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Marketing News

15.06.2018 Ablenkungsmanöver

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Gestern hat uns Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V über eine tolle Geschichte die sich in Hamburg zugetragen hat berichtet. Der Sänger der US-Band Foo Fighters, Dave Grohl hatte 60.000 Fans, in das Weinhaus Gröhl am Eppendorfer Baum, zu einem Glas Wein eingeladen.

Nur zu dumm, das der Berteiber davon nichts wuste. Aber egal, das war mal eine schöne Geschicht.

Aber schon heute ist wieder Schluß mit lustig. Jochen Kalka Chefredakteur von W&V brichtet mir über eine Schmierengeschichte über den Ex-Chef von WPP Martin Sorrell.

Lieber Herr Böhmer,

ein bisschen riecht es nach Nebelkerzen, nach einem Ablenkungsmanöver, wenn man diese Gerüchte um den Ex-WPP-Manager Martin Sorrell liest. Ob er mit seiner Firmenkreditkarte Schindluder getrieben hat, etwa Prostituierte bezahlt hat oder nicht, ist eigentlich gar nicht das Thema.

Mit derartigen Vorwürfen könnte man heutzutage auch problemlos US-Präsident spielen. Vorausgesetzt, man hat eine Eichhörnchenperücke und Kim zum Freund.

Innerhalb der WPP-Gruppe müssen ganz andere Fragen gestellt werden. Etwa, wie es um JWT steht oder auch um Y&R. Beides waren so starke Agenturnamen.

James Walter Thompson, 1864 in New York gegründet, erst 1933 in Berlin, dann 1952 mit einer geborgten Schreibmaschine in Frankfurt gestartet, hatte hierzulande Kunden wie Jacobs Kaffee oder Warsteiner.

Young & Rubicam, Erfinder von Fords „Die tun was“ oder auch von Milkas zartester Versuchung, seit es Schokolade gibt, macht heute – ja was eigentlich?

Wir machen uns Sorgen um diese beiden großen Agenturen. Hoffentlich zu unrecht. Aber hier geht es um viel mehr als um persönliche Schmierengerüchte, hier geht es um Arbeitsplätze, sollten diese beiden Agenturen im Rahmen einer WPP-Reorganisation womöglich weltweit bangen müssen.

Mein Kollege Peter Hammer weiß mehr. Und Sie bald auch: Wenn Sie morgen den neuen "Kontakter" lesen.

Ihnen einen schönen Abend.

Jochen Kalka

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14.06.2018 kostenlose PR für das Weinhaus

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V sieht einen Millionen Schadensersatz auf die Demexco zukommen, wie wir gestern berichteten. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln legt nahe, dass man den beiden Dmexco-Machern im vergangenen Herbst Unrecht getan hat.

Heute schreibt mir Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V über eine tolle Geschichte die sich in Hamburg zugetragen hat.

Lieber Herr Böhmer,

Vorsicht, Influencer

Jeder sei eingeladen, mit ihm im Weinhaus Gröhl ein Glas „free fucking“ Wein zu trinken, gröhlte Dave Grohl den versammelten 60.000 Fans zu. Und zwar auf‘s Haus. Grohl ist der Sänger der US-Band Foo Fighters, die nur ein einziges Deutschland-Konzert gegeben hat.

Ein Glas Wein auf’s Haus

60.000 Fans kamen zur Trabrennbahn nach Bahrenfeld und feierten zu Hits wie „Learn To Fly“, „Best of You“ oder „The Pretender“. Dave Grohl war so begeistert das er alle Fans zu einem Glas Wein einlud. Nur der Weinhaus-Innhaber wuste nichts davon, und wurde vom Fan-Ansturm überrascht.

Massenansturm auf das Weinhaus Gröhl am Eppendorfer Baum

Und obwohl eigentlich kaum jemand wirklich damit gerechnet hat – Dave Grohl kam am Ende tatsächlich noch vorbei und bedankte sich dafür, dass seine Fans im Weinhaus Gröhl so gut versorgt wurden.

Was aus dem Weinhaus Gröhl am Eppendorfer Baum geworden ist? Meine Kollegin Frauke Schobelt hat es aufgeschrieben.

Kommen wir zu Dienstlichem. Diensthandy mit privater Nutzungsmöglichkeit, Fort- und Weiterbildung, flexible Arbeitszeiten und Home Office – für junge Arbeitssuchende ist das alles selbstverständlich, berichtet Anja Janotta.

He, junge Menschen. Fühlt Euch auf die Schulter geklopft und gelobt. Ihr habt nämlich völlig recht. Wenn Arbeitgeber die Generation Y locken wollen, dann lieber mit Firmenwagen inklusive privater Nutzung, Sportangeboten und Leistungen im Gesundheitsbereich.

Wenn man jemanden locken will, sollte man nämlich einen echten Benefit anbieten.

Hm. Was wohl passiert wäre, wenn Dave Grohl nicht zu einem Glas Wein, sondern zu einem „free fucking“ Croissant im Elbgold Eppendorf geladen hätte?

Uns allen einen schönen Abend

Rolf Schröter

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13.06.2018 Millionen Schadensersatz

GFDK - Marketing -News - W&V Frank Zimmer

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V schrieb uns erst kürzlich, ein paar Worte zu der anstehenden Dmexco 2018. Er war der Meinung, die Dmexco trotzt der nicht eben erfreulichen Schlagzeilen, der jüngeren und mittleren Vergangenheit. Nun unterrichtet uns Frank Zimmer darüber, das die schlechten Nachrichten, doch nicht abreißen.

Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V sieht einen Millionen Schadensersatz auf die Demexco zukommen.

Lieber Herr Böhmer,

wer immer auf die Idee gekommen ist, Christian Muche und Frank Schneider fristlos zu kündigen: Es könnte die Kölner Messegesellschaft teuer zu stehen kommen.

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln legt nahe, dass man den beiden Dmexco-Machern im vergangenen Herbst Unrecht getan hat, die Verträge weiter gelten und Schadensersatz fällig ist - "in Millionenhöhe", wie die PR-Agentur von Muche und Schneider heute genüßlich mitteilte. Das Gericht hat in einem so genannten Hinweisbeschluss weitgehend den Argumenten der beiden entlassenen Messe-Manager zugestimmt.

Für die Dmexco war es trotzdem ein guter Tag. Ihr Relaunch heute hat gezeigt, dass es auch ohne die beiden Gründerväter weitergeht - und zwar schneller, als man es ihr zugetraut hätte.

Bis gestern war die Dmexco eine Messe mit einer Website. Heute ist sie eine Digital-Plattform mit einem besonders wichtigen Live-Event. Und damit eine Community von morgen.

Freuen wir uns auf den Austausch.

Frank Zimmer

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13.06.2018 Schweißperlen bei der KoelnMesse

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V schreibt uns nun ein paar Worte zu der anstehenden Dmexco 2018. Dazu haben wir im letzten Jahr geschrieben: Online-Messe Dmexco - Las Vegas-Wochenende und Zaubershow - Harte Worte sprach 2017 der Mediacom-Digitalchef Christian Wilkens.

"Wir als Mediacom werden in diesem Jahr nicht an der selbsternannten Business- und Innovationsplattform teilnehmen". Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, "selbsternannte Business- und Innovationsplattform" härter geht es nicht, oder doch?

2016 schrieben wir: Dmexco - heisse Luft und grosse Ratlosigkeit bei Kunden und Agenturen, und daran hat sich auch 1018 nicht viel geändert. Und noch etwas: Zwei Wochen nach dem finalen Inkrafttreten der DSGVO können auch wir sagen: "Was für ein Desaster-Gesetz"

Der CDU-Wirtschaftsflügel verlangt Nachbesserungen an der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Es soll per Gesetz klargestellt werden, dass Abmahnungen wegen angeblicher Datenschutzverstöße durch Anwaltskanzleien unzulässig sind.


Lieber Herr Böhmer,

da hat sich jemand so richtig was vorgenommen. Die Dmexco, trotz der nicht eben erfreulichen Schlagzeilen der jüngeren und mittleren Vergangenheit und ist noch immer so eine Art Supertanker in Sachen Messe Köln, und will in vielerlei Hinsicht anders werden. Aus der Messe soll ein Medium werden, dauerhaft bespielt mit Podcasts, Video usw.

Klingt wie? Genau, OMR-Macher Philipp Westermeyer darf die Neuorientierung in Köln durchaus als Kompliment für seine Arbeit nehmen. Antreiber der neuen Dmexco ist Dominik Matyka, dessen Tempo dem Vernehmen nach für die ein oder andere Schweißperle bei KoelnMesse und BVDW sorgt.

Matyka ist rein transformationstechnisch auch nicht zufrieden, wenn die Dmexco zu einer Art Herbst-OMR wird, er will gleich noch eine Art Best-Of SXSW mit reinpacken. Das klingt nicht schlecht  - und ist mächtig ambitioniert. Aber, um es in Fußballsprache zu sagen: was zählt, ist auf dem Platz.

Hilfreich könnte da ein Blick nach Hannover sein (ja, wirklich: Hannover). Dort startet nämlich am Montag die neue Cebit. Oh Entschuldigung, es ist natürlich Take-off Monday. Wie auch immer: die Cebit hat eine Transformation mit sehr ähnlichen Vorbildern hinter sich. Ob das funktioniert, wird sich jetzt zeigen.

Wir werden in jedem Fall darauf schauen und begleiten die Cebit mit Experteneinschätzungen, NewsBlog und anderen Überraschungen.

Holger Schellkopf

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12.06.2018 Dr. Oetker bleibt gelassen

GFDK -Marketing News - Gottfried Böhmer

"Back deinen Mann glücklich - auch wenn er eine andere Liebe hat." Das ist der Werbespruch von Dr. Oetker in der Schweiz. Finden wir ganz gut gelungen, nur die hysterische Netz-Gemeinde nicht. Die wittert Sexismus und schreit und schäumt aus allen löchern. Aber interessiert das einen? Dr. Oetker in jedem Fall nicht. Glückwunsch

Das ist kein Sexismus

Auf dem Motiv der Anzeige ist eine Frau zu sehen die lächelnd eine Fußballtorte in den Händen hält. Das gefällt nicht allen, wie man an den Kommentaren sieht.

"Und, wie backt ihre eure Männer so? Meiner ist am glücklichsten bei 180 Grad Umluft, 50 Minuten. Dann geht er auch schön auf", twittert etwa @NataschaWey dazu.

Fast alle regen sich über das "überholte" Geschlechterbild auf, das Dr. Oetker angeblich vermittelt. Aber keine Sorge, es soll noch genug Frauen geben, die ihre Männer glücklich machen wollen, auch zur Fußball-WM. Und warum nicht mit einer Torte von Dr. Oetker? Meine Frau wird sich mächtig in Zeug legen- versprochen.

Dr. Oetker bleibt gelassen

Aus Sicht von Dr. Oetker ist alles nicht so wild. Eine Sprecherin hat gegenüber der Schweizer Zeitung 20 Minuten folgendes Statement abgegeben: "Die Kampagne Love Cake inklusive der aktuell öffentlich diskutierten Fußballmotivs wurde von einem Team ausschließlich aus modernen Frauen und teilweise auch in Teilzeit arbeitenden Müttern entwickelt", erklärte eine Dr. Oetker-Sprecherin gegenüber der Zeitung.

Man habe das Fußballmotiv nicht als sexistisch interpretiert, sondern verstehe es auch mit einer gewissen Ironie. "Wir freuen uns darüber, wenn der Mann die Frau glücklich backt, der Enkel den Opa oder die Schwester den Bruder", so die Sprecherin weiter.

Aus diesem Grund seien in der Kampagne auch verschiedene Menschen zu verschiedenen Gelegenheiten zu sehen.

Das Motiv ist Bestandteil einer größer angelegten Kampagne, in deren Rahmen Dr. Oetker Rezepte und unterschiedliche Szenerien vorstellt. Auf der Webseite ist zu lesen "Back deine liebsten Fußball-Fans glücklich."

Dr. Oetker will die Kampagne auch nicht absetzen - Gut so

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10.06.2018 Eingeständnis der Niederlage

GFDk - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Eigentlich hatten wir gedacht es wird ruhiger um das Thema DSGVO, aber dem ist nicht so, wie sich nun zeigt. Dabei hat uns die Story von Dove viel besser gefallen. Dove castete ohne Blick auf das Gesicht, und Schönheit kommt von innen, meit Unilever. Dem können wir auch zustimmen.

Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V meint das den Fanpage betreibern nun der Schweiß auf der Stirn steht, und der amerikanische Tech-Investor Peter Thiel glaubt das die DSGVO eine Niederlage für Europa sei.

Lieber Herr Böhmer,

es hilft ja alles nix, das Thema lässt uns nicht los - und vielleicht ist das sogar ganz gut so, schließlich müssen wir ja alle wissen, was wir so tun sollen/dürfen/müssen. Es geht um, genau, den Datenschutz, genauer die Datenschutzgrundverordnung und alles was mit ihr in Verbindung steht oder besser gesagt mit der DSGVO in Verbindung gebracht wird.

Nehmen wir zum Beispiel das EuGH-Urteil, das seit gestern beim ein oder anderen Betreiber einer Fanpage auf Facebook reichlich Schweiß auf der Stirn verursacht hat. Angst und Ärger sind im allgemeinen aber recht schlechte Ratgeber und deshalb sollte man sich Experten suchen und denen genau zuhören, bevor man in Panik verfällt.

Wir haben ein paar Fachleute befragt, was das Urteil wirklich bedeutet. Spoiler: ganz so schlimm ist es zumindest aktuell noch nicht.

Ein Eingeständnis der Niederlage Europas

Auch deshalb runzeln auch viele Menschen die vom Schweiß getrocknete Stirn, wenn sie lesen, dass der - schon mehrfach durch ungewöhnlich Ansichten auffällig gewordene amerikanische Tech-Investor Peter Thiel die neuen EU-Datenschutzregeln als ein Eingeständnis der Niederlage Europas in der Internet-Industrie betrachtet - wie es einst die Berliner Mauer für das sozialistische System gewesen sei. Na gut, immerhin sehr eigenständig.

Apropos Experten, apropos DSGVO, apropos Facebook. Diese drei Zutaten waren heute wesentlicher Bestandteil der Konferenz Beef4Brands. Wir haben die Veranstaltung mit einem NewsBlog begleitet.

Holger Schellkopf

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07.06.2018 Story geht vor Aussehen bei Dove

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Douglas setzt mit Tina Müller weiter auf Schönheit, wie die von Peter Lindbergh inszeniert Kampangne mit internationalen Top-Models zeigt. Dove geht einen ganz anderen weg. Um das zu zeigen, hat Dove einmal mehr alle Model-Regeln komplett auf den Kopf gestellt schreibt die W&V. Story geht vor Aussehen bei Dove.

Jochen Kalka Chefredakteur von W&V treibt aber was anderes an. W&V wird 55 Jahre jung, und er kündigt großes an.

Lieber Herr Böhmer,

obwohl heute so viele starke Kampagnen gestartet sind, Adidas zur WM etwa oder Dove, die wieder mal mit natürlichen Geschöpfen unseres wunderbaren Planeten Werbung machen, muss ich damit herausplatzen, an was wir momentan parallel arbeiten:

W&V wird 55 Jahre jung. Wir wollen nicht thematisieren, dass unser Sales-Team in der W&V-Jubiläumsausgabe, die am 2. Juli erscheint, 55 Prozent Rabatt gibt oder so, wir wollen Sie neugierig machen, auf das beste Heft, das wir je gemacht haben:

Wir blicken in dem Heft nur nach vorn. Kommen mit Laborberichten aus dem Fraunhofer Institut ebenso wie mit intellektuellen Einschätzungen von Ranga Yogeshwar, sprechen mit Ex-Werber und Bestseller-Autor Frank Schätzing oder lassen den Stararchitekten und Künstler des Deutschen Pavillons der Biennale 2018, Thomas Willemeit, zu Wort kommen. Über Mobiliät, Urbanität und: Mauern.

Und das ist noch lange nicht alles…

Freuen Sie sich auf unsere Jubiläumsausgabe.

Ihr Jochen Kalka

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06.06.2018 Jung von Matt oder nicht?

GFDK - Marketing News - W&V Frank Zimmer

Gestern ging es noch um die Frage "Warum eigentlich verdienen Männer immer noch mehr als Frauen, für die gleiche Arbeit wohlgemerkt? Ergebnis: Es kann wohl nur am Penis liegen, dass Männer mehr Gehalt bekommen".

Heute macht mich Frank Zimmer Redaktionsleiter Online von W&V auf ein Kommunikations-Problem aufmerksam, und das ausgerechnet von einer Kommunikationsagentur. Panne in der Kommunikation Jung von Matt ohne Arne Friedrich.

Lieber Herr Böhmer,

als der frühere Nationalspieler Arne Friedrich Ende 2016 bei Jung von Matt einstieg, klang es nach einem ganz großen Ding. Von einer gemeinsamen "Markenberatung" und einer neuen "Spezialagentur" war die Rede.

Verwirrung in der Marketingbranche

Tatsächlich endete die Zusammenarbeit schon im folgenden Jahr sang- und klanglos. Offiziell kommuniziert wurde das nie. Die Trennung kam erst jetzt zufällig durch eine Diskussion auf Twitter heraus.

Am Montagmorgen kündigte Friedrich per Twitter an, seine früheren Partner um Löschung seines Namens zu bitten.

Wenn etwas nicht passt oder nicht funktioniert oder sich Pläne ändern, dann ist das keine Schande. Peinlich wird es höchstens, wenn man es nicht klar kommuniziert. Kommunikationsagenturen wissen das. Eigentlich.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Abend.

Frank Zimmer

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04.06.2018 Der Penis bringt mehr Gehalt

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Zuletzt haben wir darüber berichtet, dass die Vorsitzende der Geschäftsführung von Douglas, Tina Müller den Laden umkrempelt. Die Kosmetikkette Douglas präsentierte in Berlin ihr neues Logo und eine Kampagne mit poetisch schönen Fotografien internationaler Top-Models, fotografiert von Peter Lindbergh.

Nun schreibt uns Holger Schellkopf Chefredakteur von W&V, was der Penis mit dem Gehalt von Männern zu tun hat.

Lieber Herr Böhmer,

die Pfingstferien gehen zu Ende (für alle, die wenigstens welche gehabt haben), aber immerhin steht noch ein Wochenende vor der Tür. Und von ein paar Gewittern abgesehen, sollte sogar das Wetter einigermaßen passen.

Der Penis bringt mehr Gehalt

Die meisten von uns brauchen hauptsächlich ihren Kopf zum Arbeiten, auch Hände und Füße sind nicht schlecht. Aber welche Funktion hat der Penis? Eben. Deswegen sollte er auch bei der Bezahlung keine Rolle spielen.

meint eine neu gegründete Initative aus Berlin. OhYouWomen vernetzt Frauen und will bei Table-Talks spannende Themen diskutieren. Der erste Termin steht für den 28. Juni an - zu Equal Pay.

Mit einer ganz anderen - und ziemlich wichtigen -  Frage hat man sich bei Jung von Matt beschäftigt. Warum eigentlich verdienen Männer immer noch mehr als Frauen, für die gleiche Arbeit wohlgemerkt? Ergebnis: Es kann wohl nur am Penis liegen, dass Männer mehr Gehalt bekommen. Deswegen entwirft Jung von Matt/Spree eine bizarre Welt, in der Männer ihr bestes Stück zur Arbeit einsetzen.

Absurd, unterhaltsam, zum Nachdenken anregend - das ist es, was eine Kreation haben sollte. Diese hier gibt es sogar in zwei Versionen: jugendfrei und unzensiert, je nach Zielgruppe auszuwählen.

Ihr Holger Schellkopf

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04.06.2018 der nächste streich von Tina Müller

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Im April hat mich Rolf Schröter Ressortleiter Marketing von W&V darauf aufmerksam gemacht, dass CEO Tina Müller den Online-Händler parfumdreams gekauft hat. Nun kommt der nächste Streich von Tina Müller.

Fast jeder kennt das 50 Jahre alte Logo der Marke Douglas, und auch damit räumt die Vorsitzende der Geschäftsführung, Tina Müller auf. Man kann sagen, dass Müller den ganzen Laden auf den Kopf stellt.

Die Richtung ist klar: Erschwinglicher Luxus. Ziel sei es, mit einem individuellen und exklusiven Sortiment Douglas künftig noch stärker im Premium-Beauty-Bereich zu positionieren. Dazu schreibt mir Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V folgende Sätze.

Lieber Herr Böhmer,

heute Abend bitte online bleiben! Es lohnt sich. Die Kosmetikkette Douglas präsentiert in Berlin ihr neues Logo und eine Kampagne mit poetisch schönen Fotografien internationaler Top-Models.

Mehr kann ich jetzt noch nicht verraten. So etwa ab halb zehn gibt’s die Infos dazu unter wuv.de . Aber so viel darf ich sagen: Allein der Schritt nach vorne bei der Gestaltung des Logos ist gewaltig.

Gewaltig ist auch die Resonanz auf die Analyse unseres Autoren Martin Bell: „Das langsame Sterben der Marke Saturn“. Natürlich wollen wir alle wissen, wie es mit dieser großen Marke weitergeht.

Weil: Saturn ist eine Marke wie Oma. Wir lieben sie. Aber man kann sie nicht festhalten, wenn ihre Zeit gekommen ist.

Für die Show der US-Komikerin Roseanne Barr ist definitiv die Zeit gekommen. Der Sender ABC hat die zweite Staffel kurzerhand abgesetzt, nachdem sich Roseanne Barr über Twitter rassistisch und menschenverachtend über eine frühere Beraterin des Ex-Präsidenten Barack Obama geäußert hatte.

Die Show hatte gute Quoten. ABC versprach sich von 13 weiteren Episoden gut 60 Millionen Dollar Werbeeinnahmen, berichtet W&V-Autorin Susanne Herrmann. So viel Geld…futsch.

Aber ein wichtiges Zeichen dafür, dass Demagogie auch dann nicht toleriert werden darf, wenn sie als Witz verbrämt daher kommt.

Noch einen spannenden Abend wünscht

Ihr Rolf Schröter

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