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Marketing News

05.08.2019 Konzern-Karriere zahlt sich aus

GFDK - Marketing News

PR- und Marketing-Angestellte verdienen in Großunternehmen mit 501-1000 Mitarbeitern jährlich rund 20 Prozent über dem Branchendurchschnitt. In keiner anderen Branche fällt dieser Unterschied so hoch aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der Jobplattform StepStone.

Gehaltsanalyse: So wirkt sich die Größe des Unternehmens auf den Lohn aus

StepStone analysiert Gehälter in KMUs, Großunternehmen und Konzernen
Konzernmitarbeiter verdienen rund 15 Prozent mehr als der deutsche Bruttodurchschnitt
KMU-Gehälter liegen rund 10 Prozent unter dem Durchschnitt

Gehälter innerhalb derselben Branche können je nach Unternehmensgröße stark variieren. Wie groß die Unterschiede genau sind, hat die Jobplattform StepStone (www.stepstone.de) in einer neuen Analyse herausgefunden, die auf mehr als 200.000 Datensätzen des StepStone Gehaltsplaners basiert.

KMU-Angestellte erhalten vergleichsweise geringe Gehälter

In Deutschland beträgt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt für Fach- und Führungskräfte rund 59.000 Euro. Dieses kann aber je nach Unternehmensgröße deutlich höher oder niedriger ausfallen.

So verdienen Angestellte in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern rund 10 Prozent weniger als die durchschnittliche Fach- und Führungskraft. Das entspricht einem Durchschnittsgehalt von 53.000 Euro jährlich.

Besonders deutlich wird dieser Gehaltsunterschied in der Automobilbranche: Fahrzeugbauer und -zulieferer erhalten in KMUs im Schnitt rund 17 Prozent weniger Gehalt als ihre Kollegen in größeren Unternehmen.

Mitarbeiter in Großunternehmen (501 bis 1.000 Mitarbeiter) werden vergleichsweise gut bezahlt: Branchenübergreifend betrachtet erhalten sie im Schnitt Gehälter, die mit rund 60.400 Euro pro Jahr knapp 2 Prozent über dem deutschen Durchschnitt liegen.

Doch auch hier gibt es starke Unterschiede: So fallen die Gehälter in großen PR- und Marketingagenturen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern 20 Prozent höher aus als im Branchenschnitt. Vergleichsweise geringe Gehälter erhalten hingegen auch in Großunternehmen die Fahrzeugbauer und -zulieferer. Hier bewegen sich die Löhne rund 10 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt.

Konzern-Karriere zahlt sich aus

In Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern liegt die Vergütung branchenübergreifend 16 Prozent über dem durchschnittlichen Gehalt: Fach- und Führungskräfte verdienen hier durchschnittlich 68.400 Euro im Jahr.

Am deutlichsten wird dieser Gehaltsunterschied im Sektor Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik, wo Konzernmitarbeiter rund 23 Prozent über dem Branchendurchschnitt verdienen. Am niedrigsten fallen die Gehaltsunterschiede im Versicherungsbereich aus: Hier verdienen Fach- und Führungskräfte in Konzernen lediglich 7 Prozent mehr als die Kollegen in kleineren Unternehmen.

André Schaefer, Gehaltsexperte bei StepStone, kommentiert die Untersuchung:

“Ginge es bei der Jobsuche allein ums Geld, sollten Fachkräfte sich bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern bewerben, denn dort stehen die Chancen auf ein hohes Gehalt am besten.

Für die allermeisten Fachkräfte ist das Gehalt aber nur einer von vielen Faktoren, die bei der Suche nach dem richtigen Job entscheidend sind. Wichtig sind vor allem auch vielfältige Aufgabenbereiche, gute Entwicklungsmöglichkeiten und eine Unternehmenskultur, in der sie sich wohlfühlen.“

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04.08.2019 keine Lust auf den Ausverkauf

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Fußball und Marketing, das ist eine heikle Kombination. Aus England fliehen bereits Menschen nach Deutschland: Abtrünnige, die der Durchkommerzialisierung ihrer Clubs die Rücken kehren und ihr Heil in der Bundesliga suchen.

Aber auch hier treibt das Geld hässliche Blüten. In Bremen wird das Weserstadion künftig unter "Wohninvest Weserstadion" firmieren. Der Hauptsponsor von Union Berlin heißt "Aroundtown" und sitzt in Luxemburg. Und BVB-Fans sticheln schon traditionell gegen den vermeintlichen Kommerzclub RB Leipzig.

Fans haben einfach keine Lust auf den Ausverkauf ihrer Vereine. Besonders eigen ist der FC St. Pauli. Erst vor wenigen Tagen entschieden sich die Kiezkicker, das Millerntor-Stadion nicht an einen Großinvestor, sondern per Genossenschaftsmodell an die eigenen Fans verkaufen zu wollen.

Schwierig, für Nordpol, für diesen Verein Werbung zu machen. Die Hamburger Agentur schafft das schon seit 20 Jahren. Aber die neue "No Design"-Kampagne ist besonders nett. Da steht dann zum Beispiel auf Karopapier der Platzhalter "Hier Marketingspruch, der nicht so marketingmäßig rüberkommt".

Manchmal ist es eben das Beste, wenn man einfach nur ehrlich ist und aus der Not eine Tugend macht.

Wie Mercedes. Die Schwaben warben per Tweet lässig für ihr Monster-SUV namens AMG GLA 45 4Matic – und zwar mit einer ironischen Anspielung auf den heißen Sommer und damit quasi auf die Klimaerwärmung.

Keine gute Idee - Der unglückliche Witz zündete auf einem Pulverfass der Empörung.

Da gibt’s nur eins: Entschuldigen. Das tat Mercedes denn auch prompt, versehen mit der Versicherung, man arbeite hart an der Transformation der Fahrzeugflotte.

Also: Vorsicht mit Ironie – vor allem in sozialen Netzwerken.

Ein schönes Wochenende wünscht

Rolf Schröter

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03.08.2019 Chromosomensatz spielt keine Rolle

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaubt das es bald keine Unterschiede mehr zwischen den geschlächtern gibt. Hört sich für Frauen ja gut an.

Lieber Herr Böhmer,

besitzen Sie einen XX-Chromosomensatz, oder doch XY? Egal. Im Marketing spielt das Geschlecht in Zukunft eine immer geringere Rolle. Sind Sie 25 oder doch näher an der 55? Auch das wird für das Targeting unwichtiger.

Unternehmen verabschieden sich zunehmend davon, ihre Zielgruppen nach klassischen soziodemografischen Kriterien einzuteilen. Stattdessen werden Werte, Motivationen, Stimmung oder Interessen wichtiger.

Den Beweis dafür liefert die Printmedien-Landschaft. Aktuelle Zahlen der Agma zeigen, dass Männer immer häufiger Joy und Intouch lesen, Frauen dafür Auto Bild und Sport Auto (W&V+) – und nebenbei bemerkt, dass sie es auch zugeben.

Der FC-Bayern-Profi Serge Gnabry fasst dieses neue Selbstverständnis schön zusammen: "Für mich ist es wichtiger, ein guter Mensch zu sein als ein guter Mann.“

Wie klein Unterschiede zwischen XX und XY sein können, zeigen auch die allerersten Gerety Awards. Die Auszeichnung soll Frauen in der Kreation sichtbarer machen und ihnen in einer männlich dominierten Branche einen höheren Stellenwert verleihen.

Und was macht die ausschließlich weibliche Jury? Sie zeichnet – zumindest in Deutschland – dieselben Kampagnen aus, die das ganze Jahr über schon Preise eingesackt haben.

Ist das nicht eine tolle Nachricht für alle Menschen?

Einen genauso tollen Tag wünscht

Verena Gründel

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02.08.2019 Content kostet Geld

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, weiß wohl nicht, ob er Lachen oder heulen soll.

Lieber Herr Böhmer,

Georg hat leider so überhaupt keinen Style! – sagt Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz über die modische Unsicherheit seines Bassisten Georg Listing.

Kaulitz sagt das in der achtminütigen ersten Folge einer Dokumentationsreihe über die erfolgreiche Teenie-Band. Hinter der Dokumentation steht kein Medienunternehmen, sondern der Modehändler About you. Deshalb trägt die dreiteilige Doku auch den Titel „It’s about you“.

Marken handeln wie Medien. Die Herstellung und Distribution von Content kostet Geld. Markenunternehmen haben zwar Geld. Aber per se keine Reichweite. Und Content ohne Reichweite ist wie eine Bar ohne Alkohol.

Also braucht es für den Content entweder Plattformen mit berechenbarer Reichweite, sprich Medienmarken, oder eben Prominente aka Influencer.

Tokio Hotel ist eine sehr gute Wahl der Otto-Tochter About you. Denn nicht nur Bill Kaulitz ist mit allein 585.000 Abonnenten bei Instagram ein Prominenter mit hoher Reichweite.

Er hat auch vor Kurzem ein eigenes Modelabel gegründet, das er über About you verkauft. Das wirkt authentisch und schafft Synergien. Und vor allem: Sein Bruder Tom Kaulitz ist mit Supermodel Heidi Klum verlobt, die wiederum eine Mega-Community über die klassische Medienschiene ProSiebenSat.1 unterhält.

Was für ein herrlicher, sorgloser Marketing-Ringelpiez

Volles Risiko fährt dagegen der Lieferdienst DHL. Der Paketbringer hat das Social-Media-Volk dazu aufgerufen, „Fan-Fotos“ zu posten. Die Idee zu dieser Aktion erinnert mich frappierend an den Gefahrensucher Rex Kramer aus dem Film „Kentucky Fried Movie“ der Zucker-Brüder.

Es kam, wie es kommen musste: Die User haben das Angebot, dem Unternehmen bildlich in den Hintern zu treten, dankbar angenommen.

Ja, Marketing macht Spaß.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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01.08.2019 Veränderungen im Vorstand

GFDK - Marketing News

Personalien - Veränderungen im Vorstand der Smart InsurTech AG. Berlin, 31. Juli 2019: Die Smart InsurTech AG, Betreiber der webbasierten Versicherungsplattform SMART INSUR, baut zum 1.8.2019 ihren Vorstand um. Um zukünftigen Herausforderungen besser gerecht zu werden, fokussiert sich der bisher achtköpfige Vorstand auf dann drei Vorstandsmitglieder.

Vor zwei Jahren erfolgte der Marktstart der Smart InsurTech AG, deren Grundstein bereits 2016 unter dem Namen Hypoport InsurTech GmbH gelegt wurde.

Sie vereint unter ihrem Dach verschiedene IT-Unternehmen aus der Versicherungswelt, die gemeinsam die Versicherungsplattform SMART INSUR für Verwaltung, Vergleich und Beratung von Versicherungs- und Vorsorgeprodukten bzw. -verträgen aufgebaut haben.

„Nach dem Erwerb der unterschiedlichen Unternehmen war es uns wichtig, alle ehemaligen Geschäftsführer und Vorstände für den Vorstand der Smart InsurTech AG zu gewinnen, um von hier aus die Integration der Einzelfirmen und somit das Zusammenwachsen der verschiedenen Komponenten der Versicherungsplattform voranzutreiben“, berichtet Stephan Gawarecki, Aufsichtsratsvorsitzender der Smart InsurTech AG.

„Diese Kontinuität in der Führung der einzelnen Einheiten hat uns sehr beim Zusammenwachsen zu unserem gemeinsamen Unternehmen geholfen.“

Weichenstellung für die Zukunft

Die einzelnen InsurTech-Unternehmen sind mittlerweile erfolgreich verschmolzen und bilden mit SMART INSUR eine ganzheitliche technologische Lösung für Versicherer, Finanzdienstleister, Banken sowie FinTechs.

Nun ist es an der Zeit, das Unternehmen zukunftsfähig für die kommenden Herausforderungen aufzustellen. Damit einher geht die Konzentration des Vorstands auf drei Mitglieder und somit die Reduzierung dieses Gremiums auf ein normales Maß.

Vom verbleibenden Vorstand wird Bernd Jakobs den Bereich Finanzen und die bestehenden Verwaltungsmodule verantworten, während André Männicke für die technologische Weiterentwicklung der Versicherungsplattform zuständig ist und Marcus Rex die Federführung für Marketing und Vertrieb innehat.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei Klaus Brodbeck, Armin Juhlke, Gerhard Kremer, Andreas Quast und Ludwig Reitinger dafür, dass sie maßgeblich zum Zusammenwachsen der einzelnen Firmen zur Versicherungsplattform SMART INSUR und ihrem Erfolg beigetragen haben“, sagt Gawarecki.

„Ihre tolle Vorarbeit hat uns unserer Mission ‚We make the insurance market smart and simple‘ schon ein gutes Stück nähergebracht. Andreas Quast wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31.8.2019 verlassen.

Wir freuen uns sehr, dass die restlichen scheidenden Vorstandsmitglieder – in Person Klaus Brodbeck, Armin Juhlke, Gerhard Kremer und Ludwig Reitinger – in unterschiedlichen Funktionen weiterhin für die Smart InsurTech AG tätig sein werden und wir so auch zukünftig von ihrer Expertise profitieren können.“

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31.07.2019 legt Lidl jetzt nochmal nach

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet kurz über den Wettlauf der Discounter um die Gunst der Veganer. Lidl liegt zur Zeit vorne.

Lieber Herr Böhmer,

die Sache mit den Burgern (also denen ohne Fleisch) ist im Grunde ein schönes Beispiel dafür, wie der Markt die Marken – in diesem Fall die Discounter-Marken -  in Bewegung bringt.

Jüngster Akt im Schauspiel: Ab dem 1. August bringt Lidl einen eigenen Veggie-Burger dauerhaft in die Regale. Der Discounter reagiert damit auf die Wünsche der Kunden - und kommt dem Konkurrenten Aldi zuvor, der ja eigentlich Lidl ausstechen wollte.

Bleiben wir noch kurz beim Thema Essen: Rewe und Sun Express haben da eine ganz smarte Aktion auf die Beine gestellt, die dem Rewe-Lieferservice neuen Schwung verleihen soll. Die Idee ist allerdings nicht ganz neu.

Ähnlich heftig wie bei den Discountern geht es im Wettbewerb der Telkos zur Sache. Vodafone holt sich deshalb jetzt Unterstützung bei Jung von Matt, um bei der Jagd auf neue 5G-Kunden vor allem gegen die Telekom gerüstet zu sein. Mal sehen, wie lange es dauert, bis Deutschland tatsächlich zur „Gigabit Republik“ wird.

Allzeit guten Empfang wünscht

Holger Schellkopf

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30.07.2019 Du kannst alles sein

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist wohl auch schon im Sommerloch angekommen.

Lieber Herr Böhmer,

Kooperationen sind im besten Falle für alle Beteiligten von Vorteil - so zumindest der Grundgedanke. Geradezu kooperationswütig zeigt sich zuletzt der Online-Fashion-Händler About You.

Während man es bei der Partnerschaft mit Lena Gercke noch mit einem echten Menschen versuchte, wagt sich About You jetzt auf möglicherweise schwierigeres Terrain. Barbie ist einerseits natürlich legendär, andererseits auch nicht ganz unvorbelastet.

Denn trotz aller Bemühungen des Barbie-Herstellers Mattel, die Puppe abseits von Schönheitsidealen und Klischeerollen neu aufzulegen, kämpft die Marke noch immer mit dem sexistischen Image.

Vielleicht passt es aber auch gerade deshalb, kann die eine Marke der anderen helfen. Zumindest die Slogans haben ja gewissen Gemeinsamkeiten: „Du kannst alles sein!“ trifft „It’s all ABOUT YOU“.

Manchmal haben Kooperationen aber auch so ihre Haken. Das gilt besonders, wenn Nutzerdaten ins Spiel kommen. Aktueller Fall:

Webseiten-Betreiber müssen künftig die Einwilligung ihrer Leser einholen, wenn sie Facebooks "Like"-Button oder andere Social-Plugins einbauen. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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28.07.2019 Die Wachstumsstory geht zu Ende

GFDK - Marketing News

In der Nacht zum Donnerstag brach die Tesla-Aktie um mehr als zehn Prozent ein. Warum? Ganz einfach, Elon Musk macht mit Tesla und jedem ausgelieferten Auto weiter Verlust. Dazu kommt, dass sich der langjährige CTO JB Straubel aus dem operativen Geschäft zurückzieht.

Auch ein weit verbreiteter Irrtum: JB Straubel war schon vor 16 Jahren bei der Entstehung des Elektroautobauers dabei – im Gegensatz zu Elon Musk, den viele für den Gründer von Tesla halten.

Glaubt diesem Mann nicht mehr

Der Morgan-Stanley-Analyst Adam Jonas bezeichnete Tesla als "eine Kredit- und Restrukturierungsstory", Bernstein-Analyst Max Warburton schob mit der Aussage nach, das Unternehmen scheine "strukturell unrentabel" zu sein.  "Es ist an der Zeit, dass die Aktionäre und Tesla die Realität akzeptieren:

Die Tage des Unternehmens als Wachstumsstory gehen zu Ende", kommentiert das "Wall Street Journal""Investoren müssen sich auf die Möglichkeit einstellen, dass sie unrentable Wachstumsaktien besitzen, die gerade aufgehört haben zu wachsen", warnt  das Wall Street Journal.  

Der Exzentriker mit Größenwahn muß bald liefern, sonst springen wohl die Investoren ab. 95.000 Fahrzeuge hat Tesla von Januar bis März ausgeliefert und dabei 408 Millionen Dollar Verlust gemacht. Damit hatten die Investoren nicht gerechnet.

Was lernen wir daraus: Auslieferungsrekorde bringen noch lange keinen Gewinn. Hart aber herzlich kommentierte das Manager Magazin: Elon Musk nimmt den Mund zu oft zu voll. "Die Lehre für die Aktionäre daraus kann nur lauten: Glaubt diesem Mann nicht mehr."

Elon Musk 2018 im Interview mit der "New York Times": "Wenn Sie jemanden haben, der einen besseren Job machen kann, lassen Sie es mich wissen. Sie können den Job haben." Vielleicht kommen die Aktionäre ja bald darauf zurück.

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27.07.2019 Unternehmen wollen sich verbessern

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaut das es jetzt alles besser wird. Unternehmen wollen sich verbessern.

Lieber Herr Böhmer,

das ist ein Statement. Dem Kosmetikriesen L'Oréal Deutschland reicht es nicht, einfach nur eine Chief Sustainability Officer einzustellen – dabei könnte man selbst das als progressiv bezeichnen. Der Hersteller vereint auch noch Marketing- und Nachhaltigkeitschefin in einer Person. Laurence Pardieu-Duthil wird diese Doppelrolle künftig übernehmen.

Keine leichte Aufgabe, schließlich hat L’Oréal mit Mikroplastik in den Kosmetikprodukten, viel zu viel Kunststoffverpackungen sowie Tierversuchen eine ganze Menge Baustellen. Kein Wunder, dass es dem Konzern an Glaubwürdigkeit mangelt:

Als er 2018 den Naturkosmetikhersteller Logocos übernahm, haben viele Bioläden die Logocos-Marken aus Protest ausgelistet. Jetzt will er zeigen, dass er auch anders kann und dass es ihm mit der Nachhaltigkeits-Transformation ernst ist.

L’Oréal ist in guter Gesellschaft. An diesem Tag häufen sich die Meldungen zu nachhaltigen Projekten: Krombacher will 500.000 Euro für nachhaltige Projekte bereitstellen.

Lidl möchte mehr Plastik einsparen und führt ein Logo für Verpackungen mit weniger Kunststoff ein. Und der Hamburger Mittelständler Fritz-Kola nutzt die verschrienen Einweg-Pfandflaschen , um Obdachlosen etwas Gutes zu tun.

Er ruft in einer Kampagne dazu auf, dass Menschen ihre Pfandflaschen nicht wegwerfen, sondern neben die Mülleimer stellen.

Einen schönen Friday for Future noch.

Verena Gründel

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26.07.2019 Oscar & Paul neue Corporate Indie Brand Unit

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet mir über Neuigkeiten bei Beiersdorf.

Lieber Herr Böhmer,

Innovation-Lab und Unternehmens-Start-up waren gestern. Heute nennt man eine firmeninterne eigenständige Entwicklungseinheit „Corporate Indie Brand Unit“. Zumindest Beiersdorf will diesen Begriff bei sich etablieren.

Beim Namen für die nagelneue Einheit zeigt sich der Nivea-Hersteller eher konservativ: Oscar & Paul, nach den schon vor vielen Jahren verstorbenen Gründervätern Oscar Troplowitz und Paul C. Beiersdorf.

Um dieses Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, zwischen Tradition und Moderne geht es bei Beiersdorf mit Oscar & Paul. Das erste Projekt der Unit war die schon über 70 Jahre alte Marke 8x4. Jeder kennt sie, aber gekauft wird sie von immer älteren Kunden.

Weil eine alternde Käuferschaft langfristig den Tod einer Marke bedeutet, haben Oscar & Paul – die heutigen – gleich alles neu gemacht: neue Formel, neuer Duft, neue Verpackung. Zumindest letztere sehen gar nicht mal schlecht aus.

An einer Verknüpfung zwischen alter und neuer Welt versuchen sich gerade auch Moleskine und Dropbox. In einer Kooperation haben der Notizbuchhersteller und der Cloud-Speicherdienst eine App entwickelt.

Mit der soll man handschriftliche Notizen abfotografieren, hochladen und mit Kollegen teilen. Der Mehrwert erschließt sich meiner Kollegin Marina Rößer nicht. Abfotografieren und Teilen können schließlich auch andere Apps.

Eine Brücke zwischen Alt und Neu zu bauen, ist also schwieriger, als es aussieht. Sogar die deutsche Vorzeigemesse IAA knabbert an dem Projekt, wie Markus Weber analysiert hat (W&V+).

Nicht umsonst ist die Transformation des eigenen Geschäftsmodells eine der größten Herausforderungen von Unternehmen.

Einen schönen Abend.

Ihre Verena Gründel

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