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Marketing News

18.11.2020 keine Bordverpflegung bei Lufthansa

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat es heute mit dem Essen, er hat wohl Hunger.

Lieber Herr Böhmer,

wenn beim Essen gespart werden muss, dann ist zumeist höchste Eisenbahn. Wobei es im aktuellen Fall weniger um Eisenbahn, denn um Flugzeuge geht. Noch konkreter um die Lufthansa.

Die will sich hinkünftig nämlich bei Europaflügen in der Economy Class die kostenfrei Versorgungen der Kundschaft mit Snacks und Getränken sparen. Immerhin hat man sich eine phantasievolle Begründung einfallen lassen.

Es sei nämlich so, dass die Gäste vom bisherigen Angebot nicht wirklich begeistert waren (Anmerkung: stimmt!). Deshalb soll es in Zukunft höherwertige Produkte geben, wofür die Passagiere allerdings in den Geldbeutel greifen sollen.

Seien wir ehrlich: so wirklich braucht die Snacks ja wirklich niemand. Aber vielleicht sollte dann die Begründung für die Streichung auch ebenso ehrlich ausfallen.

Essen, die 2.: Gustavo Gusto ist ja hinlänglich für ungewöhnliche Ideen bekannt. Jetzt warten die Pizza-Bäcker mit einem neuen Deal auf.

Zum 50-Jährigen ihres Kinoknallers "Vier Fäuste für ein Hallelujah" (ja, das ist wirklich schon so lange her) findet sich das italienische Schauspieler-Duo Bud Spencer und Terence Hill auf der Pizza-Packung wieder. Passt ja irgendwie.

Essen, die 3.: Burger King und Sixt machen gemeinsame Sache beim "Sicherheits-Knurrt". Die Idee dahinter ist recht clever, die Kampagne hat Witz.

Technisch gesehen handelt es sich um eine Kooperation in Sachen Mobile Couponing. Wenn der kleine Hunger kommt, sind Sixt-Kunden demnächst mit einem Rabatt-Code von Burger King gerüstet.

In diesem Sinne: Guten Appetit.

Holger Schellkopf

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17.11.2020 Social-Media-Kampagne

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaubt nicht das sich Menschen unwohl fühlten mit solchen Spots, die die Bundesregierung dazu nutzt um die jugendlichen Zuhause festzuhalten. Die Bundesregierung hat die breite Aufmerksamkeit für eine Video-Kampagne begrüßt, in der sie Nichtstuer während der Corona-Krise zu Helden erklärt.

In den Videos erzählen fiktive ältere Menschen aus der Zukunft rückblickend, wie sie als junge Leute die zweite Welle "damals in diesem Corona-Winter 2020" erlebt haben. Sie hätten "absolut gar nichts" getan und seien "faul wie die Waschbären" gewesen, sagt ein Mann in einem der Videos. "Unsere Couch war die Front, und unsere Geduld war die Waffe." Und: "So wurden wir zu Helden."

Lieber Herr Böhmer,

mutig, mutig. Mit der #besonderehelden-Kampagne traut sich die Bundesregierung was. Sie geht ganz bewusst das Risiko ein, mit den Spots anzuecken und zu verärgern.

Das ist ein Novum, das Respekt verdient. Ich persönlich finde die Videos sehr gelungen . Die Kampagne nutzt gelernte Stilmittel aus Kriegsreportagen mit der perfekten Dosis an Ironie, die nicht mehr respektlos, aber noch nicht albern klingt. Genial.

Na gut, das sieht nicht jeder so. Social Media wäre nicht Social Media, wenn dort nicht eine endlose Diskussion angezettelt würde.

Eine, auf die die Bundesregierung und die verantwortliche Agentur Florida Reklame sicherlich gehofft hatten. Und auch die W&V-Redaktion ist nicht einer Meinung. Meine Kolleginnen Lena Herrmann und Manuela Pauker haben die Kampagne auseinandergenommen.

Einen ungewollten Shitstrom hat im Frühjahr der Virologe Hendrik Streeck mit der Heinsberg-Studie auf sich gezogen. Was tut man dagegen?

Man nimmt sich einen Berater, der auf Krisen-PR spezialisiert ist – denn mit den Medien und der Öffentlichkeit mussten sich die meisten Wissenschaftler bisher nicht rumschlagen. Streeck lässt sich nun von Wolfram Winter coachen, der auch den WDR-Intendanten Tom Buhrow ins richtige Licht setzen soll. Wie die neue Strategie aussieht, lesen Sie hier.

Wissenschaftler brauchen PR-Coaches, die Bundesregierung verspottet Jugendliche. In was für Zeiten leben wir eigentlich? Jetzt fehlt nur noch, dass Heavy-Metaler in ihren Songs gesunde Ernährung begrölen. Naja, das wäre doch sehr verrückt.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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14.11.2020 Corporate Design & Fahrzeugveredelung

GFDK - Marketing News

Auszeichnung für Corporate Design & Fahrzeugveredelung
ABT überzeugt bei German Design Award und SPORT AUTO AWARD

Die Marke ABT Sportsline steht seit 124 Jahren für Fortschritt und Performance in Perfektion. Dabei spielen die Grundwerte Innovationskraft, Qualität und Fahrspaß eine entscheidende Rolle.

Das zeigen gleich drei erste und zwei zweite Plätze bei der Leserwahl „SPORT AUTO AWARD 2020“. Aber auch das jüngst nach zwölf Jahren komplett neu aufgesetzte Corporate Design legt eine Top-Performance an den Tag.

Das dokumentiert die Special Mention beim German Design Award in der Kategorie Excellent Communications Design – Corporate Identity. Dabei handelt es sich um den seit 2011 vergebenen internationalen Premiumpreis des renommierten Rats für Formgebung.

Die Fachjury urteilte: „Das neue Corporate Design vermittelt Dynamik, Kraft und Detailversessenheit. ABT Brandbar als zentrales Gestaltungselement und eine markante Formensprache schaffen einen einheitlichen Rahmen, der sofort Rennsport und automobile Leidenschaft signalisiert.“

Die Mission „New Corporate Design“ gelang mit Hilfe der Schindler Parent GmbH, einer Werbeagentur aus Meersburg am Bodensee.

Sie entwickelte die ABT Brandbar, die mit ihren drei Querbalken für die drei Unternehmens-Sparten ABT Sportsline, e-Line und Motorsport steht.

Man findet es in Anzeigen und Plakaten genauso wie auf der Homepage, in der Geschäftskorrespondenz oder Pressemitteilungen.

„Um die hohe Qualität unserer Arbeit widerzuspiegeln, braucht es einen ausdrucksstarken, einheitlichen Auftritt: dynamisch, progressiv, selbstbewusst und mit einem hohen Wiedererkennungswert“, erklärt Florian Schindlbeck, Head of Marketing and Press bei ABT Sportsline.

Damit verkörpert die neue Corporate Identity genau das, was der weltgrößte Veredler für Fahrzeuge aus dem Audi- und VW-Konzern mit seinen sportlich-dynamischen Produkten ausdrückt.

Wie gut dieser Spirit beim Publikum ankommt, belegt die Leserwahl „SPORT AUTO AWARD 2020“, die vom gleichnamigen Automagazin veranstaltet wird.

Zum 28. Mal wurden dabei die sportlichsten Serien- und Tuningfahrzeuge sowie die „Best Brands“ gekürt, 12.947 Menschen nahmen teil. ABT Sportsline bedankt sich bei den Lesern für das entgegengebrachte Markenvertrauen. Nachzulesen ist das Ergebnis in folgender Tabelle oder Sport Auto 12/2020.

Tuningklassen        
1. Platz    Tuningautos Kleinwagen    ABT Audi A1 Sportback
1. Platz    Tuningautos Limousinen/Kombis > 100.000 €    ABT Audi RS6-R Lim. Edition
2. Platz    Tuningautos Diesel    ABT Audi S5 Sportback
Best Brand        
1. Platz    Motor-Tuning (mit 50,4 % aller Stimmen)    
2. Platz    Optisches Tuning    

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14.11.2020 Das ganz persönliche Hygienekonzept

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaubt das die Deutschen zu Putzteufeln geworden sind.

Lieber Herr Böhmer,

es wird geputzt. Das allgegenwärtige Virus schürt offenbar den Drang nach Desinfektion. Der Umsatz mit Oberflächenreinigern in Deutschland ist laut Angaben des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel im ersten Halbjahr um 35,5 Prozent gestiegen.

Und wenn man schon zu Hause bleiben muss, dann soll’s da wenigstens gemütlich und sauber sein. Bei Reckitt Benckiser zum Beispiel ist die Hygiene-Sparte in diesem Jahr europaweit um 20 Prozent gewachsen.

Längst tobt der Kampf um Marktanteile. Das Bedürfnis nach mehr Sauberkeit wird mit einem massiven Werbedruck angeheizt. Die Marken haben hierzulande ihre Werbespendings in den ersten drei Quartalen dieses Jahres um gut 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgestockt.

157 Mio. Euro brutto wurde in den ersten neun Monaten 2020 von den Anbietern von Putz- und Reinigungsmitteln an Werbung aufgefahren. Eine Steigerung, die nur noch vom Segment Software/Computer übertroffen wird. Das Ausmaß der Putzwut zeigt auch unser W&V-Data-Dashboard.

Irgendwas muss man ja machen, wenn man schon nicht ausgehen darf. Aber ob eine übertriebene Putzerei nicht auch der Umwelt schadet?

Mit gutem Gewissen gehe ich deshalb in ein putzloses Wochenende. Möge es für uns alle sonnig sein, wünscht

Rolf Schröter

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13.11.2020 der härteste Podcast der Welt

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute viel Kritik im Koffer.

Lieber Herr Böhmer,

offen, konkret, direkt und transparent – so hätten wir es doch irgendwie alle gerne. Vor allem, wenn es um Kritik geht. Ein neuer Podcast ist jetzt in so ziemlich alle Punkten das genaue Gegenteil – na ja gut: immerhin mangelnde Direktheit ist "Kreatiefschläge" nicht zu unterstellen.

Der laut Selbstbeschreibung „härteste Podcast der Welt“  wird angeblich von zwei hoch dekorierten Kreativen gemacht. Angeblich, weil sich diese bis dato nicht zu erkennen geben.

Sie müssten (angeblich) sonst berufliche Nachteile fürchten, heißt es zur Begründung. Hm. Da tauchen viele Fragen auf. Ist das vielleicht nicht nur eine billige Ausrede, um sich nicht mit den Opfern der Kritik auseinandersetzen zu müssen?

Warum macht man so etwas, wenn man nicht dazu steht? Oder ist es vielleicht nur ein Marketing-Gag für den Podcast. Zumindest letzteres würde funktionieren.

Allerdings gibt es nicht wenige Menschen, die in dem Ding nach aktuellem Wissensstand eher die Zusammenfassung dessen sehen, was man an der Branche nicht unbedingt mögen muss. Lassen wir uns mal überraschen.

Apropos Überraschung bzw. keine Überraschung: bei WPP wird weiter aufgeräumt. Seit gut zwei Jahren führt die britische Werbeholding WPP verschiedene Töchter unter einem gemeinsamen Dach zusammen.

Jetzt folgt mit Grey und AKQA der nächste Schritt. Beide Agenturen fusionieren zur AKQA Group.

Wie schön, dass es auch herzerwärmende Geschichten gibt. Die Weihnachtskampagne für die Toniebox ist ein schönes Beispiel. Die Geschichte: Wenn die große Schwester mal traurig ist, heitert sie der kleine Bruder wieder auf. So soll es in der Familie ja auch sein.

Einen schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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12.11.2020

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute was zum Lachen.

Lieber Herr Böhmer,

feine Persiflage oder eiskalte Berechnung? Wahrscheinlich beides.

Aldi erzählt eine Weihnachtsgeschichte, in der eine Karotte ihren beschwerlichen Weg nach Hause findet, mit Hilfe eines Igels und Santa Claus.

Dieser Gaga-Plot wird gekrönt durch die unerträglich niedlichen Stimmchen von Karotte und Igel; das Musikstück "He’s a Pirate" aus dem Kinofilm "Pirates of the Caribbean" erzeugt Drama; und Santa Claus wird verkörpert von dem Oscar-Preisträger Jim Broadbent, dessen Filmografie mindestens so lang ist wie der Wunschzettel meines minderjährigen Sohns (und der ist laaaang).

Dieser Weihnachtsspot wirkt wie ein Cocktail aus Strohrum, Red Bull und Malt Whisky: passt überhaupt nicht zusammen, ist aber krass, süß und wohlig.

Selbst die Erklärung des verantwortlichen Mixers klingt verrückt. Sean McGinty, seines Zeichens Marketingdirektor bei Aldi UK, bezeichnet die Rückkehr der Karotte namens Kevin als "eine Erleichterung für viele". Hat der sie noch alle?

Ich behaupte: So was kann nur aus Großbritannien kommen. Dieses Land, in dem der Premierminister eine Frisur zur Schau stellt, die nicht mal Catweazle hinbekommen hat, wird ein Humorverständnis gepflegt, das zwischen Genie und Wahnsinn oszilliert.

Die Agentur McCann UK inszeniert nun schon im fünften Jahr Spots rund um die Karotte Kevin. Und das wird bestimmt auch ewig so weitergehen – wie mit dem Brexit.

Einen besinnlichen Abend wünscht

Rolf Schröter

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12.11.2020 Großartige Menschen nutzen einen Mac

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meit das sich Tim Cook zu Recht feiert.

Lieber Herr Böhmer,

im Tiefstapeln ist Tim Cook nicht besonders gut. "Dies ist ein historischer Tag für den Mac", verkündete er auf der gestrigen Apple-Keynote.

Während die bahnbrechenden Neuerungen der vergangenen Jahre immer irgendetwas mit iPhone, iPad, der Watch oder einer neuen Plattform zu tun hatten, kümmert sich der Konzern jetzt wieder um sein ältestes Produkt, das in der Wahrnehmung eher nebenher lief: um den Mac.

Behind the Mac

Die Neuerungen sind wirklich die Aufmerksamkeit und das oben genannte Zitat wert. Denn Apple integriert ab sofort eigene Chips in den Mac, statt wie bisher solche von Intel.

Das klingt wie technischer Schnickschnack. Ist es aber nicht. Denn die neuen Geräte laufen um ein Vielfaches schneller als der Marktstandard, sie brauchen keine Ventilatoren, sind deutlich kleiner – und werden damit dem iPhone oder iPad immer ähnlicher.

Nun können Entwickler sogar iPhone-Apps auf die Macs bringen. Das bietet die Chance für ganz neue Funktionen, die mit der alten Architektur nicht möglich waren.

Ach, und ganz nebenbei dürften die Produktionskosten für Apple sinken und damit die Margen in die Höhe schnellen – während sich der Kunde freut, dass der UVP derselbe bleibt. Das hat Apple clever gemacht, das müssen auch Nicht-Fans zugeben.

Der passende Werbespot feiert die Mac-Gemeinde. Gehören Sie auch dazu? Sind auch Sie der eine "bestimmte Typ Mensch"? Geben Sie es zu, der Spot macht Sie insgeheim ein bisschen stolz .

Denn Sie bewegen etwas auf der Welt, Sie warten nicht darauf, dass Gutes passiert, sondern packen selbst an. Alle anderen unter Ihnen rollen vermutlich die Augen oder ärgern sich heimlich über das hohe Ross, auf dem Cook thront.

Apple polarisiert. Auch in der Werbung.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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11.11.2020 man braucht Taschentücher

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, dreht sich alles schon um Weihnachten.

Lieber Herr Böhmer,

haben Sie die Taschentücher schon bereitgelegt? Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu und so wird die Werbung traditionell rührselig. Auf dem heutigen Weihnachtsspot-Programm stehen Zalando, Disney und Coca-Cola:

Der Onlinehändler stellt die Frage, die wohl vielen angesichts der Kontaktbeschränkungen im Kopf rumgeistert: Wann werden wir uns wieder umarmen? Ein Akt, der bisher oftmals beiläufig passierte, fehlt vielen. Mindestens nach diesem Spot wollen wir alle wieder drücken und knuddeln. Die Marke selbst bleibt im Hintergrund.

Tränenfaktor: ***

Unfreiwilliger Humor: *

Bei Disney wird die Familie zum größten Geschenk. Der animierte Kurzfilm erzählt die Geschichte einer Großmutter, ihrer Enkelin und ihren Familientraditionen, in deren Leben nicht nur die Familie, sondern selbstverständlich auch eine Micky Maus eine wichtige Rolle spielt.

Tränenfaktor: *****

Unfreiwilliger Humor: **

Auch im Spot von Coca-Cola geht es um das Beisammensein der Familie an Weihnachten. Dafür dreht der Film so viele absurde Kapriolen, dass man ihn kaum für erst nehmen kann. Am Ende rettet der Coca-Cola-Truck das Fest.

Happy End. Doch es steckt unterschwellig noch eine zweite, deutlich erfrischendere Botschaft in dem Spot: Reibt euch nicht für ein vermeintlich perfektes Weihnachten auf, sondern konzentriert euch auf das Wesentliche.

Tränenfaktor: ****

Unfreiwilliger Humor: ****

Mein persönlicher Tipp des Tages ist Zalando. Welcher ist Ihr Favorit?

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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07.11.2020 Kreativagentur gesucht

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute etwas über die Deutsche Bahn zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

der Bahn sagt man ja gerne nach, sie hätte es nicht so mit dem Timing – also zumindest, wenn es um die Züge geht. Gestern am Abend hat die Deutsche Bahn allerdings besonderes Gespür für Pünktlichkeit beweisen.

Pünktlich zum Feierabend sorgte nämlich die Nachricht vom Pitch um die komplette Kreativleistung bundesweit für Puls bei Agenturmacher:innen.

Jürgen Kornmann, verantwortlich für Marketing und PR bei der Bahn, ist der Pitchmaster und ihm geht es nicht nur um Etatvergabe.

Er will ein neues Agenturmodell für das Unternehmen. Kornmann will die gesamte Kommunikation neu aufstellen und die Marke stringenter positionieren. Was dahinter steckt, erklärt er im Interview mit meiner Kollegin Verena Gründel.

So oder so ist der Bahn-Pitch ein gutes Signal in nicht ganz so einfachen Zeiten. Der Blick geht nach vorne, man ist bereit für Neues, bereit für Veränderung.

Wir stehen am Ende einer ziemlich politischen Woche. Wahlen in den USA, Karikaturenstreit in Frankreich, Zwist über die Corona-Regeln in Deutschland. Passend dazu werfen unsere Streamingtipps einen Blick in die Machtzentren der Welt.

Genau das Richtige, um ein Herbstwochenende inklusive  des vorübergehenden deutschen Lockdown light zu bekämpfen. Schließlich kann uns allen etwas Gelassenheit nicht schaden – besonders nach einer Woche wie dieser.

Schönes Wochenende wünscht

Holger Schellkopf

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07.11.2020 Fake-Wahlergebnisse gestreamt

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet über eine Betrugsmasche auf YouTube zur Präsidentschaft-Wahl in Amerika.

Lieber Herr Böhmer,

diese Betrugsmasche ist neu: Gleich mehrere Youtube-Kanäle haben am US-Wahlabend ordentlich Geld verdient, indem sie Fake-Wahlergebnisse gestreamt haben.

Zehntausende schauten sich die Sendungen an – während sich die Betreiber über Einnahmen von Pre-Roll-Ads freuten. Darunter waren auch große Kanäle, die in den Suchergebnissen zur Wahl sogar über seriöse Medien gelistet wurden.

Der Fall zeigt, wie leicht sich unseriöse Propaganda durch Social Media verbreitet, vor allem wenn diese live gesendet wird. Und Youtube finanziert den Fake unwissentlich sogar. Erst nach Aufforderung löschte die Plattform die Videos.

In Sachen Fake News liegt also noch eine ganze Menge Arbeit vor den Social-Media-Plattformen. Es ist richtig und wichtig, dass wir immer wieder den Finger in die Wunde legen.

Apropos Fake News: Der Wendler scheint nach nur vier Wochen auf Telegram schon genug von der Verschwörungs-Community zu haben und dreht seinem Kanal den Saft ab.

Nachdem er sich vor Kurzem bei RTL entschuldigt hat, möchte ich die Frage in den Raum stellen, ob es vielleicht schon bald die Show "Ein Wendler auf Irrwegen" gibt. Das Happy End wird seine Hochzeit mit Laura sein. Tolle Story!

Zu toll? War die ganze Geschichte vielleicht nur eine einzige Inszenierung eines PR-Profis, um sich noch besser verkaufen zu können? RTL steckt bestimmt auch mit drin. Und Laura sowieso. Da muss ein größerer Plan hinter stecken.

So, genug von meinen Verschwörungsfantasien. Zurück zu ganz bodenständigen Problemen. Zum Beispiel der Frage, warum man Produkte "Leberkäse" nennen darf, während "Tofukäse" verboten ist.

Oder weshalb "Kokosmilch" ok ist, "Hafermilch" aber nicht. Unsere Gastautorin, die Rechtsanwältin Anika Hellmann erklärt, was erlaubt ist und was nicht. Beim Lesen dürfen Sie gern ab und zu den Kopf schütteln.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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