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Nachrichten aus der großen weiten Welt

05.01.2020 Premiere Kleiner Mann, was nun?

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Geld hilft nichts. Arbeit würde helfen, ein bisschen Hoffnung würde helfen, Geld nein. Essen. Im Jahr 1932 erschien ein Roman, der seinen Autor quasi über Nacht weltberühmt machte: „Kleiner Mann – was nun?“ von Hans Fallada. Darin erzählt Fallada die Geschichte des jungen Angestellten Johannes Pinneberg und dessen Frau Emma, genannt Lämmchen, die ihr erstes Kind erwarten.

Allerdings sind die Zeiten schlecht Anfang der dreißiger Jahre in Deutschland: Die Inflation grassiert und Arbeitsplätze sind rar. Auch Pinneberg verliert seine Stellung und steht wie Millionen andere von jetzt auf gleich vor dem Nichts.

Doch nun setzt das junge Paar alles auf eine Karte: In Berlin, bei Pinnebergs extravaganter Mutter Mia, hofft es, Arbeit und Unterkunft zu finden. Hier lockt aber auch das Großstadtleben:

Unter den Linden tanzt man in Bars und auf dem Vulkan. Für den „kleinen Mann“ hingegen werden die Zeiten immer schwerer. Mit Trotz und Mut versuchen Johannes und Emma ihr kleines Glück gegen alle Härten des Lebens zu verteidigen.

Im Essener Grillo-Theater feiert Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ am Freitag, dem 28. Februar 2020 ab 19:30 Uhr im Rahmen der TUP-Festtage „Kunst5“ Premiere.

In der von Regisseur Thomas Ladwig und Chefdramaturgin Vera Ring eigens für das Schauspiel Essen erstellten Bühnenfassung spielen Lene Dax, Stefan Diekmann, Stefan Migge (Johannes Pinneberg), Philipp Noack, Sabine Osthoff, Jan Pröhl, Janina Sachau, Silvia Weiskopf (Emma Mörschel, genannt Lämmchen) und Jens Winterstein.

Das Bühnenbild stammt von Ulrich Leitner, die Kostüme steuert Anita Noormann bei.

Eintritt bei der Premiere: € 14,00 – 37,00.

Erste Folgetermine: 4., 14., 15., 20. März, Grillo-Theater Essen; Eintritt: € 14,00 – 29,00.

Karten unter 0201/81 22-200

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03.01.2020 Exklusiver Empfang im Düsseldorfer Rathaus

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER steht für Stabilität und genießt hohes Ansehen. Zu seinem 70-jährigen Bestehen wurde der Wirtschaftsverband in Düsseldorf mit einem feierlichen Empfang geehrt.

Über 40 Unternehmer aus Düsseldorf und der Region folgten der Einladung von Oberbürgermeister Thomas Geisel in den Jan-Wellem-Saal des Rathauses.

„Familienunternehmer zeichnen sich in der Regel durch langfristige Entwicklungen, Investitionen und Innovationen aus“, betonte Oberbürgermeister Thomas Geisel in seiner Ansprache im Rathaus und verwies darauf, dass gerade diese Einstellung für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf wichtig sei.

Zudem schwärmte er geradezu für den Standort Düsseldorf, lobte die Soziale Marktwirtschaft, die uns den heutigen Wohlstand gesichert habe und erwähnte, dass Deutschland die Wirtschaftskrise vor zehn Jahren ohne die Familienunternehmer sicher nicht so gut weggesteckt hätte.

Zudem betonte er, dass die Stadt die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb setze und plädierte für die CO2-Steuer.

Marco van der Meer, Vorstandsvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Regionalkreis Niederrhein/Düsseldorf, griff die Themen des Oberbürgermeisters in seiner beachtenswerten Rede auf:

Er verwies auf Ludwig Erhard, den Vater der Sozialen Marktwirtschaft, und unterstrich, dass die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft den Wohlstand unserer Gesellschaft begründet hätten und weiterhin begründen.

Er adelte Düsseldorf als „eine Stadt mit wirtschaftlicher Magnetfunktion.“ Das zeige sich auch daran, dass rund 300.000 Pendler – so van der Meer - Düsseldorf täglich zur Millionenstadt machen.

Der Düsseldorfer Unternehmer betonte in diesem Zusammenhang aber auch, dass die Umweltspur nicht überall auf begeisterte Zustimmung stoße. Darüber hinaus merkte er an, dass Deutschland derzeit nach Dänemark die höchsten Energiepreise aufrufe. Das zeige – so van der Meer - die Mehrbelastung, die deutsche Unternehmen zu verkraften haben.

Zudem wies der gebürtige Holländer van der Meer darauf hin, dass, obwohl die ganze Welt Deutschland um seinen Mittelstand beneide, die Politik Wirtschaft häufig nicht mitdenke. Das sei zum Beispiel in den Niederlanden gänzlich anders, wo wirtschaftliche Aspekte bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden

. Darüber hinaus stellte er fest, dass die deutsche Politik – seiner Auffassung nach – zunehmend ideologisch geprägt sei und damit immer stärker den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährde. 

Die Gewerbesteuerpolitik der Stadt, die, wie Marco van der Meer sagte, seit zehn Jahren nicht angestiegen sei, bezeichnete er hingegen als verlässliche Standortpolitik.

Unter den Gästen waren u.a.: Eva Blank, NRW-Vorstandsvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, Thomas Rick, der gerade das 90jährige Jubiläum seiner Firma begeht, Margret und Carla Stockheim, der Düsseldorfer Jungunternehmer Paolo Anania  sowie der Neusser Unternehmer David Zülow.

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31.12.2019 Bernadette mit Cate Blanchett

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Ein Kind verändert alles, sagt uns das bekannte Sprichwort. Für die Hauptfigur in Richard Linklaters neuem Film "Bernadette" änderte sich nicht nur ihr Lebensstil - sie wurde Mutter. Und das drang in ihre Kunst und Karriere ein und veränderte sie als Person.

Es ist ein Thema, das es wert ist, eingehend untersucht zu werden - insbesondere, da immer mehr Frauen ehrliche Geschichten von der Front der Mutterschaft erzählen. Es bleibt allerdings diffus und wird im Drehbuch des Films nicht angemessen berücksichtigt.

Bernadette Fox (Cate Blanchett) war einst ein aufstrebender Star in der Welt der Architektur. Nach einem schweren beruflichen Rückschlag und einem schwierigen Übergang in die Mutterschaft zog sie sich jedoch mit ihrem Ehemann Elgie (Billy Crudup) und ihrer Tochter Bee (Emma Nelson) in die Enge eines stattlichen alten Herrenhauses in Seattle zurück.

Als die inzwischen jugendliche Bee ihre Eltern nach der Antarktis fragt, kommt es zu einer Panik in der agoraphobischen Abgeschiedenheit, die sie auf eine Reise zur Wiederentdeckung treibt.

Dabei lässt Bernadette allerdings ihre Familie im Unklaren, wo sie abgeblieben ist. Selbstfindung kann allerdings nirgendwo entdeckt werden und so ist es fraglich, was Bernadette eigentlich so treibt. Sucht sie nach neuen Ideen?

Will sie am Ende der Welt in der Eiseskälte Iglus mit Heizung bauen oder wird sie sich als Queen mit Pokerface entpuppen und die aufregende Spielwelt bei redbet total durcheinanderbringen? Möglich wärs, denn dort wird immer nach neuen Talenten gesucht.

Bernadette befindet sich voll in der Frauenkrise

Cate Blanchett spielt eine Architektin, die unglücklich und unruhig ist. Die Stimmung wird mit düsteren und subtilen Bildern unterlegt. Die Kleidung von Bernadette gleicht sich irgendwie dem brütenden Himmel an.

Die Sonnenbrille und die dunkle Bobfrisur suggerieren uns ein Verbergen hinter äußeren Mitteln und erinnert etwas an den Garbo-Stil. Ein einsamer Filmstar, der nach einem Ausgang sucht, oder wie jemand, der dem Zeugenschutz nicht traut.

Sie ist in gewisser Weise zurückgezogen, obwohl es eine Weile dauert, bis das Offensichtliche auftaucht: Bernadette versteckt sich vor sich selbst.

Es ist fraglich, ob diese Tragikomödie den Kern getroffen hat. Eine Herausforderung für den Regisseur Richard Linklater, dessen lockerer Filmstil und Stimmung nicht mit dem aufkommenden Sturm übereinstimmen wollen.

Die Geschichte beginnt nicht so sehr mit locker inszenierten Szenen, die von kleinen Katastrophen in amüsanter Weise unterbrochen und somit geprägt werden. Da ist eine Familie, ein Hund, ein paar Nachbarn, ein Auto in der Einfahrt – eben das Übliche.

Bernadette fühlt sich in die Rolle hineingedrängt, sich um ein Haus zu kümmern, das unaufhörlich mit Problemen aufwartet, einschließlich der metaphorischen, invasiven und stacheligen Brombeersträucher. Bernadette befindet sich in der Frauenkrise.

Stacheliger Antiheld ohne Biss

Basierend auf dem erfolgreichen Buch von Maria Semple verschiebt die Filmversion von "Bernadette" die Perspektive der Geschichte von Bees Suche nach ihrer außer Kontrolle geratenen Mutter auf Bernadettes Schultern. Dieser Charakter ist jedoch nicht daran interessiert, es dem Publikum leicht zu machen, sich in sie hineinzuversetzen.

Linklater scheint nicht den richtigen Ton für Bernadettes Geschichte zu treffen, daher ist sie in einigen Momenten komisch schlecht gerüstet, um auch nur die geringste Hausarbeit zu erledigen und eine Reihe ihrer persönlichen Aufgaben einer in Indien ansässigen, unsichtbaren digitalen Assistentin zu übertragen.

Wenn dann ihre Hilflosigkeit und Angst in einem tragischeren Licht dargestellt werden, hinterlässt sie einen Nachgeschmack für die Zuschauer, die über diese früheren Szenen gelacht haben.

Es ist anstrengend, die Anzahl der Stimmungsschwankungen des Films im Auge zu behalten. Normalerweise sind solche stacheligen Antihelden von Pathos geprägt, mit denen man in Verbindung treten oder die man fühlen kann, aber dieser Film bietet nicht genug, um Bernadettes Handlungen zu erklären.

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28.12.2019 mit Schauspielstar Cécile de France

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Eine größere Welt – das ist es, was Corine entdeckt, als sie in der Mongolei während eines schamanischen Rituals in Trance fällt. Dabei war die Französin nur in die abgelegene Steppenregion gekommen, um im Rahmen ihrer Arbeit ethnographische Tonaufnahmen zu sammeln.

Doch die Schamanin Oyun offenbart Corine, dass sie eine seltene Gabe besitzt, die ausgebildet werden sollte. Zurück in Frankreich lassen die Erlebnisse in der Mongolei Corine nicht mehr los.

Trotz des Widerstandes ihrer Familie kehrt sie in die Steppe zurück und begibt sich auf alten und vergessenen Wegen auf eine spirituelle Reise. Eine Reise, die ihr Leben und ihre westeuropäische Sichtweise für immer verändern wird.

Fabienne Berthaud (BARFUSS AUF NACKTSCHNECKEN) verfilmt mit dem Kinostar Cécile de France (L’AUBERGE ESPAGNOLE) die wahre Geschichte von Corine Sombrun, die diese im Buch „Mein Leben mit den Schamanen“ (Goldmann Verlag) verarbeitet hat.

Nach ihrer Ausbildung in der Mongolei arbeitet Sombrun heute mit Neurologen und Gehirnforschern, um die mentalen Mechanismen hinter den Trancezuständen zu verstehen und für z. B. therapeutische Zwecke zu nutzen.

EINE GRÖSSERE WELT startet am 16. April 2020 in den Kinos

„Beeindruckende, organische, magische Bilder. Cécile de France ist wunderbar.“ – Glamour

„In Fabienne Berthauds exotischem, wohltuendem und äußerst wirkungsvollem Film glänzt Cécile de France.“ – Cineuropa

Regie: Fabienne Berthaud

mit Cécile de France

Frankreich / Belgien 2019

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27.12.2019 Stylisch, pointenreich und absolut lässig

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Smart, knallhart und mit genialem Gespür fürs Geschäft hat sich der Exil-Amerikaner Mickey Pearson (Matthew McConaughey) über die Jahre ein millionenschweres Marihuana-Imperium in London aufgebaut und exportiert feinsten Stoff nach ganz Europa. Doch Mickey will aussteigen, endlich mehr Zeit mit seiner Frau Rosalind (Michelle Dockery) verbringen und auf legalem Weg das Leben in Londons höchsten Kreisen genießen.

Ein Käufer für die landesweit verteilten – und dank des chronisch geldknappen Landadels gut versteckten – Hanf-Plantagen muss her. Auftritt: Matthew Berger (Jeremy Strong). Der exzentrische Milliardär bietet eine hohe Summe, will jedoch Garantien sehen.

Und das ausgerechnet in dem Moment, in dem sämtliche Groß- und Kleinkriminellen der Stadt Wind von Mickeys Plänen bekommen haben – von Triaden-Boss Lord George (Tom Wu) über den durchgeknallten Emporkömmling Dry Eye (Henry Golding) bis hin zum schmierigen Privatdetektiv Fletcher (Hugh Grant).

Während Mickeys rechte Hand Ray (Charlie Hunnam) seinem Boss den gröbsten Ärger vom Hals hält, überbieten sich alle Beteiligten mit Tricks, Bestechung, Erpressung und anderen fiesen Täuschungen und lösen eine folgenschwere Lawine aus…
 
Stylisch, pointenreich und absolut lässig. Regisseur und Drehbuchautor Guy Ritchie („Sherlock Holmes“, „Snatch – Schweine und Diamanten“) zündet in THE GENTLEMEN ein Feuerwerk an Ideen. Allem voran begeistert in dem actiongeladenen Gangsterstück ein unvergleichlich cooler Cast: Matthew McConaughey („Interstellar“), Hugh Grant („Codename U.N.C.L.E.“), Charlie Hunnam („King Arthur: Legend of the Sword“), Michelle Dockery („Downton Abbey“), Jeremy Strong („The Big Short“), Colin Farrell („Widows – Tödliche Witwen“) und Henry Golding („Last Christmas“).

mit
Matthew McConaughey, Hugh Grant, Charlie Hunnam, Colin Farrell,
Michelle Dockery, Henry Golding, Jeremy Strong, Eddie Marsan u.a.
 
Regie & Drehbuch: Guy Ritchie

Kinostart: 27. Februar 2020
im Verleih von Universum Film

 

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19.12.2019 70 Jahre DIE FAMILIENUNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Bei den Vorstandswahlen von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Metropolregion Köln-Bonn, wurde der 46-jährige Neusser Unternehmer Olaf Ziegs – zum dritten Mal in Folge – zum Regionalvorsitzenden gewählt.  Die Wahlen fanden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsverbandes in der Wolkenburg in Köln statt.

Olaf Ziegs, Geschäftsführer von „Z PLUS M DIE MARKETING AGENTUR“ engagiert sich bereits seit über 15 Jahren bei dem Wirtschaftsverband. Er organisiert zahlreiche Veranstaltungen, wie zum Beispiel, die Gala der Wirtschaft auf Schloss Bensberg, den Kölner Polit-Talk u.a. mit dem Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann, Wolfgang Bosbach sowie das beliebte Format „Unternehmer barfuß“ und das „Africa Forum“.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen und den Mitgliedern und fordere jetzt schon alle auf, uns mit ihrer Tatkraft zu unterstützen”, betont der Neusser Unternehmer und  nennt die vordringlichsten Ziele seiner Verbandsarbeit:

„Wir wollen die Akzeptanz von Familienunternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden, in der Öffentlichkeit weiterhin stärken, neue Mitglieder gewinnen und den Kontakt zur Politik ausbauen sowie die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit DIE JUNGEN UNTERNEHMER fortführen.“

Freuen darf man sich jetzt schon auf zahlreiche weitere Veranstaltungen, POLIT-Talks u.a. mit NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart und mit Alexander Graf Lambsdorff (MdB), die zweite Gala der Wirtschaft auf Schloss Bensberg, Unternehmensführungen mit dem Europachef von Montblanc, Oliver Gößler, mit Robert Lindemann-Berk bei den Quarzwerken in Frechen u.a. sowie auf das 9. Africa Business Forum 2020.

Neben dem Neusser Unternehmer Olaf Ziegs (Z PLUS M DIE MARKETING AGENTUR) besteht der neue Vorstand von DIE FAMILIENUNTERNEHMER Metropolregion Köln Bonn aus seinem Stellvertreter  Frank Oelschläger (Geschäftsführender Gesellschafter GILOG GmbH, Frechen), Carsten Schweneker (Vorstandsvorsitzender EBERO AG, Pulheim), Sebastian von Waldow (Eisenwerke Brühl GmbH, Brühl), Kai Arnold (Zacharias & Demmer Part mbB, Köln), Holger Müller (LUND Verlagsgesellschaft mbH) und Jens Stevens (AFG-Recycling GmbH & Co. KG).

Der Jahreshauptversammlung schloss sich ein spannender Polit-Talk samt Feierstunde zum 70jährigen Bestehen von DIE FAMILIENUNTERNEHMER mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker an, an der auch der NRW-Landesvorsitzende David Zülow teilnahm.

Frau Reker berichtete über Ihre Arbeit der letzten Jahre als Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und zählte Verbesserungen auf, die sie für Unternehmer erreicht hat oder noch erreichen möchte.

Der NRW-Landesvorsitzende von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, David Zülow, mahnte die in NRW und Köln sehr hohe Gewerbesteuer an. Anschließend stand Frau Reker noch für Fragen und einen längeren Austausch zur Verfügung.

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17.12.2019 Straßenkontrolle in der Provinz Ha Tinh

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat in Vietnam einen schwer missbrauchten Kragenbären gerettet und in ihren BÄRENWALD Ninh Binh in Vietnam gebracht. Örtliche Behörden beschlagnahmten den männlichen Bären bereits am 10. Dezember während einer Straßenkontrolle in der Provinz Ha Tinh.

Der Bär wurde narkotisiert in einen winzigen Käfig gezwängt auf der Rückbank eines Taxis gefunden. Einer ersten Untersuchung der VIER PFOTEN Tierärztin zufolge, befindet er sich in kritischem Zustand.

Im Schutzzentrum wird das erfahrene VIER PFOTEN Team den Bären medizinisch versorgen und bestmöglich betreuen. Dieser Fall macht einmal mehr die problematischen Auswirkungen der illegalen Bärenhaltung in Vietnam deutlich.

Weihnachtsgeschenk für einen Bären

Nachdem der namenlose Bär von den Behörden beschlagnahmt wurde, machte sich das VIER PFOTEN Team auf die 260 Kilometer lange Reise vom BÄRENWALD Ninh Binh in die Provinz Ha Tinh, um ihn abzuholen. Glücklicherweise gelang es den Behörden, das schwer angeschlagene Tier in einen etwas größeren, sicheren Käfig zu verladen.

Der Bär verbrachte eine Nacht auf einer Polizeistation, bevor das VIER PFOTEN Team eintraf und wurde noch vor Ort untersucht, um sicherzustellen, dass er den Transport gut übersteht. Der Bär kam wohlauf in seinem neuen, artgemäßen Zuhause im Schutzzentrum an und erkundet bereits die Umgebung. „Er scheint noch relativ jung zu sein.

Sein Zustand ist kritisch. Wir wissen nicht, wie lange er schon in diesem viel zu kleinen Käfig ausharren musste. Er konnte nicht richtig atmen und stand unter Beruhigungsmitteln. In den kommenden Tagen werden wir ihn genauer untersuchen und seine weitere Versorgung auf die Ergebnisse abstimmen.

Der Bär war enorm gestresst, aber er beruhigt sich langsam“, sagt VIER PFOTEN Tierärztin Szilvia Kalogeropoulu. Das erfahrene Team im BÄRENWALD Ninh Binh wird nun sicherstellen, dass sich der Bär von den Qualen, die er durchlebt hat, erholen kann. Die ersten drei Wochen verbringt er in Quarantäne, damit das Team seinen Zustand genau überwachen und ihm helfen kann, sich einzugewöhnen, bevor er in ein größeres Gehege umzieht.

Der Taxifahrer wurde noch vor Ort von der vietnamesischen Polizei wegen Verdachts auf illegalen Handel verhaftet. Fehlende Transportdokumente sowie ein nicht vorhandener Mikrochip an dem Bären deuten darauf hin, dass die Behörden ihn noch rechtzeitig retten konnten, bevor er illegal verkauft werden sollte.

Die Polizei wird ihre Ermittlungen fortsetzen. VIER PFOTEN arbeitet seit Jahren unermüdlich daran, so viele Bären wie möglich aus illegalen Bärenfarmen, der Einzelhaltung und dem illegalen Wildtierhandel zu retten. Weitere Maßnahmen sind erforderlich, um die Bärenhaltung in Vietnam endlich zu beenden.

BÄRENWALD Ninh Binh: Ein artgemäßes Zuhause für gerettete Bären

Mit ihrem Bärenschutzzentrum in Ninh Binh leistet VIER PFOTEN einen wichtigen Beitrag zum Ende der Gallenbärenfarmen in Vietnam. Die Nachfrage nach Bärengalle für Heilzwecke ist Berichten zufolge rückläufig, jedoch leben in Vietnam immer noch bis zu 450 Bären unter grausamen Bedingungen auf Bärenfarmen und werden für ihren Gallensaft missbraucht.

Bis Ende 2020 wird das Schutzzentrum Platz für bis zu 70 Bären bieten. Derzeit ist der BÄRENWALD Ninh Binh Zuhause für 29 gerettete Bären.

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11.12.2019 Das heiß ersehnte Wiedersehen mit Lolle

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Lolle is back - Millionen Fans folgten über vier Staffeln und 86 Folgen lang der liebenswert chaotischen Großstadtheldin Lolle (Felicitas Woll) bei ihrer Suche nach sich selbst, Freundschaft, Liebe und dem Sinn des Lebens. Jetzt kehrt die ARD-Kultserie „Berlin, Berlin“ endlich zurück – und das auf der großen Kinoleinwand.

15 Jahre später, gerade als Lolle sich endlich entscheidet zu heiraten, macht ausgerechnet Sven ihr einen Strich durch die Rechnung. Das heiß ersehnte Wiedersehen mit Lolle, Sven, Rosalie und Hart startet am 19. März 2020 in den Kinos.

Typisch Sven (Jan Sosniok)! Er platzt mitten in Lolles (Felicitas Woll) Hochzeit mit Hart (Matthias Klimsa) hinein und macht ihr vor versammelter Gästeschar einen Heiratsantrag. Völlig verwirrt flüchtet Lolle in wilder Fahrt quer durch Berlin. Nach einem emotionalen Ausraster landet sie vor Gericht und wird prompt zu Sozialstunden an einer Schule verdonnert.

Dort trifft sie Dana (Janina Uhse), mit der sie eines gemeinsam hat: Komplizierte Männergeschichten. Nach einer verrückten Partynacht in den Berliner Clubs wachen die beiden am nächsten Morgen in einem Auto auf, allerdings nicht in Berlin, sondern im Harz! Lolle will unverzüglich zurück.

Doch die Fahrt nach Berlin wird zu einem aberwitzigen Roadtrip, der für beide Freundinnen zu einer Reise wird, die ihr Leben für immer verändert…. aber Moment mal! Was ist eigentlich mit Svens Heiratsantrag?

Mit BERLIN, BERLIN, eine Produktion der REAL FILM Berlin, präsentiert Constantin Film die Kinokomödie des Frühjahrs, erfrischend anders und herrlich absurd. Hochkarätig besetzt mit Felicitas Woll („Die Ungehorsame“), Janina Uhse (DER VORNAME), Jan Sosniok („Danni Lowinski“), Matthias Klimsa („Die Pfefferkörner“) und Sandra Borgmann („Dark“). An ihrer Seite glänzen prominente Gäste wie Armin Rohde, Detlev Buck, Christian Tramitz, Kailas Mahadevan, Gitta Schweighöfer u.v.a.


Hinter der Kamera steht das bewährte „Berlin, Berlin“-Team: Regisseurin Franziska Meyer Price (MÄNNERHORT) führte bei zahlreichen Episoden der Kultserie Regie, das Drehbuch zum Film stammt von David und Ben Safier. Der Erfolgsautor David Safier („Mieses Karma“, „Jesus liebt mich“) war als Hauptautor maßgeblich am Erfolg der ARD Kultserie beteiligt, die als erste deutsche Serie mit dem Internationalen Emmy ausgezeichnet wurde.

BERLIN, BERLIN ist eine Produktion von REAL FILM Berlin und LETTERBOX FILMPRODUKTION in Co-Produktion mit Constantin Film, Degeto Film, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Radio Bremen und German Film Partners. BERLIN, BERLIN wurde gefördert durch MBB Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, nordmedia Film und Mediengesellschaft Niedersachen/Bremen sowie DFFF Deutscher Filmförderfonds.

Darsteller:

Felicitas Woll, Janina Uhse, Jan Sosniok, Matthias Klimsa, Sandra Borgmann,
Kailas Mahadevan, Armin Rohde, Kai Lentrodt, Gitta Schweighöfer, Detlev Buck, Christian Tramitz

Regie: Franziska Meyer Price
Drehbuch: David und Ben Safier
Kamera: Stefan Unterberger
Produzenten: Michael Lehmann, Holger Ellermann
Co-Produzenten: Martin Moszkowicz, Friederich Oetker (Constantin Film), Christine Strobl (Degeto Film), Sebastian Leutner, Rolf Mütze (German Film Partners)
Redaktion: Claudia Grässel, Sebastian Lückel (Degeto Film), Cooky Ziesche (Rundfunk Berlin-Brandenburg), Annette Strelow (Radio Bremen)

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09.12.2019 MYSTIFY: MICHAEL HUTCHENCE

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

MYSTIFY: MICHAEL HUTCHENCE ist ein kraftvolles, intimes und einfühlsames Porträt von Michael Hutchence, der als Sänger der australischen Rockband INXS zu Weltruhm gelangte. Am 22. Januar 2020 wäre Michael Hutchence 60 Jahre alt geworden.

Der Film taucht unter die Oberfläche der öffentlichen Person des „Rockgottes“ Michael Hutchence und zeigt uns, verwoben mit außerordentlichen Archivaufnahmen, darunter auch Michaels private Heimvideos und die seiner Familie, Freunde und Geliebten, eine vielschichtige, äußerst sensible und komplexe Persönlichkeit.

Michael ist in seiner dionysischen Schönheit und Sinnlichkeit auf der Bühne und im Privatleben zu sehen; doch währt diese Zeit nur allzu kurz. Wir hören seiner außergewöhnlichen Stimme zu und werden Zeuge, wie er durch sein Leben geht, angetrieben von dem weltweiten Erfolg, den er mit seiner Musik hat.

Aber Michael spürt auch die Nebenwirkungen des Erfolgs und die Zwänge, die das Leben als Popstar mit sich bringt, und er muss einen ständigen Kampf um seine künstlerische Integrität führen. Hinter allem stehen eine große Sehnsucht, die sein Leben und seine Musik prägen, und ein unerfülltes Verlangen, das weit über die Grenzen der Popmusik hinausgeht.

Ein Unfall ändert Michaels Leben für immer, zerstört sein Selbstbild und nimmt ihm seine Verbindung zum Leben. Verletzlich wie nie zuvor, gelingt es ihm nicht länger, mit den vielen Herausforderungen, die ihm begegnen, fertig zu werden, und so hat er den Angriffen der Boulevardpresse, die in sein Leben eindringt, nur wenig entgegenzusetzen.

Doch bevor endgültig die Dunkelheit heraufzieht, wird Michaels neugeborene Tochter Tiger zu seinem einzigen hellen Licht...

Regie und Buch: Richard Lowenstein

mit Kylie Minogue, Paula Yates, Helena

Christensen, Bono u.v.m.

 „Einer der genialsten und aufschlussreichsten Dokumentarfilme über einen Rockstar“ - GQ

„Eine mitreißende Hommage an eine Ikone der Musik“ - BBC Radio

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09.12.2019 tierquälerische Prozedur bei Schafen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Jedes Jahr in der (Vor-)Weihnachtszeit steigt die Nachfrage nach Winterbekleidung. Zum einen wappnen sich viele Deutsche mit neuen warmen Jacken, Schals oder Pullovern gegen die Kälte, zum anderen sind diese Textilien beliebte Weihnachtsgeschenke.

Wer nicht nur ein Herz für seine Liebsten, sondern auch für die Tiere hat und auf tierleidfreie Einkäufe Wert legt, der sollte bei Kleidung aus Daunen, Wolle, Pelz, Kunstpelz oder Leder einiges beachten. Martina Stephany, Direktorin für Nutztiere und Ernährung bei VIER PFOTEN Deutschland, gibt einen Überblick, was aus Tierschutzsicht beim Einkauf von Wintermode unbedingt zu beachten ist.

"Warme und gemütliche Kleidung geht auch tierfreundlich! Am besten ist es, wenn VerbraucherInnen auf pflanzliche Naturfasern wie Baumwolle setzen. So können sie ganz sicher sein, dass kein Tier für ihren Pulli oder Schal leiden musste. Wenn es doch Wolle oder Daune sein soll, immer unbedingt auf Gütesiegel achten und beim Hersteller nachfragen", sagt Martina Stephany, Direktorin für Nutztiere und Ernährung bei VIER PFOTEN Deutschland.

Wolle
Bei der in Deutschland erhältlichen Bekleidung aus Wolle ist vor allem das so genannte „Mulesing“ problematisch. Beim Mulesing werden Lämmern meist ohne Betäubung große Streifen Haut in der Nähe des Schwanzes herausgeschnitten. Diese tierquälerische Prozedur wird in Australien betrieben, woher ein Großteil der weltweit produzierten Merinowolle stammt.

Grund für das Mulesing ist die sogenannte Myiasis (Fliegenmadenkrankheit), die durch das Entfernen der Haut verhindert werden soll. VIER PFOTEN spricht sich vehement gegen die Anwendung von Mulesing aus und betreibt Kampagnenarbeit, damit Textilunternehmen zukünftig auf Wollprodukte in ihrem Sortiment verzichten, deren Wolle von Schafen stammt, die der grausamen Mulesing-Prozedur ausgesetzt waren.

Auch beim Einkauf von Wollgarnen für den selbstgestrickten Pullover für den Enkel ist Vorsicht geboten. Denn Wollgarne können von australischen Schafen stammen, die die Mulesing-Prozedur über sich ergehen lassen mussten. Mulesing-freie Wolle, die über die gesamte Lieferkette zurückverfolgt werden kann, wird bereits von großen Wolllieferanten angeboten.

Daunen
Daunen in Jacken, Kissen, Decken und ähnlichen Produkten stammen in der Regel von Gänsen und Enten aus der Intensivtierhaltung. Und damit nicht genug – im schlimmsten Fall leiden die Tiere unter grausamem Lebendrupf oder Stopfmastproduktion. Wenn der Verbraucher Tierleid komplett ausschließen möchte, empfiehlt VIER PFOTEN, auf Daunen-Alternativen zurückzugreifen.

Denn diese nehmen es in Punkto Wärme und Qualität locker mit Daunen auf. Wer auf Daunen nicht verzichten möchte, sollte auf entsprechende Standards wie Responsible Down Standard (RDS), Global Traceable Down Standard (Global TDS) oder Downpass 2017 achten, um Tierqual mit größtmöglicher Sicherheit auszuschließen.

Pelz und Kunstpelz
Pelzbommel, Fellbesatz an Kapuzen, Krägen, Handschuhen oder Schuhen: Hinter jeder noch so kleinen Pelzapplikation kann sich enormes Tierleid verbergen. Denn trotz massiver Aufklärung halten sich noch immer viele Irrtümer: So wird Echtpelz nicht immer gekennzeichnet, sondern oft als Kunstpelz deklariert.

Auch die Annahme, dass es tierfreundlich hergestellten Echtpelz gibt, ist ein Irrglaube. Zertifizierungen wie „ethisch korrekter Pelz“ oder „tierfreundlicher“ europäischer Pelz sind Bezeichnungen, die sich Modehersteller überlegt haben, um den Abverkauf dieser Pelzprodukte zu fördern.

VIER PFOTEN setzt sich für ein pelzfreies Europa ein und ist als Repräsentant des „Fur Free Retailer Program“ in Österreich, Deutschland, Bulgarien, Südafrika und Australien maßgeblich daran beteiligt, große Modehäuser zu einer pelzfreien Zukunft zu bewegen.

Leder
Leder wird oft als sogenanntes Nebenprodukt der Fleischproduktion wahrgenommen. Aber auch die Herstellung von Leder ist mit Tierleid verbunden. Informationen darüber, woher Unternehmen Leder für Schuhe, Gürtel oder Jacken beziehen, gibt es kaum – und somit gibt es auch keinen Tierschutzstandard.

Außerdem sind bisher kaum Herkunftslandbezeichnungen auf Lederprodukten zu finden. VIER PFOTEN ist derzeit kein Unternehmen bekannt, dass die komplette Lederlieferkette im Hinblick auf Tierschutzaspekte transparent offenlegt. Deshalb rät VIER PFOTEN tierfreundlichen Verbrauchern dazu, auf Lederprodukte komplett zu verzichten.

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