hamburger-retina

Nachrichten aus der großen weiten Welt

15.01.2021 Windkraft in Deutschland

GFDK - Kultur und Medien

Windenergie war im vergangenen Jahr für 27,2 Prozent der gesamten Stromerzeugung in Deutschland verantwortlich. Damit handelte es sich um die wichtigste Energiequelle. Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor.

Seit dem Jahr 2010 stieg die Bruttostromerzeugung aus Windkraft in Deutschland von 39 Terawattstunden auf 132,8 Terawattstunden. Die Entwicklung kommt nicht nur dem Klima zugute, sondern auch den Aktionären von Unternehmen im Bereich Windenergie.

Energiegewinnung aus Kohle landet hinsichtlich des Anteils nunmehr lediglich auf dem zweiten Platz. Der Anteil beträgt 24,3 Prozent.

Der Trend hin zur Nachhaltigkeit dürfte den Anteil erneuerbarer Energien in den nächsten Jahren weiter ansteigen lassen.

Zwar wächst auch der Anteil von Photovoltaikanlagen an der gesamten Energiegewinnung. 10,6 Prozent der gesamtdeutschen Stromerzeugung ist auf Solar zurückzuführen.

Allerdings fallen die Zugewinne bei der Windkraft noch größer aus. Mit Enercon und Nordex zählen zwei deutsche Unternehmen zu den großen Playern im Bereich Windkraft und Windenergieanlagenhersteller.

Innerhalb der Sparte der erneuerbaren Energien beläuft sich der Anteil der Onshore-Windkraft auf knapp 42 Prozent, und der Offshore-Windkraft Anteil auf rund 11 Prozent. Neben Solarmodulen wird grüne Energie noch signifikant mit Biomasse und Wasserkraft flankiert.

Auch auf dem Börsenparkett sorgt die Entwicklung für Furore. Inzwischen sind 42 Prozent der Anleger der Überzeugung, dass nachhaltige Kapitalanlagen sogar zu höheren Renditen führen.

Die nahe Vergangenheit scheint ihnen recht zu geben: während der DAX binnen des letzten Jahres lediglich 5,5 Prozent an Notierung zulegte, erhöhte sich der Preis der Aktien von Unternehmen im Bereich Windenergie um bis zu 205 Prozent.

Auch der deutsche Konzern Nordex verzeichnet in besagtem Zeitraum einen Zugewinn von 122 Prozent.

„Noch vor einigen Jahren vertraten viele die Auffassung, dass erneuerbare Energien nur einen kleinen Teil zur gesamten Stromerzeugung beitragen könnten“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Die aktuelle Entwicklung führt anschaulich vor Augen, dass dem nicht so ist“.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

14.01.2021 das erste Rehkitz ist geboren

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

In Deutschland herrscht Winter, doch trotz der kalten Jahreszeit wurde nun in der Nähe von Hamburg ein Rehkitz mit seiner Mutter gesichtet – viel zu früh und eine echte Rarität. Denn normalerweise werden Rehkitze erst im Frühling geboren.

Jungtiere kommen vermehrt immer früher im Jahr auf die Welt und reagieren damit auf die veränderten Umweltbedingungen", erklärt Florian Eiserlo, Diplom-Biologe und Betriebsleiter von VIER PFOTEN TIERART.

Die internationale Tierschutzstiftung bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksicht bei Waldspaziergängen, um Wildtiere nicht zu stören.

Erhöhtes Risiko bei Geburten im Winter

„Es ist ein Rätsel, weshalb das kleine Neujahrs-Kitz in dieser feindlichen Jahreszeit geboren wurde. Es kann eine physiologische Fehlfunktion sein, krankheitsbedingt oder eben mit dem Klimawandel zu tun haben.

Wir haben in den letzten Jahren kaum noch richtig harte Winter erlebt und die pflanzliche Nahrung ist länger verfügbar. Auch bei anderen Tieren beobachten wir eine Verschiebung der Geburten.

Es werden jetzt schon Lämmer geboren, die eigentlich erst um Ostern auf die Welt kommen würden. Auch bei Wildkatzen sehen wir ähnliche Entwicklungen und haben beobachtet, dass die Tiere häufig sogar zweimal im Jahr Junge bekommen", erklärt Eiserlo.

Auch in Norddeutschland ist es aktuell kalt und das Nahrungsangebot für Wildtiere spärlich. Dennoch wurde hier jetzt das erste Neujahrs-Kitz gesichtet.

Zum Glück sind Mutter und Kind wohlauf und haben es sich in einem Brombeerdickicht bequem gemacht. Das berichtet der Besitzer des Grundstücks, auf dem die Tiere sich zurzeit aufhalten. Doch die Geburt des kleinen Rehkitzes ist ungewöhnlich.

Eine kürzere Keimruhe kann viele Gründe haben

„Normal ist das nicht, denn Rehe haben wie Marder, Dachs, Hermelin und Braunbär eine sogenannte Keimruhe. Dabei wird die Entwicklung des Embryos unterbrochen und die Tragzeit verlängert.

Dadurch soll verhindert werden, dass der Nachwuchs zu Zeiten, in denen das Futterangebot für die Aufzucht nicht optimal ist, auf die Welt kommt.

Rehkitze werden in der Regel im Frühjahr geboren, wenn es genügend Nahrung für Mutter und Kind gibt", erklärt Diplom-Biologe Florian Eiserlo.

Nicht zu früh eingreifen

Das Neujahrs-Kitz aus Norddeutschland mag ein Sonderfall sein, doch es ist nicht auszuschließen, dass in unseren Wäldern noch viele weitere wilde Winterkinder um ihr Überleben kämpfen.

VIER PFOTEN ruft daher zu besonderer Aufmerksamkeit auf. „Wenn man in diesen Tagen ein Kitz oder auch ein anderes Jungtier entdeckt, sollte man es keinesfalls gleich aufnehmen“, betont Eiserlo.

„Man sollte sich stattdessen Zeit nehmen und das Tier beobachten, denn meistens ist die Mutter in der Nähe. Wer aber ein sehr schwaches oder auch verletztes Tier findet, sollte sich an die nächste Wildtierstation wenden", sagt der Biologe.

Hundehalter werden dringend gebeten, darauf zu achten, bei Spaziergängen durch Wald und Flur auf den Wegen zu bleiben und ihre Vierbeiner stets anzuleinen.

mehr

13.01.2021 TV-Tipp: „Klappstuhl“ on Tour

GFDK - Kultur und Medien

TV-Tipp: „Klappstuhl“ on Tour mit der Kölner Unterwasser-Fotografin Gaby Fey

Neue Welten für Klappstuhl-Moderator Till Quitmann: Am Freitag ist er zu Gast bei der Unterwasserfotografin Gaby Fey. Angelockt wurde der verrückte TV-Moderator vom Abendmahl. Dieses Bild hat Gaby Fey komponiert – unter Wasser mit dem atemberaubenden Licht Südfankreichs.

Also watschelt Till Quitmann im Taucheranzug und seinen zwei Stühlen in die Galerie an der Limburger Straße im Herzen Kölns.

Natürlich kommt alles ganz anders als gedacht und es entwickelt sich ein spannendes Interview über die Faszination Unterwasserfotografie, Bruce Darnell, Modeln, die Heimatstadt Köln und Corona.     

Seit über sieben Jahren bittet Till Quitmann interessante Menschen auf seine weißen Klappstühle: Stars und Sternchen aus Showbizz, Sport, yAoutube, Kino & TV sowie aus der Politik waren bereits zu Gast.

Das Format wurde in der WDR Lokalzeit Köln zum Kult - Mitte August 2019 wechselte der Familienvater zu RTL West. Seither reist er für das TV-Format quer durch NRW.

In den ersten Ausgaben bei RTL WEST ging es gleich hoch her: Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke, Michael Mronz, Lisa Feller, Matze Knop, Frank Schätzing, Mirja Boes, Ralf Moeller und Leon Löwentraut stellten sich u.a. dem Klappstuhl-Fragenhagel.

Im Freibad, im Reitstadion, Backstage oder im Künstler-Atelier. Diesmal in der Galerie mit Gaby Fey. Denn sie ist die Erste, die Bilder weltbekannter Künstler unter Wasser nachstellt und neu interpretiert.

Sendetermin: Freitag, den 15. Januar 2021, im Rahmen der Sendung RTL-West – 18 bis 18.30 Uhr

Hintergrundinfos zu Gaby Fey: Faszinierende Fotokunst - Gaby Fey gestaltet Klassiker der Kunstgeschichte unter Wasser
Wenn sie auf den Auslöser drückt, halten alle die Luft an: Gaby Fey, experimentierfreudige Fotokünstlerin aus Köln, inszeniert Ikonen der Kunstgeschichte - mit Menschen unter Wasser!

So stellte sie weltberühmte Gemälde u.a. Leonardo da Vincis "Das Abendmahl", „Die Freiheit führt das Volk" von Eugène Delacroix (im Vordergrund "Marianne", die Symbolfigur Frankreichs) und das Floß der Medusa von Théodore Géricault in einem südfranzösischen Pool oder im Mittelmeer akribisch genau nach.

Neben "La Cène" (400 x 200 cm), "Marianne" (234 x 200 cm) und „Le Radeau de la Méduse“ (280 x 200 cm), jeweils von den Originalen inspiriert, können Besucher der Galerie "Aquavision" an der Limburger Straße 37 im Belgischen Viertel in Köln auch weitere Arbeiten aus der Unterwasserwelt bestaunen. 

Für ihre außergewöhnlichen Projekte engagiert die Kölner Künstlerin entweder professionelle Models, die gerne unter Wasser arbeiten, oder Personen aus ihrem Bekanntenkreis.

Sie arbeitet größtenteils ohne Sauerstoffflasche und experimentiert mit verschiedenen Lichtquellen. Leidenschaftliche Begeisterung für das Element, aus dem alles Leben stammt, begleitet die „Undine der Fotografie" schon seit ihrer Kindheit.

"Ich empfinde Wasser als etwas sehr Ursprüngliches und Mystisches. Ich bin verliebt ins Wasser und ich genieße den Schwebezustand und lasse mich im Wasser regelrecht fallen", gestand sie in einem Gespräch für ein Online-Magazin. Sicher auch ein Grund, warum die überzeugte Kölnerin mehrere Monate im Jahr an der Côte Azur lebt.

Das Abendmahl von Leonardo da Vinci ist eines der berühmtesten Wandbilder der Welt. Es schmückt seit 1497 den Speisesaal im Kloster Santa Maria delle Grazie in Mailand.

mehr

13.01.2021 Marktführer für digitale Zeitschriften

GFDK - Kultur und Medien

Readly, europäischer Marktführer für digitale Zeitschriften, hat sich seine 32 Milliarden Datenpunkte etwas genauer angeschaut und die Lesetrends und -gewohnheiten seiner Abonnenten für 2020 ausgewertet. Auf der Plattform wurden dieses Jahr insgesamt mehr als 140.000 Magazin-Ausgaben bereitgestellt, die 99 Millionen Mal gelesen wurden.   

Die Pandemie und ihre Auswirkungen sind in den Lesegewohnheiten der Nutzer*innen deutlich sichtbar. Sie haben dazu geführt, dass weniger gereist und weniger soziale Kontakte geknüpft wurden.

Im Fokus standen häusliche Aktivitäten. Die Lesegewohnheiten der Readly-Abonnenten spiegeln diese gesellschaftlichen Entwicklungen wider: global haben die Kategorien Essen & Trinken, Haus & Heimwerken sowie Architektur & Design am stärksten zugenommen.

In Deutschland war im Vergleich zum Vorjahr der Anstieg der Leserschaft in folgenden Kategorien besonders auffällig:

1.Essen und Trinken  (+30 %) 

2. Architektur & Design (+23 %) 

3. Haus und Heimwerken (+20 %) 

4. TV, Film & Kino (+20 %)

5.Lifestyle (+15 %)

„Speziell Verlage mit diesen Themen haben durch Reisebeschränkungen und die soziale Distanz große Zuwächse in der Nachfrage erfahren. Zeitschriften wurden als Inspirations- und Wissensquelle für verschiedene Projekte und Hobbys genutzt“, fasst Jan-Sebastian Blender, Content Lead DACH, IT & NL bei Readly, die Ergebnisse zusammen. 

Lesegewohnheiten

Das Portfolio von Readly ist in den letzten Jahren weiter gewachsen und hat 2020 über 5.000 Titel mit einem Gesamtkatalog von rund 140.000 Ausgaben erreicht. Dabei haben sich folgende Trends herauskristallisiert:

Die Lesezeit pro Nutzer liegt im Durchschnitt bei 7 Stunden pro Monat und rund 20 Minuten pro Sitzung.

Das Lesen von älteren Ausgaben nimmt weiter zu. Fast 20 % der Zugriffe fallen in diese KategorieDer Anteil der täglich aktiven Nutzer ist nach wie vor sehr hoch: 4 von 10 Abonnenten nutzen die App täglich, was auf eine weit verbreitete regelmäßige Nutzung der App hinweist.

Neu ist, dass die durchschnittliche Anzahl der gelesenen Magazine pro Abonnent im Laufe eines Monats bei 13 liegt. Ein möglicher Grund sind die wachsende Breite und Tiefe des Portfolios. In Deutschland gewann Readly letztes Jahr viele populäre Titel hinzu, wie z. B. National Geographic, Gute Fahrt, Bike und ganz neu Einfach Börse.

Ausländische Titel machen 20 Prozent aller gelesenen Zeitschriften unter den Abonnenten weltweit aus.

mehr

12.01.2021 Connected-Cars-Ranking

GFDK - Kultur und Medien

Knapp 67 Prozent der Chinesen sind dazu bereit, die Automarke zu wechseln, wenn die digitale Vernetzung des Fahrzeugs nicht stimmt. Auch in Europa und den USA wird das Thema Konnektivität immer wichtiger.

Wie eine neue Infografik von Block-Builders.de aufzeigt, scheinen die deutschen Automobilhersteller hierbei noch tonangebend zu sein, allerdings könnte sich das Blatt rasch wenden.

Der chinesische Automobil-Markt ist von größter Wichtigkeit für die Autohersteller. Der Erfolg im Reich der Mitte gilt als essenziell. Dieser wiederum könnte bereits bald bedroht sein, falls die Hersteller den Anschluss an die digitale Vernetzung der Fahrzeuge verpassen.

Wie aus der Infografik hervorgeht, hatten die deutschen Hersteller in puncto Connected Cars zumindest noch im Jahr 2019 die Nase vorn. Volkswagen landete bei einem mit einem Indexwert von 103 auf dem ersten Platz, gefolgt von Daimler (64 Punkte) und BMW (54 Punkte).

Allerdings hat sich seither einerseits einiges getan, und andererseits treten mit Unternehmen wie Apple Konkurrenten auf den Automobil-Markt, die bereits über viel Erfahrung mit der Vernetzung von Diensten und Geräten verfügen.

Gemäß der in der Infografik dargestellten Prognosen soll der Umsatz im Bereich digitaler Vernetzung von Fahrzeugen in den nächsten Jahren stark ansteigen.

Bis 2025 soll dieser in Europa um 228 Prozent ansteigen, in China sogar um 553 Prozent. Der Erhebung zufolge sollen zudem im Jahr 2035 bereits 97 Prozent der Automobile in den USA digital vernetzt sein, in Europa hingegen 93 Prozent. Für China prognostizieren die Experten eine Durchdringung von 72 Prozent

„Die deutschen Automobilkonzerne haben zwar längst erkannt, dass die digitale Vernetzung sowie Plattformökonomie von größter Wichtigkeit ist“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

Der Wandel der Automobilindustrie beschert Volkswagen & Co. allerdings auch neue Konkurrenten, die bereits über mannigfaltige Erfahrungen in diesem Bereich verfügen“.

mehr

09.01.2021 Krypto-Investment steigt an

GFDK - Kultur und Medien

5 Prozent der Deutschen würden ein Krypto-Investment gegenüber anderen Assets bevorzugen, wenn sie einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätten. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 2 Prozent. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor.

Wie die Infografik aufzeigt, gaben im Jahr 2019 4 Prozent der Bundesbürger an, ein Krypto-Investment zu bevorzugen. Im noch jungen Jahr wurde hingegen ein neuer Höchstwert erreicht. Nichtsdestotrotz sind die Deutschen im Mittel ungeachtet des jüngsten Rekordanstieges bei der bekanntesten Digitalwährung Bitcoin noch vorsichtig.

Nur 2 Prozent der Deutschen sind in Bitcoin investiert. 65 Prozent halten Kryptowährungen nur für Spekulanten als geeignet, 66 Prozent halten die Konzeption der Digitalwährungen für zu kompliziert.

Indes zeigen Google-Daten, dass sich immer mehr User für den Kauf von Bitcoin interessieren. Das relative Suchvolumen für „Bitcoin kaufen“ rangiert bei einem 12-Monats-Rückblick auf dem Höchstwert von 100. Auch in puncto aktiver Adressen gibt es neue Rekordwerte. Im Jahr 2020 gab es gegenüber dem Vorjahr 105 Prozent mehr aktive BTC-Adressen.

Bitcoin ist die nach Marktkapitalisierung mit Abstand größte Kryptowährung. Nichtsdestotrotz ist die Mehrheit der Krypto-Anleger breit diversifiziert. Nur 8,6 Prozent jener Investoren halten ausschließlich Bitcoin.

„Während im vergangenen Jahr vor allem institutionelle Investoren ein großes Interesse an Kryptowährungen hatten“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay, „scheint die jüngste Kursrallye auch wieder die Privatanleger auf den Plan zu rufen“.

Ja, ich möchte Inhalte von Youtube angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass dadurch meine personenbezogenen Daten an den Betreiber des Portals, von dem der Inhalt stammt, weitergegeben werden, so dass dieser mein Verhalten analysieren kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

mehr

08.01.2021 Meinung und Realität

GFDK - Kultur und Medien

Die Deutschen sind der Auffassung, dass BMW und Mercedes-Benz neben Toyota die umweltfreundlichsten Fahrzeuge bauen. Wie aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervorgeht, ist das Gegenteil der Fall.

Neuwagen der Marke Mercedes-Benz haben einen gemittelten CO2-Ausstoß von 140,9 g/km, und landen hiermit auf dem unrühmlichen ersten Platz. Toyota landet mit einem Durchschnitt von 97,5 g/km auf dem anderen Ende der Skala. 

Neben Mercedes sind auch die CO2-Werte bei Audi und BMW überdurchschnittlich hoch. Etwas besser sieht bei Volkswagen aus. Nichtsdestotrotz liegt Toyota in puncto Nachhaltigkeit weit vorn.

Auch die Fahrzeuge der französischen Marken Citroen, Peugeot und Renault stoßen in Summe deutlich weniger CO2 aus, als die deutschen Premiumhersteller. Allerdings sind beispielsweise nur 6 Prozent der Deutschen der Meinung, dass Renault besonders umweltfreundliche PKWs vom Band lässt.

Indes zeigt die Infografik, dass das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus der Automobilhersteller rückt. So gab es im Jahr 2019 bereits 320 Investoren-Konferenzen, bei denen nachhaltige Faktoren expliziter Gegenstand des Diskurses waren. Im Jahr 2015 waren es lediglich 142. Der Anstieg schlägt mit 125 Prozent zu Buche.

Dass die Hersteller ihren Worten auch Taten folgen lassen, verdeutlicht die jüngste Entwicklung: so lagen die Emissionen der gut 1,2 Millionen verkauften Neuwagen im ersten Halbjahr 2020 4,4 Prozent unterhalb des Vorjahreswertes.

Bei fast allen Marken ergaben sich Verbesserungen, auch bei den deutschen Traditionsherstellern. BMW senkte den CO2-Ausstoß um 9 Prozent, Mercedes um 6,6 Prozent. Bei Audi und Volkswagen schlägt der Rückgang mit 5,6 bzw. 4,8 Prozent zu Buche. 

"Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der deutschen Premiumhersteller dürfte nicht zuletzt deshalb so groß sein, weil diese vergleichsweise wenige Kleinwagen absetzen", so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay.

"Allerdings sind die Konzerne bestrebt, einen Turnaround hinzulegen, und Ökologie mehr und mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Obgleich sich bereits erste Erfolge abzeichnen, ist Mercedes & Co. noch weit davon entfernt, die Speerspitze der Nachhaltigkeit im Automobilsektor zu bilden.

Allerdings könnte sich das Blatt auch rasch wenden, die hiesige Industrie stellte bereits mehrmals ihre Wandelbarkeit unter Beweis". 

Mitte 2021 will Daimler mit dem EQS, dem elektrischen Pendant zur S-Klasse, sein erstes vollelektrisches Modell auf den Markt bringen. Das Auto wird laut Herstellerangabe eine Reichweite von 700 Kilometern besitzen und seine Passagiere durch teilautonomes Fahren von A nach B bringen können.

Die Automobilindustrie ist die größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes und gemessen am Umsatz der mit Abstand bedeutendste Industriezweig in Deutschland. Die Unternehmen der Branche erwirtschafteten im Jahr 2019 einen Umsatz von gut 436 Milliarden Euro und beschäftigten direkt mehr als 832.000 Personen.

mehr

07.01.2021 Im Jahr 2025 sollen es 2,22 Milliarden sein

GFDK - Kultur und Medien

Rund 70 Prozent der Umsätze im Gaming-Sektor werden mit mobilen Anwendungen erwirtschaftet. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil auf 72,8 Prozent ansteigen. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. Börsennotierte Spieleentwickler profitieren von dem Aufschwung und zählen nach wie vor zu den größten Profiteuren der Stunde.

Im Jahr 2025 könnte der weltweit erzielte Umsatz mit Games auf 195,3 Milliarden Euro angestiegen sein. Noch 2018 waren es 85,6 Milliarden Euro. Dies käme einem Anstieg in Höhe von 128 Prozent gleich.

Dabei sorgen insbesondere mobile Anwendungen für hohe Umsätze. Hierzu zählen unter anderem Spiele auf Smartphones und Tablets. In den kommenden 5 Jahren soll die Anzahl der Nutzer solcher Spiele von 1,65 auf 2,22 Milliarden nach oben klettern. Bereits heute greift mehr als jeder vierte Weltbürger auf das Angebot solcher mobilen Games zurück.

Im vergangenen Corona-Krisenjahr erzielten Spiele-Schmieden Rekorderlöse. Von den Umsätzen wurden 185 Milliarden Euro und somit über 90 Prozent mit digitalen Verkäufen eingenommen. Hierbei handelt es sich größtenteils um Mikrotransaktionen und Ingame-Käufe.

Indes zeigt die Infografik, dass sich Wertpapiere von Gaming-Unternehmen nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. Der Google-Trend-Score für das Suchbegriffspaar Gaming Aktien notiert bei einem weltweiten Vergleich auf 78, wobei ein Wert von 100 für die größtmögliche relative Nachfrage steht.

„Videospieler der frühen Stunde blicken oftmals argwöhnisch auf den Trend hin zu mobilen Games“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Die Konzerne und deren Anteilseigner profitieren jedoch erheblich hiervon“.

mehr

05.01.2021 Sparquote doppelt so hoch wie im Vorjahr

GFDK - Kultur und Medien

Im zweiten Jahresviertel stieg die Sparrate in Deutschland auf 20,1 Prozent des verfügbaren Einkommens. Im Vorjahr sank der Anteil in besagtem Zeitraum auf rund 10 Prozent. Wie aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervorgeht, zeigt sich der Trend auch international. In Kanada hat sich die Sparquote sogar verfünffacht. 

62 Prozent der Bundesbürger legen regelmäßig Geld zur Seite. Der am häufigsten genannte Grund ist hierbei das Sicherheitssparen für Notfälle. 45 Prozent sind hiervon motiviert. Lediglich 30 Prozent geben an, sich langfristig ein Vermögen aufbauen zu wollen.

Wie die Infografik aufzeigt, liegt rund 40 Prozent des Vermögens der privaten Haushalte in Deutschland in Form von Bargeld und Einlagen vor – Geld, dass aufgrund der Inflation im Laufe der Zeit sogar weniger wird.

Hingegen fallen nur 6,9 Prozent der Vermögenswerte auf Aktien. Vermögensverwalter empfehlen Privatanlegern hingegen, mehr als die Hälfte des Vermögens in Wertpapiere zu stecken.

Indes könnte sich die hohe Sparquote sogar kontraproduktiv auf die Wirtschaft auswirken. „Ohnehin angeschlagenen Unternehmen könnten die Umsätze noch weiter einbrechen“, so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay.

„Dies könnte im ungünstigsten Fall sogar zu einem Mehr an Insolvenzen führen. Sobald wiederum eine kritische Masse erreicht ist, könnte dies auch für Geldinstitute zu einem Problem werden.

Ob diese gewappnet hierfür sind, wird sich noch zeigen müssen. Das folgende Börsenjahr könnte allerdings einige Überraschungen bereithalten“.

mehr

05.01.2021 schöne Konzertabende mit Katie Melua

GFDK - Kultur und Medien

(thk) Zum langersehnten Wiedersehen nach 24 Monaten Bühnenabstinenz in Deutschland werden die Freiluftkonzerte von Katie Melua Mitte 2021. Zuletzt war die georgisch-britische Sängerin/Akustikgitarristin hierzulande 2019 live zu erleben.

Im Folgejahr mussten sämtliche Hallentermine wegen dem weltweiten COVID-19-Ausbruch abgesagt werden. Für ihre anstehenden Auftritte mit Band-Begleitung hat die Elfe mit der „bezaubernden Engelsstimme“ (‚Stuttgarter Zeitung‘) einerseits die Lieder ihres aktuellen „Album No. 8“ (BMG/Warner) im Programm; andererseits ihre weltbekannten Pop-Perlen „Nine Million Bicycles“, „The Closest Thing To Crazy“ oder „If You Were A Sailboat“.

Dieser Musik-Mix garantiert einen traumhaft schönen Sommerabend in hochromantischer Sound-Kulisse. Karten dazu gibt es im Vorverkauf.

Als Künstlerin sichtlich gereift stellt sich die 36-Jährige auf ihrer neuesten CD dar. Ein Grund dafür war unter anderem, dass sie und ihr Mann, der ehemalige Motorradrennfahrer James Toseland, sich nach sieben Jahren Ehe trennten.

„Ich dachte darüber nach“, erzählte Katie Melua im Interview mit dem „Weser-Kurier“, „wie die Liebe in den Medien und unserer Gesellschaft dargestellt wird – von „Romeo und Julia“ bis zu „Titanic“ geht es immer darum, dass man seinen Seelenverwandten findet und dann bis zum Ende des Lebens zusammenbleibt.

Ich habe diese Version der Liebe in Songs wie „The Closest Thing To Crazy“ oder „Nine Million Bicycles“ selbst besungen.

Aber in der Realität passiert das fast nie. Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, aber im echten Leben gibt es viel mehr Nuancen der Liebe. Sie kommt und geht.“ Deshalb handelt der Tonträger „sowohl davon, Erinnerungen zu schaffen, als auch von meinem Privatleben.“

Klanglich beleuchtet Katie Melua dieses Terrain einmal mehr betont filigran, mit Stilmitteln aus Folk, Blues und Jazz – so wie es auch ihr Vorbild, die hochgelobte Singer/Songwriterin Eva Cassidy, getan hat. Weitere Neuerung:

Die Texte der selbsternannten „Liebeslieder-Sängerin“ sind realer und mehrdimensionaler geworden, haben jetzt einen anderen Blickwinkel auf ihre bevorzugten Themen Liebe und Beziehungen.

Ausschlaggebend für deren Ausdrucksstärke ist die Tatsache, dass Ms. Melua vor den Album-Aufnahmen einen Kurs für Lyrik sowie einen für Kurzgeschichten und Fiktion an der Faber Academy in London besucht hat. Ideale Bedingungen, um das persönlich gesetzte Ziel zu erreichen, „mit Musik Bilder zu malen“.

Die Corona-Pandemie ist an Katie Melua nicht spurlos vorbeigegangen, offenbarte sie im Gespräch mit dem Nachrichtensender ‚n-tv‘:

„Sie hat mir gezeigt, dass ich jetzt merke, wie wertvoll all die Dinge sind, die früher so normal und selbstverständlich waren, wie Konzerte und Reisen.“

Solche Empfindungen teilen auch die Besucher der Konzerte dieser zartesten Versuchung seit es Singer/Songwriterinnen gibt. Optimale Voraussetzungen für einen schönen Sommerabend voll betörender Gefühle in totaler Harmonie.

KATIE MELUA – „A SUMMER IN GERMANY“

23.07.21 Halle, Peißnitzinsel

24.07.21 Oranienburg, Schloss Oranienburg

13.08.21 Bonn, Kunstrasen

14.08.21 Chemnitz, Theaterplatz

15.08.21 Görlitz, Landskron Kulturbrauerei *

17.08.21 Rostock, IGA Parkbühne

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

* Sonntag: Einlass/Beginn eine Stunde früher

mehr
Treffer: 1000
Top