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Nachrichten aus der großen weiten Welt

25.02.2021 Startups kämpfen um die Hoheit

GFDK - Kultur und Medien

21 Prozent der Deutschen haben im vergangenen Jahr mindestens einmal Lebensmittel bestellt. Wie ein internationaler Vergleich aufzeigt, ist die Quote äußerst gering – in Großbritannien sind es sogar 45 Prozent. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, ist das Branchenwachstum massiv, allerdings auch hart umkämpft.

Knapp die Hälfte der Bundesbürger hat bereits online Lebensmittel gekauft, oder kann sich dies in Zukunft vorstellen. Wie die Infografik aufzeigt, könnte sich der Anteil von E-Food am Gesamtumsatz mit Lebensmitteln bis 2030 mindestens verfünffachen.

Dabei zeigt die Infografik, dass auch der Lebensmittelmarkt als solcher wächst. Wurden in Deutschland im Jahr 2018 etwa 180 Milliarden Euro umgesetzt, waren es im vergangenen Jahr bereits 200 Milliarden Euro. Prognosen zufolge soll der Umsatz in den nächsten 5 Jahren um weitere 20 Milliarden wachsen.

Die Investitionen in Lebensmittellieferdienste sind 2020 gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent angestiegen – doch der Markt ist umkämpft, und aussichtsreiche Branchenvertreter wie „Gorillas“ und „Flink“ halten sich was die Außendarstellung anbelangt noch sehr bedeckt – aus Furcht, von Mitbewerbern kopiert zu werden.

Neben reinen Lebensmittel-Lieferdiensten befinden sich auch vergleichbare Unternehmen im Aufwind – ein Blick auf das Börsenparkett macht dies deutlich.

So stiegen die Hello Fresh Aktien binnen des letzten Jahres um 191,3 Prozent. Bei den Delivery Hero Aktien schlägt der Zugewinn hingegen mit 51,9 Prozent zu Buche. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Notierung des DAX lediglich um 7 Prozent.

„Noch ist es kaum abzusehen, welcher Anbieter sich wird durchsetzen können“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Der Faktor Nachhaltigkeit sollte in den Fokus besagter Unternehmen rücken, da deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen bei Online-Lebensmittelbestellungen großen Wert auf ökologische und soziale Standards legen, so ihre Aussage“.

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21.02.2021 Geldanlagen in Nachhaltigkeit

GFDK - Kultur und Medien

Im vergangenen November war bereits bis zu 14,7 Prozent des Kapitals nachhaltig angelegt. Bis zum Jahr 2025 könnte dieser Wert auf 37,7 Prozent ansteigen, was einem Anstieg von 156 Prozent gleichkäme. Wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht, sind nachhaltige Fonds und Banken die Gewinner der Stunde.

Noch im Jahr 2012 fristeten nachhaltige Geldanlagen ein Nischendasein in Deutschland. Das investierte Volumen der privaten Investoren belief sich auf 6,1 Milliarden Euro, institutionelle Großanleger hatten hingegen 20,3 Milliarden Euro in den ökologischen Ring geworfen.

Bereits 2019 waren es 154,3 Milliarden Euro bei den Institutionellen, und 18,3 Milliarden Euro bei den Privatanlegern.

Der Anstieg bei den privaten Investoren schlägt bei genanntem Zeitraum mit 232 Prozent zu Buche - bei den Institutionellen sind es hingegen 660 Prozent. 

Seither dürfte der Wert allerdings nochmals stark angestiegen sein, da sich nachhaltige Aktien und Fonds im Corona-Krisenjahr größter Beliebtheit erfreuten.

Doch nicht nur auf dem Börsenparkett gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung. Auch Angebote entsprechende Banken werden von den Kunden immer häufiger in Anspruch genommen.

Die Zielgruppe nachhaltigkeitsaffiner Bankkunden ist seit dem Jahr 2014 um 300 Prozent gewachsen, wie die Infografik aufzeigt.

Allerdings erfüllen nicht alle Geldinstitute die auferlegten Nachhaltigkeitsziele. Die Bandbreite ist überaus groß, wie auch die Verbraucherzentrale Bremen bestätigt. Demnach erfüllen nur 5 von 14 nachhaltigen Banken sämtliche Ausschlusskriterien.

„Nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit interessieren sich immer mehr Anleger für nachhaltige Banken und Investments“, so Handelskonstor-Herausgeber Raphael Lulay.

Allerdings ist Nachhaltigkeit nicht Nachhaltigkeit. Wie so oft lohnt auch hier ein zweiter Blick, da die Kriterien nicht von allen Anbietern gleichermaßen erfüllt werden“.

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19.02.2021 Vertrauen seit Herbst 2018 rückläufig

GFDK - Kultur und Medien

Lediglich 43 Prozent der Bundesbürger vertrauen der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit dem Herbst 2018 sinkt das Vertrauen in jene Institution der Europäischen Union – die Pandemie scheint den Trend weiter befeuert zu haben.

Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, könnte die Skepsis einer der Gründe für die Rallye von Bitcoin & Co. sein.

Von 2016 bis zum Herbst 2018 stieg das Vertrauen der Bürger in die EZB. Seither schwindet dieses. Auch über die konkrete Politik der Zentralbank hinaus wächst das Misstrauen in die Stabilität des Finanz- und Geldsystems.

Die Entwicklung scheint Kryptowährungen in die Karten zu spielen. 5 Prozent der professionellen Investoren sind davon überzeugt, dass das Misstrauen in das aktuelle Geldsystem ein starker Kurstreiber ist. Binnen der letzten 365 Tage legte der Bitcoin Kurs rund 412 Prozent zu.

Indes scheinen die Deutschen auch verstärkt auf Bargeld zu setzen. Wie die Infografik aufzeigt, ist knapp jeder 5. der Auffassung, dass Bürger Bargeld aufbewahren, um sich vor Banken- und Staatspleiten zu schützen.

„Für Zentralbanken ist Vertrauen das wichtigste Kapital. Dieses wurde zuletzt beschädigt, womöglich auch aufgrund der lockeren Geldpolitik im Angesicht der Corona-Krise“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

Obgleich das Ausmaß noch kein kritisches Niveau erreicht zu haben scheint, profitieren alternative Währungen bereits heute". 

Über Kryptoszene.de

Kryptoszene.de ist eine Nachrichten- und Informationsplattform, die Krypto-Interessenten und Anlegern News, Hintergrundberichte, Analysen und Anleitungen zum Kaufen und Handeln von Kryptowährungen anbietet.

 

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18.02.2021 Mitglied im Fur Free Retailer Program

GFDK - Kultur und Medien

VIER PFOTEN heißt den internationalen Sportartikelhersteller Adidas im Fur Free Retailer Program (FFR) willkommen. Obwohl im Sortiment von Adidas aktuell keine Pelzprodukte angeboten werden, unterstreicht der Konzern mit seinem Beitritt in die Pelzfrei-Initiative seine konsequente Haltung gegen Pelzprodukte und bezieht klar Stellung zum Tierschutz.

Als einer der größten Sportartikelhersteller weltweit ebnet Adidas damit auch den Weg für weitere Marken, diesem Beispiel zu folgen und auf tierfreundliche Alternativen umzusteigen.

Die globale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN und die Fur Free Alliance, Initiator der internationalen Pelzfrei-Initiative, freuen sich über den prominenten Partner im Kreis der pelzfreien Unternehmen.

„Adidas treibt das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen seiner Produktpalette sowie im gesamten Herstellungs- und Lieferprozess voran.

Wir beziehen bereits seit 2018 ausschließlich nachhaltige Baumwolle, setzen ab 2024 nur noch recycelten Polyester ein und bringen in diesem Jahr den ersten „Made to be Remade“-Laufschuh auf den Markt.

Gleichzeitig wächst die Zahl der veganen Produkte mit drei Streifen; seit dem vergangenen Jahr sind beispielsweise die beliebten Sneaker-Klassiker Stan Smith und Superstar als vegane Varianten erhältlich.

Der dauerhafte Verzicht auf Pelz unterstreicht unseren Ansatz, nachhaltigere Materialien zu entwickeln und immer breiter einzusetzen“, sagt Frank Henke, Senior Vice President Sustainability bei Adidas.

VIER PFOTEN begrüßt als deutscher Repräsentant des FFR-Programms Adidas als Mitglied in der Pelzfrei-Initiative. „Mit dem Beitritt ins Fur Free Retailer Program spricht sich Adidas eindeutig für eine pelzfreie Zukunft aus.

Besonders freut uns, dass Adidas sein veganes Sortiment weiter ausbaut. Der schrittweise Umstieg auf tierfreie Alternativen ist der beste Weg, um Tierleid auf lange Sicht garantiert auszuschließen“, so Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Brigit Oele, Programmdirektorin der Fur Free Alliance, ist hoch erfreut über das öffentliche Bekenntnis von Adidas zu einer pelzfreien Zukunft: „Wir freuen uns, Adidas als 1.500 Mitglied in der Pelzfrei-Initiative begrüßen zu dürfen.

Sich als Unternehmen zu einer klaren Anti-Pelz-Politik zu verpflichten, zeigt nicht nur Mitgefühl, sondern ist auch zukunftsweisend. Für die Konsument*innen von heute wird es immer wichtiger, dass auch Modemarken ein Bewusstsein für Tier- und Umweltschutz zeigen.

Der konsequente Weg von Adidas, mehr und mehr auf nachhaltige Materialien zu setzen, macht die Marke in dieser Hinsicht zu einem Vorreiter.“

Schon 1500 Unternehmen bereits Fur Free Retailer

Pelz ist nicht mehr zeitgemäß. Seit Jahren lehnt ein Großteil der Öffentlichkeit die Pelzproduktion strikt ab und eine deutliche Trendwende hin zu tier- und umweltfreundlicher Mode ist auch bei den großen Modehäusern weltweit zu erkennen.

Der Beitritt von adidas ist ein bedeutender Meilenstein für das Fur Free Retailer Program, das nun stolze 1500 Mitglieder zählt.

Damit schließt sich der Sportartikelhersteller vielen anderen weltweit agierenden Unternehmen wie Prada, Gucci, H&M, Mango, Zara, C&A, der Otto Group, Esprit und Zalando an. 

In den letzten Jahren haben mehr als ein Dutzend europäischer Länder ein Verbot der Pelzproduktion erlassen, darunter Norwegen, Belgien und die Niederlande, und der US-Bundesstaat Kalifornien hat den Verkauf von Pelz verboten.

Fur Free Retailer Program

Das FFR-Programm ist die weltweit führende Initiative, um pelzfreie Unternehmen mit Kunden zu vernetzen, die nach ethisch hergestellten Produkten suchen. Urheber des Programms ist die Fur Free Alliance, welche in mehr als 25 Ländern aktiv ist.

Die Allianz ist ein internationaler Zusammenschluss von über 50 Umwelt- und Tierschutzorganisationen, die sich gemeinsam für ein Ende der Zucht und Tötung von Tieren wegen ihres Fells einsetzen.

VIER PFOTEN repräsentiert das Fur Free Retailer Program in Deutschland, Australien, Bulgarien, Österreich und Südafrika. Modeunternehmen, Label und Designer, die der Initiative beitreten, verpflichten sich schriftlich dazu, keinen Echtpelz zu verwenden. 

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17.02.2021 Kursgewinne von bis zu 423 %

GFDK - Kultur und Medien

Die Anzahl aktiver Kunden der „Zur Rose-Gruppe“ erhöhte sich im vergangenen Jahr um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Online-Apotheken zählen zu den größten Profiteuren der Corona-Krise, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht. Binnen eines Jahres stiegen die Aktienkurse um bis zu 423 Prozent.

Insgesamt konnten Apotheken ihren Online-Umsatz im Corona-Krisenjahr um knapp 34 Prozent steigern. Dabei zeigte sich, dass das Gros der Kunden überaus zufrieden mit der Online-Bestellung ist. Konkret gaben 95,3 Prozent der Verbraucher an, mit dem Online-Medikamentenkauf zufrieden zu sein.

Die Infografik zeigt auf, dass das Online-Shopping von Medikamenten nicht nur bei jungen Menschen gefragt ist. Bei den 40 bis 49-Jährigen ist die Quote derer am höchsten, die Online Medikamente kaufen.

Bei dieser Sparte erwerben 41 Prozent der Bürger Medikamente im Internet. Ähnlich hoch ist der Anteil bei den 60 bis 69-Jährigen. Deutlich anders sieht es bei den 18 bis 29-Jährigen aus. Hier setzen nur 29 Prozent auf den Onlinekauf von Medikamenten.

Dass Online-Apotheken auf dem Börsenparkett für Furore sorgen, verdeutlicht ein Blick auf die Kursentwicklung der beiden größten europäischen Online-Apotheken.

So stieg der Preis der Shop Apotheke Aktien binnen eines Jahres um 423,4 Prozent. Auch die Zur Rose Gruppe verzeichnet einen Zugewinn von 301 Prozent.

Andere Pharma Aktien verzeichneten ebenfalls überdurchschnittliche Kursgewinne. Im selben Zeitraum legte der DAX lediglich 2,4 Prozent an Notierung zu.

„Online-Apotheken profitieren gleich von zweierlei Trends“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Der erhöhten Aufmerksamkeit für Gesundheitsbereiche im Angesicht der Pandemie, und dem E-Commerce-Boom“.

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17.02.2021 Weltweiter eSports-Umsatz

GFDK - Kultur und Medien

Insbesondere der Bereich eSports erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bis zum Jahr 2023 sollen die weltweit hiermit erzielten Umsätze um 68 Prozent ansteigen, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. Dies ruft zahlreiche Marktteilnehmer auf den Plan: Nun wollen auch Aldi, Lidl und Ikea von dem Gaming-Trend profitieren.

Das mit Abstand meist geschaute eSports-Game ist League of Legends. Wie die Infografik aufzeigt, fallen alleine im Januar 34 Millionen Zuschauerstunden auf dieses Spiel – und dies nur auf der Plattform Twitch, wohlgemerkt.

Das große Interesse ruft unterschiedliche Konzerne auf den Plan. Unlängst nahmen die Discounter Aldi und Lidl mehrere eSports-Spieler unter Vertrag.

Auch der Möbel-Gigant IKEA scheint das Potenzial der Gaming-Branche erkannt zu haben. Das Unternehmen kündigte an, fortan auch Möbelkollektionen eigens für Gamer anbieten zu wollen.

Die Videospielumsätze in Deutschland sollen aktuellen Prognosen zufolge bis zum Jahr 2024 um 22 Prozent ansteigen. Die Entwicklung schlägt sich auch auf das Börsenparkett nieder.

So kletterte der VanEck Gaming ETF binnen des letzten Jahres um 74,5 Prozent nach oben. Im selben Zeitraum legte die Notierung des DAX lediglich um 2,4 Prozent zu. Spiele-Schmieden wie Activision Blizzard oder Nintendo zählen zu den großen Profiteuren der Pandemie, ein Ende der Aktien-Rallye ist noch nicht in Sicht.

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16.02.2021 Nachvollziehbarer Stufenplan

GFDK - Kultur und Medien

Die Entscheidung der NRW-Landesregierung, die Corona-Schutz-Verordnung nur bis zum 21. Februar zu verlängern und damit von dem Pauschal-Lockdown der Bund-Länder-Konferenz abzuweichen, ist ausdrücklich zu begrüßen.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen loben den Vorschlag der FDP, eine zügige Öffnungsperspektive für die Corona-gebeutelten Betriebe zu ermöglichen.

„Die Verlängerung des pauschalen Lockdowns trifft auf Unverständnis in der Wirtschaft – ganz zu schweigen von dem Herabsenken des Inzidenzwerts, der nun erst bei einer Unterschreitung von 35 Lockerungen in Aussicht stellt.

Die willkürliche Änderung des Inzidenzwertes für Lockerungen schürt Unsicherheit und Verdrossenheit gegenüber der Politik.

Dabei wären weitere Öffnungsschritte mithilfe der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen in den Betrieben jetzt schon möglich und verantwortbar.

Aber bisher sind keine klaren Kriterien, wann wer wieder öffnen darf, kommuniziert worden. Daher begrüßen wir die Forderung aus Teilen der Landesregierung, Lockerungen bereits ab nächster Woche schrittweise zuzulassen und Handel sowie Gastronomie auch oberhalb einer Inzidenz von 35 wieder zu öffnen.

Wir appellieren an die gesamte Koalition in NRW, diesen Vorschlag zu unterstützen“, so der Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen, David Zülow.

„Was es braucht, ist ein Ende der willkürlichen Entscheidungen im Zwei-Wochen-Rhythmus. Ein nachvollziehbarer Stufenplan mit spürbaren Lockerungen für die Unternehmen ist entscheidend, um endlich aus der Lockdown-Starre herauszukommen!“

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16.02.2021 Brechtfestival 2021 mit Heiner Müller

GFDK - Kultur und Medien

Die künstlerischen Leiter des Augsburger Brechtfestivals, Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, führen beim diesjährigen Festival-Beitrag des Staatstheater Augsburg Regie.

Die Erstausstrahlung der coronabedingt als Video angelegten Produktion bildet die Eröffnungspremiere des Festivals und wird am Freitag, dem 26.2.21 um 19:30 Uhr auf bachfestival.de übertragen.

Tom Kühnel und Jürgen Kuttner setzen mit »Medeamaterial« ihre intensive Beschäftigung mit dem zweiten großen deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts fort, die 2020 mit dem Gastspiel von »Der Auftrag« begonnen wurde.

»Heiner Müller hat die Schuhgröße, die Fußspuren Brechts auszufüllen und trotzdem eigene Wege zu gehen«, so das Regie-Duo. Im Anschluss an die Premiere beim Brechtfestival wird »Medeamaterial« Teil des digitalen Repertoires am Staatstheater Augsburg.

Aus Heiner Müllers 1983 uraufgeführtem Triptychon »Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten« erarbeiten Tom Kühnel und Jürgen Kuttner zusammen mit den an der Produktion Beteiligten die Augsburger Fassung mit dem Titel »Medeamaterial«.

Das in diesem Jahr ausschließlich digital stattfindende Brechtfestival eröffnet mit der Präsentation dieser postdramatischen Video-Collage am Freitag, den 26. Februar 2021 um 19:30 Uhr.

Im Zentrum des Videoprojekts steht Medea, eine der berühmtesten Frauenfiguren der Literaturgeschichte, in der vielköpfigen Gestalt der Darstellerinnen Elif Esmen, Natalie Hünig und Christina Jung.

Das Regieteam konzentriert sich dabei vor allem auf Müllers Kondensat des antiken Medea-Mythos, das titelgebende »Material«. Kuttner und Kühnels Fokus liegt auf dem weiblichen Aspekt der archetypischen Frauengestalt Medea, die – Opfer und Täterin gleichermaßen – mit Gewalt die Geschichte der Gewalt unterbricht.

Ausgehend vom digitalen Entstehungsprozess des ursprünglich für die Bühne konzipierten Stücks experimentiert das Produktionsteam mit den Sprachen von Performance, Theater, Film und Musik.

Zu erleben ist »Medeamaterial« als digitale Premiere am 26.2.21 unter www.brechtfestival.de.

Im Anschluss ist die Produktion unter www.staatstheater-augsburg.de/mediathek als Teil des digitalen Theater-Repertoires verfügbar.

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12.02.2021 KFZ-Händlern fühlen sich bedroht

GFDK - Kultur und Medien

Einer aktuellen Umfrage zufolge sind 69 Prozent der Auffassung, dass der Börsengang der Auto1 Group eine Bedrohung für den „klassischen“ Autohandel ist.

Neben der ohnehin schon angespannten Situation im Angesicht der Corona-Krise kommt nun für zahlreiche KFZ-Händler ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Während die Mehrheit negative Folgen für stationäre Händler erwartet, sind immerhin 31 Prozent der Befragten der Auffassung, dass die Auto 1 Group eine „gesunde Konkurrenz“ sei.

Wie die Infografik aufzeigt, ist die Branche ohnehin schon angeschlagen. So wurden im Januar 31,1 Prozent weniger Neuwagen zugelassen, als im selben Monat des Vorjahres.

Bei den verkauften Gebrauchtwagen schlägt der Rückgang indes mit 29,4 Prozent zu Buche.

Der dargestellte Rückgang scheint die Stimmung bei den Anlegern nur wenig einzutrüben. Der Ausgabepreis der Auto1-Aktien lag bei 38 Euro, binnen kürzester Zeit stieg der Preis auf an der Spitze bis zu 55,56 Euro.

Damit kam das aufstrebende Unternehmen zwischenzeitlich auf eine Marktkapitalisierung von etwa 10,2 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Traditionskonzerne wie die Deutsche Bank oder BMW bringen dieser Tage 17,7 Milliarden bzw. 45,3 Milliarden Euro auf die Waagschale.

Bis dato erzielt Auto1 lediglich 1 Prozent des Umsatzes mit dem Verkauf von Kraftfahrzeugen an Privatpersonen.

Noch liegt der Schwerpunkt bei der Veräußerung großer Posten an gewerbliche Kunden. Das eingesammelte Kapital soll nun allerdings dafür verwendet werden, verstärkt Privatkunden anzusprechen.

„Ob die Furcht der konventionellen Autohändler im Angesicht des Auto1-Börsengangs begründet ist oder nicht, das wird sich erst noch zeigen müssen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay.

„Zwar scheinen einige Börsianer von dem Geschäftsmodell überzeugt zu sein, doch birgt dieses auch nicht zu unterschätzende Risiken“.

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12.02.2021 Riskante Investments

GFDK - Kultur und Medien

Das Geldanlageverhalten der Deutschen veränderte sich in den letzten Jahren maßgeblich. Gleichwohl die Corona-Krise zahlreiche Unsicherheiten mit sich bringt, legen die Bundesbürger in puncto Geldanlage immer weniger Wert auf Sicherheit. Block-Builders.de zeigt die wichtigsten Veränderungen in einer neuen Infografik auf.

Dieser Tage geben 46 Prozent der Deutschen an, dass ihnen eine sichere Geldanlage am wichtigsten ist. Noch im Jahr 2019 waren 57 Prozent dieser Auffassung.

Besonders eindrücklich ist ein Blick auf die Aktionärsquote der 18 bis 24-Jährigen. Im vergangenen Krisenjahr lag diese bei 39 Prozent, gegenüber 17 Prozent im Jahr 2017. Die Jugend ist im Aktienrausch.

Ein weiterer drastischer Wandel ist die Fokussierung auf ökologische Geldanlagen. Während im Vorjahr lediglich 6 Prozent der Anleger in nachhaltige Fonds investierten, sind es inzwischen bereits 17 Prozent.

Wie die Infografik aufzeigt, sind deutlich mehr als die Hälfte der Anleger sogar dazu bereit, für den Umweltschutz geringere Renditen in Kauf zu nehmen.

Auch in puncto Sparplänen zeigen sich eklatante Veränderungen. Im vergangenen Dezember gab es hiervon deutschlandweit 2,03 Millionen. Dies sind 712 Prozent mehr, als noch vor 5 Jahren.

Generell steigt die Bereitschaft, Geld zu investieren, anstatt es für Konsumgüter oder derlei mehr auszugeben.

Wenn die 16 bis 24-Jährigen zusätzliche 5.000 Euro zur Verfügung hätten, würden sie mehr als die Hälfte hiervon beiseitelegen oder investieren, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung.

"Die Bundesbürger interessieren sich zunehmend für Investments in ETFs und Aktien", so Block-Builders Analyst Raphael Lulay.

"Insgesamt steigt die Risikobereitschaft deutlich, wobei das Wort Risiko kritisch zu hinterfragen ist - eine sinnvolle Diversifikation und ein langfristiger Zeithorizont vorausgesetzt, überwiegen die Chancen eindeutig". 

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