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Nachrichten aus der großen weiten Welt

19.03.2020 Musikwettbewerb fällt aus

GFDK - Kultur und Medien

Nun wurde auch der schlechteste Musikwettberwerb europas abgesagt, und darüber muß man nicht einmal traurig sein. Die Europäische Rundfunk Union (EBU) hat zur Corona-Prävention den Eurovision Song Contest 2020 abgesagt. Die drei Shows des ESC – zwei Halbfinale am 12. und 14. Mai sowie das Finale am 16. Mai – hätten in Rotterdam / Niederlande über die Bühne gehen sollen.

Deutschland wäre im Finale von Ben Dolic mit dem Song „Violent Thing“ vertreten worden.

Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung: „Das haben wir erwartet und befürchtet - es ist leider die einzig richtige Entscheidung. So enttäuschend es für alle Beteiligten, für alle Künstlerinnen und Künstler und alle Zuschauerinnen und Zuschauer in Europa und Australien ist, so gilt doch auch für den ESC: Die Gesundheit aller muss oberstes Ziel sein.

Durch intensive Gespräche weiß ich, dass sich das niederländische Team um Executive Producer Sietse Bakker, die EBU mit Jon Ola Sand sowie die Reference Group hochprofessionell, sehr verantwortungsvoll und gründlich allen Fragen gestellt hat, die die Corona-Epidemie für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Eurovision Song Contest aufwirft.

Ich habe uneingeschränktes Vertrauen, dass alle Verantwortlichen mit Hochdruck an der bestmöglichen Lösung für den ESC 2021 arbeiten.

2020 wird das erste Jahr seit 1956 sein, in dem es keinen Eurovision Song Contest in Europa geben wird. Was das im Detail für uns und unseren Künstler Ben Dolic mit seinem erfolgreichen Song ‚Violent Thing‘ bedeutet, werden wir jetzt mit unseren kreativen Partnern besprechen.“

Was das Erste am 16. Mai im Hauptabendprogramm zeigen wird, wird zeitnah entschieden. Ob es ein europaweites Angebot der EBU für alle 41 Länder, die in diesem Jahr am ESC teilgenommen hätten, geben kann oder ob das Erste einen Eurovisions-Abend zeigen wird, teilen wir so schnell wie möglich mit.

Die Halbfinale hätte ONE übertragen. Auch dort steht das Alternativ-Programm derzeit noch nicht fest.

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18.03.2020 Ausstellung in St. Peterburg - verschoben

GFDK - Kultur und Medien

Aufgeschoben, nicht aufgehoben - Die für den 1. April geplante große Doppelausstellung „Transit“ im renommierten Puschkin-Museum/Villa Derzhavin  - auf zwei Etagen - muss wegen des Coronavirus verschoben werden.

Der Düsseldorfer Galerist Dirk Geuer, Initiator der Bilderschau und Kooperationspartner des russischen Museums betont. „Die Exposition ist nur verschoben – nicht abgesagt.“ Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Momentan werden zahlreiche großformatige Arbeiten der beiden Künstler in der Galerie von Dirk Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 in Düsseldorf gezeigt.

Die Ausstellung läuft bis Ende April. Übrigens: Die beiden Künstler sind Atelierpartner in Düsseldorf. Ihre Freundschaft beruht auf hoher gegenseitiger Wertschätzung.

Dieter Nuhr ist einem breiten Publikum vor allem als scharfzüngiger Kabarettist bekannt. Was viele nicht wissen: Nuhr hat Kunst an der ehemaligen Folkwang Schule in Essen (heute: Folkwang Universität der Künste) studiert und die Malerklasse von Laszlo Lakner besucht.

(Lakner wurde 1972, 1976 und 1990 zur Teilnahme an der Biennale Venedig und 1977 zur Documenta in Kassel eingeladen).

Seit 1995 widmet Nuhr sich neben seinen Auftritten als Kabarettist zunehmend der Fotografie. Seit 1999 stellt er seine Fotos, die meist auf Reisen entstehen, international erfolgreich aus. Seine Motiv: Häuserwände, abgerissene Tapeten oder Plakate. Seine Fotografien sind auf Stoff gedruckt und wirken sehr malerisch.

 

 

 

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16.03.2020 Eröffnungskonzert des 51. Deutschen Jazzfestivals

GFDK - Kultur und Medien - Konzert

Die 28-jährige amerikanische Jazzsängerin Jazzmeia Horn eröffnet am Mittwoch, 28. Oktober, gemeinsam mit ihrem Quintett und der hr-Bigband das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt.

Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen
Jazzmeia Horn gilt als der neue Shooting Star unter den Jazz-Vokalistinnen. Die 1991 in Dallas geborene Sängerin hatte einen fulminanten Karrierestart:

Zwei Alben mit zwei Grammy-Nominierungen und den 1. Preis der elitären Thelonious Monk Jazz Competition kann sie aktuell vorweisen, von einer sich im Lob überschlagenden Presse ganz zu schweigen: „She IS the future of Jazz“, behauptet etwa der Jazzproduzent Larry Rosen.

Das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst
In der außergewöhnlichen Stimme der temperamentvollen, selbstbewussten Sängerin – die mit beiden Beinen in der Gegenwart steht und dabei Geschichte und Zukunft miteinander verbindet – lebt das gesamte Spektrum afroamerikanischer Gesangskunst, von den archaischen Field Hollers des Südens bis hin zu hochvirtuosen Scat-Improvisationen.

Bekannt geworden durch spektakuläre Interpretationen von Standards, schreibt Jazzmeia Horn heute viele Songs selbst. Acht der zwölf Tracks ihres zweiten Albums „Love & Liberation“ stammen aus ihrer eigenen Feder.

„Sie mögen wie Standards klingen, aber es sind keine. Es ist Musik, die die Fackel aufnimmt und vorwärts trägt.“ Horn beschreibt damit zugleich ihren ästhetischen Ansatz: „Befreie dein Denken und sei, wer du sein willst“, singt sie in „Free your mind“, dem ersten Titel des Albums.

„The Artistry of Jazzmeia Horn“
„Die Kunst der Jazzmeia Horn“ drückt sich nicht nur in ihrer Musik aus. Wer sie sein will, das zeigt sie auch in ihren farbenfrohen Bühnenoutfits, die sie selbst näht: „All that is truly my artistry – all das ist meine Kunst: meine Kleider, mein Gesang und meine Musik.“

Jazzmeia Horn und die hr-Bigband
In der ersten Konzerthälfte wird Jazzmeia Horn ihre Kunst zunächst mit ihrem eigenen Quintett zelebrieren. Nach der Pause wird sie mit der hr-Bigband unter der Leitung von Jim McNeely zu erleben sein.

Eröffnungskonzert des 51. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2020
„The Artistry of Jazzmeia Horn“
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 20 Uhr
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Karten für das Eröffnungskonzert: 19 bis 57 Euro, ab sofort erhältlich über das hr-Ticketcenter unter Tel. 069 / 155 20 00 oder online unter hr-ticketcenter.de

Programm
Jazzmeia Horn Quintet
- Pause –
Jazzmeia Horn und hr-Bigband / Leitung: Jim McNeely

Eine Veranstaltung von hr2-kultur in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt.

Das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2020
Das 51. Deutsche Jazzfestival Frankfurt präsentiert vom 28. Oktober bis zum 1. November in der Alten Oper, dem hr-Sendesaal und dem Künstlerhaus Mousonturm wieder herausragende Künstler*innen der internationalen Jazzszene. Das vollständige Programm wird im Juni veröffentlicht.

Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm.

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14.03.2020 kein Anspruch auf Entschädigungen

GFDK - Kultur und Medien

Der Coronavirus COVID-19 hat sich mittlerweile in den meisten Teilen der Welt verbreitet und beeinträchtigt das öffentliche Leben erheblich – einschließlich des Flugverkehrs. In der Folge herrscht aktuell viel Unklarheit bei Passagieren und Fluggesellschaften.

Die Verbraucherschutz-Organisation Association of Passenger Rights Advocates (APRA) macht aktuell klar, dass Flugprobleme aufgrund des Virus als außergewöhnliche Umstände zu werten seien.

Keine Entschädigungen wegen Corona-Flugproblemen

Normalerweise haben Passagiere bei Flugausfällen oder -verspätungen unter Umständen einen Anspruch auf Entschädigungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person. Dies gilt jedoch nur, wenn dieses Flugproblem in dem Verantwortungsbereich der jeweiligen Airline lag.

Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden jedoch alle APRA-Mitglieder konsequent ablehnen.

Dennoch stehen die Airlines weiterhin in der Beförderungspflicht und müssen ihren Passagieren die Ticketkosten bei Flugausfällen ersetzen oder eine Alternativbeförderung ermöglichen. Stranden Passagiere über Nacht an einem Airport, haben diese zudem unter anderem Anspruch auf die Unterbringung in einer Unterkunft sowie die Beförderung dorthin.

Adeline Noorderhaven, Präsidentin der APRA, kommentiert: „Unsere Mitglieder haben bereits proaktiv damit begonnen, Entschädigungen für Fluggäste im Zusammenhang mit COVID-19 abzulehnen. Fluggäste sind sehr schutzbedürftige Verbraucher.

Es ist unsere Mission, sie zu verteidigen, wenn sie rechtswidrig behandelt werden. Dennoch finden wir es wichtig, stets realistisch vernünftig zu denken.

Rechtsklarheit und -sicherheit sind in der gegenwärtigen Situation von größter Bedeutung. Unserer Ansicht nach ist die aktuelle Corona-Krise mittlerweile eindeutig außerhalb der Kontrolle der Fluggesellschaften und sollte daher rechtlich als außergewöhnlicher Umstand eingestuft werden.

Wir bewerten Ansprüche von Fall zu Fall, helfen den Passagieren mit einer unkomplizierten Durchsetzung ihrer Rechte. Dadurch entlasten wir auch die Fluggesellschaften, da wir nur wirklich entschädigungsberechtigte Forderungen an diese weiterleiten.

Von überforderten Rechtssystemen, verwirrten Passagieren und frustrierten Airlines profitiert schließlich niemand.

Wir möchten  betonen, dass ein solider Rahmen der Fluggastrechte heute entscheidender denn je ist. Einige Fluggesellschaften haben bereits klargestellt, dass die aktuelle Krise die Konsolidierung innerhalb der Luftfahrtindustrie vorantreiben wird und einige kleinere Airlines ihren Betrieb vermutlich aufgeben werden.

Dadurch werden Verbraucher mittelfristig eine geringere Auswahl an Airlines haben und aufgrund dieser oligopolähnlichen Situation mit höheren Preisen konfrontiert sein.

Wir werden weiterhin eng mit den EU-Institutionen zusammenarbeiten und darauf vertrauen, dass sie diese Krise angemessen bewältigt wird und die Passagiere auch in Zukunft im Zentrum der Interessen aller Luftfahrt-Vertreter stehen.“

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13.03.2020 Torstraßen Festival 2020

GFDK - Kultur und Medien

2020 feiert das Torstraßenfestival schon sein zehntes Jubiläum und wir bringen zu dieser Feier über 30 Künstler*innen, Bands und DJs, als auch die Fans und Akteur*innen der verschiedenen Musikszenen, an einem Tag und einer Nacht in verschiedenen Spielstätten in Berlin Mitte zusammen. 

Wir stellen dazu das in den Vordergrund, was das Festival für uns immer im Kern ausgemacht hat - und organisieren eine musikalische Entdeckungsreise durch die verschiedenen Ecken des Berliner Pop Undergrounds und seiner internationalen Verbindungen.

Als Geburtstags-Special planen wir eine Fotoausstellung mit den vielen Fotos aus unserem Archiv - das gleichzeitig auch ein wenig die jüngste Geschichte der Berliner Musikszenen begleitet. 

Zum Super Sunday sind wir dann mit dem Independent Label Market in den schönen Räumlichkeiten der Volksbühne. Auf dem Independent Label Market können tagsüber Platten, Tapes und Zines von mehr als 50 Labels erstanden werden und abends beenden wir das Festival mit einem letzten Konzert im Großen Haus.

Umarmungen, Verschränkungen, Wachstum 

Das römische X markiert die Dekade und funktioniert als Leitmotiv für die Jubiläumsausgabe des Festivals. 

Das X steht symbolisch für Aufeinandertreffen und Austausch, für die gekreuzten Wege und Perspektiven, die sich begegnet, überschneiden oder auch widersprechen.

Von Beginn an hat das Torstraßen Festival verschiedenste Sounds, Szenen, Orte und Menschen zusammengeführt, das X steht für die Geschichte des Festivals, seinem Ethos und Anspruch.

In einem weiteren Kontext möchten wir das X den Themen Community und Solidarität widmen. Angesichts von Umweltzerstörungen und Klimawandel, dem Anwachsen alter und neuer Formen des Faschismus, als auch durch die im Neoliberalismus gewachsenen individualisierten Gesellschaften, ist es dringlich Gemeinschaft zu bilden, zusammenzukommen, solidarisch zu agieren und aus dem »independent« ein »interdependent« zu machen, um gemeinsam Handlungsfähigkeit zu entwickeln, unter Einbeziehung und Aushandlung verschiedener, vor allem auch marginaler Perspektiven.

Freitag, 12. Juni 2020 @ ACUD
Festivaleröffnung & Vernissage 

Samstag, 13. Juni 2020 ab 14:00 Uhr,
Konzerte in verschiedene Spielstätten in Berlin-Mitte
(Roter und Grüner Salon der Volksbühne, AckerStadtPalast, Z-Bar, Prassnik, ACUD, Schokoladen und eine Outdoor-Bühne im Rosengarten)


ab 23:00 Uhr Clubnacht im ACUD

Sonntag, 14. Juni 2020, 12:00 bis 18:00 Uhr
Independent Label Market (kostenfrei zugänglich) und Abschlusskonzert (20:00 Uhr) in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz

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13.03.2020 aus Sicht der Vergangenheit

GFDK - Kultur und Medien

"Gewalt-Staat-Ästhetik” verbindet die Serien „SEK-Spinde” von Eva-Maria Horstick und „Schwule Nazis” von Tankred Tabbert, die mal aus historischer Perspektive, mal aus Sicht der Gegenwart nach den Menschen hinter den Kulissen staatlicher Macht fragen.

Ihre Gesichter dürfen nie zu sehen sein und auch ihre Namen existieren nur im Verborgenen:

Für Eva-Maria Horstick, die als erste die Spinde von Sondereinsatzkommando-Polizisten fotografierte, sind diese Aufnahmen gleichzeitig Psychogramme ihrer Besitzer, die in Zeiten eines anhaltenden Rechtsrucks in staatlichen Institutionen das Kopfkino des Publikums anwerfen.

Tankred Tabberts „Schwule Nazis” begeben sich ebenfalls auf Spurensuche in einer geheimen Männerkultur und offenbaren die inneren Widersprüche und massenpsychologischen Ursachen einer Ideologie, deren Ästhetik sich vielerorts in unserer heutigen Popularkultur wiederfindet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (ISBN 978-3-9820707-5-9)

AUSSTELLUNG „GEWALT - STAAT - ÄSTHETIK”

Eva-Maria Horstick & Tankred Tabbert, 07. Mai - 12. Juni 2020
Kunstklinik, Martinistr. 44a, 20251 Hamburg

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 07. Mai 2020, 19:30 Uhr

Besichtigungszeiten: Montag, Dienstag, Freitag 12:30 - 15:00 Uhr, Mittwoch 18:00 - 19:30 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei.

Kunstklinik Hamburg
Martinistr. 44a
20251 Hamburg


U1 und U3 Kellinghusenstraße
Bus 20 u. 25 Julius-Reincke-Stieg (Bethanien)
Bus 22 Tarpenbekstraße
Bus 114 u. 34 Eppendorfer Marktplatz 

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08.03.2020 Ausstellung in St. Peterburg

GFDK - Kultur und Medien

Eines können wir von der GFDK-Redaktion jetzt schon versprechen, nach den Erfahrungen der letzten Monate mit der Galerie Geuer & Geuer aus Düsseldorf  wird diese Ausstellung zu einem Massenansturm am Eröffnungstag führen. Geuer & Geuer ist mit Dieter Nuhr wieder einmal ein großer Wurf gelungen.

Dieter Nuhr ist einem breiten Publikum vor allem als scharfzüngiger Kabarettist bekannt. Was viele nicht wissen: Dieter Nuhr hat Kunst an der ehemaligen Folkwang Schule in Essen (heute: Folkwang Universität der Künste) studiert und die Malerklasse von Laszlo Lakner besucht.

(Lakner wurde 1972, 1976 und 1990 zur Teilnahme an der Biennale Venedig und 1977 zur Documenta in Kassel eingeladen).

 Seit 1995 widmet Nuhr sich neben seinen Auftritten als Kabarettist zunehmend der Fotografie. Seit 1999 stellt er seine Fotos, die meist auf Reisen entstehen, international erfolgreich aus.

Jetzt zeigt Dieter Nuhr in Kooperation mit der Galerie Geuer & Geuer aus Düsseldorf 33 seiner Arbeiten unter dem Titel „Transit“ in einer großen Doppelausstellung:

Ab 1. April 2020 sind seine Werke gemeinsam mit mehr als 25 Gemälden des namhaften Düsseldorfer Künstlers Stephan Kaluza im Puschkin-Museum/Villa Derzhavin im russischen St. Petersburg – auf zwei Etagen - zu sehen.

Stephan Kaluza

Stephan Kaluza, der auch als Fotokünstler und Literat tätig ist, bedient sich fotografisch anmutender Strategien in seiner Malerei: so gehen seine Sujets einher mit unterschiedlichen Schärfegraden, die derart in ihrer  abgebildeten Synchronizität von keiner Kameralinse gleichzeitig eingefangen werden könnte.

Von seiner Malerei jedoch schon. Das Dargestellte wird also künstlich sowie künstlerisch verfremdet; der vermeintliche Realismus in eine Irrationalität überführt.

Denn Kaluza malt nicht von Fotografien ab, sondern setzt Details aus verschiedenen Einzelbildern erst auf der Leinwand zu einem endgültigen Motiv neu zusammen.

Kaluza kreiert also eine rein denkbare Natur, die es so in Wirklichkeit gar nicht gibt. Ein Großteil seines 2019 entstandenen Zyklus „Transit II“, der vom 31. Januar bis 8. März 2020 in der Galerie Geuer & Geuer zu sehen war, geht nun nach St. Petersburg – größtenteils als Leihgaben, da die Werke bereits verkauft worden sind. 

Dieter Nuhr

Dieter Nuhr beweist in seinen Fotoarbeiten ein beeindruckendes Gespür für Komposition. Beinahe malerisch wirken seine auf Stoff gedruckten und aufgespannten Fotografien, die oftmals nur ausschnitthafte Texturen zeigen.

Nuhr, der mit seiner Kamera die Welt bereist, wählt seine Motive stets aus Vorgefundenem aus. Häuserwände, Fassaden jeglicher Art, die noch Spuren kulturellen Lebens tragen, stehen dabei im Fokus seines künstlerischen Schaffens.

Fremde Schriftzeichen, abgerissene Tapeten oder Plakate sowie zurückgelassene Reliquien an verlassenen oder vor dem Zerfall stehenden Orten zeugen von Kulturen außerhalb des Heimischen. Indien, Iran, Georgien – nur wenige Stationen auf Nuhrs Reisen. 

Die Werkschau wird durch das Filmteam von Kai Böcking für die Sendung n-tv inside art vor Ort in St. Petersburg filmisch begleitet werden. n-tv Kunstexperte Wolfram Kons, der seit Jahren das erfolgreiche Format moderiert, wird eigens zur Eröffnung nach St. Petersburg fliegen, um die beiden Künstler dort vor Ort in ihrer Ausstellung zu besuchen.

Die Ausstrahlung dieser n-tv inside art Dokumentation ist noch in der ersten Jahreshälfte vorgesehen. Die konkreten Termine geben wir noch frühzeitig bekannt.

Die Bilder werden in einen eigens dafür gestalteten LKW verladen, der dann vom Andreas Quartier aus seine lange Fahrt durch Deutschland, Polen, Litauen und Lettland nach Russland antreten wird.

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07.03.2020 DIE WELT VOR DEINEN FÜSSEN Ein Bild, das Text, Buch enthält. Au

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

15.000 Kilometer. Das ist die Distanz, die Matt Green seit 2012 zu Fuß zurückgelegt hat. Sie entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Deutschland und Australien. Allerdings ist Matt diese Strecke ausschließlich in einer einzigen Stadt gelaufen – in seiner Wahlheimat New York City.

Für seine Mission hat Matt fast alles aufgegeben – seinen Job als Ingenieur, seine Beziehung, selbst seine Wohnung. Was macht es mit einem, wenn man acht Jahre zu Fuß in der eigenen Stadt unterwegs ist?

Mit kleinem Besitz, aber großer Aufmerksamkeit für Menschen und Momente. Wie kommt man auf einen so eigensinnigen Plan? 

Matt Green hat New York auf eine Weise erkundet wie noch niemand vor ihm. Was er dabei über die Stadt herausgefunden hat, diese wundervolle, wahnsinnige und wilde Metropole, deren Faszination sich kaum jemand auf der Welt entziehen kann, zeigt uns: NEW YORK – DIE WELT VOR DEINEN FÜSSEN

Für den Dokumentarfilmer Jeremy Workman ist NEW YORK – DIE WELT VOR DEINEN FÜSSEN eine Herzensangelegenheit. Workman (MAGICAL UNIVERSE) wurde 2012 erstmals auf Matt Greens Projekt aufmerksam.

Mit Matts Einwilligung folgte er ihm auf einem Teil seiner Wanderung – als Ein-Mann-Filmteam mit Minimalausrüstung.

Alles Weitere – die Begegnungen mit Anwohnern und Passanten, Entdeckungen am Wegesrand, das Wetter – blieb dem Zufall überlassen. Als ausführender Produzent fungiert der Schauspieler – und gebürtige New Yorker – Jesse Eisenberg (THE SOCIAL NETWORK).

Regie: Jeremy Workman

mit Stadtläufer Matt Green

USA 2018, 95 Min.

Kinostart: am 12. März 2020 im Verleih von HAPPY ENTERTAINMENT

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07.03.2020 Hier geht es um 7 Schritte

GFDK - Kultur und Medien - Andreas Belocerkov

Coole Party, kostenlose Produkte kommen per Post, das Essen in den verschiedenen Restaurants wird mal kurz in Form einer Insta-Story bezahlt und ganz nebenbei reist man noch umsonst durch die Welt und bringt die eigene Beauty-Reihe auf den Markt. 

Klingt wie ein Traum, doch mit einem funktionierenden Instagram-Account kann dieser Traum zur Wirklichkeit werden, so Andreas Belocerkov. Herr Belocerkov ist genau auf diese Accounts spezialisiert und hat einen 7- Schritte-Plan erarbeitet, welcher den Weg zum erfolgreichen Influenza ebnen soll.

Hier geht es um 7 Schritte aus den jeweiligen Bereichen: Disziplin, Motivation, Kreativität, Reisebereitschaft, Durchhaltevermögen, Spaß beim posten und der Eigenschaft, der Cummunity immer genau das zu bieten, was diese möchte, egal wie hart es gerade ist. Kaum einer weiß, wie anstrengend der Job wirklich ist.

Der Drang alle zwei Stunden was zu posten kommt der TV - Sendung BIG-BROTHER nahe und sollte im Vorfeld bestens durchdacht werden.

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05.03.2020 der Great Global Cleanup

GFDK - Kultur und Medien

Der 3. März markiert offiziell den 50-Tage-Countdown zum 50. Jahrestag des Tages der Erde am 22. April. Darüber hinaus ist heute der 200-Tage-Countdown bis zum Weltreinigungstag am 19. September.

Durch unsere gemeinsamen Bemühungen werden beide Veranstaltungen als Gelegenheit dienen, die Aufräumgemeinschaft um unser gemeinsames Ziel einer abfallfreien Welt zu vereinen.

Bereinigungsorganisatoren in den USA und auf der ganzen Welt werden aufgefordert, sich der Great Global Cleanup anzuschließen, um ihre Ereignisse und Organisationen auf der globalen Bereinigungskarte sichtbar zu machen. Event-Anmeldungen sind jetzt geöffnet und die Organisatoren von Aufräumarbeiten werden gebeten, sich jetzt anzumelden.

Kathleen Rogers, Präsidentin des Earth Day Network, sagte: „Ich freue mich sehr über die Partnerschaft von Let's Do It World bei der Unterstützung von Earth Day 2020 und The Great Global Cleanup und freue mich, dass sich die Dynamik auf World Cleanup auswirkt Tag."

Heidi Solba, Präsidentin und Leiterin des LDIW-Netzwerks, betonte die Notwendigkeit einer offenen Zusammenarbeit aller Parteien: „Wir können positive Veränderungen in der Welt nur durch globale Zusammenarbeit und durch Anerkennung der Macht bewirken, die wir im gemeinsamen Handeln haben.“

Das Abfallproblem ist für alle auf dem Planeten von Bedeutung. Wir müssen es gemeinsam mit Regierungen, Unternehmen und Gemeinden lösen.

In Zusammenarbeit erweitern wir die Grenzen dessen, was wir erreichen können, und führen die notwendigen positiven Veränderungen in der Gesellschaft durch “, fügte sie hinzu.

"Wir freuen uns darauf, mit Earth Day Network Abfallprobleme zu lösen, indem wir gemeinsam zwei große Veranstaltungen organisieren - den Great Global Cleanup und den World Cleanup Day."

Let's Do It World - www.worldcleanupday.org - ist eine globale Organisation, die mehr als 180 Länder zum Weltreinigungstag zusammenbringt. Der erste Weltreinigungstag fand im September 2018 statt und versammelte über 17 Millionen Menschen in 157 Ländern und Territorien zu den größten Abfallsammelbemühungen in der Geschichte der Menschheit.

Bei der zweiten Ausgabe am 21. September 2019 räumten mehr als 21 Millionen Menschen aus 180 Ländern Müll auf. Der World Cleanup Day nutzt die Macht alltäglicher Menschen durch Kooperation und Zusammenarbeit:

Brücken bauen zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften und allen Ebenen der Gesellschaft - von Bürgern über Unternehmen bis hin zur Regierung. Jedes Land hat einen Führer oder eine Gruppe von Führern, die Tag und Nacht arbeiten, oft als Freiwillige, um Menschen für den Weltreinigungstag zu mobilisieren.

Der Tag der Erde 2020 kommt 50 Jahre nach dem ersten Tag der Erde, an dem 1970 über 20 Millionen Bürger mobilisiert wurden, um Maßnahmen zur Bewältigung der Umweltprobleme der damaligen Zeit zu fordern.

Heute wird der Tag der Erde in rund 190 Ländern und fast 100.000 Organisationen begangen. Mittlerweile nehmen jedes Jahr mehr als 1 Milliarde Menschen an Aktivitäten zum Tag der Erde teil. Damit ist dies die größte Bürgerbeobachtung der Welt.

Für 2020 präsentiert der Tag der Erde die Great Global Cleanup, die ehrgeizigste freiwillige Veranstaltung in der Geschichte mit dem Ziel, eine Milliarde Müllstücke aus unseren Parks, Stränden, Städten, Wasserstraßen und überall dort zu entfernen, wo Abfälle gefunden werden.

Eine verbesserte Gesundheit und ein positives Wachstum können erreicht werden, wenn die Menschen die Erwartung haben, dass ihre Gemeinden sauber sind.

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