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Marketing News

14.03.2020 Corona-Passionszeit

Marketing News - W&V Rolf Schröter

Die Kanzlerin fordert die Deutschen auf, soziale Kontakte zu meiden, um das Coronavirus einzudämmen. Österreich schließt seine Lokale und Skigebiete, und Oma und Opa dürfen ihre Enkel erst einmal nicht mehr sehen. Schulen und Kitas bleiben geschlossen, und viele Fragen sich, was kommt noch.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint uns droht der Lagerkoller.

Lieber Herr Böhmer,

Jetzt beginnt der Lagerkoller. Das Corona-Virus fesselt unsere Freiheit.

In vielen Bundesländern schließen die Schulen und Kindertagesstätten. Oma und Opa für die Betreuung einzuspannen, ist keine gute Idee. Vor allem die sollen ja vor Corona geschützt werden. Wir sollen, wo möglich, auf soziale Kontakte verzichten. In Italien sind bereits Gaststätten geschlossen.

Das Virus bestimmt nicht nur unser Privatleben. Es wird auch die Marketing-Branche verändern . Das Experience-Marketing macht eine Vollbremsung. Sponsoring-Goldgruben wie Olympia und die Fußball-EM stehen auf der Kippe. Andererseits werden wohl Streaming und digitale Medien einen Aufschwung erleben. Sogar den Datenschutz stellt Corona in Frage.

Viele von uns stehen nun auch vor individuellen juristischen Fragen. Denn Aufträge müssen storniert, Kampagnen auf Eis gelegt werden. Wer trägt die Kosten dafür? Rechtsanwalt Georg Fechner erklärt in W&V+, worauf man achten muss.

Für manche ist die Corona-Passionszeit auch eine Chance. Zum Beispiel für den Mittelständler Speyer & Grund. Die Mainzer stellen die Surig Essig-Essenz her – eine probate Alternative zu viruziden Desinfektionsmitteln.

Deshalb investiert Speyer & Grund nun kräftig in eine Aufklärungskampagne in Social Media . Gute Idee

Auch für mich beginnt nun eine aufregende Zeit im Kreis meiner Familie, eine seltsame Mischung aus Homeoffice, Schule und Kinderbetreuung. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Uns allen nicht nur ein schönes Wochenende, sondern vor allem:

Bleiben Sie gesund

Rolf Schröter

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13.03.2020 Deutschland steht still

GFDk - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Zuerst beginne ich heute mit einem Satz von Gabor Steingart: "Die Menschen leben lieber klimatisch erhitzt als gar nicht. Besser eine teure Wohnung, als eine von der Krankenkasse finanzierte Intensivstation. Das Lästern über verspätete Züge und das löchrige Funknetz wirken wie die Erinnerung an die gute alte Zeit".

Derweil trudelt in der GFDK-Redaktion eine Absage nach der anderen ein. Der „Heidelberger Frühling“ 2020 findet nicht statt. Hamburg macht dicht: Die Behörde für Kultur und Medien hat sich mit den staatlichen Theatern und Konzerthäusern sowie mit Kampnagel verständigt, den Spielbetrieb in allen ihren Spielstätten ab Inkrafttreten der Allgemeinverfügung einzustellen.

Dies betrifft alle Veranstaltungen in der Elbphilharmonie, der Laeiszhalle, der Hamburgischen Staatsoper, dem Deutschen Schauspielhaus, dem Thalia Theater und Kampnagel.

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) sagt mit sofortiger Wirkung alle Eigenveranstaltungen in ihren Spielstätten Aalto-Theater, Philharmonie Essen, Grillo-Theater sowie Casa und Box bis auf Weiteres ab. Auch das Museum Folkwang sagte alle Veranstaltungen bis auf Weiteres ab, und die Art Cologne wurde auf November verschoben.

Bedauerlicherweise sind auch die geplanten Tournee-Termine von DITA VON TEESE am 04. und 05. April 2020 im Musical Dome Köln von den aktuellsten Veranstaltungsverboten der lokalen Gesundheitsbehörden betroffen. Aber die Menschen bestellen mehr Pornos. Am 8. März 2020 verzeichnete der Anbieter erotik.com höhere Umsätze als am sonst umsatzstärksten Tag des Jahres, dem Black Friday. Die höchte Einzelbestellung lag bei 6700.00 Euro. Ich sage mal so: Einer muß ja von Corona profitieren.

Holger Schellkopf, Chefredakteur Bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Verantwortung übernehmen. Klingt gut, ist auch leicht gesagt - wenn es wirklich darauf ankommt, aber nicht gerade leicht gemacht. Seit der Coronavirus das Kommando übernommen hat, zeigt sich das so deutlich wie selten zuvor.

Während mancherorts noch immer so getan wird, als wäre alles halb so wild, übernehmen an anderer Stelle Menschen echte Verantwortung. Auch wenn es weh tut. Philipp Westermeyer hat Verantwortung übernommen und heute das OMR-Festival abgesagt.

Obwohl es vielleicht eine Chance gegeben hätte, dass sich bis zum Termin im Mai die Lage wieder beruhigt. Obwohl die Absage einen ganz empfindlichen Knick in der bisher unaufhaltsam scheinenden OMR-Erfolgsgeschichte bedeutet.

Eher folgerichtig erscheint da, dass sich auch der ADC entschlossen hat, sein Festival in der bisherigen Form aufzulösen und in eine Online-Variante plus Gala zum späteren Zeitpunkt zu verwandeln.

Überhaupt: wenn es denn schon etwas Gutes an diesem Ausnahmezustand namens Covid-19 gibt, dann das die Not eben auch erfinderisch macht.

An vielen Stellen findet jetzt lange aufgeschobene Digitalisierung statt, entsteht Innovation, werden neue Formen der Zusammenarbeit mal konsequent am lebenden Objekt durchgetestet - und siehe da: es funktioniert.

Am Rande: auch wir bei W&V arbeiten aktuell weitestgehend im Home Office (das hier mal wirklich seinen Namen verdient).

Wir tun das nicht, weil wir es müssten. Wir tun das, weil es mit Verantwortung zu tun hat. Auch und gerade gegenüber den Menschen, die hier arbeiten.

Unter dem sehr prägnanten Hashtag #Staythefuckhome gibt es inzwischen eine regelrechte Bewegung, die sich aus guten Gründen genau für diese Vorgehensweise stark macht.

Apropos Verantwortung: wie das Gegenteil davon aussieht, demonstriert aktuell einmal mehr Xavier Naidoo. Der Sänger und inzwischen ehemalige DSDS-Juror hat in einem Video eine weitere Geschmacksprobe seiner wirren Gedanken zum Besten gegeben - und wie schon so oft fühlt er sich jetzt mal wieder falsch interpretiert und überhaupt sei das alles ja nicht so gemeint.

Wenigstens hat RTL jetzt Verantwortung übernommen und Herrn Naidoo zumindest bei der DSDS-Jury aus dem Verkehr gezogen.

Das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie gesund.

Ihr Holger Schellkopf

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13.03.2020 Gute Stimmung wie 1956

GFDK - Marketing News

Laut GlobalData ist die Stimmung von General Motors von seiner Transformationsstrategie getrieben.

Der Optimismus von General Motors (GM) in Bezug auf sein Elektrofahrzeugprogramm (EV) und seine Strategie zur Steigerung der Rentabilität fördern das Stimmungswachstum, sagt GlobalData, ein führendes Daten- und Analyseunternehmen.

GlobalData stellte fest, dass der allgemeine Stimmungswert von GM im vierten Quartal (Q4) 2019 um 22% gestiegen ist.

Aurojyoti Bose, Lead Analyst bei GlobalData, sagt: „Der Anstieg ist auf den Restrukturierungsplan von GM und seine Strategie zurückzuführen, auch in Zukunft profitabel zu bleiben, indem er sich auf Wachstumssegmente wie SUVs, Crossover, EVs und autonomes Fahren konzentriert.

GM hat die Vision, sich zu einem wichtigen Akteur im Bereich Elektrofahrzeuge und autonomes Fahren zu entwickeln.“

GM verzeichnete bis zum vierten Quartal 2019 in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen einen Umsatzrückgang und musste im Laufe des Quartals ebenfalls Verluste hinnehmen. Mit der Steigerung der Rentabilität als aktuellem Ziel hat GM jedoch an einer Strategie zur Kosteneinsparung und Umsatzsteigerung in profitablen Wachstumssegmenten gearbeitet.

Bose fügt hinzu: „In dieser Richtung konzentriert sich das Unternehmen stark auf seine SUVs und Crossover-Verkäufe und bleibt zuversichtlich. Die Erwähnungen zu SUVs und Frequenzweichen in den Gewinnaufzeichnungen nahmen im vierten Quartal 2019 im Vergleich zum dritten Quartal 2019 erheblich zu.

Interessanterweise verzeichnete GM im Jahr 2019 ein Umsatzwachstum bei SUVs und Frequenzweichen im Vergleich zu 2018, während die Verkäufe anderer Autos zurückgingen. “

GM setzt seinen regionalen Umstrukturierungsplan zur Verbesserung der Margen fort. Das Unternehmen wurde in Südamerika umstrukturiert. Laut GM wird der Umzug dem Unternehmen helfen, die Margen in der Region um 1 Mrd. USD zu verbessern.

Darüber hinaus wird die APAC-Region neu organisiert, wobei das Unternehmen seine Geschäfte in Australien, Neuseeland und Thailand verlässt und seinen Investitionsschwerpunkt auf Nordamerika, Lateinamerika, China und Südkorea verlagert.

GM hat sich auch weitgehend aus Japan, Russland, Europa und Indien zurückgezogen, um die besten Renditen aus seinem investierten Kapital zu erzielen.

Darüber hinaus ist GM hinsichtlich seiner EV-Programme recht optimistisch. Die Erwähnungen von Transkripten in Bezug auf Elektrofahrzeuge und autonomes Fahren nahmen im vierten Quartal 2019 im Vergleich zum dritten Quartal 2019 ebenfalls erheblich zu.

Die Tochtergesellschaft des Unternehmens, Cruise, startete im Januar 2020 in San Francisco einen vollelektrischen fahrerlosen Fahrzeugdienst. GM erwartet außerdem, die dritte Generation von Elektrofahrzeugen in den Jahren 2020 und 2021 auf den Markt zu bringen.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen eine Investition von 2,2 Mrd. US-Dollar an Detroit-Hamtramck-Werk zur Einführung von Elektrofahrzeugen und SUVs. Der Hummer EV-Truck von GM wird wahrscheinlich mit Teslas Cybertruck konkurrieren.

GM fährt auch auf der Spur von Tesla, da es sich darauf konzentriert, sein halbautonomes Fahrerassistenzsystem „Super Cruise“ bis 2023 auf 22 Fahrzeugmodelle auszudehnen. Obwohl GM im Vergleich zu Tesla im Raum langsam ist, hat es einen Vorteil.

Aufgrund des langsamen Starts von Super Cruise wurde GM nicht genau unter die Lupe genommen, während Tesla nach der Beteiligung von Autopilot an drei tödlichen Unfällen vor Fragen steht. Derzeit ist der Cadillac CT6 das einzige exklusive Modell, das mit Super Cruise ausgestattet ist.

GM hat über ein Joint Venture mit SAIC auch EV-Investitionen in China und betrachtet China als einen wichtigen Markt für seine zukünftigen EVs.

Das Unternehmen erwartet jedoch kurzfristige Auswirkungen auf das Umsatzvolumen aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus. Trotzdem sieht GM langfristige Chancen im Land und hat an Notfallplänen gearbeitet, um die Risiken zu mindern.

Bose fasst zusammen: "Erste Umstrukturierungen und EV-Übergänge können kurzfristig die Margen für GM beeinflussen, obwohl sie langfristig davon profitieren werden."

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12.03.2020 Absagen, Absagen, Absagen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Absagen, Absagen, Absagen. Das Coronavirus beherrscht das gesamte öffentliche Leben. Die Veranstalter des Deutschen Werbefilmpreises teilten mit, dass sie "Mit großem Bedauern beschlossen haben, die für den 27. März geplante Verleihung des Deutschen Werbefilmpreises als Publikumsveranstaltung in Hamburg abzusagen".

Google empfiehlt seinen Mitarbeitern in Deutschland, angesichts der Coronavirus-Ansteckungsgefahr von zuhause aus zu arbeiten. Google hat in Deutschland größere Standorte in Berlin, Hamburg und München. In Nordamerika wurden die Google-Beschäftigten aufgerufen, zunächst bis zum 10. April auf Heimarbeit umzusteigen, meldet dpa.

Auch Apple schickt Mitarbeiter ins Home Office. Apple-Chef Tim Cook hat seinen weltweiten Angestellten wegen des neuartigen Coronavirus Heimarbeit angeboten. Die Virus-Epidemie sei ein "beispielloses Ereignis" und ein "herausfordernder Moment", schrieb Cook am Wochenende an die Belegschaft des iPhone-Konzerns.

Absagen und Verschiebungen von Messen kostet bis zu 3 Mrd. Euro. Durch die Absagen und Verschiebungen von Messen in Deutschland wegen des Corona-Virus ist der Messestandort Deutschland schon jetzt erheblich betroffen, schreibt Holger Schellkopf von W&V.

Mehr als 118.000 bestätigte Infektionen in 114 Staaten: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Covid-19 jetzt zur Pandemie erklärt. Nun wurde auch die Thüringer Bachwochen 2020 vollständig abzusagt.

Aber es gibt noch Optimisten, das 51. Deutsches Jazzfestival Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt wird am 28. Oktober von der 28-jährigen amerikanischen Jazzsängerin Jazzmeia Horn eröffnet. Also Kopf hoch.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Nokia trifft es besonders hart. Der finnische Hersteller wollte im neuen James-Bond-Film eigentlich sein nächstes Smartphone enthüllen. Doch da der Blockbuster nun sieben Monate später herauskommt, wird das erst mal nichts. Für einen Smartphonehersteller ist das besonders ärgerlich.

Denn ein aktuelles Handy ist ein halbes Jahr später längst nicht mehr neu. Der erhoffte Webeeffekt für Nokia verpufft. Für Swatch dagegen scheint sich die Partnerschaft mit James Bond trotz allem zu lohnen. Vielleicht profitieren die Schweizer sogar von der Verschiebung.

Während die Kinobranche unter Corona leidet, schauen die Menschen spürbar mehr fern, bestätigt die AGF. Und sie streamen. Wer den Fernseher und Netflix leergeschaut hat, für den haben wir einen Onlinesehtipp: den vermutlich längsten Werbespot der Welt.

Der Streifen kommt von Apple und dauert ganze fünfeinhalb Stunden. Sie ahnen schon, was im Fokus des Spots steht, oder?

Elon Musk dagegen ist über Apple gerade nicht so glücklich. Der Tesla-Chef wetterte auf einer Raumfahrtkonferenz öffentlich gegen den iPhone-Bauer und dessen Betriebssystem. Es habe sein "E-Mail-System kaputt gemacht".

Musk teilt derzeit nicht nur gegen Apple aus. Erst gestern hatte er auf Twitter über das Coachella-Festival hergezogen. Die Veranstalter revanchierten sich clever. Apple dagegen bleibt die lustige Antwort bislang schuldig.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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11.03.2020 Wie geht es weiter nach Corona

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, stellt eine gute Frage. Wie geht es weiter nach Corona? Immer mehr Veranstaltungen werden wegen Corona abgesagt oder verschoben, bekomme ich da mein Geld zurück?, fragt "Welt-Online".

Geisterspiele im Fußball; Konzerte, Messen Events und andere Veranstaltungen fallen aus, die Deutsche Eishockey Liga bricht die gesamte Saison ab, sodass es in diesem Jahr keinen Meister geben wird. In der GFDK-Redaktion kommen fast minütlich Absagen von Konzerten und Veranstaltungen an. Und dem Berliner Virologen Christian Drosten zufolge könnten dem Coronavirus allein in Deutschland 250.000 Menschen zum Opfer fallen.

Der Berliner Virologe Christian Drosten hält Infektionszahlen von 60 bis 70 Prozent in Deutschland für möglich. Ok, ich sag mal so: Lassen Sie sich nicht verrückt machen.

Lieber Herr Böhmer,

Elon Musk sagt, Coachella solle „sich so lange verschieben, bis es aufhört, Scheiße zu sein“. Das Musikfestival wurde wegen Corona von April auf Oktober verschoben.

Zu viele Sponsoren hätten den Vibe zerstört, schreibt Musk auf Twitter. „Vor etwa fünf oder sechs Jahren war es noch ganz gut; man konnte herumlaufen und großartige, unbekannte Bands kennenlernen.“

Ja, Elon, früher war alles besser. Aber wir müssen auch an all die Lifestyle-Brands und Influencer denken, die jetzt keine Bühne haben. Was passiert mit dem Experience-Hype?

Wo werden die Marken stattdessen investieren? Kann man die vor uns liegende erlebnisarme Zeit überhaupt mit alternativer Marketingkommunikation kompensieren? Und: Wird die Event-Welt nach Corona noch die gleiche sein wie zuvor?

Vielleicht gründet Musk ja was ganz Neues. Zum Beispiel ein Festival in Brandenburg.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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11.03.2020 PAYBACK feiert 20. Geburtstag

GFDK - Marketing News

PAYBACK feiert am 13. März seinen 20. Geburtstag. Das Bonusprogramm war zum Start im Jahr 2000 das erste seiner Art, das viele Händler und Dienstleister unter einem Dach vereinte und Kunden damit ermöglichte, beim Einkaufen schnell Punkte zu sammeln und zu sparen.

PAYBACK löste in Deutschland ein wahres Sammelfieber aus: Einen Monat nach dem Launch zählte das Programm schon eine Mio. Kunden, heute ist PAYBACK für über 31 Mio. Konsumenten in Deutschland Teil ihres Alltags.

Der Trend geht stark von der Karte hin zur mobilen Nutzung: Bald sind es 10 Mio. Kunden, die Punkte mit der PAYBACK App sammeln. „PAYBACK hat sich in den vergangenen Jahren genauso radikal geändert wie das Leben und das Einkaufen.

Wir sind für die Zukunft bestens gerüstet“, so Geschäftsführer Bernhard Brugger, der das Programm von Anfang an mitgestaltet und -geprägt hat. Das Unternehmen setzt in seiner Digitalisierungsstrategie seit Jahren auf eine starke Mobilisierung des Programms und gewinnt weiterhin renommierte Unternehmen für seinen Verbund.

Vorteile für Kunden: Einfaches und sicheres Sammeln, das sich lohnt
Gestartet ist PAYBACK mit neun Partnern, heute sind 680 Unternehmen unter einem Dach vereint – von Aral über dm-drogerie markt, Fressnapf, Penny, Real, Rewe und Telekom bis hin zu AboutYou, Expedia oder myToys.

Bei ihnen können Kunden mit nur einer Karte oder der PAYBACK App Punkte sammeln, Coupons aktivieren, Vorteile nutzen und sparen.

Die in der App integrierte mobile Zahlungsfunktion ist laut einer aktuellen Bundesbank-Studie die erfolgreichste Lösung im Land – noch vor Apple Pay und Google Pay. Rund fünf Mio. Mal am Tag kommt PAYBACK zum Einsatz.

Kunden, die mehrere Partner nutzen und Coupons einsetzen, können so im Jahr sehr einfach zwischen 200 und 300 Euro sparen. In 20 Jahren haben Kunden mit PAYBACK 3,5 Mrd. Euro gespart.

Zu 80 Prozent erfolgt die Einlösung der Punkte als direkte Verrechnung der Punkte an den Kassen. Der Wert der Punkte wird einfach vom Kaufpreis abgezogen. Das Bundesland mit den meisten Punktesammlern ist NRW.

Vorteile für Unternehmen: Gezieltes Marketing und Digitalisierung
it PAYBACK ändern Unternehmen ihre Kommunikationsstrategie weg vom anonymen Konsumenten hin zum Kunden mit Namen, und statt auf teures „Gießkannen-Marketing“ mit Rabatten setzen sie auf die Belohnung mit Punkten.

Käufer melden sich zum Programm an, da sie Angebote und Coupons ihrer „Lieblingsunternehmen“ wünschen. PAYBACK Punkte sind für Firmen somit nicht nur eine Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden, sondern sich mit gezielten Kampagnen an die „richtigen“ Kunden zu wenden und Erfolge im Anschluss gut messen zu können.

In den zwei Jahrzehnten hat sich PAYBACK mit 31 Mio. Kunden eine enorme Reichweite und ein international beachtliches Knowhow beim Thema Kundenbindung und Digitalisierung des Handels aufgebaut.

In 20 Jahren haben zwei Partner des täglichen Lebens das Programm verlassen: Obi im Jahr 2007 und Galeria Kaufhof Ende 2019. Der Kaufhof-Anteil an gesammelten Punkten lag zuletzt bei 2 Prozent.

Erfolgreiche Internationalisierung in bisher elf Länder weltweit
Das Unternehmen mit Hauptsitz in München schreibt bereits in elf Ländern Erfolgsgeschichte, auch in Polen, Indien und Mexiko werden inzwischen PAYBACK Punkte gesammelt.

Gleichzeitig ist das Unternehmen dafür bekannt, sehr stark auf Datenschutz und Datensicherheit zu achten und weist sowohl bei Kunden, als auch bei Unternehmen hohe Vertrauenswerte vor. Daten werden nicht verkauft und auch nicht im Kreis der Partner weitergegeben. PAYBACK lässt seinen Datenschutz jedes Jahr vom TÜV prüfen.

Der Erfolg von PAYBACK begann mit einer großen Vision in einem kleinen Münchner Büro. Heute arbeiten 1.000 Mitarbeiter in Deutschland, seit 2011 ist das Unternehmen Teil der American Express Gruppe. Gründer Alexander Rittweger zog sich damals aus dem Geschäft zurück.

2019 war das erfolgreichste Geschäftsjahr in der PAYBACK Historie. Seit zwei Jahrzehnten arbeitet PAYBACK nach dem Gebot, Kunden wie Partnern einen spürbaren Mehrwert zu bieten. Mit 680 Partnern, die 31 Millionen Kunden in Deutschland mit Punkten fürs Einkaufen belohnen, gelingt das Tag für Tag.

Über PAYBACK:
PAYBACK ist das führende Multipartner-Bonusprogramm, das alleine in Deutschland schon von über 31 Millionen Kunden begeistert genutzt wird. Denn sie erhalten von rund 680 PAYBACK Partnerunternehmen nach dem einfachen Prinzip „Ein Programm – viele Partner“ Punkte und Coupons fürs Einkaufen und sparen dadurch einen erheblichen Betrag pro Jahr.


90 Prozent der gesammelten Punkte werden von den Kunden wieder eingelöst, der überwiegende Teil in Wertgutscheine der Partner oder in Prämien. PAYBACK hat eine App in den Markt gebracht, die erstmals das mobile Punktesammeln, Coupons aktivieren, und Bezahlen vereint. Die App wird aktiv von knapp 10 Mio. Nutzern verwendet. Sie zählt bereits zu den Top 3 Shopping-Apps in Deutschland.

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10.03.2020 Corona-Krise führt zu absagen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Die nächste Absage: Das internationale Literaturfestival lit.COLOGNE findet nicht wie geplant vom 10.-21.3.2020 statt. Hiermit wird der gegenwärtigen Lage und der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Corona-Virus Rechnung getragen.

Dies geschieht auf Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „In der jetzigen Situation müssen wir alles dafür tun, die Infektionsketten zu durchbrechen. Daher habe ich vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers dazu geraten, die lit.COLOGNE zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen.“

Um die Gesundheit und das Wohl des Publikums, der Mitwirkenden und des Teams zu schützen, sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit, als das Festival für den geplanten Zeitraum (10.-21.3.2020) abzusagen.

Auch die Philharmonie Salzburg ist nun betroffen. Heute Mittag hat Bundeskanzler Kurz aufgrund des Corona Virus Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen bis einschließlich 3. April angekündigt.
Wir haben entschieden, alle in diesem Zeitraum (10. März bis 3. April 2020) von uns veranstalteten Konzerte auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, wurde gerade gemeldet.

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Virus-Fällen und der erhöhten Ansteckungsgefahr bei Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen muss nun auch das Staatstheater Nürnberg seinen Vorstellungsbetrieb bis einschließlich 19. April 2020 einstellen. Diese Entscheidung wurde von den zuständigen Behörden des Freistaats Bayern getroffen.


Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über die Folgen der Corona-Krise für die Agenturen.

Lieber Herr Böhmer,

Covid-19 aka Coronavirus bleibt - ob es uns gefällt oder nicht - zumindest für die kommenden Wochen eines der dominanten Themen. Für manche Branchen werden die Folgen wohl auch darüber hinaus zu spüren sein. Betroffen sind auch Agenturen:

Laufende Projekte werden über Nacht storniert, Marketingbudgets gekürzt, Werbeaktivitäten ausgesetzt. Klar ist: Nicht nur Messen oder andere Event-Dienstleister sind von der aktuellen Corona-Krise sehr direkt betroffen.

Aldi hat indes bewiesen, dass man auf besondere Situationen schnell reagieren kann und sich mit einem Angebot an Desinfektionsmittel positioniert. Dem Vernehmen nach ziemlich erfolgreich.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Thema Covid-19 gibt es bei uns im NewsBlog.

Gute Nachrichten gibt es in all der Aufregung natürlich auch, zum Beispiel von Microsoft: Christine Haupt wird ab April COO bei Microsoft Deutschland und tritt die Nachfolge von Joao Couto an.

Außerdem: die Punktesammler von Payback feiern 20.Geburtstag und zieht Bilanz. Dazu gehört, dass mehr als 31 Millionen Konsumenten inzwischen das Punkte-Sammelsystem nutzen.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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08.03.2020 Unterwäsche-Label Aikyou

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Bevor wir hier heute auf das Thema sexuelle Gewalt eingehen, haben wir erst einmal eine Nachricht die besonders verwirrt. Neun von zehn Menschen auf der Welt sind gegenüber Frauen voreingenommen. Das ist das Ergebnis des vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen veröffentlichten Gender Social Norms Index.

Eine weltweit durchgeführte Studie der Uno zeigt: Vorurteile gegen Frauen sind selbst unter Frauen verbreitet. Zudem denkt mehr als ein Viertel der Befragten, Frauen und Männer, es sei gerechtfertigt, dass Männer ihre Ehefrauen schlagen.

Was soll man dazu Sagen? Mir fällt dazu nichts ein. Wir sprechen über Gleichberechtigung in Wirtschaft und Gesellschaft, und das kommt dabei heraus.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

heute berichten wir über zwei Aktionen gegen Gewalt. Völlig verschieden, aber mit interessanten Hintergründen. Die erste betrifft sexuelle Gewalt.

Sobald der Bund des Slips reißt, meldet ein Bluetooth-Chip in der Unterwäsche ein Signal an das Smartphone. Das wiederum setzt einen Notruf inklusive Standort-Info an die Polizei ab.

Die Idee zu diesem textilen Vergewaltigungsschutz hat Jung von Matt/Neckar gemeinsam mit dem Unterwäsche-Label Aikyou und dem Garnhersteller Amann entwickelt. JvM/Neckar stellt das Projekt namens „Protegé“ auf der SXSW in Texas vor und hofft auf einen „Interactive Innovation Award“.

Viel Glück - Wäre doch schön, wenn alle Projektteilnehmer von dieser sinnvollen Idee profitieren.

Bei der anderen Aktion geht es um Hass im Fußball. Der FC Bayern München startet eine Kampagne gegen Ausgrenzungen, Beleidigungen und Intoleranz .

Der Vorstandsvorsitzende des Münchner Fußballvereins, Karl-Heinz Rummenigge, sagt, man wolle „dazu beitragen, dass unsere Stadionkultur, um die man uns in ganz Europa beneidet, wieder von Vernunft und Menschlichkeit bestimmt wird.“

Beim Stichwort Menschlichkeit sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Qatar Airways Platin-Sponsor des FC Bayern München ist.

Die Fluglinie gehört dem Staat Qatar, das vom Emirat in Form einer absoluten Monarchie regiert wird. In Qatar herrscht die Scharia. Qatar wird zudem vorgeworfen, Terror-Organisationen zu unterstützen.

Ohne die gute Absicht der Kampagne des FC Bayern München schmälern zu wollen: Aus dem Mund des Vorstandsvorsitzenden Rummenigge klingen Begriffe wie Kultur und Menschlichkeit in diesem Zusammenhang zumindest seltsam.

Einen schönen Abend noch und ein erholsames Wochenende wünscht

Rolf Schröter

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06.03.2020 Insekten-Porno von Hornbach

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute wieder unglaubliches aus der Werbewelt zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

die Welt spricht weiter über Corona.

Die mexikanische Biermarke hat sich Rapper Snoop Dogg als Testimonial geschnappt. Die Kampagne mit ihm, die voraussichtlich im Mai starten wird, stammt von Interpublic's MullenLowe.

Neben Snoop Dogg sollen weitere Promis auftreten , die die Aufmerksamkeit für Corona hochhalten. Denn im Moment dürfte die weltweite Markenbekanntheit auch ohne Celebritys hoch sein.

Apropos China: Huawei bringt nicht nur Ende März sein neues Handy P40 raus – scheinbar trotz des Virus. Der Hersteller hat offenbar auch seine digitale Lead-Agentur gewechselt.

Nach W&V-Informationen hat Havas den Etat gewonnen , während Jung von Matt/Next Alster ihn verliert. Bestätigt ist noch nichts. Die Geschichte hat einen zweiten interessanten Dreh:

Huaweis Ex-Marketingchef Deutschland bringt vermutlich bald eine weitere chinesische Handymarke bei uns auf den Markt.

Interessant wird's auch im neuesten Werbespot von Hornbach. Die Baumarktkette nimmt uns mit in die verborgensten Winkel unserer Gärten, wo wir Insekten, Schnecken und Würmern beim Sex zusehen dürfen. Man kann das romantisch finden. Oder eklig.

Zumindest will man es anschauen. Hornbach formuliert die Botschaft ganz scheinheilig: "Artenvielfalt beginnt in deinem Garten." Die meisten W&V-Leser sind allerdings nicht überzeugt.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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05.03.2020 Coronavirus-Gefahr

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Gabor Steingart bringt es auf den Punkt. "Im globalen Dorf grassiert das Coronafieber. Und die Dorfbewohner – angeführt von ihren Leitmedien – nähern sich kollektiv dem Gemütszustand einer milden Winterpanik.

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Die Zahl der Corona-Live-Ticker auf den Online-Portalen übertrifft deutlich die Zahl der Verdachtsfälle. Die Vernunft steht weltweit unter Quarantäne".

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meldet das der Deutsche Mediapreis wegen des Coronavirus verschoben wird.

Lieber Herr Böhmer,

wenn die Sorge größer ist als die Vorfreude, dann sollte man über eine passende Reaktion nachdenken. Eine Aufgabe, vor der aktuell weltweit gerade die Veranstalter von Messen, Konferenzen, Awards stehen. Eine Aufgabe, die auch wir zu lösen hatten.

Es war keine leichte Entscheidung, am Ende war sie aber doch alternativlos: Die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Folgen machen leider auch vor einer Veranstaltung wie dem Deutschen Mediapreis nicht halt.

Nach intensiver Abwägung aller Erkenntnisse haben wir uns im Sinne unserer Gäste und unserer Partner schweren Herzens dazu entschlossen, die Verleihung des Deutschen Mediapreises 2020 zu verschieben.

Der DMP, die Gewinner und die Gäste haben aber natürlich trotz der besonderen Umstände einen würdigen Rahmen verdient. Wir glauben, dafür eine dem Anlass entsprechende gute Lösung gefunden zu haben.

Der Deutsche Mediapreis 2020 wird am 30. Juni 2020 ab 19.30 Uhr im Paulaner am Nockherberg, einer geradezu legendären Location in München, verliehen.

Die Gala wird als zusätzliche Abendveranstaltung in die Munich Marketing Week integriert und findet damit auch am Vorabend der W&V-Meetnight statt.

Auf diese Weise wollen wir versuchen, der notwendigen Verschiebung für alle Beteiligten wenigstens ein paar positive Seiten abzugewinnen. Anders gesagt: Machen wir das Beste daraus.

Dazu gehört auch ein weiterer Aspekt.  Die Vorbereitungen für den DMP waren natürlich längst abgeschlossen, dies gilt nicht zuletzt für das Catering. Die bereits georderten Lebensmittel und Speisen werden wir der Hilfsaktion Münchner Tafel zur Verfügung stellen, um damit zusätzliche Lebensmittelspenden an Bedürftige zu ermöglichen.

Der Deutsche Mediapreis ist nur eine von vielen Veranstaltungen, die von der Coronavirus-Gefahr betroffen sind. Einen aktuellen Überblick der Entwicklungen bietet unser News-Blog.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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