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Marketing News

26.08.2020 Kopf in den Sand stecken reicht nicht

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, sieht das drohende Ende für Cookies, und noch einiges mehr.

Lieber Herr Böhmer,

die Zeit drängt. Den Third-Party-Cookies droht das baldige Ende – aber große Teile der Branche scheinen einfach den Kopf in den Sand zu stecken.

Da ist es eine gute Nachricht, dass die European Net-ID Foundation ab sofort das "Project Rearc" des IAB Tech Lab unterstützen will.

Gemeinsames Ziel ist es, einen neuen Standard für pseudonymisierte IDs zu entwickeln, sodass personalisierte Web-Anwendungen weiterhin möglich bleiben.

Und zwar branchenweit, und nicht nur für die GAFAs. Ein Spaziergang wird es nicht werden, schreibt mein Kollege Markus Weber im Kommentar, aber der erste wichtige Schritt ist gemacht.

Zu McDonald's fährt man dagegen in Zukunft mit dem Rad. Die Burgerbrater testen in drei deutschen Städten erstmals einen Fahrrad-Drive-in. Das ist bei all dem Junkfood nicht nur besser für die Gesundheit. Es schont außerdem die Umwelt.

Auch in München gibt es einen solchen Bike-in. Vielleicht kann man den FC-Bayern-Torwart und frischgebackenen Champions-League-Sieger Manuel Neuer dort schon bald mit seinem Rose-Bike hineindüsen sehen.

Neuer ist nämlich bekennender Rose-Fan und hat auf Rosebikes.de. sogar inzwischen einen eigenen Shop-in-Shop, in dem man sein Lieblingsbike kaufen kann.

Dieses "Selected-by"-Projekt ist der neueste Coup von Rose-Chef Marcus Diekmann. Sieben weitere bekannte Sportler haben inzwischen einen solchen Testimonial-Shop.

Im April war Diekmann noch mit seiner Händler-helfen-Händlern-Initiative zu Gast in unserer virtuellen W&V-Konferenz #MachenWirDasBesteDraus Vol. 2, die Unterstützung in der Coronakrise bietet.

Am kommenden Dienstag gehen wir bereits in die achte Runde . Nummer 8, unfassbar! Wieder haben wir spannende Referenten dabei: von Coca-Cola, R/GA, dem Greentech Festival, Sumup und Zum Goldenen Hirschen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Ich freue mich drauf, sie dort zu begrüßen – vielleicht im virtuellen Business-Speeddating im Anschluss an die Konferenz sogar persönlich.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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25.08.2020 Viel Spaß für Michelle Obama

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute lustige Geschichten zu erzählen

Lieber Herr Böhmer,

für den durchschnittlichen Instagram-Nutzer ist das neue Feature der Plattform relativ sinnlos. Die "Suggested Posts" zeigen im Feed Inhalte von bisher nicht abonnierten Accounts an.

Aber: Diese Posts erscheinen erst, wenn der User das Feed-Ende erreicht – wenn er alle Beiträge seiner abonnierten Accounts aus den vergangenen zwei Tagen gesehen hat.

Wie vielen Accounts folgen Sie? Ich mehr als 700. Und ich kann mich nicht erinnern, jemals das Ende des Feeds erreicht zu haben.

Das Feature kann also nur für zwei Gruppen interessant sein. Für die Hyper-Heavy-User, die den ganzen Tag nur rauf und runter scrollen. Oder für die, die fast niemandem folgen.

Wie Apple oder Michelle Obama, die sicher viel Spaß mit dem Feature haben werden.

Weniger Spaß hat Apple dagegen gerade mit der Fortnite-Affäre. Denn jetzt schlägt sich sogar Microsoft auf die Seite des Spieleentwicklers Epic Games.

Und zwar in einem offiziellen Tweet. Den aktuellen Stand des „App Store Weltkrieges“, wie Forbes ihn bezeichnet, lesen Sie im heutigen TechTäglich.

Noch einer, der sich Ärger mit der Gamingszene eingeheimst hat, ist Burger King. In einer Guerilla-Aktion hat die Burgerkette die Streams von einigen Creatorn gekapert.

Auf Twitch ist es üblich, dass Zuschauer den Streamern Geld spenden, um sie zu unterstützen. Sie tun das häufig in Verbindung mit einer kleinen Botschaft.

Manche Streamer lassen diese Texte während der Show von einem Bot automatisch vorlesen. Das hat Burger King ausgenutzt, Geld gespendet die Spenden mit einem kurzen Werbetext gekoppelt – von dem weder die Streamer noch die Plattform wussten.

Manchmal siegt Dreistheit. Nicht in dem Fall.

Denn wenn eine Social-Media-Community besonders kritisch und streitlustig ist, dann sind es Twitcher. So etwas lassen sie sich zu Recht nicht gefallen. Dann gibt es heute wohl Pizza statt Burger.

Einen harmonischen Abend wünscht

Verena Gründel

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22.08.2020 eine scheinheilige Diskussion

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, sieht genau hin bei den Scheinheiligen.

Lieber Herr Böhmer,

es ist eine scheinheilige Diskussion. Auf der einen Seite weiß jeder von uns, dass Lebensmittel in Deutschland sehr billig sind, oft zu billig. Und wir fordern höhere Preise für Fleisch, Milch und andere Waren.

Auf der anderen Seite drückt der Markt die Preise, wo er kann. Sobald ein Lebensmittelhersteller den Preis erhöhen will, gibt es Krach. Auslistung, öffentliches Anprangern und Shitstorm sind keine Seltenheit.

Nur wer als Hersteller eine gewisse Marktmacht hat, knickt da nicht sofort ein. Im Moment tobt der Kampf zwischen Haribo und Lidl.

Die Bonner wollen den Preis für den 360-Gramm-Beutel um zehn Cent erhöhen. Damit kosten 100 Gramm Fruchtgummi 36 Cent. Mal ehrlich. Noch günstiger ist nur Zucker im Kilopack.

Über solche Diskussionen kann Maserati nur lachen. Was die Deutschen bei Lebensmitteln sparen, geben viele nämlich für schicke Autos aus.

Und damit die PS-Fans zur richtigen Marke greifen, geht der Sportwagenhersteller mit einer neuen Kampagne in die Offensive. Dafür schickt er seine Schlitten nicht auf die Straße, sondern in einen Raum – und trotzdem geht es um Geschwindigkeit: "The art of fast".

Auch Opel und VW machen öfters mal was neu. Alle paar Jahre ändern sie ihre Logos.

Meine Kollegin Katrin Otto hat die Markensymbole im Wandel der Zeit gesammelt und mit einem Experten für Logogestaltung darüber gesprochen, welche Fehler man beim Redesign auf keinen Fall machen darf.

Damit wünsche ich Ihnen einen sonnigen und nicht ganz so heißen Start ins Wochenende.

Ihre Verena Gründel

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21.08.2020 Donald Trump greift Goodyear an

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat es heute mal wieder mit der Haltung von Unternehmen. Dieses mal ist Goodyear dran. Nur finde ich, das er hier maßlos übertreibt. Zudem gab es heute genug bessere Geschischten aus der Marketing-Welt.

Und die Trump-Story haben doch alle gebracht. Auch glaube ich, das sich Goodyear kaum von deutschen Medien instrumentalisieren läßt.

Lieber Herr Böhmer,

wie armselig - Weil der Reifenhersteller Goodyear keine Wahlkampfmützen mit Donald Trumps Wahlkampfslogan in den Fabriken zulässt, ruft Trump zu einem Boykott auf. "Kauft keine Goodyear Reifen" schreibt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika auf Twitter.

Der Anlass: Laut einigen US-Medien hat das Unternehmen bei einer Schulung in einem Werk seine Mitarbeiter angewiesen, unter anderem keine Trump-Kampagnenkleidung zu tragen. Angeblich toleriert der Reifenhersteller aber gleichzeitig "Black Lives Matter"-Klamotten.

Was Besseres hätte Goodyear kaum passieren können. Dass Trump im Abwärtssog seiner eigenen Unzulänglichkeiten um sich schlägt, um Halt zu finden, ist für manche Unternehmen wirklich gefährlich. Zum Beispiel für die Meinungsplattformen, denen er mit Regulierung droht.

Goodyear dagegen hat die Chance, sich als haltungsstarkes und damit ur-amerikanisches Unternehmen in Szene zu setzen. Und der Traditionshersteller erhält doppelt positive Publicity.

Schließlich lautet die Botschaft nicht nur: Goodyear ist eine standfeste, demokratische Marke.

Nebenbei wird auch noch publik, dass das großartigste Auto der ganzen Welt mit Goodyear-Reifen ausgestattet ist, nämlich ausgerechnet "The Beast", das Fahrzeug des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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20.08.2020 die Biermarke Corona in der Corona-Krise

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute einiges zu erzählen, was sich so alles im Marketing tut.

Lieber Herr Böhmer,

die Marke wird zum Hellseher. Wenn es nach uns Konsumenten geht, bieten Unternehmen uns schon Hilfe an, bevor wir merken, dass wir welche brauchen.

Ist das bequem. Konkret kann das so aussehen: Die Autowerkstatt macht uns einen Terminvorschlag zum Reifenwechseln, kurz bevor das Profil runtergefahren ist.

Oder eine Pushnachricht informiert uns Sonntagabend über das Pizzaangebot, genau in dem Moment, in dem sich der Hunger meldet. Volltreffer.

Ein Unternehmen, das besser hellsehen kann, als die meisten anderen, ist Google. Mein Kollege Maximilian Flaig hat mit Jannika Bock gesprochen.

Sie erklärt den großen, mitteleuropäischen Anzeigenkunden, wie Marketing im Google-Universum funktioniert. Daher weiß sie genau, wie moderne Markenkommunikation geht – und dass das nicht nur die großen Unternehmen können.

Wie gut sind eigentlich Ihre Hellseherqualitäten? Hätten Sie vorher gewusst, dass die Biermarke Corona durch die Pandemie ihre Umsätze steigert? Angeblich sind die Umsätze um 17 Prozent gewachsen.

Selbst Menschen mit einer großen Portion schwarzem Humor würden die Krise nur hinter vorgehaltener Hand als viel zu teure Werbekampagne bezeichnen.

Niemand nennt sich selbst gern Krisengewinner. Deshalb kommuniziert Corona in Zusammenarbeit mit Snoop Dogg mit einer positiven und feinfühligen Kampagne.

Es geht darum, das beste aus der jeweiligen Situation herauszuholen und sich das Leben trotz widriger Umstände so schön wie möglich zu machen. Corona als Partner in der Coronakrise.

Während Snoop Dogg genüsslich Bier schlürft, wird Dr. Dre das Radio abgedreht . Apple nennt seinen bislang wichtigsten Radiosender, Beats 1, in Apple Music 1 um.

Der alte Name stammt von Dr. Dres Kopfhörermarke Beats by Dre, die Apple 2015 gekauft hatte. Doch alle Beats-Anhänger dürfen sich beruhigen. Für Kopfhörer und Lautsprecher bleibt die Marke erhalten.

Darauf ein Eis wie in Italien. Es ist schließlich Sommer.

Buona serata.

Ihre Verena Gründel

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19.08.2020 Streit zwischen Fortnite und Apple

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichte über einen Krieg.

Lieber Herr Böhmer,

schon die Kriegserklärung der Fortnite-Fabrik Epic Games gegen Apple gesehen? Großartige Propaganda. Ein Film, nur 48 Sekunden lang; er zeigt Apple als Big Brother, der die Massen knechtet. Noch nie sah der Apfel so gemein aus.

Im Kern geht es um die 30 Prozent Provision, die Apple dafür kassiert, dass es Angebote auf seinem Marktplatz zulässt.

In Europa hat die EU-Kommission bereits vor einigen Monaten Ermittlungen aufgenommen, weil Spotify-Gründer Daniel Ek sich beschwert hat.

Spotify werde gegenüber Apples eigenem Musikdienst benachteiligt. Bemerkenswert ist aber, dass sich mittlerweile auch andere große US-Companies auf Apple einschießen. Selbst Facebook und Microsoft eröffnen das Feuer.

Und zwar mit Rückendeckung der staatlichen Behörden. Das amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Kartellausschuss gebildet. Dessen Vorsitzender, der Demokrat David Cicilline, hat die Geschäftspolitik von Apple als „Straßenraub“ bezeichnet.

Der Streit eskaliert. Apple-Chef Tim Cook schießt zurück, indem er Epics Entwickler-Software Unreal Engine von Apple-Produkten verbannt.

Ist das, was Apple macht, fair? Das werden die Kartellbehörden in den jeweiligen Ländern untersuchen. Aber man sollte nicht glauben, dass Ankläger wie Spotify oder Fortnite Engel wären.

Nebenbei: Das chinesische Unternehmen Tencent hält 40 Prozent der Anteile an Epic Games. Tencent und dessen Messaging-Dienst Wechat stehen gerade auf der Shitlist von Donald Trump.

Es herrscht Krieg. Fortnite und Apple bieten großes Kino. Aber hier geht es nicht um gut oder böse. Sondern um Business. Und das muss ganz einfach fair sein.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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18.08.2020 Altersdiskriminierung bei Tinder?

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich ein paar Gedanken, wer hier diskriminiert wird.

Lieber Herr Böhmer,

ist das gerecht, wenn Ältere auf Tinder mehr zahlen müssen als Jüngere?

Von Altersdiskriminierung ist sogar die Rede. Dabei ist dieses Spiel mit Angebot und Nachfrage doch überall im Internet mittlerweile gang und gäbe. Das Phänomen des Dynamic Pricing ist nicht neu.

Den einen Preis für alle gibt’s nur noch als Etikett im Laden. Und selbst da nicht immer.

Werden Apple-Besitzer diskriminiert, wenn sie für das gleiche Produkt einen höheren Preis zahlen sollen als Android-User?

Werden Morgenmuffel diskriminiert, wenn sie abends mehr ablatzen sollen als die verdammten Frühaufsteher? Die Bewohner des Prenzlauer Bergs, wenn ihre Rechnung höher ist als die von den Siedlern von Marzahn?

Das ist halt die Kehrseite der allseits gepriesenen Kundenzentrierung: Der Shopper wird nicht nur kommunikativ, sondern auch preislich zunehmend individuell betreut. Die Daten-Analyse macht’s möglich.

Aber wenn es um Sex geht, ist Homo Sapiens besonders empfindlich.

Interessant wäre mal, den Tinder-Algorithmus über die Ehepartner Michael Wendler (48) und Laura Müller (20) laufen zu lassen.

Ob der Wendler ein Preis-Premium bekäme, weil er jetzt DSDS-Juror geworden ist? Wer weiß. Das Gute an Algorithmen ist ja, dass sie so intransparent sind.

Denn: Was ich nicht weiß, bringt mich auch nicht auf die Palme.

Rolf Schröter

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18.08.2020 Sexismus-Problem in der Agenturbranche

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet von Sexismus-Problemen in der Agenturbranche, es reicht vom Poster der nackten Frau auf der Männertoilette mit dem Hinweis „Hier abspritzen“ usw.

Lieber Herr Böhmer,

der Artikel über Sexismus bei Scholz & Friends offenbare nur die Spitze des Eisbergs. Das berichtet Vreni Frost im W&V-Interview über ihre Recherchen für Die Zeit.

1000 Nachrichten von Frauen, die ihre negativen Erfahrungen schildern, hätten sie erreicht. Tausend! Das ist eine erschütternde Zahl.

Denn sicherlich sind selbst diese tausend Erlebnisse aus der Branche immer noch nur ein Bruchteil. Sie erzählen von Dildos auf Schreibtischstühlen und vom Rausmobben, wenn man sich beschwert. Allesamt Gruselgeschichten.

Können wir nicht einfach ein bisschen sensibler miteinander umgehen? Über das reflektieren, was wir anderen gegenüber sagen und tun?

Aufmerksamer durch die Welt gehen und unsere Stimme gegen Ungerechtigkeiten erheben? Denn auch wenn Vreni nicht besonders zuversichtlich ist, dass wir das Problem in den Griff bekommen, möchte ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir alle respektvoller miteinander umgehen können und wollen. Es liegt an jedem von uns.

Ein weiterer Aufreger von heute ist die so unscheinbar klingende "Paprikasauce Ungarische Art" von Knorr. Was mit der nicht stimmt? Sie hieß vorher Zigeunersoße.

Weil der Name möglicherweise negativ interpretiert werden könnte, benannte der Hersteller sie um. Zigeunersoßen-Fans sind gar nicht begeistert.

Und sogar der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma zuckt schriftlich mit den Schultern. Der Fall sei nicht von oberster Dringlichkeit. Er sieht wohl keinen negativen Zusammenhang zwischen seinen Anhängern und leckerer Grillsoße.

Das erinnert mich an die Schweden und ihr Köttbullar, auf das sie durchaus sehr stolz sind. Ein absoluter Klassiker. Ob es den schon 1958 im ersten Ikea-Restaurant gab, konnte ich auf die Schnelle nicht rausfinden.

Aber den ersten Ikea-Katalog, den gibt es jetzt hier . Er erschien bereits 1950. Zum 70. Geburtstag hat das Ikea Museum sämtliche Kataloge zum Durchblättern online gestellt.

Das sollte genug Lesestoff für die restlichen Sommerferien sein. Wenn man denn die schwedische Sprache beherrscht.

En härlig kväll

Verena Gründel

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17.08.2020 Ausdünnung des Filialnetzes

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet das nun auch die Parfümeriekette Douglas ihr Filialnetz ausdünnen wird.

Lieber Herr Böhmer,

in den vergangenen Wochen und Monaten galten die Sorgen vor allem den kleinen stationären Händlern. Viele hätten ihr Geschäft nicht digitalisiert und standen deshalb vor riesigen Problemen, als der Lockdown kam. Heute spricht keiner mehr von ihnen – sie sind aus dem Blickfeld gerückt.

Auch weil es jetzt immer mehr großen Händlern an den Kragen geht. H&M, Zara, Esprit, Karstadt/Kaufhof und viele mehr haben längst angekündigt, Filialen zu schließen.

Auch Media-Saturn hat große Sparmaßnahmen angekündigt (mehr dazu in der morgigen W&V Morgenpost). Nun folgt außerdem Deutschlands Vorzeige-Parfümerie Douglas.

40 Prozent des Umsatzes finde bereits online statt. Klar, dass es da weniger Filialen braucht, kündigt die Douglas-CEO Tina Müller an.

Bei Ikea dagegen scheinen die Einrichtungshäuser weiter zu brummen. Augenzeugen berichteten von langen Schlangen vor den Märkten, nachdem sie im Frühjahr wieder öffnen durften.

Trotzdem zollt Ikea den Veränderungen durch die Krise Gebühr und widmet den neuen, siebzigsten Katalog dem "New Normal".

Denn durch Corona wissen wir, was das eigene Heim alles sein kann: Zuhause, Büro, Schule, Kindergarten, Spielplatz, Restaurantersatz und vieles mehr. Es hat eine ganz neue Bedeutung in unserem Leben erhalten.

Für alle Einrichtungsbedürfnisse soll der Wälzer eine Lösung bieten – da fragt niemand, ob ein Katalog im Jahr 2020 noch zeitgemäß ist. Schließlich ist Cocooning wieder voll im Trend.

Einen gemütlichen Abend wünscht

Verena Gründel

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13.08.2020 kommt TikTok nach Frankfurt?

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, übt sich heute mal in Spekulationen.

Lieber Herr Böhmer,

kein Tag ohne Nachricht aus dem TikTok-Universum. Ok, diesmal ist es eher eine Spekulation. Gerade aus deutscher Sicht allerdings eine ziemlich interessante Spekulation.

Es gibt nämlich durchaus Hoffnung, dass die Europazentrale der Plattform nicht nach Dublin oder London, sondern nach Frankfurt kommt.

Zumindest soll es offizielle Gespräche zwischen der Stadt und dem TikTok-Betreiber Bytedance geben. Würde irgendwie auch zur jüngsten Personaloffensive passen, bei der mit Tobias Henning und Charles Bahr ja recht prominente Akteure an Bord geholt wurden.

Vielleicht will man sich ja auch nach den Erfahrungen mit US-Präsident Trump nicht auch noch Boris Johnson antun. Vielleicht kommt alles aber ja auch ganz anders, wenn TikTok eben wegen Trump doch noch den Besitzer wechseln muss.

Sieht jedenfalls ganz so aus, als würde der Nachrichtenstrom in Sachen TikTok so schnell nicht versiegen.

Apropos Trump: sein langjähriger Haus- und Hofsender (zuletzt war die Beziehung wegen aus Sicht des Herrn im Weißen Haus unbotmäßiger Interviews etwas abgekühlt) Fox News Media will hinkünftig auch andere Länder mit seinem Programmen beglücken.

Fox News International soll als Streamingdienst im September auch in Deutschland an den Start gehen.

Lassen wir uns überraschen.

Viele Grüße
Holger Schellkopf

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