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Marketing News

10.08.2018 Am Weltkatzentag

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, hatte keine Schadenfreude, auch wenn Zalando mit kleinen Geräten nur kleine Budgets generiert und das für sehr kleine Freude bei Zalando sorgte. Ja ja, und die armen H&M Kunden warten zulange auf ihre Pakete, so was aber auch, haben wir dazu gemeint.

Und nun gab es ja auch noch den Weltkatzentag: Die verschmusten Stubentiger freut das bestimmt.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V erinnert mich daran, dass der Weltkatzentag Cat Content produziert und im Netz wie geschnitten Whiskas läuft. Wogegen Jeffrey Katzenberg keine so guten Ideen hat. Die Bewegtbild-Happen müssen erst mal überzeugen.

Lieber Herr Böhmer,

die geilsten Ideen sind meist so einfach, dass man sich fragt, warum nicht früher jemand darauf gekommen ist. Der US-Produzent und Mitgründer von Dreamworks, Jeffrey Katzenberg, plant, Kurzvideos im Hollywood-Stil für die mobile Nutzung zu produzieren.

Gestern war übrigens Weltkatzentag. Nicht vergessen. Die kleinen Fellbällchen verdienen eine Extra-Petersilie auf ihrem Häufchen Sheba. Denn ohne Katzen auch kein Cat Content. Und der läuft im Netz bekanntlich wie geschnitten Whiskas.

Zurück zu Katzenberg: Hochwertig gefertigte Bewegtbild-Happen, die man sich schnell mal zwischendurch reinziehen will, weil sie so unterhaltsam sind – das klingt so vielversprechend wie das  Vorschaubild eines Filmchens, auf dem ein Kätzchen zu sehen ist, das gerade...

Schluss! Feierabend.

Angenehme Stunden mit oder ohne Katze wünscht

Rolf Schröter

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09.08.2018 Keine Schadenfreude über Zalando

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V konnte es nicht fassen. Jean-Remy von Matt hat mal wieder auf die Pauke gehauen: "Wer als Bewerber Freizeit statt Nachtschicht will und Geld statt Gold, der braucht gar nicht erst zu Jung von Matt zu gehen", tönte er. Wir konnten es auch kaum glauben.

Heute haben wir ein anderes Thema:

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, hat keine Schadenfreude, auch wenn Zalando mit kleinen Geräten nur kleine Budgets generiert, und das für sehr kleine Freude bei Zalando sorgt. Ja ja, und die armen H&M Kunden warten zulange auf ihre Pakete, so was aber auch.

Lieber Herr Böhmer,

..... wir wollen jetzt nicht von Schadenfreude sprechen. Aber ein klein wenig macht sich doch Beruhigung breit, wenn man feststellt, dass selbst bei den heißen Rockets der Branche nicht alles Gold ist, was glänzt. Zalando beispielsweise freut sich über steten Zuwachs bei der Zahl der Bestellungen. Hat aber gleichzeitig ein Problem mit kleinen Geräten und kleinen Budgets.

Wenig Freude bei Zalando und H&M

Die Gründe hierfür sind wiederum in der wahrscheinlich stärksten Kundengruppe des Modehändlers zu suchen: junge Menschen benutzen eben mit Vorliebe ihr Smartphone, haben aber gleichzeitig nicht so viel Geld zur Verfügung.

Die Kombination aus kleinem Display und kleinem Geldbeutel sorgt häufig für kleine Bestellungen und kleinerer Freude bei Zalando.

Apropos Mode, apropos wenig Freude: H&M hat gerade ein paar unangenehme Schwierigkeiten bei der Belieferung seiner Online-Besteller. Die Standardlieferzeit liegt aktuell bereits bei 7- 9 Werktagen, räumt H&M ein, manchmal dauert es aber auch deutlich länger.

Offenbar so viel länger, dass sich die Bekleidungskette zur Offensive entschlossen und ein Entschuldigungsschreiben auf Facebook veröffentlicht.

Sagen wir mal so: in puncto Engagement ist der Post ein echter Erfolg - auch hier dürfte eine Rolle spielen, dass H&M ziemlich viele Digital Natives unter seinen Kunden hat.

Wer übrigens glauben sollte, dass gerade diese Digital Natives sich ausschließlich mit digitalen Angeboten versorgen, der wird von der aktuelle Kinder-Medien-Studie 2018 einmal mehr zumindest teilweise eines Besseren belehrt:

Die Jugend wird zwar natürlich zunehmend digitaler - analoge aka gedruckte Angebote bleiben aber weiter relevant, wenn sie denn eine sinnvolle Aufgabe erfüllen.

Man kann es wahrscheinlich ganz einfach so sagen: es wird das genutzt, was in dem Moment für den entsprechenden Zweck am besten taugt. Eigentlich eine sehr sinnvolle Herangehensweise.

Holger Schellkopf

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08.08.2018 Freizeitorientierte Schonhaltung

GFDK - Marketing News - W&V Frank zimmer

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, war gestern begeistert von den neuen Stores von Apple und Ikea. Beide Unternehmen schaffen in den Innenstädten eine großartige Architektur, die das Einkaufen zu einem Erlebnis machen.

Auch ich war davon begeistert. Schöne Nachrichten sind mir auch lieber. So gar nicht ins Bild passt da die Ansicht von Jean-Remy von Matt über das Moderne Arbeitsleben.

Bitte nicht nach Geld Fragen

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V kann es nicht fassen. Jean-Remy von Matt hat mal wieder auf die Pauke gehauen: "Wer als Bewerber Freizeit statt Nachtschicht will und Geld statt Gold, der braucht gar nicht erst zu Jung von Matt zu gehen", tönte er.

Wir glauben, Jean-Remy von Matt braucht weiterhin Knechte, die die Nacht durcharbeiten. Seine Devise lautet wohl viel arbeiten für wenig Geld. Für sich hat er aber andere Maßstäbe, was das Einkommen angeht, wie man seinem Berliner Penthouse sehen kann.

Es gibt wichtigere Dinge und wichtigere Menschen

"Freizeitorientierte Schonhaltung" sei es, wenn ihn ein Bewerber nach der Work-Life-Balance bei Jung von Matt frage. Und da möge der Bewerber doch besser gleich woanders anklopfen. Wenn er nach Work-Life-Balance gefragt werde, antworte er, dass man in seiner Agentur Work bekäme und Life dazu. Toll der Mann.

Lieber Herr Böhmer,

auf Jean-Remy von Matt ist Verlass. Während die Branche über Work-Life-Balance sinniert und sogar ein JvM-Manager wie Raphael Brinkert eine sozialverträgliche Agentur gründet, schwärmt der Kreativ-Patriarch weiterhin vom Reiz der Nachtarbeit. "Wenn alles perfekt war, habe ich mich wie ein Held gefühlt", zitiert ihn "Zeit Campus".

Wünschen wir Jean-Remy von Matt viele Freude dabei. Ich hoffe, Sie verbringen Ihre Feierabend mit wichtigeren Dingen als mit Pitches im Stil der 90er und mit wichtigeren Menschen als mit ihren Chefs.

Genießen Sie es.

Frank Zimmer

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06.08.2018 eine großartige Architektur

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, informierte mich zuletzt darüber, dass die Agentur Rethink herausragende Motive entwickelt hat, die in ihrer Brutalität mehr als deutlich machen wie Tiere, vor allem Meeresbewohner und Seevögel, unter Plastik leiden.

Ja, es wird Zeit, dass wir dem Plastik den Kampf ansagen, war auch unsere Meinung dazu.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, ist begeistert von den neuen Stores von Apple und Ikea. Beide Unternehmen schaffen in den Innenstädten eine großartige Architektur, die das Einkaufen zu einem Erlebnis machen. Auch ich bin begeistert.

Lieber Herr Böhmer,

ein Museum ist ein Museum.

Ein Store ist ein Store.

Aber: Der neue Apple Store ist kein Store - Er ist ein Museum

Schaut Euch mal den Eingang zu diesem Marken-Universum in Mailand an. Und jetzt schließt die Augen und stellt Euch vor, wie das Kaufhaus bei Euch in der Innenstadt aussieht.

Der Unterschied ist gewaltig. Hier ein hässlicher Kasten, da ein verführerischer Tempel. Will ich mein Geld ausgeben für Zeugs in der Grabbelkiste oder für ein Exponat in einer Ausstellung?

Eben. Die frühere Burberry-Chefin Angela Ahrendts hat gemeinsam mit Jony Ive für ein neues Retail-Design-Konzept bei dem Unternehmen aus Cupertino gesorgt.

Kommen wir zu Ikea. Schaut Euch mal den Entwurf des Architekturbüros Querkraft für den City-Store in Wien an. Das ist kein Ikea, das ist ein Statement. Der Claim „Wohnst du noch – oder lebst du schon?“ wird hier als Bau-Konzept interpretiert. Das Leben ist nach außen gestülpt, barrierefrei.

Was für eine großartige Architektur für die Innenstadt. Der Flaneur sieht keine Vorhangfassade, sondern hat das Gefühl, durch die Außenhaut des Gebäudes den Organismus, das Innenleben, zu erkennen. Sogar Bäume wachsen in einem halbdurchlässigen Raum zwischen Innen und Außen.

Hier fährt man nicht mit dem Auto vor. Hier kommt man zu Fuß oder mit dem Rad vorbei.

Dieses Gebäude ist eine Einladung. Zwangloses Besuchen, zufälliges Entdecken, beschwerdefreies Einkaufen. Hier schleppt man nicht Möbeleinzelteile in sein Auto. Wer kauft, lässt liefern.

Es kann so einfach sein.

Rolf Schröter

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01.08.2018 Gruppenbild mit Polit-Besetzung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V meint zuletzt: Das "Keine digitale Veränderung"-Siegel von Dove soll für mehr Realitätsnähe in der Werbung bürgen, und wäre ein Beispiel auch für unsere glatten Politiker und Parteien. Ob das nun Schule macht, wagten wir von der GFDK Redaktion zu bezweifeln.

Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, gibt mir heute ein paar Tipps, wie ich sportlich über die heißen Tage komme. Ich soll genug trinken und keinen Sport machen, dafür hat er aber einige sportliche Themen für mich parat.

Lieber Herr Böhmer,

zu den Tücken des wunderbaren Sommerwetters gehört ja, dass man ständig vor den Begleiterscheinungen gewarnt wird. Schmiert euch ein, trinkt genug und: treibt nicht Sport in der allergrößten Hitze, die Ozonwerte und so.

Nun ja, wenn wir also keinen Sport treiben sollen, dann beschäftigen wir uns wenigstens mit sportlichen Themen. Davon gibt es aktuell erstaunlich viele. Zunächst mal gilt es zwei Gründer zu begrüßen. Die Herren Raphael Brinkert und Christoph Metzelder arbeiten ab Oktober auf eigene Rechnung.

Die beiden Herren bezahlen sozusagen mit ihrem guten Namen und firmieren unter BrinkertMetzelder. Als Starttermin hat man sich durchaus bedeutungsschwer und bewusst den 3. Oktober ausgesucht - was gleichzeitig ein Hinweis auf den Arbeitsschwerpunkt ist.

Es geht der neuen Agentur nämlich nicht um Sport, sondern um Nachhaltigkeit. Man wolle "ökologische, ökonomische und soziale Ziele in Einklang bringen", lassen die Gründer wissen. Wir sind gespannt.

Ganz bei seinem Sujet bleibt dagegen Joshua Kimmich. Er firmiert hinkünftig als Werbefigur des Ausrüsters 11 Teamsports.

Motto der Kampagne ist #MissionMannschaft und wir ignorieren jetzt einfach mal, dass uns ein ganz ähnlicher Hashtag in diesem Sommer schon einige Kopfschmerzen bereitet hat.

Gruppenbild mit Polit-Besetzung

Rein zufällig, also zumindest fast zufällig, führt uns der Weg jetzt zu Mesut Özil. Dessen Gruppenbild mit Polit-Besetzung hat ihm nicht nur viel Ärger eingebracht, sondern auch das Ende einer Kampagne bewirkt - noch, bevor die überhaupt starten konnte.

Vodafone wollte lieber nicht zwischen die aufgewühlten Fronten geraten und hat deshalb den Ball ganz schnell vom Spielfeld geholt.

Na ja, immerhin ist Özil auch die perfekte Verbindung zur jetzt anstehenden Weltmeisterschaft. Ja, richtig gelesen. Ab Donnerstag geht es in London um die WM, die 32 besten FIFA 18-Spieler der Welt suchen den allerbesten Zocker.

Botschafter des Spektakels ist Mesut Özil, nebenbei erwähnt auch ein guter Hinweis auf das internationale Standing des ehemaligen Nationalmannschaftkickers.

Stellt sich die Frage, ob die Ozonwerte irgendeinen Einfluss auf die eSports-Helden haben. Vielleicht denken wir am Abend ein wenig darüber nach, während wir selbst Sport machen.

Holger Schellkopf

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28.07.2018 Dove steht für wahre Schönheit

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Gestern haben wir berichtet, dass Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, sich wünscht, dass der BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann Audi-Chef wird. Auch würde er sich darüber freuen, wenn man besser über die Zukunft von Audi als über Vergangenes sprechen würde. Dem schloss sich die GFDK Redaktion an.

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V meint heute: Das "Keine digitale Veränderung"-Siegel von Dove, soll für mehr Realitätsnähe in der Werbung bürgen, und wäre ein Beispiel auch für unsere glatten Politiker, und Parteien. Ob das nun Schule macht wagen wir von der GFDK Redaktion zu bezweifeln.

Dove steht für wahre Schönheit

"Seit vielen Jahren steht Dove für wahre Schönheit und dafür, Frauen nicht digital zu verändern. Das Siegel steht für das fortwährende Engagement der Marke für alle Frauen und wahre Schönheit auf der ganzen Welt", sagt Dove Global Vice President Sophie Galvani.

Das Siegel soll eine Orientierungshilfe sein auf den ersten Blick zu erkennen, was echt ist und was nicht. "Auf diese Weise wollen wir den allgemein vorherrschenden Schönheitsdruck mindern", so die Managerin. "Wir hoffen, dass andere Marken es uns gleichtun. Gemeinsam können wir etwas bewegen.“

Lieber Herr Böhmer,

vielleicht wirkt "Authentizität" längst wie ein Buzzword, aber das Gütesiegel "Keine digitale Veränderung" ist trotzdem ein gutes Zeichen. Die Unilever-Marke Dove markiert damit echte, unverfälschte, nicht durch Bildbearbeitungsprogramme optimierte Fotos ihrer Testimonials.

Dove ein Vorbild für Politiker und Parteien

Hier in München kündigt sich gerade der bayerische Landtagswahlkampf an. Die ersten Plakate hängen schon. Die Kandidaten sind bisher nicht so interessant, dass man sie sich näher anschauen würde, aber von allen Wahlkämpfen der letzten Jahre wissen wir:

Das wichtigste Kampagnen-Tool ist Photoshop. Dank Photoshop wirkt Angela Merkel so glatt, wie sie vielleicht noch nie war, und Horst Seehofer so jung, wie man es sich gar nicht vorstellen möchte.

Politik ist ein Produkt, das besonders viel Wahrheit enthalten sollte. Es wäre schön, wenn die Parteien von Dove lernen und ihre Kandidaten so zeigen würden, wie sie sind. Photoshop ist eine großartige Software. Aber im Wahlkampf muss es auch mal ohne gehen.

Uns allen einen schönen Abend und viel Freude an echten Dingen.

Frank Zimmer

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26.07.2018 neuer Chef der Vier-Ringe-Marke

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Gesten schrieb uns Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, über den Erfolg der Printvermarkter, und das sich Google für das Geschäft mit Außenwerbung interessiert. Holger meint, da geht was. Wir werden das beobachten, versprochen.

Ohne Audi-Stallgeruch, geht das?

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V, würde sich wünschen das der BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann Audi-Chef wird. Auch würde er sich darüber freuen, wenn man besser über die Zukunft von Audi, als über vergangenes sprechen würde. Dem schließt sich die GFDK Redaktion an.

Lieber Herr Böhmer,

wahrscheinlich wird der BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann Audi-Chef. Natürlich kann die Konzernmutter Volkswagen dazu nicht Klartext reden. Denn der bisherige Audi-Chef Rupert Stadler sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Aber sollten die Verhältnisse sich klären und Volkswagen tatsächlich einen personellen Neuanfang wagen, dann könnte das der Reputation der Marke nur gut tun.

Der Wolfsburger Autoriese bestätigte, dass der 49-jährige BMW-Mann in den Volkswagen-Konzernvorstand wechseln soll. Zu seiner zukünftigen Position wurden keine Angaben gemacht. Das ist auch verständlich.

VW zeigt Moral und Anstand

Hiltrud Werner stärkte in einem Interview demonstrativ dem derzeit inhaftierten Audi-Chef Rupert Stadler den Rücken. Stadler jetzt aus dem Amt zu entlassen halte sie für falsch, erklärte VWs oberste Zuständige für "Integrität und Recht" gegenüber der Financial Times.

Noch sei keine Anklage gegen Stadler erhoben oder Beweise für ein mögliches Fehlverhalten vorgelegt worden, so Werner. "Wenn jemand auf diese Weise gedemütigt wird, denke ich, dass ein Aufsichtsrat ihn nicht weiter demütigen muss".

Dann heißt es: Vorsprung durch Technik und nicht Dieselskandal

Ohne die Fehler im Dieselskandal kleinreden zu wollen: Audi ist eine großartige Marke und alle Menschen, die dort einen hervorragenden Job machen, haben es verdient, dass mehr über die Zukunft als über die Vergangenheit gesprochen werden kann.

Sollte Duesmann zum Stadler-Nachfolger berufen werden, dann wird W&V natürlich darüber berichten.

Ihnen einen schönen Abend.

Rolf Schröter

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25.07.2018 Printvermarkter schneiden gut ab

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V, hat uns gestern über ganz tolle Neuigkeiten aus der Online-Welt geschrieben. Von fünf bis sechs Tagen auf drei Stunden Lieferzeit, das will Ikea schaffen.

Und die Hamburger Otto-Gründung About You ist zu den Einhörner aufgestiegen, so nennt man Unternehmen oder besser gesagt Start Ups, die einen Wert von über einer Milliarde Dollar geschafft haben. Glückwunsch sagten wir.

Heute schreibt uns Holger Schellkopf, Chefredakteur von W&V, über den Erfolg der Printvermarkter, und das sich Google für das Geschäft mit Außenwerbung interessiert. Holger meint, da geht was.

Lieber Herr Böhmer,

wenn sich plötzlich Giganten wie Google oder noch recht junge Digital-Player wie Netflix sehr intensiv für einen Markt interessieren, dann darf man das durchaus als Botschaft verstehen. Kurz formuliert: Da geht was. Für das weite Feld der Außenwerbung gilt genau diese Feststellung.

Out-of-Home ist ein Wachstumsmarkt, der inzwischen eben auch Player anzieht, die man bisher dort eher nicht vermutet hätte. Umso wichtiger wird es für die etablierten Akteure sein, möglichst wenig Raum für neue Konkurrenten zu lassen.

Unser aktueller Vermarktercheck zeigt: Die Platzhirsche Ströer und Wall sind da ziemlich gut unterwegs, beide machen – man kann es nicht anders -sagen – eine richtig gute Figur.

Gleiches gilt, und das mag für manche etwas überraschend sein, sogar im besonderen Maße für die Vermarkter im Printgeschäft. Insgesamt liefert die Branche in diesem Feld eine mehr als durchschnittliche Leistung ab.

Das mag auch damit zu tun haben, dass gerade die Printvermarkter eben wesentlich intensiver um die Kundschaft kämpfen müssen, als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Der Druck von außen hat an dieser Stelle offensichtlich für Qualitätssteigerung gesorgt. Oder, um es mit einem alten Sprichwort zu sagen: Selten ein Schaden ohne Nutzen.

Wobei, es gibt auch Fälle, in denen zumindest auf den ersten Blick nur Schaden und wenig Nutzen zu erkennen ist. Die Sache mit Mesut Özil gehört gewiss in diese Kategorie. Gefühlt gibt es da nur Verlierer: den Fußball, die Fans (besonders die Jungen), den DFB, besonders Özil selbst und natürlich auch die Sponsoren.

Will man denn etwas Positives entdecken, dann ist das vielleicht gerade an dieser Stelle zu sehen. Die Tatsache, dass Adidas sich hinter den Sportler stellt, mit dem man schon den ein oder anderen Euro gemacht, verdient Anerkennung.

Die Tatsache, dass nach Özils Rücktritt nicht nur über das unangebrachte Bildchen mit Erdogan, sondern im besten Fall auch über tiefergehende Probleme diskutiert werden könnte, wäre ebenfalls ein Aspekt für die Nutzen-Seite.

Selbst wenn es, das muss ich an dieser Stelle auch als bekennender Fan des FC Bayern sagen, leider ziemliche Rückschläge in der Qualität der Diskussion gibt.

Gabor Steingart hat in seinem Morning Briefing zu Özil geschrieben. "Mesut Özil verlässt die deutsche Nationalmanschaft, heißt es heute in allen Zeitungen. Aber im Grunde war er schon vorher weg. Er und das Land, das er als Sportler vertrat, hatten sich nichts mehr zu sagen.

Unsere Werte waren nicht seine Werte. Die Werbung für den verkappten Diktator kam bereits einem Abmeldeantrag gleich. Die sportliche Bilanz von Özil bleibt beeindruckend, die kulturelle Bilanz muss uns verstören: Da hat einer das liberale Deutschland erst vertreten – und dann verraten."


In diesem Sinne einen diskussionsreichen Abend.

Holger Schellkopf

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24.07.2018 Ikea bietet Amazon die Stirn

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Jochen Kalka meinte, das die Zeit der Sprachassistenen noch kommen wird, auch wenn es noch nicht danach aussieht. Aber 80 Prozent der deutschen Internetnutzer fangen mit Sprachassistenten (noch) nichts an, sagen die Marktforscher.

Kampfansage an Amazon

Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online von W&V, hat ganz tolle Neuigkeiten aus der Online-Welt für uns. Von fünf bis sechs Tagen auf drei Stunden Lieferzeit, das will Ikea schaffen. Wir sagen, Hut ab und sind gespannt, ob das gelingen wird.

Die Hamburger Otto-Gründung About You ist zu den Einhörner aufgestigen, so nennt man Unternehmen, oder besser gesagt Start Ups, die einen Wert von über einer Milliarde Dollar geschafft haben. Glückwunsch.

Lieber Herr Böhmer,

Amazon ist nicht alles. Der Konzern mag so groß und so mächtig geworden sein, dass er in den USA die Hälfte des Online-Handels kontrolliert. Aber der Wettbewerb wehrt sich mit Ideen und Innovationen, und das ist eine gute Nachricht für uns alle. Ikea arbeitet daran, in nur 3 Stunden liefern zu können und die Hamburger Otto-Gründung About You ist gerade in die "Unicorn"-Liga aufgestiegen.

Die Otto-Group-Tochter sammelt in einer aktuellen Finanzierungsrunde rund 300 Millionen US-Dollar Kapital ein und wird damit zum, na was? Also zum nicht börsennotierten Startup mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar. About You ist eines der wenigen deutschen Jungunternehmen überhaupt, die es jemals in den Kreis der Einhörner geschafft haben.

Nichts gegen Amazon. Meinetwegen kann es gar nicht genug Amazons geben. Amerikanische, europäische, chinesische, weltweite. Je mehr fairer Wettbewerb, umso besser.

Uns allen gute Einkäufe und einen schönen Abend.

Frank Zimmer

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23.07.2018 Weißt du, was endgeil wäre

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Google muss 4,3 Milliarden Euro Strafe zahlen. Oh je. Oder: Jawohl. Oder: Was soll´s? Jochen Kalka, Chefredakteur von W&V, meinte das die Strafe von 4,3 Milliarden Euro für Google wohl ein Nasenwasser ist. Die Muttergesellschaft von Google und weiteren Unternehmen hat 2017 über 110,8 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht.

Nun meint Jochen Kalka, das die Zeit der Sprachassistenen noch kommen wird, auch wenn es noch nicht danach aussieht.

Lieber Herr Böhmer,

da verschlägt es einem doch die Sprache: 80 Prozent der deutschen Internetnutzer fangen mit Sprachassistenten (noch) nichts an, sagen Marktforscher. Schweigen. Was bringt mir das?, Was soll das?, Wieso das Ganze?, Fragen über Fragen, Zweifel über Zweifel, willkommen in Deutschland.

Natürlich liegt bei den Sprachassistenten noch einiges im Argen. Bestseller-Autor Frank Schätzing sagte jüngst im W&V-Interview: „Solange Sprachsysteme ´Onion rings´ mit „Zwiebel ruft an“ übersetzen, kann ich darauf verzichten.“

Doch natürlich sieht ein Schätzing, „wie radikal sich die Spracherkennung verbessert“ und ist überzeugt, dass in wenigen Jahren Computer den Turing-Test bestehen.

Vor allem junge Menschen nutzen Sprachassistenten. Längst auch zur Botschaftsübermittlung, statt lästiger WhatsApp-Messages zu schicken. Sagte neulich ein Pubertier: „Weißt du, was endgeil wäre?

Ein Sprachassistent, mit dem man in Echtzeit Nachrichten hin und herschicken könnte.“ Nur zur Info: Das Ding ist gerade erfunden worden. Es heißt: Telefon.

Uns allen einen schönen Abend und ein entspanntes Wochenende,

Jochen Kalka

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.



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