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Marketing News

16.11.2019 Social Media Branchenriesen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat neues über Social Media zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Liebe Leser,

Langeweile lassen sie nicht gerade aufkommen, die Branchenriesen. Facebooks Musterschüler - oder ist es vielleicht eher eine Musterschülerin? - na ja, Instagram jedenfalls kommt beispielsweise ständig mit irgendwelchen Neuerungen um die Ecke. Zu den größeren Rädern, die gedreht werden, gehört die Frage:

Mit Like oder ohne Like? Der Test, bei dem Instagram für einen Teil der Community die Zahl der Likes ausblendet, wird jedenfalls vergößert. Kommt das Feature tatsächlich flächendeckend zum Einsatz, wird auch interessant, welche Konsequenzen dieser Weg für die anderen Plattformen hat.

Fast schon nebenbei startete Facebook, ebenfalls via Instagram, einen neuen Angriff auf TikTok. Nachdem der erste Wurf mit Lasso eher danebenging, soll jetzt Reels besser verfangen und den agilen Emporkömmling aus China besser in den Griff bekommen. Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht.

Trotzdem wird TikTok auch in 2020 der heiße Scheiß bleiben  - zumindest, wenn man den Prognosen von Socialbakers Glauben schenkt. Die Marketingplattform hat sich durch ihre Daten gewühlt und dabei fünf Trends für das kommende Social-Media-Jahr identifiziert.

Schönes Wochenende

Ihr Holger Schellkopf

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15.11.2019 So macht man sich keine Freunde

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat es richtig erkannt. Wer so handelt wie Amazon, macht sich keine Freunde. Schon Birkenstock verkauft an den US-Giganten keine Schuhe mehr, weil Amazon nicht gegen Produktfälschungen auf der Plattform vorgeht. Gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC hatte Amazon eingeräumt das sie logistisch dafür nicht aufgestellt sind.

„Briefe schreiben bringt bei Amazon nichts“ meinte unlängst der CEO Oliver Reichert von Birkenstock. Auch die hohe Marge von bis zu 30 Prozent, die Händler an Amazon zahlen müssen zeugt nicht von tiefer Freundschaft zu den Händlern.

Lieber Herr Böhmer,

ist Amazon Freund oder Feind von Marken?

Nike hat gerade Schluss gemacht mit Amazon. Nach gerade mal zwei Jahren. Die Sportmarke verkauft ihre Produkte nicht mehr direkt an Amazon . Der offizielle Grund lautet, Nike wolle "das Kundenerlebnis durch direktere, persönlichere Beziehungen verbessern", schreibt Bloomberg. Es steht also offenbar die Beziehung zwischen Marke und Kunde auf dem Spiel.

Schon seit längerem fordern Marken eine Sorgfaltspflicht für Plattformen wie Amazon. Der Markenverband hatte vor zwei Jahren Testkäufe durchgeführt. Das Ergebnis: Bei Ebay waren zehn von zehn dort gekauften Markenprodukten gefälscht; bei Amazon waren es vier von sechs.

Käufer vertrauen dem Markennamen des Händlers. Ist der Händler ein echter Partner der Marke, dann sollte er seinen Bezirk im Griff haben und seinen Partner schützen. Und nicht einfach achselzuckend zuschauen, während sein Kumpel abgerippt wird. Zumal Amazon auch noch richtig viel Geld von seinen Markenpartnern nimmt.

Nebenbei: Ende Juli gab der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil dem Fahrradtaschenhersteller Ortlieb Recht. Der hatte Amazon auf Unterlassung verklagt.

Amazon hatte mit Ortlieb-Taschen als Angebot gelockt, um dann auf Produkte anderer Hersteller weiterzuleiten. Bereits das Oberlandesgericht München hatte in diesem Vorgehen eine Ausbeutung der Marke gesehen.

Irgendwie klingt das alles nicht nach Partnerschaft. Um es noch deutlicher zu sagen:

So macht man sich keine Freunde

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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14.11.2019 Erfolgsaussichten bei Alde und Ströer

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat ein paar Erfolgsmeldungen für mich.

Lieber Herr Böhmer,

Aldi ist immer wieder für eine Überraschung gut. An PopUp-Stores und Beyond Burger haben wir uns inzwischen gewöhnt. Jetzt geht der Discounter aber auch in eigener Sache einen ungewöhnlichen Weg.

Das HR-Team bei Aldi Süd hat ein entscheidendes Wort mitzureden, wer ihr neuer Chef wird. Ihre Wünsche formulieren sie in einem eigenen Video, das den Kern der Recruiting-Strategie bildet.

Nicht ganz so überraschend sind Erfolgsmeldungen aus dem Hause Ströer. Daran hat sich auch mit den aktuellen Zahlen nichts geändert. Vor dem Hintergrund des starken Auftragseingangs für das vierte Quartal erwarte er für das Gesamtjahr nun ein organisches Umsatzwachstum "am oberen Ende" der kommunizierten Spanne von drei bis sieben Prozent, sagte Ströer-Chef Christian Schmalzl. Ein paar Überraschungen hat Ströer dabei dann sicher auch auf Lager.

Nicht ganz so zuversichtlich gehen die Werbetreibenden in die nächsten Monate. Dies geht zumindest aus der aktuellen Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hervor. Die Befragten erwarten allenfalls stabile Umsätze sowie Erträge und bleiben bei den Werbeausgaben deshalb auch ein wenig zurückhaltend. Aber das muss ja auch nicht so bleiben.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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13.11.2019 Den Vogel hat Adidas abgeschossen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute über Peinlichkeiten zu berichten. Den Vogel hat Adidas abgeschossen, die haben die Nahmen der Nationalspieler falsch geschrieben, und die Trikots kommen zudem ganz schlecht an.

Lieber Herr Böhmer,

in vier Tagen hat das Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seinen ersten offiziellen Einsatz. Bereits jetzt hat das Leibchen allerdings schon für reichlich Diskussionsstoff gesorgt.  Dabei geht es nicht nur um die üblichen Auseinandersetzungen, ob das Trikot nun hübsch ist oder eben nicht - diesmal ist dem Sportriesen Adidas selbst eine kleine Peinlichkeit unterlaufen.

Peinlich berührt sind auch Kraft Heinz und Unilever - wenn auch aus ganz anderen Gründen. Ursache dafür sind Werbekampagnen auf der zwar sehr reichweitenstarken gleichzeitig aber angesichts des Contents etwas heiklen Plattform Pornhub. Beide Unternehmen haben jetzt offiziell verkündet, dass die Reichweiten auf diesem Sektor nicht mehr für Werbemaßnahmen genutzt werden sollen.

Wesentlich seriöser, aber auch wesentlich ernster ist die Frage, wie sich der Agenturmarkt entwickeln wird. Ist die Gattung der Agenturinhaber tatsächlich vom Aussterben bedroht? Ganz so schlimm ist es glücklicherweise noch nicht.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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12.11.2019 sehen aus wie Sträflinge im Wilden Westen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist anscheinend nicht so glücklich mit dem neuen Trikot der DFB Elf. Und Werte kann er darin auch nicht erkennen. Das auch noch: Dass der Hersteller Adidas die Namen von zwei Nationalspielern falsch geschrieben hat, sorgt für Hohn und Spott im Social Web.

Lieber Herr Böhmer,

die deutsche Fußballnationalmannschaft hat ein neues Trikot. Das Design stammt von Adidas. Der Traditionsausrüster spricht von einem „Statement für die Werte“.

Mit Verlaub: Das ist hohler Quatsch. Menschen vermitteln Werte. Nicht irgendein Trikot.

Außerdem: Das Teil kostet in der „Authentic-Version“ 130 Euro. Wer wird sich das leisten können? So viel zum Thema Werte. Immerhin gibt es eine weitere Klasse: Als „Replica“-Version kostet das Trikot 90 Euro. Das macht die Sache auch nicht viel besser.

Das Shirt hat Querstreifen, so genannte „handgemalte Nadelstreifen“. Woran denkt man beim Wort Nadelstreifen? – nur mal so nebenbei bemerkt…

Einer der Nationalspieler sagt, das Trikot „habe Style“. Na, das ist ja die Hauptsache. Aber: Stimmt das überhaupt?

Kommen wir zur Ästhetik. In Social Media werden Vergleiche gezogen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Die „Frankfurter Neue Presse“ hat folgende interessante Wortmeldungen gefunden:

„sieht aus wie ein Schlafanzug für zehn Euro“

„sieht aus wie die Packungsbeilage im Nivea Familien-Set“

„sehen aus wie Sträflinge im Wilden Westen“

Und ein weiterer fühlt sich bei den dünnen Querstreifen auf dem Shirt an ein "Knastshirt" erinnert.  

Und was machen wir jetzt damit? Am besten ist, wir werden Europameister. Dann ist alles wieder gut.

Einen schönen Abend wünscht

Ihr Rolf Schröter

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09.11.2019 Adidas kommerzialisiert den Mauerfall

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute Wende-Nachrichten für mich. Na ja, mir fallen dazu nur Wedehälse ein, davon gibt es ja genug.

Lieber Herr Böhmer,

das Jubiläum des Mauerfalls lassen Marketer und Werber erwartungsgemäß nicht ungenutzt an sich vorüberziehen. Adidas hat mit einer eigenen Wendejacke gepunktet, in der sich sogar Rapper Sido allem Anschein nach ganz gerne zeigt. "Breaking Walls" ist das Motto der gelungenen Aktion.

Bei VW hat man jetzt nicht gleich den Wende-Golf auf den Markt gebracht, sondern lässt lieber Bundestrainer Joachim Löw in einem VW durch die deutsch-deutsch Geschichte reisen . Eine Wende wird zumindest aber indirekt dennoch deutlich - Löw fährt nämlich im neuen Elektromodell ID.3 durch die Gegend. Gut gemacht ist das Ganze in jedem Fall.

Eine andere Art von Mauer, die vor allem Medienhäusern große Kopfschmerzen bereitet hat, ist jetzt ebenfalls gefallen. Der Bundestag hat bei der Mehrwertsteuer endlich die sinnlose Unterscheidung zwischen analogen und digitalen Medien beendet. Hat ja auch lange genug gedauert.

Schönes Wochenende

Holger Schellkopf

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08.11.2019 Schmudelkind von True Fruits ausgeladen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat neues über True Fruits zu berichten. Ich Stimme ihm aber keinesfalls zu, was die Ausladung von Nic Lecloux angeht. Ich halte diese Entscheidung für falsch. Intoleranten, militanten und radikalen darf man nicht das Feld überlassen.


Magdalena Pötsch von der Zeitschrift "Wienerin" hatte sich fürchterlich aufgeregt. Der Smoothie-HerstellerTrue Fruits macht sexistische und rassistische Werbung. Jetzt soll der Geschäftsführer auf einer großen Marketing-Konferenz über erfolgreiches Marketing sprechen, schrieb sie. Und was passiert daraufhin:

Die ziehen den Schwanz ein. Der Grund: Er sei mit "Anfeindungen, Aufrufen zum Boykott bis hin zu Demonstrationen und Aktionismus konfrontiert". Mit Eiern aus Stahl wurde die Saftmarke True Fruits zum erfolgreichen Saftladen, nun wurde Nic Lecloux von Oliver Hauser ausgeladen, der hat keine Eier aus Stahl.

Auch die Spiegel-Kolumnistin Margarete Stokowski, Autorin Charlotte Roche, Comedienne Carolin Kebekus und Moderator Joko Winterscheidt machten sich sich stark dafür das man Nic Lecloux nicht zu Wort kommen lassen sollte.

Mittlerweile wurde auf der Website von OMX ein Statement von Konferenz-Veranstalter Oliver Hauser zum medialen Feedback veröffentlicht. Der Vortrag von Lecloux wurde nun aus dem Programm genommen:

Man nehme die "geäußerte Kritik sehr ernst" und lehne "Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung (…) sowie Intoleranz und Radikalisierung in jeglicher Form“ strikt ab. Die Bühnen der OMX seien dazu da, "den Branchendialog zu fördern und nicht um Personengruppen gegeneinander aufzubringen“.

Man sehe sich mit "Anfeindungen, Aufrufen zum Boykott unserer Veranstaltung bis hin zu Demonstrationen und Aktionismus konfrontiert“, die den reibungslosen Ablauf der Konferenz und „allem voran die Sicherheit unserer Gäste und Vortragenden gefährden“ würden.

Als Veranstalter sei es Priorität "für eine geordnete Konferenz zu sorgen“. Da Hauser die aktuelle Entwicklung nicht verantworten könne, hätten sich Hauser und das Team dazu entschieden, den Vortrag von Nic Lecloux aus dem Programm zu nehmen.


Lieber Herr Böhmer,

ist es in Ordnung, dass Oliver Hauser Nic Lecloux ausgeladen hat?

Oliver Hauser veranstaltet in Salzburg am 21. November die Digitalkonferenz OMX, Nic Lecloux ist der Marketingchef der Saftmarke True Fruits.

Die einen feiern True Fruits wegen ihrer „frechen“ Sprüche. Die anderen kämpfen gegen die sexistischen, rassistischen und behindertenfeindlichen Inhalte.

Lassen wir mal die juristische Sicht beiseite. Nic Lecloux erlaubt sich, auf diese Art zu werben, weil wir eine freie Gesellschaft sind. In einer freien Gesellschaft steht es aber auch jedem frei, Gäste auszuladen. Und Händlern steht es frei, Produkte nicht ins Sortiment zu nehmen. Und Käuferinnen und Käufern steht es frei, Produkte nicht zu kaufen.

Wir entscheiden darüber, wer und was Aufmerksamkeit erhält und wer und was Erfolg hat.

Jeder treffe die Entscheidung, die er vertreten kann.

Ich finde es in Ordnung, dass Oliver Hauser Nic Lecloux ausgeladen hat.

Ich würde mir nur wünschen, dass eine solche Entscheidung nicht durch Druck von außen kommt, sondern aus Überzeugung von innen.

Einen erholsamen Abend wünscht

Rolf Schröter

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07.11.2019 Pilotprojekt bei Europas größter Digitalkonferenz

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute nicht viel zu berichten, zumindest für mich nicht. Der Web Summit in Lissabon, und auch die MAX in Amerika spielen für mich kene Rolle. Aber OK, das Pilotprojekt bei Europas größter Digitalkonferenz  von Ketchum hört sich ganz gurt an.

Lieber Herr Böhmer,.

wir leben in einer seltsamen Zeit. Auf der einen Seite sorgen diverse eigentümliche Akteure gerade auf politischer Ebene dafür, dass uns vermeintlich Vertrautes plötzlich recht fremd erscheint. Auf der anderen Seite wird die Welt aber dank digitaler Verbindung gefühlt doch immer kleiner. So kommt es, dass internationale Konferenzen irgendwie doch auch vor der eigenen Haustür stattfinden.

Der Web Summit in Lissabon ist so ein Fall. Der Schauplatz von Europas mutmaßlich größter Digitalkonferenz ist zwar Lissabon, aber auch wir Daheimgebliebenen müssen nichts verpassen. Dafür sorgt nicht zuletzt unser in mehrfacher Hinsicht besonderer NewsBlog aus Portugal.

Aus deutscher Sicht noch ein paar Meter weiter weg, genauer gesagt in Los Angeles, hat Adobe 15.000 Kreativen aus aller Welt zur  hauseigenen Kreativkonferenz namens MAX versammelt. Was bei der MAX gezeigt wird, kommt wenig später weltweit zum Einsatz. Umso besser, wenn man einen guten Überblick erhält.

Eine prinzipiell sehr sinnvolle Initiative hat derweil Burda eher unnötigerweise mit einem etwas seltsamen Slogan an den Start gebracht. "Print macht stark" lautet das Motto der Kampagne.

Dabei - und genau da wird es schwierig - stehe Print als Synonym für hochwertige journalistische Inhalte, nicht einfach für bedrucktes Papier, heißt es von Burda. Warum man sich der Gefahr aussetzt, dass die Inhalte der Aktion in der Diskussion über den Slogan und einer sinnlosen Auseinandersetzung Print vs Digital, ist ein wenig rätselhaft. Die Idee hinter der Kampagne bleibt aber gut.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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06.11.2019 Hanuta Riegel von Ferrero

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat neue Nachrichten aus Italien. Der Zuckerkonzern Ferrero kommt nun mit dem Hanuta Riegel und tatsächlich sind die Hanuta-Fans begeistert.

Lieber Herr Böhmer,

Hanuta gibt es jetzt auch als Riegel. Das ist der Hammer. Finden zumindest unsere Leserinnen und Leser auf Facebook. Offenbar hat die Metamorphose der Haselnusstafel ein Schneeballsystem ausgelöst. Nach dem Motto: Hanuta-Fans taggen Hanuta-Fans. Wir ziehen den Schluss: Hanuta ist eine Love-Brand.

Facebook präsentiert sich in frischem Gewand . Das neue Logo des Konzerns soll deutlich machen, dass Facebook mehr ist als Facebook, also mehr als das gleichnamige soziale Netzwerk. Das alte Facebook bleibt blau, während das neue Facebook Chamäleon spielt. Das großbuchstabige Signet nimmt jeweils die Farbe der Konzernmarke an, sei es Instagram, WhatsApp, Oculus, Workplace, Portal oder Calibra.

Auch diese Nachricht ist der Hammer. Aber nicht so sehr bei unseren Leserinnen und Lesern auf Facebook. Da ziehen der Hanuta-Riegel oder die Ost-West-Paare von Katjes dann doch mehr.

Wir ziehen den Schluss: Facebook kann auch vor seiner eigenen Audience in Sachen Love-Brand der süßen Fraktion nicht das Wasser reichen.

Einen süßen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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05.11.2019 eine hitzige Debatte um True Fruits

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Das wichtigste vorweg, Finger weg von den Weibern. Der Vorstandsvorsitzende der amerikanischen Fast-Food-Kette McDonald's ist wegen einer Beziehung mit einer ihm dienstlich unterstellten Person entlassen worden. Mit der Beziehung habe Steve Easterbrook "schlechtes Urteilsvermögen" an den Tag gelegt und gegen Vorschriften der Firma verstoßen, begründete McDonald's die Entscheidung des Aufsichtsrats, meldete der "Spiegel". Die Beziehung, die zu der Entlassung führte, wurde laut McDonald's von beiden Seiten gewünscht. Muß man das verstehen? Ich nicht.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat da eine Geschichte für mich die irgendwie zu der obrigen Meldung passt, auch hier geht es im weitesten Sinn um Frauen. Über den Pimmelkrieg um True Fruits hatten wir ja schon berichtet.

Lieber Herr Böhmer,

wo True Fruits ist, da ist Alarm. Das hat sich inzwischen fast schon als Branchenregel etabliert. Neues Kapitel in Sachen Aufregung um den Smoothie-Laden und seine von vielen Menschen nachvollziehbarerweise als sexistisch empfundene Werbung ist jetzt ein geplanter Auftritt bei der Konferenz OMX in Österreich. Die Sache zieht allerdings gleich mehrfach Kreise.

OMX-Veranstalter Oliver Hauser ist nicht nur für seine Agenda-Planung hart attackiert, sondern von der Zeitschrift "Wienerin" dem derzeitigen Anschein nach auch wenig ladylike über den Tisch gezogen worden - was ihn wiederum zur Gegenattacke veranlasste.

Ob und wie True Fruits jetzt bei der Konferenz auftritt, scheint aktuell auch nicht so klar. Bei so viel Verwirrung ist auch unsere Geschichte zum Drama im ersten Wurf ein wenig in Schieflage geraten. Das ist ärgerlich, aber zumindest dies hat sich recht schnell reparieren lassen.

Alle Jahre wieder? Reicht nicht mehr, hat man bei Otto bemerkt - bezogen auf den traditionellen Weihnachtsspot. Stattdessen feiert der Online-Händler Weihnachten nun mit jeder Menge Challenges, Flirt-Tipps und Spielen - zum Beispiel auf TikTok, Tinder und Twitch.

Otto zeigt also ziemlich viel Kreativität zum Fest. Dabei ist es gar nicht so einfach, dauerhaft kreativ zu bleiben. Der Kolle-Rebbe-Kreative Thomas Heinz verrät uns, wie er seine Kreativität im Alltag auflädt. Spoiler: US-Popkultur, Sneakers und Wikipedia kommen auch vor.

Kreativen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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