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Nachrichten aus der großen weiten Welt

12.07.2014 beschwört den tod

GFDK - Berlin Verlag

»Die Ewigen« ist die Geschichte eines Mannes, der die Spielregeln unseres Lebens ändert. Gesponnen von einem Erzähler, dessen bissiger Humor seinesgleichen sucht.

Juan Domingo Remondo, genannt Nito, erblickt genau an jenem Tag das Licht der Welt, an dem sich ganz Argentinien nur für eines interessiert: den Tod seines Namensvetters Juan Domingo Perón. Ein bloßer Zufall? Als Nito herausfindet, dass sein verschwunden geglaubter Vater bei einem Autounfall starb, sinnt er auf Rache. Er schreibt dem verantwortlichen Fahrer einen anonymen Brief – und erläutert ihm darin, wann und auf welche Weise er ums Leben kommen wird.

Furios und scharfsinnig

Ein einzigartiges Talent zeigt sich: Nito kann vom Sterben erzählen wie kein Zweiter. Seine Fähigkeit bleibt nicht lange unentdeckt. Ein ehrgeiziger Pastor will sie sich zunutze machen, um abtrünnige Gemeindemitglieder Todesangst und Gottesfurcht zu lehren. Ein alternder Performance-Künstler indes verfolgt ein ganz anderes Ziel: Er möchte die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Lebenden und von der Bildfläche verschwundenen Toten aufheben. Mit schier unerschöpflicher Sprachgewalt verwebt Martín Caparrós in seinem neuen Roman lebensphilosophische und kulturkritische Reflexion mit der großen Kunst des Erzählens. Und enthüllt schließlich nicht weniger als das Geheimnis der Endlichkeit.

Martín Caparrós wurde 1957 in Buenos Aires geboren. Er ging 1976 ins Exil, studierte in Paris an der Sorbonne Geschichte, lebte in Madrid und New York, leitete Literaturzeitungen und übersetzte u.a. Voltaire, Shakespeare und Quevedo. 1992 erhielt er den Premio Rey de España und 1994 ein Guggenheim-Stipendium. Im Berlin Verlag erschien sein Buch "Wir haben uns geirrt". Er lebt als Schriftsteller und Journalist in Buenos Aires und zählt zu den führenden Intellektuellen seines Landes.

Berlin Verlag (10. Juni 2014) Oops, an error occurred! Code: 20210928092716cbdb899d

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12.07.2014 Adrian Held und Tobias Rieser

GFDK - Videogalerie Universal Music

Es gibt ihn jedes Jahr, jeden Sommer. Diesen einen Song, der in den heißen Tagen und lauen Nächten die Stimmung hebt. Wenn man ihn danach hört, wird man sein Leben lang in Erinnerung schwelgen.

Das Wahlwiener Elektroduo Klangkarussell hat so einen Hit geschrieben und bleibt somit wohl immer ein Teil vieler persönlicher Erinnerungen. Ihr erster Hit “Sonnentanz” wird weltweit immer wieder gute Gefühle hervorrufen.

Im April waren sie zusammen mit ihrer Band in Berlin, München und Köln auf der Bühne zu sehen. Das war für sie eine absolute Premiere, denn zum ersten Mal hatten Adrian und Tobias Musiker auf der Bühne mit dabei: „Wir wollen unsere Musik jetzt ernster nehmen, aber trotzdem immer noch viel Spaß dabei haben!“

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Wahlwiener Elektroduo Klangkarussell besteht aus den langjährigen Freunden Adrian Held und Tobias Rieser, die seit frühester Kindheit Musik machen. Ihr melodienreicher elektronischer Sound ist stark von Soul beeinflusst.

Noch vor Veröffentlichung ihrer Debütsingle „Sonnentanz“, welches sich weltweit über 1,2 Mio. mal verkaufte - erreichte ein Fanvideo des Songs mehr als drei Millionen Klicks bei YouTube. Ihre neue atmosphärische Single „Netzwerk (Falls Like Rain)“ ist ein weiterer Vorbote ihres lang erwarteten Debütalbums „Netzwerk“, welches am 25.07.2014 das Licht der Welt erblicken wird.

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12.07.2014 Virtuosin am Cello

GFDK - Warner Music

„Das Cello ist ein einzigartiges Instrument, das die Fähigkeit besitzt, die geheimnisvollsten Bereiche der menschlichen Seele darzustellen." Die Frau, die das sagt, muss es wissen: Die russische Cellistin Nina Kotova ist nicht nur Virtuosin, sondern auch Komponistin, die mit ihrer eigenen Musik, aber auch als Auftraggeberin für neue Cellowerke das Repertoire erweitert. Sie spielt das Instrument, mit dem die legendäre Cellistin Jacqueline du Pré in den 60ern berühmt wurde – und damit hat sie nun eine Werkgruppe eingespielt, die Emotion und Intellekt gleichermaßen fordert: Die Solosuiten von Johann Sebastian Bach.

Viele Virtuosen heben sich diese „Bibel“ des Cellospiels für die reife Spätphase ihrer Karriere auf. Doch Nina Kotova, deren musikalisches Leben ja nicht nur aus Interpretation, sondern auch aus dem kreativen Umgang mit dem Material und dessen analytischer Durchdringung besteht, setzt damit einen frühen Markstein in ihrer Diskografie. Sie betont in ihrer Aufnahme die überzeitliche Qualität dieser Musik, die noch immer von großen Rätseln umgeben ist und deren Entstehungsanlass im Dunkeln liegt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Nach Studien in Moskau und in Köln steht die Cellistin bereits seit ihrem 11. Lebensjahr auf der Konzertbühne. Ihr kompositorisches Schaffen umfasst zwei Cellokonzerte, Kammermusik und weitere konzertante Werke. Sie sorgt als Virtuosin und Komponistin weltweit für Furore und musiziert nicht nur mit einer Fülle von international renommierten Orchestern, sondern widmet sich auch Kammermusik zusammen mit Künstlerkollegen wie Sarah Chang, Joshua Bell, James Galway, Lang Lang und Helène Grimaud.

Russische Gipfelstürmerin am Cello: Nina Kotova mit den Solosuiten von Bach
Johann Sebastian Bach
6 Suiten für Violoncello solo
Nina Kotova, Violoncello
2 CDs 0825646394111
VÖ: 11. Juli 2014

 


Warner Music Group Germany Holding GmbH
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg
Promotion Manager Classics – Patricia Krings
patricia.krings@warnermusic.com

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11.07.2014 Wiener kulinarik

GFDK - emons: Verlag

Die Wiener Küche ist die einzige bedeutende Regionalküche der Welt, die nach einer Hauptstadt benannt ist, und Wien ist zugleich die einzige Hauptstadt auf der Welt, die innerhalb der Stadtgrenzen nicht nur bedeutenden Weinanbau, sondern auch Landwirtschaft betreibt.

111 Orte der Wiener Küche, die man erlebt haben muss

Essen und Trinken halten seit Jahrhunderten in Wien nicht nur Leib und Seele zusammen, sondern bestimmen das Leben der Metropole, wo die Mahlzeiten nicht der Nahrungsaufnahme dienen, sondern quasi als rituelle Kulthandlungen den Tagesablauf bestimmen. Und auch der Wiener Dialekt ist eine einzige kulinarische Metaphorik!

Gerd Wolfgang Sievers

Schon mit fünf Jahren stand Gerd Wolfgang Sievers lieber hinter dem Herd als auf dem Fußballplatz. Seine Matura absolvierte er in Deutschland und erlernte während dieser Zeit parallel das Kochhandwerk bei verschiedenen renommierten Spitzenköchen. Danach zog es ihn nach Wien. Nach dem Studium der Publizistik absolvierte er seine Abschlussprüfung als Koch. Seit mehr als 15 Jahren schreibt Gerd Wolfgang Sievers kulinarische und gastrosophische Kolumnen in verschiedenen Fachmagazinen und Zeitungen. Bisher veröffentlichte er im deutschsprachigen Raum 23 Bücher, darunter das »Schneckenkochbuch« oder »Genussland Österreich«. Außerdem produziert und gestaltet er Filme für das Format »Genussland Österreich« auf BR Alpha. Er arbeitet in Wien und lebt im Burgenland und im Friaul (Italien).

schmitz@emons-verlag.de

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11.07.2014 Vokale Wellnesskur

GFDK - KlassikAkzente

Mit seinem Decca-Debüt "Eventide" stellt das britische Ensemble meisterhaft unter Beweis, dass die menschliche Stimme die Königin der Instrumente ist.

Acht Stimmen und 16 Tracks mit wunderbarer Musik. Mehr braucht man nicht, um sich augenblicklich in eine andere Welt entführen zu lassen. Der durchweg vibratofreie und ausbalancierte Gesang des britischen Ensembles "Voces8" kreiert so eine überirdisch schöne Atmosphäre, dass man den Alltagsstress vergisst und innerlich sofort zur Ruhe kommt. Durchwebt mit eingängigen Melodien für Cello, Harfe und Saxophon solo ist dieses Debütalbum zu einer Wellnesskur für die Sinne geraten, das die Herzen der Liebhaber von Vokalmusik höher schlagen lassen wird.

Großbritanniens goldene Stimmbänder

Sechs Männer und zwei Frauen gehören diesem besonderen Ensemble an - alle haben von Kindesbeinen an stimmliche Erfahrungen in den renommiertesten Chören Großbritanniens gesammelt. Schließlich entstand der Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen – mit einem kleinen Ensemble, in dem der Klang der Stimmen sich ganz pur entfalten kann und die Programmauswahl von den Musikern selbst handverlesen wird. Dass sich das gelohnt hat, verrät das beeindruckende Ergebnis mit dem Debütalbum "Eventide". Alle Titel wirken, als wären sie dem Ensemble auf den Leib komponiert worden. Die Werke wurden von dem britischen Komponisten Jim Clements ausgezeichnet detailreich arrangiert und setzen die jeweiligen Stärken der einzelnen Stimmen ausdrucksvoll in Szene.

Vielseitige Stimmwunder

Spezialisiert auf klassische Choralmusik, präsentiert das Ensemble eine Auswahl, die sich von polyphoner Renaissancemusik bis hin zu Jazz- und Pop-Arrangements erstreckt. Darüber hinaus interpretieren die acht Stimmakrobaten auch Auftragskompositionen zeitgenössischer Komponisten wie Ola Gjeilo, Roxanna Panufnik, Alexander Levine oder Ben Parry. Die musikalische Leidenschaft der acht Sänger, die spürbar in ihrem Album steckt, geben die jungen Künstler auch gerne an Kinder und Jugendliche weiter. Sie verstehen sich als musikalische Botschafter und sind in Großbritannien federführende Pioniere in Sachen hochwertige Musikvermittlung. In Workshops und Schulprogrammen geben sie ihre Begeisterung für das Singen weiter.

"Eventide" - Wohlklingende Abendstimmung

Das erfolgreiche Ensemble zeigt mit ganz unterschiedlichen Werken 1001 Facetten seines Könnens - von mittelalterlichen Gesängen bis zu modernen Kompositionen von Eric Whitacre und John Williams. Die renommierten amerikanischen Komponisten dürfen auf dem Debütalbum natürlich nicht fehlen. In Eric Whitacres Schlaflied "Seal Lullaby", werden die acht Stimmen von einer Harfe begleitet, John Williams’ "Hymn to the Fallen" bezaubert mit wunderschönem klaren Klang. Die hellen Sopranstimmen heben sich so engelsgleich von der warmen Fläche der Tenor- und Baritonstimmen ab, dass man sich genussvoll in die Harmonien fallen lassen kann. Genauso verzückt lässt es sich in die harmonische Klangwelt von "Te Lucis Ante Terminum” eintauchen. Der Brite Thomas Tallis komponierte zwar bereits im 16. Jahrhundert, aber die zeitlose Schönheit seiner Musik ist ein weiteres kostbares Mosaiksteinchen auf diesem besonderen Album, das sich organisch einfügt. Klanglich spannt Tallis einen faszinierenden Bogen zu "Second Eve”, dem zeitgenössischen Werk des jungen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, in dem die Stimmen so zauberhaft strahlen, wie Nordlichter am norwegischen Abendhimmel. Meisterhafte Komponisten wie Benjamin Britten und Anton Bruckner ergänzen mit ihren Werken den stimmlichen Reigen der Spitzenklasse. Verbindet man Bruckner ansonsten vor allem mit sinfonischen Klanggewalten, so kann man seine Musik mit dem Graduale "Os iusti” in dieser intimen Besetzung mal ganz neu erleben.

"Eventide" heißt soviel wie "Abendzeit". Mit Voces8 kommt man am Ende eines langen Tages zur Ruhe oder kann zwischendurch mal dem Alltagstrubel entrinnen. Die Musik auf diesem Debütalbum ist musikalischer Balsam für die Seele.

Quelle: KlassikAkzente

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11.07.2014 Mit Special Guests

GFDK - Sony Music

Gerade einmal neun Monate nach ihrem hochgelobten, elften Studioalbum "Rewind The Film", das sich in den Top 5 der UK Charts platzierte, veröffentlichen die Manic Street Preachers mit "Futurology" am 4. Juli 2014 bereits einen brandneuen Longplayer. Die Aufnahmen der dreizehn Songs fanden abermals  in den Berliner Hansa-Studios und dem Band-eigenen Faster-Studio in Cardiff statt, die Produktion übernahmen (neben der Band) Loz Williams und Alex Silva ("The Holy Bible"), Craig Silvey war für den Mix zuständig. Nachdem das Trio mit dem Vorgängeralbum im vergangenen Jahr ein vergleichweise ruhiges Werk vorgelegt hatte, zeigen sich die Manic Street Preachers auf "Futurology" wieder von ihrer heftigeren und zornigeren Seite.

Als erste Single wurde der Song "Walk Me To The Bridge" ausgekoppelt, der unleugbar unter europäischen Einfluss steht. "Die Leute sind irgendwie der Meinung, dass der Song viele Hinweise auf Richey [Edwards] enthält, doch darum geht es überhaupt nicht", erklärte Nicky Wire in einem Interview mit John Doran (The Quietus). "Es handelt von der Øresund Bridge, die Schweden und Dänemark miteinander verbindet. Vor langer Zeit, als wir einmal die Brücke überquerten, wurde ich schwach und dachte darüber nach, die Band zu verlassen. Das Stück handelt von der Idee, dass dir Brücken eine außerkörperliche Erfahrung bescheren können, wenn man einen Ort verlässt und an einem anderen ankommt." James Dean Bradfield beschreibt den Song als einen "emotionalen, europäischen Autofahrsong mit frühen Simple Minds-Synths und 'Heroes'-eskem Ebow-Gitarren-Solo."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Für die Songs auf "Futurology" ließ sich die Band von ihren Reisen quer durch Europa, vom Pioniergeist der Modernisten des frühen 20. Jahrhunderts sowie Krautrock und New Pop inspirieren. "Während unserer letzten Europa-Tour haben wir die Idee aufgegriffen, auf Autobahnen zu fahren und dabei Platten von Kraftwerk, Neu!, Andy Weatherall, Popul Vuh und Cabaret Voltaire zu hören. Die Vorstellung, auf diesen endlosen, futuristischen Straßen zu sein, die gleichzeitig von diesen uralten Wäldern umgeben sind, das ist ein magischen Gefühl und lässt in deinem Kopf Soundtracks entstehen, während du durch diese Landschaft reist."

Auf dem Album finden sich mehrere Special Guests, darunter Scritti Politti-Mastermind Green Gartside, der mit James Dean Bradfield im Duett den Song "Between the Clock and the Bed" singt, der vom gleichnamigen Edvard Munch-Gemälde inspiriert wurde. Der deutsche Filmstar Nina Hoss ("Elementarteilchen", "Barbara") ist auf " Europa Geht Durch Mich" zu hören - der stampfende Discopunk-Track wurde von den Fans bereits auf der zurückliegenden Konzertreise frenetisch gefeiert. Des weiteren holten sich die Band die Sängerin, Songwriter und Harfenistin Georgia Ruth (Preisträgerin des Welsh Music Prize 2013), Super Furry Animals-Keyboarder Cian Ciarán und die Sängerin und Songwriterin Cate Le Bon plus ihren Gitarristen H. Hawkline ins Studio. Cate hatte bereits an dem Song "4 Lonely Roads" auf dem Vorgängeralbum mitgewirkt und die Manic Street Preachers bei diversen Konzertreisen als Support begleitet. Das "Futurology"-Artwork stammt von der deutschen Künstlerin Catrine Val, auf die die Band durch ihr Buch "Feminist" aufmerksam wurde.

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10.07.2014 Schriftstellerleben

GFDK - HINSTORFF Verlag

John Brinckman wurde am 3. Juli 1814 in Rostock geboren. Anlässlich seines 200. Geburtstages erscheint im Hinstorff Verlag in dieser Woche erstmals eine Bildbiografie, die das norddeutsche Schriftstellerleben im 19. Jahrhundert umfangreich und mit neuen Erkenntnissen darstellt.

Vier Kapitel mit kurzen Überblickstexten und einer Fülle kommentierter Abbildungen zeichnen John Brinckmans Werdegang nach: ausgehend von seiner Geburtsstadt Rostock über einen mehrjährigen Amerikaaufenthalt und die Stationen Rey, Dobbertin, Goldberg bis hin zu seiner letzten und wichtigsten Wirkungsstätte als Lehrer in Güstrow. Von Güstrow aus kam sein literarisches Talent in besonderer Weise zum Tragen, hier wurde er zu einem der besten Dichter der niederdeutschen Sprache. Ein abschließendes
fünftes Kapitel informiert über Brinckmans Nachlass und die heute vorhandenen Stätten, die an den Schriftsteller erinnern. Besonders an diesem Band ist der Versuch, Brinckman auch als Menschen ins Bild zu rücken, als Ehemann, als Familienvater.

Jetzt im Buchhandel

Neue Bilddokumente wie zum Beispiel die von der Urururenkelin des Dichters Julia Brinckman kürzlich der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Bildnisse von John Brinckman und seiner Frau Elise, manche biografische Aufhellung und auch einige Korrekturen früherer Annahmen zum Leben des Dichters machen die Bildbiografie zu einem Standardwerk der Beschäftigung mit John Brinckman.

Bibliografische Angaben
Wolfgang Siegmund | Gerd Richardt
John Brinckman. Die Bildbiografie
Hinstorff Verlag, 29,99 Euro
144 Seiten | Hardcover | 188 historische s/w- und Farbabbildungen
Format: 24,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-356-01815-8

Die Autoren
Wolfgang Siegmund ist seit den 1990er-Jahren in der Erwachsenenbildung tätig und hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen zu John Brinckman vorgelegt. Er ist Vorsitzender der John-Brinckman-Gesellschaft.

Gerd Richardt war als Journalist zuletzt bis 2012 für die Ostsee-Zeitung tätig. Bei Hinstorff erschien von ihm u.a. das Wossidlo-Kinderbuch „Was gibt es da zu lachen?" (2011).

Conny Ledwig
HINSTORFF Verlag GmbH
E-Mail: conny.ledwig@hinstorff.de

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10.07.2014 Single I Wanna Get Better

GFDK - Peter Goebel

„Ich hatte eigentlich gar nicht vor, ein neues Projekt zu gründen. Aus heutiger Sicht betrachtet war es auch ein extrem ungünstiger Zeitpunkt, um überhaupt eine Platte zu machen, denn ich war gerade mit fun. auf Welt-Tournee. Andererseits fühlte ich mich sehr dazu hingezogen. Oft ging ich ins Studio, anstatt zu schlafen, auszuruhen oder zu essen, ob in Stockholm, in Malaysia oder in meinem Zimmer in Australien, buchstäblich überall auf der Welt. Als ich zwei Wochen Urlaub hatte, ging ich ins Studio nach New York oder Los Angeles und durchforstete die Sachen, die ich unterwegs gemacht hatte, nach interessanten Elementen und Müll.

Eines Tages wurde mir klar, dass ich ein komplettes Album fertig hatte, das rund um die Welt entstanden war. Meine Erfahrung mit Albumaufnahmen war eigentlich, dass man sich für zwei Wochen in ein Studio einschließt und das Album fertigmacht, und der Prozess dokumentiert den Moment. Die Aufnahmen für das Bleachers-Album hätten sich überhaupt nicht mehr davon unterscheiden können. Ich hatte ganz buchstäblich eine ziemlich weite Perspektive. Ich arbeitete in Südkorea an etwas, kam heim und dachte mir: ‚Das klingt, als hätte es jemand total gejetlegged um vier Uhr morgens in Südkorea aufgenommen. Aber dieser Gesangs-Teil ist ziemlich cool. Darauf kann man etwas aufbauen.‘  

Es kostete mich allerdings einen Augenblick, um den Rhythmus des Albums zu finden. Mich fasziniert die Ära, in der John Hughes seine klassischen Filme gedreht hat. Die Musik war einfach unglaublich – all diese epischen, kompromisslosen Popsongs, mit dieser unfassbaren Vordenker-Produktion. Ich wollte in eine Zeit zurückgehen, in der der hippste Scheiß auch der erfolgreichste Scheiß war. Ich trauerte meinen glücklichen Teenager-Zeiten hinterher, die ich in Wirklichkeit nie gehabt hatte.

Ich wuchs in New Jersey auf, ging dort auf die staatliche Highschool und wurde gemobbt, weil ich schwul war – dabei bin es überhaupt nicht. Doch so war das damals eben. Ich fühlte mich in dieser Zeit ziemlich isoliert. Ich denke, jeder verharrt auf die eine oder andere Art an einem Zeitpunkt in seiner Highschool-Zeit. Dies geschieht hoffentlich in einem Moment, in dem man sich wie ein Stück Müll fühlt, das sich und seiner Umwelt etwas beweisen und etwas erreichen will - und nicht in einem Augenblick, an dem man glaubt, der Allergrößte zu sein. Daher kommt auch der Name Bleachers. Er bringt für mich die Gefühle der damaligen Zeit auf Punkt – aber nicht im buchstäblichen Sinne. Ich weiß nicht warum, aber es ist für mich einfach so.    

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Ich wollte, dass Bleachers ein nostalgisches Element hat, dass einige der Emotionen schon fast ein bisschen John Hughes-esk rüberkommen. Aber ich wollte nicht, dass es ein Retro-Album wird. Es sollte komplett nach Zukunft klingen, aber dennoch jenen Moment abbilden, der mir so viel bedeutet. Zu diesem Zweck heuerte ich Produzent John Hill (MIA, Jay Z, Empire Of The Sun u.a.) an. Alles, was er tut, ist sehr modern. Er sucht immer nach neuen Techniken und Möglichkeiten, seine Arbeit zu differenzieren. Synthpop-Legende Vince Clarke von Depeche Mode, Yazoo und Erasure arbeitete an ein paar Sachen und sorgte für einen weiteren Bezug zu jener Zeitperiode, von der ich inspiriert war. Oder anders gesagt: Vince ist für ein einige der Alben verantwortlich, die mich überhaupt erst auf die Idee brachten, Bleachers zu machen. Wenn du Menschen arbeiten kannst, die dich inspirieren, wird der Kreis geschlossen.  

In den Texten geht es um dieselben Dinge, über die ich bei meiner früheren Band Steel Train geschrieben habe. Ein Thema ist der Tod meiner Schwester, als ich achtzehn Jahre alt war. Dieses Ereignis hat mein gesamtes Dasein grundlegend verändert. Das war kurz nach 9/11. Wie bei den meisten von uns hinterließ der Tag heftige Spuren. Dann wurde mein Cousin im Irakkrieg getötet. All diese Dinge so kurz hintereinander erleben zu müssen, bedeutete das Ende der unschuldigen Zeit in meinem Leben. Ich habe in der Folgezeit so viel durchgemacht, dass ich eine heftige Panikstörung entwickelt habe. Ich hatte eine wirklich harte Zeit, bevor ich wieder halbwegs auf meinen Weg zurück fand. Doch offensichtlich nimmt es einen großen Platz in mir ein. Als Folge davon handeln die Songs generell von Verlust und dem Versuch, die Sache wieder in den Griff zu bekommen und mit dem Leben fortzufahren, ohne zu viel Ballast mit sich herum zu schleppen. Aber auch wenn die Texte recht finster sein können, münden sie doch immer in etwas Positivem. Es sind nicht die Momente, in denen ich ‚Fuck it all‘ denke, die mich dazu antreiben, Musik zu machen. Es ist das Gefühl, wenn man um zwei Uhr morgens heimfährt und einen Weg gefunden hat, wie man das Leben bewältigt, das sich in meiner Musik manifestiert.“

Album-Veröffentlichung: 15.08.2014

 


PRESSE PETER

Peter Goebel

M: goebel@presse-peter.de

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10.07.2014 Mit Xavier Sabata

GFDK - Indigo

Seine bisherigen Gesamtaufnahmen von Barockopern wie etwas "Faramondo", "Farnace", "Artaserse" und "Alessandro" wurden einmütig bejubelt und prämiert, u. a. mit dem Echo Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Gramophone Editor’s Choice und der Diapason d’Or.

Jetzt legt Max Emanuel Cencic nach: "Tamerlano" greift Legenden um eine vernichtende Schlacht zwischen einem osmanischen Sultan (Bajazet) und einem tatarischen Heerführer (Tamerlano) zu Beginn des 15. Jahrhunderts auf.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Die Titelrolle des Tamerlano verkörpert der außergewöhnliche Countertenor Xavier Sabata, Max Emanuel Cencic singt seinen Verbündeten Andronico. Es spielt das Originalklang-Ensemble Il Pomo d’Oro unter Leitung von Riccardo Minasi. Auch John Mark Ainsley, Karina Gauvin, Ruxandra Donose und Pavel Kudinov sind mit von der Partie.


 


Indigo Musikproduktion + Vertrieb GmbH
Schlachthofstr. 36 a
D-21079 Hamburg
mail (at) indigo.de

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09.07.2014 1. Single "Vier Leben"

GFDK - Universal Music

Am 04. Juli koppelte Bosse "Vier Leben", den ersten digitalen Vorboten des am 18. Juli erscheinenden Albums "Kraniche – Live in Hamburg" aus.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde zusammen mit 7000 Fans in der Alsterdorfer Sporthalle ein einmaliges Konzert aufgezeichnet, in dem Axel Bosse mit seiner Band und einigen musikalischen Gästen die sonst so spröde Halle in einen Ort voller Magie verwandelte.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Der Song "Vier Leben" ist einer von insgesamt 20 Tracks auf Bosses Doppel-CD "Kraniche – Live in Hamburg". Die knapp fünfminütige Live-Version der ersten Singleauskopplung war ursprünglich auf dem im März 2013 veröffentlichten Studioalbum "Kraniche" zu finden.

Produziert wurde der Track im Dreivierteltakt von Axel Bosse und Stefan Lenkeit. Wer den "Vier Leben"-Walzer bereits in der Studioversion mochte, wird sich an der Live-Variante inklusive knisternder Atmosphäre und lauten Zuschauerchören erst recht erfreuen.

"Kraniche – Live in Hamburg" erscheint als doppel CD und limitierte Deluxe Box inklusive DVD.

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