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Marketing News

25.07.2019 ein ganzheitliches Überwachungssystem

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute mal richtig gute Laune, besonders die neue Pampers hat es ihm angetan.

Lieber Herr Böhmer,

heute im Angebot: bunte Äpfel und smarte Windeln.

Angeblich will Apple das Regenbogen-Logo aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder auf seine Smartphones bringen. Die Community ist elektrisiert. Denn ein buntes Logo wäre ein entscheidender Produktvorteil im Kampf gegen Android.

Auch Pampers weiß, was die Zielgruppe will : totale Kontrolle. Die Rede ist von der Kaufzielgruppe namens Eltern. Hinter dem euphemistischen Begriff der „smarten Windel“ lauert nämlich ein ganzheitliches Überwachungssystem frühkindlichen Verhaltens.

Nicht nur eine Weitwinkelkamera mit Full-HD-Auflösung, akustischer Direktleitung zum Schreihals, Raumtemperatur- und Luftfeuchtigkeitsmesser bietet der Höschen-Spion. Auch wenn der Säugling kackt oder brunzt – die Windel hält’s fest. Analog sowieso. Aber auch digital.

Ekelhaft. Aber so lernt man eben sein Baby kennen.

Zum Schluss noch ein Satz von Götz Ulmer, dem Kreativhäuptling von Jung von Matt:

„Der Tanz auf der Briefmarke gehört zum Frustrierendsten und Spannendsten, was der Beruf zu bieten hat.“

Was die alles können, bei Jung von Matt… Hut ab

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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24.07.2019 wenn man Journalisten richtig quälen will

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, freut sich auch schon auf Barack Obama.

Lieber Herr Böhmer,

wenn man Journalisten richtig quälen will, gibt man ihnen gute Geschichten und nimmt ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zur Veröffentlichung. So gesehen hat uns die Technik heute genau diese Qual beschert. Ein Hardware-Defekt hat wuv.de 2 Stunden lang lahmgelegt.

Noch wichtiger als die Qual der Journalisten ist natürlich die Enttäuschung der Nutzerinnen und Nutzer, die zu dieser Zeit nur eine weiße Seite zu sehen bekamen. Sorry dafür.

Gute Geschichten hatten wir natürlich dennoch auch Lager. Zum Beispiel die vom spektakulären Gast bei der diesjährigen Bits&Pretzels. Mit dem Engagement von Barack Obama haben sich die jungen Macher des Gründerfestivals ein dickes, fettes Wow verdient.

Barack Obama kommt nach München und eröffnet am 29. September 2019 die dreitägige Veranstaltung auf dem Münchner Messegelände.

Für ein Wow auf andere Art und Weise sorgte McDonalds in Österreich mit einem kessen Spruch, Stichwort Mampfiosi. Die aufgeregten Reaktionen und die Tatsache, dass der Gag jetzt schleunigst entsorgt wird, sagen irgendwie recht viel über unsere Zeit aus.

Zeitgemäß im positiven Sinne ist die Beschäftigung mit dem Thema Podcast. Was in diesem Zusammenhang der Satz "Es kommt nicht auf die Länge an" zu bedeuten hat, kann man natürlich bei uns erfahren.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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23.07.2019 der Fall Louisa Dellert

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute einiges zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Nachhaltigkeit ist ja - glücklicherweise - nicht nur im Trend, sondern gehört zu den wesentlichen Merkmalen moderner Marken. Wie schwer der Weg dorthin aber sein kann, demonstriert aktuell der Fall Louisa Dellert. Sie hat beschlossen, von der Fitnessbloggerin zur politischen Nachhaltigkeitsinfluencerin zu transformieren.

Der damit verbundene Crowdfunding-Aufruf an ihre bisherige Fangemeinde hat ihr zwar tatsächlich ein wenig Geld, vor allem aber auch ziemlich viel Ärger eingebracht.

Vielleicht auch ein ganz gutes Lehrstück dafür, dass Influencer eben vor allem dann gut angenommen werden, wenn sie sich auf erwartbaren Pfaden bewegen.

Die Münchenerin Nina Schwichtenberg zeigt seit längerem, wie man so etwas professionell macht. Deshalb verwehrte sie sich auch gegen die Berufsbezeichnung Influencer und legte Wert darauf, Bloggerin genannt zu werden.

Seit kurzem kann man sie auch Modeschöpferin nennen. Schwichtenberg hat gemeinsam mit ihrem Partner Patrick Kahlo ihre eigene Modemarke namens Banú ins Leben gerufen.

Viel Spaß haben aktuell wohl die Agenturen diverser Discounter und Lebensmittelhändler. Die dürfen sich nämlich in Sachen Wortspiele so richtig austoben.

In einem Rundumschlag hat zunächst Lidl gegen die Konkurrenz gestichelt - nun kommt die Reaktion von Edeka und Tochter Netto.

Die schickten Testimonial Friedrich Liechtenstein an die Sprücheklopfer-Front. Er wendet sich denn auch gleich an die "süßen Lidl-Mäuschen". Und auch in Sachen Slogan hat Netto nachgelegt.

Am Ende profitieren irgendwie wohl alle Beteiligten. Fortsetzung dürfte deshalb garantiert sein.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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20.07.2019 die richtige Anwendung von Sonnenschutz

GFDK - Marketing News

Nach den etwas kälteren und stürmischeren Tagen kehrt der Sommer diese Woche endlich wieder zurück. Auch nach dem Hitzerekord im Juni gilt dabei stets: Sonnenschutz muss sein! Laut einer Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Mintel herrscht bei diesem Thema allerdings immer noch Unklarheit, weswegen jeder Zweite (48 Prozent der deutschen Verbraucher*) von den Herstellern mehr Informationen über die richtige Anwendung ihrer Sonnenpflegeprodukte fordert.

Verwirrung über die richtige Anwendung von Sonnenschutz

Obwohl vier von zehn Deutschen (38 Prozent) Sonnenschutzprodukte als bestes Mittel gegen das Auftreten von Alterungsanzeichen erachten, findet über die Hälfte der deutschen Verbraucher (53 Prozent) es schwierig einzuschätzen, ab wann man Sonnenschutz nachcremen sollte.

Vor allem Jüngere zwischen 16 und 24 Jahren tun sich schwer daran, die richtige Sonnencreme auszuwählen: 44 Prozent dieser Altersklasse ist beispielsweise nicht klar, welchen Lichtschutzfaktor (LSF) sie in bestimmten Wetterkonditionen verwenden sollten, und sogar knapp ein Fünftel (18 Prozent) gibt sich mit den in Hautpflege und Kosmetika enthaltenen LSF zufrieden.

Unsicherheit gibt es auch gegenüber After-Sun-Artikeln, welche die Haut nach dem Sonnenbaden pflegen und kühlen sollen. So sagt jeder Vierte, dass diese Produkte genauso gut wirken wie normale Feuchtigkeitscremes.

Alex Fisher, Associate Director für Beauty & Personal Care bei Mintel, erklärt: „Wir alle wissen, wie wichtig es ist, regelmäßig Sonnencreme aufzutragen, besonders nach dem Baden.

Allerdings kann dies leicht vergessen werden. Besonders jüngere Verbraucher sind beim Thema Sonnenschutz etwas nachlässiger – eventuell liegt dies daran, dass sich jüngere Haut besser regeneriert und langfristige Sonnenschäden noch nicht sichtbar werden.”

Nachhaltige Sonnenpflege

Seit einigen Jahren wird auch das Thema Nachhaltigkeit in Sonnenpflege immer wichtiger. Filtersubstanzen wie Octocrylene, Octinoxate und Oxybenzon werden etwa für das Ausbleichen von Korallen verantwortlich gemacht.

Europaweit beinhalteten 59 Prozent der im letzten Jahr lancierten Sonnenprodukte Octocrylene, gefolgt von Octinoxat (enthalten in 23 Prozent aller Produkteinführungen in dieser Kategorie) und Oxybenzon (7,7 Prozent).

Ein möglicher Ausweicher wären beispielsweise Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern wie Zinkoxid. Dieser Inhaltsstoff wird vor allem in der Bundesrepublik immer beliebter. War er 2015 in gerade einmal knapp 2  Prozent aller europäischen Neueinführungen enthalten, stieg der Anteil dieser Produkte in 2018 auf 15 Prozent.

Nachhaltigkeit hat auch beim Thema Sonnenschutz Einzug gehalten, und das nicht nur in Hinblick auf Plastik. Das Korallensterben hat frühe Warnsignale gesetzt, die einige Marken zum Nachdenken angeregt haben.

Einige Hersteller haben zum Beispiel chemische durch mineralische Sonnenschutzfilter ersetzt, um ihre Produkte „Riff-freundlich“ zu gestalten,“ fügt Alex Fisher hinzu.

  *   Basis: 2000 Deutsche Internetnutzer 16+ Jahren, März 2019

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20.07.2019 die vielleicht größte Mission

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Heute ist eine Premiere, zum ersten mal schreibt mir Verena Gründel, die nach dem ausscheiden von Dr. Jochen Kalka, dem langjährige Chefredakteur von "W&V", "Kontakter", "Lead" und deren Online-Auftritten in die Chefredaktion bei W&V berufen wurde.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V

Lieber Herr Böhmer,

zugegeben, der Vergleich hinkt: In einem US-Spot stellt VW die Mondlandung vor 50 Jahren mit unserer heutigen Mission Klimaschutz auf eine Stufe. Den wichtigsten Aspekt lassen sie außen vor:

Die Mondlandung war ein Prestigeprojekt, sozusagen Content Marketing vom Feinsten. Den Klimawandel zu stoppen, ist für die Menschheit überlebenswichtig. Ihre vielleicht größte Mission überhaupt.

Das zweite Problem: Ein Automobilhersteller, der die Welt retten will? Der mit seinem nachhaltigen Handeln die Werbetrommel rührt? Das klingt nicht nur fraglich, sondern nach Greenwashing. Oder?

Auf der anderen Seite ist jeder noch so kleine Schritt mit dem Ziel Nachhaltigkeit einer in die richtige Richtung. Wir brauchen mehr davon.

Auch ProSiebenSat.1 hat sich auf dem Weg gemacht. Der TV-Konzern ist als Investor beim Grillkohle-Startup Nero eingestiegen. Nero produziert nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen weltweit ökologische Grillkohle ohne Tropenholz. Den Ökobrennstoff gibt es inzwischen in 2.000 Geschäften.

Weder nachhaltige Grillkohle noch ein CO2-neutraler Autohersteller werden unsere Welt retten. Aber sie zeigen den Weg auf, den wir gehen müssen, sie sensibilisieren mit ihrer Werbung und sie motivieren mitzumachen.

Wir brauchen noch viel mehr davon und wir brauchen noch radikalere Schritte, wenn wir den Klimawandel stoppen wollen.

Damit wir unsere Erde nicht irgendwann verlassen müssen. So wie es die Mainzelmännchen am heutigen Samstag zum Jahrestag der Mondlandung tun.

Nur eben in echt.

Ein schönes Wochenende.

Ihre Verena Gründel

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19.07.2019 Lauter Abgänge in der Branche

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint auch das in der Werbe und Medie-Branche gaz schön was los ist. Auch sein Haus ist ja davon betroffen, erst vor wenigen Tagen wurde bekannt das Dr. Jochen Kalka, der langjährige Chefredakteur von "W&V", "Kontakter", "Lead" und deren Online-Auftritten W&V verlassen wird.

Lieber Herr Böhmer,

"ganz schön was los" hat Medienmacher Marcus Schwarze heute getwittert und sich dabei auf die durchaus beachtlichen Bewegungen in genau dieser Branche bezogen. Schwarze weiß aus persönlicher Erfahrung, wovon er spricht und gerade heute tauchten wieder einige Meldungen auf, die seine These belegen.

Der Abschied von Dirk Wiedenmann bei Bauer ist da sicher eine der größeren Nummern, aber auch der Wechsel einer digitalen Vorzeigefrau (im besten Sinne) wie Steffi Dobmeier zur Schwäbischen findet Aufmerksamkeit.

Axel Springer muss ebenfalls einen Abgang verkraften: Christian Lindner, Vizechef der Bild am Sonntag, macht sich zu neuen journalistischen Projekten auf.

Ziemlich viel Bewegung gibt es auch mal wieder auf dem Rechtemarkt. Eurosport reicht die Bundesliga an DAZN weiter . Die Wette auf die exklusiven Spiele ist für die Mutter Discovery, aktuell auch sehr in Bewegung, offenbar nicht aufgegangen.

Die Kollegen sahen da auch wegen technischen Problemen bei der Übertragung zumindest anfangs unfreiwillig auch ein wenig alt aus.

Ganz freiwillig alt sehen aktuell ziemlich viele Leute in den Social Media Plattformen aus. #FaceApp ist das Stichwort. Welche Werber dabei sind und was von der Nummer zu halten ist, hat meine Kollegin Marina Rößer aufgeschrieben.

Einen schönen Abend wünscht
Holger Schellkopf

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19.07.2019 Markentreue nimmt ab

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Das waren heute nur einige Themen aus der Marketing Sicht. Apple will eigene Podcasts produzieren, Vodafone startet 5G in Deutschland und Google Maps zeigt künftig Fahrradverleihstationen mit der Anzahl der verfügbaren Räder in Echtzeit. Lidl provoziert Edeka, Rewe und Co. mit frecher Markenkampagne, dem Journalismus fehlt es an Diversity und Google kuscht (möglicherweise) vor einem Wirt aus Bayern.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, macht sich Sorgen um die Markentreue der Deutschen.

Lieber Herr Böhmer,

wir sind ein Volk von Fremdgehern geworden. Immer mehr Frauen und Männer greifen zu neuen Produkten, wenn sie im Supermarkt einkaufen. Eine aktuelle Studie von Nielsen dokumentiert eine Entwicklung, die sehr gefährlich ist für Marken. „Der Faktor Neu ist attraktiv und wird immer mehr selbst zur Marke“, sagt Fred Hogen, Handelsexperte bei Nielsen Deutschland.

Eine Analyse dazu, die Erklärung, warum Stammkunden so wichtig sind sowie Handlungsempfehlungen liefern wir übrigens auch in der aktuellen W&V.

Wo wir gerade beim Fremdgehen sind: Frauenstimmen in Werbespots schwanken häufig zwischen normalem Reden und lustvollem Stöhnen. Selbst wenn das inhaltlich gar nicht passt. Soll schließlich sexy klingen, damit verkauft wird.

Die Deutsche Bahn hält dagegen. Sie bringt einen Mann. „Bitte bleiben Sie ruhig“, sediert der 45-jährige Hesse Heiko Grauel die Menschenmassen auf den 5.700 Bahnhöfen Deutschlands.

Grauel ist der neue Ansager der Deutschen Bahn . "Wir suchten nach einer professionellen Stimme, die verständlich und sympathisch klingt", sagt Daniel Labahn, der Leiter des Projekts Reisendeninformation bei den Personenbahnhöfen.

Wer ab und zu Bahn fährt, weiß: Es ist eine sehr gute Entscheidung, eine angenehme, tiefe, souverän klingende, verständliche Stimme ins Chaos zu senden.

Die einen regen an, die anderen regen ab. Und das ist gut so.

Einen aufregenden Abend wünscht

Ihr Rolf Schröter

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18.07.2019 Projekt Lunar Quattro 50

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über eine mißglückte Mondlandung.

Lieber Herr Böhmer,

wenn gestern am Abend das Naturschauspiel der partiellen Mondfinsternis über Deutschland zu bewundern war, dann werden von Ingolstadt aus wohl ein paar Menschen mit besonders traurigen Augen nach oben geschaut haben.

Bei Audi hatte man sich vorgenommen, mit dem Projekt Lunar Quattro 50 Jahre nach der Apollo-Mission auf dem Mond zu landen. Der schöne Traum dürfte allerdings geplatzt sein, ohne dass der Autobauer selbst etwas dafür kann.

Denn die Berliner Raumfahrtfirma Part Time Scientists (PTS), mit der Audi zusammenarbeitet, hat Insolvenz angemeldet. Wenn es denn stimmt, dass geteiltes Leid halbes Leid ist, dann können sich die verhinderten Mondfahrer bei Audi vielleicht ein wenig damit trösten, dass mit Vodafone auch ein zweites renommiertes Unternehmen betroffen ist und den Traum vom Mond erstmal ad acta legen muss.

Wesentlich erdverbundener, aber dennoch ambitioniert zeigt sich dagegen Samsung. Dort hat man sich zum Ziel gesetzt, als Hersteller von Haushaltsgroßgeräten in der Zielgruppe der Millennials zu punkten.

Als Partner wurde der Social-Publisher Visual Statements ausgewählt - ziemlich logisch, den VS hat eine sehr große Stärke ja genau in dieser Zielgruppe. Die erste Bilanz der längerfristig angelegten Zusammenarbeit fällt entsprechend positiv aus.

Meine Kollegin Belinda Duvinage hat sich nicht nur die Zahlen genauer angeschaut, sondern in ihrer Geschichte sogar exklusiv einen Spot verpackt, den es eigentlich erst ab morgen zu sehen gibt. Reinschauen lohnt sich.

Einen schönen Abend mit Blick auf den Mond wünscht

Holger Schellkopf

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16.07.2019 Wir sagen: Danke und alles Gute

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über einen weiteren Abgang bei W&V.

Nachdem der langjährige Online-Chef der W&V Frank Zimmer Anfang des Jahres W&V verlassen hat, geht nun auch  Dr. Jochen Kalka, der langjährige Chefredakteur von "W&V", "Kontakter", "Lead" und deren Online-Auftritten.

Lieber Herr Böhmer,

es gehört zu den beliebtesten Fehlern nicht nur unserer Branche, sich viel zu viel mit sich selbst zu beschäftigen. Es gibt aber auch Tage, an denen genau das gut, richtig und wichtig ist. Für W&V ist heute so ein Tag. Jochen Kalka und der Verlag Werben & Verkaufen trennen sich in freundschaftlichem Einvernehmen.

Und nach Jahrzehnten als Chefredakteur hier im Haus hat uns Jochen einen wichtigen Satz mit auf den Weg gegeben: "Ich glaube an die Menschen bei W&V und wünsche dem Verlag weiterhin das Beste!" Wir sagen: Danke und alles Gute für all die Dinge, die du jetzt vorhast.

Die Menschen werden auch in Zukunft die wesentliche Rolle bei W&V spielen, mit Verena Gründel, Stefan Lara Torres und Rolf Schröter tun dies drei von ihnen künftig als Mitglieder der Chefredaktion. Darüber freue ich mich auch persönlich sehr.

Jetzt aber genug von uns, Neuigkeiten gibt es schließlich an allen Ecken und Ende der Branche. Zum Beispiel bei Serviceplan. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres wird aus der GmbH & Co. KG die Serviceplan Group SE & Co. KG -  und es wird ein prominent besetzter Aufsichtsrat installiert, dem auch die langjährige RTL-Chefin und ehemalige Bertelsmann-Vorständin Anke Schäferkordt angehört.

Immer für etwas Neues zu haben ist man auch bei Aldi, wenn auch diesmal nicht wirklich als First Mover. Bisher haben sich die Discounter Lidl und Netto im Hype um den trendigsten Veggie-Burger ein Wettrennen geliefert. Jetzt steigt Aldi ein:

Ab 5. August gibt es bei Aldi Süd den veganen Wonder Burger . Und zwar nicht als kurzfristiges Aktionsangebot, sondern als dauerhafte Erweiterung des Sortiments.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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16.07.2019 Serviceplan in New York

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, lobt den Mut von Serviceplan.

Lieber Herr Böhmer,


"If you can make it there you can make it everywhere"  - an diese Textzeilen wird man bei Serviceplan in den vergangenen Monaten wohl öfter gedacht haben. Der Sprung nach New York, das "House of Communication" an der Madison Avenue, beides ist in der Branche mit viel Aufmerksamkeit beobachtet worden.

Dabei blieb natürlich auch nicht verborgen, dass der Mut der Münchner zumindest in der ersten Zeit nicht wirklich mit dem gewünschten Erfolg belohnt wurde. Die Gründe dafür sind vielfältig und erst jetzt kommt das eigentlich Besondere an dem US-Engagement zum Vorschein.

Serviceplan versucht nämlich nicht, Schönwetter vorzuspielen, sondern räumt ganz transparent ein, dass man bisher nicht da sei, wo man hingewollt habe. Statt rumzujammern und Ausreden zu suchen, haben die Bayern in New York den Rücken gerade gemacht und versuchen ihr Glück im nächsten Anlauf. Bei so viel Entschlossenheit liegt der Verdacht nahe: "they can make it there".

Ziemlich sicher wird man dabei auch nicht am ein oder anderen Pitch vorbeikommen. Eine bei den Agenturen immer ungeliebtere Disziplin. Im Streitgespräch zwischen Kundin Antje Neubauer und Agenturchefin Larissa Pohl geht es heute um Pitchalternativen: es ist der alte Konflikt Wettbewerb versus Workshops.

Noch mal zurück nach Amerika, diesmal nach Kalifornien, Menlo Park um genauer zu sein. Von dort aus verkündet Facebook gerade im Tagesrhythmus Neuerungen. Gestern ging es um die Erklärung, warum wer bestimmte Werbung zu sehen bekommt.

Heute geht es um neue Monetarisierungsfeatures. Gar nicht so leicht, da immer auf dem Laufenden zu bleiben - gut, dass es dafür unseren Blog zum Thema gibt.

Holger Schellkopf

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