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15.07.2022 Im Lechtal habe ich viele Lieblingsplätze

Der Künstler JOSH. im Interview, und live am 26. und 27. August 2022 im Tiroler Lechtal

von: GFDK - Interviews und Portraits

Mit dem Wiesn-Hit „Cordula Grün“ gelang Künstler Josh. 2018 der Durchbruch. Mittlerweile ist er voll im Musikgeschäft angekommen. Nach seinem ersten großen Erfolg tourt der Wiener mit seinem neuen, zweiten Album „Teilzeitromantik“ sowie dem Hit „Expresso & Tschianti“ derzeit durch Deutschland und Österreich.

Am 26. und 27. August 2022 macht er mit seiner Band Station auf der Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp im Tiroler Lechtal.

Die österreichische Naturparkregion ist dem erfolgreichen Musiker bestens bekannt. Im Interview erzählt er uns, woher er die Inspiration für seine Texte nimmt, wie er sich körperlich und geistig auf seine Konzerte vorbereitet und warum er das Tiroler Lechtal so gerne besucht.

„Teilzeitromantik“ heißt Ihr neues, zweites Album. Wie kam der Titel zu Stande?

Josh: In meinen Songs geht es prinzipiell sehr oft um Gefühle. Der Gedanke hinter dem Titel „Teilzeitromantik“ besteht darin, dass es im Leben immer um die ganz große Romantik gehen soll, die Realität das aber oftmals gar nicht zulässt. Meist schafft man es einfach nicht, diese Romantik jeden Tag zu leben.

Gibt es einen roten Faden in Ihren Texten und woher nehmen Sie die Inspiration dazu?

Alles was ich schreibe, stammt in irgendeiner Weise aus normalen Situationen im Leben bzw. aus meinem Leben. Die „aufregendsten“ Dinge der Welt sind ja wirklich die, die einen am meisten berühren, obwohl es vielleicht nur Kleinigkeiten sind, z. B. dass man jemanden aus den Augen verliert oder sich verliebt. Zwischenmenschliche Beziehungen beschäftigen Menschen oft mehr als der eigene Kontostand.

Stichwort Konzerte. 2020 und 2021 mussten die meisten Ihrer Veranstaltungen pandemiebedingt abgesagt werden. 2022 sind Sie in Österreich und Deutschland wieder auf Tour. Wie bereiten Sie sich körperlich und geistig darauf vor?  

Wir hatten bisher eine großartige Tour und ich freue mich schon riesig auf alles, was dieses Jahr noch folgen wird. Die Vorbereitungen meiner Auftritte laufen eigentlich immer gleich ab:

Ich übe sehr viel und vor längeren Konzertreihen achte ich darauf, mich halbwegs gesund zu ernähren oder auch mal ins Fitnesscenter zu gehen, sodass mein Rücken nicht schlapp macht.

Am wichtigsten ist für mich aber auf jeden Fall das Proben mit der Band, denn ich möchte immer gut vorbereitet auf die Bühne gehen. So macht’s dann auch am meisten Spaß und ich genieße den Moment, ohne groß nachdenken zu müssen.

Am 26. und 27. August 2022 treten Sie auf der Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp im Tiroler Lechtal auf. Kennen Sie das Lechtal und wenn ja, was schätzen Sie dort am meisten?

Ich kenne das österreichische Lechtal gut und war auch schon einige Male vor Ort. Die Landschaft ist einfach wunderschön.

Da in meinem Leben immer relativ viel Trubel herrscht, mag ich es in meiner Freizeit gern etwas ruhiger, ich bin absolut kein Fan von Massentourismus.

Auch die Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp gefällt mir total gut und ich freue mich schon auf unsere beiden Konzerte dort im August.

Zu meinen Bandkollegen habe ich schon gesagt, dass wir nach unserem Auftritt unbedingt noch zwei bis drei Tage Urlaub anhängen müssen, um gemeinsam ein bisschen wandern zu gehen. Auch darauf freue ich mich schon sehr.

Gibt es ein besonders schönes Erlebnis, das Sie mit dem Lechtal verbinden?

Es gibt ganz viele schöne Momente, die ich dort beim Wandern oder Skifahren erlebt habe. Wo es mir sehr gut gefallen hat, ist gleich in der Nähe von Elbigenalp, auf der Berghütte Kasermandl.

Haben Sie einen Lieblingsplatz im Lechtal?

Ich habe dort eigentlich viele Lieblingsplätze. Freunde von mir besitzen eine Hütte – sogar ohne fließendes Wasser – auf der habe ich schon ein paar sehr lustige Abende erlebt. Aber wo genau die Hütte sich befindet, verrate ich natürlich nicht.  Auch nicht meine anderen Lieblingsorte. Nicht dass am Ende ganz viele Leute dorthin kommen (lacht).

Würden Sie gerne öfter ins Lechtal kommen?

Ja, das würde ich sehr gerne. Das einzige Problem ist, dass es von meinem Zuhause in Wien kaum einen Ort in Österreich gibt, an den man länger fährt als ins Lechtal. Das ist wirklich sehr schade, denn sonst wäre ich wahrscheinlich öfter dort. Darum ist es aber umso schöner, wenn ich im August endlich wieder da bin.

Interview: Natalie Schneider/AHM

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