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Nachrichten aus der großen weiten Welt

24.06.2020 Tipps für katzenfreundliche Ferien

GFDK - Kultur und Medien

Einige der Covid-19-Reisebeschränkungen sind aufgehoben worden und die Grenzen öffnen sich wieder. Zu Beginn der Sommerferien gibt VIER PFOTEN-Heimtierexpertin Sarah Ross Tipps, was Katzenhalter bei der Urlaubsplanung beachten sollten.

Zu Hause ist es für die Katze am schönsten

Katzen lieben ihre Routine und ihre gewohnte Umgebung. Das kann zu einer Herausforderung werden, wenn ein Urlaub bevorsteht. Während Menschen gerne mal für ein paar Tage dem Alltag entfliehen, mögen Katzen Ortswechsel gar nicht gerne.

„Viele Katzen leiden unter Urlaubsstress. Ihre Angst zeigt sich durch Markieren mit Urin, Kratzen an Möbeln, Verstecken oder gar aggressivem Verhalten“, warnt Sarah Ross. Deshalb sollte man seine Katze möglichst zu Hause lassen, wenn man für ein paar Tage wegfährt.

„Im Idealfall passt ein vertrautes Familienmitglied oder ein Freund auf das Tier auf und hütet ein. Alternativ kann man einen Katzensitter engagieren, der mindestens zweimal täglich nach Ihrer Katze sieht, sie füttert, das Katzenklo reinigt und der Katze etwas Gesellschaft leistet“, so die Expertin.

Kompromisse für die Katze

Wenn die Katze während der Abwesenheit nicht daheim bleiben kann, sollte man einen vertrauenswürdigen Freund oder Verwandten darum bitten, den Vierbeiner so lange bei sich aufzunehmen. Auch professionelle Katzenhotels oder kompetente Katzenpensionen können sich während der Abwesenheit um die Samtpfote kümmern.

Fliegen nur in Ausnahmefällen

Ein Urlaub mit Katze sollte immer sorgfältig überlegt werden, weil jede Reise für das Tier Stress bedeutet. Eine Flugreise sollte nur als allerletzte Möglichkeit, etwa wenn ein sehr langer Auslandsaufenthalt bevorsteht, in Betracht gezogen werden.

Packliste für die Mieze

Wer sich entscheidet, seine Katze mit auf Reisen zu nehmen, sollte sich gut vorbereiten. „Ob zu Hause oder im Ausland, die Bedürfnisse der Katze bleiben gleich“, sagt die VIER PFOTEN-Expertin.

„Damit sich die Mieze auch in fremden Gefilden wohlfühlt, sollte man eine Liste machen, was sie täglich braucht. Ins Reisegepäck gehören Katzenkorb, Futter- und Wassernapf, Katzenklo, Medikamente, Futter, Spielsachen und ein Erste-Hilfe-Kasten.“

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24.06.2020 Corona Hotspot Lateinamerika

GFDK - Kultur und Medien

„Die Auswirkungen der weltweiten Verbreitung des Corona-Virus sind extrem“, so Fridhelm Griepentrog, der Vorsitzende von FUTURO SI, der Düsseldorfer Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V

„Wir sammeln seit über 25 Jahren Spenden für benachteiligte Kinder in Elendsvierteln in Lateinamerika und sind natürlich auch während der Corona Krise aktiv.

Unsere besondere Aufmerksamkeit – und Sorge – gilt besonders in der Zeit der Corona-Pandemie den Kindern in unseren Projekten in Lateinamerika.“

„Uns erreichen“, so heißt es weiter, „sehr ernst zu nehmende Nachrichten. Die Angst vor den Folgen des Virus ist riesig. Während wir uns hierzulande mit weiteren Lockerungsmaßnahmen beschäftigen, ist der Höhepunkt der Krise in Lateinamerika noch längst nicht erreicht.

Die ohnehin schwachen Gesundheitssysteme und Versorgungsstrukturen können angesichts rapide steigender Corona-Fälle komplett zusammenbrechen. Die sozialen Folgen wären erschreckend.“

Vielerorts gab es extreme Ausgangssperren, einige Projekte mussten vorübergehend ganz schließen. Für die dort betreuten Kinder gibt es keine warmen Mahlzeiten mehr, keine Ausweichmöglichkeiten aus den äußerst engen und überbelegten Wohnsituationen und keinen Schutz bei zunehmender häuslicher Gewalt, keine medizinische Versorgung, keine fürsorgliche Zuwendung und keine Hilfe bei ihren Ängsten und Nöten.

In Brasilien ist die Situation wohl am schwierigsten und äußerst dramatisch. Mehr und mehr sind eigene Angestellte im Projekt AVICRES und nahe Angehörige vom Virus angesteckt. Wegen fehlender Krankenversicherung gehen sehr viele nicht in die Notaufnahmen der öffentlichen Krankenhäuser, weil sie dort nicht behandelt werden.

Das Waisen- und Straßenkinderheim war während der ganzen Zeit geöffnet.  Hingegen sind der Kindergarten und die Kindertagesstätten, die direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ebenso geschlossen wie die Familienfürsorge.

Seit Mitte März wird eine Kampagne organisiert, mit der für alle Familien der ca. 450 Kinder und Jugendlichen erst einmal die notwendigsten Grundnahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese Familien leben meistens nur von Hungerlöhnen aus informeller Beschäftigung, also vom Straßenhandel, der zurzeit aber auch verboten ist.

In Ecuador durfte die Klinik seit letzter Woche unter erschwerten Bedingungen wieder öffnen. Dort, wo es an so vielem mangelt, sind die speziellen Hygienevoraussetzungen  nur mit viel Fantasie und Enthusiasmus zu erfüllen.

In Argentinien können vom Projekt PERSONITAS wenigstens 55 Familien mit regelmäßigen Care-Paketen mit Lebensmitteln versorgt werden. Es wird versucht, bei ortsansässigen Firmen Spenden zu sammeln, da bisherige Spender wie Gastronomiebetriebe und Hotels, die bislang Nahrungsmittel weitergaben, selbst geschlossen haben. Außerdem wird schon jetzt warme Kleidung für den bevorstehenden Winter gesammelt.

Ähnlich sieht es im Projekt ADECI in Guatemala aus. Auch hier wurden die verderblichen Nahrungsmittel an die bedürftigsten Familien verteilt.

Die Kindertagesstätte wurde aufgrund staatlicher Vorgaben bereits am 13.03. geschlossen, und die Ausgangssperre führt dazu, dass arme Familien, die sich nur durch mehrere Jobs über Wasser halten können, am Ende noch weniger Geld zur Verfügung haben als zuvor. Die sich selbst überlassenen Kinder sind wieder leichtes Opfer für die Anwerbeversuche der berüchtigten Jugend-Banden.

In Peru ist die Situation nicht wesentlich anders. Immerhin hat es Christa Stark, Leiterin des Kinderheim-Projekts geschafft, mit Hilfe eines örtlichen Busunternehmers und unter Polizeischutz die noch verbliebenen deutschen Praktikanten und Gäste zum nächst gelegenen Flughafen bringen zu lassen.

Im Heim durften nur 10 Waisenkinder bleiben, alle anderen wurden zu ihren Verwandten geschickt. Das kleine Hotel, die einzige Einnahmequelle für soziale Direkthilfe, musste ebenfalls schließen.

„Auch wir in Düsseldorf erleben deutliche Einbußen durch nicht stattfindende Benefiz-Veranstaltungen, wie die legendären Tango-Konzerte in der Tonhalle, die lateinamerikanischen Filmabende in der Black Box oder die Latin Jazz Nights in der Jazzschmiede. Diese Einnahmen fehlen jetzt besonders“, bedauert Petra Kleinsorg, die Geschäftsführerin von FUTURO SI.

„Um unsere Kinder-Projekte in Lateinamerika weiterführen zu können, benötigen wir dringend Unterstützung“

Spendenkonten:

GLS Bank, IBAN: DE10 4306 0967 4068 4179 00

Stadtsparkasse Düsseldorf,  IBAN: DE24 3005 0110 0015 0913 33

Online unter www.futuro-si.de direkt auf der Startseite über das Spendenportal

FUTURO SI betreibt einen Online Shop www.futuro-si-shop.de, in dem wir köstliche Weine und Spirituosen aus Lateinamerika anbieten. Das Ladenlokal in Düsseldorf in der Corneliusstr. 50, Innenhof, ist mit eingeschränkten Öffnungszeiten wieder geöffnet:  Mo. – Fr. 10 – 16 Uhr, Sa. geschlossen.

FUTURO SI

Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V.

Corneliusstr. 50, Innenhof

40215 Düsseldorf

Tel. 0211 – 99 44 70 50

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23.06.2020 Düsseldorf “HALT im Glashaus”

GFDK - Kultur und Medien

Im 25. Jahr ihrer Wanderschaft um unseren Planeten machen die weltberühmten Trash People“ von HA Schult “HALT im GLASHAUS” in der Düsseldorfer Altstadt an der Kapuzinergasse 24.

Sein Volk der “Trash People” stand schon auf dem Roten Platz in Moskau, auf der Großen Mauer Chinas, im National Geographic Museum von Washington D.C., in Paris vor Le Grand Arche, im Ariel Sharon-Park von Tel Aviv, auf dem Grand Place in Brüssel, der römischen Piazza del Popolo, dem Plaza Reial von Barcelona, vor dem Kölner Dom und vor den Pyramiden von Gizeh, in 2.600 m Höhe am Matterhorn,  860 m unter der Erde - im Salzstock von Gorleben - und im nicht mehr so ewigen Eis der Arktis.

Jetzt Düsseldorf.

“HALT im Glashaus”

Eingepasst zwischen zwei denkmalgeschützten Bauten der Kapuzinergasse überrascht die preisgekrönte Glasarchitektur von Corneille-Uedingslohmann mit seinem lichtdurchflutenden Raum.

Sein “spektakulär leerer Raum” erscheint uns so neu und frisch, wie von ZERO geprägt, dessen Schöpfer Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker einst von Düsseldorf aufbrachen, um der Welt das Licht zu zeigen.

Jetzt wird die Kapuzinergasse 24 zur Bühne für den Auftritt der “Trash People” nach 25jähriger Wanderschaft um den Globus. Gleich den Flüchtlingsströmen aller Epochen irren sie um unseren Planeten, den wir im Begriff sind zum “Müllplaneten Erde” verkommen zu lassen, und machen Halt im Glashaus.

Schon vor 50 Jahren machte der Aktionskünstler HA Schult auf  das Thema Umweltschutz aufmerksam, setzte sich erstmals bereits 1969 mit der Luftverschmutzung und dem ökologisch-  und soziokulturellen Ungleichgewicht auseinander. Auf der documenta 1972 ließ er, zum Beispiel, einen Vietnam-Veteranen einen Berg leerer Coca Cola-Flaschen bewachen – die MP im Anschlag.

Seit Jahrzehnten gelingt es HA Schult immer wieder, das öffentliche Bewusstsein durch gelebte Bilder zu beleben, indem er auf öffentlichen Plätzen Themen inszeniert, die genau diese Öffentlichkeit zu verdrängen beliebt.

Die Ausstellung kann ab dem 26. Juni freitags und samstags  von 16:00 bis 19:00 Uhr und nach Voranmeldung unter haschult@hotmail.com  unter Berücksichtigung der Coronamaßnahmen besichtigt werden.

Dazu erscheint die Fotoedition

“HALT im Glashaus” in 50 Expl.

Subskriptionspreis: 2.000 Euro

5 Exemplare davon gestiftet an

Künstler für Kinder-Spendezeit e.V.

HA Schult's Bezug zur Kunstmetropole Düsseldorf

1958 bis 1961 Düsseldorfer Kunstakademie bei K.O. Götz mit Sigmar Polke, Gerhard Richter und Franz Erhard Walther. Seit 1976 Zusammenarbeit mit dem Restaurierungszentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf - Schenkung Henkel unter Heinz Althöfer.

1982 “Picture Boxes”, Galerie Hans Strelow. 1996 “Stau”, Rheinuferpromenade. 2001 “LoveLetters”, das Buch zur Aktion, Pavlos Verlag im Hause Bagel. 2015 “Düsseldorfer Gesichter”, Spinrath Palais. 2016 “Freiheit”, AQ im alten Amtsgericht.

Seit 2018 “Freiheitswand - Wall of Freedom”, Ratinger Straße. 2017/18/19 G&G Art, Dirk Geuer. 2019 “Auto Dom” am “The Beach” im Medienhafen. 2020 “Heerdter Wasserwurf”, Kulturhafen Heerdt. Seit 2019 Atelier am Florapark in Bilk. Stammgast bei Robert.

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17.06.2020 was es heißt zu leben

GFDK - Kultur und Medien

Endlich wieder Kino, endlich wieder große Bilder und große Gefühle! Mit DAS BESTE KOMMT NOCH – Le meilleur reste à venir feiert Constantin Film am 09. Juli die Wiedereröffnung der deutschen Kinos. Das französische Feel-Good-Movie erzählt charmant und mit ganz viel Herz von Liebe, Freundschaft und der Lust am Leben.

Erstklassig besetzt mit Fabrice Luchini (DER GEHEIME ROMAN DES MONSIEUR PICK) und Patrick Bruel (LE PRÉNOM) inszeniert das französische Autoren- und Regieduo Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière (LE PRÉNOM) einen Film, der uns lehrt, jeden Moment zu genießen - ganz nach dem Motto: Das Beste kommt noch!

Nach einem großen Missverständnis sind die beiden Freunde Arthur (Fabrice Luchini) und Cesar (Patrick Bruel) fest davon überzeugt, dass der jeweils andere nur noch wenige Monate zu leben hat. Sie beschließen, die ihnen noch verbleibende Zeit bestmöglich zu genießen – und lernen dabei, was es heißt, zu leben.

DAS BESTE KOMMT NOCH – Le meilleur reste à venir ist eine Produktion von Dimitri Rassam im Verleih von Constantin Film. Der Film ist eine Co-Produktion von Chapter 2, Pathé, M6 Films, Fargo Films, CN8 Productions, Belga Productions und Onyx Films in Zusammenarbeit mit Cofimage 30, Cofinova 15, La Banque Postale Image 12, Belga Film Fund mit Beteiligung von Canal+, Cine+, M6, W9.

Den Weltvertrieb übernimmt Pathé International.

Darsteller: Fabrice Luchini, Patrick Bruel, Zineb Triki, Pascale Arbillot, Jean-Marie Winling, André Marcon, Thierry Godard
Regie: Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
Drehbuch, Adaption und Dialoge: Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
Kamera: Guillaume Schiffmann (A.F.C.)
Produzent: Patrice Arrat
Co-Produzenten: Ardavan Safaee, Matthieu Delaporte, Alexandre de La Patellière

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14.06.2020 Belmont-Preis 2020 für zeitgenössische Musik

GFDK - Kultur und Medien

Erstmals Jazz: Die Forberg-Schneider-Stiftung verleiht den mit 20.000 € dotierten Belmont-Preis 2020 an den Jazzpianisten und Komponisten Florian Weber, einen – in ihren Augen – der wesentlichen musikalischen Neuerer der zeitgenössischen Musik.

Florian Webers musikalisches Bezugssystem scheint unerschöpflich: von Maurice Ravel, Arnold Schönberg und Karlheinz Stockhausen bis hin zu Lee Konitz, John Taylor, Paul Bley oder zur sogenannten Weltmusik. Zentrum seiner Musik ist die Improvisation.

„So unbegrenzt die Möglichkeiten, so ökonomisch und konzentriert ist sein Klavierspiel. Anstelle der postmodernen Geste tritt die Arbeit an der musikalischen Substanz“, so das Kuratorium der Stiftung.

Florian Weber (Jahrgang 1977) erfährt früh die Wertschätzung renommierter Fachkollegen, steht bereits während seines Studiums in Köln und am Berklee College of Music in Boston mit improvisierenden Musikern wie Michael Brecker, Albert Mangelsdorff, Eddie Henderson und Benny Bailey auf der Bühne oder im Studio.

Internationales Renommee erwirbt er auch mit seinem Trio Minsarah und dessen gleichnamiger Debüt-CD (2006). Sein späterer Mentor Lee Konitz nimmt mit Minsarah nach „Deep Lee“ (2007) im Jahr 2012 das legendäre Konzert „Live at the Village Vanguard” auf.

Florian Weber versteht Improvisation als modernes, spontanes Komponieren. Es ist getragen von großer Entdeckerlust und Offenheit.

Sein neues New Yorker Quartett besetzt Weber mit Mitspielern, an denen ihn vor allem „Unterschiede zwischen den Musikern und ihren Improvisationstechniken interessieren.“ Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit, „Lucent Waters“, Ende 2018 bei ECM erschienen, wird von der Fachpresse überschwänglich gelobt.

Die New York Times feiert „eine Ästhetik des aerodynamischen Fliessens“ einer Musik, die niemals auftrumpfen oder überwältigen will und in deren Zentrum ein enorm flexibler, luzider, modulationsfähiger Klavierklang steht.

In sein neuestes Programm bezieht Florian Weber Mitglieder des Frankfurter Ensemble Modern mit ein, inspiriert von Arnold Schönbergs selbstentwickelter Schachvariante „Koalitionsschach“ – nicht nur, was die Regeln des Zusammenspiels angeht.

 Dieses Programm wird Ende Oktober Premiere haben, soviel sei schon verraten. Mehr dazu ist bei der Programmveröffentlichung des Pierre Boulez Saals für die Saison 2020/2021 am 10. Juni zu erfahren.

Florian Weber kommt als Sohn einer Opernsängerin und eines Musikprofessors früh mit klassischer Musik und dem Klavierspiel in Berührung. Dass sein vermeintlich vorgezeichneter Weg ihn zunächst zum Studium der Mathematik, Physik und Biologie führt, bezeugt sein universales Interesse, das sich immer wieder auch in seiner Musik offenbart.

Florian Weber lebt abwechselnd in Osnabrück und in New York. Er lehrt an Hochschulen im In- und Ausland.

Die 1997 gegründete Forberg-Schneider-Stiftung fördert herausragende Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik. Sie tut dies v.a. durch die Vergabe des Belmont-Preises, der möglichst alle zwei Jahre verliehen wird.

2020 ehrt sie mit Florian Weber einen Musiker und Komponisten, „dessen Spiel das Risiko weder scheut noch ausstellt, sondern ganz selbstverständlich den Eindruck einer unerhörten musikalischen Freiheit vermittelt“. Der Preis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für künstlerisches Schaffen in Europa.

Bisherige Belmont-Preisträger für zeitgenössische Musik

2018: Eamonn Quinn, Kurator/ Begrün-der LCMS (Dundalk) – 2015: Milica Djordjević, Komponistin (Belgrad, Berlin) – 2013: Sabrina Hölzer, Regisseurin (Berlin) – 2012: Alex Ross, Autor/Musikkritiker (New York) – 2009:

 Marino Formenti, Pianist/Dirigent (Wien) – 2007: Bruno Mantovani, Komponist (Paris) – 2005: Quatuor Ebène, Streichquartett (Paris) – 2004: Carolin Widmann, Geigerin (Leipzig) – 2001: Florent Boffard, Pianist (Paris) – 1999: Jörg Widmann, Komponist/ Klarinettist (München, Berl)

Die festliche Preisverleihung wird aufgrund der aktuellen Situation ins kommende Jahr verschoben

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13.06.2020 Corona Song Let's Stand As One

GFDK - Kultur und Medien

Zur WM 2014 schrieb er den deutschen Fans den Song „One Dream – One Goal“. Mit seinem Flüchtlingsprojekt „United With Music and Respect“ setzte er ein Zeichen. Nun kommt der Künstler Freeze 4U mit einem Corona-Song.

Der Düsseldorfer Künstler Freeze 4U, hat die aktuelle Situation der Corona Krise zum Thema eines Songs verarbeitet und setzt damit ein Statement für Hoffnung.

*Als die Krise sich Anfang März verschärfte, telefonierte er mit einem Freund und Freeze sagte: das fühlt sich an wie Krieg, in allen Bereichen (die Angst um die Familie, den Job oder auch das eigene Leben), außer dass die Supermärkte auf haben und keine Bomben fallen.*

Sein Freund postetete daraufhin im Netz „worldwar C“. C wie Corona.

Freeze nahm die Gitarre in die Hand und der Text und die Melodie schossen aus ihm heraus: „It feels like war without bombs...“... wie von automatisch, auch der Refrain und der lässt ihn seither nicht mehr los.*

Zwölf Tage später sprach der französische Präsident Emmanuel Macron die Worte an seine Nation „ nous sommes en guerre“. Die Welt war nun auch für ihn eine andere.

Freeze startetet den Song in C Dur, ob unterbewusst oder Zufall, aber auch das passte. Er ist überaus stolz darauf so einen – wie er findet - schönen Song geschrieben zu haben.

In der dritten Strophe wechselst er die Melodie und ruft die Menschen und Freude auf, gemeinsam mit ihm die längste Party des Lebens zu feiern sobald die Krise überwunden ist.

Ihm selbst gibt die Musik viel Kraft und er möchte mit seinem Song auch andere unterstützen.

„Die Kunst ist das, was jeder gerade jetzt braucht um Halt zu finden, der Kitt für die Gesellschaft, die auch durch Musik ihre Ängste und Probleme besser bewältigen kann.“

Produziert hat er den Song im Go Studio in Krefeld / Hüls bei Marco Alleata - mit entsprechendem Abstand samt Maske, was für beide aufgrund der musikalischen Euphorie nicht leicht war.

Der Beat ist wie ein Mantra, das das alltägliche Hamsterrad der Krise wiederspiegelt: permanent da und stets zu spüren. Dank der Größe des Studios, waren die Bedingungen, den Song in der jetzigen Krise aufzunehmen, gegeben.

Freeze 4U: „Wenn es was Gutes zu berichten gibt zu der Krise, dann ist es, dass ich mich wieder mit Freunden aus aller Welt ausgetauscht habe. Ein schönes Gefühl.

Freeze startet einen Aufruf:

Freeze 4U ruft die Menschen auf, ihre Freunde auf der ganzen Welt zu kontaktieren, um ihm Fotos und Videos von berühmten Plätzen, die menschenleer sind oder auch von Personen bzw. Handlungen zur Coronathematik zuzuschicken.

Zum Downloaden oder Streamen gibt es den Song bei Spotify, itunes, Amazon, Deezer und weiteren Anbietern.

Der Radiosender in Stuttgart Antenne1, Radio Axel24 in Teneriffa senden bereits, in Bozen hat der Sender Holiday ebenso seinen Gruß samt Message gebracht und ein Sender in Miami hat ebenfalls Interesse signalisiert, Freeze 4U war diesbezüglich mit einem TV Bericht in der Lokalzeit des WDR.

 

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12.06.2020 Spektakuläre Street Art

GFDK - Kultur und Medien

Spektakuläre Street Art - US-Starkünstler Danny Minnick auf der Kolvenburg "Es geht darum, Wahrheit und Ehrlichkeit mit sich selbst zu finden." (Danny Minnick)

Rohe Formen, knallige Farben, stilisierte Figuren, abstrakte und symbolische Elemente, teilweise der Pop-Art entlehnt: Danny Minnick, angesagter Street Art-Künstler aus den Vereinigten Staaten, begeistert mit seinen Bildern rund um den Globus.

Hollywood-Größen wie George Clooney, Cindy Crawford, Jessica Alba und berühmte Musiker, zum Beispiel Dave Navarro, unter anderem Mitglied der Band Red Hot Chili Peppers, lieben den unverwechselbaren Stil des einstigen Skateboard-Stars.

Haus- und U-Bahnwände in den Metropolen der Welt tragen seine künstlerische Handschrift. In der Londoner U-Bahn-Station "Barbican Station" ist sogar eine Wandarbeit direkt neben Banksy’s Hommage an Basquiat zu bestaunen.

Jetzt präsentiert das Multitalent etwa 40 spektakuläre Arbeiten aus den letzten beiden Jahren unter dem Titel "Liquefied Troubles – Street-Art Poetry" in der geschichtsträchtigen Kolvenburg, einer Wasserburg im Münsterländischen Billerbeck. Neben pulsierenden, großformatigen Leinwandarbeiten werden dort auch kleinformatige Unikate aus bemalten Buchseiten sowie kapitale und begehbare Bodenarbeiten gezeigt.

Für Danny Minnick ist Kunst eine existentielle Lebenseinstellung. Nachdem er zunächst in den 1990er Jahren in der professionellen Skaterszene für seine Stunts bekannt war, machte er sich auch als Regisseur und Kameramann mit Dokumentationen und Filme über die Skateboard-Welt einen Namen.

Seit einer Verletzung widmet er sich mit Farbe, Spraydose und Graffiti-Stift der Leinwand und dem Papier zu. Minnick erklärt: "Skateboarding itself is art, and I just expanded that to the canvas (dt. Leinwand)."

In seinem Werk beschäftigt sich der Ausnahmekünstler mit Politik und Umweltschutz, kritisiert zum Beispiel die Aktivitäten des nigerianischen Präsidenten Daniel Ortega oder die zunehmende Vermüllung der Ozeane. Aber auch Liebe und Zwischenmenschliches sowie Minnicks Leidenschaft für Skateboarding, laute Rockmusik und Kunst im Allgemeinen werden in den Arbeiten sichtbar.

Danny Minnicks Botschaft: Wir müssen die schlechten Erfahrungen, die in uns vergraben sind, zum Vorschein bringen und auflösen.

Sein immer wiederkehrendes Markenzeichen ist eine skelettartige Figur, die ein Pluszeichen auf Beckenhöhe trägt - ein Symbol für die positive Energie, die es uns ermöglicht, negative Erlebnisse zu entkräften und in ihr Gegenteil zu verkehren.

Inspirieren lässt sich Danny Minnick von den Superheldencomics seiner Kindheit und der Arbeit geistesverwandter Künstlern wie Keith Haring, Jean-Michel Basquiat und Al Diaz, der mit Basquiat zusammen auf den Straßen New Yorks Anfang der 1980er Jahre unter dem Pseudonym SAMO© künstlerisch tätig war und mit dem Minnick heute kooperiert. Gemeinschaftswerke von Minnick und SAMO© alias Al Diaz sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.

Danny Minnick. Liquefied Troubles – Street-Art Poetry

13. Juni 2020 – 1. November 2020

Kolvenburg

An der Kolvenburg 3

48727 Billerbeck

Öffnungszeiten: Di – Sa,  13–18 Uhr,

So und feiertags 10–13 und 13.30–17.30 Uhr

Da die Zutrittsbeschränkungen in der Kolvenburg auf 21 Personen beschränkt ist, wird es keine klassische „Eröffnungsfeier“ geben. Die Ausstellung eröffnet daher quasi „still“ zu den Öffnungszeiten, d.h. hier Samstag, den 13.6.2020 ab 13 Uhr.

Weitere Informationen unter:

www.geuer-geuer-art.de

Der in Seattle/USA geborene Künstler Danny Minnick ist für seine Street Art und Graffiti-Kunst nicht nur in den USA, sondern auch in Europa bekannt: Neben der Maddox Gallery in London war er in der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer zu sehen, die ihn exklusiv in Deutschland vertritt.

Dirk Geuer, Inhaber und Geschäftsführer der Geuer & Geuer Art, verlegt seit über 30 Jahren exklusive Editionen im Bereich Skulptur und Grafik und arbeitet weltweit mit vielen bedeutenden Künstlern der Gegenwartskunst direkt zusammen, u.a. mit Hermann Nitsch, Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Heinz Mack, HA Schult und Jiri Dokoupil.

Er beliefert zahlreiche Galerien im In- und Ausland und kooperiert mit Medienpartnern wie n-tv, BILD, Handelsblatt und Wirtschaftswoche.

Seit 2016 ist er der weltweite Exklusivverleger des grafischen Werkes von Julian Schnabel und seit 2017 der Hauptgalerist von Leon Löwentraut.

Zunehmend arbeitet er mit US-amerikanischen Künstlern zusammen und konnte neben Schnabel und Mel Ramos auch internationale Größen wie David LaChapelle für unmittelbare Kooperationen und Ausstellungsprojekte gewinnen.

(Öffnungszeiten: Di–Sa, 13–18 Uhr, So und feiertags 10–13 und 13.30–17.30 Uhr)

 

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10.06.2020 Ein Raum für Gamer

GFDK - Kultur und Medien

Für viele ist der Umzug in eine größere Wohnung oder gar ein Haus eine ganz besondere Freude. Endlich hat man den Platz, um nicht nur die nötigen Räume wie das Schlafzimmer und die Küche einzurichten, sondern auch das ein oder andere Zimmer mit eigenen Ideen füllen zu können.

Ein Hobby- oder Spielzimmer ist dabei für viele ein lang ersehnter Traum. Endlich gibt es einen Rückzugsort, an dem man ganz seiner Lieblingsbeschäftigung frönen und sich entspannen kann.

Wer ein paar Ideen benötigt, um ein solches Extrazimmer einzurichten, der ist bei uns an der richtigen Stelle.

Spielerisch entspannen: Ein Raum für Gamer

Während Video- und Gelegenheitsspiele lange Zeit als Beschäftigung für Nerds verschrien waren, sind sie heute ein wichtiger Teil der Mainstream-Unterhaltungsindustrie. Gespielt werden kann mittlerweile immer und überall, denn selbst das Smartphone hat heute schon einiges zu bieten.

Wer jedoch lieber am großen Bildschirm und mit hoher Qualität spielen möchte, ist mit einer Spielkonsole und einem großen Fernseher oder einem Gamer-PC besser beraten.

Das perfekte Gaming-Zimmer muss nicht sonderlich groß sein und benötigt nur einen Schreibtisch, einen ergonomischen Sessel oder passende Sitzgelegenheiten vor dem Fernseher.

Auch bei einer weißen Wand mit einem Beamer kommt Freude auf, denn hier kann man sich ideal mit Freunden duellieren. Ein gutes Soundsystem rundet das Ganze perfekt ab, für Solo-Gamer tut es natürlich genauso das passende Headset.

Damit man bei dem Equipment nicht zu tief in die Tasche greifen muss, hilft der Preisvergleich im Netz. Bei Geizhals werden die günstigsten Angebote gezeigt und überprüft, was in welchem Geschäft auf Lager ist.

Gemeinsam spielen: Ein Treffpunkt für Freunde

Abende mit den Kumpels oder Freundinnen machen besonders viel Spaß, wenn man dabei witzige Beschäftigungen anbieten kann. Im Extrazimmer kann man mit seinen Freunden Zeit verbringen, ohne das Wohnzimmer zu belegen und seinen Partner oder Mitbewohner zu stören.

Eine coole Idee ist es beispielsweise, typische Barspiele in den eigenen vier Wänden zu veranstalten. Ein Fußballkicker ist dafür genau richtig, aber auch eine Dartscheibe erfüllt den Zweck. Hier kann man bei einem gemeinsamen Bier kleine Wettkämpfe veranstalten.

Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, kann sich natürlich ebenso einen Pooltisch zulegen. Oder wie wäre es mit einem kleinen Casino im eigenen Zuhause?

Dazu benötigt es nur einen großen Tisch und passende Tischauflagen für verschiedene Spiele wie Poker und Blackjack.

Wer Roulette spielen möchte, braucht dazu einen Roulettekessel oder kann auf die Online-Variante des Spiels ausweichen. Immer mehr Online Casinos bieten heute nämlich Live Roulette an, das mit einem echten Croupier via Livestream gespielt werden kann – hier kommt wieder der Beamer perfekt zum Einsatz.

Welche Online Casinos über die besten Live-Spiele verfügen und wo es für Neukunden den besten Bonus gibt, kann man bei Bewertungsseiten im Internet herausfinden. Die Plattform Superlenny erleichtert den Auswahlprozess, denn hier werden nur ausführlich getestete Anbieter aufgelistet.

Natürlich bieten sich auch klassische Brettspiele für den gemeinsamen Abend an, die man in einem Regal bereitstehen haben kann. 

Das eigene Spielzimmer ist für viele Erwachsene ein langersehnter Traum. Endlich ist genug Raum vorhanden, um einfach nur Spaß zu haben und entspannen zu können, ohne dabei andere Hausbewohner zu stören.

Egal, ob man lieber solo spielt oder sich Freunde einladen möchte, ein paar wenige Ausstattungsgegenstände machen einen simplen Abend zu etwas Besonderem.

 

 

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09.06.2020 1. Sylt Art Fair mit Top Künstlern

GFDK - Kultur und Medien

Die Liste der Berühmten, Schönen und Reichen, die sich in Sylt verliebt haben, ist schier unendlich lang. Jetzt kommen mit der 1. Sylt Art Fair Werke der internationalen Kunstszene sowie zahlreiche Künstler auf die Insel:

Von Mittwoch, dem 24. Juni 2020, bis einschließlich Sonntag, dem 18. Oktober 2020, zeigt die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer gemeinsam mit dem artstar Verlag auf 600 Quadratmetern zeitgenössische Kunst der Spitzenklasse in der "Neuen Bootshalle" am Hafen von List, der nördlichsten Stadt Deutschlands.

In direkter Nähe zum Strand werden Arbeiten von Hermann Nitsch, Julian Schnabel, Günther Uecker, Heinz Mack, Tony Cragg, David LaChapelle, Jonathan Meese, Jeff Koons, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Leon Löwentraut, HA Schult, Dieter Nuhr, David Gerstein, Stefan Szcesny, Ben Buechner und Michael Patrick Kelly dem interessierten Publikum gezeigt.

 "Kunstfans und Sammler haben auch die Möglichkeit, mit den Künstlern persönlich ins Gespräch zu kommen", betont Galerist Dirk Geuer, und ergänzt: "Mit der Sylt Art Fair bieten wir Syltern wie Feriengästen ein besonderes kulturelles Erlebnis.

Wir haben einfach zu lange auf Kunst verzichtet. Jetzt wollen wir hier auf Sylt ein positives Zeichen gegen Corona setzen. Deshalb ist der Eintritt auch frei. Geuer fährt fort:

„Selbstverständlich werden die vorgegebenen Corona-Regeln von uns mit aller Sorgfalt umgesetzt, um die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher zu gewährleisten.“

Begleitend zur 1. Sylt Art Fair sind in Kooperation mit verschiedenen Partnern zahlreiche spannende Veranstaltungen geplant, wie zum Beispiel, die "Art Nights" oder Filmabende mit Kunstdokumentationen.

Regelmäßig kommen teilnehmende Künstler (u.a. Leon Löwentraut) auf die Insel und freuen sich auf die Begegnungen mit Kunstaficionados.

1. Sylt Art Fair

24.6.2020 – 18.10.2020

Neue Bootshalle List, Am Hafen 5, 25992 List

Öffnungszeiten: täglich 13 – 20 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Kostenlose Parkplätze befinden sich direkt an der Halle.

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06.06.2020 Die Mintel-Studie

GFDK - Kultur und Medien

Die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung weisen einer neuen Mintel-Studie zufolge die Menschen wieder auf die Wichtigkeit von Freunden und Familie hin. 

In einer in fünf europäischen Ländern durchgeführten Studie sind sich die Verbraucher darüber einig, dass der Kontakt zu Freunden und Familie heute eine größere Priorität einnimmt als noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. 

Der Umfrage zufolge sind sich britische (57 %) und französische (55 %) Verbraucher am ehesten darüber einig, gefolgt von Italienern (47 %) und Spaniern (46 %). Deutsche (38 %) und Polen (34 %) sind vergleichsweise am wenigsten dazu geneigt, sich wieder mehr um ihre Familie und Freunde zu kümmern.

Wie die Studie weiterhin offenlegt, hat die Corona-Pandemie die Besorgnis über Gesundheitsrisiken und die Auswirkungen auf die eigene Lebensweise in den Vordergrund gerückt und das Augenmerk auf die Themen Gesundheit und Wohlbefinden gelenkt, insbesondere in Bezug auf sportliche Aktivitäten und gesunde Ernährung.

Von Sportübungen in den eigenen vier Wänden bis hin zu Rad- und Laufsport – ein Drittel der Briten (34 %), Franzosen (33 %) und Italiener (32 %) gaben in der Studie an, dass sie im Zuge der Pandemie sportlich aktiver geworden sind.

Bei den Spaniern waren es hingegen „nur“ 27 %, bei den Polen 24 % und bei den Deutschen 19 %, die dieser Aussage zustimmten.

Während des Lockdowns erfuhr das Thema gesunde Ernährung vor allem für die französischen Verbraucher (37 %) eine höhere Priorität, gefolgt von einem Drittel der Italiener (34 %), 31 % der Briten, jeweils 29 % der Polen und der Spanier sowie gerade einmal 22 % der deutschen Verbraucher.

Jack Duckett, Associate Director of Consumer Lifestyles Research bei Mintel, erklärt: „Da der Ausbruch von COVID-19 die Gesundheit, den Lebensstil und in einigen Fällen sogar das Leben der Menschen stark gefährdet, ist es verständlich, dass viele ihre Prioritäten neu überdenken.

Für viele Europäer hat sich der Kontakt zu Freunden und Familie während der Zeit der Massenquarantäne gerade in Bezug auf das emotionale Wohlergehen als Rettungsanker erwiesen.

Was hingegen das körperliche Wohlbefinden in der gegenwärtigen Krise betrifft, haben bereits gesundheitsbewusste, jüngere Erwachsene verstärkt auf eine gesunde Lebensweise geachtet. Bei den Senioren ist da allerdings noch Luft nach oben.

Ihre höhere Infektanfälligkeit könnte sie dazu bewegen, stärker auf die eigene Gesundheit zu achten und diese aktiv zu unterstützen, vor allem wenn es um körperliche Betätigung geht.“

Besorgnis über Rückkehr an den Arbeitsplatz, während viele sich nach Urlaub sehnen

Mit der bevorstehenden Sommerzeit drängt sich selbstverständlich die Urlaubsfrage auf. In der Tat gaben alle Verbraucher im Rahmen der Studie an, sich nach der Lockerung der Distanzierungsmaßnahmen erst einmal auf Ferien zu freuen:

Fiebrig sehnen sich vor allem die Polen (38 %) nach Urlaub, gefolgt von den Italienern
(34 %), den Deutschen (33 %), den Spaniern (30 %), den Briten (28 %) und den Franzosen (27 %).

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz und an die Bildungsstätten ist hingegen weniger populär. **  Als eine der Nationen, die zuerst und besonders schwer von der Pandemie betroffen war, sind es allen voran Verbraucher in Italien (17 %), die sich auf eine Rückkehr ins Büro und in die Schule freuen.

Diese Vorfreude teilen die Deutschen nur bedingt (9 %), im Vergleich zu 15 % der polnischen Befragten, 14 % der Spanier und jeweils 13 % der Franzosen und Briten.

Der Mintel-Befragung zufolge zeigen vor allem Spanier (40 %) höchste Besorgnis über das Infektionsrisiko des Coronavirus. Trotz der hohen Sterblichkeitsraten sind es bei den Briten gerade einmal 23 %, die sich über die Ansteckungsgefahr des Virus Sorgen machen. 

Auch in Frankreich ist ein Viertel (23 %) der Bevölkerung stark über die Infektion mit dem Coronavirus besorgt, gefolgt von einem Fünftel der italienischen (20 %) und polnischen (19 %) Verbraucher. In Deutschland geben sich vergleichsweise gerade einmal 12 % der Verbraucher besorgt. 

„Viele Verbraucher sind bezüglich der Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus und dem einhergehenden Risiko für Freunde und Familie besorgt.

Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz bedeutet schließlich auch, wieder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und in klimatisierten Büros zu arbeiten - was zum jetzigen Zeitpunkt immer noch riskant sein könnte.

Europa hat eine äußerst intensive Phase der Angst durchlebt, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass sich so viele auf den Urlaub freuen, was durch die Grenzöffnungen und Lockerungen der Besuchsverbote für Strände und Badeseen befeuert wird. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Lage weiterhin entwickelt“, schließt Duckett.

*Frage: “Haben sich seit dem COVID-19-Ausbruch Ihre Prioritäten in folgenden Punkten geändert?“ – Geführte Umfrage in GB vom 7.-14. Mai 2020; in ausgewählten europäischen Ländern vom 6.-13. Mai 2020, je 1000 Internetnutzer ab 16 Jahren

**Frage: Auf welche der Aktivitäten freuen Sie sich am meisten nach der Lockerung der sozialen Distanzierungsmaßnahmen? Drei Auswahlmöglichkeiten.

Geführte Umfrage in GB vom 7.-14. Mai 2020; in ausgewählten europäischen Ländern vom 6.-13. Mai 2020, je 1000 Internetnutzer ab 16 Jahren

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