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Nachrichten aus der großen weiten Welt

09.03.2022 Umgang mit Geldsorgen

GFDK - Kultur und Medien

In der aktuellen Zeit, in der die Inflation immer weiter ansteigt und die Lebenskosten immer teurer werden, haben sehr viele Menschen Angst vor finanzieller Not. Dies ist auch begründet, da das Leben nicht mehr einfach finanzierbar ist.

In den letzten Jahren sind die Preise deutlich gestiegen, wobei die Löhne nur einen kleinen Anstieg verzeichnet haben. Dies bedeutet somit, dass mit einem Durchschnittslohn deutlich weniger ermöglicht werden kann.

Früher sind zum Beispiel viele Familien mehrmals in den Urlaub geflogen und aktuell können sie sich nur einen Urlaub leisten.

Manche Familien müssen inzwischen komplett auf Urlaub verzichten und sind froh darüber, wenn sie ihre Miete und Essen bezahlen.

Miete und Baupreise sind ein weiteres Thema, das in den letzten Jahren einen sehr rasanten Anstieg am Preis erfahren hat. Im Vergleich zu 2010 haben sich die Miet- und Baupreise in manchen Städten fast verdoppelt, was absurd ist.

Um aktuell noch ein über einen guten Lebensstandard zu verfügen, wird wirklich ein Job in der oberen Schicht benötigt. Einfache und ehrliche Berufe können da kaum mithalten und viele Menschen stürzen leider in die finanzielle Not.

Umgang mit Geldsorgen

Vielen Leuten ist inzwischen bewusst, dass sie sich für ihre Hochzeit keine Eheringe aus Gold oder für Spritztouren keinen neuen Audi leisten können.

Sie müssen zusehen, dass sie ihren Lebensunterhalt bezahlen können und jeder Cent, der übrig bleibt, ist für sie bereits ein Gewinn.

Das Problem ist nur, dass meist kein Cent über bleibt, weil alles im Monat ausgegeben werden muss. Aktuell leben immer mehr Menschen von Gehalt zu Gehalt, was das Ergebnis aus den steigenden Preisen ist.

Noch vor etwas über 20 Jahren galt Deutschland als eine Goldmine, in der jeder Mensch sehr gutes Geld verdienen konnte.

Dies war damals noch zu Zeiten der Deutschen Mark, als sogar Bauarbeiter mit ihrem Gehalt ihre gesamte Familie und ein Haus finanzieren konnten. Frauen mussten nicht einmal arbeiten und es bestanden trotzdem keine Geldsorgen.

In der heutigen Zeit können beide arbeiten gehen und trotzdem bleibt kein Geld über, vor allem nicht für ein eigenes Haus.

Finanzielle Sorgen können sehr hart für die Psyche sein, weshalb ein Weg hinaus gefunden werden muss. Oft hilft es, wenn auf einige Luxusgüter verzichtet werden, die sehr kostspielig sind.

Manchmal macht es sogar Sinn, wenn das Auto verkauft und auf öffentliche Verkehrsmöglichkeiten umgestiegen wird, da dies einiges an Geld spart.

Zudem sollte jeder Raucher gut darüber nachdenken, ob er es nicht lieber sein lassen sollte, da Rauchen inzwischen sehr teuer und sowieso schlecht für die Gesundheit ist.

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09.03.2022 VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

GFDK - Kultur und Medien

Der Krieg in der Ukraine hat bereits über eine Million Menschen zur Flucht gezwungen, aber er betrifft auch Heimtiere und eine große Anzahl von weiteren Tieren im ganzen Land. Bereits seit mehreren Tagen bemüht sich die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gemeinsam mit lokalen Partnern um die Versorgung von Heimtieren, die von ukrainischen Flüchtenden mit in die Nachbarländer genommen werden.

Aufgrund der gefährlichen Situation müssen die Streunerhilfe-Aktivitäten in der Ukraine bis auf weiteres pausieren.

Konkret hilft VIER PFOTEN bei Impfungen, dem Einsetzen von Mikrochips und medizinischen Behandlungen, stellt Transportboxen für Haustiere, Futter, Leinen und Geschirre sowie eine vorübergehende Unterkunft zur Verfügung.

VIER PFOTEN ist bereits seit zehn Jahren in der Ukraine aktiv und hat ein Büro in Kiew. Außerdem betreibt die Tierschutzorganisation den BÄRENWALD Domazhyr in der Westukraine, der derzeit 34 gerettete Bären beherbergt.

In den Tierheimen in der Ukraine selbst nehmen die Anfragen nach Futter stark zu. VIER PFOTEN arbeitet seit 2012 an Heimtierprojekten in der Ukraine, das Streuner-Team hat in den vergangenen zehn Jahren 30.000 streunenden Hunden und Katzen in über 60 Gemeinden die dringend benötigte tierärztliche Versorgung zukommen lassen. 

Manuela Rowlings, Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe Europa: „Während unsere Kastrations-Projekte derzeit auf Eis liegen, setzen wir all unsere Energie in die Zusammenarbeit mit anderen Tierschutzorganisationen, großen und kleinen, ukrainischen wie internationalen, um leidenden Tieren in der Ukraine schnell und unbürokratisch dort zu helfen, wo es am nötigsten ist.“

Hintergrund

Obwohl die derzeitigen Einfuhrvorschriften für Haustiere dem Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier in Europa dienen, haben die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten bereits Ausnahmen beschlossen, um das Einreiseverfahren für Flüchtende, die mit ihren Hunden, Katzen oder anderen Heimtieren aus der Ukraine kommen, zu erleichtern.

Die Mitgliedstaaten können nun spezielle Genehmigungsregelungen entwickeln, die für mitreisende Heimtiere gelten und deren Einreise ohne vorherige Beantragung einer Genehmigung gestatten.

Derzeit haben Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei ihre Grenzen für Hunde, Katzen und andere Heimtiere geöffnet, auch wenn diese nicht die Kriterien der Tollwutimpfung oder des Mikrochips erfüllen.

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07.03.2022 Münzen sind ein Abbild früherer Zeiten

GFDK - Kultur und Medien

Eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Denn Kunst liegt schließlich immer im Auge des Betrachters. Auf alle Fälle sind Münzen primär Zahlungsmittel. Der künstlerische Aspekt ist also bestenfalls ein Nebeneffekt.

In den Urzeiten der Münzprägung war er aber vor allem ein Sicherheitsaspekt. Denn durch die aufwendige Gestaltung der Münzen konnten diese von Fälschern nicht mehr so einfach reproduziert werden.

Münzen haben einen Sammlerwert

Eines haben Münzen jedenfalls mit vielen anderen Kunstwerken wie etwa Bildern oder Skulpturen gemeinsam: Sie haben einen Sammlerwert.

Wer mit seiner Münzsammlung zum Münzankauf bei einem Juwelier geht, um zu erfahren, wie hoch der aktuelle Wert der einzelnen Münzen ist, wird schnell bemerken, dass dieser sehr weit über den reinen Materialwert hinausgeht.

Anderen ist es also etwas wert, diese Münzen zu besitzen.

Münzen werden von Künstlern erschaffen

Ein weiterer Aspekt, der darauf hindeutet, dass es sich bei Münzen um Kunst handelt: Sie wurden von einem Künstler erschaffen. Oder zumindest von jemandem, der sich für einen Künstler hält und deswegen einen konkreten Auftrag dafür erhielt, die Optik einer bestimmten Münze zu entwerfen.

In vergangenen Zeiten vereinte die Münze sogar unterschiedliche Kunstformen: Denn um sie zu vollenden, waren oftmals mehrere Künstler aus den Gattungen Bildhauerei, Gravur und Gießerei erforderlich.

Münzen sind ein Abbild früherer Zeiten

Ebenso wie Gemälde bilden Münzen frühere Zeiten ab. Auch das macht sie zu einem wichtigen Teil der Kunstgeschichte. Beliebte Motive von Münzen früherer Zeiten waren unter anderem prunkvolle Bauten wie Schlösser und Herrenhäuser, aber auch Kirchen und Tempel.

Darüber hinaus wurden auch noch Fürstenbilder sowie religiöse Symbole und Waffen auf ihnen dargestellt. Und nicht zuletzt wurden darauf auch Bilder von anderen Kunstwerken abgebildet. Münzen sind also genau wie andere Kunstwerke dazu in der Lage, Geschichten zu bestimmten historischen Epochen zu erzählen.

Sind moderne Euro-Münzen also immer noch Kunst?

Vor allem die Entscheidung, die Rückseite der Münzen von den einzelnen Mitgliedsstaaten gestalten zu lassen, lässt auch bei modernen Euro-Münzen den künstlerischen Aspekt in den Vordergrund rücken.

Durch die umfangreiche Kulturgeschichte Europas bieten sich hier viele unterschiedliche Motive an, die zwar an sich noch keine neue Kunstform darstellen, zumindest jedoch die vielfältigen historischen kulturellen Entwicklungen des alten Kontinents darstellen.

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07.03.2022 VIER PFOTEN nimmt sieben Bären auf

GFDK - Kultur und Medien

Am frühen Sonntagabend kamen fünf Bären nach einer 24-stündigen Reise durch die Ukraine wohlbehalten in dem von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Domazhyr im Westen der Ukraine an.

Eine externe Transportagentur hat die Tiere überführt, nachdem das White Rock Shelter in der Region Kiew die Reise organisiert hatte.

Die Situation für die Bären vor Ort wurde in den letzten Tagen zunehmend gefährlicher. Zwei weibliche und ein männlicher Bär sowie zwei Bärenjunge sind bei guter Gesundheit und werden nun von dem erfahrenen Team des BÄRENWALD Domazhyr betreut, das trotz dieser schwierigen Zeit den Tieren zur Seite steht. Später konnten zwei weitere Bären gerettet werden.

Die Verlegung der Tiere war unumgänglich. Das Team von White Rock hatte VIER PFOTEN um dringende Hilfe gebeten, die Bären vorübergehend bei sich aufzunehmen.

Freitagabend fuhr der LKW mit dem männlichen Braunbären Synochok, der weiblichen Himalaya-Braunbärin Chada, der weiblichen Himalaya-Schwarzbärin Malvina und den zwei Bärenjungen in der Nähe der Hauptstadt Kiew in Richtung Westukraine los.

Während der über 600 Kilometer langen Fahrt musste der Transporter mehrere Male wegen Straßenkontrollen anhalten.

Am Sonntagabend konnten zwei weitere Bären aus dem White Rock Shelter evakuiert und erfolgreich im BÄRENWALD Domazhyr aufgenommen werden.

Simone Bares, Mitglied der Geschäftsleitung VIER PFOTEN Deutschland, teilte dazu mit: „Nach einer langen und anstrengenden Reise sind alle sieben Bären bei guter Gesundheit. Es wurde alles für ihre Unterbringung vorbereitet, und nun kümmert sich das erfahrene Team um die Tiere und lässt ihnen die nötige Pflege zukommen.“

Hilfe in unsicheren Zeiten
VIER PFOTEN hat bereits in der Vergangenheit mit dem White Rock Shelter zusammengearbeitet. Im Mai 2021 wurden fünf Bärenjunge von der lokalen Organisation Save Wild Fund aus einem Streichelzoo gerettet und ins White Rock Shelter gebracht.

VIER PFOTEN übernahm daraufhin die Bären und brachte drei der Bärenjungen im Juli 2021 in den BÄRENWALD Domazhyr. Die verbleibenden zwei Jungtiere sind heute angekommen und werden dortbleiben, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

Hintergrund
VIER PFOTEN hat den BÄRENWALD Domazhyr im Oktober 2017 offiziell für Besucher:innen eröffnet. 36 Bären, inklusive der sieben Neuankömmlinge, die aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettet wurden, leben nun auf dem 15 Hektar großen Gelände.

Mit dem Bau des Tierschutzzentrums hat VIER PFOTEN ein artgerechtes Zuhause für gerettete Bären geschaffen und unterstützt die ukrainische Regierung bei der Durchsetzung des Verbots des Bärenköderns im Land.

Bei dieser grausamen Praxis werden Bären angekettet und als Köderobjekte für die Ausbildung von Jagdhunden missbraucht. Das Tierschutzzentrum bietet auch ein Zuhause für Tiere, die aus anderen grausamen Formen der Bärenhaltung gerettet wurden.

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07.03.2022 Privatanleger glauben an Rallye

GFDK - Kultur und Medien

Im Angesicht des Ukraine-Krieges zog der Goldpreis zuletzt stark an. Einige Finanzmarktexperten sind allerdings der Auffassung, dass Angst und Unsicherheit einen Höchststand erreicht haben, und dass der Preis nun wieder etwas federn lassen könnte.

Privatanleger unterdessen erwarten, dass Gold weiterhin an Fahrt aufnimmt, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Am 28. Februar waren gemäß einer Umfrage 71 Prozent der Kleinanleger der Überzeugung, dass der Goldpreis in der nächsten Woche weiter ansteigt. Bisher gibt ihnen die Entwicklung recht: notierte eine Feinunze des begehrten Edelmetalls an besagtem Datum bei rund 1.909 US-Dollar, beläuft sich der Preis gegenwärtig auf 1.931 US-Dollar.

Interessant dabei: unter den befragten Finanzmarktexperten äußerten sich im Hinblick auf kurzfristig steigende Goldpreise lediglich 40 Prozent optimistisch. Es scheint, als würden die vermeintlichen Profis abermals kein glückliches Händchen beweisen. Auch in puncto Inflationsentwicklung wurden viele eines Besseren belehrt.

So erwartete beispielsweise der Internationale Währungsfonds noch im Jahr 2020, dass die Inflationsrate in Deutschland im Folgejahr lediglich bei rund 1,1 Prozent liegt. Ökonomische Laien antizipierten indes 2 Prozent – tatsächlich wurden es 3 Prozent.

In Deutschland erfreut sich Gold als Geldanlage besonders großer Beliebtheit – und auch dieser Tage explodiert die Nachfrage nach dem physischen Edelmetall förmlich. Solital Capital vermeldet im Angesicht des Ukraine-Krieges etwa doppelt so viele Bestellungen als üblich, Pro Aurum gibt unterdessen an, dass die Anzahl der Orders im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen Wochen um 60 Prozent angestiegen ist.

Auch Google-Suchanfragen geben Zeugnis von der enormen Nachfrage ab. Der Google-Trend-Score für die Suchbegriffe „Gold kaufen“ notiert aktuell auf dem höchstmöglichen Wert von einhundert (12-Monats-Rückblick). Der Score gibt das relative Suchvolumen an.

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04.03.2022 München beeindruckt mit Graffiti Kunst

GFDK - Kultur und Medien

Graffiti in München hat eine lange Tradition. In der Tat kann die bayerische Metropole mit Herz als Zentrum der deutschen Graffiti Szene betrachtet werden. Hier finde ich unter anderem das Museum für Urban und Contemporary Art und auch die Dachauer Straße ist für jeden Graffiti Fan ein absolutes Muss.

München beeindruckt mit einer Vielzahl an Orten, die sich der Graffiti Kunst verschrieben haben.

Als der Trend in den Achtziger Jahren von New York nach Deutschland überschwappte, war es München noch vor Leipzig oder Berlin, das in der Szene für Furore sorgte.

Die bedeutendsten Köpfe der Szene trafen sich in Bayern, um sich auf dem Flohmarktgelände an der bekannten Dachauer Straße auszutoben.

Konnte hier ganz legal gesprayt werden, entwickelte sich jedoch zeitgleich auch die typische Szene, die im Verbotenen ihrer Berufung nachging und sich an zahlreichen Orten und Stellen auslebte.

Urbane Kunst prägt heutzutage an vielen Orten das Gesicht der Stadt.

Sie gilt vielerorts als künstlerische Bereicherung und so finden sich Kunstwerke sämtlicher Größen der Szene wie beispielsweise ESCIF, Mark Jenkins und BLU.

Es sind wertvolle Kooperationen entstanden und so setzen sich zahlreiche Kunstvereine für die Vielfalt künstlerischer Tätigkeit im öffentlichen Raum ein.

Das MUCA in München ist weltweit zu einem Begriff geworden. Es gilt als erstes Museum für urbane Künstler, dass auch Newcomern der Szene eine Plattform bietet. Eine Reihe von Veranstaltungen regen zu intensivem Gespräch und Austausch ein.

Positive Propaganda ist ein renommierter Kunstverein, der als Schnittstelle zwischen gesellschaftskritischen Themen sowie zeitgenössischer und urbaner Kunst fungiert. Die bedeutendsten Aktivisten der Szenen unterstützen ihn und bringen sich ein.

An der Landshuter Allee 54 ist ein besonderes Kunstwerk zu bestaunen. Die US-amerikanische Größe Shepard Fairey thematisiert darin den Einfluss multinationaler Großkonzerne und deren zerstörerische Einfluss auf die Weltpolitik. Shelley setzt mit dem 15 x 13 Meter großen Wandbild einen ausdrücklichen Appell an die Mächtigen der Welt und ihre Verantwortung für Umwelt und Natur.

Graffiti in München ist überall dort zu finden, wo in der Szene viel und häufig gefeiert wird. Das traditionsreiche Clubgelände am Ostbahnhof diente über viele Jahrzehnte als perfekte Kulisse.

Urbane Künstler aus der ganzen Welt hinterließen hier ihre Spuren und lebten sich und ihr Können aus. Derzeit sind in diesem Areal zahlreiche Umbauarbeiten im Gange und so wird manche Graffiti Kunst wohl für immer verschwinden.

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03.03.2022 Raum 4 „(IN) Visible Mothers“

GFDK - Kultur und Medien

Im Januar 2021 bereiste Kathrin Ganser gemeinsam mit ihren beiden Kindern, 16 und 4 Jahre alt, Uganda. Es entstand der dokumentarische Kurzfilm „Mama Flow“, der vom Leben bei Mama Flo und ihren 20 (Waisen) Kindern in der ländlichen Region Bujagali in der Nähe der Stadt Jinja erzählt.

Während des Aufenthaltes entstand der Kontakt zu dem Künstler Hassan Matovu aus Kampala. Dieser führte im Herbst 2021 zu einer künstlerischen Zusammenarbeit an einer fotografischen Arbeit mit dem Titel „(IN)“Visible Mothers.

Insbesondere in den ländlichen Gebieten Ugandas leben viele Mütter unter schwersten Bedingungen. Ihre Armut und oft durch Gewalt geprägten Familiensituationen zwingen sie, ihre Kinder zum Teil in Waisenhäusern aufwachsen zu lassen.

Einige dieser Kinder lernte Kathrin in Bujagali, dem kleinen Dorf nahe der Quelle des Nils kennen, ihre Mütter traf sie jedoch nie. Die Bilder machen genau diese Mütter nun sichtbar, lassen sie in den Vordergrund treten, erzählen von ihrem Schmerz und heben zugleich ihre Stärke und Würde hervor.

Gemeinsam mit der Kölner Filmkünstlerin Anna Mahendra entwickelte Kathrin Ganser das Konzept zur Ausstellung der Bilder. Anna betonte den besonderen Ausdruck der Frauen zudem in der digitalen Bildbearbeitung.

Mit dieser Arbeit reichen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft nicht nur auf künstlerischer Ebene die Hände, sondern es entsteht derzeit ebenso der Verein „Mothers for Future“, um die in der Ausstellung vorgestellen Mütter bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Wünsche und Ziele zu unterstützen.

Ausstellung in der Horbach Stiftung vom 6. März 2022 bis 30.März 2022

Vernissage: Sonntag, 6.03.2022 um 11 Uhr - 14 Uhr
Eröffnungsrede um 12 Uhr
hält Prof. Dr. Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur
und Gründungsdirektor des MKM Museum Küppersmühle Duisburg

Stiftung Michael Horbach
Michael Horbach
Wormser Str 23
50677 Köln
Deutschland

info@michael-horbach-stiftung.de

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02.03.2022 Bilder und Geschichten

GFDK - Kultur und Medien

Mit der Fotografie fing mein berufliches Leben an. Dann lernten die Bilder bei mir laufen.
Aus der eingefrorenen sechzigstel Sekunde wurden dann Bilder und Geschichten für die Leinwand, das Fernsehen, das Handy.

Erst als Kameramann, als Regisseur, dann als Produzent. Jetzt schließt sich der Kreis. In dieser Ausstellung zeige ich Bilder von 1983 bis heute, viele davon aus New York, der Stadt meiner Träume, die mich in vielerlei Hinsicht immer angezogen hat. Mit wenigen Ausnahmen habe ich dort jedes Jahr fotografiert.

Seit 2018 fotografiere ich Fotosequenzen, die zeitliche Abläufe darstellen, eigentlich so wie im Film. Dabei interessiert mich das Narrativ des Bildinhaltes in seiner Abfolge.

Dadurch hat der Betrachter sowohl die im Bild dargestellte Szene zu interpretieren als auch gleichzeitig das Zusammenspiel in seiner zeitlichen Dimension. Als weitere Ebene kommt in meinen Motiven oft die Spiegelung zum Einsatz.

Deshalb nenne ich diese Ausstellung „auf den zweiten Blick“.

Michael Souvignier im Februar 2022

Michael Souvignier, geboren 1958 in Essen, studierte Foto- und Filmdesign. Die ersten Jahre seines Lebens war er als Fotograf tätig und dies in den Bereichen, Plattencover, Modefotografie, Theaterfotografie, Architekturfotografie, journalistischer Fotografie und als freier Fotograf mit Ausstellungen in New York, Essen, Dortmund und Osnabrück.

Er fotografierte dann weiter, aber nicht mehr mit der Absicht seine Arbeit künstlerisch zu nutzen, da sein Arbeits- schwerpunkt sich verlagerte und er zunächst bei zahlreichen Produktionen als Kameramann und Regisseur tätig war, bevor er 1985 die unabhängige Filmproduktion Zeitsprung gründete, für die er heute als Geschäftsführer und Produzent fungiert.

Die Firma ist auf die Produktion von Kino- und TV- Event-Filmen, seriellen Fiction- und Nonfiction-Formaten und Dokumentationen spezialisiert. Mittlerweile produzierte Michael Souvignier mehr als 500 Nonfiction Sendungen, sowie mehr als 100 Spielfilme, Serien und Kinofilme.

Nach einem Zeitsprung von 20 Jahren nahm er die künstlerische Fotografie wieder auf und es folgten Aus- stellungen, 2010 in der Beethovengalerie in Düsseldorf, 2011 Galerie Eva Bracke in Berlin, 2011, 2013 und 2016 Galerie Martina Kaiser und in der Flora in Köln, 2016 Galerie Box Freiraum in Berlin und 2018 in der Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn.

Michael Souvignier - Fotoausstellung in der Horbach Stiftung
"Auf den zweiten Blick"
Ausstellung vom 6. März 2022 bis 30.März 2022

Vernissage: Sonntag, 6.03.2022 um 11 Uhr - 14 Uhr
Eröffnungsrede um 12 Uhr
hält Prof. Dr. Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur
und Gründungsdirektor des MKM Museum Küppersmühle Duisburg

Wormser Straße 23, 50677 Köln
Mi. und Fr. 15.30 – 18.30 Uhr, So. 11 – 14 Uhr, sowie nach Vereinbarung 
Tel. +49 (0)221 2999 3378

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01.03.2022 Was aber sagt die Kunst dazu?

GFDK - Kultur und Medien

Ein bundesweit ausgeschriebenes  Ausstellungsprojekt des Kunstvereins 68elf e.V. im Bunker K101, Körnerstr.101, 50823 Köln
Zeitraum: 01.04. (offizieller Tag der Fake News) - 24.04.2022
Projektleitung/Kuration : agii gosse, Dr. Christiane Rath

Verschwörungserzählungen, -mythen und -theorien sind nicht neu. Menschen leugnen die Mondlandung oder die Existenz der Bundesrepublik Deutschland, glauben an Reptiloide oder Chemtrails – und fühlen sich dabei in einem religionsähnlichen Zustand, der sie über Andere, Nichtwissende erhebt.

Der letzte Präsident der USA hat den Begriff Fake News hoffähig gemacht, indem er systematisch seine Gegner und die Medien verdächtigte, solche zu verbreiten, und selbst unzähliger Lügen überführt wurde.

Seit der Covid-19-Pandemie scheinen nun endgültig die Deiche der Vernunft überflutet –zahllose Verschwörungsgläubige verdächtigen Bill Gates, die Menschheit ausrotten zu wollen, Regierungen wird unterstellt, uns mit Chips zu impfen, und am Ende seien die Juden schuld.

Was aber sagt die Kunst dazu? Mehr als 100 Bewerbungen erreichten den Kunstverein 68elf nach der bundesweiten  Ausschreibung. Ausgewählt wurden 30 Beiträge, welche ihre Positionen zum Verschwörungsthema visualisieren.

Die bedrückenden und geschichtsträchtigen Räumlichkeiten des Bunkers aus dem II.WK passen ideal zur Einbettung der Arbeiten, die Malerei, Zeichnung, Collage, Video, Audio, Experimentalkunst und Installationen umfassen.

Künstler*innen: K.M. Busch – Tanja Chimes – Era Freidzon – agii gosse – Stephan Groß – Andreas Hella – Paul Hirsch – Robert Hoch – Martina Höppner – Eva-Maria Horstick – Chris Karawidas – Wolfgang Kühn – Karl-Heinz Mauermann – Nikolaus Mohr – Dietmar Paetzold – Georg Petermann – Christiane Rath – Caspar Reuter – Wilhelm Röpke – Katrin Salentin – Carolin Schiml – Thomas Schneider – Georg Schnitzler – Prof. Dr. Silber – Tankred Tabbert – Daniel Theiler – Charlotte Viereck – Petra Zierracks – Roderich Zupnickl – Zweiimdruck(Suki Meyer-Landrut, Christine Pohlmann)

Eine Sonderveranstaltung  mit  10 Videoarbeiten findet zusätzlich während der Ausstellung im Bunker statt: "Die lange Nacht der kurzen Filme". Künstler*innen: Karin Frings – Hannah Lansburgh – khm – Areumbit Park – Carolin Schiml – Eva Schmeckenbecher – Prof. Dr. Gerhard Silber – Daniel Theiler – Wilda WahnWitz

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26.02.2022 Ausstellungseröffnung

GFDK - Kultur und Medien

Parallel zur ARCOmadrid, der größten internationalen Kunstmesse Spaniens, zeigt die Gerhardt Braun Pop-up-Gallery in Madrid Arbeiten des erst 24-jährigen deutschen Künstlers Leon Löwentraut. Zu sehen sind ein Gemälde aus der neuen Serie „Landscapes“ sowie die Skulptur „Edith“ und eine seiner bekannten Kohlezeichnungen.

Zur Ausstellungseröffnung in der zentral gelegenen Calle del Doctor Fourquet, 10, in unmittelbarer Nähe des berühmten Kunstdreiecks (Prado, Museum Reina Sofía und Museum Thyssen-Bornemisza) kamen – nicht nur wegen der zeitgleich stattfindenden Kunstmesse - zahlreiche Sammler und Kunstaficionados, vor allem aber auch junge Leute.

„Ich bin überrascht, welches Interesse die Madrilenen meiner Kunst entgegenbringen“, freute sich Leon Löwentraut, und fügte hinzu: „Madrid ist eine unfassbar inspirierende und vielseitige Stadt. Sehr weltstädtisch – und entspannend zugleich.“

Mit dem Galeristen Gerhardt Braun verbindet den Künstler eine langjährige Zusammenarbeit. Gemeinsam haben sie mit spektakulären Löwentraut-Einzelausstellungen auf den Baleareninseln Mallorca und Ibiza Aufsehen erregt.

Neben Werken von Leon Löwentraut werden in der Gruppenausstellung mit dem Titel „Change“ Exponate weiterer zeitgenössischer Künstler gezeigt. Zu sehen sind: Arbeiten des weltberühmten 90-jährigen deutschen Künstlers Heinz Mack, Mitbegründer der legendären ZERO-Gruppe, des bekannten Pop-Art-Künstlers Heiner Meyer sowie der auf Mallorca und in Stockholm arbeitenden Künstlerin Francesca Martí, der in Madrid lebenden Chus García-Fraile, des Kubaners Jorge Mayet und des französisch-italienischen Bildhauers Sylvestre Gauvrit.

Die Ausstellung läuft bis zum 15. März 2022.

Gerhardt Braun Gallery

Galería Nueva

Calle del Doctor Fourquet, 10

28012 Madrid

Es gelten die behördlichen Hygienevorschriften.

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