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Nachrichten aus der großen weiten Welt

09.10.2019 Das Geschäft mit dem Plastik

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Plastik ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In Deutschland ist der Plastikverbrauch besonders hoch. Mit 150 Kilogramm Verpackungsmüll, der im Jahr pro Person anfällt, ist Deutschland mit klarem Vorsprung Europameister.

Doch gerade mal zwölf Prozent der ursprünglichen Plastikmenge wird wiederverwendet, der Rest wird ins Ausland verschifft oder endet in der Verbrennung.

Die teilweise hochgiftigen Rückstände landen in Schachtanlagen tief im Erdboden. Und an der Oberfläche, auf den Äckern, Weiden und Wiesen, liegt noch viel mehr Kunststoff. Mikroplastik im Boden ist mindestens genauso ein großes Problem wie im Meer.

Doch vom Ende des Plastikwahns kann (noch) keine Rede sein. Die Bundesregierung subventioniert die Plastikproduktion, indem sie auf das dafür zur Herstellung genutzte Rohöl keine Steuern erhebt. Das hat zur Folge: neues Einwegmaterial zu produzieren ist billiger als Recycling.

Dabei sortieren die Menschen in Deutschland fleißig Recyclingmüll: Studien zufolge liegt die Sammelquote bei enormen 75 Prozent. Doch weder die gute Sortierarbeit noch das neue Verpackungsgesetz haben verhindern können, dass Deutschland heute größter Plastikproduzent in Europa ist. Und das liegt vor allem daran, dass Kunststoff in der Herstellung so kostengünstig ist.

Im Gegensatz dazu sind viele Entwicklungsländer auf gebrauchtes Plastik angewiesen, um Kunstoffe zu produzieren. China hat lange Zeit Plastikmüll aus Deutschland importiert, seit Anfang 2018 ist Schluss damit.

Daraufhin musste sich Deutschland einen neuen Absatzmarkt suchen und fand ihn in der Türkei, heute einer der Hauptabnehmer des Plastikmülls. Mit weitreichenden Folgen für das türkische Abfallsystem und die Umwelt. Autorin Antonia Coenen reist in die Türkei und spricht mit Produzenten und Umweltaktivisten.

Diese Dokumentation aus der Reihe "45 Min" verfolgt die Spur des Plastiks im Alltag in Deutschland. Angefangen auf Äckern, begleitet der Film den Plastikstrom durch den hiesigen Kunststoffkreislauf bis an die südliche Mittelmeerküste der Türkei.

Wo endet der Plastikmüll und warum wird er so oft nicht wiederverwendet? Und welche Lösungen gibt es, auf Ebene der Politik, aber auch für jeden einzelnen Verbraucher?

14.10.2019, 22:00 Uhr, NDR Fernsehen

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09.10.2019 Dreharbeiten erfolgreich beendet

GFDK - Filme Kino und TV

Nach 35 Drehtagen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Frankreich ist in Paris die letzte Klappe zu GOTT, DU KANNST EIN ARSCH SEIN! gefallen.

Inspiriert von einer wahren Geschichte feiert der Film das Leben und ist mit Heike Makatsch („Ich war noch niemals in New York“), Til Schweiger („Honig im Kopf“), Jürgen Vogel („Club der roten Bänder“), Benno Fürmann („Babylon Berlin“), Jasmin Gerat („Kokowääh“), Dietmar Bär („Tatort“) und Inka Friedrich („Sommer vorm Balkon“) sowie Max Hubacher („Der Hauptmann“) und der jungen Sinje Irslinger in ihrer ersten Kinohauptrolle prominent besetzt.

Die 16-jährige Steffi (Sinje Irslinger) hat soeben ihren Realschulabschluss gemacht und steckt voller Tatendrang. Sie freut sich auf die Abschlussfahrt nach Paris und plant eine romantische Nacht in der Stadt der Liebe mit ihrem Freund Fabi (Jonas Holdenrieder).

Nach der Klassenfahrt soll dann Steffis Berufswunsch in Erfüllung gehen – mit einer Ausbildung als Polizistin. Doch bei Routineuntersuchungen werden Auffälligkeiten in ihrem Blutbild festgestellt und bald darauf ist klar: Es ist Krebs. Unheilbar. Die Welt von Familie Pape bricht zusammen.

Ihre Eltern Eva (Heike Makatsch) und Frank (Til Schweiger) hoffen auf ein Wunder. Die Abschlussfahrt? Undenkbar, mit dieser Diagnose! Nicht jedoch für Steffi. Als sie den Zirkussohn und Motorradakrobaten Steve (Max Hubacher) kennenlernt, der vor seinem autoritären Vater (Jürgen Vogel) flüchtet und ihr kurzerhand anbietet, sie nach Paris zu fahren, zögert sie nicht.

Mit geklautem Auto und ohne Geld machen sich die beiden auf den Weg. Eva und Frank wollen ihre Tochter zur Besinnung bringen und nehmen die Verfolgung auf. Und so beginnt ein einzigartiger Roadtrip voller Höhen und Tiefen, angetrieben von tiefer Sehnsucht und der Lust am Leben.

Steffi lernt von Steve nicht nur, dass man auf Kühen reiten und im Nordseewind fliegen kann, sondern sie schließt ihn jeden Tag mehr in ihr Herz. Angekommen in Paris, versteht Steffi langsam, was sie wirklich will – in der Zeit, die ihr noch bleibt…

GOTT, DU KANNST EIN ARSCH SEIN! ist eine Liebeserklärung an das Leben. Inspiriert vom gleichnamigen Buch mit der wahren Geschichte von Stefanie Pape, aufgeschrieben von Frank Pape, erzählt der Film von einer zutiefst bewegenden, tragikomischen Reise.

Mit
Sinje Irslinger, Max Hubacher, Heike Makatsch und Til Schweiger
 
In weiteren Rollen
Jürgen Vogel, Benno Fürmann, Jasmin Gerat, Dietmar Bär, Inka Friedrich u.v.m.
 
Regie
André Erkau
 
Drehbuch
Katja Kittendorf und Tommy Wosch
 
Produktion
UFA FICTION
In Zusammenarbeit mit RTL

Kinostart: 15. Oktober 2020
im Verleih von Universum Film

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08.10.2019 ein Projektil steckte in der Schulter

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Für die VIER PFOTEN Mitarbeiterin Dr. Signe Preuschoft und ihr Team grenzt es an ein Wunder, dass das heute zweijährige Orang-Utan-Waisenkind Gerhana noch lebt und sich putzmunter in der VIER PFOTEN ORANG-UTAN WALDSCHULE in Ost-Kalimantan auf Borneo von Ast zu Ast schwingt.

Gerhana hat furchtbares erlebt, und die Spuren seiner traurigen Vergangenheit sind immer noch auf dem Röntgenbild sichtbar:

In seinem Körper steckt das Projektil eines Luftgewehrs Als kleines Baby wurde Gerhana allein in einem Hühnerkäfig gehalten und bekam statt Muttermilch schwarzen Tee.

Als er im Januar 2018 von den lokalen Behörden konfisziert und an die von der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN geführte ORANG-UTAN WALDSCHULE übergeben wurde, war er in einem extrem kritischen Zustand.

Er wog weniger als zwei Kilogramm, zeigte Grippesymptome und war völlig dehydriert. Beim Blick auf ein Lungen-Röntgenbild im Rahmen eines Gesundheitschecks stellte die behandelnde Tierärztin und Dr. Preuschoft schockiert fest, dass in seiner linken Schulter ein Projektil steckte.

Dr. Signe Preuschoft: „Wir waren total überrascht, als wir das Projektil in seinem Körper auf dem Röntgenbild entdeckten, denn äußerlich war keine Verletzung zu sehen. Wir gehen davon aus, dass jemand auf ihn und seine Mutter geschossen hatte.

Wahrscheinlich bekam seine Mutter sehr viel mehr ab und starb dann einen langsamen, qualvollen Tod. Gerhana überlebte und die Wunde in seiner Schulter heilte. Wie er dann in Gefangenschaft geriet, wissen wir nicht genau.“

Nachdem Tierärzte und menschliche Ersatzmütter Gerhana in der WALDSCHULE mehrere Monate medizinisch versorgt und rund um die Uhr liebevoll betreut hatten, kam der kleine Orang-Utan-Waise allmählich zu Kräften.

Da er keine Schmerzen an der Schulter zu haben schien und auch keine Beeinträchtigungen zeigte, entschieden die Tierärzte, das Projektil zunächst in seinem Körper zu belassen.

Dr. Signe Preuschoft: „Wenn er etwas älter ist, können wir das Projektil aus seinem Körper herausholen. Es wäre zwar nur ein kleiner Schnitt, aber dafür wäre eine Vollnarkose nötig. Im Moment ist Gerhana dafür einfach noch zu klein. Denn für ein kleines Affenkind ist selbst eine kleine Operation eine große Sache.“

Gerhanas Ausbildung in der WALDSCHULE

In der WALDSCHULE entwickelt sich Gerhana nun prächtig und macht von Tag zu Tag Fortschritte. Zusammen mit sieben weiteren Orang-Utan-Waisenkindern wird er dort gut behütet, beschützt und von VIER PFOTEN Mitarbeitern auf ein unabhängiges Leben in der freien Natur vorbereitet.

Während seiner Rehabilitation durchläuft er mehrere Ausbildungsstufen: Als Baby lebte er zunächst in der liebevollen Obhut von menschlichen Ersatzmüttern und besuchte den Waldkindergarten, später dann die Waldschule.

Dort lernt er lebenswichtige Dinge wie Nahrungssuche, Nestbau und Klettern. Ab einem Alter von sieben Jahren wird es dann allmählich Zeit für ihn werden, in die sogenannte Waldakademie in der Auswilderungsregion umzusiedeln.

Dort wird er unter Aufsicht und Schutz seinem Entdeckertrieb freien Lauf lassen können. Sobald dort alles reibungslos funktioniert, wird er die Waldakademie verlassen und ein Leben in Freiheit genießen können.

Dr. Signe Preuschoft: „Wir freuen uns sehr über Gerhanas Genesung. Er scheint psychisch robust und gesund, hat eine positive Lebenseinstellung und lernt gut in der WALDSCHULE. Einer normalen Entwicklung steht also nichts im Wege, und wenn er weiter Fortschritte macht, kann er in ein paar Jahren ausgewildert werden.“

Das traurige Schicksal der Orang-Utans

In den vergangenen vier Jahrzehnten wurde auf Borneo Regenwald in riesigem Ausmaß zerstört. Abertausende Orang-Utans wurden zu Opfern der Palmöl-, Tropenholz- und Kohleindustrie.

Jährlich werden zwei- bis dreitausend Orang-Utans getötet, oft gezielt für ein Kopfgeld, weil man sie als Ernteräuber in Ölpalmplantagen betrachtet.

Tierhändler verkaufen wehrlose Waisen, deren Mütter gezielt getötet wurden, illegal als Haustiere. Die Borneo Orang-Utans gehören zu den stark gefährdeten Arten. VIER PFOTEN setzt sich bereits seit über zehn Jahren für die Rehabilitierung traumatisierter Orang-Utan-Waisen auf Borneo ein.

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07.10.2019 Braunbären-Jagd in Rumänien stoppen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Der rumänische Senat hat jetzt einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die uneingeschränkte Jagd auf Braunbären für einen Zeitraum von fünf Jahren erlaubt. Bisher war es in Rumänien lediglich legal, jährlich 600 Bären zu töten.

Mit der geplanten Gesetzesänderung sollen nach Angaben der Regierung Konflikte zwischen Menschen und Bären reduziert werden.

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN warnt jedoch vor den fatalen Auswirkungen des neuen Gesetzes. Ohne eine detaillierte und unabhängige wissenschaftliche Begutachtung der Bärenpopulation in Rumänien könnte solch ein Gesetz zu Massentötungen führen und damit katastrophale Folgen für die Wildpopulation der Bären haben.

VIER PFOTEN hat darüber hinaus eine globale Petition zur Ablehnung des Gesetzentwurfs gestartet.

Mit einer Anzahl von schätzungsweise 7.000 Bären lebt in Rumänien die größte Bärenpopulation Europas. VIER PFOTEN befürchtet, dass sich das mit dem neu geplanten Jagdgesetz ändern könnte. Bisher war es in Rumänien legal, jährlich 600 Bären zu töten.

Für die nächsten fünf Jahre soll es jedoch keine Beschränkungen mehr geben. „Dieser Plan verstößt gegen EU-Gesetz: Demnach gehören Bären seit 1953 der Liste der streng geschützten Arten an.

Auch Rumänien muss sich an europäische Richtlinien halten und Bären schützen, anstatt ihre massenhafte Bejagung zu erlauben. Wir fordern die rumänische Regierung auf, dieses unverantwortliche Gesetz abzulehnen“, sagt Ioana Dungler, Leiterin der Wildtierabteilung bei VIER PFOTEN.

Mensch-Bär Konflikt als Begründung
Die Einführung des neuen Gesetzes basiert auf der anhaltenden, emotionalen Debatte über Konflikte zwischen Menschen und Bären in Rumänien. Illegale Abholzung hat den natürlichen Lebensraum der Braunbären stark eingeschränkt.

Deswegen dringen diese häufig in von Menschen bewohnte Gebiete ein, um nach Nahrung zu suchen. „Der Entwurf des Senats wird nicht wissenschaftlich unterstützt und ist auch nicht die Lösung des Problems.

Wir möchten, dass die rumänische Regierung offizielle Statistiken veröffentlicht und wissenschaftliche Daten über Bären in Rumänien vorlegt, die die Notwendigkeit neuer Gesetze belegen“, so Dungler.

Bärenhilfe - Noch immer werden Bären unter furchtbaren Bedingungen gehalten.

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04.10.2019 DREHARBEITEN haben begonnen

GFDK - Filme Kino und TV

Agatha Christies Mystery-Thriller vereint das Filmemacher-Team wieder, das 2017 den Film MORD IM ORIENT EXPRESS realisierte und kann mit einem Star-Ensemble aufwarten: Zum Cast gehören neben Kenneth Branagh, Tom Bateman, Annette Bening, Russell Brand, Ali Fazal, Dawn French, Gal Gadot, Armie Hammer, Rose Leslie, Emma Mackey, Sophie Okonedo, Jennifer Saunders und Letitia Wright.

BURBANK, Kalifornien. - Die Produktion von 20th Century Fox‘ DEATH ON THE NILE, ein Mystery-Thriller, der auf dem Roman der berühmten Autorin Agatha Christie basiert, hat begonnen. Der Film wird in den Longcross Studios außerhalb Londons und vor Ort in Ägypten gedreht.

DEATH ON THE NILE vereint das Team der Filmemacher, die hinter dem Welthit MORD IM ORIENT EXPRESS aus dem Jahr 2017 stehen. Auch diesem Film diente ein berühmter Christie-Roman als Vorlage.

DEATH ON THE NILE wird am 9. Oktober 2020 in Deutschland ins Kino kommen.

Der fünffache Oscar®-nominierte Kenneth Branagh kehrt nicht nur als Regisseur zurück, er spielt auch erneut den berühmten belgischen Detektiv Hercule Poirot. Zu ihm gesellt sich eine All-Star-Besetzung von Verdächtigen, zu der Tom Bateman (der die Rolle des Bouc aus MORD IM ORIENT EXPRESS übernimmt)

Die vierfache Oscar®-nominierte Annette Bening (CAPTAIN MARVEL), Russell Brand (BALLERS), Ali Fazal (VICOTORIA & ABDUL), Dawn French (FRENCH AND SAUNDERS), Gal Gadot (WONDER WOMAN), Armie Hammer (CALL ME BY YOUR NAME), Rose Leslie („Game of Thrones“), Emma Mackey („Sex Education“), Sophie Okonedo (THE SECRET LIFE OF BEES), Jennifer Saunders (ABSOLUTELY FABULOUS) und Letitia Wright (BLACK PANTHER) gehören auch dazu.

ls Drehbuchautor für den Film, der auf Christies Roman aus dem Jahr 1937 basiert, wurde erneut Michael Green gewonnen, während Ridley Scott, Mark Gordon, Simon Kinberg, Kenneth Branagh und Judy Hofflund wieder als Produzenten sowie Matthew Jenkins und James Prichard als Ausführende Produzenten fungieren.

DEATH ON THE NILE, Hercule Poirots ägyptisches Abenteuer, beginnt an Bord eines glamourösen Flussdampfers, auf dem eine idyllische Hochzeitsreise durch gewaltsame Todesfälle an Bord erschüttert wird und die Reise sich zu einer beängstigen Suche nach dem Mörder entwickelt.

Diese finstere Geschichte um obsessive Liebe und ihre mörderischen Folgen spielt sich vor einer imposanten Kulisse ab, einer Landschaft, die Gefahren und düstere Vorahnungen vermittelt. Der Film enthält viele schockierende Wendungen, um das Publikum bis zur letzten Minute gespannt im Kinosessel zu fesseln.

„Verbrechen aus Leidenschaft sind gefährlich sexy“, sagt Kenneth Branagh. „Agatha Christie hat eine fesselnde Geschichte über emotionales Chaos und Gewaltkriminalität geschrieben und Michael Green hat wieder einmal ein passendes Drehbuch entwickelt.

Mit einer Gruppe sehr geschätzter, langjähriger künstlerischer Mitarbeiter und einer brillanten internationalen Besetzung ist es wirklich ein Vergnügen, gemeinsam mit Disney, Fox und Agatha Christie, Ltd. diesen packenden Thriller auf die Leinwand zu bringen.

Es gibt bedeutende neue Wendungen, eine atemberaubende Wüstenlandschaft und die Möglichkeit, Unterhaltung für die große Leinwand in wundervollem 65 Millimeter-Zelluloid zu feiern"

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03.10.2019 Salonkultur 2.0

GFDK - Kultur und Medien - Konzerte

Köln, Ein Weltstar im Wohnzimmer, Klassik und Slam Poetry in einer alten Grundbuchhalle, chinesische Gongs in einem Dunkelrestaurant und ein Flötenquartett im Ruderclub: Wenn unkonventionelle Konzerte in einer persönlichen Atmosphäre an ungewöhnlichen Orten stattfinden, ist wieder „Musik in den Häusern der Stadt“.

Das Festival bietet vom 12. bis 17. November 79 Veranstaltungen für jeden Geschmack in Köln, Bonn und Hamburg.

Der Kölner KunstSalon richtet „Musik in den Häusern der Stadt“ seit 1998 aus. Hamburg ist zum zwölften Mal dabei, für Bonn ist es die neunte Auflage. Der Kartenverkauf beginnt am 2. Oktober in Hamburg und am 8. Oktober in Köln und Bonn.

Das vielfältige Programm bei den 37 Konzerten in Köln, 32 in Hamburg und 10 in Bonn reicht von Klassik, Jazz, Soul, Funk und Swing über Klezmer, Balkan, Latin, Tango und arabischer Volksmusik bis zu Chansons, Singer-Songwriter und Improvisiertem.

Dabei stehen junge Talente und aufstrebende Newcomer wie KWINI, der aktuelle Tonalipreisträger Jan-Aurel Dawidiuk, Phil Siemers, LUAH, das Duo Meraki, Daisy Grow Yellow oder die Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln ebenso auf der Bühne wie bekannte MusikerInnen und Stars, zum Beispiel Olga Scheps, The Whoop Group, das Motion Trio oder Julia Biel.

So abwechslungsreich wie die Musik sind auch die vielen Räumlichkeiten, die die 77 Gastgeber eigens für das Festival öffnen, wie Villen, Häuser und Wohnungen, Lofts, Galerien, Ladenlokale und Manufakturen oder eine Synagoge, ein Ruderclub, eine Müllverbrennungsanlage sowie historische Gebäude.

Über „Musik in den Häusern der Stadt“

„Musik in den Häusern der Stadt“ des KunstSalon Köln e.V.startete mit wenigen Konzerten und zwei Ausgaben im Jahr 1998 in Köln und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Kulturangebot in der Region. In der Folgezeit organisierte der KunstSalon das Festival einmal jährlich auch in weiteren Regionen Deutschlands.

Seit 2014 sind Köln, Bonn und Hamburg die ständigen Festivalorte. Das Festival wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert, die vor allem von den Gastgebern sowie zahlreichen Förderern und Sponsoren stammen.

Gesamtfestival- und Programmleiterin Marie-Katrin Schnermann ist für den Standort Köln zuständig, während Maike Schäfer und Berit Winter in Hamburg sowie Brigitte Pütz in Bonn verantwortlich sind.

Über den KunstSalon

Der KunstSalon e.V. in Köln ist eine Privatinitiative zur Förderung von Kunst und Kultur. Seit 1994 setzt er sich mit zahlreichen Projekten in den Sparten Film, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Bühnentanz dafür ein, Künstler und Kulturinteressierte zusammen zu bringen.

Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung, zu der auch Preise und Auszeichnungen wie das Villa-Aurora-Stipendium zählen. In einem ehemaligen Fabrikloft bietet der KunstSalon regelmäßig Konzerte, Gespräche und Sonderveranstaltungen an. Die zahlreichen Aktivitäten werden vom Unterstützerkreis „Freunde des KunstSalon“ und der KunstSalon-Stiftung begleitet.

KARTEN zu 22/15 Euro zzgl. Gebühr gibt es online oder bei der Tickethotline unter 0221-93679705 (montags bis freitags von 10-13 Uhr)
 

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02.10.2019 Über 1000 begeisterte Gäste und Fans

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Herrschaftszeiten, war das ein wahrlich schöner Abend - Zünftig, bayerisch und laut ging es bei der gestrigen Weltpremiere von EINE GANZ HEISSE NUMMER 2.0 im Mathäser Filmpalast zu. Alle waren sie gekommen, um die Fortsetzung des Riesenerfolgs EINE GANZ HEISSE NUMMER aus der Wiege zu heben:

Neben den drei Hauptdarstellerinnen Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass und Bettina Mittendorfer waren auch Jorge Gonzalez, Franziska Schlattner, Matthias Ransberger, Tristan Seith, Felix von Manteuffel, Johann Schuler, Hardy Krüger Jr., Günther Maria Halmer, Genija Rykova, Silke Franz, Frederic Linkemann, Sebastian Fitz, Helmfried von Lüttichau, Florian Fischer sowie der Regisseur Rainer Kaufmann und die Produzenten Martin Richter und Christian Becker an diesem Abend am Start.

Da konnte man schon mal den Überblick verlieren. Über 1000 begeisterte Gäste und Fans ließen sich an diesem Abend von den altbekannten Freundinnen Waltraud, Lena und Maria ins bayerische Hinterland jenseits der Internetgrenze entführen und wurden Zeuge, wie die drei Ladies auf ungewöhnliche Weise ihrem Dorf zu High Speed verhelfen. Heiß – heißer – Marienzell.

Zum Inhalt:
Marienzell wird beherrscht von der Landflucht. Niemand interessiert sich mehr für das Dorf, denn ohne High Speed Internet ist man heutzutage abgeschrieben, quasi ein Niemand. Eine schnelle Leitung ist aber nicht in Sicht: Zu wenige Einwohner und zu hohe Kosten.

Während die Männer sich erfolglos durch die Landschaft graben um die Kabel selbst zu verlegen, haben die Freundinnen WALTRAUD (Gisela Schneeberger), LENA (Rosalie Thomass) und MARIA (Bettina Mittendorfer) eine ganz andere Idee:

Das große Preisgeld beim Tanzwettbewerb im benachbarten Josefskirchen! Während sich die drei Damen eifrig auf ihren großen Tanzauftritt vorbereiten und dabei Unterstützung von niemand Geringerem als dem Jurymitglied JORGE GONZALEZ persönlich bekommen, haben sie zugleich mit harter Konkurrenz zu kämpfen:

MONI (Franziska Schlattner), die Frau des Bürgermeisters, will das Preisgeld ebenfalls mit ihrem hochanständigen Trachtenverein abräumen…

Rainer Kaufmann vereint in EINE GANZ HEISSE NUMMER 2.0 die Hauptdarstellerinnen Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass und Bettina Mittendorfer in der Rolle von Waltraud, Lena und Maria erneut vor der Kamera und inszeniert das beliebte Frauentrio u.a. an der Seite von Franziska Schlattner, Matthias Ransberger, Tristan Seith, Felix von Manteuffel, Jorge González und Günther Maria Halmer.

Darsteller: Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass, Bettina Mittendorfer, Matthias Ransberger, Franziska Schlattner, Felix von Manteuffel, Tristan Seith, Johann Schuler, Jorge González und Hardy Krüger Jr. sowie Günther Maria Halmer
Regie: Rainer Kaufmann
Drehbuch: Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof basierend auf Charakteren kreiert von Andrea Sixt
Kamera: Fabian Rösler
Musik: Martin Probst
Produzenten: Martin Richter, Christian Becker
Co-Produzenten: Martin Moszkowicz, Andrea Sixt, Cord Troebst, Florian Deyle, Philip Schulz-Deyle
Associate Producer: Patricia Schnitzler, Friederich Oetker

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02.10.2019 Einkaufsratgeber Daunen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Kaum wird es kälter, erwärmt sich die Mode- und Textilindustrie wieder für Daunen. Doch VerbraucherInnen sollten hier nicht zugreifen, ohne sich vorher zu informieren. Denn die Daunen in Jacken, Kissen, Decken und ähnlichen Produkten stammen in der Regel von Gänsen und Enten aus der Intensivtierhaltung.

Und damit nicht genug – im schlimmsten Fall leiden die Tiere unter grausamem Lebendrupf oder der Stopfmast. Wenn der Konsument Tierleid komplett ausschließen möchte empfiehlt VIER PFOTEN, auf Daunen-Alternativen zurückzugreifen.

Denn diese nehmen es in Punkto Wärme und Qualität locker mit Daunen auf. Wenn man Daunenprodukte bevorzugt, sollte man immer auf entsprechende Standards wie Responsible Down Standard (RDS) oder Global Traceable Down Standard (Global TDS) achten, um Tierqual mit größtmöglicher Sicherheit auszuschließen. Mit diesem Ratgeber gibt VIER PFOTEN alle notwendigen Informationen zum wohlig-warmen Wintereinkauf.

Gänsedaunen – Ein Einkauf mit Schmerzen

Lebendrupf findet noch immer auf Gänsefarmen in Osteuropa und China statt – eine für die Tiere extrem schmerzhafte Prozedur. Aber für den Besitzer von Elterntiergänsen, die mehrere Jahre gehalten werden, lohnt der Lebendrupf.

Denn so hat er die Möglichkeit, die Gänse immer wieder zu rupfen, sobald die Daunen bei den Tieren nachgewachsen sind. Bei Totrupf dagegen kann der Halter sein Tier nur einmal rupfen. Aber auch Totrupf ist kein Garant für tierfreundliche Produktionsmethoden – selbst, wenn sie nicht gerupft werden, leiden Gänse häufig in ihrem kurzen Leben an tierquälerischer Stopfmast.

Enten und „abgefallene“ Daunen

Enten werden nicht gerupft. Doch auch diese Tiere leben nicht in einer artgemäßen Haltung: Die meisten Enten werden in Intensivtierhaltung gemästet und es werden Millionen Tiere für die Stopfleberproduktion gequält. Schließlich ist diese auch heute noch in Frankreich, Ungarn, Bulgarien, Spanien, Belgien und China erlaubt. Aus diesen Stopfmastproduktionen können ebenfalls Daunen stammen.

Alternative und Punktsieger: Pflanzliche oder synthetische Jacken

Daunen müssen heutzutage nicht mehr sein: Die Pflanzenfaser Kapok, die sogenannte „Pflanzendaune“, eignet sich bestens als Daunenersatz. Die Palmenfaser kostet ähnlich viel wie Daunenprodukte und isoliert hervorragend. Jacken und Decken mit Kapokfüllung sind im Fachhandel erhältlich.

Weitere Option: Moderne, hochwertige synthetische Produkte. Sie sind genauso warm wie Daunen, haben aber viele Vorteile, gegenüber tierischen Produkten:

  • Sie werden tierfreundlich hergestellt
  • Sie sind in der Regel preiswerter
  • Sie sind im Vergleich zu Daunen feuchtigkeitsresistent
  • Sie können recycelt werden und sind lange haltbar

Rückverfolgung der Lieferkette hilft bei Daunenprodukten

Allgemein ist es am tierfreundlichsten, auf Daunen zu verzichten. Wer sich dennoch für Daunen entscheiden möchte, sollte auf glaubwürdige Standards achten, wie etwa den Responsible Down Standard (RDS), den Global Traceable Down Standard (Global TDS) oder den Downpass 2017.

Diese Standards stehen unter anderem für eine verlässliche Rückverfolgbarkeit bei der Lieferkette. Produkte mit dieser Auszeichnung können eine größtmögliche Sicherheit geben, dass zu ihrer Herstellung auf Lebendrupf und die Stopfmast verzichtet wurde.

Doch Tierqual findet trotzdem statt: Denn Daunen kommen meist aus der Intensivtierhaltung. Die Standards können eine komplett artgemäße Haltung mit Wasserzugang und Auslauf für das Wassergeflügel nicht garantieren. VIER PFOTEN fordert deshalb umgehend, dass diese Standards in Zukunft strenge Vorgaben erfüllen und den Tieren ein Wasserzugang sowie Auslauf gewährt wird.

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01.10.2019 bis zu 42 Milliarden Euro Schadensersatz

GFDK - Kultur und Medien

Deutsche VW-Halter haben Anspruch auf Entschädigungen in Höhe von bis zu 42 Milliarden Euro aufgrund des Abgasskandals. Das geht aus einer aktuellen Auswertung  des Verbraucherportals rightnow.eu hervor.

Das Portal hat die durchschnittliche Entschädigungssumme aus mehr als 1.000 abgeschlossenen Fällen im Dieselskandal analysiert. Insgesamt vertritt rightnow.eu mehr als 11.000 Mandanten im Abgasskandal und hat unter anderem das erste klagestattgebende Urteil gegen VW an einem deutschen Oberlandesgericht erwirkt.

Im Schnitt erhalten VW-Halter demnach eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 17.510 Euro, wenn sie ihr gebrauchtes Diesel-Fahrzeug an den Wolfsburger Konzern zurückgeben. Insgesamt sind rund 2,4 Millionen Volkswagen-Fahrzeuge vom Dieselskandal betroffen.

Würde jeder Fahrzeughalter seine Entschädigung einklagen, müsste Volkswagen mit Kosten in Höhe von bis zu 42 Milliarde Euro rechnen. In den USA entschädigte der Wolfsburger Konzern sämtliche Halter der rund 350.000 betroffenen Fahrzeuge mit umgerechnet rund 6,8 Milliarden Euro. Das sind etwa 19.428 Euro pro Fahrzeug.

So setzen sich die Volkswagen-Entschädigungen zusammen

In Deutschland setzt sich die jeweilige Entschädigungssumme aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammen. Letztere ist abhängig von der individuellen Laufleistung des jeweiligen Fahrzeuges. Teilweise werden den betroffenen Fahrzeughaltern zudem Deliktzinsen zugesprochen. In diese Richtung hat sich bislang unter anderem das Oberlandesgericht Köln ausgesprochen.

“Dass Volkswagen wirklich Entschädigungen in Höhe von 42 Milliarden Euro zahlen muss, ist sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich”, kommentiert Alexander Voigt, Rechtsanwalt von rightnow.eu und führt fort:

“Dafür müsste jeder betroffene Fahrzeughalter gegen den Konzern vorgehen. Aktuell setzen jedoch nur relativ wenige VW-Fahrer ihre Rechte im Dieselskandal durch: Ungefähr 200.000 haben VW auf individuellem Weg verklagt, rund 460.000 sind zudem in der Musterfeststellungsklage versammelt.

Da sich die Musterfeststellungsklage jedoch mindestens vier Jahre hinziehen wird und die betroffenen Fahrzeuge währenddessen kontinuierlich an Wert verlieren, werden die Teilnehmer der Musterfeststellungsklage wohl nur deutlich weniger als 17.000 Euro pro Fahrzeug erhalten.

Teilweise werden sie sogar komplett leer ausgehen. Zudem setzt das überhaupt voraus, dass der Prozess am Ende zugunsten der Klägerseite entschieden wird.

Für die Fahrzeughalter der restlichen rund 1,75 Millionen betroffenen Fahrzeuge gilt es sich nun zu beeilen, denn wer seinen Anspruch auf eine Entschädigung nicht bis zum 31.12.2019 anmeldet, verschenkt seinen Rechtsanspruch. An diesem Tag greift nämlich die Verjährungsfrist.

Wir von rightnow.eu unterstützen aktuell mehr als 11.000 Mandanten bei der Durchsetzung ihrer Rechte im Abgasskandal. Aktuell sind wir mit 95 Prozent unserer Individualklagen erfolgreich und unsere Mandanten erhalten ihre Entschädigung im Schnitt nach gerade einmal acht Monaten.”

Diese Rechte haben Abgasskandal-Opfer

Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter können die Auszahlung des vollständigen Kaufpreises ihres Fahrzeuges bei dem jeweiligen Hersteller geltend machen und ihr Auto dafür zurückgeben. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, das Fahrzeug weiterzunutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten. Auf rightnow.eu können Autobesitzer ihren möglichen Anspruch kostenfrei prüfen lassen.

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01.10.2019 Lernfortschritte machen

GFDK - Kultur und Medien

Das Studium ist immer eine gute Gelegenheit endlich erwachsen zu werden. Kein Wunder. In den meisten Fällen ist es sogar so, dass man beim Studium sein gewohntes Umfeld verlassen wird und auf sich alleine gestellt ist. Im Studium wird man in viele Situationen kommen, wo man lernen muss eigenständige Entscheidungen zu treffen.

In anderen Worten ausgedrückt, im Studium wird man erwachsen. Aus diesem Grund ist ein Studium für die Persönlichkeitsbildung auch so wichtig. Zwar ist an vielen Hochschulen noch eine „Ellenbogenmentalität“ wichtig, um seine Ziele zu erreichen.

Doch ist es auf der anderen Seite auch so, dass man seine Ziele nicht immer alleine erreichen kann. Aus diesem Grund bilden sich im Studium auch Lerngruppen heraus, wo man sich gegenseitig helfen kann die Inhalte des Studiums sind nämlich auf den ersten Blick nicht immer so einfach.

In diesem Fall muss man sich auf andere Studenten verlassen, damit man Lernfortschritte machen kann. Es ist also wichtig, dass man lernt auf andere Menschen zuzugehen, um Fortschritte zu machen. Diese Qualitäten sind besonders im Job später sehr wichtig.

Der Umgang mit anderen Menschen

Im Studium wird man auf eine ganze Reihe von verschiedenen Menschen treffen. Die meisten Hochschulen in Deutschland sind so groß, dass man regelrecht unter der Masse der vielen Studenten untergehen kann.

Man muss also in der Lage sein sich durchzukämpfen und gleichzeitig sich mit anderen Menschen zusammentun, um gemeinsam Lernfortschritte zu erzielen. Während man mit verschiedenen Menschen zu tun hat, mit denen man feiert oder lernt, eignet man sich ganz wichtige Skills an, die für den Erfolg im Beruf von großer Bedeutung sind.

Im Studium wird man zwar viele Menschen treffen, doch kann man sich nicht immer seine Lernpartner aussuchen. Meistens ist es auch so, dass man mit seinen Lernpartner eher nicht weggehen wird, sondern mit diesen Menschen nur lernen wird.

Mit der Zeit wird man auch merken, mit welchen Menschen man gut feiern gehen kann und mit welchen man lernen oder Nachhilfe in Anspruch nehmen kann.

Schließlich sollte man auch immer abwägen, ob es gerade an der richtigen Zeit ist in die Kneipe zu gehen oder ob man doch besser zuhause bleiben und lernen soll. In dieser Hinsicht schadet es nicht auch mal Nein sagen zu können.

Foto: Wikipedia

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