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Nachrichten aus der großen weiten Welt

23.10.2021 Zu sehen sind mehr als 50 Bilder

GFDK - Kultur und Medien

Sylvester Stallone: Retrospektive zum 75. Geburtstag – Osthaus Museum Hagen. „Ein talentierter Mensch ist in jeder Hinsicht talentiert.“ Russisches Sprichwor

Nach verschiedenen Museumsausstellungen in Europa zeigt das Osthaus Museum Hagen anlässlich des 75. Geburtstags von Sylvester Stallone eine umfassende Retrospektive seiner Werke.

Beleuchtet wird das Gesamtwerk von den späten sechziger Jahren bis heute sowie die verschiedenen künstlerischen Phasen des Actionstars. Zu sehen sind mehr als 50 Bilder, darunter Selbstporträts und noch nie zuvor gezeigte frühe Arbeiten.

Stallones Bilder sind einerseits „action-geladen“ und ausdrucksstark wie seine Filme und andererseits feinnervig und vielschichtig in ihren Aussagen. Der kunstaffine Hollywoodstar nutzt kenntnisreich verschiedene Kunstformen wie Surrealismus, Expressionismus und Abstraktion als Ausdrucksformen.

Die Malerei ist seit 55 Jahren ein enger und konstanter Bestandteil der kreativen Ausdrucksformen von Sylvester Stallone, wobei sein künstlerisches Schaffen sein filmisches Schaffen befruchtet und umgekehrt.

Sylvester Stallone: "Das ist es, was ich an der Malerei liebe, sie ist die einzig wahre Kommunikation, die man haben kann. Schreiben kann man manipulieren, Malen ist der schnellste und reinste Übersetzer des Unterbewusstseins. Wenn etwas in einem vorgeht und man auf die Leinwand trifft, ist es schwer, es zu fälschen. Der Künstler auf der Leinwand ist für mich die Nummer eins, wenn es darum geht, seine Gefühle zu vermitteln."

Stallones berühmteste Filmfigur ROCKY entstand lange vor dem Film Script zuerst auf der Leinwand und ist als «Finding Rocky“ von 1975 in der Ausstellung zu sehen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher zweisprachiger Katalog, herausgegeben von Dr. Tayfun Belgin, Direktor Osthaus Museum Hagen

Sylvester Stallone – seine Kunst

Bereits in jungen Jahren entdeckte Stallone die Liebe zur Malerei. Seine frühen Werke, die er mit Mike Stallone signierte, waren sehr experimentell. Aus finanziellen Gründen arbeitete er jedoch als Autor und begann seine Schauspielkarriere. 

In den siebziger Jahren und bis Ende der achtziger Jahre schuf er düstere, ausdrucksstarke Werke, in denen er unter anderem den Tod seiner Managerin und weitere Schicksalsschläge verarbeitete. Zu dieser Zeit arbeitete Stallone vor allem mit illustrativen graphischen Linien und grellen Farben.

1989/90 zeichnete sich ein Wandel ab: Sylvester Stallone beschäftigte sich intensiv mit zeitgenössischer Kunst und studierte Künstler wie Picasso, Gerhard Richter oder Anselm Kiefer.

Er setzte sich mit den abstrakten Werken von Mark Rothko auseinander und entwickelte seinen ganz eigenen Stil. Es entstanden zahlreiche expressionistische Werke, teils als verfremdete Selbst-Porträts, teils auch mit Sprache spielend.

Sylvester Stallone - Jüngste Museumsausstellungen

2013 State Russian Museum St. Petersburg 

2015 Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, Nizza

Sylvester Stallone

Retrospektive zum 75. Geburtstag

4. Dezember - 20. Februar 2022

Osthaus Museum Hagen

Museumsplatz 1

D-58095 Hagen

www.osthausmuseum.de

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22.10.2021 Auszeichnung - Haaß GmbH & Co. KG

GFDK - Kultur und Medien

Kreativ, zukunftsorientiert, digital: Kathrin de Blois, die gemeinsam mit ihrem Bruder Bernd Haaß  das Mönchengladbacher Familienunternehmen Haaß GmbH & Co. KG leitet, nahm beim 6. Tag des Mittelstandes die Auszeichnung “Problemlöser” entgegen.

Damit würdigt die Verlagsgruppe 'markt intern'  - pünktlich zum 50. Jubiläum des Verlags - als Initiator des digitalen Events die Einführung einer eigenen Mitarbeiter-App für den datenschutzkonformen Austausch zwischen den mehr als 55 Mitarbeitern des Handwerksbetriebs sowie die offensive digitale Kompetenz des Unternehmens bei der Einstellung von Auszubildenden.

Gemeinsam – erfolgreich – vor Ort – das Motto des von 'markt intern' initiierten “Tag des Mittelstandes 2021” stand unter dem Eindruck der unternehmerischen Erfahrungen der vergangenen rund eineinhalb Jahre – und der Chancen und Möglichkeiten, die sich Mittelständler daraus für die Zukunft erarbeitet haben.

Ausgestrahlt wurde der in diesem Jahr digitale Event aus dem Produktionsstudio des Düsseldorfer ‘markt intern'-Verlags. Virtuell zugeschaltet waren unter anderem Fachhändler, Fachhandwerker sowie Vertreter von Industrie und Dienstleistung aus ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus. Hans Georg Pauli, Chefredakteur der 'markt intern'-Redaktion “Installation Sanitär/Heizung”, interviewte Kathrin de Blois und überreichte die Urkunde „Problemlöser“.

Bei der Preisverleihung erklärte Kathrin de Blois, die im Studio vor Ort war, dass die Ehrung für ihr Unternehmen Anerkennung und Ansporn zugleich sei. Sie betonte: „Die Mitarbeiter-App gewährleistet die schnelle und sichere interne  Kommunikation unserer Fachkräfte.“ Gerade der Datenschutz sei dem Handwerksunternehmen dabei sehr wichtig. 

Fachkräfte und Auszubildende erreicht Haaß genau dort, wo sie häufig anzutreffen sind - in den Sozialen Medien. Dem Nachwuchsmangel kann so entgegengewirkt werden: In diesem Jahr bereitet der Handwerksbetrieb 16 Azubis auf das Berufsleben vor – davon drei mit Abitur.

Kathrin de Blois: „Hinzu kommt, dass die Jugend sich intensiv für das Klima einsetzt und unsere Branche letztendlich die entsprechenden Produkte, z.B. Solar- und Photovoltaiklanlagen installiert. Hier können junge Menschen aktiv etwas gegen den Klimawandel tun.“

Kathrin de Blois und ihre Bruder Bernd Haaß sehen die Ehrung als Bestätigung ihres innovativen Konzepts, in dem die meisten Arbeitsabläufe digitalisiert sind: Monteure drucken vor Ort die Rechnung aus, Interessierte können im Netz die Kosten für eine neue Heizungsanlage ermitteln.

Und wer ein neues Bad plant, reist bei Haaß mittels 3D-Brille durch seinen zukünftigen Wellness-Tempel. Die Einführung der Mitarbeiter-App ist nun ein weiterer Schritt in Richtung erfolgreiche, digitale Zukunft.

Neben Haaß wurden zwei weitere mittelständische Geschäfte und Betriebe ausgezeichnet, die nachahmenswerte Konzepte gefunden haben, um gemeinsam mit ihren Kunden und Mitarbeitern vor Ort auch in der Pandemie erfolgreich zu bleiben.

Das Unternehmen „Haaß - Sanitär und Heizung“ wurde 1987 von Georg Haaß in Mönchengladbach-Rheydt gegründet. Die Firma beschäftigt heute über 55 Mitarbeiter und bietet ihren Kunden einen umfassenden Service im Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik inklusive Notdienst.

Bernd Haaß, Installateur- und Heizungsbauermeister, verantwortet die technische Geschäftsführung. Kathrin de Blois (geb. Haaß), die in London Wirtschaftswissenschaften studiert hat, verantwortet die kaufmännische Geschäftsleitung des Unternehmens. Weitere Infos unter: https://www.haass-haustechnik.de/

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22.10.2021 Pop-Art Now Das Startup „Artchain Circle“

GFDK - Kultur und Medien

Das Startup „Artchain Circle“ präsentiert "Grafy" in der Barlach Halle K in Hamburg - Es liegt tief in dir selbst, es ist unter deiner Haut. (Grafy)

Spektakuläres Kunst-Event in der Hansestadt: Am Samstag, dem 30. Oktober 2021, eröffnet die Barlach Halle K am Klosterwall 13 die Werkschau  „Unseen“ mit mehr als 40 Arbeiten des jungen Künstlers Grafy. Highlight der Ausstellung: Ein 3,50 x 3,50 m großes, 12-teiliges Werk, das dem Betrachter tief in die Seele zu schauen scheint. 

Farbe, Bewegung, Energie: Der erst 23-jährige Autodidakt Grafy katapultiert Kalligrafie, Pop-Art der Sixties und Urban Street Art ins 21. Jahrhundert – expressiv und hoch emotional. Sein Ziel: Verborgenes sichtbar machen. Sein Credo: Kunst kann man nicht lernen. Sein Fazit: Machen! Sich ein Ziel setzen. Sich weiterentwickeln. Und immer daran festhalten. 

Grafy porträtiert Ikonen der Populärkultur: Amy Winehouse, Jean-Michel Basquiat  und Frida Kahlo. Und natürlich Andy Warhol, den Übervater der Pop-Art. Der hat einmal gesagt: In Allem ist Schönheit, aber nicht jeder sieht sie. Grafy schon.

Vor allem will er aber auch deshalb die Ikonen der Gegenwart und der Zukunft portraitieren, wie zum Beispiel die Models Winnie Harlow und Shaun Ross. Die beiden  verbindet nicht nur die Arbeit in der Fashion-Branche, sondern auch ihr Mangel an Melanin.

Bei Winnie Harlow führt der Pigmentmangel, auch Vitiligo genannt, zu weißen Stellen im Gesicht und auf ihrem Körper. Shaun Ross ist es gelungen, sich mit seiner komplett pigmentfreien Haut in der Modelbranche durchzusetzen.

Grafy möchte mit diesen Werken die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Menschen und der Menschheit aufzeigen: Er ergänzt und betont das fehlende Pigment mit seinen Farbpigmenten. Grafy: „Schönheit liegt auch im Anderssein.“

Seine verfremdeten Akte: Eine Hommage an die Schönheit des weiblichen Körpers. Mutig für einen Künstler der Generation „me too“. Und konsequent. Denn Grafy weiß ganz genau: Tabus sind der Tod von Kunst.

Der junge Künstler kombiniert unterschiedlichste Materialien und Techniken, bricht Grenzen auf. Sein grellrot geschminkter Mund auf Holz ist pure Sinnlichkeit. 

Er betont: „Wahre Gefühle kennen mehr als nur Leinwand oder Papier. Sie fließen durch den Raum, durch unseren Körper, über unsere Haut.“

Eine aufregende Erfahrung

Grafy: „Unseen“

30. 10. Geladene Gäste 

31.10. Public Opening Eintritt frei 

01.11.- 7. 11. 2021 12:00-18:00 Uhr

Barlach Halle K

Klosterwall 13

20095 Hamburg

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21.10.2021 Musik-Legende und Ikone

GFDK - Kultur und Medien

Der Grandseigneur der Unterhaltung hat einen ganz besonderen Coup geplant: Anlässlich seines 70. Geburtstages im nächsten Jahr wird Roland Kaiser ab Oktober 2022 auf große Geburtstagstournee gehen und diese bis ins Jahr 2023 fortsetzen.

Von seiner fantastischen Live-Band begleitet, wird er im Rahmen der Tour in 30 Städten in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz Halt machen, um mit seinen Fans seinen runden Geburtstag zu feiern.

Eine Einladung, die man nicht ausschlagen kann, denn eines steht außer Frage: Roland Kaiser ist Kult. Dabei sind es nicht nur seine Songs mit den für ihn typischen verwegenen, zweideutigen Texten und einem stets zeitgemäßen Sound, die das Publikum so inbrünstig lieben, sondern vor allem auch die Authentizität, seine einzigartige Ausstrahlung und Stilsicherheit, mit der er es versteht, auch völlig neue Generationen von Fans zu begeistern.

Kaum ein deutscher Künstler blickt auf eine derart erfolgreiche, schillernde und über so viele Jahrzehnte beständige Karriere zurück wie er. Er ist eine deutsche Musik-Ikone, ein für die Bühne geborener Entertainer und absoluter Publikumsliebling – schlichtweg eine lebende Legende.

Roland Kaiser, der mit seiner nicht enden wollenden Neugier und ungeheuren Lust dem Leben jeden Tag aufs Neue begegnet - bereit, es in all seinen Facetten zu lieben – was es ihm auch immer bringt - getreu seines Lebensmottos „Schau‘ immer nach vorn und lebe im Jetzt!“. Mutig, unerschrocken und ausgestattet mit einer großen Portion Optimismus.

Der 70. Geburtstag ist eine gute Gelegenheit, einen kleinen Blick zurückzuwerfen – zurück auf eine mittlerweile über 47 Jahre andauernde Bühnen-Karriere, auf fast 100 Millionen verkaufter Schallplatten und einer unglaublichen Anzahl an Hits, die heute mehr als drei Generationen begeistern.

Doch der im Berliner Wedding geborene und dort auch aufgewachsene Entertainer, der erfolgreich wie nie zuvor auf dem Zenit seiner außergewöhnlichen Karriere angekommen und nicht von ungefähr für manche als der deutsche Frank Sinatra gilt, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden – sich für mehr Gerechtigkeit, Toleranz, Solidarität und Menschlichkeit zu engagieren, war und ist ihm ein großes Anliegen.

Fragt man Roland Kaiser nach dem Geheimnis seines andauernden Erfolgs und noch immer wachsender Popularität, antwortet er: „Ich habe das große Glück, dass die Menschen mit mir und meiner Musik mitgewachsen sind, bei mir geblieben – ja, und sogar neue Fans nachgewachsen sind.

Ich denke, das geht nur mit einem hohen Maß an Glaubwürdigkeit. Ich versuche nicht, mich an das Gestern zu klammern. Ich zeige mich, wie ich bin und meine Arbeit und das scheint den Menschen zu gefallen. Mehr steckt eigentlich nicht dahinter.“

Es ist nicht zuletzt diese Bescheidenheit, die die Menschen an Roland Kaiser so lieben – er ist einer von ihnen – nahbar, verletzlich und doch stark. Einer, zu dem man aufschauen, aber mit dem man auch Pferde stehlen kann.

Einer, mit dem man drei Stunden in einem Konzertsaal verbringen und die beste Zeit seines Lebens haben kann.

Berlin: 11. November 2022, Mercedes-Benz Arena

Termine 2022: 28. Oktober 2022 bis 27. November 2022
Termine 2023: 10. Februar 2023 bis 24. März 2023

Der exklusive Ticket-PreSale beginnt am Donnerstag, den 21.10.2021 um
12 Uhr unter www.eventim.de.
Ab Freitag, den 22.10.2021 sind Tickets darüber hinaus an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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19.10.2021 „Wertgiganten“ vor Landtag

GFDK - Kultur und Medien

Am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, stellt der Künstler HA Schult sein Kunstwerk „Der Wertgigant“ vor dem Landtagsgebäude in Düsseldorf vor.

Die Skulptur ist sechs Meter hoch, drei Tonnen schwer und besteht ausschließlich aus weggeworfenem Elektroschrott - alte Laptops, Kühlschränke, Handys, Waschmaschinen und vieles andere.

Erschaffen aus defekten Elektrogeräten startete der Wertgigant in München seine Reise durch Deutschland, um seine Geschichte zu erzählen. Aktueller Halt: Düsseldorf.

Die Statue nicht nur ein weiteres Kunstobjekt HA Schults, sondern Ausdruck eines enormen Umweltproblems: Die gigantische Skulptur repräsentiert den Elektroschrott, den deutsche Haushalte in 72 Sekunden produzieren. Innerhalb von nur 20 Stunden entsteht so eine Armee von 1.000 Wertgiganten.

HA Schult, Zeit seines Lebens Aktivist und Mahner gegen Umweltzerstörung und übermäßigen Konsum, setzt mit der sechs Meter hohen Skulptur ein Zeichen für „Umwelt statt Unwelt“. Sein Credo lautet bis heute: „Nur die Kunst bewegt die Zeit.“

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13.10.2021 Ausstellung in Berlin

GFDK - Kultur und Medien

Die im Herbst 2021 von Henner Merle in Berlin-Mitte gegründete nüüd.berlin gallery präsentiert ab dem 19. November 2021 aktuelle Arbeiten des deutsch-dänischen Künstlers Bo Larsen, die während der Pandemie entstanden sind.

Unter dem Titel NEON zeigt der Maler abstrakte Werke, die eine expressive Farbigkeit aufweisen und durch den Einsatz von Neon-Pigmenten eine besondere Leuchtkraft entwickeln.

Die ungewöhnliche Kombination von unterschiedlichen Maltechniken machen den Reiz dieser besonderer Farblandschaften aus, die sich zwischen Action Painting, Popart, Street Art und Abstraktion bewegen.

Der Prozess des Malvorgangs umfasst bei Bo Larsen mehrere Vorgänge von der Aufteilung der Leinwand mit Tapes, dem Vorbereiten spezieller Farben, die durch Öle und Wachse individuelle und charakteristische Maleigenschaften erhalten, über den Auftrag des spannungsgeladenen Farbteigs auf der Malfläche bis hin zum Abriss der verklebten Flächen.

Dabei entstehen Farbfelder von unterschiedlicher Transluzenz. In der Nachbearbeitung setzt Larsen sogenannte Rackel ein, die es ermöglichen, Ölfarbe pastos auf die Leinwand aufzutragen und es dem Zufall zu überlassen, welche Areale der Bildfläche frei und unberührt bleiben.

Bo Larsen lebt und arbeitet in Berlin.

nüüd.berlin gallery wurde 2016 von Henner Merle zunächst als "fine art berlin project spaces" gegründet. Die Galerie vertritt Maler:innen, Bildhauer:innen und Fotograf:innen und organisiert Ausstellungen und Rahmenprogramme.

Neben der Entdeckung und Förderung talentierter Newcomer möchte Merle auch etablierte Künstler:innen die noch nicht in Berlin oder in Deutschland ausgestellt haben, vorstellen und national und international bekannt machen.

Bo Larsen - NEON 19.11.21 - 08.01.22

nüüd.berlin gallery
Kronenstr. 18, 10117 Berlin-Mitte

https://nüüd.berlin<https://nüüd.berlin/>
 

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13.10.2021 Was kann K alles?

GFDK - Kultur und Medien

Die Natur ohne den Menschen ist möglich! Der Mensch ohne Natur? Unmöglich

Ich befinde mich stets auf der Reise der Weiterentwicklung meiner handgeschriebenen Arbeiten. Am Anfang stand das Wort, die Geschichte, die handgeschriebene Lyrik, mit sinnhafter Bedeutung.

Im Laufe der Zeit ist der Buchstabe übriggeblieben und mittlerweile zum puren Werkzeug geworden. Haupt Protagonist meiner Arbeiten ist seit über 10 Jahren der Buchstabe „K“, aber auch das „M“ und gelegentlich werden weitere „Gäste“ zum Werkzeug. (Buchstaben sind die Atome unserer Sprache!!!)

Was kann K alles? 2019 sagte mein Hirn: K wie Klima. K wie Konsum. K wie Katastrophe. K K K oder auch mal M? Macht? Mörder? Aber hinfort damit. Was kann K noch? Hinfort mit den schweren Gedanken! Ich spiele also mit K, visualisiere K und gehe mit K spazieren ...
Was macht mich glücklich?! Wirklich glücklich?!

So lese ich „Hectors Reise“ bzw. „Die Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord. Hector, Psychiater und müde von seinen Patienten, vor allem, weil er nicht mehr weiß, wie er ihnen zu ihrem Glück verhelfen soll, reist durch die Welt und begibt sich auf die Suche nach dem Glück.

Derweil habe ich mein Glück schon lange gefunden, es war mir vielleicht nicht bewusst, aber im „Corona Jahr 2020“ war es mir klar: Die Natur! Das höchste Glück für mich ist Mutter Erde, die Natur in all ihrer Vielfalt und Schönheit – zu jeder Jahreszeit.

Glück bedeutet also einen innerlich empfundenen Zustand. Dieser Zustand macht etwas mit uns, die Botenstoffe in unseren Körpern flitzen umher und sorgen für ein äußerst angenehmes Gefühl ... wir sind glücklich! Ich bin glücklich - mit jedem Schritt in der Natur, mit all seinen Farben und Facetten. (Dabei muss ich immer wieder an Monet denken, denn ich bin mir sicher, er war ein überaus glücklicher Mensch)

Schon 2019 habe ich mit dieser Auseinandersetzung begonnen, angeregt durch die Diskussionen rund zum Thema Klima. Ich bin 2019 – 2020 durch Wälder und Täler, über Berge und Wiesen, durch Felder und Flüsse und ans Meer in den Ländern meiner Verwurzelungen gereist: Deutschland, Österreich, Iran und die Schweiz. Ich war überall glücklich – in der Natur! (Weniger mit den Menschen, denn der Mensch zerstört die Natur)

Meine Arbeit als gesamter Prozess betrachtet, teilt sich meist in eine zunächst schwer gedankliche Phase, somit der Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen. Ich füttere mein Hirn mit Informationen und diese wandern verarbeitet durch meinen Körper, werden zu Gefühlen und dann setzt sich automatisch Kraft der Intuition frei, was „raus“ will.

Gerade in der „Corona Zeit“ ist mir dieses Glück mit der Natur erst recht bewusst geworden. Bedingt durch die Kontakteinschränkungen bleibt dem Menschen nun die Natur – raus in die Natur! Wie gut, dass es doch die Natur gibt... Doch auch vorher war schon die Natur ein großes Thema! Und sie ist und bleibt ein großes Thema.

Und letztlich: was ist doch die Natur schön – aber wie lange noch? Das werden spätestens jetzt in diesen Zeiten auch viele andere Menschen begreifen... ob sie doch noch über sich hinauswachsen, bewusster und aktiv werden?! Oder werden sie jetzt die Natur „nur“ zu „Corona Zeiten“ genießen und sie danach wieder „links liegen lassen“? Somit vielleicht auch ihr Glück...?

Ich habe meine Eindrücke in der Natur gesammelt, tue es auch weiterhin und verarbeite diese nun in Auszügen, jedes Werk ist ein Ausschnitt, ein Teil, ein Einblick, eine Stimmung, eine Erinnerung...
Diese Serie ist also meine Auseinandersetzung mit Farben und Stimmungen, Gefühlen und Zuständen, vielleicht meine persönlichste Serie - bis jetzt. Die Reduktion der sichtbaren Sprache, die zusammengefügten Buchstaben, Rhythmus und Komposition, Licht und Schatten fordern mich heraus. Das K - der Buchstabe - ist also pures Werkzeug geworden, um die Schönheit der Natur, somit meine farbenfrohen Phantasiewelten zu visualisieren.

Bis zum heutigen Tage arbeite ich also an meinem Glück. Möge es nie enden...

Gila Abutalebi

Vernissage am 3. November bis zum 17. März 2022 - In der RESIDENZ am Dom in Köln, An den Dominikanern 6 - 8

Zur Vernissage am 3. November gibt es eine spannende Diskussionsrunde zum Thema „Glück & Natur“ .. 

Kuratiert wird beides von der Galeristin Karin Weber.

Anschließend geht die Ausstellung nach Dresden, in die Galerie Mitte, Vernissage am 24. März 2022.

Gila Abutalebi (*1971 in Ried, Österreich, lebt in Köln) studierte Wirtschaft, Sprachen, Schauspiel im In- und Ausland und entschied sich für die Bildenden Künste.

Schöpfend aus all ihren Berufungen (Moderatorin, Dolmetscherin, Sprecherin, Autorin, Schauspielerin, Lehrerin) hat die vielseitige Perserin ihre eigene abstrakte und narrative Bildsprache entwickelt: aus Buchstaben, Wörtern und eigenen Texten.

Sie setzt handgeschriebene lateinische Buchstaben als malerisch abstrakte Zeichen in Szene. Im Laufe der Jahre hat sie zwei langjährige und vielseitige Serien rund um die lateinischen Buchstaben K und M entwickelt.

Akribisch schreibt sie mit Acryl, Pigmenttinte und Lack auf transparente Materialien wie Plastik und Glas und spielt expressiv und poetisch mit Farben und Stimmungen. Das gezielt eingesetzte Licht ist Bestandteil ihrer mehrschichtigen Werke.

Ein Muss: Ihre Werke samt der Tiefen und Perspektiven live erleben! Sie selbst nennt ihr Schaffen „Transparente Lyrik“.
Gila Abutalebi hat ihre Wurzeln am Kaspischen Meer, im Nord Iran.

www.gilaabutalebi.world

Adamstr. 17 50996 Köln

europe@gilaabutalebi.de

look@gilaabutalebi.world 

Gefördert durch ein Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen und der GEDOK Köln.

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11.10.2021 Ausstellung in Zürich verlängert

GFDK - Kultur und Medien

„Schon die Vernissage war ein voller Erfolg – 300 Gäste wollten schon am ersten Abend die Werke des jungen Künstlers Leon Löwentraut sehen – ein Auftakt nach Maß»“, freut sich WOS-Galerist Daniel Wahrenberger.

Um noch vielen Kunstaficionados die Möglichkeit zu geben, sich die neuen Arbeiten des erst 23-jährigen Künstlers anzusehen, wird die Bilderschau bis Samstag, dem 30. Oktober 2021 verlängert.

Die Galerie WOS in Zürich zeigt neue Werke aus der Bilderserie „Different Minds“ sowie Unikat-Kohlezeichnungen des deutschen Malers Leon Löwentraut, die sein zentrales Thema „Different Minds“ – persönliche und prägende Erfahrungen mit Menschen – künstlerisch thematisieren. Durchaus kritisch, jedoch immer voller Zuversicht und Optimismus

Der 23jährige deutsche Maler Leon Löwentraut ist das Gesicht einer jungen Künstlergeneration. Er nutzt intensiv soziale Medien und spricht damit auch ein junges Publikum an, das so die Kunst entdeckt. Auf Instagram folgen ihm weit mehr als 220.000 Follower.

In seinem Werkzyklus „Different Minds“ verarbeitet Leon Löwentraut voller Energie persönliche Erlebnisse und Erfahrungen. Schein oder Sein? Welches Gesicht zeigt mir mein Gegenüber? Was darf ich glauben? Und wer bin ich wirklich?  

Löwentraut ist einer der ersten Künstler, der alle seine Ausstellungen auch filmisch dokumentiert.

Leon Löwentraut „Different Minds“

Galerie WOS

Kirchgasse 28

8001 Zürich 

bis 30. Oktober 2021

Di – Fr: 10.00 – 18.30, Sa: 10.00 – 16.30

Die behördlichen Hygienevorschriften sind unbedingt einzuhalten.

Leon Löwentraut

Der 1998 in Kaiserslautern geborene deutsche Maler zählt zu den jüngsten und gefragtesten Nachwuchskünstlern der Gegenwart. 

In diesem Jahr tourt die Wanderausstellung „Leonismo“ durch renommierte Museen europäischer Metropolen. Der Auftakt der Museumstournee fand in der bedeutsamen Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig – direkt am Markusplatz – statt. Danach gastierte die Ausstellung im Kunstforum Wien. Es folgte das Bayerische Nationalmuseum. Auch die 1882 gegründete École du Louvre steht noch auf dem Programm.

Der junge Künstler wurde bereits mit mehreren großen Einzelausstellungen gewürdigt – im Osthaus Museum Hagen, im Puschkin-Museum in St. Petersburg oder im Palazzo Medici Riccardi in Florenz.

Galerie WOS

Im Sommer 2019 haben Daniel Wahrenberger, Claudius Ochsner, seit 2008 Präsident des Kunsthandelsverbands der Schweiz, und Thomas Schafflützel die Galerie WOS gegründet. Der Name der Galerie setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Nachnamen der Galeristen zusammen.

Gemeinsam verfügen die Kunstkenner über mehr als fünfzig Jahre Berufserfahrung im internationalen Kunsthandel mit Schwerpunkt: Europäische Malerei des 20. Jahrhundert, amerikanische Nachkriegskunst, zeitgenössische Kunst sowie Fotografie.

Die ersten gemeinsamen Messeauftritte erfolgten in Salzburg, Luxemburg, Innsbruck und Karlsruhe. Geplant ist die Teilnahme an den Kunstmessen in Basel, Köln, Genf und Düsseldorf.

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08.10.2021 Sendetermin: „Inside Art: Gaby Fey

GFDK - Kultur und Medien

"Inside Art“: ntv Kunstexperte Wolfram Kons und Unterwasser-Künstlerin Gaby Fey im Bilderrausch des Meeres - Sendetermin:  „Inside Art: Gaby Fey – im Bilderrausch des Meeres“ am Freitag, 29. Oktober um 18.30 Uhr

Kamera statt Pinsel, Meer und Pool statt Fotostudio: Wenn Gaby Fey auf den Auslöser drückt, halten alle die Luft an. Der ntv Kunst-Herbst mit Wolfram Kons widmet sich mit einer neuen Folge „Inside Art“ völlig neuen, geheimnisvollen Perspektiven.

In „Inside Art: Gaby Fey – im Bilderrausch des Meeres“ am Freitag, 29. Oktober um 18.30 Uhr, besucht der ntv Kunstexperte die Kölner Unterwasser-Künstlerin in ihrer zweiten Heimat Südfrankreich, taucht exklusiv mit ihr ab und erlebt hautnah, wie ihre einzigartigen Unterwasser-Werke entstehen.

Gaby Fey startete ihre Karriere als internationales Model – und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für die Fotografie. Nach ihrem Wechsel hinter die Kamera gelang ihr der Durchbruch als Modefotografin. Vor mehr als zehn Jahren wagte sie zusätzlich den Sprung ins Wasser, ihrem Element.

Dort setzt sie seither technisch aufwendige künstlerische Fotografie unter Wasser um und inszeniert Ikonen der Kunstgeschichte. Ob Leonardo da Vincis „Abendmahl“, die Venus nach Botticelli, das französische Freiheits-Symbol Marianne von Delacroix oder Géricaults „Floß der Medusa“ – diese Klassiker weltbekannter Künstler hat Gaby Fey unter anderem unter Wasser fotografisch neu interpretiert.

Und dabei eine ganz eigene künstlerische Handschrift entwickelt. „Kunst darf auch im 21. Jahrhundert schön sein“, betont Gaby Fey, die auch Schauspieler, Models und Medienstars wie Bruce Darnell porträtiert.

In ihrem Pool in dem kleinen provenzalischen Hafenort Carqueiranne in Südfrankreich, der zweiten Heimat der Kölnerin, entstehen die meisten ihrer Fotografien – stets nach langer und intensiver Planung.

„Der richtige Moment ist, wenn ich auf den Auslöser drücke und das Gefühl habe, ich habe tatsächlich die Seele eines Bildes eingefangen. Die Seele eines Menschen zu zeigen ist die größte Herausforderung überhaupt, aber auch etwas Wunderschönes, weil man es direkt fühlt, wenn man das Bild sieht“, so Gaby Fey.

ntv Kunstexperte Wolfram Kons erlebt in „Inside Art“ hautnah, wie aufwendig die fotografischen Werke im Zusammenspiel mit einem großen Team produziert werden.

Außerdem begibt er sich mit der Unterwasser-Künstlerin hinaus aufs Meer, um nach neuen, spektakulären Hintergründen zu suchen, erfährt, was die besondere Faszination eines Unterwasser-Shootings ausmacht, warum Gaby Fey sich bewusst für Südfrankreich entschieden hat und wie sie mit Perspektivwechseln arbeitet.

Wolfram Kons: „Ich habe schon viele Künstler bei der Arbeit beobachtet, gesehen, wie ihre Arbeiten entstanden sind, aber noch nie unter Wasser. Es war eine großartige Reise mit Gaby Fey und faszinierend, zu sehen, wie aus Verschwommenem die fließende Poesie der Fotografie wird.“

„Inside Art: Gaby Fey – im Bilderrausch des Meeres“ wird am Freitag, dem 29. Oktober um 18.30 Uhr ausgestrahlt und am Samstag, dem 6. November um 8.30 Uhr und am Sonntag, den 7. November um 10.30 Uhr bei ntv wiederholt.

In der nächsten Ausgabe von „Inside Art“ trifft Wolfram Kons am Freitag, dem 26. November (Wiederholungen am Sa., 4.12. um 08.30 Uhr und So., 5.12, um 10.30 Uhr) die britische Pop-Art-Legende Allen Jones.

Beide Folgen werden vor den jeweiligen Sendeterminen auch vorab auf TVNOW abrufbar sein. Bereits jetzt steht „Inside Art: Leon Löwentraut – Think Big“ zum Abruf bereit.

„Inside Art“ ist eine Produktion von gut.tut.gut. productions GmbH im Auftrag von ntv.

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07.10.2021 Social-Media-Auftritt

GFDK - Kultur und Medien

Ausgezeichnet: DIE JUNGEN UNTERNEHMER Niederrhein Düsseldorf in Berlin - Christoph Lay: „Neben der klassischen Pressearbeit ist Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr wegzudenken!“

Auf dem Gipfel des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER in Berlin ist der Regionalkreis Niederrhein Düsseldorf für seinen Auftritt auf den sozialen Kanälen geehrt worden.

Christoph Lay, Vorstand von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, der den Preis in Empfang nahm, sagt: „Neben der klassischen Pressearbeit ist Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr wegzudenken.

Gerade unsere Generation ist sich der Bedeutung der sozialen Kanäle bewusst, um Botschaften und Themen an die richtigen Zielgruppen zu spielen. Im Coronajahr 2020 ist die Bedeutung der Kanäle für uns nochmal gewachsen:

Mit Nachdruck haben wir auf die Lage unserer Unternehmen aufmerksam gemacht – auch auf Instagram und Co.“

In diesem Jahr wurde vor allem die Kampagne #ReStart-Deutschland kommuniziert. Christoph Lay ergänzt: „Es ist uns wichtig, die Stimme der jungen Unternehmergeneration laut zu erheben.“

Dmitrij Menchinskiy, ebenfalls Vorstand von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Regionalkreis Niederrhein Düsseldorf und zuständig für den Social-Media-Auftritt, betont: „Wir freuen uns sehr über den Preis. Er spornt uns an, die Sichtbarkeit und Reichweite unseres Verbandes weiterhin zu erhöhen.“

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.

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