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Nachrichten aus der großen weiten Welt

12.11.2020 Tigerhandel endlich verbieten

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

VIER PFOTEN veröffentlicht neue Dokumentation von Karl Ammann, Ermittler gegen Wildtierkriminalität. Zuchtfarmen mit tausenden Tigern, Tiger-Streichelzoos, Schmuck und traditionelle Medizin aus Tiger-Körperteilen: Die neue Dokumentation „The Tiger Mafia“ von Karl Ammann bringt erschreckende Entdeckungen aus zehn Jahren Recherche zum Tigerhandel in Asien ans Licht.

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ergänzt Ammanns Recherchen mit Investigationen in Europa, wo geschätzt 1.600 Tiger in Gefangenschaft leben.

Um wilde, aber auch in Gefangenschaft lebende Tiger vor grausamer Ausbeutung zu schützen, fordert VIER PFOTEN die EU-Kommission auf, den kommerziellen Handel mit Tigern und ihren Körperteilen zu verbieten.

Für die Dokumentation „The Tiger Mafia“, die ihre virtuelle Weltpremiere am 12. November feiert, hat sich Karl Ammann ein Jahrzehnt lang mit den mafiösen Strukturen des Tigerhandels, vor allem in China und Südostasien, befasst.

Dort werden Tiger im großen Stil legal gezüchtet, wie Ammanns Entdeckung von über 200 chinesischen Tigerfarmen mit insgesamt rund 6.000 Großkatzen zeigt. Die vom Aussterben bedrohten Tiere werden für die Unterhaltungsindustrie und die Nachfrage nach Tigerteilen missbraucht.

Amman filmte auch Massentierhaltungsbetriebe, die jeweils geschätzt 1.000 Tiger in tierquälerischen Zuständen halten. Zum Vergleich: Nur noch rund 3.900 Tiger leben in freier Wildbahn. Zur Gewinnmaximierung betreiben viele Tigerfarmen Streichelzoos.

Wenn die Tiger zwei Jahre alt sind, werden sie gefährlich und die Zoobetreiber können sie nicht mehr als Touristenattraktion einsetzen. In der Regel werden die Großkatzen dann getötet und entweder für die traditionelle Medizin oder für Luxusartikel, wie Schmuck und Teppiche, verarbeitet.

„Die gefangenen Tiere leiden an psychischen und physischen Schäden. In der Wildnis bleiben Tiger bis zu zwei Jahre lang bei ihren Müttern. In den meisten Einrichtungen werden sie aber schon mit zwei Monaten von ihren Müttern entrissen, um Touristen zu bespaßen und für Fotos zu posieren.

Jegliches natürliche Verhalten bleibt ihnen auf den Tigerfarmen und in den Streichelzoos verwehrt. In China lässt man die in Gefangenschaft lebenden Tiger oft bewusst verhungern, denn nur wenn sie eines natürlichen Todes sterben, ist es legal, ihre Körperteile zu nutzen“, sagt Kieran Harkin, Internationaler Kampagnenleiter für Wildtierhandel bei VIER PFOTEN.

Lukratives Geschäft mit vom Aussterben bedrohter Art

Die Untersuchungen von VIER PFOTEN zeigen einen regen Handel zwischen EU-Ländern und China, Vietnam und Thailand. Allein zwischen 2014 und 2018 wurden laut dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) 120 Import- und Exportgeschäfte mit lebenden Tigern und ihren Körperteilen zwischen EU-Staaten und Asien legal abgeschlossen.

Die Dunkelziffer des illegalen Handels liegt vermutlich weitaus höher. Ein lebender Tiger, gezüchtet in Europa, bringt zwar laut VIER PFOTEN-Recherchen bis zu 22.000 Euro, aber auch tot sind die Tiere sehr wertvoll.

Ein kleiner Tigerzahn kostet rund 800 Euro, ein Fläschchen Tigerwein – eine angeblich heilende Tinktur, hergestellt aus Tigerknochen – etwa 220 Euro.

Auch Krallen, Augäpfel, Hirn, Schwanz, Innereien und Fell werden laut Ammanns Recherchen für traditionelle Medizin und Schmuck verarbeitet. Als besonderes Luxusgut gelten rosafarbene Tigerknochen.

In Ammanns Dokumentation berichtet eine Schmuckverkäuferin in Laos, dass die grausame Gewinnung der Knochen für die spezielle Färbung maßgeblich sein soll. So sollen Tiger sediert und ihnen die Knochen, während sie schlafen, entfernt werden.

Produkte, hergestellt aus Tigern, sind nicht nur in Asien begehrt, auch europäische Behörden melden immer wieder Beschlagnahmungen. VIER PFOTEN Recherchen belegen, dass in der EU zwischen 1998 und 2017 über 8.000 illegale Tigerprodukte, wie zum Beispiel Tigerwein, konfisziert wurden.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen – unterzeichnet von 183 Ländern, darunter auch China, Thailand, Vietnam und Laos – verbietet eigentlich den Handel mit Tigerteilen.

Dieses Verbot hat jedoch bisher kaum dazu beigetragen, die Anzahl der in Gefangenschaft gezüchteten Tiger, die für den kommerziellen Handel mit ihren Körperteilen getötet werden, zu reduzieren.
 
Ähnliche Entwicklungen auch in Europa

Ammanns Dokumentation sowie Recherchen von VIER PFOTEN zeigen, dass die Tigermafia mit einem weitreichenden Netzwerk arbeitet, das auch mitten in Europa zu finden ist. „Es ist in der EU legal, Tiger für den kommerziellen Handel zu züchten.

In etlichen EU-Ländern gibt es fragwürdige Streichelzoos, die Interaktionen mit Großkatzen anbieten. Was mit den Tigern passiert, wenn sie zu alt sind, weiß niemand genau“, sagt Harkin. Die meisten EU-Mitgliedsstaaten haben keine zentralen Register.

Tigerzüchter können offizielle Papiere problemlos fälschen, Jungtiere werden zum Teil nicht angegeben. „Auch in Europa werden Tiger als Ware angesehen. Sie werden für Zucht, Handel und Ausbeutung herumgereicht.

Einige Tiger werden auch nach Asien exportiert, denn die dortigen Käufer glauben, dass europäische Großkatzen größer und stärker sind. Damit sind sie besonders beliebt bei Züchtern.

Nur wenn wir den kommerziellen Tigerhandel in Europa verbieten, können wir auch gegen die global agierende Tigermafia vorgehen“, so Harkin.

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12.11.2020 Start der Aktion ist am Donnerstag

GFDK - Kultur und Medien

Wegen der erneuten Corona-Beschränkungen werden Kunst- und Kulturbetriebe erneut für mindestens einen Monat geschlossen. Ein Verbund von Initiator*innen und Künstler*innen engagiert sich nun in der Aktion „FENSTER AUF!“, um Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang zu den Bewohner*innen Bochums zu bringen.

Der Kreativbereich musste bereits im Frühjahr mit existenziellen Herausforderungen kämpfen, da er nicht als „systemrelevant“ gilt und sich wenig im medialen Fokus befindet. Mit den neuesten Einschränkungen seit Anfang November wird es nun aber kritisch.

Nicht nur für die Kunstschaffenden, sondern auch für die, die sonst in Theater-, Film- und Konzertvorstellungen sitzen: Dunkle Wochen mit wenig zwischenmenschlichen Kontakten und ohne Kulturleben.

Einige Kulturschaffende im Ruhrgebiet wollen sich damit nicht abfinden. Sie gehen auf die Straßen und Plätze vor den Wohnhäusern Bochums und rufen:

„FENSTER AUF!“ Mit vielen kleinen künstlerischen Auftritten will der Verbund, dass die Menschen auch in dieser Zeit gesehen und geschätzt werden.

Zudem erhalten Künstler*innen eine dringend notwendige Einkommensquelle. Über 1,5 Millionen Beschäftigte arbeiten in der Branche und besonders freischaffende Menschen sehen sich in ihrer Existenz bedroht.

Start der Aktion ist am Donnerstag, 5. November ab 18.00 Uhr. Sieben Künstler*innen werden jeweils an drei Orten in Bochum auftreten.

In verschiedenen Sprachen wird laut gerufen „FENSTER AUF!“, um die Anwohner*innen auf eine je 20-minütige Performance aufmerksam zu machen.

Die einzelnen Orte werden aber geheim gehalten. Denn die Menschen sollen explizit in ihren Häusern bleiben, um gemeinsam die Infektionswelle zu brechen.

„Trotzdem sollen sich die Menschen nicht allein gelassen fühlen“, fordert Mitinitiatorin und Radio-Bochum Moderatorin Katja Leistenschneider. „Wir wollen zeigen, was auch in dieser Zeit geht und was Kultur bewirken kann!“

„Wenn die Menschen nicht ins Theater können, dann müssen wir das Theater zu den Menschen bringen“, sagt Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank.

Geplant ist, die Aktion jeden Donnerstag im November mit verschiedenen Künstler*innen aus unterschiedlichen Bereichen aus Gesang, Schauspiel und Tanz stattfinden zu lassen.

Künstler wie Jani Weichsel von Kapelsky, Mambo Kurt aber auch Streetart Performer wie Urbanatix sind bei der Premiere dabei. Die Bochumer*innen dürfen also gespannt sein.

Finanziert wird die Aktion mit 10.000 Euro der GLS Bank. Zusätzlich sollen Spenden zum Weiterführen der Aktion gesammelt werden, damit auch im Dezember in den Straßen zu hören ist: „FENSTER AUF!“ Denkbar ist die Beteiligung auch über die Grenzen Bochums hinaus.

Für die Aktion haben sich mehrere Initiator*innen zusammengeschlossen. Unter anderem auch die GLS Bank, die bereits im Frühjahr mit der eigens geschaffenen Kunstnothilfe begonnen hat, Spenden für in Not geratene Künstler*innen zu sammeln.

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11.11.2020 Braunbär Teddy hat ein neues Zuhause

GFDK - Kultur und Medien

Die globale Tierschutz-organisation VIER PFOTEN hat erfolgreich den vier Jahre alten Braunbären Teddy aus grausamen Haltungsbedingungen in Nordmazedonien gerettet. Seinem früheren Besitzer zufolge hatte dieser Teddy als Waisenjunges gefunden und als Haustier in seinem Garten gehalten.

Als der Bär zu groß wurde, übergab der Besitzer Teddy an den Zoo Shtip, wo der Bär drei Jahre lang in einem winzigen, rostigen Käfig sein Dasein fristen musste.

Da der Zoo keine Lizenz zur Bärenhaltung besaß, konnte VIER PFOTEN Teddy retten und in den TANZBÄRENPARK Belitsa nach Bulgarien bringen, einem Bärenschutzzentrum, welches VIER PFOTEN gemeinsam mit der Fondation Brigitte Bardot führt.

Berichte über Teddys trauriges Schicksal veranlassten VIER PFOTEN bereits Ende 2019 zu einem Besuch in Nordmazedonien. Dabei bestätigten sich die tierquälerischen Haltungsbedingen, die für den Bären langfristig zu gesundheitlichen Schäden geführt hätten.

Der alte, rostige Käfig, der nicht ausbruchsicher war, stellte außerdem eine Gefahr für Zoobesucher und Anrainer dar. Nach Verhandlungen mit den Behörden und einem COVID-19-bedingten Aufschub der Rettung, konnte ein VIER PFOTEN Team endlich die 500 Kilometer lange Fahrt von Bulgarien über Griechenland nach Nordmazedonien antreten und Teddy befreien.

„Wir freuen uns, dass die Gemeinde Shtip und die verantwortlichen Behörden Teddy ein artgemäßes Leben in unserer Obhut ermöglichen. Wir sind auch dem Zoo Skopje dankbar für die Unterstützung bei der Vorbereitung der notwendigen Dokumente für den Transfer während einer globalen Pandemie.

Das Leben in Gefangenschaft hat Spuren bei Teddy hinterlassen. Das Beißen an den Gitterstangen hat seine Zähne beschädigt und seine Pfoten sind durch das Laufen auf dem Betonboden in seinem Käfig entzündet.

Auf engstem Raum und ohne Beschäftigungsmöglichkeiten war sein Leben trostlos, doch das wird sich nun ändern. Teddy kann in unserem Bärenschutzzentrum sein natürliches Verhalten wiederentdecken“, sagt Barbara van Genne, verantwortlich für Rettungen von Wildtieren bei VIER PFOTEN.

Gesetze zur Bärenhaltung in Nordmazedonien nur mangelhaft umgesetzt

Die Privathaltung von Bären ist in Nordmazedonien legal, sofern die Haltung angemeldet und von den Behörden bestätigt wird.

Für die Haltung von Bären ohne Lizenz gilt ein Verbot, das aber nur mangelhaft kontrolliert wird, weil es im Land an artgemäßer Unterbringung für gerettete Wildtiere fehlt. Berichten zufolge leiden in Nordmazedonien noch mindestens zwei weitere Bären in grausamer Privathaltung.

Mit Teddys Rettung kommt VIER PFOTEN ihrem Ziel näher, die grausame Haltung von Bären in Südost-europa endgültig zu beenden. VIER PFOTEN setzt weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, um sie bei der Durchsetzung der geltenden Gesetze zur Bärenhaltung zu unterstützen und um weitere Bären in Not zu retten.

Ein Zuhause für leidgeprüfte Bären in Bulgarien

Der TANZBÄRENPARK Belitsa liegt im Rila-Gebirge im Westen Bulgariens und wird seit 2000 als Kooperation zwischen VIER PFOTEN und der Fondation Brigitte Bardot geführt.

Aktuell leben 21 Bären auf 12 Hektar naturnahem Gelände. Viele von ihnen sind ehemalige Tanzbären aus Bulgarien, Serbien und Albanien, aber auch Bären aus anderen grausamen Haltungsformen haben in Belitsa ein neues Zuhause gefunden.

Besucher erhalten umfassende Informationen über die traurigen Zustände, in denen die Bären vor ihrer Rettung lebten, die natürlichen Bedürfnisse von Braunbären sowie ihrem Artenschutz.

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07.11.2020 Adoptieren rettet Welpenleben

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Durch den erneuten Lockdown und die damit verbundene Isolation bleibt die Nachfrage nach einem Heimtier hoch. Vor allem Hunde sind seit Monaten besonders begehrt. Als Hauptverkaufskanal dient der Online-Handel – mit ihm boomt der kriminelle Tierhandel.

Insbesondere illegale Welpenhändler profitieren von dem großen Bedarf, der traditionell auch kurz vor Weihnachten noch einmal ansteigt.

Dabei warten in deutschen Tierheimen zahlreiche Vierbeiner auf ein liebevolles Zuhause. Anlässlich des World Adoption Day am 9. November warnt die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN dringend vor Tierkäufen auf Online-Portalen und rät im nächsten Tierheim nach dem passenden Heimtier zu suchen.

„Leider suchen viele Menschen zuerst auf Online-Plattformen nach einem Hund, bevor sie den Weg ins Tierheim finden“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN.

„Da es aber noch immer keine Gesetze für den Tierhandel auf Online-Portalen gibt, geraten viele Suchende an illegale Welpenhändler. Dabei hat der Bundesrat bereits vor über einem Jahr die Bundesregierung zum Handeln aufgerufen.

Doch nach wie vor ist die wahre Herkunft der Händler und Hunde nicht rückverfolgbar. Kriminelle können weiterhin anonym online inserieren und jederzeit unerkannt abtauchen.“

Hunde aus dem illegalen Welpenhandel sind traumatisiert, meist von Parasiten verseucht und krank. Viele sterben kurz nach der Übergabe. „Deshalb raten wir unbedingt jedem, der einen Hund sucht, ein Tierheimtier zu adoptieren.

Hier läuft man nicht Gefahr, unwissentlich den illegalen Welpenhandel zu unterstützen. Denn hinter jedem Hundebaby aus einer Welpenfabrik steckt unendliches Leid.

Und jeder Kauf – egal, ob unwissentlich oder aus Mitleid – befeuert dieses grausame Geschäft“, betont Daniela Schneider.

Jedes Tier, egal ob alt oder jung, mit drei Beinen oder halbblind kann eine große Bereicherung für jede Familie sein. Vor allem ältere Vierbeiner, Tiere mit Handicaps oder Listenhunde, die oft übersehen werden, haben viel Liebe zu geben.

„Es lohnt sich immer, im Tierheim statt im Internet nach einem Hund zu suchen. Alle Tiere dort wurden medizinisch untersucht, sind gechippt und haben Papiere“, so Schneider.

„Unter ihnen sind auch viele Rassehunde und Welpen, die auf liebevolle Besitzerinnen und Besitzer warten. Außerdem kann man im Tierheim den Charakter des Vierbeiners kennenlernen und ganz in Ruhe schauen, ob Mensch und Tier zueinander passen.“

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06.11.2020 WE CARE WE DO WE MOVE TV

GFDK - Kultur und Medien

Nicht nur Künstler spüren die Auswirkungen der Corona-Pandemie, auch die Kunst selbst leidet – Kunst will betrachtet werden.

Besonders jetzt, im zweiten Lockdown, ist es wichtig, sich über Kunst- und Kulturschaffende Gedanken zu machen. Ein Unternehmen, das sich bereits seit Monaten unter erschwerten Bedingungen für die Branche einsetzt, zeigt nun zum ersten Mal ausführlich aktuelle und zukünftige Projekte zur Förderung von Kunst und Kultur.

 WE CARE WE DO WE MOVE TV, das neue Youtube-Format von Daimler, geht in die zweite Runde. Thema der neuen Folge: Das aktuelle Engagement des schwäbischen Autobauers im Bereich Kunst und Kultur in Zeiten der Pandemie.

Dieses Mal zu Gast bei Anja Lehner (Leiterin Corporate Sponsoring & PR bei Daimler) und Jochen Stutzky (TV-Moderator) sind Leon Löwentraut,  

22-jähriger Liebling der Kunstszene, der mit seinen Gemälden Fans und Sammler rund um den Globus begeistert, Professor Walter Smerling, Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur und Verantwortlicher für die internationale Kunstausstellung „Diversity United“, und die in Berlin lebende Alicja Kwade, die zu den wichtigsten bildenden Künstlerinnen ihrer Generation gehört.

Leon Löwentraut spricht über die „Sylt Art Fair“, auf der er gemeinsam mit seinem Hauptgaleristen Dirk Geuer und der „be a mover“-Community noch nicht so bekannte Nachwuchskünstler unterstützte, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Die Künstlerinnen Anne Kutzner und Menja Stevenson sowie der Künstler Kennet Lekko erhielten so die Möglichkeit, neben Kunstikonen wie Gerhard Richter, Julian Schnabel, Günther Uecker, Heinz Mack und Hermann Nitsch auszustellen.

Damit lieferte die gut besuchte Ausstellung einen Beitrag zur Förderung junger Künstler sowie zum Erhalt der Vielfalt in der Kulturszene. Leon Löwentraut betont:

„Kunst ist der wesentliche Impulsgeber für unsere Gesellschaft. Sie schärft unsere Kreativität und unsere Urteilsfähigkeit und regt zum Nachdenken an. Gerade in Krisenzeiten können wir es uns überhaupt nicht leisten, darauf zu verzichten.“

Über die konkreten Auswirkungen der Pandemie auf das Kunstgeschehen spricht Professor Walter Smerling, der die internationale Kunstausstellung „Diversity United“ - mit Stationen in Berlin, Moskau und Paris – verantwortet, deren Premiere aufgrund von Corona im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof stattfindet, wie er verkündet.

Zudem spricht er über die Bedeutung der Ausstellung, die Malerei, Skulptur, Video und New Media, Fotografie, Installation, Zeichnung und Objektkunst von 90 jungen und etablierten Künstler*innen aus ganz Europa unter Aspekten wie  Freiheit und Würde, politische und persönliche Identität, Demokratie und ihre Aushöhlung zeigt.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Petersburger Dialog e.V. und wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Daimler tritt hierbei als Hauptsponsor auf.

Eine der ausstellenden Künstlerinnen ist die in Berlin lebende Alicja Kwade. Sie hat sich in den letzten Jahren mit tief poetischen Arbeiten rund um die Grenzen unserer Wahrnehmung in der internationalen Kunstszene einen Namen erarbeitet.

Die Künstlerin mit polnischen Wurzeln berichtet über ihre Erfahrungen als Frau in einem historisch männlich geprägten Umfeld und darüber, warum Kunst live gesehen werden muss. Sie gibt einen Vorgeschmack auf ihre Arbeit, die demnächst erstmalig im Rahmen von „Diversity United“ präsentiert wird

Darüber hinaus wirft die Sendung einen Blick auf zwei weitere von der Daimler AG unterstützte Projekte: Mit der Ausstellung WE ARE PART OF CULTURE im Mercedes-Benz-Museum nutzt Daimler eine seiner publikumswirksamsten Plattformen, um auf die Geschichte und Ausprägung der LGBTQ+ Community hinzuweisen und wirbt damit für gesellschaftliche Werte wie Toleranz und Vielfalt.

Zudem wird eine besonders ambitionierte Design-Kooperation zwischen Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG, und dem bekannten US-amerikanischen Fashion-Designer Virgil Abloh thematisiert.

Von dem Erlös aus der Versteigerung des dabei entstandenen Kunstobjekts wird die Ausbildung junger Kreativer afroamerikanischer oder afrikanischer Abstammung unterstützt.

Sendetermin: ab dem 17.11.2020 unter https://www.youtube.com/user/daimler

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06.11.2020 Schließung von Kultureinrichtungen

GFDK - Kultur und Medien - Theater

Seit einigen tagen, bekommen wir hier in unserer Redaktion GFDK, am laufenden Meter Protestbriefe aus ganz Deutschland. Konzerthäuser und Theater protestieren gegen die Corona-Verordnungen von Bund und Ländern. Nun erreicht uns der Protest aus Frankfurt.

Wir protestieren entschieden gegen die bundesweite Schließung von Kultureinrichtungen wie Theater- und Konzerthäuser, Museen und Ausstellungshallen bis Ende November.

Natürlich ist das drastische Ansteigen der Corona-Infektionen besorgniserregend. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um die neuerliche Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Aber diese Maßnahmen müssen ausgewogen und wissenschaftlich begründet sein. Sie dürfen nicht pauschalisieren. Die undifferenzierte Entscheidung, alle Kultureinrichtungen zu schließen, trifft erneut einen Lebensnerv unserer Gesellschaft.

Alle Politiker:innen, die verantwortungsbewusst Zukunft gestalten, wissen, wie wichtig Kultur für das soziale und politische Klima sowie die Entwicklung einer Stadt oder eines Landes ist. Kultur stiftet Identität, schafft Zusammenhalt, Verständigung über die gemein-samen Werte, gibt Kraft und Selbstvertrauen.

Sie steigert das Denkvermögen, sensibilisiert die Sinne, entgrenzt unsere Phantasie, macht Leben reich und vielfältig.

Aber sie ist auch ein unbequemes Spiegelbild unserer Wirklichkeit, legt Konflikte, Widersprüche und Schadstellen bloß, provoziert Fragen und Veränderungen. Das heißt: Sie ist für eine Gesellschaft lebens-, sie ist existenzrelevant.

Umso unverständlicher ist es, dass die Politik – gerade in diesen Zeiten Pandemie bedingter allgemeiner Verunsicherung und Vereinzelung – schon zum zweiten Mal bundesweit alle Kultureinrichtungen wochen-, vielleicht sogar monatelang schließt.

Es mag Kultureinrichtungen geben, wo es nicht möglich ist, die Besucher durch ein gut durchdachtes Hygienekonzept hinreichend vor einer Infektion zu schützen. Die Theater- und Konzerthäuser zählen – von Sonderfällen abgesehen –  sicher nicht dazu.

Sie haben ihre Gebäude – teilweise finanziert durch Land und Bund – zusätzlich so ausgestattet, dass  Infektionen vermieden werden.  Es gibt zumeist eine ausreichende Frischluftzufuhr. Publikum im Zuschauerraum und Künstler:innen auf der Bühne bleiben voneinander getrennt.

Die Zuschauer:innen gehen auf vorgezeichneten Wegen – Begegnungen und Querungen vermeidend – mit Maske auf ihren Platz und sitzen 1,50m voneinander entfernt.

Die Theater- und Konzertzuschauer:innen sind maximal diszipliniert, halten sich an Vorschriften und haben in der letzten Woche – entsprechend der Verordnung – die Maske während der ganzen Veranstaltung aufbehalten.

Sie nehmen viel in Kauf, um endlich wieder Theater oder Konzerte live zu erleben: die unmittelbare, lebendige Kommunikation zwischen Künstler:innen und Publikum.

Wir fordern daher

- dass die Theater- und Konzerthäuser mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen wieder geöffnet werden, auch wenn wegen der Abstandsregeln nur ein Viertel bis ein Fünftel der Plätze besetzt werden kann,

- dass die entsprechenden Mindereinnahmen durch einen Veranstaltungssonderzuschuss kompensiert werden,

- dass solo-selbstständige freie Kulturschaffende, die wegen des eingeschränkten Kulturangebots keine Arbeit finden, bis Ende 2021 unbürokratisch ein Grundeinkommen oder Unternehmerlohn von mindestens 1.500 € bewilligt bekommen.

Wir fordern eine Debatte über den gesellschaftspolitischen Stellenwert von Kunst und Kultur mit dem Ziel, in den kommenden Jahren Einsparungen bei der Subventionierung von kulturellen Einrichtungen und Aktivitäten zu verhindern.

antagon theaterAKTion; Das Internationale Theater; Die Dramatische Bühne; Die Schmiere – Satirisches Theater und Kabarett Frankfurt; Frankfurter Autoren Theater; Freies Schauspiel Ensemble; Gallustheater, Interkulturelle Bühne; Kammeroper Frankfurt; Kellertheater; Kulturhaus am Zoo.

Die Katakombe; Kinder- und Jugendtheater Frankfurt; Künstlerhaus Mousonturm; Neues Theater Höchst; Oper Frankfurt; Papageno Musiktheater am Palmengarten; Schauspiel Frankfurt; Stalburg Theater; Theater Alte Brücke; Theaterhaus Frankfurt; Theater Willy Praml; Volksbühne im großen Hirschgraben - Mitglieder der Frankfurter Theaterallianz

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04.11.2020 wegen ihres Pelzes getötet

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Aktuell werden in Dänemark Millionen Nerze getötet und samt Fell verbrannt, um eine Ausbreitung und Mutation des Corona-Erregers zu verhindern. Zum Schutz von Mensch und Tier fordert die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ein Ende der Pelztierzucht.

„Wie jede Form der Intensivtierhaltung sind auch die Pelztierfarmen Brutstätten für Krankheiten wie Covid-19", warnt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN. „Dänemark zählt zu den größten Pelzproduzenten der Welt.

Die Tiere leben dort in Zuchtbetrieben auf engstem Raum unter grausamen Bedingungen. Spätestens seit den Covid-19 Ausbrüchen auf niederländischen Betrieben im Juni wissen wir, dass Nerzfarmen potenzielle Gefahrenherde für COVID-19 und andere Krankheiten sind. Pelz ist ein unnötiger Luxusartikel. Um die Öffentlichkeit zu schützen und Tierleid zu verhindern, muss Dänemark seine Pelzfarmen schließen.“

Corona-Ausbruch auf dänischen Pelzfarmen

Weltweit werden jährlich etwa 100 Millionen Nerze, Marderhunde oder Kaninchen wegen ihres Pelzes getötet. Dänemark gilt nach China als der größte Pelzproduzent und betreibt mehr als 1300 Nerzfarmen.

Nun kam es in dem nordischen Nachbarland auf mehr als 160 Pelzfarmen zu Corona-Ausbrüchen sowie zahlreichen Verdachtsfällen auf weiteren Farmen. Laut dänischen Behörden sollen nun etwa drei Millionen Tiere vorsorglich getötet werden.

Weitere Covid-19-Fälle auf Nerzfarmen wurden in Spanien, Schweden, Italien, den Niederlanden und den USA bestätigt. „Die Pelzindustrie ist ein grausames und gefährliches Geschäft. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen.

Für die öffentliche Gesundheit und natürlich zum Schutz der Tiere, muss es ein Verbot von Pelzfarmen geben – in der EU und weltweit“, fordert Wildtierexperte Thomas Pietsch.

Im Zuge der Pandemie beschlossen die Niederlande, nicht bis 2024 zu warten, um aus dem Pelzgeschäft auszusteigen. Das niederländische Parlament stimmte am 23. Juni 2020 dafür, die Nerzzucht ab März 2021 einzustellen. „Auch Dänemark sollte Teil der Lösung statt des Problems sein und seine Pelztierfarmen schließen“, so Pietsch.

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30.10.2020 Igel sind Fleischfresser

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Igel werden erst im Spätsommer geboren und müssen bis zum Spätherbst ausreichend Gewicht zugelegt haben, um in den Winterschlaf gehen zu können. Auf der Suche nach Futter und einem Schlafplatz wandern daher derzeit viele kleine Stacheltiere durch Gärten, Parks, Wiesen und Wälder.

Doch Straßen und Verkehr aber auch Gartenarbeiten mit Sensen, Spaten oder Rasenmähern können den Tieren zum Verhängnis werden. VIER PFOTEN Wildtierexpertin Katharina Erdmann, Leiterin des Wildtier- und Artenschutzzentrums nordwestlich von Hamburg, gibt Tipps, wie man Igel in der kalten Jahreszeit helfen kann.

Igel sind Fleischfresser

Im Winter begeben sich Igel in den Winterschlaf. Dabei werden ihre Körperfunktionen auf ein Minimum herabgesetzt. Mithilfe ihrer angefressenen Energiereserven können sie dann über mehrere Monate ohne Futter auskommen. „Igel sind Fleischfresser und essen kein Obst, Gemüse oder Nüsse. Sie benötigen eiweißreiche Nahrung.

Damit die Tiere vor dem Winter genug Speck auf die Hüften bekommen, kann man zum Beispiel Katzenfutter oder spezielles Igelfutter bereitstellen.

Milch sollte man generell nicht anbieten, denn die vertragen Igel nicht und auch rohes Hackfleisch ist aufgrund möglicher Krankheitsüberträger problematisch“, rät Katharina Erdmann.

Nicht zu früh eingreifen

„Wenn man einen kleinen Igel in seinem Garten beobachtet, sollte man ihn nicht gleich einsammeln“, betont Erdmann. „Man sollte sich stattdessen Zeit nehmen und das Tier beobachten.

Wenn es sehr klein ist, handelt es sich um ein Jungtier und oft ist dann die Mutter nicht fern. Sammelt man einen kleinen Igel zu früh ein, läuft man Gefahr, ihn eventuell aus seiner Familie zu reißen.“

Da Igel nacht- und dämmerungsaktiv sind, sollte man aber aufmerksam werden, wenn sie sich tagsüber sehen lassen und einen schwachen Eindruck machen.

„Ein gesunder und unverletzter Igel kann mit 400 Gramm in den Winterschlaf gehen“, so die Expertin. „Wer aber ein sehr schwaches oder auch verletztes Tier findet, sollte sich an eine Igelfachstelle in der Nähe oder eine Wildtierstation wenden.“

Igelfreundlicher Garten

Im Wildtier- und Artenschutzzentrum kümmern sich die Wildtierpfleger derzeit um rund 50 Igelwaisen. „Wer etwas für Igel tun möchte, sollte seinen Garten so naturnah wie möglich gestalten und den ein oder anderen Laubhaufen auch mal liegen lassen“, rät Wildtierexpertin Erdmann. In Komposthaufen,

Gehölz oder dichtem Blattwerk finden Igel Schutz vor Kälte und Regen sowie einen Unterschlupf für den Winter. Zudem kann man mit Kisten oder Paletten sichere Zonen schaffen, unter denen sich Igel verstecken können. „Zäune sind oftmals unüberwindbare Barrieren für die Tiere, kleine Löcher und Durchschlupfmöglichkeiten helfen ihnen bei ihrer Suche nach Futter.“

Herabfallende Blätter können Wasseroberflächen manchmal vollkommen bedecken und so unsichtbar machen. „Fällt ein Igel in einen Gartenteich, kommt er aus eigener Kraft meist nicht heraus.

Die Teichfolien sind zu glatt für die kleinen Pfoten. Dicke Äste oder andere Kletterhilfen in Ufernähe im Teich platziert, können daher lebensrettend für Wildtiere sein“, sagt Erdmann.

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28.10.2020 Digitalisierung in der Abrechnung

GFDK - Kultur und Medien - Medizin

Der digitale Wandel ist im Alltag allgegenwärtig. Doch auch die Digitalisierung in der Medizin ist zunehmend spürbar. Mit digitalen Technologien und Hilfsmitteln lassen sich viele Abläufe wesentlich einfacher und effizienter gestalten.

Was wiederum zur Folge hat, dass sich Ärzte und medizinische Angestellte mehr Zeit für die Betreuung der Patienten nehmen können. Der Fokus liegt dementsprechend wieder auf dem Wesentlichen.

Wie sieht die Digitalisierung in der Medizin aus?

Mittlerweile ist es durchaus so, dass sich beinahe jeder Aspekt der medizinischen Versorgung sowie Behandlung von Patienten durch die Digitalisierung beeinflussen lässt. Medizin wird zunehmen innovativ und zukunftsorientiert. Digitale Lösungen greifen dabei unterschiedlichste Bereiche an.

Es beginnt schon in der Organisation in Krankenhäusern. Mussten Ärzte früher ständig darauf achten, wie sie ihre Zeit einteilen, lässt sich das wesentlich einfacher gestalten. Patientenakten sind auf mobilen Endgeräten jederzeit einsehbar und können auch bearbeitet werden.

Änderungen in der Akte und neue Verordnungen können nebenbei erledigt werden. Dazu kommt der Austausch mit Kollegen, der sich verständlicherweise im Klinikalltag nur schwer gestalten lässt.

Durch diverse Chatprogramme können die Kollegen ortsunabhängig miteinander kommunizieren und sich austauschen. Spezialisten können ohne großen Aufwand hinzugezogen und konsultiert werden.

Neben dem Krankenhaus sind die Möglichkeiten der Digitalisierung aber auch in Arztpraxen sehr praktisch. Viele Abläufe lassen sich durch die digitalen Lösungen vereinfachen und das wiederum führt dazu, dass Zeit gespart wird.

Was am Ende ein Faktor ist, der ausschlaggebend sein dürfte. Denn die Zeit kann dann für das genutzt werden, worauf es am Ende ankommt: für den Patienten.

Digitalisierung in der Abrechnung

Immense Möglichkeiten gibt es bei der Digitalisierung der Abrechnung. Gerade Ärzte kennen das Problem, dass die Abrechnung oftmals sehr komplex und dann auch noch zeitaufwendig ist. Was mittlerweile eben nicht mehr der Fall sein muss.

Das betrifft jede Arztpraxis – bis hin zum Zahnarzt. Als Zahnarztpraxis gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die zahnärztliche Abrechnung mit MeineBFS zu realisieren.

Die kompetenten Ansprechpartner wissen genau, worauf es bei der Abrechnung ankommt. Das Ziel ist immer, den Alltag in der Praxis ein Stück einfacher zu gestalten und freie Zeitfenster zu schaffen, die dann wiederum dazu genutzt werden können, die Patienten noch besser und intensiver zu betreuen.

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27.10.2020 Preisträger für zeitgenössische Musik

GFDK - Kultur und Medien

Florian Weber, Belmont-Preisträger für zeitgenössische Musik 2020, und Ensemble Modern am 30. Oktober im Pierre Boulez Saal, Berlin.

Im Juni 2020 hatte die Forberg-Schneider Stiftung mit dem Jazzpianisten und Komponisten Florian Weber ihren diesjährigen Belmont-Preisträger bekannt gegeben: einen – in ihren Augen – der wesentlichen Neuerer der zeitgenössischen Musik.

Am 30. Oktober um 19.30 Uhr ist Florian Weber nun in seiner ersten Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern zu erleben, mit neuen Kompositionen und einer Uraufführung.

Das Programm ist inspiriert von Arnold Schönbergs selbstentwickelter Schachvariante „Koalitionsschach“ – nicht nur, was die Regeln des Zusammenspiels angeht, sondern auch hinsichtlich der Positionierung der Musikerinnen und Musiker auf der Bühne und im Raum.

Die festliche Preisverleihung des mit 20.000 € dotierten Belmont-Preises 2020, ursprünglich im Rahmen dieses Konzertes geplant, muss Corona-bedingt leider ausfallen.

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