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Nachrichten aus der großen weiten Welt

27.05.2014 Odyssee im Weltraum

GFDK - Taschen Verlag

Mit seinen Spezialeffekten, seinem Erzählstil, seinem intellektuellen Überbau und seinem ungewöhnlichen Soundtrack hat 2oo1: Odyssee im Weltraum die Art und Weise, wie wir Filme sehen, grundlegend verändert.
 
Fünfzig Jahre nach dem Beginn der Arbeit an Stanley Kubricks Meisterwerk präsentiert TASCHEN nun die umfassendste Publikation, die jemals über 2oo1: Odyssee im Weltraum erschienen ist. Die auf 1.500 Exemplare limitierte Ausgabe entstand in exklusiver Zusammenarbeit mit dem Kubrick Estate und Warner Bros.

Meilensteine der Filmgeschichte

Erfahren Sie alles über den Entstehungsprozess dieses Meilensteins der Filmgeschichte, der alle Filme nach ihm prägte. Dieses reich bebilderte vierbändige Buchset wurde von denselben Designern entworfen, die auch schon für unser unmittelbar nach Erscheinen vergriffenes Sammlerstück Stanley Kubrick’s Napoleon: The Greatest Movie Never Made verantwortlich zeichneten. Es enthält hunderte von unveröffentlichten Dokumenten und Fotografien sowie persönliche Kommentare von Kubricks Co-Drehbuchautor, der Sci-Fi-Legende Arthur C. Clarke. Die vier Bände werden mit einem eleganten Metallschuber geliefert, der dem berühmten schwarzen Monolithen aus dem Film nachempfunden ist; das exklusive Cover stammt vom Künstler Wayne Haag.


The Making of Stanley Kubrick’s 2oo1: Odyssee im Weltraum

Vier Hardcover-Bände im Metallschuber, entworfen von M/M (Paris):
Band 1: Film Stills
Band 2: Behind the Scenes (mit neuen Interviews mit Hauptdarstellern, Szenenbildnern und Special-Effects-Experten)
Band 3: Faksimile des Original-Drehbuchs
Band 4: Faksimile der Original-Produktionsnotizen von 1965.
Und eine kleine Comic-Überraschung
 
Limitiert auf insgesamt 1.500 Exemplare:
Art Edition Nr. 1–500 (Art Edition A und B mit einem signierten Pigment-Print von Brian Sanders) und Collector’s Edition Nr. 501–1.500


Taschen c.waiblinger@taschen.com

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27.05.2014 Zartliebend und stürmisch

GFDK - KlassikAkzente

Er gilt schon jetzt als einer der größten Sänger des 21. Jahrhunderts. Mit seinem neuen Album "L’AMOUR" publiziert Flórez nun erstmals in gebündelter Form französische Arien.

Er verzauberte schon früh sein Publikum. Wie der Journalist Siddharth Premkumar berichtet, besaß seine Mutter in Lima ein kleines Lokal, und sie brauchte nur in seine Richtung zu schauen, dann legte der junge Mann los. Ob Beatles-Songs oder rustikale Volkslieder, Juan Diego Flórez besaß schon als Schuljunge genügend Repertoire, um sein Publikum zu begeistern. Das Sing- und Bühnentalent wurde dem lebensfrohen Peruaner in die Wiege gelegt. Sein Vater war ein beliebter Volkssänger, und Flórez schätzte es, ihn mit der Gitarre zu begleiten und mit ihm zu singen. So war die Musik bei ihm von Anfang an mit Spielfreude und einer naturwüchsigen Leichtigkeit verknüpft, und das merkt man seinem beschwingten Gesang bis heute an.

Von Pop-Ambitionen zur Oper

Eigentlich wollte er Popsänger werden. Flórez liebte Led Zeppelin, die Beatles und die Musik seiner lateinamerikanischen Heimat. Als Jugendlicher stieß er dann aber irgendwann auf das Phänomen der Zarzuela, einer spanischen Form des Musiktheaters. In der Zarzuela werden auch Volkslieder gesungen, und Flórez, der durch seinen Vater stark geprägt war von peruanischer Folklore, war hingerissen von dieser Kunst. Als sich sein ungewöhnliches Gesangstalent dann immer deutlicher abzeichnete, brauchte es nicht mehr viel, um ihn von einer Karriere als Opernsänger zu überzeugen.

Bekennende Anti-Diva

Über seine steile Karriere als Opernsänger ist viel geschrieben worden. Als er mit 23 Jahren in "Matilde di Shabran" beim Rossini-Opernfestival in Pesaro sein Debüt gab und die Fachwelt fast magisch in seinen Bann zog, sorgte das in der Presse weltweit für Furore. Ein Rossini-Tenor, wie er im Buche steht. Das war eine Sensation. Und Flórez hat die großen Erwartungen, die er damals weckte, nicht enttäuscht. Er schritt in Siebenmeilenstiefeln voran und sang in der Folge an nahezu allen bedeutenden Opernhäusern der Welt.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Dieser Ausnahmekünstler hatte sehr bald alles erreicht, was man in seinem Fach erreichen konnte. Und eigentlich hätte er sich auf seine Spezialität, das Belcanto-Repertoire, beschränken und seinen Ruhm genießen können. Doch genau das wollte er nicht. Flórez, der vor drei Jahren Vater geworden ist und den hohen Wert des Familienlebens betont, ist ein bekennender “Anti-Divo”. Sich ausruhen und mit Pomp seinen Ruhm genießen? Für ihn unmöglich. Er will weiter auf Entdeckungsreise gehen. Er will sehen, was noch alles möglich ist.

Pioniergeist und musikalische Reife

Und wenn solch ein unermüdlicher Pioniergeist sich mit künstlerischer Reife und einer wahrhaft göttlichen Begabung paart, dann tritt wahrscheinlich der Glücksfall ein, dass daraus ein musikalisches Geschenk wie sein soeben veröffentlichtes Album "L’AMOUR" (Decca) entsteht. Das Werk hat es jedenfalls in sich, und wenn man von diesem agilen Genius nicht noch weitere Meisterstücke zu erwarten hätte, dann könnte man "L’AMOUR" mit seiner Mischung aus Altbekanntem und Neuem, aus Souveränität und Entdeckerfreude ohne Übertreibung als Summe seines Schaffens bezeichnen.

Singfreude und Pathos

Mit "Parle, mon fils…" aus Donizettis französischer Oper "La favorite" zeigt sich Flórez voll in seinem Belcanto-Element. Hier kann er die Beweglichkeit seiner Stimme, seine Singfreude und das lyrisch gekleidete Begehren des Novizen Fernand, der seinem vertrauten Pater Balthazar die Liebe zu einem Mädchen gesteht, voll ausreizen. Balthazar, der die Position der Kirche vertritt und Fernand vor den Gefahren der Welt warnt, wird von dem Bassisten Sergey Artamonov mit angemessener Strenge interpretiert. Das erzeugt eine enorme Spannung, und zusammen mit den berückend schönen Melodien Donizettis und dem sanften Klangteppich des Orchestra del Teatro Comunale di Bologna unter der Leitung von Roberto Abbado entsteht so ein überwältigendes Tongemälde, das dem Hörer die tragische Lebenssituation des jungen Mannes lebhaft vor Augen führt.

Zeigt Flórez sich hier eher von einer naiven, jungenhaften Seite, so wechselt er in "Elle est là…" aus Bizets Oper "La jolie fille de Perth" beinahe mühelos zwischen unterschiedlichen Gestalten des emotionalen Ausdrucks hin und her. Von melancholischer Inniglichkeit, die berührend kindlich klingt, bis hin zu rasanten, mit männlichem Pathos angereicherten Ausbrüchen findet sich hier nahezu alles, was sich auf dem Feld der Liebe emotional ereignen kann.

Heiter vorgeprescht und sehnsüchtig entbrannt

Die heiteren Arien von François-Adrien Boieldieu, Adolphe Adam, Ambroise Thomas und Jacques Offenbach zeigen Flórez von einer quickfidelen, mal naiv, mal stürmisch vorpreschenden Seite. Dagegen muten die Arien von Hector Berlioz und Léo Delibes eher nachdenklich an. Jede Arie für sich entfaltet feinste Momente des Liebesgefühls. Aber hervorgehoben gehören doch "Pourquoi me réveiller" aus Massenets Oper "Werther" und das titelgebende "L’amour" aus Gounods Oper "Roméo et Juliette". Denn in diesen Arien geht Flórez aufs Ganze.

In "Pourquoi me réveiller" klagt Flórez in der Rolle des Werther über das bittere Erwachen aus dem Traum des Verliebtseins. Es beginnt idyllisch. Ein Hauch des Frühlings umkost den Liebenden. Doch dann muss die Verliebtheit der bitteren Wahrheit einer unerfüllbaren Liebe weichen. Wie Flórez diesen Übergang mit seinem gleitenden Gesang zu fassen bekommt, ist überwältigend, genau wie sein schwelgerischer Ton in "L’amour", in dem Roméo unter dem Balkon von Juliette sich ganz seinen Liebesgefühlen hingibt. Echtes Pathos, ohne Wenn und Aber! Am Ende der CD hat man fast den Eindruck, die ganze Gefühlswelt der Liebe gezeigt bekommen zu haben.

Quelle: KlassikAkzente

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26.05.2014 5000 Kilometer ohne Training und Gegenwind

GFDK - Malik Verlag

Im Radsattel vom Jordan bis an die Spree: Reporter Fredy Gareis »erfährt« vier Monate lang die Strecke zwischen Israel und Deutschland - Höhen und Tiefen, Einsamkeit und Freundschaften.

Fredy Gareis hat sich einiges vorgenommen: eine Reise von Tel Aviv nach Berlin, mit einem alten Stahlrad, ohne jedes Training. 5000 Kilometer, die ihn durch Länder wie Jordanien, Libanon, Albanien und Kosovo führen.

Geschichten aus Nahost

Auf seiner Fahrt durch blühende und vernarbte Landschaften sammelt er die Geschichten der Bewohner mit über vierzig Konfessionen ein - manchmal lachend, manchmal verzweifelnd, immer mit Gespür für politische und geschichtliche Hintergründe. Er trifft auf Saddam, den Obsthändler, und auf alte UCK-Kämpfer. Auf Menschen, die von Deutschland träumen, und auf Priester, die ihn mit Raki abfüllen. Er muss mit Überfällen und Nahtoderlebnissen klarkommen. Und wird schließlich zum philosophierenden Radnomaden und Asphaltcowboy.

Fredy Gareis ist Reisender, Abenteurer und Journalist

Fredy Gareis wurde 1975 in Alma-Ata, Kasachstan geboren. Er arbeitet seit 2007 als freier Journalist. Für eine Undercover-Reportage für den Stern recherchierte er fünf Monate lang verdeckt bei Scientology. Früh begann er durch die Welt zu reisen, etwa nach Sibirien, wo er seiner Familiengeschichte bis an den Himbeersee folgte. 2010 - 2012 berichtete er als freier Korrespondent aus Israel und dem Nahen Osten u.a. für Der Tagesspiegel, Die Zeit und Deutschlandradio.


Verlag Malik 12. Mai 2014 press@piper.de

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26.05.2014 Interpretationen von Harold Arlen

GFDK - hr

Jeff Cascaro und die hr-Bigband – dieses Zusammentreffen galt einem der bedeutendsten Komponisten des Great American Songbook: Harold Arlen. Der 1986 verstorbene Komponist schrieb Klassiker wie „Over The Rainbow“, „Stormy Weather“, „Let’s Fall In Love“ oder “One For My Baby“, zu denen Größen wie Johnny Mercer, Truman Capote, E. Y. Harburg und Ted Koehler die Texte beisteuerten. Alle sind auf der neuen CD „Any Place I Hang My Hat Is Home“ von Jeff Cascaro und der hr-Bigband, die am 23. Mai erschien, zu finden.

Ella Fitzgerald, Nat King Cole, Frank Sinatra oder Billie Holiday – diese und viele andere Stars sangen einzigartige Interpretationen von Arlens Stücken. Bis heute inspirieren seine Kompositionen Musiker unterschiedlicher Stilrichtungen. Besonders Jazzmusiker spricht die subtile Verknüpfung von Blues und amerikanischem Folk immer wieder an. „Mich begeistern seine ungewöhnlichen und charaktervollen Melodiebögen“, bekennt Jeff Cascaro und erklärt, warum er ihm dieses Album widmet: „Jedes Mal, wenn ich einen von Arlens Songs singe, läuft mir der Blues über den Weg und überrascht mich.”

Der Blues und der liturgische Gesang schwarzer Gemeinden faszinierten Harold Arlen schon früh. Zu Beginn seiner Komponistenlaufbahn schrieb er eine Reihe Revuen unter anderem für den Cotton Club, was ihn eng mit den Gesangsstilen schwarzer Sänger vertraut machte, die er zunehmend in seine Kompositionen einbaute.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Jeff Cascaro wiederum, der an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Jazzgesang lehrt, gilt spätestens seit seinem Debüt “Soul Of A Singer” von 2006 als herausragende Stimme zwischen Soul, R’n‘B und Jazz. Arrangiert hat Jörg Achim Keller, den Jeff Cascaro schon seit vielen Jahren kennt und schätzt

 




Isabel Schad, hr-Pressestelle

sabel.schad@hr.de



Herausgeber:
Hessischer Rundfunk | Pressestelle | Bertramstraße 8 | 60320 Frankfurt am Main
E-Mail hr-pressestelle@hr.de

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26.05.2014 Album erscheint am 1. August 2014

GFDK - Warner Music

Brieftauben waren gestern. Die Fledermäuse flattern bereits und bringen den ersten Song „DNA“ vom heiß ersehnten neuen Album via Free Download auf der Bandsite www.beatsteaks.com direkt an die Fangemeinde.

Die Herren haben sich kürzlich im Studio verschanzt und mal eben den Nachfolger ihres #1-Albums „Boombox“ eingespielt - herausgekommen sind 100% pure BEATSTEAKS. Aber überzeugt euch doch einfach selbst und zieht euch gleich den neuen Song runter! Den Link findet ihr am Ende dieses Artikels. 

Clubshows, Festivaltermine und Hallentournee 2014 bekannt gegeben

Wie verdammt gut die Beatsteaks live sind, ist hinlänglich bekannt und wurde im vergangenen Jahr mit dem epischen Live-Album "Muffensausen" dokumentiert, das gewohnt hoch auf Platz 3 in die deutschen Charts einstieg. Nun hat die Berliner Band neue Live-Dates bekannt gegeben: Die Beatsteaks werden sich im November und Dezember auf ausgedehnte  "Creep Magnet"-Hallentour durch 20 Städte begeben!

Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bereits wenige Tage nach Start des Vorverkaufs waren die ersten Dates ausverkauft, so dass prompt zwei Zusatztermine hinzukamen – bis jetzt, denn immerhin sind es bis zum Tourstart noch satte acht Monate hin. Bereits zuvor hatten Arnim Teutoburg-Weiß und Co. für August die Teilnahme an den Festivals Highfield und Rock ’N’ Heim sowie vier Clubshows angekündigt. Der Vorverkauf für die Clubshows beginnt im Juli. Eine Übersicht aller Termine findet sich unten.

Die Band arbeitet derzeit an neuer Musik. Mit ihrem letzten Studioalbum „Boombox“ haben die Beatsteaks 2011 ihr bislang stärkstes und erfolgreichstes Album vorgelegt. Erstmals knackten sie die Spitzenposition der deutschen Charts, gleich drei Single-Auskopplungen stiegen ebenfalls in die Hitlisten. Die anschließende Tournee geriet zu einem einzigen Siegeszug. Ausverkaufte Hallen, strahlende Gesichter, unvergessliche Shows. All das kann man sich jetzt nach Hause holen – und vieles mehr. Denn mit „Muffensausen“ erschien im Juni 2013 das dato größte Mammut-Projekt unserer Lieblingsband aus Berlin: Auf zwei DVDs und einer CD gibt es alles, was das Beatsteaks-Herz begehrt – und mehr. Nämlich vieles, womit selbst der eingeschworenste Fan nicht gerechnet hätte. Begleitet wurde die Veröffentlichung durch „SaySaySay“, einen neuen Song der Beatsteaks. Wir sind gespannt, was 2014 noch so alles kommt!  

Festivals  

15.-17.08. Highfield Festival, Großpösna
15.-17.08. Rock ’N’ Heim, Hockenheimring
 

Clubshows

09.08. Rostock, Moya,
10.08. Hamburg, Markthalle
12.08. Neuruppin, JFZ
13.08. Osnabrück, Rosenhof
  

Hallentournee

04.11.2014 Siegen – Siegerlandhalle
07.11.2014 Wien – Gasometer
09.11.2014 Zürich – Volkshaus
11.11.2014 Erfurt – Thüringenhalle
12.11.2014 Saarbrücken – E-Werk
14.11.2014 Bremen – Pier 2
15.11.2014 Magdeburg – Stadthalle
19.11.2014 Köln – Palladium
22.11.2014 Leipzig – Arena
23.11.2014 Bielefeld – Seidenstickerhalle
25.11.2014 Dortmund – Westfalenhalle 1
28.11.2014 Berlin – Max-Schmeling-Halle
02.12.2014 Hamburg – Sporthalle
03.12.2014 Hannover – Swiss Life Hall
05.12.2014 Bamberg – Brose Arena
06.12.2014 Göttingen – Lokhalle
09.12.2014 Münster – MCC Halle Münsterland
11.12.2014 Frakfurt – Jahrhunderthalle
13.12.2014 Stuttgart – Schleyer-Halle
14.12.2014 München – Zenith
 
18.11.2014 Köln – Palladium
 
27.11. Berlin – Max-Schmeling-Hall

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25.05.2014 Ein Soul- und Folkwunder

GFDK - Warner Music

„Natalie Merchant ist eine der erfolgreichsten und beständigsten Alternative-Künstlerinnen, die nun aus den 80ern aufersteht – völlig unversehrt und kompromisslos.“ – Vogue

„Ihr Erfolg wurzelt in zwei entscheidenden Eigenschaften: Dem Unwillen, irgendwelche Kompromisse einzugehen und ihrer totalen Offenheit. In einer Welt von oberflächlichen, hochgezüchteten Popstars ist Merchant etwas ganz Besonderes.“ - Guardian

Mit dem schlicht „Natalie Merchant“ betitelten Album erschien am 02.05. die sechste Solo-Songsammlung der vielfach mit Platin ausgezeichneten Sängerin auf Nonesuch Records – ihr erstes neue Material seit 13 Jahren! Ihr selbst produziertes Album stellt das Werk einer arrivierten Künstlerin mit einer klaren und unverwechselbaren Stimme dar. Seit langem bewundert für die gehaltvolle Tiefe ihres Songwritings, ist Natalie Merchant niemals vor gewichtigen Themen oder Motiven innerhalb ihrer Lyrics zurückgeschreckt. Sie selbst beschreibt das neue Album als durchdrungen „von Erfahrungen und scharfer Beobachtungsgabe“, das sich mit Themen wie „gefundener und verlorener Liebe, Bedauern, Verleugnung, Aufgabe, Gier, Zerstörungswut, Niederlage und gelegentlichem Triumph“ beschäftigt.

Natalie Merchant kann dabei auf die Erfahrungen aus mittlerweile drei Dekaden des Songwritings und der Albumproduktion zurückgreifen – nur ein Grund für ihren nuancierten und unverfälschten Stil. Ihre außergewöhnliche Stimme wird umrahmt von einer wohldosierten Mischung aus elektrischen und akustischen Klängen. Streicher, Bläser und Holzbläser verbinden sich dabei mit Hammond-Orgeln und E-Gitarren-Improvisationen zu einer aufregenden Melange. Und auch das Besetzung auf „Natalie Merchant“ liest sich wie ein Who-is-Who außerordentlicher Musiker: So finden sich neben John Medeski, Shawn Pelton, Clark Gayton, Uri Sharlin, Jesse Murphy, Erik Della Penna oder Gabriel Gordon auch Gastsängerin Simi Stone, Elizabeth Mitchell sowie die Gospelsängerin Corliss Stafford. 

Merchants Musikerkarriere begann während ihrer College-Zeit als Sängerin, Songschreiberin und Pianistin der wegweisenden Alternative Rockband 10.000 Maniacs, mit der sie insgesamt fünf viel beachtete Studioalben veröffentlichte; darunter das Platin-ausgezeichnete „In My Tribe“ (1987), „Blind Man´s Zoo“ (1989), „Our Time In Eden“ (1992) sowie das 1993er „MTV Unplugged“-Album. Nach 12 gemeinsamen Jahren veröffentlichte sie nach ihrem Weggang im Jahre 1993 ihr erstes Soloalbum, das 1995 erschienene und 5-fach-Platin-ausgezeichnete „Tigerlily“. In der Folgezeit erschienen das Platin-veredelte „Ophelia“ (1998), „Natalie Merchant Live“ (1999) und schließlich der 2001er Output „Motherland“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht 

2002 zog sich Merchant einstweilig von der Popmusik zurück, um in Eigenregie eine Sammlung von Folksongs zu veröffentlichen. Zeitgleich zum Release von „The House Carpenter`s Daughter“ (Myth America, 2003) kam ebenfalls ihr erstes Kind zur Welt. Die folgenden sieben Jahre verbrachte Natalie Merchant zurückgezogen im New Yorker Hudson Valley, um sich ausschließlich ihrer Familie und der Arbeit in ihrem Stadtteil zu widmen, während sie immer wieder mit anderen Musikern zusammen arbeitete und ihr Engagement in Sachen Aktivismus und der Philanthropie zu festigen.

2005 wurde sie von Gouverneur Eliot Spitzer ernannt, während einer 4-Jahres-Periode in einem 20-köpfigen Gremium im New York State Council On The Arts (NYSCA) mitzuwirken. Sie arbeitete währenddessen mit einer Gruppe von obdachlosen Musikern am Benefiz-Album „Give US Your Poor“ (2006), sowie an der Dokumentation „No Good Reason“ aus dem gleichen Jahr. Sie kollaborierte mit Ladysmith Black Mambazo, dem britischen Komponisten Gavin Bryars und der Royal Shakespeare Company im Rahmen des „The Sonnet Project“ (2007). 2008 war sie auf dem Re-Recording zum 20-jährigen Jubiläum des Cowboy Junkies` Debüts „The Trinity Sessions“ vertreten und komponierte im gleichen Jahr auf Einladung der Boston Pops ein Konzertset mit Orchesterfassungen ausgewählter Songs aus ihrem weit reichenden Repertoire. Sie feierte das 60-jährige Jubiläum der Menschenrechtserklärung zusammen mit Amnesty Internationals „The Price of Silence“-Initiative und sang zusammen mit dem Schülerchor der Perkins School For The Blind, um Spenden zu generieren. 2009 war sie auf David Byrnes auf dem Leben von Imelda Marcos basierenden Liederzyklus „Here Lies Love“ zu hören.

Im Jahre 2010 kehrte Merchant mit dem Doppelkonzeptalbum „Leave Your Sleep“ zurück – eine Betrachtung der Themen Kindheit und Mutterschaft, bei der sie amerikanische und britische Kindergedichte aus dem 19. und 20. Jahrhundert von Autoren wie Robert Louis Stevenson, Christina Rossetti, Robert Graves, Edward Lear und E.E. Cummings vertonte. Sie arbeitete mit insgesamt 130 handverlesenen Musikern der verschiedensten Stile zusammen. Darunter die Besten der Besten ihres Feldes, namentlich das Wynton Marsalis Quartet, Medeski Martin & Wood, The Fairfield Four, das Chinese Music Ensemble Of New York, die Ditty Bops, The New York Philharmonic, The Klezmatics, Lúnasa und Hazmat Modine. Ihr Interesse für diverse Dichter führte sie zu ausgedehnten Nachforschungen, die schließlich in einem von internationalen Medien wie dem Wall Street Journal oder dem Independent hoch gelobten, 80-seitigen Begleitbuch resultierten. 

Nach dem Albumrelease im Jahr 2011 wurde Natalie Merchant mit dem Ehrentitel „New York Public Library Lion“ ausgezeichnet und steht seither in einer Reihe mit namhaften Autoren wie Jonathan Franzen, Ian McEwan oder Tony Kushner. Ein Jahr später tat sich Merchant mit der vielfach preisgekrönten Kinderbuchillustratorin Barbara McClintock zusammen, um das gemeinsame Bilderbuch zum „Leave Your Sleep“-Album zu veröffentlichen. Inspiriert durch ihren 2010er TED Talk hat Merchant ebenfalls ein Kinderorchester-Konzertprojekt  entwickelt, welches McClintocks Illustrationen mit einbezieht und das im Rahmen eines Bildungsprogramms bisher vor tausenden Kindern in unzähligen US-Städten (u.a. in diesem Frühling in der New Yorker Carnegie Hall) aufgeführt wurde.
 
Merchants Einsatz und Interesse für weitläufige Bereiche der sozialen Gerechtigkeit und Umweltangelegenheiten sind ungebrochen. Kürzlich begann sie, sich mit den Bedrohungen des Fracking auseinander zu setzen. 2013 leitete sie die Dreharbeiten zum Protestfilm „Dear Governor Cuomo“ zusammen mit der Bewegung New Yorkers Against Fracking sowie den Schauspielern Mark Ruffalo und Melissa Leo, und den Filmemachern Jon Bowermaster und Alex Gibney. Diesen Monat wird der von Merchant selbst produzierte und Regie geführte Film „SHELTER: A Concert Film To Benefit Victims Of Domestic Violence“ zum ersten Mal in Verbindung mit Eve Enslers jährlicher One Billion Rising-Kampagne öffentlich aufgeführt. Natalie Merchant probiert einen neuen Protest-Ansatz durch Multimedia-Filme aus. „Es reicht mir nicht mehr, mein Gesicht bei einem Benefiz-Event zu zeigen, einen Song zu spielen und zu denken, ich hätte meinen Teil geleistet. Ich möchte meine Fähigkeiten anbieten, neue Kampagnen für neue Non-Profit-Projekte zu entwickeln.“   

Tracklist „Natalie Merchant“:  

1. Ladybird
 
2. Maggie Said
 
3. Texas
 
4. Go Down, Moses
 
5. Seven Deadly Sins
 
6. Giving Up Everything
 
7. Black Sheep
 
8. It’s A-Coming
 
9. Lulu (Introduction)
 
10. Lulu
 
11. The End

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25.05.2014 Henry Butler als Gigant der Giganten in New Orleans

GFDK - JazzEcho

Jahrzehnte hinweg gehörte der Pianist und Sänger Henry Butler so untrennbar zu New Orleans wie etwa der Congo Square und das French Quarter. Ihn an einen anderen Ort zu verpflanzen, wäre einem Sakrileg gleichgekommen. Dann rollte 2005 der Hurrikan Katrina über die Stadt hinweg und machte den blinden Künstler wie so viele andere Einwohner besitz- und obdachlos.

Über Umwege verschlug es ihn 2009 nach Brooklyn/New York, wo er in die zwielichtige Gesellschaft einiger Jazz-Avangardisten geriet. Schräge Typen, vor denen ihn die Traditionsverwalter der Musik von New Orleans, die sich mit Butlers gelegentlichen experimentellen Seitensprüngen ohnehin nie hatten anfreunden können, immer schon gewarnt hatten. Glücklicherweise hat er all diese Warnungen in den Wind geschlagen. Denn sonst wäre die Musikwelt nun nicht um das geniale Album "Viper's Drag" reicher, das Butler mit dem Trompeter Steven Bernstein und dessen Hot 9 aufgenommen hat.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Album dokumentiert ein Zusammentreffen besonderer Art. Auf der einen Seite ist da der seit Geburt blinde Henry Butler, der die Vielfalt der musikalischen Einflüsse seiner Heimat Louisiana verinnerlicht hat: Jazz, Funk, karibische Klänge, Pop, Blues, Klassik, Rhythm'n'Blues. In New Orleans galt er als Gigant unter Giganten und war Mitglied einer besonderen Bruderschaft, der auch Professor Longhair, James Booker und Allen Toussaint angehören. Seine technischen Fähigkeiten und die enorme Bandbreite seines Repertoires sind legendär. Auf der anderen Seite sind da die New Yorker Häretiker um Steven Bernstein, die in Bands wie den Lounge Lizards, Jazz Passengers, Sex Mob, Peter Apfelbaum's Hieroglyphics Ensemble, der Kamikaze Ground Crew oder dem Millennial Territory Orchestra immer wieder neu bewiesen, dass man, wenn man avantgardistische Jazzklänge nur attraktiv genug verpackt, mit ihnen auch ein großes, nicht unbedingt jazzspezifisches Publikum erreichen kann. Mit "Viper's Drag" dürften sie es erneut schaffen.

Das Repertoire der Band (deren Name eine Anspielung auf zwei legendäre Bands ist, mit denen Louis Armstrong in den 1920ern Jazzgeschichte machte: The Hot 5 und The Hot 7) besteht aus klassischen Blues-Nummern von Bessie Smith, frühen Jazzklassikern von Jelly Roll Morton und Fats Waller, aber auch Kompositionen Henry Butlers. Unter der Patina des Alten bringen die Musiker immer wieder aufregend Neues hervor, kombinieren Ragtime-Passagen mit modernen Dissonanzen oder nostalgische Swing-Bläsersätze mit Second-Line-Rhythmen oder fettem Funk. Und erstaunlicherweise klingt alles wie aus einem Guss. Es ist, als unternehme man eine waghalsige musikalische Achterbahnfahrt in einer Zeitmaschine.

 

Quelle: JazzEcho

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24.05.2014 geschichte der great migration

GFDK - Deutscher Taschenbuch Verlag

Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen?

Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation. Doch diese Saga um eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder, die als Geschichte der Great Migration beginnt und sich zum Tableau mit zwölf Einzelporträts über das ganze zwanzigste Jahrhundert weitet, ist trotz Scheitern und Enttäuschung ein vitales Epos – voller Lebenskraft und verhaltener Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Bitterkeit.

Pressestimmen

»Intensiver Lesestoff für alle, die staunen wollen, wie viel die Seele erträgt und wie stark wir wirklich sind.«
Julia Rotherbl, Cosmopolitan Mai 2014

Jetzt im Buchhandel

Ayana Mathis ist aufgewachsen in Germantown, einem Arbeiterviertel in Philadelphia, die Eltern trennten sich, als sie zwei war, die Mutter litt unter schweren Depressionen, zog oft mit der Tochter um, förderte sie. Absolventin des berühmten Iowa Writers' Workshop (Wallace Stegner, Philipp Roth, Michael Cunningham, Jane Smiley etc), und ausgezeichnet mit dem Michener Copernicus Fellowship gelang Mathis gleich mit ihrem ersten Roman einen überragenden Erfolg.

Mai 2014 Deutscher Taschenbuch Verlag zirnbauer.thomas@dtv.de

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24.05.2014 Düstere Klangbilder aus der Stadt der Engel

GFDK - Warner Classics

Er gilt neben Steve Reich und Philip Glass als führender Komponist der USA wie der Minimal Music. In seinen Werken hat er immer wieder Themen und Motive seines Heimatlandes aufgegriffen.

Im Orchesterwerk City Noir (2009) beschwört John Adams mit großer illustrativer Kraft die Bilderwelt der 1940er und 1950er herauf und erinnert an den amerikanischen Film Noir mit seinen typischen Szenerien von L.A. und anderen Städten.

Die Komposition erscheint nun zusammen mit der Ersteinspielung von Adams' Saxophonkonzert (2013). City Noir sei zwar von Bildern der legendären Filme mit Schauplatz Los Angeles geprägt, es handele sich aber nicht um Filmmusik, schreibt Adams in einem Kommentartext. Ihm ging es um die typische Ästhetik, die diese Zeit geprägt hat – einer Zeit, in der der 1947 geborene Komponist zur Welt kam.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Adams ließ sich von der kalifornischen Geschichte anregen, wie sie der Autor Kevin Starr in seinen umfangreichen Büchern über den relativ jungen amerikanischen Bundesstaat ausbreitete. Gleichzeitig beschwor Adams die Traditionen des typisch amerikanischen Orchester-Stilmix aus Klassik und Jazz herauf. City Noir vervollständigt Adams' Kalifornien-Triptychon, zu dem auch die Werke The Dharma at Big Sur und El Dorado gehören. Das Saxophonkonzert, entstanden für den international renommierten Solisten Timothy McAllister, schlägt ebenfalls biografische Brücken: „Ich bin mit dem Saxophonklang aufgewachsen,“ schreibt Adams. „Mein Vater spielte Altsaxophon in Swingbands, und wir hatten zu Hause eine große Sammlung von Jazzplatten. Für mich war der Sound nie fremd.“

Album-Veröffentlichung: 13.06.2014

 


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Alter Wandrahm 14 – 20457

promoclassics@warnermusic.com

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24.05.2014 Eine Offenbarung

GFDK - Rough Trade

Schon mit 16 rappte sie vor Wildfremden im Nachtbus und löcherte die MCs bei Open Mic Abenden solange, bis sie endlich selbst das Mikrophon in der Hand hielt.

Jetzt, zehn Jahre später, ist sie eine Dramatikerin, Poetin und Romanautorin und nicht zuletzt eine angesehene Musikerin. Sie versteht es in Textform zu erzählen und zu reimen. Deshalb ist "Everybody Down" wie eine große, komplexe Geschichte, die in zwölf Kapitel unterteilt ist.

Kate arbeitete mit dem Produzenten Dan Carey (Bat For Lashes, MIA, Chairlift und Hot Chip) zusammen, mit dem sie innerhalb von nur zwei Wochen das Album aufnahm. Im Gegensatz dazu brauchte Kate fast ein Jahr, um die Story und ihre Charaktere zu entwickeln.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das Resultat ist eine Offenbarung: Kate Tempest spielt metaphorisch mit den scheinbar üblichen Hip Hop-Storys - Drogen, Geld und Gangster - haucht ihnen aber ganz neues Leben ein. Aus einer sehr persönlichen Perspektive macht sie sich die verschiedenen Charaktere zu eigen und zeigt die Langeweile, Angst und den unbedingten Wunsch nach Liebe in deren Leben.

Reaktionen:

"One of the brightest British talents around." - The Guardian

"Wow" - Chuck D (Public Enemy)

"Her works are truly of upliftment and betterment" - Roots Manuva

 

 

Rough Trade Distribution GmbH
Mathias-Brüggen-Str. 85
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