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Nachrichten aus der großen weiten Welt

01.06.2014 Frisch, Cool, aufsässig

GFDK - Sony Music

Diese Band ist über jeden Zweifel erhaben. Sie existieren genauso lange wie Pearl Jam, haben weltweit über vier Millionen Platten verkauft, drei Echos und einen MTV Europe Music Award gewonnen und ihre letzten drei Alben enterten die Charts von null auf eins. Worum es aber eigentlich geht, ist die Musik. Ihre Songs tragen schon lange eine eigene Handschrift, obwohl die Guano Apes immer auch für Experimentierfreudigkeit stehen. „Offline“, das neue Album, klingt frisch, cool und aufsässig – und gleichzeitig klarer denn je. Wie geht das?

Sandra: »Wir machen uns vor jedem neuen Album frei von allem Alten und lassen musikalisch erst mal alles zu. Dieses Maximum an Freiheit ist unser Motor und lässt neue Impulse zu. „Bel Air“ war ein neuer Schritt für uns und hört sich dementsprechend leicht und vielleicht tanzbarer an. „Offline“ hingegen klingt kantiger, rockiger und hat eine ganz eigene Farbwelt, was auch mit unseren beiden Produzenten Philipp „Philsen“ Hoppen (Kraftklub, Marteria) und Kurt Ebelhäuser (Blackmail, Donots) zu tun hat, die ja ihrerseits auch neue Impulse setzen. Das Schöne aber ist, dass man uns immer gut heraushören kann, egal welche Farben wir beim Komponieren nutzen.« Henning: »Obwohl das Album so viele neue Facetten hat, stellen wir mehr und mehr fest, dass wir als Band frei sind. Wir können jedes Genre angehen und alle Spielarten ausleben – unsere Songs werden trotzdem immer nach den Apes klingen.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Das ist ein roter Faden, der uns ziemlich stolz macht und total befreit. Wie Sandra mit dem Hinweis auf Philsen und Kurt schon angedeutet hat: Man muss so eine Produktion nicht alleine machen, auch wenn man es vielleicht könnte. Produzenten sind eine wichtige Mischung aus Freund und Kritiker – jemand, der einem die Meinung sagt, mit dem Reibung entsteht. Und trotzdem klingt „Offline“ besonders klar. Es gab früher mal die Maxime, uns schon im Studio daran zu orientieren, die Songs live 1:1 umsetzen zu können. Jetzt sehen wir das anders: Gut ist, was uns gefällt. Außerdem haben wir das Glück, dass die Bandbreite, die Sandra mit ihrer Stimme abdecken kann, uns fast alle Stile erlaubt.« Sandra: »Für mich war es immer wichtig, verschiedene Genres auszuprobieren. Angefangen habe ich mit HipHop und Rap, diese Einflüsse hört man auf unserer ersten Platte und nun auch wieder auf „Offline“. Es gibt auf diesem Album einige ruhige, atmende Zwischenpassagen, in denen ich in sehr tiefe Tonlagen wechsele, aber auch in die für unsere Band typischen Shoutings, wie schon bei „Open Your Eyes“. Der Wechsel zwischen hart und zart ist spannend für mich. Über die Jahre hat sich meine Stimme sicher verändert, aber ich würde heute manches einfach auch nicht mehr so singen wie vor zehn Jahren. Ich habe Spaß daran, mit der Weiblichkeit in meiner Stimme zu spielen und muss heute nicht mehr schreien, um Kraft zu demonstrieren.«

[Entstehungsprozess]

Sandra: »Die ersten Skizzen zu den Songs entstehen ganz klassisch als Band. Im Januar 2013 waren wir eine gute Woche zusammen in einem Haus im Harz und haben Songs geschrieben. Ganz normal, wie im Proberaum. Danach nehme ich die Basics mit in mein Studio nach Berlin und tüftle daran herum, schreibe die Texte auf meine ursprünglichen Gesangslinien und recorde diese dann auch immer selbst. Im besten Fall ist ein Song schon so weit, dass es keine Änderungen am Arrangement mehr geben muss. Manchmal muss ich aber doch etwas ändern. So tüfteln wir alle und es entwickelt sich ein permanenter kreativer Prozess bis alles sitzt.« Henning: »Wir sind ja über Berlin, München und Göttingen verteilt, arbeiten einzeln oder in Teams und schicken uns dann die Files – das ermöglicht uns extrem flexibles Arbeiten.« Sandra: »Das mag ein bisschen unromantisch klingen, ist aber andererseits auch sehr kreativ: Man kann bis zuletzt alles umwerfen, an jedem Detail schrauben und sich auch immer wieder neu inspirieren – für uns führt das ständige Filtern und Aussieben jedenfalls dazu, dass die Songs immer besser werden.«

[Single & Albumtracks]

Henning: »Es gibt Songs, die muss man ein paar Mal hören, bevor sie sich einem erschließen – das sind dann vielleicht sogar die Lieblingssongs der Band – und dann gibt es welche, die erklären sich sofort. Die hissen die Fahne und zeigen alle Komponenten, die das Album auszeichnen. Das sind perfekte Singles. Wir sind aber auch verdammt stolz auf Songs wie „Hey Last Beautiful“, die ganz anders sind als das, was wir sonst gemacht haben. Unsere typischen Apes-Rocker haben wir diesmal um neue Gegengewichte und viel modernen Sound ergänzt.«

Sandra: »Ich liebe andererseits auch „Fake“, eine richtig schön rotzige Nummer. Ganz schlicht, aber dadurch auch besonders schön – ähnlich wie „Tiger“ auf „Bel Air“. Zu solchen Songs fällt es mir witzigerweise leichter Texte zu schreiben. Wenn sie aus einem einzigen Riff bestehen, ist mehr Raum für die Gesangsmelodie. Es gibt Songs, die leben von ihrer Raffinesse und es gibt Songs, die ganz schlicht und dadurch groß sind – in die man sich reinfallen lassen kann. Henning: »„Numen“ finde ich auch klasse. Mit dem Text kann jeder etwas Persönliches verbinden und auch die Komposition ist sehr spannend. Sandra: »Ich spiele ja bekanntermaßen gerne mit Worten und habe eine eher bildhafte Auffassung vom Texten. Oft haben die Worte mehrere Bedeutungen, so auch in „Numen“. Allgemein kann man sagen, dass dieses Album recht kritisch und auch politisch ist – aber wir legen uns da nicht fest. Wie bei „Jiggle“, in dem es darum geht, sich frei zu machen und auch mal rumzukaspern. Ich möchte die Leute ja auch aus einem schlechten Gefühl ziehen, wenn sie eins haben. Das ist ein total wichtiger Aspekt von Musik.«

[Albumtitel]

Sandra: »Wir sind natürlich nicht blind und taub für das, was um uns herum vorgeht. Es herrscht Informations-Overkill. Man weiß gar nicht mehr, was man zuerst verarbeiten soll – alles wird in Frage gestellt, keiner traut dem anderen mehr. Vielleicht sollten wir mal ein paar Schritte Abstand nehmen und uns auf die wichtigen Dinge im Leben rückbesinnen. Es mag kitschig klingen, aber Musik hat auch eine gewisse Reinheit und Wahrheit: entweder sie berührt und gefällt – oder eben nicht.« Henning: »Musik ist immer auch eine Instant-Emotion und live kann man den Menschen dabei sogar ins Gesicht sehen. Wir hatten schon so viele schöne Erlebnisse auf Tour, wo das Unmittelbare im Gegensatz zum Mittelbaren noch deutlicher wird. Musik ist einfach ein Grundbedürfnis und ab und zu „Offline“ sein eventuell auch.«

[Chartpositionen]

Sandra: »Ich versuche mich mit solchen Gedanken gar nicht zu beschäftigen – Charts und Kritiken schaue ich mir kaum an.« Henning: »Man macht sich sonst auch verrückt. Das haben wir eigentlich schon bei unserem zweiten Album verstanden. Damals war auch schon viel Druck drauf – damit muss man einfach klarkommen. Erst mal müssen wir cool finden was wir machen, dann können wir auch mit breiter Brust rausgehen und ein neues Album als Abschnitt unserer Entwicklung betrachten.« Sandra: »Ich finde es sowieso schwierig, Qualität an Erfolg festzumachen. Das ist nicht so einfach messbar. Einige der größten Musiker überhaupt sind nicht erfolgreich. Deswegen rechnen wir auch grundsätzlich erst mal nicht damit, hoch in die Charts zu gehen – sonst kann man auch schnell enttäuscht werden.«

[Zukunft]

Henning: »Zunächst mal sind wir froh, uns wiedergefunden zu haben. Unsere Musik hält uns zusammen und hat uns auch immer wieder zusammengeführt. Die Mischung aus unterschiedlichen Charakteren und Vorlieben in der Band, aber auch der Grad der Verschmelzung ist außergewöhnlich und verbindet uns seit fünf Alben und zwanzig Jahren.« Sandra: »Unsere Chemie ist schwer zu erklären – wir haben einfach Glück gehabt, die richtigen Leuten zu treffen. Jeder hat einen anderen Blick, eine andere Rezeptur, aber man hört uns schnell raus, was nicht vielen Künstlern gelingt.«

Henning: »Es geht um eine gemeinsame Sprache, die wir uns erhalten wollen solange wir etwas zu sagen haben.« Sandra: »Wir müssen keine Preise gewinnen. Ich bin jetzt schon ziemlich stolz auf das, was wir geschafft haben. Der Weg ist das Ziel: Ich freue mich, wenn wir von unserer Passion leben können und das machen dürfen, was wir wollen. Im Mai geht es erst mal auf eine kleine Russlandtour, dann kommen Festivals und im Herbst steht dann eine große Europatour an. Wir werden auch sicher wieder viel im Ausland spielen – es war uns ja schon immer wichtig, da zu spielen, wo die Leute uns hören wollen – von Sibirien bis Portugal.« Henning: »Live spielen ist einfach unsere Leidenschaft – der Kontakt zu den Menschen ist ja eigentlich der Hauptgrund, warum wir Musik machen. Diese magischen Momente wenn z.B. während eines Konzertes live mit 2000 Fans ein neuer Song entsteht. Letztlich wollen wir die Leute mit auf eine Reise nehmen und dabei soll sich niemand langweilen – auch nicht wir selbst.«

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31.05.2014 Led Zeppelin, Led Zeppelin II und Led Zeppelin III

GFDK - networking Media

Endlich ist es soweit! Die lang angekündigte und bereits in den höchsten Tönen gelobte Wiederveröffentlichungsreihe aller LED ZEPPELIN-Alben startete am gestrigen Freitag, dem 30. Mai! Den Anfang für die spektakuläre Reihe im neuen Mix, der von Jimmy Page persönlich vorgenommen wurde, machen die ersten drei LED ZEPPELIN-Alben “Led Zeppelin”, “Led Zeppelin II” und “Led Zeppelin III”!

Jedes dieser Alben kommt zusammen mit einer so genannten Companion Disc, die bisher unveröffentlichte Live-Aufnahmen, Demo-Versionen, Backing Tracks und Studio-Tracks enthält. Alle Alben erscheinen sowohl in einer Deluxe-Ausgabe als auch in mehreren CD- und Vinyl-Formaten – und natürlich auch als Download!

Das Projekt wurde bereits mit spektakulären Events der Öffentlichkeit vorgestellt. So präsentierte Jimmy Page im April persönlich einige der zusätzlichen Tracks im Meistersaal der Berliner Hansa-Studios und berichtete von der Arbeit an den Mixen, und vor etwa einer Woche wurden weitere Tracks auf einem großen Fan-Event in Paris preisgegeben.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

“Vom ersten Moment an war es das Ziel, die bestmögliche Qualität zu erreichen. Ich wusste, dass es eine epische Aufgabe werden würde. Aber je mehr von diesen Alben erscheinen, desto mehr wird man entdecken. Glaubt mir, mit jedem Album werden die Überraschungen größer werden!“, so Jimmy Page im Interview.

Unter den zusätzlichen Aufnahmen, die Led Zeppelin, Led Zeppelin II und Led Zeppelin III beigegeben wurden, befinden sich eine unveröffentlichte Performance aus dem Olympia-Theater in Paris von 1969 (Led Zeppelin) sowie unveröffentlichte Mixe, Backing-Tracks und Demos aus der Studioarbeit (Led Zeppelin II und Led Zeppelin III). Ein unverzichtbares Must-Have für alle Fans!

Und dies ist erst der Anfang! Nach und nach werden alle LED ZEPPELIN-Studio-Alben mit einer zusätzlichen Companion-Disc erscheinen!

 

Kai Manke
networking Media - Hamburg / Berlin
Bei der Lutherbuche 30 A, 22529 Hamburg / Germany

 

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31.05.2014 Mit Christoph Eschenbach als musikalischer Leiter

GFDK - Sony Classical

Jedes Jahr empfangen die Wiener Philharmoniker vor der einzigartigen Kulisse des Schönbrunner Schlossparks über 100.000 Zuschauer zum stimmungsvollen Sommernachtskonzert.

In diesem Jahr konnten sie den Star-Pianisten Lang Lang als Solisten gewinnen. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Eschenbach spielen sie passend zum 150. Jubiläum des Komponisten Richard Strauss seine Burleske für Klavier und Orchester sowie die Sinfonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Darüber hinaus stehen Hector Berlioz‘ Ouvertüre „Le Carnaval Romain“ und die Ouvertüre zu seiner Oper „Benvenuto Cellini“ auf dem Programm. Selbstverständlich gibt es als stimmungsvollen Abschluss ein Werk von Johann Strauss (Sohn) zu hören, die „Furioso Polka“. Das Konzert ist als CD, auf DVD und auf Blu-ray erhältlich!

 

 

Sony Music Entertainment Germany GmbH

Balanstraße 73, Haus 31 | 81541 München

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30.05.2014 Neues Video zur Single "West Coast"

GFDK - Universal Music

Lange wurde über das Erscheinungsdatum des brandneuen Albums von Lana Del Rey spekuliert, am 13. Juni ist es nun soweit: ULTRAVIOLENCE heißt  der sehnsüchtig erwartete Nachfolger ihres Debütalbums „Born To Die“ aus dem Jahr 2012, das weltweit über sechs Millionen mal über die Landentische ging.

Dreifach Platin für über 600.000 verkaufte Einheiten allein in Deutschland und England, Platz 1 in den Charts, über 12 Millionen verkaufte Singles von „Video Games“, atemberaubende Videos und Songs, die rund um den Globus die Menschen berührten. Kaum eine Künstlerin kann in den letzten Jahren auf einen solch kometenhaften Karrierestart zurückblicken wie Lana Del Rey. Sie hat neue Maßstäbe in der Pop-Welt gesetzt. 

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auch mit dem neuen Album ULTRAVIOLENCE zieht die Musik- und Stilikone wieder die Aufmerksamkeit auf sich und ihre neuen Songs. Einen betörenden Vorgeschmack liefert bereits die erste Single „West Coast“, die von Lana Del Rey und Rick Nowels geschrieben und von Dan Auerbach (The Black Keys) produziert wurde. Das Video dazu gibt es hier. Die Single „West Coast“ erscheint bereits heute (30.05.)

Bevor Lana Del Rey am 20.06. zu einem exklusiven Konzert in Berlin nach Deutschland kommt und hier auch einige Songs des neuen Albums live vorstellt, tourt sie aktuell in den USA und Kanada.

 

Konzert in Berlin

20.06.2014 – Berlin, Zitadelle Spandau

 

ULTRAVIOLENCE wird auf CD, in einer Deluxe Edition, als LP und Ltd. Super Deluxe Box Set sowie als Download veröffentlicht und kann ab sofort im Handel vorbestellt werden.  

Album-Veröffentlichung: 13.06.2014

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30.05.2014 Diese Frau gibt Vollgas!

GFDK - Decca

Man sagt, die Wiege des Rockabilly stehe in Memphis. Das ist falsch. Denn dort haben sie nur noch nicht mitbekommen, dass Imelda May sie vor ein paar Jahren heimlich geklaut, ein bisschen zeitgemäß aufgemöbelt und in den verwinkelten Hinterhofgassen von Dublin neu aufgestellt hat. Der Beweis: Imeldas neues Album "Tribal". So fetzig und authentisch, aber auch frisch und humorvoll hat Rockabilly schon lange nicht mehr geklungen.

May erinnert einen auf "Tribal" daran, dass der Rock'n'Roll das Establishment einst in Angst und Schrecken versetzte. Er beflügelte in den 1950er Jahren eine neue Generation von Teenagern, vermischte erstmals schwarze und weiße Musik miteinander und fegte die alten Pop-Crooner mit einer Welle sexuell aufgeladener Tanzmusik von der Szene. Die Songs auf "Tribal" sind erfüllt vom rebellischen Geist, der den Rock'n'Roll damals auf die nichts Böses ahnende Welt losließ. Aber auch vom subversiven Geist der Punkbands, die Imelda bewunderte, als sie in den späten 1970er Jahren in Dublin als jüngste von fünf Geschwistern aufwuchs und die Musik von The Clash, The Undertones, The Buzzcocks und The Cramps hörte. "Abrocken liegt mir", sagt die Sängerin. "Deshalb wollte ich auch etwas von der Aufsässigkeit des Punk und frühen Rock’n’Roll in dieses Album injizieren. Denn das ist meine Triebfeder."

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Angetrieben wird die 40-Jährige, die letzten Sommer erstmals Mutter wurde, aber auch von unbändiger Lebensfreude. Diese zeigt sich z.B. in dem Song "It's Good To Be Alive", den sie laut eigener Aussage "in den frühen Morgenstunden direkt am Tag nach der Geburt meines Babys" schrieb. Imelda fand die perfekte Balance zwischen Aufsässigkeit und Ausgelassenheit etwa in Songs wie "I Wanna Dance", "Wicked Way" und ganz besonders "Wild Woman", wo es im Refrain heißt: "There's a wild woman livin' inside of me/A wicked, wicked wild woman, dyin' to be free". "Natürlich werden die Leute mit zunehmendem Alter im Allgemeinen verantwortungsbewusster und schlagen nicht mehr so über die Stränge", sagt May. "Aber in uns allen schlummert auch immer noch ein Verrückter." Und den hat Imelda May auf "Tribal" wachgeküsst.

Zu den Heldinnen, die Imelda seit jeher inspiriert haben, gehören u.a. Sängerinnen aus den 1950ern wie Sister Rosetta Tharpe und Wynona Carr, die Rockabilly-Queen Wanda Jackson, die Country-Superstars Patsy Cline und Dolly Parton sowie eine Reihe von Rock- und Pop-Ikonen wie Joan Jett, Patti Smith, Debbie Harry und Chrissie Hynde. Sie alle haben eines gemein. "Es sind starke Frauen", grinst Imelda. "Starke Frauen wie ich."

Quelle: JazzEcho

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30.05.2014 reise in die vergangenheit

GFDK - Deutscher Taschenbuch Verlag

Nach dem traurigen Ende einer langjährigen Affäre mit einem verheirateten Mann reist die Reisejournalistin Eva nach Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten und jüngst verstorbenen Tante Eli anzutreten.

Ein kleines Steinhaus voller Rätsel

Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen ...In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis?

Ab Juli im Buchhandel

Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen.

Deutscher Taschenbuch Verlag 1. Juli 2014 Verlag zirnbauer.thomas@dtv.de

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29.05.2014 Neues Album "Mutineers" ab 27.06.2014

GFDK - Peter Goebel

Der britische Sänger DAVID GRAY veröffentlicht sein neues Studioalbum "Mutineers" Ende Juni via Kobalt Label Services. "Mutineers" ist Gray`s 10. Studioalbum und das erste seit 4 Jahren.

21 Jahre nach seinem Debütalbum begibt sich David Gray musikalisch auf unbekanntes Gebiet, kultiviert dabei aber kämpferisch eine respektvolle Beziehung zu seiner eigenen Vergangenheit.

David`s musikalische Vergangenheit beinhaltet neben dem phänomenalen Erfolg seines Albums "White Ladder", das sich 7 Millionen mal verkauft hat und eines von drei UK Nummer 1 Alben ist, Brit und Grammy Nominierungen und seine beiden letzten Alben "Draw The Line" (2009) und "Foundling" (2010) erreichten beide die Top 10 der US- Billboard Albumcharts. Trotz all der Erfolge war der Ansatz beim neuen Album das sich Gray selbst überraschen wollte, nicht nur in der Art wie er arbeitet, sondern auch mit wem und welche Ideen er umsetzen wollte.

Die Veränderung fällt hörbar auf "Mutineers", ein Album das David selbst eher in der Nachbarschaft von John Martyn`s "Small Hours" sieht, als in seinem eigenen Backkatalog. Neben der Veränderung im Klangbild merkt man in den Songs, angefangen mit dem Opener "Back In The World" bis zum Schlusssong "Gulls", das sich hier ein Künstler von seinen eigenen Erwartungen freigeschwommen hat.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

David`s Mitstreiter und Produzent während der Reise zu neuen musikalischen Horizonten war niemand anderer als Andy Barlow von LAMB. Die Spontanität bei der Entstehung des Albums erinnerte ihn öfter an die Entstehung von "White Ladder", das er damals im Studio in seinem Schlafzimmer in 1997 aufgenommen hat. "Mutineers" ist ein Album geworden, das hervorragend in die musikalische Geschichte von David Gray passt. Der Sound eines Musikers, der einen sauberen Schnitt wagt, dabei einige scharfe Kurven nimmt und dabei dennoch wieder an die Freiheit eines früheren Traums anschliesst.

David Gray spielte im April und Anfang Mai eine jetzt schon ausverkaufte US-Tour und im Juni 8 Shows in England um sein neues Album live vorzustellen.


Presse Peter
Peter Goebel
PR Beratung & Promotion
St. Georgs Kirchhof 23
20099 Hamburg
goebel@presse-peter.de

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29.05.2014 Klanglandschaft mit Tiefgang

GFDK - JazzEcho

Der Österreicher Wolfgang Muthspiel erweist sich auf seinem ECM-Debütalbum “Driftwood” als Meister der akustischen und elektrischen Gitarre.

Eine Gitarre ist eine Gitarre ist eine Gitarre. So behaupten es unbedarfte Zeitgenossen oft in Anlehnung an einen bekannten Satz der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein. Wirklich versierte Gitarristen aber widersprechen da heftig. Denn das Spiel auf dem akustischen Instrument unterscheidet sich in Wirklichkeit deutlich von dem auf seinem elektrischen Pendant. Deshalb tummeln sich im gewaltigen Meer der Gitarristen auch nur verhältnismäßig wenige, die beide Instrumente gleichermaßen gut beherrschen. Der Österreicher Wolfgang Muthspiel darf zu diesen Doppelbegabten gerechnet werden. Und auf "Driftwood", seinem ersten Album als Leader für ECM, stellt er genau dies nun unter Beweis.

Gemeinsam mit Bassist Larry Grenadier und Schlagzeuger Brian Blade, zwei der gefragtesten Begleiter der US-amerikanischen Jazzszene, hat er ein Trio-Album voller Subtilität und musikalischem Tiefgang aufgenommen. Mit beiden arbeitet er getrennt nun schon seit über zehn Jahren immer wieder zusammen. Als Trio aber treten sie erstmals auf "Driftwood" in Erscheinung. Muthspiels Kompositionen sind mal lyrisch, dann wieder voller Groove oder atmosphärisch. Gerahmt hat er sein abwechslungsreiches Programm mit Stücken, die eine Hommage an zwei seiner musikalischen Vorbilder sind: "Joseph" widmete Muthspiel seinem 2007 verstorbenen Landsmann Joe Zawinul und "Bossa For Michael Brecker" dem im selben Jahr gestorbenen Tenorsaxophonisten Mike Brecker.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Auf "Driftwood" lotet Muthspiel nicht nur die reichen Klangqualitäten der elektrischen und akustischen Gitarre aus, sondern versucht gleichzeitig auch, die harmonischer Dichte und Poliphonie zu erzeugen, die eigentlich das Ideal eines jeden Piano-Trios ist. "Ich wollte die Flüssigkeit und den weiten Horizont der Gitarre präsentieren, aber auch die kontrapunktischen Möglichkeiten eines Piano-Trios ausschöpfen", erläutert Muthspiel, der u.a. bei dem durch seine ECM-Aufnahmen bekannten Mick Goodrick studierte. "Ich hatte die gesamte weite ECM-Klanglandschaft und Manfred Eichers Klangästhetik im Hinterkopf, als ich das Material für ‘Driftwood’ schrieb. Im Studio gewann die Musik dann zunehmend an Fokus, zum einen durch Manfreds Eingriffe, zum anderen aber auch durch den Sound selbst, der einem Musiker immer die Richtung weist. Es gibt eine organische, vielschichtige  Klanglandschaft mit einer gewissen Tiefenschärfe  und sehr bewußter Dynamik. Etwas Besonderes sind die Stücke des Albums, bei denen ich Akustikgitarre spiele - weil es ein Instrument mit einem gewissen klassischen Klangideal ist, hier aber in einem absoluten Jazzkontext eingesetzt wird."

Quelle: JazzEcho

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28.05.2014 afrikanischer Jazz,Soul und Pop vereint

GFDK - Uwe Kerkau Promotion

Vor einem Jahr beschloss die gefeierte ostafrikanische Sängerin und Songschreiberin Somi, ins nigerianische Lagos umzuziehen und dort nach frischen Inspirationen zu suchen. Das Ergebnis ist ihr neues Album »The Lagos Music Salon«, auf dem auch Sängerin Angelique Kidjo einen Gastauftritt hat.

In Zusammenarbeit mit dem brillanten nigerianischen Produzenten Cobhams Asuquo und dem vielseitigen amerikanischen Komponisten Keith Witty hat Somi eine Reihe neuer Songs geschrieben, aus denen die unglaubliche Kreativität und der großartige Spirit dieser Vielvölkerstadt spricht und in denen sie mit leichter Hand und einer ganz neuen Stimme die Welten von afrikanischem Jazz, Soul und Pop miteinander verbindet – nach Meinung des Magazins Vogue einfach »Superb!«

Wir lieben Muisik... weil sie uns glücklich macht

Somi wurde in Illinois geboren, ihre Eltern jedoch waren Einwanderer aus Ruanda und Uganda. Das doppelte Erbe der afrikanischen Musik und des Jazz war darum von Anfang an prägend für ihren Stil, und oft wurde sie mit Miriam Makeba oder Sarah Vaughn verglichen. Die Sängerin war neugierig, wie ihr Umzug auf den afrikanischen Kontinent ihren Blick auf ihre Musik und ihre Texte verändern würde. Die neuen Songs lassen alle verklärten Bilder hinter sich, wie man sie sich in der Fremde gerne von der Heimat macht, und bemühen sich stattdessen um eine Sicht »von innen« auf die kulturellen und sozialen Gegebenheiten vor Ort. Somi reflektiert in ihren Songs, was sie in der Stadt an kleinen und großen Dingen erlebt, und führt auf diese Weise eine Art musikalischen Dialog mit Lagos.

»The Lagos Music Salon« wurde mit Spannung erwartet, nachdem das letzte Studioalbum der jungen Sängerin »If The Rains Come First« (ObliqSound) auf Anhieb auf Platz 2 der Billboard World Chart gelandet war und über die es im Boston Globe hieß, »über allem liegt der Zauber eines nahezu vollkommenen Weltbürgertums«.

JazzTimes beschreibt ihre Liveauftritte als »eine Mischung aus der geerdeten Derbheit von Nina Simone mit dem vokalen Schmelz von Dianne Reeves«, während Billboard meint, »alles ist von anbetungswürdiger Eleganz … einfach hinreißend«. Mittlerweile hat Somi bereits mit Musikern wie Bobby McFerrin, Angelique Kidjo, Baaba Maal, John Legend, Cassandra Wilson, Mos Def, Paul Simon, Idan Raichel, Jennifer Hudson und vielen anderen auf der Bühne und im Studio zusammengearbeitet.

Album-Veröffentlichung: 6.06.2014

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28.05.2014 Werke von Christoph Willibald Gluck

GFDK - OPHELIAS Culture PR

Anlässlich des 300. Geburtstags von Christoph Willibald Gluck (1714–1787) gibt Daniel Behle mit einer Neueinspielung sein Debüt bei Decca. Auf der vorliegenden CD hat er Tenorarien aus neun Opern des großen Komponisten und Opernreformators zusammengestellt.

Dazu gehören die französischen Fassungen der Antiken-Opern „Orphée et Eurydice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Ezio“, aber auch weniger bekannte Werke wie „Antigono“ und „Le cinesi“. Musikalische Partner sind der Dirigent George Petrou und ‚sein‘ Ensemble Armonia Atena.

Als einer der bedeutenden Opernkomponisten und -innovatoren der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beeinflusste Christoph Willibald Gluck maßgeblich nicht nur das Opernwerk seiner Zeit, sondern strahlte bis weit ins 19. Jahrhundert hinein aus. Dieser Wandel ist auf faszinierende Weise an die Behandlung des Tenors geknüpft: Denn Virtuosität wurde in der Oper des 18. Jahrhunderts mit den hohen Stimmlagen Sopran und Alt assoziiert, was nicht zuletzt der Präsenz herausragender Sängerinnen und euphorisierender Kastraten geschuldet war.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Gluck ist es zu verdanken, dass dieses Bild der hohen Stimmen revidiert wurde: Mit ihm endete die stiefmütterliche Behandlung des Tenors, der aus einem musikalischen ‚Mauerblümchendasein‘ dramaturgisch und stimmlich ins Zentrum aufstieg. Glucks ‚neuer Tenor‘ und die an ihn gerichteten Anforderungen waren den technischen Leistungen der Soprane und Kastraten ebenbürtig und seine Rolle wurde in jeder Hinsicht neu definiert.

Daniel Behle gilt als einer der Vielseitigsten seines Faches und gehört zur internationalen Spitze. Neben seiner Tätigkeit als Operntenor ist das Multitalent ein gefeierter Konzertsänger und Liedgestalter. Bei den Salzburger Osterfestspielen 2014 gab er sein Festival- und Rollendebüt als Matteo in „Arabella“ unter der Leitung von Christian Thielemann. Seine CD-Einspielungen ernten regelmäßig höchstes Lob der Fachpresse. Auf seiner jüngst erschienenen Doppel-CD widmet sich Daniel Behle Brahms‘ fünfzehnteiliger Liederreihe „Die schöne Magelone“.

Musikwissenschaftliche Beratung: Giovanni Andrea Sechi

Album-Veröffentlichung: 02.06.2014

 

 

Ulrike Wilckens
OPHELIAS Culture PR
Johannisplatz 3a
D - 81667 München

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