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Nachrichten aus der großen weiten Welt

28.07.2021 am 29. Juli wird er 75 Jahre alt

GFDK - Kultur und Medien

 „Lernen macht glücklicher als Können. Das Lernen bringt dich weiter, das Können nicht“, so lautet ein Credo des Cellisten David Geringas, der aufgrund seines spielerischen Könnens und seiner Repertoirekenntnis als einer der Meister unter den Cellisten dieser Welt gilt.

Das Usedomer Musikfestival würdigt vom 19. September bis 9. Oktober den aus Litauen stammenden Musiker. Am Donnerstag, den 29. Juli wird er 75 Jahre alt.

„Zu sagen, dass David Geringas einer der besten Cellisten der Welt sei, ist stark untertrieben. Denn seine Begabung wird damit nicht ausgeschöpft“, so Dr. Jan Brachmann, der Dramaturg des Usedomer Musikfestivals.

„Er ist zugleich einer der erfolgreichsten Pädagogen Europas, der fast alle deutschen Spitzenorchester mit Solocellisten aus seinen Klassen an den Musikhochschulen in Lübeck und Berlin versorgt hat.“

Seit dem Jahr 2000 ist David Geringas dem Usedomer Musikfestival verbunden, seit 2006 gibt er regelmäßig Meisterkurse auf Schloss Stolpe, in dem vom Usedomer Musikfestival, dem Tonkünstlerverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Norddeutschen Rundfunk initiierten Ostsee-Musikforum.

Während des 28. Usedomer Musikfestivals wird er als Artist in Residence sieben Konzerte u.a. mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in einem großen Peenemünder Konzert mit Richard Strauss' „Don Quixot“ zum Abschluss des 28. Usedomer Musikfestivals am 9. Oktober geben, ein Werk, das den Cellisten seit seinem Studium bei Mstislaw Rostropowitsch begleitete.

Zur Eröffnung am 19. September konzertiert er u. a. mit dem Kammerorchester Klaipeda im Kaiserbädersaal in Seebad Heringsdorf.

Besucher können David Geringas in weiteren Konzerten erleben, u. a. mit „Pop im Dom“ in der Ev. Kirche Wolgast und dem New Ideas Chamber Orchestra aus Litauen, Freunden und Wegbegleitern auf Schloss Stolpe und im Dom Kultury in Swinemünde.

Das Glück des Lernens

David Geringas wurde am 29. Juli 1946 in Vilnius, der Hauptstadt der damaligen sozialistischen Sowjetrepublik Litauen in eine jüdische Familie geboren. Im September 1963 kam er zum prägenden Lehrer seines Lebens: zu Mstislaw Rostropowitsch nach Moskau.

1970 gewann David Geringas die Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Schon drei Jahre zuvor hatte er die Pianistin Tatjana Schatz geheiratet und mit ihr seitdem im Duo konzertiert.

Beide waren eng involviert in das Engagement von Rostropowitsch für den Dissidenten Alexander Solschenizyn. Nachdem Rostropowitsch 1974 infolge der sowjetischen Schikane gegen ihn das Land verlassen hatte, emigrierte 1975 auch das Ehepaar Geringas mit seinem kleinen Sohn gen Westen.

Ein Jahr später wurde David Geringas Erster Solocellist des damaligen NDR-Sinfonieorchesters (heute: NDR Elbphilharmonie Orchester) in Hamburg und zugleich der jüngste Hochschulprofessor Deutschlands.

Eine Reihe der bedeutendsten Komponisten hat mit David Geringas zusammengearbeitet: Dmitri Schostakowitsch in Moskau, György Ligeti in Hamburg, Henri Dutilleux in Paris, Ernst Krenek bei den Salzburger Festspielen, Krzysztof Penderecki in Jerusalem.

Rodion Schtschedrin machte mit ihm CD-Aufnahmen, Sofia Gubaidulina schrieb ihr zweites Cellokonzert für ihn.

Der Einsatz des Ehepaars Geringas für das Werk von Alfred Schnittke wurde vom Land Schleswig-Holstein mit dem „Kultur heute”-Preis ausgezeichnet, was David Geringas in die Lage versetzte, fünf neue Werke bei Komponisten im wieder unabhängig gewordenen Litauen in Auftrag zu geben.

Die sieben Konzerte, die er in diesem Jahr beim Usedomer Musikfestival gibt, stehen nicht nur für seine Vielseitigkeit, sondern auch für seine Haltung als Mensch und Musiker:

„Man muss neugierig, wissensdurstig und ehrgeizig bleiben, um immer Neues zu entdecken“, sagt er. „Lernen macht süchtig, und das ist eine gesunde Sucht:

Du willst, wenn du etwas entdeckst, weitergehen und mehr herausfinden. So erging es mir schon als Kind, so geht es mir jetzt, mit Mitte siebzig, immer noch. Ich habe das große Glück des Hineingezogen-Werdens in einen Lernprozess nie verloren.”

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27.07.2021 be a mover Art Night auf der Sylt Art Fair

GFDK - Kultur und Medien

„be a mover Art Night“ auf der Sylt Art Fair am Samstag, dem 07. August 2021 - Die „be a mover“-Community setzt sich in diesem Jahr erneut für talentierte Künstlerinnen und Künstler ein.

Die „be a mover“-Community trotzt auch 2021 der Covid-19-Pandemie, indem sie von der Krise betroffenen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern die Gelegenheit bietet, ihre Werke im Rahmen der Kunstaustellung „Sylt Art Fair“ in einem internationalen Top-Umfeld auszustellen und gewinnbringend zu verkaufen.

Die drei Talente Luis Welz, Jeanette Bak und Falk Helmbold werden mit den etablierten Fotografen Joachim Baldauf und Holger Jacobs (Ex-Assistent von Peter Lindbergh) sowie der Malerin Anne Kutzner im Rahmen einer Vernissage ein weiteres Kapitel der Sylt Art Fair einläuten.

Eine große Chance, denn äußerst selten bekommen aufstrebende Künstlerinnen und Künstler in solch einem frühen Stadium ihrer Karriere die Möglichkeit, mit Gerhard Richter, Jeff Koons,David LaChapelle und vielen weiteren internationalen Größen gezeigt zu werden. 

Bereits 2020 machte Galerist und Ausstellungsmacher Dirk Geuer gemeinsam mit Künstler Leon Löwentraut die erste Aktion auf Sylt zur Unterstützung der Kunstwelt in Krisenzeiten möglich.

Die beiden sind nicht nur Teil des „be a mover“-Netzwerks, sondern leben auch die Werte, für die das junge Netzwerk steht, indem sie aktiv versuchen, Positives in der Welt zu bewegen.

Die "Be a mover Art Night" am Samstag, dem 7. August, baut auf diesem Grundsatz auf und hebt die damaligen Aktionen auf die nächste Stufe

Bei der Panel-Diskussion – Beginn um 18:30 Uhr - tauschen sich unter der Leitung von Jörg Howe (Generalbevollmächtigter für Außenbeziehungen und Kommunikation der Daimler AG) der Galerist und Ausstellungsmacher Dirk Geuer (Geuer & Geuer Art GmbH) 

Der Maler Leon Löwentraut (der selbst ausstellt und mit seiner Kunst auf wichtige Zukunftsthemen aufmerksam macht), der Tänzer, Choreograph und Leiter der Gauthier Dance Company am Theaterhaus Stuttgart Eric Gauthier (aktuelles Projekt „THE DYING SWANS PROJECT“)

Die Fotografen Joachim Baldauf und Holger Jacobs, Künstlerin Anne Kutzner und die von „be a mover“ geförderten Künstler Luis Filippo Welz, Jeanette Bak und Falk Helmbold über die Disziplin „Fotografie“ und ihre Rolle für den gesellschaftlichen Wandel, das allgemeine Kunstgeschehen sowie Entwicklungen am Kunstmarkt aus.

Weitere Gäste sind u.a.: die Schauspielerin Claudia Eisinger, der Musiker Mark Pinhasov (SixFeetPalace Soundinstallation), der Musiker und DJ Max Rosenberg, die Fechtolympiasiegerin Britta Heidemann sowie die Models Barbara Meier und Sandra Treydte.

Um 17:45 Uhr nehmen im Rahmen der Veranstaltung die Schauspielerin Claudia Eisinger und ihr Partner Mark Pinhasov als SixFeetPalace das Publikum durch das intuitive Verflechten hypnotischer Texte und musikalischer Frequenzen mit auf eine gedankliche Reise über das Meer.

Ab 20:15 Uhr erfreut Newcomer Max Rosenberg, der Sohn von Marianne Rosenberg, beim gemeinsamen Get-Together die Gäste mit einem seiner ersten öffentlichen DJ-Sets. 

Vorab findet für die geförderten Künstler*innen ein Workshop von Joachim Baldauf statt. Hierbei gibt er einen Einblick in seine langjährigen Berufserfahrungen und vermittelt den Künstlern wichtige Ratschläge für ihren weiteren Werdegang. 

Zudem interviewt Jörg Howe für das Videotalkformat „be a mover talk“ den Galeristen Dirk Geuer live vor Ort.

Die "Be a mover Art Night" setzt mit der Kunstaktion ein positives Zeichen zur Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern in schweren Zeiten und beweist, dass durch Solidarität und Zusammenhalt Herausforderungen gemeistert und Krisen überstanden werden können. 

Hintergrund: „Be a mover“ ist eine von Daimler initiierte, weltweite Bewegung, bei der sich Kreative und engagierte Menschen mit eigenen Initiativen, Aktionen, Kunstwerken uvm. vernetzen, um für nachhaltige Entwicklungen in verschiedensten Bereichen zu sorgen. 

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20.07.2021 Reichtum? Nein, danke

GFDK - Kultur und Medien

Nur noch etwa 50 Prozent der Bundesbürger halten es für erstrebenswert, reich zu sein – 2 Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 70 Prozent.

Ein internationaler Vergleich zeigt auf, dass den Deutschen Reichtum verhältnismäßig unwichtig ist. Weitere spannende Informationen rund um das Thema veranschaulicht Block-Builders.de in einer neuen Infografik.

Fragt man die Bevölkerung nicht nur danach wie wichtig Reichtum ist, sondern danach, wie wichtig es jedem einzelnen ist, höchstpersönlich reich zu sein, dann ist der Anteil noch deutlich geringer.

26 Prozent der Männer in Deutschland ist dies wichtig, bei den Frauen sind es lediglich 18 Prozent. Deutlich anders sieht es beispielsweise in Italien aus.

Dort geben 40 Prozent der Männer an, dass ihnen Reichtum wichtig ist (Frauen: 34 Prozent). Auch in den USA, Schweden, Spanien und Frankreich hat das Geld bei den Bürgern einen höheren Stellenwert als in der Bundesrepublik.

Im Umkehrschluss attestieren die Deutschen vermögenden Mitbürgern besonders häufig negative Charaktereigenschaften. 49 Prozent halten Reiche für gierig.

Indes zeigt die Infografik, dass den Bürgern nicht zuletzt seit Ausbruch der Pandemie Reichtum weniger wichtig ist – sondern auch, dass sie der Überzeugung sind, dass der Weg dorthin immer steiniger ist.

Knapp jeder zweite Deutsche denkt, dass die Corona-Krise die Chancen geschmälert hat, ein Vermögen aufzubauen.

Im Jahr 2019 hatten noch 14 Prozent die Vorstellung, dass sie eine „sehr hohe“ oder „eher hohe Chance“ haben, ein Vermögen von einer Million Euro oder mehr aufzubauen – in diesem Jahr sind es nunmehr 8 Prozent.

Auch Auswertungen von Google-Daten bestätigen den aufgezeigten

Trend. Das relative Suchvolumen für das Begriffspaar „reich werden“ rangiert bei einem 5-Jahres-Rückblick gegenwärtig auf dem Score von 19, wobei ein Wert von 100 für die größtmögliche Nachfrage steht.

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19.07.2021 Oberhausener Kultursommer 2021

GFDK - Kultur und Medien

„Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.“ (aus „Wallensteins Lager“ von Friedrich Schiller)

Musik, Theater, Literatur, Kabarett und vieles mehr: Beim Oberhausener Kultursommer 2021 präsentieren zahlreiche lokale Künstler aus der Region unter dem Titel „Freistil“ 10 Wochen lang ein abwechslungsreiches Kulturprogramm live vor Publikum.

Ein  Highlight des Festivals: Die Theater-Komödie „Schillers sämtliche Werke – leicht gekürzt“  im historischen Ambiente der mittelalterlichen Burg Vondern an der Arminstraße 65. Urkomisch, respektlos, in einem Wahnsinnstempo und mit zahlreichen Rollenwechseln parodieren sich vier Männer in gut zwei Stunden durch (fast) alle Schiller-Dramen.

„Unser Top-Ensemble stellt das Theater mit dem Weltbürger, Atheisten, Freiheitskämpfer und Revolutionär Schiller noch einmal komplett auf den Kopf“, erklärt Uwe Muth, leidenschaftlicher Oberhausener Theatermacher und verantwortlich für die Produktion.

Er ergänzt: „Die Premiere kam beim Publikum super gut an. Noch gibt es Tickets für weitere Vorstellungen.“

Verfasst wurde die mitreißende Mixtur aus Boulevard-Komödie, absurdem Theater, Kabarett, Satire und Comedy von Michael Ehnert, der bereits mit dem Prix Pantheon, dem Deutschen Kabarettpreis und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde.

Kritiker und Zuschauer waren nach der Uraufführung 2009 in Hamburg total begeistert – im folgenden Jahr erschien sogar ein Mitschnitt auf DVD. Regie führt der 1956 in Polen geborene Theatermann und Theaterpädagoge Michal Nocon.

Wenn die vier großartigen Schauspieler Sebastian FaustSascha von ZambellyAydin Isik und Nito Torres in mehr als 30 verschiedenen Rollen mit einem wilden Parforceritt durch Werk und Leben von Friedrich Schiller galoppieren, bleibt auch in Oberhausen kein Auge trocken. Ein Muss für alle Theater-, Kabarett- und Comedyfans!

„Schiller – leicht gekürzt“

Burg Vondern

Arminstraße 65

46117 Oberhausen

Weitere Vorstellungen:

Montag, 12. Juli

Dienstag, 13. Juli

Mittwoch, 14. Juli

Donnerstag, 15. Juli

Vorstellungsbeginn:

19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Eintritt: 15 Euro

Wichtig:

Es gelten die Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Aktuell gilt auch am Platz eine Maskenpflicht.

Hintergundinfos:

Um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten sowie der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen, hat die Kulturstiftung des Bundes im Frühjahr 2021 kurzfristig das antragsoffene Förderprogramm Kultursommer 2021 ausgelobt.

Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30,5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit.

Die Stadt Oberhausen hat sich mit ihrem Veranstaltungskonzept „Freistil“ um eine Förderung beworben und eine Zusage erhalten. Das Konzept sieht ausdrücklich noch offene Veranstaltungszeiten vor.

Künstlerinnen und Künstler, die im Rahmen von „Freistil“ auftreten möchten, können sich daher per E-Mail an kulturbuero@oberhausen.de formlos bewerben. Federführend bei „Freistil“ sind das Kulturbüro der Stadt Oberhausen und das Kulturdezernat.

Der Kultursommer 2021 soll zu einer kulturellen Wiederbelebung der Städte beitragen und bundesweit mehr als 100 kreisfreie Städte und Landkreise bei der Gestaltung eines neu entwickelten, vielfältigen Kulturprogramms unterstützen.

Die Förderung kommt insbesondere freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, den Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der ansässigen Kultur- und Veranstaltungsbranche zugute.

„Freistil – Oberhausener Kultursommer 2021“ wird im Programm Kultursommer 2021 durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert.

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16.07.2021 Carmen für Einsteiger

GFDk - Kultur und Medien

„Die Liebe ist ein rebellischer Vogel...“ (aus der Carmen-Arie „La Habanera“) Eine Stimme, ein Piano, eine Oper: Am Dienstag, dem 20. Juli 2021, präsentieren Sopranistin Franziska Dannheim und Pianistin Jeong-Min Kim ab 19.30 Uhr ihre amüsant-lehrreiche Version von Georges Bizets berühmter „Carmen“ im historischen Ambiente der mittelalterlichen Burg Vondern an der Arminstraße 65.

Frisch entstaubt kommt die meistgespielte Oper der Welt daher: Ob eingefleischte Klassikfans oder Opern-Muffel aus Überzeugung – die beiden Musikerinnen schaffen es auf Anhieb, ihr Publikum mit Witz, Charme und musikalischer Virtuosität zu entzücken.

Das dramatische Werk um unerfüllte Liebe und unstillbare Leidenschaft erstrahlt so in ganz neuem Glanz.

Charismatisch und äußerst wandlungsfähig singt und spielt sich Franziska Dannheim als kenntnisreiche Opernführerin durch Bizets tödlich endendes Eifersuchtsdrama.

Dabei überzeugt sie in ihrer Rolle als heißblütige Carmen ebenso wie beim Torero-Marsch des Escamillo oder der berührenden Blumenarie von Don José. Und wenn sie schließlich ihre Zuhörer zum Mitsingen einlädt, hat sie deren Herzen längst im Sturm erobert.

Der mitreißende Opernabend zählt zu den Höhepunkten des Oberhausener Kultursommers 2021. Unter dem Titel „Freistil“ performen zahlreiche lokale Künstler aus der Region 10 Wochen lang live vor Publikum.

Uwe Muth, einer der Organisatoren des Festivals, zieht eine durchweg positive Zwischenbilanz:

„Wir spüren, wie sich die Menschen nach anderthalb Jahren Lockdown in der Kulturbranche freuen, endlich wieder Live-Events genießen zu können. Musik, Theater, Literatur oder Kabarett sind Nahrung für die Seele. Ich lade alle ein, in diesem Sommer zu uns nach Oberhausen zu kommen – es lohnt sich.“

Für „Carmen“ sind noch Tickets erhältlich.

Also: Auf in den Kampf, Torero!

„Carmen“

Burg Vondern

Arminstraße 65

46117 Oberhausen

Dienstag, 20. Juli 2021

Beginn: 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Eintritt: 12 Euro

Wichtig:

Es gelten die Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Aktuell gilt auch am Platz eine Maskenpflicht.

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16.07.2021 höherer Umsatz im Wohnungsbau

GFDK - Kultur und Medien

Im vergangenen Jahr lag der Umsatz beim Wohnungsbau in Deutschland bei 51 Milliarden Euro, 2010 waren es noch 26,3 Milliarden Euro. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeigen auch jüngste Zahlen auf, dass die Bundesbürger trotz oder gerade wegen der Krise auf Betongold setzen.

So wurden im Mai in Baden-Württemberg bis zu 26 Prozent mehr Neubaugenehmigungen erteilt, als im Vorjahresmonat.

Von 1997 bis 2010 nahm die Anzahl der Baufertigstellung von Wohnungen in der Bundesrepublik beträchtlich ab. In den letzten 10 Jahren wiederum kam es wieder zu mehr Neu- und Umbauten. Einige sind der Auffassung, dass der niedrige Zinssatz hierbei eine große Rolle spielt.

Bei einem Darlehensbetrag von 300.000 Euro hatten Kreditnehmer in Summe durchschnittlich noch Zinszahlungen in Höhe von 166.805 Euro zu begleichen (Sollzins 5,04 Prozent). Im Jahr 2021 sind es bei genanntem Darlehensbetrag im Mittel nur noch 33.803 Euro (Sollzins 1,14 Prozent).

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15.07.2021 Wie nimmt man CBD ein?

GFDK - Kultur und Medien

CBD ist ein zentraler Wirkstoff und nennt sich Cannabidiol. Im Vergleich mit dem Wirkstoff THC ermöglicht CBD keinen Rauschzustand. Dieser Stoff wird daher als Heilmittel in der Medizin verwendet. CBD findet man als Öl oder als Kapseln in Apotheken. Der Wirkstoff ist nicht verschreibungspflichtig.

Was versteht man unter Cannabidiol?

CBD ist der wichtigste Bestandteil der Hanfpflanze. Allerdings löst dieser Stoff keinen psychoaktiven Wirkungen aus. Viele Menschen wissen das noch nicht. Daher assoziieren sie diesen Wirkstoff mit negativen Verhaltensweisen wie Rauschzuständen.

Welche Wirkungen besitzt CBD?

Cannabidiol ist dafür bekannt entspannende und krampflösende Wirkungen auszulösen. Daher wird dieser Stoff in den unterschiedlichsten Formen in Apotheken verkauft. Man kann eine seriöse Cannabis Apotheke häufig in seiner Nähe finden.

Seit dem Jahr 2011 ist CBD in Deutschland als Heilmittel für die Therapie für spezielle Formen der Epilepsie zugelassen. Es ist nicht verschreibungspflichtig. Man kann den Stoff in Apotheken problemlos bekommen.

Wie nimmt man CBD ein?

Cannabidiol konsumiert man in Form von CBD-Öl. Es empfiehlt sich das Öl in reiner Form für eine Minute lang unter der Zunge einwirken zu lassen. Anschließend kann man es herunterschlucken.

Man sollte anfangs mit einer kleinen Menge anfangen. Sollte der gewünschte Effekt nicht so schnell eintreten wie man es sich erhofft, kann man die Dosis schrittweise steigern.

Als Einstiegsdosis werden täglich 2 bis 4 Tropfen empfohlen. Allerdings sollte man einige Tage abwarten bevor man die Menge steigert. Die Wirkung macht sich meisten erst nach mehreren Tagen bemerkbar.

Wie wirkt CBD?

Die Inhaltsstoffe von CBD entfalten ihre volle Wirkung über die sogenannten Cannabinoidrezeptoren. Die Wirkstoffe wirken bei Patienten angstlösend. Darüber hinaus verwenden Verbraucher CBD Öl wenn sie sich in einem permanenten Stresszustand befinden oder viel Angst haben.

Der positive Effekt von CBD wurde bereits in zahlreichen Studien gezeigt. Darüber hinaus schützt dieser Wirkstoff die Nervenzellen vor weiteren Beschädigungen.

CBD Öl wirkt weiterhin entzündungshemmend und hilft dem Patienten seinen Blutdruck besser zu regulieren. CBD hilft dem Anwender besser zu schlafen und schwere Krankheiten wie Krebs und Diabetes erträglicher zu machen.

Trotzdem sind noch nicht alle Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen worden. Die Mediziner und Wissenschaftler sind immer noch ein bisschen skeptisch gegenüber CBD.

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12.07.2021 Windkraft-Installationen

GFDK - Kultur und Medien

55,9 Prozent der Windkraft-Installationen im Jahr 2020 fallen auf China. Noch im Jahr 2010 war Europa hinsichtlich der installierten Windkraft tonangebend, doch seit dem Jahr 2014 hat Asien, allen voran das sogenannte Reich der Mitte, die europäischen Staaten überflügelt, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Windkraft an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland bei 23,5 Prozent. Der Anstieg ist durchaus beachtlich, noch im Jahr 2010 waren es lediglich 6 Prozent.

Allerdings verläuft der Ausbau zuletzt stockend. So wurden im Vorjahr deutschlandweit etwa 770 Windräder genehmigt – gegenüber 2015 entspricht dies einem Rückgang von 40 Prozent.

In einigen Bundesländern schlägt die Verringerung besonders stark zu Buche. Alleine in Bayern wurden in den Vorjahren teilweise bis zu 150 Anlagen genehmigt, 2020 waren es indes lediglich 3 Stück.

Einige Experten führen die Entwicklung in der Bundesrepublik auf politische Entscheidungen zurück, beispielsweise die Ausschreibungspflicht sowie Abstandsregeln.

Wie die Infografik aufzeigt, zeigen 83 Prozent der Bundesbürger eine hohe Akzeptanz gegenüber Windanlagen im Wohnumfeld.

Nichtsdestotrotz waren die vergangenen Jahre von zahlreichen kontroversen Diskussionen geprägt – doch diese fußten teilweise auf falschen Daten.

Eine zuständige Bundesbehörde teilte vor wenigen Monaten mit, dass der oft angeführte Infraschall bei Windrädern schwächer ist als behauptet, um den Faktor 1.000 wohlgemerkt.

Grund zur Freude hatten indes zuletzt Anleger, die in Windkraft-Aktien investierten, wie die Infografik aufzeigt. So kletterte der Börsenwert von Nordex im Jahres-Rückblick um 119,7 Prozent zu Buche, wohingegen der Zugewinn bei Siemens Gamesa mit 75,4 Prozent zu Buche schlägt.

Zum Vergleich: der DAX legte lediglich 24,1 Prozent an Notierung zu.

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09.07.2021 Kunst kennt keine Kompromisse

GFDK - Kultur und Medien

Leon Löwentraut zu Gast bei Hermann Nitsch - Spektakuläre Begegnung auf Schloss Prinzendorf: Leon Löwentraut (23), erfolgreicher Künstler der Generation Instagram, traf den legendären Aktionskünstler Hermann Nitsch (geb. 1938) zu einem Gespräch über die Kunst und das Leben.

Anlass für den gestrigen Besuch war die aktuelle Löwentraut-Ausstellung, die vom 9. bis 31. Juli 2021 in der Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen ist. Hermann Nitsch zeigte Leon Löwentraut sein Atelier und tischte seinen eigenen Wein auf. 

„Ich bin beeindruckt, wie mutig und konsequent Hermann Nitsch seinen Weg als radikaler Künstler trotz vieler Widerstände und Anfeindungen gegangen ist“, betont Leon Löwentraut und ergänzt:  „Wir haben eine gemeinsame Überzeugung: Kunst kennt keine Kompromisse.“ 

In Leon Löwentrauts Wohnzimmer hängt ein großformatiges Werk von Hermann Nitsch.

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08.07.2021 Gelassenheit entwickeln

GFDK - Kultur und Medien

Die Jungen sind alt geworden und die Alten sind gestorben. So in etwa hat das Hubert von Goisern in seinem Song „Heast as nit“ ausgedrückt. Das beschreibt in sehr einfachen Worten den Lauf der Geschichte.

Schade ist, wenn wir es zu Lebzeiten verabsäumen, von der Weisheit der älteren Generation zu profitieren. Das gilt nicht nur im Speziellen für die Kunst, sondern grundsätzlich in allen Lebenslagen.

Gelassenheit entwickeln

Eine der wohl auffälligsten Verhaltensweisen der älteren Generation ist ihre Gelassenheit. Waren sie schon immer so oder haben sie sich das erst im Alter angeeignet?

Beides! Einerseits haben sie in bewegten Zeiten gelebt, die ohne Gelassenheit wahrscheinlich kaum zu ertragen gewesen wären. Kriege, Hungersnöte, Arbeitslosigkeit. Damals zählten andere Dinge als das Datenvolumen beim Smartphone-Tarif.

Ein Teil der Gelassenheit ist aber auch auf das Alter zurückzuführen. Der Geist hat erkannt, dass es sich nicht mehr lohnt, seine Energie in den Ärger über gewisse Vorkommnisse und Gegebenheiten zu investieren.

Das würde nur zu gesundheitlichen Belastungen durch einen erhöhten Blutdruck führen. Dieses Wissen lässt sich auch schon in jüngeren Jahren mit ein wenig Übung einfach umsetzen. Denn was heute wichtig ist, kann morgen schon wieder ganz unwichtig sein.

Hilfe annehmen

Wir sind nicht allein auf diesem Planeten. Viele lernen erst im Alter, Hilfe anzunehmen oder auf Hilfsmittel zurückzugreifen, die ihnen das Leben erleichtern können.

Die Treppen zum Atelier oder zur Werkstätte sind für die alternden Beine ein zu großes Hindernis? Dann sorgt eben ab sofort ein Treppenlift für die Bewältigung dieses schwierigen Abschnitts.

Die Leinwände und Farben können nicht mehr allein in das Atelier befördert werden? Was spricht dagegen, den Nachbarn um Hilfe zu bitten.

Dafür erhält er im Gegenzug eine Tasse Kaffee. Daraus ergibt sich wiederum eine abwechslungsreiche Konversation.

Je schneller man die Schönheit darin erkennt, die Hilfe anderer anzunehmen, desto leichter fällt es einem im Bedarfsfall, danach zu fragen. Falscher Stolz ist nicht angebracht.

Zuhören lernen

Wer von der Weisheit älterer Menschen profitieren möchte, muss vor allem die Kunst des Zuhörens erlernen. Darauf ist unsere schnelllebige Zeit nicht ausgelegt.

Hand aufs Herz, wie genau hören die Menschen heute noch zu? Spätestens nach ein paar Worten des Gegenübers schalten sie ab, weil sie zu wissen glauben, was der andere sagen möchte. Ihr Gehirn arbeitet ab diesem Zeitpunkt daran, eine entsprechende Antwort zu formulieren.

Wer richtig zuhören möchte, sollte sich jedoch komplett auf seinen Gesprächspartner einlassen. Viele empfinden das als unangenehm, weil sich dadurch Gespräche auf eine Art und Weise verlangsamen, die wir nicht mehr gewohnt sind.

Um die Kunst des Zuhörens zu lernen, ist es empfehlenswert, sich eine Person für einen echten Briefwechsel zu suchen.

Die Langsamkeit dieses Mediums zwingt uns dazu, uns mit den Inhalten genau zu befassen und sie ausführlich zu reflektieren, bevor wir uns mit der Antwort befassen.

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