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Marketing News

12.03.2020 Absagen, Absagen, Absagen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Absagen, Absagen, Absagen. Das Coronavirus beherrscht das gesamte öffentliche Leben. Die Veranstalter des Deutschen Werbefilmpreises teilten mit, dass sie "Mit großem Bedauern beschlossen haben, die für den 27. März geplante Verleihung des Deutschen Werbefilmpreises als Publikumsveranstaltung in Hamburg abzusagen".

Google empfiehlt seinen Mitarbeitern in Deutschland, angesichts der Coronavirus-Ansteckungsgefahr von zuhause aus zu arbeiten. Google hat in Deutschland größere Standorte in Berlin, Hamburg und München. In Nordamerika wurden die Google-Beschäftigten aufgerufen, zunächst bis zum 10. April auf Heimarbeit umzusteigen, meldet dpa.

Auch Apple schickt Mitarbeiter ins Home Office. Apple-Chef Tim Cook hat seinen weltweiten Angestellten wegen des neuartigen Coronavirus Heimarbeit angeboten. Die Virus-Epidemie sei ein "beispielloses Ereignis" und ein "herausfordernder Moment", schrieb Cook am Wochenende an die Belegschaft des iPhone-Konzerns.

Absagen und Verschiebungen von Messen kostet bis zu 3 Mrd. Euro. Durch die Absagen und Verschiebungen von Messen in Deutschland wegen des Corona-Virus ist der Messestandort Deutschland schon jetzt erheblich betroffen, schreibt Holger Schellkopf von W&V.

Mehr als 118.000 bestätigte Infektionen in 114 Staaten: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat Covid-19 jetzt zur Pandemie erklärt. Nun wurde auch die Thüringer Bachwochen 2020 vollständig abzusagt.

Aber es gibt noch Optimisten, das 51. Deutsches Jazzfestival Frankfurt in der Alten Oper Frankfurt wird am 28. Oktober von der 28-jährigen amerikanischen Jazzsängerin Jazzmeia Horn eröffnet. Also Kopf hoch.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Nokia trifft es besonders hart. Der finnische Hersteller wollte im neuen James-Bond-Film eigentlich sein nächstes Smartphone enthüllen. Doch da der Blockbuster nun sieben Monate später herauskommt, wird das erst mal nichts. Für einen Smartphonehersteller ist das besonders ärgerlich.

Denn ein aktuelles Handy ist ein halbes Jahr später längst nicht mehr neu. Der erhoffte Webeeffekt für Nokia verpufft. Für Swatch dagegen scheint sich die Partnerschaft mit James Bond trotz allem zu lohnen. Vielleicht profitieren die Schweizer sogar von der Verschiebung.

Während die Kinobranche unter Corona leidet, schauen die Menschen spürbar mehr fern, bestätigt die AGF. Und sie streamen. Wer den Fernseher und Netflix leergeschaut hat, für den haben wir einen Onlinesehtipp: den vermutlich längsten Werbespot der Welt.

Der Streifen kommt von Apple und dauert ganze fünfeinhalb Stunden. Sie ahnen schon, was im Fokus des Spots steht, oder?

Elon Musk dagegen ist über Apple gerade nicht so glücklich. Der Tesla-Chef wetterte auf einer Raumfahrtkonferenz öffentlich gegen den iPhone-Bauer und dessen Betriebssystem. Es habe sein "E-Mail-System kaputt gemacht".

Musk teilt derzeit nicht nur gegen Apple aus. Erst gestern hatte er auf Twitter über das Coachella-Festival hergezogen. Die Veranstalter revanchierten sich clever. Apple dagegen bleibt die lustige Antwort bislang schuldig.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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11.03.2020 Wie geht es weiter nach Corona

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, stellt eine gute Frage. Wie geht es weiter nach Corona? Immer mehr Veranstaltungen werden wegen Corona abgesagt oder verschoben, bekomme ich da mein Geld zurück?, fragt "Welt-Online".

Geisterspiele im Fußball; Konzerte, Messen Events und andere Veranstaltungen fallen aus, die Deutsche Eishockey Liga bricht die gesamte Saison ab, sodass es in diesem Jahr keinen Meister geben wird. In der GFDK-Redaktion kommen fast minütlich Absagen von Konzerten und Veranstaltungen an. Und dem Berliner Virologen Christian Drosten zufolge könnten dem Coronavirus allein in Deutschland 250.000 Menschen zum Opfer fallen.

Der Berliner Virologe Christian Drosten hält Infektionszahlen von 60 bis 70 Prozent in Deutschland für möglich. Ok, ich sag mal so: Lassen Sie sich nicht verrückt machen.

Lieber Herr Böhmer,

Elon Musk sagt, Coachella solle „sich so lange verschieben, bis es aufhört, Scheiße zu sein“. Das Musikfestival wurde wegen Corona von April auf Oktober verschoben.

Zu viele Sponsoren hätten den Vibe zerstört, schreibt Musk auf Twitter. „Vor etwa fünf oder sechs Jahren war es noch ganz gut; man konnte herumlaufen und großartige, unbekannte Bands kennenlernen.“

Ja, Elon, früher war alles besser. Aber wir müssen auch an all die Lifestyle-Brands und Influencer denken, die jetzt keine Bühne haben. Was passiert mit dem Experience-Hype?

Wo werden die Marken stattdessen investieren? Kann man die vor uns liegende erlebnisarme Zeit überhaupt mit alternativer Marketingkommunikation kompensieren? Und: Wird die Event-Welt nach Corona noch die gleiche sein wie zuvor?

Vielleicht gründet Musk ja was ganz Neues. Zum Beispiel ein Festival in Brandenburg.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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11.03.2020 PAYBACK feiert 20. Geburtstag

GFDK - Marketing News

PAYBACK feiert am 13. März seinen 20. Geburtstag. Das Bonusprogramm war zum Start im Jahr 2000 das erste seiner Art, das viele Händler und Dienstleister unter einem Dach vereinte und Kunden damit ermöglichte, beim Einkaufen schnell Punkte zu sammeln und zu sparen.

PAYBACK löste in Deutschland ein wahres Sammelfieber aus: Einen Monat nach dem Launch zählte das Programm schon eine Mio. Kunden, heute ist PAYBACK für über 31 Mio. Konsumenten in Deutschland Teil ihres Alltags.

Der Trend geht stark von der Karte hin zur mobilen Nutzung: Bald sind es 10 Mio. Kunden, die Punkte mit der PAYBACK App sammeln. „PAYBACK hat sich in den vergangenen Jahren genauso radikal geändert wie das Leben und das Einkaufen.

Wir sind für die Zukunft bestens gerüstet“, so Geschäftsführer Bernhard Brugger, der das Programm von Anfang an mitgestaltet und -geprägt hat. Das Unternehmen setzt in seiner Digitalisierungsstrategie seit Jahren auf eine starke Mobilisierung des Programms und gewinnt weiterhin renommierte Unternehmen für seinen Verbund.

Vorteile für Kunden: Einfaches und sicheres Sammeln, das sich lohnt
Gestartet ist PAYBACK mit neun Partnern, heute sind 680 Unternehmen unter einem Dach vereint – von Aral über dm-drogerie markt, Fressnapf, Penny, Real, Rewe und Telekom bis hin zu AboutYou, Expedia oder myToys.

Bei ihnen können Kunden mit nur einer Karte oder der PAYBACK App Punkte sammeln, Coupons aktivieren, Vorteile nutzen und sparen.

Die in der App integrierte mobile Zahlungsfunktion ist laut einer aktuellen Bundesbank-Studie die erfolgreichste Lösung im Land – noch vor Apple Pay und Google Pay. Rund fünf Mio. Mal am Tag kommt PAYBACK zum Einsatz.

Kunden, die mehrere Partner nutzen und Coupons einsetzen, können so im Jahr sehr einfach zwischen 200 und 300 Euro sparen. In 20 Jahren haben Kunden mit PAYBACK 3,5 Mrd. Euro gespart.

Zu 80 Prozent erfolgt die Einlösung der Punkte als direkte Verrechnung der Punkte an den Kassen. Der Wert der Punkte wird einfach vom Kaufpreis abgezogen. Das Bundesland mit den meisten Punktesammlern ist NRW.

Vorteile für Unternehmen: Gezieltes Marketing und Digitalisierung
it PAYBACK ändern Unternehmen ihre Kommunikationsstrategie weg vom anonymen Konsumenten hin zum Kunden mit Namen, und statt auf teures „Gießkannen-Marketing“ mit Rabatten setzen sie auf die Belohnung mit Punkten.

Käufer melden sich zum Programm an, da sie Angebote und Coupons ihrer „Lieblingsunternehmen“ wünschen. PAYBACK Punkte sind für Firmen somit nicht nur eine Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden, sondern sich mit gezielten Kampagnen an die „richtigen“ Kunden zu wenden und Erfolge im Anschluss gut messen zu können.

In den zwei Jahrzehnten hat sich PAYBACK mit 31 Mio. Kunden eine enorme Reichweite und ein international beachtliches Knowhow beim Thema Kundenbindung und Digitalisierung des Handels aufgebaut.

In 20 Jahren haben zwei Partner des täglichen Lebens das Programm verlassen: Obi im Jahr 2007 und Galeria Kaufhof Ende 2019. Der Kaufhof-Anteil an gesammelten Punkten lag zuletzt bei 2 Prozent.

Erfolgreiche Internationalisierung in bisher elf Länder weltweit
Das Unternehmen mit Hauptsitz in München schreibt bereits in elf Ländern Erfolgsgeschichte, auch in Polen, Indien und Mexiko werden inzwischen PAYBACK Punkte gesammelt.

Gleichzeitig ist das Unternehmen dafür bekannt, sehr stark auf Datenschutz und Datensicherheit zu achten und weist sowohl bei Kunden, als auch bei Unternehmen hohe Vertrauenswerte vor. Daten werden nicht verkauft und auch nicht im Kreis der Partner weitergegeben. PAYBACK lässt seinen Datenschutz jedes Jahr vom TÜV prüfen.

Der Erfolg von PAYBACK begann mit einer großen Vision in einem kleinen Münchner Büro. Heute arbeiten 1.000 Mitarbeiter in Deutschland, seit 2011 ist das Unternehmen Teil der American Express Gruppe. Gründer Alexander Rittweger zog sich damals aus dem Geschäft zurück.

2019 war das erfolgreichste Geschäftsjahr in der PAYBACK Historie. Seit zwei Jahrzehnten arbeitet PAYBACK nach dem Gebot, Kunden wie Partnern einen spürbaren Mehrwert zu bieten. Mit 680 Partnern, die 31 Millionen Kunden in Deutschland mit Punkten fürs Einkaufen belohnen, gelingt das Tag für Tag.

Über PAYBACK:
PAYBACK ist das führende Multipartner-Bonusprogramm, das alleine in Deutschland schon von über 31 Millionen Kunden begeistert genutzt wird. Denn sie erhalten von rund 680 PAYBACK Partnerunternehmen nach dem einfachen Prinzip „Ein Programm – viele Partner“ Punkte und Coupons fürs Einkaufen und sparen dadurch einen erheblichen Betrag pro Jahr.


90 Prozent der gesammelten Punkte werden von den Kunden wieder eingelöst, der überwiegende Teil in Wertgutscheine der Partner oder in Prämien. PAYBACK hat eine App in den Markt gebracht, die erstmals das mobile Punktesammeln, Coupons aktivieren, und Bezahlen vereint. Die App wird aktiv von knapp 10 Mio. Nutzern verwendet. Sie zählt bereits zu den Top 3 Shopping-Apps in Deutschland.

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10.03.2020 Corona-Krise führt zu absagen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Die nächste Absage: Das internationale Literaturfestival lit.COLOGNE findet nicht wie geplant vom 10.-21.3.2020 statt. Hiermit wird der gegenwärtigen Lage und der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Corona-Virus Rechnung getragen.

Dies geschieht auf Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „In der jetzigen Situation müssen wir alles dafür tun, die Infektionsketten zu durchbrechen. Daher habe ich vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers dazu geraten, die lit.COLOGNE zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchzuführen.“

Um die Gesundheit und das Wohl des Publikums, der Mitwirkenden und des Teams zu schützen, sehen wir derzeit keine andere Möglichkeit, als das Festival für den geplanten Zeitraum (10.-21.3.2020) abzusagen.

Auch die Philharmonie Salzburg ist nun betroffen. Heute Mittag hat Bundeskanzler Kurz aufgrund des Corona Virus Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen bis einschließlich 3. April angekündigt.
Wir haben entschieden, alle in diesem Zeitraum (10. März bis 3. April 2020) von uns veranstalteten Konzerte auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, wurde gerade gemeldet.

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Virus-Fällen und der erhöhten Ansteckungsgefahr bei Veranstaltungen mit hohem Besucheraufkommen muss nun auch das Staatstheater Nürnberg seinen Vorstellungsbetrieb bis einschließlich 19. April 2020 einstellen. Diese Entscheidung wurde von den zuständigen Behörden des Freistaats Bayern getroffen.


Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über die Folgen der Corona-Krise für die Agenturen.

Lieber Herr Böhmer,

Covid-19 aka Coronavirus bleibt - ob es uns gefällt oder nicht - zumindest für die kommenden Wochen eines der dominanten Themen. Für manche Branchen werden die Folgen wohl auch darüber hinaus zu spüren sein. Betroffen sind auch Agenturen:

Laufende Projekte werden über Nacht storniert, Marketingbudgets gekürzt, Werbeaktivitäten ausgesetzt. Klar ist: Nicht nur Messen oder andere Event-Dienstleister sind von der aktuellen Corona-Krise sehr direkt betroffen.

Aldi hat indes bewiesen, dass man auf besondere Situationen schnell reagieren kann und sich mit einem Angebot an Desinfektionsmittel positioniert. Dem Vernehmen nach ziemlich erfolgreich.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Thema Covid-19 gibt es bei uns im NewsBlog.

Gute Nachrichten gibt es in all der Aufregung natürlich auch, zum Beispiel von Microsoft: Christine Haupt wird ab April COO bei Microsoft Deutschland und tritt die Nachfolge von Joao Couto an.

Außerdem: die Punktesammler von Payback feiern 20.Geburtstag und zieht Bilanz. Dazu gehört, dass mehr als 31 Millionen Konsumenten inzwischen das Punkte-Sammelsystem nutzen.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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08.03.2020 Unterwäsche-Label Aikyou

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Bevor wir hier heute auf das Thema sexuelle Gewalt eingehen, haben wir erst einmal eine Nachricht die besonders verwirrt. Neun von zehn Menschen auf der Welt sind gegenüber Frauen voreingenommen. Das ist das Ergebnis des vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen veröffentlichten Gender Social Norms Index.

Eine weltweit durchgeführte Studie der Uno zeigt: Vorurteile gegen Frauen sind selbst unter Frauen verbreitet. Zudem denkt mehr als ein Viertel der Befragten, Frauen und Männer, es sei gerechtfertigt, dass Männer ihre Ehefrauen schlagen.

Was soll man dazu Sagen? Mir fällt dazu nichts ein. Wir sprechen über Gleichberechtigung in Wirtschaft und Gesellschaft, und das kommt dabei heraus.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

heute berichten wir über zwei Aktionen gegen Gewalt. Völlig verschieden, aber mit interessanten Hintergründen. Die erste betrifft sexuelle Gewalt.

Sobald der Bund des Slips reißt, meldet ein Bluetooth-Chip in der Unterwäsche ein Signal an das Smartphone. Das wiederum setzt einen Notruf inklusive Standort-Info an die Polizei ab.

Die Idee zu diesem textilen Vergewaltigungsschutz hat Jung von Matt/Neckar gemeinsam mit dem Unterwäsche-Label Aikyou und dem Garnhersteller Amann entwickelt. JvM/Neckar stellt das Projekt namens „Protegé“ auf der SXSW in Texas vor und hofft auf einen „Interactive Innovation Award“.

Viel Glück - Wäre doch schön, wenn alle Projektteilnehmer von dieser sinnvollen Idee profitieren.

Bei der anderen Aktion geht es um Hass im Fußball. Der FC Bayern München startet eine Kampagne gegen Ausgrenzungen, Beleidigungen und Intoleranz .

Der Vorstandsvorsitzende des Münchner Fußballvereins, Karl-Heinz Rummenigge, sagt, man wolle „dazu beitragen, dass unsere Stadionkultur, um die man uns in ganz Europa beneidet, wieder von Vernunft und Menschlichkeit bestimmt wird.“

Beim Stichwort Menschlichkeit sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Qatar Airways Platin-Sponsor des FC Bayern München ist.

Die Fluglinie gehört dem Staat Qatar, das vom Emirat in Form einer absoluten Monarchie regiert wird. In Qatar herrscht die Scharia. Qatar wird zudem vorgeworfen, Terror-Organisationen zu unterstützen.

Ohne die gute Absicht der Kampagne des FC Bayern München schmälern zu wollen: Aus dem Mund des Vorstandsvorsitzenden Rummenigge klingen Begriffe wie Kultur und Menschlichkeit in diesem Zusammenhang zumindest seltsam.

Einen schönen Abend noch und ein erholsames Wochenende wünscht

Rolf Schröter

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06.03.2020 Insekten-Porno von Hornbach

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute wieder unglaubliches aus der Werbewelt zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

die Welt spricht weiter über Corona.

Die mexikanische Biermarke hat sich Rapper Snoop Dogg als Testimonial geschnappt. Die Kampagne mit ihm, die voraussichtlich im Mai starten wird, stammt von Interpublic's MullenLowe.

Neben Snoop Dogg sollen weitere Promis auftreten , die die Aufmerksamkeit für Corona hochhalten. Denn im Moment dürfte die weltweite Markenbekanntheit auch ohne Celebritys hoch sein.

Apropos China: Huawei bringt nicht nur Ende März sein neues Handy P40 raus – scheinbar trotz des Virus. Der Hersteller hat offenbar auch seine digitale Lead-Agentur gewechselt.

Nach W&V-Informationen hat Havas den Etat gewonnen , während Jung von Matt/Next Alster ihn verliert. Bestätigt ist noch nichts. Die Geschichte hat einen zweiten interessanten Dreh:

Huaweis Ex-Marketingchef Deutschland bringt vermutlich bald eine weitere chinesische Handymarke bei uns auf den Markt.

Interessant wird's auch im neuesten Werbespot von Hornbach. Die Baumarktkette nimmt uns mit in die verborgensten Winkel unserer Gärten, wo wir Insekten, Schnecken und Würmern beim Sex zusehen dürfen. Man kann das romantisch finden. Oder eklig.

Zumindest will man es anschauen. Hornbach formuliert die Botschaft ganz scheinheilig: "Artenvielfalt beginnt in deinem Garten." Die meisten W&V-Leser sind allerdings nicht überzeugt.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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05.03.2020 Coronavirus-Gefahr

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Gabor Steingart bringt es auf den Punkt. "Im globalen Dorf grassiert das Coronafieber. Und die Dorfbewohner – angeführt von ihren Leitmedien – nähern sich kollektiv dem Gemütszustand einer milden Winterpanik.

Menschliche Sensationsgier und mediale Übertreibungslust haben mit vereinten Kräften eine Psychose herbeigeführt, gegen die das Gegengift der Aufklärung derzeit keine Chancen hat.

Die Zahl der Corona-Live-Ticker auf den Online-Portalen übertrifft deutlich die Zahl der Verdachtsfälle. Die Vernunft steht weltweit unter Quarantäne".

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meldet das der Deutsche Mediapreis wegen des Coronavirus verschoben wird.

Lieber Herr Böhmer,

wenn die Sorge größer ist als die Vorfreude, dann sollte man über eine passende Reaktion nachdenken. Eine Aufgabe, vor der aktuell weltweit gerade die Veranstalter von Messen, Konferenzen, Awards stehen. Eine Aufgabe, die auch wir zu lösen hatten.

Es war keine leichte Entscheidung, am Ende war sie aber doch alternativlos: Die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Folgen machen leider auch vor einer Veranstaltung wie dem Deutschen Mediapreis nicht halt.

Nach intensiver Abwägung aller Erkenntnisse haben wir uns im Sinne unserer Gäste und unserer Partner schweren Herzens dazu entschlossen, die Verleihung des Deutschen Mediapreises 2020 zu verschieben.

Der DMP, die Gewinner und die Gäste haben aber natürlich trotz der besonderen Umstände einen würdigen Rahmen verdient. Wir glauben, dafür eine dem Anlass entsprechende gute Lösung gefunden zu haben.

Der Deutsche Mediapreis 2020 wird am 30. Juni 2020 ab 19.30 Uhr im Paulaner am Nockherberg, einer geradezu legendären Location in München, verliehen.

Die Gala wird als zusätzliche Abendveranstaltung in die Munich Marketing Week integriert und findet damit auch am Vorabend der W&V-Meetnight statt.

Auf diese Weise wollen wir versuchen, der notwendigen Verschiebung für alle Beteiligten wenigstens ein paar positive Seiten abzugewinnen. Anders gesagt: Machen wir das Beste daraus.

Dazu gehört auch ein weiterer Aspekt.  Die Vorbereitungen für den DMP waren natürlich längst abgeschlossen, dies gilt nicht zuletzt für das Catering. Die bereits georderten Lebensmittel und Speisen werden wir der Hilfsaktion Münchner Tafel zur Verfügung stellen, um damit zusätzliche Lebensmittelspenden an Bedürftige zu ermöglichen.

Der Deutsche Mediapreis ist nur eine von vielen Veranstaltungen, die von der Coronavirus-Gefahr betroffen sind. Einen aktuellen Überblick der Entwicklungen bietet unser News-Blog.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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04.03.2020 BMW will Beziehungsmarke werden

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

das war bestimmt kein Zufall - BMW präsentiert seine Zukunftsvision namens Concept i4 just an dem Tag, an dem der Vorstand des Branchenverbands VDA sich für München als Standort der IAA entschieden hat. Denn der i4 ist nicht einfach nur die Vision eines vollelektrischen Gran Coupés. Das Auto trägt auch ein neues BMW-Logo.

Obwohl: Eigentlich ist es kein neues BMW-Logo, sondern nur die Erweiterung des Bestehenden. Damit in digitalen Umfeldern Botschaft und Marke miteinander verschmelzen. Auf den Autos bleibt – zunächst jedenfalls – das bisherige dreidimensional gestaltete Logo.

Was das mit der IAA zu tun hat? Mehr als man glauben mag. Denn eigentlich herrschte schon seit Tagen im 19-köpfigen VDA-Vorstand zumindest eine Tendenz für München und weniger für die Mitbewerber Berlin und Hamburg als passendste Stadt für die Weltleitmesse der Mobilität.

Aber Herbert Diess hat es spannend gemacht. Der Volkswagen-Chef sperrte sich lange gegen den Zuschlag für München, so heißt es, weil es nicht sein könne, dass alle Aussteller im Lichte – oder im Schatten, je nach Sichtweise – einer dominanten Marke stünden. Sprich: BMW.

BMW hatte bereits angeboten, im Falle eines Zuschlags für München, die Logos am BMW-Hochhaus zu verbergen . Logo hin oder her, das Thema zieht. Und Aufmerksamkeit ist gut. Wer weiß, vielleicht hatte BMW-Markenchef Jens Thiemer für heute eigentlich noch eine nette Idee im Köcher, um das Thema Logo und IAA miteinander zu kommunizieren?

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Manche Dinge brauchen halt Zeit.

Einen schönen Abend noch – und Glückwunsch an München

Rolf Schröter

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03.03.2020 Meldungen mit Nachrichtenwert

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute Meldungen mit Nachrichtenwert, und mehr.

Lieber Herr Böhmer,

der Wert einer Nachricht wird unter anderem durch drei Aspekte bestimmt: Neuheit, Nähe und Identifikation. Corona kann alle drei. Neuartig ist das Thema wie kein anderes.

Denn eine vergleichbare Entwicklung hat die Welt noch nicht gesehen. Von Italien über Bayern und nun sogar bis nach Nordrhein-Westfalen kommt uns allen der Virus immer näher.

Heute hat sogar das erste Unternehmen aus der Medienbranche drastische Maßnahmen ergriffen. Stichwort Identifikation. ProSiebenSat.1 hat einen bislang nicht bestätigten Verdachtsfall identifiziert und vorsorglich 200 Mitarbeiter heim geschickt.

Der Medienkonzern hat korrekt reagiert. Vorsicht sei in solchen Fällen die richtige Strategie, sagt Krisenmanager David Rölleke. "Da man als Arbeitgeber ja eine Fürsorgepflicht hat, muss man sofort handeln", erklärt er gegenüber W&V.

Doch zum Glück dreht sich nicht alles um Corona. Zum Glück gibt es andere Meldungen mit Nachrichtenwert. Wie diese hochkarätigen Personalien: Dirk Kedrowitsch, zuletzt CEO von Publicis in Frankfurt, wechselt zu Thjnk.

Die Agentur hat es bestätigt. Welche Position er einnimmt, wollte sie aber noch nicht verraten. Außerdem wird Florian Strauss Geschäftsführer bei Martin et Karczinski.

Zuvor war er Managing Partner bei Serviceplan. Nicht zuletzt wechselt der langjährige Pilot-Geschäftsführer Thomas Koch zu iProspect und wird CEO für Deutschland.

So wichtig Neuheit, Nähe und Identifikation sein mögen: Unsere Kreation des Tages zeigt, dass es auch ganz ohne sie geht. Manchmal reichen lustige Tierchen schon aus.

Vor allem wenn sie so flauschig sind wie Alexandr und Sergej,  die Testimonials von Comparethemarket.com – eine willkommene Abwechslung, wenn die Hiobsbotschaften mal wieder nicht abreißen wollen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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03.03.2020 Nachhaltigkeit im Fokus

GFDK - Marketing News

Mit der neuen Kampagne „Nachhaltigkeit ist Banane” stellt Chiquita sein soziales und ökologisches Engagement vor. Außerdem sensibilisiert die Bananenmarke seine Kunden für nachhaltiges Verhalten im eigenen Alltag.

Bereits seit 25 Jahren stellt das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Säule im Selbstverständnis von Chiquita dar. So hat sich das Unternehmen die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu Eigen gemacht.

Angelehnt an das augenzwinkernde Selbstverständnis „We are bananas“ rückt die aktuelle Kampagne „Nachhaltigkeit ist Banane“ verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit in den Fokus: Neben Fakten und Tipps zu Gleichberechtigung, Energie- und Wassersparen, Recycling sowie Bildungsinitiativen sorgen Prämien dafür, dass die Kampagne diese wichtigen Themen aufmerksamkeitsstark und mit Spaß vermittelt.

Zweideutige Aussage, eindeutiges Bekenntnis

Der zentrale Claim der Kampagne lautet „Nachhaltigkeit ist Banane“. Die Aussage ist dabei bewusst leicht zweideutig. Denn Nachhaltigkeit ist Chiquita gar nicht gleichgültig. Im Gegenteil: Nachhaltiges Handeln und Planen sind zentral für die Strategie des Unternehmens. Chiquita Market Director Marc Speidel bekennt klar: „Der Fokus von Chiquita wird weiterhin die zunehmende Verbesserung der sozialen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit in unserer eigenen Lieferkette sein.“

So sagt der Claim eben vor allem aus, dass Nachhaltigkeit und Banane untrennbar miteinander verbunden sind.

Wahrnehmung auf allen Kanälen

Die Kampagne wird seit Februar 2020 auf unterschiedlichen Kanälen ausgespielt: Facebook-Posts erklären die Kampagne und vermitteln Wissen zur Nachhaltigkeit im Alltag. Parallel informieren POS-Materialien, eine Plakatkampagne sowie die eigene Kampagnenwebsite www.wiebananebistdu.de und sorgen für Reichweite.

Aktionsprodukte laden zum Mitmachen ein

Durch Sammeln von Chiquita-Stickern partizipieren Kunden an der Kampagne. 12 Sticker können auf der Website gegen eine praktische Trinkflasche oder eine Lunchbox eingetauscht werden. Damit werden Chiquita-Kunden incentiviert, Einwegverpackungen – und damit Müll – zu vermeiden und Mahlzeiten und Getränke mit sich zu führen.

Fünf Themen im Mittelpunkt

Inhaltlich lenkt die Kampagne Aufmerksamkeit auf Themen, denen besonderes Augenmerk in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens zukommt.

Gleichberechtigung

So bedeutet die Gleichstellung der Geschlechter eine große Herausforderung auf den Bananenplantagen in Lateinamerika. Als eine der weltweit bekanntesten globalen Bananenmarken hat es sich Chiquita zur Aufgabe gemacht, die Rechte von Frauen zu stärken und sie zu befähigen, diese einzufordern und einen Beruf zu ergreifen.

Energie

Wo es möglich ist, nutzt Chiquita erneuerbare Energien. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf moderne Technologien, etwa bei seiner Containerflotte. Hierdurch wurden der Energieverbrauch und gleichzeitig die CO2-Emissionen in der Lieferkette deutlich gesenkt.

Wasser

Mittels geschlossener Wasserkreisläufe, den Einsatz so genannter Trockenpackstationen sowie effiziente Bewässerung hat Chiquita seinen Wasserfußabdruck nachhaltig verringert.

Recycling

Auch in punkto Recycling, beispielsweise von Papier und Kunststoffen geht Chiquita neue Wege und engagiert sich für nachhaltige Regularien. Durch einen neuen Stanzprozess bei der Herstellung von Bananenkisten etwa, entstehen 25 % weniger Papierabfall.

Bildung

Als fünften Schwerpunkt kommuniziert das Unternehmen sein Engagement für die Bildung. Ziel ist es, allen Kinder in den Regionen, in denen Chiquita Bananen anbaut, Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Mit verschiedenen Fördermaßnahmen unterstützt Chiquita hiermit das nachhaltige Entwicklungsziel für hochwertige Bildung der Vereinten Nationen.

Die Kampagne „Nachhaltigkeit ist Banane“ hat ihren zeitlichen Schwerpunkt im 1. und 4. Quartal des Jahres 2020.

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