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06.01.2020 Fortbildung für Theatermacher

Wie prägen Politik und Zeitgeschehen meine Familie und mich?

von: GFDK - Kultur und Medien - Theater

Eine gute Frage: Essen. „Wie prägen Politik und Zeitgeschehen meine Familie und mich? Was sind die blinden Flecken der Vergangenheit? Welche Aspekte von Geschichte kann ein Haus spiegeln, das über 60 Jahre lang in wechselndem Besitz war?“

Dass Geschichte nichts Abstraktes ist, sondern ganz viel mit dem konkreten Leben jedes Einzelnen zu tun hat, wird in Marius von Mayenburgs Theaterstück „Der Stein“ sehr deutlich.

Auf der Grundlage dieses Textes und der Inszenierung von Elina Finkel, die derzeit im Essener Grillo-Theater zu sehen ist, bietet die Theaterpädagogik des Schauspiel Essen am 15. und 16. Februar eine Fortbildung unter dem Titel „Bring Geschichte ins Spiel“ an.

Dieses Angebot richtet sich an professionelle Pädagogen, die mit Jugend- und/oder Schulgruppen Theater machen.

Während der zweitägigen Fortbildung, die von der freiberuflichen Theaterpädagogin, Regisseurin und Dozentin Uta Plate geleitet wird, widmen sich die Teilnehmer zunächst der Recherche eigener und fremder Familien-Geschichten seit 1933.

Das Wechselspiel von familiärer, historischer und politischer Identität steht dabei im Mittelpunkt. Angeregt durch die Ergebnisse dieser Spurensuche werden anschließend szenische Umsetzungen entwickelt, die auf die Arbeit mit Schulklassen und anderen Gruppen übertragen werden können.

Auftakt für die Fortbildung ist der gemeinsame Vorstellungsbesuch von „Der Stein“ am Freitag, dem 14. Februar, 19:30 Uhr, im Grillo-Theater. Die eigentliche Fortbildung findet dann am Samstag, dem 15. Februar und Sonntag, dem 16. Februar jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr statt.

Teilnahmegebühr: € 99,00.

Anmeldung unter theaterpaedagogik@schauspiel-essen.de

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