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Nachrichten aus der großen weiten Welt

17.12.2020 Angemeldete Insolvenzen

GFDK - Kultur und Medien

93,3 Prozent der Finanzexperten erwarten einen Anstieg der Kreditausfälle im Jahr 2021. Knapp die Hälfte dieser geht sogar von einem starken Anstieg aus. Dies geht aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervor. 

Lediglich 4,1 Prozent erwarten hingegen einen Rückgang der Kreditausfälle. 2,7 Prozent sind der Auffassung, dass sich das Niveau kaum verändern wird. Dennoch ist die Stoßrichtung eindeutig.

Ein hohes Maß an Kreditausfällen könnte für Banken gefährlich werden. Folgt man den Finanzmarktexperten, dann sind insbesondere die Sparkassen gefährdet. Hier sehen 58 Prozent dieser überdurchschnittlich hohe Risiken.

Bei Großbanken und Privatbankiers sehen hingegen lediglich 32 Prozent bzw. 9 Prozent höhere Risiken.

Indes schlägt sich die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen noch nicht in den angemeldeten Insolvenzen wider. Die Anzahl dieser befindet sich sogar auf einem historischen Tief.

Dies hängt nicht zuletzt mit den außer Kraft gesetzten Antragspflichten zusammen. Allerdings befürchten knapp 61 Prozent der Finanzexperten, dass diese Aussetzung zu mehr sogenannten Zombiefirmen führt.

Wie die Infografik aufzeigt, könnte sich die Zunahme der Unternehmensinsolvenzen von 2019-2021 auf 12 Prozent belaufen. Hinsichtlich der Entwicklung in den USA sind die Experten unterdessen deutlich skeptischer. Hier erwarten diese sogar einen Anstieg der Insolvenzen von 57 Prozent.

"Dass es zu vermehrten Kreditausfällen kommen wird, hierin sind sich die meisten Profis einig", so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay. "Deutlich kontroverser wird hingegen diskutiert, ob die Banken gewappnet hierfür sind"

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16.12.2020 DIE JUNGEN UNTERNEHMER

GFDK - Kultur und Medien

Der Vorstand des Regionalkreises Niederrhein Düsseldorf von DIE JUNGEN UNTERNEHMER erweitert seinen Vorstand: Dmitrij Menchinskiy, Geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur „emit, future services“, komplettiert das Team um den Vorstandsvorsitzenden Marvin Müller und seine beiden Mitstreiter Christoph Lay und Alexander Werhahn.

Dmitrij Menchinskiy wird im Regionalkreis das Ressort „Digital“ übernehmen. Menchinskiy betont: "Der Mittelstand ist Deutschlands treibende Kraft und die Themen Digitalisierung und Prozessoptimierung sind derzeit die großen Zukunftsaufgaben.“

Jung und mutig – so lautet die Devise von DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Mut - seit jeher der Leitgedanke von Unternehmern – war besonders in diesem Jahr gefragt, als die Pandemie die Unternehmen zwang, sich komplett neuen Herausforderungen zu stellen und sich quasi jeden Tag neu zu erfinden.

Jung – das sind die Mitglieder des Verbandes, der sich als Stimme der jungen Unternehmergeneration bis 40 Jahre versteht. Dmitrij Menchinskiy erklärt:

„Der Verband bietet die perfekte Plattform für den Austausch und das Schaffen von Synergien zwischen Unternehmern." Gelegenheit zum Austausch im zwanglosen Rahmen bieten regelmäßige regionale Veranstaltungen wie etwa die beliebten Stammtische. Weiterführende Informationen gibt es unter: https://www.junge-unternehmer.eu

Erst im August dieses Jahres war Marvin Müller vom Familienunternehmen Seereisedienst zum neuen Regional-Vorstand Niederrhein Düsseldorf gewählt worden. Ihm zur Seite stehen Christoph Lay, Gründer und Geschäftsführer des Düsseldorfer Unternehmens 180° Sicherheit, der sich vor allem um junge Start-ups kümmert, sowie Alexander Werhahn, der für Neumitglieder zuständig ist.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.

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11.12.2020 Renditehunger der US-Amerikaner

GFDK - Kultur und Medien

33 Prozent der US-Amerikaner würden bei höheren Renditen gegen die eigenen Überzeugungen investieren. Am anderen Ende der Skala befinden sich die Chinesen:

Im Reich der Mitte würden nur 10 Prozent der Bürger in Assets investieren, die ihren Überzeugungen widersprechen. In Deutschland sind es hingegen 21 Prozent, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Dabei zeigt die Infografik, dass junge Menschen häufiger entgegen den eigenen Überzeugungen investieren würden. Bei den zwischen 18 bis 37-Jährigen wären weltweit 25 Prozent hierzu bereit, sofern dies einen positiven Effekt auf die Rendite hätte.

Mit steigendem Alter nimmt die Bereitschaft ab, konträr der eigenen Überzeugungen zu handeln. Indes zeigt ein Renditevergleich, dass umstrittene Branchen nicht per se zu höheren Renditen führen.

Der MSCI World Tobacco büßte binnen der letzten 5 Jahre sogar 1,6 Prozent an Notierung ein. Im selben Zeitraum kletterte der DAX hingegen rund 24,4 Prozent nach oben.

Anders sieht es hingegen bei Wertpapieren aus dem Rüstungssektor aus. Im 5-Jahres-Rückblick erhöhte sich der Preis des Aerospace & Defense ETF um 66,8 Prozent.

Deutsche stehen Beteiligungen an Rüstungsunternehmen durchaus kritisch gegenüber. 36,9 Prozent der Bundesbürger würden ihr Geld aus einem Fonds abziehen, wenn sie wüssten, dass dieser in ethisch fragwürdige Produkte investiert – beispielsweise in die Rüstungsindustrie.

Weitere 15,7 Prozent sind sich nicht vollends sicher, würden ihr Geld aber „eher“ abziehen. Auf der anderen Seite betonen auch 15,1 Prozent der Bundesbürger, dass sie ihr Geld „auf keinen Fall“ abziehen würden.

„Die große Mehrheit investiert lediglich in Assets, die im Einklang mit den jeweiligen moralischen Überzeugungen stehen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings treten hierbei große Unterschiede bei den Bürgern unterschiedlicher Staaten zu Tage“.

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11.12.2020 Lebendtiertransporte stoppen

GFDK - Kultur und Medien

Jetzt hat Baden-Württemberg per Erlass lange Transporte nicht abgesetzter Kälber nach Spanien untersagt und erweitert damit die Reihe lobenswerter Vorstöße von Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Eine Veterinärbehörde in NRW hat jüngst erneut einen Tiertransport nach Marokko untersagt. Vor wenigen Wochen hatte Bayern per Erlass den Transport in tierschutzrechtliche Hochrisikostaaten zusätzlich erschwert.

Aus Sicht von VIER PFOTEN sind das drei Schritte in die richtige Richtung. Doch das reicht nicht, denn es bleiben zu viele Schlupflöcher, um die neuen Verschärfungen zu umgehen.

Um grausame Tiertransporte über lange Strecken zu stoppen, appelliert die globale Stiftung für Tierschutz an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, eine bundeseinheitliche Lösung voranzutreiben und den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft bis Jahresende für eine EU-weite Lösung zu nutzen. Auch danach muss sich die Ministerin für Lösungen einsetzen.

„Wir begrüßen die Vorstöße einzelner Bundesländer, Langstreckentransporte und Drittlandexporte lebender Tiere zu unterbinden. Doch es braucht eine einheitliche Lösung.

Jetzt müssen alle Bundesländer gemeinsam an einem Strang ziehen. Unser Appell an Ministerin Julia Klöckner: Handeln Sie jetzt und engagieren sich dafür, dass die Qualtransporte weder über andere Bundesländer noch über andere EU-Staaten abgewickelt werden.

Ein national einheitlicher Genehmigungsstopp von Langstreckentransporten über acht Stunden lebender Tiere und ein Exportverbot in Drittländer sind dringend notwendig.

Die Ministerin muss nicht nur auf nationaler Ebene aktiv werden, sondern auch Deutschlands Stellung in der EU nutzen. Ihr bleibt nur ein minimales Zeitfenster bis Ende dieses Jahres. Dann endet der deutsche EU-Ratsvorsitz. Die bisherige Bilanz ist ernüchternd.

Aber auch danach trägt Deutschland auf EU-Ebene Verantwortung, darauf hinzuwirken, Tiertransporte zu beenden. Statt lebender Tiere sollten allenfalls Fleisch oder Zuchtsamen transportiert werden“, sagt Ina Müller-Arnke, Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN.

Weitere Informationen

Baden-Württemberg hat am 04. Dezember 2020 per Erlass lange Transporte nicht abgesetzter Kälber nach Spanien untersagt, da bei diesen Transporten die Einhaltung der geltenden Tierschutzbestimmungen angezweifelt wird.

Nicht abgesetzte Kälber, die mehrfach täglich auf Milchnahrung angewiesen sind, werden auf bis zu 20-stündige Transporte nach Spanien geschickt. Während dieser Zeit können sie nicht mit der für sie dringend notwendigen Milch versorgt werden.

Die Tiere leiden extrem, denn die Milchaufnahme ist auf den Transportfahrzeugen nicht möglich. Auch das Auf- und Abladen ist für die sehr jungen Tiere mit immensem Stress verbunden.

Immer wieder sterben Tiere bei solchen Transporten. Transporte für nicht abgesetzte Jungtiere sollten deshalb generell untersagt werden und es muss dafür gesorgt werden, dass die Tiere jetzt nicht über andere Länder und von dort nach Spanien verfrachtet werden.

Das Verwaltungsgericht Köln hat am 18. November 2020 der Behörde Rhein-Sieg-Kreis Recht gegeben, die einen Transport von 132 Rindern nach Marokko untersagte, da die Tiere im Zielland eine grausame Schlachtung erwartet.

Dies ist das erste Mal, dass in einem Gerichtsbeschluss anerkannt wird, dass nicht allein die Transportbedingungen entscheidend sind, wenn es um die Genehmigung von Tiertransporten geht, sondern auch die Bedingungen unter denen die Tiere im Zielland gehalten und früher oder später getötet werden.

Seit Langem ist bekannt, dass die offiziell als Zuchttiere deklarierten Rinder, die von Deutschland aus in Drittländer exportiert werden, in diesen Ländern nach der Geburt ihres Kalbes ausgemolken und danach unter unvorstellbar qualvollen Bedingungen  getötet werden. 

Die Behörde Rhein-Sieg-Kreis hat bereits den nächsten Exportversuch eines Transporteurs, der für den 11. Dezember mit 66 Rindern nach Marokko geplant war, abgewiesen.

Bayern hat am 26. Oktober 2020 per Erlass dafür gesorgt, dass Tiere von Bayern aus nicht mehr  - auch nicht über Umwege - in bestimmte Drittländer  - sogenannte „tierschutzrechtliche Hochrisikostaaten“ gelangen.

Künftig müssen Transportunternehmer bei einem Transport innerhalb der EU gegenüber den Behörden bescheinigen, dass die -meist trächtigen- Rinder bei Ankunft im EU-Land nicht unmittelbar und auch nicht bis mindestens vor der Geburt ihres Kalbes in ein Drittland weiter verbracht werden.

Bereits im Frühjahr 2019 hatte Bayern per Erlass den direkten Export von Tieren in besagte Drittländer gestoppt. Erst in diesem Jahr bemerkten die Behörden, dass Transporteure den Stopp skrupellos umgehen, indem sie die Tiere zunächst in ein EU-Land wie bspw. Ungarn verbringen.

Von Ungarn ausgehend wurden die Tiere dann jedoch gleich weiter in das Drittland verbracht und somit der Bayern-Erlass unterlaufen.   

VIER PFOTEN übergibt 150.000 Stimmen an Julia Klöckner gegen Tiertransporte

Am 16. Dezember 2020 übergibt VIER PFOTEN im Bundeslandwirtschaftsministerium symbolisch über 150.000 Stimmen gegen grausame Tiertransporte an den Parlamentarischen Staatssekretär Uwe Feiler.

Darin fordern  die UnterstützerInnen weiter von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, sich noch bis Ende des Jahres während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für ein Ende grausamer Tiertransporte einzusetzen.

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10.12.2020 Immobilienpreise steigen auf dem Land

GFDK - Kultur und Medien

Die Immobilienpreise in dichter besiedelten ländlichen Kreisen stiegen im zweiten Quartal des Corona-Krisenjahres gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,9 Prozent. In deutschen Metropolen stiegen die Preise zwar auch, mit einem Plus von 6,5 Prozent allerdings deutlich geringer.

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, liegen Immobilien in ländlicheren Gefilden immer mehr im Trend – auch bei Großstädtern.

Noch vor vier Jahren gaben 63 Prozent der Großstädter an, sich ein Eigenheim in einer Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern erwerben zu wollen. Dieser Anteil sank auf 57 Prozent.

Eine gegenteilige Entwicklung zeigt sich bei den tatsächlichen Immobilienkäufern aus Metropolstädten, die ein Eigentum in ländlicheren Regionen erworben haben. Im Jahr 2016 wurden noch 12 Prozent der Kleinstadt-Immobilien von Großstädtern erworben, dieses Jahr kletterte der Anteil auf 14 Prozent.

Indes zeigt die Infografik, dass Analysten insbesondere in München und Frankfurt am Main ein großes Immobilienblasen-Risiko sehen. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Blase sei sogar größer als in Hongkong, Paris und London.

Über alle Regionen und Städte hinweg stiegen die Immobilienpreise im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,8 Prozent. Hierbei handelt es sich um den stärksten Anstieg seit 2016. Nutznießer hiervon: Immobilienbesitzer, aber auch börsennotierte Immobilienunternehmen wie Vonovia oder Deutsche Wohnen.

"Die Nachfrage nach Immobilien in dicht besiedelten ländlichen Gebieten stieg im Angesicht der Corona-Krise stark an", so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. "Zudem führte die Pandemie auch zu einem Nachfrage-Hoch bei Ferienimmobilien". 

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09.12.2020 Suchaufkommen auf Allzeit-Hoch

GFDK - Kultur und Medien

Nie suchten so viele Menschen auf Google nach käuflich zu erwerbenden Ferienobjekten als im Krisenjahr 2020. Zahlreiche Interessenten lassen der Recherche auch Taten folgen: Gegenüber dem Vorjahr besitzen 21,15 Prozent mehr Deutsche eine Ferienimmobilie. Dies geht aus einer neuen „Handelskontor“-Infografik hervor.

Während im vergangenen Jahr 1,04 Bundesbürger ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung besaßen, sind es inzwischen bereits 1,26 Millionen. Wie die Infografik aufzeigt, sank im gleichen Zug die Anzahl an gewerblich vermieteten Ferienobjekten. Immer mehr setzen folglich auf selbstgenutzte Immobilien.

Der Google-Trend-Score für das Suchbegriffspaar „Ferienhaus Kaufen“ notierte im August auf dem größtmöglichen Wert von einhundert. Der Score gibt das relative Suchaufkommen an. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum notierte der Score knapp 54 Prozent höher.

Indes zeigt die Erhebung, dass die Immobilienpreise auch während der Pandemie weiter zulegen. Im 2. Quartal lag der „Empirica“-Preisindex für Immobilien deutschlandweit bei 174 Punkten. Im Vorjahresquartal waren es noch 147. Der Anstieg schlägt mit 18,4 Prozent zu Buche.

Ähnliches gilt auch für Immobilien Aktien. Während der branchenübergreifende Leitindex DAX sogar 0,2 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr notiert, kletterte der Börsenwert von Deutsche Wohnen bis zu 22,2 Prozent nach oben.

Die Marktkapitalisierung des ebenfalls im DAX gelisteten Immobilienkonzerns Vonovia stieg hingegen um 20,8 Prozent. Betongold zeigte sich in der Krise nicht nur resistent, mehr noch: sogar als überaus renditestark.

„Die Nachfrage nach Ferienimmobilien erhöhte sich im Angesicht von Kontakt- und Reisebeschränkungen erheblich“, so Handelskontor-Herausgeber Raphael Lulay. „Besonders groß ist der Nachfrageanstieg in den Urlaubsregionen an der Ost- und Nordsee sowie im Bayerischen Wald“.

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08.12.2020 Einzelausstellung von Iman Issa

GFDK - Kultur und Medien - Ausstellung

Endlich ist es so weit

Das TAXISPALAIS öffnet mit der Einzelausstellung „Iman Issa___Proxies, with a Life of Their Own“ endlich wieder seine Türen und startet am Freitag, den 11. Dezember 2020 um 11 Uhr mit einem Eröffnungswochenende.

Bis Sonntag, den 13. Dezember 2020 haben Kunstinteressierte nach dem lockdown in der Zeit von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit bei freiem Eintritt die Einzelausstellung zu besuchen, danach zu den gewohnten Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Iman Issa fragt nach der Relevanz von Formen und iteriert Vergangenes in virulente Gegenwart. Mit ihren Installationen, Filmen, Publikationen und Soundarbeiten schafft Issa spielerische Studien, die blinde Flecke in gegenwärtigen Blicken auf die Vergangenheit erfahrbar machen.

Historische Artefakte, das Genre des künstlerischen Selbstporträts, Filmsequenzen, die Ideengeschichte und kulturelle Praktiken, wie beispielsweise museale Konventionen des Zeigens und Bewahrens, werden in ihren Arbeiten aufgegriffen, variiert und neu interpretiert.

Für ihre erste umfassende Einzelausstellung in Österreich schafft Issa zahlreiche neue Arbeiten, die im Kontext ihrer fortlaufenden Werkserien im TAXISPALAIS präsentiert werden. Kuratiert wurde die Einzelausstellung von Nina Tabassomi.

ECKDATEN ZUR AUSSTELLUNG

TITEL Iman Issa___Proxies, with a Life of Their Own

ERÖFFNUNGSWOCHENENDE MIT FREIEM EINTRITT
Freitag, 11. Dezember – Sonntag, 13. Dezember 2020, jeweils 11 – 18 Uhr

DAUER 11. Dezember 2020 – 7. März 2021

ORT TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, Maria-Theresien-Straße 45, 6020 Innsbruck

ÖFFNUNGSZEITEN Di – So 11 – 18 Uhr, Do 11 – 20 Uhr, Mo geschlossen

INFORMATION www.taxispalais.art

EINTRITT, 4 Euro / 2 Euro reduziert; 3 Euro pro Person bei Gruppen ab 10 Personen

EINTRITT FREI Sonntags und Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

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08.12.2020 Betrugsmuster beim Online Shopping

GFDK - Kultur und Medien

Laut Adobe Analytics werden die Online-Umsätze in der Vorweihnachtszeit aufgrund des Lockdowns global um 33% steigen. Deutschland wird als der fünftgrößte E-Commerce-Markt weltweit und der zweitgrößte in Europa angesehen; die Online-Ausgaben pro Käufer verdoppelten sich hierzulande von 669 Euro in 2015 auf 1.444 Euro in 2019. Betrüger nutzen das aus, um die Portemonnaies der Internetkäufer zu leeren.

Laut dem Cyber Risk Index (CRI), berechnet von NordVPN, werden Bürger von Industriestaaten mit größerer Wahrscheinlichkeit Opfer von Cyberkriminalität – trotz der Tatsache, dass diese sich selbst als technikerfahren und gut geschützt sehen.

Deutschland befindet sich mit einem CRI von 0,530 auf Platz 21 weltweit. Das gilt als mäßiges Risiko. Industriestaaten bieten besseren Zugang zum Internet und höhere Löhne. Das führt dazu, dass mehr Smartphones und Online-Services genutzt werden und damit die Anfälligkeit für Cyberbetrug steigt.

Wie finden Betrüger ihre Opfer?

Cyberkriminelle nutzen häufig E-Mails und Online-Banner als Mittel zum Zweck. Sehr oft verwenden Betrüger dieselben Methoden wie legitime Werbetreibende.

Sie vertrauen unter anderem auf Facebook und Google, um mit ihren Bannern zu werben. Auch wenn diese Unternehmen hohe Sicherheitsmaßnahmen haben, schaffen es manche Banner doch durch diese hindurch.

Ein anderer Weg, den manche Betrüger gehen, ist, dass sie potenzielle zukünftige Opfer beobachten und ihr Online-Verhalten analysieren; das ist nicht schwer, wenn das Opfer ungeschützt im Web unterwegs ist. Deshalb ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass sichere Webseiten HTTPS in ihrer Adresse haben.

Zusätzlich sollten sich Nutzer mit einer VPN-Verbindung schützen. Diese verhindert Lauschangriffe und macht es Betrügern schwerer, Zahlungsdaten abzufangen.

Wann immer man sich jedoch dem Shopping-Spaß in der Vorweihnachtszeit hingibt, sollte man auf gewisse Warnsignale achten. Das können Angebote sein, die zu gut aussehen, um wahr zu sein; oder Links, die man von Finanzinstituten erhalten hat, da diese gefälscht sein könnten.

Daniel Markuson, Experte für digitale Privatsphäre bei NordVPN, hat die 5 häufigsten Methoden aufgelistet, die Betrüger 2020 verwenden: 

  1. Information von der Bank. Betrüger fälschen E-Mails von Banken und behaupten darin, dass der Kauf, den die Opfer getätigt haben, nicht bearbeitet werden konnte. Gewillt, die Bezahlung endgültig abzuschließen, klicken die Opfer auf den Link und geben ihre Bankdaten auf einer gefälschten Bankwebseite ein, die exakt so aussieht wie das Original. Auf diese Weise geben die Opfer ihre gesamten Bankdaten an die Betrüger weiter.
  2. „Ihre Bestellung wurde abgebrochen“. Diese Betrügereien können so weit gehen, dass dabei behauptet wird: „Entschuldigen Sie, die Bestellung ist nicht mehr auf Lager. Ihre Bestellung wurde abgebrochen. Um eine Rückerstattung zu beantragen, klicken Sie bitte hier.“ Sobald das Opfer auf den Link klickt, wird es gebeten, die Daten der Kreditkarte einzugeben, auf die die Rückerstattung überwiesen werden soll – was damit endet, dass das Bankkonto geleert wird.
  3. Ähnlich aussehende Seiten. Amazoŋ.com, eday.com, googIe.comv – den meisten Nutzern fallen die Abweichungen der Adresszeile nicht auf, solange das Design der Webseite echt aussieht. Sie führen die Zahlungen für ihre Produkte im Einkaufswagen durch, und am Ende werden sie dann ausgeraubt.
  4. Erneuern Sie für die getätigten Einkäufe Ihre Mitgliedschaft. Sobald man seine Einkäufe beendet hat, senden Betrüger eine E-Mail und behaupten, dass die Amazon Prime Mitgliedschaft abgelaufen ist und man deshalb keinen Rabatt erhalten könne. Damit die Produkte also geliefert werden können, muss man die Mitgliedschaft erneuern. Am Ende wird das Opfer dazu verleitet, seine Bankdaten preiszugeben.
  5. Gefälschte Rechnungen. Wenn die Leute mehr Überweisungen als normalerweise tätigen, kann es schnell passieren, dass man gefälschte Rechnungen bezahlt. Diese Art von Betrug nennt man Authorised Push Payment (APP). Die Opfer können die Bezahlung nicht rückgängig machen, sobald sie merken, dass sie reingelegt wurden.
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01.12.2020 Elefant Kaavan auf dem Luftweg

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Ein russisches Frachtflugzeug, eine vier Tonnen schwere Transportbox und einen negativen Covid-19-Test für ein Wildtier: Nur einige der Dinge, die die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN für die Ausreise des einsamsten Elefanten der Welt organisieren musste.

Nach monatelangen Vorbereitungen und mehr als 35 Jahren Gefangenschaft startete Elefant Kaavan am 30.11. seine Reise vom Marghazar Zoo in Islamabad in das Cambodia Wildlife Sanctuary in Siem Reap. Dort soll Kaavan ein artgemäßes Leben mit anderen Elefanten führen.

Nun ist der berühmte Elefant Kaavan in seinem neuen Zuhause angekommen – und wurde von Popsängerin Cher empfangen.

Den historischen Wildtiertransfer setzt VIER PFOTEN in Zusammenarbeit mit den pakistanischen Behörden, den amerikanischen Geschäftsmann Eric S. Margolis und Sängerin Chers NGO Free The Wild um.

Das VIER PFOTEN Team und Kaavan sollen am Nachmittag des 30. November in Siem Reap landen. Kaavans Freilassung in sein neues Zuhause ist für 1. Dezember geplant.

Für VIER PFOTEN war Kaavans Rettung der erste Elefantentransfer, weltweit wurden bisher nur eine Handvoll erwachsene Elefanten mit einem Flugzeug übersiedelt.

Um den 36-jährigen Kaavan für seine Abreise vorzubereiten, verbrachte das VIER PFOTEN Team, bestehend aus Tierärzten und Elefantenexperten, rund drei Monate in Pakistans Hauptstadt Islamabad.

Drei Mal täglich übte das Team mit dem rund vier Tonnen schweren Kaavan den sicheren und stressfreien Ein- und Ausstieg in die Transportbox. „Kaavan fasste schnell Vertrauen zu uns und machte in kurzer Zeit große Fortschritte.

Dank seiner Kooperation konnten wir ihn nun endlich nach Kambodscha ausfliegen. Das wäre nie ohne die Unterstützung des Islamabad Wildlife Management Board, der pakistanischen Behörden und Bevölkerung, unseres Großspenders Eric S. Margolis sowie unserer Partner von Free The Wild möglich gewesen“, sagt Dr. Amir Khalil, VIER PFOTEN Tierarzt und Leiter der komplexen Rettungsmission.

VIER PFOTEN CEO Josef Pfabigan ergänzt: „Ich bin sehr stolz auf unsere Organisation, die mit dieser Rettungsaktion Geschichte schreibt. VIER PFOTEN sorgte für internationale Aufmerksamkeit, um das Leiden unzähliger Wildtiere in Gefangenschaft in den Fokus zu rücken.

Mit Kaavans Übersiedlung in ein artgemäßes Tierschutzzentrum zeigen wir, wie die Leben von den vielen Tieren, die noch immer in Substandard-Zoos auf der ganzen Welt gehalten werden, verbessert werden können. VIER PFOTEN steht dafür, Missstände zu erkennen, Tiere in Not zu retten und sie zu beschützen".

Militäreskorte und offizielle Verabschiedung vom pakistanischen Präsidenten

Die Elefanten-Rettung glich einem Staatsakt. Einige Tage vor Kaavans Übersiedlung kamen der pakistanische Präsident Dr. Arif Alvi und die First Lady in den Marghazar Zoo, um sich von dem Elefanten – ursprünglich ein Geschenk von Sri Lanka – offiziell zu verabschieden.

Am Tag der Abreise überwachte das pakistanische Militär, wie ein Kran die Transportbox mit Kaavan, insgesamt elf Tonnen schwer, auf einen LKW lud.

Danach brachte VIER PFOTEN, begleitet von einer Militäreskorte, Kaavan zum Islamabad International Airport, wo bereits eine Iljushin Il-76, ein russisches Transportflugzeug, auf den Elefanten und das Rettungsteam wartete.

Kaavan ist bei dem rund zehnstündigen Flug von Pakistan nach Kambodscha, mit Zwischenstopp in Indien, bei vollem Bewusstsein.

In seiner Transportbox wurde ein Schlauchsystem verbaut, um bis zu 200 Liter Urin abzufangen. Das VIER PFOTEN Team begleitet den Elefanten bis an sein Endziel und ist auch an Bord des Frachtflugzeugs, um Kaavans Sicherheit und Gesundheitszustand kontinuierlich zu überwachen.

Kaavan reist mit schwerem Gepäck: 200 Kilogramm Futter stehen im während der Reise zur Verfügung.

Die letzten Tiere des Marghazar Zoo

Mit Kaavan verlässt ein weiteres Tier den Marghazar Zoo, der vor seiner endgültigen Schließung steht. Zuvor hat VIER PFOTEN gemeinsam mit dem Islamabad Wildlife Management Board bereits drei Wölfe, einige Affen und alle Hasen, die ebenfalls im Zoo eingesperrt lebten, sicher innerhalb Pakistans untergebracht.

Aktuell befinden sich nur noch zwei Himalaya-Braunbären, ein Hirsch und ein Affe im Zoo. VIER PFOTEN plant die zwei ehemaligen Tanzbären Suzie und Bubloo Mitte Dezember nach Jordanien zu bringen.

Gemeinsam mit der Princess Alia Foundation betreibt VIER PFOTEN in der Nähe von Amman das Wildtierschutzzentrum „Al Ma’wa for Nature and Wildlife“.

Der amerikanische Geschäftsmann Eric S. Margolis unterstützt finanziell die Rettungsmission der Bären und der anderen Tiere. Er hat auch die Hälfte der Kosten für Kaavans Flug übernommen. An artgemäßen Lösungen für den Affen und den Hirsch wird derzeit gearbeitet.

Vom Wildtierschutzzentrum zum Substandard-Zoo

Der 28 Hektar große Marghazar Zoo wurde 1978 ursprünglich als Wildtierschutzzentrum in den Margalla Hills in Islamabad eröffnet, wurde jedoch später zu einem Zoo umfunktioniert.

Der Zoo ist seit seiner Gründung im Besitz der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Elefant Kaavan kam 1985 als Geschenk von Sri Lanka nach Pakistan. Von 1990 an teilte er sein Gehege im Marghazar Zoo mit seiner Partnerin Saheli, doch seit ihrem Tod im Jahr 2012 fristet Kaavan ein einsames Dasein.

Immer wieder geriet der Marghazar Zoo in Islamabad aufgrund seiner schlechten Haltungsbedingungen in die Schlagzeilen. Erst im Juli 2020 tauchten schockierende Aufnahmen von zwei Löwen auf, die gegen ein Feuer in ihrem kleinen Gehege kämpfen.

Beide Großkatzen starben schließlich an den Folgen einer Rauchgasvergiftung. In den vergangenen Jahren wurden über 500 Zootiere als vermisst gemeldet, allein in den letzten vier Jahren starben über zwei Dutzend Tiere im Marghazar Zoo.

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29.11.2020 mehr verkaufte Haushaltsroboter

GFDK - Kultur und Medien

Im Jahr 2020 sollen weltweit rund 30,4 Millionen Haushaltsroboter verkauft werden. Im Jahr 2018 waren es hingegen 16,3 Millionen. Der Anstieg schlägt mit 86,5 Prozent zu Buche. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor.

Wie die Infografik aufzeigt, werden 75 % aller verkauften Haushaltsroboter in den Vereinigten Staaten von Amerika hergestellt. Weitere 19 Prozent in Asien, und lediglich 6 Prozent in Europa.

Der US-Marktführer iRobot weist auch auf dem Börsenparkett ein großes Wachstum auf. Binnen der letzten 365 Tage erhöhte sich der iRobot Börsenwert um 49 Prozent. Im selben Zeitraum legte der Dow Jones lediglich 6,6 Prozent zu, der DAX wiederum notiert nahezu auf demselben Zähler, als vor einem Jahr.

Inzwischen nutzt bereits knapp jeder fünfte Deutsche einen Roboter, der Haushaltsdienste verrichtet. Im Jahr 2014 waren es lediglich 7 Prozent.

Die Anzahl könnte künftig noch stark ansteigen. 23 Prozent der Bundesbürger die bis dato noch nicht auf einen solchen Helfer zurückgreifen, können sich „auf jeden Fall“ vorstellen, einen Haushaltsroboter zu nutzen.

Weitere 22 Prozent können sich den Einsatz von Haushaltsrobotern „eher vorstellen“.

Großes Wachstum bei Gesundheitsrobotern

Auch die Sparte der Medizinroboter wächst stark. Hierbei wurden im Jahr 2020 Umsätze in Höhe von 6,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.

Gegenüber dem Jahr 2018 ist dies ein Plus von 60,1 Prozent. Gemäß der Infografik könnte dieser Wert bis zum Jahr 2023 sogar auf 12,6 Milliarden Dollar ansteigen.

Noch größer das relative Wachstum indes bei den Logistikrobotern. Der Umsatz kletterte von 0,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 2,6 Milliarden Dollar im Corona-Krisenjahr.

„Haushaltsroboter erfreuen sich steigender Beliebtheit“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Die Corona-Krise scheint den ohnehin schon in Gang gesetzten Trend sogar noch verstärkt zu haben“.

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