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Nachrichten aus der großen weiten Welt

08.11.2019 Kultkleider von Dior

GFDK - Kultur und Medien - Bücher

Peter Lindbergh der Deutsche, der mit bürgerlichem Namen Peter Brodbeck hieß ist erst kürzlich verstorben. Taschen stellt nun sein letztes Buchprojekt vor. Haute Couture trifft Time Square. Kultkleider von Dior.

Kreationen aus 70 Jahren DIOR-Geschichte, präsentiert zur Rushhour am Times Square – für Peter Lindberghs in Umfang und Dimension außergewöhnliches Konzept ließ DIOR eine beispiellose Anzahl seiner berühmtesten Kleidungsstücke über den Atlantik reisen.

Dieses zweibändige Kompendium, das letzte Buchprojekt des legendären Fotografen, zeigt das Shooting in bisher unveröffentlichten Bilderneine elektrisierende Hommage an das zeitlose Zusammenwirken von Haute Couture und Fotografie. PS: Das ist ein super Weihnachs-Geschenk

Peter Lindbergh. Dior
€ 150
Verfügbarkeit: November 2019

 

 

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31.10.2019 Touristenattraktion in der Ukraine

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am 29. Oktober zwei weibliche Braunbären in der Ukraine gerettet und in den BÄRENWALD Domazhyr nahe Lemberg gebracht. Dasha und Lelya wurden vor ihrer Befreiung als Touristenattraktion bei einem Hotel und Restaurant in Skole gehalten.

Den Großteil ihres Lebens verbrachten sie in einem kleinen Betonkäfig, in dem es ihnen nicht möglich war, ihre natürlichen Instinkte auszuleben.

Da die Bärenbesitzer Hotel und Restaurant bereits geschlossen haben und nun das Grundstück verkaufen wollen, baten die ukrainischen Behörden VIER PFOTEN um Unterstützung. Im von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Domazhyr werden Dasha und Lelya ein artgemäßes Leben in naturnaher Umgebung führen.

Nach einer zweistündigen Fahrt vom BÄRENWALD Domazhyr nach Skole im Westen der Ukraine erreichte das VIER PFOTEN-Team das ehemalige Hotel- und Restaurantgelände. Dort waren die beiden 13-jährigen Bären bisher mit nicht artgerechtem Futter wie Haferbrei, gesüßter Milch, Brot und süßem Gebäck gefüttert worden.

In ihrem kleinen Betongehege hatten sie weder Zugang zu frischem Wasser oder einem Badeteich, noch die Möglichkeit, sich aktiv zu beschäftigen.

Tierarzt Marc Gölkel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersuchte beide Bären vor der Abreise in den BÄRENWALD Domazhyr. „Als Folge der schlechten Haltungsbedingungen zeigen die Bären stereotypes Verhalten. Sie kauen an den Metallstangen, weil ihnen langweilig ist und liegen teilnahmslos herum.

Durch das Kauen an den Stangen und die falsche Ernährung haben beide Bären Zahnprobleme unterschiedlicher Stärke, ansonsten konnten wir keine gravierenden Gesundheitsmängel entdecken. Im Frühling werden wir die beiden noch einmal umfangreich untersuchen, jetzt dürfen sie sich erst einmal erholen“, sagt Gölkel.

Dasha und Lelya haben den Transfer in ihr neues Zuhause gut überstanden. Von nun an wird ihnen das erfahrene Team des Bärenschutzzentrums die Pflege zukommen lassen, die sie nach ihrem jahrelangen Leiden als Touristenattraktion brauchen.

Vorerst sind die Bärinnen in einem Eingewöhnungsgehege untergebracht, doch sobald sie mit der neuen Umgebung vertraut sind, dürfen sie in ein großes, naturnahes Außengehege umziehen.

Transfer von vier weiteren Bären im Frühling 2020
Dasha und Lelya wurden auf dem Hotel- und Restaurantgelände mit vier weiteren Bären gehalten – zwei elfjährige Bären und ihre beiden Jungen, die Anfang 2018 geboren wurden.

Damit sie das Grundstück verkaufen können, wollen die Besitzer auch die weiteren Bären in die Obhut der verantwortlichen Behörden übergeben. Diese haben entschieden, dass auch diese vier Bären ein Zuhause im BÄRENWALD Domazhyr finden sollen.

„Wir wurden darauf hingewiesen, dass auf dem Gelände in der Vergangenheit bereits weitere Bärenjunge gezüchet wurden. Derzeit wissen wir nicht, wo diese Bären sind. Wir können nicht ausschließen, dass sie als Kampfbären an Jagdstationen übergeben wurden. Das ist in der Ukraine leider noch immer gang und gäbe.

Trotzdem freuen wir uns, dass wir für sechs Bären das Leben in Gefangenschaft beenden können. Das ist auch der guten Zusammenarbeit zwischen VIER PFOTEN und den ukrainischen Behörden zu verdanken.

In unserem Schutzzentrum finden die Bären eine artgemäße Umgebung, in der sie herumwandern und ihre Instinkte wiederentdecken können“, sagt Carsten Hertwig, Bärenexperte bei VIER PFOTEN. Die Tierschutzorganisation plant, die vier verbliebenen Bären im Frühling 2020 in den BÄRENWALD Domazhyr zu überstellen.

14 gerettete Bären in ukrainischem Schutzzentrum
Der BÄRENWALD Domazhyr ist seit Oktober 2017 offiziell für Besucher geöffnet. Mit den Neuankömmlingen Dasha und Lelya leben insgesamt 14 aus katastrophalen Haltungsbedingungen gerettete Bären auf dem insgesamt 7,7 Hektar großen Areal.

In den kommenden Jahren wird VIER PFOTEN das Bärenschutzzentrum weiter ausbauen, so dass es nach Beendigung sämtlicher Bauarbeiten eine Größe von 20 Hektar umfassen und Platz für bis zu 30 leidgeprüfte Bären bieten wird.

Mit der Errichtung des BÄRENWALD Domazhyr hat VIER PFOTEN ein artgemäßes Zuhause für gerettete Bären geschaffen und unterstützt so die ukrainische Regierung bei der Durchsetzung des Verbots der Kampfbärenhaltung im Land.

Um Hunde für die Jagd zu trainieren, werden diese auf angekettete Bären gehetzt, die sich kaum wehren können. Außerdem bietet das Bärenschutzzentrum auch einzelnen Tieren aus anderen grausamen Formen der Bärenhaltung ein Zuhause.

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26.10.2019 Passagiere ignorieren ihre Rechte

GFDK - Kultur und Medien - Recht

Eine repräsentative Umfrage von AirHelp zum Thema Fluggastrechte. Den Ergebnissen zufolge sind die Rechte in Deutschland nicht nur kaum bekannt, sondern werden oftmals gar nicht eingefordert – auch wenn der Passagier den Flug für entschädigungsberechtigt hält. 

85 Prozent der deutschen Flugreisenden kennen ihre Passagierrechte nicht, obwohl die europäische Fluggastrechteverordnung bereits 2004 beschlossen wurde. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Wert aber um 4 Prozentpunkte verbessert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Europas größtem Legal Tech-Unternehmen, AirHelp.

Dabei hat laut eigenen Angaben knapp jeder sechste deutsche Flugreisende (16 Prozent) in den vergangenen drei Jahren einen Flugausfall, eine Verspätung von mindestens drei Stunden oder eine Nichtbeförderung z.B. aufgrund von Überbuchung erlebt. Diese Szenarien berechtigen Passagiere unter Umständen zu einer Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person.

Passagiere nehmen Rechte aufgrund fehlender Aufklärung nicht wahr
Der Umfrage zufolge fordert jedoch fast jeder vierte Passagier (23 Prozent) seine Entschädigung nicht ein. Selbst, wenn er der Meinung ist, dass ihm ein Ausgleich zustünde. Hauptursache dafür ist unter anderem, dass die Betroffenen nicht wissen, wie sie ihr Recht geltend machen. Innerhalb Europas ist das für ein Viertel aller Befragten (25 Prozent) ein Hindernis.

Das liegt unter anderem daran, dass betroffene Passagiere nicht von den Airlines über ihre Rechte informiert werden, obwohl diese gesetzlich dazu verpflichtet sind. In Deutschland wurden nur 19 Prozent der Passagiere je von einer Airline über ihre Rechte aufgeklärt.

“Dass 85 Prozent der Deutschen ihre Rechte nicht kennen, verwundert nicht. Denn kaum eine Airline informiert ihre Passagiere darüber”, kommentiert Christian Leininger, AirHelp-Rechtsanwalt und führt fort:

“Wer von Verspätungen oder Ausfällen betroffen ist, sollte seinen Flug in jedem Fall überprüfen lassen. Bei AirHelp können betroffene Passagiere dies kostenfrei tun und erhalten bei der Durchsetzung gegen die Konzerne professionelle Unterstützung, ohne dafür ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen.

Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir zudem ganz genau, wie wir mit welcher Fluggesellschaft umgehen müssen, um den Forderungsprozess effizient und effektiv abzuwickeln.”

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere
Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

 

 

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22.10.2019 Erfahrungsaustausch mit Weinbegleitung

GFDK - Kultur und Medien - Unternehmer

An diesem Abend stimmte einfach alles: Ort, Rahmen, Inhalt.  Im „44-forty four“, einer der schönsten Locations über den Dächern Düsseldorfs, trafen sich DIE JUNGEN UNTERNEHMER zu ihrem Stammtisch. Bei einem Tasting erlesener Weine erfuhren sie dort die inspirierende Erfolgsstory von Björn Bittner aka (also known as) BJR Le Bouquet, erzählt von ihm selbst. Weitere Infos zur Location unter:www.placetobe.com/locations/forty-four-duesseldorf/.

Ein Abend also für viele Sinne, denn es ging im besten Sinne um Wein und mehr: Um Bittners Geschichte vom werdenden Fußballprofi, der, gesundheitlich ausgebremst, mutig eine völlig neue Richtung einschlug und sich beruflich neu erfand. Es gelang ihm, auch mit Hilfe von Social Media, seine zweite Leidenschaft, den Wein, zur Profession zu machen.

Heute ist Bittner mit zigtausenden Fans und Followern einer der erfolgreichsten Wein-Influencer Europas, der eigene Weinreisen organisiert und sich zudem Meriten als Wein-Consultant verdient. Paolo Anania, Vorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, betonte:

“Björn ist an einem Konflikt gewachsen und hat sich völlig transformiert. Das ist inspirierend“, er fügte hinzu: „In dieser digitalen Zeit muss sich jeder Unternehmer hinterfragen und transformieren – so kann man Chancen nutzen und wird nicht Grenzen fürchten.”

Viel Stoff für den anschließenden Erfahrungsaustausch mit dem “Special Guest”, begleitet von je zwei roten und weißen Weinen. Dabei zeigte sich auch Marco van der Meer, Vorstand von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Düsseldorf/Niederrhein, beeindruckt:

“Social Media ist kein Thema für ausschließlich Junge Unternehmer und auch nicht bloß für Consumer-Marken. Wirklich jeder Unternehmer muss sich damit beschäftigen und hier neue Kontaktpunkte zu seinen Kunden aufbauen und pflegen.” Der Abend klang erst spät in der Nacht nach zahlreichen Diskussionen aus.

Wer Lust hat, beim nächsten Stammtisch dabei zu sein und sich mit DIE JUNGEN UNTERNEHMER austauschen möchte, kann sich jederzeit gern einfach melden.

nrw-buero@nrw.familienunternehmer.eu

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21.10.2019 Im Herbst 2020 im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am 03. Oktober 2019 fiel in Österreich die erste Klappe für die Dreharbeiten zu DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE. In dem Kinofilm stehen erstmals Michael Bully Herbig und Hape Kerkeling gemeinsam vor der Kamera. Gedreht wird bis Ende November an unterschiedlichen Drehorten in Bayern und Österreich.

So etwas ist dem Boandlkramer (Michael Bully Herbig) ja noch nie passiert: Zum ersten Mal, seit tausenden von Jahren, wird er von Amors Pfeil getroffen. Als er die Gefi (Hannah Herzsprung), die Mutter vom Maxl, erblickt, ist es um ihn geschehen - der Tod hat sich unsterblich verliebt! Der liebestrunkene Boandlkramer lässt sich auf einen mehr oder weniger klugen Deal mit dem Teufel (Hape Kerkeling) ein und bringt dadurch nicht nur den göttlichen Plan durcheinander - es droht sogar das absolute Chaos!
 
Darauf ein‘ Kerschgeist! Die Idee zu DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE stammt von Michael Bully Herbig („Der Schuh des Manitu“, „Wickie und die starken Männer“), der schon vor elf Jahren in „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ als Boandlkramer die Kinoleinwand eroberte. In dem neuen Kinofilm spielt neben Herbig als menschelnder Boandlkramer Publikumsliebling Hape Kerkeling die Rolle des Teufels.
Joseph Vilsmaier („Comedian Harmonists“, „Herbstmilch“) übernimmt, wie bereits bei „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ die Regie. Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt ist länger tot“) und Ulrich Limmer („Sams“-Filme) zeichnen für das Drehbuch verantwortlich.
 
DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE ist eine Produktion der Perathon Medien in Koproduktion mit LEONINE und herbX film. Gefördert wird das Projekt vom FilmFernsehFonds Bayern.

mit
Michael Bully Herbig, Hape Kerkeling, Hannah Herzsprung u.v.m.
 
Regie: Joseph Vilsmaier
 
Drehbuch: Marcus H. Rosenmüller und Ulrich Limmer
 
Produktion:
Perathon Medien
in Koproduktion mit LEONINE und herbX film

Im Herbst 2020 im Kino

 

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19.10.2019 Ein neues Leben für Bela und Sharuk

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Für die Tiger Bela und Sharuk beginnt schon bald ein neues Leben. Am 23. Oktober wird VIER PFOTEN  das Geschwisterpaar in das VIER PFOTEN Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika überführen. Die Tiere waren 2015 aus schlechter Haltung in Privathand von VIER PFOTEN gerettet worden. Der Transport beginnt am 22. Oktober. Nach einer tierärztlichen Untersuchung am Morgen werden Bela und Sharuk zum Flughafen nach Frankfurt a.M. gebracht. Von dort aus geht es auf direktem Weg nach Johannesburg.

Nach ihrer Ankunft in Südafrika bringt ein VIER PFOTEN Team die Tiere auf einer vierstündigen Fahrt nach LIONSROCK. Am Mittwochnachmittag werden die ca. fünf Jahre alten Großkatzen schließlich in ihr naturbelassenes Gehege entlassen, wo ihnen von nun an ein Areal von ca. 10.000 m2 zur Verfügung stehen wird. Der Transfer von TIERART in Maßweiler/Rheinland-Pfalz nach LIONSROCK wird von einem internationalen Tierärzte-Team aus Deutschland und Südafrika begleitet.

Florian Eiserlo, Dipl.-Biologe und Betriebsleiter von TIERART bei VIER PFOTEN: „Wir freuen uns, dass wir Bela und Sharuk endlich nach LIONSROCK bringen können. Beide sind jung und haben noch ein schönes langes Leben in unserem Großkatzenrefugium vor sich. Dort erwartet sie eine artgemäße Haltung mit ausreichend Platz."

In LIONSROCK werden die beiden Großkatzen in einer naturnahen Umgebung leben. Das einzigartige Großkatzenrefugium bietet über hundert Löwen und Tigern, die aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet werden konnten, ein artgemäßes Zuhause.

Opfer regionaler Gesetzgebung

Bela und Sharuk wurden im Mai 2014 in einer privaten Anlage in Baden-Württemberg geboren, ein drittes Geschwisterchen starb im Alter von wenigen Wochen. Zusammen mit ihren Eltern lebten die beiden in einem Gehege mit nur ca. 200 m2 Fläche. Da die deutsche Gesetzgebung im Bezug auf die private Haltung von Wildtieren bislang nicht einheitlich geregelt ist, sind die  Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Erst als die Jungtiere hinzukamen, entschieden die zuständigen Behörden, dass das Gehege nicht ausreichend Platz bot. Der Halter wandte sich an VIER PFOTEN und so bezogen die beiden jungen Tiger am 31.07.2015 gemeinsam eine 1.000 m2 große Anlage in der VIER PFOTEN Großkatzenstation TIERART.

VIER PFOTEN setzt sich weltweit für Großkatzen ein

Tiger, Löwen oder Leoparden gehören nicht in Zirkusse oder Privathände. Raubkatzen als Haustiere zu halten ist nicht nur Tierquälerei, sondern kann auch für die Halter gefährlich werden. VIER PFOTEN fordert daher gesetzliche Verbesserungen für Großkatzen in menschlicher Obhut.

Die internationale Tierschutzstiftung bietet in Schutzzentren wie TIERART, FELIDA oder LIONSROCK konkrete Maßnahmen, um Tieren aus schlechten Haltungsbedingungen zu helfen.

Großkatzen, die über einen längeren Zeitraum in Gefangenschaft gelebt haben, können nicht mehr in die freie Wildbahn entlassen werden. In den VIER PFOTEN Schutzzentren können sie ihre natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen wiederentdecken und ausleben.

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12.10.2019 hochdekorierte Kreative

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

High-End von der Idee bis zum Cast - Constantin Television und Amazon Prime Video setzen auf hochdekorierte Kreative und die neue Generation deutscher Schauspieler.

Aktuell finden in Prag und Berlin die Dreharbeiten zu der von Constantin Television und Amazon Studios produzierten Serienadaption des Bestsellers „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ statt.

Die Highend-Serie versammelt einen hochtalentierten Newcomer-Cast vor der Kamera: Regisseur Philipp Kadelbach inszeniert Jana McKinnon (Christiane), Michelangelo Fortuzzi (Benno), Lena Urzendowsky (Stella), Bruno Alexander (Michi), Jeremias Meyer (Axel) und Lea Drinda (Babsi) in den Rollen der berühmten Clique vom Bahnhof Zoo. „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz exklusiv bei Prime Video zu sehen sein.

Die Geschichte der Kinder vom Bahnhof Zoo bietet seit der Erstveröffentlichung des Buches im Jahr 1978 Stoff für Diskussionen. Die Serie ist eine moderne und zeitgenössische Interpretation, inspiriert von den packenden Memoiren von Christiane F. und folgt sechs Jugendlichen, die ungestüm und kompromisslos für ihren Traum vom Glück kämpfen.

Sie sind keine Opfer, sondern jung, mutig und stark und ihre Geschichte ist absolut berührend und mitreißend. In acht Folgen zeichnet „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ dabei ein ebenso provokatives, kontroverses wie eindrückliches Bild der Berliner Drogen- und Clubszene.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ entsteht als internationale Co-Produktion zwischen Constantin Television und Amazon. Als Co-Produzenten beteiligt sind außerdem Wilma Film (Prag) sowie die Produktionsfirma Cattleya (Italien). Den Weltvertrieb übernimmt Fremantle.

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09.10.2019 Dreharbeiten erfolgreich beendet

GFDK - Filme Kino und TV

Nach 35 Drehtagen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Frankreich ist in Paris die letzte Klappe zu GOTT, DU KANNST EIN ARSCH SEIN! gefallen.

Inspiriert von einer wahren Geschichte feiert der Film das Leben und ist mit Heike Makatsch („Ich war noch niemals in New York“), Til Schweiger („Honig im Kopf“), Jürgen Vogel („Club der roten Bänder“), Benno Fürmann („Babylon Berlin“), Jasmin Gerat („Kokowääh“), Dietmar Bär („Tatort“) und Inka Friedrich („Sommer vorm Balkon“) sowie Max Hubacher („Der Hauptmann“) und der jungen Sinje Irslinger in ihrer ersten Kinohauptrolle prominent besetzt.

Die 16-jährige Steffi (Sinje Irslinger) hat soeben ihren Realschulabschluss gemacht und steckt voller Tatendrang. Sie freut sich auf die Abschlussfahrt nach Paris und plant eine romantische Nacht in der Stadt der Liebe mit ihrem Freund Fabi (Jonas Holdenrieder).

Nach der Klassenfahrt soll dann Steffis Berufswunsch in Erfüllung gehen – mit einer Ausbildung als Polizistin. Doch bei Routineuntersuchungen werden Auffälligkeiten in ihrem Blutbild festgestellt und bald darauf ist klar: Es ist Krebs. Unheilbar. Die Welt von Familie Pape bricht zusammen.

Ihre Eltern Eva (Heike Makatsch) und Frank (Til Schweiger) hoffen auf ein Wunder. Die Abschlussfahrt? Undenkbar, mit dieser Diagnose! Nicht jedoch für Steffi. Als sie den Zirkussohn und Motorradakrobaten Steve (Max Hubacher) kennenlernt, der vor seinem autoritären Vater (Jürgen Vogel) flüchtet und ihr kurzerhand anbietet, sie nach Paris zu fahren, zögert sie nicht.

Mit geklautem Auto und ohne Geld machen sich die beiden auf den Weg. Eva und Frank wollen ihre Tochter zur Besinnung bringen und nehmen die Verfolgung auf. Und so beginnt ein einzigartiger Roadtrip voller Höhen und Tiefen, angetrieben von tiefer Sehnsucht und der Lust am Leben.

Steffi lernt von Steve nicht nur, dass man auf Kühen reiten und im Nordseewind fliegen kann, sondern sie schließt ihn jeden Tag mehr in ihr Herz. Angekommen in Paris, versteht Steffi langsam, was sie wirklich will – in der Zeit, die ihr noch bleibt…

GOTT, DU KANNST EIN ARSCH SEIN! ist eine Liebeserklärung an das Leben. Inspiriert vom gleichnamigen Buch mit der wahren Geschichte von Stefanie Pape, aufgeschrieben von Frank Pape, erzählt der Film von einer zutiefst bewegenden, tragikomischen Reise.

Mit
Sinje Irslinger, Max Hubacher, Heike Makatsch und Til Schweiger
 
In weiteren Rollen
Jürgen Vogel, Benno Fürmann, Jasmin Gerat, Dietmar Bär, Inka Friedrich u.v.m.
 
Regie
André Erkau
 
Drehbuch
Katja Kittendorf und Tommy Wosch
 
Produktion
UFA FICTION
In Zusammenarbeit mit RTL

Kinostart: 15. Oktober 2020
im Verleih von Universum Film

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08.10.2019 ein Projektil steckte in der Schulter

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Für die VIER PFOTEN Mitarbeiterin Dr. Signe Preuschoft und ihr Team grenzt es an ein Wunder, dass das heute zweijährige Orang-Utan-Waisenkind Gerhana noch lebt und sich putzmunter in der VIER PFOTEN ORANG-UTAN WALDSCHULE in Ost-Kalimantan auf Borneo von Ast zu Ast schwingt.

Gerhana hat furchtbares erlebt, und die Spuren seiner traurigen Vergangenheit sind immer noch auf dem Röntgenbild sichtbar:

In seinem Körper steckt das Projektil eines Luftgewehrs Als kleines Baby wurde Gerhana allein in einem Hühnerkäfig gehalten und bekam statt Muttermilch schwarzen Tee.

Als er im Januar 2018 von den lokalen Behörden konfisziert und an die von der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN geführte ORANG-UTAN WALDSCHULE übergeben wurde, war er in einem extrem kritischen Zustand.

Er wog weniger als zwei Kilogramm, zeigte Grippesymptome und war völlig dehydriert. Beim Blick auf ein Lungen-Röntgenbild im Rahmen eines Gesundheitschecks stellte die behandelnde Tierärztin und Dr. Preuschoft schockiert fest, dass in seiner linken Schulter ein Projektil steckte.

Dr. Signe Preuschoft: „Wir waren total überrascht, als wir das Projektil in seinem Körper auf dem Röntgenbild entdeckten, denn äußerlich war keine Verletzung zu sehen. Wir gehen davon aus, dass jemand auf ihn und seine Mutter geschossen hatte.

Wahrscheinlich bekam seine Mutter sehr viel mehr ab und starb dann einen langsamen, qualvollen Tod. Gerhana überlebte und die Wunde in seiner Schulter heilte. Wie er dann in Gefangenschaft geriet, wissen wir nicht genau.“

Nachdem Tierärzte und menschliche Ersatzmütter Gerhana in der WALDSCHULE mehrere Monate medizinisch versorgt und rund um die Uhr liebevoll betreut hatten, kam der kleine Orang-Utan-Waise allmählich zu Kräften.

Da er keine Schmerzen an der Schulter zu haben schien und auch keine Beeinträchtigungen zeigte, entschieden die Tierärzte, das Projektil zunächst in seinem Körper zu belassen.

Dr. Signe Preuschoft: „Wenn er etwas älter ist, können wir das Projektil aus seinem Körper herausholen. Es wäre zwar nur ein kleiner Schnitt, aber dafür wäre eine Vollnarkose nötig. Im Moment ist Gerhana dafür einfach noch zu klein. Denn für ein kleines Affenkind ist selbst eine kleine Operation eine große Sache.“

Gerhanas Ausbildung in der WALDSCHULE

In der WALDSCHULE entwickelt sich Gerhana nun prächtig und macht von Tag zu Tag Fortschritte. Zusammen mit sieben weiteren Orang-Utan-Waisenkindern wird er dort gut behütet, beschützt und von VIER PFOTEN Mitarbeitern auf ein unabhängiges Leben in der freien Natur vorbereitet.

Während seiner Rehabilitation durchläuft er mehrere Ausbildungsstufen: Als Baby lebte er zunächst in der liebevollen Obhut von menschlichen Ersatzmüttern und besuchte den Waldkindergarten, später dann die Waldschule.

Dort lernt er lebenswichtige Dinge wie Nahrungssuche, Nestbau und Klettern. Ab einem Alter von sieben Jahren wird es dann allmählich Zeit für ihn werden, in die sogenannte Waldakademie in der Auswilderungsregion umzusiedeln.

Dort wird er unter Aufsicht und Schutz seinem Entdeckertrieb freien Lauf lassen können. Sobald dort alles reibungslos funktioniert, wird er die Waldakademie verlassen und ein Leben in Freiheit genießen können.

Dr. Signe Preuschoft: „Wir freuen uns sehr über Gerhanas Genesung. Er scheint psychisch robust und gesund, hat eine positive Lebenseinstellung und lernt gut in der WALDSCHULE. Einer normalen Entwicklung steht also nichts im Wege, und wenn er weiter Fortschritte macht, kann er in ein paar Jahren ausgewildert werden.“

Das traurige Schicksal der Orang-Utans

In den vergangenen vier Jahrzehnten wurde auf Borneo Regenwald in riesigem Ausmaß zerstört. Abertausende Orang-Utans wurden zu Opfern der Palmöl-, Tropenholz- und Kohleindustrie.

Jährlich werden zwei- bis dreitausend Orang-Utans getötet, oft gezielt für ein Kopfgeld, weil man sie als Ernteräuber in Ölpalmplantagen betrachtet.

Tierhändler verkaufen wehrlose Waisen, deren Mütter gezielt getötet wurden, illegal als Haustiere. Die Borneo Orang-Utans gehören zu den stark gefährdeten Arten. VIER PFOTEN setzt sich bereits seit über zehn Jahren für die Rehabilitierung traumatisierter Orang-Utan-Waisen auf Borneo ein.

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07.10.2019 Braunbären-Jagd in Rumänien stoppen

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Der rumänische Senat hat jetzt einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die uneingeschränkte Jagd auf Braunbären für einen Zeitraum von fünf Jahren erlaubt. Bisher war es in Rumänien lediglich legal, jährlich 600 Bären zu töten.

Mit der geplanten Gesetzesänderung sollen nach Angaben der Regierung Konflikte zwischen Menschen und Bären reduziert werden.

Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN warnt jedoch vor den fatalen Auswirkungen des neuen Gesetzes. Ohne eine detaillierte und unabhängige wissenschaftliche Begutachtung der Bärenpopulation in Rumänien könnte solch ein Gesetz zu Massentötungen führen und damit katastrophale Folgen für die Wildpopulation der Bären haben.

VIER PFOTEN hat darüber hinaus eine globale Petition zur Ablehnung des Gesetzentwurfs gestartet.

Mit einer Anzahl von schätzungsweise 7.000 Bären lebt in Rumänien die größte Bärenpopulation Europas. VIER PFOTEN befürchtet, dass sich das mit dem neu geplanten Jagdgesetz ändern könnte. Bisher war es in Rumänien legal, jährlich 600 Bären zu töten.

Für die nächsten fünf Jahre soll es jedoch keine Beschränkungen mehr geben. „Dieser Plan verstößt gegen EU-Gesetz: Demnach gehören Bären seit 1953 der Liste der streng geschützten Arten an.

Auch Rumänien muss sich an europäische Richtlinien halten und Bären schützen, anstatt ihre massenhafte Bejagung zu erlauben. Wir fordern die rumänische Regierung auf, dieses unverantwortliche Gesetz abzulehnen“, sagt Ioana Dungler, Leiterin der Wildtierabteilung bei VIER PFOTEN.

Mensch-Bär Konflikt als Begründung
Die Einführung des neuen Gesetzes basiert auf der anhaltenden, emotionalen Debatte über Konflikte zwischen Menschen und Bären in Rumänien. Illegale Abholzung hat den natürlichen Lebensraum der Braunbären stark eingeschränkt.

Deswegen dringen diese häufig in von Menschen bewohnte Gebiete ein, um nach Nahrung zu suchen. „Der Entwurf des Senats wird nicht wissenschaftlich unterstützt und ist auch nicht die Lösung des Problems.

Wir möchten, dass die rumänische Regierung offizielle Statistiken veröffentlicht und wissenschaftliche Daten über Bären in Rumänien vorlegt, die die Notwendigkeit neuer Gesetze belegen“, so Dungler.

Bärenhilfe - Noch immer werden Bären unter furchtbaren Bedingungen gehalten.

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