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Eine deutsche Affäre

Wir sind Demokratie, wir sind Papst - Fehler, Zufälle und Lernprozesse

Politikverdrossenheit. Geringe Wahlbeteiligungen. Demokratie in der Krise? Oder war das gar schon immer so? Bedurfte es besonderer Anstrengungen, um Menschen zur Wahl zu bewegen? Hedwig Richter ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München.

Ihr jüngstes Buch heißt „Demokratie - Eine deutsche Affäre“, ist bei C.H. Beck (www.chbeck.de) erschienen, hat 400 Seiten, kostet 26,95 Euro und geht diesen Fragen nach. Die Autorin erzählt die Geschichte der Demokratie als eine Chronologie von Fehlern, Zufällen und Lernprozessen.

Und dies anschaulich wie erfrischend. Dabei konzentriert sie sich auf Deutschland, auch um zu zeigen, wie geschichtlich in unterschiedlichen Epochen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart die Wege zu Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind.

„Demokratie - Eine deutsche Affäre“ ist ein optimistisches Buch, wunderbar zu lesen und ein starkes Manifest für ein womöglich utopisches Projekt namens Demokratie, womit das nächste Buch wenig zu tun hat.

Als Joseph Kardinal Ratzinger 2005 zum Papst gewählt wird, titelt die Bild-Zeitung:

Wir sind Papst! Nun hat sich Peter Seewald, ehemals Redakteur beim Spiegel und beim Stern, erneut „Benedikt XVI.“ vorgenommen und diesen - ich schreibe dies absolut wertfrei - außergewöhnlichen Menschen auf 1184 lebendigen Seiten porträtiert.

Herausgekommen ist ein faszinierendes Werk, das nicht nur die unvergleichliche Karriere des Sohnes eines Gendarmeriemeisters hinter den Mauern des Vatikans zeichnet, sondern darüber hinaus die historischen Brüche des 20. und 21. Jahrhunderts spiegelt.

Wen das interessiert und ein lebendiges Bild des emeritierten Papstes möchte, das insbesondere den Menschen Joseph Ratzinger in einem neuen Licht zeigt, ist hier wohl aufgehoben.

Egal welcher Konfession er oder sie angehört. „Benedikt XVI.“ kostet 38 Euro und ist bei Droemer (www.droemer-knaur.de) erschienen. Ich empfehle beide Sachbücher, die für mich irgendwie auch zusammengehören, sehr.

Sönke C. Weiss

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 08.09.2020

Aktuelles - Marketing News

  • Die Botschaft auf dem Shorts-Etikett von  Patagonia
    Outdoor-Marke macht auf Wut
    Patagonia ätzt - Wählt die Arschlöcher ab

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint "Ignoranten" oder "Naturfeinde" hätte vollkommen gereicht. Alles andere ist unnötiger Hass.

    Lieber Herr Böhmer,

    dass eine Marke wütend auftritt, habe ich noch nie erlebt. Patagonia ätzt: "Wählt die Arschlöcher ab". Die Botschaft ist eingenäht in Etiketten von Shorts der Outdoor-Marke.

    Firmengründer Yvon Chouinard meint damit nach eigenen Angaben "Politiker jeder Partei, die die Klimakrise leugnen oder missachten und die Wissenschaft ignorieren." Mit einem Wort: Trump. Der will nämlich am 3. November als Präsident der USA wiedergewählt werden.

    Mir gefällt dieser Wutausbruch nicht. Es gibt genug Hass aufeinander. "Ignoranten" oder "Naturfeinde" statt "Arschlöcher" hätte auch gepasst.

    Wenn Wut verkauft, ist das keine Marken-Haltung, sondern PR-Masche.

    Ein schönes Wochenende wünscht

    Rolf Schröter

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  • Das sind nur die alten Max Ausgaben, die neue Max erscheint bald
    Magazin für Lebensästhetik
    Neue Max für die Generationen-Brücke, die Best Ager und Instagrammer?

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute viel zu erzählen.

    Lieber Herr Böhmer,

    "und sie bewegt sich doch" soll Astronom Galileo Galilei gesagt haben, weil die mächtige Institution der katholischen Kirche seiner (korrekten) Darstellung, dass sich die Erde um die Sonne drehe und nicht umgekehrt, einfach nichts abgewinnen konnte.

    Ein Märtyrer im Dienst des Fortschritts - ist eine schöne Geschichte, wie man seit längerem weiß stimmt sie aber leider nicht.

    "Und sie bewegt sich doch" möchte man dennoch auch angesichts der Nachricht ausrufen, dass bei der medienübergreifenden Reichweiten- und Werbemessung auf internationaler Ebene ein wichtiger Durchbruch erzielt worden sei.

    Verbände, große Werbetreibende und Digitalriesen (Facebook, Google) haben sich auf einen Ansatz verständigt, der jetzt in UK und USA getestet werden soll. Klingt nach Fortschritt, klingt nach guter Geschichte.

    Ob es am Ende aber wirklich mehr wird, die Geschichte so tatsächlich stimmt, das muss sich zeigen. Derlei Initiativen erlebten in der Vergangenheit ja zumeist einen abrupten Tod, vielleicht gelten diese ja in der Zukunft als Märtyrer für die gute Sache.

    Manchmal dreht sich die Welt zumindest gefühlt auch ein wenig rückwärts, Retro nennt man das dann gerne. Die Rückkehr von Max fällt in diese Kategorie.

    Rund 30 Jahre nach dem ursprünglichen Start wird es jetzt auch wieder eine deutsche Ausgabe geben. Praktischerweise lässt sich das Impressum aus den 90ern an entscheidender Stelle recyclen und wiederverwenden.

    Gründungschefredakteur Andreas Wrede steht wieder an der Spitze der deutschen Max. Dem Eindruck, es handle sich quasi um einen Neuaufguss, tritt man beim Verlag mit hinreichen blumigen Marketing-Sätzen entgegen.

    Eine "Generationen-Brücke, die Best Ager und Instagrammer verbindet zu einer Community von Lebensästheten, die sogenannten Lifestyle als nicht mehr zeitgemäß empfinden und sich nach neuen Perspektiven, Inspiration, Wissen und Glaubwürdigkeit in allen Lebensbereichen sehnen", sei die Zeitschrift. 

    Ansprechen will das "Magazin für Lebensästhetik", wie der Verlag es nennt, eine breite Leserschaft, die aber wohl doch eher aus Älteren bestehen wird. Das besagt jedenfalls das Mission Statement, das da lautet:

    "Max ist Zukunft und besinnt sich klassischer Tugenden: Ungewöhnliche Photographie, mutiger Journalismus, kreatives Design und großes Format. Das nicht nur auffällt, sondern Halt gibt." 

    Ja, gut, wir werden sehen.

    Ganz andere Baustellen und mit Print so gar nichts am Hut hat dagegen TikTok. Während man sich in den USA immer noch streitet, ob (und wenn ja, wie) es die Plattform dort auch in Zukunft geben soll hat Tiktok seine bislang größte weltweite Kampagne gelauncht und zeitgleich erstmals die gigantische Zahl von 100 Millionen europäischen Nutzern veröffentlicht.

    Orlina Miller, Country Marketing Managerin Deutschland, hat mit meiner Kollegin Belinda Duvinage darüber gesprochen, was es mit all dem auf sich hat.

    Schönen Abend

    Holger Schellkopf

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  • Oscar de la Renta ist der erste Mieter eines Luxury Stores in der Amazon-App
    nutzloses Zeug als heißen Scheiß
    Der kalifornische Obsthändler verkauft uns heißen Scheiß

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, findet das die Apple Watch 6 als heißen Scheiß verkauft wird.

    Lieber Herr Böhmer,

    sie kann den Sauerstoffgehalt in meinem Blut messen, die nächste Apple-Watch. Kompliment! Der kalifornische Obsthändler ist echt Meister darin, nutzloses Zeug als heißen Scheiß zu verkaufen.

    Der andere Verkaufsprofi mit A aus den USA fängt derweil an, die Rich Kids anzufixen. Amazon zimmert dafür „Luxury Stores“. Dort sind die Markenherrschaften frei in der Entscheidung, welche Produkte sie über Amazon verkaufen wollen, wie die Preise aussehen und wie der Auftritt gestaltet werden soll.

    Voll nett - Der kleine Oscar de la Renta hat schon angebissen.

    Das Einzige, was mich heute amüsiert, ist der Grund, warum der Schauspieler Hugh Jackmann laut dem Schauspieler Ryan Reynolds Kinder anschreit und seinen Hund misshandelt.

    Kaffeemangel?

    Gibt es von Apple irgendwann auch mal eine Uhr, die den Coffeingehalt im Blut misst?

    Schönen Abend noch

    Rolf Schröter

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Kurfuerst Karl Albrecht als Kaiser Karl VII
    Die Macht am Rhein
    Kaiserliche Macht am Rhein - Das Kaiserjahr

    Die große Landesausstellung der GDKE "Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht" im Landesmuseum Mainz ist auf ein großartiges Medieninteresse gestoßen, am nächsten Sonntag, 20.9., 18.45 Uhr, präsentiert "Bekannt im Land" ein 30-minütiges Feature über die Ausstellung und über ausgewählte Korrespondenzorte in Rheinland-Pfalz im SWR Fernsehen mit dem Titel:

    Die Macht am Rhein

    Unterwegs zu den Kaisern des Mittelalters

    Das Land Rheinland-Pfalz hat ein Kaiserjahr ausgerufen. Der Anlass ist eine große, mit hochkarätigen Exponaten bestückte Ausstellung im Landesmuseum Mainz zu den mittelalterlichen Kaisern und den Säulen ihrer Macht.

    Flankiert wird sie von kleineren Ausstellungen und Aktionen im ganzen Land, zum Beispiel in der Kaiserpfalz in Ingelheim, in der Klosterruine Limburg bei Bad Dürkheim oder auf der Burg Trifels in der Pfalz.

    Thematisch beleuchtet wird der machtstrategische Einfluss des Mainzer Klerus auf Kaiser und Könige, aber auch die Rolle, die wichtige Städte wie Worms, Speyer und Mainz oder die dortigen jüdischen Gemeinden dabei spielten. 

    Bekannt im Land begibt sich auf eine spannende Zeitreise und zeigt, wie groß der Einfluss der Kirchenvertreter, Adeligen und Bürger der hiesigen Rheinregion für die politischen Machtkonstellationen und Grenzziehungen im Mittelalter in ganz Europa war.

    Die Ausstellung "Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht", die noch bis zum 18. April 2021 im Landesmuseum Mainz zu sehen ist.

    Autor: Andreas Berg

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  • Der Maler-Shootingstar Leon Loewentraut kommt nach Monheim
    Maler-Shootingstar Leon Löwentraut
    Monheim trotzt Corona mit Leon Löwentraut - In Time

    Monheim trotz(t) Corona. Mit einem Paukenschlag eröffnen die Monheimer Kulturwerke die neue Saison. Auf Einladung von Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, präsentiert der deutsche Maler-Shootingstar Leon Löwentraut (22 Jahre) vom 26. September bis 17. Oktober in der Kulturraffinerie K714 in Monheim auf über 2.000 qm in Kooperation mit der Galerie Geuer & Geuer eine große Werkschau mit dem Titel „Leon Löwentraut – In Time“.

    Gezeigt werden: Seine neue großformatige Bildserie „Lockdown“, neue Zeichnungen – meist Kohlekreide auf Büttenpapier –, weitere Gemälde und limitierte, von Hand übermalte Leinwandarbeiten sowie erstmals seine neue, noch nie in einer Ausstellung gezeigte 1.90 m hohe, handübermalte Bronzeskulptur, die sich mit seinem zentralen Thema „Different Minds“ auseinandersetzt.

    Zudem  werden die 17 Unikate der berühmten Bilderserie #Art4GlobalGoals zu sehen sein:  Löwentraut, der 2017 als alleiniger Künstler für die künstlerische Interpretation der von der UN verabschiedeten 17 globalen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (kurz: SDGs) der Weltgemeinschaft ausgewählt wurde, macht mit der von der UNESCO, der YOU Stiftung und Geuer & Geuer Art unterstützten Kampagne #Art4GlobalGoals weltweit auf die Bedeutung der Ziele aufmerksam.

    Zu den Goals gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle sowie Frieden und Gerechtigkeit.

    Die Eröffnungsausstellung zur Kampagne fand 2018 im UNESCO Headquarter Paris statt. Seitdem war der Zyklus in verschiedenen Museen, u.a. im renommierten Puschkin-Museum in St. Petersburg und im Palazzo Medici Riccardi in Florenz, zu sehen. Jetzt wird er in Monheim am Rhein präsentiert.

    Ergänzt wird Leon Löwentrauts Nachhaltigkeitszyklus durch seine neue, noch nie in einer Ausstellung gezeigte, 1,90 m hohe, handübermalte Bronzeskulptur, die sich, mit seinem zentralen Thema „Different Minds“ auseinandersetzt und sein persönliches Fazit der 17 Goals darstellt:

    Die Skulptur, sozusagen sein 18. Goal, dient Leon Löwentraut als Hinweis an die Betrachter, sich mehr ihrer positiven Seite als ihrer dunklen, negativen Seite zu widmen. Gleichzeitig dient sie als Appell, sich Gedanken über die 17 Goals zu machen, diese zu verinnerlichen und sich bewusst für eine positive Lebensweise zu entscheiden.

    Spektakulär wird auch die Ausstellungsarchitektur ausfallen: Vier große, feuerrote Kuben werden in die zukünftige Kulturraffinerie K714 eingebaut.

    Sie nehmen die spätere Kubatur des geplanten Veranstaltungssaales vorweg, der in der geplanten Mehrspartenhalle wie ein Gebäude im Gebäude zwischen den tragenden Hallenstützen eingesetzt wird. Hintergrund:

    Die 1913 gegründeten Mineralölwerke Rhenania-Ossag, später Shell, errichteten in Monheim unmittelbar am Rhein eine große Raffinerie, in der mehrere hundert Beschäftigte viele Dekaden  bis 1987 Schmieröle und Bitumen produzierten.

    Die alte Fassabfüllhalle  der ehemaligen Raffinerie war zur Zeit ihres Entstehens eine moderne und sehr progressive Bauform im Bereich des Gewerbebaus und steht aufgrund ihrer wegweisenden Architektur heute unter Denkmalschutz.

    Das einstige Mineralölwerk nutzte die Halle, um Rohöl aus Venezuela sowie Petroleumrückstände aus Rumänien zu Schmierölen zu verarbeiten und die aufbereiteten Öle abzufüllen.

    Unmittelbar nach der Ausstellung wird die mehr als 100 Jahre alte Fassabfüllhalle zu einer modernen, multifunktionalen Mehrspartenhalle umgebaut werden.

    Dabei soll die einzigartige, denkmalgeschützte Säulenstruktur erhalten bleiben, während in das Innere des Gebäudes ein moderner Kubus eingesetzt wird, der mit dem historischen Bestand eine Einheit bilden wird. Die Werkschau von Leon Löwentraut ist die letzte Ausstellung vor dem Umbau der ehemaligen Raffinerie zum Mehrspartenhaus.

    Leon Löwentraut betont: „Wie die Stadt Monheim hier nachhaltig mit ihrer ehrwürdigen Industriearchitektur umgeht, sie sensibel in einen Ort der Begegnung, der Kultur verwandelt, gefällt mir und beeindruckt mich.

    “ Er fügt hinzu: „Kunst ist immer auch Erinnerungsarbeit.  Ich würde es begrüßen, langfristig mit den Monheimer Kulturwerken weitere künstlerische Aktionen zu kreieren.“

    Im Rahmen der Ausstellung werden auch vier Kurzfilme über Leon Löwentraut gezeigt.

    Der deutsche Maler Leon Löwentraut hat die Kunstwelt im Sturm erobert. Einzelausstellungen u.a. in New York, London, Berlin, Florenz, St. Petersburg, Düsseldorf, Kopenhagen und Singapur zeugen nicht nur davon, dass sich der 22-jährige Künstler in kürzester Zeit auf dem internationalen Kunstmarkt etabliert hat, sondern sind zugleich Beweis seiner Aktualität in der kontemporären Kunstszene. 

    Sein unverwechselbarer, energievoller Stil aus leuchtender Farbigkeit und vibrierenden Formenrhythmen trifft den Nerv der Zeit. Kraftvolle Linien, pastös, mitunter direkt aus der Tube gesetzt, sind Ausdruck seiner Kompromisslosigkeit.

    Repetitive und dynamische Ornamentstrukturen, gepaart mit abstrahiert-expressiven Menschen, Köpfen und Silhouetten gehören dabei zu dem bevorzugten Bildkanon des Wahl-Düsseldorfers.

    Seine formale Bildsprache bezieht sich auf eine verbindende Repräsentanz des eurozentrisch geprägten, kulturellen Bildgedächtnisses. Expressiv und spannungsreich offenbaren Löwentrauts Arbeiten ihre narrativen Qualitäten und geben Einsicht in seinen Blick auf die Welt.

    Stargalerist Dirk Geuer, Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens Geuer & Geuer Art, verlegt seit über 30 Jahren exklusive Editionen im Bereich Skulptur und Grafik und arbeitet weltweit mit vielen bedeutenden Künstlern der Gegenwartskunst direkt zusammen, u.a. mit Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Hermann Nitsch, Heinz Mack, HA Schult und Jiri Dokoupil.

    Seit 2016 ist er der weltweite Exklusivverleger des grafischen Werkes von Julian Schnabel und seit 2017 der Hauptgalerist von Leon Löwentraut.

    Zunehmend arbeitet er mit US-amerikanischen Künstlern zusammen und konnte neben Schnabel und Mel Ramos auch internationale Größen wie David LaChapelle und Alex Katz für unmittelbare Kooperationen und Ausstellungsprojekte gewinnen.


    VERNISSAGE: 26. September 2020

    Für die Besucher der Ausstellung bieten wir drei Zeitfenster an:    

    14 Uhr, Beginn Vernissage, bis 16 Uhr

    17 Uhr - 18.30 Uhr

    20 Uhr - bis 21.30 Uhr

    Tickets unter www.monheimer-kulturwerke.de

    Die Sicherheitsvorkehrungen der Monheimer Kulturwerke entsprechen den aktuellen Corona-Richtlinien.

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  • Spielen in der digitalen Welt kann einen großen Spass machen
Mit einem VR-Headset kannst du auch in einem Virtual-Reality-Casino spielen
    neue Inhalte im Internet finden
    3 Digitale Aktivitäten für 2020

    Wenn der Sommer zu Ende geht, werden wir mehr Zeit drinnen neben dem Feuer verbringen. Aber das Internet bietet neue und innovative Möglichkeiten, Menschen zu unterhalten. Von klassischen Ideen bis zu "New Age" -Ideen werden wir heute drei aufregende Dinge präsentieren, die im Inneren digital gemacht werden können.

    Entdecke neue Inhalte

    Mit den kostenlosen Testversionen von Netflix und Amazon Kindle ist das Auffinden neuer Inhalte einfacher als zuvor. Video-Streaming-Dienste stellen sehr viele Filme zur Verfügung. Es wird gesagt, dass Netflix 35.000 Stunden Inhalt auf seiner Plattform hat. In 4 Jahren konnte man alles sehen, wenn man nicht schläft.

    Wenn du nur manchmal Inhalte ansiehst, ist Netflix eine gute Option. Du kannst jederzeit neue Inhalte ansehen und deine Perspektive mit einem neuen Film oder einer neuen TV-Show erweitern. Oder ein Buch zu lesen ist auch ganz einfach auf Amazon Kindle mit über 3 Millionen Büchern.

    Vertief dich in Gaming

    Wenn du neue Hobbys finden möchtest, ohne dein Zuhause zu verlassen, kannst du dies durch immersives Spielen in der digitalen Welt tun. Spiele wie Grand Theft Auto V, Assassins Creed Odyssey, Battlefield V, The Witcher 3 und viele andere bieten mithilfe ihrer ultrarealistischen Grafik ein umfassendes Erlebnis.

    Wenn du ein starkes Gaming-Setup hast, ist es jetzt an der Zeit, es zu verwenden und die Grafikeinstellungen zu maximieren.

    Wenn deine Grafikkarte jedoch nicht erstklassig ist, gibt es andere Arten von Spielen für dich. Casino-Spiele bieten beispielsweise ein beeindruckendes Erlebnis mit realistischen Grafik- und Audioeffekten, ohne deinen Computer zu ermüden.

    Du kannst sogar viele Online Spielautomaten auf deinem Mobiltelefon spielen und immer noch das gleiche Spielerlebnis wie an Land-Spiele haben. Wenn du auch ein VR-Headset hast und dein Handy ein Gyroskop enthält (wie die meisten Handys), kannst du die Niveau erhöhen und in einem Virtual-Reality-Casino spielen.

    Egal, ob du intensive oder einfache Spiele magst, du kannst dennoch viele alltägliche Aktivitäten durch Spiele ersetzen. In einem Videospiel kann man alles erleben, vom Glücksspiel über das Fahren bis zur Jagd oder auf Reisen.

    Nehmen Sie an einer digitalen Veranstaltung teil

    Virtuelle Museumsführungen, Workshops und Nachtclubs können digital angesehen werden. Berühmte Künstler wie John Legends, Coldplay und Pink haben Konzerte auf Youtube und anderen kostenlosen Stream-Plattformen veranstaltet. Marshmello und Travis Scott haben auch Live-Konzerte in Fortnite veranstaltet. Sie können all diese weiterhin kostenlos online ansehen.

    Du kannst Kunstausstellungen und Museumsführungen auch online erkunden. Berühmte Museen aus den USA, Seoul und auch das Pergamonmuseum aus Berlin veranstalten jetzt virtuelle Führungen.

    Wenn du in Partystimmung bist, gibt es viele virtuelle Nachtclubs, die sogar eine Warteschlange haben. Zusammenfassend kann man so ziemlich alles virtuell erleben.

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Weitlaeufige Ausblicke auf die vom Wildfluss Lech geformte Landschaft versprechen   ausgeschilderte Wanderrouten verschiedener Schwierigkeitsstufen im Tiroler Lechtal
    Rundwanderwege im Lechtal
    Die Baichlsteinrunde im Tiroler Lechtal für gemütliche Wanderer

    In der österreichischen Naturparkregion Tiroler Lechtal erstreckt sich zwischen Lechtaler und Allgäuer Alpen ganzjährig ein weites Netz an Rundwanderwegen – von leichten Spaziergängen im Tal und entlang des Wildflusses Lech über erlebnisreiche Ausflüge für die ganze Familie bis hin zu anspruchsvollen Touren hinauf zu klaren Bergseen.

    Die Baichlsteinrunde

    Während sie dem rauschenden Wildfluss Lech lauschen und Vögel am Ufer beobachten, laufen Wanderer ganz entspannt entlang der gut präparierten Wege auf der Baichlsteinrunde. Start- und Zielpunkt ist der Naturbadeteich „Badino“ in Vorderhornbach, der im Anschluss eine willkommene Abkühlung bietet.

    Die Route erstreckt sich bis zur Hornbach-Brücke und weiter zum Waldrand, wo der Höhenweg mit vielen Panoramablicken auf das Tiroler Lechtal beginnt.

    Anschließend folgt der zehnminütige, gemächliche Aufstieg auf den Baichlstein. Oben erwartet die Wanderer die Aussicht auf Stanzach, Vorderhornbach und das Lechtal. Der Rückweg leitet über einen breiten Forstweg am Lech entlang bis nach Vorderhornbach zurück.

    Tipp von Berg-Experte Michael Kohler: „Vom Baichlstein aus hat man den schönsten Blick auf den typischen Lechzopf. Zudem blüht im Frühjahr ganz in der Nähe bei Martinau im größten Frauenschuhgebiet Europas die geschützte Gelbe Frauenschuh-Orchidee in den schattigen Wäldern.“

    Dauer: 3 Stunden, Länge: 8,7 km, Anspruch: mittel

    Weitere Auskünfte

    Lechtal Tourismus    Untergiblen 23    A-6652 Elbigenalp

    Anja Ginther, Marketing & PR

    Fon +43 5634 5315-13    marketing@lechtal.at 

    Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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  • Der Roßkarsee schimmert tiefgruen, umringt wird das Berggewaesser von schroffen Felsformationen der Lechtaler Alpen
    Der Roßkarsee schimmert tiefgrün
    Gramaiser Seenrunde für Aktive Bergwanderer

    Schwere Runde am Roßkarsee - Klare Bergseen, rauschende Wasserfälle und weite Ausblicke – eine landschaftlich abwechslungsreiche Tour in ursprünglicher Natur bietet die Gramaiser Seenrunde im Tiroler Lechtal. Trotz idyllischer Zwischenstopps ist sie vor allem für Geübte zu empfehlen.

    Zunächst geht es entlang des Roßkarbachs gemütlich ins Tal, schon bald führt der Weg aber teilweise steil durch Geröllfelder hinauf zum grün schimmernden Roßkarsee.

    Weiter verläuft er über einen felsigen Steig in Richtung Heinzensprossenrücken, mit 2.290 Metern höchster Punkt der Wanderung. Oben angekommen, belohnt ein beeindruckendes Bergpanorama für den anspruchsvollen Aufstieg.

    Vor dem Hirschleskopf zweigt die Strecke ab und leitet das letzte Stück über eine Wiese zum Schafkarsee mit Blick auf die Große und Kleine Schafkarspitze, bevor man wieder in Gramais ankommt.

    Tipp von Berg-Experte Michael Kohler, Geschäftsführer Lechtal Tourismus: „Mit etwas Glück begegnen Wanderer den so genannten Schwarznasenschafen, einer seltenen Tierrasse. Im Anschluss an die Tour empfehle ich eine Einkehr mit frisch zubereitetem Kaiserschmarrn im Gasthof Alpenrose in Gramais.“

    Dauer: 7,5 Stunden, Länge: ca. 14 km, Anspruch: schwer

    Weitere Auskünfte

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  • Panoramablick und Herzklopfen inklusive – die Holzgauer Haengebrücke überspannt die Hoehenbachtalschlucht und bietet zahlreiche Moeglichkeiten fuer Rundwanderungen durch das Tiroler Lechtal
    Panoramablick und Herzklopfen
    Eine große Hängebrückenrunde für die Familie

    Panoramablick und Herzklopfen, und Rundwanderungen durch das Tiroler Lechtal. Ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt, ist die Überquerung der 200 Meter langen Holzgauer Hängebrücke.

    Schwindelfrei sollte man dabei auf jeden Fall sein, denn sie überspannt die romantische Höhenbachtalschlucht in 110 Metern und verbindet die Wiesen des Gföllbergs mit dem Sonnenplateau am Schiggenberg.

    Die Runde startet am Dorfplatz von Holzgau und passiert dessen prunkvoll bemalte Häuserfassaden, für die der Hauptort des Tiroler Lechtals berühmt ist.

    Nach der schwindelerregenden Partie über die Seilhängebrücke erwartet Wanderer auf der anderen Seite ein flacher Weg weiter in Richtung Schiggen.

    Über Wiesen und Holzstege geht es leicht abfallend hinunter bis zum Ortseingang und entlang der alten Dorfstraße zurück zur Kirche.

    Tipp von Berg-Experte Michael Kohler: „Auf der Hängebrückenrunde befindet sich auch ein Teil des neuen Vital Panoramwegs mit Kneippangeboten. Einen kleinen Abstecher wert ist außerdem der wild-tosende Simmswasserfall im Höhenbachtal.“

    Dauer: ca. 1,5 Stunden, Länge: ca. 4,5 km, Anspruch: leicht

    Weitere Auskünfte für die Medien

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Der Suedtiroler Herbst ist für die Weinbauern der Marke Roter Hahn die wichtigste, fuer deren Gaeste die schoenste Jahreszeit
    Der Südtiroler Herbst ist ein Erlebnis
    Wein zu jeder Jahreszeit - bei den Südtiroler Weinbauern

    Wimmen, Keltern, Törggelen: Der Herbst ist die ereignisreichste Zeit bei den Südtiroler Weinbauern der Qualitätsmarke „Roter Hahn“. Doch auch wenn die geschäftigen Monate in Weinberg und Keller vorbei sind, gibt es jede Menge zu tun.

    Denn die Rebstöcke müssen das ganze Jahr hindurch gut umsorgt werden, damit ein genussvoller Tropfen entsteht. Die Arbeiten reichen vom Zuschnitt im Winter über die Bodenbearbeitung im Frühling sowie die Befruchtung im Sommer bis hin zur Lese und Pressung der Trauben im Herbst.

    Die Veredelung erfolgt schließlich im Fass. Erst dann können Vinophile den jungen Wein als sogenannten „Nuien“ beim traditionellen Törggelen genießen.

    Was mittlerweile als Kulturgut unter Einheimischen wie Gästen gilt, ist in Verbindung mit einer Wanderung am schönsten.

    Denn wer nach einer Tour in Südtirols Süden, durchs Eisacktal oder im Meraner Land eine der vielen „Roter Hahn“-Buschenschänken besucht und das Keschtn-Feuer in der Stube knistert, dem schmecken Knödel, gebratene Kastanien und Wein gleich nochmal so gut.

    Die Weinlese oder das „Wimmen“ beginnt, wenn Säure- und Zuckergehalt der Trauben perfekt sind. Früher hat das Südtiroler Weinbauamt die Termine für Vor-, Haupt- und Spätlese festgelegt.

    Mittlerweile darf jeder Winzer selbst über den richtigen Zeitpunkt entscheiden, der je nach Wetterverhältnis bis in den November datieren kann.

    Dann startet der lange Prozess des Kelterns, sobald der Most von seinen festen Bestandteilen in der Maische getrennt wird.

    Danach folgt die Gärung und individuelle Zeit der Reife in Stahltanks, großen Holzfässern oder Barriques. Höhepunkt im Südtiroler Herbst ist das Törggelen.

    23 ausgezeichnete Hof- und Buschenschänke empfiehlt das Qualitätssiegel „Roter Hahn“. Dessen bäuerliche Gastgeber pflegen den jahrhundertealten Brauch nach traditioneller Speisen- und Getränkefolge, am authentischsten im Rahmen der Veranstaltungsreihe Törggelen am Ursprung.

    Termine für Weinliebhaber im Südtiroler Herbst 2020

    13. September         Südtiroler Knödelfest in Sterzing

    03. Oktober             Törggelen am Ursprung in ganz Südtirol

    10. Oktober             Die letzte Traubenfuhre in Girlan

    17. Oktober             Erntedankfest in Bozen

    06.-10. November    WineFestival & Culinaria in Meran

    Weitere Auskünfte

    „Roter Hahn" – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund

    K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen   

    Fon +39 0471 999325   info@roterhahn.it  

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  • Auch im Winter hegen und pflegen die Roter Hahn Weinbauern ihre Reben und lassen sich dabei gern ueber die Schulter schauen
    Nach der Ernte ist vor der Ernte
    Weinbau im Winter, Frühling und Sommer in Südtirol

    Winter - Viele gehen davon aus, dass der Weinbauer sich im Winter auf seinen Lorbeeren ausruht – zu Unrecht. Denn sobald die bunten Blätter des Herbsts abgefallen sind, müssen die Rebstöcke einer nach dem anderen zugeschnitten werden. Nur ein paar Fruchtruten dürfen stehen bleiben.

    Danach wird das Rebholz entfernt und gehäckselt, um es später als Dünger nutzen zu können. Gern nehmen die Winzer der Marke „Roter Hahn“ ihre Gäste mit in den Weinberg und zeigen ihnen, was während der kalten Monate zu tun ist.

    Frühling

    Wenn die Reben im März zu „bluten“ beginnen, signalisiert der austretende Saft an den Schnittstellen den Beginn des Südtiroler Frühlings. Nach dem Biegen und Binden werden überflüssige junge Triebe gestutzt, um Qualität und Quantität der Trauben zu garantieren.

    Auch der Boden muss im Frühling gut versorgt werden. Mit Grubber, Fräse und Kreislegge lockert der „Roter Hahn“-Bauer ihn auf, säht die Begrünung und düngt.

    Sommer

    Den ganzen Sommer hindurch überprüft der Bauer regelmäßig seine Pflanzen, schneidet ungesundes Laub ab, biegt Zweige zurück in ihren Drahtrahmen und mulcht die Begrünung, damit sie der Rebe nicht zu viel Wasser nimmt.

    Ende Juni dann beginnen die Stöcke unter der Südtiroler Sonne zu blühen. In dieser Zeit hoffen die Weinproduzenten der Marke „Roter Hahn“ auf gutes Wetter, da die Blüten zu viel Regen nicht vertragen.

    Ab Mitte Juli reifen diese schließlich langsam zu Trauben heran, bis sie gelesen werden können und der Kreislauf von vorn beginnt.

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  • Der Duesseldorfer Kuenstler und Shootingstar Leon Loewentraut malte exklusiv ein Bild für das Etikett
Es zeigt den Duesseldorfer Kurfuersten und Kunstfoerderer Jan Wellem
    Von Düsseldorfern für Düsseldorf
    Düsseldorfer machen Gin mit Etikett von Leon Löwentraut

    Sharing ist Caring. In Zeiten von CoVid-19 haben es besonders Gastronomen schwer, sich finanziell sicher durch die anhaltende Krise zu manövrieren.

    Aus dieser Problematik wurde eine Idee geboren, wie mit Herz, oder besser noch mit "Häzz", Düsseldorfer nicht nur Gastronomen helfen können, sondern zugleich ein wenig ihren Dank an diejenigen ausdrücken können, die während der Krise Wichtiges geleistet haben - nämlich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

    Als im März der "Lockdown" für die Gastronomie des Landes NRW und der Stadt Düsseldorf einsetzte, war dies auch für Michael Krziwon zunächst ein Schock. Wie jede Bar der Stadt würde auch seine Kult- und Kiez-Kneipe, das eben erst 4 Jahre gewordene "Bilker Häzz", keine Gäste mehr bewirten können.

    Aber wie so oft in seinem Leben, sah er in dem schlagartigen Wegbrechen aller Einnahmen eine Herausforderung, die es zu nehmen galt - und er hatte einen Joker in der Hand.

    Wenige Wochen zuvor hatten sein Service-Team des "Bilker Häzz" und Krziwon sich auf die kommende Sommer-Saison vorbereitet. Dabei hatte das Team, in Zusammenarbeit mit dem westfälischen Meister-Brenner Frank Wigger, für die Gäste des "Häzz" einen ganz eigenen Gin kreiert: "Gin mit Häzz" eben.

    Schon seit längerem ist Wigger mit seinem "Tasting Raum" und seiner "Make Your Own Gin"-Tour bereits sehr erfolgreich am Markt. Genau dieser "Gin mit Häzz" erwies sich, während der harten und nötigen Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Verbreitung als wesentliche Säule, um die laufenden Kosten des "Häzz" zu stemmen.

    Aus diesem Überraschungs-Erfolg heraus wurde von Michael Krziwon eine Vision geboren: Warum nicht Gastronomen und wichtige Pflegeeinrichtungen der Stadt im Kampf gegen die Pandemie unterstützen - und dabei trinkfreudigen Genießern etwas "Häzz" ins Glas zaubern?

    Unterstützung bekommt Krziwon von den beiden Düsseldorfer Unternehmern Björn Borgerding und Walid El Sheikh, die sich direkt bereit erklärten, die Aktion tatkräftig zu unterstützen.

    Von Borgerding und seinem Partner Paolo Anania kommt unter anderem ein kostenloser Online-Shop. El Sheikh leistet zusätzlichen Support mit seinen erstklassigen Kontakten in die Gastro-Szene.

    Krziwons Idee ist so einfach wie nachhaltig: Der Düsseldorfer "Charity Gin" wird, einzig unter Deckelung der entstehenden Kosten, mit Wigger produziert. Gastronomen, die im eigenen Laden den Gin vertreiben, werden 10 Euro vom Verkaufspreis erhalten.

    Alle weiteren Gewinne werden voll und transparent ausgewählten Pflegeinrichtungen und Krankenhäusern in Düsseldorf zugutekommen. Neben dem Verkauf über die teilnehmenden Bars & Kneipen der Stadt gibt es einen exklusiven Online-Vertrieb.

    Auch optisch ist der "Charity Gin" ein echter Eye-Catcher, den jeder Gin- und Düsseldorf-Fan in der Sammlung haben sollte. Der Düsseldorfer Künstler und Shootingstar Leon Löwentraut malte exklusiv ein Bild für das Etikett,
    welches den Düsseldorfer Kurfürsten und Kunstförderer Jan Wellem zeigt.


    Der erst 22-jährige Maler Leon Löwentraut zählt zu den gefragtesten Künstlern unserer Zeit. Seinen ungewöhnlichen Erfolg verdankt er in erster Linie seinen energievollen, farbgewaltigen Gemälden. Sie treffen den Nerv
    der Zeit und elektrisieren Kunstfans rund um den Globus. Sein Stil: farbige, abstrakte Kunst - expressive Wucht mischt sich mit cooler Lässigkeit.

    Seine Ausstellungseröffnungen sind spektakuläre Top-Events. Ob in New York, Kopenhagen, London oder in St. Petersburg - seine Bilder sind jeweils schon auf der Vernissage in kürzester Zeit ausverkauft.

    Zitat Leon Löwentraut

    Ich nehme gerne an dieser Charity-Aktion teil und freue mich, dass wir auf diese Weise den wahren Helden des Alltags, also vor allem dem Pflegepersonal, das in dieser schwierigen Zeit für andere da ist, jetzt etwas zurückgeben können. Alle, die in den vergangenen Monaten über sich selbst hinausgewachsen sind,  um anderen zu helfen, brauchen besondere Unterstützung. Mit dieser Aktion setzen wir ein Zeichen für mehr Solidarität.

    Zitat Björn Borgerding

    Als Michael mit dieser Idee auf mich zukam, war ich direkt bereit zu helfen. In dieser schwierigen Zeit müssen wir alle enger zusammenrücken und uns noch mehr unterstützen. Ich bin jedoch kein Freund davon, nur zu klagen und auf die Hilfe anderer zu warten, sondern lieber mache ich mir Gedanken und packe selber mit an.

    Der Ansatz „von Düsseldorfern für Düsseldorf“ mit „ Hilfe zur Selbsthilfe“ ist überragend. Dass darüber hinaus einer der angesagtesten und aufstrebendsten Künstler der Welt, unseren Kurfürsten Jan Wellem für das Etikett gemalt hat, ist natürlich eine wunderbare Geschichte und macht den Gin bestimmt zum begehrten Sammelobjekt.

    Zitat Walid El Sheikh
    Das Mitwirken an dieser Aktion und die Unterstützung dafür war für mich selbstverständlich, hier geht es um klares Signal an die Menschen, durchzuhalten und nicht aufzugeben, insbesondere an alle die, die mich und mein Schaffen kennen und wissen wie schwer die Zeit für uns derzeit ist.

    Wenn dieses Durchhaltevermögen andere inspiriert und die Hoffnung bei ihnen fördert, hat es für mich den Zweck erfüllt. Zudem hilft der Verkauf des Gins mit 10€ pro Flasche jedem teilnehmenden Gastrobetrieb und der Rest der Gewinne hilft karitativen Einrichtung aus Düsseldorf.

    Zitat Michael Krziwon

    Für viele von uns ist es aktuell eine schwierige Zeit. Um so schöner ist es, wirkliche Solidarität zu spüren und zu leben.

    Mit unserem Gin haben wir nicht nur geschmacklich ein tolles Produkt, auch der Gedanke, mit dem Kauf wirklich Menschen zu helfen ist ein schöner. Wenn es zumindest etwas Positives in der aktuellen Zeit gibt, dann ist es das verstärkte Gefühl von Zusammenhalt.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Das Hibiya OKUROJI eroeffnet unter historischer Viaduktbruecke
Ein neuer Shopping-Hot-Spot in Tokio
    Shopping-Hot-Spot in Tokio
    Design und trendige Mode im Hibiya OKUROJI - Shopping-Highlight in Tokio

    Ob traditionelles Design, trendige Mode oder die neusten Technik-Gadgets – Japans Hauptstadt hat sich längst zu einer der top Shopping-Destinationen weltweit etabliert.

    In den vielseitigen Stadtteilen können Urlauber nicht nur einzigartige Mitbringsel erstehen, sie können zudem die verschiedenen Seiten Tokios kennenlernen.

    Diesen Monat hat sich das fast schon endlose Shopping-Angebot der Metropole um ein weiteres Highlight erweitert:

    Zwischen den beiden Tokioter Bahnhöfen Yurakucho und Shimbashi hat Hibiya OKUROJI eröffnet – ein Shopping-Center, das unter einer mehr als 100 Jahre alten Viaduktbrücke untergebracht ist.

    Die historischen, roten Backsteinbögen der rund 300 Meter langen Brücke waren einst Zuhause zahlreicher Kneipen und Bars und fungieren seit vielen Jahren als Teil der berühmten Tokaidao-Route – diese verbindet mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen die drei größten Ballungsgebiete Japans.

    Heute beherbergt die Viaduktbrücke einen modernen Shopping-Komplex mit aktuell 30 Geschäften, Bars und Restaurants, die zukünftig auf bis zu 50 Läden – verteilt auf rund 10.000 Quadratmetern – anwachsen sollen.

    Zu den Restaurant-Highlights zählen unter anderem der Ableger des Aal-Restaurants „Unafuji“ aus Nagoya oder auch „COOK BARN TOKYO“, in dem Zutaten aus der benachbarten Präfektur Ibaraki verarbeitet werden.

    Zudem werden einige japanische Modemarken vertreten sein, darunter die Krawatten-Manufaktur „KUSKA & THE TANGO“ aus Kyoto, die Sportschuh-Marke „Panther“ oder die Outdoor-Marke „finetrack“. So dürfte es nicht wundern, wenn Hibiya OKUROJI bald neben Ginza, Yurakucho oder Shimbashi zu den neuen Shopping-Hot-Spots der Metropole zählt.

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  • Eveline Mittermayr vermittelt bei den neuen Indigourlaub-Programmen im Kleebauer Hof Wissenswertes zur Herstellung von Naturkosmetik und den Einsatz traditioneller Hausmittel
    Hausmittel wiederentdecken
    Eveline Mittermayr vermittelt Wissenswertes zur Naturkosmetik

    Warum helfen Wadenwickel bei Fieber? Und was hat es mit Zwiebelsäckchen bei Ohrenweh auf sich? Traditionelle Heilmethoden erleben gerade zu Recht ein Comeback.

    Denn sie helfen nicht nur bei der Schmerzlinderung, sondern stärken auch das Immunsystem und reduzieren Stress – und das nur mithilfe natürlicher Wirkstoffe.

    Wie genau sie funktionieren und eingesetzt werden, erfahren Interessierte beim neuen Programm Stay healthy: Wickel, Kompressen und alte Hausmittel des österreichischen Spezialreiseveranstalters Indigourlaub.

    Im Rahmen von Naturkosmetik selbst herstellen hingegen lernen die Teilnehmer, welche Produkte sie guten Gewissens an ihre Haut – unser größtes Organ – lassen können.

    Während des Seminars rühren Indigourlauber ihre Kosmetikpräparate eigenhändig an und nehmen die Inhaltsstoffe genau unter die Lupe.

    Die jeweils viertägigen  Kreativ- und Gesundheitsprogramme finden im veranstaltereigenen Kleebauer Hof Retreat Center in Oberösterreich statt.

    Gesund durch den Winter. Mit dem Einsatz traditioneller Hausmittel lassen sich Krankheiten lindern oder sogar vorbeugen. Während der Wohlfühltage „Stay Healthy“ im oberösterreichischen Mühlviertel erklärt die diplomierte Krankenschwester Eveline Mittermayr Grundlagen und Wirkungen von Wickeln und Kompressen.

    Kleebauer-Gäste lernen Wichtiges über Kartoffeln, Bienenwachs oder Rohwolle als Zutaten. Und sie erfahren, wo und wie die Wickel angelegt werden sollten.

    Auch die „Erste-Wickel-Hilfe“ bei Beschwerden von Ohrenschmerzen bis hin zu Schlafstörungen ist Teil des Seminars. Es kostet ab 560 €/Pers. inkl. Vollverpflegung.

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  • Raum für kreatives Schaffen und Gesundheit bietet das Kleebauer Hof Retreat Center in Oberoesterreich fuer die neuen Programme des Spezialreiseveranstalters Indigourlaub
    Kreativ durch den Herbst
    Die eigene Rührküche in der Komplementären Gesundheitspflege

    Wir meinen das hat Stil - Kreativ durch den Herbst. Wissen, was drin ist – Indigourlauber entdecken bei „Naturkosmetik selbst herstellen“ deren Inhaltsstoffe und differenzieren zwischen industrieller beziehungsweise Biokosmetik.

    Auf was man achten muss und wie die eigene Rührküche ausgestattet sein sollte, vermittelt Eveline Mittermayr, akademische Expertin für Komplementäre Gesundheitspflege.

    Sie verrät Techniken und Grundrezepte, dann darf experimentiert werden. Am Ende wissen Indigourlauber auch, welche Zutaten zum eigenen Hauttyp passen und nehmen ihre persönlichen Zusammensetzungen mit nach Hause.

    Als Souvenir gibt’s acht selbstgemachte Produkte, darunter zum Beispiel Gesichtscreme oder Lippenbalsam.

    Das Seminar kostet ab 590 €/Pers. inkl. Vollverpflegung und Material. Infos und Termine unter www.indigourlaub.com

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Susan Sontag war ein intellektuelles Wunderkind
    „Sontag - Die Biografie“
    Monumentale Werke zu den USA - ein Bild Amerikas

    Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2020 für die beste Biografie, kommt Benjamin Mosers Buch „Sontag - Die Biografie“ allen Erwartungen nach.

    Auf 928 Seiten schafft es der Autor ein Bild dieser außergewöhnlichen Frau zu zeichnen, in dem ihre legendär glamouröse Erscheinung ebenso gewürdigt wird wie ihr schneidender Verstand.

    Ja, die US-amerikanische Schriftstellerin war in der Tat ein intellektuelles Wunderkind, das Originalität besaß und über postabstrakte Malerei ebenso eloquent schreiben konnte wie über Pornografie oder Fotografie bis zu ihrer eigenen Krebserkrankung, an der sie Ende 2004 im Alter von 71 Jahren in New York starb.

    Moser, 1976 in Houston, Texas, geboren, durfte für sein monumentales Werk zahlreiche bislang unveröffentlichte private Notizen auswerten und erstmals Lebensgefährten wie die weltberühmte Fotografin Annie Liebovitz zu Susan Sontag befragen, was aus dem Buch ein Meilenstein der modernen Biografieliteratur macht, zumal es auch ein Bild Amerikas zeichnet, das Sontag entscheidend mit geprägt hat.

    „Sontag - Die Biografie“ kommt aus dem Hause Penguin (www.penguin-verlag.de) und kostet 40 Euro. Ebenso wegweisend ist John Dos Passos „USA-Trilogie“, die jüngst zeitgemäß von Dirk van Gunsteren und Nikolaus Stingl übersetzt und vom Rowohlt Verlag (www.rowohlt.de) neu herausgegeben wurde.

    Dieses Buch ist in der amerikanischen Literatur einzigartig, da es wegen der epischen Gestaltung eine umfassende gesellschaftliche Perspektive bietet.

    Es besteht aus drei Büchern: „Der 42. Breitengrad“ (1930), „1919“ (1932) sowie „Das große Geld“ aus dem Jahre 1936. Darin zeichnet Dos Passos mit sarkastischem Humor und scharfem Auge für soziale Fragen ein unvergessliches Kollektivporträt der USA, das bis heute seine Gültigkeit nicht verloren hat.

    „USA-Trilogie“ ist ein Querschnitt durch einen Kontinent wie seiner Menschen, die hier eine Stimme auf 1648 Seiten erhalten und so bis heute ein Gehör finden. Dafür sind 50 Euro nicht zu viel Geld investiert.

    Zumal die US-Wahlen bevorstehen und man durch dieses Buch zu verstehen lernt, warum Amerikaner so ticken, wie sie ticken.

    Sönke C. Weiss

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  • Das kriminelle Doppelleben des Dr. Muehe
    Das Verschwinden des Dr. Mühe
    Packend, raffiniert und zeitlos - Zwei Buchempfehlungen von Sönke C. Weiss

    Wir befinden uns im Berlin der 30er Jahre. Über Nacht verschwindet ein angesehener Arzt. Am Ufer eines Sees findet man seinen verlassenen Sportwagen.

    Bei den Mordermittlungen stoßen die Beamten indes auf das kriminelle Doppelleben des Doktors, das uns zu den Abgründen einer bürgerlichen Existenz am Vorabend des Dritten Reiches führt.

    Autor Oliver Hilmes, Jahrgang 1971, hat die Akten dieses aufsehenerregenden Kriminalfalls im Berliner Landesarchiv entdeckt und die Ereignisse anhand historischer Dokumente rekonstruiert.

    Auf packende Weise und höchst raffiniert. „Das Verschwinden des Dr. Mühe“, im Penguin Verlag (www.penguin-verlag.de) für 20 Euro erschienen, hat 240 dramaturgisch faszinierende Seiten, auf die Oliver Hilmes aufbauen kann.

    Bernhard Schlink, Jahrgang 1944, muß niemandem mehr etwas beweisen. Seine Werkliste spricht für sich, oftmals wurden seine Geschichten erfolgreich verfilmt.

    Auch international. Wie „Der Vorleser“ mit Kate Winslet und Ralph Fiennes. Sein jüngstes Werk „Abschiedsfarben“ ist ebenso grandios wie bedrückend.

    Wie der Titel es schon verrät, geht es um Abschiede, solche, die schmerzen, andere, die befreien, es geht um Vertrauen und Verrat, um das Gelingen wie Scheitern der Liebe, insgesamt sind es neun Geschichten auf ebenfalls 240 Seiten, die das gesamte Spektrum der verschiedensten Lebensphasen von Menschen abdecken, die noch offen für ihre Ängste, ihre Hoffnungen und ihre Träume sind, egal in welchen Verstrickungen sie sich selbst verworren haben.

    Abschiedsfarben“ ist ein wunderbarer Erzählband einer unserer größten Autoren der Gegenwart, der für immer zeitlos bleiben wird. Selten habe ich solch ein mitnehmendes Buch gelesen. Erschienen bei Diogenes (www.diogenes.ch). Preis: 24 Euro.

    Sönke C. Weiss

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  • Tolle Kalender von Seltmann und Soehne
    ein schickes Geschenk zu Weihnachten
    Von Hip Hop bis Erotik - neue Kalender bei Seltmann Publishers

    Als die ersten Rap-Platten aus den USA nach Europa kamen, sahen wir Menschen, die wie aus einer anderen Welt schienen. Und sie erzählten uns von ganz eigenen Themen und Problemen, eigenen Codes und einem ganz eigenem Weltbild.

    Vor allem aber war es die Musik, die Tabus brach und so Geschichte geschrieben hat. Bis heute. Der Kalender „The Art of Hip Hop Covers“, für 2021 erschienen bei Seltmann Publishers, zeigt 365 dieser außergewöhnlichen Covers:

    Von Grandmaster Flash & The Furious Five über Boogie Down Production bis hin zu LL Cool J zu seinen besten Zeiten.

    Jeder Tag birgt eine neue Überraschung mit Musikuntermalung dank SPOTIFY-Codes. 24,80 Euro kostet das Prachtstück. Bestellbar auch direkt unter www.seltmannundsoehne.com Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei, wie es das Haus anbietet.

    Apropos Angebot. Wem Hip Hop wenig sagt, dem kann dieser Verlag nichtsdestotrotz für 2021 mit sehr schönen Kalendern, die ja auch immer ein schickes Geschenk zu Weihnachten sind, beglücken. Nur einige Beispiele:

    „The Famous Die Young“ - 365 illustrierte Kurzportraits (zu) früh verstorbener Legenden und Persönlichkeiten (29,80 Euro); „A Flower A Day“ - jeder Tag beginnt mit einer extravaganten Blume im close-up (35 Euro); oder bereits seit vielen Jahren mein persönlicher Favorit „Photodarium Private 2021“ - täglich ein neues erotisches Polaroid von frivol bis kunstvoll für 35 Euro.

    Wie gesagt, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei und jedes Jahr wird das Sortiment größer. Einfach mal auf der Internetseite stöbern. Lohnt sich.

    Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • Der Kuenstler, Sport und Outdoorfotograf Peter Mathis fotografiert an den unterschiedlichsten Orten der Welt
Ausstellung Peter Mathis im Atelier Jungwirth
Die tiefe Verbundenheit des Kuenstlers Peter Mathis zeigt sich in seinen Arbeiten ueber die Berge
Mehr als ein Dutzend Buecher Peter Mathis hat bisher veroeffentlicht
Peter  Mathis ist kein Jaeger des ‚schoenen Motivs
Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks
Die Natur steht im Mittelpunkt seiner Arbeit
Weitere Werke von Peter Mathis auf GFDK
Und immer die Natur im Auge
Bilder von Peter Mathis
    das wesen der natur
    Werk der Woche: Sport - und Outdoorfotograf Peter Mathis ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’

    Seine Leidenschaft gilt den Bergen: Peter Mathis, geboren 1961, lebt in Hohenems, wenn er nicht gerade an den unterschiedlichsten Orten der Welt fotografiert. Seit 1986 gilt er vor allem als Spezialist für atemberaubende und naturgetreue Sport- und Outdoor-Bilder, vom Klettern über Schi bis zu Motorsport.

    Zahlreiche internationale Firmen wie Adidas, HellyHansen, Red Bull, Daimler Benz, Lufthansa oder auch die Österreich Werbung zählen zu seinen Kunden. Viele Magazine und Werbeagenturen weltweit setzen ebenfalls auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten und die strikte Philosophie des Peter Mathis.

    Seit 1998 gewann er verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben und Festivals von Kanada bis Italien. 2007 wurde ihm in Schweden der Titel eines Hasselblad Masters verliehen. 2008 zeichnete ihn die Vereinigung der Europäischen Berufsfotografen in Belgien zum Master of European Photography aus.
     

    Mehr als ein Dutzend Bücher hat der Vorarlberger bisher veröffentlicht, sein jüngstes Werk „Visual Dualism – Dolomites“ wird im Rahmen der Ausstellung im Atelier Jungwirth erstmals vorgestellt. In Graz werden vor allem die Naturfotografien aus den Dolomiten zu sehen sein, die Peter Mathis in den Jahren seit 2009 speziell für dieses Buch aufgenommen hat.

    Die Dualität von hell und dunkel, Linien, Strukturen, Licht und Schatten ist einzigartig; bei Mathis wird nichts dem Zufall überlassen.

    Peter ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’, nicht auf der Suche nach der dekorativen Szenerie oder dem spektakulären Moment. Ihm geht es stattdessen um den Kern der Natur, um ihr Wesen und ihre Schönheit, die sich in jedem Detail offenbaren kann – wenn man es nur richtig zu sehen vermag“, schreibt die Kunsthistorikerin Christiane Schmieger.


    Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit Motiv, Licht und Umgebung. Spätere Eingriffe mit dem Computer oder banale Effekthascherei lehnt der Fotograf explizit ab.

    Wenn er Sportler fotografiert, so achtet er stets darauf, dass die Natur nicht zu Schaden kommt. Neben den Landschaften werden Portraitaufnahmen immer wichtiger in seinem Werk. Auffallend auch ein immer stärkeres Faible für Schwarzweiß-Bilder.

    Birgit Enge, Atelier Jungwirth, Opernring 12, A-8010 Graz. Tel. +43/(0)316-815505 - mail@atelierjungwirth.com, www.atelierjungwirth.com

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  • Martina Ziegler vor einem ihrer Werke
Die Serie der Multiplen Portaits von Martina Ziegler setzt sich  mit der Vielschichtigkeit des Menschen auseinander
Die Kombination aus Malerei, Fotografie und Computerbearbeitung 
Martina Zieglers neue An- und Einsichten weiblicher Portraets
    Die Serie der Multiplen Portaits
    Martina Ziegler thematisiert Frauenbilder aus Kunst und Literatur

    Das Bild des Menschen spiegelt das herrschende Weltbild ebenso wie die Auseinandersetzung mit den inneren Gemütsregungen. In diesem Sinne gibt es wohl kaum ein anderes Motiv, das sich so vielschichtig durch die Jahrhunderte präsentiert. Es ist heute wie zu jeder anderen Zeit gleichermaßen aktuell und wird immer wieder neu erfunden.

    Eng damit verknüpft ist zugleich das Thema der Schönheit, die ebenfalls in unterschiedlichen Zeiten immer wieder anders und neu bewertet wurde, aber stets auch eine große Rolle spielte. In diesem thematischen Umfeld bewegt sich auch Martina Ziegler.

    Die Darstellung von Frauenbildern, auch in der Begegnung mit historischen Hintergründen aus Kunst und Literatur, sind zu ihrem zentralen Thema geworden. Mit jeder neuen Werkgruppe taucht sie tiefer in diese Arbeit ein und entwickelt sie weiter. Dabei geht sie ihren ganz eigenen Weg und schafft neue Einsichten.

    Dies schafft sie auf der soliden Basis feinster Malerei, aber auch mit dem Einsatz neuester technischer Mittel, die jedoch nie zum Selbstzweck werden. Die künstlerische wie menschliche Tiefe, die daraus entsteht, findet der Betrachter in ihren Werken wieder. Auf den ersten Blick sind alle Figuren fast makellos schön und dennoch wirken sie nicht oberflächlich.

    Dort, wo sie aufgelöst und neu zusammengesetzt wurden, ergänzt der Betrachter selbst diese Schönheit als Ganzes. Es umgibt die Figuren zuweilen etwas Gedankenverlorenes oder Mystisches, selten etwas Heiteres. Die Turbanbilder erinnern an die klassische Malerei großer Meister. Sie schafft Bilder von zeitloser Ästhetik und großer Eindringlichkeit.

    Ausgewogene, ebenmäßige Züge und harmonische Farbwirkungen bestimmen die Darstellungen. Gemeinsam ist ihnen eine starke Intensität. Die Figur nimmt Augenkontakt zum Betrachter auf, ohne etwas von sich zu verraten. So wird der Betrachter angeregt, sich selbst mit dem Sujet auseinanderzusetzen und darüberhinaus auch mittels des Bildes in sich selbst hineinzuschauen.

    Die Begegnungen sind szenischer aufgefasst. Sie mixt Zitate und Epochen, inszeniert Fiktives und Bestehendes neu. Immer sind zwei Figuren zu erkennen, wobei sich der Betrachter fragt, ob es wohl zwei Seiten eines einzigen Menschen sind. Es umgibt sie eine eigentümliche Stille, sie treten nicht miteinander in Kontakt und gehören doch unabdingbar zusammen, wie die Licht- und Schattenseiten in unserem Dasein.

    Oft blickt man wie durch einen Schleier auf die Darstellung. Mit wenigen Accessoires gelingt es, die Figuren in eine andere Zeit zu versetzen, z.B. ins 19. Jahrhundert. Die Farbigkeit und Atmosphäre transportieren eine Stimmung, die den Betrachter in diese Zeit hineinversetzt. Sie erzählen Geschichten und regen gleichermaßen wieder zur Innenschau an.

    Künstlerische Ausbildung
    Studium: Freie Kunst / Internationale Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
    Praktikum in der Glasmalerei Henseler / Köln, (Restauration von Domfenstern)
    Studium : Visuelle Kommunikation / HSD Hochschule Düsseldorf (Grafik Design, Fotografie, Malerei)
    Abschluss (Akademischer Grad): Diplom Designer
    Art- und Creative Direction (Member of the Board) in internationalen Werbeagenturen.
    Kreative Federführung, europaweit, für internationale Unternehmen. Hauptsächlich Film- und Kreativkonzepte.
    Verschiedenste Auszeichnungen und Creative Awards für Design, Artwork und Film. (U.a. Art Directors Club Deutschland und New York Festival).
    Von 2001 – 2010 frei künstlerisch tätig. Parallel dazu Freelancer für Design-, Mode- und Architektur Unternehmen (Corporate Identity / Design und Konzeptentwicklung).
    Seit 2011 ausschließlich künstlerisch freischaffend.
    Techniken: Malerei, Mixed Media, Digital Painting, Experimental Crossover.

    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstlerinnen e.V.
    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler e.V.

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  • Arno Rink  Lot und seine Tochter
Arno Rink Judith
    Große Gesten, klar komponiert
    Arno Rink - von der Begierde besiegt, überall die Frau per se, in purer Nacktheit

    Große Gesten, klar komponiert, der Akt in Anmut und eine Farbigkeit, die vor Intensität strotzt, das schwarze Dunkel weit hinter sich lässt; hier die Versuchung, dort die Judith, immer wieder Lot und seine Töchter, der Künstler im Selbstportrait, kritisch, resigniert, von der Begierde besiegt, und überall die Frau per se, in purer Nacktheit, ganzer Schönheit

    Arno Rink, moderner Meister des Altmeisterlichen, Gallionsfigur der Neuen Leipziger Schule, ein Genius in Farbe und Form und nebenbei Zeichner von erstem Rang, füllt derzeit mit seinen neoromantisch gefärbten, geheimnisvollen, allegorischen Szenarien die Museen, und exklusiv die Augsburger GALERIE NOA. Arno Rink, Begründer der Neuen Leipziger Schule, ist in ganzer Bandbreite in der Augsburger GALERIE NOAH zu entdecken.

    Zwei Jahre nach seinem Tod, einem kurzen, zwangsbedingten Stillstand, wird Rink erneut entdeckt, vom Museum der bildende Künste Leipzig, von der Kunsthalle Rostock, vom Kunstpalast Düsseldorf – zu Recht, schreibt er die ostdeutsche Kunstgeschichte neu.

    Erstmals nach 2017 bereitet eine Galerie sein umfassendes Oeuvre retrospektiv auf: Gut 30 Ölgemälde, Zeichnungen und Mischtechniken aus den Jahren 1986 bis 2016 führen in Augsburg das Können dieses großartigen Malers vor Augen, der sich, und mit sich die DDR-Kunst, heraus gekämpft hat aus einem politisch motivierten Arbeiten hin zu einer neuen Künstlichkeit in Freiheit, das, ohne die Vergangenheit zu verleugnen.

    Arno Rink gilt als der Mittler zwischen alter und neuer Leipziger Schule, Frontmann der zweiten Generation, die den sozialistisch verhafteten Realismus der Urväter hin führt zu einer verfremdenden Gegenständlichkeit, einer neuen Figuration, die mit surrealen Elementen spielt wie mit expressiver Flächigkeit und sich meist von der Figur leiten lässt.

    1940 in Schlotheim, Thüringen geboren, studierte Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, dozierte selbst seit 1975 ebenda. Von 1987 bis 1994 war er Rektor, lange noch, bis 2005, als lehrender Professor tätig, unter anderem für Neo Rauch. In Leipzig gelebt und gearbeitet, dort 2017 auch verstorben, gilt Rink als das künstlerische Flaggschiff der Wende, der viel zu bieten hat, wenig verstreckt und so manches Geheimnis lüftet – Bravo.

    Vernissage: 7. November 2019

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Puenktlich zur Wiedereroeffnung der Unterkunftsbetriebe am 25. Mai 2020 begruesst die Suedtiroler Gemeinde Schenna ihre Gaeste mit einem neuen Willkommensschild am Ortseingang
    Willkommen zurück in Schenna
    Vier Hoteliers aus Schenna in der Post-Coronazeit im Interview

    Aufatmen in Schenna: Seit dem 25. Mai 2020 dürfen die Beherbergungsbetriebe in Südtirol wieder öffnen. Die meisten von ihnen sowie Seilbahnen und Wandergebiete beginnen ihre Saison Anfang/Mitte Juni. Der aktuelle Entwurf des Südtiroler Landesgesetzes sieht zum Schutz der Gäste eine Vielzahl an Vorschriften vor.

    Wie professionell die hohen Sicherheits- und Hygienestandards in der Praxis umgesetzt werden, um bald wieder Urlauber bewirten zu können, erzählen folgende vier Hoteliers aus Schenna im Interview:

    Doris Kohlgruber/Genusshotel der Weinmesser und HGV-Ortsobfrau, Monika Dosser/Panoramic Suites Winzerhöhe, Heidi Pföstl-Wörndle/Schenna Resort sowie Hansjörg Ainhauser/Hotel Gutenberg und Präsident des Tourismusvereins Schenna.

    Müssen Schennas Hotelgäste in den nächsten Wochen mit eingeschränkten Leistungen rechnen?

    Doris Kohlgruber: Da besteht kein Grund zur Sorge. Grundsätzlich können alle Bereiche im Hotel – natürlich immer unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und des gebotenen Sicherheitsabstands – geöffnet werden. Nur falls das Hotel die sogenannte „Covid Protected Area“ nicht erfüllt, müssen Hallenbäder und Saunen geschlossen bleiben.

    Monika Dosser: Die „Covid Protected Area“ sieht unter anderem vor, dass sich alle Hotelmitarbeiter täglichen Fiebermessungen und wöchentlichen serologischen Tests unterziehen. In unserem Apartmenthotel werden somit alle Bereiche geöffnet sein – bis auf die Waldsauna. Diese dürfen nur Urlauber nutzen, die bei ihrer Ankunft einen zertifizierten, negativen Covid-Schnelltest vorlegen.

    Genuss und Essen spielen im Urlaub eine große Rolle. Welche Maßnahmen planen Sie über die gesetzlichen Vorschriften hinaus im F&B-Bereich?

    Doris Kohlgruber: Der Gast hat bei uns künftig immer die Möglichkeit, Frühstück und Abendessen auf dem Zimmer einzunehmen. Im Restaurant servieren wir alle Speisen direkt am Tisch. Die Krise zeugt vom Einfallsreichtum der Branche und deren kreativen Konzepten.

    Heidi Pföstl-Wörndle: Als Alternative zum Restaurantbesuch bieten wir beispielsweise Picknickkörbe an, gefüllt mit allerlei Südtiroler Köstlichkeiten und einem Flyer mit unseren schönsten Picknickplätzen. Außerdem werden wir unseren Felsenkeller sowie die Sky-Terrasse für die Einnahme der Mahlzeiten öffnen und die Essenszeiten verlängern, um mehr Raum und Freiheit für die Gäste zu schaffen.

    Hansjörg Ainhauser: Auch wir haben uns viele Gedanken um den Service gemacht und wollen weiterhin unser beliebtes Buffet anbieten. Der Bereich ist aber selbstverständlich mit Plexiglas ausgestattet.

    Die Speisen werden jedoch von unseren Mitarbeitern gereicht, sodass niemand in Kontakt mit Besteck und Behältern kommt.

    Das Kuchenbuffet am Nachmittag wird auf kleinen Tellern angerichtet, die einzeln mit Zellophan umhüllt sind. Und auch entlang der Bar gibt es einen transparenten Schutz, damit sich Gäste dort trotzdem wie gewohnt aufhalten können.

    Wie wird die korrekte Einhaltung aller geforderten Maßnahmen kontrolliert?

    Doris Kohlgruber: Im jeweiligen Betrieb übernimmt dies in erster Linie der Sicherheitsbeauftragte. Das kann entweder der Hotelier selbst sein oder eine dazu ernannte Person.

    Hansjörg Ainhauser: Bei Verstößen drohen hohe Strafen, was kein Hotelier riskiert. Gäste können sich also definitiv sicher fühlen. Das Wichtigste im Umgang mit dieser besonderen Situation ist die Schulung der Mitarbeiter und eine transparente Informationspolitik für alle Beteiligten.

    So gilt zum Beispiel in ganz Südtirol eine strenge Abstandsregelung von mindestens zwei Metern in Bars und Restaurants.

    Konnten Sie die gästefreie Corona-Zeit auch positiv für Ihren Betrieb nutzen?

    Heidi Pföstl-Wörndle: Wir haben in den vergangenen Wochen die Holzböden der Loggien erneuert, einige Räume umdekoriert und zahlreiche Wände frisch gestrichen. Außerdem sind in Garten und Weinberg kleine Ruheinseln entstanden, die Gästen noch mehr private Rückzugsmöglichkeiten bieten.

    Ferner haben wir viele interne Arbeitsabläufe überarbeitet, verbessert und an die momentane Situation angepasst. Und eine neue Homepage ist ebenso im Entstehen.

    Monika Dosser: Da wir erst im Vorjahr komplett umgebaut haben, konnten wir die Zeit für eine Situationsanalyse nutzen. Künftig möchten wir konsequent eine nachhaltige Betriebsführung verfolgen und noch genauer darauf achten, woher unsere Produkte stammen.

    Darüber hinaus digitalisieren wir gerade möglichst viele Verwaltungs- und Rezeptionstätigkeiten, damit Prozesse wie beispielsweise der Check-in kontaktlos ablaufen können.

    Was ändert sich mit der Wiedereröffnung in Bezug auf Corona?

    Heidi Pföstl-Wörndle: Alle Aktivitäten verlagern sich mehr nach draußen. Unsere Yoga-Einheiten und Meditationen finden beispielsweise künftig im Freien statt und als Alternative zu den Saunaaufgüssen bieten wir „Sinnesbaden“ in der Natur an.

    Doris Kohlgruber: Ändern wird sich vor allem die Art der Begrüßung. Aber auch wenn es nicht mehr das In-den-Arm-nehmen, ein Küsschen oder ein kräftiges Händeschütteln sein wird, lässt sich die Südtiroler Herzlichkeit und Gastfreundschaft durch einen Mundschutz nicht aufhalten.

    Hansjörg Ainhauser: Worüber sich Schenna-Urlauber wirklich freuen können – die meisten Unterkunftsbetriebe halten während Corona außerordentliche Stornobedingungen für ihre Gäste bereit, sodass größtmögliche Sicherheit und Flexibilität garantiert sind.

    Interview: Marion Pronesti + Jessica Harazim/AHM PR

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  • Dr. Hans-Martin Beyer und Daniela Pfefferkorn im Interview
    Keine Angst vor kaltem Wasser
    Interview - Wie Kneippen die Abwehrkräfte stärkt

    Ein intaktes Immunsystem ist die beste Prävention gegen Krankheiten. Die Gesundheitsexperten der „Lebensspur Lech“ schwören in Sachen Stärkung der Abwehrkräfte auf die Kneipp’sche Lehre.

    Warum die ganzheitliche Philosophie heute zeitgemäßer denn je ist und wie man die Tricks des Wasserdoktors auch zu Hause ganz leicht anwenden kann, erklären der Füssener Rehabilitationsmediziner Dr. Hans-Martin Beyer (63) und die zertifizierte Kneipp-Trainerin Daniela Pfefferkorn (40) aus  Steeg/Tiroler Lechtal im Interview.

    Wassertreten und ein kalter Armguss sind gemeinhin das, was wir mit Kneipp verbinden. Reicht es aus, sich nach dem Duschen einfach nur kurz kalt abzubrausen, um gesund zu bleiben?

    Daniela Pfefferkorn: Diese Maßnahmen sind zwar schon ein guter Anfang, sie allein reichen jedoch nicht aus, um die Abwehrkräfte zu stärken. Das ganzheitliche Konzept von Pfarrer Kneipp fußt auf fünf Säulen.

    Die Hydrotherapie ist nur ein Teilbereich, auch die Ruhe- und Ordnungstherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie sowie der Einsatz von Heilkräutern gehören dazu.

    Wie kann ich die Hydrotherapie zu Hause anwenden, ohne einen Fehler zu machen?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Die am einfachsten durchzuführenden und effektivsten Anwendungen zu Hause sind Kneippgüsse. Man beginnt dabei immer auf der herzfernen, rechten Körperseite ­und die ersten Male nur an Beinen oder Armen.

    Später können sie auf den Unter- beziehungsweise Oberkörper sowie den ganzen Körper ausgedehnt werden. Drei Dinge gilt es dabei unbedingt zu beachten: Stets an den Füßen oder Händen anfangen, nicht auf kalter Haut anwenden und die Güsse generell morgens am Oberkörper, abends am Unterkörper ausführen.

    Der Brausekopf in der Dusche sollte dafür durch ein Gießrohr ersetzt werden. Das hat eine noch intensivere Wirkung, weil durch den gebündelten Wasserstrahl deutlich mehr Thermorezeptoren in der Haut gereizt werden.

    Daniela Pfefferkorn: Gerade Armbäder können ohne Bedenken allein zu Hause durchgeführt werden. Für intensivere Anwendungen empfehle ich allerdings die professionelle Anleitung durch einen Experten.

    Vegetarisch, vegan, low carb – das Thema Ernährung spielt heutzutage eine wichtigere Rolle denn je. Wie hielt es Pfarrer Kneipp einst damit und was würde er zu den modernen Food-Trends sagen?

    Daniela Pfefferkorn: Sebastian Kneipps Ernährungsempfehlungen waren nicht einseitig. Auf dem Speiseplan standen ausgewogene Mahlzeiten mit vielen frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, heimischen Pflanzen und Kräutern sowie wenig tierischen Produkten.

    Alles in allem eine gesunde, natürliche und genussorientierte Ernährung, die man heute wohl als „Clean Eating“ bezeichnen würde.

    Nach Kneipp aktivieren auch Kräuter unsere körpereigenen Abwehrkräfte. Welche Heilpflanzen sind das und in welcher Form nimmt man sie am besten zu sich?

    Daniela Pfefferkorn: Baldrian, Brennnessel, Fenchel, Holunder, Johanniskraut, Rosmarin, Salbei oder Spitzwegerich sind Pflanzen, die in Form von Tees, Suppen oder Salaten vorbeugend wirken. Sie können aber auch bei akuten gesundheitlichen Problemen den Heilungsprozess enorm unterstützen.

    Dr. Hans-Martin Beyer: Auch Löwenzahn hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem. Seine Inhaltsstoffe wie Vitamin B, C und E binden freie Radikale binden und wehren so Zellangriffe ab.

    Dafür einfach täglich einen Sud aus 1 EL getrockneten, zerkleinerten Blättern und ¼ l kochendem Wasser herstellen, acht bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken – stärkt die Abwehr, entgiftet die Leber und fördert die Arbeit der Nieren.

    Bewegung an der frischen Luft hat noch keinem geschadet. Welcher Sport und wie viel davon ist im Kneipp’schen Sinn auch bei Wind und Wetter gesund?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Geeignet sind generell alle Ausdauersportarten wie Radeln, Wandern, leichtes Joggen oder Schwimmen, aber  auch Inlineskaten, Skateboarden oder Schlittschuhlaufen.

    Entscheidend ist die Intensität: Man sollte sich dabei immer noch gut unterhalten können. Denn eine zu hohe körperliche Belastung kann das Gegenteil bewirken und das Immunsystem sogar für einige Stunden hemmen.

    Daniela Pfefferkorn: Wichtig ist vor allem, täglich an die frische Luft zu gehen – und das bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Es muss auch nicht immer Sport sein, selbst morgendliches Barfußlaufen oder Tautreten können die Abwehr auf Dauer stärken.

    Der Fokus der „Lebensspur Lech“ liegt auf Innerer Ordnung und gesundem Schlaf. Inwieweit beeinflussen ein intaktes Seelenleben und nächtliche Ruhe das körperliche Wohlergehen?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Dauerstress und damit einhergehend ein hoher Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel führen unweigerlich zu schlechtem Schlaf und im schlimmsten Fall zu Burnout.

    Durch ein Leben gemäß der Kneipp’schen Gesundheitslehre lassen sich nicht nur die körperlichen Abwehrkräfte stärken, auch die psychische Widerstandskraft wird deutlich und nachhaltig verbessert.

    Bewegung in freier Natur „entmüllt“ das Gehirn, entspannt und lässt uns zur Ruhe kommen. Stresshormone werden verbraucht, anstatt sich im Körper anzuhäufen. So finden wir zu einer natürlichen Inneren Ordnung und schlafen gut ein sowie erholsam durch.

    Wie kann ich mit ein paar Kniffen auch im eigenen Schlafzimmer für optimale Schlafbedingungen sorgen?

    Daniela Pfefferkorn: Hier gilt es, einige Regeln der sogenannten Schlafhygiene zu beachten. Dazu gehört beispielsweise gutes Lüften – die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt zwischen 15 und 18 Grad.

    Dazu sollte man störende Licht- und Geräuschquellen sowie das Smartphone abschalten und eine regelmäßige Ruhezeit einhalten. Außerdem ist es sinnvoll, individuelle Rituale zu entwickeln: Beruhigende Tees und Meditationsübungen etwa stimmen Körper und Geist auf erholsamen Schlaf ein.   

    Interview: Jessica Harazim + Marion Pronesti/AHM PR

    Über die Lebensspur Lech. Die grenzüberschreitende „Lebensspur Lech“ erstreckt sich vom österreichischen Tirol bis ins bayerische Allgäu. Ziel der Partner (Füssen Tourismus und Marketing, Tourismusverband Lechtal, Verein Lechweg) ist es, rund um die Weitwanderroute Lechweg einen gemeinsamen gesundheitstouristischen Erlebnisraum mit den Schwerpunkten mentale Balance und gesunder Schlaf zu schaffen.

    Grundlage für alle Aktivitäten bildet die Kneipp’sche Gesundheitslehre mit ihren fünf Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Innere Ordnung.

    Der Lech steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur und ist das verbindende Element zwischen den Orten. Das Projekt „Lebensspur Lech“ wird aus INTERREG-Mitteln der Europäischen Union gefördert.

     

     

     

     

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  • Packerin Eleonore Perschl wickelt Schrothkur-Gaeste des Fuenf-Sterne-Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen zur Mobilisierung der Abwehrkraefte in feuchtkalte Handtuecher
    Interview zur Schrothkur
    Eleonore Perschl erzählt warum Schrothler gesünder sind

    Sie werden um 4 Uhr morgens in feuchtkalte Tücher gewickelt, um ein künstliches Fieber zu erzeugen und nehmen nur 400 bis 600 Kalorien pro Tag zu sich: Schroth-Gästen der Allgäu Sonne wird einiges abverlangt.

    Wie hart die Kur wirklich ist, was das über 200 Jahre alte Naturheilverfahren so besonders macht und warum es gerade jetzt so einen Hype erlebt, erzählt Eleonore Perschl im Interview.

    Sie arbeitet seit über 30 Jahren als „Packerin“ in dem Fünf-Sterne-Hotel in Oberstaufen – Deutschlands einzigem Schrothheilbad – und bereitet sich selbst jeden Herbst mit einer Schrothkur auf den Winter vor.

    Frau Perschl, was kann die Schrothkur, was andere Diäten nicht können?

    Eine Schrothkur ist nicht in erster Linie Diät. Der Gewichtsverlust ist nur ein willkommener Nebeneffekt. Viel wichtiger: Während der Kur wird der Körper entgiftet, Krankheiten wie Migräne, Bluthochdruck und Diabetes können gelindert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

    Schrothler sind weniger anfällig für Stress und Erkältungskrankheiten, der Effekt hält bis zu neun Monate an.

    Warum erlebt die Schrothkur derzeit so einen Hype?

    Die Kur entspricht dem aktuellen Bedürfnis, sich ganzheitlich etwas Gutes zu tun: Der gesamte Körper wird entschlackt und entgiftet.

    Die erlaubten Speisen in der Allgäu Sonne sind vegan und basisch – auch das liegt im Trend. Kurz gesagt: Das Naturheilverfahren erfüllt das verstärkte Bewusstsein für sich und die Umwelt.

    Sie machen selbst jedes Jahr eine Schrothkur. Was glauben Sie: Wie würde es Ihnen heute ohne Schrothkur gehen?

    Ich bin mir sicher: Es ist der Schrothkur zu verdanken, dass ich seit 30 Jahren nicht einen einzigen Tag krank zuhause bleiben musste.

    Bitte beschreiben Sie kurz den Tagesablauf eines „Schrothlers“.

    Außer sonntags wecke ich die Schroth-Gäste zwischen 4 und 5 Uhr mit Kräutertee sowie Zwieback, um sie anschließend erst in ein nasskaltes Tuch, dann in mehrere Schichten trockene Decken und Mollton mit Wärmflasche zu wickeln.

    Das erzeugt ein künstliches Fieber. So bleibt der Schrothler maximal zwei Stunden liegen, schläft oder schaut einen Film. Nach dem Auspacken fallen die meisten nochmal in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Der Wechsel von Trocken- und Trinktagen ist eine wichtige Säule der Kur.

    An den Trockentagen sind nur leichte Spaziergänge und Entspannungsübungen angeraten. Ansonsten stehen Bewegung, Tanzen und Wandern auf dem Programm.

    Das Sportangebot in der Allgäu Sonne ist hinsichtlich Intensität an diesen Wechsel angepasst. Die Tagebucheinträge zwei meiner Kolleginnen geben einen guten Einblick in den Schroth-Alltag.

    Die Schrothkur hat den Ruf, dass es dabei recht lustig zugeht. Woher kommt das?

    An den Trinktagen wird Wein zum Abendessen angeboten, an den Trockentagen ist immerhin ein „Aufgestockter“ erlaubt, also ein Wacholderschnaps mit Orangen- und Grapefruitsaft.

    Außerdem gehen viele an den Bewegungstagen zum Tanzen, zum Beispiel im Stießbergstüble der Allgäu Sonne. Das Schöne ist, dass man dort immer Gleichgesinnte trifft, mit denen man fachsimpeln kann.

    Wie häufig kommt es vor, dass ein Schrothgast die Kur abbricht, weil er/sie nicht durchhält?

    Ich kann mich an keinen einzigen Fall in der Allgäu Sonne erinnern. Bei uns geht es nicht so streng zu, wie es sich vielleicht anhört. Wir gehen auf alle Wünsche ein:

    Wenn jemand beispielsweise nicht mumienartig eingewickelt sein mag, lassen wir die Arme draußen. Manche essen heimlich mal ein Stück Kuchen. Das ist zwar schade, weil es das positive Ergebnis der Kur abschwächt, aber die Entscheidung überlassen wir jedem selbst.

    Preisbeispiel: Die Schroth-Schnupperwoche ab 1.093 €/Pers. umfasst 7 Übernachtungen, Schroth-Vollpension, 6 Schrothpackungen wie oben beschrieben sowie eine Rückenmassage und ein Meersalz-Körperpeeling.

    Weitere Auskünfte

    Allgäu Sonne    Stießberg 1    D-87534 Oberstaufen/Allgäu

    Fon +49 8386 702-0    info@allgaeu-sonne.de 

     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Die Hit-Maschinen wie Calvin Harris und The Weeknd machen modern Pop Classic
    modern Pop Classic
    Die Hit-Maschinen Calvin Harris und The Weeknd tun sich zusammen

    Von wegen „over” - jetzt geht’s erst so richtig los! Wenn sich zwei absolute Hit-Maschinen wie Calvin Harris und The Weeknd zusammentun, kann eigentlich nur (wie von den britischen Kollegen wohlklingend vorformuliert) ein „modern Pop Classic“ dabei herauskommen.

    Das mit Hochspannung erwartete Ergebnis der schottisch-kanadischen Transatlantik-Kollaboration mit dem Titel „Over Now“ ist heute erschienen.

    Es ist die erste offizielle Calvin-Harris-Single seit dem Welthit „Giant“ mit Rag’n’Bone-Man, der im Januar 2019 erschien und Platz sechs in Deutschland (+ Goldstatus) bzw. Platz zwei in Großbritannien (Doppelplatin) erreichte.

    Mit „Over Now“ liefern der Grammy-Preisträger und der kanadische Superstar nun gemeinsam den perfekten Soundtrack und krönenden Abschluss eines denkwürdigen Spätsommers.

    Erst vor kurzem hat Calvin Harris unter seinem Pseudonym LOVE REGENERATOR die Single „Live Without Your Love“ gemeinsam mit Steve Lacy veröffentlicht. Eine absolute Disco Nummer, die uns zurück in die 80er beamte. Mit „Over Now“ ist Calvin Harris himself zurück und dann direkt mit einer gigantischen Unterstützung von The Weeknd.

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  • RENEE von The Voice Kids ueber eine Stadiontournee mit den Ehrlich Brothers
    Die Sängerin aus Frankfurt
    Renee ist der Name einer neuen Sony-Künstlerin

    Renee ist der Name einer neuen Sony-Künstlerin die gerade einmal 18 Jahre alt ist, aber Karrieretechnisch schon einiges geschafft hat. Die Sängerin aus Frankfurt hat mit 13 Jahren bei The Voice Kids mitgemacht und schaffte es im Team Lean bis ins Halbfinale.

    Was folgten waren eine Stadiontournee als Sängerin bei den Ehrlich Brothers und die erste Single „Wärst du niemals geboren“ die aus dem Stand ohne Promo und Marketingaktionen 250.000 Streams erzielte.

    Nun erscheint mit „Offline“ bereits die zweite Single von Renee, die von keiner geringeren als LEA mitgeschrieben wurde. Damit ist Renee ein weiterer Beweis dafür, dass man nicht unbedingt als Gewinner einer Talentshow hervorgehen muss um einen Plattendeal zu ergattern.

    Was wären wir ohne Social Media? Wie problematisch wäre das Leben ohne jederzeit verfügbare Kommunikations-Apps?

    Gerade die vergangenen Monate haben der Welt eindrucksvoll vor Augen geführt, welch Segen die Hochtechnisierung der Gesellschaft sein kann… gleichzeitig aber auch in Erinnerung gerufen, welche Gefahren die ganze Sache birgt.

    Wie schwer es manchmal sein kann, zwischenmenschliche Interaktion und Kommunikation am Laufen zu halten, ohne das die Aufmerksamkeit eines oder mehrerer Beteiligten in die Online-Welt abschweift, hat mit Sicherheit jeder schon erlebt.

    Nun hat die junge Sängerin Renee mit „Offline“ einen beeindruckend ehrlichen Song hingelegt. Tatkräftig zur Seite stand ihr dabei Superstar LEA („Treppenhaus“, „110“), die den Song mitgeschrieben hat!

    „…Haben uns aus den Augen verloren, obwohl wir uns gerade anschauen. Während ich dir erzähl‘ wie’s mir geht, checkst du Insta auf deinem iPhone…“, klagt die 18-jährige Frankfurterin in „Offline“ und spricht damit nicht nur ihrer eigenen Generation aus der Seele.

    Keine Frage: die sozialen Medien saugen so viel an Aufmerksamkeit aus dem Miteinander, dass es höchste Zeit für ein Umdenken ist.

    Man muss sich bewusst macht, dass es neben den Social-Media-Plattformen auch noch ein ‚echtes‘ Leben gibt, insbesondere wenn es darum geht, Leute kennenzulernen oder auch Beziehungen zu pflegen“, mahnt Renee.

    Bereits mit dreizehn stellte sich Renee der Jury in der TV-Show „The Voice Kids“ (Team Lena), 2016 und 2018 trat sie beim Tischtennis Bundesliga-Finale auf und 2019 absolvierte sie Stadionshows mit den Ehrlich Brothers.

    Zuvor hatte sie bereits mit verschiedenen DJ-Projekten (u.a. KLAAS) erste Musikbusinesserfahrungen mit mehreren Millionen Streams sammeln können.

    Im vergangenen Herbst unterschrieb sie bei Ariola, wo ihre Songs, die in Zusammenarbeit mit dem Produktionsteam Klangfeld um Peter Ries (No Angels, Falco, Kylie Minogue, *N Sync, etc.) entstehen, seitdem erscheinen.

    Mit „Wärst du niemals geboren“ feierte sie im November ihren Einstand beim Sony Music-Traditionslabel. Die Ballade, die mehr als 250.000 Streams verzeichnete, wurde von Jonas Monar und Bahar Henschel (Mike Singer, Howard Carpendale u.a.) geschrieben.

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  • Amy Shark, in Australien ein Superstar und bei uns auf dem besten Weg dahin
    In Australien ein Superstar
    Amy Shark der neue Musik-Knaller aus Australien

    In Australien ein Superstar und bei uns auf dem besten Weg dahin: Amy Shark veröffentlicht die Akustikversion zu „Everybody Rise“ - Amy Shark ziert in Australien mittlerweile das Cover der Vogue und ist ein gefeierter Superstar. Bei uns hat sie die Titelmusik zum Douglas Werbespot beigetragen und konnte mit ihrer Debütsingle „Adore“ erste Erfolge einfahren.

    Bitte alle aufstehen Amy Shark ist zurück

    Zwei Jahre nach ihrem Nummer-Eins-Album „Love Monster” beglückt uns der australische Superstar mit der neuen Single „Everybody Rise“, die von Joel Little (Lorde, Taylor Swift, Shawn Mendes) produziert und von Serban Ghenea (The Weeknd, Ellie Goulding, Katy Perry, Halsey) gemischt wurde.

    Der Song widmet sich dem Thema „Worship Culture” -jenem Phänomen, dass wir uns unentwegt neue Idole und Helden in den sozialen Medien erschaffen, während wir gleichzeitig die Menschlichkeit vor unserer eigenen Haustür vernachlässigen.

    Mit „Everybody Rise“ zeigt sich Amy wieder einmal als aufmerksame und akribische Pop-Chronistin unserer Zeit - sie erzählt Geschichten mit aufregenden Melodien und experimentiert mit ihrer Stimme wie nie zuvor.

    Amys einzigartige Fähigkeit, durch nuancierte und emotionale Texte einen Bezug zu ihrem Publikum aufzubauen, ist ungebrochen, diesmal beschreibt sie das Gefühl der unerwiderten Liebe und führt diese dann ad absurdum.

    Die Idee, ein Lied über unerwiderte Liebe zu schreiben, ist komplett ausgereizt, jeder hat das schon gemacht, ich weiß“, sagt Amy. „Aber ich habe nicht das Gefühl, dass es irgendjemand schon einmal auf diese Weise getan hat. Ich wollte, dass es so klingt, als würden all diese gebrochenen Herzen zusammenkommen und sagen: ‚Wir alle fragen uns, wie es ist, mit dir zusammen zu sein‘.“

    Amy Shark gelang 2016 mit ihrer bahnbrechenden Fünffach-Platin-Single „Adore", die sie in Windeseile zu einer der beeindruckendsten aufstrebenden Songwriterinnen Australiens machte, der Durchbruch.

    Es folgten der Vierfach-Platin-Airplay-Nummer-Eins Hit „I Said Hi" und die 2019er Platin-Single „Mess Her Up“. Amys Platin-zertifiziertes Debütalbum „Love Monster“ wurde 2018 mit vier ARIA-Awards ausgezeichnet („Album des Jahres“, „Beste Künstlerin“, „Beste Pop-Veröffentlichung“, „Bester Produzent“ [Dann Hume]) und für fünf weitere nominiert.

    Der Longplayer war überdies in Australien das meistverkaufte Album des Jahres 2018 eines australischen Künstlers.

    Amy tourte ausgiebig durch Australien und zahlreiche weitere Länder und trat in mehreren großen US-Fernsehshows auf, darunter „The Late Late Show“ mit James Corden und „The Tonight Show“ mit Jimmy Fallon. Eine neuerliche Konzertreise wird stattfinden, sobald die Coronavirus-Pandemie unter Kontrolle ist

    . „Mit dieser Single bin ich genau auf dem richtigen Weg", erklärt sie. „Das nächste Kapitel wird mich noch mehr definieren als es ‚Love Monster‘ getan hat.“

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Kunst - Videogalerie

  • Lisa Ekdahl, der unschuldige Charme aus schweden
    Der unschuldige Charme aus schweden
    Lisa Ekdahl - Zarte Teenagerstimme aus Schweden

    Erstveröffentlischung Juni 2009, aber es hat sich ja nichts geändert. - L'aurore von Lisa Ekdahl. In ihrer Heimat Schweden ist die Sängerin Lisa Ekdahl mit mehreren Platin-Alben und zahlreichen Preisen schon lange ein Star.

    Ihre von Jazz und Bossa Nova beeinflussten Alben "When Did You Leave Heaven", "Back To Earth" und "Sings Salvadore Poe" machten Sie auch international bekannt.

    "Give Me That Slow Knowing Smile" heißt Ihr neues und ingesamt elftes Album - mit neun wunderschönen, leicht folkigen Pop-Songs mit englischen Texten, geschrieben von Lisa Ekdahl selbst. Die Lieder klingen zart melancholisch mit sparsamer Instrumentierung und sind getragen von Ekdahls geheimnisvoll süßer Stimme.

    Sony Music

    Pressestimmen
    ‚Give Me That Slow Knowing Smile’ ist eine Entdeckung – allein schon wegen des Titelsongs und des betörend schönen ‘One Life’
    (Stern, Mai 2009)

    Die Schwedin mit der elfenhaften Stimme verzaubert mit ihrem unschuldigen Charme.
    (Emotion, Mai 2009)

    Neun ausnehmend schöne Lieder, die sanft und cool dahinswingen. Ein Album, wie geschaffen für einen elegischen Sommer.
    (Dresdner Morgenpost, 10. Mai 2009)

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  • Katie Melua live in Mainz
    Katie Melua war die Idealbesetzung
    Katie Melua - Live in Mainz am 17.7.

    Wer kann sich noch daran Erinnern -"The closest thing to crazy". Katie Melua live in Mainz am 17.7.09 

    Besondere Attraktion und attraktive Idealbesetzung in Einem: Damit wartet das eintägige "Summernight Of Songs"-Festival bei seiner Premiere im Juli 2009 auf! Katie Melua ist der optimale Headliner für jenes Open-Air, das einen Kontrapunkt zu lauten, harten Rock-Veranstaltungen setzt.

    Deshalb werden dort die Besucher an einem Sommertag mit differenzierter, melodiöser Musik von facettenreichen Singer-/Songwritern verzaubert. Die 24-jährige Gitarristin/Pianistin mit der glasklaren, samtigen Stimme spielt samt Band in Mainz (17.7.) eine von insgesamt drei Shows, die bei ihr kommendes Jahr in Deutschland auf dem Tourplan stehen

    Sie nimmt sich extra dafür eine Auszeit von der Arbeit an dem für Anfang 2010 geplanten vierten Studio-Album. Auf dem Programm der Konzerte wird ein Querschnitt ihrer typischen verträumten Melange aus Jazz, Blues und Pop stehen.

    Vorgeschmack auf die beiden Gastspiele bietet die jüngst erschienene CD/DVD "The Katie Melua Collection" (Dramatico) mit Katie Meluas größten Hits wie "Closest Thing To Crazy" oder "Nine Million Bicycles" plus vier bislang unveröffentlichter Songs.

    Beim Genuss der Lieder kann jeder gut nachvollziehen, was auch in der Konzertkritik des "Südkurier" stand. Zitat: "Die perfekte Kombination zwischen Text und Gesang macht ihren Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis".

    "1.Summernight Of Songs"-Festival

    Starring KATIE MELUA & Band plus Very Special Guests

    17.7. Mainz, Volkspark

    Künstlerseite: www.katiemelua.de

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  • Ein bisschen Sex als Snack Immer her damit, dafuer hat sich Lahos Nina Chuba mit ins Boot geholt
    mit etwas mehr Commitment
    Ein bisschen Sex als Snack mit der Sängerin Nina Chuba

    Die neue Single von Lahos heißt „Regrets (better in my bed)" und kommt am Freitag raus. Der Producer und Songwriter LAHOS spricht damit die „Null-Verbindlichkeit“ von heute an: Ein bisschen Sex als Snack und bloß nicht zu viel Privates preisgeben. Das Ganze rundet er mit der Sängerin Nina Chuba alias Sex-Vamp im Video ab.

    Wie wär’s mit etwas mehr Commitment? Mit seiner neuen Single »Regrets (Better In My Bed)« nimmt Lahos all die aufs Korn, die es sich gern besonders einfach machen: Ein bisschen Sex als Snack? Immer her damit! Nur bloß nichts Ernstes, keine Fragen und auch kein Deep Talk – sonst wird’s noch verbindlich.

    Als weiblichen Counterpart holt der Berliner Producer, Songwriter und Multiinstrumentalist Nina Chuba mit ins Boot, in deren Stimme er genau die passenden Vibes für den herausfordernden Track hörte. »We can keep it cool, it’s hot enough at night!«, singt die sich dort ganz sympathisch frech am klaren Bekenntnis vorbei. Im Grunde aber scheut auch Lahos das Verbindliche – auf seine Weise:

    Übrigens, ich finde dieser Song hat gar nichts mit seinen poppigeren Vorgängern zu tun, geht jetzt mehr in die „credible-progressive-deep-house“-Schiene (ist schwierige zu beschreiben, seine Musik ist eher genrelos).

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