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Marketing News

27.08.2017 Digital Kirmes in Kön

Gottfried Böhmer

Harte Worte von Mediacom-Digitalchef Christian Wilkens. "Wir als Mediacom werden in diesem Jahr nicht an der selbsternannten Business- und Innovationsplattform teilnehmen". Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, "selbsternannte Business- und Innovationsplattform" härter geht es nicht, oder doch?

Komm, wir gehen auf den Rummel, könnte man meinen.

Ja es geht: Christian Wilkens legt nach. "Erhellend war auf unseren letzten Besuchen nämlich vor allem das Bühnenlicht in der Congress Hall". Auch Mediacom, MEC, Mindshare und Maxus werden nicht austellen, wie W&V bestätigt wurde.

Neben der Düsseldorfer Media-Holding Group M verzichten dieses Jahr weitere Unternehmen auf einen Auftritt auf der Kölner Online-Messe Dmexco. Wie W&V erfuhr, sind der Agenturkonzern Havas,  der Online-Modehändler Zalando sowie das Vergleichsportal Billiger.de nicht mit einem Stand vertreten.

Mit legendären Partys verdient man kein Geld

Die Group-M-Agentur Mediacom hatte vergangene Woche ihren Verzicht auf eine Dmexco-Präsenz mit harter Kritik an dem Kölner Großereignis verbunden. Das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ sei „aus dem Gleichgewicht geraten“, kritisiert Mediacom-Digitalchef Christian Wilkens in einem Gastbeitrag für W&V. Die Standkosten hätten sich vervielfacht. „Nachhaltiger Kundendialog und potenzielles Neugeschäft“ komme „angesichts des Info-Overkills“ auf der Dmexco „viel zu kurz“.

Die offene Wunde der Media-Agenturen

Bei aller berechtigter Kritik sollte man folgendes beachten. Vielleicht wollen die Media-Agenturen nur den Fragen ihrer Kunden auf der Dmexco aus dem Weg gehen, denn hier gibt es einiges zu beantworten. Thomas Koch hat vor wenigen Tagen den Finger noch einmal in die offene Wunde der Agenturen gelegt.

Klickbetrug und Bots

Der Klickbetrug erweist sich als ein viel größeres Problem als bisher angenommen. Auch hier in Deutschland. Der Cyber-Security-Experte William Scheckel behauptet: "Wir gehen davon aus, dass heute bis zu 90 Prozent des Online-Traffics einer Kampagne aus Bot-Traffic bestehen kann.

Schuld haben einzig die Mediaagenturen

Thomas Koch, "Wenn man erfährt, dass in Deutschland 800 Millionen Euro für Online-Werbung ausgegeben werden, die niemand sieht, überfällt einen das Bedürfnis lauthals zu lachen. Schuld daran haben einzig die Mediaagenturen". Man versteht nun, warum P&G im vergangenen Quartal 100 Millionen Dollar an "weitgehend unwirksamer" Online-Werbung gestrichen hat. Man habe mit Bots statt mit Menschen kommuniziert.

Na ja, das haben sich die Media Bosse wohl gesagt: Wenn wir nicht auf der Messe sind, kann man uns auch keine dummen Fragen stellen.

Auch wir von der GFDK sind schon im letztem Jahr hart in Gericht mit der Domexco gegangen. So haben wir 2016 geschrieben.... Dmexco 2016 - heisse Luft und grosse Ratlosigkeit bei Kunden und Agenturen.

"Jeden Tag wird eine neue Sau durch das digitale Dorf gejagt. Egal, wo man in Köln stand, überall wurde von der digitalen Transformation gesprochen. Leider konnten die wenigsten es erklären. Das Blub Blub von Martin Sorell (WPP) konnte man sich auch sparen.

Die bösen Ad Blocker wurden weiter verteufelt und ansonsten herrschte eine große RATLOSIGKEIT. Neue Content Strategien? Fehlanzeige. Einige Vermarkter, denen die Banner um die Ohren fliegen, kamen mit der Schnappsidee von automatisiertem Content. Nach dem Motto, die User mögen keine automatisierten Banner, dann lifern wir eben automatisierten Content. Was für eine Logik.

Medien, Agenturen und Kunden werden immer Ratloser. Agenturgründer, Publizist, Speaker: Thomas Koch, auch als "Mr. Media" bekannt, hat es 2016 auf den Punkt gebracht:

"Es sind ungemein schwierige Zeiten. Diese Digitalisierung disruptiert alles, aber auch wirklich alles. Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Und keiner weiß, wo’s lang geht. Die Medien nicht, die Agenturen nicht, die Kunden nicht.

Die Kunden tun einem am meisten leid, denn sie müssen das ganze Durcheinander bezahlen und die Suppe am Ende auslöffeln. Auf der Dmexco irrten sie von Stand zu Stand und wurden dabei immer ratloser. Manchem wurde vor lauter Buzzwords einfach nur schwindelig."

Messe-Direktor Frank Schneider ist von den Absagen wenig beeidruckt. Die Zahl der Veranstalter würde gegenüber dem Vorjahr weiter steigen und bei 1050 Ausstellern liegen. Hochmut kommt vor dem Fall.

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25.08.2017 Moralische Erpressung

Gottfried Böhmer

Wenn das auch in Deutschland Schule, macht gehen dem Spiegel, Stern, Bild, der Süddeutsche und der FAZ sowie allen anderen News-Nachrichten-Webseiten bald die Werbekunden und damit die Werbegelder aus. Wie der "Kontakter" berichtete, meiden die US-Werbetreibenden zunehmend News-Webseiten.

Anfangs waren nur vermeintliche "Rechte-Webseiten" wie etwa "Breitbart" davon betroffen, wo die US-Werbetreibenden keine Werbung mehr schalten wollten, und das unter großen Jubel der Mainstream Presse, auch in Deutschland.

Moralische Erpressung

Der „Strategy Director“ Gerald Hensel von der Agentur „Scholz & Friends“ hatte sogar mit einem Boykottaufruf dazu aufgerufen „KeinGeldFuerRechts“ Webseiten wie die "www.achgut.com" des "WELT-Online" Kolumnisten Henryk M. Broder, und „Tichys Einblick“ die Seite des früheren „Wirtschaftswoche“-Chefredakteurs Roland Tichy zu boykottieren.

Große Konzerne und Marken wie BMW, Kinder-Schokolade, Rewe, Media Markt, Saturn, Deutsche Bahn und auch Deutsche Telekom folgten ohne jede Prüfung Hensels Boykott-Aufruf.

Brandmarken ist in Deutschland schwer in Mode

Dirk Maxeiner schrieb dazu am 08.12.2016 - "Doch man kann und muss sich wehren, indem man ans Licht bringt, wie die selbsternannten Moralapostel sich der selben Methoden bedienen, die sie so übereifrig und Beifall erheischend anprangern. Henryk M. Broder setzte einen Kontrapunkt. Die Achse des Guten befand sich umgehend auf einer Welle der Unterstützung, mit der so niemand gerechnet hatte".

Und so endet das

Nun kommte es aber ganz dicke für die Online-Medien. Laut einem Bericht des Technologie-Blogs Digiday ziehen inzwischen mehrere große Mediaagenturen im Auftrag ihrer Kunden Anzeigen ganz generell von Nachrichten-Websites zurück – was auch Mainstream-Sites wie etwa die von CNN, der New York Times und Foxnews.com betrifft.

Der Grund: Die Unternehmen wollen ihre Anzeigen nicht im Umfeld kontroverser Themen sehen – ganz gleich, von welcher Seite sie aufgegriffen werden. Laut dem "Kontakter" soll ein führender Manager einer New Yorker Mediaagentur, der ebenfalls nur unter der Bedingung mit Digiday sprach, dass sein Name nicht genannt wird, erklärt haben, dass zahlreiche Werbungtreibende ihre Anzeigen grundsätzlich nicht mehr im Umfeld politischer Nachrichten platziert sehen möchten.

Jetzt warten wir mal ab, wann das in Deutschland ankommt.

 

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30.07.2017 insights einer bloggerin

GFDK - Andrea Kramer

Holly Becker war eine der ersten Living-Bloggerinnen mit ihrem Blog "decor8" und ist auch als Autorin und Stylistin erfolgreich. An sich zu glauben, musste die gebürtige Amerikanerin aber erst lernen. In der aktuellen Ausgabe von FLOW (Nr. 27) erzählt Holly Becker, dass sie mit dem Bloggen anfing, um eine Art Portfolio aufzubauen und auf sich aufmerksam zu machen. "Eigentlich ist es seltsam, dass ich als Pionierin der Bloggerszene gelte. Für mich war Bloggen immer nur ein Mittel, um Aufträge als Autorin zu bekommen."

Es fühle sich gut an, über das Blog Zuspruch zu bekommen, eine Art Respekt. "Ich bin für viele eine Instanz, ein Vorbild, ein Motivator. Ich habe viel Selbstvertrauen darüber aufgebaut," sagt sie. Für Holly Becker steht aber auch fest: "Social Media kann dich auslaugen, immer musst du anderen gefallen - und plötzlich wird es wichtiger, was 'das Internet' über dich denkt, als was deine Lieben von dir halten. Eine echte Falle. Ich hätte auch nicht gedacht, was die Leute alles von einem erwarten. Manche werden richtig ärgerlich, wenn sie das nicht bekommen. Aber ich möchte einen Teil meines Lebens für mich behalten."

Mit Social Media in der Stressfalle

Ihr Fazit: "Mit Social Media ist es so eine Sache. Da bist du heute ein Star - und morgen weg vom Fenster. Das, worauf man sich im Leben verlassen kann, ist eine Fertigkeit, etwas, worin man gut ist. Es reicht nicht, ein paar Selfies oder Fotos von seiner Einrichtung zu machen."

Die Zeitschrift Flow erscheint in der Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur (DMM) und ist ein Tochterunternehmen von Gruner + Jahr und dem Landwirtschaftsverlag Münster, die zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind.

Pressekontakt: Andrea Kramer

 

 
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27.06.2017 Marketing Club Düsseldorf

Jörg Schwarz

"Digitales Marketing braucht Computer und Menschen. Die einen erzeugen Daten. Die anderen erzeugen Sinn." (Dr. Christian Bachem)

„Future“ - ein großer Neonschriftzug ziert die Wand, in der Ecke ein Trainingsboxsack, Stühle in allen Farben, ansonsten: spartanische Einrichtung – schon die Büroräume von „denkubator“ machen deutlich, hier konzentriert man sich auf das Wesentliche: kreatives Denken!

Bei dem Unternehmen in Düsseldorf-Rath fanden sich auf Einladung des Marketing Club Düsseldorf mehr als 50 Marketing-Spezialisten ein, um gemeinsam Chancen und vor allem die Risiken des „Digitalen Marketing“ auszuloten.

Veränderungen mit neuen Strategien, oder sind es die Alten?

Dirk Krüssenberg, Präsident des Marketing Club Düsseldorf, stellte in seiner  Eröffnungsrede geistreich und äußerst unterhaltsam den Referenten des Abends, Dr. Christian Bachem, Gründer und Partner, der in Berlin ansässigen Strategieberatung „.companion“, als einen der renommiertesten Digitalberater Deutschlands vor.

Kritisch und im Widerspruch zum aktuellen Zeitgeist konstatierte Dr. Bachem bei zahlreichen Unternehmen eine regelrechte Innovationsneurose. Er betonte, dass nicht jeder gerade angesagte Hype auch wirklich innovativ sei. Der Experte: „Viele denken, zum Beispiel, Content Marketing ist eine völlig neue Erfindung. „Schon im vorigen Jahrhundert hat Dr. Oetker ein Kochbuch herausgegeben. Wissen sie, was das war? Content Marketing.“

Auch digitales Marketing sei nicht automatisch und für jede Firma das Heilsversprechen der Zukunft. Vielmehr zeige sich, dass systematische Intransparenz, Ineffizienz sowie eine überbordende Komplexität im Online Advertising an der Tagesordnung seien.

Der Experte führte aus: „Die Monopolstellung von Google und Facebook sowie fehlende Regeln machen es unmöglich, Marketingergebnisse im Netz seriös zu überprüfen.“ In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema „Klickbetrug“ deutlich angesprochen.

Dr. Bachems Ausführungen endeten mit einem Rat an Unternehmen und Marketingfachleute, die der digitalen Entmündigung entkommen wollen: „Konzentrieren Sie sich wieder auf die Kernfragen. Was will ich erreichen? Wie teuer wird es? Wer verdient wirklich daran? Wie ist die von seriösen, neutralen Instituten überprüfte Werbewirkung?“

Der informative Abend klang mit einer lebhaften Fragerunde aus.

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22.06.2017 Journalismus ist nicht umsonst

GFDK - Redaktion

Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz wechseln mit “Übermedien” zu Abo-Plattform Steady. Guter Journalismus ist nicht umsonst. Bei Übermedien ist Schluß mit der "Umsonst-Kultur".

GFDK PR - Berlin, 7. Juni 2017. Das Onlinemagazin für Medienkritik “Übermedien” (uebermedien.de) nutzt ab sofort die Berliner Abo-Plattform Steady (steadyhq.com). Das gab die von den Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz gegründete Publikation heute bekannt.

“Übermedien ist ein professionelles, vom Publikum finanziertes Angebot, kein Blog und kein Hobby”, sagt Stefan Niggemeier. “Steady übernimmt Paywall, Abo-Management und Zahlungsabwicklung. Mit Steady haben wir erstmals die Möglichkeit, Lesern verschiedene Pakete anzubieten, mit denen sie uns besonders unterstützen oder durch Jahresabos sparen können.”

Steady-Geschäftsführer Sebastian Esser sagt: “Im ‘Fake News’-Zeitalter ist Übermedien mit  seiner genauen, undogmatischen Medienkritik unersetzlich. Wir freuen uns, mit Steady die Unabhängigkeit und das Wachstum von Übermedien zu unterstützen.”

Steady als Komplettlösung vom Blogger bis zur Profi-Publikation

User können mit Steady sehr einfach eine Vielzahl von Online-Publikationen abonnieren. Medienmacher sind mit Steady unabhängig von Verlagsstrukturen und vom Geschäftsmodell Online-Werbung. Sie konzentrieren sich ganz auf ihre Arbeit, während  Steady die komplette Zahlungsabwicklung von Monats- und Jahresabos mit Rechnungsstellung und korrekter Versteuerung übernimmt.

Außerdem integriert Steady auf Wunsch eine Paywall, eine Adblocker-Erkennung und bietet eine Programmierschnittstelle (API) an.

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28.03.2017 Die Hoffnung stirbt zuletzt

Gottfried Böhmer

Werden wir von der Digitalisierung bedroht? Läutet die Digitale Transformation das Ende der Wohlfahrts-Arbeits-Gesellschaft ein? Wer hat in Zukunft noch Arbeit und ein Ein-Auskommen? Und was machen dann die Millionen Menschen für die es keine Arbeit mehr gibt?

Und wer zahlt in dieser Zukunft die Steuern und Sozialleistungen? Brauchen wir doch das bedingungslose Grundeinkommen? Müssen Maschinen besteuert werden? Viele Fragen, kaum Antworten.

Was da auf uns zukommt ist ein D-Zug mit Atomantrieb

Und deshalb müsse schon einmal Beruhigungspillen unters Volk gebracht werden. Und was eignet sich dafür besser als eine Studie die Medial unter die Leute gebracht wird. Das Marktfoschungsunternehmen Coleman Parkes Research hat dafür die Studie Wold of Change im Auftrag von Ricoh Europe erarbeitet. Hinter Ricoh Europe verbirgt sich der Japanische Digital-Konzern K.K. Ricoh mit Sitz in Tokio.

Studie - Arbeitnehmer haben angeblich keine Angst vor der Digitalisierung

Laut dieser Studie sehen die Arbeitnnehmer nicht schwarz, sondern sind optimistisch. "Die Angestellten von Unternehmen in Europa blicken sehr optimistisch in die nahe Zukunft. Die meisten (91 Prozent) wissen zwar, dass auf ihre aktuelle Tätigkeit durch Digitalisierung, politische Turbulenzen und wirtschaftliche Unsicherheit sehr bald Veränderungen zukommen."

Aber 95 Prozent sollen auch davon überzeugt sein, dass ihre Unternehmen von dem Wandel profitieren werden. Die Angestellten von Unternehmen in Europa würden sehr optimistisch in die Zukunft blicken. Da fragt man sich, was haben die geraucht? Von den über 300 Millionen Arbeitnehmern in Europa hat Coleman Parkes Resarch 2.000 Angestellte befragt. Angestellte???

Und jetzt kommts "Durch die zunehmende Automatisierung werde den Arbeitnehmern mehr Zeit für eine zusätzliche Wertschöpfung bleiben". Wertschöpfung von was? Aber es wird noch besser: So würden sich 61 Prozent den Einsatz von Technologie für die bessere Kundenkommunikation, höhere Produktivität durch neue Kollaborationshilfsmittel und die Vereinfachung von Geschäftsabläufen wünschen.

Da fragt man sich, wen haben die befragt?  Diese Aussagen hören sich so an als wenn man das Management befragt hätte und nicht den normalen Arbeitnehmer. In einem weiteren Satz wird das auch bestätigt. "Für die neue Arbeitsrealität sind qualifizierte Angestellte erforderlich. Die Befragten sehen im rekrutieren von Talenten die größte Herausforderung.

Also, optimistisch sind nicht die Arbeitnehmer, sondern nur die Unternehmer und ihr Management, die sich auf die kommende Gewinnoptimierung freuen.

Digitalisierung im Handel

Schauen wir uns das an Hand der grossen Lebensmittelketten an. Die Scheizer Migros-Genossenschaft mit zuletzt über 100.000 Beschäftigten hat schon damit begonnen wie man in Zukunft keine oder nur noch sehr wenige Mitarbeiter braucht.

Der digitalisierte Supermarkt braucht kein Personal mehr. (self-check-out) Der Kunde scannt seine Ware selbst ein und bezahlt an einer Selbstbedienungskasse ohne Kassenpersonal. Aber auch die Waren werden in Zukunft nicht mehr von Menschen nachgefüllt sondern von Robotern.

Das sind alles keine Raketenbauer

Auch die Handelsketten Real, Globus, Familia, Edeka und Rewe haben an einigen Standorten schon damit begonnen diese Systeme anzuwenden. Schon heute werden dadurch die Personalkosten pro Filiale um 30 Prozent gesenkt, und das ist erst der Anfang.

2015 waren in Deutschland etwas über drei Millionen Menschen im Einzelhandel beschäftigt. Davon fast zwei Millionen Teilzeitbeschäftigt oder Geringbeschäftigt. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten hat sich sei 2004 fast verdoppelt. Die braucht in fünfzehn Jahren kein Schwein mehr. Aber auch die heute noch 1,1 Millionen Vollzeitbeschäftigten lassen sich auf unter 500.000 drücken, wenn nicht sogar mehr. Denen wird der Onlinhandel den Rest geben.

Die Zündschnurr brennt schon, aber wie viele Meter hat sie noch?

Von dieser Entwicklung sind alle Branchen betroffen, wenn ich schreibe alle, dann meine ich auch alle. Sogar der Journalismus ist betroffen. In Zukunft werden Computer die Texte generieren und schreiben, auch hier ist der Mensch bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr gefragt. Texte wie diesen werden sie dann nicht mehr zu lesen bekommen, ist ja so oder so schon heute im twitter-Zeitalter nicht mehr gefragt.

Im Güterverkehr und der Logistik - Strasse, Schiene, Luftfahrt werden hunderttausende Mitarbeiter nicht mehr gebraucht. LKWs fahren ohne Fahrer, Flugzeuge fliegen ohne Piloten und Lagerarbeiter sind vollkommen überflüssig. Die Digitalisierung-Automatisierung in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe wird in den nächsten 20 Jahren einen Quantensprung machen und Millionen Arbeitsplätze werden verloren gehen.

Auch die Akademiker werden nicht verschont

Frank Thelen, einer der Investoren und Juroren der VOX-Gründershow "Die Hölle der Löwen" meinte unlängst in einem Interview mit WIRED Germany "Banken werden nicht mehr benötigt werden, weil alles über Peer-to-Peer-Lösungen mit intelligenter Software passieren wird."

Künstliche Intelligenz wird in fast alle Wirtschaftsbereiche eingreifen, nicht nur in der Kundenberatung. In der Medizinbranche wird ein Großteil der Ärzte durch KI und Big Data abgelöst werden. Die eigentliche Frage wird bald sein: Welche Branche ist so klein, dass sie noch ein bisschen in Ruhe gelassen wird?“

Politiker, Gewerkschaften und Medien machen die Augen zu, der Philosoph Richard David Precht nicht

Der Journalist Rainer Himmelfreundpointner für eine Sonderausgabe der Zeitschrit "Trend" ein Gespräch mit Richard David Precht und dem Digital Evangelist Karl-Heinz Land. Allein in Deutschland sind laut A.T. Kearney 45 Prozent aller Arbeitsplätze in Gefahr.

Digitalisierung: Auch auf dem Medienkongress 2017 sprach Richard David Precht über eine Gesellschaft, in der die Hälfte der Bevölkerung keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht. Prechts Ausführungen zu dem Thema zeigten, dass die Debatte um die Zukunft Deutschlands in der digitalen Welt an Intensität gewinnt.

Precht: "Auch heute könnte es an sehr vielen Ecken und Enden sehr, sehr laut knallen, und damit meine ich nicht den Terrorismus. Was wir heute in Europa an Chauvinismus züchten, auch als Reaktion auf die Digitalisierung, ist als Breiten-Phänomen bei weitem gefährlicher als die paar Idioten, die mit einer Kalaschnikow in der Hand Allahu Akbar schreien. In Deutschland liegt die AfD trotz einer der geringsten Arbeitslosenraten zwischen zehn und 20 Prozent.

Was wenn es mit den Jobverlusten erst richtig losgeht?

Stellen Sie sich vor, wenn es mit den Jobverlusten erst einmal so richtig losgeht, wenn jene, die mal gut verdient haben wegen der Digitalisierung überhaupt keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben. Deswegen muss das Grundeinkommen ganz, ganz schnell kommen. Wir können nicht warten, bis alles auseinander fliegt. Wir können maximal versuchen, das Tempo der Digitalisierung zu drosseln."

Nebeneffekt und Nebenwirkung

Menschen ohne Arbeit - Verweiste Innenstädte - und leere Immobilien. In einigen Kleinstädten wurden schon die Fußgängerzonen abgeschafft und für den Strassenverkehr freigegeben. Die Geschäfte hatten dicht gemacht, weil die Kundschaft durch den Onlinehandel ausgeblieben ist. Dieser Trend wird auf kurz oder lang auch die grösseren und zum Schluß die Großstädte erreichen. Freie Fahrte für Bürger ohne Arbeit und Einkommen.

Einige glauben das man ja noch viel Zeit habe, 15 - 20 Jahre ist ja noch weit weg. Falsch: "Relentless" - unbarmherzig, unerbittlich, gnadenlos, so wollte Jeff Bezos der Gründer von Amazon ursprünglich seine Firma nennen, Freunde haben ihn davon abgeraten. Für den Stationären Handel ist es aber die Realität geworden.

Und schauen sie sich Zalando an. Die Firma wurde vor 8 Jahren in einem Hinterhofbüro gegründet. Mit gerade einmal 500 Mitarbeitern machen sie heute schon einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Mit 9,4 Milliarden Euro ist das Unternehmen fast doppelt so viel Wert wie die Axel Springer AG.

Der Ist Zustand 2017

Altersarmut, über 10 Millionen Niedriglöhner- Leiharbeiter und Millionen Hartz4 Empfanger prägen das Bild von Deutschland 2017.

2014 hatten fast 335.000 Menschen kein Dach über dem Kopf, Prognose bis 2018 sollen es mehr als 500.000 sein.

Automatisierung bedroht Arbeitsplätze

Die Verunsicherung der Menschen greift alle Demokratischen Werte an. Viele fragen sich, ob sie morgen überhaupt noch gebraucht werden. In den nächsten 15 Jahren sind laut einer Studie der Universität Oxford 59 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland durch Automatisierung bedroht. Selbst wenn es nur 30 Prozent würden, wäre es eine Katastrophe für die Menschen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Kassiererinnen, Lkw-Fahrer, Pflegepersonal aber auch Rechtsanwälte, Journalisten und Ärzte werden nicht mehr gebraucht. Die Armut wird sich in die Mitte der Gesellschaft fressen, heute schon arbeiten 25 Prozent aller Erwerbstätigen im Niedriglohnsektor. Wie soll das in 10 Jahren aussehen? Und die Politik hat keine Antwort, kein Lösung auf diese Fragen.

Am 5. Januar 2016 meldet "WELT-Online", dass die Mitarbeiter der Tafeln am Rande der Erschöpfung seien. Der Andrang würde immer grösser, selbst Studenten und immer mehr Geringverdiener sind auf die Lebensmittel angewiesen um zu überleben. Die Tafel-Helferächzen über die Belastung und arbeiten am Anschlag.

Dr. Ulrich Schneider. Der Erziehungswissenschaftler und Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes schreibt in seinem am 1. Februar 2017 erscheinenden Buch "Kein Wohlstand für alle!?"

"Wenn wir über Vermögen nachdenken, haben wir ja mittlerweile die Situation, dass die unteren 40 Prozent bereits nichts oder Schulden haben. Wir haben 40 Prozent in der Bevölkerung, die von der Hand in den Mund leben. Mittlerweile erleben wir jeden zweiten Arbeitsvertrag, der abgeschlossen wird, als befristeten Arbeitsvertrag.

Den Menschen wird von morgens bis abends seitens der Politik oberlehrerhaft erklärt, dass sie ihre Rente vergessen könnten. Wir leben in einer Zeit, wo fast die Hälfte der Bevölkerung nachvollziehbarer Weise tief verunsichert ist. Weil sie nicht an diesem Wohlstand teil hat."

Am Donnerstag 2. März 2017 hat der Paritätische Wohlfahrtsverband seinen neuen Armutsbericht vorgestellt. Das Ergebnis: Die Armutsquote nimmt zu, es gibt immer mehr arme Menschen in Deutschland. Neuer Höchststand, 12,9 Millionen Deutsche sollen arm seien.

Auch den Tod können sich viele nicht mehr leisten

Die Sozialämter in den Kommunen müssen immer häufiger für die Kosten von Bestattungen einspringen, weil die Hinterbliebenen finanziell überfordert sind. Die Behörden haben im Jahr 2015 für 23.389 Personen eine entsprechende Kostenerstattung vorgenommen, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“

Sabine Zimmermann von der Linksfraktion im Bundestag: „Auch nach ihrem Tod werden die Verstorbenen ein weiteres Mal als arm gebrandmarkt, durch das sichtbar ärmliche Begräbnis und die bescheidene Grabausstattung“

"Welt-Online" schreibt am 25. März: "Das Gespenst der Digitalisierung erfasst allmählich die Anwaltsbranche. Auch in der Rechtsberatung wird die Maschine den Menschen ersetzen – von vielen Kanzleien wird nichts übrig bleiben".

Gottfried Böhmer

 

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28.02.2017 gut für die Corporate Identity

GFDK - Redaktion

In dieser Rubrik berichtet unser Marketing Mops Adele regelmäßig über die neusten Trends über das Digitale Marketing, Digitale Transformation, Influencer-Marketing und über Agentur und Marketingentscheider. Nun hat der Mops etwas neues entdeckt, warum nicht auf Klebebänder werben. Das könnte doch eine gute Idee sein. Und spielen kann man mit den Klebebändern auch, die rollen ja so schön durch die Wohnung.

Herkömmliche Werbung auf Plakaten und Flyern ist wohl jedem bekannt. Doch sollten Sie nicht immer nur an die herkömmlichen Werbemittel denken. Um Ihr Unternehmen bekannter zu machen, sollten Sie Ihren Horizont erweitern und an neue Arten der Vermarktung denken.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass wenn Sie beispielsweise bei Amazon ein Päckchen bestellen, die Verpackungen einen Schriftzug von Amazon erhalten? Auch sind die Klebebänder bedruckt und zeigen den Schriftzug des Unternehmens. Damit auch Sie mehr auf sich aufmerksam machen, können Sie bedrucktes Klebeband mit Ihrem Firmennamen und Slogan im Internet kaufen.

Neuer Vertriebskanal durch Klebebänder

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig Werbung zu machen. Denn durch richtige und zielgerichtete Werbung können Sie Ihr Potential erweitern und Ihren Wiedererkennungswert erhöhen. Mit bedrucktem Klebeband nutzen Sie einen der größten Vertriebskanäle und sorgen für eine große, flächendeckende Werbung.

Viele Haushalte in Deutschland erhalten mindestens einmal pro Woche ein Packet oder Päckchen, welches im Internet bestellet wurde. Ein Klebeband mit Ihrem Firmenlogo und Slogan, kann in verschiedenen Breiten, Farben und Stärken bestellt werden und ist somit für fast jede Art von Verpackung geeignet.

Sowohl leichte, mittelschwere und schwerste Pakete können mit dem richtigen Klebeband sicher verpackt werden. Mit dem bedruckten Klebeband machen Sie da Werbung, wo viele es gar nicht für möglich halten. Viele Unternehmen werben mit Paketbeilagen (beigelegte Flyer in Paketen und Päckchen). Diese Art der Werbung ist für viele Besteller eher nervend als angenehm.

Gut für die Umwelt, gut für die Corporate Identity

Umweltbewusstsein geht anders! Mit bedrucktem Klebeband handeln Sie Umweltbewusst, da das Paket bzw. Päckchen sowieso mit Klebeband verschlossen werden muss. Mit dem bedruckten Klebeband setzen sie einen echten Eyecatcher an Stellen, wo andere meist gar kein Werbepotential sehen. Ein wesentlicher Vorteil von bedrucktem Klebeband ist die Durchsetzung Ihrer Corporate Identity.

Die bedruckten Klebebänder stehen normalen Klebebändern in nichts nach. Durch ihre hohe Qualität verschließen Sie Kartonagen und ähnliches sehr gut. Auch lassen Sie sich sehr gut Abrollen und machen dabei wenig Abrollgeräusche.

Durch die drei Grundfarben Weiß, Grau und Transparent und dem möglichen sechs-Farben druck, ist so gut wie jeder Druck möglich und eine hohe Vielfalt garantiert. Auch ist ein Druck in Negativ und Vollfläche möglich.

Wie Sie sehen, sollten Sie neue Werbekanäle nutzen um Ihre Corporate Identity weiter durchzusetzen. Bedrucktes Klebeband ist hierfür eine echte Alternative zu den herkömmlichen Absatz- und Werbekanälen.

So nutzen Sie einen weiteren, sehr wichtigen Vertriebskanal, nämlich den Onlineversandhandel. Bedrucktes Klebeband ist qualitativ sehr hochwertig und ein echter Eyecatcher. Im Internet können Sie sich verschiedene Angebote einholen. Nutzen Sie die Chance eines weiteren Werbekanals.

 

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27.02.2017 Marken werden Medien

GFDK - Jörg Schwarz

Der Pressesprecher von Freundederkuenste.de Jörg Schwarz hat sich einmal kundig gemacht was der Marketing Club Düsseldorf zum Thema Content-Marketing beitragen bzw. vortragen kann. Unser Maketing-Mops Adele mußte aus redaktionellen Gründen zu Hause bleiben und auf die Knochen aufpassen.

Eine neue wegweisende Werbetechnik im Zeitalter der Digitalisierung oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Was genau ist Content-Marketing? Wofür ganz konkret werden aktuell 26 Prozent der gesamten Marketingbudgets ausgegeben? Eine Frage, die nicht nur Matthias Wesselmann Vorsitzender der neu gegründeten Fokusgruppe Content-Marketing im BVDW stellt. Er schreibt auf W&V "Der Markt braucht eine Vision, welche Rolle Content-Marketing in Zukunft für Markenbildung, Kundenbindung und Sales spielen kann."

Marken werden Medien

Zum Thema „Hype oder Offenbarung - Was ist wirklich dran am Content-Marketing?“ trafen sich auf Einladung des „Marketing Club Düsseldorf“ in den Räumlichkeiten von Havas, der weltweit größten inhabergeführten Agentur, mehr als 100 Gästen zur Diskussion.

Unter der Moderation von Marketing-Fachmann Christoph Pietsch (jetzt CMO bei DDB) diskutierte auf dem Podium „die geballte Werbekompetenz Düsseldorfs“ - Carsten Kinast, Managing Director bei Ogilvy & Mather Düsseldorf, Guido Körfer, Managing Director Havas und Christian Rätsch, CEO bei Saatchi & Saatchi, unter starker Beteiligung des engagierten Publikums.

Dramatische Veränderungen mit neuen Strategien

Tatsache ist: Durch neue Technologien entstehen neue Spielfelder der Kommunikation. Die Werbebranche reagiert auf diese dramatischen Veränderungen mit neuen Strategien. Guido Körfer führte das so aus: „Eine moderne Kommunikationsagentur muss heute in der Lage sein, die Themen Strategie, Kreation, Daten-Intelligenz, Technologie und Media so miteinander zu kombinieren, dass für Menschen ein Mehrwert entsteht“.

Genau das schafft: Content-Marketing. Das ist laut klassischer Definition „eine Marketingmethode zur Erstellung und Verbreitung von relevanten Inhalten, mit denen eine klar definierte Zielgruppe erreicht, gewonnen und aktiviert werden soll – mit dem Ziel, sie zu einem gewinnbringenden Kundenverhalten anzuregen.“

Nehmen sie Haltung an

Doch dem widersprach Christian Rätsch entschieden und erklärte: „Content-Marketing ist mehr als eine Methode, es ist eine Haltung.“ Er präzisierte: „Marken müssen heute akzeptieren, dass sie beurteilt werden. Sie müssen eine Haltung einnehmen und sich auf den Dialog mit dem Kunden einlassen.“

Die Haltung gilt es mittels einer Idee  - „Primat der Idee!“ – zu transportieren. Carsten Kinast machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass mittels Content-Marketing kein Produkt inszeniert werde, sondern eine möglichst authentische Geschichte über die Marke erzählt werde. Zur Veranschaulichung gab es Beispiele aus der Praxis.

Auch die gesellschaftlichen Gefahren, die diese Vorgehensweise – Vermischung von Werbung und Inhalt – darstellen, wurden zum Beispiel unter dem Thema „Marken werden Medien“ (Coke TV), erläutert. „Content-Marketing beinhaltet einen subtilen Perspektivwechsel!“ hieß es dazu erhellend aus dem Publikum. Dem stimmten alle zu – fast alle.

Content-Marketing auf dem Vormarsch: Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz investieren jährlich 6,9 Milliarden Euro in Content Marketing, ein Plus von 18,9 Prozent im Vergleich zu 2014.

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14.02.2017 neues Whitepaper

Gottfried Böhmer/ newsaktuell

Auch unsere Medien haben jetzt entdeckt, was wir seit 2010 schon der Agenturlandschaft klar machen wollten. 2010 wurde unser Redaktionsleiter Gottfried Böhmer von den Multi-Media Playern Carat (Aegis Gruppe) und Mindshare mit unseren Vorschlägen noch freundlich belächelt und vor die Tür gesetzt.

Mittlerweile haben auch die Mediaagenturen verstanden, dass mit Bannern-Werbung/ Banner-Klicks zwar für einige Jahre fette Millionen-Gewinne eingefahren wurden, allerdings nur für die Agenturen. Der Werbetreibende Kunde ist auf der Strecke geblieben. Nun hat das Thema auch in der breiten Medienlandschaft Gehör gefunden, was lange währt, wird endlich gut.

Dabei gilt es aber einies niemals zu vergessen, nur gute Geschichten, mit einem echten Mehrwert für den User/ Leser führen zum Erfolg. Die Idee einiger Agenturen, die bisher auf Bannerwerbung gesetzt haben und nun automatisierten Content verbreiten wollen, gehören nochmal auf die Schulbank.

Wie erzählt man eine gute Geschichte

Storytelling gehört heute in jede Content-Marketing-Strategie. Doch wie erzählt man überhaupt gute Geschichten? Diese Frage beantwortet das neue Whitepaper von news aktuell mit dem Titel "Storytelling: Wie Unternehmen heute erfolgreich Geschichten erzählen". Die dpa-Tochter zeigt, wie Unternehmen ihre Zielgruppe mit Geschichten emotional binden und PR-Erfolg maximieren.

Warum erzählen wir uns seit jeher so gerne Geschichten? Und welche Erfolgsfaktoren spielen für Storytelling in der PR die entscheidende Rolle? Antworten darauf gibt das kostenfreie Whitepaper von news aktuell. Es zeigt, worauf es beim Aufbau einer guten Story ankommt, was Unternehmen beim Storytelling in Hinblick auf Social Media beachten müssen und mit welchen Online-Tools die optimale Verbreitung gelingt.

Frank Schätzing erklärt richtiges Storytelling

Storytelling-Experten nehmen das Thema aus praktischer und theoretischer Sicht unter die Lupe: Bestseller-Autor Frank Schätzing ("Der Schwarm") verrät die wichtigsten Zutaten für eine spannende Story.

Neurobiologe Gerald Hüther erklärt, was in unserem Gehirn passiert, wenn wir Geschichten rezipieren. Und Narrationsforscher Michael Müller zeigt die Grenzen von Storytelling. Auch ausgewählte PR-Experten aus Unternehmen und Agenturen erzählen, wie eine gute Geschichte aus ihrer Sicht funktioniert und wie sich Storytelling weiter entwickeln wird.

Inhalt:

Storytelling - Das erfolgreichste Knowledge-Sharing-System, das wir kennen

"Homo Sapiens braucht Geschichten zum Überleben": Autor Frank Schätzing im Interview

Spannung und Emotionen im richtigen Ablauf: der klassische Aufbau einer Geschichte

"Wir denken sehr gerne in Bildern": Neurobiologe Gerald Hüther im Interview

"Storytelling ist Chefsache": Narrationsforscher Michael Müller im Interview

Wege in die Herzen der Kunden: PR-Experten aus Unternehmen und Agenturen über die Kunst des Storytelling

(Dirk Benninghoff / fischerAppelt; Sybille Kammerhoff / Schmidts Tivoli; Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach / Cohn & Wolfe; Thomas C. Wilde / Wilde & Partner; Jörg Forthmann / Faktenkontor; Stephanie Hirschfeld / Agentur Hirschfeld; Oliver Santen / Siemens; Michael Grupe / Fink und Fuchs; Michael Penner / Flughafen Hamburg; Hanna Milling, Mediatorin/Trainerin/Coach)

Gute Geschichten am richtigen Platz: Storytelling-Tools

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Die erste Frage muß lauten, was will der Kunde

Haben sich die Marketer einmal die Frage gestellt, warum amerikanische Serien im Deutschen TV so erfolgreich sind? Die Leute warten gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte, und so muß auch Content Marketing aufgebaut werden. Dafür muß man mehr Geld in die Hand nehmen.

"Ein knappes Höschen"

Dazu schrieb Matthias Schrader, Gründer und CEO der Hamburger Digitalagentur Sinner Schrader auf W&V: "Ein grober Richtwert sind zehn Prozent vom Media­volumen; und Jahresbudgets im sechsstelligen Bereich sind ein knappes Höschen." Den sehr informativen Artikel sollten sie Hier Lesen.

 

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03.02.2017 dauerbrenner

GFDK - Peter Pirck

Der amerikanische Sportartikelhersteller Nike steht bei Jugendlichen in Deutschland ganz hoch im Kurs: Jeder dritte Teenager zwischen 14 und 17 Jahren (34,1 Prozent) sagt, dass Nike seine Lieblingsmarke ist.

Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie zu den Lieblingsmarken der Deutschen, die Forsa Ende 2016 im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung durchgeführt hat. Auf Platz zwei landet das Mode-Unternehmen H&M.

Selbstschnürende Sneaker und Turnschuhe, die im Dunkeln leuchten, sind ganz besondere Hingucker für Jugendliche in Deutschland und sehr beliebt. Und die Marke Nike kommt schon länger gut bei den 14- bis 17-Jährigen an: Bei der gleichen Befragung vor zwei Jahren war der Sportartikelhersteller ebenfalls die Nummer eins in dieser Altersgruppe.

Nike schlägt Adidas um Längen

Die Deutlichkeit, mit der Nike die Beliebtheitsskala anführt, ist beachtlich. Mit 34,1 Prozent steht der Sportschuhhersteller unangefochten auf Platz eins. Der direkte Nike-Konkurrent Adidas kommt auf Platz vier des Rankings mit nur 7,7 Prozent. Gegenüber 2014 ist Adidas damit zwar um einen Platz nach oben, von dem fünften auf den vierten Platz gerutscht. Doch im Jahr 2013 sah das Verhältnis noch ganz anders aus: Damals war Adidas die Lieblingsmarke der Jugendlichen, und Nike kam nur auf Platz zwei.

Studie Brandmeyer Markenberatung

"Nike setzt mit seinen Marketing-Kampagnen die richtigen Akzente", sagt Markenexperte Peter Pirck von der Brandmeyer Markenberatung. "Fußball-Star Christiano Ronaldo ist beispielsweise ein sehr großes Idol für viele Jugendliche - ihn für den Nike-EM-Werbespot 2016 zu gewinnen war ein sehr gelungener Coup."

H&M ist die beliebteste Modemarke

Einen großen Beliebtheitssprung verzeichnet die Modemarke H&M: 2016 schafft es das schwedische Textilhandelsunternehmen mit 13,2 Prozent der Stimmen auf Platz zwei. 2014 konnte H&M dagegen noch keinen vorderen Platz in der Beliebtheitsskala belegen. Die drittliebste Marke von Jugendlichen in diesem Jahr ist der amerikanische Computer- und Smartphone-Hersteller Apple mit 11,1 Prozent. Auf dem fünften Platz landet der IT-Wettbewerber Microsoft mit 5,2 Prozent.

Die Lieblingsmarken von Teenagern

2016

 

   1. Nike    2. H&M    3. Apple    4. Adidas    5. Microsoft 

 

2014

 

   1. Nike    2. Apple    3. Jack and Jones    4. Converse    5. Adidas 

 

Über die Studie

Im Oktober 2016 führte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung eine repräsentative telefonische Befragung zum Thema Lieblingsmarken durch. Insgesamt wurden 3.052 Deutsche ab 14 Jahren aus Deutschland befragt. Davon haben 1.928 Personen eine Lieblingsmarke genannt. Weitere Informationen zur Studie "Die Lieblingsmarken der Deutschen 2016" finden Sie unter www.brandmeyer-markenberatung.de

Über Brandmeyer Markenberatung

Die Brandmeyer Markenberatung gehört zu den ersten Adressen für Markenstrategie, Analyse und verkäuferische Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Bereits vor 30 Jahren hat Dr. Klaus Brandmeyer das Megathema "Marke" mitbegründet und dem Markenmanagement damit wichtige Impulse verliehen. Die Brandmeyer Markenberatung in Hamburg betreut erfolgreich Marken aus verschiedenen Branchen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie eine Marke zur nachhaltigen Wertschöpfung, zur Bildung von Kundschaft und zum Verkaufen der Unternehmensleistungen beitragen kann.

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