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Nachrichten aus der großen weiten Welt

19.10.2020 lange gehegte Geheimnisse und Wünsche

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Wenn Chauffeur Guillaume Favre (Grégory Montel) etwas nicht brauchen kann, dann so eine nervige Kundin wie Anne Walberg (Emmanuelle Devos). Guillaume hat schon genug Ärger am Hals - er kämpft nach seiner Scheidung um das Besuchsrecht für seine Tochter Léa, und sein Chef Arsène droht ihm mit dem Rausschmiss.

Dazu ist Anne seine anstrengendste Kundin seit langem: Sie verströmt Eiseskälte, sagt niemals Bitte oder Danke, behandelt ihn von oben herab. Und trotzdem besteht sie gegenüber Arsène darauf, nur von Guillaume gefahren zu werden...

Für Guillaume ist Anne ein Rätsel – und die Jobs, zu denen er sie fährt, sind ebenfalls sehr merkwürdig. Als ehemalige Star-Parfumeurin hält sie sich als Geruchsberaterin über Wasser, nachdem sie zeitweise ihren Geruchssinn verloren hatte und in der Parfum-Branche abgemeldet ist.

Das erfährt Guillaume erst nach und nach, als sich Anne ihm gegenüber doch öffnet. Als Anne einen Rückfall erleidet, wird er zu ihrem Retter – und Anne verändert Guillaumes Leben...

Mit PARFUM DES LEBENS zeigt Regisseur Grégory Magne (L’AIR DE RIEN) ein intensives Spiel der leisen Töne, voller Humor und Situationskomik.

Im Zusammenspiel der beiden so unterschiedlichen Menschen Anne und Guillaume kommen lange gehegte Geheimnisse und Wünsche zum Vorschein, die ihrer beider Leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise verändern werden.

Auf dem Weg dorthin ist ihre Geschichte aber auch voller Witz und warmherzigen Charme, wenn Anne und Guillaume sich und ihre Umwelt immer wieder missverstehen...

Mit Emmanuelle Devos (COCO CHANEL – DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT) und Grégory Montel (CALL MY AGENT!) sind die Hauptrollen mit zwei großartigen Charakterdarstellern besetzt; das Ensemble komplettieren Gustave Kervern (MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE) als Besitzer des Limousinen-Services und Sergi López (DIE AFFÄRE) als Annes Arzt.

Ab 17. Dezember 2020 in den Kinos.

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15.10.2020 ab 3. Dezember 2020 im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Endlich kommt die Verfilmung der höchst erfolgreichen Videospielserie MONSTER HUNTER weltweit in die Kinos. Mit Milla Jovovich und Tony Jaa in den Hauptrollen und unter der Regie von Paul W.S. Anderson wird die Geschichte zweier Helden erzählt, die zwar aus verschiedenen Welten kommen, aber einen gemeinsamen Feind bekämpfen: Monster!

Hinter unserer Welt verbirgt sich noch eine weitere, eine Welt voll gefährlicher und mächtiger Monster, die ihr Territorium mit tödlicher Grausamkeit regieren.

Als ein unerwarteter Sandsturm Captain Artemis (Milla Jovovich) und ihre Einheit (T.I. Harris, Meagan Good, Diego Boneta) in eine neue Welt katapultiert, müssen die Soldaten schockiert feststellen, dass in diesem feindlichen und unbekannten Land gigantische und schreckliche Monster leben, die gegen ihre Feuerkraft immun sind.

In ihrem verzweifelten Kampf ums Überleben trifft die Einheit auf den mysteriösen Hunter (Tony Jaa), dessen einzigartige Fähigkeiten es ihm ermöglichen, den mächtigen Kreaturen immer einen Schritt voraus zu sein.

Als Artemis und Hunter langsam Vertrauen zueinander aufbauen, entdeckt sie, dass er Teil eines Teams ist, das vom Admiral (Ron Perlman) angeführt wird.

Angesichts einer Gefahr, die so groß ist, dass sie ihre Welt zu zerstören droht, schließen sich die tapferen Krieger mit ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zusammen, um Seite an Seite im ultimativen Showdown zu kämpfen.

Der Fantasy-Actionthriller basiert auf dem globalen Videospiel-Serienerfolg MONSTER HUNTER.

Neben Milla Jovovich (RESIDENT EVIL Franchise) standen Tony Jaa (xXx: DIE RÜCKKEHR DES XANDER CAGE), Tip ‘T.I.’ Harris, Meagan Good (Star, Code Black: Ärzte am Limit), Diego Boneta (WENN DU STIRBST, ZIEHT DEIN GANZES LEBEN AN DIR VORBEI, SAGEN SIE), Josh Helman (MAD MAX:

FURY ROAD, X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT) und Ron Perlman (HELLBOY, PHANTASTISCHE TIERWESEN UND WO SIE ZU FINDEN SIND) vor der Kamera.

Das Drehbuch zu MONSTER HUNTER stammt von Paul W.S. Anderson, der auch Regie führte. Produziert wird MOSTER HUNTER von Jeremy Bolt und Paul W.S. Anderson von Impact Pictures, Robert Kulzer sowie Martin Moszkowicz von Constantin Film.

Dennis Berardi, Head of VFX bei dem Film, fungiert ebenfalls als Produzent.  Die Dreharbeiten fanden im Oktober 2018 in Südafrika und Namibia statt.

Die Videospielreihe MONSTER HUNTER entstand unter dem Dach des renommierten japanischen Videospielentwickler CAPCOM. Seit der erste MONSTER HUNTER-Titel 2014 debütierte, hat die Serie eine engagierte Fangemeinde an sich gebunden und ist zu einem Megahit ausgewachsen.

Darsteller: Milla Jovovich, Tony Jaa, Tip ‘T.I.’ Harris, Meagan Good, Diego Boneta, Josh Helman, Jin Au-Yeung, Ron Perlman, Jannik Schümann
Regie & Drehbuch: Paul W.S. Anderson
Produzenten: Jeremy Bolt, Paul W.S. Anderson, Dennis Berardi, Robert Kulzer, Martin Moszkowicz

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15.10.2020 Kunstperformance in Monheim am Rhein

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Leon Löwentraut - Finissage mit spektakulärer Kunstperformance in Monheim am Rhein - Kunst und Architektur in der Transformation. Samstag, 17. Oktober 2020, 19.30 Uhr, in der zukünftigen „Kulturraffinerie K714“ an der Rheinpromenade (Adresse: Rheinparkallee *Zufahrt siehe unten) in Monheim am Rhein.

Auf Einladung von Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, präsentierte der deutsche Maler Leon Löwentraut über drei Wochen in der ehemaligen Shell-Fassabfüllhalle, kuratiert von Dirk Geuer, die Ausstellung „Leon Löwentraut – In Time“.

Die Werkschau endet mit einer furiosen Kunstperformance, die der Idee folgt, gemeinsam mit Leon Löwentraut die Transformation des Kunstwerks, hier einerseits das Wandbild und andererseits die Architektur des Industriedenkmals, erlebbar zu machen.

Dabei wird der Künstler selbst mit einem Bagger das von ihm eigens geschaffene Werk an der Stirnseide der Alten Fassabfüllhalle demontieren. 

Es ist der konsequente Zwischenschritt von der Kunstausstellung zum offiziellen Baubeginn, der voraussichtlich ab November mit dem Abriss des Vordachs der Alten Fassabfüllhalle für die Bürgerschaft erlebbar sein wird.

Martin Witkowski, der zugleich Bauherr des Projekts „Kulturraffinerie K714“ ist, freut sich sehr über die Zusage Löwentrauts für die Kunstausstellung und Performance, der in seinem Schaffen auch durch seine positive und optimistische Lebenseinstellung auffällt, die sich in seinen Werken widerspiegelt.   

Die beiden Kunstwerke selbst – Wandbild und Architektur – gehen an diesem Abend einen gemeinsamen Weg und finden sich trotz ihrer auf den ersten Blick unwiederbringlichen Umwandlung bei der Fertigstellung der Kulturraffinerie K714 in transformierter Form wieder. So erhalten die Bruchstücke des Wandbildes einen besonderen Platz in dem neu errichteten Mehrspartenhaus.

Geschichte verschwindet hier nicht, sondern wird durch eine Kunstperformance in das kollektive Gedächtnis aufgenommen.  Leon Löwentraut betont: „Kunst ist immer auch Erinnerungsarbeit.“

Der Anblick der alten Shell-Fassabfüllhalle hat den erst 22jährigen deutschen Maler Leon Löwentraut dermaßen inspiriert, dass er sich entschied, in diesem historischen Gemäuer die letzte Ausstellung vor den Umbaumaßnahmen zu realisieren.

Die Transformation des Wandbildes, welches ungefähr 8 Tonnen wiegt und knapp 4 Meter hoch ist, wird fachlich begleitet und ist im Rahmen der Finissage für 100 Gäste erlebbar.

Der deutsche Maler Leon Löwentraut hat die Kunstwelt im Sturm erobert. Einzelausstellungen u.a. in New York, London, Berlin, Florenz, St. Petersburg, Düsseldorf, Kopenhagen und Singapur zeugen nicht nur davon, dass sich der 22-jährige Künstler in kürzester Zeit auf dem internationalen Kunstmarkt etabliert hat, sondern sind zugleich Beweis seiner Aktualität in der kontemporären Kunstszene.

 Sein unverwechselbarer, energievoller Stil trifft den Nerv der Zeit. Seine formale Bildsprache bezieht sich auf eine verbindende Repräsentanz des eurozentrisch geprägten, kulturellen Bildgedächtnisses. Expressiv und spannungsreich offenbaren Löwentrauts Arbeiten ihre narrativen Qualitäten und geben Einsicht in seinen Blick auf die Welt.

Stargalerist Dirk Geuer, Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens Geuer & Geuer Art arbeitet weltweit mit vielen bedeutenden Künstlern der Gegenwartskunst direkt zusammen, u.a. mit Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Hermann Nitsch, Heinz Mack, HA Schult.

Seit 2016 ist er der weltweite Exklusivverleger des grafischen Werkes von Julian Schnabel und seit 2017 der Hauptgalerist von Leon Löwentraut. 

Die Sicherheitsvorkehrungen der Monheimer Kulturwerke entsprechen den aktuellen Corona-Richtlinien.

* Zufahrt zur Finissage

Wegen Bau- und Umbauvorbereitungen der Halle ist die Anfahrt und Parken für unsere Gäste so möglich:

Als nächstgelegene Parkgelegenheit empfehlen wir das Parkhaus Am Monberg (Rheinpark, Zufahrt von Norden bis zur Rheinpromenade, vor dem Oxea-Gebäude in Richtung Monberg links abbiegen).

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14.10.2020 DIE JUNGEN UNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

Siegener Unternehmer als stellvertretender Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER wiedergewählt - Lukas Büdenbender: „Bessere Rahmenbedingungen für Unternehmertum!“

Der bundesweite Wirtschaftsverband DIE JUNGEN UNTERNEHMER hat den Siegener Unternehmer Lukas Büdenbender auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin als stellvertretenden Bundesvorsitzenden wiedergewählt.

Lukas Büdenbender ist seit 2013 Mitglied im Verband. Er war bereits zwischen 2015 und 2017 als stellvertretender Bundesvorsitzender tätig.

2018 trat er erstmals im Team von Sarna Röser an. Neben seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln hat Büdenbender seine Ausbildung zum Dachdeckergesellen im eigenen Familienunternehmen absolviert.

Er ist Hauptgesellschafter der Büdenbender Dachtechnik GmbH und Gründer der wirbauen.digital GmbH. Das Familienunternehmen wurde 1948 von seinem Großvater in Siegen gegründet und ist mittlerweile an drei Standorten (Siegen, Köln, Kerpen) deutschlandweit tätig.

Mit wirbauen.digital bringt Büdenbender die analoge Welt des Handwerks mit der dynamischen, digitalen Welt in Einklang. Wirbauen.digital hat das Ziel durch einen digitalen Bauprozess die Scheckheftgepflegte Immobilie zu bauen. Die Gesellschaft gründete Büdenbender mit drei weiteren Mitgliedern des Verbandes.

„Die Coronakrise hat viele Branchen schwer getroffen. Jetzt heißt es wieder Fahrt aufnehmen und den digitalen Aufschwung der Krise zu nutzen“, so Lukas Büdenbender.

In seiner Funktion als stellvertretender Bundesvorsitzender möchte sich der 27-Jährige vor allem für bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und ein freundlicheres Gründerklima einsetzen.

„Viele alt eingesessene Unternehmen aber auch Start-ups straucheln. Deshalb müssen gerade für beide Zielgruppen kluge wirtschaftspolitische Entscheidungen getroffen werden.

Deshalb werden vor allem die aktuellen Megatrends wie Digitalisierung oder demographischer Wandel zu den Schwerpunkten meiner Amtszeit gehören.“

Neben Lukas Büdenbender sind Kai Teute (Equity Seven Unternehmensgruppe) und Christian Laaff (RG Immobilien GmbH) als stellvertretende Bundesvorsitzende wiedergewählt worden.

Constantin Buschmann (BRABUS GmbH) und Stella Pazzi (Moltomedia GmbH & Co. KG) sind erstmals in das Amt der Stellvertretenden gewählt worden.

Hermann Leithold (Agricon GmbH) und Prof. Dr. Adrian Hubel (Büechl Handels- und Beteiligungs-KG) sind zu Mitgliedern des Bundesvorstands ernannt worden.

Die Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER Sarna Röser (Röser FAM GmbH & Co. KG.) ist in ihrem Amt bestätigt worden.

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13.10.2020 eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel:

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Ein temperamentvoller Zusammenprall der Kulturen und ein furioses Schauspielduell: Pünktlich zu Weihnachten bringt Constantin Film am 23. Dezember 2020 mit CONTRA den neuen Film von Sönke Wortmann ins Kino.

Nilam Farooq und Christoph Maria Herbst liefern sich in den Hauptrollen wahre Wortgefechte und laufen dabei zu darstellerischer Hochform auf.

Der Film wurde erst kürzlich auf seiner Festivalpremiere beim 16. ZÜRICH FILM FESTIVAL mit stehenden Ovationen vom Publikum gefeiert.

Das war eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel: Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) droht von seiner Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat.

Als das Video viral geht, gibt Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) seinem alten Weggefährten eine letzte Chance: Wenn es dem rhetorisch begnadeten Professor gelingt, die Erstsemestlerin Naima für einen bundesweiten Debattier-Wettbewerb fitzumachen, wären seine Chancen vor dem Disziplinarausschuss damit wesentlich besser.

Pohl und Naima sind gleichermaßen entsetzt, doch mit der Zeit sammelt die ungleiche Zweckgemeinschaft erste Erfolge – bis Naima erkennt, dass das Multi-Kulti-Märchen offenbar nur einem Zweck dient: den Ruf der Universität zu retten.

Die amüsant-entlarvende Tragikomödie von Erfolgsregisseur Sönke Wortmann basiert auf der französischen Vorlage „Le Brio”, die Drehbuchautor Doron Wisotzky („Schlussmacher”, „What a Man”) für das deutsche Kino adaptierte.

Produzenten sind Christoph Müller und Tom Spieß. Executive Producer ist Martin Moszkowicz. CONTRA ist eine Constantin Film Produktion in Co-Produktion mit Seven Pictures Film.

Gefördert wurde das Projekt von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

Darsteller: Nilam Farooq, Christoph Maria Herbst, Hassan Akkouch, Ernst Stötzner, Meriam Abbas, Mohamed Issa, Stefan Gorski, Lieke Hoppe u.v.a.
Regie: Sönke Wortmann
Drehbuch: Doron Wisotzky (nach “Le Brio” von Victor Saint Macary, Yaël Langmann, Yvan Attal, Noé Debré)
Bildgestaltung: Holly Fink
Produzenten: Christoph Müller, Tom Spieß
Co-Produzent: Stefan Gärtner
Executive Producer: Martin Moszkowicz

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12.10.2020 In der Hauptrolle Sebastian Bezzel

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Wenn es einen Gesetzeshüter gibt, der es in Punkto Popularität in den bayerischen Kinos mit dem Spion im Geheimdienst ihrer Majestät aufnehmen kann, dann ist es Eberhofer. Franz Eberhofer. Und nun steht seine bislang wichtigste Mission an, denn die siebte Kinoverfilmung KAISERSCHMARRDRAMA kommt schon am 12. November 2020 in die Kinos – diesmal bundesweit.

Nicht nur die Bücher von Rita Falk erfreuen sich riesiger Beliebtheit, sondern auch die inzwischen sechs Kinoverfilmungen sind Zuschauermagneten und locken von Jahr zu Jahr mehr Publikum ins Kino. Allein LEBERKÄSJUNKIE erreichte im letzten Jahr 1,2 Mio. Besucher.

Kurzinhalt: Die Idylle des niederbayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) ist in Gefahr. Das liegt weniger daran, dass das dorfbekannte Webcam-Girl ermordet wurde – diesen Fall geht der Franz mit der gewohnten Tiefenentspanntheit an.

Ausgerechnet jetzt sitzt sein aufdringlicher, aber stets hilfreicher Co-Ermittler Rudi (Simon Schwarz) nach einem Unfall im Rollstuhl und gibt natürlich Franz die Schuld dafür.

Als Rudi sich dann auch noch auf dem Hof einnistet und eine Rundumbetreuung von Franz erwartet, ziehen erste dunkle Wolken im Paradies auf. Richtig bedroht wird Eberhofers Ruhe aber durch Dauerfreundin Susi (Lisa Maria Potthoff), die sich mit Franz‘ verhasstem Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) verbündet hat, um neben dem Hof ein Doppelfamilienhaus mit Gemeinschaftssauna zu bauen – was auch Papa Eberhofer gehörig gegen den Strich geht.

Und als wäre das Dorfleben mit einer rebellischen Motorradgang und Marihuana-Fleischpflanzerln nicht schon bunt genug, muss Franz auch noch entdecken, dass seine Freunde Simmerl (Stephan Zinner) und Flötzinger (Daniel Christensen) Stammkunden beim Mordopfer waren.

Für KAISERSCHMARRNDRAMA haben Regisseur Ed Herzog und Erfolgsproduzentin Kerstin Schmidbauer erneut das bewährte Niederkaltenkirchener Ensemble versammelt:

Neben Sebastian Bezzel und Simon Schwarz als Ermittler-Dreamteam spielen u.a. auch wieder Lisa Maria Potthoff als Susi sowie Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Nora Waldstätten, Maria Hofstätter und Michael Ostrowski mit.

KAISERSCHMARRNDRAMA ist eine Constantin Film Produktion in Co-Produktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk und wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern, der Filmförderungsanstalt und des Deutschen Filmförderfonds gefördert.

Neben Regisseur Ed Herzog und Produzentin Kerstin Schmidbauer sind auch wieder die Co-Produzentinnen Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christine Strobl (ARD Degeto) an der Produktion beteiligt. Das Drehbuch schrieben Stefan Betz und Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk.

Darsteller: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Nora Waldstätten, Ferdinand Hofer, Thomas Kügel, Michael Ostrowski, Maria Hofstätter und als Gäste Christine Neubauer und Willy Astor
Executive Producer: Christine Rothe
Co-Produzentinnen: Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto), Christine Strobl (ARD Degeto)
Produzentin: Kerstin Schmidbauer
Drehbuch: Stefan Betz und Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk
Regie: Ed Herzog

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09.10.2020 Verifizierungspflicht für alle Hundeverkäufer

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Hunde gehören in Millionen deutscher Haushalte zur Familie. Doch viele Welpen haben einen schweren Start ins Leben.

Zum Internationalen Welthundetag am 10. Oktober richtet die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN den Fokus auf all die Hunde, die unter grausamen Bedingungen in osteuropäischen Welpenfabriken produziert  und dann in Deutschland über Online-Plattformen verkauft werden.

Gemeinsam mit VIER PFOTEN fordert Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. die Bundesregierung dazu auf, aktiv gegen den illegalen Welpenhandel vorzugehen, um Verbraucher*innen zu schützen und Tierleid zu verhindern.  

„Der illegale Welpenhandel findet größtenteils im Internet auf Kleinanzeigen-Portalen statt. Kriminelle Verkäuferinnen und Verkäufer können hier vollkommen anonym traumatisierte, oft schwerkranke und viel zu junge Welpen verkaufen.

Viele der hilflosen Hundebabys sterben bei ihren neuen Familien oder leiden ihr Leben lang unter den schlimmen Erfahrungen, die sie in den ersten Lebenswochen machen mussten. Die Bundesregierung muss daher dringend handeln und die Tiere schützen.

Mit der Einführung einer Verifizierungspflicht für alle Tierverkäuferinnen und Tierverkäufer auf Online-Plattformen und einer Rückverfolgbarkeit aller annoncierten Tiere könnte der illegale Welpenhandel aufgehalten werden“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN.  

„Der illegale Welpenhandel verursacht nicht nur immenses Tierleid, sondern sorgt auch für viel Stress bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wer über ein Kleinanzeigen-Portal einen Hund kauft, kann sich nicht sicher sein, dass das Tier aus liebevoller Privathaltung oder seriöser Hobbyzucht stammt.

Deshalb muss der Online-Handel mit Tieren sicherer werden. Gesetzlich muss kriminellen Händlerinnen und Händlern die geschäftliche Grundlage entzogen werden.

Das dient dem Tierwohl und dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Bundesgeschäftsführer Georg Abel von der VERBRAUCHER INITIATIVE. 

Öffentlichkeit erwartet Gesetze für den Online-Handel mit Tieren 

Auch die große Mehrheit der Bundesbürger*innen erwartet von der Politik den Internethandel mit Tieren sicher zu machen. In einer von VIER PFOTEN veröffentlichten Umfrage erklärten 86 Prozent der Befragten, dass es Gesetze für den Verkauf von Tieren auf Online-Plattformen geben muss.

Außerdem würden sich 91 Prozent als Halter*innen in einer Heimtierdatenbank eintragen lassen. 

Mehr dazu erfahren Sie in der repräsentativen Umfrage, die VIER PFOTEN im August 2020 durchgeführt hat.
Zum illegalem Welpenhandel:
Der illegale Welpenhandel ist ein skrupelloses Geschäft. Unter katastrophalen Bedingungen werden Hunde in Osteuropa massenweise produziert und auf Online-Plattformen zum Verkauf angeboten.

Viele der Anzeigen auf Kleinanzeigen-Portalen wie Quoka.de oder eBay-Kleinanzeigen sehen auf den ersten Blick seriös aus. Fotos von niedlichen Welpen aus vermeintlicher Hobbyzucht und angeblich liebevollen Privatanbieter*innen verschleiern die wahre Herkunft der Hunde.

Die ahnungslosen Käufer*innen werden getäuscht und zahlen häufig mehrere Hundert Euro für einen Welpen. Ein auffällig niedriger Preis ist nach wie vor ein Warnsignal, doch die kriminellen Hundehändler*innen haben dazu gelernt und bieten Trendrassen wie etwa Labrador Retriever, Chihuahuas oder Französische Bulldoggen manchmal auf dem gleichen Preisniveau an, wie verantwortungsbewusste Züchter*innen.

Um die Kosten möglichst niedrig und den Profit hochzuhalten, werden die Welpen unter grausamen Bedingungen vermehrt, erfahren keine medizinische Versorgung, lebenswichtige Impfungen oder geeignetes Futter. 

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01.10.2020 THE MORTUARY im Kino

GFDK - Filme, Kino und TV

Wer in Raven’s End stirbt, landet auf dem Tisch von Leichenbestatter Montgomery Dark (Clancy Brown). Niemand kennt die Toten und ihre Geheimnisse besser als er. Von der Grabrede über die letzte Salbung bis hin zur Verbrennung im hauseigenen Krematorium:

Die Verstorbenen sind bei ihm in besten Händen. Als sich die furchtlose Sam (Caitlin Fisher) bei ihm um eine Stelle bewirbt, ist er beeindruckt von ihrer Faszination für das Morbide.

Doch je tiefer er die junge Frau in die dunklen Katakomben seines Anwesens führt, desto klarer wird ihr, dass man die Toten besser ruhen lässt.

Mit dem smarten Gruselhorror THE MORTUARY – JEDER TOD HAT EINE GESCHICHTE lädt Ryan Spindell zum schaurigen Geisterbahn-Spukfest ein und bereitet mit viel Sinn für schwarzen Humor und liebevoll handgemachten Gore-Effekten wohlige Gänsehaut.

In der Rolle des exzentrischen Leichenbestatters sorgt Clancy Brown („Die Verurteilten“) für kalte Schauer. Neben Caitlin Fisher („Teen Wolf“) ist Teenieschwarm Jacob Elordi aus den Netflix-Hits „The Kissing Booth“ und „The Kissing Booth 2“ mit von der Partie, der – im wahrsten Sinne des Wortes – vollsten Körpereinsatz zeigt.

Ab 22. Oktober 2020 im Kino

Im Verleih von capelight pictures

Im Vertrieb von Central Film

Ein Film von Ryan Spindell

mit Clancy Brown, Caitlin Fisher, Jacob Elordi, u. v. m.

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29.09.2020 Legalisierung von Online-Glücksspiel

GFDK - Kultur und Medien - Spiele Ideen

Der Umbruch im deutschen Online-Glücksspiel steht bevor. Das bislang in den meisten Bundesländern verbotene Zocken im Internet-Casino ist ab dem kommenden Sommer mit dem Inkrafttreten des neuen Länderglücksspielstaatsvertrags legal. Doch was passiert bis dahin?

Online-Spieler können aufatmen. Zwar wird das Glücksspiel via Handy, Tablet oder PC tatsächlich erst am 1. Juli 2021 offiziell erlaubt, sofern mindestens 13 Länderparlamente ihre Zustimmung geben, aber die Bundesländer haben sich für die Zeit bis dahin auf eine Duldung geeinigt. Damit folgen sie dem Beispiel aus Schleswig-Holstein.

Das Bundesland im hohen Norden war bislang die einzige Region, die vor ihrem Beitritt zum alten Länderstaatsvertrags Konzessionen an Online-Casinos erteilt hatte. Spielen durften dort allerdings nur Schleswig-Holsteiner.

Nach dem Auslaufen der Konzessionen Anfang 2019, als die Verhandlungen über den neuen Glücksspielstaatsvertrag noch im vollen Gange waren, hatte die Regierung in Kiel diese verlängert, so dass die Spieler sich nicht plötzlich im rechtsfreien Raum befanden und dem Säckel die Steuereinnahmen erhalten blieben.

Die Glücksspielbranche mit ihren diversen Zweigen ist in Deutschland ein Riesengeschäft. Die staatlichen Lottogesellschaften, Sportwettenanbieter und Casinoanbieter bringen es zusammen auf rund 13,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr.

Doch nur 80 Prozent dieser Umsätze werden bislang auf dem geregelten, staatlich erlaubten Markt erzielt. Die Gesetzesnovelle soll den boomenden Schwarzmarkt unterbinden. Einen Überblick der aktuell Online Spielbanken für deutsche Spieler können auf www.spielbankendeutschland.com durchgeblättert werden.

Erlaubt sind derzeit in der Bundesrepublik die staatlichen Lotto- und Totogesellschaften, konzessionierte Automaten in Spielhallen und staatlich konzessionierte Sportwetten.

Online-Poker, Online-Slots, aber auch diverse Online-Sportwetten befinden sich bislang im illegalen Bereich, obwohl nur in den wenigsten Fällen rechtliche Konsequenzen entstanden sind. Die Popularität dieser Spielformen hat zu einer jahrelangen Debatte der Gesetzgeber geführt.

Zum einen sind den Staatskassen enorme Steuereinnahmen entgangen, weil die in jedem Fall im Konzessionsland abgeführt werden, zum anderen waren die Zocker in keiner Weise geschützt.

Zwar gibt es seit etlichen Jahren in der EU konzessionierte Online-Glücksspielanbieter, die sich an strikte Auflagen und Kontrollen halten müssen, aber auf dem schwarzen Markt tummeln sich auch etliche unseriöse Anbieter.

Die mit dem Besuch der häufig in der Karibik zugelassenen Seiten verbundenen Risiken wie die Nichtauszahlung von Gewinnen, aber auch Datenmissbrauch soll mit der Legalisierung von Online-Glücksspiel in Deutschland wegfallen.

Den heiß umstrittenen Knackpunkten Jugendschutz und Suchtgefährdung wurde dabei besonderes Augenmerk geschenkt. Konten dürfen nur nach strikten Kontrollen des Geburtsdatums eröffnet werden.

Zudem sollen Höchstsummen von maximal 1000 Euro im Monat festgelegt werden, die als Gesamtsumme für sämtliche Formen des Online-Spiels gelten.

Zocker, die sich durch ihr Spielverhalten auffällig machen, werden in eine gesamtdeutsche Datei aufgenommen und gegebenenfalls für sämtliche Anbieter gesperrt. Kunden können sich zudem freiwillig in die Sperrkartei aufnehmen lassen.

Um sicherzustellen, dass diese Bedingungen auch tatsächlich erfüllt werden, soll eine eigene Aufsichtsbehörde geschaffen werden, die nach dem Inkrafttreten des neuen Glücksspielrechts die Online-Anbieter überwacht.

Zudem dürfen die entsprechenden Lizenzen nur an Anbieter aus Deutschland vergeben werden, sodass die Überwachung gewährleistet werden kann und die Steuereinnahmen auch tatsächlich im Land bleiben. Der Besuch von Seiten aus dem Ausland bleibt illegal.

Für diese Regelungen gibt es bereits Vorbilder aus dem benachbarten Ausland. Die Schweiz hat im Jahr 2019 ihr Glücksspielgesetz reformiert und Online-Casinos legalisiert.

Seiten aus dem Ausland dürfen allerdings nicht besucht werden und sind größtenteils von der Schweiz aus blockiert. Konzessionsanträge werden streng untersucht. Die Genehmigungen für Online-Casinos sind in der Schweiz bislang überwiegend an Betreiber der seit langem erlaubten traditionellen landbasierten Casinos erteilt worden.

Eine derartige Lösung schwebt auch den deutschen Gesetzgebern vor, wenn es um die klassischen Casino-Spiele geht. Online-Poker und Online-Roulette sollen künftig von den Betreibern der auf sämtliche Bundesländer verteilten staatlichen Spielbanken angeboten werden. Für Sportwetten und Automaten ist das keine Grundbedingung.

In Österreich wird das seit längerem so gehandhabt. Die legalen Online-Casinos befinden sich sämtlich in den Händen einer Tochtergesellschaft der halbstaatlichen Casino Austria AG.

Drei Viertel aller Deutschen vergnügen sich zumindest gelegentlich mit einer Form von Glücksspiel. Dabei steht das Lotto „6 aus 49“ mit 54,3 Prozent an erster Stelle, aber auch Sportwetten, Poker und andere Spiele sind populär.

Die Gesetzgeber wollen die Duldungsphase der Online-Glücksspiele unter anderem dazu nutzen, das Gebaren der Online-Anbieter, die unter anderem auf tag24.de zu finden sind, zu studieren.

Wer sich nicht an die im künftigen Glücksspielstaatsvertrag festgelegten Regeln hält, muss damit rechnen, bei der Lizenzvergabe ab Juli 2021 nicht berücksichtigt zu werden.

Das neue Gesetz soll bei der nächsten Konferenz der Regierungschefs der Länder im März 2021 offiziell beschlossen werden. Welche Online-Anbieter dann ab dem Sommer die begehrten Konzessionen erhalten werden, bleibt den einzelnen Ländern überlassen.

Schleswig-Holstein, das als einziges Bundesland Erfahrung damit hat, hat zwölf Lizenzen erteilt. Die Online-Casinos lassen dafür auch in Kiel die Klassen klingeln. Die dortige Regierung geht von Steuereinnahmen zwischen 40 und 60 Millionen Euro im Jahr aus. Für die anderen Bundesländer könnte das demnächst ähnlich aussehen.

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29.09.2020 DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW im Politik-Talk mit Landtagsabgeordneten - Landesvorsitzende Eva-Maria Blank: „Damit der Strukturwandel in NRW gelingt, dürfen unternehmerische Investitionen nicht ausgebremst werden.“

Auch in Zeiten von Corona machten DIE JUNGEN UNTERNEHMER in NRW keine Ausnahme und luden zum jährlichen Politik-Talk ein.

Unter dem Motto „NRW der Zukunft“ diskutierte die Landesvorsitzende Eva-Maria Blank auf Gut Gnadental in Neuss mit den Landtagsmitgliedern Matti Bolte-Richter (Grüne), Ralph Bombis (FDP), Jochen Klenner (CDU) und Sven Wolf (SPD).

Einen Schwerpunkt der Diskussion bildete die Frage, mit welcher Wirtschaftspolitik die ökonomischen Corona-Folgen am besten zu bewerkstelligen sind. Blank machte deutlich:

„Damit Deutschland und NRW aus der Rezession kommen, reichen schnell verpuffende Konjunkturprogramme nicht aus. Damit die Unternehmen den Strukturwandel erfolgreich gestalten und Arbeitskräfte am Standort halten können, braucht es ein politisches Umfeld, das  Investitionen ermöglicht und nicht bremst.

Gefragt sind ein schnelleres Planungsrecht, Fortschritte beim Bürokratieabbau und eine flächendeckende digitale Infrastruktur.“

Die Oppositionsvertreter Wolf und Bolte-Richter plädierten für eine Ausweitung staatlicher Ausgaben und Investitionen, worauf Klenner und Bombis als Vertreter der Regierungsparteien auf die Risiken einer steigenden Staatsverschuldung hinwiesen.

Zudem wiedersprachen Wolf und Bombis einander hinsichtlich möglicher Gefahren, die die verlängerte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht mit sich bringt. Während für Wolf die Angst vor künstlich am Leben gehaltenen Pleite-Unternehmen unbegründet ist, warnte Bombis diesbezüglich vor abnehmendem Vertrauen zwischen Unternehmen, was die Begleichung von Rechnungen angeht.

Auch das durch die Corona-Krise befeuerte Thema Homeoffice stand auf der Agenda. Der SPD-Abgeordnete Wolf sympathisierte mit einem branchenspezifischen Rechtsanspruch auf Homeoffice, Bombis und Klenner sprachen sich hingegen für flexible, innerbetriebliche Vereinbarungen aus.

In der anschließenden Publikumsrunde wiesen Unternehmer auf den dringenden Bedarf hin, das Arbeitszeitrecht an die digitale Welt anzupassen, um auf die gestiegenen Flexibilitätsanforderungen sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern eingehen zu können.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.

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