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Marketing News

19.02.2020 sind Sie schon eine Marke?

GFDK - Marketing News W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

sind Sie schon eine Marke? Damit meine ich nicht Ihr Unternehmen. Sondern Sie. Sie persönlich. Wenn nein, sollten Sie sich überlegen, eine zu werden. Denn eine starke Personenmarke hilft nicht nur Ihrer persönlichen Karriere, sondern auch Ihrem Unternehmen.

Agenturchef Raphael Brinkert treibt das Eigenmarketing auf die Spitze. Er hat sich seinen Rufnamen beim Deutschen Marken- und Patentamt eintragen lassen.  Eine Urkunde beweist:

„Rapha“ ist jetzt geschützt. Zumindest wenn die gleichnamige Fahrradbekleidungsmarke nichts dagegen hat. Denn die hat sich dieselbe Marke schützen lassen und weiß vermutlich noch nichts vom Namensvetter.

Brinkert verspricht sich von der Aktion vor allem Eigen-PR. Dafür muss es nicht gleich ein Markenzeichen sein. Eine Social-Media-Strategie reicht völlig.

Die aber sollte jede C-Level-Führungskraft haben, findet Uta Schwaner, Deutschlandchefin von Golin. Es geht darum, Haltung zu zeigen, Kompetenz auszustrahlen und überhaupt sichtbar zu sein.

Twitter und Linkedin sind im B2B-Personenmarketing die wirkungsvollsten Netzwerke. Twitter, als schneller Kanal, hat eher News-Charakter, während sich Linkedin besser für die thematische Positionierung eignet.

Im B2C-Social-Media-Marketing zeichnet sich gerade ein Wechsel ab: Instagram löst Facebook erstmals bei Zielgruppengröße und Engagement ab.

Die Zahlen sind beeindruckend: Laut einer Studie von Socialbakers  verzeichneten die 50 größten Markenprofile auf Instagram fast 20 Mal mehr Interaktionen als auf Facebook.

Nur die Marken selbst haben das noch nicht verinnerlicht und pumpen weiter mehr Geld in Facebook. Dem Netzwerk selbst dürfte es egal sein. Die Kohle landet eh auf demselben Konto.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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18.02.2020 Zu gut für die Tonne

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, schreibt mir heute über eine gute Aktion von Lidl.

Lieber Herr Böhmer,

Werbung zum Einschlafen ist im Normalfall kein Prädikat, über das sich die Macher einer Kampagne sonderlich freuen würden. In diesem speziellen Fall liegt die Sache allerdings anders -  Jung von Matt würde sich regelrecht freuen, wenn das Werk im Auftrag von Mey am Ende tatsächlich zum Einschlafen wäre.

Ziemlich aufgeweckt präsentiert sich dagegen Lidl. Der Discounter will ab Ende Februar mit seiner Aktion "Ich bin noch gut" dafür sorgen, dass weniger Lebensmittel vernichtet werden. Unterstützt wird obendrein eine Kampagne der Organisation "Too good to go".

Klingt alles ziemlich sinnvoll. Die Aktion mit dem Namen "Ich bin noch gut" startet ab Ende Februar in allen rund 3200 Filialen in Deutschland.

Wirklich sinnvoll ist es für alle in Frage kommenden Unternehmen auch, sich am Internetagentur-Ranking 2020 zu beteiligen. Bis zum 23. März ist die Meldung für das  jährliche Branchenbarometer noch möglich.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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15.02.2020 Selbstkritik und Empathie

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir, dass Coca Cola zu mehr Selbstkritik und Empathie aufgerufen will. Gut so.

Lieber Herr Böhmer,

Coca-Cola kündigt eine europaweite Haltungskampagne an. Sie soll uns auch während der Fußball-Europameisterschaft begleiten. Den Spot, den die Londoner Agentur Wieden + Kennedy gerade bastelt, kann man zwar noch nicht anschauen. Aber Marketingchef Walter Susini hat schon mal aus dem Nähkästchen geplaudert.

Grob gesagt, geht es um Folgendes: Die Menschheit geht nicht mehr menschlich miteinander um. Deshalb ruft Coca-Cola dazu auf, sich selbst zu hinterfragen. "Könnte ich derjenige sein, der falschliegt? Vielleicht würden sich dann die Dinge zum Positiven verändern."

Die Kampagne macht mich nachdenklich. Denn sie heißt "Better when we’re open". Ja, es stimmt wahrscheinlich: Wir sind alle Kommunikations-Flaschen.

Uns allen ein positives Wochenende

Rolf Schröter

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14.02.2020 neuer Gesetzesvorschlag

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über einen überfälligen Gesetzesvorschlag. Mit der inflationären Verwendung der Kennzeichnung als Werbung bei Instagram & Co. könnte in naher Zukunft Schluss sein.

Lieber Herr Böhmer,

Gesetzgeber im allgemeinen und die deutsche Spezies im Besonderen stehen zumeist nicht eben im Verdacht, übertrieben digitalaffin zu sein. Gerade im Bereich Datenschützerei wurde und wird das beinahe täglich vorexerziert.

Umso überraschender und erfreulicher ist es dann, wenn mal jemand mit einem Gesetzesvorschlag um die Ecke kommt, der wirklich sinnvoll klingt. Im konkreten Fall geht es darum, dass der exzessiven Abmahnerei von Influencern und Bloggern einen stabileren Riegel vorschieben soll.

Nach einem neuen Gesetzesvorschlag, der das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ergänzen soll, wäre eine Werbekennzeichnung dann nicht mehr nötig, wenn der Post ohne Gegenleistung erfolgte.

Das wäre ja schon mal was. Gerechterweise muss man aber auch sagen, dass der entsprechende Vorschlag bereits seit Sommer 2019 durch die Gegend geistert. Bleibt also abzuwarten, ob und wann wirklich ein Gesetz daraus wird.

Besondere Bekanntschaft mit (Datenschutz-)Gesetzen und den zugehörigen Behörden durfte jüngst Facebook machen. Aus dem sinnigerweise für den Valentinstag geplanten Launch von Facebook Dating wird vorerst nichts.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und deshalb haben wir uns schon mal damit beschäftigt, wie die Tinder-Konkurrenz des blauen Riesen aussehen könnte.

Gesucht und gefunden könnte auch das Motto für Cyan sein. C3 Creative Code and Content will ihre Kunden durch die neue Unit stärker bei der digitalen Transformation unterstützen.

C3-COO Karsten Krämer übernimmt die Leitung, wird unterstützt von Sonja Görlich und Christine Pollithy. Wenn immer mehr Berater ins Agenturgeschäft gehen, dann machen wir es einfach umgekehrt, hat man sich wohl bei C3 gedacht.

Schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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13.02.2020 Begegnung mit dem Spiegelbild

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, schaut morgens nicht so gerne in den Spiegel, ich auch nicht mehr.

Lieber Herr Böhmer,

machen wir uns nichts vor - die morgendliche Begegnung mit dem Spiegelbild wird mit fortschreitendem Alter nur selten angenehmer. Bei Douglas definiert man die Spruchweisheit "Wahre Schönheit kommt von innen" seit einiger Zeit auf andere Art.

Der Kosmetik- und Parfümerie-Einzelhändler ist schon seit längerem dabei, sein Sortiment in Richtung Nahrungsergänzungsmittel zu erweitern.

Eine sanfte und durchaus interessante Art der Markentransformation. Und nebenbei erwähnt: Faltenglätter zum Trinken klingt ja auch interessant.

Ob derlei Mittel auch für die Mandanten von YilmazHummel ein Thema sind, ist bisher noch nicht überliefert. Macht aber nix, das neue Unternehmen des früheren Y-Titty-Stars Oguz Yilmaz und Buzzbird-Mitgründer Felix Hummel ist auch so interessant genug.

Das Duo versteht die gemeinsame Firma nicht als Agentur, sondern vielmehr als "Künstler-Management" für Influencer und Aktivisten. Spannende Gründer, spannende Idee.

Spannend ist auch die jüngste Serviceplan-Personalie. Wolf Ingomar Faecks wird CEO in der Plan.Net-Gruppe. Der Digitalexperte und ehemalige GWA-Präsident kommt von Publicis Sapient und hat sich einiges vorgenommen.

Florian Haller, CEO der Serviceplan Group, freut sich jedenfalls über "einen der führenden Köpfe auf dem Gebiet der digitalen Transformation"

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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12.02.2020 Spott für Annegret Kramp-Karrenbauer

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, mit den neusten Nachrichten aus dem Marketing.

Lieber Herr Böhmer,

sie dissen Düsseldorf auf jecke Art und Weise, kaum sind sie auf dem Etat: Serviceplan Köln hat sich im Dezember 2019 die Bierinstitution Früh gesichert, jetzt wird geschossen :

"Was Karneval ohne Früh bedeutet, kann man in Düsseldorf besichtigen." Klar, dass diese kölschen Motive nicht nur in Köln, sondern auch in Düsseldorf plakatiert werden müssen.

Aber nicht nur Düsseldorf braucht für den Spott nicht zu sorgen. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer und Jürgen Klinsmann werden ordentlich auf die Schippe genommen. Und zwar von Sixt und der BVG.

Ohnehin scheint heute die ganze Welt jeck geworden zu sein, obwohl der Karneval noch gar nicht begonnen hat. Hornbach bringt ein Werk des Künstlers Ai Weiwei als Bausatz für zuhause auf den Markt. 

Rapunzel dankt in einer Kampagne Rewe, Lidl, Aldi, dm und Co. Und ein 17-jähriger Agenturchef, der wie ein Klassenstreber wirkt,  bezeichnet Spaß als seine oberste Priorität und sich selbst als "nicht Gott, sondern Sprachrohr der Generation Z."

Bei so viel Selbstbewusstsein bin ich sprachlos und schaffe es nur noch, einen schönen Abend zu wünschen. Reicht ja auch.

Alaaf und Helau

Rolf Schröter

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11.02.2020 Mitten im Jubiläumsjahr

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint man sollte die Party nicht zu früh verlassen.

Lieber Herr Böhmer,

man soll gehen, wenn's am Schönsten ist. Der Satz ist so falsch und dabei gleichzeitig so richtig. Wer die Party auf ihrem Spaßzenith verlässt, wird sie zwar immer in bester Erinnerung behalten – sich aber unfassbar ärgern, nicht weiterfeiern zu können.

So geht es heute Thjnk München. Mitten im Jubiläumsjahr von Haribo ist die Geburtstagsparty für die Agentur vorbei. Der Goldbärhersteller tauscht die Agentur gegen Jung von Matt/Spree aus. Für Thjnk ist das ein glücklicher und unglücklicher Zeitpunkt zugleich.

Auf der einen Seite lief es im Marketing bei Haribo bis vor einem Jahr nicht so richtig gut – bis die neue Führung das Ruder rumriss.

Und auch die letzte Kampagne hat Thjnk nur adaptiert, nicht kreiert – das wäre ein unbefriedigendes Ende. Zum anderen aber konnten die Münchner mit der Jubiläumskampagne noch mal zeigen, was sie können. Und so zumindest mit viel Konfetti und Luftschlangen abtreten.

Abercrombie & Fitch läutet ebenfalls das Ende ein. Das der Waschbrettmodell-Ära. Die hatte ihren Zenith ohnehin längst überschritten.

Und so kommt die Kernaussage der neuesten Kampagne – Body Positivity – zwar unterstützenswert, aber nicht unbedingt glaubwürdig daher.

Eines der Testimonials ist ein männliches Modell, das früher wohl in keines der A&F-Shirts reingepasst hätte. Wie nennt man das offiziell? Bodypositivewashing?

Für Tiktok ist das Ende zwar noch längst nicht in Sicht. Aber zumindest verpasst die neue Kurzvideoapp Byte den Chinesen einen Dämpfer.

Die stammt von niemand Geringerem als dem Vine-Gründer Dom Hofmann und hat Tiktok erst einmal von der Spitze der iTunes-Charts gestoßen. Erste Werbekunden gibt es sogar auch schon. Wir sollten die neue Konkurrenz im Blick behalten.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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09.02.2020 klare Kante nach Thüringen Wahl

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V meint, Marken zeigen klare Kante nach Thüringen-Debakel

Lieber Herr Böhmer,

ein Mensch hat nicht zuerst Haltung gezeigt, sondern kalkuliert. Und schon steht fast die gesamte deutsche Parteienlandschaft beschädigt da. Das anfängliche Lavieren des Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich von der FDP in Thüringen hat sich zu einem Demokratiedesaster entwickelt.

Marken wie Fritz-Kola und Lemonaid haben umgehend reagiert – mit lustigen und nachdenklichen Motiven. Das ist nicht unbedingt überraschend. Sie haben auch in der Vergangenheit aus ihrer anti-rechten Haltung keinen Hehl gemacht.

Interessant sind vielmehr die Marken, die normalerweise schnell bei der Sache sind, aber diesmal still bleiben. Zum Beispiel Sixt. Die Autovermieter hatten erst vor Kurzem mehrfach den britischen Premierminister Boris Johnson mit Werbemotiven aufs Korn genommen und damit hohe Aufmerksamkeit geerntet.

Schön und gut. Aber eins muss klar sein: Wellenreiten und Haltung einnehmen sind sehr verschiedene Kommunikationsformen.

Alle reden von Mut. Aber wer ist schon wirklich mutig? Oliviero Toscani? Der Starfotograf hatte in einem Radiointerview vor wenigen Tagen über den Brückeneinsturz von Genua, bei dem 43 Menschen starben, gesagt:

„Wen kümmert es schon, wenn eine Brücke einstürzt.“ Nein, das war nicht mutig. Es war unüberlegt und dumm. Dabei ist Toscani kein Misanthrop. Im Gegenteil.

Aber der 77-Jährige hat halt schon immer provoziert, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Jetzt hat Toscani mit dieser Kommunikationsmasche eine Grenze überschritten. „Sein“ Unternehmen Benetton trennt sich von ihm als Kreativdirektor.

Dazu sollte man wissen, dass die eingestürzte Morandi-Brücke von dem Unternehmen Autostrade per l’Italia gewartet wurde, das über die Holding Atlantia wiederum von der Familie Benetton kontrolliert wird.

Haltung kann man Oliviero Toscani nicht absprechen. Im Gegensatz zu manchem Politiker.

Schönen Abend noch.

Ihr Rolf Schröter

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07.02.2020 SAP wandelt sich

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über die wertvollste Marke Deutschlands, und einiges mehr.

Lieber Herr Böhmer,

während wir gerade Zeuge werden, wie sich auf dem politischen Parkett eine Marke namens FDP öffentlich selbst zerstört, demonstrieren an anderer Stelle echte Marken, wie man es richtig macht.

Kantar hat heute das Ranking der wertvollsten deutschen Marken aka BrandZ Germany veröffentlicht. Ganz vorne verteidigt SAP den Spitzenplatz, direkt dahinter macht sich schon die Deutsche Telekom breit und Mercedes Benz hat sich an BMW vorbei auf Platz 3 geschoben. Adidas komplettiert die Top5.

Kerstin Köder, Marketing-Chefin bei SAP, hat für uns in einem Gastbeitrag aufgeschrieben, wie sich der Softwarekonzern aus ihrer Sicht vom "angestaubten Softwarehaus zur Love Brand" gewandelt hat.

Eine zumindest sehr bekannte Medien-Marke hat jetzt den Besitzer gewechselt. Überraschend dabei ist weniger, dass die Hamburger Morgenpost verkauft wurde.

Durchaus überraschend ist jedoch, wer sie gekauft hat. Arist von Harpe, bislang als Geschäftsführer bei Xing Marketing Solutions für das Werbegeschäft des Business-Netzwerks zuständig, ist der neue Mr. Mopo.

Digitalmanager übernimmt Regionalzeitung - klingt nach einem spannenden Projekt.

Wirklich langweilig wird es auch zum 100.Geburtstag im Gummibärchen-Imperium Haribo nicht: Die Markenchefs Holger Lackhoff und Marcin Piasezcny erklären uns hier Haribos Handelsstrategie.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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06.02.2020 Schwarze unerwünscht?

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründe

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

es gibt schlechte Shitstorms – und nicht ganz so schlechte. Der, den der Sportmodenhändler JD Sports gerade abbekommt, ist eindeutig von der besonders üblen Art. Es geht um rassistische Personalauswahl in einer Kölner Filiale. Der Leiter der Niederlassung lehnte einen Bewerber aufgrund seiner Hautfarbe ab.

Schwarze unerwünscht?

Das berichtete er einem Bekannten auf Whatsapp. Irgendwie landete die Sprachnachricht auf Twitter und macht jetzt die Runde. Sehr unangenehmen. Da ist die Stellungnahme des Unternehmens und der Rauswurf des Filialleiters nur noch eine Randnotiz, die in der Wut untergeht.

Mit einem unangenehmen Thema schlägt sich auch grad Haribo rum. Der Mittelständler, der mit seinen Fruchtgummis vor allem Kinder froh machen möchte, geht gegen einen Konkurrenten vor, der ein so gar nicht kindertaugliches Produkt auf den Markt warf:

Fruchtgummis mit Alkohol. Schon acht dieser Gummibärchen machen so betrunken wie ein Glas Wein. So nascht man sich zügig sternhagelvoll. Klar, dass Haribo mit ihnen nicht in einen Topf geworfen werden will. Was die Marke dagegen tun will, lesen Sie hier.

Etwas tun, das muss auch die Flugbranche. Denn die Nachwuchskundschaft findet das Ständig-durch-die-Gegend-Jetten gar nicht so cool. Flugscham nennt sich das heute, oder auf schwedisch „Flygskam“.

Während die meisten Fluggesellschaften noch keinen Plan haben, wie sie damit umgehen, zeigt sich KLM jetzt progressiv: Das Unternehmen legt seinen Kunden nahe, nur zu fliegen, wenn es nötig ist.

So wird aus Flugscham „Fly responsibly“. Ist das jetzt geschäftsschädigend oder Greenwashing? Zumindest ist es mutig. (W&V+)

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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