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15.05.2019 Deutsches Städteranking

In der Rhein-Ruhr-Region sucht man wenig Anlagemöglichkeiten

von: GFDK - Kultur und Medien - Geldanlage

Niedrigzinsen lassen die Deutschen nach alternativen Investments suchen. Doch deutschlandweit unterscheidet sich das Interesse an Investmentmöglichkeiten enorm. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der digitalen Fundraising-Plattform für private Anlageobjekte, Blockstate. Demnach suchen im Schnitt rund 17 von 1.000 Deutschen nach verschiedenen Arten von Investments.

In diesen Städten informieren sich viele Menschen über Investments

Besonders häufig informieren sich Frankfurter über Anlagemöglichkeiten: Rund 29 von 1.000 Einwohnern der Bankenstadt haben in den vergangenen 365 Tagen nach verschiedenen Stichworten wie Aktien, Gold oder Bitcoins gesucht. Das ist der Höchstwert aller analysierten Städte.

Aber auch Stuttgarter (26 von 1.000 Einwohner) und Münchener (24,6 von 1.000 Einwohnern) sind an Investments überdurchschnittlich interessiert.  

Komplettiert wird die Top5 des Städterankings durch Köln (19,7 von 1.000 Einwohnern) und Hamburg (18,4 von 1.000 Einwohnern). Die vierte deutsche Millionenstadt, Berlin, landet in dem Ranking mit einem unterdurchschnittlich hohen Wert hingegen nur auf Rang neun (15 von 1.000 Einwohnern).

Wenig Suchanfragen aus der Rhein-Ruhr-Region

Außer aus Köln gingen während des Untersuchungszeitraumes vergleichsweise wenig Suchanfragen zu Investment-Themen aus Städten der Rhein-Ruhr-Region ein. So gab es aus Dortmund (15,2 von 1.000 Einwohnern), Düsseldorf (14,5 von 1.000 Einwohnern) und Bonn (13,8 von 1.000 Einwohnern) jeweils nur unterdurchschnittlich viele Suchanfragen zum Thema.

Mit Essen (12,7 von 1.000 Einwohnern), Bochum (11,5 von 1.000 Einwohnern), Wuppertal (9,6 von 1.000 Einwohnern) und Duisburg (8,1 von 1.000 Einwohnern) landen zudem weitere Städte aus der Region auf vier der letzten fünf  Ränge, die nur durch Bremen (10,2 von 1.000 Einwohnern) ergänzt werden.

Bitcoin wird zehnmal häufiger gesucht als Aktien

Das am häufigsten gesuchte Stichwort von allen war Bitcoin. Zu der Kryptowährung gingen während des Analysezeitraumes von BlockState insgesamt mehr als 162.000 Suchanfragen aus den 20 größten deutschen Städten ein und somit über zehnmal mehr als zum Stichwort Aktie (15.220). Vergleichsweise häufig suchten die Deutschen zudem nach Gold (25.840).

Paul Claudius, Gründer und CEO von BlockState, kommentiert die Analyse: 

Ein großes Problem für Kleinanleger ist, dass die Anzahl an Anlagemöglichkeiten begrenzt ist. Bei BlockState begegnen wir diesem Problem, indem wir  sämtliche private Vermögenswerte effizient und kostengünstig digital aufteilen und investierbar machen.

Dadurch lassen sich sowohl Unternehmensanteile als auch andere Anlageobjekte wie Kunstobjekte oder Immobilien einem internationalen Anlegerpublikum zugänglich machen. Realisiert wird diese Art des Fundraisings durch sogenannte Smart Contracts, die auf der Blockchain-Technologie basieren.

Das ist die Analysegrundlage

Um herauszufinden, in welcher deutschen Großstadt am meisten Menschen nach Investmentmöglichkeiten suchen, hat BlockState insgesamt 271.860 Suchanfragen aus den 20 größten deutschen Städten zu den Begriffen Anleihen, Gold, Devisen, Fonds, ETF, Wertpapiere, Aktien, Bitcoin, Ethereum, Ripple analysiert. Die analysierten Suchanfragen wurden zwischen dem 5. Mai 2018 und dem 5. Mai 2019 gestellt.

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