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Nachrichten aus der großen weiten Welt

10.04.2021 Das stille Leuchten

GFDK - Kultur und Medien

Gottfried Helnwein präsentiert neue Werke bei Geuer in Düsseldorf

„Meine Kunst ist keine Antwort. Sie ist eine Frage.” Gottfried Helnwein

Ein kleines Mädchen mit blasser Haut und roten Lippen in einer Militäruniform. Ist das erschreckend oder irritierend? "Das eigentliche Problem ist nicht das, was auf der Leinwand zu sehen ist. Es sind die Bilder in den Köpfen der Betrachter", betont Gottfried Helnwein.

Er galt lange als "enfant terrible" der internationalen Kunstszene: Gottfried Helnwein schockierte sein Publikum mit hyperrealistischen Bildern von bandagierten, verwundeten Kindern.

Jetzt präsentiert der österreichisch-irische Starkünstler neue Gemälde und legendäre Fotoarbeiten bei Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf - seine erste Galerie-Ausstellung in Deutschland nach langer Zeit!

"Es ist eine Ehre für uns, diesen Ausnahmekünstler ausstellen zu dürfen", erklärt Galerist Dirk Geuer, und ergänzt: "In seinen aktuellen Bildern verbindet Gottfried Helnwein verführerische Schönheit mit subtilem Schrecken - das ist beeindruckend und verstörend zugleich."

Von Freitag, dem 9. April 2021, bis Dienstag, dem 4. Mai 2021, zeigt die Düsseldorfer Galerie unter dem Titel "Das stille Leuchten" mehr als 20 teils großformatige Werke,  darunter insgesamt 12 neue Gemälde aus den berühmten Serien "Disasters of War" und "Red Sleep", die Helnwein eigens für diese Werkschau geschaffen hat.

Kunstfans können zudem zwei Selbstporträts des Künstlers aus den frühen 80er Jahren sowie die weltbekannten Foto-Porträts aus der “Faces”-Serie von Mick Jagger, Keith Richards (Rolling Stones), Andy Warhol und anderen Persönlichkeiten bestaunen.

Der 1948 in Wien geborene Maler und Fotograf Gottfried Helnwein, der Malerei bei Rudolf Hausner an der Wiener Akademie der bildenden Künste studiert hat, gilt als einer der erfolgreichsten und bekanntesten, aber auch umstrittensten deutschsprachigen Künstler der Nachkriegszeit.

In seinen hyperrealistischen Ölgemälden thematisiert er das oftmals stille Leiden von Kindern, das zum Beispiel durch Kriegstraumata oder andere Ursachen wie Missbrauch und Gewalt hervorgerufen werden kann.

In malerisch minutiöser Perfektion stellt er kindliche Unschuld in Kontrast zu Blut, Verbandszeug, Waffen und Militäruniformen. Über die angedeutete Brutalität macht er die Verletzlichkeit und Schutzbedürftigkeit der Kinder sichtbar.

Das Museum of Modern Art in Los Angeles, die Albertina in Wien, das Ludwig Museum in Köln sowie u.a. auch das State Russian Museum in St. Petersburg führen Werke des Künstlers in ihrem Bestand.

Zu seinen Sammlern zählen u.a. Stars wie Sean Penn, Nicolas Cage, Arnold Schwarzenegger, Ben Kingsley und Marius Müller-Westernhagen. Seine große Retrospektive in der Wiener Albertina 2013 verzeichnete einen Rekordwert von über 250 000 Besuchern.

Die Düsseldorfer Ausstellung findet in Kooperation mit dem Ludwig Museum Koblenz statt, das vom 11. April bis zum 30. Mai eine große Helnwein-Retrospektive mit dem Titel „Schlaf der Vernunft“ mit über 34 teils großformatigen Gemälden präsentiert.

Anlässlich beider Ausstellungen erscheinen zwei neue Grafikeditionen des Künstlers, die über die Galerie Geuer & Geuer Art bezogen werden können.

Begleitet und unterstützt wird die Doppelausstellung von dem Nachrichtensender ntv mit einem exklusiven ntv art Spezial im April, das dem beeindruckenden Künstler und seiner eindrucksvollen Kunst gewidmet ist.

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09.04.2021 Nerz-Pelzfarmer machen fette Beute

GFDK - Kultur und Medien

Die Europäische Kommission hat heute eine massive staatliche Beihilfe in Höhe von 1,74 Milliarden Euro für dänische Nerzfarmer und verwandte Unternehmen genehmigt, die von einem Coronavirus-Ausbruch betroffen waren.

Nachdem COVID-19 im vergangenen Jahr in 290 Betrieben nachgewiesen wurde, ließ die dänische Regierung die gesamte Population von 17 Millionen Nerzen töten und setzte die Produktion mindestens bis Ende 2021 aus.

Das Hilfspaket umfasst etwa 1,2 Milliarden Euro, um Nerzfarmer direkt zu entschädigen sowie etwa 538 Millionen Euro zur Unterstützung von Nerzfarmern und verwandten Unternehmen, die bereit sind, die Produktion aufzugeben. Dazu eine Stellungnahme von Thomas Pietsch, Wildtier- und Pelzexperte bei VIER PFOTEN:

„Wir begrüßen, dass die Beihilfen teilweise dazu verwendet werden, Pelzfarmer beim Umstieg auf alternative Einkommensquellen abseits der Pelzindustrie zu unterstützen.

Das ist auch dringend notwendig, da die Nerzfarmen in der EU, abgesehen von ihren offensichtlichen Tierschutzproblemen, auch vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.

Die Erlöse aus den niedrigen Pelzpreisen decken oft nicht einmal die Produktionskosten – ein weiteres Indiz dafür, dass die Pelzindustrie vor ihrem Untergang steht.

VIER PFOTEN fordert darüber hinaus jedoch ein EU-weites Verbot der Pelztierzucht. Pelzfarmen stellen jedoch vor allem im Zusammenhang mit COVID-19 und möglichen zukünftigen Zoonosen eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar, daher ist eine Entschädigung keine ausreichende Antwort.

Jetzt ist es an der Zeit, diese gefährliche und grausame Industrie zu beenden. Die Europäische Kommission muss die entsprechenden Schritte für eine nachhaltige Lösung einleiten.

Nach der sofortigen Genehmigung der dänischen staatlichen Beihilfe durch die Kommission müssen weitere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Tier vor den Risiken einer Pandemie folgen.

Pelz ist darüber hinaus ein völlig unnötiger Luxusartikel, der auch von immer mehr Konsumenten abgelehnt wird. Um die Öffentlichkeit zu schützen und Tierleid zu verhindern, fordert VIER PFOTEN ein EU-weites Ende der Pelztierzucht.“

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08.04.2021 Grüne Aktien bringen höhere Rendite

GFDK - Kultur und Medien

Öl,- Gas- und Kohleaktien waren von 2011 bis 2020 weniger gewinnbringend, als Wertpapiere aus dem Bereich erneuerbare Energien. Dennoch war der Anlagebetrag im Bereich der konventionellen Energieerzeugung 1.042 Prozent größer, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Von 2011 bis 2020 investierten die Geldgeber 640 Milliarden Dollar in traditionelle Energieunternehmen. 56 Milliarden Dollar flossen hingegen in Wertpapiere im Bereich erneuerbare Energien.

Allerdings zeichnet sich eine Trendwende ab. So lagen die Erträge bei den Börsengängen im Öl,- Gas- und Kohlesektor im vergangenen Jahr bei 10 Milliarden Dollar, wohingegen Unternehmen aus der Sparte erneuerbare Energien 11 Milliarden Dollar Kapital einsammelten.

Indes zeigt die Infografik, dass erneuerbare Energien nicht nur an der Börse gefragt sind. So war der Stromverbrauch im vergangenen Corona-Krisenjahr europaweit rückläufig, dennoch wurden 51 Terawattstunden mehr Wind- und Solarstrom genutzt.

Der Kohlestrom-Verbrauch war auch über Europa hinaus weltweit rückläufig. Lediglich in China stieg jener Verbrauch um 2 Prozent.

Dass Europa bei dem Thema regenerative Energien Akzente setzt, das verdeutlicht die Infografik. Die 10 grünsten Länder befinden sich unisono in Europa.

An der Spitze befindet sich Dänemark, gefolgt von Luxembourg und der Schweiz. Deutschland wiederum befindet sich bei einem globalen Vergleich auf der zehnten Position.

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07.04.2021 Skepsis gegenüber Kryptogeld

GFDK - Kultur und Medien

In Österreich gibt es dieser Tage 157 Bitcoin-Automaten (ATMs). Damit landet das Land bei einem Vergleich mit allen EU-Staaten an erster Stelle. In Deutschland gibt es lediglich 53 dieser Automaten, wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht. Dennoch sind die Österreicher keineswegs unisono überzeugt von Bitcoin, Ethereum & Co.

Deutschland hat 837 Prozent mehr Einwohner als Österreich. Dennoch hat Österreich 196 Prozent mehr Bitcoin-Automaten als die Bundesrepublik.

Auch was Krypto-Exchanges anbelangt, scheint Österreich die Nase vorn zu haben. Das österreichische Krypto-Fintech Bitpanda erfreut sich größter Beliebtheit.

Wie die Infografik aufzeigt, konnte das Startup mit 230 Millionen Euro sogar deutlich mehr Venture Capital einsammeln, als die Fintechs Scalable Capital, Trade Republic und Weitere.

Indes zeigt die Grafik, dass nur 13 Prozent der Österreicher positiv gegenüber Kryptowährungen und der Zukunft dieser eingestellt sind.

In keinem anderen Land Europas ist die Skepsis gegenüber Kryptogeld so groß wie in Österreich.

In Deutschland ist immerhin jeder Fünfte positiv eingestellt. Am optimistischen ist die Bevölkerung in der Türkei, hier liegt der Wert bei 62 Prozent.

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02.04.2021 BÄRENWALD Müritz feiert Jubiläumsjahr

GFDK - Kultur und Medien

 Der BÄRENWALD Müritz der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hat schon das Leben vieler Braunbären verändert. Vor 15 Jahren zog mit Bär Lothar der erste Bewohner in das Schutzzentrum ein.

Seitdem haben bislang 27 Bären aus schlechter Haltung in dem riesigen Waldareal in Mecklenburg-Vorpommern ein artgemäßes Zuhause gefunden.

„Unsere Tiere haben in ihrem Leben bereits viel Leid erfahren. Alle wurden von VIER PFOTEN aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettet.

Wir sind froh, dass wir ihnen hier bei uns eine zweite Chance geben können. Rocco, Dushi, Tapsi und all die anderen Bewohner des Parks tragen zum Teil tiefe seelische und manchmal auch körperliche Narben.

Wir sind dankbar, dass wir ihnen hier ein sicheres Refugium bieten können, wo sie einfach nur Bär sein dürfen“, sagt Petra Konermann, Pressesprecherin vom BÄRENWALD Müritz.

Ein naturnahes Refugium

Am 13. Oktober 2006 zog Braunbär Lothar als erster Bewohner in den BÄRENWALD Müritz. Nachdem die globale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN das imposante Männchen gerettet hatte, konnte er bis zu seinem Tod 2019 noch zwölf friedliche Jahre im BÄRENWALD verbringen. 

Aktuell leben in Westeuropas größtem Bärenschutzreservat 15 Tiere. In dem weitläufigen Areal mit viel Wald und Wiesen, sanften Hügeln und vielen Wasserquellen können sie ihrer Natur folgen; das Gebiet bietet ihnen die idealen Voraussetzungen, um ein artgemäßes Leben zu führen.

Tatsächlich lebten bis vor 300 Jahren in der Region auch in freier Wildbahn noch Bären.

Für das Jubiläumsjahr hat das Team vom BÄRENWALD Müritz nun eine besondere Überraschung für alle großen und kleinen Bärenfreunde: Ab dem 1. April ist das „üBÄRall – und hier im Bärenwald“- Magazin mit vielen spannenden Geschichten erhältlich.

Ab 1. April erhältlich:  „üBÄRall – und hier im Bärenwald“

Als Tierschutzeinrichtung setzt sich der BÄRENWALD Müritz nicht nur für Tier- und Naturschutz ein, sondern versteht sich auch als Teil einer besonderen Region mit einer außergewöhnlichen Landschaft.

Das ab sofort erhältliche Magazin „üBÄRall – und hier im Bärenwald“ gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

 „Die Recherchen zu dem Jubiläumsmagazin haben uns Begegnungen mit interessanten Menschen beschert, über die wir in unserem Magazin berichten. Aber natürlich steht im „üBÄRall“ jede Menge Bäriges im Mittelpunkt:

Wir erinnern an einen ganz besonderen Bären, wir zeigen, was unsere Tierpfleger antreibt, und wir berichten darüber, wie es überhaupt dazu kam, dass der BÄRENWALD mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte errichtet wurde“, erzählt Petra Konermann.

Das Magazin ist komplett in Eigenregie des BÄRENWALD Müritz-Teams entstanden. Seit dem 1. April gibt es das Jubiläumsheft online oder im BÄRENWALD-Shop für 4,90 Euro zu kaufen.

Jedes verkaufte Exemplar unterstützt den BÄRENWALD bei seiner Arbeit. Ein Teil des Erlöses fließt zudem in das Projekt „Junge Riesen“, bei dem Bäume in der Nossentiner/Schwinzer Heide gepflanzt werden.

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02.04.2021 Heiraten in Düsseldorf

GFDK - Kultur und Medien

Rheinterrasse Düsseldorf: Sich trauen am Rhein

"Die Liebe ist ein Fest. Es muss nicht nur vorbereitet, sondern auch gefeiert werden."

(Platon)

"Ja, ich will" - drei Worte, zwei Liebende, ein unvergesslicher Moment. Und der schönste Anlass, um zusammen mit Familie und Freunden zu feiern. Da stellt sich die Frage: Wo und wie.

Eine der ersten Adressen für den perfekten Start ins Glück ist die traditionsreiche Rheinterrasse in Düsseldorf. Hier verwöhnt das hochmotivierte Stockheim-Team frisch Vermählte und ihre Gäste nach allen Regeln der Kunst.

"Wenn sich zwei Menschen einander ewige Liebe schwören, ist das immer ein ganz besonderes Ereignis", betont Carla Stockheim, Gesellschafterin und Brand Managerin von Stockheim. Sie ergänzt: "Wir geben alles, damit ihre Hochzeitsfeier bei uns zu einem sinnlichen Erlebnis wird, das ewig in Erinnerung bleibt."

Dafür bietet das denkmalgeschützte Bauwerk optimale Voraussetzungen:  Höchst exklusives Ambiente mit großer Außenterrasse direkt am Rhein, Spitzengastronomie und einen Top-Service - diese Kombination ist einzigartig in der Landeshauptstadt.

Zahlreiche Säle von unterschiedlicher Größe, jeder mit ganz eigenem Flair und ausgestattet mit modernster Technik, stehen für Feiernde zur Verfügung.

Das Herzstück: Der berühmte Rheingoldsaal mit seiner imposanten Kuppel und einer Bühne für Live-Musik - authentisches 20er-Jahre-Feeling garantiert. Outdoor-Fans können auf der großzügigen Terrasse mit Rheinblick chillen und den romantischen Sonnenuntergang genießen. Oder einfach ausgelassen tanzen - anything goes!

Auch kulinarisch bleiben keine Wünsche offen. Ob sanft gegarter Salbei-Kalbsbraten mit Portwein-Jus, geschmorte Ochsenbäckchen mit Wurzelgemüse, Planken-Lachs oder zarte Maispoularde - man hat die Qual der Wahl. Und für die ganz kleinen Gäste gibt es den liebevoll zusammengestellten "Räuberteller", ein Kinder-Buffet und eine Mal-Ecke.

Carla Stockheim resümiert: "Wir werden, sobald es wieder geht, verstärkt Hochzeitsfeiern ausrichten.

Dabei gehen wir auf die individuellen Wünsche unserer Gäste ein, beraten sie und entwickeln gemeinsam ganz persönliche Konzepte – natürlich unter höchst sorgfältiger Beachtung der geltenden Hygienevorschriften. Unser Credo lautet: Geht nicht, gibt es nicht!"

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01.04.2021 Transaktionsvolumen von Firmenübernahmen

GFDK - Kultur und Medien

Insbesondere im Angesicht der Corona-Krise befürchteten zahlreiche Marktbeobachter einen Ausverkauf deutscher Unternehmen nach China.

Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, hat sich diese Befürchtung nicht bewahrheitet. Wurden im vergangenen Jahr 23 deutsche Firmen durch chinesische Investoren übernommen, waren es im Jahr 2016 44.

Das Transaktionsvolumen besagter Übernahmen sank sogar von 11,1 auf 0,7 Milliarden Euro.

Bei einem Ländervergleich zeigt sich, dass die meisten deutschen Unternehmen von US-amerikanischen Konzernen übernommen werden. An zweiter Stelle rangiert Großbritannien, gefolgt von der Schweiz.

Wie die Infografik aufzeigt, sind die Übernahme-Bedenken insbesondere seit dem "Fall Kuka“ groß.

Der Augsburger Roboterhersteller wurde 2016 vom chinesischen Konzern Midea übernommen, was für viel Kritik sorgte. Zahlreiche Marktbeobachter und Politiker, darunter Peter Altmaier (CDU), sprechen davon, dass ein Ausverkauf deutscher Wirtschaftsinteressen verhindert werden müsse.

Vor allem im Jahr 2017 investierten chinesische Akteure besonders viel in Firmenübernahmen und Beteiligungen in Deutschland. Das Transaktionsvolumen belief sich hierbei auf 12,1 Milliarden Euro. Zwei Jahre zuvor lag dieses noch bei 663 Millionen Euro.

„Inbesondere zu Beginn der Pandemie war die Sorge vor einem Auserkauf deutscher Werte groß“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Rund ein Jahr später zeigt sich jedoch, dass dieses Szenarien nicht eingetreten sind“.

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30.03.2021 5.000 Publikumsjuroren

GFDK - Kultur und Medien

Vieles war anders dieses Jahr und ehrlicherweise hätten wir uns vieles anders gewünscht. Doch als spotlight 2021 gestern Abend mit den Award-Präsentationen für die Profis und den Nachwuchs zu Ende ging, hätten wir am liebsten nach dem letzten Gewinnerspot eine Texttafel eingeblendet: „Happy-End“.

Nicht nur hat uns der Kreativjahrgang 2020 eine Menge wichtiger Erkenntnisse beschert. Als Online-Ausgabe hat Deutschlands Festival Nr. 1 für Bewegtbildkommunikation eine Rekordreichweite erzielt. In den acht Tagen vom 14. bis 21. März 2021 stimmten rund 5.000 Publikumsjuroren ab.

Stuttgart / Ravensburg, 28. März 2021. Die 24. Ausgabe von spotlight ging gestern Abend mit der Präsentation der Awards zu Ende – im virtuellen Raum, wie das gesamte Festival in diesem Jahr.

Das Thema Corona wurde im Kreativjahrgang 2020 selten explizit aufgegriffen. Doch ein klarer Trend scheint mit der Pandemie zusammenzuhängen: der starke soziale Akzent und der Bezug auf aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse, unter anderem zu Frauenrechten, Klimaschutz, gesellschaftlichem Zusammenhalt oder Missbrauch.

An der Publikumsabstimmung vom 14. bis 21. März 2021 beteiligten sich rund 5.000 Fans der Bewegtbildkommunikation. Damit erreichte spotlight ein größeres Publikum als je zuvor.

Ein weiterer Rekord bereits im Vorfeld unterstreicht das Standing des Festivals – auch beim Kreativnachwuchs: 83 von insgesamt 285 Einreichungen gingen im Wettbewerb spotlight STUDENTS ein.

spotlight 2021. Der Wettbewerb: Kritischer, erzählerischer, länger

Auffällig ambitioniert: Die Branche und mehr noch der Nachwuchs hatten die diskursive Latte erkennbar höher gelegt.

Kaum ein Spot, kaum eine Kampagne kam aus ohne den Konnex zu den großen gesellschaftlichen Debatten, die unsere Zeit bewegen.

Die Pandemie als „elephant in the room“ wurde nur ausnahmsweise direkt adressiert, spielte aber wohl doch eine zentrale psychologische Rolle: in der gesellschaftspolitischen Sensibilität ebenso wie in der Hinwendung zu einem geradezu entschleunigten Erzählen.

Ausgefeilte Plots mit Längen von drei bis fünf Minuten waren keine Seltenheit. Und diese Tonalität kam beim „Verbraucher“ gut an, wie besonders die  Publikumsawards belegen.
Teilweise andere Akzente setzte die Fachjury.

Sie traf sich nun schon zum zweiten Mal im virtuellen Raum. Im Vergleich zur letzten spotlight-Ausgabe, die nur wenige Tage nach dem Lockdown vom 13. März 2020 als erstes Festival für Bewegtbildkommunikation online stattgefunden hatte, war die Videokonferenz-Routine der Jurymitglieder nun unübersehbar.

In einem waren sich die Kreativ-Profis einig: kein „Corona-Bonus“! Stilistisch wie inhaltlich wollte man festhalten an den Bewertungsmaßstäben der vorhergehenden Jahrgänge.

Diese Linie spiegelte sich auch bei den Awards wider: Die Fachjury stellte bei ihren Beurteilungen kreative Exzellenz und Orginalität in den Mittelpunkt – und legte insbesondere auf die Verbindung von herausragender Idee und Botschaft Wert.

Vortragsreihe spotlight FORUM: Wo man hinschaut – CHANGE

Fünf sehr unterschiedliche, doch gleichermaßen inspirierende Vorträge zum Generalthema CHANGE sind seit Freitag, 26. März 2021 und nach wie vor auf der spotlight-Homepage abrufbar.

Bei aller Vielfalt hatten die Beiträge eines gemeinsam: Sie begrüßten den Wandel mit offenen Armen. Mit der These „Lagerfeuer is back“ beschrieb beispielsweise Tom Schwarz von ProSiebenSat.1 die Renaissance des Fernsehens als großem Gemeinschaftsstifter in der Pandemie.

Ganz im Sinne des Slogans „Keine Angst vor Veränderung“, den ihre Agentur Überground für die taz entwickelt hatte, feierte Jo Marie Farwick Positivität und die Offenheit für Neues.

Björn Bremer von Ogilvy zitierte sein großes Vorbild Barbara Noakes, kreativer Kopf hinter dem Kultspot Laundrette für Levi’s, „If you don't like it, how on earth will anybody else like it?“ und leitete daraus eine für die gesamte Branche gültige Einsicht ab: Motivation ist und bleibt der größte Antrieb für Kreativität.


Es referierten: Björn Bremer, Ogilvy (Frankfurt) / Jo Marie Farwick, Überground (Hamburg) / Helmut Hartl, Embassy of Dreams (München) / Michael Preuss, PREUSS UND PREUSS (Stuttgart / Berlin) / Tom Schwarz, ProSiebenSat.1 (München)

spotlight 2021: Die Wettbewerbe. Die Kategorien

Die Preise wurden in zwei Wettbewerben vergeben, spotlight PROFESSIONALS für die Besten der Branche und spotlight STUDENTS für den besten Nachwuchs.

Die Profis gingen an den Start in den Kategorien TV & KINO, WEB & MOBILE, TRAILER / TEASER / TRENNER, ANIMATION, SOCIAL IMPACT, DIGITALE KAMPAGNE und DIGITALE INNOVATION sowie erstmals INFLUENCER.

Studierende konnten ihre Arbeiten in den Kategorien TV & KINO, WEB & MOBILE, SOCIAL IMPACT und ebenfalls INFLUENCER einreichen. Die Preisentscheidungen wurden in den Wettbewerben doppelt getroffen: von der Gesamtheit der online abstimmenden Zuschauer sowie von der hochrangigen Fachjury.

Neben den wertvollen Punkten im Kreativ-Ranking für die Profis konnten sich die von der Fachjury mit Gold ausgezeichneten Studenten auf Preisgelder in Höhe von insgesamt € 4.000 freuen.

Das 24. spotlight-Festival vom 25. bis 27. März 2021 kommt aus der Landeshauptstadt Stuttgart. Pandemie-bedingt fand es jedoch zum zweiten Mal im virtuellen Raum statt.


spotlight hat sich am Standort Baden-Württemberg zum größten Festival für Bewegtbildkommunikation im deutschsprachigen Raum entwickelt und zählt zu den weltweit wichtigsten Kreativwettbewerben in den Top-Rankings von W&V und HORIZONT.

Die Besonderheit des Festivals ist das Nebeneinander von Profi- und Nachwuchsarbeiten, die
jeweils von einer hochkarätig besetzten Fachjury und – normalerweise live vom Publikum im Saal, jetzt vom Publikum online – bewertet werden.

Das Festival trägt mit seinen Kategorien sowohl den klassischen Formaten Rechnung als auch sämtlichen innovativen Verbreitungsformen der Bewegtbildkommunikation – die sich besonders im Online-Bereich weiter rasant entwickeln.

***
Verantwortlich für das spotlight-Festival zeichnen die Festivalleiter Peter Frey und Michael Preiswerk. spotlight wird unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart, der MFG Baden-Württemberg, der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Das spotlight-Festival bedankt sich außerdem bei seinen Partnern und Sponsoren ProSiebenSat.1 Media SE (Unterföhring), Embassy of Dreams (München) und Internationales Trickfilmfestival Stuttgart.

spotlight Awards 2021 – Die Preisträger

Juryvorsitzende im Hauptwettbewerb spotlight PROFESSIONALS war erneut Jo Marie Farwick (Überground, Hamburg). In mehrjähriger, guter spotlight-Tradition stand Helmut Hartl, CEO Embassy of Dreams, München der Jury im Nachwuchswettbewerb spotlight STUDENTS vor. Unterstützt wurden sie von Kollegen aus renommierten Agenturen, Filmproduktionsfirmen, Medienredaktionen und den wichtigsten Ausbildungsstätten für Werbefilmer.

Preise der Fachjury: Die Gewinner


spotlight Fachjury PROFESSIONALS TV & KINO

Gold
Titel: HORNBACH Baumarkt „Artenvielfalt beginnt in Deinem Garten.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: Czar Film GmbH
Regie: Hauke Hilberg

Silber
Titel: HORNBACH Baumarkt „Es scheint unmöglich. Bis du es machst.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: MJZ London, TPF Berlin
Regie: Tom Kuntz

Bronze
nicht vergeben


spotlight Fachjury PROFESSIONALS WEB & MOBILE

Gold
nicht vergeben

Silber – ex aequo

Titel: HORNBACH Baumarkt „Artenvielfalt beginnt in Deinem Garten.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: Czar Film GmbH
Regie: Hauke Hilberg

Titel: Spotserie Das Netz mit den Folgen: Tarek ist verschwunden / Guter Gebrauchter / Bleib sauber! / Tarek lebt! / Von Bären und Deals
Produkt: S-Bahn Berlin
Einreicher: fischerAppelt
Agentur: fischerAppelt
Regie: Niels Münter

Bronze – ex aequo
Titel: Spotserie „Birkenstories“ mit Birkenstory #22 – Thierry Journo, Designer / Birkenstory #23 – Dr. Robert Rutford: Gletscherspezialist und Antarktisforscher / Birkenstory #24 – Charlie Strong: professional American football coach / Birkenstory #25 – Maya Wasowicz, Karate fighter and exceptional athlete / Birkenstory #27 – Nicholas Vreeland: erster westlicher Abt eines buddhistischen Klosters
Produkt: Birkenstock
Einreicher: Birkenstock GmbH & Co.KG
Agentur: Birkenstock GmbH & Co.KG
Regie: Felix Hörnke

Titel: It's between you „The Audition“
Produkt: WhatsApp
Einreicher: BBDO Group Germany GmbH
Agentur: BBDO Group Germany GmbH
Filmproduktion: outsider.tv
Regie: James Rouse


spotlight Fachjury PROFESSIONALS SOCIAL IMPACT

Gold
nicht vergeben

Silber
Titel: Eurythenes plasticus
Produkt: The new species Eurythenes plasticus
Einreicher: BBDO Group Germany GmbH
Agentur: BBDO Group Germany GmbH
Auftraggeber: WWF Deutschland
Filmproduktion: Sehsucht GmbH
Regie: Niklas Lemburg

Bronze – ex aequo
Titel: #unhatewomen
Produkt: Gewalt gegen Frauen
Einreicher: fischerAppelt / Philipp und Keuntje
Agentur: fischerAppelt / Philipp und Keuntje
Auftraggeber: TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau
Filmproduktion: IT’S US MEDIA GmbH
Regie: Annegret von Feiertag

Titel: Mach Dich laut!
Produkt: Brand Positionierung & Bewerbung des Opfertelefons
Einreicher: Seven.One AdFactory GmbH
Agentur: Seven.One AdFactory GmbH, dashomeoffice.com, 361DRX
Auftraggeber: WEISSER RING E.V.
Filmproduktion: Seven.One AdFactory & HeyNa! Björn Mager, Peter Bromme, Stephan Beyschlag
Regie: Pat Aldinger, Leo Gammler


spotlight Fachjury PROFESSIONALS INFLUENCER

Gold
nicht vergeben

Silber
nicht vergeben

Bronze – ex aequo
Titel: Erstmal zu Teddy – Costumer Treatment
Einreicher: SERVICEPLAN
Agentur: SERVICEPLAN
Auftraggeber: PENNY

Titel: Mach Dich laut!
Produkt: Brand Positionierung & Bewerbung des Opfertelefons
Einreicher: Seven.One AdFactory GmbH
Agentur: Seven.One AdFactory GmbH, dashomeoffice.com, 361DRX
Auftraggeber: WEISSER RING E.V.
Filmproduktion: Seven.One AdFactory & HeyNa! Björn Mager, Peter Bromme, Stephan Beyschlag
Regie: Pat Aldinger, Leo Gammler


spotlight Fachjury PROFESSIONALS DIGITALE KAMPAGNE

Gold
nicht vergeben

Silber
nicht vergeben

Bronze – ex aequo
Titel: #unhatewomen
Produkt: Gewalt gegen Frauen
Einreicher: fischerAppelt / Philipp und Keuntje
Agentur: fischerAppelt / Philipp und Keuntje
Auftraggeber: TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau
Filmproduktion: IT’S US MEDIA
Regie: Annegret von Feiertag

Titel: Eurythenes plasticus
Produkt: The new species Eurythenes plasticus
Einreicher: BBDO Group Germany GmbH
Agentur: BBDO Group Germany GmbH
Auftraggeber: WWF Deutschland
Filmproduktion: Sehsucht GmbH
Regie: Niklas Lemburg


spotlight Fachjury PROFESSIONALS ANIMATION

Gold
nicht vergeben

Silber – ex aequo
Titel: HORNBACH Baumarkt “Es scheint unmöglich. Bis du es machst.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: MJZ London, TPF Berlin
Regie: Tom Kuntz

Titel: Little Robot
Produkt: Global Tech Inclusion Initiative „Tech 4 All”
Einreicher: Ogilvy
Agentur: Ogilvy
Auftraggeber: HUAWEI Technologies
Filmproduktion: Ars Thanea, Warschau
Regie: Mariano Bergara, Becho Lo Bianco @ Can Can Club, Buenos Aires

Bronze
Titel: Spotserie EnBW „Ein Trip Auf E” mit Taube / Rabe / Eule
Produkt: mobility+
Einreicher: Sehsucht Hamburg GmbH
Agentur: Sehsucht Hamburg GmbH
Auftraggeber: EnBW Energie Baden-Württemberg


spotlight Fachjury PROFESSIONALS DIGITALE INNOVATION

Keine Awards vergeben


spotlight Fachjury PROFESSIONALS TRAILER / TEASER/ TRENNER

Gold
nicht vergeben

Silber
Titel: Spotserie ZDFneo Ids mit ZDFneo Weihnachten 1 / ZDFneo Weihnachten 2 / ZDFneo Weihnachten 3 / ZDFneo Weihnachten 4 /  ZDFneo Silvester 1 / ZDFneo Silvester 2
Einreicher: ZDF
Agentur: FEEDMEE Design
Filmproduktion: FEEDMEE Design GmbH

Bronze
nicht vergeben


spotlight Fachjury STUDENTS TV & KINO

Gold
Titel: ECOSIA – Weird Search Requests
Auftraggeber: ECOSIA
Einreicher: Pauline Nier
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Sandro Rados
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Silber – ex aequo
Titel: Forbidden Color
Auftraggeber: Gilbert Baker Foundation
Einreicher: Noah Schuller
Hochschule: HFF München
Regie: Jakob Harms
Filmproduktion: Tatyana Mostseeva

Titel: FORBIDDEN BEAUTY Film Festival Trailer
Auftraggeber: KINO DER KUNST Film Festival
Einreicher: Susanne Steinmassl
Hochschule: HFF München
Regie: Susanne Steinmassl
Filmproduktion: Inselgruppe (Susanne Steinmassl)

Bronze – ex aequo
Titel: Click-Click
Auftraggeber: Safer Internet Day
Einreicher: Ivetta Urozhaeva
Hochschule: HFF München
Regie: Ivetta Urozhaeva
Filmproduktion: HFF München

Titel: Great Ideas
Auftraggeber: 3M / Post-It
Einreicher: Leon Döhner
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Lea Thurner
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg


spotlight Fachjury STUDENTS WEB & MOBILE

Gold
Titel: Spotserie „Made For Hoomans“ mit Made For Hoomans – Jean / Made For Hoomans – Frank / Made For Hoomans – Werner
Auftraggeber: Oatly
Einreicher: Marleen Valien
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Marleen Valien

Silber – ex aequo
Titel: ECOSIA – Weird Search Requests
Auftraggeber: ECOSIA
Einreicher: Pauline Nier
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Sandro Rados
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Titel: REVIVED
Auftraggeber: Duracell
Einreicher: Christian Schilling
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Christian Schilling
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Bronze – ex aequo
Titel: Click-Click
Auftraggeber: Safer Internet Day
Einreicher: Ivetta Urozhaeva
Hochschule: HFF München
Regie: Ivetta Urozhaeva
Filmproduktion: HFF München

Titel: The Red Button
Auftraggeber: Kneipp
Einreicher: Felix Antretter
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Nicolas Bori
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Titel: Levi's® – Just Live
Auftraggeber: Levi's® Germany
Einreicher: Linda-Schiwa Klinkhammer
Hochschule: HFF München
Regie: Linda-Schiwa Klinkhammer, Annika Franke
Filmproduktion: Franklin Film


spotlight Fachjury STUDENTS SOCIAL IMPACT

Gold
Titel: ECOSIA – Weird Search Requests
Auftraggeber: ECOSIA
Einreicher: Pauline Nier
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Sandro Rados
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Silber – ex aequo
Titel: Forbidden Color
Auftraggeber: Gilbert Baker Foundation
Einreicher: Noah Schuller
Hochschule: HFF München
Regie: Jako Harms
Filmproduktion: Tatyana Mostseeva

Titel: JUST IN CASE
Auftraggeber: FH Dortmund
Einreicher: Céline Ahlbrecht
Hochschule: FH Dortmund
Regie: Céline Ahlbrecht, Insa Meyer, Alina Saltheim
Filmproduktion: Carina Witte

Bronze – ex aequo
Titel: Silence Out Of Control
Auftraggeber: World Federation Of The Deaf
Einreicher: Helena Herb
Hochschule: HFF München
Filmproduktion: Munipal Film
Regie: Helena Herb

Titel: Grapefruit
Auftraggeber: UNICEF
Einreicher: Hannah-Lisa Paul
Hochschule: Kunsthochschule für Medien Köln
Regie: Hannah-Lisa Paul

Titel: Click-Click
Auftraggeber: Safer Internet Day
Einreicher: Ivetta Urozhaeva
Hochschule: HFF München
Regie: Ivetta Urozhaeva
Filmproduktion: HFF München
 



Publikumspreise: Die Gewinner


spotlight Publikumsjury PROFESSIONALS TV & KINO

Gold
Titel: taz – Keine Angst vor Niemand
Produkt: taz die tageszeitung
Einreicher: taz die tageszeitung
Filmproduktion: mookwe GmbH
Regie: Fatih Akin

Silber
Titel: HORNBACH Baumarkt „Artenvielfalt beginnt in Deinem Garten.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: Czar Film GmbH
Regie: Hauke Hilberg

Bronze
Titel: Myspring – Vater
Produkt:  Myspring
Einreicher: Sterntag Berlin
Agentur: thjnk AG
Filmproduktion: Sterntag Berlin
Regie: Christian Schilling


spotlight Publikumsjury PROFESSIONALS WEB & MOBILE

Gold
Titel: HORNBACH Baumarkt “Es scheint unmöglich. Bis du es machst.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: MJZ London, TPF Berlin
Regie: Tom Kuntz

Silber
Titel: Kyrö Brutally Finnish
Produkt: Kyrö Range
Einreicher: Lure Media GmbH
Agentur: Lure Media GmbH
Filmproduktion: Lure Media GmbH
Regie: David Incorvaia, Hugo Heimpel

Bronze
Titel: Birkenstory #22 – Thierry Journo, Designer
Produkt: Birkenstock
Einreicher: Birkenstock GmbH & Co.KG
Agentur: Birkenstock GmbH & Co.KG
Regie: Felix Hörnke


spotlight Publikumsjury PROFESSIONALS SOCIAL IMPACT

Gold
Titel: Applaus reicht nicht aus
Auftraggeber: Pflegestufe Rot
Einreicher: FYNAL GmbH
Filmproduktion: FYNAL GmbH
Regie: Marvin Litwak

Silber
Titel: Lady with the Lamp
Produkt: #PflegeNachCorona
Auftraggeber: DBfK Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
Einreicher: mama marketing GmbH
Agentur: mama marketing GmbH
Filmproduktion: STEINTAL
Regie: Vincent Dolinsek

Bronze
Titel: #unhatewomen
Produkt: Gewalt gegen Frauen
Einreicher: fischerAppelt / Philipp und Keuntje
Agentur: fischerAppelt / Philipp und Keuntje
Auftraggeber: TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau
Filmproduktion: IT’S US MEDIA
Regie: Annegret von Feiertag


spotlight Publikumsjury PROFESSIONALS INFLUENCER

Gold
Titel: Mach Dich laut!
Produkt: Brand Positionierung & Bewerbung des Opfertelefons
Einreicher: Seven.One AdFactory GmbH
Agentur: Seven.One AdFactory GmbH, dashomeoffice.com, 361DRX
Auftraggeber: WEISSER RING E.V.
Filmproduktion: Seven.One AdFactory & HeyNa! Björn Mager, Peter Bromme, Stephan Beyschlag
Regie: Pat Aldinger, Leo Gammler

Silber
Titel: UNICEF TeamMenschheit
Produkt: Brand Positionierung & Bewerbung des Opfertelefons
Einreicher: Überground GmbH
Agentur: Überground GmbH
Auftraggeber: Deutsches Komitee für UNICEF
Filmproduktion: IT’S US MEDIA GmbH
Regie: Søren Schaller

Bronze
Titel: HORNBACH Baumarkt „Demokratische Kunst – Ein Ai Weiwei für jeden.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin / NEUTRAL, Zürich
Filmproduktion: LIESEL Filmproduktion GmbH
Regie: Harun Güler


spotlight Publikumsjury PROFESSIONALS ANIMATION

Gold
Titel: Stell dir vor, das würde jeder machen
Auftraggeber: PENNY
Einreicher: SERVICEPLAN
Agentur: SERVICEPLAN
Filmproduktion: Glassworks Amsterdam Ltd.

Silber
Titel: Fruits of Love
Produkt: Frisches Obst & Gemüse
Einreicher: Kaufland Stiftung & Co. KG
Agentur:  Kaufland Werbeagentur
Filmproduktion: Sterntag
Regie: Lars Timmermann

Bronze
Titel: HORNBACH Baumarkt “Es scheint unmöglich. Bis du es machst.”
Produkt: HORNBACH Baumarkt AG
Einreicher: HEIMAT, Berlin
Agentur: HEIMAT, Berlin
Filmproduktion: MJZ London, TPF Berlin
Regie: Tom Kuntz


spotlight Publikumsjury PROFESSIONALS TRAILER / TEASER / TRENNER

Gold
Titel: Liebe Jetzt
Auftraggeber: ZDF
Einreicher: Dropout GmbH
Agentur: Dropout GmbH
Filmproduktion: Dropout GmbH
Regie: Daniel Seideneder

Silber
Titel: ZDFneo Weihnachten 4
Einreicher: ZDF
Agentur: FEEDMEE Design
Filmproduktion: FEEDMEE Design GmbH

Bronze
Titel: Ostern 2020 „Falsche Hasen“ Kaktus
Auftraggeber: ZDF
Einreicher: ZDF
Filmproduktion: True Motion Pictures GmbH
Regie: Jan Vogel (Shootingmonkeys)


spotlight Publikumsjury STUDENTS TV & KINO

Gold
Titel: The Other Vulva
Auftraggeber: Plan international Deutschland e.V. NALA e.V.
Einreicher: Sarah Fürstenberg
Hochschule: Hamburg Media School
Regie: Sarah Fürstenberg

Silber
Titel: Great Ideas
Auftraggeber: 3M / Post-It
Einreicher: Leon Döhner
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Lea Thurner
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Bronze
Titel: Einfach wegwerfen?
Auftraggeber: iFixit
Einreicher: Moritz Fortunat Schlögell
Hochschule: HFF München
Regie: Moritz Fortunat Schlögell
Filmproduktion: Hochschule für Fernsehen und Film München, ArcticFox Film


spotlight Publikumsjury STUDENTS WEB & MOBILE

Gold
Titel: Wolf of Candystreet
Produkt: foodwatch Report 2021
Auftraggeber: foodwatch
Einreicher: Andreas Pfohl
Hochschule: HFF München
Filmproduktion: NOZY Films GmbH
Regie: NOZY / Fariba Buchheim & Andreas Pfohl

Silber
Titel: Made For Hoomans – Werner
Auftraggeber: Oatly
Einreicher: Marleen Valien
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Marleen Valien

Bronze
Titel: The Red Button
Auftraggeber: Kneipp
Einreicher: Felix Antretter
Hochschule: Filmakademie Baden-Württemberg
Regie: Nicolas Bori
Filmproduktion: Filmakademie Baden-Württemberg


spotlight Publikumsjury STUDENTS SOCIAL IMPACT

Gold
Titel: Grapefruit
Auftraggeber: UNICEF
Einreicher: Hannah-Lisa Paul
Hochschule: Kunsthochschule für Medien Köln
Regie: Hannah-Lisa Paul

Silber
Titel: Silence Out Of Control
Auftraggeber: World Federation Of The Deaf
Einreicher: Helena Herb
Hochschule: HFF München
Filmproduktion: Munipal Film
Regie: Helena Herb

Bronze
Titel: JUST IN CASE
Auftraggeber: FH Dortmund
Einreicher: Céline Ahlbrecht
Hochschule: FH Dortmund
Regie: Céline Ahlbrecht, Insa Meyer, Alina Saltheim
Filmproduktion: Carina Witte

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29.03.2021 Vorbildliche Kultur-Initiative

GFDK - Kultur und Medien

„Kultur fällt uns nicht wie eine reife Frucht in den Schoß. Der Baum muß gewissenhaft gepflegt werden, wenn er Frucht tragen soll.“ Albert Schweitzer

Geschlossene Konzertsäle, leere Sitzreihen, verwaiste Bühnen: Seit einem Jahr ist der hiesige Kulturbetrieb mehr oder weniger im Corona-Lockdown. Doch es gibt Signale, die Hoffnung machen.

So unterstützt die Kulturinitiative WE CARE WE DO WE MOVE der Daimler AG  Kulturschaffende in der Krise – mit bemerkenswertem Engagement und finanzieller Förderung. Aktuelles Projekt:

Die Realisierung der virtuellen Tanzperformance The Dying Swans unter Leitung des kanadischen Starchoreographen Eric Gauthier, u.a. Chef der Dance-Company Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart.

Hintergrund:

Das umfangreiche Tourprogramm von Gauthier Dance im Februar und März fiel dem verlängerten Lockdown zum Opfer.

Gauthier sah die zunehmende Mutlosigkeit in den Augen seiner Tänzerinnen und Tänzer und ihm wurde klar, dass er etwas dagegensetzen musste.

"sterbenden Schwäne" brauchten eine neue künstlerische Herausforderung. The Dying Swans Project war geboren! Wenige Tage später war Gauthier, selbst Mitglied der be a mover-Community von Daimler, zum be a mover Talk mit Jörg Howe, Kommunikationschef der Daimler AG, eingeladen.

Als der Choreograph von seinem Traum erzählte, bot ihm Howe spontan Unterstützung an. Und nun können die Schwäne abheben!

Das Konzept: Choreographinnen und Choreographen kreieren je ein Solo für die  sechzehn Mitglieder der Theaterhaus-Company zu sechzehn neuen Musikstücken. 

Jedes Solo wird gefilmt - die Ergebnisse dieses kreativen Prozesses sind dann zunächst ab Freitag, dem 16. April 202110 Uhr, als Videoclips auf dem YouTube-Kanal des Theaterhauses Stuttgart, dem Instagram-Kanal von Gauthier Dance sowie in der 3sat-Mediathek abrufbar.

Danach sollen ausgewählte Soli, sobald wieder möglich, auch live bei Partner-Festivals und im Theaterhaus Stuttgart aufgeführt werden. Anlässlich der be a mover Aktion „THE DYING SWANS PROJECT“ filmte und interviewte Eric Gauthier auch die in New York und Berlin wirkende Primaballerina Polina Semionova (Staatsballett Berlin) aus Moskau.

Sie erzählte dem Choreographen, wann sie zum ersten Mal mit dem klassischen Stück in Berührung kam und was sie dabei fühlte. Das gefilmte Interview mit Polina Semionova wird Teil des Projekts sein.

Neben dieser Aktion unterstützt die Daimler AG in diesem Jahr auch das 4. Colours International Dance Festival 2021, das vom 18. Juni bis 11. Juli 2021 mit zahlreichen Tanz-Highlights u.a. im Theaterhaus Stuttgart stattfindet.

Im mit viel Hoffnung erwarteten Sommer wird sich Gauthier Dance voraussichtlich mit drei Neuproduktionen bei COLOURS einbringen

Das Netzwerk be a mover, Teil der Daimler-Initiative, verbindet kluge Köpfe aus den unterschiedlichsten Bereichen miteinander. Ziel ist es, sich auszutauschen und mit neuen Ideen das Morgen zu gestalten.

Auch für Amihai Grosz, 1. Solobratscher bei den berühmten Berliner Philharmonikern und Mitglied der „be a mover-Community“, ist das Netzwerk von Bedeutung:

Direkt nach der Orchesterprobe für das weltweit beachtete Live-Konzert, bei dem in Berlin zum ersten Mal nach Monaten jetzt am Wochenende vor 1000 Zuhörern gespielt wurde und über das sogar die Tagesschau berichtete, traf der Ausnahmemusiker den Choreographen Gauthier, um über die Lage und über zukünftige Projekte zu sprechen.

Anja Lehner, Leiterin Corporate Citizenship Communications, erläutert den engagierten Einsatz der Daimler AG für die Kulturszene so:

"Mit WE CARE WE DO WE MOVE engagieren wir uns im Umfeld unserer Standorte. Kultur spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn ein reiches kulturelles Leben kann Brücken bauen und fördert Kreativität und Innovation.“

Hintergrund: „Be a mover“ – ist eine supranationale Bewegung der Daimler AG, bei der sich junge Künstler, Sportler, Musiker, Schauspieler mit eigenen Initiativen, Aktionen, Kunstwerken vernetzen, um die Welt etwas besser zu machen.

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29.03.2021 Shakespeare Open Air in Neuss

GFDK - Kultur und Medien

Neuss plant in diesem Jahr Open Air – ganz in der Tradition der fahrenden Schauspielertruppen, die in früheren Zeiten das theaterbegeisterte Publikum mit ihren Darbietungen unter freiem Himmel entzückten.

Und da das Globe auf der Rennbahn steht, werden wir in diesem Jahr einen Shakespeare Garden im Führring erleben können.

Insgesamt 21 Veranstaltungen werden vom 16. Juni bis zum 2. Juli 2021 geboten. Neun „fahrende Truppen“ aus Österreich, England, der Türkei und natürlich Deutschland dürfen wir erwarten, dazu den gänzlich unverzichtbaren Patrick Spottiswoode und die belgische Jazzsängerin und -pianistin Caroll Vanwelden mit ihrer Band, die das Publikum wieder einmal mit ihrer mitreißenden Sicht auf die Sonette begeistern wird.

Und für die jüngsten Shakespeare-Fans gibt es Kinder-Aufführungen mit viel Musik!

Die bremer shakespeare company ist mit zwei Inszenierungen zu sehen: Der poetisch-anrührenden Neuproduktion des Wintermärchens sowie dem hochaktuellen Coriolanus, der im Zusammenspiel mit dem Tiyatro BeReZe aus Istanbul zweisprachig aufgeführt wird.

Die theaterachse aus Salzburg wird mit „Viel Lärm um Nichts“ bereits zum fünften Mal zu Gast in Neuss sein und das Rheinische Landestheater verbindet in „Shakespeare's Love but Marriage“ geschickt Motive aus dem „Sommernachtstraum“ und der „Widerspenstigen Zähmung“ zu einer turbulenten Kombi-Komödie.

Die Damen der britischen HandleBards zaubern einen urkomischen Macbeth, das Globe Ensemble Berlin entfesselt den Sturm und das Shakespeare-Urgestein Norbert Kentrup liest aus seiner Biographie

Aber auch Shakespeare's Zeitgenossen kommen zu Worte: Das Neue Globe Theater aus Potsdam bringt die Brecht’sche Fassung von Christopher Marlowes (1564-1593) spannendem Drama „Leben Eduards des Zweiten von England“ und das Theater Poetenpack hat die quirlige Posse „Der Ritter von der flammenden Mörserkeule“ von Francis Beaumont (1584-1616) und John Fletcher (1579-1625) wiederentdeckt.

Der Kartenvorverkauf startet dieses Jahr Anfang Juni 2021!

Weitere Informationen: www.shakespeare-garden.de

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