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27.03.2020 Verbot für ganz China gefordert

Shenzhen reagiert auf Corona-Krise - Handel mit Hunde und Katzenfleisch verboten

von: GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN begrüßt das Vorhaben der chinesischen Stadt Shenzhen, künftig den Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch gesetzlich zu verbieten.

Zuvor hatte die Stadt bereits den Verzehr von Wildtieren verboten. VIER PFOTEN fordert zudem die chinesische Regierung auf, das Fangen, Schlachten und Essen von Hunden und Katzen im ganzen Land zu verbieten.

„Der Vorstoß von Shenzhen kann als positiver erster Schritt gewertet werden, denn generell sind Märkte, auf denen mit Tieren – egal welcher Spezies – zum Verzehr gehandelt wird, potenzielle Herde für Krankheiten.

China hat nach dem Ausbruch von COVID-19 seine Konsequenzen gezogen und den Handel mit Wildtieren verboten. Aber auch domestizierte Tiere wie Hunde und Katzen erleiden auf asiatischen Märkten grauenvolle Qualen und werden auf brutale Weise geschlachtet.

Um Tierleid zu verhindern, aber auch um Krankheiten wie Tollwut und Cholera vorzubeugen, die Menschen gefährlich werden können, fordert VIER PFOTEN ein generelles Verbot für den Verzehr und Verkauf von Hunde- und Katzenfleisch“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN Deutschland.

Aktuelle VIER PFOTEN-Recherchen belegen: Jedes Jahr werden in Asien mehr als zehn Millionen Hunde und Katzen geschlachtet.

VIER PFOTEN kämpft gegen Hunde- und Katzenfleischhandel

Um den Handel mit Hunde- aber auch Katzenfleisch in Asien nachhaltig zu beenden, hat VIER PFOTEN eine internationale Kampagne gestartet.

Durch Aufklärungsarbeit und Kooperationen mit den verantwortlichen Behörden und der Tourismusbranche soll die Nachfrage nach Hunde- und Katzenfleisch reduziert und effektive Tierschutzgesetze eingeführt werden.

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