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34. Südtirol Classic Schenna

Südtiroler Lebensart mit Nostalgie-Fieber und Oldtimergenuss

Blitzender Chrom, herausgeputzte Karossen und jede Menge Herzblut: Auf der 34. Südtirol Classic Schenna von 7. bis 14. Juli 2019 zelebrieren Teilnehmer wie Veranstalter eine ganze Woche lang ihre Leidenschaft für historische Automobile.

Alpin-mediterraner Oldtimergenuss

Während die Piloten samt Begleitung beim Vorprogramm Südtiroler Lebensart mit authentischer Küche, edlem Wein und jeder Menge Kultur genießen, geht es an den drei Wettbewerbstagen der legendären Oldtimer-Rallye mit diversen Zeitprüfungen und Siegerehrung eher sportlich zu – Race Flair zwischen Berggipfeln und romantischen Tälern.

Auch wer nicht selbst mitfährt, lässt sich in der Gemeinde oberhalb von Meran garantiert vom Nostalgie-Fieber anstecken.

Denn der Rote Teppich in Schennas Dorfzentrum ist täglich Treffpunkt für alle, die mobile „Schätzchen“ lieben. Fachsimpeleien mit den Besitzern und Blicke unter die Motorhaube sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht, Klassiker zum Mieten gibt es obendrein.

Nostalgie-Rallye vor Bergkulisse

Am Start sind in der Regel weit mehr als 100 auf Hochglanz polierte Schmuckstücke – vom flotten Roadster bis zum amerikanischen Schlachtschiff. Die abwechslungsreichen Etappen verlaufen von Schenna aus über mediterrane Tiefebenen und mittelalterliche Trutzburgen bis zu urigen Bergdörfern.

Selbst in alpine Höhen führen die Strecken hinauf, etwa wenn die internationale Flotte jedes Jahr am Freitag der Hauptrallye zur legendären Dolomiten-Rundtour aufbricht und über kurvenreiche Pässe mit aussichtsreichen Panoramen cruist.

Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Die große Abschlussgala gilt traditionell als gesellschaftlicher Höhepunkt des Events.

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  • GFDK - Reisen und Urlaub
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  • 11.06.2019

Aktuelles - Marketing News

  • Bier, Cola, Wasser und Snacks, die Billigflieger kassieren ihre Kundschaft kraeftig ab Foto GFDK
    Der große Preisvergleich
    Biergenuss in der Luft ist teuer - Billig-Airlines kassieren kräftig ab

    Die Sommer und Reisezeit beginnt, und die Billigflieger bereiten sich auf das große Abkassieren vor. Seit genau einer Woche bietet Eurowings, Deutschlands größte Billig-Airline, keine kostenlosen Snacks mehr innerhalb der Economy Class an.

    Die Fluggesellschaft schließt sich hiermit einem Markttrend der Branche an und setzt auf Einsparung oder Monetarisierung durch kostenpflichtige Verpflegung.

    Für Passagiere, die über den Wolken von Hunger oder Durst heimgesucht werden, kann der Snack indes schnell teuer werden.

    In welchem Billigflieger am tiefsten in die Tasche gegriffen werden muss, hat die Reiseplattform fromAtoB (www.fromAtoB.de) untersucht. Analysiert wurden die aktuellen Preise für Getränke und Snacks in zehn europäischen Billigfliegern.  

    Besonders starke Preisunterschiede beim Biergenuss in der Luft

    Passagiere, die statt obligatorischem Tomatensaft eher Lust auf ein Bier verspüren, sind am besten in den Billigfliegern aus Deutschland aufgehoben. Bei TUIfly und Eurowings kann die kleine Dose (0,33 l) für drei Euro erstanden werden. Der Liter Bier kostet hochgerechnet 9,09 Euro.

    Doppelt so viel (18,18 Euro pro Liter) nimmt die britischen Airline easyJet, bei der Fluggäste sechs Euro für eine kleines Bier entrichten müssen. Auch die Reisenden der irischen Fluggesellschaft RyanAir müssen tief in die Tasche greifen und löhnen immerhin noch 5,50 Euro.

    Eurowings verkauft die teuerste Cola, Air Baltic das teuerste Wasser

    Die günstigsten nicht-alkoholischen Erfrischungen gibt es für Passagiere von easyJet, TUIfly, Wizzair und SunExpress. Bei den vier Airlines bezahlt man 2,50 Euro für einen halben Liter Wasser. Air Baltic verlangt den gleichen Preis für 0,33 Liter.

    Ein Liter Wasser kostet bei der lettischen Fluggesellschaft mit 7,58 Euro also mehr als doppelt so viel wie bei bei easyJet, TUIfly und Co.. Die Preise für Cola und Kaffee bewegen sich in den untersuchten Fluglinien auf einem ähnlichen Niveau.

    In allen Maschinen bekommt man koffeinhaltigen Getränke für einen Preis zwischen 2,50 und drei Euro. Bei Cola unterscheidet sich allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis in den deutschen Fliegern: Während man bei TUIfly sechs Euro für den Liter berappen muss, kostet dieser bei Eurowings zehn.

    SunExpress bietet die preiswertesten Snacks an

    Sowohl süße als auch salzige Snacks sind in den türkischen Flugzeugen von Sunexpress am erschwinglichsten. Hochgerechnet auf 100 Gramm zahlen Passagiere hier zwei Euro für einen Twix-Riegel und fünf Euro für die Portion Chips.

    Bei Vueling müssen Fluggäste hingegen 6,56 Euro für 100 Gramm Schokolade springen lassen, während Reisende bei Norwegian, Pegasus und Wizz Air 7,50 Euro für 100 Gramm Chips zahlen.

    Wem der Sinn nach einer vollwertigeren Mahlzeit steht, ist bei Wizz Air allerdings gut aufgehoben. Unter allen analysierten Airlines bietet das ungarische Unternehmen die günstigsten Sandwiches an.

    Vier Euro kostet hier das mit Putenbrust belegte Baguette. Norwegian fordert für das Sandwich 2,50 Euro mehr. Auch beim spanischen Unternehmen Vueling zahlt man zwar 6,50 Euro, bekommt hierfür allerdings ein Club Sandwich.

    Produktübergreifend ist TUIfly am günstigsten

    Vergleicht man abschließend die Warenkörbe der zehn Billigflieger, bekommen die Reisenden von TUIfly am meisten für ihr Geld. Insgesamt zahlen die Passagiere der Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Hannover 35,84 Euro für alle analysierten Artikel*.

    Norwegian Airlines fordert mit 52,09 Euro den höchsten Preise für die komplette Snack-Palette. Fluggästen mit Hunger und Durst ist ein Menü-Angebot zu empfehlen: In fast allen Airlines ist eine Kombination aus mehreren Produkten zu einem reduzierten Preis erhältlich.                    

    Alle Ergebnisse der gesamten Untersuchung von fromAtoB können Sie hier abrufen:

    *hochgerechnet auf 100 Gramm bzw. einen Liter

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  • Bereits im vergangenen Herbst zeichnete sich ab, dass der Systemgastronom Vapiano ins Trudeln geraten ist
    Bekanntheit ist nicht gleich Beliebtheit
    Dunkin’ Donuts ist die beliebteste Franchise Deutschlands - Vapiano ist unbeliebt

    Für den schnellen Hunger zwischendurch suchen viele Deutsche eines der zahlreichen Fast-Food-Restaurants auf. Welcher Systemgastronom sich hierzulande der größten Beliebtheit erfreut, hat nun Deutschlands führender Anbieter im Bereich Social Media-Monitoring und -Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com), in Erfahrung gebracht.

    Im Zuge dessen hat das Unternehmen drei Monate lang 74.726 deutschsprachige Social-Web-Beiträge zu den neun meistdiskutierten Fast-Food-Franchises untersucht.

    Das Ergebnis: Obwohl Marktführer McDonald’s über 82 Prozent des Kommunikationsvolumens auf sich vereint, stehen in Sachen Beliebtheit andere Unternehmen vorn.

    Dunkin’ Donuts ist die beliebteste Franchise Deutschlands

    Das in Massachusetts gegründete Schnellrestaurant Dunkin’ Donuts punktet bei den deutschen Usern mit “leckeren Donuts” sowie “günstigem, guten Kaffee”.

    83 Prozent der wertenden Beiträge zur Kette sind positiv. Auf dem zweiten Platz folgt McDonald’s-Hauptkonkurrent Burger King mit 66 Prozent positivem Sentiment. Die Restaurants mit der Krone werden von der deutschen Internetgemeinde für besser befunden als die mit dem gelben M.

    Außerdem loben die Nutzern die Angebotspalette und die freundlichen Mitarbeiter. Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken folgen mit 63 bzw. 62 Prozent positiven Beiträgen auf den Plätzen drei und vier. 

    Vapiano ist Deutschlands unbeliebtester Systemgastronom

    Das 2002 in Hamburg gegründete Franchise für italienische Küche, Vapiano, ist im deutschen Web am unbeliebtesten.

    Lediglich 34 Prozent der wertenden Beiträge zu der Restaurantkette sind positiv. Obwohl den Nutzern die nachhaltige Lieferkette gefällt, bemängeln sie sowohl Qualität als auch Größe der Gerichte. Darüber hinaus wird das Konzept in vielen Beiträgen kritisiert:

    Die User finden die Wartezeit unangemessen und das Ambiente laut sowie unbequem. Mit 42 Prozent positivem Sentiment ist die Sandwich-Kette Subway im deutschen Internet am zweitunbeliebtesten. Neben Service und Geschmack beanstanden deutsche User hier die Hygiene.

    Bekanntheit ist nicht gleich Beliebtheit

    McDonald’s wird zwar viermal soviel diskutiert wie alle anderen Restaurants zusammen, befindet sich allerdings im hinteren Drittel der Beliebtheitsskala. Mit 45 Prozent positiven Beiträgen werden nur Vapiano und Subway negativer diskutiert, als der Marktführer aus den USA.

    Während die Burger und der Kaffee bei McDonald’s geschmacklich zwar überzeugen können und auch das Happy Meal gut ankommt, stören sich die Nutzer hier hauptsächlich an Nachhaltigkeit, Verträglichkeit und Preis:

    Die Menüs seien gemessen an der Größe viel zu teuer, machten überdies nur kurzzeitig satt und wären sowohl ungesund als auch stark kalorienhaltig. Außerdem produziert McDonald’s den Nutzern zu viel Müll.  

    Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:

    “McDonald’s weitet seine Marktführerschaft auch ins deutsche Social Web aus, wo der Fast-Food-Riese in 82 Prozent der analysierten Beiträge diskutiert wird. Dieser deutliche Bekanntheitsvorsprung überträgt sich allerdings nicht auf das Beliebtheits-Ranking.

    Mit Dunkin’ Donuts, Hauptkonkurrent Burger King und Pizza Hut stehen hier andere Unternehmen an der Spitze. Burger King scheint das Vertrauen der Kundschaft zurückgewonnen zu haben, nachdem es 2014 im Zuge eines Hygieneskandals mehrere Restaurants schließen musste.

    Die beiden untersuchten deutschen Restaurants Nordsee und Vapiano sucht man mit 50 Prozent bzw. 34 Prozent positiven Beiträgen vergeblich an der Spitze des Beliebtheits-Rankings.” 

    Im Zuge der Untersuchung wurden zwischen dem 20. Februar 2018 und dem 20. Mai dieses Jahres 74.726 Beiträge analysiert.

    Die Beiträge stammen dabei zum größten Teil aus Sozialen Netzwerken (29 Prozent), News-Outlets (21 Prozent), Videoportalen (19 Prozent), Microblogs (16 Prozent), Blogs (8 Prozent) und Q&A-Portalen sowie Foren (Insgesamt sieben Prozent).

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  • Peta-Aktivisten vor dem Hunde-Grill
Die Illustrationen sollen veranschaulichen, wie unterschiedlich Tiere aufgrund ihres Nutzens fuer den Menschen behandelt werden
    Zum Glück ist Wochenende
    Roher Rezo, falscher Hund und Burger im Gras - oh je, oh je

    Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, berichtet über eine PR-Aktion mit Schock-Effekt, Rezo und Jan Böhmermann, und McDonalds.

    Lieber Herr Böhmer,

    Sommerzeit ist Grillzeit. Eigentlich.

    „Ich grill‘ dich heute Abend richtig“ versprach zum Beispiel Jan Böhmermann dem CDU-Zerstörer Rezo in einem Teaser-Video. Von wegen. Herausgekommen ist eine nette Plauderei, nachzuschauen in der ZDF Mediathek.

    Die Tierschutzorganisation Peta hat auf Marktplätzen ostdeutscher Städte vermeintliche Hunde auf dem Grill zubereitet. Damit will Peta Menschen dazu bringen, statt Fleisch lieber was Pflanzliches auf den Rost zu betten.

    Vegan statt con carne hatte auch McDonald’s mit seinem „Big Vegan TS“ gepredigt. Jetzt bringen die Fastfoodveteranen obendrein Plastikalternativen aufs Tablett – mit Graspapier statt Burgerschachteln oder Ketchup an – pardon – in der Waffel.

    Also ehrlich: Roher Rezo, falscher Hund und Burger im Gras – das verstößt eindeutig gegen die Regeln des guten Geschmacks. Zum Glück ist Wochenende. Auf geht’s zum Griechen. Der kann wenigstens noch ordentlich grillen.

    Ein köstliches Weekend wünscht,

    Rolf Schröter

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Eine Freundschaft mit seinem Besitzer Denny Swift , einem aufstrebenden Formel 1 Fahrer und seinem Hund Enzo
    THE ART OF RACING IN THE RAIN
    Eine herzerwärmende Geschichte über einen geistreichen und philosophierenden Hund

    Wir freuen uns, Ihnen den deutschen Trailer zu dem inspirierenden Film ENZO UND DIE WUNDERSAME WELT DER MENSCHEN vorzustellen. Lernen Sie Enzo, den charmanten Vierbeiner kennen, der nicht nur die Herzen von Hundeliebhabern höherschlagen lässt.

    Der Kinofilm ENZO UND DIE WUNDERSAME WELT DER MENSCHEN basiert auf Garth Steins Bestseller und ist eine herzerwärmende Geschichte, die aus der Perspektive von Enzo, einem geistreichen und philosophierenden Hund (gesprochen von Kevin Costner) erzählt wird.

    Durch die Freundschaft mit seinem Besitzer Denny Swift (Milo Ventimiglia), einem aufstrebenden Formel 1 Fahrer, hat Enzo tiefen Einblick in das Wesen der Menschen bekommen:

    Er begreift, dass die Techniken, die auf der Rennstrecke angewendet werden, auch von Nutzen sein können, die Stürme des Lebens erfolgreich zu navigieren.

    Der Film begleitet Denny und die Lieben seines Lebens – seine Frau Eve (Amanda Seyfried), die gemeinsame junge Tochter Zoe (Ryan Kieran Armstrong) und zu guter Letzt, seinen wahren und besten Freund, Enzo. 

    Regie führt Simon Curtis, nach einem Drehbuch von Mark Bomback, das auf dem Roman von Garth Stein basiert. Als Produzenten zeichnen Neal H. Moritz, Patrick Dempsey und Tania Landau verantwortlich.

    Zum Filmensemble zählen Milo Ventimiglia, Amanda Seyfried, Gary Cole, Kathy Baker, Ryan Keira Armstrong, Martin Donovan und Kevin Costner als Stimme von Enzo.

    ENZO UND DIE WUNDERSAME WELT DER MENSCHEN
    Ab Donnerstag, den 3. Oktober 2019 nur im Kino

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  • VALIE EXPORT erhaelt den mit CHF 150‘000.– hoechstdotierten europaeischen Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
    VALIE EXPORT erhält den höchstdotierten europäischen Kunstpreis mit CHF 150‘000

    Der Stiftungsrat der Roswitha Haftmann-Stiftung hat beschlossen, dass der mit 150'000 Schweizer Franken dotierte Roswitha Haftmann-Preis 2019 an die österreichische Künstlerin VALIE EXPORT (*1940) verliehen wird.

    Die Filmemacherin, Medien- und Performancekünstlerin, die seit 1967 ihren Künstlernamen als künstlerisches Konzept und Logo führt, wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

    Sie gehört nach Ansicht des Stiftungsrats zu den wichtigsten internationalen Pionierinnen dieser Kunstgattungen. Ihre Körper-Aktion «Tapp und Tastkino», bei der Passanten ihre in einem Pappgehäuse entblössten Brüste berührten, löste einen filmisch und fotografisch dokumentierten Skandal aus, der, gemäss der Jury, zum Gründungsmythos des sogenannten Aktionismus gehört und bis heute nachwirkt.

    VALIE EXPORT nahm 1977 an der documenta 6 und 2007 an der documenta 12 in Kassel teil und repräsentierte 1980 Österreich zusammen mit Maria Lassnig (ebenfalls Haftmann-Preisträgerin) an der Biennale in Venedig.

    Sie hatte Professuren an den Kunsthochschulen in Wisconsin-Milwaukee, Berlin und Köln inne und war und ist bis heute in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten. Sie lebt und arbeitet in Wien.

    STIFTUNG UND VERGABE IM KUNSTHAUS ZÜRICH
    VALIE EXPORT ist die neunzehnte Künstlerin, der Europas höchstdotierter Kunstpreis zuteil wird. Der Haftmann-Preis wird ihr am 27. September 2019 vor geladenen Gästen im Kunsthaus Zürich verliehen.

    Die Auszeichnung geht auf die Initiative von Roswitha Haftmann (1924–1998) zurück. Seit 2001 vergibt ihre Stiftung den Preis an lebende Künstlerinnen und Künstler, deren Werk von überragender Bedeutung ist.

    Wer den Preis erhält, wird vom Stiftungsrat bestimmt. Ihm gehören die Direktorinnen und Direktoren des Kunstmuseums Bern, des Kunstmuseums Basel, des Museum Ludwig in Köln und des Kunsthaus Zürich an. Hinzu kommen Mitglieder, die vom Stiftungsrat berufen werden.

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  • Die Buehnenproduktion entstand inspiriert durch die BBC Dokumentation Jamie Drag Queen at 16
    DAS ERFOLGREICHE WEST END MUSICAL
    Richard E. Grant und Sharon Horgan spielen die Hauptrollen in EVERYBODY’S TALKING ABOUT JAMIE

    New Regency, Film4 und Warp Films EVERYBODY’S TALKING ABOUT JAMIE bringen das kreative Team der Bühnenproduktion wieder zusammen: Regisseur Jonathan Butterell, Autor Tom MacRae,  Komponist Dan Gillespie Sells und Choreographin Kate Prince. Die Dreharbeiten beginnen am 24. Juni in Sheffield, England.

    Der Film wird produziert von Mark Herbert und Peter Carlton von Warp Films und Arnon Milchan von New Regency. Als ausführende Produzenten fungieren Yariv Milchan und Michael Schaefer von New Regency und Daniel Battsek und Ollie Madden von Film4, die das Projekt zusammen mit Warp Films entwickelt haben. Der Film wird weltweit von 20th Century Fox herausgebracht.

    Richard E. Grant, Sharon Horgan und Sarah Lancashire spielen die Hauptrollen
    an der Seite des Newcomer Max Harwood in dieser lebensnahen Geschichte


    Inspiriert durch die wahre Geschichte von Jamie Campbell begleitet Everybody’s Talking About Jamie den 16-jährigen Jamie New, der in Sheffield lebt. Jamie gehört nicht so richtig dazu. Jamie hat Angst vor der Zukunft.

    Jamie wird eine Sensation werden. Mit der Unterstützung durch seine brillante liebevolle Mutter und umgeben von Freunden, überwindet Jamie Vorurteile, schlägt seine Drangsalierer und tritt aus der Dunkelheit ins Scheinwerferlicht.

    Richard E. Grant, der kürzlich für den Oscar® nominiert wurde (Can You Ever Forgive Me?, Logan), spielt die ehemalige Drag Queen und Jamies Mentor Hugo zusammen mir der BAFTA Nominierten Sharon Horgan (Catastrophe) als Jamies Lehrerin Miss Hedge und der BAFTA Gewinnerin Sarah Lancashire (Happy Valley) als seine Mutter Margaret.  Shobna Gulati von der ursprünglichen Bühnenbesetzung wird wieder die Rolle als Ray spielen.

    Die Bühnenproduktion entstand – inspiriert durch die BBC Dokumentation Jamie: Drag Queen at 16 (Firecracker Films) – am Crucible Theatre in Sheffield, bevor sie  von Nimax Theatres aufgenommen und an das Londoner West End verlegt wurde, wo sie immer noch sehr erfolgreich läuft.

    In einem gemeinsamen Statement kommentieren Jonathan Butterell (Regie), Tom MacRae (Autor) und Dan Gillespie Sells (Komponist): “Wer hätte gedacht, als Jamie Campbell zum ersten Mal sein Kleid für den Abschlussball anzog, dass wir sieben Jahre später die besten britischen und irischen Schauspieler zusammenbringen würden, um seine Geschichte zu erzählen.

    Nicht nur, dass wir mit Max Harwood, der Jamie himself spielt, einen komplett neuen Star in Szene setzen, wir sind ebenfalls hoch erfreut, Sarah, Richard und Sharon in der Jamie Familie willkommen zu heißen. Jetzt kann die Party beginnen.”

    Produzent Mark Herbert von Warp Films fügt hinzu: “Warp Films sind hoch erfreut, dass  Richard, Sharon und Sarah Teil der JAMIE Familie sind, und wir sind sehr begeistert, dass wir nach fast einem Jahr der Suche unseren Jamie New gefunden haben. Wir können es kaum erwarten, diese Reise mit Max zu starten und den Film mit der ganzen Welt zu teilen.”

    “Wir freuen uns sehr, diese ergreifende Story auf die große Leinwand zu bringen und sind sehr glücklich mit dieser wahnsinnig talentierten Gruppe von Darstellern und Filmemachern arbeiten zu dürfen.

    Wir sind überzeugt, dass Jamies Geschichte auf unglaubliche Resonanz beim Publikum stoßen wird, sowohl auf der Kritikerebene als auch auf der kommerziellen Ebene.” sagt Yariv Milchan, Chairman New Regency.

    “Von dem Moment an, als Warp vorgeschlagen hat, die Bühnenshow von ‘Everybody’s Talking About Jamie’ anzusehen, waren wir entschlossen, diese fröhliche, lebensbejahende Feier von Jamie News bemerkenswerter Geschichte auf die große Leinwand zu bringen.

    Das ist eines dieser Projekte, das die Theorie bestätigt: Je persönlicher die Geschichte, desto universeller ist die Resonanz. Und in diesem Fall noch mit Songs und Tanz dazu!” fügt Ollie Madden, Head of Creative von Film4, hinzu.

    Nach mehr als 3000 Bewerbungen für ein offenes Casting wurde Newcomer Max Harwood für die Hauptrolle von Jamie New engagiert. Harwood, 21 Jahre alt aus Basingstoke, studiert derzeit an der Urdang Academy in London. Das ist seine erste professionelle Rolle.

    Ein Jahr lang wurde für die Besetzung der Rollen von Jamies Klassenkameraden gesucht, bis man 20 junge lokale Darsteller aus Yorkshire und Umgebung gecasted hat.

    Kameramann ist Chris Ross (Yesterday), für die Kostüme zeichnet Guy Speranza (Stan & Ollie) verantwortlich und Hair und Make-up wurde von Nadia Stacey (BAFTA winner für The Favourite) übernommen. Janey Levick (BAFTA Nominierung für This Is England ’90) ist Produktionsdesignerin.

    Warp Films
    Established in 2002, Warp Films is one of the most exciting and respected production companies in the UK today. From award-winning feature films Submarine, Four Lions and ’71, to multi BAFTA-winning returning TV series This Is England, international drama The Last Panthers and critically-acclaimed Southcliffe; Warp Films are committed to collaborating with and supporting top creative talent in the UK and abroad. Warp’s mission is to provide a distinctive window on the world and tell stories that may be funny or serious, mainstream or controversial, but always with heart.

    Recent productions include the award-winning TV series The Virtues, an original from writer-director Shane Meadows and co-writer Jack Thorne for Channel 4; and features Ghost Stories, by writer-directors Jeremy Dyson and Andy Nyman; and Idris Elba’s directorial debut Yardie.

    Currently in production are Everybody’s Talking About Jamie, a feature adaptation of the hit musical in collaboration with Film4 and New Regency; and Little Birds, an erotically-charged melodrama inspired by the short stories of Anaïs Nin for Sky Atlantic.

    New Regency
    Founded in 1991 by renowned producer Arnon Milchan, New Regency is actively engaged in entertaining the world. The company has produced some of the most successful and critically-acclaimed films of all time with over 140 films and more than 50 television series in the company’s vast library, including Academy Award®-winner “The Revenant” (2016) and the back-to-back Academy Award®-winning Best Pictures, “12 Years A Slave” (2014) and “Birdman” (2015).

    The company also backed celebrated filmmaker Alejandro G. Iñárritu’s conceptual virtual reality installation “Carne y Arena,” and the Broadway musical “Pretty Woman” starring Samantha Barks, adapted from the beloved 1990 romantic comedy film also produced by New Regency.

    New Regency is dedicated to continuing to foster its unparalleled filmmaker relationships and today boasts partnerships with the most acclaimed and sought-after creative forces in the industry.

     The company is also celebrating the success of the extremely popular global box office hit, multiple award-winning and Academy Award-winning/nominated, “Bohemian Rhapsody” (the film won for Best Performance by an Actor in a Leading Role, Achievement in Film Editing, Achievement in Sound Editing and Achievement in Sound Mixing) which to date has grossed over $900 million worldwide.

    Film4
    Film4 is Channel 4 Television’s feature film division. Film4 develops and co-finances films and is known for working with the most distinctive and innovative talent in UK and international filmmaking, both new and established.

    Film4 has developed and co-financed many of the most successful UK films of recent years, Academy Award®-winners such as Yorgos Lanthimos’s The Favourite, Martin McDonagh’s Three Billboards Outside Ebbing, Missouri, Lenny Abrahamson’s Room, Alex Garland’s Ex Machina, Asif Kapadia’s box office record-breaking documentary Amy, Steve McQueen’s 12 Years a Slave, Danny Boyle’s Slumdog Millionaire and Phyllida Lloyd’s The Iron Lady, in addition to critically-acclaimed award-winners such as Lynne Ramsay’s You Were Never Really Here, Pawel Pawlikowski’s Cold War, Andrea Arnold’s American Honey, Rungano Nyoni’s I Am Not a Witch, Chris Morris’s Four Lions, Shane Meadows’ This is England, Jonathan Glazer’s Under the Skin and Andrew Haigh’s 45 Years.

    Film4’s recent releases include Stephen Merchant’s Fighting With My Family, Tom Harper’s Wild Rose, Sebastián Lelio’s Disobedience, Steve McQueen’s Widows, Mike Leigh’s Peterloo, Tinge Krishnan’s Been So Long, Bart Layton’s American Animals, Clio Barnard’s Dark River and Michael Pearce’s Beast. Forthcoming releases include Chris Morris’s The Day Shall Come and Asif Kapadia’s Diego Maradona. Films in production include Edgar Wright’s Last Night in Soho, Euros Lyn’s Dream Horse, Florian Zeller’s The Father, Armando Iannucci’s The Personal History of David Copperfield, Michael Winterbottom’s Greed, Sarah Gavron’s ‘Untitled Girls Film’, Nick Rowland’s Calm With Horses, Justin Kurzel’s True History of the Kelly Gang, Coky Giedroyc’s adaptation of Caitlin Moran’s How To Build a Girl, Gregor Jordan’s Dirt Music, Ben Sharrock’s Limbo, Cathy Brady’s Wildfire, Rose Glass’s Saint Maud and Chasing Chaplin from Peter Middleton and James Spinney. For further information please visit www.film4productions.com.

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Ginflaschen aus dem Adventskalender Mit 24 Flaschen aus dem Adventskalender startete das Reisemagazin Reise-Inspirationen das Global Gin Project
    Global Gin Project
    Gin-Adventskalender mit 24 verschiedenen britischen Gin-Miniaturflaschen

    Die Redaktion des digitalen Reisemagazins testet verschiedene Gins auf einem eigenen Instagram-Kanal und stellt ab sofort im Magazin außergewöhnliche Gin-Cocktails und Bars vor.

    München, 12. Juni 2019 – Was fängt man mit einem geschenkten Gin-Adventskalender mit 24 verschiedenen britischen Gin-Miniaturflaschen an, wenn der Genuss des Wacholder-Destillats auch gleichzeitig in Maßen erfolgen soll?

    Vor diese Frage wurde die Redaktion des Reisemagazins Reise-Inspirationen im Dezember letzten Jahres gestellt – und stellte die Flaschen erst einmal ins Regal. 

    Auf einer Redaktionssitzung im Frühjahr wurde schließlich das „Global Gin Project“ aus der Taufe gehoben. „Gin Tonic ist sowohl ein Klassiker als auch ein beliebtes Lifestylegetränk.

    Auf den Pressereisen wird uns häufig als ‚Signature Getränk des Hauses’ ein besonderer Gin-Cocktail angeboten, so dass wir im Laufe der Jahre viele, originelle Kreationen kennen lernen durften. Gleichzeitig beobachten wir auf den Social Media Kanälen, dass Lifestyle-Themen bei den jüngeren Generationen fast mehr Aufmerksamkeit erhalten, als klassische Reisethemen.

    Somit kamen wir zu dem Entschluss, einen separaten Instagram-Kanal zu dem Thema zu starten und daraus künftig eine feste Rubrik im Magazin zu machen. Als Auftakt hat der auch aus dem Fernsehen bekannt Spitzenkoch Bernd Arold (Gesellschaftsraum, München) einen äußerst kreativen Drink für uns gemixt,“ erläutert Chefredakteur Christoph Hoppe den Ansatz.

    Unter www.instagram.com/global_gin_project oder dem Hashtag #reiseginspirationen können (g)interessierte Nutzer an jedem Wochenende der Redaktion beim Testen eines Gins über die Schulter schauen und lernen gleichzeitig viele, zum Teil in Deutschland recht unbekannte, Destillerien kennen.

    Die aktuelle Ausgabe von Reise-Inspirationen mit dem Themenschwerpunkt Bunaken/Sulawesi in Indonesien sowie der Vorstellung des Gin-Cocktails aus dem Münchener Restaurant „Gesellschaftsraum“ kann als PDF kostenlos über die Magazinwebseite heruntergeladen werden: www.reise-inspirationen.de/aktuelles-magazin/

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  • Das Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi liegt 30 Bootsminuten vom internationalen Airport Malé im Sued-Malé-Atoll im Indischer Ozean entfernt
Das neue Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi verfuegt über 122 luxurioese Villen mit Blick auf den Indischen Ozean
    Neues Waldorf Astoria Maldives
    Erstes Waldorf Astoria Resorts im Indischen Ozean

    Über drei eigene Inseln erstreckt sich das neue Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi. Ab dem 1. Juli 2019 gelangen Urlauber per Privatyacht in 30 Minuten vom internationalen Flughafen der maledivischen Hauptstadt Malé in das Luxusrefugium.

    Familien und Paare wohnen in 122 großzügigen Villen mit uneingeschränkter Sicht auf den Indischen Ozean. Kulinarisch verwöhnt das Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi seine Gäste in elf Restaurants inklusive der Sterneküche des australischen Starkochs Dave Pynt.

    Entspannung verspricht der Spa-Bereich auf der Hauptinsel. Aktive haben die Wahl zwischen der Wassersport- und PADI-Tauch-Basis sowie einem Fitnesscenter. Auf jüngere Gäste warten der Waldorf Astoria Young Discovery Park und ein Kid‘s Club.

    Das Team von Angelika Hermann-Meier PR übernimmt ab sofort die Pressearbeit des ersten Waldorf Astoria Resorts im Indischen Ozean für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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  • Unter dem Motto Berge, Menschen, Abenteuer versammelt das Filmfest St. Anton im Spaetsommer 2019 zum 25. Mal Extremsportler und Cineasten am Arlberg in Tirol
    Szenetreff für Outdoor-Cineasten
    Szenetreff für den Outdoor-Film - 25 Jahre Filmfest St. Anton am Arlberg

    Im Spätsommer feiert das Filmfest „Berge, Menschen, Abenteuer“ in St. Anton am Arlberg 25-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum versammelt sich von 28. bis 31. August 2019 erneut die internationale Bergsport-Elite in der Urlaubsregion und gibt Einblicke in Expeditionen rund um den Globus.

    Insgesamt laufen 20 Vorführungen, davon zwölf Premieren. Das Filmfest St. Anton hat sich innerhalb eines Vierteljahrhunderts als Szenetreff für den Outdoor-Film etabliert.

    Die Atmosphäre einer professionellen Großveranstaltung im familiären Flair beeindruckt Gäste und Einheimische immer wieder aufs Neue, so erlebte das Festival im vergangenen Jahr gar einen Besucherrekord.

    Neben faszinierenden Aufnahmen berichten Extremsportler, Regisseure und Persönlichkeiten bei Live-Talks von ihren Abenteuern und kommentieren die gezeigten Werke. Beginn ist an allen Abenden um 20 Uhr. www.filmfest-stanton.at

    „Berge, Menschen, Abenteuer“

    Los geht’s mit einem Rückblick auf die Eventhistorie, dazu flimmern Ausschnitte prägender Werke der vergangenen 25 Jahre über die Leinwand im Veranstaltungszentrum Arlberg WellCom.

    Zu den insgesamt 20 Vorführungen (12 Premieren) begrüßt das Filmfest St. Anton Protagonisten wie die Eiskletter-Weltmeisterin Angelika Rainer, die Alpinisten Michi Wohlleben und Robert Jasper, die Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner oder Kajakfahrer Adrian Mattern.

    Besucher sehen etwa die Kilimandscharo-Dokumentation „Mbuzi Dume – Strong Goat“ mit dem einbeinigen Bergsteiger Tom Belz, der seine Geschichte live Revue passieren lässt.

    In eiskalten norwegischen Polarnächten hingegen entstand der Snowboard-Film „Through Darkness“ unter anderen mit Manuela Mandl, die bei dessen Weltpremiere in St. Anton am Arlberg ebenfalls zugegen sein wird.

    Termin: 28. bis 31. August 2019 jeweils ab 20 Uhr im Arlberg WellCom. Karten kosten an der Abendkasse 15 €/Pers., das Ticket für alle Festivaltage gibt’s für 45 €.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • KPM Flasche mit Schatulle
Adler KPM Edition klein
    Aus Traditionsmanufaktur
    Limitierte Auflage für Genießer - die Berliner Spirituosen Manufaktur produziert einzigartigen Gin

    Eine einzigartige Flasche Gin, von der es nur 500 Stück auf der Welt gibt. Ein Universitätsprofessor, der mit für den unvergleichlichen Geschmack bürgt. Präsentiert von einem außergewöhnlichen Hotel – dem Regent Berlin – zu kaufen nur bei www.hotel4home.com.

    Professor Ulf Stahl, Lehrstuhlinhaber für Mikrobiologie und Genetik an der TU Berlin hat zusammen mit dem Barmann Gerald Schroff die Preußische Spirituosen Manufaktur wiederbelebt.

    Diese wurde 1874 als „Versuchs- und Lehranstalt für Spirituosenfabrikation“ in Berlin-Wedding gegründet um den damaligen Kartoffelüberschuss in Alkohol zu verwandeln. Warum ein Universitätsprofessor seit neuestem mit Alkohol herum macht, erlaubt nur eine Antwort: „Ich bin ein Genießer.“, so Professor Stahl zu seinem ungewöhnlichen Projekt.

    Geschichte zum Kosten und erleben

    Wer in den Keller an der Seestraße im Wedding steigt, fühlt sich in die Gründerjahre versetzt. Hier hat schon der Chemiker Max Dellbrück den ersten Korn gebrannt.

    „Einige Destillationsgeräte stammen aus dem Jahr 1874 und wir hegen und pflegen sie wie Tafelsilber.“, so Gerald Schroff zu seinem neuen Beschäftigungsfeld.

    Überliefertes Fachwissen aus mehr als 130 Jahren ist heute neben einer beeindruckenden Sammlung von Gewürzen der Grundstock für eine erlesene Spirituosen-Manufaktur – vom Kurfürstlichen Magenbitter über Ingwer­-Likör bis zum legendären Adler Gin.

    Die limitierte 1l KPM Flasche, in den 1950ern entworfen mit preußischblauem Lack sowie einem stilisierten Levantetaler aus 24-karätigem Gold versehen, ist bei www.hotel4home.com für 1.050,00 Euro zu erwerben. Wer lieber mit weniger starten möchte, kann die kleinen Adler Gin&Wodka Fläschchen in Minibar-Größe für 6,50 Euro erstehen.

    Über hotel4home:

    www.hotel4home.com ist Deutschlands erster Premium Online-Shop für die schönsten Produkte aus führenden Hotels. Exklusive und hochwertige Marken und Manufakturen finden hier ihren Platz und geben sowohl dem Hotelbesucher wie auch dem Online-Shopper die Möglichkeit, sich Liebgewonnenes aus ihrem letzten Hotelaufenthalt und Besonderes aus der Hotelwelt nach Hause liefern zu lassen – auch ohne das Hotel persönlich besucht zu haben.

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  • Essen und Trinken Kuehlschrank Flagge
Essen und Trinken Kuehlschrank Edelstahl
Essen und Trinken Kuehlschrank Leder
    Abwechslung in der Küche
    Edel und individuell: Kreative Kühlschränke von KitchenAid

    Immer nur Edelstahl-Look? Langweilig! Während der weltweit größten Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt präsentierten sich in der Innenstadt die intelligenten Side by Side Kühlschränke von KitchenAid erstmals in edlem Rindsleder mit Krokodilprägung, puristischem Raumfahrt-Carbon-Design oder hochwertigem Nappaleder.

    In Zusammenarbeit mit dem kreativen Unternehmen Kühlmanufaktur bringt der amerikanische Premiumhersteller Abwechslung in die Küche, Kunden können sich ihre Wunschverkleidungen individuell zusammenstellen.

     „Individualität ist heute ein Luxusgut: Jeder möchte sich durch seinen Geschmack von anderen Menschen abheben“, erklärt Tim Betzwieser, Geschäftsführer des Unternehmens bei Kühlmanufaktur.

    „Wir haben in den letzten Jahren eine immer stärkere Verschmelzung der Lebensräume Wohnen und Küche erlebt, daher wundert es mich nicht, dass die Individualisierung auch in diesem Bereich Einzug hält.“

    Mit maßgeschneiderten Entwürfen für die Side by Side Linie bieten KitchenAid und Kühlmanufaktur ab sofort größtmögliche Flexibilität für anspruchsvolle Designliebhaber: Jedes Stück ist ein Unikat, das streng nach den Vorgaben und Wünschen der Kunden gefertigt wird. Leder, Holz, Goldbeschichtung – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    „Unsere Kunden schätzen hochwertige Produkte, und mit den individuell gestaltbaren Kühlschränken schaffen wir absolute Liebhaberstücke mit Sammlerpotential“, so KitchenAid MDA Sales & Marketing Manager Burkhard
    Mölleken.

    Natürlich kommt es nicht nur auf die Hülle, sondern auch auf den Inhalt an, und hier können sich Kunden auf die gewohnte KitchenAid-Premiumqualität verlassen:

    Die zweitürigen Side by Side Kühlsysteme sind als vollummantelte freistehende Variante oder als teilummanteltes Gerät für den perfekten Einbau- Look verfügbar. In der Tür befindet sich ein Eis- und Wasserspender, der einfach und schnell über ein digitales Display und hochwertige Edelstahlknöpfe bedient wird.

    Aufgrund des flexiblen Schwenkkopfes können nicht nur Gläser, sondern auch Flaschen und Karaffen aller Art problemlos und ohne Kleckern mit frischem Wasser befüllt werden.

    Im Kühlinnenraum schützt ein antibakterieller Filter die Lebensmittel vor Bakterien und unangenehmen Gerüchen, und die Multi-Flow-Technologie sorgt jederzeit für eine gleichmäßige Luftzirkulation.

    Die Temperaturen im Kühl- und Gefrierteil sind unabhängig voneinander regelbar, zudem erleichtert eine Schublade mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit und Vier-Grad- Temperaturanzeige die Aufbewahrung von Milchprodukten und anderen empfindlichen Lebensmitteln.

    Die ummantelten Geräte gibt es in der Modern Line mit Folierung ab ungefähr 4.600 Euro und in der Premium Line mit echten Materialien wie Goldbeschlägen, handvernähtem Leder oder hochglanzpoliertem Edelstahl mit Nietenversatz ab zirka 10.000 Euro. Erhältlich unter www.kuehlmanufaktur.de und über ausgewählte
    Distributionspartner.

    Erstmalig waren die Side by Side Kühlschränke in der Frankfurter Innenstadt vom 7. bis 11. Februar 2014 in der Stiftstraße 14, 60313 Frankfurt zu sehen.

    Pressekontakt: mexner@gourmet-connection.de

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  • Festlich kommt der After-Dinner-Drink Pruetty Alexander daher 
Sauer, aber pruetty ein neuinterpretierter Klassiker
    Deutschlands erster Kaffeegin Prütt
    Extra-Kaffeekick mit Prütt Gin, der Prütty Sour und Prütty Alexander

    Die Macher von Deutschlands erstem Kaffeegin Prütt präsentieren drei Neuinterpretationen beliebter Cocktail-Klassiker. Prütty Drinks sozusagen, die durch ein ganz besonderes Botanical punkten: Kaffee.

    Basis für alle Cocktails ist der Prütt Gin, ein klassischer London Dry. Er entsteht in Handarbeit in Münster und Umgebung. Destilliert wird Prütt Gin in einer traditionellen Small Batch Copper Pot Still Brennanlage in der Feinbrennerei Sasse in Schöppingen.

    Die Bohnen für das außergewöhnliche Botanical Kaffee stammen aus Yirgacheffe in Äthiopien und Papua-Neuguinea. Eigens für Prütt Gin werden sie von der Kaffeerösterei Herr Hase (https://herr-hase.com/) frisch geröstet.

    Nach einem erfolgreichen Launch des wohl ersten Kaffeegins Deutschlands präsentieren die Macher um Bartender Björn Bochinski und Kaffeeröster Sven Hasenclever jetzt drei prütty Drinks. In ihnen kommen die Kaffeearomen besonders gut zur Geltung.

    Prütty Sour

    Sauer, aber prütty: ein neuinterpretierter Klassiker, der durch die einzigartigen Kaffeearomen und feinen Zitrusnoten des Prütt Gins ein besonderes Geschmackserlebnis bietet.

    Zutaten
    50 ml Prütt Kaffee Gin
    30 ml frischer Zitronensaft
    20 ml Zuckersirup
    optional 1 Eiweiß

    Zubereitung
    Alle Zutaten mit viel Eis shaken und in eine vorgekühlte Cocktailschale oder ein Sektglas abseihen. Falls Eiweiß verwendet wird, noch zusätzlich ohne Eiswürfel ein zweites Mal shaken.

    Prütty Alexander

    Festlich kommt der After-Dinner-Drink Prütty Alexander daher. Die Aromen der Kaffeebohnen harmonieren perfekt mit den klassischen Gin-Botanicals und verleihen dem samtigen Sahne-Drink einen echten Überraschungseffekt.

    Zutaten
    40 ml Prütt Kaffee Gin
    30 ml Creme de Cacao
    20 ml Sahne
    optional 1 Eiweiß

    Zubereitung
    Alle Zutaten mit viel Eis shaken und in eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen. Falls Eiweiß verwendet wird, noch zusätzlich ein zweites Mal ohne Eiswürfel shaken. Mit einer Kaffeebohne und ein wenig geriebener Muskatnuss dekorieren.

    Prütty Lemon

    Für alle, die es fruchtig-herb mögen: der Prütty Lemon mit Kardamom, Creme de Cacao und Bitter Lemon als Filler.

    40 ml Prütt Kaffee Gin
    10 ml Creme de Cacao
    optional 1 Dash Kardamom Bitters
    Bitter Lemon

    Zubereitung

    Alle Zutaten bis auf Bitter Lemon in ein Longdrinkglas auf Eiswürfel geben und leicht verrühren. Anschließend mit Bitter Lemon auffüllen und mit einem Limettenrad dekorieren.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Mandala und Madeleine Alizadeh wollen mehr Bewusstsein fuer Nachhaltigkeit in der Mode schaffen
Madeleine Alizadeh ist fuer ein Verbot von Einwegplastik zum Schutz der Ozeane
MANDALA uebernimmt in Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstoerung aktiv Verantwortung
    Madeleine Alizadeh alias Dariadaria
    Das Premium Yoga Brand MANDALA reduziert Plastikmüll und holt Madeleine Alizadeh ins Boot

    Seit mehr als 18 Jahren revolutioniert die Premium Yoga Brand MANDALA als Pionier in Sachen sustainable Athleisurewear den Markt. Das Label steht mit seiner Unternehmensphilosophie nicht nur für einen achtsamen und positiven Lifestyle, sondern übernimmt in Zeiten von Klimawandel und Umweltzerstörung aktiv Verantwortung.

    Um gemeinsam noch mehr Bewusstsein für diese existenziellen Themen zu schaffen, hat sich das MANDALA für die Autumn/Winter 2019/20 Kollektion die aktuell bekannteste Fair-Fashion-Influencerin ins Boot geholt:

    Madeleine Alizadeh alias Dariadaria

    Die Wiener Aktivistin und Yogalehrerin hat konventionelle Mode vor sechs Jahren gegen grüne, faire Fashion eingetauscht und nutzt ihre Popularität seither, um zu informieren, zu inspirieren und vor allem um etwas zu bewegen.

    Im Frühjahr 2018 war Madeleine zu Gast im Europäischen Parlament, um an der Plenardebatte zum Verbot von Einwegplastik zum Schutz der Ozeane teilzunehmen. In ihrem Podcast „a mindful mess“ spricht sie über Nachhaltigkeit und Feminismus, außerdem schreibt sie eine Kolumne für „die Wienerin“ und tritt europaweit als Speakerin bei Innovations-Konferenzen wie den TED-Talks auf.


    Maddie, warum müssen wir mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Mode schaffen?


    „Die Textilindustrie ist die zweitschmutzigste Industrie, nach Öl. Das Volumen an Textilien, das jährlich auf den Markt kommt und in Umlauf gebracht wird, ist nicht mehr tragbar. Neben den ökologischen Faktoren spielen die Ausbeutung von Mensch und Tier eine große Rolle.

    Das Kaufen von fairer Mode ist für mich auf jeden Fall auch eine feministische Angelegenheit. Wenn man für sich selbst Rechte beansprucht, die anderen Frauen nicht zuteil werden, muss man sich doch die Frage stellen, was für einen Feminismus man lebt, in dem man Kleidung von Frauen kauft, die keine Stimme und keinerlei Rechte wie beispielsweise Mutterschutz, soziale Absicherung, faire Löhne oder humane Arbeitszeiten haben.“

    Was ist deine Vision für die Zukunft der Mode?

    „Ich wünsche mir, dass die Lieferketten in der Mode transparent, ethisch und ökologisch gerecht gestaltet werden.“ (Das vollständige Interview mit Madeleine finden Sie im Anhang)


    MANDALA ist die erste Brand für Yoga Wear, die eine umfangreiche Auswahl an innovativen, 100% organischen und recycelten Stoffen anbieten kann. Unter ausschließlicher Verwendung von nachhaltigen Stoffen und Materialien entstehen in den GOTS zertifizierten Produktionsstätten hochwertige, vielfältige Kollektionen, die neben absolutem Tragekomfort auch immer mit dem Perfect Fit überzeugen.

    Neben hochwertiger Bio-Baumwolle, nachhaltigem Tencel und anschmiegsamem Recycled Polyester präsentiert MANDALA auch in dieser Saison Bras,  Leggings und trendige Shorts aus Bio-Polyamid aus Rizinusöl.

    In exklusiver Zusammenarbeit mit dem italienischen Familienunternehmen und Textilspezialisten Brugnoli bietet MANDALA als erstes deutsches Yogalabel Athleisurewear auf Basis der Rizinuspflanze an und beweist als Vorreiter in diesem Bereich, wie sich Style, Funktionalität und Nachhaltigkeit vereinen lassen.

    MANDALA reduziert Plastikmüll

    Ein weiterer Meilenstein in MANDLA's nachhaltiger Unternehmensgeschichte: ab Herbst 2019 werden alle Kollektionsteile plastikfrei ausgeliefert. Anstelle von konventionellen Polybags verwendet MANDALA ressourcenschonendere Papier-banderolen.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Der puren, hellen Lebensfreude ist Flora, die juengste Kreation aus den Wagner Juwelen Design Kollektionen, gewidmet
Ring und Ohrschmuck sind in 18 Karat Weißgold gefertigt
    Kollektion Flora
    Der Frühling steht für Lebensfreude - den passenden Schmuck dazu gibt es bei Juwelier Wagner

    Die Göttin Flora steht in der römischen Mythologie für den Frühling, für die Jugend und für eine heitere Lebensfreude. Wird die antike Gottheit in die Gegenwart übersetzt, steht Flora für die Kraft der Jugend und den leidenschaftlichen Weg zur vollen Pracht-Entfaltung.

    Der puren, hellen Lebensfreude ist Flora, die jüngste Kreation aus den Wagner Juwelen Design Kollektionen, gewidmet. Ring und Ohrschmuck sind in 18 Karat Weißgold gefertigt. Diamant-Pavé, eng aneinander gereihte Diamanten, lassen fünf große Blütenblätter erstrahlen. Das Blütenzentrum zieren gelbe Diamanten in Tropfenform. Flora ist signiert mit dem Blauen Wagner Saphir mit eingraviertem Wagner-W.

    Wagner Juwelen Design Collectionen sind exklusiv erhältlich bei: Juwelier Wagner, Wien 1, Kärntner Straße 32 und Wien 1, Graben 21/Tuchlauben 2.

    Flora® - Wagner Juwelen Design Collection

    Ring, Weißgold, Diamant-Pavé Blütenblätter mit 5 naturfarbenen, gelben Diamant-Tropfen im Zentrum
    Signiert mit dem Blauen Wagner-Saphir mit eingravierten Wagner-W € 12.600,-

    Ohrschmuck, Weißgold, Diamant-Pavé Blütenblätter mit jeweils 5 naturfarbenen, gelben Diamant-Tropfen im Zentrum
    Signiert mit dem Blauen Wagner-Saphir mit eingravierten Wagner-W € 24.900,-

    Weitere Informationen zu den Wagner Juwelen Design Collectionen:

    http://www.juwelier-wagner.at/juwelen.html

     

    Juwelier Wagner, Kärntner Straße 32, 1010 Wien, Karin Bruckner bruckner@juwelier-wagner.at

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  • Der Sommer kann kommen, und O’Neill verspricht uns pure Lebensfreude und Lust auf Sommer
Auch die Candy Streifen-Optik versprueht Lebensfreude im Sommer 2019
    pure Lebensfreude im Sommer
    Lust auf Sommer, Sonne und Strand mit der Kollektion von O’Neill

    California, here we come – die Beachwear der Spring/Summer 19 Kollektion von O’Neill macht Lust auf Sommer, Sonne & Strand! Vor allem die bunten Eyecatcher der California Beach-Reihe werden nun die Strände aller Welt erobern.

    Candy Stripes

    Die Candy Streifen-Optik versprüht pure Lebensfreude und versüßt uns in trendigen Sommerfarben jeden Strandbesuch. Besonders der Badeanzug Jesi Mix, der durch freche Schnür-Details besticht, oder Bikinis in raffinierten Schnitten überzeugen am Strand.

    Aber auch Hemden, Jumpsuits oder Shorts in Candy Optik erweisen sich als treue Begleiter – und machen den Beach-Look im Handumdrehen straßentauglich. Ein besonderes Must-Have ist die knallige Strandtasche, die von morgens bis abends jedes Outfit perfektioniert!

    Mix & Match

    Inspiriert von den 90ern umfasst die neue O’Neill Mix & Match Kollektion unverkennbare, hohe Beinausschnitte und einzigartige Badeanzüge in aufregenden und kontrastreichen Farben. Eine Mischung aus tiefen Dekolletés, geometrischen Prints und Häkel-Details, deren Schnitte an den Surfsport angelehnt sind.

    Die Kollektion wird der Heritage der Marke mit ihrem lässigen California Style gerecht und bietet fünf verschiedene Passformen, designt um jeder individuellen Körperform zu schmeicheln.

    Die neuen Modelle begleiten uns zuverlässig vom Strand ins Segelboot, das uns zum nächsten Pointbreak bringt, bis auf’s Surfbrett, um die perfekte Welle zu erwischen.

    Der erneute Fokus auf Design und die Frage, was ein O’Neill Girl ausmacht, zeigt sich in der gesamten Entwicklung der Kollektion - Sommer ist mehr als eine Jahreszeit – es ist ein Lebensgefühl.


    Besonders wichtig ist der Nachhaltigkeitsaspekt der Mix & Match Linie für Spring/Summer 19. Plastikmüll, der an Stränden und Küsten weltweit angespült wird, wurde gesammelt, recycelt, zu nachhaltigem Eco-Garn gesponnen und in der Mix & Match Kollektion, T-Shirts, Leggings und Sport-Bras verarbeitet.

    O’Neill arbeitet hierbei mit BIONIC YARN®, ECONYL®, REPREVE® und NANOFRONT™ zusammen - den führenden Herstellern für recycelte Garne.

    Innerhalb der Mix & Match Kollektion können Tops und Bottoms individuell kombiniert werden, um jeder Frau die Möglichkeit zu geben, ihren persönlichen Look für ein Abenteuer in den Wellen zusammenzustellen. It’s always summer on the inside.

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Herbert Seckler mit Michaela Boland die fuer die Freunde der Kuenste eigens nach Duesseldorf gekommen war um ueber die Eroeffnung der Sansibar by Breuninger zu berichten
Herbert Seckler war der einzige der Verantwortlichen mit viel Herzlichkeit am Eroeffunungstag der Sansibar
H. Seckler (sitzend) mit J. C. Rettig, G. Rothacker und A. Greven vom Sansibar-Team in Duesseldorf 
v.l.n.r. Daniel Ohr, Herbert Seckler, Willy Oergel 
In dem Resaurant an der Koe gibt es auch gemuetliche Ecken 
Es wurde viel über die umfassende Weinkarte gesprochen
Willy Oergel, Vorsitzender der Unternehmensleitung Breuninger erklaerte noch mal das einzigartige Konzept von Sansibar by Breuninger 
Die Geschaeftsleitung von Breuninger und Herbert Seckler
Herbert Seckler beantwortete die Fragen unserer Redakteurin in aller Ruhe, die beiden haben sich sofort verstanden
Das Personal von Herbert Seckler ist so freundlich wie der Chef
Die Gaeste haben sich bei der Eroeffnung der Sansibar by Breuninger recht wohl gefuehlt
    Journalisten abgefüttert und vor die Tür gesetzt?
    Sind Sie eingeladen? Vollzug eines Journalisten Events in der „Sansibar by Breuninger“

    Diese Geschichte aus dem Oktober 2013 haben wir noch einmal hervorgeholt. Es zeigt die Schattenseiten des Journalismus. Düsseldorf - Wiesbaden- Stuttgart. "Man soll immer der bleiben, der man ist", erklärt mir der Mann, der sich an diesem Abend als einziger der Verantwortlichen mit viel Herzlichkeit Zeit nimmt und meine Fragen in aller Ruhe beantwortet.

    Die Rede ist von Herbert Seckler, Gründer des Sylter Szene-Kult-Restaurants `Sansibar`, Gault-Millau-ernannter Restaurateur des Jahres 2009 und sympathischer Schwabe. Seinen Dialekt hat der 60-Jährige seinem Grundsatz entsprechend beibehalten.

    Und so kommt es denn auch, dass dem gebürtigen Aalener die Sympathien nur so zufliegen als er mit ein wenig Verspätung anläßlich des "exklusiven Presse-Previews" zum Opening des Restaurants "Sansibar by Breuninger" im Düsseldorfer Kö-Bogen erscheint und in lässigen Jeans, weißem Hemd und Sakko zwischen den übrigen Anzugträgern eine Bodenständigkeit verkörpert, die begeistert. Doch zum Anfang des Abends:

    Herbert Seckler ein Mann mit viel Herzlichkeit

    Auf Einladung der Unternehmenskommunikation des urschwäbischen Warenhauses Breuninger aus Stuttgart, welches noch einen Abend zuvor die Eröffnung seiner neuen Dependance in Düsseldorf mit riesigem Staraufgebot, darunter waren Brooke Shields, Irina Shayk, Stararchitekt Daniel Libeskind Barbara Becker, Bettina Zimmermann, Katja Flint, Thomas Rath, Annica Hansen, Sonja Kraus, Gudrun Landgrebe, Rolf Bauer, Magdalena Brzeska und Sönke Wortmann und insgesamt 800 geladenen Gästen feierte, mache ich mich auf den Weg zum neuen imposanten Kö-Bogen des Architekten Daniel Libeskind.

    Auf dem Programm: Die Sansibar-Einweihung im Breuninger-Kaufhaus mit 150 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

    Der Abend für Journalisten war alles andere als erfreulich

    Medienvertreter sollen im Anschluss an ein Pressegespräch zum offiziellen Preview-Event im exklusiven Kreis mit gemeinsamem "Tasting" der Sansibar-Köstlichkeiten die einmalige Gelegenheit erhalten, schon einen Abend vor der offiziellen Eröffnung das Sylt-Feeling an der Königsallee zu erleben.

    Erst in einer gesonderten Hinweis-Mail zum Ablauf wird klar, dass der Abend für uns Journalisten nach einer knappen Stunde enden soll und wir somit leider nicht mehr aus erster Hand erfahren, welche 150 geladenen Gäste der "Restaurant-Taufe" beiwohnen. Doch dazu später.

    Von jungem Security-Personal im Auge behalten

    Dass es in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in der Regel ein wenig schicker zugeht, ist bekannt, daher versuche ich, dies beim Pressetermin zu beherzigen.

    Am Gebäude gibt es mehrere Eingänge, aufmerksam von jungem Security-Personal im Auge behalten, denn schließlich durfte ab 15.00 Uhr nachmittags erstmals auch zahlendes Publikum die Räumlichkeiten des selbst erklärten Fashion- und Lifestyleunternehmens, Breuninger, unter die Lupe nehmen.

    Um der temporären Orientierungslosigkeit ein Ende zu bereiten und vor allem, um nicht zu spät zum Sansibar-Opening zu kommen, nachdem schriftlich um Pünktlichkeit gebeten wurde, frage ich einen Sicherheits-Herrn höflich nach dem Weg.

    "Sind sie eingeladen", will er wissen, nachdem er mich taxiert und offenbar erst von meinem "ja" abhängig macht, ob er überhaupt antwortet. Er schickt mich einige Meter weiter um das Gebäude herum, zu Kollegen, die vor einem anderen Eingang stehen.

    Sind Sie eingeladen?

    Dort angekommen, erkundige ich mich erneut nach dem Weg und wieder werde ich zuerst inspiziert und gefragt, ob ich eingeladen sei, bevor man mir auf mein Anliegen antwortet.

    So langsam kommen mir Zweifel ob meines Erscheinungsbildes und ich frage mich insgeheim, ob man hier meinem Habitus wohl auf geheimnisvolle Weise entnimmt, dass ich in der historisch bedingten "Feindesstadt", Köln, studiert habe, oder ob ich gar den Eindruck einer ausgebufften Profi-Schnorrerin erwecke, welche von der Sansibar-Eröffnung gehört und es sich zur Mission gemacht haben könnte, am heutigen Abend heimlich kulinarische Luxus-Häppchen abzuräumen?

    Ich bin irritiert, gehe jedoch tapfer weiter zum nächsten Security-Mitarbeiter, zu welchem man mich gesandt hatte, mittlerweile aber immerhin schon einmal im Innenbereich des großen Gebäudes angelangt und sage zu dem jungen Mann: "Verzeihung, ich suche die Sansibar by Breuninger und ja, ich bin eingeladen. Würden Sie mir freundlicherweise die Richtung weisen?"

    Er bittet mich höflich, die Rolltreppe in den ersten Stock zu nehmen und erklärt, dass sich die Location sogleich gegenüber jener Treppe befinde.

    So rolle ich denn in die nächst höhere Etage hinauf und erhalte dabei einen ausgiebigen Blick über sämtliche erlesene Luxusartikel des Erdgeschosses, in welchem es derzeit, zugegebenermaßen, einfach wundervoll riecht. Zahlreiche edle Duftstoffe erfüllen den Raum und machen gute Laune.

    Oben angekommen, erblicke ich den großzügigen, augenblicklich noch geschlossenen Eingangsbereich meines Ziels. Davor steht eine attraktive Dame an einem Counter.

    Erleichtert stelle ich mich ihr vor und sie fragt mich glücklicherweise keineswegs misstrauisch, ob ich eingeladen sei, sondern begrüßt mich freundlich lächelnd und teilt mir dann mit, dass man sich über mein Erscheinen freue, aber, für mich einen anderen Eingang "gewählt" habe.

    "Hintereingang? Lieferanteneingang?", schießt es mir durch den Kopf. Doch die Dame schickt mich auf den Weg um die nächste Ecke, dort sei ich bereits aufgelistet.

    Ich tue wie mir aufgetragen und lande: vor den Toiletten. Eine junge Security-Mitarbeiterin kann mir leider auch nicht weiterhelfen, doch verweist mich an ihren Kollegen, der gerade auftaucht.

    Er geleitet mich durch einen Gang und schon wieder um eine Ecke bis ich vor der verschlossenen Glastür stehe, die einen kleinen Blick ins Innere der nagelneuen Sansibar gewährt, und hinter der sich zwei PR-Mitarbeiterinnen, noch eifrig beschäftigt, befinden.

    Ich klopfe an, stelle mich erneut vor als eine der Damen öffnet, sich als Textschwester Lena Wanders entpuppt und bekomme gesagt, dass ich mich wieder zurück in den Bereich der Verkaufsräume begeben möge.

    Dort befänden sich auch die anderen Journalisten, denn man sei noch nicht ganz fertig. Es dauert ein paar Minuten bis uns ein groß gewachsener junger Mann im roten Jacket begrüßt. Christian Witt, studierter Politologe und Breuninger-Unternehmenssprecher seit erstem Juni 2011.

    Essen und Trinken umgeben von einer exklusiven Markenwelt

    Dann geht es los: Wir dürfen die neuen Räumlichkeiten erstmals betreten, nachdem wir zügig von einer PR-Kollegin auf deren Liste abgehakt und flink mit einer Pressemappe versorgt worden sind. Eindruck:

    Die 140 Sitzgelegenheiten auf großzügiger Ebene sind schick und schön, für Düsseldorfer Verhältnisse zwar nicht außergewöhnlich, aber gemütlich und eine Atmosphäre verbreitend, die unbedingt zum Wohlfühlen einlädt.

    Ein Designer-Restaurant, wie es in Düsseldorf bereits zahlreiche gibt, ist laut Breuninger-Chef Willy Oergel auch nicht beabsichtigt. Die Idee, die hinter Breuninger Düsseldorf stehe, sei, viele besondere Dinge zu machen. Hierher also soll künftig das sogenannte Sylt-Feeling bei ausgewählten Sansibar-Speisen transportiert werden.

    Was dabei freilich schmerzlich fehlen dürfte, ist wohl die Brise und auch die Dünen, deren Entbehren ein Blick in den angrenzenden Düsseldorfer Hofgarten sicherlich kaum wett machen kann. Das findet auch Sansibar-Erfinder Seckler.

    Der stellt sich als Herbert vor, der von der Insel Sylt komme und eigentlich dort sehr glücklich sei. Die letzten Monate bezeichnet er als die redeintensivste Zeit, die er in den vergangenen Jahren erlebt habe. Jeder habe ihn gefragt, was er in Düsseldorf wolle und er habe sich viele Gedanken darüber gemacht.

      "Man kann Sansibar nicht transportieren", sagt der Original-Restaurant-Chef. Weder mit dem Sylt-Flair, noch der Atmosphäre oder der Magie dieser Insel ließe sich derartiges bewerkstelligen.

    Jedoch könne man womöglich versuchen, über die Produkte, die sie über Jahrzehnte gesammelt hätten und von denen sie meinten, dass es besondere Sachen seien, den Menschen, wenngleich auch nur Sekundenweise, das Gefühl der Freiheit und des wundervollen Sylts zu vermitteln.

    Zwar würden die Leute in Düsseldorf arbeiten, während die Menschen, wenn sie auf Sylt seien, in der Regel Urlaub hätten, was schon einen großen Unterschied darstelle.

    Wenn jedoch durch einen typischen Sansibar-Geschmack vielleicht ein bisschen der Insel-Magie herüberkommen würde, sei sein Ziel bereits erreicht. Dennoch wird wohl auch ein gewisser Druck auf den Mitarbeitern in Düsseldorf lasten.

    Die Sylter Sansibar sei, so  Herbert Seckler, in der glücklichen Lage, immer voll und ausgebucht zu sein. Diesem Umstand müssten natürlich auch die Mitarbeiter in der NRW-Landeshauptstadt gerecht werden. Doch der Star sei das Produkt.

    Die Kunst sei, gut einzukaufen und das mache Breuninger. Schließlich gäbe es in diesem Kaufhaus ausschließlich Spitzenprodukte. "Wenn wir es schaffen, mit dem Gedankengut, auch weiterhin die besten Produkte dessen einzukaufen, was es im Moment gibt, dann kann eigentlich in so einer schönen Umgebung gar nichts schief gehen", schließt der Sylter Sansibar-Chef.

    Das Besondere am Düsseldorfer Konzept besteht wohl auch darin, dass es sich nicht um eine Franchise-Variante, sondern um ein ganz eigenes Modell handelt.

    So berichtet Daniel Ohr, Mitglied der Unternehmensleitung und zuständig für den Gastro-Bereich bei Breuninger, dass ein Teil der Karte, die sogenannten Sansibar-Klassiker, herausgesucht und gemeinsam entwickelt wurden.

    Die gleichen Grundprodukte, wie Fleisch und natürlich Fisch, der täglich frisch von Sylt nach Düsseldorf geliefert werde, sollen für das Aufgehen des Düsseldorfer Konzepts sorgen. Dort, wo man allerdings sinnvollerweise regionale Produkte kaufe, wie beispielsweise Kartoffeln, werde dies auch geschehen.

    Auch sei die gesamte Service-Crew  für einige Zeit nach Sylt gebracht worden, um ihnen dort sowohl das Sansibar- als auch das Syltgefühl zu vermitteln und um mit ihnen vor Ort zu kochen.

    Was dabei unter anderem herausgekommen ist, können die geladenen Medienvertreter sodann kosten. Die Fingerfood-Portionen des Sashimi vom Thunfisch mit Kapern und Limonendressing sowie frische Austern stoßen bei vielen Journalisten auf große Begeisterung.

    Breuninger-Chef Willy Oergel hatte zuvor die Currywurst angepriesen, die er bei Flügen mit der Air-Berlin regelmäßig verspeise. Leider wird diese, die mit Pommes und Sansibar`s Currysauce auf der hauseigenen Karte für 12,- Euro offeriert wird, während des Medien-Tastings nicht verkostet.

    Von Herbert Seckler möchte ich unbedingt erfahren, was seine schwäbischen Landsleute eigentlich dazu sagen, dass die erste und bisher einzige Sansibar-Dependance im Rheinland und nicht im Schwabenland, wie möglicherweise im Breuninger-Haus am Standort Stuttgarter Marktplatz startet.

    "Ja, das hat mich geschafft" Das macht mich auch fertig"

    "Ja, das hat mich geschafft", antwortet der Wahl-Insulaner. "Das macht mich auch fertig, dass wir nicht in Stuttgart sind, aber Düsseldorf ist eines der Haupteinzugsgebiete der Insel. In Düsseldorf sind auch fröhliche Menschen, wenn ich nur an den Oberbürgermeister denke", ergänzt der sympathische Geschäftsmann noch, bevor es allmählich zum letzten Programmpunkt kommt.

    Journalisten Abgefüttert und vor die Tür gesetzt?

    Dass die PR-Veranstalter des Abends es mit dem Vollzug des Journalisten-Events augenscheinlich insgesamt ein wenig eilig haben, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass die 150 geladenen Gäste, zu denen wir Journalisten nicht gehören, in Kürze Einzug halten sollen.

    Zunächst nutzt Breuninger-Kommunikationschef Witt, der das Event auch moderiert, eine Bemerkung Secklers hastig als "wundervolle Überleitung" zum Tasting, was er uns keineswegs vorenthalten möchte, weil wir nach einer knappen Viertelstunde offizieller Statements und einigen Fragen "noch 20 Minuten haben".

    No net hudle!

    So kommt es wohl auch, dass eine andere PR-Kollegin mich kurze Zeit später verfolgt und höflich aber bestimmt mit dem Hinweis versieht, dass jetzt möglichst alle Journalisten beisammen bleiben und sich so langsam zum Ausgang begeben sollten, als ich mich in den hinteren Bereich des Restaurants bewege, um eine gemütliche Sitzecke mit ausgefallener Lampendekoration über dem Tisch abzulichten.

    Eine nette Art des Hinauskomplimentierens. Wie schön, dass sich Sylt-Sansibar-Boss Seckler davon kaum aus der Ruhe bringen lässt.

    Entspannt steht der gelernte Koch nämlich noch immer Fragen Rede und Antwort, lässt sich bereitwillig in gewünschten Positionen fotografieren und beweist, dass ein Schwabe, selbst, wenn er schon seit 1974 auf Sylt lebt, einen schwäbischen Grundsatz verinnerlicht hat, nämlich: No net hudle!

    Michaela Boland ist Journalistin und TV-Moderatorin. Bekannt wurde sie als Gastgeberin der Sommer-Unterhaltungsshow „HOLLYMÜND“ des Westdeutschen Rundfunks Köln. Seit 1988 schrieb sie für die Rheinische Post, unterschiedliche Publikationen der WAZ-Gruppe Essen, Bayer direkt und Kommunalpolitische Blätter.

    Außerdem präsentierte sie die ARD-Vorabendshow „STUDIO EINS“ und arbeitete als On-Reporterin für das Regionalmagazin „Guten Abend RTL“. Auf 3-Sat, dem internationalen Kulturprogramm von ARD, ZDF, ORF und SRG, moderierte sie die Kulturtalkshow „Doppelkopf“, sowie für TV NRW, die Casino

    Show „Casinolife“ aus Dortmund-Hohensyburg. Michaela Boland arbeitet auch als Veranstaltungsmoderatorin und Synchron- sowie Hörspielsprecherin.

    Für die Gesellschaft Freunde der Künste, GFDK moderiert sie den Kaiserswerther Kunstpreis sowie alle grossen Kulturveranstaltungen der Gesellschaft.

    Seit Mitte 2009 ist sie verantwortlich für die Ressorts:

    Exklusivinterview und Porträt des Monats

    © Michaela Boland und Gesellschaft Freunde der Künste

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  • Ein kleiner literarischer Reisebericht aus Marokko mit Buchempfehlung von Soenke C. Weiss
    Meine Marokko-Erfahrung
    Tee in Tanger - eine persönliche Reiseempfehlung von Sönke C. Weiss

    Marokko ist ein junges Land. Die unter 25-Jährigen machen mehr als die Hälfte der Bevölkerung aus. Es sind die jungen Frauen und Männer, mitten im träumerischen Gemurmel Tangers, die mich immer wieder faszinieren.

    Sie, die zwischen Tradition und Moderne zerrissen, von Arbeitslosigkeit bedroht, vielfach ohne Zukunftsaussichten sind, von denen viele ihr Land trotzdem lieben. Sie bedürfen, nein, sie verdienen Ermutigung und Zuspruch.

    Meine Marokko-Erfahrung beginnt aber nicht in einer schummrigen Bar in Tangers Vergnügungsviertel, in Casablanca, einer Stadt, die kulturell immer unter Strom steht, in Marrakesch, wo - was für eine Sünde - historische Parkanlagen unter Zement begraben werden oder in Fes, die große Unbetretene, die strengste, die verbotenste aller marokkanischer Städte, nein.

    Sondern bei den Beat-Dichter, die Marokko, insbesondere Tanger, für sich in den Fünfziger - und Sechzigerjahren entdeckt haben. Als Muse.

    Jack Kerouac und William S. Burroughs und Allen Ginsberg.

    „Lebe, reise, gesegnetes Abenteuer, und bereue nichts“, schreibt Kerouac 1957, als sie, eine Bande in sich verschworener Dichter ihren ersten Sommer in Tanger verbringen. Auf der Suche nach einem neuen Menschentypus.

    Auf der Suche nach einer neuen Herangehensweise in der Literatur. Auf der Suche nach einem neuen Leben. Wie die jungen Marokkaner heute auf der Suche sind. Nach einer sich lohnenden Zukunft.

    Wer mehr über das wahre Leben Tangers erfahren will, sollte hier beginnen: In der Rue Magellan, zwei Querstraßen von den den Boulevards mit den französischen Restaurants und Luxushotels entfernt.

    Ich meine das Hotel El-Muniria an der steilen Straße, wo schon die Beat-Autoren ihr Quartier bezogen, wenn sie, von wilden Träumen getrieben, mal wieder in der unwirklichen Stadt zwischen Mittelmeer und Atlantik, Meer und Wüste nach Erfüllung jeder Art suchten.

    Die rohe Literatur, sie wird noch heute in Tanger geschrieben, selbst wenn die Stadt oft glatt wirkt: viel spiegelndes Glas, Beton, dazwischen konzentriertes Wirtschaftsleben.

    Doch ist die Hafenstadt vor wenigen Jahrzehnten Anker für eine Generation junger Autoren gewesen. Viele junge Marokkaner kennen ihre Namen nicht, was sie heute noch bedeuten, diese literarischen Musketiere, die hier ihr Exil suchten, weil Amerika sie so einengte, so wie viele Marokkaner heute ihr Exil anderswo suchen, weil ihre Story anderswo spielen soll.

    So frage ich mich immer wieder, wenn ich meinen Tee in Tanger trinke, kommt sich diese junge Generation Marokkaner betrogen vor, so wie sich schon die Beatniks betrogen vorkamen, weil der Arabische Frühling genauso platze wie die verlogene 50er-Jahre-Aufbruch-Stimmung in den USA, die in Wahrheit nur geprägt war von Kulturfeindlichkeit und Antikommunismus?

    Nichtsdestotrotz: „Heben Sie Ihre gesamten Ersparnisse ab und sagen Sie Ihren Freunden Lebewohl, denn es ist gut möglich, dass Sie sie nie wiedersehen,“ schrieb Truman Capote nach seinem ersten Marokko-Erlebnis. Ich kann ihm nur zustimmen.

    Ob Tanger oder welche Stadt auch immer, wer sich dem Land öffnet, taucht ab in eine Welt, in der sich niemand auf irgendwas festlegen will. Lassen Sie sich für Ihren nächsten oder ersten Marokko-Aufenthalt, die Jahreszeit spielt dabei wirklich keine Rolle, von folgenden Büchern inspirieren:

    Marokko fürs Handgepäck, Unionsverlag, 13,95 Euro. Coole Geschichten und Berichte.

    Der kleine Marokko Verführer, Bruckmann, 14,99 Euro. Schöne Bilder und charmante Anekdoten.

    Marokko, BaedekerSmart, 15,95 Euro. Ein frisches Marokko auf ganz entspannte und entschleunigte Art.

    Marokko, Dumont Reise-Handbuch, 24,99 Euro. Entdeckungsreisen zwischen Kasbahs und Moscheen. Ein wahres Muß für jeden Reisenden, weil nicht aufdringlich nur eben hilfreich.

    Das Marokko Buch, Kunth, 29,95 Euro. Sensationelle Foto-Highlights eines faszinierenden Landes im Buch-Großformat. Ein wunderbare Geschenk. Nicht nur zu Weihnachten.

    beat

    Slang für „besiegt“, „müde“ und „heruntergekommen“ - bedeutet aber auch: „euphorisch“ (upbeat), „seligmachend“ (beatific) und in der Sprache der Musik „im Rhythmus sein (being on the beat).

    Flughäfen in Marokko

    Marrakesch - Menara (RAK, Marokko)
    Agadir (AGA, Marokko)
    Nador (NDR, Marokko)
    Casablanca (CMN, Marokko)
    Fes (FEZ, Marokko) ...
    Tanger - Boukhalef (TNG, Marokko)
    Rabat - Sale (RBA, Marokko)
    Oujda (OUD, Marokko)

    Marokko ist seit 1956 unabhängig und gemäß Verfassung von 1992 eine konstitutionelle Monarchie. Die bedeutendsten Städte des nordafrikanischen Landes sind Casablanca, die Hauptstadt Rabat, Fès, Marrakesch, Agadir, Tanger und Meknès.

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  • Tiefe einblicke, MICHAELA BOLAND TRIFFT INGRID STEEGER
    MICHAELA BOLAND TRIFFT INGRID STEEGER
    Ingrid Steeger, Michael Pfleghar hat es "rausgeprügelt" aber ich habe wieder mal gehorcht

    Das Große Exklusivinterview für freundederkuenste.de - MICHAELA BOLAND TRIFFT INGRID STEEGER

    Michaela Boland:

    Kommen wir nocheinmal auf Klimbim zurück. Sie sagten gerade, es sei für sie die härteste Arbeit ihres Lebens gewesen. Inwieweit hatte das mit dem Regisseur Michael Pfleghar zu tun?

    Ingrid Steeger:

    Ja, es war sehr schwierig. Und auch hier kommt wieder hinzu, dass wir miteinander liiert waren und dass ich ihm dann gehört habe, beruflich wie privat. Das war für mich zum damaligen Zeitpunkt durchaus in Ordnung. Im Nachhinein sieht man vieles anders.

    Im Hinblick auf meine Jugend sagen die Leute ja auch, "deine Jugend war ja schrecklich", aber in meiner Jugend fand ich meine Jugend in Ordnung. Mit dreißig vierzig Jahren dann nicht mehr.

    Aber, das ist auch vielleicht etwas, das man überlebt, wenn man es in dem Moment so sieht. Aber Klimbim war eben deshalb so schwierig, weil ich vor der Kamera nicht so agieren konnte, wie ich es gerne getan hätte.

    Oder der  Pfleghar hat es auch einfach nur nicht so gesehen und er hat es natürlich, ich sage immer "rausgeprügelt" in Anführungsstrichen. Ich wußte nicht, dass ich komisch sein würde und er hat es mit Gewalt herausgeholt und ich habe gehorcht.

    Also ich habe wieder mal gehorcht. Wie immer im Leben, habe ich auch ihm gehorcht. Und das war ja offensichtlich richtig so. Es hat nicht unbedingt Spaß gemacht, aber es kam etwas dabei heraus. Und das durfte das Publikum ja nun auch nicht merken.

    Das war wichtig. Wenn wir das jetzt zusammen durchgehen würden, könnte ich ihnen jede Szene nennen, bei der ich geheult habe. Auch beim Schneemann. Das war nicht im Studio, sondern das war wirklich draußen im Schnee.

    Und das im Abendkleid. Und das mußten wir zehn bis zwanzig mal drehen und da bin ich fast erforen und bin seiner Meinung nach immer falsch um den Schneemann herumgelaufen. Das war dann auch nicht komisch.

    Das ganze Exklusivinterview für freundederkuenste.de lesen sie hier:

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Kunst - Werk der Woche

  • Nik Nowak Terminal 2015, transformed arcade game body, mixed media
    Mensch Macht Maschine
    Nik Nowak über kulturelle Transmitter oder akustische Waffen, Panzer und Echodrohnen

    Mensch Macht Maschine - Nik Nowak präsentiert - „DELETHE“

    Nik Nowak ist Künstler, Musiker und Kurator. Seine medienübergreifende künstlerische Arbeit befasst sich häufig mit der Wirkung von Sound, so wie mit der Rolle von Soundsystemen als kulturelle Transmitter oder akustische Waffen. Soundobjekte wie „Mobile Booster“, „Panzer“ und die „Echodrohnen“ verschafften ihm weltweite Aufmerksamkeit.

    Neben seiner Ausstellungstätigkeit geht er dem Phänomen der mobilen Soundsysteme seit Jahren auch wissenschaftlich nach und hält Vorträge zu diesem Thema. Außerdem tritt er regelmäßig mit Live- und DJ-Sets alleine oder mit seiner Band Schockglatze als Musiker auf.

    Das Langzeitprojekt DELETHE wurde 2012 als Projekt des Künstlers Nik Nowak, des Rechtsanwalts Philipp Brandt und des Kurators Peter Lang (✝) gegründet.

    2014 kamen die Kommunikationsdesigner VERBALVISUAL als Kollaborateure hinzu. DELETHE befasst sich mit der Frage nach dem Umgang und der Löschung von Daten nach dem Tod.

    Es ist Forum, Selbstversuch und Service zugleich und möchte den aktuellen Stand der Rechtslage mit der praktischen Umsetzbarkeit von Löschung persönlicher Daten nach dem Tod abgleichen.

    Mit dem Tod eines Menschen ergeben sich persönliche und rechtliche Fragen zum Umgang mit den Daten in der virtuellen Realität. Profile in den sozialen Netzwerken, Avatare, Accounts bestehen weiter.

    Wem gehören die Daten nach dem Ableben, gibt es einen Rechtsanspruch auf Löschung und was bedeutet der Kontrollverlust über die Daten? Gibt es ein Recht auf das Vergessenwerden?

    In der begehbaren Installation DELETHE spielen künstlerische Reflektionen zum Wandel unserer Zeit sowie das Verhältnis konkreter zu virtueller Realität in Bezug auf die Speicherung und Löschung von Daten, Vergessen und Archivieren eine Rolle.

    Nowak (*1981 in Mainz, lebt in Berlin) studierte von 2002 bis 2007 Kunst an der Universität der Künste, Berlin, war Meisterschüler von Prof. Lothar Baumgarten und besuchte 2007 die Bildhauerklasse von Xiang Jing an der Shanghai Normal University.

    2007 wurde ihm das Georg-Meistermann-Stipendium verliehen. 2014 kuratierte er in Zusammenarbeit mit dem Museum Marta die internationale Ausstellung „BOOSTER Kunst Sound Maschine“ und wurde mit dem GASAG Kunstpreis ausgezeichnet, der herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik ehrt.

    Begleitprogramm

    Künstlergespräch am Freitag, 06. September 2019 um 18:00 Uhr

    Städtische Galerie Wolfsburg

    Im Anschluss um 20:00 Uhr Filmvorführung im Hallenbad – Kultur am Schachtweg

    „WAR of ART“ mit Nik Nowak als Gast

    Im Gespräch gibt der Künstler Auskunft über seine Reise nach Nordkorea und die Hintergründe zum Film.

     

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  • Die Schoenheit des Koerpers, seine Würde und Eleganz von Nina Nolte
Licht durchflutete Swimmingpool-Bilder von Nina Nolte
Man sieht die Lebenslust, das Entspannte und die Sommerfreuden auf den Bildern von Nina Nolte
Smalltalks unter Frauen die es sich gut gehen lassen
Eine Inszenierte Wirklichkeit bringt Nina Nolte auf die Leinwand
Den Frauen auf den Bildern sieht man an das es ihnen gut geht
    Einfluss der Pop Art
    Werk der Woche: Nina Nolte beschwört mit ihren Licht durchfluteten Swimmingpool-Bildern den immerwährenden Sommer herauf

    Nina Nolte, geboren 1957 in El Salvador, beschwört mit ihren Licht durchfluteten Swimmingpool-Bildern den immerwährenden Sommer herauf. Leuchtendes, klares Wasserblau bildet die Folie für Szenerien, die auf den ersten Blick Schnappschüssen aus einem Urlaubsalbum gleichen.

    Malerei von Nina Nolte

    Die Malerei der aktuell in Düsseldorf lebenden Künstlerin ist fotorealistisch, der Einfluss der Pop Art vor allem an der satt leuchtenden Farbpalette unverkennbar. Fotografien sind das Ausgangsmaterial für ihre Bilder, jedoch folgen die Kompositionen einer eigenen, innerbildlichen Logik, die auf absolute Stimmigkeit aller Elemente zielt.

    Das überraschende Resultat ist eine Wirklichkeit, die auf minutiöse Hyperrealismen verzichtet und doch die Schönheit des Körpers, seine Würde und Eleganz darstellt oder Momente reiner Lebensfreude spiegelt (Pool-Paintings). 

    The best is yet to come, das Titel gebende Bild der Ausstellung, ist Teil einer Serie von Arbeiten, die Frauen mittleren Alters zeigen, im Wasser stehend, rauchend, plaudernd, sich schminkend, die einfarbigen oder ornamental gemusterten Turbane kunstvoll um den Kopf gewunden. Die Frauen sind mit sich beschäftigt, schauen den Betrachter nicht an, feiern sich selbst, stolz und in sich ruhend.

    Nina Nolte Biografie

    Ausbildung  

    1957 geboren als Kind deutscher Eltern in San Salvador, El Salvador

    1959 – 1964 Übersiedelung nach Deutschland und Einschulung in die Grundschule in Mannheim/ Feudenheim

    1964 – 1972 Umzug nach Barcelona, Grundschule und Gymnasium an der Deutschen Schule Barcelona

    1972 – 1976 Fortsetzung der Gymnasialzeit am Max Planck Gymnasium in Ludwigshafen am Rhein, Abitur

    1976 1976 – 1991 Deutsche Lufthansa, Frankfurt am Main und München, erste Arbeiten auf Papier mit Acryl- und Aquarellfarben, autodidaktischer Erwerb der Maltechniken, erste Ausstellung

    1991 - 1997 freiberufliche künstlerische Tätigkeit in München, erste Ausstellung in einer Galerie

    1991 1997 – 2010 Übersiedelung nach Andalusien, San Pedro Alcántara, und zunehmend großformatige Arbeiten mit Acryl auf Leinwand, Weiterentwicklung zur gegenwärtigen künstlerischen Position

    Einzelausstellungen  

    1991 - 1993 Galerie Inter Art/ München

    1992 Galerie am Theater, Aachen

    1994 Galerie Art Forum/ Mexico City

             Galerie Perplex/ Berlin

    1995 Galerie Espace Suizze/ Strasbourg Haupthaus von Mercedes-Benz/ Berlin

    1996 University Club/ Washington D.C.

             Art Trust International Gallery/ Sarasota, Florida

    1997 Fabien Fryns Gallery/ Marbella

             Mercedes-Benz/ Dresden

    1998 vier Wanderausstellungen mit der Diputación de Málaga, Área de Cultura y Educación (der Abteilung für Kultur und Erziehung der Provinzregierung von Malaga) in Fuengirola, Antequera, Pizarra und Casabermeja Galerie Rina Bouwen/ Madrid

    1999 Galerie Art Forum/ Mexico City

             Galerie Minkner/ Palma de Mallorca

    2000 Galerie Espacio/ San Salvador (El Salvador)

    2002 Art Seasons Gallery/ Singapur

    2003 Pablo Goebel Fine Arts/ Mexico City

             Galerie Espacio/ San Salvador (El Salvador), Portrait für die Gattin des

             salvadorenischen Staatspräsidenten

    (1999 – 2004) Francisco Guillermo Flores Pérez Art Thiess/ München

    2004 Thomas Punzmann Gallery/ Marbella

    2006 Galerie Carmen del Campo/ Cordoba Art Thiess/ München

    2007 Sara Nightingale Gallery/ Water Mill, Long Island NY

              Casino de Marbella

    2009 Sara Nightingale Gallery/ Shelter Island NY

              Galerie Jorge Alcolea/ Madrid

              Thomas Punzmann Gallery/ Marbella

     

    Gruppenausstellungen (Auswahl ab 2008)

    2008 Galerie Jorge Alcolea/ Madrid

             Galerie Elizabeth Budia/ Barcelona

             Sara Nightingale Gallery/ Water Mill NY

             Art Thiess/ Muenchen

             Berliner Liste, mit Thomas Punzmann

             Gallery MIArt/ Mailand, mit Galerie Jorge Alcolea

             Bridge Art Fair/ New York, mit Galerie Jorge Alcolea

    2009 Janine Bean Gallery/ Berlin

             Galerie Jorge Alcolea/ Madrid

             Berliner Liste/ Berlin, mit Thomas Punzmann Gallery

    2010 Galerie Angelika Blaeser, Duesseldorf

              Galerie Jorge Alcolea/ Madrid

              Rivera & Rivera Gallery/ Los Angeles

              Anya Tish Gallery, Houston

              Janine Bean Gallery/ Berlin

              PAN Amsterdam, mit Willem Kerseboom

             Gallery Berliner Liste, mit Thomas Punzmann

             Gallery Hot Art Fair/ Basel, mit Thomas Punzmann

             Gallery Art Antique/ Utrecht, mit Willem Kerseboom

             Gallery ART Amsterdam, mit Willem Kerseboom

             Gallery ART-Fair 21, mit Thomas Punzmann Gall

    Galeriekontakt:

    Galerie Angelika Blaeser

    modern & contemporary art

    Bastionstr. 10

    40213 Düsseldorf

    +49 (0)211 877 44 582

    +49 (0)172 977 44 00

    info@remove-this.galerie-angelika-blaeser.de

     

    Öffnungszeiten: Di. – Fr. 11 – 18 Uhr, Sa. 11 – 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung

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  • Der Kuenstler, Sport und Outdoorfotograf Peter Mathis fotografiert an den unterschiedlichsten Orten der Welt
Ausstellung Peter Mathis im Atelier Jungwirth
Die tiefe Verbundenheit des Kuenstlers Peter Mathis zeigt sich in seinen Arbeiten über die Berge
Mehr als ein Dutzend Buecher Peter Mathis hat bisher veroeffentlicht
Peter  Mathis ist kein Jaeger des ‚schoenen Motivs
Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks
Die Natur steht im Mittelpunkt seiner Arbeit
Weitere Werke von Peter Mathis auf GFDK
Und immer die Natur im Auge
Bilder von Peter Mathis
    das wesen der natur
    Werk der Woche: Sport - und Outdoorfotograf Peter Mathis ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’

    Seine Leidenschaft gilt den Bergen: Peter Mathis, geboren 1961, lebt in Hohenems, wenn er nicht gerade an den unterschiedlichsten Orten der Welt fotografiert. Seit 1986 gilt er vor allem als Spezialist für atemberaubende und naturgetreue Sport- und Outdoor-Bilder, vom Klettern über Schi bis zu Motorsport.

    Zahlreiche internationale Firmen wie Adidas, HellyHansen, Red Bull, Daimler Benz, Lufthansa oder auch die Österreich Werbung zählen zu seinen Kunden. Viele Magazine und Werbeagenturen weltweit setzen ebenfalls auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten und die strikte Philosophie des Peter Mathis.

    Seit 1998 gewann er verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben und Festivals von Kanada bis Italien. 2007 wurde ihm in Schweden der Titel eines Hasselblad Masters verliehen. 2008 zeichnete ihn die Vereinigung der Europäischen Berufsfotografen in Belgien zum Master of European Photography aus.
     

    Mehr als ein Dutzend Bücher hat der Vorarlberger bisher veröffentlicht, sein jüngstes Werk „Visual Dualism – Dolomites“ wird im Rahmen der Ausstellung im Atelier Jungwirth erstmals vorgestellt. In Graz werden vor allem die Naturfotografien aus den Dolomiten zu sehen sein, die Peter Mathis in den Jahren seit 2009 speziell für dieses Buch aufgenommen hat.

    Die Dualität von hell und dunkel, Linien, Strukturen, Licht und Schatten ist einzigartig; bei Mathis wird nichts dem Zufall überlassen.

    Peter ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’, nicht auf der Suche nach der dekorativen Szenerie oder dem spektakulären Moment. Ihm geht es stattdessen um den Kern der Natur, um ihr Wesen und ihre Schönheit, die sich in jedem Detail offenbaren kann – wenn man es nur richtig zu sehen vermag“, schreibt die Kunsthistorikerin Christiane Schmieger.


    Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit Motiv, Licht und Umgebung. Spätere Eingriffe mit dem Computer oder banale Effekthascherei lehnt der Fotograf explizit ab.

    Wenn er Sportler fotografiert, so achtet er stets darauf, dass die Natur nicht zu Schaden kommt. Neben den Landschaften werden Portraitaufnahmen immer wichtiger in seinem Werk. Auffallend auch ein immer stärkeres Faible für Schwarzweiß-Bilder.

    Birgit Enge, Atelier Jungwirth, Opernring 12, A-8010 Graz. Tel. +43/(0)316-815505 - mail@atelierjungwirth.com, www.atelierjungwirth.com
     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Gottfried Boehmer und Anna Vilents 2003 vor der Ausstellung mit den Promi-Motiven
Stefan Raab wurde auch von Anna Vilents aufs Korn genommen
    Die Rote Anna malt Böse Bilder
    Bitter süße Bilder von Anna Vilents - die omnipräsente Medien-Prominenz der "STARS"

    Lange, sehr lange ist das her. Ein Rückblick in das Jahr 2003. Was wären die „Stars" ohne RTL, VOX, Pro 7, Bild, Bunte oder Gala?

    von Peter Hauptvogel

    Die 22-jährige Ukrainerin Anna Vilents hat die omnipräsente Medien-Prominenz unserer Zeit mit Pinsel und Acrylfarbe aufs Korn genommen und in bitter süßen Bildern porträtiert. Sie wollte nur eins: Malerin werden.

    Die rothaarige Malerin, die 1993 mit ihren Eltern „als Kontigent-Flüchtling" aus der Ukraine an den Rhein kam, weiß genau wie man Publicity macht. Und ihr Mentor Gottfried Böhmer von Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin weiß das auch. Wohl deshalb wirkten beide auf der Vernissage auch so vergnügt.

    Doch Anna ist mehr als ein kleines Schlitzohr, sie ist eine begnadete Künstlerin. Die jüngste Meisterschülerin der alterehrwürdigen Düsseldorfer Kunstakademie. Immerhin einer Institution, die 17 von 100 Namen für die aktuelle Weltrangliste der bildenden Künstler dieser Welt liefert.

    18 Jahre alt war Anna als sie angenommen wurde. Sie sprach kaum ein Wort deutsch und besaß kein Abitur. Aber bei der Begabtenprüfung überzeugte sie, wurde sie Meisterschülerin von Prof. A. R. Penck. Dass allein ist schon ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Fachleute schätzen vor allem ihre raffinierte Tropftechnik.

    Anders als deren berühmter Erfinder Jackson Pollock bleibt sie jedoch im figürlichen, wenn sie Tierkörper mit Menschenköpfen malt, und dabei Übergänge findet, die ins Mystische reichen. Gut und gerne 4.000 € muss man heute schon für ein Vilents-Bild auf ein Tisch blättern.

    Am Ende der jetzt laufenden PR-Show mit den Promi-Motiven wird der Preis gewiss noch gestiegen sein, man darf ihr das gönnen. Allein schon die Zielstrebigkeit mit der sie ihre Künstler- Karriere verfolgte, verdient Anerkennung. Konsequent lehnte sie jeden anderen Berufsvorschlag von Eltern und Lehrern ab, wollte Malerin werden - und wurde es.

    Air Berlin Magazin Ausgabe 2/2003

    Claudia Schiffer, Boris und Barbara Becker, Verona Feldbusch, Thomas Gottschalk, Ariane Sommer - alle sind sie da. Unsere Medien-Stars im Format 100 x 90 cm. Anna Vilents, in diesem Semester die jüngste Meisterschülerin (Prof. A. R. Penck) an der Düsseldorfer Kunstakademie, porträtiert die „Stars" aus Film und Fernsehen wie die Fürsten, Mönche und Madonnen der Renaissance-Zeit.

    Jedoch mit streng kritischem Blick. Auf den 13 „Star-Porträts" wird mit diesen streng ins Gericht gegangen: Dieter Bohlen als Florentiner in der Hand seinen Bestseller als Bibel. Nina Hagen wird als kleines Mädchen dargestellt. Barbara Becker als leidende Heilige.

    Anna Vilentsist jedoch keine Zeitgeist-Reporterin, ihr Scharfblick gilt verschiedenen gesellschaftlichen Phänomenen mit einem Schuss Ironie. Ausstellung: Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin.

    Messemagazin Ausgabe 1/2003

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  • Die Textilindustrie ist die zweitschmutzigste Industrie, nach Oel sagt Madeleine Alizadeh alias Dariadaria im Interview
    die bekannteste Fair-Fashion-Influencerin
    Madeleine Alizadeh von Dariadaria.com - Der ökologische Fußabdruck der Textilindustrie

    Jedes  Jahr  werden  100  Milliarden  Kleidungsstücke  hergestellt. Umweltauswirkungen  entstehen  über  den gesamten  Lebensweg eines  Textils: von  der Rohstoffgewinnung und der Herstellung von Fasern über die Textilproduktion, den Gebrauch bis hin zur Entsorgung. In kaum einer anderen Branche wird so viel Wasser benötigt  wie in  der  Bekleidungsindustrie. 

    So werden um ein Kilo Stoff  zu produzieren bis zu 100 Liter verbraucht. Das meiste Wasser, das die Menschen  verbrauchen, bekommen sie jedoch gar  nicht  zu Gesicht. Die Wassermengen, die in einem Produkt oder einer  Dienstleistungenthalten sind und zur Herstellung  verwendet werden, nennt man deshalb „virtuelles  Wasser“. 

    Besonders  viel  von  diesem „unsichtbaren“ Wasser wird bei der Produktion von Kleidung verbraucht. Zur   Minimierung   der   Umweltauswirkungen   hat   sich   in   der   Modebranche  „Fair  Fashion“  als  eine Gegenbewegung zu der sogenannten „Fast Fashion“ entwickelt.

    Hierbei geht es nicht nur um Materialien, sondern um eine ganze Reihe von Aspekten, die mit Nachhaltigkeit in Zusammenhang stehen, wie z.B. der Verzicht  auf  Kinderarbeit, existenzsichernder Lohn, keine exzessiven  Arbeitszeiten oder Tierschutz. 

    Denn schöne Mode sollte nicht unter hässlichen Bedingungen entstehen. Eine der Vorreiterinnen in Sachen nachhaltiger Mode ist die Wiener Aktivistin Madeleine Alizadeh (29) alias DariaDaria. Sie hat konventionelle Mode gegen grüne, faire Fashion eingetauscht und ist die bekannteste Fair-Fashion-Influencerin.

    Sie zeigt,  welche tollen  Looks man  mit nachhaltigen  Labels  tragen  kann  und ist das  beste  Beispiel  dafür,  dass  nachhaltige  Mode und  Modebewusstsein  sich  nicht  ausschließen.  Im Interview  erklärt sie uns,  warum und  wie  wir alle etwas  zu  einem Wandel in  der Modeindustrie beitragen können.

    Was macht Ihnen mit Blick auf die Zukunft unseres Planeten besonders große Sorgen?

    Mir bereitet der IPCC-Report (Intergovernmental Panel on Climate Change,  Weltklimarat), der im Herbst 2018  erschienen  ist,  sehr  große  Sorgen.  Dieser  besagt,  dass  wir  nur  noch  12  Jahre  Zeit  haben,  um  der Erderwärmung entgegenzuwirken.

    Warum müssen wir mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Mode schaffen?

    Die Textilindustrie ist die zweitschmutzigste Industrie, nach Öl. Das Volumen an Textilien, das jährlich auf den Markt  kommt  und  in  Umlauf  gebracht  wird,  ist  nicht  mehr  tragbar.  Neben  den  ökologischen  Faktoren spielen die Ausbeutung von Mensch und Tier eine große Rolle.

    Das Kaufen von fairer Mode ist für mich auf jeden Fall auch eine feministische Angelegenheit.  Wenn  man  für  sich  selbst  Rechte  beansprucht,  die anderen Frauen nicht zuteil werden, muss man sich doch die Frage stellen, was für einen Feminismus man lebt,  in  dem  man  Kleidung  von  Frauen  kauft,  die  keine  Stimme  und  keinerlei  Rechte  wie  beispielsweise Mutterschutz, soziale Absicherung, faire Löhne oder humane Arbeitszeiten haben.

    Wie könnte man in der Gesellschaft dieses Bewusstsein für nachhaltige Mode schaffen?

    Das ist eine sehr große Frage, um sie so kurz zu beantworten. Ein möglicher Ansatz ist, die Menschen darauf aufmerksam  zu  machen,  dass  die  Modeindustrie  Auswirkungen  auf die  Umwelt  hat  und  sich  langfristig etwas ändern muss.

    Das große Problem ist, dass wir gar nicht mehr wissen, was z.B. 1 Meter Stoff kostet, wir sehen  einfach  kein  Verhältnis  mehr.  Indem  junge  Menschen  schon  in  der  Schule  aufgeklärt  und Produktionszyklen erläutert werden, sowie der Wert eines gefertigten Produkts verdeutlicht wird, können wir ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen.

     

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  • Valentine im Rausch des Pop-Zaubers Lieder voll Lebenslust
Valentine schoepft aus sich selbst, ihre Kreativitaet ist echt
    Gipfelsturm und Talfahrt
    Valentine im Rausch des Pop-Zaubers - Lieder voll Lebenslust

    Niemand schreibt ihr Songs auf den Leib. Niemand sagt ihr welche Kleider sie tragen soll. Niemand schärft ihr ein, wie sie sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren hat. VALENTINE braucht niemanden der ihr gutgemeinte Ratschläge erteilt. Sie schöpft aus sich selbst, ihre Kreativität ist echt. Schon als Ungeborene liebte sie schöne Töne.

    „Als meine Mutter schwanger mit mir war, habe ich im Bauch immer gestrampelt, wenn sie die Beatles oder Yes hörte“, berichtet VALENTINE. Als Tänzerin hatte ihre Frau Mama einen musischen Beruf gewählt, genau wie der Herr Papa, der Toningenieur und Musiker ist.

    Bereits als Kleinkind bekam VALENTINE von den Eltern ein kleines Keyboard geschenkt. „Ich war fünf Jahre alt, als meine Mutter durchsetzte, dass ich trotz knapper Kasse Klavierunterricht bekam.“

    Während ihrer Kindheit in Berlin-Friedrichshain hatte die junge VALENTINE das Glück, eine undogmatische Klavierlehrerin zu treffen, die sie ermutigte, eigene Melodien zu spielen.

    In der Schule glänzte die Elevin mit Coversongs von Alicia Keys, Mariah Carey und Jewel, die sie vor der versammelten Schülerschaft vortrug. „Ich merkte, dass es mir leicht fällt, zu singen und Klavier zu spielen“, erinnert sie sich.

    Daneben feilte VALENTINE an eigenen Songs. Sie war 16 als ihr Debütalbum „Ocean Full Of Tears“ heraus kam, aus Valentine Romanski wurde (englisch) VALENTINE. Ihre Vorliebe für sehnsüchtige Balladen stieß auf große Gegenliebe bei Publikum und Pop-Adel gleichermaßen.

    Kein Geringerer als Sir Paul McCartney wählte die Debütantin aus, drei ihrer Eigenkompositionen auf seiner Charity-Gala „Adopt A Minefield“ in Neuss zu spielen. „Ich war super nervös und habe mein komplettes Englisch-Vokabular vergessen als ich ihm gegenüber trat“, lacht sie.

    „Der Auftritt lief aber bestens. Wenn Paul McCartney in der ersten Reihe steht und dich anlächelt, ist das natürlich großartig!“ Vor ihr waren an dem Abend bereits Yusuf Islam (früher Cat Stevens) und Anoushka Shankar aufgetreten.

    Auch andere Künstler mochten VALENTINE`s Songs und so kam es zu VALENTINE-Konzerten mit Musik-Schwergewichten wie Meat Loaf, Joe Cocker, 2raumwohnung und Heather Nova.

    Zwei Jahre später erschien der Album-Nachfolger „Blue Merry-Go-Round“ - die Platte bestand aus elegischen Songs mit aufwändiger Instrumentierung und nachdenklichen Texten. „Wenn man schon die Plattform bekommt etwas mitzuteilen, muss das doch auch Hand und Fuß haben“, findet VALENTINE.

    Nachdenklich machte sie auch ihre Erfahrung, dass nach einem Gipfelsturm die Talfahrt folgen kann. Die erste Plattenfirma schickte ihr nach dem zweiten Album den blauen Brief.

    Von nun an musste sich VALENTINE mit Jobs durchschlagen, an Türen klopfen, Absagen kassieren, mit Enttäuschungen fertig werden. VALENTINE besann sich auf ihre Fähigkeiten: sammelte Ideen, schrieb Lieder, verwarf sie wieder und schrieb bessere.

    Anfang 2010 waren die neuen Kompositionen so stark ausgereift, dass VALENTINE damit ein neues Demo aufnahm. Diese Songs, unter anderem das Aufsehen erregende „Black Sheep“, beeindruckten das neue Label der Berlinerin und verschafften ihr in Windeseile ihren aktuellen Vertrag.

    Für alle Beteiligten war es dabei offensichtlich, dass „Black Sheep“ die erste Single sein musste, denn dieser Song vereint in Sound und Worten zu 100 Prozent die wunderbare Welt von VALENTINE.

    Anspruch wird Wirklichkeit VALENTINE`s berauschender Zauber-Pop

    Auch die Erfahrungen der schwierigen Zeit des Suchens und Zweifelns finden sich auf VALENTINE`s neuem Album „Love Like Gold“.

    Die Berliner Pop-Komponistin geht mit wachen Augen durch die Welt, beobachtet ihre Mitmenschen genau und verschließt sich weder Leid noch Schmerz. „Schon als ich klein war, mochte ich melancholische Melodien.“

    Inzwischen ist VALENTINE 22 Jahre alt, und es hat sich eine Menge getan. „Ich wohn` in Berlin“, lacht sie wieder dieses strahlende Lachen, „und war viel tanzen.“ Sie entdeckte Radiohead, Muse, Kate Bush, Amy Macdonald, Marina & The Diamonds und geht bevorzugt in Clubs, in denen ihre Lieblings DJs auflegen.

    „Meine neuen Songs haben diese Piano-Melancholie, es gibt opulente Streicher und darunter liegen clubbige Beats“, beschreibt sie die Song-Perlen ihrer neuen Sammlung. „Love Like Gold“, ihr dritter Dreher enthält prächtig kolorierte Popmusik, getragen von frischen Grooves, prall gefüllt mit Gefühl und Seele. Ihre Texte greift sie aus dem vollen Leben.

    Für die Single „Black Sheep“ erzählte VALENTINE etwa die Geschichte eines Mädchens, das droht ins Rotlichtmilieu abzurutschen. „Man sollte solche Menschen aber nicht ausstoßen, sondern ihnen unter die Arme greifen“, fordert sie entschieden.

    In „Nobody Knows“ schildert sie eine mysteriöse Begegnung mit einem Menschen, den man zu kennen glaubt, aber nicht erinnert. „War es eine Begegnung in einem anderen Leben oder ein Déjà-vu?“, fragt VALENTINE träumerisch.

    In Bezug auf ihr „Catch Me With Love“ stellt sie die Frage: „Warum ist Liebe eigentlich so kompliziert und quälend? Besonders für junge Leute, die haben doch noch nichts zu verlieren, keine Familie, um die sich kümmern müssen...“

    VALENTINE ist eine junge Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Melodien und Texte stammen großteils aus ihrer Feder, „vom Fotoshooting bis zum Videodreh ist alles durch meine Hände gelaufen“, stellt sie klar.

    Entscheidungsfreudig wählt sie die Musiker für ihre Band selber aus und stellt sich flankierend ein Team aus Fachleuten zusammen.

    VALENTINE folgte einer Vision, sie hat klare Vorstellungen und lässt sich kein X für ein U vormachen. Selbstverständlich sucht sich die Berlinerin Formen und Farben ihrer märchenhaften Kleider nach eigenem Gusto aus, dabei steht sie bevorzugt auf Rot, Schwarz, Weiß sowie Gold und Silber.

    Besonders die Farbe Gold spielt für VALENTINE eine entscheidende Rolle. „Mein Album ist wie eine Schmuckschatulle, darin befinden sich viele Kostbarkeiten die glitzern und funkeln. „Liebe ist wie Gold“, lautet ihre Metapher, „sie ist wertvoll und schön, sie kann aber auch sehr schwer sein und sogar zu Streit führen...“

    Das Album „Love Like Gold“ enthält Lieder voll Lebenslust, tiefer Gefühle und pulsierender Musikalität – Pop, strahlend wie goldener Sonnenschein.

    Quelle: Sony Music www.sonymusic.de

    Fabian Heinisch

     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Lykke Li Zachrisson
Lykke Li Zachrisson
Lykke Li Zachrisson
    beeinflusst von der Surf Music der 60er Jahre
    Vorgestellt: Die schwedische Künstlerin Lykke Li Zachrisson prägt selbstbewußt die internationale Musikszene

    Lykke Li Zachrisson kam 1986 als mittleres Kind einer Fotografin-Mutter und eines Musiker-Vaters zur Welt. Dass ihre Mutter sie stehend und ohne Narkotika gebar, war ein Ausdruck des revolutionären Krankenhaus-Credos „being born on a woman’s terms“ und vermutlich LYKKE LIs erste Konfrontation mit der Frauenwelt, die auch ihr Ringen mit der Frage der Zugehörigkeit begründen sollte.

    Die Zachrissons waren eine Familie, die niemals still stand, von Schweden nach Neuseeland und schließlich nach Portugal zog, wo sie sich in einem Bergdorf niederließen, um der Nachstrahlung des Tschernobyl-Desasters zu entkommen.

    Als folgsames Rebellenkind, das seine ersten Schritte barfuß auf scharfen Kieseln zu Pfauenlauten und Donner machte, die Winter in Indien, Nepal und Marokko verbrachte und in elf verschiedenen Einrichtungen zur Schule ging, wandte sich Lykke schnell dem Kritzeln von Gedichten und dem Tanzen zu – nicht aus Interesse sondern als Notwendigkeit.

    Als die Familie schließlich einige Jahre später nach Schweden zurückzog, hatte sich das Umherwandern bereits auf die Natur der inzwischen Neunjährigen ausgewirkt, deren Innerstes rastlos und frühreif war.
     
    Mit 19 war Tanzen kein adäquates Outlet mehr für LYKKE LIs immer lauter werdende Seele, und so wurde der Gesang zum Heilmittel für ihre jugendlichen Leiden und die Beschränkungen von Stockholms Vorstadt. Schließlich verlagerte sie ihren Lebensmittelpunkt nach New York, zog in Bushwick ihr Ding durch, schaltete und waltete, uptown und zurück.

    Als sie eines Morgens in ihrer rattenverseuchten Kammer einer Wohnung aufwachte, nachdem sie am Abend zuvor bei einer Open-Mic-Nacht von der Bühne gebuht worden war, wurde ihr schlagartig klar: Schlimmer kann es nicht werden, ab jetzt kann es nur noch bergauf gehen – und sie wusste, dass die Kunst, in welcher Form auch immer, für immer ihr Leben sein würde.
     
    Badabing Badaboom.
     
    Zurück in Stockholm, pleite und allein, aber zu allem bereit, lag Lykke dem Produzenten Björn Yttling (von Peter, Bjorn & John) in den Ohren und fand in ihm den passenden Deckel für ihren Topf, da er sie in die Welt des professionellen Schreibens und Aufnehmens von Musik einführte.
     
    2007 nahmen die beiden 14 Songs auf, aus denen LYKKE LIs gefeiertes Debütalbum Youth Novels werden sollte – ein Werk, das die 21-Jährige schnell berühmt machte und sie auf ein atemberaubendes Rennen durch die Welt klaustrophobischer Backstage-Räume, greller Lichter, verruchter Partys, wuseliger Flughäfen, mieser Typen, hübscher Fremder, faltiger Mode und Stripper-Stiefeln, wertiger Lumpen und Balisons in überstrapazierten Koffern führte. Und zum Herzschmerz...


    Gott segne den Herzschmerz, werden wohl alle mit einstimmen, schließlich war dieser für den unvergesslichen Song „Possibility“ verantwortlich, der von einer ziemlich kaputten Einstellung gegenüber der Liebe zeugt, für den Film „Twilight – New Moon“ geschrieben wurde und Millionen junger Vampirseelen aus dem Herzen sprach, die sich danach sehnten, nicht dazuzugehören. Und zu lieben.
     
    „Mein letzter Tango mit der Liebe endete ziemlich übel, aber man kann sagen, dass ich mein eigenes Herz gebrochen habe. Liebe war nur mein Instrument und der Herzschmerz mein Geist – etwas, an das ich mich klammern konnte, als alles um mich herum zusammenbrach...“
     
    Nach zwei verrückten Jahren, in denen praktisch jeder Ort, jede Person und jedes Vergnügen auf dieser Erde nach ihrer Aufmerksamkeit lechzte – außer der Liebe natürlich –, sehnte sich LYKKE LI verzweifelt nach einem Ort, an dem sie sich ausruhen konnte anstatt auf einer Bühne zu tanzen. Da es keinen Ort gab, den sie ihr Zuhause nennen konnte, beschloss sie einmal mehr, nach New York zu gehen – um ein bisschen zu leben!
     
    „Zwei Monate verbrachte ich dort und hatte eine gute Zeit. Doch ich war ausgemergelt, New York war für mich zu dem Zeitpunkt der falsche Ort. Und als ich den Stecker gezogen hatte, als ich allein war und die Flut von Angeboten und Einladungen langsam verebbte, musste ich mich damit auseinandersetzen, wer ich war.

    Auch wenn sich meine Lebensumstände drastisch geändert hatten und mir alles offen stand, was ich mir je erträumt hatte, hatte ich immer noch die gleichen Gefühle wie vorher: die gleiche Existenzangst, die gleiche Rastlosigkeit. Ich hatte mich nicht verändert und wartete noch immer. Ich musste etwas unternehmen. Ich musste wachsen.“
     
    Also floh LYKKE LI in den Westen, in die kalifornische Wüste, spielte in einem schrägen und dunklen Moses-Berkson-Film namens „Solarium“ mit und begrub einen Teil ihres verletzten Herzens im brühend heißen Wüstensand. Den Rest nahm sie mit in ein Haus auf einem Hügel im Osten von Los Angeles, wo sie sich ein Fahrrad und eine Autoharp kaufte, ein wenig prachtvolles Klavier lieh, ein paar Blumen in ihrem Zimmer verteilte und sich hinsetzte um nachzudenken.
     
    Zur Ruhe gekommen, ein bisschen einsam und mit der Gainsbourg’schen Angst konfrontiert, dass dich der Geist einer Liebe, die nie wirklich gelebt hat, für immer verfolgen wird, immer in dir hausen wird, ungeboren und untot, suchte sie Trost in der Musik.
     
    Schon bald erzitterte die Bergkuppe des Echo Parks unter der Musik jener Gemüter, die an einem ähnlich kontemplativen, gebildeten und schmerzvollen Ort waren wie sie: Leonard Cohen, Neil Young und Dr. John gemischt mit Velvet Underground und This Mortal Coil, alles unter dem omnipräsenten Bann von Alan Lomax Feldstudien, Whiskey und Darjeeling.
     
    Doch wie jeder, der sich in den Untiefen von Sehnsucht und Verlust befindet, war LYKKE LI darauf bedacht, sich wieder zu berappeln und in sich selbst die Essenz ihrer Musik wiederzuentdecken. Sie dürstete nach der rauen Kraft der Schlichtheit, nach einer Form aufrichtiger Wahrheit.


    Sie kam zu dem Entschluss, dass es – unabhängig von Furcht, Verlust und Sehnsucht – nicht um die Perle in der Auster geht sondern um das Sandkorn, aus dem die Perle entsteht. Um die Kohle selbst, nicht den Diamanten, der aus ihr entstehen kann. Um das Jetzt, das sich unausweichlich ins Dann verwandelt, und das Wenn, aus dem vielleicht nie ein Jetzt wird.
     
    Und dann fing sie an zu schreiben.
     
    „Ich wollte zurück zu den Anfängen, als Songs noch etwas bedeuteten. Ich wollte Minimalismus, nur Texte und Melodien. Wie alle großartigen Songs sollten auch meine nur mit Handschlägen und Gesang gespielt werden können.“
     
    Sie bündelte den Niedergang des Shangri-La-Leitwolfs mit „Women Under The Influence“, „Ladies And Gentlemen Of The Canyon“, einer Kung-fu-Marianne-Faithful und einer bewaffneten Nancy Sinatra im Kaktusrausch und machte Musik.

    Aus ihrem Kopf kamen Voodoo-Trommeln, ein paar schmerzende Akkorde, peitschend und heilig, erschütternd und hoppelnd zugleich, und eine Stimme, die sich urplötzlich vom Sehnsuchtsvollen zum Fordernden gewandelt hatte, vom Fragilen zum Rauen.
     
    „Wenn ich singe... dann geht es immer um meine intimsten Emotionen, über die ich mit niemandem sprechen würde. Aber es ist meine Bühne, mein Raum, an dem ich alles ausdrücken kann, was ich will. So oder so – ich setze die Grenzen, ich mache die Regeln. Ihr müsst draußen bleiben.“
     
    „These scars of mine make wounded rhymes tonight“, singt sie und setzt damit den Titel ihres zweiten Albums in einen Kontext. Ein Zweitwerk, das das Recht einfordert, nicht dazuzugehören, wohlwissend, dass es dies dennoch tut. Von einer Künstlerin, die zu gleichen Teilen aus Diesseits und Jenseits, Liebe und Zerstörung, Kampf und Glauben besteht.
     
    „Das könnte es tatsächlich sein, mein letztes Hurrah. Dieses Album musste perfekt sein, es muss für Dekaden vorhalten. Für alle Fälle.“ 
     

    Mit den Worten einer Mutter, die einst aufstand, um eine Künstlerin zu gebären:
     
    „Tanz’ solange du noch kannst“, singt LYKKE LI.
    „Tanz’, weil du musst.“

     

     

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  • Verwirrspiel von realen, kopierten und inszenierten Wirklichkeiten
Catrine Val imitiert stellvertretend 11 Miss-World-Anwaerterinnen
    Als glamouröse Camouflage getarnt
    TREAP - Catrine Val entwickelt eine Interdependenz zwischen realen, kopierten und inszenierten Wirklichkeiten

    Mit der Erweiterung unserer zwischen-menschlichen Kommunikation durch die verschiedenen Dienste des Internets wächst die Bedeutung virtueller sozialer Netzwerke.

    Metaphysischen Mysterien

    All diese metaphysischen Mysterien werden durch die unmittelbare Verdopplung der Welt – das Mitlaufen des perfekten Doubles der Realität in Echtzeit – in Facebook, MySpace oder YouTube neu definiert.


    Den Ausgangspunkt für das Motiv von TREAP bilden die auf YouTube geposteten Videobotschaften der Miss World Wahl 2008. Catrine Val imitiert stellvertretend 11 Miss-World-Anwärterinnen aus unterschiedlichsten Nationen in einer Collage.

    Die medialen Fiktionen

    Da die medialen Fiktionen rund um die Schönheitsköniginnen einer „Miss Rushia“, „Miss Ethiopia“ oder „Miss Turkey“ im gleichen Maße um die Verführungskunst oberflächlicher Scheinwelten kreisen wie in der Mode, zitiert TREAP exemplarisch die viel beachtete Anzeigenkampagne der Herbst-/Winterkollektion 2006 der deutschen Modefirma Escada.

    Zenit eines längst vergangenen expressiven Luxus

    Mit vielen echten Fellen und grellen Farben steht diese Kampagne aus heutiger Sicht – in Zeiten der Rezession – für den Zenit eines längst vergangenen expressiven Luxus. Das Styling in TREAP orientiert sich an der von den 11 Schönheitsköniginnen während ihrer Interviews auf YouTube getragenen, privaten Kleidung.

    Man erkennt ansatzweise unterschiedliche, landestypische Modevorlieben und Auffassungen. Dicht gedrängt werden in TREAP 11 Nationen gleichberechtigt nebeneinander gestellt.

    Als glamouröse Camouflage getarnt

    Die Nachahmung birgt ein unheimliches wie auch sinnliches Potenzial. Am Ende hinterfragt TREAP als glamouröse Camouflage getarnt, das alltägliche Verwirrspiel von realen, kopierten und inszenierten Wirklichkeiten.

    Der Titel der Fotoarbeit „TREAP“ zitiert einen Begriff aus der Informatik:
    Dort bezeichnet dieser einen binären Suchbaum mit einem genau
    definierten Procedere für die Datenstruktur.

    Miss India
    Miss Czechoslovakia
    Miss Italy
    Miss Korea
    Miss Sweden
    Miss Russia
    Miss France
    Miss Ethiopia
    Miss Denmark
    Miss Great Britain
    Miss Turkey

    TREAP
    2009
    300 x 90 cm

    Foto: Jan Friese
    Hair & Make-up: Rebecca Keim
    Stylist: Ekachai Eksaroj
    Postproduktion: Jens Greber

    Statement:

    Catrine Val


    „Meine künstlerische Position entwickelt sich aus einer bedingungslosen Neugierde am Diskurs im Umgang mit Kommunikationsmedien und den damit einhergehenden Hinterfragung einer medienkulturellen Identität, die sich ihrer sozialen, politischen, ästhetischen und ethischen Eingebundenheiten bewusst ist.“ 

    Der Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt in der Videokunst, wie in der konzeptuellen inszenierten Fotoarbeit. Thematisch stellen sie sensible, gesellschaftliche Beobachtungen an, die oft zum Environment inszeniert, das Verhältnis der Betrachter zum Videobild, untereinander gestalten.

    Im Vordergrund trat in den letzten Arbeiten wie  „Ich bin ein Anderes“ oder der hybriden Installation von „YouPrompt“ die produktive Gestaltung des Spannungsfeldes von virtuellen und realen Beiträgen im Experiment.

    Im Kern bezogen sich die Installationen auf das ständig wachsende und auf YouTube abgelegte Videomaterial, in seiner ambivalenten und zuweilen belanglos erscheinenden Vieldeutigkeit. Aus den vorangegangenen Ansätzen und der bisherigen Arbeit entwickele ich  gerade das Konzept SHEPARL.

    Gegenstand  der Hinterfragung wird auch hier die gesellschaftliche Funktion von Medien und deren kulturelle Bedeutung. Das Projekt SHEPARL überträgt die neuen partizipatorischen Kulturen, die sich im Internet entwickelt haben, auf politische Prozesse und untersucht, welche Rolle moderne Kommunikationsmedien im politischen Diskurs der Zukunft spielen können.

    Kann man eine Verwirklichung der medienkulturellen Identität, die sich ihrer sozialen, politischen, ästhetischen und ethischen Eingebundenheiten bewusst ist, alleine nur durch das Nachahmen erzeugen?

    Doch mein Hauptfokus liegt gerade  bei der Fortsetzung der inszenierten Modefotographie unter dem Titel„ WAYS OF ESCAPE“ mit aus Modekampagnen bekannten Haltungen und Posen in der Vervielfältigung einer einzigen Person.

    Werdegang
    seid 2004
    Künstlerisch-Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Klasse Bjørn Melhus, Kunsthochschule Kassel

    2001 - 2004

    Postgraduiertes Studium bei Valie Export, Marcel Odenbach und Horst Königstein Kunsthochschule für Medien, Köln,

    1994 – 2001

    Studium der Freien Kunst, Klasse Urs Lüthi, Kunsthochschule Kassel

    1991-1993

    Arbeit in der Webeagentur Dr. Puttner & BSB; Wien

    1988 - 91

    Höhere Berufsfachschule für Graphik & Design, 

    Ausstellungen

    2010
    HUMAN  RIGHTS, Fondazione Opera dei Caduti

    Rovereto, Italy

    startUP, Sala Birolli, Verona, Italy
    BIG BANG, Einzelausstellung, Politics of the body

    Galerie König, Berlin
    2009

    26. Kasseler Dokumentarfilmfestival Monotoring, Kassel

    Images Recalled,3. Foto-Festival, Kunsthalle Mannheim

    Gemeinsam in die Zukunft Frankfurter Kunstverein

    Ich bin ein Anderes Stiftung Starke, Einzelausstellung, Berlin

    2008

    Monkey Up Plug In, Einzelausstellung, Basel Schweiz

    2007

    WATERCOLOURS, Galerie König, Hanauport

    2006

    Fremd bin ich eingezogen Kunsthalle Fridericianum, Kassel

    Coolhunter, Kunsthalle Budapest, Ungarn

    Blosses Außen U-Bahngalerie, München

    2005

    Coolhunter, ZKM, Karlsruhe

    Altitude KHM, Köln

    Coolhunter, Kunsthaus Wien

    2004

    Transmitter, European Media Art Festival, Osnabrück

    2002

    Feminale, Köln

    Unplugged, Ars Electronica, Linz, Österreich

    2001

    Monitoring, DokFest, Kassel

    2000

    Das erste Mal Marburger Kunstverein

    1998

    Rundgang 2

    Museum Fridericianum, Kassel

    Zur Künstlerin: Catrine Val, geboren 1970 in Köln, studierte Kunst bei Urs Lüthi, Valie Export, Marcel Odenbach und Horst Königstein und arbeitete an der Kunsthochschule Kassel. Ihre Video- und Fotoarbeiten waren Bestandteil diverser Ausstellungen und Festivals. (Quelle: Kehrer Verlag)
    Mit "FEMINIST" war sie bereits in der Ausstellung "Gaze upon my graze" des "Art Museum at The Art Park" in Hsinchu/Taiwan und auf dem "International Portfolio Reviews/Photo Ireland Festival" vertreten. Im Juni 2012 wurde ihr Bildband "FEMINIST" für den Renaissance Photography Prize London nominiert.
     

     

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  • Gesungen hat Jessica Pilnaes schon immer, ist sie doch familiaer vorbelastet
Ihr Vater war Keyboarder in Schwedens beliebtester Pop-Band, den Sven-Ingvars
Mit 20 wurde Jessica Pilnaes Mitglied der international erfolgreichen R & B-Band Robyn
Es folgten Tourneen durch Schweden und Deutschland
Als approbierte Medizinerin hat Jessica Pilnaes einen Plan B fuer den Fall der Faelle
    ungewöhnlicher lebensweg
    Vorgestellt: Jessica Pilnäs - eigentlich wollte sie Ärztin werden, heute macht sie erfolgreich Jazz

    Soulig ist ihre Stimme, leuchtend, warm, und doch zurückhaltend und zu feinsten Nuancen fähig - so präsentiert sich die Schwedin Jessica Pilnäs auf „Bitter And Sweet“. Unwillkürlich mag man an den scheinbar unerschöpflichen Fundus skandinavischer Sängerinnen denken.

    Doch so einfach ist die Sache diesmal nicht. Auch in Schweden ist mancher Karriereweg verschlungen - wie der von Jessica Pilnäs:

    Gesungen hat die 31-Jährige schon immer, ist sie doch familiär vorbelastet: Ihr Vater war Keyboarder in Schwedens beliebtester Pop-Band, den „Sven-Ingvars“. So kam sie schon mit 16 Jahren 1995 in die Vorauswahl des Eurovision Song Contest, gleichzeitig eine der beliebtesten Fernsehshows des Landes. Sie wurde Dritte und bekam sofort einen Plattenvertrag angeboten.

    Doch Jessica schwebte etwas anderes vor als eine Karriere als Pop-Sternchen: „Ich war so jung und gerade erst auf die höhere Schule gekommen und wollte diese ordentlich erledigen.“ Statt den Vertrag zu unterschreiben, setzte sie also auf Ausbildung und ging nach dem Gymnasium schließlich auf die renommierte „Fridhem“-Jazzschule, der etliche der heutigen schwedischen Jazzgrößen entstammen.

    Mit 20, nunmehr solide ausgebildet, wurde Pilnäs Mitglied der international erfolgreichen R & B-Band „Robyn“. Wieder wurden Pop-Produzenten auf sie aufmerksam, diesmal konnte sie der Versuchung nicht widerstehen. Unter dem Pseudonym „Isa“ - „es gab damals gerade zu viele Jessicas“, erklärt sie die Namensgebung durch ihr Label Sony - spielte sie das Album „Pretender“ ein.

    Das verkaufte sich zwar vor allem in Japan blendend, doch Pilnäs merkte schnell, dass sie, fremdbestimmt, Promotion gesteuert und Playback singend, weit entfernt von dem war, was sie eigentlich machen wollte: „Das war nicht ich. Ich fühlte mich nicht wohl, wie die anderen Popsängerinnen in Musikvideos herumtanzen.

    Ich war so enttäuscht von der Musikindustrie und all des Drucks müde, der den Spaß tötete.“ Kurzentschlossen zog sie sich aus dem Musikgeschäft zurück und setzte Plan B in Kraft: ein abgeschlossenes Medizinstudium an der renommiertesten Universität Schwedens, der Nobelpreis-Institution „Karolinska Institutet“.

    Vielleicht wäre Jessica Pilnäs heute allein dem Arztberuf verfallen, wenn es nicht zwei Musiker gegeben hätte, die ihren Rückzug für einen schweren Verlust für den Jazz hielten: Starposaunist Nils Landgren versucht noch während ihres Studiums wiederholt, sie für den Gesang zurückzugewinnen.

    Für sein ABBA-Projekt 2003 nimmt er mit ihr eine Duett-Version von „The Winner Takes It All“ auf, das dann später auf der ACT Compilation „Magic Nordic Voices“ (ACT 9718-2) veröffentlicht wird.

    Und am 3. Juni desselben Jahres wird mit Landgren, Wolfgang Haffner, Dan Berglund, Jesper Nordenstadt und anderen nicht nur Viktoria Tolstoys ACT-Debüt „Shining On You“ (ACT 9701-2) in ABBAs legendären Polar-Studios eingespielt, derselbe Musiker-Pool begleitet vorher auch Pilnäs bei fünf Songs, die sich jetzt auf „Bitter And Sweet“ wiederfinden.

    2008 schließlich holt Landgren sie in sein zweites „Christmas With My Friends“-Projekt (ACT 9476-2), nicht nur für die Aufnahme, sondern auch auf Tournee durch Schweden und Deutschland.

    Der Gitarrist und Produzent Johan Norberg, hierzulande vor allem als Partner von Jonas Knutsson mit dem Duo „Norrland“ bekannt, ist die andere entscheidende Figur. Schon 2000 ist er in der Band, die Jessica Pilnäs alias Isa auf Japantournee begleitet. Von ihrem Talent überzeugt, schreibt er ihr sofort nach der Rückkehr einen Song und holt sie in sein Studio.

    In „The More I See“, das dann zunächst von Rigmor Gustafsson auf „I Will Wait For You“ (ACT 9418-2) vorgestellt wurde, geht es um den Moment des Erwachens der Liebe. Beide stellten fest, dass er ihre Beziehung widerspiegelt. Seither sind sie ein Paar und seit einigen Jahren Mann und Frau.

    All diese Stationen ihrer persönlichen wie musikalischen Entwicklung finden sich nun auf „Bitter And Sweet“. „Ich habe mich bewusst für diese Art Kompilation entschieden. Bevor ich etwas ganz Neues machen konnte, musste ich erst die Vergangenheit zu einem guten Ende bringen und präsentieren, was da gewachsen ist und mit viel Liebe gemacht wurde. Es ist eine Art Tagebuch.“

    Natürlich ist „The More I See“ zu hören, mit dem sozusagen die Jazzwerdung der Jessica Pilnäs begann, und auch „The Winner Takes It All“, das schon sehr typisch ist für das Understatement, das “gegen den Strich Bürsten“, mit dem Jessica Pilnäs Songs auf das Wesentliche abklopft und ihm mit ruhigem Jazz-Flow, feinsten Phrasierungen und eigenem Ausdruck neue, noch nie gehörte Gestalt gibt: „Viele schwedische Sängerinnen versuchen so hoch wie möglich zu singen.

    Ich mache fast das Gegenteil, ich versuche alles so einfach wie möglich und sozusagen so tief wie möglich zu gestalten“, erklärt sie ihren Ansatz.

    Was man auch den eigens für dieses Album eingespielten Interpretationen von „Don’t Dream It’s Over“ des neuseeländischen Songwriters Neil Finn und des Billie Holliday-Klassikers „Don’t Explain“, aber auch den Norberg/Pilnäs-Kompositionen „Just Not Today“, „Man In A Balloon“ und „Bitter And Sweet“ anhört.

    Und nicht nur bei Simon & Garfunkels „Bridge Over Troubled Water“ und „There Must Be An Angel“ von Eurythmics, deren Versionen ebenso der grandiosen Session in den Polar-Studios entstammen wie das Titelstück „Bitter And Sweet“, wird Pilnäs‘ Affinität zum Pop deutlich.

    „Es gibt so viele gute Popsongs, es wäre schade, wenn sie vergessen und einfach verschwinden würden. Ich habe einige ausgesucht, um sie selbst neu zu entdecken und sie dann dem Publikum neu nahe zu bringen.“

    Als approbierte Medizinerin hat Jessica Pilnäs einen Plan B für den Fall der Fälle. Doch im Moment spielt die Musik wieder die erste Geige in ihrem Leben: „Während der vergangenen Jahre sehnte ich mich wieder sehr nach der Musik.

    Die Freude am Singen ist immer mehr zurückgekommen, und ich bin glücklich jetzt wieder dem Publikum zu begegnen, live spielen zu dürfen. Ich will noch einmal richtig durchstarten.“ Worüber man sich als Hörer von „Bitter And Sweet“ nur freuen kann. Ebenso wie auf weitere Resultate einer ungewöhnlichen Karriere.

    ACT Music & Vision GmbH & Co.KG

    Telefon: + 49 - (0) 89 - 72 94 92 - 0

    E-Mail: info@remove-this.actmusic.com

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