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Marketing News

17.08.2021 VW droht zu scheitern

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, glaubt VW steckt in einem Dilemma.

Lieber Herr Böhmer,

VW stellt auf 100 Prozent Elektroantrieb um und streicht gleichzeitig die Currywurst vom Kantinenspeiseplan. Verliert die Automarke für die breite Masse damit die breite Masse aus den Augen? Gut möglich, denn noch ist der Großteil der Welt nicht reif für E-Autos und Veganismus.

Die versuchte Neupositionierung ist heikel und gesäumt von technischen und strategischen Fehlern, wie der Autoexperte Prof. Thomas R. Köhler erläutert.

Ich stimme ihm vollkommen zu, dass man auf solch einem gewagten Weg alles richtig machen muss, um am Ziel anzukommen. Doch ich möchte anmerken:

Hat die Welt nicht auch über Teslas wahnwitzige Vision gelächelt? Nur weil alle Experten den Kopf schütteln, heißt das nicht, dass VW nicht am Ende recht behalten kann.   

Auch Nico Rosberg trommelt für VWs Mission – oder ist es umgekehrt? Der Ex-Formel-1-Weltmeister investiert nicht nur großzügig in Greentech, er arbeitet jetzt auch für den Energieerzeuger EnBW.

Gemeinsam wollen sie möglichst viele Menschen für nachhaltige Mobilität zu begeistern. Die Kampagne für das EnBW-Schnellladenetz stammt von Jung von Matt/Neckar. Ich persönlich freue mich ganz besonders über Nico Rosberg.

Denn er hat heute final zugesagt, dass er am 27. Oktober live auf dem W&V Green Marketing Day die Keynote halten wird. Im Interview mit mir wird er uns seine Visionen für eine technologiegetriebene nachhaltige Zukunft zeichnen.

Haben Sie sich schon angemeldet?  

Nachhaltigkeit fängt mit der Produktlebensdauer an. Alte Dinge, die man schon besitzt, sind immer umweltfreundlicher als neue, das ist kein Geheimnis.

Blöd also, wenn teuer gekaufte Produkte irgendwann in Flammen aufgehen. Wie der Manufactum-Toaster meines Kollegen Conrad Breyer. Die gute Nachricht: Er hat das Feuer überlebt. Conrad. Nicht der Toaster.

Die zweite gute Nachricht: Conrad musste keinen neuen Toaster kaufen, denn seine Oma hatte noch ein Gerät „Made in West-Germany“ für ihn im Keller. Das nenne ich echte Nachhaltigkeit.    

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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14.08.2021 Motive der Anti-Grünen-Kampagne

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, greift noch einmal die Aufregung um den Hashtag #GrünerMist auf.

Lieber Herr Böhmer,

Ströer rechtfertigt sich. Es gab Vorwürfe, weil der Out-of-home-Spezialist Plakate geklebt hatte, auf denen eine mutmaßlich rechte Gruppierung gegen die Grünen hetzt. 

Unter dem Hashtag #GrünerMist sind Begriffe wie „Wohlstandsvernichtung“, „Klimasozialismus“ und „Ökoterror“ zu lesen. Absender ist eine Hamburger Firma namens Conservare Communication.  

Gestern kündigte daraufhin das “Antifaschistische Aktionsbündnis Köln gegen Rechts” auf seiner Website eine Protestkundgebung am Sitz des Außenwerbers Ströer an.

Auch die Kölner Verkehrs-Betriebe, an deren Haltestellen Ströer-Plakate hängen, geraten auf Twitter in die Kritik.   

Nun meldet sich Ströer zu Wort . Das Unternehmen sei als Vermarkter der Plakatflächen nicht für die Inhalte und Gestaltung der Werbung verantwortlich.

Das Ströer-Zitat klingt kompliziert, ist aber eigentlich sehr klar: “Ströer führt Aufträge aus, sofern dies für uns aus rechtlichen Gründen geboten ist und diese im Einklang mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen stehen – auch wenn der Inhalt im Gegensatz zu unseren eigenen politischen Ansichten steht.”  

Ich versuche das Ströer-Statement mal in einfache Sprache zu übersetzen: “Wenn es nicht illegal ist, müssen wir’s machen, auch wenn wir es Scheiße finden.” Das klingt doch vernünftig.   

Uns allen noch ein unaufgeregtes Wochenende  

Rolf Schröter

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13.08.2021 Out-of-Home-Kampagne

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, ist von dem Bundestagswahlkampf nicht besonders angetan.

Lieber Herr Böhmer,

der Termin für die Bundestagswahl 2021 rückt näher: Am 26. September können die Wähler ihr Kreuzchen machen – oder schon vorher via Briefwahl abstimmen.

Der Wahlkampf, der diesmal streckenweise mehr einer Schlammschlacht ähnelt, geht in die Zielgerade – weiter begleitet von jeder Menge Aufregung.  Gerade noch hat sich SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz von einem umstrittenen Spot seiner eigenen Partei distanziert, da wartet schon das nächste Ärgernis.

Diesmal betrifft es die Grünen: Mit einer umfassenden Plakatkampagne unter dem Hashtag #grünermist macht eine Hamburger Firma namens Conservare Communication Stimmung gegen die Partei.

Die Grünen vermuten AfD-nahe Akteure hinter der Kampagne – die Gemengelage ist aber unübersichtlich. Vielleicht kann Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, am 16. August die Auflösung des Rätsels verkünden.

An diesem Tag ist sie nämlich zu Gast bei der Premierensendung des neuen RTL-Newsformats RTL Direkt , das der ehemalige Tagesschau-Mann Jan Hofer moderiert.

Das dürfte für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen – und Top-Quoten.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Pauker

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12.08.2021 Tradition und Heimatverbundenheit

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V freut sich heute mit dem FC Union Berlin, und den McDonald’s Mitarbeitern.

Lieber Herr Böhmer,

genial, dieser Zug von Adidas: Der Sportartikelriese spendiert dem Fußball-Steppke FC Union Berlin einen Kurzfilm. In einer Minute und zwanzig Sekunden erzählt der Clip, was einen richtigen Fußballverein ausmacht, mit einer Mischung aus Witz und Ernst.   

Wir erfahren das am gleichen Tag, an dem Superstar Lionel Messi beim Mega-Verein Paris Saint Germain anheuert mit einem Vertrag, der auf mindestens 35 Millionen Euro dotiert sein soll.   

Fußball – das ist mancherorts ein abgehobenes Geschäft und mancherorts ein Herzblut-Thema für kleine Leute. Adidas weiß, was für die Marke wichtig ist. Union-Anhänger in Adidas-Trikots – das ist unbezahlbar.  

Kleider machen Leute. Und Menschen verkörpern Marken. McDonald’s präsentiert deshalb eine neue Uniform, den MDress. Neben dem hohen Wiedererkennungswert soll die Uniform vor allem die Verbindung der Marke zu ihren Mitarbeiter:innen stärken.   

Die Klamotten wurden bei McDonald’s in Chicago gemeinsam mit der Designagentur Turner Duckworth aus San Francisco entwickelt. Aber geschneidert werden sie in München, von Wilhelm Weishäupl.

Es ist übrigens die zehnte Uniform, die das bayerische Unternehmen für McDonald's produziert.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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10.08.2021 jede Wurst hat zwei Enden

GFDK - Marketing News W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat heute zwei Geschichten über Nachhaltigkeit.

Lieber Herr Böhmer,

rund sieben Millionen Currywürste servierte 2019 die Volkswagenfleischerei, garniert mit mehr als 550 Tonnen Ketchup. Doch die Wurst hat nun ein Ende.

Zumindest im Wolfsburger Markenhochhaus. Dort verschwindet der berühmte Klassiker vom Speiseplan des Betriebsrestaurants. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich vegetarische und vegane Alternativen gewünscht, heißt es.

Aber weil bekanntlich jede Wurst zwei Enden hat, ist dieses Ende auch nur ein Ende. In der Kantine auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird die Currywurst weiterhin kredenzt.   

Volkswagen begründet den Wurst-Schnitt auch damit, dass fleischloses Essen nachhaltiger sei. Dieses Argument hat Gewicht. Nachhaltigkeit hat zurzeit einen hohen Impact.

Deshalb ist auch Greta Thunbergs neuer Auftritt ein echter Coup.  

Die junge Schwedin modelt auf dem Cover der Vogue Scandinavia – gemeinsam mit einem Pferd. Die 18-jährige Aktivistin nutzt die Gelegenheit, um auf Social Media mit der Mode-Industrie abzurechnen.   

Diese trage „erheblich zum Klima- und Umweltnotfall bei, ganz zu schweigen von ihrem Einfluss auf die unzähligen Arbeiter und Gemeinschaften, die auf der ganzen Welt ausgebeutet werden, damit einige Fast Fashion genießen können, die viele als Wegwerfartikel behandeln“.   

VW gegen Currywurst, Vogue gegen Fashion – das sind schon erstaunlich deutliche Zeichen. Es tut sich was!  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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07.08.2021 Brewdog ist ein Volksbier

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, ist von dem deutschen Humor wohl noch nicht ganz überzeugt.

Lieber Herr Böhmer,

typisch deutscher Humor – gibt es den wirklich? Wer daran zweifelt, möge sich Jung von Matts Werk für die Automesse IAA Mobility betrachten.

Hier wird ein Gag ohne Pointe auf über zwei Minuten Länge erzählt. Hm. Irgendwie auch mutig. Das muss man sich vor einem Weltpublikum erstmal trauen.  

Typisch britischer Humor dagegen sieht so aus wie die Kampagne für die schottische Brauerei Brewdog von der Londoner Agentur Droga5. Auch hier gibt es keine spannende Story.

Es geht lediglich darum, dass Brewdog für alle braut. Und ein austauschbarer Nachhaltigkeits-Hinweis ist auch noch mit eingebaut.  

Trotzdem ist die Werbe-Minute nicht langweilig, sondern spritzig, humorvoll und sympathisch. Tja, Storytelling ist halt eine Kunst.  

Ein unterhaltsames Wochenende wünscht

Rolf Schröter

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Rolf Schröter

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06.08.2021 Geschlechterdiskriminierende Werbung

GFDK - Marketing News -W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, sieht die Geschlechterdiskriminierende Werbung auch sehr kritisch.

Lieber Herr Böhmer,

mit der SPD ist im Wahlkampf nicht zu spaßen. So viel steht nach dem Start der neuen Parteikampagne fest. Der Spot geht hart ins Gericht mit dem großen Konkurrenten Union.

Hat etwa jemand der SPD geflüstert, dass sie zu profillos auftritt? Dass sie zu seicht rüberkommt? Dass der nette Kanzlerkandidat von nebenan keinen Bundestagswahlkampf gewinnt?  

Die Agentur Brinkert Lück hat gute Arbeit geleistet und eine Kreation geschaffen, die die SPD aus der Defensive holt. Und die alten Männer der CDU in die Ecke drängt.   

Währenddessen verscherzt es sich Tiffany mit den gestandenen Frauen. „Wir sind nicht das Tiffany deiner Mutter “ lautet übersetzt der Claim der neuen Image-Kampagne.

Mit ihr will sich die Marke verjüngen und hipper positionieren. Sie will nicht mehr die sein, deren Schmuckstücke von Generation zu Generation weitervererbt werden.

Damit stößt die LVMH-Tochter aber gerade ihre Bestandskundinnen vor den Kopf. Nicht nett. Oder langfristige Strategie?   Nicht nett – so könnte man wohlwollend die Arbeiten bezeichnen, die in den vergangenen Monaten beim Werberat landeten.

Es gab mehr Beschwerdefälle bezüglich geschlechterdiskriminierender Werbung als im Vorjahreszeitraum.

Sie ist der mit Abstand größte Posten. Eines der gerügten Plakate sieht einem Motiv verdächtig ähnlich, das ich vor zwei Wochen in einer – zugegebenermaßen sehr beliebten und guten – Münchner Pizzeria entdeckt habe.

Raten Sie, was statt der Kabel um die nackte Dame gewickelt war!  

Ich habe keine Beschwerde eingereicht. Die Dunkelziffer ist also vermutlich riesig. Und der Weg, bis dieses Problem vom Tisch sein wird, noch sehr lang. Es liegt an uns allen.   

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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05.08.2021 Nobeljuwelier kommt in nöten

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, weißt darauf hin, das man die ältere Generation nicht vor den Kopf stoßen sollte, sonst verliert man seine Kundschaft.

Lieber Herr Böhmer,

wenn sich Unternehmen mit langjähriger Stammkundschaft verjüngen wollen, ist das nicht immer einfach. Sie begeben sich damit auf eine Gratwanderung, bei der sie auch mal ins Straucheln geraten können. So wie der Juwelier Tiffany:  

Das Unternehmen will mit der neuen Image-Kampagne "Not your mother's Tiffany" eigentlich eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Viele der – meist älteren – Stammkundinnen fühlen sich von der Kampagne allerdings vor den Kopf gestoßen und wollen das Geschäft künftig meiden.

So kann man Kunden auch loswerden.  

Geschickter macht das Hugo Boss: Der Modekonzern verpasst seinen beiden Tochtermarken Hugo und Boss einen „komplett neuen Look and Feel“. Die Premiummarke Boss soll lifestyliger werden, Hugo jünger.   

Eine deutliche Trennung, die aber niemanden vergrätzt. Und vielleicht entdecken manche der jüngeren Kunden ja sogar die Lieblingsmarke ihrer Eltern neu.  

Zwei Lieblingsmarken der ganz jungen Zielgruppe versuchen sich übrigens auch an Innovationen:

Ahoj Brause hat jetzt prickelnde Waffeln im Angebot. Präsentiert werden sie von Allround-Künstler und Entertainer Friedrich Liechtenstein, der das Gebäck in einem Pseudo-Gottesdienst zelebriert.   

Dazu kann man zur Feier des Tages ja gleich noch die Ikea-Kerze mit Fleischbällchen-Duft entzünden.  

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Manuela Pauker

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04.08.2021 Werbung die überzeugt

GFDK - Marketing News - W&V Peter Hammer

Peter Hammer, Redakteur bei W&V, läßt sich noch von Werbung begeistern.

Lieber Herr Böhmer,

intelligente Werbung kann unterhaltsam sein. Und zum Nachdenken bewegen. Auch, wenn sie verkaufen soll. Klingt wie eine Binse, ist es aber nicht. Denn in der Regel erfüllen wenige Kampagnen diese Ansprüche.

Umso schöner, wenn gleich mehrere Arbeiten aufpoppen, die hier mithalten können.  

So ist die neue Rewe-Kampagne schlicht clever. Sie stellt Antworten auf die Frage in den Mittelpunkt, weshalb Kund:innen gerne bei dem Supermarkt einkaufen.

Nicht nur, weil es frische, regionale Produkte gibt. Auch, weil sich dank Abhol- und Lieferservice Zeit sparen lässt. Oder weil sich in der App alles finden lässt, was Rewe in den Regalen liegen hat.

Handfeste Vorteile, die überzeugen.   

Ganz anders die neue Markenkampagne von Amazon. Der Riese aus Seattle hat zwei prominente Frauen verpflichtet, die ausgesprochen kurzweilig zeigen, wie der Prime-Service ihr Leben verändert: die ägyptische Königin Cleopatra und Rapunzel.

Letztgenannter gelingt dank der schnell georderten Leiter nicht nur die Flucht aus dem Turm, sondern auch der Weg in die wirtschaftliche Freiheit.  

Ein ernstes, weil in der Regel tabuisiertes, Thema greift hingegen die Amorelie-Kampagne auf: generationenübergreifendes Sprechen über Sexualität.

Drei Mütter-Töchter-Paare erzählen einander vor der Kamera über ihre Erfahrungen.

Es sind intelligente Dialoge, die in einfühlsamen Bildern eingefangen wurden. Und doch so ungezwungen wirken, wie sich der Versender von Lovetoys selbst gibt.  

Einen schönen Abend wünscht

Peter Hammer

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31.07.2021 Mehr Wasser trinken

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat einige neue Drinks für uns.

Lieber Herr Böhmer,

pünktlich zum Wochenende habe ich einige gute Getränketipps für Sie: Der wohl wichtigste kommt von Pernod Ricard. „Drink more“ lautet der Claim der internationalen Online- und Print-Kampagne.

Ausnahmsweise meint der Spirituosenkonzern damit nicht Havana Club, Absolut oder Lillet, sondern Wasser. Ja, Wasser. Denn damit, das wissen die meisten von uns, lässt sich Schlimmeres im Rausch oft verhindern.

Stürze auf der Rolltreppe, Einschlafen auf der Clubtoilette oder Edding-Gemälde im Gesicht. Prost.  

Pizza essen hilft auch gegen die Alkoholwirkung. Wem das Kauen schon zu schwer fällt, kann jetzt zur trinkfertigen Pizza Hawaii von True Fruits greifen.

Den ursprünglichen Aprilscherz gibt es nun tatsächlich als Smoothie im Kühlregal. Schinken ist übrigens nicht drin. Als Dessert nach dem Pizzadrink habe ich noch eine Kakaolimo von Ritter-Sport für Sie.

Der Schokohersteller meint diese Markendehnung ernst. Der Teeaufguss aus dem getrockneten Fruchtfleisch und frischem Kakaosaft soll eine Art Kakao-Upcycling sein.

Denn bisher wurden das Fruchtfleisch und der Saft der Kakaofrucht bei der Schokoladenherstellung nicht verwertet. Der Schokodrink ist also kein Witz, sondern ein Teil des Nachhaltigkeitsengagements des Mittelständlers.  

Ein schönes Wochenende wünscht  

Verena Gründel

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