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Marketing News

04.09.2020 Zeit-Recherche über Sexismus

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet über die Folgen von Sexismus bei Scholz & Friends.

Lieber Herr Böhmer,

Scholz & Friends ist im Krisenmodus. Die Zeit-Recherche über Sexismus im Agenturalltag hat offensichtlich intern große Wellen geschlagen.

Und wie das in einer akuten Krise so ist, bewegt sich die Agentur auf einmal ganz schnell. Während – dem Zeitungsbericht zufolge – Mitarbeiterinnen früher lange Zeit mit ihren Problemen auf taube Ohren stießen, hat die Agentur nun in Windeseile einen Aktionsplan angekündigt.

Ein ganzer Strauß an Maßnahmen soll Sexismus und Diskriminierung nun ein für alle Mal aus der Agentur verbannen. Der ganzheitliche, fast schon radikale Ansatz hat auch mich überrascht. Das muss ich zugeben.

Doch bisher ist der Plan nicht mehr als eine lange Liste warmer Worte, die erst noch in die Tat umgesetzt werden wollen. Spätestens im nächsten Jahr muss die Agentur erstmals abliefern. Sie wird sich an dem Gesagten messen lassen müssen.

Wenn sie ihre Versprechen aber tatsächlich einlöst, dann könnte sie sogar zum großen Vorbild für die Branche und darüber hinaus werden. Dann werden andere Unternehmen unter Druck geraten nachzuziehen.

Was überaus wünschenswert wäre. Die Enthüllungsgeschichte ist also eine große Chance für Scholz & Friends, sich besser aufzustellen und ein Exempel zu statuieren.

So ist das ja oft mit Krisen. Man muss sie nur richtig zu nutzen wissen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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04.09.2020 Hommage an die Williams-Schwestern

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über eine Hommage an die Williams-Schwestern.

Lieber Herr Böhmer,

manchmal sind es die kleinen, fast unscheinbaren Dinge, aus denen etwas Großes erwächst. Wie so etwas vor sich geht, kann man gerade bei C&A bewundern.

#Wearthechange war zunächst Markenzeichen für die nachhaltige Linie, in Zukunft soll der Slogan für das Modeunternehmen C&A in Gänze stehen.

Mit der neuen Identität, dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit wurde auch das Logo der Marke angepasst.

Richtig unscheinbar waren die beiden Williams-Schwester wahrscheinlich nie. Trotzdem hätte wohl kaum jemand am Anfang der Karriere von Serena und Venus darauf gewettet, dass dieses Duo entgegen aller Widerstände die Tenniswelt (und ein wenig mehr) aus den Angeln heben wird.

Nike feiert jetzt die Geschichte dieses speziellen Sister Acts, der die Sportwelt nachhaltig beeinflusst hat.

Wenn wir schon bei Nachhaltigkeit sind, muss ich dringend eine Empfehlung aussprechen: Am 10. September steigt unter dem Motto Nachhaltig.Glaubwürdig.Geliebt.

der Green Marketing Day von W&V - aus bekannten Gründe als digitales Event. Prominente Speaker, interessante Cases, viel Inspiration und die Moderation durch meine Kollegin Verena Gründel sind viele sehr gute Gründe, um dabei zu sein.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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03.09.2020 Deutschlands kleinste Ikea-Filiale

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Erst einmal eine Nachricht vorweg, die Erstaunen auslöst. Lidl steht wieder mal ohne Chef da - An der Spitze des Discounters Lidl gibt es wieder Stühlerücken: Ignazio Paternò verlässt das Unternehmen, dessen Leitung er erst vor wenigen Monaten übernommen hatte. Einen Nachfolger präsentierte das Unternehmen nicht.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

OMG, es gibt keine Teelichter. In der neuesten Ikea-Filiale in Berlin sucht man Kerzen, Bilderrahmen und anderen Krimskrams vergebens.

Denn es ist die kleinste Filiale der Welt und Ikea musste sich auf das Wesentliche konzentrieren. Deshalb fährt man dort nicht mit dem Kombi vor, um den Kofferraum mit Pax, Billy und Poäng vollzuladen und danach Köttbullar zu essen.

Auf Autofahren haben Großstädter ohnehin keine Lust mehr. In das neue Planungsstudio fährt man mit dem Rad, um sich dort seine Küche zusammenstellen zu lassen und das neue Sofa zu bestellen – die dann bequem nach Hause geliefert werden.

Wer seine Samstage trotzdem gern weiter bei Ikea verbringen möchte, für den hat das Einrichtungshaus einen Außenbereich.

In ihm sollen Ausstellungen, Events oder sogar Flohmärkte stattfinden. Dort gibt es dann bestimmt auch Kerzen, Kochlöffel und Wandbilder.

Auch der Lebensmittelhandel wandelt sich. Weil sich die Verbraucher mehr Öko wünschen, finden Biomarken und -produkte immer häufiger den Weg in klassische Supermärkte oder Drogerien.

Man muss heute nicht mehr in den Biohandel gehen, um Demeter oder Bioland zu kaufen. Der Weg zum Vollsortimenter oder sogar zum Discounter reicht völlig.

Der Schritt der Biomarken, sich gegenüber den Mainstream-Vertriebskanälen zu öffnen, bringt ihnen auf der einen Seite deutlich mehr Reichweite und sorgt für eine gewisse Demokratisierung von Bio.

Auf der anderen Seite ist er mit Risiken verbunden, wie meine Kollegin Lena Herrmann analysiert . Zumindest sind gewisse Bedingungen zu erfüllen, wenn der Markt die Qualität und den Nachhaltigkeitsanspruch halten will, den der anspruchsvolle Biokunde fordert.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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02.09.2020 User-Erfahrung und Bewertung

GFDK - Marketing News

Microsoft hat schon seit seinem Bestehen darauf gewartet, dass die Kunden mit neuen Updates in aller Regelmäßigkeit versorgt werden. Dadurch hat sich das Unternehmen einen breiten Stamm an Kunden aufbauen können, die bis heute dem Unternehmen treu geblieben sind.

Besonders der Verkauf von praktischen Abos hat dazu geführt, dass das Unternehmen aus den USA viele Stammkunden hat.

Es gibt besondere Gründe, warum man sich für das aktuellen Windows 20 update entscheiden solle. Zumindest wollen wir einige der wichtigsten Argumente von Experten im Netz an dieser Stelle dokumentieren.

Viele Händler bieten das Windows 10 Update bereits im Handel bzw. im Internet zum Verkauf an. Beim Windows 10 kaufen bei Software-Eule zum Beispiel findet man dazu auch eine umfassende Beschreibung.

Bewertungen im Netz – wie wird Windows 10 beurteilt

Händler, die über eine gute User-Erfahrung und Bewertung im Netz erhalten haben, werden auch weiter oben bei Google gereiht.

Allerdings wehren sich vor allem die jüngsten Windows 7 Anhänger zum Teil noch vehement gegen den Kauf eines Updates.

Man kann mit dem alten Betriebssystem noch immer etliche Anwendungen durchführen und merkt nach dem Update auch keinen Unterschied zu den klassischen Anwendungen.

Wenn man das Update aber durchführt erklärt man sich durch bestimmte Vorteile. Vor allem wird immer wieder gerne erwähnt, dass auch die Sicherheits-Updates ein willkommenes Plus bei der Verarbeitung darstellen.

Will man zum Beispiel die vielen Sicherheitsupdates mit einem Support erhalten, kann man dies auch über die Webseite bekommen. Im Anschluss gehen wir noch auf die Vorteile ein.

Welche Vorteile bietet Windows 10 seinen Benutzern

Zu den wichtigsten Erneuerungen zählen auch Dinge, wie zum Beispiel eine praktische Gesichtserkennung, wodurch man sich in ein System einwählen kann. Ebenso ist die Zwischenspeicherung durch praktische Tools erweitert worden.

Dies fördert die Leistung des gesamten PCs. Eine weitere Unterstützung hat das System auch durch die Touchscreen-Unterstützung erfahren.

Damit schafft man auch mehrere virtuelle Vorteile, indem man zum Beispiel Desktops miteinander verbinden kann. Die verbesserte Datenauswertung mit Windows 10 wird häufig ebenso als Vorteil in Blogs zitiert.

Besonders trägt die tägliche Datenverarbeitung zu einem Vorteil bei. Der größte Vorteil bei Windows 10 ist vermutlich in Zusammenhang mit der verbesserten Heimunterhaltung auf dem Windows Media Center gegeben.

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02.09.2020 Die Corona-Pandemie fordert Opfer

GFDK - Marketing News

In New York schließt nun die größte Musikeragentur der Welt. Die weltbekannte Künstlervermittlung für klassische Musik ist insolvent. Die wohl wichtigste Agentur für klassische Künstler muß wegen der Corona-Krise nach 80 Jahren aufgeben.

"Nach langen Erwägungen und mit tiefer Trauer haben die Eigentümer verkündet, dass Columbia Artists mit sofortiger Wirkung schließt", heißt es nun auf der Webseite der Agentur. Die Entscheidung sei schmerzhaft, aber nun unvermeidbar gewesen. Die Konzertausfälle durch die Corona-Pandemie seien zu gravierend gewesen.

Weltweit sind Solisten und Orchester von der Schließung der in der Szene oft "Cami" (von Columbia Artists Management Inc.) genannten Vermittlung betroffen. Auch die Münchener Philharmoniker müssten sich nun neue Partner in den USA suchen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. 

Das ist ohne zweifel eine Signalwirkung für den weltweiten Musikmarkt, und auch in Deutschland droht ein Sterben der Musikvermittler. Von den betroffenen Künstlern, ist garnicht zu Reden. Bittere Zeiten kommen auf die zu.

Und noch ein Corona-Opfer, die Polycore Werbeagentur

Joko Weykopf und Jannes Vahl geben auf, wie W&V berichtet. Vor fünf Jahren haben die beiden die Polycore Werbeagentur GmbH gegründet. "So richtig mit Füllfederhalter und Notar", wie sie sich heute in einem Post auf Facebook wehmütig erinnern. Fortan kümmerte sich Polycore darum, in Unternehmen den sozialern, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsgedanken zu verankern.

Pitches wurden auf Eis gelegt, Verträge nicht unterzeichnet, Aufträge nicht erteilt. Am Ende, so Weykopf, sei einfach kein Geschäft mehr dagewesen. Dabei mussten sie in all den Jahren nie Akquise betreiben. "Wir sind durch die Coronakrise hart getroffen und haben beschlossen, den Betrieb einzustellen", schreiben sie auf Facebook:

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01.09.2020 Dauerbrenner Homeoffice

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaubt auch das wir aus dem Homeoffice nicht so schnell rauskommen. Erst einmal kommen wir zu der Altersdiskriminierung bei WPP. In einem Interview hatte der WPP-CEO erklärt, zum Glück gebe es in seinem Haus kaum Mitarbeiter über 30. Das sorgte auf Twitter für einen Shitstorm - und ein schnelles Zurückrudern von Read.

Lieber Herr Böhmer,

Tisch, Stuhl, Notebook, Smartphone. Daraus bestand für viele lange Zeit ihr Arbeitsplatz. Während der Lockdownphase, in der wir allesamt Hals über Kopf ins Homeoffice geschickt wurden, war das ok.

Denn es sollte nur übergangsweise sein. Doch wir haben uns geirrt. Inzwischen wissen viele, dass sie in Zukunft deutlich mehr Zeit an ihrem heimischen Schreibtisch verbringen werden als früher.

Deshalb sollten wir es uns dort nett machen, empfiehlt Zoom-Deutschlandchef Peer Stemmler, der mit seinem Beruf quasi automatisch Homeoffice-Experte ist.

Ein geeigneter Bürostuhl zum Beispiel oder Boxen zum Verstauen von Arbeitsutensilien, die sich nach Feierabend leicht wegräumen lassen.

Ich habe zum Beispiel immer Blumen auf dem Tisch stehen und einen dicken Stapel W&V-Magazine neben mir liegen.

Beim abendlichen Wegräumen von Laptop, Kabeln, Notizbuch und Stiften müsste ich aber noch disziplinierter werden. Und wie halten Sie es mit der Einrichtung ihres Büros zu Hause?

Wenn Sie Peer Stemmler live erleben möchten, dann lade ich Sie hiermit zur kostenlosen W&V-Konferenz #MachenWirDasBesteDraus am morgigen 1. September ein.

Dort gibt er Antworten auf die Fragen, was dauerhaftes Homeoffice für die Belegschaft bedeutet, was einen guten Führungsstil aus der Ferne ausmacht und welche Fähigkeiten ein Mitarbeiter mitbringen sollte, der remote arbeitet?

Mit dabei sind unter anderem auch der Deutschlandleiter von R/GA Sascha Martini, Michael Willeke, Marketing-Direktor für Coca-Cola Deutschland und W&V-Kolumnist Jochen Matzer, der erst am Freitag den "Krümel-über-der-Tastatur-Tag" feierte.

Dem Tag ihres Aus geht dagegen die App Tiktok entgegen, zumindest in den USA. Neue Regeln der chinesischen Regierung für den Technologie-Export könnten den Verkauf in den USA verhindern.

Damit droht der Bytedance-Tochter dort Mitte September das Aus – so will es Donald Trump. Das ist nicht nur traurig für die Betreiber und die vielen begeisterten Nutzer.

Es ist ein Rückschritt für die ganze Welt. Allen voran Trump schaufelt fleißig am Graben zwischen der östlichen und der westlichen Welt – und Millionen von Teenagern mittendrin.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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29.08.2020 #WirSindEinBerlin

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen Aufreger in Berlin.

Lieber Herr Böhmer,

wenn ich als Nicht-Berlinerin die Hauptstadt als Marke charakterisieren müsste, dann fielen Adjektive wie: bunt, international, weltoffen, unangepasst, ungeschminkt.

Im neuen Markenauftritt, den die Stadt jetzt gelauncht hat , finde ich all das aber nicht wieder. Na gut, vielleicht ‚unangepasst‘. Denn offenbar gefällt das Logo vielen Berlinern nicht. Auch die Farbwahl schwarz-weiß-rot kommt nicht gut an.

Ich kann die Kritik verstehen, die die Einheimischen an der Arbeit von Jung von Matt üben. Denn der Auftritt sieht nicht nach Wohlfühlen aus, nicht nach Zuhause, nicht nach einem Ort, an dem man gern ist.

Er wirkt kantig und hart – und erinnert manche sogar an die Mauer, andere an die Nazizeit. Nach außen will sich Berlin doch von der besten Seite zeigen.

In einem Logo, das Touristen anziehen und den inneren Zusammenhalt stärken soll, haben all diese Assoziationen nichts verloren.

Das Wir-Gefühl vermisst auch Karsten Gessulat, CD und Inhaber von Average Sucks. Schuld ist die Isolation im Homeoffice. Denn vieles, was eine Agentur ausmacht, geht dort verloren.

Das Gefühl, morgens die schicken Büroräume zu betreten, in der offenen Küche den ersten Espresso zu trinken, Teil einer eingeschworenen Gang zu sein – und täglich den Stallgeruch einzuatmen.

Durch Homeoffice wird Agenturarbeit rational. Warum er sogar die doofen Kollegen vermisst, schreibt er in seiner Hommage an den Agenturalltag.

Pudding ist nicht die Lösung, das ist mir bewusst. Weder für Berlin noch für einsame Kreative. Aber warmer, cremiger, süßer Vanillepudding lässt einen zumindest kurz dem Alltag entfliehen.

Er ist das dessertgewordene Trostpflaster. Und weil alle ihn lieben, steht nun die erste Pudding-Restaurantkette in den Startlöchern, die die Welt erobern soll.

Wer dahinter steckt? Na, raten Sie mal.

Ein wunderbares Wochenende wünscht Ihnen

Verena Gründel

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28.08.2020 Victoria’s Secret war da schlauer?

GFDK - Marketing News W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

wieso ist Bill Gates eigentlich nicht darauf gekommen? Wieso lässt er nicht einfach Mikrochips in Unterhosen einnähen, um die Menschheit zu überwachen?

Die tragen wir schließlich den ganzen Tag. Dann hätte er sich das lästige Coronavirus, das es ja nur gibt, um eine Impfpflicht zu erzwingen, sparen können.

Victoria’s Secret war da schlauer. Zumindest wenn man einigen Verschwörungsgeschichten-Erzählern auf Youtube glaubt.

Die haben nämlich das Gerücht in die Welt gesetzt, die Dessousmarke habe Chips – die "Sex Trafficking Tags" – in ihre BHs implementiert, um Kundinnen zu tracken.

Nein, das ist leider kein Scherz. Weil Victoria’s Secret das aber gar nicht lustig findet, kämpft die Marke jetzt gegen die Verbreitung der Videos – bisher leider ohne Erfolg.

Christian Drosten bekommt dagegen Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus. Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek wird neuerdings regelmäßiger Gesprächsgast im Podcast „Das Coronavirus-Update“ und sich mit ihm abwechseln.

Schön, dass an der Virologenfront das Genderverhältnis nun etwas ausgeglichener ist. In der neuen Kampagne von Montblanc ist genau das Gegenteil der Fall.

In Bezug auf ethnische Herkunft sind die drei Testimonials zwar maximal divers. Aber eine feminine Protagonistin fehlt. Vor zehn Jahren hatte Montblanc noch verkündet, die weibliche Zielgruppe ins Visier zu nehmen.

Ist die Marke damit gescheitert, hat sie es aufgegeben? Schreiben Frauen einfach nicht mit hochwertigen Füllern? Letzteres wurde mir erst heute Nachmittag widerlegt, als bei einem Termin meine Gesprächspartnerin den Füllfederhalter zückte, um sich Notizen zu machen.

Ein Moment mit Seltenheitswert im Jahr 2020. Und ich bin fast ganz sicher: Es war kein Montblanc. Das kann Zufall sein – oder auch nicht.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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27.08.2020 Digitalmarketing-Branche nicht begeistert

GFDK - Marketing News W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über Werbung und Marketing.

Lieber Herr Böhmer,

"Werbung ist eines der Hauptprobleme des Kapitalismus." Dieser Satz stammt von Sébastien Kopp, dem Gründer der gehypten Sneakers-Marke Veja . Sie würde die Realität verdrehen, sagt er.

Meiner Ansicht nach ist die Macht von Werbung zwar nicht ganz so groß. Aber zumindest kann sie die Wahrnehmung der Empfänger ein bisschen beeinflussen.

Vor allem aber koste sie Geld, betont Kopp – in dem Punkt wird wohl niemand widersprechen. Dieses Geld will er nicht ausgeben, weil er es lieber in Qualität und nachhaltige Rohstoffe steckt. Er zeigt eine klare Haltung.

Vermutlich ist das nicht die Haltung, die sich die Digitalmarketing-Branche vorstellt. Denn mit seinem Ansatz würde niemand von ihnen nur einen Cent verdienen.

Trotzdem ist den Digitalunternehmen Haltung wichtig. 95 Prozent der Befragten sagen in einer Umfrage der Dmexco , dass Unternehmen heute Haltung zeigen müssten.

Besonders wichtig sind den Befragten übrigens Vertrauen sowie Transparenz gegenüber Kunden. Tja, jetzt haben wir zwei Lager: vertrauenswürdige Marketer und Realitätsverdreher.

Zu welcher Gruppe möchten Sie gehören? Und, Hand aufs Herz, handeln Sie auch immer danach?

Wenn Sie tiefer in die Diskussion einsteigen möchten, dann kann ich Ihnen unseren Green Marketing Day wärmstens empfehlen – #Werbung (der Transparenz wegen).

Wir sprechen über Greenwashing, transparente Lieferketten und Authentizität. Unter anderem mit Hannes Jaenicke, Louisa Dellert, Ecosia, Oatly und vielen weiteren interessanten Marken und Personen. Das wird spannend.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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26.08.2020 Kommunikationseffizienz nutzen

GFDK - Marketing News

Das Marketing hat sich in den letzten 20 Jahren von Grund auf verändert. Durch das Internet Marketing haben sich verschiedene Formen des Marketings herausgebildet, ohne die heute kein Unternehmen mehr überleben kann.

Trotz aller technischer Innovationen des Internet-Marketings sollte jedoch auch das traditionelle Marketing nicht unterschätzt werden.

Im Prinzip hat sich auch nicht von der Zielsetzung sehr viel zu früher verändert. Allerdings nutzt man einen weiteren Kommunikationskanal für seine Agenden der in den nächsten Jahren an Bedeutung noch weiter zunehmen wird.

Es gibt viele Gründe, wofür diese Kanäle genutzt werden können. Wir wollen auf die wichtigsten Vorteile kurz im nächsten Kapitel eingehen.

Heute kombiniert man die unterschiedlichen Kommunikationskanäle und stimmt sie auf die einzelnen Kampagnen ab. Strategisches Marketing beinhaltet auch, den Kunden persönlich anzusprechen. Dies kann man heute als sogenanntes Outbound Marketing in der Literatur nachlesen.

Professionelles Outbound Marketing zum Zwecke der Kommunikationseffizienz nutzen

Es gibt unterschiedliche Prozesse, die in der Praxis an Bedeutung gewonnen haben. Man versucht zum Beispiel lokale Konsumenten auf die Eröffnung eines Restaurants aufmerksam zu machen.

Dabei geht es darum, die Kundschaft auf verschiedene Ebenen zu erreichen. Einerseits erfolgt das Ansprechen der potenziellen Kunden auf dem digitalen Weg durch Nutzung der digitalen Marketingkanäle, andererseits wird auch durch Verteilen von Flyer-Material auf der Straße aktiv nach Kunden geworben.

Selbst Postwurfsendungen sollten aus der Marketing-Kampagne nicht ausgeschlossen werden. Wie die Kampagne im Detail aussehen könnte, muss immer von Fall zu Fall unterschiedlich bewertet werden.

Viele Agenturen raten ihren Klienten jedoch dazu, die verschiedenen Kanäle in einer gewissen Ausgewogenheit zu nutzen, um das Potenzial zu maximieren.

Flyer und Broschüren drucken lassen – direkte Information des Kunden

Je nach Klientel kann ein Flyer versendet oder verteilt werden oder eine ganze Broschüre gedruckt werden. Will man zum Beispiel seitens eines Unternehmens über ein neues Bankprodukt informieren, dann wird ein Flyer nicht ausreichend für die zu übermittelnde Information sein.

Es wird effizienter sein, eine a6 Broschüre drucken zu lassen, die kompakt die gesamten Informationen für den Interessenten bereithält.

Sie kann beidseitig bedruckt werden und damit auch als umweltschonend verkauft werden. Die Ausgestaltung der Broschüre bleibt dem Kunden überlassen.

Wenn man die Broschüre etwa in mehreren Farben drucken lassen möchte, dann lassen sich auch Sonderfarben integrieren.

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