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Nachrichten aus der großen weiten Welt

17.12.2022 Düsseldorfer Kunst-Hotspot

GFDK - Kultur und Medien

Rund 50 Familienunternehmer aus dem Regionalkreis Niederrhein Düsseldorf trafen sich unter kundiger Leitung von Dr. Georg Rotthege, Mitglied des NRW-Landesvorstands von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, zum alljährlichen Kunstrundgang. Ziel war in diesem Jahr der Kunst-Hotspot Flingern.

Besucht wurden die Galerien Kadel Willborn, Linn Lühn, Rupert Pfab, van Horn und Bengelsträter. Jede der fünf Galerien wusste mit ihrer aktuellen Ausstellung und ihrem Programm zu überzeugen. So wurde Kunst charmant und informativ vorgestellt, und sogar so mancher Deal eingefädelt oder besiegelt.

Bei einem köstlichen Menü im angesagten Bistro Fatal von Sarah und Alexandre Bourgueil konnten die Kunstliebhaber ihre Eindrücke austauschen und vertiefen.

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15.12.2022 Dies betrifft auch die Kunst-Szene

GFDK - Kultur und Medien

Die Digitalisierung in Deutschland hat sicherlich keinen Sonderpreis für einen raschen Fortschritt verdient. Während es in Schulen und anderen Einrichtungen wie Ämtern immer noch an einem hohen Digitalisierungslevel fehlt, ist auch die Kunstbranche betroffen. Allerdings gibt es verschiedene Software-Angebote, welche weiterhelfen können.

Auftritte organisieren, Recherchen betreiben und Rechnungen ausstellen via passender Software

Akten, handschriftliche Unterlagen und Co. sind in der Kunst-Szene immer noch weit verbreitet. Viele Museen arbeiten beispielsweise seit Jahren daran, ihre Unterlagen aus vergangenen Tagen zu digitalisieren.

Dies stellt nicht selten ein Endlos-Projekt dar und erfordert einen hohen Zeitaufwand sowie Helfer, welche diese durchaus eintönige Aufgabe übernehmen.

Die Digitalisierung wurde in den letzten Jahren auch im Kunst-Bereich verschlafen, doch es gibt Fortschritte, auch wenn diese nicht so schnell vor sich gehen, wie dies in der Tat wünschenswert wäre.

Viele Künstler organisieren ihre Auftritte selbst, betreiben vor allem im World Wide Web ausführliche Recherchen für ihre Kunstprojekte oder stellen ihre Rechnungen mit einer passenden Software hierfür aus. Diese Vorgänge betreffen vor allem kleinere Künstler direkt.

Ein gutes Dokumentenmanagement hilft

Gerade bei Themen wie Organisation, Recherche oder Rechnungen ist es unabdingbar, sich mit einer passenden Software auszustatten, um all diese Aufgaben effektiv und wenig zeitraubend erledigen zu können.

Der Umgang mit einer zuverlässigen Dokumentenmanagement Software ist nicht schwer, doch im Notfall lohnt es sich, erfahrene Fachkräfte mit ins Boot zu holen.

Die fortschreitende Digitalisierung im Kunst-Bereich macht es möglich, immer mehr Innovationen in diesem Gebiet in Anspruch nehmen zu können, was eine wahre Hilfe darstellt.

Und es ist zu hoffen, dass sich in den nächsten Jahren weitere Entwicklungen in diese Richtung ergeben werden, um Künstlern das Management der Dokumente weiter zu vereinfachen.

Auch die Kunstszene ist von der Digitalisierung nicht ausgenommen

Die Weiterentwicklung und Förderung der Digitalisierung wird ein wichtiges Thema für die kommenden Jahre sein. Dies betrifft auch die Kunst-Szene.

Es steht außer Frage, dass in diesem Zusammenhang eine Baustelle besteht, an welcher noch viel zu tun ist. Die Künstler werden von einem Ausbau der Digitalisierung profitieren und ihre Arbeit noch besser gestalten können. Vor allem eine schnellere Internetverbindung wäre in diesem Zusammenhang eine wahre Bereicherung.

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13.12.2022 weltweite Theaterrekorde

GFDK - Kultur und Medien

Das Ausmaß des phänomenalen Erfolgs von „Lord of the Dance“ ist auch noch heute – fast 30 Jahre später – immens und ungebrochen:

Michael Flatley traf ein internationales Millionenpublikum rund um den Globus auf Anhieb mitten ins Herz, erhielt unzählige Auszeichnungen, brach weltweit Theaterrekorde und verhalf der Kunst des traditionellen irischen Tanzes zu Weltruhm und beispielloser weltweiter Anerkennung.

Die einzigartige Kombination aus energiegeladenem Tanz auf höchstem künstlerischem Niveau, verblüffender Luftakrobatik, origineller keltischer Musik, klugem und zugleich unterhaltsamem Storytelling sowie einer subtilen Sinnlichkeit hat das Publikum auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen.

Mit einigen aufsehenerregenden Innovationen und originellen Weiterentwicklungen wird Michael Flatley das Original-Konzept von „Lord of the Dance“ 2024 nicht einfach nur wiederbeleben, sondern vielmehr in die heutige Zeit übersetzen und so gänzlich neue Generationen von Fans verzaubern.

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09.12.2022 Céline Dion verschiebt die fünf Konzerte

GFDK - Kultur und Medien

Céline Dion verschiebt die fünf Konzerte ihrer "COURAGE WORLD TOUR" in Deutschland erneut. Da sich Céline Dion weiterhin von einem gesundheitlichen Problem erholen muss, hat die Sängerin heute bekannt gegeben, dass sie ihre zuletzt für Februar und März 2023 geplanten Konzerttermine in Deutschland um ein weiteres Jahr verlegen wird und die fünf Konzerte in Köln, Berlin, München, Hamburg und Mannheim nun im Frühjahr 2024 stattfinden werden.

Céline Dion hat sich mit einem Video an ihre Fans gewandt – und dabei eine Erkrankung öffentlich gemacht. Sie leide unter dem Stiff-Person-Syndrom.

"Ich habe seit langem gesundheitliche Probleme und es fällt mir nicht leicht, damit umzugehen. Es macht mich sehr traurig, euch sagen zu müssen, dass ich im Februar nicht bereit sein werde, meine Europa-Tournee wieder zu starten", sagt Céline Dion in einem Video.

Céline Dion hatte die ersten 52 Termine der Courage World Tour in Nordamerika bereits absolviert, bevor die Pandemie ausbrach und die Tour ab März 2020 pausieren musste.

Seitdem betreut ein Ärzte-Team die Künstlerin intensiv wegen schwerer und anhaltender Muskelkrämpfe, die sie aktuell an Auftritten hindern. „Es tut mir weh, euch mitteilen zu müssen, dass ich nicht in der Lage sein werde, meine Tournee in Europa im kommenden Februar fortzusetzen", bedauert Céline Dion.

„Ich vermisse es, euch alle zu sehen, auf der Bühne zu stehen und für euch zu performen. Ich gebe immer 100% bei meinen Shows, aber genau das ist mir zur Zeit nicht möglich.

Damit ich wieder für euch da sein kann, habe ich keine andere Wahl, als mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren – und ich habe die Hoffnung, dass ich mich auf dem Weg der Besserung befinde."

Neue Termine:
21.03.2024: Berlin, Mercedes-Benz Arena (verlegt vom 03.03.2023)
02.04.2024: Mannheim, SAP ARENA (verlegt vom 27.02.2023)

Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen deutschen Konzertdaten in 2024.

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08.12.2022 Kinostart: 27. Juli 2023

GFDK- Kultur und Medien - Kino und TV

Es sind Sommerferien! Aber dieses Jahr lässt sich Flo (Nico Marischka) nicht auf eine Trennung von Lassie ein: Anstatt die Ferien auf Gran Canaria mit den Eltern zu verbringen, werden Flo und Lassie von Butler Gerhardt (Justus von Dohnányi) zum Hof von Tante Cosima (Katharina Schüttler) in Südtirol gebracht, die dort mit Jack Russell Pippa und ihren Pflegekindern Kleo (Anna Lucia Gualano) und Henri (Pelle Staacken) lebt.

Gerhardt verbringt währenddessen die Zeit im nicht weit entfernten Grand Hotel Sternberg und unterstützt dort – weil er im Urlaub machen völlig ungeübt ist – die Hotelbesitzerin Bianca Sternberg (Annette Frier).

 
Als Flo, Kleo und Henri von vermissten Hunden im Ort erfahren, nehmen sie sich besorgt vor, Lassie und Pippa nicht aus den Augen zu verlieren. Doch dann wird bei Tante Cosima eingebrochen und Pippa gestohlen! Lassie kommt den Dieben schnell auf die Spur, aber muss sie auf frischer Tat ertappen …

Die berühmteste Collie-Hündin kehrt zurück auf die große Leinwand: LASSIE - EIN NEUES ABENTEUER ist ein mitreißendes Abenteuer für die ganze Familie und natürlich für alle großen und kleinen Hundefans.

Als Lassies bester Freund Flo ist wieder Nico Marischka zu sehen und Justus von Dohnányi ("Die Schule der magischen Tiere") spielt Butler Gerhardt.

Unter der erneuten Regie von Hanno Olderdissen wird Tante Cosima von Katharina Schüttler ("Rico, Oscar und der Diebstahlstein") gespielt und Bianca Sternberg von Annette Frier ("Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer").

Das Drehbuch zu LASSIE - EIN NEUES ABENTEUER schrieb Andreas Kordes („Lucy ist jetzt Gangster“).

LASSIE - EIN NEUES ABENTEUER ist eine Produktion von LCH 2 Film in Koproduktion mit LEONINE Studios, Henning Ferber Filmproduktion und LCH Film. 

Gefördert wurde der Film vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie IDM Film Commission Südtirol, der FFA Filmförderungsanstalt und dem Deutschen Filmförderfond

Mit
Nico Marischka, Katharina Schüttler, Justus von Dohnányi, Annette FrierAnna Lucia Gualano, Pelle Staacken, Dennis Mojen, Maike Jüttendonk,

Regie: Hanno Olderdissen

eine LCH 2 Film Produktion

in Koproduktion mit
LEONINE Studios, Henning Ferber Filmproduktion und LCH Film
 
Gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, Film- und Medienstiftung NRW, IDM Film Commission Südtirol, FFA Filmförderungsanstalt und Deutscher Filmförderfonds

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08.12.2022 Eine One Man Show von Sasha

GFDK - Kultur und Medien

Mit seinem aufregenden und absolut neuartigen Bühnenprogramm „This Is My Time - Die Show“ zog Deutschlands charismatischster Sänger und Entertainer Sasha 2022 das Publikum maßgeblich in seinen Bann.

Gemeinsam mit dem Regisseur Thomas Hermanns ist es ihm mit diesem Herzensprojekt gelungen, eine Produktion zu erschaffen, die es in dieser Form in Deutschland noch nie gegeben hat:

Eine kurzweilige musikalische und humorvolle „One Man Show“, die die Zuschauer begeistern, berühren und über satte zwei Stunden unterhalten konnte. Im Dezember des nächsten Jahres wird die Show weitergehen. 

13.12.2023: Berlin, Tempodrom

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07.12.2022 Die Wahlfranzösin kommt nach Deutschland

GFDK - Kultur und Medien

Sängerin, Liedtexterin, Schauspielerin, Modell, Mutter und Stil-Ikone - Jane Mallory Birkin, die britische Wahlfranzösin, kommt im Frühjahr nach Deutschland. Bei diesen drei Konzerten (Hamburg, München, Berlin) wird sie neben den Liedern ihres aktuellen Albums "Oh! Pardon tu dormais…"

("Oh! Entschuldigung, du hast noch geschlafen…"), das sie als ihr intimstes Abum bezeichnet, auch ihre älteren Klasiker singen. Und wer denkt da nicht sofort an "Je t'aime moi non plus" mit Serge Gainsbourg.

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29.03.2023: Berlin, Friedrichstadt-Palast Berlin

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07.12.2022 Am 16.09.2023 in Berlin

GFDK - Kultur und Medien

Denkt man an die Legenden des deutschen Schlagers, führt absolut kein Weg an ihm vorbei. Sein einzigartiger Stil prägt seit 30 Jahren wie kaum ein anderer die Branche, verpasste ihr seinen unverkennbaren rockigen Anstrich und machte ihn zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Künstler.

Die Bühne ist ganz klar der Ort, wo dieses Ausnahmetalent hingehört und sich am wohlsten fühlt. Das merkt man sofort, wenn man ihn live erlebt.

Wenn seine Energie das Publikum binnen weniger Sekunden mitreißt, wenn seine ehrlichen Texte einen jeden mitten ins Herz treffen und Tausende Menschen aus voller Kehle mitsingen, sich in den Armen liegen, tanzen, die Musik, die Emotionen und das Leben feiern.

16.09.2023: Berlin, Parkbühne Wuhlheide

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06.12.2022 Ausstellung im Senegal

GFDK - Kultur und Medien

Feierliche Eröffnung: Großer Auflauf im IFAN Nationalmuseum - Musée Thédore Monod d’Art africain - in Dakar, Senegal – einem der bedeutendsten Museen Westafrikas.

Der Deutsche Botschafter Sönke Siemon eröffnete vor rund 200 Gästen die Ausstellung „Von Fernen umgeben / Entouré de Lointains“ von Dieter Nuhr. In der von der Brost-Stiftung geförderten Bilderschau werden über 40 Unikate des deutschen Künstlers gezeigt – vorwiegend großformatige Landschaften und ausgewählte Portraits.

Dr. El Hadji Malick Ndiaye, Kurator der Ausstellung und des „Institut fondamental d'Afrique Noire“ (IFAN) sowie künstlerischer Leiter der Biennale in Dakar 2022 , betonte in seiner Eröffnungsrede:

„Dieter Nuhrs Kunst ist tief geprägt von Reisen, Begegnung und Entdeckung. Denn der Künstler ist ein Vermesser der Welt, ein Nomade auf der ewigen Durchreise.

Sein fotografisches Werk ist ein Spiegelbild dieser Mobilität.“ Anschließend sprachen Dieter Nuhr und Professor Chérif Daha Ba, Direktor der Abteilung für Hochschulbildung im Ministerium.

Nuhr erklärte: „Meine Bilder stammen im Wesentlichen aus fernen Welten. Es ist schön, dass sie in meinen Ausstellungen selber in die Ferne reisen. Sie werden mit Bildern aus meiner Heimat, dem Rhein-Ruhr-Gebiet kombiniert.

So vermischen sich nah und fern. Eine Ausstellung meiner Bilder zeigt die Welt im Verschwimmen der Erinnerung. Meine Bilder sind Bestandsaufnahmen einer in unseren Köpfen verlöschenden Wirklichkeit, sie halten fest, was nicht aufzuhalten ist.

Sie stellen dem Nützlichkeitsterror der Welt (und neuerdings auch in der Kunst …) die Subjektivität der individuellen Weltsicht entgegen.“ Er fügt hinzu: „Ich werde hier im Senegal wieder neue Bilder einsammeln, die dann, nach Verarbeitung, selbst wieder auf Reise gehen. So schließt sich der Kreis und öffnet sich wieder …“

Das Ausstellungsprojekt erfolgt in Kooperation mit der Brost-Stiftung, der Association for Art in Public, Dirk Geuer (AAP), dem Institut fondamental d’Afrique noire Cheikh Anta Diop (IFAN Ch. A. Diop) in Dakar sowie der YOU-Stiftung. Schirmherr der Ausstellung ist: Seine Exzellenz der deutsche Botschafter Sönke Siemon.

Unter den Gästen waren Professor Abdoulaye Baila Ndiaye, Direktor des IFAN, Claudia Jerger, YOU Stiftung, Theodor Proffe, stellvertretender Missionsleiter der deutschen Botschaft, Prof. Ibrahima Diagne, Leiter des Instituts für Fremdsprachen, Universität Cheikh Anta Diop, Dakar, Dirk Geuer, Association for Art in Public.

Fremde und Vertrautheit, Ferne und Nähe

Der Künstler Dieter Nuhr beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den Themen Fremde und Vertrautheit, Ferne und Nähe. Die Motive findet er überall auf der Welt.

Dabei spielt das Ruhrgebiet, eine der größten Industrieregionen Europas, wo Nuhr geboren und aufgewachsen ist, eine übergeordnete Rolle. Jetzt reisen Nuhrs Arbeiten vom Ruhrgebiet in die Welt, und demnächst von der Welt zurück ins Ruhrgebiet. Denn: Nuhr beabsichtigt, im Senegal auf Motivsuche zu gehen.

Während Dieter Nuhr in den 1990er-Jahren noch mit Pinsel und Ölfarbe arbeitete und später zur Fotografie wechselte, fügt er heute malerische und fotografische Elemente mit den Mitteln moderner Technik zusammen.

Dabei programmiert er digitale Pinsel, mit denen er in mehreren Schritten und Farbschichten die ursprüngliche Fotografie, die in den meisten Fällen eine Landschafts- oder Architekturaufnahme zeigt, überlagert und teilweise auch überdeckt.

Nuhrs Bilder wachsen so aus malerischen Strukturen heraus und verlieren, obwohl sie zu hundert Prozent aus Fotodaten bestehen, den Charakter einer bloßen Abbildung. Das Fotografierte verliert sich, löst sich in weiten Teilen auf, um dann in einem malerischen Prozess neu konstruiert zu werden.

Damit bringt er das mit zeitlichem und räumlichem Abstand zunehmend Weltentrückte in der Erinnerung zum Ausdruck. Am Ende entstehen malerisch wirkende Kompositionen, die mit klassischer Fotografie nur noch wenig zu tun haben.

Nuhrs Bilder sind Werke, die eher Gemälden ähneln, entstanden mit den handwerklichen Mitteln des 21. Jahrhunderts. Eben das macht sie so faszinierend.

Die Motive findet der Künstler überall auf der Welt. Fast hundert Länder hat er bereits bereist und ihre Landschaften, Bauwerke und Bewohner mit der Linse eingefangen.

In der Ausstellung sind nun teils großformatige Bilder mit Motiven u.a. aus Ländern wie Brasilien, Indien, Peru, Bolivien und Marokko einer Reihe von Aufnahmen aus seinem Heimatland Deutschland gegenübergestellt.

Dabei spielt das Ruhrgebiet, eine der größten Industrieregionen Europas, wo Nuhr geboren und aufgewachsen ist, eine übergeordnete Rolle. Hier findet sich die für diese Region typische Industriearchitektur in seinen Bildkompositionen wieder.

Professor Bodo Hombach, Vorstand der Brost-Stiftung, bilanziert: „Nuhrs Arbeiten verstehen sich als Dokumente eines lebenslangen Unterwegsseins.“ Er fährt fort: „Sie erkunden den größtmöglichen Lebensraum.

Er hat ihn auf Reisen in fast hundert Ländern erfahren. Dabei interessiert ihn die dem Vergessen ausgelieferte Erinnerung. Sie hat Asyl und neue Zukunft in seinen Bildern. Das fotografisch Festgehaltene ist also nicht Erstarrung. Im Gegenteil. Das Eigentliche beginnt nach dem Druck auf den Auslöser.“

Zur Ausstellungsreihe hat die Brost-Stiftung einen umfassenden Katalog mit einem Grußwort von Professor Bodo Hombach herausgegeben. Dem Katalog liegt zudem ein Beitrag von El Hadji Malick Ndiaye über Dieter Nuhrs Kunst bei.

Allgemeine Informationen

Dieter Nuhr – Von Fernen umgeben / Entouré de Lointains
bis 17. Dezember 2022
Musée Thédore Monod d’Art africain

Place Soweto – BP 206 Dakar, Sénégal

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, von 9:00 bis 17:00 Uhr

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06.12.2022 die Doppelsingle „Fieber/Glatteis“

GFDK - Kultur und Medien

Nina Chuba hat einen Lauf: Erst sorgte sie mit der Performance ihres in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Edelmetall ausgezeichneten Nummer-1-Hits „Wildberry Lillet“ gemeinsam mit dem RTO Ehrenfeld beim Neo Magazin Royale für Begeisterung, dann folgte die Nominierung als „Best German Act“ bei den MTV EMAs – und im Frühjahr steht die Veröffentlichung ihres Debütalbums an.

Nach dem Top-10-Hit „Ich hass dich“ mit Chapo 102 droppt die Hamburgerin als weiteren Teaser die Doppelsingle „Fieber/Glatteis“ – und zeigt mit den beiden Songs nochmal eine ganz neue Seite von sich.

„Fieber“ ist - entgegen dem Titel - ein melancholischer Slow Jam über die negativen Seiten des Verliebtseins. Eben noch unter Strom, liegt Nina Chuba jetzt schon mit Schüttelfrost schlaflos im Bett, während an den Wänden die Silhouetten schwarzer Schatten entlangkriechen.

„Wenn das ist, was Liebe macht, weiß ich nicht, ob ich viel vertrag‘ / kann es sein, dass ich Fieber hab?“, singt Nina Chuba auf der Suche nach der richtigen Medizin gegen die mood swings zu bittersüßen Beats.

Im Anschluss begibt Nina Chuba sich beziehungstechnisch aufs „Glatteis“. Ein Song zwischen melancholischer Ballade und treibendem Uptempo-Tune, der sich anfühlt, als würde man mit 200 Sachen über die Autobahn brettern, während unter einem die Fahrbahn gefriert - und trotzdem oder gerade deshalb drückt man das Gaspedal einfach weiter durch.

Denn auch, wen man am besten Reißaus nehmen sollte, braucht es vielleicht noch diesen einen letzten Ausrutscher…

„Glas“, das Debütalbum von Nina Chuba, erscheint am 24. Februar 2023.

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