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21.05.2010 Das Publikum war restlos hin und weg

Porträt des Monats: Aziza Mustafa Zadeh Jazz Trio - beeindruckender Auftritt in Wiesbaden

von: Andrea Bartsch - mit 7 Bildern

Aziza Mustafa Zadeh – die Verwandlungskunst dieser Stimme ist phänomenal: Zart oder eisern, melancholisch oder schmeichelnd, immer von instrumentaler Präzision. Ihre virtuose Technik am Klavier wie auch ihre perfekt ausgebildete Stimme setzen ihr keine Grenzen, sie erlauben diesem fabelhaften Feenwesen eine wundersame musikalische Welt- und Zeitreise.

Kaum eine Gattung, die bei ihr nicht aufblitzt: die Orientalik ihrer Heimat, der klassische Jazz, die große Literatur des Klaviers und die Welt der italienischen Oper. Wahnwitziger Scat-Gesang folgt sekundenschnell auf Opernarien oder traumhaft gehauchte Balladen. Spielerisch verbindet sie Jazz mit Klassik.

Aziza Mustafa-Zadeh besitzt die Gabe, daraus einen dramaturgisch exzellent aufbereiteten Abend des Ungewöhnlichen zu gestalten, und sie selbst erscheint dabei so ungewöhnlich und unvergleichbar wie ihr Konzertprogramm.

Aziza Mustafa Zadeh wurde in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku geboren. Ihre Eltern waren beide Musiker. Ihr Vater Vagif Mustafa Zadeh war Pianist und Komponist und wurde dadurch berühmt, dass er Jazz und Mugam, die traditionelle Musik Aserbaidschans, miteinander verschmolz.

Seine Frau Eliza Mustafa Zadeh war eine klassisch ausgebildete Sängerin aus Georgien. Schon als Kind erhielt Aziza klassischen Klavierunterricht, spielte Bach und Chopin, entdeckte aber schon bald die Lust an der virtuosen Jazz-Improvisation. Im Alter von 17 Jahren gewann Aziza Mustafa Zadeh den Thelonious-Monk-Klavierwettbewerb in Washington.

Etwa zur selben Zeit zog sie mit ihrer Mutter nach Deutschland und begann ihren vom klassischen Jazz und der traditionellen aserbaidschanischen Mugam-Musik inspirierten Stil zu entwickeln. 1991 erschien ihr erstes Album ‚Aziza Mustafa Zadeh’.


Für ihr zweites Album ‚Always’ wurde sie mit dem ‚ECHO’-Preis und dem ‚Jazz-Award’ des Deutschen Phonoverbandes ausgezeichnet. Mit renommierten Jazzmusikern wie dem Gitarristen Al Di Meola, dem Saxophonisten Bill Evans und dem Bassisten Stanley Clarke produzierte die Künstlerin 1995 das Album ‚Dance of Fire’.

Live-Konzerte u.a. in Stuttgart, Frankfurt, Wiesbaden (Internationale Maifestspiele 2006), Zürich, Paris, London, Tel Aviv und Istanbul haben sie zu einer international gefragten Jazz-Musikerin gemacht.

Es folgten die Alben ‚Seventh Truth’ (1996), ‚Jazziza’ (1997), ‚Shamans’ (2002) und ‚Opera Jazz’ (2006).

Das Publikum war restlos hin und weg.
(Neue Rottweiler Zeitung)

Ein Star der Weltmusik.
(KulturKreis Kassel)

  • 1991: Aziza Mustafa Zadeh (Sony Music)
  • 1993: Always (Sony Music) - mit John Patitucci (Bass) und Dave Weckl (Schlagzeug), erhielt den ECHO und Jazz Award des Deutschen Phonoverbands
  • 1995: Dance Of Fire (Sony Music) - mit Al di Meola (Gitarre), Stanley Clarke (Bass), Omar Hakim (Schlagzeug; ehem. Weather Report), Bill Evans (Saxophon) u. a.
  • 1996: Seventh Truth (Sony Music)
  • 1997: Jazziza (Sony Music) - enthält neben eigenen Kompositionen zahlreiche Jazz-Standards wie My Funny Valentine und Dave Brubecks Take Five
  • 2000: Inspiration - Colors & Reflections (Columbia/Sony)
  • 2002: Shamans (Decca Records)
  • 2006: Contrasts (Jazziza Records)
  • 2007: Contrasts II - OperaJazz (Jazziza Records)

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http://www.amazon.de/Aziza-Mustafa-Zadeh/dp/B000026G4F

 

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