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Nachrichten aus der großen weiten Welt

19.02.2019 Über 1500 Film- und Pferdefans

GFDK - Kultur und Medien

Am Sonntag, 17.2.2019, feierte der sehnlichst von allen Fans erwartete vierte Teil der beliebten Filmreihe, OSTWIND – ARIS ANKUNFT, eine umjubelte Premiere in einzigartiger Atmosphäre im SHOWPALAST im Pferde-Erlebnispark EQUILALAND. 

Über 1500 Film- und Pferdefans ließen es sich nicht nehmen, das neue Abenteuer von Ostwind, Mika und Ari auf der großen Leinwand zu sehen. Lautstark hießen die Premierengäste Cast und Crew am Roten Teppich willkommen.

Regisseurin Theresa von Eltz stellte sich gemeinsam mit ihren Darstellern, den Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton, Co-Produzent Bernd Schiller, Drehbuchautorin Lea Schmidbauer sowie der Pferdetrainerin Kenzie Dysli dem Blitzlichtgewitter der Fotografen.

Hanna Binke, Amber Bongard, Marvin Linke, Nina Kronjäger, Henriette Morawe und Cornelia Froboess wurden vom Publikum ebenso herzlich in Empfang genommen wie die Neuzugänge im Ostwind-Team Luna Paiano, Lili Epply und Sabin Tambrea

Mit von der Partie war diesmal auch der tierische Hauptdarsteller: James – der in allen OSTWIND-Filmen den berühmten schwarzen Hengst Ostwind darstellt – präsentierte sich als Überraschung gemeinsam mit den Hauptdarstellerinnen Luna Paiano und Hanna Binke von seiner besten Seite und begeisterte nicht nur die Fans, sondern auch die anwesenden Medien und Fotografen. 

Auch die Bühnenpräsentation nach dem Film stand ganz im Zeichen der Pferde: Als krönender Abschluss eines spektakulären Premierennachmittags versetzte eine atemberaubende Equila-Showeinlage mit insgesamt 16 Pferden und Artisten das Publikum ins Staunen. 

Seit der Premiere von EQUILA begeisterte das Stück und der umliegende Pferde-Erlebnispark mehr als 300.000 Besucher. 

Die SamFilm-Produktion OSTWIND – ARIS ANKUNFT entstand in Co-Produktion mit Constantin Film und Alias Entertainment und wurde gefördert von HessenFilm und Medien, FFF Bayern, MBB, FFHSH, FFA, und DFFF.

Darsteller: Luna Paiano, Hanna Binke, Marvin Linke, Amber Bongard, Tilo Prückner, Cornelia Froboess, Lili Epply, Sabin Tambrea, Meret Becker, Nina Kronjäger u.v.a.
Drehbuch: Lea Schmidbauer
Regie: Theresa von Eltz
Produzenten: Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton (SamFilm GmbH)
Co-Produzenten: Martin Moszkowicz (Constantin Film), Bernd Schiller (Alias Entertainment)

Kinostart: 28. Februar 2019 im Verleih der Constantin Film

 

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19.02.2019 Das Publikum hatte abgestimmt

GFDK - Kultur und Medien

Nachtrag zur Berinale 2019 - Das Publikum hatte abgestimmt: Der 21. Panorama Publikums-Preis für den besten Spielfilm geht an 37 Seconds. Bei den Panorama Dokumenten gewinnt Talking About Trees. Der Preis wird von der Berlinale-Sektion Panorama gemeinsam mit radioeins und dem rbb Fernsehen (Rundfunk Berlin-Brandenburg) verliehen.

Die 23-jährige Yuma sitzt wegen einer Zerebralparese im Rollstuhl, einen Zeichenstift kann die Manga-Künstlerin aber halten. Auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben, weg von der überbehütenden Mutter, stolpert sie über Manga-Pornos.

Die Regisseurin HIKARI studierte Film- und Fernsehproduktion an der University of Southern California in Los Angeles. Mit ihren Kurzfilmen hat sie auf Festivals zahlreiche Preise gewonnen. 37 Seconds ist ihr Langfilmdebüt.

Beim Versuch, im Sudan ein altes Kino wiederzubeleben, stoßen in Talking About Trees vier Freunde auf unüberwindbare Widerstände.

Der Film, in dessen Zentrum die Geschichte des sudanesischen Kinos steht, wirft auch ein Licht auf die momentane Situation in dem krisengeschüttelten Land. Suhaib Gasmelbari wurde 1979 im Sudan geboren und lebte dort bis zum Alter von 16 Jahren.

Er studierte Film an der Universität Paris 8 und arbeitete als freiberuflicher Kameramann und Editor für Al Qarra, Al Jazeera und France 24. Als Regisseur und Drehbuchautor realisierte er mehrere fiktionale und dokumentarische Kurzfilme. Talking About Trees ist sein Langfilmdebüt.

Die offizielle Preisverleihung fand am Berlinale Publikumstag, Sonntag, 17. Februar, um 17:00 Uhr im CinemaxX 7 am Potsdamer Platz statt.

Die Preise übergeben Martina Zöllner (rbb Fernsehen, Programm-bereichsleiterin für Dokumentationen und Fiktion) sowie Robert Skuppin (radioeins Programmchef). Knut Elstermann, radioeins-Filmexperte, führt gemeinsam mit Panorama-Leiterin Paz Lázaro und Co-Kurator Michael Stütz durch die Veranstaltung.

Der ausgezeichnete Dokumentarfilm wird direkt im Anschluss an die Preisverleihung gezeigt, der Spielfilm Preisträger um 20.00 Uhr, ebenfalls im CinemaxX 7.

Der Panorama Publikums-Preis wird seit 1999 verliehen. Seit 2011 wird sowohl der beste Spielfilm als auch der beste Dokumentarfilm geehrt.

Während der Berlinale werden alle Kinobesucher*innen aufgerufen, per Stimmkarte die Filme der Sektion Panorama zu bewerten. Insgesamt wurden 29.000 Stimmen abgegeben und ausgewertet.

Das Panorama präsentierte in diesem Jahr 45 Langfilme aus 38 Ländern, davon 15 in der Reihe Panorama Dokumente.

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19.02.2019 Filmfestspiele Berlin 2019

GFDK - Kultur und Medien

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind erfolgreich zu Ende gegangen. Zum Publikumstag am 17. Februar strömten noch einmal zahlreiche Zuschauer*innen in die Kinos, um Festivalhighlights aus allen Sektionen zu erleben.

Mit rund 335.000 verkauften Tickets - d.h. einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr - und einem vielseitigen Programm war die Berlinale 2019 wieder ein großer Publikumserfolg, dessen Höhepunkt die feierliche Preisverleihung am 16. Februar im Berlinale Palast bildete.

Bei der emotionalen Abschlussgala wurde Synonymes (Synonyme) von Nadav Lapid mit dem Goldenen Bären für den Besten Film ausgezeichnet. Während der zehn Festivaltage wurde der Goldene Ehrenbär an die Schauspielerin Charlotte Rampling verliehen und die Berlinale Kamera an die Regisseurin Agnès Varda, die Produzentin Sandra Schulberg, den Regisseur Herrmann Zschoche und den langjährigen Leiter der Sektion Panorama Wieland Speck.

Mit der Berlinale 2019 nimmt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick nach 18 Jahren Festivalleitung Abschied. Die Bilanz dieser Zeit: knapp fünf Millionen verkaufte Tickets, rund 7000 Filme im Programm und 164 Bärenpreise.

Dieter Kosslick hat die Berlinale und den zugehörigen European Film Market (EFM) von 2002 bis 2019 stetig weiterentwickelt.           

Zu den vielen Neuerungen von Dieter Kosslick gehören unter anderem die Gründung der Sektion Perspektive Deutsches Kino, des Berlinale Special mit dem Programm Berlinale Series sowie der Sonderreihen Kulinarisches Kino, Berlinale Goes Kiez und NATIVe. Ins Leben gerufen hat er außerdem neue Initiativen wie Berlinale Talents, den World Cinema Fund sowie den Berlinale Co-Production Market.

Unter Dieter Kosslicks Leitung hat sich die Berlinale als weltweit größtes Publikumsfestival etabliert und ihr gesellschaftskritisches Profil geschärft. Dabei ist das Festival gewachsen und hat neue Zielgruppen erschlossen.

2019 zog das Programm rund 22.000 akkreditierte Fachbesucher*innen aus 135 Ländern an.
Wie immer wurde Filmkunst in all ihren Facetten, Formaten und Genres gezeigt und der Diskurs über Kino, Kunst und Branche geführt.

Auch der European Film Market zieht eine positive Bilanz für den diesjährigen Markt mit starken Besucher*innen- und Aussteller*innenzahlen in den EFM Locations Gropius Bau und Marriott Hotel.

Über 550 Aussteller*innen aus 67 Ländern – darunter erstmalig Usbekistan - präsentierten sich an fast 200 Ständen den Teilnehmer*innen aus 111 Ländern. Von den 730 in über 1.000 Marketscreenings gezeigten Filmen erlebten rund 600 ihre Marktpremiere.

Die zahlreichen zukunftsorientierten Initiativen des EFM wie „EFM Horizon" wurden von den Besucher*innen sehr gut angenommen.

Der „Berlinale Africa Hub” bot dem vielfältigen afrikanischen Filmschaffen eine Plattform. Die „Drama Series Days” lieferten im stets vollbesetzten Zoo Palast Einblicke in aktuelle und kommende Projekte auf dem internationalen Serienmarkt sowie in die Strategien und Pläne der wichtigsten Marktteilnehmer*innen.

Und auch „Norway in Focus", mit eigens errichtetem „Norway House" gegenüber dem Gropius Bau positioniert, fand großen Zuspruch beim Publikum.

Der Berlinale Co-Production Market hat mit 1.500 individuell geplanten Meetings wieder vielversprechende Filmprojekte auf dem Weg zur Realisierung unterstützt und konnte sich gleichzeitig über die Premieren von drei Filmen im Berlinale-Programm freuen, die in den vorigen Jahren beim Co-Production Market vorgestellt wurden.

Beim diesjährigen World Cinema Fund Day ging es um die Situation der Filmindustrie in Brasilien vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Veränderungen. Ein weiteres Panel war dem Thema Audience Building und Audience Design gewidmet.

Dabei ging es um Strategien, mit denen Filme zukünftig Zuschauer*innen erreichen können und die Rolle, die der WCF dabei spielen kann. Im Festivalprogramm wurden in diesem Jahr sechs WCF-geförderte Filme gezeigt.         

Offenheit, Kollaboration und Dialog auf Augenhöhe: Bei Berlinale Talents traten Filmschaffende aus dem Berlinale-Programm und den Jurys wie Charlotte Rampling, André Téchiné, David Lowery, James Schamus, Joanna Hogg, Guy Nattiv, Adina Pintilie und Roberto Saviano in einen Austausch mit 250 Talenten und tausenden Besucher*innen.

Besonders die Talente aus 77 Ländern zeigten sich begeistert, über Grenzen hinweg neue Impulse für ihre Arbeit zu finden und damit Teil des großen Berlinale Talents-Netzwerkes zu werden.

Zum Thema Geschlechtergerechtigkeit hat die Berlinale 2019 ihre seit 2004 bestehende Erfassung der Geschlechterverhältnisse im Programm erweitert und erstmals ein umfassendes Dossier erstellt.

Zudem unterzeichnete Berlinale-Direktor Dieter Kosslick während des Festivals die Selbstverpflichtung „5050x2020“ zum Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit auf dem Festival und im Markt.

Die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 20. Februar bis 1. März 2020 statt.

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18.02.2019

GFDK - Kultur und Medien

„Eine Stadt ohne Jazz ist wie eine Suppe ohne Salz“, findet Peter Baumgärtner, leidenschaftlicher Jazzdrummer und erfolgreicher Festivalmacher. Zusammen mit Konzertveranstalter Eckart Pressler, Sponsoren-Partnern sowie Förderern und Freunden organisiert er die Veranstaltung Mercator Jazz, die in diesem Jahr in die dritte Runde geht:

Dazu holen sie eine echte Trommler-Legende in den Pott: Trilok Gurtu, virtuoser Ausnahmemusiker indischer Herkunft, gastiert am Donnerstag, dem 14. März 2019, in der Mercatorhalle an der Landfermannstraße 6 in Duisburg. Das sollte man nicht verpassen.

Für Trilok Gurtu ist Jazz eine universelle Sprache, die überall auf der Welt verstanden und gesprochen wird“, erklärt Eckart Pressler, und Peter Baumgärtner ergänzt: „Er ist ein Percussion-Poet, dem es auf unnachahmlich virtuose Weise gelingt, Genregrenzen zu überwinden und das Publikum in seinen Bann zu ziehen.“

Der indische Perkussionist und Sänger Gurtu wurde vor allem als Vermittler zwischen indischen und westlichen Musik-Traditionen berühmt.

Über einen Auftritt von Trilok Gurtu im vergangenen Jahr schrieb die Hannoversche Allgemeine: „Er trommelt mit Plastikrohren, mit Fingernägeln, mit Schellenbändern. Lässt die Tablas singen. Wedelt mit einem zylindrischen Gerät vor dem Mikro herum und wir hören den dampfenden indischen Dschungel.

Taucht Gongs in den Eimer, der voller Wasser ist, sodass sich der Ton verschiebt und der Gong gurgelt. Trommelt auf dem Eimer, sodass die Tropfen im Rhythmus ins Scheinwerferlicht steigen und wieder zurückfallen. Man hört sie wirklich fallen. Trilok Gurtu kann mit Wasser trommeln. Er ist ein Zauberer.“

Übrigens: Im Londoner Hyde Park spielte er zum 50. Thronjubiläum von Königin Elisabeth II. und in Bombay zum 70. Jubiläum des BBC World Service.

Seine hochkarätigen Mitstreiter in Duisburg sind Frederik Köster an der Trompete, der Pianist und Keyboarder Xaver Fischer sowie Jonathan Ihlenfeld Cuniado am Bass.

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17.02.2019 Förderpreise Berlinale Talents

GFDK - Kultur und Medien

Die beiden Kompagnon-Förderpreise Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino gehen an Ana-Felicia Scutelnicu sowie an Julian Pörksen.

Gestern, am Abschlussabend der Perspektive Deutsches Kino, wurden erneut die Kompagnon-Förderpreise verliehen. Sie wurden jeweils für ein neues Projekt an eine*n Autor*in und/oder Regisseur*in von Berlinale Talents 2019 sowie an eine*n Regisseur*in des Jahrgangs 2018 der Perspektive Deutsches Kino vergeben. Die Preise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Mit dem Kompagnon-Förderpreis möchten Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino in Deutschland lebende Regisseur*innen und Drehbuchautor*innen nachhaltig bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Auszeichnung bietet neben dem Stipendium auch ein Mentoring-Programm mit berufsbegleitenden Coachings zur Stärkung der persönlichen Handschrift und zur Vernetzung in der Branche.

„Die Anerkennung als solche war die größte Unterstützung — allein die Tatsache, dass jemand daran glaubt, dass dein Film großes Potential hat“, sagt Filmemacher Jide Tom Akinleminu, der im letzten Jahr einen der beiden Kompagnon-Förderpreise erhalten hat.

(Mehr über Jide Tom Akinleminu und sein Projekt When a Farm Goes Aflame, the Flakes Fly Home to Bear the Tale sowie den Kompagnon selbst können Sie hier im Interview nachlesen.)

In diesem Jahr entschieden sich die Juror*innen Andrea Hohnen, Jerry Hoffmann und Trini Götze für die Treatments Transit Times von Ana-Felicia Scutelnicu (Berlinale Talents 2019) und To Be Continued von Julian Pörksen (Perspektive Deutsches Kino 2018).

Projekt Transit Times von Ana-Felicia Scutelnicu — die Begründung der Jury im Wortlaut:

Moldawien, Anfang der 1990er Jahre, postsowjetischer Umbruch: Eine Familie erlebt den Zerfall aller vertrauten Strukturen und die zunehmend verzweifelten Überlebensstrategien der starken Mutter helfen irgendwann nicht mehr.

Transit Times richtet den Blick auf Menschen, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen. Die visuelle Kraft von Ana-Felicia Scutelnicus bisherigen Filmen lässt uns darauf vertrauen, dass auch dieses Projekt ihre ganz eigene, sinnliche und poetische Handschrift tragen wird.

Projekt To Be Continued von Julian Pörksen — die Begründung der Jury im Wortlaut:

Am Sterbebett der Matriarchin erfahren ihre erwachsenen Kinder von ihrem Plan, sich einfrieren zu lassen. Es entspinnt sich am Totenbett eine zärtlich beobachtete Familienkrise als schwarzhumorige, surreale Groteske.

Aus seinen künstlerischen Erfahrungen zwischen Theater und Film entwickelt Julian Pörksen einen eigenwilligen Figurenkosmos, der uns auf einen individuellen und besonderen Film hoffen lässt.

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17.02.2019 Kompass-Perspektive-Preis

GFDK - Kultur und Medien

Der Kompass-Perspektive-Preis für den besten Film des Programms geht an Maryam Zaree für den Film Born in Evin. Herzlichen Glückwunsch!

Am Abschlussabend der Perspektive Deutsches Kino haben die Juror*innen Trini Götze, Jerry Hoffmann und Andrea Hohnen den Kompass-Perspektive-Preis 2019 für den besten Film vergeben. Die Auszeichnung geht an den Film Born in Evin von Maryam Zaree.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal verliehen. Als Trophäe bekam die Regisseurin einen Kompass überreicht, der ihr symbolisch Orientierung geben und die Richtung weisen soll.

Die Jurymitglieder sichteten während der Festivaltage alle zwölf Beiträge des Wettbewerbs der Sektion Perspektive Deutsches Kino und entschieden sich nach intensiver Diskussion für ihren Favoriten.

„Wir freuen uns sehr, einen Film auszeichnen zu dürfen, der alle Jurymitglieder gleichermaßen berührt und beeindruckt hat. Es ist ein wichtiger, ein ebenso persönlicher wie politischer Film, und wir wünschen uns sehr, dass diese kämpferische Filmemacherin uns noch auf viele weitere Reisen mitnimmt!“, begründeten die Jurymitglieder ihre Entscheidung.

Jurybegründung für Born in Evin im Wortlaut:

„In Born in Evin begleiten wir Maryam Zaree auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, einem grausamen Kapitel der iranischen Geschichte.

Aufrichtig, mutig, entschieden und berührend sucht die Filmemacherin unerbittlich nach Antworten auf bisher nicht gestellte Fragen und zieht uns dabei immer tiefer in ihre Geschichte und zu einem kollektiven blinden Fleck.

Sie steht unerschrocken auf und übernimmt die Verantwortung für eine ganze Generation, das Schweigen zu brechen.“

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17.02.2019 Preise für Politische Bildung

GFDK - Kultur und Medien

Die Mitglieder der Jugendjury Generation 14plus – Theodor Bittner Rosser, Christian Däbritz, Johanna Deventer, Pauline Rebmann, Avesta Schiefer, Alanza Clarice Leigh Lovejoy Schmidt, Janek Sommerfeldt - vergeben die folgenden Preise:

Gläserner Bär für den Besten Film:

Hölmö nuori sydän (Stupid Young Heart)
von Selma Vilhunen, Finnland / Niederlande / Schweden
Der Film greift Themen auf, die vor allem für unsere Altersklasse von großer Relevanz sind. Er ergründet Motivationen des aktuellen politischen Rechtsruckes und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft.

Durch die Kombination aus Humor, Ernsthaftigkeit und Emotionen erzählt dieser Film die Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die in ihrem Leben wenig Konstanten haben. Das radikale Erwachsenwerden der Protagonist*innen wird stets von der Auseinandersetzung mit Rassismus und der Suche nach Identität überschattet.

Lobende Erwähnung: We Are Little Zombies

von Makoto Nagahisa, Japan

In diesem Film widersetzen sich diverse Kameraperspektiven und Schnittfolgen den Erzählkonventionen. Surreale und reale Bilder überschneiden sich in diesem Kunstwerk. Mit dem Voranschreiten der Handlung erreichen die Figuren ein neues Level. Soundeffekte, Musik und visuelle Elemente unterstützen die videospielartige Struktur. Mit der Lobenden Erwähnung zeichnen wir einen Film mit einem außergewöhnlichen Wiedererkennungswert aus.

Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm:

Tattoo

von Farhad Delaram, Iran

Unser Gewinnerfilm setzt sich mit Themen wie Unterdrückung, Sexismus, Machtverhältnissen, sexueller Belästigung und Vorurteilen auseinander. Durch eine kontrastreiche Farbgebung wird trotz der ruhigen Grundstimmung eine angespannte Atmosphäre aufgebaut, die beachtenswerte Nutzung des quadratischen Formates verstärkt die Bedrängung der Hauptdarstellerin. Wenn am Ende des Films alles dunkel wird, ist klar, dass die Protagonistin eine Entscheidung von Bedeutung zu treffen hat.

Lobende Erwähnung: Four Quartets

von Marco Alessi, Großbritannien

Der Einsatz pulsierender Farben und die mitreißende Musik führen uns in einen traumartigen Flow. Dieser wird durch die Verschränkung verschiedener Erlebnisse und Erinnerungen verstärkt. Mit wenigen Worten und expressiven Bewegungen des Protagonisten baut sich eine Identifikation auf. Dieser Kurzfilm lässt auf vielfältige Weise Liebe, Freundschaft und Identitätsfindung erfahren.

Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation 14plus – Nanouk Leopold, Pascal Plante, Maria Solrun vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den Besten Film, im Wert von 7.500 Euro, gestiftet von der Bundeszentrale für Politische Bildung:

Beol-sae (House of Hummingbird)
von Kim Bo-ra, Republik Korea

Kim Bo-ras Beol-sae (House of Hummingbird) ist ein Erstlingsfilm, der durch die Reife einer unbeirrbaren Künstlerin besticht. Dieser kraftvolle Film ist das wundervoll gestaltete Portrait eines jungen Mädchens, das seinen Platz in einer dysfunktionalen Familie zu finden versucht. Der präzise kinematografische Stil ist zugleich subtil zurückhaltend und überaus bewegend.

Lobende Erwähnung: Bulbul Can Sing
von Rima Das, Indien

Die indische Filmemacherin Rima Das hat als Autorin, Regisseurin, Produzentin, Cutterin und in vielen weiteren Funktionen (!) einen lyrischen, authentischen und berührenden Film geschaffen. Zusammen mit den jungen Charakteren erleben wir den überwältigenden Verlust von Unschuld in einer unterdrückten Gesellschaft.

Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation 14plus für den Besten Kurzfilm, im Wert von 2.500 Euro, gestiftet von der Bundeszentrale für Politische Bildung:

Liberty

von Faren Humes, USA

Ein kraftvoller Film, der mit seiner Bildlichkeit das Publikum in die Welt der Trauer, Hoffnung und Freundschaft von Mädchen in einer schwarzen Community in Miami lockt. Auf äußerst schöne Art und Weise werden Szenen und Charaktere kreiert und ein beeindruckender Sinn für Rhythmus und Schnitt bewiesen.

Lobende Erwähnung: Sœurs Jarariju (The Jarariju Sisters)

von Jorge Cadena, Schweiz

Sœurs Jarariju (The Jarariju Sisters) ist ein panoramaartiges Filmerlebnis. Jorge Cadena führt uns auf feinsinnige Art und Weise in eine von Kohleminen zerstörte Landschaft, wo zwei jugendliche Mädchen im Begriff sind, alles hinter sich zu lassen, auf der Suche nach einem besseren Leben. Der Film nähert sich dem Thema mit Respekt und großem visuellem Tiefgang.

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16.02.2019 Tierquälerei im Zoo von Gaza

GFDK - Kultur und Medien

Die guten und schlechten Nachrichten aus der Tierwelt reißen nicht ab. Zuletzt hatten wir eine schöne Geschichte zu erzählen. Bären im Glück - Neues Zuhause - Meimo und Amelia im Arosa Bärenland in die Schweiz überführt, war unser Titel. Heute haben wir leider nichts gutes zu vermelden.

Tierquälerei im Zoo von Gaza

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zeigt sich schockiert über Aufnahmen aus einem Zoo im Gazastreifen. Im Rafah-Zoo wurden einer jungen Löwin Ende Januar mit einer Gartenschere die Krallen entfernt. Grund für die brutale Prozedur: Der Zoobesitzer lässt Besucher mit der 14 Monate alten Löwin spielen.

Die fehlenden Krallen sollen das Verletzungsrisiko reduzieren. VIER PFOTEN verurteilt den Eingriff aufs Schärfste und fordert die Schließung des Zoos, in dem über 40 weitere Tiere in katastrophalen Umständen gehalten werden. Die Tierschutzorganisation hat bereits Gespräche mit den verantwortlichen Behörden aufgenommen.

Tierarzt Dr. Amir Khalil von VIER PFOTEN: „Krallen sind die Finger und Zehen für Löwen. Ihre Entfernung ist Tierquälerei und weltweit verboten. Die brutale Prozedur wird oft mit der Amputation aller Finger eines Menschen bis zum ersten Knöchel verglichen.

Wir sind schockiert, dass der Besitzer des Rafah-Zoos diesen Eingriff erlaubt hat. Natürliches Verhalten, wie das Fassen von Nahrung oder klettern, ist für die Tiere nun kaum noch möglich.

Auch die Beweggründe sind erschütternd, denn ein Löwe ist ein für Menschen gefährliches Raubtier und kein Spielkamerad. Der Zoobesitzer geht fahrlässig mit den Leben von Menschen und Tieren um. Wir fordern deshalb die verantwortlichen Behörden auf, den Zoo zu schließen und artgemäße Lösungen für die Tiere zu finden. VIER PFOTEN ist bereit zu helfen.“

Rafah Zoo: Über 40 Tiere leiden

Der Zoo in Rafah wurde 1999 eröffnet und liegt südlich im Gazastreifen an der ägyptischen Grenze. Von dort werden durch unterirdische Tunnel immer wieder Wildtiere nach und aus Gaza geschmuggelt. Viele der Tiere kamen seit der Eröffnung des Zoos bei Raketenangriffen und Kriegsgefechten ums Leben.

Einige von ihnen sind nach wie vor ausgestopft im Rafah-Zoo ausgestellt. Aktuell leben im Zoo 49 Tiere in engen und desolaten Käfigen, unter anderem fünf Löwen, eine Hyäne, mehrere Affen, Wölfe, Emus, Katzen, Hunde und exotische Vögel.

Die schlechten Haltungsbedingungen, mangelnde Nahrung und fehlende medizinische Betreuung haben ihre Spuren an den Tieren hinterlassen. Zuletzt war der Zoo Anfang des Jahres in den Schlagzeilen, nachdem vier Löwenwelpen erfroren sind.

VIER PFOTEN: Zahlreiche Einsätze in Gaza

Seit 2014 ist VIER PFOTEN in Gaza aktiv. Die Tierschutzorganisation hat bereits zwei Zoos – den Al-Bisan Zoo und den Khan Younis Zoo – in der Region evakuiert und geschlossen. Die ehemaligen Zoobewohner wurden in VIER PFOTEN eigene Tierschutzzentren überstellt.

Auch der Zoo in Rafah ist für die internationale Tierschutzorganisation kein Unbekannter. 2015 verkaufte der Zoobesitzer zwei Löwenwelpen an einen Einheimischen, der sie seinen Enkeln schenkte. Fotos der beiden Löwen inmitten eines Flüchtlingslagers gingen um die Welt. VIER PFOTEN konfiszierte die Tiere und brachte sie in ihr Tierschutzzentrum in Jordanien.

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14.02.2019 neues Zuhause in den Schweizer Alpen

GFDK - Kultur und Medien

Bären im Glück - Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat zwei der letzten Restaurant-Bären aus Albanien erfolgreich in das Arosa Bärenland in die Schweiz überführt. Die beiden 13-jährigen Bären verbrachten ihr bisheriges Leben in einem privaten Mini-Zoo eines Restaurants in Albanien.

Nach vier Tagen und 2.436 zurückgelegten Kilometern durch fünf Länder sind die beiden Bären wohlbehalten im Arosa Bärenland angekommen. Mit ihrer Ankunft erhielten die Bären auch ihre Namen: Meimo und Amelia leisten Bär Napa nun Gesellschaft in den schneebedeckten Schweizer Alpen.

Begleitet wurden Meimo und Amelia von einem VIER PFOTEN Team sowie Vertretern des Arosa Bärenland, den Arosa Bergbahnen und dem Tierarzt Dr. Frank Göritz vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).

Der Transport startete bereits am Morgen des 29. Januar mit der Betäubung der Bären, damit sie veterinärmedizinisch untersucht und in die Transportkisten verladen werden konnten. Das circa 60 Quadratmeter große Gehege, in dem die beiden lebten, wurde zerstört.

Der Restaurantbesitzer will wegen der nicht-artgemäßen Bedingungen keine Tiere mehr halten. Als die Bären wieder wach waren, startete die Reise ihres Lebens: von Albanien über Mazedonien nach Griechenland und anschließend mit der Fähre nach Italien. In Italien angekommen ging die Reise weiter in die Schweiz und schließlich hoch nach Arosa.

Ausblick: Wie wird es weitergehen?

Der ehemalige serbische Zirkusbär Napa lebt seit Juli 2018 als erster Bewohner im Arosa Bärenland. Er staunte nicht schlecht, als plötzlich zwei neue Nachbarn vor seiner Tür standen. Neugierig beobachtete er die Ankunft von seinem abgetrennten Bereich des Geheges aus und ließ seine Artgenossen keine Sekunde aus den Augen.

Napa und die beiden Neuankömmlinge werden nun die Möglichkeit haben, sich durch den Zaun zu beschnuppern. Meimo und Amelia werden im Innengehege ihre Eingewöhnungsphase haben, da aufgrund der aktuellen Schneehöhe das Außengehege bis auf weiteres geschlossen ist.

Das Team vom Arosa Bärenland ist optimistisch, dass die beiden gesunden und wohlgenährten Neuankömmlinge in wenigen Tagen auch die Winterruhe antreten werden. Der wissenschaftliche Leiter Hans Schmid basiert diese Hoffnung auf dem festgelegten Futterkonzept:

„Wir werden in den ersten Tagen die Futtermenge regelmäßig reduzieren und erwarten, dass die Bären dann ganz natürlich in die Winterruhe gehen“. Im Frühjahr wird die Vergesellschaftung im Außengehege angestrebt, wobei das Arosa Bärenland mit einer Größe von drei Hektar jederzeit viele Rückzugsmöglichkeiten für jeden einzelnen Bären bietet.

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13.02.2019 Gesangswettbewerb Das Lied

GFDK - Kultur und Medien

Die 26-jährige Sopranistin Nikola Hillebrand aus Deutschland ist Siegerin des diesjährigen Internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied“.

Neben einem Preisgeld von 15 000 Euro (gestiftet von der Manfred Lautenschläger-Stiftung) ist der 1. Preis verbunden mit mehreren Konzertauftritten bei renommierten Konzertveranstaltern und Musikfestivals sowie einer professionellen Produktion in einem Rundfunkstudio, ermöglicht durch SWR2.

Der von Gesangslegende Thomas Quasthoff gegründete Gesangswettbewerb zählt zu den wichtigsten weltweit und fand dieses Jahr zum zweiten Mal in Heidelberg statt, unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des „Heidelberger Frühling“.

Den 2. Preis in Höhe von 10 000 Euro teilen sich die 25-jährige Mezzosopranistin Yajie Zhang aus China und der 26-jährige Bariton Konstantin Krimmel aus Deutschland. Konstantin Krimmel erhielt ebenso den Publikumspreis in Höhe von 2 000 Euro.

Der 3. Preis in Höhe von 5 000 Euro ging an den 25-jährigen Bariton Michael Rakotoarivony aus Madagaskar. Den Förderpreis in Höhe von 2 500 Euro (gestiftet vom Freundeskreis Heidelberger Frühling e.V.) erhielt der 26-jährige Bass-Bariton Jeeyoung Lim aus Südkorea.

 Als bester Pianist des Wettbewerbs und mit 5 000 Euro Preisgeld wurde in Abwesenheit der 29-jährige Pianist Matthew Fletcher aus Großbritannien ausgezeichnet.

Albrecht Puhlmann, Intendant der Oper des NTM: »Nikola Hillebrand ist mit ihrem leuchtenden, so ausdrucksstarken wie substanzreichen Sopran ein großer Gewinn im Mannheimer Opernensemble. In vielen Partien – von Monteverdis Poppea über Verdis Gilda bis zu Strauss’ Sophie – überzeugte sie gleichermaßen sängerisch und als Darstellerin, und auch ihre Liederabende begeistern regelmäßig.

Dass sie nun diesen wichtigen Preis gewonnen hat, erfüllt uns am NTM mit Stolz und Freude. Ich gratuliere ihr sehr herzlich dazu und freue mich schon auf die nächste Neuproduktion mit ihr, die Koproduktion von Tanz und Oper ›Sanssouci‹.«

70 junge Sängerinnen und Sänger und 51 Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt hatten sich zur Teilnahme beworben. Davon traten nach einer Vorauswahl 25 Duos aus 21 Nationen in Heidelberg an.

Zur Jury unter Vorsitz von Thomas Quasthoff gehörten die Sopranistinnen Juliane Banse und Charlotte Lehmann, Lied-Pianist Malcolm Martineau, Lied-Professor Richard Stokes, die Künstleragentin Helga Machreich sowie die Intendanten John Gilhooly (Wigmore Hall London) und Thorsten Schmidt (Heidelberger Frühling).

Neben interessiertem Publikum besuchten auch zahlreiche Talentscouts den Wettbewerb, unter anderem vom Festspielhaus Baden-Baden, Schloss Elmau, Musikverein Graz, Hidalgo-Festival München, der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart oder aus der Schweiz, Tschechien und den Niederlanden.

Eine besondere Ehre für alle Mitwirkenden war die Anwesenheit von Martina Killmayer beim Wettbewerbsfinale, der Witwe des Komponisten Wilhelm Killmayer, dessen Lieder zum Wettbewerbsrepertoire gehörten.

Der Livestream des Wettbewerbs verzeichnete mehr als 10 000 Aufrufe. Videoaufzeichnungen aller Wettbewerbsbeiträge sind unter www.das-lied.com zu finden.

Der biennale Gesangswettbewerb „Das Lied“ fand bis 2015 in Berlin statt und hat im Jahr 2017 seine neue Heimat unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des „Heidelberger Frühling“ gefunden, das im Februar 2016 gegründet wurde.

Mit dem Wettbewerb von Thomas Quasthoff beheimatet Heidelberg neben Thomas Hampsons Lied Akademie zwei Nachwuchsförderprojekte von internationaler Strahlkraft. Ziel des Liedzentrums ist es, die Aktualität des Liedes ins Bewusstsein von Künstlern, Veranstaltern und Publikum zu rücken und neue Perspektiven zu eröffnen.

Über die 1. Preisträgerin

Die in München aufgewachsene deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand ist seit der Spielzeit 2016/ 2017 Mitglied im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Im Juli 2017 gab sie ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Azema in Rossinis »Semiramide«. 

Noch während ihres Studiums bei Prof. Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater München gastierte Nikola am Theater Bonn als Belinda in »Dido & Aeneas«, Papagena sowie Königin der Nacht in »Die Zauberflöte« und als Marzelline in einer Neuproduktion von »Fidelio«. 

2015 gab sie ihr Glyndebourne-Debüt als Blondchen in David McVicars Neuproduktion von Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«. In der darauffolgenden Saison wurde sie erneut nach Glyndebourne eingeladen, um die Barbarina zu singen und die Rolle der Susanna in »Le nozze di Figaro« zu covern. 

In ihrer Debütspielzeit wurde sie zur Trägerin des 50. John Christie Awards ernannt. In Mannheim stand sie unter anderem als Adele (»Die Fledermaus«), Sophie (»Der Rosenkavalier«), Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«), Despina (»Così fan tutte«) und Poppea (»L’incoronazione di Poppea«) auf der Bühne.

In der Spielzeit 2018/19 wurde ihr der Arnold-Petersen-Preis verliehen, der jährlich für eine herausragende künstlerische Nachwuchsleistung vergeben wird.

Derzeit ist Nikola Hillebrand am NTM als Marzelline in »Fidelio« (16. Februar), in »Carmina Burana« (10. März), in »Sanssouci« (Premiere am 14. März), im Musiksalon-Abend  »Verfemt« (6. April) sowie in Monteverdis »Marienvesper« (6. Juni) zu erleben.

Christine Diller

 

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