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Marketing News

30.06.2020 Marketing - Spannende Stories

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute drei aktuelle Marketing-Nachrichten für uns.

Lieber Herr Böhmer,

auf die Wirkung kommt es an. Eine kleine Geste kann ausreichen. Wie die von Coca-Cola. Die Marke hat in der Schweiz eine Million Menschen zu einer Coke in ihrem Lieblingslokal eingeladen. Und zwar über Gutscheine, die per Post in den Briefkästen landeten.

Oder die Science-Fiction-Podcasts von BMW. Spannende Stories erzählen en passant, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird.

Beide Ideen liefern nicht nur nutzwertigen, attraktiven Content.

Sie sind auch aus der Media-Perspektive clever gemacht. Coke nutzt für seine frohe Botschaft ausgerechnet Briefkästen. Die sind im Zuge der Digitalisierung zu kümmerlichen Kästchen verwaist und bergen oft nur noch Rechnungen, Finanzamtsbescheide und ähnlich trauriges Zeugs.

Coke zündet somit ein Lichtchen in der Dunkelheit. Und BMWs Podcasts säen die Markenbotschaft dort, wo der moderne Mensch ohnehin meist ist: Unterwegs. Wenn der Mensch nicht mehr ins Kino gehen kann, bringt man das Kino eben in die Köpfe.

Die beste Wirkung erzielen Ideen, die Kreation und Media kongenial miteinander verbinden.

Wo wir beim Thema Media sind, noch eine traurige und eine frohe Botschaft: Nach 30 Jahren interner Karriere verlässt Mediachefin Susanne Kunz Procter & Gamble.

Ein großer Verlust für den Konsumgüterkonzern. Die Managerin war im vergangenen Jahr zur W&V Media-Persönlichkeit des Jahres gekürt worden.

Damit sind wir schon bei der frohen Botschaft: Am Dienstag, den 30. Juni verleiht W&V zum 22. Mal den Deutschen Mediapreis. Und zum ersten Mal virtuell.

Rolf Schröter

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28.06.2020 eine Idee die nicht neu ist

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Marken wie Ben and Jerry's oder Dove von Unilever sind schon dabei. Nun will auch Coca-Cola auf Facebook, Instagram und Twitter keine Werbung mehr schalten. Den sozialen Medien drohen Einbußen in Millionenhöhe.

Facebook gerät wegen seines umstrittenen Umgangs mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten immer stärker unter Druck. Der Konsumgüterriese Unilever gab am Freitag bekannt, bis zum Jahresende keine US-Werbung mehr bei dem Online-Netzwerk und seiner Tochter Instagram zu schalten.

Damit erhält ein in der Vorwoche gestarteter Anzeigen-Boykott gegen die Plattform bedeutenden Zulauf. Unilever nimmt auch Twitter in die Pflicht - hier soll es vorerst ebenfalls keine Werbung mehr geben, berichtet W&V.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet darüber das tote länger Leben.

Lieber Herr Böhmer,

können Sie sich noch daran erinnern, als dem linearen Fernsehen der baldige Tod prophezeit wurde? Als unter Experten die Meinung vorherrschte, die Zuschauer wollen sich nicht mehr nach Sendezeiten richten? Sie wollen nicht eine Woche warten, bis die nächste Folge ihrer Lieblingsserie läuft?

Inzwischen ist klar, dass diese Thesen so nicht haltbar sind. Und wer widerlegt sie? Die Disruptoren des klassischen Fernsehens selbst:

Liveinhalte sind zum Beispiel Kern der erfolgreichen Plattform Twitch, ein wichtiges Wachstumsfeld von Instagram und bald wohl auch ein neues Geschäftsfeld von Amazon. Der Digitalkonzern plant offenbar, Lizenzen für diverse lineare Programme zu erwerben.

Das ist aus zwei Gründen sinnvoll: Zum einen lockt Amazon mehr Zuschauer an, weil die nachweislich noch immer mehr Zeit in Live-Sendungen und lineares TV investieren als in Streaming-Video.

Zum anderen kann sich Amazon so von der Streaming-Konkurrenz differenzieren. Wenn auch mit einer Idee, die nicht neu ist.

Google lässt ebenfalls eine alte Idee neu aufleben. Der Suchmaschinenkonzern will plötzlich für das Darstellen journalistischer Inhalte auf der eigenen Plattform Geld an die Verlage zahlen.

Vor wenigen Jahren war genau das noch ein riesiger Streit zwischen ihm und den Verlagshäusern. Jetzt verkauft er es als tolle neue Idee. Als hätte es nie Ärger gegeben.

In Deutschland sind für den Start Der Spiegel und die FAZ dabei. Ob diese Kooperation den Verlagen aber langfristig guttut, stelle ich mal in Frage. Zwar erschließen sie so eine neue Erlösquelle.

Aber: Sie machen sich zum einen abhängig. Zum anderen tritt ihre Marke auf der Plattform in den Hintergrund – und die ist gerade im Journalismus wichtig. „Das habe ich bei Google gelesen“, wird man sich in Zukunft erzählen. Google könnte das Amazon Marketplace des Journalismus werden.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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26.06.2020 Damit es nicht still bleibt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Erst einmal eine Personalie: Die Media-Persönlichkeit des Jahres 2019, Susanne Kunz, steigt bei Procter & Gamble aus. Sie verlasse den Konzern "auf eigenen Wunsch", so das Unternehmen. Sie ist aktuell als Director Media für die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.

Ende September geht sie - nach 30 Jahren im Unternehmen und 20 Jahren in der Führungsfunktion der Mediaabteilung. "Wir respektieren diese Entscheidung und bedanken uns bei Frau Kunz für ihre herausragende Leistung", so Procter & Gamble.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich auch Sorgen über die Veranstaltungs-Branche.

Lieber Herr Böhmer,

„Wir verlangen, dass unsere Kunst nicht schlechter behandelt wird als ein beschissenes Auto – oder ein Flugzeug - oder eine Bank!“, schreit Gernot Hassknecht in die Kamera.

Der Wutbürger aus der „heute show“ des ZDF ist einer von sehr vielen Comedians, Musikern und Künstlern, die gemeinsam mehr Engagement der Politik für Kultur fordern.

Der knapp über vier Minuten kurze Film entstand unter der Regie von Janosch Kreft , der auch für Marken wie MINI, Mediamarkt, die Techniker und Disney arbeitet. Anschauen lohnt sich wirklich, siehe unten.

Eigentlich geht es um das Kölner Gloria, ein ehemaliges Porno-Kino, dann Bühne für Kreative jeder Couleur, also vor Corona ein Hotspot der kreativen Lebenslust. Und jetzt?

Während man das Gefühl haben kann, das Leben normalisiere sich, bleibt die Welt der Live-Musik, der Konzerte und Veranstaltungen oft dunkel. Aber: Wir alle brauchen Kultur. Also Hintern hoch!

Denn: „Auf Haltung folgt Handlung“. Das sagen die Jung-von-Matt-Strateginnen Franziska Duerl und Pauline Stickel in einem W&V-Gastbeitrag .

Die Gesellschaft erwarte nichts Geringeres, als dass Unternehmen in Zeiten der Krise einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände leisten – und eine Antwort auf die Grundsatzfrage liefern, zu welchem Zweck ein Unternehmen, jenseits von Gewinnstreben, eigentlich existiert.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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26.06.2020 Mark Zuckerberg kopiert mal wieder Tiktok

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute mal wieder einiges zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

Mark Zuckerberg hat es wieder getan. Erneut hat sich der Facebook-Chef von einem erfolgreichen sozialen Netzwerk – sagen wir mal ­– inspirieren lassen. Man könnte es auch dreistes Kopieren nennen.

Denn die neue Funktion Reels ist ein Tiktok-Copycat, das man ab sofort in Instagram nutzen können soll. Reels sind bis zu 15 Sekunden lange Videos, die mit Musik oder Spezialeffekten unterlegt werden können. Instagram-Nutzer können sich über die neue Funktion freuen.

Ob Reels aber tatsächlich eine echte Konkurrenz für Tiktok wird, wage ich zu bezweifeln. Denn viele Nutzer sind aus ganz anderen Gründen bei Tiktok, zum Beispiel weil sie keine Lust auf den Facebook-Mainstream haben. Verzettelt sich die Facebook-Tochter langsam mit den vielen Funktionen?

Apropos, was war jetzt eigentlich mit Facebook Dating?

Ein weiterer Copycat-Verdacht erhitzt die Gemüter. Haben Scholz & Friends und The Female Company die Idee, ihre Menstruationstassen-Kampagne auf Pornhub zu spielen, nun abgeguckt oder nicht?

Nein, sagt eine junge Mitarbeiterin der Agentur. Es sei ihre Idee gewesen. Reiner Zufall, dass eine abgelehnte Bewerberin denselben Einfall hatte. Trotzdem entschuldigt sich Scholz & Friends. Warum, lesen Sie in der Zusammenfassung der Ereignisse.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Artikel zu einem bemerkenswerten Phänomen ans Herz legen: Die Outdoor-Marke The North Face ist unfreiwillig zur Brand der Hiphop-Szene geworden.

Doch wie positioniert man sich im Spannungsfeld zwischen Rappern und Bergsteigern, zwischen Street-Credibility und Enzian-Idylle? Mein Kollege Maximilian Flaig hat den Fall analysiert.

Damit wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Abend.

Ihre Verena Gründel

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26.06.2020 gekaufte Follower ?

GFDK - Marketing News

Social Media Experte ist sich sicher: 5 Gründe, warum den Influencern das Aus droht

Andreas Belocerkov ist ein sehr erfahrener Social Media Experte aus Barcelona, welcher mit Sicherheit zu denen gehört, die den höchsten Tagessatz in der Branche aufrufen.

Vom Luxusuhren-Hersteller, bis hin zum internationalen Top-Model aus der Ukraine, alle fanden in der Vergangenheit den Weg zu dem gebürtigen Düsseldorfer, welcher mit seinen Prognosen in der Vergangenheit mehrfach goldrichtig lag.

Laut Belocerkov leidet die Branche aktuell stark und viele treten mit den Wünschen an ihn heran, die Social Media Accounts bitte vorerst kostenlos zu betreuen und wenn es wieder läuft, kann man auch gerne ein höheres Honorar zahlen, was Belocerkov nicht annimmt.

Er hat in der Vergangenheit über 400 Influencer sowie 20 Millionen an Werbebudget für diese verwaltet und daher kann er eine hohe Erfahrung vorweisen.

Der Markt ist für viele Unternehmen derzeit zu undurchsichtig, denn: es ist bekannt, dass viele Influencer sich mit gekauften Followern schmücken, um den Marktpreis hochzuschrauben.

Weiterhin leidet die Berufsgruppe derzeit stark unter den Auflagen der Corona-Krise, sei es die Kreativität oder die Bewegungsfreiheit, welche einem die schönen Momente auf Bild raubt. Viele Influencer sind auch bereits auf der Suche nach beruflichen Alternativen oder wollen Ihre Kanäle verkaufen.

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26.06.2020 Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh

GFDK - Marketing News

Der Fall Tönnies. Reputations-Manager warnt: es kann jedes Unternehmen treffen, welches diese 5 Punkte nicht beachtet. David Rölleke ist ein sehr erfahrener Reputations-Manager, welcher meistens von Unternehmen beauftragt wird, wenn genau diese bereits wackeln.

In den letzten sechs Monaten hat Rölleke acht Unternehmen betreut, die plötzlich ein Problem mit ihrer Reputation hatten, teile davon gingen leider bereits durch die Medien, andere Fälle konnte man intern klären.

Schalke und eine maximal gewinnorientierte Arbeit, welche vermehrt von rumänischen Mitarbeitern durchgeführt wird, passt bereits nicht gut zusammen.

Auch die Äußerungen, welche Herr Tönnies in der Vergangenheit getroffen hat, sowie die knallhart kalkulierten Mitarbeiter-Massen-Unterkünfte dürften nun schwer zu erklären sein.

Hinzu kommen noch die Arbeitsverhältnisse, welche -zumindest macht es für den Außenstehenden den Anschein - eventuell für den erneuten Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh verantwortlich sind.

Gestern war u.a. Oliver Pocher live als Herr Tönnies verkleidet in Gütersloh unterwegs, welches seine 1,9 Millionen Instagram-Fans in seiner Story bewundern konnten.

Urlauber aus dem Kreis Gütersloh mussten bereits ihre Urlaubsziele verlassen und die Stadt gilt nun als Corona-Hotspot Nummer 1 und das ist wahrscheinlich erst der Anfang. Auf Schalke fordert man ebenfalls den Tönnies Rücktritt.

Reputation und Ruin sind Millimeter voneinander entfernt

Doch was können Unternehmen tun um sich vor solchen Reputations-Katastrophen zu schützen und wie sollte man handeln, wenn es schon zu spät ist?

Herr Rölleke steht Ihnen gerne für ein Interview oder drei verschiedene Gastbeiträge zur Verfügung.

1. Der Fall Tönnies: 5 Punkte, die Unternehmen beachten müssen, um Ihre Reputation zu schützen.

2. Der Fall Tönnies: 6 Punkte, die Unternehmen sofort umsetzen müssen, wenn die Reputation bereits zerstört wurde.

3. Der Fall Tönnies: Krisenmanager gibt Handlungsanweisung, wie man nun fungieren sollte, wenn man bundesweit sein Gesicht verloren hat.

David Rölleke ist hier zu erreichen.

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25.06.2020 Der Wahnsinn kennt keine Grenze

GFDK - Marketing News - Gottfried Böhmer

Am 23. Juni hatten wir geschrieben: Afroamerikanische Figuren verschwinden aus der Werbung. Der Lebensmittelkonzern Mars verkündet den Abschied von Uncle Ben und Aunt Jemima, wie wir sie kennen.

Die Rassismusdebatte stellt die Welt auf den Kopf

Dazu hatten wir angemerkt; „Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die ganze Gesellschaft allmählich funktioniert wie eine einzige große Erziehungsanstalt. Angefangen beim Essen, Trinken, Rauchen, bei unerwünschter und unerwünschter Art der Fortbewegung bis hin zu erwünschtem und unerwünschtem Denken.“ (Monika Maron; in Sprachnachrichten Nr. 82, S. 3)

Jetzt zieht Nestlé nach

Umbenennung: Nestlé streicht "Red Skins" und "Chicos Lollies"

Der Schweizer Lebensmittelkonzern teilte am Dienstag (23.6.) mit, dass es die in Australien etablierten Marken "Red Skins" und "Chicos Lollies" künftig so nicht weiter geben wird, da sie sich rassistischer Stereotype bedienen. "Diese Namen haben einen Unterton, der nicht mit Nestlés Werten übereinstimmt, welcher auf Respekt basiert", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das Ziel sei eine möglichst schnelle Umbenennung der beiden Marken.

Auf den Packungen der "Chicos Lollies" war bis vor einigen Jahren ein dunkelhäutiges Baby zu sehen. Die "Red Skins"-Verpackung zeigte einen indigenen Amerikaner mit traditionellem Kopfschmuck.

„Der Wahnsinn steht nicht vor der Tür, er ist schon da“ schreibt Henryk M. Broder auf WELT-Online

Alles soll anders werden: keine Autos mehr, kein Fleisch, kein biologisches Geschlecht, keine Polizei und keine Kant-Denkmäler. Ist das jetzt fortschrittlich – oder einfach hysterisch?

Broder weiter: Es gab noch nie eine Gesellschaft, die dermaßen permissiv und zugleich repressiv gewesen wäre. Alles geht, solange es mit dem Zeitgeist kompatibel ist. Nicht einmal die Kirchen haben es gewagt, Bedenken gegen das Konzept der „Ehe für alle“ anzumelden, eher würden sie jeden Mann und jede Frau exkommunizieren, der/die nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt.

Die geschlechtliche Zugehörigkeit ist nur ein „soziales Konstrukt“, man/frau kann sie sich aussuchen und auch nach Belieben wechseln. Die Befreiung aus den Zwängen einer Moral, die keine Rücksicht auf menschliche Nöte und Bedürfnisse nahm, hat zu einer Moral geführt, die ebenso zwanghaft die „Selbstverwirklichung“ zum Prinzip erklärt.

Der Wahnsinn geht noch weiter

Die Brauerei Mohrenbräu hat schon einen heftigen Shitstorm hinter sich, weshalb das Unternehmen jetzt seine Kanäle in den sozialen Medien eingestellt hat. Es wurde zudem auf Instagram und Facebook folgende Stellungnahme veröffentlicht:

"Wir kennen selbstverständlich diese Diskussion und verstehen, dass unser Logo manche Menschen irritiert. Die Mohrenbrauerei steht für Toleranz und lehnt Rassismus ganz entschieden ab.

Gerade weil in einer solchen Diskussion manchmal die Wogen hochgehen, braucht es einen sachlichen, respektvollen und wertschätzenden Dialog. Dieser scheint aktuell nicht mehr möglich zu sein, deswegen sehen uns gezwungen, unseren Kanal vorübergehend stillzulegen."

Die Schokoladenmarke Sarotti bekommt es auch auf die Ohren. Das Männchen mit Pluderhose, Schnabelschuhen und Tablett wird wohl bald verschwinden. Auch die "Mohrenkopf"-Debatte hat hohe Wellen geschlagen. Das Schweizer Handelsunternehmen Migros hat die Marke Dubler aus seinen Regalen entfernt.

Die Berliner Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek, fordert die Abschaffung der Mohrenstraße und regt stattdessen eine Erinnerung an den getöteten George Floyd an. Und Weltweit stürzen "Black Lives Matter"-Aktivisten die Denkmäler "historischer Rassisten".

Und das auch noch

Der Konsumgüterkonzern Unilever möchte seiner Gesichtscreme Fair & Lovely angesichts der weltweiten Rassismusdebatte einen anderen Namen geben. Die Hautpflegeprodukte sollten künftig ein vielfältigeres Schönheitsideal mit sämtlichen Hautfarben ansprechen, so das Unternehmen.

Begriffe wie "weiß", "weiß machend" und "hell" hingegen suggerierten ein einheitliches Schönheitsideal, dass das Unternehmen nicht für richtig halte. Deswegen sollten diese Worte in Werbung, Kommunikation und der Benennung von Unilever-Cremes nicht mehr verwendet werden.

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25.06.2020 Potenzial zum Wirtschafts-Star

GFDK - Marketing News

PR Profi ist sich sicher: Die deutschen CEOs haben viel mehr Potenzial zum Wirtschafts-Star als die amerikanischen, trauen sich aber nicht.

Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Elon Musk haben alle was gemeinsam: sie sind weltweit bekannt und haben Ihre Unternehmen zu Marktführern gemacht, sind die Gesichter des Unternehmens und gehören zu den Superstars in der Branche.

Die Zeiten, in denen man Britney Spears & Co. nacheifert sind vorbei. Spätestens seit der Höhle der Löwen möchte man als erfolgreicher Unternehmer durchstarten und ein selbsterfülltes Leben führen. Die großen Wirtschafts-Stars füllen zum Teil Hallen mit über 50.000 Leuten und all ihre Bücher sind Bestseller.

Unsere deutsche Wirtschaft wird auf der ganzen Welt gelobt, aber halt typisch deutsch ist es oft so, dass sich viele Unternehmer schon fast für Ihren Erfolg schämen, anstatt ein Buch über ihren Erfolg zu schreiben.

Zeitgleich ist es in den meisten Fällen so, dass Menschen bei Menschen kaufen und unbewusst, wird der ein oder andere an Mark Zuckerberg denken, wenn er für sein Unternehmen Facebook-Werbung schaltet.

Es gibt aber auch in Deutschland ganz viele Hidden Champions, die sehr erfolgreiche Unternehmen führen und das Zeug zum Wirtschafts-Star haben, sich aber nicht in die Öffentlichkeit trauen, was gerade in dem aktuellen Verdrängungs-Wettbewerb nicht gerade förderlich für die Umsätze und somit die Sicherung der Arbeitsplätze ist.

David Rölleke ist ein erfolgreicher PR Manager, der in seiner Karriere bereits viele CEOs vertreten hat und er kennt die Wünsche, aber auch die Sorgen der Geschäftsführer.

Rölleke hat in der Corona-Krise zahlreiche Unternehmen begleitet und kennt den Wettbewerb bestens, daher hat er 6 Punkte aus der Praxis mitgenommen, warum sich die Unternehmer nun selbst zum Star ihres Unternehmen machen müssen.

Diese Punkte bieten wir Ihnen gerne als Ratgeber an. Weiterhin steht Ihnen Herr Rölleke ebenfalls für ein Interview zur Verfügung. David Rölleke ist hier zu erreichen.

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24.06.2020 Neuzugang Disney+ kommt nach vorne

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über die Platzhirsche in der Streaming- Branche.

Lieber Herr Böhmer,

was hyped, was bleibt? Diese Frage stellt sich immer, wenn neue Angebote sehr schnell auf Erfolgskurs gehen. Was den Fall Streaming betrifft, ist schon länger klar: es bleibt. Das macht auch eine aktuelle Studie von AGF Videoforschung und Kantar deutlich.

Demnach ist der Anteil derjenigen, die kostenpflichtige Streamingdienste nutzen, bereits auf 36 Prozent angestiegen. Netflix und Amazons Prime sind dabei (auch in dieser Reihenfolge) die eindeutigen Platzhirsche, Neuzugang Disney+ hat sich immerhin schon auf Platz 5 nach vorne gepirscht. Tendenz steigend.

Einen Platz weiter vorne auf der Liste findet sich Sky (mit Sky Ticket). Die Grundlage dafür, dass es Sky in Deutschland auch künftig geben kann, ist indes heute an anderer Stelle  gelegt worden.

Sky hat sich für weitere Spielzeiten die Übertragungsrechte  der Fußball-Bundesliga und damit den entscheidenden Programmteil gesichert. Kleine Überraschung bei der Rechtevergabe: ein Paket ging an Sat.1. Der Sender darf von 2021 an pro Saison neun Spiele live im Free-TV zeigen.

Mit welchem Selbstbewusstsein die Plattformen inzwischen agieren, zeigt ein aktuelles Beispiel aus den USA. Disney+ streicht dort kurzerhand die bisher branchenüblichen Probe-Abonnements.

Hintergrund dürfte die bevorstehende Premiere des Films "Hamilton" sein. Davon erhofft sich die Plattform allem Anschein nach einen Schub bei den Abos.

Vielleicht ist es allerdings auch einfach ein Versuch im Echtbetrieb, der bei Misslingen ebenso schnell wieder beendet wird. Nur so können Veränderungen beim Produkt ja wirklich getestet werden.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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24.06.2020 mit Trust-Marketing werben

GFDK - Marketing News

Die offizielle Corona-Warn-App wurde am Dienstag veröffentlicht und soll das Nachverfolgen von Infektionsketten leichter und schneller machen. Die App wurde bereits von einigen Millionen Nutzern heruntergeladen. Doch es gibt auch Kritiker und viele Menschen sind gerade verunsichert.

Dabei sind die Downloads wichtig, denn die App kostet den Staat erst einmal rund 68 Millionen Euro. Davon sind für die Werbemaßnahmen 3,5 Millionen Euro eingeplant.

Laut Dieter Kappen sind die Kosten der Werbemaßnahmen überflüssig. Es braucht keine Aufmerksamkeit für dieses Produkt, weil jeder das Wort Corona kennt und danach sucht. Was aber wohl nötig ist, wenn man eine Corona-App vermarkten will, ist das Vertrauen beim Endverbraucher zu gewinnen und dafür braucht man Trust-Marketing.

Dieter Kappen hat sich auf Trust-Marketing spezialisiert und stellt gerne einen Ratgeber zur Verfügung, in dem er die 5 Gründe nennt, die für das Trust-Marketing sprechen und erklärt, wie erfolgreiches Trust-Marketing funktioniert.

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