelligkeit und Momentaufnahmen bestimmen unser Handeln.

    Heute ist zum Beispiel der gute Name eines Hotels für Menschen unter 30 Jahren praktisch irrelevant für die Buchungsentscheidung. Ein gutes Instagram-Foto gibt den Ausschlag – statt einer persönlichen Empfehlung. – Der Augenblick zählt.

    Und künftig kann man online im dm-Shop einkaufen und das Zeug innerhalb von nur vier Stunden in einem Markt vor Ort abholen . Dieser Click & Collect-Service ist ein Test, der im Erfolgsfall bundesweit ausgerollt werden soll.

    Und warum sollte dieses Shopper-Hyperventilieren schließlich nicht erfolgreich sein? Amazon macht es mit Prime Now doch vor. Dort muss man höchstens zwei Stunden warten, bis man nach dem Druck auf den Buy-Button beliefert wird. – Schnelligkeit bringt’s.

    Lasst uns kurz innehalten. Aus dem japanischen Zen-Buddhismus stammt der Rat: Wenn du es eilig hast, dann nimm einen Umweg!

    Warum? Ist doch klar. Nur dort findest du die geilsten Instagram-Bilder, die noch nicht von den Unter-30-Jährigen bis zum Erbrechen gepostet worden sind. Und vielleicht trifft man mitten auf dem Umweg zufällig den Amazon-Boten, der dich zuhause nicht angetroffen hat, weil du gerade im dm warst, um deine Bestellungen abzuholen.

    Einen geruhsamen Abend noch wünscht

    Rolf Schröter

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  • Harten Stoff liefert Scholz & Friends
    Medienbranche im tiefgreifendem Umbruch - SWMH will 100 Millionen Euro investieren

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, schreibt heute in eigener Sache, aber nicht nur.

    Lieber Herr Böhmer,

    dass sich die Medienbranche und mit ihr natürlich der Zeitungsmarkt in einem tiefgreifendem Umbruch befinden, hat sich inzwischen herumgesprochen. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.

    Wie diese Maßnahmen bei der SWMH (zu der neben der Süddeutschen Zeitung und verschiedenen Regionalzeitungen und Fachmedien auch W&V gehört) aussehen, hat heute das Führungsteam um SWMH-CEO Christian Wegner bei zwei Townhall-Meetings in Stuttgart und München erläutert.

    Zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, die unter dem Motto "Zukunft durch Wandel" steht: die SWMH will in den kommenden zwei Jahren mehr als 100 Millionen Euro investieren.

    Mit Zukunft hat irgendwie auch eine Idee von Le Creuset zu tun. Der französische Haushaltswarenfabrikant hat sich bei einer Kochgeschirr-Kollektion im Science-Fiction-Genre bedient, genauer gesagt bei: Star Wars.

    So findet sich jetzt Bräter Darth Vader neben der Bratreine Han Solo. Wenn es denn schmeckt.

    Harten Stoff liefert indes Scholz & Friends für die Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas". Der Anti-Raser-Spot führt ziemlich drastisch vor Augen, welche Folgen zu schnelles Fahren haben kann. Wenn dadurch nur ein Unfall verhindert werden kann, war es den Aufwand schon wert.

    Viele Grüße

    Holger Schellkopf

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Jana McKinnon, Michelangelo Fortuzzi, Lena Urzendowsky, Bruno Alexander, Jeremias Meyer und Lea Drinda sind die Darsteller in WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO
    hochdekorierte Kreative
    Die neue Generation deutscher Schauspieler in WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO

    High-End von der Idee bis zum Cast - Constantin Television und Amazon Prime Video setzen auf hochdekorierte Kreative und die neue Generation deutscher Schauspieler.

    Aktuell finden in Prag und Berlin die Dreharbeiten zu der von Constantin Television und Amazon Studios produzierten Serienadaption des Bestsellers „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ statt.

    Die Highend-Serie versammelt einen hochtalentierten Newcomer-Cast vor der Kamera: Regisseur Philipp Kadelbach inszeniert Jana McKinnon (Christiane), Michelangelo Fortuzzi (Benno), Lena Urzendowsky (Stella), Bruno Alexander (Michi), Jeremias Meyer (Axel) und Lea Drinda (Babsi) in den Rollen der berühmten Clique vom Bahnhof Zoo. „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz exklusiv bei Prime Video zu sehen sein.

    Die Geschichte der Kinder vom Bahnhof Zoo bietet seit der Erstveröffentlichung des Buches im Jahr 1978 Stoff für Diskussionen. Die Serie ist eine moderne und zeitgenössische Interpretation, inspiriert von den packenden Memoiren von Christiane F. und folgt sechs Jugendlichen, die ungestüm und kompromisslos für ihren Traum vom Glück kämpfen.

    Sie sind keine Opfer, sondern jung, mutig und stark und ihre Geschichte ist absolut berührend und mitreißend. In acht Folgen zeichnet „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ dabei ein ebenso provokatives, kontroverses wie eindrückliches Bild der Berliner Drogen- und Clubszene.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ entsteht als internationale Co-Produktion zwischen Constantin Television und Amazon. Als Co-Produzenten beteiligt sind außerdem Wilma Film (Prag) sowie die Produktionsfirma Cattleya (Italien). Den Weltvertrieb übernimmt Fremantle.

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  • VIER PFOTEN deckt illegalen Tigerhandel in Litauen auf
    illegaler Tigerhandel in Litauen
    Händler wollten vier Tigerwelpen verkaufen

    Am Donnerstag Abend haben sogar die TV-Nachrichten darüber berichtet. Neuer schockierender Fall von Tigerhandel in Europa: Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat einen litauischen Tiger-Händlerring aufgedeckt. Die Händler betreiben offiziell und legal einen Zoo. Auf diesem Gelände wurden die Tigerwelpen in Boxen entdeckt.

    Die Tiere sind im Alter von sechs Wochen und wurden für jeweils 6.000 Euro zum Verkauf angeboten. Für diesen Verkauf fälschten die Händler die notwendigen Dokumente. Beworben wurde der Verkauf der jungen Großkatzen auf Internetseiten für exotische Haustiere.

    Ioana Dungler, Leiterin des Wildtier-Bereichs bei VIER PFOTEN, weiß, dass die Zuchtstation in Litauen kein Einzelfall ist: „Der kommerzielle Handel mit Tigern in Europa und der Export in den asiatischen Raum ist zu einem Multimillionen-Geschäft geworden.

    Es ist schockierend, wie einfach es in Europa ist, einen Tiger zu kaufen und unkontrolliert über die Grenzen zu bringen.“ Der Handel mit Tigern ist vor allem in Lettland, Belgien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Polen und Tschechien verbreitet und europaweit zu einem grenzübergreifenden Problem geworden.

    Aus den Ermittlungen zu den litauischen Züchtern geht hervor, dass die Händler mehrmals pro Monat nach Tschechien reisen, um dort Tiger zu kaufen oder zu verkaufen. Da die derzeitigen Regelungen den freien Handel mit Tigern erlauben, ist es unmöglich, die genaue Anzahl der in Gefangenschaft lebenden Tiger – sei es in Zoos, Zirkussen oder Privatbesitz – festzustellen.

    Bis zu 1.800 in Gefangenschaft lebende Tiger in Europa

    Die Zahl der wildlebenden Tiger ist in den letzten 100 Jahren um 90 Prozent gesunken – weltweit gibt es derzeit nur noch rund 3.900 Tiger. Schätzungen zufolge leben allein in Europa bis zu 1.800 Tiger in Gefangenschaft. Der Großteil dieser Tiere ist kein Bestandteil von zoologischen Erhaltungszuchtprogrammen.

    Stattdessen werden die Tiere für den lukrativen Handel gezüchtet und enden meist in der europäischen Unterhaltungsindustrie oder als exotische Haustiere. Schlimmstenfalls werden sie für die Herstellung traditioneller Medizin oder den Handel mit ihren Körperteilen getötet.

    Die Preise, die der Handel mit Tigern oder Körperteilen von Tigern erzielt, sind dementsprechend hoch. Die sechs Wochen alten Welpen aus Litauen wurden beispielsweise für jeweils 6.000 Euro angeboten. Tote Tiger können für bis zu 15.000 Euro verkauft werden.

    Über 200.000 Unterschriften gegen den Handel mit Großkatzen

    VIER PFOTEN arbeitet unermüdlich daran, Bewusstsein für den grausamen Handel mit den Großkatzen in Europa zu schaffen. „Nur wenn der Handel illegal wird und nicht mehr lukrativ ist, können die in Gefangenschaft lebenden Großkatzen genauso wie ihre Artgenossen in der Wildnis geschützt werden“, so Dungler.

    Seit den schockierenden Funden auf einer Tigerfarm in Tschechien im Sommer 2018 hat VIER PFOTEN bereits über 200.000 Unterschriften für ein EU-weites Verbot des kommerziellen Handels mit Tigern und ihren Körperteilen gesammelt.

    Arbeitsgruppe „Großkatzen“ des Washingtoner Artenschutzübereinkommen

    Im August 2019 wurde bei einer Tagung zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) eine Arbeitsgruppe für Großkatzen ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe soll den illegalen Handel mit Großkatzen bekämpfen und die Arterhaltung von Tigern, Löwen, Geparden, Jaguaren und Leoparden fördern.

    Die Aufdeckung des litauischen Händlerrings zeigt, wie wichtig es ist, innerhalb der EU Gesetzeslücken zu schließen und eine EU-weite Gesetzgebung zu etablieren. Besonders der Export in Nicht-EU-Länder muss verboten werden. Außerdem sind einheitliche Regelungen zu den Haltungsbedingungen und Haltungsgenehmigungen unbedingt notwendig“, sagt Dungler.

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  • Leon Loewentraut, Dr. h.c. Ute Ohoven, Carlo Francini und Dirk Geuer
Leon Loewentraut im prunkvollen Sala Luca Giordano, dem Ort der Eroeffnungsreden  unter einem praechtigen Deckengemaelde von Luca Giordano
    Leon Löwentraut begeistert Florenz
    Sustainable Visions of Leon Löwentraut im Palazzo Medici Riccardi

    Spektakuläre Ausstellungseröffnung im Palazzo Medici Riccardi: Leon Löwentraut, 21-jähriger Künstler aus Düsseldorf, präsentiert in einem der renommiertesten italienischen Museen seinen Gemäldezyklus #Art4GlobalGoals.

    Neben den 17 großformatigen Arbeiten aus dem Bilderzyklus ist in Florenz auch das zuvor noch nie in einer Ausstellung gezeigte Werk „Sustainable Visions of Leon Löwentraut“ aus der Serie „Different Minds“ zu sehen.

    Mit der neuen großformatigen Arbeit bringt Leon Löwentraut das aktuelle Problem der 17 Goals auf den Punkt: Jeder einzelne will die Welt besser machen, andererseits auf Wohlstand und Bequemlichkeit nicht verzichten.

     Damit stellt das 18. Werk einen ganz persönlichen und kritischen Blick des Künstlers auf den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema der Nachhaltigkeit dar.

    Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und italienischem Hochadel lauschten der Begrüßungsrede von Carlo Francini, Chef des UNESCO-Büros in Florenz. Im Anschluss sprach Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, UNESCO-Sonderbotschafterin, die betonte: „Kunst hat die Kraft, Dinge zu verändern.“

    Auch der deutsche Botschafter in Italien, Viktor Elbling, wandte sich mit einem Video-Grußwort an das geladene Publikum, darunter auch Mitglieder der Familie Ferragamo, Fernsehmoderator Wolfram Kons, TV-Produzent Kai Böcking. Sein Galerist und Förderer Dirk Geuer erklärte:

    „Es sind Visionen der Hoffnung, die Leon Löwentraut in seinen Bildern zum Leben erweckt“, er ergänzte: „Ich freue mich besonders, dass hier in Florenz so viele italienische Sammler seine Arbeiten gutheißen.“

    Hintergrundinformation

    Leon Löwentraut wurde als einziger Künstler auserwählt, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen, die sogenannten „SDGs“, künstlerisch zu interpretieren.

    Er erarbeitete für die Aktivierungs- und Sensibilisierungskampagne #Art4GlobalGoals – mit der Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und der Geuer & Geuer Art – insgesamt 17 Unikate, die bis 2030 international für die Bekanntmachung und Visualisierung der Ziele eingesetzt werden. Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle sowie Frieden und Gerechtigkeit.

    Der Palazzo Medici Riccardi  war einst das Wohnhaus des Kunstmäzens Lorenzo de‘ Medici, genannt „Lorenzo il Magnifico“ (Der Prächtige),  der u.a.  Michelangelo und Sandro Botticelli förderte. 

    Es war zudem der erste Palast von Florenz mit einem klaren Gepräge der Renaissance – und damit stilbildend.

    Die Ausstellung kann noch bis zum 27. Oktober 2019 besucht werden.

    Leon Löwentraut: #Art4GlobalGoals

    Palazzo Medici Riccardi

    Via Camillo Cavour 3

    50151 Florenz

    Öffnungszeiten:

    9 Uhr – 19 Uhr

    Mittwoch geschlossen

    Eintritt frei

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Das Skigebiet Engelberg Titlis in der Zentralschweiz oeffnet bereits am 12. Oktober 2019 seine ersten Pisten
    Neuschnee am Titlis
    Es geht los - Engelberg ist schon im Wintermodus

    Neuschnee am Titlis! Einige Pisten des 3.239 Meter hohen Gletschers sind bereits präpariert – ideale Bedingungen also für den frühen Saisonbeginn in Engelberg-Titlis. Als eines der ersten Skigebiete schweizweit startet die Region am Samstag, 12. Oktober 2019 in den Winter. Tagesaktuelle Infos gibt’s unter www.engelberg.ch/offene-anlagen.

    Der Engelberger Schnee gilt gar als so zuverlässig, dass es zur Hauptsaison eine Geld-zurück-Garantie gibt: Sollte von 16. November 2019 bis 24. Mai 2020 fehlender Firn eine Abfahrt unmöglich machen, erstattet Engelberg-Titlis Tourismus seinen Gästen die Kosten der jeweiligen Übernachtung samt Skipass.

    Voraussetzung ist eine Buchung mindestens sieben Tage vor Anreise über www.engelberg.ch oder direkt bei einem Hotel im Zentralschweizer Klosterdorf.

    Übrigens: Am Sonntag, 13. Oktober 2019 ist die Nutzung der fast 50 Jahre alten Lifte Jochpass und Engstlenalp oberhalb von Engelberg „zum Abschied“ kostenlos, anschließend entsteht dort bis Mitte Dezember eine neue 6er-Sesselbahn.

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  • Rund um das Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi gibt es beim Schnorcheln, Stand-up-Paddeln oder Kajakfahren einiges zu entdecken
Begegnungen wie die mit einer Schildkroete erleben Urlauber rund und ums Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi
    Wassersport im Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi
    Schildkröten, Delfine, Walhaie auf den Malediven

    Der türkisblaue Indische Ozean, farbenfrohe Riffe und vielerlei Meeresbewohner machen die Malediven zur Lieblingsdestination für (Unter-)Wassersportler. Eine passende Ausrüstung und spannende Ausflüge zu den besten Spots hält das resorteigene PADI Dive Center von Ocean Group Maldives im neuen Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi bereit.

    Jede Menge bunter Tropenfische und Korallen entdecken Urlauber schon beim Schnorcheln am Hausriff im Süd-Malé-Atoll. Etwas abenteuerlicher hingegen gestaltet sich der Tauchausflug zu einem Schiffswrack. Zu den „once in a lifetime“-Erlebnissen zählt das Schwimmen mit Delfinen oder Walhaien.

    Wer lieber auf als unter Wasser unterwegs ist, versucht sich im Stand-up-Paddeln, unternimmt eine Kajaktour oder erste Versuche auf dem Surfbrett. Eine Nacht in der Beach Villa des Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi kostet ab 1.360 USD/2 Pers. inkl. Frühstück.

    Unweit des Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi und professionell begleitet treffen Gäste beispielsweise auf majestätische Meeresbewohner wie Delfine oder Walhaie. Mit bis zu zwölf – Forscher schätzen sogar bis zu 20 – Metern Länge ist der größte Fisch der Welt eine imposante Erscheinung,

    als Planktonfresser aber ungefährlich für den Menschen. Die Guides von Ocean Group Maldives kennen zudem die spannendsten Unterwasserspots, darunter Schiffswracks oder das Riff des „Big Thila“.

    „Dort haben wir schon unzählige Haie, Adlerrochen und Schildkröten gesehen“, berichtet Hussain Zahid, Tauchbasenleiter und CEO von Ocean Group Maldives. Seine persönliche Empfehlung für Reisende: Tiefseefischen im Sonnenuntergang.

    Schätzen, schützen, bewahren. Gemeinsam mit Ocean Group Maldives realisiert das Waldorf Astoria Ithaafushi diverse eigene Umweltschutzprojekte.

    So können Urlauber im Rahmen verschiedenster Aktionen nicht nur aktiv an Müllsammelaktionen unter Wasser teilnehmen, sondern auch langfristig für den Schutz der Meere tätig werden:

    Gegen eine Spende wird beispielsweise ein namentlich gekennzeichneter Korallenstock aufgeforstet.

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  • Premiere am Wilden Kaiser von 15. bis 18. Januar 2020 findet das 1. Soell Ski and Rock for lovers of great music und epic skiing in der gleichnamigen Tiroler Gemeinde statt
    Party am Wilden Kaiser in Tirol
    Pisten-Safari, Back-to-Ski Kurse und Live-Musik auf den Hütten

    Die Party kann beginnen - Tagsüber Pisten-Safari, „Back-to-Ski“-Kurse und Live-Musik auf den Hütten der SkiWelt Söll, abends DJ’s und Rockkonzerte im Ortszentrum: Das 1. „Söll Ski and Rock“ von 15. bis 18. Januar 2020 wird Wintersport- wie Musikfans in Söll am Wilden Kaiser in Tirol gleichermaßen begeistern. Als Höhepunkte treten die irischen Rock-Bands „The Academic“ und „The Blizzards“ auf und das bei freiem Eintritt.

    Neben den musikalischen Highlights wird Besuchern vor allem die Atmosphäre des Events in Erinnerung bleiben: „Für das besondere Flair sorgen neben Sölls attraktivem Ortszentrum auch die beleuchteten Rodelbahnen und Österreichs größtes Nachtskigebiet, die SkiWelt Söll“, freut sich Gabriel Eder vom TVB Wilder Kaiser Söll.

    Mit dem 1. „Söll Ski and Rock“ wollen die Macher ihren Gästen neben dem perfekten Skitag und Hüttengaudi am Berg ein zusätzliches Livemusik-Erlebnis im Ort bieten. „Wir planen schon jetzt, den Event langfristig zu etablieren. Für 2021 werden wir es auf eine Woche ausdehnen und haben von 9. bis 16. Januar bereits einen fixen Termin“, so der TourismusManager.

    Mit „The Blizzards“ und „The Academic“ konnten die Veranstalter des TVB Wilder Kaiser Söll zwei aufstrebende Bands aus Irland und England gewinnen.

    Während die Indie-Rocker von „The Academic“ erst kürzlich die Rolling Stones als Vorgruppe unterstützten, erzielten „The Blizzards“ mit Sänger Niall Breslin bereits mehrere Platin-Rekordverkäufe.

    Dazu werden Musiker aus der Region wie „Gordon and the bravehearts“ die Bühne rocken. Gabriel Eder: „Wir freuen uns sehr auf den Event.

    Die Kombination aus dem vielfältigen Angebot der SkiWelt Söll und dazu das Live Musik-Erlebnis im Dorf sind die Zutaten, die uns #inechtnochschöner machen.“

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Weinberge sind fester Bestandteil der Suedtiroler Kulturlandschaft
    Wein aus Südtirol
    Qualitätsweine vom Südtiroler Bauern

    Gleich fünf bäuerliche Betriebe erfüllen die strengen Qualitätsansprüche der Marke „Roter Hahn“ und erweitern die Liste nun um Wein, für den die Region südlich der Alpen so berühmt ist.

    Die fünf neu aufgenommenen Weingüter Pardellerhof in Marling (Meraner Land), Griesserhof in Vahrn und Santnerhof in Mühlbach (beide im Eisacktal) sowie Strickerhof in Eppan und Oberpreyhof in Kaltern (beide an der Weinstraße in Südtirols Süden) unterliegen strengen Kriterien:

    Wir prüfen genau, ob die Trauben jeweils von den eigenen Weinbergen stammen“, erklärt Hannes Knollseisen, zuständig für die Qualitätssicherung der Marke „Roter Hahn“.

    Zudem werden ausschließlich Weine zugelassen, welche die kontrollierte Ursprungsbezeichnung DOC tragen. Einzige Ausnahme bilden die sogenannten PIWI-Weine mit ihren pilzwiderstandsfähigen Rebsorten.

    „Darüber hinaus müssen sich die bäuerlichen Produzenten regelmäßigen Blindverkostungen durch eine Experten-Kommission unterziehen.

    Nur Weine, die hinsichtlich Herkunft, Qualität und Geschmack keinerlei Makel aufweisen, dürfen das Gütesiegel tragen“, so Knollseisen.

    Beim „Roter Hahn“-Mitglied Griesserhof in Vahrn/Südtirol können sich Gäste nicht nur mit Wein von Bauer Paul eindecken, sondern auch im familieneigenen Buschenschank einkehren und die feinen Tropfen dort genießen

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  • Der Forest Beer Garden beeindruckt mit Sitzplaetzen fuer bis zu 1000 Personen
    im All-you-can-eat-Style
    Der Forest Beer Garden ist einer der größten Biergärten Tokyos

    Der Mount Takao gehört zu den beliebtesten Gebirgen Japans und wird von Outdoorfans aufgrund seiner zahlreichen Wanderwege geschätzt. Wer erst einmal auf dem 599 Meter hohen Gipfel angekommen ist, der wird mit imposanten Ausblicken auf Tokyo und den Mount Fuji belohnt.

    Für ausreichende Stärkung und ein „kühles Blondes“ sorgt der „Beer Mount“, in dem die Gäste 90 Minuten lang aus einer großen Auswahl an Speisen und Getränken im „All-you-can-eat-Style“ wählen können.

    Dieses Food-Erlebnis kostet umgerechnet 30 Euro (3.500 Yen) für Männer und 27 Euro (3.300 Yen) für Frauen.

    Nur wenige Minuten von der JR-Station Shinanomachi entfernt finden Urlauber einen der größten Biergärten Tokyos. Der Forest Beer Garden liegt im äußeren Garten des beliebten Meiji-Schreins und beeindruckt mit Sitzplätzen für bis zu 1.000 Personen.

    Besonders an Wochenenden werden die Kapazitäten des Biergartens ausgereizt, wenn die Großstädter die Kulisse der unzähligen Bäume und des sprudelnden Wasserfalls bei einem kühlen Bier genießen.

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  • The Ginger People aus den USA
    ein Familienunternehmen aus den USA
    Ingwer-Tonic-Getränke, Ingwer-Mus, Ingwer-Sushi und Ingwer-Sirup

    The Ginger People, ein Familienunternehmen aus den USA, blickt auf über 29 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von natürlichen Ingwerprodukten zurück.

    Die Gründer, Bruce und Abbie Leeson haben als Ehepaar die Vorzüge von Ingwer auf ihren zahlreichen Asienreisen kennengelernt. 

    Begeistert von dem vollen Charakter, den vielen Anwendungsmöglichkeiten und den positiven gesundheitsfördernden Eigenschaften für eine täglich Ernährung, haben Sie in den letzten Jahren dutzende Produktinnovationen entwickelt.

    Diese werden bereits auf dem australischen und amerikanischen Kontinent von ernährungsbewußten Ingwerfreunden stark nachgefragt.

    In der Fachwelt werden die gesundheitlichen Eigenschaften wie aphrodisierend, antiseptisch, entwässernd und appetitanregend immer wieder dokumentiert. Darüber hinaus peppt Ingwer mit seiner frischen Schärfe sehr viele Gerichte auf.

    Als Familienbetrieb besitzt Ginger People ein großes Innovationspotential. „Wir sind sehr erfreut, nun auch in Europa unsere Produkte mit dem vollen Charakter von frischen Ingwerzutaten in Bio-Qualität anbieten zu können.

    Wir wollen jetzt wissen, welches die Favoriten sind. Erstmals präsentieren wir zwei Ingwer-Tonic-Getränke, Ingwer-Mus, Ingwer-streusel, kandierter Ingwer, gehackter Ingwer, Ingwer-Sushi und Ingwer-Sirup in Europa“, so Bruce Leeson, der Gründer von Ginger People.

    The Ginger People ist Nordamerikas führender Lieferant für natürliche und biozertifizierte Ingwerprodukte und liefert aktuell in 20 Exportmärkte. Die moderne Fertigungstechnik ermöglicht höchste Qualitätsansprüche und eine umweltfreundliche Produktion.

    The Ginger People bietet mit einzigartigen Ingwer-Bioprodukten eine attraktives Angebot für Großhandel, Einzelhandel, AHV, Bulkware und Zutaten als Zulieferer für die qualitätsorientierte Bio-Lebenmittelwirtschaft.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Cate Blanchett für Silhouette in der Haengematte
Cate Blanchett fuer Silhouette auf dem Balkon
    "An Icon for an Icon"
    Neues Gesicht für Silhouette: Cate Blanchett präsentiert Fassungen des Brillenherstellers

    Da wir festgestellt haben, das dieser Artikel aus dem Jahr 2013 heufig gesucht wird, heben wir ihn noch einmal hervor. Zudem konnte Cate Blanchett in diesem Jahr ihren 50 Geburtstag feiern. Die erfolgreiche Kampagne von Silhouette „An Icon for an Icon“ hat ein neues Gesicht:

    Cate Blanchett. Inszeniert und fotografiert vom legendären Peter Lindbergh, der in diesem September verstorben ist, vereint die Brillenmarke Silhouette damit zwei gefeierte Ikonen, um eine dritte – die Titan Minimal Art, randlose Brille mit Kultstatus – zu präsentieren.

    Charakteristischer Minimalismus und zeitloser Style zeichnen die Korrektionsfassungen und die Sonnenbrillen der Kollektion Titan Minimal Art, der leichtesten und reduziertesten Brille der Welt, aus. Für Cate Blanchett ist großartiges Design immer schlicht und funktional, es muss unverfälscht und einfach sein, um zeitlos zu bleiben.

    Diese gemeinsame Auffassung von minimalistischem Design ist einer von mehreren Gründen, weshalb Cate für Silhouette die perfekte Wahl für die „An Icon for an Icon“ Kampagne ist. Die Oscar-Preisträgerin verkörpert viele weitere Eigenschaften, die Silhouette in den Brillenkreationen einfängt: Eleganz, Raffinesse und Subtilität.

    Arnold Schmied, Miteigentümer und Vorstand von Silhouette International, beschreibt die Schauspielerin so: „Wir bewundern vor allem ihre Authentizität und Natürlichkeit. Uns war es wichtig, beim Shooting die ‚echte‘ Cate einzufangen.

    Die Ästhetik der randlosen Titan Minimal Art steht dafür, die Dinge ohne Einschränkung zu sehen und genau das ist die Idee, die hinter der Kampagne steckt: Man sieht Cate in einem entspannten Moment, so wie sie wirklich ist.“ Cate engagiert sich neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin und Regisseurin für Umweltschutz und ist begeisterte Mutter. Vielfältige, anspruchsvolle und intensive Aufgaben, die sie aber versucht, mit „Leichtigkeit“ zu leben.

    Authentisch: Peter Lindbergh und Cate Blanchett

    Cate Blanchett schätzt Peter Lindbergh als einen der besten Fotografen weltweit, der es durch seine Herzlichkeit und einzigartige Offenheit allen Beteiligten leicht macht, sich wohl zu fühlen und ganz sich selbst zu sein. Cate und Peter bei ihrer gemeinsamen Arbeit zuzusehen, war wie ein Gespräch zwischen zwei alten Freunden zu beobachten.

    Und diese Vertrautheit zeigt sich auch in den Fotografien. „Es war eine Freude, wieder mit Cate zu arbeiten. Sie ist eine so aufrichtige und authentische Persönlichkeit und wunderbar zu fotografieren. Sie ist immer sie selbst und das sieht man auch auf den Bildern“, zeigte sich Peter Lindbergh nach dem Shooting begeistert.

    Stark im Design – Titan Minimal Art von Silhouette

    Die Designphilosophie von Silhouette ist einfach auf den Punkt gebracht: Perfektion ist nicht erreicht, wenn nichts mehr hinzuzufügen ist, sondern wenn nichts mehr wegzunehmen ist. – Antoine de Saint-Exupéry.

    Am deutlichsten wird diese Philosophie von der Silhouette-Ikone Titan Minimal Art zum Ausdruck gebracht. Erstmals vorgestellt im Jahr 1999, hat sie bereits nach kurzer Zeit dank ihres minimalistischen Designs und dem höchsten Grad an Reduktion Kultstatus erreicht. Keine Schrauben, keine Scharniere, kein Rahmen – und kaum Gewicht.

    Die neueste Interpretation der randlosen Kultbrille ist die Titan Minimal Art. The Icon., mit der die kontinuierliche Leidenschaft für reduziertes wie leichtes Design, rahmenlose Ästhetik und minimalistischen Stil mit neuer Dynamik umgesetzt wird.

    Die Brillenmodelle werden vom mehrfach preisgekrönten hauseigenen Silhouette-Designteam in Linz entworfen, wo sie auch mit Liebe zum Detail und unter Einsatz modernster Technologien gefertigt werden:

    Das superleichte High Tech Titan, dem die legendäre Leichtigkeit und Flexibilität zu verdanken sind, ist vielfach weltraumerprobt. Die konisch zulaufenden, hypoallergenen – und jetzt längeren – Bügelenden werden unter Anwendung einer Zweikomponenten-Technologie aus dem High-Tech Kunststoff SPX+ hergestellt.

    Angenehm glatte Haptik und müheloser Halt, selbst bei sportlichen Aktivitäten, sind das Resultat präziser Verarbeitungstechnik.

    Form, Größe und Farbe der Gläser können individuell an das Gesicht des Trägers beziehungsweise der Trägerin angepasst werden – so kreierte Silhouette eine maßangefertigte optische Brille und eine Sonnenbrille für Cate, einzigartig und ganz auf sie zugeschnitten.

    Für die Sonnenbrillen werden hochwertigste Sonnenschutzgläser verwendet, die zu 100 % vor UVA-, B- und C-Strahlen schützen, entspiegelt sind und die auch polarisiert oder sogar mit optischer Verglasung hergestellt werden.

    Weitere Informationen:

    www.silhouette.com

    www.facebook.com/silhouette

    Silhouette

    Was mit einer Vision – Brillen als Accessoire – im Jahr 1964 begann, ist heute die weltweit führende Marke bei leichten und hochwertigen Brillen: Silhouette.

    Unter der Marke werden die leichtesten Brillen der Welt mit viel Liebe zum Detail, einem hohen Anteil an Handarbeit, einer individuellen Designsprache sowie unter Einsatz von besten Materialien und neuester Technologien in Österreich gefertigt und in 100 Länder der Welt exportiert.

    1999 revolutionierte Silhouette mit der nur 1,8 Gramm leichten, schrauben-, scharnier- und randlosen Brille Titan Minimal Art die Brillenwelt. Mit Astronauten waren Silhouette Brillen 35 Mal im Weltall, mit den Wiener Philharmonikern reisen sie ebenso um die Welt wie mit einer Reihe von Größen aus Entertainment, Wirtschaft und Politik.

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  • Der Innenhof von Burg Grossbodungen wo der Markt der schoenen Dinge stattfindet
Luftaufnahme der Burg
    4 Tage auf der Burg in Großbodungen
    Ein MARKT DER SCHÖNEN DINGE in der Burg Großbodungen

    Vom Reformationstag (31.10.) bis zum Sonntag, 3.11. öffnet die Burg in Großbodungen ihre Tore für einen MARKT DER SCHÖNEN DINGE.

    Organisiert vom gemeinnützigen Verein BURGFORUM e.V. mit verschiedenen Ausstellern haben Besucher 4 Tage lang Gelegenheit, nach Kunst und Krempel und anderen schönen Dingen zu stöbern.

    Holz-, Kupfer- und Stahlstiche vom 17. bis 20. Jahrhundert, Landkarten, Blumenstill-Leben und Werke zeitgenössischer Künstler sind im Angebot zu finden ebenso wie original Kunstwerke der aus der Münchner Schule stammenden Künstlerin Wisa von Westphalen (1910-1993),

    Weiterhin ist eine breite Auswahl an antikem Kunsthandwerk aus Zinn, Kupfer und Messing vorhanden; dekorative Keramikarbeiten sind ebenso im Angebot wie Tische, Stühle, Lampen, Teppiche und Gardinenstoffe.

    Bücher, Kunstbände, CDs und Langspielplatten, eine große Anzahl schöner Bilderrahmen aus der Galeriewerkstatt finden sich neben vielem anderen mehr an schönen und auch praktischen Dingen.

    Exotische Reisesouvenirs aus Asien und Afrika, Mineralien, Fossilien, Edel(halb)steine aus aller Welt und Schmuckstücke ergänzen das Warenangebot

    Auch Gartenkeramik und -accessoires finden sich auf dem Markt der Schönen Dinge sowie „Schönes auf Papier“ wie Postkarten u.v.m.

    Der „MARKT DER SCHÖNEN DINGE“ ist nur an 4 Tagen – vom Reformationstag bis zum darauf folgenden Sonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

    Der Eintritt ist frei. Wir laden herzlich ein:

    Burg Großbodungen - Burgforum e.V., c/o. Schloßplatz 5 - 37345 Großbodungen

    Tel. 036077 21935 oder 0172 3857666

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Gummistiefel sind ein modischer Eyecatcher an Regentagen
    Style-Element
    Vom Gummibaum zum modischen Gummistiefel - Trend für modebewusste Frauen

    Vorbei sind die Zeiten, in denen der Gummistiefel ein reiner Arbeitsstiefel war. Längst ist der Schuh, der heute unter anderem aus Gummi, Naturkautschuk oder preislich attraktivem PVC hergestellt wird, vor allem in der Damenwelt zum modischen Eyecatcher an Regentagen geworden.

    Beschränkte sich in der Vergangenheit die Auswahl auf nur wenige Farben wie Grün, Gelb oder Schwarz, haben Schuhdesigner bei aktuellen Modellen ein wahres Farb- und Musterfeuerwerk entzündet.

    Nun zieren trendige Punkte, Kringel oder auch gewagte Graffitimuster die schicken Treter und sorgen mit ihrem Style auch bei schlechtem Wetter so richtig für gute Laune.

    Vom Regenwald in den Großstadtdschungel

    Bereits seit vielen Jahrhunderten kennen und schätzen die Ureinwohner Lateinamerikas die wasserdichten Eigenschaften des Naturkautschuks, der auch heute noch für die Herstellung hochwertiger Gummi- und Regenstiefel verwendet wird.

    Hat der klassische Gummi- und Regenstiefel lange ein stiefmütterliches Dasein als reiner Arbeitsschuh gefristet, ist er spätestens seit verschiedenen öffentlichen Auftritten einiger  Prominenter auf der Fashion-Bühne selbstbewusst ins Rampenlicht getreten. So ist bei vielen der schicken Gummitretern heute durchaus ein zweiter Blick notwendig, um sie wirklich als Gummistiefel zu erkennen.

    Wasserdichte Arbeitsstiefel sind unverzichtbar

    Gummistiefel sind in den verschiedenen Varianten für die modebewusste Frau in beinahe jedem Haushalt zu finden. Allerdings will nicht nur der zarte Damenfuß vor unangenehmer Nässe und Schmutz etc. geschützt werden.

    In verschiedenen, durchaus männerdominierten Branchen wie dem Bauhandwerk oder auch dem Landschafts- und Gartenbau oder der Landwirtschaft sind Gummistiefel nicht nur bei Regenwetter unverzichtbar.

    Kräftige Stahlkappen und Stahlsohlen sorgen für die nötige Sicherheit im harten Berufsalltag. Einige Modelle der widerstandsfähigen Arbeitsstiefel sind mit einer Einlegesohle ausgestattet, die einen hohen Tragekomfort mitbringt und bei Bedarf herausgenommen werden kann. Strapazierfähige Warmfutter halten die Füße auch bei tiefen Temperaturen angenehm warm.

    Bunter Nässeschutz für empfindliche Kinderfüße

    Kinder werden beinahe magisch von jeder Pfütze, von Matsch und Schlamm angezogen. Um in den Kinderschuhen „landunter“ zu vermeiden, sorgen Gummistiefel in vielen Farben ganz einfach für Abhilfe.

    Ein herausnehmbares Fußbett (modellabhängig), flexible Laufsohlen und zusätzliche Verschlussmöglichkeiten durch dicke Schnürsenkel bieten optimalen Halt und Tragekomfort für die kleinen Füße.

    Zauberhafte Motive nehmen die Jungen und Mädchen schon beim Stiefelanziehen mit auf eine abenteuerliche Reise. Wasserdichte Thermoboots halten die Füßchen auch bei stundenlangem Spiel im Schnee und bei tiefen Temperaturen angenehm warm und schützen vor Nässe.

     

     

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Ein Gewimmel von mehreren zehntausend Maennern auf der suche nach Gold
Ungefaehr die Haelfte von ihnen schleppte schwere Saecke ueber breite Holzleitern nach oben
Sebastiao Salgado sah er ein riesiges Loch mit einem Durchmesser von vielleicht 200 Metern und fast genauso tief
    exklusiv beim Taschen-Verlag
    Sebastio Salgado erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

    Die Gier nach Gold: Weltfotograf Sebastio Salgado exklusiv beim Taschen-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse. Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält dieses Jahr der brasilianische Fotograf und Umweltaktivist Sebastio Salgado. Mit Recht.

    Der erste Fotokünstler erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

    Gehört er doch zu den sozial engagierten Fotografen in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotograf und ist übrigens der erste Fotokünstler überhaupt, der diese renommierte Auszeichnung erhält.

    Wer diesen eher öffentlichkeitsscheuen Menschen kennenlernen möchte, hat dazu am Samstag, den 19. Oktober 2019, von 11 bis 12 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse beim Taschen-Verlag-Stand (Halle 3.0, Stand D85) Gelegenheit.

    Salgado wird dort seine Bücher signieren, vor allem aber auch seine jüngstes Werk „Gold“ präsentieren. Wir berichteten

    Als Salgado, der seine berufliche Karriere als Fotograf 1973 in Paris begann und für zahlreiche internationale Agenturen wie auch Magnum arbeitete, zum ersten Mal nach Serra Pelada kam, war er sprachlos.

    Vor ihm sah er ein riesiges Loch mit einem Durchmesser von vielleicht 200 Metern und fast genauso tief. In ihm ein Gewimmel von mehreren zehntausend Männern, kaum bekleidet. Ungefähr die Hälfte von ihnen schleppte schwere Säcke über breite Holzleitern nach oben, während die anderen über schlammige Abhänge zurück in den Schlund der Grube rutschten.

    Natürlich wußte der Fotograf, was sie dort taten. Sie suchten nach Gold. Und Salgado war zu dieser entlegenen Bergkuppe am Rande des Amazonas-Regenwaldes in Brasiliens nördlichem Bundesstaat Pará gereist, um sie zu fotografieren: in schwarz-weiß.

    Das war 1986, und verschaffte ihm ein Ansehen, das er bis zu diesem Zeitpunkt in der Welt der Dokumentarfotografie nicht hatte. Alle wichtigen Zeitschriften dieser Welt veröffentlichten das Serra-Pelada-Portfolio.

    Daraus entstanden ist nun ein Buch, das wie gesagt schlicht „Gold“ heißt, neu im Taschen-Verlag (www.taschen.com) erschienen ist und 50 Euro (CHF 70) kostet, absolut gerechtfertigt bei dieser Qualität eines Fotobuches.

    Die 208 Seiten zeigen ein ganz außergewöhnliches Werk, ein biblisches Epos, das nur ein Ausnahmefotograf so einfangen kann. Die Fotos haben eine Unmittelbarkeit, die der Betrachter noch immer, über 30 Jahre nachdem sie aufgenommen worden sind, als absolut zeitgenössisch erlebt und fesselt.

    Heute ist die Goldmine geschlossen, aber Salgados Aufnahmen lassen das überwältigende Drama des Goldrausches wieder aufleben, dass die Gier nach Gold so leicht nicht zu stillen ist und es scheint, als stünde die Zeit in schwarz-weiß irgendwie still.

    „Gold“ gibt es übrigens auch als Collector’s Edition von 1.000 signierten Exemplaren für 800 Euro und als Art Edition von 100 Exemplaren und einem signieren Print, Preis auf Nachfrage. Also auf nach Frankfurt am Main...

    Sönke C. Weiss

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  • Deniz Yuecel bei der Verleihung des Kurt Tucholsky Preises im Oktober 2011
    Das Buch Agentterrorist
    Kafka trifft Hitchcock - die Causa Deniz Yüzel

    Sie erinnern sich? Deniz Yüzel? Als Kind türkischer Einwanderer 1973 in Flörsheim am Main geboren. Mehrfach ausgezeichneter Journalist. Ging 2015 als Korrespondent der WELT in der Türkei.

    Von 2017 bis 2018 im Hochsicherheitsgefängnis Silivri Nr. 9 bei Istanbul in Einzelhaft.

    „Niemals“ werde man ihn ausliefern, polterte Staatspräsident Erdogan und sorgte so nicht nur für eine beispiellose Solidaritätsbewegung (#FREEDENIZ) wie auch eine schwere diplomatische Krise, die schließlich zu einem Happy Ending mit Petersilienstrauß führte.

    Am 10. Oktober nun kommt sein Buch „Agentterrorist“ bei Kiepenheuer & Witsch auf den Markt und wird sicher der Knüller des Herbstes. Denn Deniz Yüzel erzählt eine unglaublich glaubhafte Geschichte über Freiheit und Freundschaft, über Demokratie und Nichtsodemokratie.

    Auf 374 Seiten plus Anhang. Das Buch ist zum einen eine grandiose Riesenreportage über sein Jahr im Gefängnis, wie er durch die Liebe seiner Frau, die Unterstützung seiner Anwälte und Zeitung um Freiheit und Selbstbestimmung kämpfte, sich selbst immer treu blieb, egal wie viele Diplomaten er dabei an den Rand der Verzweiflung trieb.

    Deniz Yüzel, auch wenn er im Mittelpunkt der Story steht, schreibt zum Glück wie ein Reporter, der mit der nötigen Distanz den Leser mit auf seine Reise ins Herz eines autoritären Regimes nimmt und dabei nicht vergißt, auch persönlich zu bleiben, damit wir den Mensch Yüzel stets im Auge behalten, dem all diese wahnsinnigen wie willkürlichen Dinge, die zu seiner Festnahme und Haft führten, wirklich passiert waren und der sich von einem Tag auf den anderen als Spielball internationaler Geopolitik wiederfand.

    Und so ist „Agentterrorist“ zum anderen ein Thriller in der Tradition alter Hitchcockfilme. Oder besser gesagt: Kafka trifft Hitchcock. Denn hinter jeder Seite versteckt sich die nächste Überraschung, wobei der Protagonist überhaupt nicht weiß, warum es eigentlich ihn erwischt hat, wo er doch unschuldig ist. Nervenkitzel für 22 Euro. Absolut lesenswert.

    Sönke C. Weiss

    Foto: mons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57771884

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  • Fuer den Spiegel scheint das Ergebnis des Prozesses bereits festzustehen Der Deal zu viel lautet die Titelzeile
    Endzeitvorfreude und Attacke
    Donald Trump ist und bleibt Präsident, auch gegen den Willen der Medien

    Drohendes Impeachment gegen Trump - "endlich" titelte der "Spiegel". Auch alle anderen großen Leitmedien wünschen sich ja schon seit drei Jahren, das Ende von Trump. und verkennen immer wieder die tatsächliche Situation.

    Welt-Online behauptet sogar: Jüngste Umfragen würden zeigen, das die Zustimmung zum Impeachment wächst. Das ist der totale Blödsinn, es bleibt immer nur ein frommer Wunsch der Medien in Deutschland.

    Die deutschen Medien sind – wenn's um Trump geht – nahezu unisono ins Lager der Aktivisten gewechselt, schreibt Gabor Steingart. Neugier wird durch Haltung, journalistische Unabhängigkeit durch verbalen Aktionismus ersetzt.

    Endzeitvorfreude und Attacke?

    Für den „Spiegel“ scheint das Ergebnis des Prozesses bereits festzustehen: „Der Deal zu viel”, lautet die Titelzeile. Im Leitartikel, überschrieben mit dem Wort „Endlich“, heißt es: „Wenn man nicht gegen Trump ein Amtsenthebungsverfahren einleitet – gegen welchen Präsidenten dann?“

    Endzeitvorfreude auch in der „Süddeutschen Zeitung“: Die Präsidentschaft von Trump erfahre nun ihr „logisches Finale“, schreibt der sonst so kühle außenpolitische Kopf der Zeitung, Stefan Kornelius. Seine Überschrift: „Attacke!“

    In der „Welt“ feuert Ressortleiter Clemens Wergin ebenfalls die Demokraten zum unbedingten Widerstand an: „Gegen den irrlichternden amerikanischen Präsidenten muss staatspolitisch vorgegangen werden.“

    So klingen Aktivisten, nicht Journalisten

    Trump ging sofort in die Offensive - Die Ukraine-Affäre ist seiner Ansicht nach der „größte Betrug in der Geschichte der amerikanischen Politik“. Die oppositionellen Demokraten seien eine Bedrohung für die Rechte der US-Bürger, sagte Trump in dem am Samstag bei Twitter veröffentlichten Video.

    Er werde aber den Sumpf austrocknen

    Der einzige Journalist in Deutschland, der die Situation richtig einschätzt ist wie so oft, Gabor Steingart, er fast zusammen:

    "Selbstbewusste verwandeln Probleme in Gelegenheiten. Unsichere machen es umgekehrt.“


    Wenn diese Volksweisheit stimmen sollte, hat US-Präsident Donald Trump vieles richtig und Oppositionschefin Nancy Pelosi alles falsch gemacht. Denn Fakt ist: Das Trump-Amerika ist empört angesichts des Versuchs, einen demokratisch gewählten Präsidenten durch juristische Winkelzüge aus dem Amt zu jagen – und Trump heizt die Stimmung weiter an. Er weiß, wie man Probleme in Gelegenheiten verwandelt.  

    Pelosi hatte darauf spekuliert, dass Trump im Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu weit gegangen sei. Ist er aber nicht, wie die nun veröffentlichte Mitschrift des Telefonats belegt.

    Sie bestätigt eben nicht die böswilligen Vermutungen der Demokraten, Trump habe der ukrainischen Seite Geldflüsse in Aussicht gestellt, damit der Präsident in Kiew Ermittlungen gegen den Sohn des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden anschiebt.

    Was Trump allerdings tat: Er wies darauf hin, wie „schrecklich“ er es fände, sollte Ex-Vizepräsident Joe Biden seine damalige Machtposition missbraucht haben, um seinen Sohn Hunter zu schützen. Der betrieb in der Ukraine Gasgeschäfte. Wegen des Verdachts der Korruption wurde gegen ihn ermittelt.

    Diese Untersuchungen hat man in der Amtszeit des Duos Obama/Biden eingestellt. Er, Trump, würde die Behörden der Ukraine gern unterstützen, falls das Verfahren jetzt noch einmal neu eröffnet werden sollte.

    Es war natürlich eine schlitzohrige Anregung, aber eben keine Erpressung. Es handelt sich um ein Wahlkampfmanöver, das den Scheinwerfer auf seinen bislang aussichtsreichsten Gegenkandidaten lenken soll.

    Zumal unklar ist, warum das ukrainische Verfahren gegen Biden Junior damals eingestellt wurde. Womöglich hat nicht Trump mit pekuniären Incentives gearbeitet, sondern die demokratische Vorgängerregierung.

    Nancy Pelosi jedenfalls, die sich bis gestern den innerparteilichen Rufen nach einem Amtsenthebungsverfahren aus guten Gründen entzogen hatte, steht als Verliererin da. Sie wird die Geister, die sie rief, nicht mehr los.

    Gabor Steingart

    Und heute frohlockt der Spiegel schon wieder: " Ein zweiter Informant ist offenbar zu Aussagen über US-Präsident Donald Trump bereit."

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Kunst - Werk der Woche

  • Werk der Woche Babaismus von Eva Horstick Schmitt 
Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft
Barbie Klum Fotoreihe Babaismus von Eva Horstick Schmitt
Barbique Fotoreihe von Eva Horstick-Schmitt
Thema Schoenheitswahn Fotografien von Eva Horstick Schmitt
Deutschland im Sumpf Fotografien von Eva Horstick Schmitt
Ehetraum geplatzt  Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Tod einer Barbie von Eva Horstick Schmitt
Wunderschoene Flitterwochen - von Eva Horstick-Schmitt
Barbie hat sich verfluessigt Fotografien von Eva Horstick Schmitt
Its a cold world  Eva Horstick Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn
Portrait der Fotokuenstlerin Eva Horstick Schmitt
    Aufstand der Puppen
    Werk der Woche: „Babaismus“ - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft

    Puppen, Barbiepuppen, Schaufensterpuppen…Trendsetterin, Ikone, Traumfrau? Sie machen jede Mode mit, schlüpfen in jede Uniform und passen sich flexibel dem jeweiligen Zeitgeist an! Opportunistinnen als Ideal?

    Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt lebte 2005 ein halbes Jahr mit über 7 Schaufensterpuppen und hat diese in ihrem alltäglichen Umfeld fotografisch inszeniert. Daraufhin kam sie auf die Idee, die Puppen als Installation zum Thema der Fußball-WM in Dortmund 2006 zu gestalten mitsamt ihrer Barbiepuppenvollversammlung.

    Eva Horstick-Schmitt greift dabei in die gestylte Fassadenwelt der Schaufensterpuppen ein und verknüpft Fotokunst und Performance zur Verstörung des gewohnten Blicks: lebendig aussehende Schaufensterpuppen als Parade und Barbiewahn zum Quadrat.

    Allerdings zeigen sich die schön geschmückten Schaufensterpuppen nicht wie gewohnt hinter schützendem Glas, unantastbar gestylt und aufgemotzt hinter Scheiben. Die Welt der Puppen wird lebendig, in einer Kunstperformance kreativ zur Schau gestellt. Die Realität transformiert sich zur bühnenhaften Inszenierung, in der das alltägliche Sein im Design erfroren ist.

    Mit ihren Puppen-Installationen greift die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt den grundlegenden Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft auf. „Körperkult und Schönheitswahn“ – ein Diskurs, der in der soziologischen Forschung aktuell intensiv unter der Herrschaftskategorie „Bodyismus“ diskutiert und analysiert wird, erfährt durch die fotokünstlerische Performance irritierende und verstörende Einsichten.

    „Babaismus“ nennt die Fotokünstlerin ihr Projekt, mit bewusstem Verweis auf dadaistische Traditionen. Schon 1999 erstellte Eva Horstick-Schmitt Anzüge mit Frauengesichtern, Fotoarbeiten und ließ diese zur Eröffnung des Coloneums Köln von zwei Models vorführen.

    „Modelwahn zum Quadrat!“ Eva nahm die Barbies mit auf Reisen, veränderte ihr Gesicht und machte sie zu einer Begleiterin als Mahnmal für unseren Schönheitswahn zum Quadrat.

    In der Galerie Camera Obscura präsentierte sie 2009 und 2008 ihre Barbiepuppenfotografien neben ihren Reportagen aus dem Kosovo zum Thema Menschenhandel, stellte Rauminstallationen auf mit Videos, Modemagazinen,

    Zeitungsausschnitten von Opfern und dem Torso einer gequälten Puppe – als Stimme gegen Krieg und Gewalt, sowie mit Paketband auf den Boden geklebte schwarz-weiß Fotografien von Opfern und Massengräbern.

    Sie scheute sich nicht die Besucher*innen der Galerie auf diese Weise auf die Greultaten und Grausamkeiten in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam zu machen. „Eva – jenseits von Eden“ nannte sie diese Serie.

    Prof. Dr. Claudia Rademacher

     

     

     

     

     

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  • Heiner Meyer, Chanel Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Stiletto Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Medicine Oel auf Leinwand
    Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ
    Der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer

    Schon 2013 war Heiner Meyer bei der GFDK - Werk der Woche. Nun sieben Jahre weiter, wurde er nochmals von der GFDK-Redaktion ausgewählt. Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer weckt in der Augsburger GALERIE NOAH Begierden und führt diese zugleich ad absurdum.

    Porsche, Prada und Escada, geliftete Beauties und frohlockendes Softeis, Schönheit satt, prall und geballt bringt Heiner Meyer auf Leinwand wie auf den Punkt; Begierde, Gier, Begehrlichkeit weckt und stillt der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art auf einen Streich – und eröffnet gekonnt bis perfekt die perfiden Spiele um Schein und Sein in der Arena der Augsburger GALERIE NOAH.

    „OH, LÀ LÀ!“ ist seine aktuelle Ausstellung dort im Glasplast betitelt, die einmal mehr die stilistische Raffinesse des Bielefelder Künstlers vor Augen führt.

    Routiniert und ausgefeilt setzt er in surrealer bis fotorealistischer Manier die Symbole von Luxus und Lifestyle zusammen und weiß zeitgleich geschickt zu konterkarieren: bleibt einem die eisige Kalorienbombe beim Anblick der schlanken Silhouette im Vordergrund im wahrsten Sinne im Halse stecken.

    Doppelbödig ist die Kunst von Meyer allemal, verziert mit reichlich Anspielungen an die Vergänglichkeit, mit Kritik am Jugend- und Schönheitswahn, am Wert der Ware heute, die indes dezent, ja, skurriler Weise ästhetisch daher kommt und sich nicht unbedingt aufdrängt.

    Die 40 neuen Ölbilder, Papierarbeiten, Bronzeplastiken und Objekte in der GALERIE NOAH bedienen die weiblichen wie die männlichen Sehnsüchte und changieren facettenreich hin und her zwischen tragikomischer Ikon- und Ironisierung:

    Diese machen die malerischen Kommentare Meyers auf der echten Louis-Vuitton-Tasche dem angepassten Modeblogger einen poppigen Strich durch die Rechnung; strahlen die makellosen Gesichter in Öl auf Leinwand nunmehr aus dem OP-Verband; und stellt Minnie Mouse in skulpturaler Monumentalität das Schönheitsideal per se wie stante pede in Frage. Schön, schön schräg, Satire auf Pop-Art.

    „Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ!“ in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast

    am Donnerstag, 18. Juli 2019, um 19 Uhr; der Künstler ist anwesend.

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  • Bilder an denen man sich nicht satt sehen kann von Giuseppe Gonella in berlin
Giuseppe Gonella vor einem seiner Werke
Eine trostlose Endzeitlandschaft von Giuseppe Gonella
Malerei von Giuseppe Conella Zeit, Leben, Tod und Neubeginn
Wasser ist der Ursprung allen Lebens fuer Giuseppe Gonella
Malerei von GiuseppeConella  Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet
Malerei von Giuseppe Conella Und immer wieder, trostlose Endzeitlandschaften
Malerei von Giuseppe Conella Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn beschaeftigen den Kuenstler immer wieder
Malerei von Giuseppe Gonella Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder
    Wasser ist der Ursprung allen Lebens
    Von der ewigen Wiederkehr – Zur Malerei von Giuseppe Gonella

    Ein Moment, den jeder kennt und schon einmal erlebt hat. Wenn sich der Kopf langsam unter Wasser senkt bis die Augen auf Höhe des Wasserspiegels sind, der den Blick teilt und man buchstäblich zwischen den Welten schwebt. Unten die Stille des Meeres, oben das ganze Diesseits der Welt, Wind, der Wellen kräuselt, Sonnenstrahlen, Licht.

    Giuseppe Gonella nennt das Bild, das diesen Moment festhält Unter the Skin of the Sea, und in ihm ist das Thema der Ausstellung gefasst: De aeterno reditu, von der ewigen Wiederkehr.

    Wasser ist der Ursprung allen Lebens, und so ist es bezeichnend, dass unter jener Haut in Form von fluoreszierenden Partikeln, die als Kleinstlebewesen den Beginn der Evolution darstellen, Lebendigkeit pulsiert, während gleichzeitig in der sich aus demselben Wasser erhebenden diesseitigen Ferne die Insel Pontikonisi abzeichnet, vermutlich das Vorbild zu Arnold Böcklins Die Toteninsel.

    Zeit, Leben, Tod und Neubeginn

    Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn, die Gonella in jedem seiner Bilder verhandelt, sind der kontextuelle Bezug, der die Ausstellung zusammenhält und sie zu einem Ganzen gestaltet. Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist die direkt auf die größte Galeriewand aufgetragene Wandmalerei, die eine monumentale Ruinenlandschaft zeigt:

    Umgestürzte Säulen, Jahrhunderte alte Zeugen, die bereits alle Bilder der Lebenserzählung gesehen haben, die in den Gemälden aufgefächert wird. Auch jene Bilder, die diese Lebenserzählung bis zu ihrem Ende noch bereithalten wird, werden sie begleiten. Vom Wandgemälde eingefasst sind zwei kleine Leinwände:

    Dem Guardian of the Sun, einem gelben Vogel, der mehrfach in den Bildern auftaucht, ist der Guardian of the Night entgegen gesetzt, eine unheimliche, in sich ruhende Figur ohne Gesicht, umhüllt von einem verzerrten Schachbrettmuster.

    Es wundert nicht, dass Giuseppe Gonella auf das Schachspiel verweist, Paraphrase auf die Gesellschaft zugleich, auf Partien um Leben und Tod, um das Dunkle der Nacht zu versinnbildlichen.

    Solche Gegensätze, wie sie sich in Unter the Skin of the Sea andeuten, finden sich im Zusammenspiel der Gemälde häufiger. Jeder dieser Gegensätze lädt dazu ein, sich seinem Spannungsfeld auszusetzen.

    Hier eine stillende Mutter, Sinnbild der Lebensspenderin, doch eine Art Cyberkreatur, dort die Andeutung des mythischen Fabelwesens Ouroboros, das sich selbst genügt: "Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz".

    Eine trostlose Endzeitlandschaft

    In einem anderen Gemälde, Reassuring Horizons, schreitet eine in ein transparentes Regencape gewandete Gestalt durch eine trostlose Endzeitlandschaft, während sich in Sunny Side Up mehrere Menschen in paradiesischer Nacktheit um einen mächtigen Baumstamm gruppieren.

    Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder, die Erinnerungen und Emotionen evozieren. Manchmal erwachsen aus diesen Linien grelle Flächen, Farbfragmente, die zusammengesetzt den Grund ergeben, auf dem Gonella Figuratives zumeist nur andeutet.

    Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet, stattdessen sind sie häufig sich selbst überlappend und durchscheinend dargestellt, wie in den beiden Gemälden In the Same Breath #1 und #2, als seien sie nicht wirklich gegenwärtig, sondern im Übergang zwischen den Zeiten begriffen.

    So vereinen die meisten Bilder Giuseppe Gonellas mehrere Momentaufnahmen, die zeitlich nicht zu fassen sind. Dieses Wechselspiel aus Endlichkeit und Unendlichkeit erweitert das Spannungsfeld der inhaltlichen Gegensätze um eine apokalyptische Dimension

    In seinen Bildern gibt es ein Überleben

    Stellvertretend für den Betrachter ist es der Hofnarr in Portrait of the Court Jester Gonella – Tribute to Jean Fouquet, der sich der Wucht dieser Bilder aussetzt, und dem der Schrecken buchstäblich ins bleiche Gesicht gezeichnet ist.

    Es ist – wie auch in Mente locale, wieder eine verstörende Landschaft – kein gutes Ende, das Gonella andeutet, und es fällt nicht leicht, sich dem zu stellen.

    Einziger Trost: In seinen Bildern gibt es ein Überleben, auch wenn es nicht das der Menschheit zu sein scheint.

    Man wünscht sich zurück unter Wasser, Under the Skin of the Sea, in die traumverlorene Stille mit ihren bunten, pulsierenden Partikeln, aus der das Leben entsteht, in der Hoffnung, dass die Evolution einen anderen Weg einschlägt und sich die friedliche, paradiesische Vision, die Giuseppe Gonella ebenfalls darzustellen vermag, durchsetzt.

    © Helge Baumgarten, Berlin

    Giuseppe Gonella – De aeterno reditu, Malerei

    Egbert Baqué Contemporary Art

    Fasanenstraße 37

    10719 Berlin

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Die Karibik zaehlt zu den attraktivsten Unterwasserrevieren der Welt
Michael Clarke, Group Director Watersports bei Sandals und Beaches Resorts
    Tauchguide für die Karibik
    5 Fragen an Michael Clarke, Group Director Watersports bei Sandals & Beaches Resorts

    Michael Clarke, Group Director Watersports bei Sandals & Beaches Resorts, erzählt im Interview alles über den bewussten Umgang mit der fragilen Meeresflora und -fauna, verrät seine persönlichen Hotspots in der Karibik und erklärt, warum Urlaubsgäste stets sorgenfrei abtauchen können.

    Wann ist die beste Jahreszeit für Taucher in der Karibik?

    Es kommt ganz darauf an, was man sehen möchte! Im Winter zum Beispiel schwimmen jede Menge Wale rund um die Turks- und Caicosinseln. Im Sommer hingegen ist das Wasser in der Karibik wärmer, ruhiger und klarer.

    Damit sinkt das Risiko eines „no dive day“, in der Regel aber sind die Fische dann auch kleiner. Grundsätzlich gibt es in der Ostkaribik nicht so viele Großfische, aber umso farbenfrohere Exemplare.

    Auf Barbados kann man das ganze Jahr hindurch Schildkröten beobachten. Dort ist die zweitgrößte Population von Echten Karettschildkröten in der Karibik beheimatet.

    Wo finden Unterwasser-Liebhaber die besten Riffe und die aufregendsten Wracks?

    Für Wracktaucher findet sich in der Karibik kaum eine bessere Location als Grenada. Es liegen allein sieben korallenbewachsene Wracks rund um die Insel, eines davon ein ehemaliges Kreuzfahrtschiff, nur etwa fünf Minuten vom Sandals Grenada Resort & Spa entfernt, in 30 bis 40 Metern Tiefe. Die schönsten Riffe haben St. Lucia, die Turks- und Caicosinseln sowie die Bahamas.

    Was sind die wichtigsten Dos und Don‘ts für Taucher unter Wasser?

    Erste und wichtigste Regel: niemals ohne seinen Buddy tauchen. Fische oder andere Lebewesen zu berühren ist absolut verboten, das gilt auch fürs Riff. Es ist Tauchern weder erlaubt, darauf zu stehen, noch Korallen abzubrechen.

    Und last but not least: Ohne das Know-how der richtigen Atemtechnik darf man keinesfalls unter Wasser gehen. Unsere Dive Guides unterrichten ihre Schüler kompetent und trainieren sie dahingehend vor jedem Tauchgang. Alle Sandals Resorts bieten außerdem PADI-Kurztrainings für Anfänger an.

    Wenn es doch mal ernst wird: Warum müssen sich Taucher keinerlei Sorgen machen, so lange sie mit einem Tauchguide von Sandals & Beaches unterwegs sind?

    Wir sind nicht nur erfahren, sondern kennen uns auch seit vielen Jahren bestens in den jeweiligen Locations aus. Pro Jahr unterrichten wir insgesamt 9.000 Tauchschüler und verzeichnen 33.000 Tauchgänge.

    Das Equipment ist stets auf dem neuesten Stand der Technik und wird ständig auf seine Funktionstüchtigkeit kontrolliert. Wir sind alle trainiert in Erster Hilfe, Zugänge zu Sauerstoff sind ebenso gewährleistet wie die kürzesten Wege zu Dekompressionskammern.

    Hand aufs Herz: Welcher Ort ist Ihr Favorit zum Tauchen in der Karibik?

    Mein bester persönlicher Spot ist Barbados mit dem Wrack der Stavronikita. Dort gibt es so viele verschiedene Dinge zu entdecken, unter anderem dank des klaren Wassers. Es ist für Anfänger ebenso geeignet wie für erfahrene Taucher und schon in 20 bis 30 Metern Tiefe sieht man Schulen von hunderten Fischen in allen Farben und Schildkröten, soweit das Auge reicht.

    Interview: Jessica Harazim/AHM PR

    Preisbeispiel: Bei Dertour kostet eine Woche im Sandals Emerald Bay auf den Bahamas ab 1.709 €/Pers. im DZ. Enthalten sind 7 Ü im Beach House Luxury Club Level Room, „Luxury Included“-AI-Verpflegung, Tauchen für zertifizierte Taucher sowie die Transfers ab/bis Flughafen.

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  • Dieter Falk sagt im Interview mit Michaela Boland den Freunden der Kuenste Jede Musik lebt von ihren Idolen
Dieter Falk an dem Platz wo er die großen Melodien komponiert 
Dieter Falk hat eine Professur an der Robert Schumann Hochschule in Duesseldorf
    MICHAELA BOLAND TRIFFT DIETER FALK
    Dieter Falk hat über 20 Millionen Platten verkauft - er sagt den Freunden der Künste, Musik muss anstecken

    Zweiter Teil des Exklusiv Interviews von Michaela Boland mit Dieter Falk für die Freunde der Künste.

    Als Produzent von PUR feierte er Millionenerfolge. Auch wenn er sich eher als Mann im Hintergrund versteht, verhalf er Künstlern wie Monrose, Jennifer Rush, Howard Carpendale, Gitte Haenning, DJ Ötzi, Pe Werner, Paul Young, Karel Gott, Katja Ebstein oder Marshall & Alexander mit Hits zum Triumph.

    Seit der Pro 7- Casting-Produktion "Popstars" im Jahre 2006 ist er auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt, denn dort fungierte er neben Nina Hagen und  Detlef D! Soost als Jury-Mitglied.

    Der Absolvent der Musikhochschule Köln, der im Rahmen des Projekts "Falk & Sons" mit seinen beiden Söhnen, Max und Paul, nach dem Debüt-Album "Celebrate Bach" nun mit "Toccata" schon die zweite Familien-Scheibe herausgebracht hat, hat seit diesem Wintersemester sogar eine Professur an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf inne.

    Dort will er dazu beitragen, die Nordrhein westfälische Regierungsmetropole als Medienstadt auch musikalisch weiter voran zu bringen.

    In seinem schönen Familienanwesen im Düsseldorfer Süden treffe ich den sympathischen Passions-Musiker, der im Gegensatz zu vielen anderen Showgrößen, die dies als "unsexy" empfinden, keinen Hehl aus seinem christlichen Glauben macht.

    MICHAELA BOLAND TRIFFT DIETER FALK

    Michaela Boland: Du hast in jedem Fall große Erfolge zu verzeichnen.

    Dieter Falk: Insgesamt sind es, so glaube ich, über 20 Millionen Platten, die die Künstler verkauft haben, die ich mal produziert habe. Damals wurde für 500.000 eine Platinscheibe verliehen. Viermal Platin für "Abenteuerland" von Pur bedeuteten zwei Millionen verkaufte Platten. Bei Monrose gab es aber schon für 300.000 verkaufte Platten Platin. Jetzt sind wir sogar bei 200.000 angekommen. Durch den Absatzrückgang wurden die Maßstäbe heruntergesetzt. Allein mit Pur habe ich schon ungefähr 15. Millionen Platten verkauft.

    Michaela Boland: Hier bei dir hängen etliche Platin-Scheiben an der Wänden. Bekommt man als Produzent neben den Künstlern üblicherweise  jedes Mal ebenfalls ein Exemplar ausgehändigt?

    Dieter Falk: Künstler, Produzent, manchmal auch Toningenieur oder -Meister, zusätzliche Komponisten und die wichtigen Leute der Plattenfirma sowie das Management.

    Michaela Boland: Ex-EMI-Legende, Winni Ebert, - Gott habe ihn selig - hatte in seinen Räumlichkeiten ebenfalls jede Menge Gold- und Platin-Platten an den Wänden hängen.

    Dieter Falk: Winni hat natürlich auch Sachen entdeckt und hat dann als A&R (Anm. d. Red: Artists and Repertoire) auch goldene Platten bekommen. Später war er ja dann auch Manager.

    Michaela Boland: Du hast viele Jahre mit Pur zusammengearbeitet. Hast du das Erfolgsalbum "Abenteuerland" auch mit komponiert?

    Dieter Falk: Nein, das habe ich aber auch mit arrangiert. Das ist vor allem eine Produktionsarbeit gewesen. Die Pur-Jungs komponieren nämlich auch selbst phantastisch. Das war zum Beispiel ein klassischer Fall, wo ich als Arrangeur beim Songaufbau Tipps gegeben habe. Das war über insgesamt elf Jahre ein glückliches Teamwork.

    Michaela Boland: Ist es heutzutage ratsam, im Hinblick auf die Musikrichtungen als Produzent breit gefächert zu sein oder sollte  man sich besser auf etwas spezialisieren?

    Dieter Falk: Tja, ich glaube, das muss jeder halten wie er möchte. Ich empfand es immer als interessant, ein breites Stilmischmasch zu produzieren. Es gab natürlich auch Sachen, die ich weder konnte, noch wollte. Zum Beispiel Volksmusik und Heavy Metal.

    Michaela Boland: Das hast du kategorisch abgelehnt?

    Dieter Falk: Ja, da war ich auch kein Experte für. Aber, poppiger Schlager war für mich nie ein Tabu. Ich habe ja auch Brings produziert, noch vor deren Karnevalszeiten. Das war eine harte Rockband und das hat großen Spaß gemacht. Auf der anderen Seite habe ich aber auch Nino de Angelo produziert, der eben eine tolle Stimme ist.

    Michaela Boland: Ab wann hast du Nino de Angelo produziert?

    Dieter Falk: Ab seinem Comeback. Das war "Schwindelfrei". Da waren einige erfolgreiche Sachen dabei. Wir haben drei LPs gemacht. Dann auch Karel Gott oder Nana Mouskouri. Das sind alles Menschen, da habe ich keine Hemmungen oder gar Aversionen, ganz im Gegenteil. Ich finde, wir haben tolle Sänger, auch in der Schlagerbranche. Und die erlebt ja gerade eine unfassbare Renaissance.

    Michaela Boland: Wem ist das zu verdanken?

    Dieter Falk: Jede Musik lebt von ihren Idolen. Von charismatischen Frontsängern oder Sängerinnen. Und vielleicht haben wir jetzt einfach auch den Glücksfall, dass mit Helene Fischer und Andrea Berg eben zwei Damen da sind, die diese Branche mitbestimmen, weil sie sehr beliebt und sehr gut sind. Man muss diese Musik privat ja auch nicht hören, aber, man sollte zumindest respektieren, dass sie wirklich ein gutes Entertainment machen. Gerade Helene Fischer macht sensationelle Shows.

    Ich bin jetzt auch nicht der, der privat Schlager hört, aber es gibt Songs von Helene Fischer, die sind einfach klasse produziert und gut komponiert. Man wird das noch sehen, denn ich glaube, dass sich das in den nächsten Jahren auch noch ein bisschen mehr in Richtung Pop entwickeln wird.

    Genauso wie man sieht, dass Robbie Williams als Pop-Interpret sich ein bisschen dem großen Mainstream öffnet, denn diese Swing-Platten sind ja nur ein Beispiel dafür. Es ist natürlich immer noch super anspruchsvoll und klasse gemacht, natürlich auch jazzig, aber die ganz großen Stars der anglo-amerikanischen Musikszene, die eher aus der Rock-Pop-Ecke kommen, öffnen sich nun dem großen Mainstream. Würde man jene Titel in Deutschland mit deutschen Texten machen, würde man es sofort als schlagerresque bezeichnen.

    Michaela Boland:  Kannst du ein Beispiel benennen?

    Dieter Falk: Gerade, wenn du dir auf der jetzigen Single-Auskopplung des Swingalbums von Robbie Williams einen deutschen Text vorstellst, dann ist das ein richtiger Schlager. Da sollte man auch mal ehrlich sein. Dieses Schubladendenken ist so typisch deutsch. Einteilung in: Das ist ein Schlager und das ist ein Popsong. Diese Probleme haben Amerikaner gar nicht.

    Michaela Boland: Gibt es hier möglicherweise eine ähnliche Differenzierung zwischen Schlager und Popsong wie einst der zwischen Volkslied und Kunstlied? Was sind die typischen Merkmale eines Schlagers?

    Dieter Falk: Ein Schlager ist ein Titel, der einschlägt. Er muss von der Melodie sehr nachvollziehbar und mit singbar sein. Die Haupttext-Hookline, also die Textzeile, muss ebenfalls sehr griffig sein. Beispiele der großen deutschen Schlager, und darunter sind viele Popsongs wie "Dein ist mein ganzes Herz", "Kribbeln im Bauch", "König von Deutschland", "Ich hab dich tausend mal betrogen", das sind alles Textzeilen, die super griffig sind oder gar "Komm mit mir ins Abenteuerland".

    Diese Textzeilen bleiben genauso griffig  wie eine musikalische Hookline innerhalb eines Refrains. Dann schlägt ein Song ein. Ob er ein poppiges, rockiges oder schlagerresques Arrangement hat, ist dann eigentlich eher zweitrangig. Wichtig ist einzig, dass die Melodie und die Haupttextzeile total kleben bleiben,

    Michaela Boland: Mit anderen Worten: Stilrichtungen sind dabei sich zu vermischen?

    Dieter Falk: Sagen wir mal so: Der Unterschied zwischen einem Schubert-Lied in der Klassik und einem Hoch-auf-dem-gelben-Wagen-Volkslied ist gar nicht mal so weit. Es gibt von Schubert Lieder, die sind total volksliedhaft.

    Michaela Boland: Beziehst du dich auf das Röslein?

    Dieter Falk: Das Röslein zum Beispiel oder auch Lieder von Schumann, die volksliedhaften Charakter haben. Die Unterscheidung dessen, was E- und U-Musik ist, ist ja ohnehin eher eine, die Fachleute vornehmen und nicht das Publikum. Denn das Publikum liebt Musik und denkt manchmal gar nicht so groß darüber nach, ob das nun E- oder U-Musik ist. Das war ohnehin eine Unterscheidung der 70er Jahre.

    Michaela Boland: Du hast mit vielen bekannten Leuten zusammengearbeitet. War das immer gleich leicht oder gab es auch Diven unter deinen "Schäfchen"?

    Dieter Falk: Ja, natürlich gibt es auch Diven. Und selbstverständlich gibt es auch skurrile Geschichten. Aber, das Spannende ist immer, dass man  musikalisch eine  Art kleine Ehe auf Zeit eingeht, wenn man jemanden produziert. Eine Platte dauert in der Regel drei Monate, manchmal länger, manchmal aber auch ein bisschen kürzer, und während dieser Zeit ist man wirklich ein Teamworker. Das funktioniert auch mit Kompromissen. Als Produzent ist man so eine Art Vermittler zwischen Künstler und Plattenfirma. Diese Situation ist nicht immer einfach.

    Ich habe das jetzt so viele Jahre gemacht, dass ich glaube zu wissen, welche Verhaltensweisen man an den Tag legen muss, um beiden Seiten gerecht zu werden. Mir ist wichtig, dass ich vor allen Dingen ein Dienstleister des Künstlers bin, denn der muss mit dieser Platte länger leben als ich als Produzent. Als solcher habe ich schon zwei oder drei Monate später wieder andere Aufgaben.

    Der Künstler muss mit dieser Platte anderthalb Jahre leben und sie promoten. Deswegen werde ich den Teufel tun und meinen Dickkopf durchsetzen. Ich versuche natürlich, dem Künstler gerecht zu werden und für ihn schöne Lieder zu schreiben. Dass ich das in den letzten Jahren nicht mehr so häufig gemacht habe, hat natürlich auch damit zu tun, dass ich auch auf zu neuen Ufern bin. Nach 35 Jahren in der Musikbranche ist auch wichtig, dass man versucht, jetzt, mit Anfang Mitte Fünfzig nochmal neue Kapitel aufzuschlagen.

    Michaela Boland: Mit welchen Künstlern hast du denn so alles gearbeitet? Ich sehe hier beispielsweise schon mal Andre Dietz (Anm. d. Red.: Schauspieler der Täglich-Serie "Alles was zählt")

    Dieter Falk: Wir waren zusammen beim "perfekten Promidinner". Auch mit Tom Beck (Anm. d. Red: "Alarm für Cobra 11") habe ich gearbeitet. Wir haben zusammen hier herum gejammt.  Außerdem Detlev Jöcker, der Kindersänger. Für ihn habe ich drei CDs gemacht. Jule Neigel war zum Songschreiben hier. Dann habe ich auch DJ Ötzi gemacht und Marshall & Alexander.

    Michaela Boland: Hast du ihr Album "Paradisum" produziert? Denn hierzu haben wir bei Freunde der Künste ein Interview mit Jay Alexander geführt.

    Dieter Falk: Ich habe diejenigen davor produziert. "Hand in Hand" und "Lovers forever".

    Michaela Boland: Du hast auch mit Daliah Lavi und Karel Gott gearbeitet. Was ist denn die "goldene Stimme aus Prag", Held meiner "Biene-Maja"-und "Fang-das-Licht"-Kindheit, so für eine Persönlichkeit?

    Dieter Falk: Ein Hammer-Typ! Er kam hierher, sah draußen ein grünes Kettcar mit Gummireifen, das richtig schnell fährt, war begeistert, rief, "oh,toll" und peste sogleich in einem Affenzahn hier bei uns über die Straße und du weißt, er ist über 70.

    Michaela Boland: Wird es noch weitere Zusammenarbeiten geben?

    Dieter Falk: Wenn es sich ergibt, gerne, denn es ist ein toller und super lieber Kerl. Ein echter Gentleman alter Schule. Er bringt immer Pralinen für meine Frau mit.

    Michaela Boland: Hier sehe ich noch unzählige weitere Künstler, die du produziert hast.

    Dieter Falk: Howard Carpendale, Brings, Francine Jordi, Jennifer Rush, Nektarios, Joja Wendt, der Pianist, Petra Zieger, eine Ex-DDR-Sängerin, Al Bano Carissi oder Paul Young.

    Michaela Boland: Wer denkt nicht gerne an seine Hits "Come back and stay", "Wherever I lay my hat" oder "Love of the common people" zurück?

    Dieter Falk: Das waren natürlich seine 80-er Hits. Wir haben vor acht Jahren "Rock swings" zusammen gemacht. Es war ein Swing-Album, das großen Spaß bereitet hat. Es ist so etwas, wie Paul Anka auch schon einmal gemacht hat: Rock mit Swing und Big Band. Ein tolles Projekt. Ich habe mir dazu den Band-Leader von Robbie Williams als Co-Arrangeur geholt.

    Michaela Boland: Habt ihr die Aufnahmen mit Big Band dann in deinem zweiten Studio in der Innenstadt durchgeführt?

    Dieter Falk: Nein, das haben wir in Holland gemacht. Ich habe auch einige Zeit in Holland gelebt.

    Michaela Boland: Du bist viel herumgekommen.

    Dieter Falk: Wir hatten ein zweites Haus an der Küste in Holland. Ich spreche ganz passabel holländisch, habe auch ein paar holländische Stars produziert und war sehr gerne da.

    Michaela Boland: Was waren die absoluten Highlights deiner Karriere?

    Dieter Falk: Das Paul Young Swing Album wegen der Big Band und was natürlich ein absoluter Meilenstein war, war  "Abenteuerland" mit PUR. Nicht nur weil es finanziell die spannendste Platte oder meist verkaufte war mit zweieinhalb Millionen Exemplaren, sondern auch musikalisch betrachtet. Die kannst du heute immer noch anhören.

    Michaela Boland: Nicht umsonst hat wohl auch die Werbung einst die Platte für sich entdeckt.

    Dieter Falk: Ja, "Abenteuerland" ist schon ein echtes Masterpiece. Sicherlich auch Pe Werner und "Kribbeln im Bauch".

    Michaela Boland: Hast du daran mitgeschrieben?

    Dieter Falk: Sie hat es komponiert. Doch es gibt eine Sache, die ich darüber nie vergessen werde: Wir hatten das erste Album, "Weibsbilder", zusammen gemacht. Dann hat der A&R-Chef der damaligen Intercord, Peter Cadera, dem ich sehr viel zu verdanken habe, Pe und mich ziemlich zusammengestaucht. Nachdem wir ihm Demos vorgestellt hatten, meinte er nur, "Ich höre keinen Hit".

    Pe war deswegen zunächst ein wenig niedergeschlagen. Doch am Ende hat genau dieses Zusammenstauchen sie noch in der Nacht dazu bewegt, "Kribbeln im Bauch" zu komponieren. Sie rief nachts bei mir an und sagte, dass sie so sauer auf den A&R-Chef sei. Als Pe es meiner Frau und mir also mitten in der Nacht vorspielte, waren wir total begeistert. Es war der Knaller. Schon einen Tag danach haben wir es arrangiert und schnell aufgenommen. Und das wurde ihr Hit.

    Michaela Boland: Kam in Folge dessen dann auch "Trostpflastersteine" von ihr?

    Dieter Falk: Ja. Das ist auch eine ganz tolle Nummer. Pe ist echt eine Sprachkünstlerin. Sie schreibt selbst Musik und Text. Klassisch: Singer and Songwriter. Wenn jemand so gut komponiert wie Pe Werner, werde ich den Teufel tun und mit komponieren. Klar, gebe ich auch mal meinen Senf dazu, wir haben drei LPs zusammen gemacht und verstehen uns immer noch gut.

    Michaela Boland: Ist es nicht die Regel, dass man sich danach noch gut versteht?

    Dieter Falk: Gut, dann gab es eine Trennung. Auch nach zehn CDs mit PUR. Eine Trennung ist dann immer auch traurig, aber wir sind so lange zusammen geblieben, das ist nicht die Regel. Heute werden Produzenten meist nach ein oder zwei CDs gewechselt. In der Regel arbeite ich mit meinen Künstlern recht lange zusammen. Auch mit Marshall & Alexander habe ich sechs Jahre lang gearbeitet. Insofern scheinen wir dann doch auch alle etwas richtig zu machen.

    Michaela Boland: Du bist vor kurzem 54 Jahre alt geworden. Wie hast du gefeiert?

    Dieter Falk: Meine Mutter ist genau an meinem Geburtstag verstorben.

    Michaela Boland: Das war mit Sicherheit hart.

    Dieter Falk:  Es war verrückt.

    Michaela Boland: Dein Pop-Oratorium als Musical-Vorstufe, "Die 10 Gebote", welches du gemeinsam mit Michael Kunze geschrieben hast, hatte seine Uraufführung in St. Gallen. Warum gerade in der Schweiz und  nicht in Deutschland?

    Dieter Falk: Das Pop-Oratorium war eine Auftragsarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland, damals auch noch mit initiiert von der damaligen Bischöfin, Margot Käsmann, die übrigens eine tolle Frau ist und viel bewegt hat. Es war ein Zufall. Das Theater in St. Gallen ist sehr rührig und hat eben sofort zugegriffen. Auch ist es in Europa eine der Hochburgen für Weltpremieren.

    Michael Kunze kannte darüber hinaus den Intendanten. Es läuft jetzt seit Februar 2013 sehr erfolgreich und geht noch bis Juni 2014. Wir hatten zuvor in deutschen großen Arenen die Runde gemacht und hatten 150.000 Zuschauer und 25.000 Mitwirkende. In jeder Veranstaltung hatten wir allein zweieinhalbtausend Chorsänger, die mitgesungen haben.

    Michaela Boland: Wie castet man die alle?

    Dieter Falk: Die castet man nicht. Man schreibt aus und dann bewerben sich Chöre. Daraus wurde eine richtige Sing-Bewegung. Bis heute wird das Ding einmal pro Woche irgendwo in Deutschland aufgeführt, aber in kleinem Rahmen. Das singen dann Jugendchöre, Schulchöre, Kirchenchöre, Gospelchöre und Altenchöre. Ich bekomme immer E-Mails, in denen beschrieben wird, wer es gerade wo aufgeführt hat. Also, das ist schon so eine Art Nachsingstück. Man könnte es "interaktives Projekt" nennen. Das ist natürlich schön und für Michael und mich sehr erfreulich. So ähnlich wollen wir es dann mit  dem "Luther"-Pop-Oratorium auch halten.

    Michaela Boland: Worin bestand der Reiz für dich, mal so etwas zu schreiben?

    Dieter Falk: Es hat sehr viel Spaß gemacht, einmal keine Dreieinhalb-Minuten-Hits schreiben zu müssen, die Radio-kompatibel sind, sondern mich auch mal musikalisch auszutoben. Mein Lieblingsmusical ist "Jesus Christ Superstar". In der Weise auch mal ein wenig wildere Titel auszuprobieren, war toll. Ich wollte schon ein poppiges Musical machen, was auch dem Musikgeschmack der jüngeren Leute entspricht.

    Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. Nachdem ich mich innerhalb der letzten vier bis fünf Jahre nun auch intensiv mit dem Thema Musical beschäftigt habe, ist dies ebenfalls ein großer neuer Arbeitsbereich geworden.

    Michaela Boland: Ist so etwas ein Angang im Sinne einer Hürde, wenn man es zum ersten Mal macht?

    Dieter Falk:  Ich hatte  große Lust darauf, daher  habe ich es nicht als Hürde empfunden. Ich habe mich hier eingeschlossen und daran gebastelt. Die ganzen Demos habe ich selbst eingesungen und anschließend sämtliche Schauspieler geholt, die es später singen sollten. Dann wurde es mit ihnen aufgenommen, also vorproduziert. Ich bin möglicherweise anders herangegangen als die klassischen Musicalkomponisten. Als Musikproduzent habe ich ja alle Möglichkeiten.

    Beispielsweise super Vorproduktionen zu machen, die schon toll klingen. Und wir mussten ja die 25.000 Chorsänger, die wir im Laufe der Jahre hatten, auch motivieren und das kann man am besten durch gute Musik und gute Produktionen schaffen. Die schickt man ihnen dann. Sie erhielten Noten dazu und haben dann alles eingeprobt.

    Wir haben dabei tatsächlich ganze Familien gehabt, die mit drei Generationen am Projekt teilgenommen haben. Beispielsweise elfjährige Kinder und deren Großeltern. Da wir im Vorfeld der Uraufführung schon ganze Demos oder CDs gemacht haben, war es für die Teilnehmer auch motivierend, daran mitzuwirken

    Michaela Boland: Würdest du dir auch zutrauen, ein klassisches Oratorium zu komponieren?

    Dieter Falk: Das würde ich mir schon zutrauen. Ich habe ja die ganze klassische Ausbildung. Es würde jetzt natürlich nicht die Kopie eines neo-romantischen Stücks. Wenn ich zum Beispiel alte Klassiker verpoppe oder verjazze, wie Bach, was ja immer ein Thema für mich war, denn ich habe ja beispielsweise auch schon Choräle verpoppt, dann tue ich das, indem ich die klassischen Momente nehme, aber dann mit Jazzmomenten versmische.

    Jeder hat da seinen eigenen Stil und ich habe ganz sicher auch meine eigene Handschrift. So würde ich Klassik nehmen, oder auch klassisch komponieren, aber eben mit den Einflüssen von Jazz bis Pop aus meiner Generation.

    Michaela Boland: Gemeinsam mit deinen beiden Jungs bildest du die Gruppe "Falk & Sons". Ihr variiert Stücke aus Klassik und Barock, insbesondere von Johann Sebastian Bach, und macht aus ihnen zeitgemäße poppige Musik. Wie konntest du deine Kinder für dieses Unterfangen gewinnen oder kam es sogar von ihnen?

    Dieter Falk: Nein, überhaupt nicht. Es kam nicht von ihnen. Letztlich aber auch nicht von mir. Unsere Söhne erhielten beide Klavierunterricht und haben fast nie geübt. Meine Frau und ich wollten sogar fast schon die Reißleine ziehen. Das werden sicherlich viele Eltern kennen. Man fängt mit einer Stunde Klavierunterricht in der Woche an und übt eine halbe Stunde am Tag. Daraus werden dann irgendwann mal gnädige fünf Minuten.

    Im Zuge von G 8, wo die Kinder heutzutage ja immer länger in der Schule sitzen, ist es mit der Musikerziehung natürlich auch immer schwieriger. Wir haben dann gesagt, dass es sich gar nicht mehr lohne, da beide nicht übten. Dann kam jedoch ein befreundeter Theaterdramaturg aus meiner Heimatstadt  und lud mich dazu ein, gemeinsam mit meinen Söhnen im Apollo Theater in Siegen vorbeizukommen und vier Titel für ein Schulkonzert zu machen. Das haben wir gemacht und ab dem Moment haben meine Kinder erfahren, was es heißt, auf der Bühne zu stehen und Bühnenluft zu schnuppern. Das ist jetzt sechs Jahre her.

    Michaela Boland: Blut geleckt?

    Dieter Falk: Ja, sie haben wirklich Blut geleckt und ab diesem Moment haben sie auch angefangen wieder zu spielen und zu üben. Seither gibt es eigentlich Falk & Sons. Der Weg ist das Ziel. Wenn du weißt, wofür du übst, dann übst du auch viel leichter und zielgerichtet. In 2011 haben wir dann bei Universal das erste Album herausgebracht, jetzt gerade das zweite gemacht. So haben wir natürlich immer wieder ein bisschen mehr erreicht. Die Karriere entwickelt sich und der Spaß bleibt. Vor allem weil wir sehr viel live spielen.

    Michaela Boland: Wie oft seid ihr da unterwegs?

    Dieter Falk: Wir spielen 40-mal im Jahr irgendwo. Morgen spielen wir bereits zum dritten Mal in Folge bei der Kanzlerin anlässlich der Weihnachtsfeier der CDU-Fraktion und der Regierung. Da spielen wir dann in Berlin im Tipi. Das sind natürlich Highlights. Davon lebt dann auch die musikalische Arbeit.

    Michaela Boland: Das klingt glücklicherweise nach einem ausgesprochen guten Verhältnis zwischen Vater und Söhnen.

    Dieter Falk: (lacht) Ja, klar. Das gehört dazu. Das Schöne ist, wenn man so viele Konzerte miteinander spielt, verbringt man viel Zeit miteinander. Die nächtlichen langen Rückfahrten auf deutschen Autobahnen, wenn man in Bremervörde, am Arsch der Welt oder in Greifswald gespielt  hat, dann kann man die ganze Fahrt über quatschen und kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Familie ist uns sehr wichtig, daher verbringen wir auch viel Zeit miteinander. Auch haben wir viele Gäste, die meistens nicht nur mit meiner Frau und mir befreundet sind, sondern auch mit meinen Söhnen.

    Michaela Boland: Wie schaffst du es bei all deinen Mega-Erfolgen immer so geerdet zu bleiben?

    Dieter Falk: Ich bin immer ein Mann im Hintergrund gewesen. Vielleicht bin ich durch Popstars mal ein bisschen in den Vordergrund gerückt. Sicher taucht ab und zu auch mal das Fernsehen hier auf und macht O-Töne, aber ich bin kein Star in dem Sinne wie es andere sind. Klar kennen mich mehr Leute als andere, trotzdem bin und bleibe ich als Komponist und Musikproduzent eher jemand, der hinter dem Mischpult ist.

    Michaela Boland: Nichts desto trotz ein ausgesprochen erfolgreicher Jemand hinter dem Mischpult.

    Dieter Falk: Ja, aber was heißt erden? Ich komme aus einfachen Verhältnissen. Meine Mutter und mein Vater haben beide nicht studiert. Wir waren nicht  gerade der sogenannte Intellektuellen-Haushalt. Doch wir Söhne haben beide studiert und aus uns ist etwas Ordentliches geworden. Aber, ich weiß, wie ich angefangen habe und das erdet einen sowieso.

    In unserem Bekanntenkreis haben wir zwar viele Freunde in der sogenannten Showbranche, aber ebenso viele Freunde in ganz normalen Berufen. Meine Frau ist Grundschullehrerin, das erdet dich auch total, das sage ich dir (lacht). An einer Brennpunktschule, wo du auf der einen Seite privilegierte Familien hast, die ihre Kinder dort einschulen, doch interessanter Weise ebenso viele Migrantenkinder. Das mischt sich super, doch hat ganz eigene Befindlichkeiten. Dann bin ich ja auch Botschafter für die Arche. Wenn du dann siehst, was dort stattfindet, dann erdet dich das ebenfalls automatisch.

    Michaela Boland: Seit diesem Wintersemester hast du auch regelmäßig mit jungen Menschen zu tun, denn du hast an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf eine Gastprofessur mit dem Schwerpunkt Musikproduktion und Populargesang inne. Wie oft bist du da zur Zeit im Einsatz?

    Dieter Falk: Aktuell hatte ich jetzt gerade einen ganzen Samstag lang einen Crash-Kurs-Workshop mit den Kirchenmusikern. Mehrere Stunden am Stück. Da ging es dann darum, dass ich Kirchenmusikern Pop Piano- und Gospel Piano beibringe. Meine Botschaft ist die: Ein klassisches Studium ist total wichtig, aber es ist heutzutage genauso wichtig, dass man zweigleisig fährt.

    Damit du auch als Kirchen- oder als Schulmusiker nicht nur vor einer Klasse oder in der Kirche sitzt und "Großer Gott wir loben dich" an der Orgel spielst, sondern, dass du auch "Oh happy day" authentisch am Klavier spielst und nicht nur so von Noten herunter liest. Es muss grooven, der große Zeh muss mitwippen, wenn du Klavier spielst.

    Und wenn du eine Kirchengemeinde zum mitsingen eines Liedes begeistern willst, dass du es auch swingig umsetzen kannst. Musik muss anstecken und das ist so viel leichter, wenn es Groove und Swing hat. Das brauchen Kirchenmusiker auch heutzutage. Das ist ein Teil meiner Aufgabe im Rahmen dieser Professur.

    Michaela Boland: Kann man bemessen wie viele Wochenstunden du gibst.

    Dieter Falk: Es ist eine halbe Gastprofessur, das heißt neun Semester-Wochenstunden. Die verteile ich auf Blöcke. Dann sitze ich vor Kirchenmusikern, aber auch vor kommenden Musikproduzenten. Es gibt ja in Düsseldorf diese einzigartige Möglichkeit am Institut für Musik und Medien, IMM, unter anderem auch Musikproduzent zu werden. Toningenieur und Musikproduzent, das nennt sich dann Ton- und Bild-Studium und Musik und Medien.

    Das ist schon eine spannende Ausbildung. Sie müssen nämlich sowohl künstlerisch als auch technisch gut sein. Da helfe ich jetzt meinen Professoren-Kollegen, dass man auch die Produktionen, die diese jungen Studenten machen, unter Marktbedingungen bewertet, zumal ich ja mit einem Fuß in der Branche auch noch am Puls des Marktes bin. Ich kann den Leuten daher relativ authentisch  sagen, das, was ihr macht, hat meines Erachtens eine Chance oder nicht. Die guten Studenten empfehle ich dann auch der Branche gleich weiter.

    Michaela Boland: Dann bist du auch eine Art Türöffner?

    Dieter Falk: Ich versuche es. Den guten Leuten werde ich natürlich sagen, "Ihr komponiert gut, ihr solltet euch unbedingt mal bei diesem oder jenem A&R oder Verleger melden, denn ihr seid wirklich talentiert". Das ist so ein bisschen meine  Funktion.

    Michaela Boland: Gab es darüber hinaus noch ein persönliches Anliegen für dich, die Professur anzutreten?

    Dieter Falk: Diese Gastprofessur ist ja von der Stadt Düsseldorf finanziert und nicht vom Land NRW. Mir ist wichtig, dass man etwas für die Musikszene der Stadt Düsseldorf, die ja nach den Toten Hosen oder Kraftwerk noch nicht so richtig viel hervorgebracht hat, tut.

    Michaela Boland: Doro Paesch kommt doch auch hierher.

    Dieter Falk: Ja, aber das sind die großen Alten, um es mal so zu sagen. Man sollte hier etwas für die Szene tun. Ich veranstalte ja auch ab und zu ein Nachwuchsfestival mit dem Titel "Ton-Talente", in der Tonhalle. Ich möchte, dass man die Leute, die da in der Stadt Musik machen, mit den Studenten aus der Musikhochschule zusammenbringt, mehr Teamwork durchführt, mehr Synergie und Networking betreibt.

    Michaela Boland: Düsseldorf soll ohnehin als Kreativstandort im Hinblick auf Musik gefördert werden. Welche weiteren Ansätze sind neben deiner Arbeit dafür noch vonnöten?

    Dieter Falk: Ich bin natürlich weit davon entfernt zu sagen, ich sei der Allein-Selig-Machende für das Betreiben, die Medienstadt Düsseldorf musikalisch weiterzubringen. Es gibt ja viele Leute, die an der Front arbeiten, Düsseldorf auch  musikalisch ein bisschen nach vorne zu bringen. Düsseldorf ist eine Museumsstadt, eine Kunststadt, eine Werbe-Agentur-Stadt, eine Medienstadt. An der Musikszene kann noch etwas getan werden.

    Da bin ich einer von mehreren, die daran arbeiten, dass das so wird. So war der Eurovision Song Contest eine riesen Nummer. Darauf aufbauend kann man etwas für die Musikszene hier tun. Das fängt damit an, dass man auch Lobbyarbeit betreibt, dass beispielsweise neue Proberäume gebaut werden und. Aber das Rathaus weiß das und ist da bereits auf einem sehr guten Weg, wie ich finde.

    Michaela Boland: Interessierst du dich für bildende Kunst?

    Dieter Falk: Ja, ich gehe sehr gerne in Museen. Ich liebe Popart. Meine Frau ist auch an Malerei interessiert. Sie malt auch selbst ein bisschen. Da wir lange in Holland gelebt haben, kennen wir die Museen in Amsterdam alle in und auswendig. Wenn wir reisen, und das tun wir ganz gerne und viel, sind wir in den Städten eigentlich auch immer in den einschlägigen Museen. Ob in New York oder in London, da sehen wir uns Ausstellungen an, die wir sonst nicht mitkriegen. Köln ist überdies auch eine ganz tolle Museumstadt, wie Düsseldorf auch. Das ist auch Teil unseres Freizeitprogramms.

    Michaela Boland: Was liest du zurzeit?

    Dieter Falk: Ich bin natürlich absoluter Thriller-Fan. Ich habe gerade von Joe Nesbo "Koma " gelesen. Eigentlich alle Jo Nesbos wie alle Stieg Larssons.

    Michaela Boland: Wie läuft es konkret ab, wenn jemand sich bei dir meldet und dich bittet, einen oder mehrere Songs zu schreieben und zu produzieren?

    Dieter Falk: Viele kenne ich ja auch schon, wenn sie anrufen und fragen, "hast du einen Song für mich". Aber, wenn ich jemanden noch nicht kenne, dann lade ich den- oder diejenige ein, ich setze mich hier ans Klavier und wir jammen ein bisschen. Oft ist es ja auch so, dass die Künstler auch selbst musikalische Ideen haben. Dann ist es ganz gut, wenn man es dann zusammen macht. Ich mache das super gerne im Teamwork.

    Zum Beispiel die Schlagersängerin, Francine Jordi, deren letztes Album ich gemacht habe und die in der Schweiz ein großer Star ist, kommt hierher und wir setzten uns einfach ans Klavier und wir schreiben zusammen. Oder sie kommt auch schon mit fertigen Songs und die arrangiere ich dann.

    Bei mir ist es keine Pflicht, dass ich alles selbst geschrieben haben muss. Bei meinen größten Produzentenerfolgen, wie beispielsweise bei PUR war es ja auch so, da war ich nicht als Komponist beteiligt. Dass ich jetzt mehr komponiere hat vor allen Dingen mit den Musicals zu tun. Das sind dann meine Projekte und auch meine Ideen.

    Michaela Boland: Lieber Dieter, vielen Dank für dieses ausführliche Gespräch und viel Erfolg auch weiterhin für die Zukunft.

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  • Auch der Zugang zu einer Premium Airport Lounge wie der Al Reem Lounge in Abu Dhabi ist über Holiday Extras für jeden Reisenden buchbar
Jerome Danglidis CEO Continental Europe von Holiday Extras
    Geheimnis der Reisebranche
    Airport Lounges - Interview mit Holiday-Extras-CEO Jerome Danglidis

    Die Zeit am Flughafen vor dem Abflug oder beim Zwischenstopp ist für viele Reisende das Gegenteil von Erholung – während Business- oder First-Class-Passagiere es sich in einer Lounge gut gehen lassen. Was viele nicht wissen:

    Ein Aufenthalt dort ist über Holiday Extras ganz unkompliziert und günstig buchbar. Der Münchner Spezialist für Reise-Extras vermittelt Zugang zu mehr als 140 Lounges weltweit.

    Doch was gilt es zu beachten, wenn man erstmal drin ist? Vielflieger und Holiday-Extras-CEO Jerome Danglidis gibt im Interview hilfreiche Tipps für Lounge-Neulinge.

    Herr Danglidis, wenn man nicht gerade Vielflieger-Status genießt oder ein Flugticket für die Business Class besitzt: Wie einfach ist es, in eine Flughafen-Lounge zu kommen?

    Airport Lounges sind das vielleicht bestgehütete Geheimnis der Reisebranche. Der Zutritt erfordert weder einen Vielfliegerstatus noch eine spezielle Kreditkarten- oder Lounge-Mitgliedschaft.

    Die Lounge ist im Reisebüro und unter www.holidayextras.de online buchbar. Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Fluggesellschaft man fliegt oder in welcher Klasse.

    Rucksackreisende, Single Traveller oder Familien-Trip: Für wen eignet sich eine Airport Lounge am besten?

    Eine Airport Lounge ist ein Ruhe- und Entspannungsbereich fern von den Massen an Urlaubern und Geschäftsreisenden in Flugterminals und an Gates. Ein Aufenthalt eignet sich für Privat- oder Businessreisende, mit oder ohne Begleitung.

    Was erwartet mich in einer Lounge?

    Bequeme Sitzgelegenheiten, unbegrenzt Speisen und Getränke, oft auch eine offene Bar mit alkoholischen Getränken. Es gibt kostenlos WLAN, Zeitungen und Zeitschriften, außerdem reichlich Ladesteckdosen und vor allem einen ruhigen Bereich, in dem Sie gelassen auf Ihren Flug warten oder schlafen können.

    Lounges sind meist deutlich ruhiger und weniger frequentiert als Flugsteigbereiche. Einige verfügen über Duschen und sogar Spas.

    Kinder sind am Flughafen erfahrungsgemäß sehr aufgeregt – dürfen sie trotzdem mit in die Lounge? Gibt es dort einen spannenden Zeitvertreib für Kids auf Reisen?

    Sie bieten ein sicheres und übersichtliches Umfeld für Kinder. Dort steht eine Auswahl an Zeitschriften, Malbüchern und Fernsehsendern zur Verfügung. Zahlreiche Lounges haben einen ausgewiesenen Kinderbereich.

    Aber sie sind natürlich kein Spielplatz: Eltern sollten dafür Sorge tragen, dass sich ihre Kids entsprechend verhalten.

    Hand aufs Herz: Gibt es in den Lounges einen Dresscode?

    Ja, es muss allerdings kein schicker Anzug sein – gepflegte Freizeitkleidung ist in Ordnung.

    Was sind absolute No-Gos in der Lounge?

    Auch wenn der Eindruck entsteht, dass es alles im Überfluss gibt, sollten Reisende keine Snacks oder Getränke für später in ihrem Gepäck verstauen. Was beispielsweise gar nicht geht: laut Musik hören.

    Kopfhörer sind selbstverständlich, Elektronikgeräte sollten in den Vibrations- oder Stummmodus geschalten werden. Lounges haben gewöhnlich eine gedämpfte Atmosphäre, deswegen sollten sich Besucher an die umgebende Lautstärke anpassen und nicht zu laut telefonieren.

    Es ist kein Verstoß gegen die Hausregeln, sich am Platz übermäßig auszubreiten, jedoch nicht gerade rücksichtsvoll. Erhöhter Alkoholkonsum ist ein absolutes No-Go. Man riskiert aus der Lounge verwiesen oder sogar vom Boarding ausgeschlossen zu werden.

    Was dagegen ist ein „Must-Do“ in der Lounge und darf auf keinen Fall fehlen?

    Die Airport Lounge bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihr Handy zu laden und die letzten E-Mails zu checken. Bei der Zwischenlandung nach einem langen Flug gibt es nichts Schöneres als eine heiße Dusche und ohne Hektik etwas zu essen.

    Einen riesigen Vorzug sehe ich darin, einen eigenen Sitzbereich zu haben und das Gepäck nicht immer mitnehmen zu müssen.

    Haben Sie weitere Tipps für den Lounge-Aufenthalt?

    Die Lounges sind sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich vorab über Ausstattung und Annehmlichkeiten. Größere, internationale Flughäfen haben meist mehr als nur eine Lounge. Wo befinden sich diese? Welche ist näher an meinem Flugsteig?

    Mein Tipp: Die Wartezeit am Airport lässt sich nicht nur bei Reiseantritt, sondern auch beim Zwischenstopp oder vor der Rückreise entspannt in einer Lounge verbringen.

    Interview: Janina Reich/AHM PR

    Preisbeispiel: Die meisten Lounge-Aufenthalte sind zwischen zwei und vier Stunden buchbar, Gäste können bis zu zwei Tage vorher kostenlos stornieren. An deutschen Flughäfen wie beispielsweise in Leipzig sind drei Stunden ab 19,90 €/Pers. zu haben. Während eines Layover in Abu Dhabi kostet die dreistündige Nutzung der „Al Reem Lounge“ (Premium) ab 39 €/Pers.

     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Der Kuenstler Andreas Piel entwirft stimmungsvolle Weihnachts-eCards
Nostalgisch und liebevoll gestaltete eCards aus dem Atelier des Kuenstlers Andreas Piel
Alle Grußkarten sind animiert und erzaehlen eine kleine mit Musik untermalte Geschichte
    verzaubert Groß und Klein
    Der Künstler Andreas Piel entwirft stimmungsvolle Weihnachts-eCards

    Wer seinen Lieben, seinen Freunden und der Familie auf der ganzen Welt zu Weihnachten einen ganz besonderen Gruß schicken möchte, wird die nostalgisch und liebevoll gestalteten eCards aus dem Atelier des Künstlers Andreas Piel (www.bewegte-grusskarten.de) lieben.

    Alle Grußkarten sind animiert und erzählen eine kleine mit Musik untermalte Geschichte, die von Zeit zu Zeit ein Eingreifen des Beschenkten einfordert.

    Diese Karten muss man einfach mögen, denn die Geschichten sind witzig und gleichzeitig stimmungsvoll erzählt, und man möchte sie sich immer wieder neu ansehen. Sie vermitteln eine ruhige und heile Welt, die im hektischen und manchmal kalten Alltag allzu häufig verloren geht.

    Der individuelle Gruß des Absenders kommt natürlich auch nicht zu kurz, denn am Ende jeder Karte hat dieser die Möglichkeit, einen Grußtext von beliebiger Länge zu verfassen, die jedem Weihnachtswunsch eine ganz persönliche Note verleiht.

    Die Motive erscheinen so leicht und beschwingt, dass man leicht übersieht, wie viel Arbeit und Liebe in der Gestaltung einer einzigen dieser animierten eCards steckt. Der Künstler selbst erzählt in einem Radio-Interview mit dem Deutschlandfunk im Jahr 2010, dass er an einer Karte zwei Wochen lang täglich zehn bis zwölf Stunden arbeitet, bis er mit dem Ergebnis zufrieden ist.

    Diese Faszination, die er und auch sein Team dabei in diese künstlerische Arbeit stecken, ist den Karten deutlich anzusehen und hebt sie aus der Masse heraus. Trotz dieser Professionalität steht der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund, denn die Karten werden nicht teuer an die Kunden verkauft. Vielmehr haben interessierte Besucher die Möglichkeit, für nur EUR 12,00 ein Jahr lang so viele Grußkarten zu versenden, wie sie möchten.

    So können sie immer wieder aufs Neue stöbern und sich auf regelmäßige Neuerscheinungen freuen. Weihnachtliche und viele weitere Motive und Themen für jede erdenkliche Gelegenheit sind auf der Webseite www.bewegte-grusskarten.de zu finden.

    Hier stehen Karten zu den Themen Umzug, Geburtstag, Muttertag, Geburt und Taufe und Silvester ebenso zur Wahl wie Halloween-Karten und Grußkarten anlässlich des Valentinstages. Auch die animierten Einladungskarten sind eine sehr schöne und nicht zuletzt umweltschonende Alternative zu gedruckten Karten.

    Andreas Piel ist gelernter Grafiker und Illustrator, der von Bonn in seine heutige Wahlheimat Hamburg zog. Hier scharte er ein kleines Team von Künstlern um sich, mit dem er seit 2008 die animierten Grußkarten entwickelt.

    Doch seine künstlerischen Ambitionen gehen weit über die Kreation von eCards hinaus. Bereits seit 1992 ist er als Verfasser und Illustrator zahlreicher Kinder- und Jugendsachbücher aktiv. Einige der von ihm verfassten Bücher sind mittlerweile in mehr als zehn Sprachen übersetzt worden.

    Verantwortlich:
    Claudia Roloff-Becker
    Pöppelmannstraße 35

    33739 Bielefeld
     

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  • 2018 reiste Tones And I  ins Surf Mekka Byron Bay um ihr Glueck als Straßenmusikerin zu probieren
    Tones & I ist 19 Jahre alt
    Tones And I, vom Surf-Mekka Byron Bay auf die Weltbühne

    Die australische Künstlerin Tones And I hat ein offizielles Video zu „The Kids Are Coming” veröffentlicht.  Gedreht unter der Regie von Alan Del Rio Ortiz (Blood Orange, Solange, Maggie Rogers), ist das Video ab sofort in ihrem YouTube-Kanal zu sehen.

    „The Kids Are Coming” ist der Titeltrack von Tones And I’s Debüt-EP, die jetzt bei allen Streaming-Plattformen erhältlich ist [Artwork / Tracklisting unten]. Die EP wird von Tones And I’s internationalem Smash-Hit „Dance Monkey” angeführt, der aktuell in Deutschland und neun weiteren Ländern der Welt auf #1 der offiziellen Single-Charts rangiert und bereits über 210 Millionen Mal gestreamt wurde.

    Ursprünglich von der australischen Halbinsel Mornington stammend, reiste Tones And I Anfang 2018 ins Surf-Mekka Byron Bay, um ihr Glück mit der Straßenmusik zu probieren. Gleich am ersten Tag wurde sie von riesigen Menschentrauben umringt.

    Tones kündigte ihren Job als Verkäuferin und entschied, Byron zu ihrem neuen Zuhause zu machen, wo sie für den Rest des Jahres in ihrem Van lebte, an ihrem Songwriting feilte und jedes Wochenende Straßenmusik machte.

    Heute sammelt „Dance Monkey“ über 30 Millionen Streams pro Woche und erobert die #1 der Streaming-Charts rund um die Welt. In Australien bereits 3-fach Platin-veredelt, führt „Dance Monkey“ seit nunmehr acht Wochen in Folge die dortigen Single-Charts an.

    Damit hat Tones And I einen neuen Rekord für die längste Zeit einer australischen Solo-Künstlerin auf #1 der ARIA Single-Charts aufgestellt und die bisherige, vor 32 Jahren aufgestellte Bestmarke von Kylie Minogue mit „Locomotion“ geknackt.

    The Kids Are Coming enthält außerdem „Never Seen The Rain” und die Durchbruch-Single „Johnny Run Away“, die Tones And I ursprünglich bei „Unearthed“ einstellte, einer Plattform von Australiens führendem Radiosender Triple J zum Entdecken von Indie-Musik.

    Binnen zwölf Stunden schaffte es der Song ins Programm von Triple J, deren Moderatoren ihn zu einem „Hottest 100“-Kandidaten erklärten. Im März wurde der Track zum meistgespielten Song des Senders und hielt diese Position für zwei aufeinanderfolgende Wochen, wenig später gefolgt von 2x Platin durch die ARIA.

    Seit September ist Tones And I auf einer ausverkauften Headlinertour quer durch Australien, bei der sie diverse Konzerte in 800er-Venues spielt. Im Herbst kommt die Künstlerin auf ihre erste – ebenfalls schon jetzt komplett ausverkaufte – Headlinertour in Europa und spielt auch zwei Konzerte in Deutschland:

    07.11. Berlin, Maze 

    08.11. Köln, Stereo Wonderland

    Zu den weiteren Stationen der Tour zählen London (wo aufgrund der großen Nachfrage eine zweite Show angesetzt wurde), Rotterdam und Amsterdam, gefolgt von Tones And I’s mit Spannung erwartetem US-Debüt mit Konzerten in New York City und Los Angeles im November.

    Im heimischen Australien brach Tones And I kürzlich den Rekord als größter Opening Act in der Geschichte von Splendour In The Grass: zu ihrem Mittags-Set kamen nicht weniger als 20.000 Zuschauer. Triple J kommentierte zu der Performance: „Tones And I hat die australische Musik auf die Agenda gebracht. Kommt an Bord – oder ihr kommt bald nicht mehr mit.“

    BIO

    Ursprünglich von der australischen Halbinsel Mornington stammend, reiste Tones And I Anfang 2018 ins Surf-Mekka Byron Bay, um ihr Glück mit der Straßenmusik zu probieren. Gleich am ersten Tag wurde sie von riesigen Menschentrauben umringt.

    Tones kündigte ihren Job als Verkäuferin und entschied, Byron zu ihrem neuen Zuhause zu machen, wo sie für den Rest des Jahres in ihrem Van lebte.

    In 2019 erlebte Tones bisher ein gewaltiges Durchbruch-Jahr, beginnend mit ihrer Debüt-Single „Johnny Run Away“, die am 1. März veröffentlicht wurde.

    Unterstützt vom „Unearthed“-Programm von Australiens führendem Radiosender triple j und einem beispiellosen Support durch die wichtigsten Moderatoren des Senders, entwickelte sich der Track dort schnell zum meistgespielten Song und hielt diese Position für zwei aufeinanderfolgende Wochen.

    Wenig später nahmen Radiosender rund um die Welt „Johnny Run Away“ ins Programm auf, das in Australien derweil Platin-Status erlangte und bis auf #12 der offiziellen Single-Charts kletterte.

    Die zweite Veröffentlichung „Dance Monkey“ knüpfte nahtlos an den Erfolg des Vorgängers an. Der Song lief bei triple j auf High Rotation, wurde weltweit von Radiosendern gespielt, galoppierte in die Top 10 der australischen Single-Charts, auf #1 der Shazam Charts und hat Gold-Status in Australien. Zusammengenommen haben „Johnny Run Away“ und „Dance Monkey“ mehrere zehn Millionen Streams angehäuft und täglich kommen über 1 Million hinzu.

    Kürzlich brach Tones den Rekord als größter Opening Act in der Geschichte von Splendour In The Grass: zu ihrem Mittags-Set kamen nicht weniger als 20.000 Zuschauer. Wenig verwunderlich, dass auch ihre von triple j präsentierte National EP Tour binnen Tagen ausverkauft war.

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  • Kuenstler vorgestellt Die beiden Musiker Bobo und Herzfeld verschreiben sich ganz dem Geist der Romantik
Bobo und Herzfeld praesentierten Liederseelen
Bobo und Herzfeld auf den Pfaden deutscher Dichtung
Bobo und Sebastian Herzfeld mit Liederseelen
Album Liederseelen
    auf den Pfaden deutscher Dichtung
    Künstler vorgestellt: Die beiden Musiker Bobo und Herzfeld verschreiben sich ganz dem Geist der Romantik

    Waren es auf dem Vorgängeralbum "Lieder und Liebe und Tod" vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik, denn hier finden sie ihre spirituelle Heimat.

    Ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist. Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorff auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges in unsere heutige Zeit.Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte

    Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren.

    Die Seelen der Lieder wandern, sie tragen schwer, sie gründen tief und erheben sich doch zuletzt. Ihnen haben sich Bobo und Herzfeld an die Fersen geheftet und nähern sich ihren Sehnsuchtsgründen auf völlig eigenständige Weise.

    Dabei klingen ihre Vertonungen so bekannt und vertraut, als seien sie in den Gedichten schon seit jeher verankert. Sie stellen sich den starken Gemütsempfindungen, geben der Sinnlichkeit nach und erfinden neu, ganz wie die Poeten, deren Texten sie sich gewidmet haben.

    Ihrer musikalischen Umsetzung haftet ein Zauber der Zeitlosigkeit an. Indem sie dem Klang der Worte lauschen, reflektieren und entwickeln sie eine berührende und intensive musikalische Poesie.

    Herzfeld gestaltet sein Instrumentarium, insbesondere das Klavier, mit phantasievollen Präparationen immer wieder neu. Bobos klare und aufrichtige Stimme trägt die Melodien, denen es gelingt, Altbekanntes, Vertrautes zu finden, und Neues, Unentdecktes als Ahnung, als Schwingung hörbar zu machen.

    So können sie es sogar riskieren, das wundersam schwere "Ich bin der Welt abhanden gekommen" von Friedrich Rückert, das wir als Lied von Gustav Mahler kennen, neu zu vertonen. Und das Wagnis gelingt in aller Schlichtheit.

    Bobo und Herzfeld erwecken die Lieder und Texte zu neuem Leben, geben ihnen ihre Magie zurück, lassen sie schwingen. Uns schenken sie eine Ahnung von Tiefe. Wir wollen lauschen.

    Bobo wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/ Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte.

    Später studierte sie in Weimar Gesang und zog dann nach Berlin, wo sie ihre Band Bobo in White Wooden Houses gründete, die mit ihrem melodiösem Gitarren Pop bald bekannt wurde.

    Zahlreiche Konzerttourneen, weitere Alben und Kollaborationen mit verschiedensten Künstlern gaben ihrer stimmlichen Vielseitigkeit immer wieder neuen Ausdruck, international ist ihre Stimme als Rammsteins Engel bekannt.

    In den letzten Jahren entdeckte sie ihre Liebe für deutsches Liedgut, mit dem sie auf sehr eigene Weise eine Brücke zu ihren musikalischen Ursprüngen schlägt.

    Der aus Halle/Saale stammende Sebastian Herzfeld lernte als Kind mehrere Instrumente und spielte schon bald in verschiedenenJazz Bands. Später studierte er an Berliner Musikhochschule Hanns Eisler Bass.

    Im Zusammenspiel mit Musikern der internationalen Jazz und Weltmusikszene entwickelte er seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnliche Rhythmen.

    Im Laufe der Jahre wandte er sich dann immer mehr der Komposition von Theater - und Filmmusik zu. Als jahrelanger musikalischer Leiter des "Neuen Theater" und als Gast an vielen Theatern Deutschlands, ua. des Berliner Ensembles, komponierte er zahlreiche Schauspielmusiken, die von seinem unverwechselbaren Sound auf dem präparierten Klavier, das er oft gleichzeitig zum Harmonium spielt, geprägt sind.

    Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt "Lieder von Liebe und Tod" entwickelte,

    bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten, wofür sie 2008 den Deutschen
    Weltmusikpreis bekamen.

    UWE KERKAU

     

     

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Kunst - Videogalerie

  • Tones And I ist 19 Jahre alt und heißt mit buergerlichem Namen Toni Watson
    Tones & I ist 19 Jahre alt
    Die 19-jährige Tones & I zu The Kids Are Coming

    On top habe ich noch ein paar Fakten zu dieser Powerfrau - Mit dem Video ehrt "Tones And I"die Fridays-For-Future-Demos. Der Song ist der Titeltrack der gleichnamigen EP, die am 30.8.2019 veröffentlicht wurde. Auf dieser EP befindet sich auch der Track „Dance Monkey”, der aktuell in Deutschland und neun weiteren Ländern der Welt auf #1 der offiziellen Single-Charts rangiert und bereits über 210 Millionen Mal gestreamt.

    Tones & I ist 19 Jahre alt & heißt mit bürgerlichem Namen Toni Watson
    2018 reiste sie ins Surf-Mekka Byron Bay, um ihr Glück als Straßenmusikerin zu probieren. Und prompt zog sie die Leute in ihren Bann. Ein paar Monate später brach sie als Opener auf einem Festival einen Rekord & versammelte zur Mittagszeit mehr als 20 000 Menschen vor ihrer Bühne:

    Dance Monkey wurde über 210 Millionen Mal gestreamt
    Dance Monkey ist aktuell in Deutschland und neun weiteren Ländern der Welt auf #1 der offiziellen Single-Charts
    Tones & "I bricht nach 32 Jahren in Australien Kylie Minogues Rekord in den Charts.

    LYRICS

    No one wants to listen to the kids these days

    Yeah the fibs these days

    Yeah they say that we’re all the same 

    But they’re the ones to blame

    Speaking of the young as if we killed someone

    But we don’t need your guns 

    We’re all too busy on the run 

    Tryna be someone

    The kids are coming 

    The kids are gunning

    The kids are running 

    The kids are coming

    The kids are coming 

    The kids are gunning

    The kids are running 

    The kids are coming

    For you

    No one seems to understand the kids these days 

    And why we live this way 

    We’ve got to clean up the mess you’ve made 

    Still you don’t wanna change

    You create the law but can’t control our thoughts 

    And no we won’t be bought 

    We don’t just protest for the fun

    We’re here to get it done

    The kids are coming 

    The kids are gunning

    The kids are running 

    The kids are coming

    The kids are coming 

    The kids are gunning

    The kids are running 

    The kids are coming

    For you

    Now you’ve gone and done it and

    We locked you in the basement

    Marching through the streets is not the

    Only way to change things 

    Now you’ve gone and done it and 

    We locked you in the basement 

    Marching through the streets is not the 

    Only way to change things

    The kids are coming 

    The kids are gunning

    The kids are running 

    The kids are coming

    The kids are coming

    For you

     

     

     

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  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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