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Aktuelles aus Medien, Kulturpolitik und Marketing

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Facebook hat in Australien den Zugang zu journalistischen Nachrichten blockiert
    Der Monopolist Facebook

    Monopole sind die Feinde einer freien Gesellschaft, siehe Facebook

    Als Facebook heute den Australiern untersagte, Nachrichteninhalte auf seiner Plattform zu teilen, enthüllt eine Untersuchung des Press Gazette, wie der Technologieriese von der Förderung irreführender staatlich geförderter Nachrichten in anderen Ländern profitiert.

    Unsere Untersuchung zeigt, wie China einerseits seinen eigenen Bürgern das Ansehen von Facebook verbietet, andererseits seine eigenen Medien auf der Plattform bewirbt.

    Insbesondere nutzt China Facebook, um dem evidenzbasierten Journalismus über die Unterdrückung der uigurischen muslimischen Minderheit zu widersprechen.

    Imran Ahmed, Geschäftsführer des Zentrums zur Bekämpfung des digitalen Hasses, stellte die Ergebnisse der Untersuchung des Press Gazette vor und sagte:

    „Es ist nicht widerlich, dass Facebook Geld nimmt, um die Propaganda des chinesischen Staates zu fördern, die die Realität leugnet, dass ihr Staat an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt ist gegen uigurische Muslime. “

    Dominic Ponsford, Chefredakteur der Press Gazette, sagte: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Facebook erneut von der Verbreitung schädlicher Inhalte auf seiner Plattform profitiert.

    „In Australien ist es den Bürgern verboten, Inhalte von echten Nachrichtenorganisationen inmitten einer Pandemie zu teilen, als evidenzbasierter Journalismus noch nie so wichtig war. Sie hat dies getan, weil sie befürchtet, dass sich das Angebot der australischen Regierung zur Regulierung weltweit ausbreiten könnte.

    „Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass die Notwendigkeit dieser Regelung noch nie so dringend war. Wir wussten bereits, dass Facebook Leben gefährdet, indem es die Verbreitung von Fehlinformationen über Coronaviren zulässt.

    "Die Nachricht, dass es mitschuldig ist, die Notlage der uigurischen Muslime zu vertuschen, und dass es davon profitiert, markiert einen neuen Tiefpunkt für das Unternehmen."

    Facebook hat in Australien den Zugang zu journalistischen Nachrichten blockiert, weil ihm ein dortiges Mediengesetz nicht gefällt. Der Fall zeigt: Wo Monopole entstehen, sind Machtmissbrauch und Hybris nicht weit. Die Politik muss endlich reagieren schreibt auch WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt

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  • Kuenstler sind weltweit meist nicht systemrelevant
    Fotopreis Prix Picet

    Künstler und Künstlerinnen in der Corona-Haft

    Unter dem Titel „confinement“, auf Deutsch Haft, hat der Verlag teNeues (www.teneues.com) jetzt eine beeindruckende fotografische Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie veröffentlicht.

    43 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen auf 111 Seiten Werke, die sich mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise während der noch immer anhaltenden Isolation beschäftigen.

    Es sind Landschaftsaufnahmen, Portraits, Architekturaufnahmen und Stillleben, die diese nie dagewesene Situation spiegeln, einen schier nie enden wollenden Lockdown, in dem Künstler weltweit meist als nicht systemrelevant bezeichnet werden und schlussendlich auf sich selbst gestellt, vielleicht sogar verlassen worden sind.

    Die in dem großformatigen Buch vorgestellten Künstlerinnen und Künstler wurden allesamt für den renommierten Fotopreis Prix Picet nominiert.

    Die Auszeichnung wird an Fotografen vergeben, die sich insbesondere der Nachhaltigkeit der Natur verschrieben haben.

    „confinement“ ist ein einzigartiges wie wertvolles Zeitdokument aus einer außergewöhnlichen Epoche, von der die Welt plötzlich überrascht wurde und kostet 39,90 Euro.

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  • Das gefaehrliche Erbe des weissen, maennlichen Amerikas
    Die USA sind rassistisch wie sexistisch

    Ein Albtraum namens USA - ein Mythos der auf Lügen gebaut wurde

    Die „männliche Vorherrschaft“ in den USA ist Inhalt des neuen Buches der New York Times-Bestsellerautorin Ijeoma Oluo mit dem deutschen Titel „Das Land der weißen Männer“, das im amerikanischen Original treffender „Mediocre. The Dangerous Legacy of White Male America“, übersetzt also „Mittelmäßig.

    Das gefährliche Erbe des weißen, männlichen Amerikas“, heißt. Nichtsdestotrotz, es geht ja um den Inhalt, und der hat es in sich. Auf 383 Seiten rechnet Oluo gnaden- wie schonungslos mit einem Land ab, dessen Mythos auf Lügen gebaut wurde.

    Denn schon immer ging es ihrer Überzeugung nach um weiße Männer, die sich über andere hinwegsetzten. Angefangen beim Genozid an den Ureinwohnern über die Sklaverei bis hin zu Donald Trump,

    Oluo analysiert, auch anhand ihrer eigenen Biografie, wie Gewalt und Machtmissbrauch die USA zu dem Land gemacht haben, was es heute ist:

    Eine rassistische wie sexistische Weltmacht. Darüber hinaus zeigt sie aber auch auf, wie Wunden geheilt und Vertrauen wieder hergestellt werden könnten.

    Durch progressive Weiße, wie der neu gewählte Präsident Joe Biden, zum Beispiel. Ich meine indes, dass dies schon ein Generationenvertrag sein müßte, keine Amtszeit oder zwei können das reparieren, was in über 250 Jahren zerstört wurde, denn kaum ein Land kultiviert seinen eigenen Mythos, wahr oder unwahr, so geschickt und manipulativ wie die USA.

    „Das Land der weißen Männer“, erschienen bei Hoffmann und Campe (www.hoca.de) für 25 Euro, ist ein überaus wichtiges Buch, denn es deckt auf, was wirklich hinter der Propaganda des angeblich „Amerikanischen Traums“ steckt: oft nur ein Albtraum. 

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Mit Touren während der Pandemie

    Cintia Ramos erzählt uns wie Diaspora.Black den Umsatz um 500 % steigern konnte

    Cintia Ramos, 31 Jahre, ist Partnerin und Geschäftsführerin von Diaspora.Black, einem brasilianischen Start-up, das seinen Kunden mittels Tourismus die schwarze Kultur näherbringt.

    Im Gespräch mit Kryptoszene.de erklärt sie, wie das Unternehmen seinen Umsatz während der Corona-Krise um 500 % steigern konnte, welches Potenzial in Social Business steckt und warum es wichtig ist, ethnische Vielfalt zu bewahren.

    Hallo Cintia Ramos, was ist Diaspora.Black?

    Wir sind ein Social-Impact-Startup, das sich auf die Wertschätzung der schwarzen Kultur und die Förderung der Rassengleichheit konzentriert.

    Seit 2017 haben wir mehr als 4.000 Touristen betreut und eine Gemeinschaft von 20.000 Menschen in mehr als 15 Ländern mobilisiert, die daran interessiert sind, mit einem authentischen und transformativen Ziel zu reisen und mehr über die Schwarze Kultur zu erfahren.

    Sie sind hauptsächlich im Tourismus aktiv, einer der großen leidtragenden Branchen der COVID-19-Krise. Was waren die größten Herausforderungen 2020?

    Der Tourismus ist immer einer der am stärksten betroffenen Sektoren in solchen Situationen. 2020 gab es eigentlich keine Möglichkeit, die Menschen zum Reisen zu animieren.

    Viele Unternehmen, die sich nicht anpassen konnten, schlossen ihre Türen und mit Sicherheit hat das, was wir durchgemacht haben, die Branche verändert.

    Wie haben Sie das geschafft?

    Wir haben angefangen, verschiedene Online Kurse und Touren zu erstellen. Vorher waren wir eine klassische Tourismus-Agentur, jetzt sind wir ein Online-Marktplatz mit monatlich wechselndem Portfolio.

    So haben wir mittlerweile virtuelle Touren in Sao Paulo oder Rio de Janeiro mit spezialisierten Führern, Bildern und Videos von Orten und Erklärungen.

    Wir sind sehr aktiv in den sozialen Netzwerken, aber bei all dem sind wir unserem Grundsatz treu geblieben, das „schwarze“ Thema direkt oder indirekt zu kommunizieren.

    Kann man sagen, dass die Black Lives Matter (#BLM)-Bewegung Chancen für Unternehmen eröffnet hat, die sich auf rassistische Inklusion konzentrieren?

    Die BLM-Bewegung hat es eigentlich immer gegeben. Was sich geändert hat, ist die Art und Weise, wie ein Hashtag ein gesamtes soziales Netzwerk erreichen kann.

    Aber schwarze Menschen haben diesen Diskurs seit vielen Jahren mitgemacht! Die Bewegung hat weltweit ein Narrativ gestärkt, das für Schwarze Menschen eigentlich nichts Neues ist.

    Blicken wir zum Abschluss doch noch in die Zukunft. Was erwarten Sie vom Tourismusgeschäft in diesem Jahr?

    Vor jedem Plan muss der Impfstoff gegen Covid-19 stehen […] Wir selbst konzentrieren uns auf das Jetzt und haben die Technologie so verbessert, um mehr Anforderungen online zu erfüllen.

    Wir sehen, dass die Menschen beispielsweise aus São Paulo Zuflucht in der Natur suchen, was sich ebenfalls positiv auf Online Unternehmen auswirken kann. Ich sehe also, dass alles, was die Absicht hat, den Menschen das Leben mithilfe von Technologie und Vielfalt zu erleichtern, eine gute Wette ist.

    Hier geht es zum ausführlichen und ungekürzten Interview:

    https://kryptoszene.de/news/interview-wir-haben-unseren-umsatz-inmitten-einer-pandemie-um-500-gesteigert/

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  • Kevin Benk, Leiter der skiCHECK Skischulen & Skiverleih
    Winterfitness-Tipps vom Profi

    Kevin Benk erklärt wie sich Brettlfans fit halten

    Mit Carvern sauber geschnittene Schwünge ziehen, auf dem Snowboard erste Turns üben: Ob oder wann Wintersportler in der Skisaison 2020/21 ihre Lieblingspisten hinunter powdern dürfen, ist noch offen. Umso wichtiger, dass sich kleine wie große Brettlfans während der kalten Jahreszeit fit halten.

    Wie das auch zuhause spielerisch funktioniert, erklärt Kevin Benk, 40, staatlich geprüfter Skilehrer. Der zweifache Familienvater leitet die fünf österreichischen skiCHECK Skischulen & Skiverleih (www.skicheck.at), die unter anderem einen Standort in Hochfügen betreiben.

    Zwischen 1.450 und 2.500 Metern am Eingang des Zillertals gelegen, gilt das Tiroler Skigebiet Hochfügen als besonders schneesicher. Der gleichnamige Tourismusort (1.474 Meter) ist über eine Panoramastraße durch den Finsinggrund von Fügen aus in etwa 20 Minuten erreichbar.

    Was kann ich zuhause tun, um fit für die Piste zu sein?

    Kevin Benk: Wer bereits die letzten Wochen beim Joggen war oder sich ein Heim-Fitnessstudio eingerichtet hat, ist schon bestens vorbereitet. Wintersportler, die ihre Kondition verbessern wollen, unternehmen längere Spaziergänge und suchen sich ein leichtes Workout speziell für das Skifahren.

    Wie könnte das aussehen?

    Da beim Skifahren vor allem Beine und Rücken beansprucht werden, konzentrieren wir uns auf diese Muskelgruppen. Aber davor wärmen wir uns – wie beim Skifahren auch – auf. Am einfachsten funktioniert dies mit 15 bis 20 sogenannten „Hampelmann-Sprüngen“, die wir drei- bis viermal wiederholen.

    Und nach dem Aufwärmen?

    Versuchen wir die „Schusshocke“ und bleiben in dieser Position: erst 30 Sekunden, dann eine und schließlich drei Minuten. Zwischen den jeweiligen Zyklen machen wir eine halbe Minute Pause.

    Diese Übung können wir bis zu viermal wiederholen. Alternativ gehen wir wie Skispringer in die Hocke, halten diese Position 30 Sekunden und springen dann ab. Diesen Ablauf sollten wir zehnmal durchführen, im Idealfall auch auf einem Bein.

    Wie können wir Beine und Rücken weiter stärken?

    Dafür lehnen wir uns mit dem Rücken an die Wand und rutschen dabei in eine sitzende Position. Wir harren zuerst 30 Sekunden aus, dann eine und schließlich drei Minuten.

    Dazwischen legen wir jeweils kurze Pausen ein und wiederholen die Haltung je nach Kondition drei- bis viermal. Wichtig ist, dass wir die beanspruchte Muskulatur nach jeder Einheit dehnen.

    Die Balance spielt beim Skifahren ebenfalls eine wichtige Rolle …

    Absolut. Besonders effizient sind Übungen auf einer Slakline, einer Art Gurtband. Aber auch ohne Hilfsmittel können wir viel für unseren Gleichgewichtssinn tun, zum Beispiel aus dem Stand springen, dabei die Arme waagrecht halten und versuchen, auf derselben Stelle zu landen. Wer noch eine Steigerung braucht, versucht es einbeinig und mit geschlossenen Augen.

    Wie halten sich Pistenzwergerl fit?

    Im Prinzip mit den gleichen Übungen wie Erwachsene, sie sollten allerdings spielerisch verpackt werden. Eltern können etwa eine Geschichte erzählen und die Übungen einbauen, hier werden der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    Mein Appell an alle Eltern: Lasst die Kinder einfach mal toben, am besten draußen! Schon dabei werden Kreislauf, Ausdauer und Muskulatur super trainiert.

    Sollte der Muskelkater dennoch kommen – was tun?

    Viel trinken, bitte aber antialkoholisch. Außerdem helfen Dehnübungen und ein heißes Bad.

    Interview: Gregor Staltmaier/AHM PR

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  • Eine Instalation von Sonia Elizabeth Barrett
    eine MacDowell-Stipendiatin

    DIE VISUAL ARTISTIN Sonia Elizabeth Barrett

    Sonia Elizabeth Barrett ist eine in England, China und Zypern aufgewachsene deutsche jamaikanische Abstammung und hat eine Reihe internationaler kultureller Einflüsse.

    Sie ist Absolventin der St. Andrews University, wo sie Philosophie, Literatur und Internationale Beziehungen studierte und einen MA in Literatur abschloss.

    Sie hat kürzlich ihr Studium am Transart Institute abgeschlossen und verfügt nun über einen MFA in Studio Practice. Sonia ist eine MacDowell-Stipendiatin und wurde vom Premio Ora-Preis, dem NY Art Slant-Schaufenster für Skulptur und dem Neo Art Prize ausgezeichnet.

    Sonia E Barrett wurde in Großbritannien als Tochter jamaikanischer und deutscher Eltern geboren und wuchs in Hongkong, Simbabwe, Zypern und Großbritannien auf.

    Sie studierte Literatur an der University of St. Andrews in Schottland und ihr MFA am Transart Institute Berlin / New York. Ihre Arbeit öffnet die Grenzen zwischen dem Bestimmten und dem Bestimmten mit einem Fokus auf Rasse und Geschlecht.

    Sie macht skulpturale Arbeiten, damit sie mit ihren Händen allein die Risse und offensichtlichen Strategien für mehrere kompatible Existenzen und Trauer führen kann.

    Ihre skulpturale Praxis umfasst das Platzieren im Hinblick auf die Zusammenstellung von Gemeinschaften unter der Bedrohung des Klimas, um Raum (wieder) zu beanspruchen, sowie die dauerhafte Einrichtung.

    Sie hat in der National Gallery of Jamaica, der 32 Grad East Gallery, Kampala, Uganda, dem Heinrich-Böll-Institut Deutschland, der British Library, dem Museum of Derby und dem Kunsthaus Nürnberg ausgestellt.

    Ihre Arbeiten wurden in einer Reihe von Galerien gezeigt, darunter im OCCCA California, im NGBK Berlin, im Tete Berlin, im Format Contemporary in Mailand und Basel sowie in der Rosenwald Wolf Gallery Philadelphia.

    Ihre Arbeiten wurden im International Review of African American Art, im Black History 365 Journal, im Kunstforum International, im Protocollum, im ELSE Journal und in der Contemporary & Platform veröffentlicht. Sie ist Mitinitiatorin des AIPCC in Bayern.
     

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Aktuelles - Marketing News

  • Mehr Arbeitslose, weniger offene Stellen: In der Werbebranche kriselt es massiv, aber bei Audi schaut man nach vorne
    Arbeitslosigkeit in der Werbung

    In der Werbebranche gibt es nichts mehr zu Lachen

    Die Corona-Pandemie hat den Arbeitsmarkt in der Werbebranche voll erwischt, wie die aktuelle ZAW-Stellenanalyse zeigt. Danach ging die Anzahl der Jobangebote 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent zurück, während gleichzeitig die Anzahl der Arbeitslosen im Bereich Marketing und Werbung im Dezember mit 30994 ein neues Allzeithoch erreichte, vermeldete heute die W&V.

    Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat anderes zu berichten.


    Lieber Herr Böhmer,
    Glückwunsch an Bosch, Alnatura, Samsung und Amazon. Das sind die Gewinner der Best Brands Awards 2021. Diese Marken haben laut GfK den besten Mix aus wirtschaftlichem Markterfolg und Attraktivität aus Sicht der Verbraucher:innen erzielt.
     
    Ansonsten? Bewegtbild trendet. Dafür gibt es heute mehrere Indizien. Unter anderem die Personalie Alexander Ellendt bei der Bavaria Film, das neue, flexible Brand Design von Audi, die Ergebnisse der internationalen YouGov-Studie und die Tatsache, dass RTL Deutschland TV und Streaming dichter zusammenrückt.
     
    Einen schönen Abend wünscht
    Rolf Schröter

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  • G-Klasse Fliessende Bewegungen treffen auf robuste Fahrmanoever
    neuer G-Klasse-Spot von mercedes

    Um Haltung geht es im neuen Spot für die Mercedes G-Klasse

    Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V. hat mal wieder einen ganzen Blumenstrauß, aus der Marketingwelt zusammengestellt.

    Lieber Herr Böhmer, eine müllsammelnde Marketingleiterin bei einem weltweiten Konsumgüterkonzern hat Seltenheitswert. Aber genau das hat Christina Bulle neulich mit ihrer Tochter gemacht.

    Sie haben in Cuxhaven Abfall aufgesammelt. Die CMO DACH von Procter & Gamble will mit all ihrem Handeln vermitteln, dass jeder Mensch mit noch so kleinen Dingen Änderungen in der Gesellschaft bewirken kann. Sowohl beruflich als auch privat.
     
    Wichtig sei, dass das Engagement zum Markenkern passt, sagt sie im Gespräch mit meiner Kollegin Stephanie Gruber.

    Deshalb wolle zum Beispiel Ariel die Verbraucher überzeugen, bei niedrigeren Temperaturen zu waschen und damit Energie zu sparen. Wie P&G außerdem Haltung beweist, lesen Sie hier.
     
    Um Haltung geht es auch im neuen Spot für die Mercedes G-Klasse. Allerdings im ganz praktischen Sinn. Ein Haltegriff steht im Zentrum des Clips, der von Antoni kommt.

    Diesem scheinbar nebensächlichen Detail widmet die Automarke ganze 40 Sekunden. Mit PS kann schließlich jeder werben. Schauen Sie selbst. Siehe untern.
     
    Wo Sie gerade dabei sind, schauen Sie sich unbedingt auch die nächste Episode unseres W&V Chefredaktions-Talks an. Porsche-Designchef Michael Mauer und der Ausnahme-Skifahrer Aksel Lund Svindal erzählen, wie ihre Marke-Testimonial-Kooperation eine ganz besondere Dynamik entwickelte.

    Außerdem wird Nina Haller berichten, wie sie die C4-Capital-Tochter MightyHive in Deutschland aufbauen will. Außerdem dabei: Canyon Bicycles und die Deutsche Telekom. Schalten Sie ein, Rolf Schröter und ich freuen uns auf Sie. 
     
    Einen schönen Abend wünscht 
     
    Verena Gründel

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  • Zach King, Meister der digitalen Illusion, entdeckt in der YouTube-Präsentation von Mercedes-Benz die neue C-Klasse
    neue C-Klasse von mercedes-Benz

    Die neue C-Klasse von Mercedes ist ein Aufreißer

    Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, ist auch von der neuen  C-Klasse von Mecedes begeistert.


    Lieber Herr Böhmer,
    erst vor wenigen Tagen hatte Mercedes die neue S-Klasse vorgestellt. Das Flaggschiff ist wichtig für das Image. Aber jetzt kommt die C-Klasse.

    Und die ist das absatzstärkste Modell aus Stuttgart. Auch hier fährt Mercedes weiterhin eine Verjüngungstour. Chefdesigner Gorden Wagener hat optisch keinen Businesstypen geformt, sondern einen Aufreißer. 
     

    In der Mercedes-Heimat Deutschland wird die Kampagne für die C-Klasse von Antoni Garage noch nicht geschaltet. Hier kommt die C-Klasse erst Mitte Juni raus.

    Der wichtigste Markt für Mercedes ist China. Doch wie die Kampagne aussieht, kann man sich auf der C-Klasse-Microsite anschauen.
     
    Bleib' in deiner Komfortzone – oder auch nicht” heißt es dort. Das zeigt sehr schön den Spagat, den Mercedes schaffen muss: Gediegene Geschäftswagenfahrer:innen behalten und junge Dynamiker:innen gewinnen. 
     
    Einen schönen Abend noch wünscht
     
    Rolf Schröter

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Insgesamt 60 % lesen taeglich oder 4- bis 5-mal pro Woche digitale Zeitschriften und Zeitungen
    digitale Magazine und Zeitschriften

    Wie und wann lesen die Deutschen digital?

    Der pandemiebedingte vielbeschworene Digitalisierungsschub ist im Leseverhalten der Deutschen schon seit Längerem angekommen:

    Mehr als die Hälfte der Frauen und Männer (58 %) gibt in der aktuellen Umfrage* des europäischen Marktführers für digitale Zeitschriften Readly an, Magazine und Zeitschriften vornehmlich bzw. ausschließlich digital zu lesen.

    Sowohl gedruckt als auch digital lesen rund 37 % der Befragten am liebsten. Vornehmlich bzw. ausschließlich in Printausgaben lesen nicht einmal 5 %.

    Wie und wann lesen die Deutschen digital?

    Die Leser*innen digitaler Magazine und Zeitschriften lesen fast täglich, jeweils eine halbe Stunde, favorisiert am Abend – so lassen sich die Erkenntnisse der Umfrage zum Leseverhalten zusammenfassen.

    Im Detail stellt sich das so dar: Befragt nach der Häufigkeit ihrer Nutzung von Readly gibt die Mehrheit an, die Magazin-App sehr häufig zu verwenden, insgesamt 60 % lesen täglich oder 4- bis 5-mal pro Woche digitale Zeitschriften und Zeitungen.

    Bei der Lesedauer dominiert der Zeitraum 20 bis 30 Minuten (35 %). Rund ein Viertel der Befragten (26 %) verbringt durchschnittlich 10 bis 20 Minuten beim Lesen ihrer favorisierten Magazine und Zeitungen, 30 bis 40 Minuten sind es bei gut einem Fünftel (20 %) der Befragten.

    Am liebsten gelesen wird am Abend: Mehr als zwei Drittel (68 %) der Befragten sagen aus, Readly abends zu verwenden, rund ein Fünftel (21 %) am Morgen. Die Hälfte (51 %) der Befragten favorisiert es, zwischendurch zu lesen und 11 % mittags.

    Das digitale Schmökern ist an vielfältigen Orten beliebt: Gefragt danach, in welchen Situationen Readly genutzt wird, ist neben dem Zuhause (87 %) auch Urlaub und Reisen (50 %) sowie die Unterwegsnutzung (33 %) ganz vorne mit dabei.

    Lesen erschließt neue Horizonte – digitales Lesen sogar sehr

    Außerdem wurden die Leserinnen und Leser befragt, wie sie die Entwicklung ihres Leseverhaltens und Konsums einschätzen, seitdem sie Readly verwenden.

    „Wir haben uns sehr gefreut festzustellen, wie positiv sich das Angebot des unbegrenzten Zugriffs auf nationale und internationale Magazine und Zeitungen, wie Readly es ermöglicht, auf die Leselust der Deutschen auswirkt“, sagt Marie Sophie von Bibra, Head of Growth DACH/IT/SE/NL & Head of Customer Success bei Readly.

    Die Mehrheit der Befragten gibt an, sich durch Readly für Magazine zu interessieren, die sie vorher noch nicht gelesen hat (74 %) bzw. von denen sie gar nicht wusste, dass sie existieren (55 %)“, so Bibra.

    Die folgenden am häufigsten genannten Antworten waren „Ich lese Magazine einer größeren Vielfalt von Kategorien und Themen“ (49 %), „Ich verbringe mehr Zeit mit Lesen“ (47 %) und „Ich lese häufiger“ (45 %).

    Wenn Sie Lust haben, sich inspirieren zu lassen und Readly im Rahmen einer Presselizenz zu testen, kontaktieren Sie bitte Dr. Susanne Ardisson, susanne.ardisson@readly.com

    * Die Umfrage wurde von Readly durchgeführt. In Q4/20 fanden in Deutschland 10000 Online-Interviews mit Kund*innen und Interessent*innen über 18 Jahren aus Deutschland statt.

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  • Man kann eine seriöse Cannabis Apotheke haeufig in seiner Naehe finden
    Wie nimmt man CBD ein?

    Warum CBD gut für die Gesundheit ist

    CBD ist ein zentraler Wirkstoff und nennt sich Cannabidiol. Im Vergleich mit dem Wirkstoff THC ermöglicht CBD keinen Rauschzustand. Dieser Stoff wird daher als Heilmittel in der Medizin verwendet. CBD findet man als Öl oder als Kapseln in Apotheken. Der Wirkstoff ist nicht verschreibungspflichtig.

    Was versteht man unter Cannabidiol?

    CBD ist der wichtigste Bestandteil der Hanfpflanze. Allerdings löst dieser Stoff keinen psychoaktiven Wirkungen aus. Viele Menschen wissen das noch nicht. Daher assoziieren sie diesen Wirkstoff mit negativen Verhaltensweisen wie Rauschzuständen.

    Welche Wirkungen besitzt CBD?

    Cannabidiol ist dafür bekannt entspannende und krampflösende Wirkungen auszulösen. Daher wird dieser Stoff in den unterschiedlichsten Formen in Apotheken verkauft. Man kann eine seriöse Cannabis Apotheke häufig in seiner Nähe finden.

    Seit dem Jahr 2011 ist CBD in Deutschland als Heilmittel für die Therapie für spezielle Formen der Epilepsie zugelassen. Es ist nicht verschreibungspflichtig. Man kann den Stoff in Apotheken problemlos bekommen.

    Wie nimmt man CBD ein?

    Cannabidiol konsumiert man in Form von CBD-Öl. Es empfiehlt sich das Öl in reiner Form für eine Minute lang unter der Zunge einwirken zu lassen. Anschließend kann man es herunterschlucken.

    Man sollte anfangs mit einer kleinen Menge anfangen. Sollte der gewünschte Effekt nicht so schnell eintreten wie man es sich erhofft, kann man die Dosis schrittweise steigern.

    Als Einstiegsdosis werden täglich 2 bis 4 Tropfen empfohlen. Allerdings sollte man einige Tage abwarten bevor man die Menge steigert. Die Wirkung macht sich meisten erst nach mehreren Tagen bemerkbar.

    Wie wirkt CBD?

    Die Inhaltsstoffe von CBD entfalten ihre volle Wirkung über die sogenannten Cannabinoidrezeptoren. Die Wirkstoffe wirken bei Patienten angstlösend. Darüber hinaus verwenden Verbraucher CBD Öl wenn sie sich in einem permanenten Stresszustand befinden oder viel Angst haben.

    Der positive Effekt von CBD wurde bereits in zahlreichen Studien gezeigt. Darüber hinaus schützt dieser Wirkstoff die Nervenzellen vor weiteren Beschädigungen.

    CBD Öl wirkt weiterhin entzündungshemmend und hilft dem Patienten seinen Blutdruck besser zu regulieren. CBD hilft dem Anwender besser zu schlafen und schwere Krankheiten wie Krebs und Diabetes erträglicher zu machen.

    Trotzdem sind noch nicht alle Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen worden. Die Mediziner und Wissenschaftler sind immer noch ein bisschen skeptisch gegenüber CBD.

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  • Nur 46 % der Deutschen stimmen Cannabis-Legalisierung zu
    Gegenwind aus Deutschland

    Cannabis-Legalisierung, die Deutschen sind skeptischer als US-Bürger

    Lediglich 46 Prozent der Deutschen stimmen eher zu, dass Cannabis für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein sollte. Obgleich Cannabis als Therapeutikum zunehmend bekannt ist, sind die Bundesbürger hinsichtlich einer Legalisierung noch deutlich skeptischer als US-Amerikaner, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

    Besonders groß ist die Zustimmung unter den US-Bürgern mit Parteipräferenz für die Demokraten. Hier befürworten 83 Prozent eine Legalisierung. Bei den Republikanern sind es hingegen 48 Prozent, damit ist die Zustimmungsrate unter jenen immer noch 2 Prozentwerte höher als in Deutschland.

    Wie die Infografik aufzeigt, befindet sich die Legalisierungs-Zustimmungsrate in den Vereinigten Staaten von Amerika auf einem historischen Höchstwert. 68 Prozent der US-Bürger befürworten eine Entkriminalisierung – noch im Jahr 2014 waren es lediglich 51 Prozent.

    Indes zeigt sich, dass immer mehr Deutsche mit dem Begriff CBD (Cannabidiol) etwas anzufangen wissen. Im vergangenen Jahr gaben 64 Prozent der 16 bis 29-Jährigen an, im Bilde zu sein, 2019 waren es nur 35 Prozent. Ein ähnlicher Effekt lässt sich über alle Altersgruppen hinweg feststellen.

    Obgleich die Bundesbürger bezüglich einer Legalisierung in der Mehrheit nach wie vor skeptisch zu sein scheinen, sorgt die Branche auf dem Börsenparkett für Furore. So kletterte beispielsweise der Preis der Aphria Aktien binnen des letzten Jahres um 352 Prozent nach oben. Bei Canopy Growth schlägt der Zugewinn mit 64 Prozent zu Buche – während der DAX lediglich 7 Prozent an Notierung zulegte.

    „Die jüngsten Entscheidungen der Vereinten Nationen sowie des US-Repräsentantenhauses beflügelten den Cannabis-Markt“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

    „Deutlich mehr Gegenwind gibt es indes aus Deutschland, wo eine Entkriminalisierung auch von den Bürgern nicht mehrheitlich befürwortet wird“.

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