hamburger-retina

Aktuelles aus Medien, Kulturpolitik und Marketing

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Ex-US-Präsident Barack Obama und Musiker Bruce Springsteen haben ein gemeinsames Buch geschrieben
    bisher nicht veröffentlichte Texte und Fotos

    Barack Obama und Bruce Springsteen - Zwei Männer der Zeitgeschichte

    Barack Obama war der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und ist Friedensnobelpreisträger. Bruce Springsteen wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und erhielt bislang zwanzig Grammy Awards für seine Musik. „Renegades. Born in the USA - Träume, Mythen, Musik“ heißt ihr gemeinsames Buch, das auf ihren überaus populären Podcasts basiert, erweitert um zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Texte und Fotos aus dem privaten Sammlungen der beiden Autoren, die sich selbst als Abtrünnige, Außenseiter, also als Renegades bezeichnen.

    320 Seiten umfasst das Buch, das diese Woche weltweit erscheint, die deutsche Ausgabe im Penguin Verlag (www.penguin-verlag.de). Preis: 42 Euro.

    Obama und Springsteen tauchen in einen unterhaltsamen wie aufschlußreichen Dialog ein und erörtern dabei nicht nur ihre eigene Herkunft und entscheidende Momente ihres Lebens, sondern analysieren auch immer wieder die wachsende Kluft zwischen dem amerikanischen Traum und der US-Realität.

    „Renegades“ ist ein fesselndes und darüber hinaus wunderbar illustriertes Porträt zweier Männer, die vermutlich unterschiedlicher nicht sein könnten, aber durch ihre unkonventionellen Lebenswege, zu denen auch die Suche nach Sinn, Identität, Gemeinschaft und selbstverständlich Glück gehört, ein Narrativ bilden:

    Der Glaube, dass bessere Tage vor ihnen liegen. Genau das macht das Buch auch wirklich besonders und ist schon heute ein Teil der postmodernen Zeitgeschichte, in der wir alle Suchende sind. Auch diese beiden Ikonen. Zeit ihres Lebens. Grandios! 

    Sönke C. Weiss

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • Jede Künstlerin schreibt um ihr Leben“, verewigte Patricia Highsmith ihre Arbeitsphilosophie
    Mit Vodka und Zigaretten

    Patricia Highsmith schrieb um ihr Leben - Sie hatte Ideen wie Ratten Orgasmen

    Die Autorin von Psychothrillern wie Strangers on a Train und The Talented Mr. Ripley war als Person genauso einsam und menschenfeindlich wie einige ihrer Helden.

    Schreiben war für sie weniger ein Vergnügen als ein Zwang, ohne den sie sich elend fühlte. "Es gibt kein wirkliches Leben außer in der Arbeit, also in der Phantasie.

    Jede Künstlerin schreibt um ihr Leben“, verewigte Patricia Highsmith (1921 - 1995) ihre Arbeitsphilosophie in einem ihrer Tagebücher, die nach ihrem Tode in einem Wäscheschrank gefunden und jetzt bei Diogenes (www.diogenes.ch) in einer erstmaligen Auswahledition als „Tage- und Notizbücher“ veröffentlicht wurden.

    Knapp 1400 Seiten umfasst diese Sammlung von Gedanken, die 1941 beginnen und die sie bis zu ihrem Lebensabend regelmäßig aufgeschrieben hat. Als junges Mädchen aus Texas von Männern umschwärmt und in der künstlerischen Avantgarde zu Hause, lebt sie später meist als Einsiedlerin in Europa.

    Glücklicherweise fehlte Highsmith selten die Inspiration, die sie weltberühmt gemacht hat; sie habe Ideen, sagte sie mal, wie Ratten Orgasmen haben. Highsmith schrieb täglich, normalerweise drei oder vier Stunden am Morgen, an einem guten Tag zweitausend Wörter.

    Sie hatte auch die Angewohnheit, vor dem Schreiben etwas „Kräftiges“ zu trinken, nicht um sie aufzumuntern, sondern um ihre Energie zu reduzieren, die ins Manische tendierte.

    In ihren späteren Jahren, als sie eine abgehärtete Trinkerin mit hoher Toleranz geworden war, stand immer eine Flasche Wodka neben ihrem Bett, zu der sie sofort nach dem Aufwachen griff und anschließend markierte, um ihr Limit für den Tag festzulegen.

    Sie war auch die meiste Zeit ihres Lebens Kettenraucherin und konsumierte täglich eine Packung Gauloises und mehr. Highsmith fühlte sich bei den meisten Menschen unwohl und hatte eine ungewöhnlich intensive Verbindung zu Tieren, insbesondere zu Katzen, aber auch zu Schnecken, die sie zu Hause züchtete und die sie mit auf Reisen nahm.

    Kurzum: Ihre „Tage- und Notizbücher“ sind ein faszinierender, weil absolut ehrlicher und ungeschönter Einblick in das Innere eines literarischen Genies. Nie langweilig und höchst empfehlenswert. 32 Euro. 

    Sönke C. Weiss

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

     

    mehr
  • Kein anderer Künstler steht so sehr für die Kunst der 80er Jahre wie Jeff Koons
    Fotoband mit dem Titel „The 80s"

    Zwischen Revolution und Mauerfall - Die Kunst der 80er Jahre

    Autsch. Mit diesem Wort fasse ich gemeinhin die 80er Jahre zusammen. Denn wenn ich an dieses für mich formative Jahrzehnt zurückdenke, tut’s meist weh.

    Außen wie innen. Nichtsdestotrotz, der Hirmer Verlag (www.hirmerverlag.de) hat jetzt einen brandneuen Fotoband mit dem Titel „The 80s“ veröffentlicht, der uns auf fast 300 Seiten mit 200 Abbildungen noch einmal Revue passieren läßt, was damals in der Kunstszene so los war.

    Trotz meiner anfänglichen Bauchschmerzen ist „The 80s“ sehr wohl gelungen, denn will man eine Dekade der bildenden Kunst, und darum geht es in dem Band, mit den Ideen der Postmoderne verbinden, dann sind die 1980er Jahre bestens dafür geeignet: von „anything goes“ bis „rien ne va plus“ sozusagen.

    Und so treffen wir unter anderem auf alte Bekannte wie Jean-Michel Basquiat, Jeff Koons, Julian Schnabel, Cindy Sherman und den unnachahmlichen Martin Kippenberger, um nur einige der Künstler zu nennen, die zwischen der islamischen Revolution 1979 und dem Kollaps der UdSSR 1991 dominierten und viele von ihnen auch kommerziell sehr erfolgreich waren.

    Die wohl wichtigste Errungenschaft dieser gut zehn Jahre aber war sicherlich, dass die Kunst zu einer vernetzten Identität wurde, die heute in Foren wie YouTube und Instagram zu sehen ist.

    Oder wie es der Medientheoretiker Marshall McLuhan bereits in den 60er Jahren prophezeite: Das Medium ist die Botschaft.

    „The 80s“ erscheint anläßlich der gleichnamigen Ausstellung, die vom 10. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022 in der Wiener Albertina modern zu sehen ist und kostet 39,90 Euro. 

    Sönke C. Weiss

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr

Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Hotelchef Marcel Gutheinz ist vom Mythos seines Gutzeitorts in Tannheim/Tirol überzeugt: Die meisten Gäste und Mitarbeiter können gar nicht erklären, warum sie sich bei uns im Jungbrunn so wohlfühlen
    Hotel Jungbrunn, Tannheim/Tirol

    „Der Gutzeitort soll auch in Zukunft eine Art Mythos bleiben“

    Lebenserfahrung ist etwas, das man in keinem Studium, Praktikum oder Buch lernen kann – davon ist Marcel Gutheinz vom Jungbrunn in Tirol überzeugt.

    Dementsprechend befindet sich der junge Hotelier in ständigem Austausch mit seinen Abteilungsleitern sowie den Eltern Markus und Ulrika, die den „Gutzeitort“ im österreichischen Tannheimer Tal nach 25 außergewöhnlichen Jahren vertrauensvoll in die Hände ihres einzigen Sohnes übergeben haben.

    Seit 2017 leitet er den Betrieb mit 150 Angestellten erfolgreich in dritter Generation und führt die Philosophie seiner „Lebenslehrer“ weiter: „Man muss immer offen für Neues bleiben und tagtäglich hart an sich arbeiten.“

    Doch auch wenn der gelernte Hotelbetriebswirt, Koch und Sommelier dankbar ist für jeden Rat, trifft er die finalen Entscheidungen am Ende doch selbst.

    „Dabei geht es vor allem darum, im Sinn des Unternehmens zu handeln“, findet der 32-Jährige, seit 2020 verheiratet. Damit sei aber nicht gemeint, dass das Hotel mit seinem 7.900-Quadratmeter-Spa mehr Betten haben müsse – im Gegenteil:

    Die jetzige Größe mit 92 Zimmern, Suiten und Apartments hält er für perfekt und möchte lieber kontinuierlich die Qualität steigern. „Meine Vision ist vielmehr, das Jungbrunn auch weiterhin als Vorreiter in Sachen Design zu etablieren, aber nicht nur:

    Mir geht es speziell um die Wertschätzung der Menschen im Haus. Auch in Zukunft sollen Freigeister und außergewöhnliche Charaktere im Jungbrunn zusammenkommen und die einzigartige Atmosphäre kreieren, in der sich Gäste wie Mitarbeiter so wohlfühlen.“

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • 2006 ging Harald Ultsch mit dem ersten harry’s home Hotel im österreichischen Graz/Steiermark an den Start
    15 Jahre harry’s home hotels & apartments

    Harald Ultsch von harry’s home hotels zieht eine Bilanz

    harry’s home feiert Geburtstag: In Graz/Österreich eröffnete vor 15 Jahren das erste Haus der familiengeführten Hotelkette mit Firmensitz in Innsbruck. Heute sind die harry’s home hotels & apartments mit demnächst acht Standorten in der DACH-Region vertreten – weitere werden in Kürze folgen.

    Im Interview spricht Geschäftsführer und Gründer Harald Ultsch über das Erfolgskonzept der Marke, wo eine Expansion Sinn macht und wie sich das Reiseverhalten seiner Einschätzung nach künftig ändern wird.

    Herr Ultsch, aus aktuellem Anlass: Wie sind Sie in den vergangenen Monaten mit der Krise umgegangen?

    Nachdem sich unsere harry’s home hotels & apartments in der DACH-Region befinden, mussten wir ständig und sehr unterschiedlich reagieren.

    Eine Planung über mehr als zwei Wochen war nie möglich. Kurzarbeit, reduzierte Öffnungszeiten, positive Corona-Fälle von Gästen und Mitarbeitern – es galt stets neue Lösungen zu finden.

    Kaum hatte die Auslastung zumindest unter der Woche wieder zugenommen, kamen plötzlich erneute Reisebeschränkungen, Ausgangsverbote und alle Reservierungen mussten wieder storniert werden.  

    Welche konkreten Maßnahmen konnten Sie diesbezüglich für die Hotels umsetzen

    Trotz allem hielten wir unsere Hotels durchgehend offen und mussten uns wöchentlich mit den geänderten Bedingungen auseinandersetzen.

    Wir haben immer alle Möglichkeiten, Zimmer zu verkaufen, ausgeschöpft. Mit unseren harry’s home Apartments konnten wir mehr Nachfrage generieren als mit den klassischen Hotelzimmern. Aber auch „Day use“ und Homeoffice stellten wir zur Verfügung, wo es erlaubt war.

    Das Frühstück wurde jeweils der aktuellen Lage angepasst – von der Frühstücksbox über einen servierten Frühstücksteller bis hin zum (reduzierten) Buffet.

    Mit der harry’s HOME Tour schafften wir zudem ein attraktives Angebot, um Gästen eine Vergünstigung anzubieten – und zwar indem sie innerhalb von zwei Wochen in mehreren harry’s home Häusern an unterschiedlichen Standorten nächtigen.

    Nach dem ungewöhnlichen Jahr 2020 folgt jetzt das Jubiläum. 2006 begann die Geschichte der harry’s home hotels & apartments mit dem ersten Haus in Graz/Österreich. Wie fällt Ihre Bilanz nach 15 Jahren harry’s home aus?

    Durchweg positiv. Unser Ziel, in den drei Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz aktiv zu sein, haben wir erreicht. Weitere Standorte sind bereits fix und in den nächsten drei Jahren werden wir auf 20 Hotels wachsen.

    Im Rahmen unseres aktuellen Relaunches ist uns allerdings klar geworden, dass wir die Marke noch fokussierter ausrichten müssen.

    Was genau meinen Sie damit?

    harry’s home ist das perfekte Zuhause für moderne Nomaden. Also für Menschen, die viel reisen und genau wissen, was sie unterwegs brauchen.

    Ein wesentlicher Punkt ist für uns, dass man auf Reisen seine Gewohnheiten beibehalten kann, ganz gleich, ob bei Kurz- oder Langzeit-Aufenthalten.

    Deshalb ist „Wohnen“ für uns einer der zentralen USPs. Dies wird auch bei den kommenden Neueröffnungen innenarchitektonisch umgesetzt.

    Was macht Ihre Hotels so besonders?

    Sie richten sich dank unseres Baukastenprinzips „Create your stay“ nach den individuellen Wünschen der Gäste. Sie können ihr Produkt selbst zusammenstellen und bestimmen damit gleichzeitig den Preis.

    Unsere Kunden wählen auf unserer Website zwischen fünf buchbaren Studiotypen, fügen Dienstleistungen hinzu oder lassen sie eben weg.

    Wir halten es analog der Auto-Industrie. Wer ein Fahrzeug online konfiguriert, kann alle möglichen Features mit wenigen Clicks bestimmen.

    Mit einem neuen Hotelprogramm, welches wir derzeit installieren, wird das noch besser umgesetzt.  

    Ein weiteres Motto lautet „Coming home“

    Wir wollen ein Gefühl transportieren: Der Gast soll herzlich empfangen werden und Dinge vorfinden, die er kennt und schätzt. Im Idealfall erhält er das Studio, welches er besonders gern hat.

    Wir haben – vor allem wochentags unter den Business-Kunden – sehr viele Stammgäste. Erfreulicherweise gelingt es uns, diese in unsere neu eröffneten harry’s homes mitzunehmen und ihnen auch dort ein „Wir-Gefühl“ zu geben.  

    Wie erreichen Sie das?

    Wir sind ein Familienbetrieb und meine Frau war immer die größte Stütze. Von fünf Familienmitgliedern arbeiten aktuell vier im Unternehmen.

    Wir leben „We all are family“. Zum Glück verinnerlichen auch unsere Mitarbeiter dieses Motto. Die freuen sich, wenn sie Gäste wiedersehen.

    Wir sind das Gegenteil eines anonymen Hotels: Man kann seine Ruhe haben, wenn man möchte, will man Kontakt, ist jemand da. Wir überlassen es auch dem Gast, ob er die Du- oder Sie-Form wählt.

    Im vergangenen Jahr haben Sie in München eine Kooperation mit „Kinderhotels“ gestartet.

    Wir sind sehr stolz, dass sie an die harry’s home hotels & apartments herangetreten sind und somit das erste Kinderhotel in der Stadt sein dürfen. „Kinderhotels“ ist eine der stärksten Marken von Familienunterkünften im Alpenraum.

    Wir werden dieses Angebot auch in jenen Standorten ausbauen, wo wir die Zielgruppe Familien besonders gut erreichen können.

    Die Gastronomie spielt keine große Rolle mehr?

    Zumindest nicht die traditionelle. Ein für uns zentrales Thema ist das Frühstück mit überwiegend regionalen Produkten. Wir hinterfragen dies sehr akribisch. Unsere „harry’s home“-Mitarbeiter backen übrigens auch den Kuchen selbst.

    Restaurants betreiben Sie aber nicht?

    Nein, wir setzen auf „Gastronomie light“ in unseren Lounges. Dazu kommen Coworking-Spaces, alles ganz ungezwungen.

    Unsere Hotellobbys gelten als Treffpunkte für Gäste, aber auch für Bewohner aus der Nachbarschaft.

    Wir können beobachten, dass heute viel mehr Einheimische die Lobbys besuchen als noch vor zehn Jahren. Speziell in den Städten erwarten wir hier eine große Nachfrage.

    Mit dem Thema Fitness haben Sie für Ihr Münchner Haus einen neuen „Baustein“ kreiert.

    Stimmt. Genauer gesagt haben wir für Gäste, die gleich nach dem Aufstehen trainieren wollen, ein professionelles Zug- und Gewichtssystem im Zimmer installiert.

    Damit kann man ganz ungezwungen verschiedene Morgenübungen machen und anschließend gleich unter die Dusche. Wir wollen bewusst keine Fitnessräume, das können professionelle Studios in der Nähe viel besser.

    Im Jahr 2019 haben Sie mit Zürich Ihr erstes harry’s home Hotel in der Schweiz eröffnet.

    Die Schweiz zählt zu den Ländern, wo wir gerne weiter wachsen wollen. Als nächstes kommt Bern Ostermundigen, anschließend ein weiteres Hotel im Westen von Zürich.

    In welchen Städten und Ländern sehen Sie noch Potenzial?

    Bis vor kurzem lebten wir in einer Zeit mit sehr hohem Hotelwachstum, vor allem in deutschsprachigen Ländern. Wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt, ist noch nicht absehbar.

    Auf jeden Fall gilt es, eine Nische zu finden und diese zu besetzen. Wir expandieren in Orten, wo Wirtschaft und Tourismus zusammenspielen und damit eine ganzjährige Öffnung wirtschaftlich betrachtet sinnvoll ist.

    Wir gehen beide Richtungen, also in attraktive Bezirksorte und in die großen Städte. Drei besonders lebenswerte Städte haben wir mit München, Wien und Zürich schon besetzt.

    Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

    harry’s home wird deutlich bekannter sein als heute, wobei wir weiter auf den Megatrend „Wohnen“ setzen. Wir wollen dadurch im Alpenraum in unserem Segment – hybrides Hotel mit Short- und Longstay – Marktführer sein.

    Wir haben das Glück, dass wir unsere Kinder begeistern konnten, im Unternehmen zu arbeiten. Unsere beiden Söhne und bald auch deren Schwester werden in zehn Jahren die Geschäfte hoffentlich erfolgreich weiterführen.

    Wie streng sind Sie selbst als Gast?

    Generell bin ich sehr nachsichtig, vor allem, wenn den Mitarbeitern einmal ein Fehler passiert – allerdings weniger im Wiederholungsfall. Wenig Toleranz habe ich beim Thema Schallschutz, überhaupt keine bei mangelnder Hygiene. 

    Wie schätzen Sie das Reiseverhalten in der Zukunft ein?

    Es wird vorwiegend erdgebunden sein, das heißt per Auto und Bahn. Problematisch könnten Bus-, ganz schwierig Flugreisen in den nächsten zwei Jahren bleiben.

    Die Alpenregionen im Zentrum von bevölkerungs- und einkommensstarken Ländern werden Vorteile haben.

    Und was bedeutet das für harry’s home hotels & apartments?

    Unsere Hotels befinden sich durchweg in den Alpen- und Alpenvorlandregionen. Die Nachfrage nach Apartments ist groß und hier können wir punkten.

    Wir sprechen auch die Zielgruppe Familien mit unseren Hotels an – insgesamt sind wir sehr optimistisch und erwarten eine gute Entwicklung.

    Interview: Gregor Staltmaier/Natalie Schneider, AHM PR

    Weitere Auskünfte

    Harry’s Home Holding AG    Kaiserjägerstraße 2    A-6020 Innsbruck/Österreich

    Fon +43 512 587109    marketing@harrys-home.com

    mehr
  • Geschäftsführerin Sonja Miko hat die Grundsätze der Corporate Social Responsibility (CSR) seit Gründung ihres österreichischen Spezialveranstalters Indigourlaub 2005 fest in der Firmenphilosophie verankert
    Nachhaltigkeit ist keine Floskel

    Die Basis der Philosophie von Indigourlaub erklärt uns Sonja Miko

    Gesundheit sowie ein wertschätzender Umgang mit Mensch und Natur sind die Basis der Philosophie von Indigourlaub, österreichischer Anbieter für Yoga, Ayurveda- und Meditationsreisen.

    An besonderen Kraftorten gelegen, fokussieren sich beispielsweise die drei veranstaltereigenen Retreat Center stets auf das ganzheitliche Wohlbefinden ihrer Gäste: Das Konzept fußt auf Entschleunigung, gesunder Ernährung und Yoga.

    Laut Geschäftsführerin Sonja Miko spiegeln sich diese Aspekte auch in der Betriebsphilosophie wider.

    Im Interview erklärt sie, inwiefern sich Indigourlaub in Sachen Nachhaltigkeit von anderen Anbietern abhebt, warum es so wichtig ist, auf sich und seine Umwelt zu achten und wie jeder in kurzer Zeit einen gesünderen Lebensstil führen kann.

    Nach den Wiedereröffnungen des Kleebauer Hof Retreat Centers in Oberösterreich sowie der Son Manera Retreat Finca auf Mallorca werden seit dem 22. Mai 2021 auch im Mountain Retreat Center im Chiemgau wieder Indigourlauber begrüßt.

    Wie unterscheidet sich Indigourlaub in Sachen Nachhaltigkeit von anderen Reiseveranstaltern?

    Seit der Gründung im Jahr 2005 ist die Corporate Social Responsibility (CSR), die sowohl den ökologischen, ökonomischen als auch sozialen Bereich umfasst, ein wesentlicher Pfeiler unserer Firmenphilosophie – also lange bevor das Thema in vielen Unternehmen zum „Must-have“ in der Kommunikation wurde.

    Bei uns ist Nachhaltigkeit keine Floskel, kein Marketingtool oder gar Greenwashing. Ein wertschätzender Umgang mit der Umwelt, aber auch mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern ist Grundsatz unseres täglichen Tuns und unsere persönliche Philosophie.

    Das TourCert-Siegel bestätigt, dass wir festgelegte, geprüfte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

    Machen sich die nachhaltigen Maßnahmen für Ihre Kunden in Form von Einschränkungen bemerkbar?

    Wir verkaufen beispielsweise keine Asienreisen für eine Aufenthaltszeit von weniger als 14 Tagen. Bei den Buffets unserer eigenen Retreat Center gibt es Erdbeeren, Melonen und Co. nicht ganzjährig, nur saisonal.

    Außerdem kommen vorwiegend regionale Lebensmittel auf den Tisch. Wir verzichten auf Einwegprodukte in den Restaurants und Bädern, außerdem verkaufen wir keine Getränke in Plastikflaschen. Diesen „Verzicht“ allerdings schätzen Indigourlauber.

    Neben Nachhaltigkeit gehört das Thema Gesundheit zur Philosophie von Indigourlaub. Warum ist das Ihrer Meinung nach gerade jetzt so wichtig?

    Der schnelle Wandel in unserer Zeit macht vielen Menschen Angst oder verunsichert sie. Wer ein stabiles Immunsystem hat und stetig das eigene Wohlbefinden, die eigenen Gefühle und Gedanken reflektiert, kann damit besser umgehen.

    Mein persönliches Vorbild ist Ursula Lyon, sie wird bald 94 Jahre und sagt dazu: „Wenn wir lernen, die Veränderung des Lebens zu akzeptieren, tragen wir aktiv zu unserer physischen und seelischen Gesundheit bei.“ Das vergangene Jahr hat die perfekte Praxis fürs tägliche Üben geboten.

    Bitte nennen Sie drei Tipps, die schnell zu einem gesünderen Lebensstil – und damit zu mehr Wohlbefinden – führen.

    1. Täglich ein paar Minuten meditieren. Den Geist ordnen macht die Sicht auf die Dinge klarer, auch auf das, was wir nicht ändern können. 2. Frische Luft.

    Schon drei bewusste Atemzüge können Wunder bewirken. 3. Dankbarkeit. Sich täglich vor Augen führen, wofür man dankbar ist, macht gesund. Sich täglich im Unheil zu wälzen, schwächt dagegen das Immunsystem.

    Wie erzeugen Sie bei Ihren Reisen ein Wohlfühl-Ambiente?

    Sich gut aufgehoben zu fühlen, beginnt bei Indigourlaub schon beim Stöbern auf der Homepage und bei der Buchung. Wir nehmen uns viel Zeit für die Beratung.

    In unseren Retreat-Centern dreht sich das Gesamtkonzept ums Wohlergehen: Unsere einfühlsamen Teams, die außergewöhnliche Lage der Häuser in der Natur sowie die Kombination aus Yoga, Entschleunigung und gesunder Ernährung tun ihr Übriges dazu.

    Einer unserer Gäste sagte einmal: „Die Liebe zum Detail macht diesen Platz zu etwas ganz Besonderem.“

    Interview: Natalie Schneider/Bettina Beck, AHM PR

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr

Aktuelles - Marketing News

  • Susanne Daubner: Ungewohnt selbstironisch
    Jugendwort des Jahres

    Wird Susanne Daubner noch cooler als Jan Hofer?

    Erst mal das wichtigste: Alfa Romeo hat am Wochenende seine erste globale Werbekampagne lanciert, beginnend in den USA. Im Rahmen des Formel-1-Rennens in Austin, Texas, wurde der neue Werbespot "Near-Life Experience" erstmals im US-Fernsehen ausgestrahlt. Vermitteln soll der Clip das einzigartige sensorische Erlebnis während des Fahrens eines Alfa Romeos, das über reine Leistung hinaus geht.

    Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V,

    Lieber Herr Böhmer,

    wird Susanne Daubner noch cooler als Jan Hofer? Die Tagesschausprecherin feiert gerade einen Viralhit, indem sie beweist, dass ihr nichts zu peinlich ist. Es geht um das Jugendwort des Jahres, das sie auf ganz besondere Weise vorträgt. Aber schauen Sie selbst.  

    Wollten Sie auch immer schon mal im Süßigkeitenladen übernachten? Wenn Sie sich statt mit Süßigkeiten auch mit Schrauben und Pinseln zufriedengeben, dann kann ihr Traum bei Hornbach wahr werden.

    Bei Urlaubspiraten kann jetzt jede:r ihre oder seine Nacht im Baumarkt buchen. Einige Influencer haben die Betten schon mal warmgeschlafen . Wird Pornhub vielleicht zur neuen Influencer-Plattform?

    Nicht mit Dingen, an die Sie jetzt denken. Sondern mit Mathe-Tipps zum Beispiel.

    Ein chinesischer Lehrer hatte kürzlich die Nase voll von Youtube – zu wenig Reichweite. Er verlegte seinen Mathe-Channel kurzerhand auf Pornhub.  Und das Ergebnis?

    Offenbar gibt es auf der Pornoplattform tatsächlich Bedarf an Pornofreien Edutainment-Inhalten.  

    Einen schönen Abend wünscht

    Verena Gründel

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

    Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

    mehr
  • Gibisch, Hummels, Klan und nochmals Gibisch: Das Gründungsquartett von hye
    Mit Adaptogene und Nootropika

    Cathy Hummels will uns mit einem Drink stressfrei machen

    Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat heute viel Humor. Na ja, ist ja auch Wochenende.

    Lieber Herr Böhmer,

    viele Menschen sind überarbeitet. Ohne zynisch klingen zu wollen: Das ist ein lukrativer Markt. In den steigt Cathy Hummels nun ein. Mental Wellbeing heißt die Floskel, unter der die Influencerin gemeinsam mit zwei Geschäftsmännern ein Getränk namens „Hye“ auf den Markt bringt.

    Zugesetztes Pflanzenzeugs verspricht Wohlbefinden, Konzentrationsfähigkeit, Stressabbau und die Ausschüttung von Glückshormonen. Ich fühl mich schon beim Lesen besser.   

    Weil Influencer:innen nach möglichst ungesehenen Wow!-Bildern gieren, geben Hornbach und Heimat dem Affen Zucker.

    „Übernachten im Hornbach-Baumarkt“ ist eine Experience, aus der heraus Fotos entstehen, die sonst wohl nur Hausmeister und Wachdienstleute schießen könnten. Geile Idee.

    Die Nachfrage war riesig, frohlockt Hornbach und schließt daraus, dass so ein Baumarkt „ein echtes Erlebnis für alle Sinne“ sei. Ach, übrigens: Mark Zuckerberg will doch Facebook umbenennen.

    Wir wollten von der Community wissen, wie das Ding denn künftig heißen könnte. Immerhin hat US-Comedian Jon Stewart bereits „Philip Morris“ ins Spiel gebracht.

    Ich finde die eingereichten Vorschläge sehr interessant. Am meisten haben mich „Basefook“, „Fresse“ und „Kevin“ getriggert.  

    Was meint Ihr?   

    Aber erst mal ein schönes Wochenende…

    wünscht   Rolf Schröter

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

    mehr
  • Die meisten anderen Journalisten, schrieb Döpfner, seien zu "Propaganda-Assistenten" geworden.
    Mathias Döpfner sollte zurücktreten?

    Verlage und Medienmacher schießen sich auf Mathias Döpfner ein

    Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Außer Stern-Chefredakteur Florian Gless, der "Spiegel" und einer im Westen kaum bekannten Madsack-Mediengruppe hat sich in der Causa Mathias Döpfner noch niemand geäußert. Und Prominent, ist von denen auch keiner. Warten wir also ab.

    Lieber Herr Böhmer,

    es ist schon ungeheuerlich, was Mathias Döpfner uns Journalist:innen in Deutschland unterstellt. Wir alle (ausgenommen Julian Reichelt natürlich) seien, Zitat, Propaganda-Assistenten des neuen DDR-Obrigkeitsstaats.

    Dass der oberste Medienmogul des Landes höchstpersönlich in die Lügenpresse-Chöre der Querdenker und Rechten einstimmt, oder zumindest Öl in ihr Feuer gießt, ist beschämend.   

    Wie eine ganze Reihe prominenter Verlage und Medienmacher, die sich heute zur Causa Reichelt, die längst zur Causa Döpfner wurde, äußerte, möchte auch ich die Aussage scharf kritisieren.

    Dass sie unter vier Augen getätigt wurde, kann nicht als Ausrede zählen. Meinung ist Meinung. Die öffentlich gewordenen Zeilen aus Döpfners SMS und die Medienreaktionen haben wir hier für Sie zusammengefasst. Kopfschütteln inklusive.  

    Zum Glück gibt es da draußen auch noch Unternehmen mit Haltung. Erinnern Sie sich noch an die 72 Tonnen AfD-Flyer, die dank des Zentrums für Politische Schönheit direkt geschreddert wurden?

    Inzwischen hat ein Künstler sie in Kunstwerke verwandelt. Fritz-Cola unterstützt die Aktion.  

    Währenddessen legt sich Rewe mit Uli Hoeneß an. Vegan versus Wurst. Warum Rewe dem einstigen Bayern-Boss jetzt ein Fresspaket zum Geburtstag schicken will, lesen Sie hier.   

    Einen genussvollen Abend wünscht

    Verena Gründel  

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

    mehr

Aktuelles - Kultur und Medien

  • Sylvester Stallones künstlerische Seele hinter harten Muskeln
    Zu sehen sind mehr als 50 Bilder

    Sylvester Stallone mit action-geladener Kunst und Pinsel im Osthaus Museum Hagen

    Sylvester Stallone: Retrospektive zum 75. Geburtstag – Osthaus Museum Hagen. „Ein talentierter Mensch ist in jeder Hinsicht talentiert.“ Russisches Sprichwor

    Nach verschiedenen Museumsausstellungen in Europa zeigt das Osthaus Museum Hagen anlässlich des 75. Geburtstags von Sylvester Stallone eine umfassende Retrospektive seiner Werke.

    Beleuchtet wird das Gesamtwerk von den späten sechziger Jahren bis heute sowie die verschiedenen künstlerischen Phasen des Actionstars. Zu sehen sind mehr als 50 Bilder, darunter Selbstporträts und noch nie zuvor gezeigte frühe Arbeiten.

    Stallones Bilder sind einerseits „action-geladen“ und ausdrucksstark wie seine Filme und andererseits feinnervig und vielschichtig in ihren Aussagen. Der kunstaffine Hollywoodstar nutzt kenntnisreich verschiedene Kunstformen wie Surrealismus, Expressionismus und Abstraktion als Ausdrucksformen.

    Die Malerei ist seit 55 Jahren ein enger und konstanter Bestandteil der kreativen Ausdrucksformen von Sylvester Stallone, wobei sein künstlerisches Schaffen sein filmisches Schaffen befruchtet und umgekehrt.

    Sylvester Stallone: "Das ist es, was ich an der Malerei liebe, sie ist die einzig wahre Kommunikation, die man haben kann. Schreiben kann man manipulieren, Malen ist der schnellste und reinste Übersetzer des Unterbewusstseins. Wenn etwas in einem vorgeht und man auf die Leinwand trifft, ist es schwer, es zu fälschen. Der Künstler auf der Leinwand ist für mich die Nummer eins, wenn es darum geht, seine Gefühle zu vermitteln."

    Stallones berühmteste Filmfigur ROCKY entstand lange vor dem Film Script zuerst auf der Leinwand und ist als «Finding Rocky“ von 1975 in der Ausstellung zu sehen.

    Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher zweisprachiger Katalog, herausgegeben von Dr. Tayfun Belgin, Direktor Osthaus Museum Hagen

    Sylvester Stallone – seine Kunst

    Bereits in jungen Jahren entdeckte Stallone die Liebe zur Malerei. Seine frühen Werke, die er mit Mike Stallone signierte, waren sehr experimentell. Aus finanziellen Gründen arbeitete er jedoch als Autor und begann seine Schauspielkarriere. 

    In den siebziger Jahren und bis Ende der achtziger Jahre schuf er düstere, ausdrucksstarke Werke, in denen er unter anderem den Tod seiner Managerin und weitere Schicksalsschläge verarbeitete. Zu dieser Zeit arbeitete Stallone vor allem mit illustrativen graphischen Linien und grellen Farben.

    1989/90 zeichnete sich ein Wandel ab: Sylvester Stallone beschäftigte sich intensiv mit zeitgenössischer Kunst und studierte Künstler wie Picasso, Gerhard Richter oder Anselm Kiefer.

    Er setzte sich mit den abstrakten Werken von Mark Rothko auseinander und entwickelte seinen ganz eigenen Stil. Es entstanden zahlreiche expressionistische Werke, teils als verfremdete Selbst-Porträts, teils auch mit Sprache spielend.

    Sylvester Stallone - Jüngste Museumsausstellungen

    2013 State Russian Museum St. Petersburg 

    2015 Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, Nizza

    Sylvester Stallone

    Retrospektive zum 75. Geburtstag

    4. Dezember - 20. Februar 2022

    Osthaus Museum Hagen

    Museumsplatz 1

    D-58095 Hagen

    www.osthausmuseum.de

    mehr
  • Georg Haaß , Kathrin de Blois, Hans Georg Pauli
    Auszeichnung - Haaß GmbH & Co. KG

    Auszeichnung - Kathrin de Blois und Bernd Haaß sind die Digitalen Problemlöser

    Kreativ, zukunftsorientiert, digital: Kathrin de Blois, die gemeinsam mit ihrem Bruder Bernd Haaß  das Mönchengladbacher Familienunternehmen Haaß GmbH & Co. KG leitet, nahm beim 6. Tag des Mittelstandes die Auszeichnung “Problemlöser” entgegen.

    Damit würdigt die Verlagsgruppe 'markt intern'  - pünktlich zum 50. Jubiläum des Verlags - als Initiator des digitalen Events die Einführung einer eigenen Mitarbeiter-App für den datenschutzkonformen Austausch zwischen den mehr als 55 Mitarbeitern des Handwerksbetriebs sowie die offensive digitale Kompetenz des Unternehmens bei der Einstellung von Auszubildenden.

    Gemeinsam – erfolgreich – vor Ort – das Motto des von 'markt intern' initiierten “Tag des Mittelstandes 2021” stand unter dem Eindruck der unternehmerischen Erfahrungen der vergangenen rund eineinhalb Jahre – und der Chancen und Möglichkeiten, die sich Mittelständler daraus für die Zukunft erarbeitet haben.

    Ausgestrahlt wurde der in diesem Jahr digitale Event aus dem Produktionsstudio des Düsseldorfer ‘markt intern'-Verlags. Virtuell zugeschaltet waren unter anderem Fachhändler, Fachhandwerker sowie Vertreter von Industrie und Dienstleistung aus ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus. Hans Georg Pauli, Chefredakteur der 'markt intern'-Redaktion “Installation Sanitär/Heizung”, interviewte Kathrin de Blois und überreichte die Urkunde „Problemlöser“.

    Bei der Preisverleihung erklärte Kathrin de Blois, die im Studio vor Ort war, dass die Ehrung für ihr Unternehmen Anerkennung und Ansporn zugleich sei. Sie betonte: „Die Mitarbeiter-App gewährleistet die schnelle und sichere interne  Kommunikation unserer Fachkräfte.“ Gerade der Datenschutz sei dem Handwerksunternehmen dabei sehr wichtig. 

    Fachkräfte und Auszubildende erreicht Haaß genau dort, wo sie häufig anzutreffen sind - in den Sozialen Medien. Dem Nachwuchsmangel kann so entgegengewirkt werden: In diesem Jahr bereitet der Handwerksbetrieb 16 Azubis auf das Berufsleben vor – davon drei mit Abitur.

    Kathrin de Blois: „Hinzu kommt, dass die Jugend sich intensiv für das Klima einsetzt und unsere Branche letztendlich die entsprechenden Produkte, z.B. Solar- und Photovoltaiklanlagen installiert. Hier können junge Menschen aktiv etwas gegen den Klimawandel tun.“

    Kathrin de Blois und ihre Bruder Bernd Haaß sehen die Ehrung als Bestätigung ihres innovativen Konzepts, in dem die meisten Arbeitsabläufe digitalisiert sind: Monteure drucken vor Ort die Rechnung aus, Interessierte können im Netz die Kosten für eine neue Heizungsanlage ermitteln.

    Und wer ein neues Bad plant, reist bei Haaß mittels 3D-Brille durch seinen zukünftigen Wellness-Tempel. Die Einführung der Mitarbeiter-App ist nun ein weiterer Schritt in Richtung erfolgreiche, digitale Zukunft.

    Neben Haaß wurden zwei weitere mittelständische Geschäfte und Betriebe ausgezeichnet, die nachahmenswerte Konzepte gefunden haben, um gemeinsam mit ihren Kunden und Mitarbeitern vor Ort auch in der Pandemie erfolgreich zu bleiben.

    Das Unternehmen „Haaß - Sanitär und Heizung“ wurde 1987 von Georg Haaß in Mönchengladbach-Rheydt gegründet. Die Firma beschäftigt heute über 55 Mitarbeiter und bietet ihren Kunden einen umfassenden Service im Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik inklusive Notdienst.

    Bernd Haaß, Installateur- und Heizungsbauermeister, verantwortet die technische Geschäftsführung. Kathrin de Blois (geb. Haaß), die in London Wirtschaftswissenschaften studiert hat, verantwortet die kaufmännische Geschäftsleitung des Unternehmens. Weitere Infos unter: https://www.haass-haustechnik.de/

    mehr
  • Portrait Winie Harlow von Grafy
    Pop-Art Now Das Startup „Artchain Circle“

    Ein Spektakulärer Kunst-Event des Künstlers Grafy in Hamburg

    Das Startup „Artchain Circle“ präsentiert "Grafy" in der Barlach Halle K in Hamburg - Es liegt tief in dir selbst, es ist unter deiner Haut. (Grafy)

    Spektakuläres Kunst-Event in der Hansestadt: Am Samstag, dem 30. Oktober 2021, eröffnet die Barlach Halle K am Klosterwall 13 die Werkschau  „Unseen“ mit mehr als 40 Arbeiten des jungen Künstlers Grafy. Highlight der Ausstellung: Ein 3,50 x 3,50 m großes, 12-teiliges Werk, das dem Betrachter tief in die Seele zu schauen scheint. 

    Farbe, Bewegung, Energie: Der erst 23-jährige Autodidakt Grafy katapultiert Kalligrafie, Pop-Art der Sixties und Urban Street Art ins 21. Jahrhundert – expressiv und hoch emotional. Sein Ziel: Verborgenes sichtbar machen. Sein Credo: Kunst kann man nicht lernen. Sein Fazit: Machen! Sich ein Ziel setzen. Sich weiterentwickeln. Und immer daran festhalten. 

    Grafy porträtiert Ikonen der Populärkultur: Amy Winehouse, Jean-Michel Basquiat  und Frida Kahlo. Und natürlich Andy Warhol, den Übervater der Pop-Art. Der hat einmal gesagt: In Allem ist Schönheit, aber nicht jeder sieht sie. Grafy schon.

    Vor allem will er aber auch deshalb die Ikonen der Gegenwart und der Zukunft portraitieren, wie zum Beispiel die Models Winnie Harlow und Shaun Ross. Die beiden  verbindet nicht nur die Arbeit in der Fashion-Branche, sondern auch ihr Mangel an Melanin.

    Bei Winnie Harlow führt der Pigmentmangel, auch Vitiligo genannt, zu weißen Stellen im Gesicht und auf ihrem Körper. Shaun Ross ist es gelungen, sich mit seiner komplett pigmentfreien Haut in der Modelbranche durchzusetzen.

    Grafy möchte mit diesen Werken die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Menschen und der Menschheit aufzeigen: Er ergänzt und betont das fehlende Pigment mit seinen Farbpigmenten. Grafy: „Schönheit liegt auch im Anderssein.“

    Seine verfremdeten Akte: Eine Hommage an die Schönheit des weiblichen Körpers. Mutig für einen Künstler der Generation „me too“. Und konsequent. Denn Grafy weiß ganz genau: Tabus sind der Tod von Kunst.

    Der junge Künstler kombiniert unterschiedlichste Materialien und Techniken, bricht Grenzen auf. Sein grellrot geschminkter Mund auf Holz ist pure Sinnlichkeit. 

    Er betont: „Wahre Gefühle kennen mehr als nur Leinwand oder Papier. Sie fließen durch den Raum, durch unseren Körper, über unsere Haut.“

    Eine aufregende Erfahrung

    Grafy: „Unseen“

    30. 10. Geladene Gäste 

    31.10. Public Opening Eintritt frei 

    01.11.- 7. 11. 2021 12:00-18:00 Uhr

    Barlach Halle K

    Klosterwall 13

    20095 Hamburg

    mehr
Top