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Marketing News

05.06.2020 Heute kommt es knübeldick

GFDK - Marketing News

Die Einschläge kommen immer näher, aber nicht nur in der Werbewelt.  Gestern haben wir noch berichtet, das die PR-Agentur Edelman fast 400 Leute entlassen muß. Heute kommt es knübeldick.

Das Marktforschungsinstitut Forrester malt für die amerikanische Agenturbranche ein düsteres Zukunftsbild. Den Prognosen zufolge werden in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie 35.167 Agenturmitarbeiter ihre Jobs verlieren.

Weitere 16.758 Stellen sollen 2021 dem Rotstift zum Opfer fallen. Insgesamt haben den Berechnungen von Forrester zufolge in den USA mehr als ein Dutzend Agenturen und Adtech-Firmen Entlassungen vornehmen müssen.

Weltweit sollen die Zahlen noch verheerender ausfallen. Allein in den sieben größten Agentur-Holdings sollen 49.695 Stellen gestrichen werden, vermeldet heute W&V.

"Für Agenturen gibt es aktuell sehr schlechte Aussichten", kommentiert Forrester-Marktforscher Jay Pattisal die Ergebnisse. Die Branche solle sich auf zwei Jahre negatives Wachstum einstellen. Und die rückläufigen Marketing-Spendings würden zu einer signifikanten Reduktion der Mitarbeiterzahlen führen.

Und noch eine Personalie: Im Herbst verlässt Stefanie Tannrath Carat. Sie wird ab dem 1. September als neue CEO die Geschäfte von UM Deutschland leiten. Bei Carat war sie in den vergangenen zwei Jahren als Managing Director tätig. Bei der IPG-Agentur UM hat Tannrath die vier Standorte Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg unter sich.

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05.06.2020 Wichtigtuer, Angeber, oder arroganter Emporkömmling

GFDK - Marketing News

BVB Stars verstoßen beim Friseurbesuch gegen die Corona-Regeln und zeigen es der ganzen Welt. Reputationsmanager fordert: die Vereine sollen die Instagram-Postings im Vorfeld sehen und freigeben dürfen.

Immer wieder kommt es zu Instagram-Skandalen im Profi-Fußball und kaum einer dieser jungen wilden Spieler macht sich Gedanken, dass Reichweite auch eine enorme Verantwortung mit sich bringt.

Sei es das Gold-Steak, der tolle Ferrari oder die Luxus-Uhr mit der sich die Spieler im Internet verewigen oder der Luxusurlaub für 50.000 Euro pro Woche.

Dafür lassen sie Bilder sprechen und neigen dazu, in den sozialen Medien zu prahlen. Mit ihren Protz-Karossen, ihren Model-Freundinnen, ihren Designer-Klamotten, ihren Tattoos, ihren Luxusuhren, ihren Urlaubsbildern aus dem Highend-Beach-Ressort, schreibt watson.ch.

Wichtigtuer, Angeber, oder arroganter Emporkömmling?

Es ist aber Fakt, dass es dem Fan nicht gefällt und in den heutigen Zeiten unterbunden werden muss. Alleine aktuell dürften sich sehr viele Fans in Kurzarbeit befinden oder gar ihren Job verloren haben.

Zeitgleich gibt es Diskussionen über einen Gehaltsverzicht der Stars, sowie Vereine, die Ihre Fans bitten, die bereits gekauften Tickets nicht finanziell zurückzufordern, das passt nicht zusammen. Denn das was zählt ist "aufm Platz" und nicht auf Instagram.

Weiterhin darf man nicht vergessen, dass es eine Zielgruppe gibt, die diese Postings richtig gut finden dürfte: unseren Fußball-Nachwuchs. Auf YouTube gibt es kaum einen Verein, über dessen Stars und deren Autos kein Video gedreht wurde.

Hier sollte aber ganz klar die Leistung im Vordergrund stehen und es sollte vermieden werden, dass junge Fußballer ihrem Ziel nacheifern und das Ziel heißt Traumauto.

Der Reputationsschaden der Vereine ist viel höher als die Meisten denken. Einerseits erweckt man den Eindruck, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht im Griff hat, andererseits kommt es so rüber, als würde man die aktuellen Auflagen nicht ernst nehmen.

Hier dürfte es ebenfalls schwer werden den Fans zu erklären, dass man derzeit nicht ins Stadion darf und Zeitgleich verstoßen die Spieler öffentlich gegen die Auflagen.

Auf den Instagram-Accounts der Spielerfrauen gewinnt man meistens noch tiefere, für den Verein ungünstige Einblicke, in das Leben der Fußball-Stars, da die meisten Spielerfrauen ja Reichweite brauchen, um ihr EGO oder ihre Produkte zu pushen.

Da wird schnell mal ein Foto mit dem Liebsten gemacht oder gar ein Video, wo er sich ein Glas Wein gönnt.

Besonders problematisch wird es aber, wenn ein Verein zum Beispiel einen Hauptsponsor hat oder die Spieler Fußballschuhe einer bestimmten Marke haben und der Haupt-Markt-Wettbewerber ist so klug und macht mit dessen Spielerfrau ebenfalls einen Werbevertrag und indirekt bewirbt der Fußballprofi für den falschen Marktanbieter.

David Rölleke ist ein sehr erfahrener Reputationsmanager, welcher Unternehmen genau vor diesen Fallen warnt und beschützt.

In diesem Fall würde er dem BVB raten, sich von der zuständigen Social Media Agentur die geplanten Monatspläne der Stars anzusehen und freizugeben. Bewegliche Instagram-Storys sollte der Verein ebenfalls mit dem Spieler absprechen.

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04.06.2020 Corona-Krisen wo man hinschaut

GFDK - Marketing News

Die Corona-Krise-schlägt zu - Die Wirtschaftskrisen 2001 und 2008 überstand die PR-Agentur Edelman ohne Entlassungen. Doch Corona hat sich noch dramatischer auf das Geschäft ausgewirkt. Jetzt müssen 390 Mitarbeiter gehen, berichtet W&V.

Vor zwei Monaten hatte Richard Edelman versprochen, es werde aufgrund der Corona-Krise keine Entlassungen geben. Jetzt hat sich die Situation grundlegend geändert.

Laut eines internen Memos, das Business Insider vorliegt, verlieren sieben Prozent der weltweiten Belegschaft und damit in Summe rund 390 Mitarbeiter ihre Jobs. Die Mitarbeiter, die bleiben können, werden um einen Gehaltsverzicht zwischen fünf und 20 Prozent gebeten.

Und Facebook hat ein moralisches Masken-Dilemma in der Coronazeit - Oh du böse Maske. Andri Stocker und Dirk Meycke vom Modelabel Phyne wollten Community-Masken über Facebook verkaufen. Doch Maskenwerbung ist auf Facebook tabu. Ihr Werbekonto wurde kurzerhand gesperrt.

Und dann noch eine Peronalie: Volkswagen kommt nicht zur Ruhe. VW-Konzernchef Herbert Diess will laut der Zeitschrift Auto Motor und Sport Porsche-Chef Oliver Blume nach Wolfsburg holen. Er soll zum VW-Markenvorstand werden. CMO Jochen Sengpiehl, der zuletzt Ärger wegen eines rassistischen Spots hatte, soll gehen.

Von offizieller Seite werden die Personalpläne jedoch dementiert. Dass Sengpiehl vor der Ablösung stünde, seien "haltlose Spekulationen", meldet sich eine VW-Sprecherin gegenüber W&V zu Wort.

Und noch eine Corona-Nachricht 

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt binnen kürzester Zeit radikal verändert. Der Xing-Betreiber New Work hat nun 2.200 Mitglieder seiner Plattform zu ihrer aktuellen Arbeitssituation befragt.

Rund 70 Prozent der Befragten arbeiteten Anfang Mai teilweise oder ausschließlich im Homeoffice. 51 Prozent freuen sich laut der Umfrage auf das Arbeiten im Büro. 91 Prozent vermissen ihre Kollegen und die sozialen Kontakte im Büro.

66 Prozent schätzen am Büro die bessere Trennung von Arbeit und Beruf. 41 Prozent die bessere Arbeitsausstattung. 37 Prozent geben an, im Büro produktiver zu arbeiten als im Homeoffice. Für 31 Prozent der befragten Xing-Mitglieder hat sich das Arbeitspensum in den letzten Wochen erhöht.

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02.06.2020 Maßnahmen-Paket von Jägermeister

GFDK - Marketing News

Das große Leiden. Die Corona-Krise hat tiefe Wunden hinterlassen. Keine Events, keine Festivals, geschlossene Clubs und Bars. Im April hat Mast-Jägermeister die globale Initiative #Savethenight gestartet. Jetzt kündigt das Unternehmen die Maßnahmen für Deutschland an, wie W&V berichtete.

Dazu kommt noch, das eine aktuelle Allensbach-Umfrage zeigt, wie es um die Deutschen gerade steht: Zwar fürchten weniger Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus. Doch fast die Hälfte der Befragten rechnet mit einer Verschlechterung der eigenen wirtschaftlichen Lage.

Die Corona-Krise und ihre Folgen lassen eine Mehrheit der Menschen in Deutschland mit Skepsis und Pessimismus in die Zukunft schauen. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach blicken aktuell nur 22 Prozent der Bevölkerung mit Hoffnungen auf das kommende

Jahr. 44 Prozent der Befragten sehen den kommenden zwölf Monaten dagegen mit Befürchtungen entgegen. 27 Prozent äußerten Skepsis.

Ein Hoch auf den Jägermeister

"Es ist hart zu sehen, wie durch die Schließung des Nachtlebens ganze Existenzen vernichtet werden. Die Clubszene, Bartender und kreative Freigeister – diese Vielfalt hat die Marke Jägermeister geprägt. In dieser schweren Zeit stehen wir der Nightlife-Community zur Seite.

Es ist uns eine Herzenssache, hier umfassend und vor allem nachhaltig zu helfen", so Torsten Römsch, Geschäftsführer Mast-Jägermeister Deutschland GmbH. Barbetreiber sind in eine existenzbedrohende Situation geraten, und Jägermeister will nun helfen.

Jägermeister stellt dem Berufsfachverband Deutsche Barkeeper-Union (DBU) 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Die DBU wird das Geld innerhalb ihres Verbands und nach festen Kriterien an Bartender in Not ausschütten, die mit der finanziellen Unterstützung die akute Phase überbrücken können.

Auch den Clubs steht das Wasser bis zum Hals. Auch hier spendet Jägermeister weitere 100.000 Euro an den gemeinnützigen Verein Berlin Worx e. V., der sich für den Erhalt von Szenekulturen einsetzt. Der gesamte Spendenbetrag geht an bedürftige Künstler*innen und Clubs in ganz Deutschland.

Desweiteren spendet Jägermeister insgesamt 50.000 Liter Jägermeister Freiware an Bars und Kneipen in Deutschland. Mit den Back to Party-Starterpaketen will Jägermeister seinem Gastronomiekunden-Universum zeigen, dass die Marke in dieser schwierigen Zeit fest an der Seite ihrer Partner steht. Wir sagen mal, ein Hoch auf den Jägermeister.

Konzerte, Festivals – großes Live-Entertainment wird es im Sommer 2020 in Deutschland nicht geben. Um in dieser prekären Situation Newcomer-Bands und Musikerinnen und Musikern zu unterstützen, denen 2020 viele Liveauftritte fehlen, eröffnet Jägermeister diesen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne.

Im Juni startet die Kommunikation eines Support Line-ups mit rund 90 Acts aus dem Netzwerk der Marke. Den Künstlern sichert das zusätzliche Gagen, und was mindestens genauso wichtig ist: Reichweite für ihre Kunst. Jägermeister sorge für mediale Präsenz in den eigenen Onlinekanälen.

Die Aufmerksamkeit der Community sei für aufstrebende Newcomer die Chance, auch in einem Sommer ohne Live Performances ihre aktuelle Fanbase durch virtuelle Shows und kreative Aktionen rund um das Thema Musik zu erweitern.

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01.06.2020 Post-Lockdown und Konsum

GFDK - Marketing News

Der Wunsch nach Spaß und Erlebnis geht bei der Mehrheit der Menschen deutlich zurück. Das sind die Kernergebnisse einer repräsentativen Studie der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung, welcher zwei Befragungswellen (im Januar und Ende April) zugrunde liegen.

61 Prozent der Menschen in Deutschland können sich vorstellen, sich lieber neue Möbel anzuschaffen als dieses Jahr in Urlaub zu fahren.

Nur die die "Generation Z" hat das "Ende der Party" noch nicht verstanden. Die GIM-Umfrage ist Teil der kontinuierlichen Gesellschaftsstudie "Wie tickt Deutschland".

Wie sich die Corona-Krise auf das Konsumverhalten der Deutschen auswirkt, hat Ebay Advertising in einem aktuellen Whitepaper untersucht. Heimwerker- und Fitnessprodukte stehen demnach hoch im Kurs. Ebay hat die Suchanfragen während des Lockdowns untersucht und mit dem Vorjahreszeitraum verglichen.

Mit der Suche nach neuen Betten (+ 345 Prozent), Malerfarben (+ 167 Prozent) und Tapeten (+ 69 Prozent) wollen die Menschen das Leben zuhause verschönern. Aber auch Fitnessgeräte wie Hanteln (+ 605 Prozent), Krafttraining & Gewichte (+ 496 Prozent) sowie Yoga & Pilates (+ 216 Prozent) sind sehr gefragt.

Nun kommt auch noch der Outdoor-Boom

Im Fokus stehen dabei Sauna und Schwimmbecken (+ 186 Prozent), Whirlpools (+ 169 Prozent) sowie Gartenstühle und -bänke (+ 165 Prozent). Außerdem Fahrräder (+ 78 Prozent) und Fahrradzubehör (+ 80 Prozent).

"Die vergangenen Wochen der Krise werden das Konsumentenverhalten noch lange prägen", sagt Mike Klinkhammer, EU Advertising Sales Director bei Ebay. "Darauf sollten sich Werbungtreibende in ihrer Kommunikation unbedingt einstellen."

Die Marktforscher von GIM raten bei der Werbung in erster Linie dazu, die Unruhe der Menschen nicht zu verstärken. Außerdem soll die Kreation generell weniger schrill und bunt sein, sondern eher auf Seriosität und Solidität setzen.

"Der Wunsch nach Bewährtem ist bei den Menschen stark ausgeprägt", sagt GIM-Chef Jörg Munkes. "Es gilt die Devise: 'Hedonismus? Nein, danke! – sondern: Back to Basics!"

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29.05.2020 WARC Global Advertising Trends

GFDK - Marketing News

Die gerade veröffentlichten WARC Global Advertising Trends zeigen eindrucksvoll, wie dramatisch die Auswirkungen der Corona-Krise auf den globalen Werbemarkt sind.

Die Studie geht von einem weltweiten Rückgang der Spendings um knapp 50 Milliarden Dollar beziehungsweise 8,1 Prozent aus, wobei nicht alle Märkte gleichermaßen betroffen sind.

Asia-Pacific bricht um 7,7 Prozent ein, USA um 3,7 Prozent und Europa um 18,1 Milliarden Dollar beziehungsweise 12,2 Prozent verzeichnet den größten Einbruch am Werbemarkt.

Deutschland verzeichnet einen Rückgang von 6,1 Prozent.

Während digitale Werbung trotz Krise über das gesamte Jahr 2020 global betrachtet leicht weiter wachsen wird, verbuchen Kinowerbung (-31,6 Prozent), OOH (-21,7 Prozent), Zeitschriften (-21,5 Prozent), Zeitungen (-19,5 Prozent), Radio (-16,2 Prozent) sowie TV (-13,8 Prozent) global gesehen gigantische Rückgänge bei den Werbeumsätzen, berichtet W&V.

Sicher sei nur dass es einige Branchen besonders hart trifft: Tourismus, Unterhaltung, Finanzdienstleistungen, stationärer Handel und Automotive werden im Report explizit genannt. Der WARC-Report sieht die Corona-Pandemie als schlimmste Krise für die Weltwirtschaft seit 1929.

Personalien: Starke Frauen

Anke Peters führt nun das globale Beiersdorf-Team an. Thjnk und WPP betreuten den Kunden seit Herbst gemeinsam. Anke Peters steht jetzt weltweit an der Spitze des gemeinsamen Teams. Die erfahrene Beraterin soll das Geschäft deutlich ausbauen.

Diana Degraa, bis Herbst vergangenen Jahres Geschäftsführerin und Standortchefin bei Plan.net Hamburg, wird zum 1. September neue CEO der ortsansässigen Agentur Initiative Media, welche zu IPG gehört. Die künftige Chefin von Initiative Media heißt Diana Degraa. Die frühere Serviceplan-Managerin wird ab 1. September das Ruder bei der Hamburger Mediaagentur in die Hand nehmen, meldet W&V.

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28.05.2020 Marketingbudgets sinken

GFDK - Marketing News

Die Covid-19 Pandemie hat deutliche Auswirkungen auf Werbemaßnahmen. Mehr als 60 Prozent kämpfen mit Umsatzrückgängen und schrauben ihre Marketingbudgets zurück, ergab eine Befragung der OWM.

Die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) hat ihre Mitgliedsunternehmen zu den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Geschäftsentwicklung und Werbemaßnahmen befragt. Bei 60 Prozent der befragten Mitglieder wirkt sich die Pandemie negativ auf die Umsatzentwicklung aus.

Otto bietet Amazon die Stirn. Die Otto Group macht Amazon Konkurrenz. Der Konzern investiert massiv in seine Online-Plattformstrategie für die Marke Otto. 1.500 Händler und Marken sollen bis Ende des Jahres dazu kommen.

Bis Ende dieses Jahres will Otto 1500 neue Partner gewonnen haben, kündigte Vorstandschef Alexander Birken auf der virtuellen Bilanz-Pressekonferenz an. Damit entwickelt sich Otto in diesem Bereich zunehmend zur Konkurrenz für Amazons Marketplace, berichtet W&V.

Eine aktuelle Studie von Icon Kids & Youth zeigt Spielwaren sind in der Corona-Krise sehr gefragt. Kinder haben danach ihr Taschengeld vermehrt für Spielwaren ausgegeben:

"Die Ausgaben des Nachwuchses für Spielzeug erhöhten sich um 40 Prozent und lagen bei 19 Millionen Euro im Monat April. Dies sind fast sechs Millionen Euro mehr als vor einem Jahr", heißt es in der Studie. Aber die Werbebudgets der Branche liegen 45 Prozent unter Vorjahr.

Amazon hat sich erneut TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga gesichert. Die deutsche Tochter des US-Handelriesen erwarb von der Deutschen Fußball Liga (DFL) für den Rest der Saison sieben Punktspiele der 1. Liga sowie die vier Relegationspartien. Das bestätigte Amazon am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Und was tut sich in der Mode? Stefanie Giesinger und About You erweitern ihre Zusammenarbeit um eine exklusive Partnerschaft mit dem Modelabel der Influencerin: Nu-In ist ausschließlich bei dem Online-Händler erhältlich.

Stefanie Giesinger und ihr Freund, der YouTuber Marcus Butler, erhalten hochkarätige Unterstützung für ihr Anfang Mai gestartetes Modelabel:

About You vertreibt als vorerst einziger Händler die Klamotten der Marke Nu-In in der DACH-Region. Die Partnerschaft umfasst außerdem exklusive Artikel, die ausschließlich bei dem Online-Modehändler erhältlich sind, meldet W&V.

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27.05.2020 Gute Marketing News

GFDK - Marketing News

Der Video-Streaming-Dienst Netflix will kein Geld mit Nutzern verdienen, die den Service gar nicht verwenden, heißt es in einem Blogpost zur Begründung. Unternehmensangaben zufolge soll dies bei rund 0,5 Prozent der weltweit 183 Millionen Netflix-Abonnenten der Fall sein. In Summe würde sich der Streaming-Dienst also von rund 915.000 Kunden trennen, meldet W&V.

Die Studie "Top Karrierechancen für Frauen" nennt insgesamt 509 Unternehmen, die Engagement in Sachen Gleichberechtigung zeigen. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) hat im Auftrag von Focus Money die 5.000 größten deutschen Firmen untersucht.

Unter den Discountern belegt Lidl erneut den ersten Platz - wie bereits im Vorjahr. Das liegt unter anderem daran, dass bei dem Lebensmitteleinzelhändler Frauen in Führungspositionen die Regel sind und keine Ausnahme. So sind 55 Prozent der Filialleitungen weiblich besetzt.

Mit Christine Rittner hat das Unternehmen eine Frau und Mutter im Vorstand (Personal). Das IMWF sagt: Das Unternehmen zeichne sich dadurch aus, dass es allen Mitarbeitern bei gleicher Position gleiches Gehalt auszahlt und jedem Beschäftigten die gleichen Aufstiegschancen bietet.

Und noch eine Personalie: Nachdem Heimat-CEO Maik Richter und Heimat-Kreativchef Matthias Storath erst kürzlich Kyra von Mutius zur Strategie-Geschäftsführerin ernannt haben, folgt jetzt die Beförderung von Tim Holtkötter zum Chief Operating Officer. Damit ist der Generationswechsel endgültig vollzogen und die neue Heimat-Geschäftsführung komplett.

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20.05.2020 Fußball schlägt xHamster.com

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über eine lustige Geschichte. Fußball, Fußball über alles.

Lieber Herr Böhmer,

Fußball ist geiler als Porno. Die nach eigenen Angaben mit über 30 Millionen Nutzern pro Tag weltweit größte "Amateur-Erotik-Seite" xHamster.com meldet einen Interruptus bei den Zugriffszahlen. Schuld ist die Bundesliga.

Die Fakten: Samstag, kurz nach 15:30 Uhr: Das Zuschauerinteresse an Sexfilmchen erschlafft spürbar und steigt erst am Abend wieder an. Und zwar nicht nur in Deutschland. Insbesondere in Frankreich, Großbritannien und Italien waren die Geisterspiele offenbar ebenfalls attraktiver als der Remote-Bettsport.

Aber man darf die Wirkmächtigkeit des Fußballs auch nicht überbewerten. So hat die Strahlkraft des Ex-Nationalmannschaftskapitäns Philipp Lahm offenbar nicht ausgereicht, um die Marke Sixtus zu reanimieren. Jetzt startet Lahm nochmal durch, um seine Körperpflegemarke erfolgreich zu machen . Und zwar mit Weltbild als Vertriebspartner.

Vielleicht hat Philipp Lahm auch einfach auf das falsche Pferd gesetzt – rein produktmäßig. Vom Gefühl her haben die Pornoprofis mit dem süßen Nager im Wappen jedenfalls den besseren Riecher.

Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum hat xHamster nämlich eine eigene Biersorte entwickelt. Ist ja auch irgendwie Körperpflege. Prost, Porno-Profis.

Noch einen spannenden Abend wünscht

Rolf Schröter

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19.05.2020 Schaumweine in Coronazeiten

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet, das Schaumweine in Coronazeiten wenig gefragt sind.

Lieber Herr Böhmer,

wann haben Sie zuletzt mit Sekt angestoßen? Die meisten von uns hatten in den vergangenen Wochen nicht viele Gründe zum Feiern. Zwar kaufen die Deutschen seit Beginn der Krise deutlich mehr Alkohol. Aber vor allem Wein, Spirituosen und Alkoholmischgetränke.

Also all das, was man sich gönnt, wenn man einen harten Tag hatte. Schaumweine gehörten nicht zu den Krisengewinnern. Denn Geburtstagspartys, Hochzeiten und Osterfeste fielen aus.

Das bekam auch Rotkäppchen-Mumm zu spüren. Um der Rezession entgegenzuwirken, hat der Mittelständler auf eine einfache, aber wirkungsvolle Kampagnenstrategie gesetzt: den Menschen Zuversicht geben.

Wie genau das aussieht, erzählt Marketingchefin Kathrin Druppel in einem lesenswerten Interview mit meiner Kollegin Lena Herrmann.

So langsam geht es mit dem Feiern aber dann doch wieder los. Am Wochenende startete die Fußballbundesliga. Den Sektabsatz wird das zwar nicht in die Höhe katapultiert haben. Aber das Adrenalinlevel von so manchem Fan, der zu Hause oder mit Mindestanstand in einer Bar mitgefiebert hat.

Klar, niemand findet Geisterspiele toll. Aber sie bieten eine große Chance: Und zwar die, sich wieder auf das Wesentliche des Fußballs zu konzentrieren.

Jenseits vom Terror der Ultras und "übertriebener" Kommerzialisierung des Sports. Vor lauter Stille im Stadion konnte man in der Übertragung sogar die Kommandos der Trainer und Spieler auf dem Platz hören, schreibt mein Kollege Markus Weber.

Das erzeugt eine andere Form von Nähe. Eine, die wir überall in dieser Zeit erleben. Eine Nähe durch Distanz.

Einen schönen Abend – und machen Sie doch heute mal was Verrücktes und stoßen Sie mit einem prickelnden Getränk an. Sie finden sicher einen Grund, warum Sie es sich verdient haben.

Ihre Verena Gründel

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