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Marketing News

30.11.2014 Weitere Kriegsschauplätze werden folgen

GFDK - Gottfried Böhmer

Bei André Kemper geht es Schlag auf Schlag. 2012 formierte Karen Heumann zusammen mit André Kemper, Michael Trautmann und Armin Jochum die Agentur Thjnk. Die FAZ schrieb damals von einem "personellen Paukenschlag" und Paukenschlag war wohl noch gelinde ausgedrückt, man sprach schon von einem Krieg der Kreativen. Und dieser Krieg hat gerade einen neuen Höhepunkt erreicht.

Ungewollte Schlagzeilen von André Kemper

Anfang 2014 machte Kemper ungewollt Schlagzeilen, aber diesmal nicht als Werbegrösse aus Hamburg und Entwickler der Kampagne "Geiz ist geil". Vor laufenden Kameras lieferte er sich eine Schlägerei auf dem Opernball in Wien von Gastgeber Richard Lugner. Der Top-Werber aus Hamburg hatte dem bayerischen Unternehmer Ulrich J. Pfaffelhuber einen Faustschlag versetzt, nachdem dieser seinen Freund Johannes B. Kerner provoziert und als “neuen Wulff” beleidigt hatte.

Sogar die Klitschkos sollen von André Kempers rechter Graden beeindruckt gewesen sein. Kemper kommentierte damals kurz: "Das war ein harter Fight, in der Werbebrance wird aber von Haus aus mit harten Bandagen gekämpft und somit wäre das für ihn keine neue Erfahrung".

Wechsel zu Scholz & Friends

Nur wenige Wochen nach dem legendären Boxkampf auf Lugners Opernball lieferte Andre Kemper die nächste Überraschung. Den Vorwand lieferte angeblich Kempers Prügelattake beim Wiener Opernball. In der Branche soll aber, so Insider, schon länger darüber spekuliert worden sein, das Kemper die Segel streicht und zur Konkurenz nach Scholz & Friends wechselt.

Bei thjnk war man von dem Wechsel nicht sehr erfreut. Nach dem Ausscheiden von Kemper wurde dem Mitgründer der Agentur weder gedankt, und in der Pressemeldung von Thjnk, wurde kein Wort der Wertschätzung oder gar beste Zukunfswünsche geäußert. Das sprach für sich und  die Medien schrieben, von einem schmucklosen Ausscheiden. Die eigentlichen Details der Trennung sind bis heute im Hintergrund geblieben.

Im April 2014 war die Katze aus dem Sack

André Kemper startete unter dem Dach der Commarco-Holding eine Agentur für den Autobauer Opel Bezeichnend war, dass an diesem Modell schon seit 2013 gearbeitet wurde, also nur ein Jahr nach Gründung der Agentur thjnk. Das müsste Fragen aufwerfen: André Kemper hatte zuvor acht Jahre sehr erfolgreich die von ihm 2004 mitgegründete Agentur Kemper-Trautmann kreativ geleitet.

Rosenkrieg der Topwerber

2012 gründet er mit Achim Jochum, Karen Heumann und Michael Trautmann die Agentur thjnk, um kurze Zeit später, schon seinen Ausstieg zu planen? Und nun, nur sieben Monate nach seinem Einstieg bei Opel läßt er es nun richtig krachen, der Rosenkrieg der Top Werber erreicht einen neuen Höhepunkt.

Harte Bandagen in der Werbebrance

Tina Müller und die Opel-Agentur Scholz & Friends sind nicht amused. Gerade erst hat sie André Kemper ins Opel-Team geholt. Der wollte seit seinem Ausstieg bei Thjnk keine große Agentur mehr aufbauen noch führen, so hat er unter dem Dach der Scholz & Friends-Holding Commarco die kleine Agentur "ANDRE" Anfang des Jahres gegründet, Kunde Opel.

Da ist Tina Müller wohl Mercedes in die Quere gekommen. Nachdem sich Mercedes in einem Paukenschlag von seiner langjährigen Lead-Agentur Jung von Matt getrennt hat und offiziell noch keine Agentur verpflichtet hat, kommt jetzt raus, dass sich Mercedes die Top-Werber André Kemper und DDB-Deutschlandchef Tonio Kröger schnappt.

Der Vorgang sorgt in der Werbebranche für Aufregung

Kemper und Kröger hatten bereits bei Springer & Jacoby zusammengearbeitet, die in den  90iger als eine der Top-Agenturen in der Branche galt. Auch damals schon hat André Kemper einen Spot für Mercedes entwickelt, der den Stuttgartern wohl nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Was war hieran so besonders?

Legendärer Mercedes Spot von André Kemper

In dem sogenannten Ohrfeigenspot, kommt ein Mann zu spät nach Hause und erklärt seiner verärgerten Gemahlin, dass er eine Panne mit seinem Mercedes gehabt habe. Unvorstellbar für die Stuttgarter Autobauer und eine tolle Werbekampagne damals für Mercedes.

Auch Jung von Matt hat jahrelang einen Top-Job für Mercedes gemacht und wurde immer wieder mit Auszeichnungen überhäuft. Zuletzt räumten sie mit dem legendären "Hühner-Spot" beim D&AD Awards ab. Um für den begehrten Etat Mercedes anzutreten, haben die Top-Werber aus Hamburg damals ihrem Kunden BMW gekündigt, was auch unüblich in der Branche ist.

Mercedes Marke neu positionieren

Zumindest hört man aus den Mercedes-Reihen, dass Mercedes viel mit der Marke in Zukunft vorhabe. Man möchte von dem konservativen Image weg und die Marke fit für die Zukunft machen und wieder als Nummer 1 der Automobilbranche positionieren. Hierbei soll André Kemper und Tonio Kröger eine entscheidene Rolle spielen.

Mercedes-Agentur soll im Sommer 2015 an den Start gehen

Jetzt ersteinmal bleibt abzuwarten wie sich André Kemper aus seiner bestehenden Verpflichtung mit Scholz & Friends und dem Kunden Opel lösen kann, denn Mercedes will bereits für Sommer 2015 die neuen Agentur am Start haben. Die Aussage von Opel-Marketing-Chefin Tina Müller, dass Kempers Vertrag bis April 2016 laufe und sie sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm freue, läßt schon den nächsten Krieg vermuten. Schließlich war es Tina Müller, die André Kemper zu Opel geholt hat.

Weitere Kriegsschauplätze

Woher André Kemper und Tonio Kröger auf die Schnelle die mehr als 100 Mitarbeiter für die neue Mercedes-Agentur rekrutieren wollen, die für einen Etat dieser Größenordnung (100 Millionen Euro) benötigt werden, steht auch noch in den Sternen. Hier drohen den anderen Agenturen weitere Kriegsschauplätze, da Kemper & Co mit Sicherheit mit fetten Gagen die Top-Werber der Konkurrenz abwerben wollen.

Auch bezeichnend ist, dass der Pitch um den Mercedes-Etat, an dem die Agenturen Jung von Matt, BBDO und Heimat teilgenommen haben, mehr oder weniger wohl eine Augenwischerei war, um die Compliance-Richtlinien zu erfüllen. Wahrscheinlich war es nie vorgesehen, die Agenturen zum Zug kommen zu lassen. Der Deal mit Kemper und Kröger dürfte von langer Hand vorbereitet worden sein.

Schwacher Trost für Jung von Matt

Der "Kontakter" hatte es bereits vorab berichtet, nun wurde es offizielle Bestätigung. Jung von Matt/Neckar betreut künftig als Leadagentur die Marketingkommunikation des Energieversorgers EnBW Energie Baden Württemberg AG.

Wir, von der Redaktion freunde der künste bleiben gespannt und werden weiter über den Werbe-Krimi berichten.

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28.10.2014 Im Sitz der Götter angekommen

GFDK - Redaktion

Die deutschen haben nicht nur 2014 mehr Geld für Bio Lebensmittel ausgegeben, sie haben auch noch eine Lebensmittel Marke in die Top 50 der beliebtesten deutschen Marken erhoben. Kein Wunder, der Umsatz mit Bio Lebensmitteln boomt von Jahr zu Jahr mehr. Und wer was auf sich hält, der isst eben Bio, oder was?

Alnatura ist im Marken-Olymp, dem mythologischen Sitz der Götter angekommen

Die beliebtesten Lebensmittel der Bundesbürger sind in diesem Jahr Bioprodukte. Das zeigt die neue  Studie "Die Lieblingsmarke der Deutschen" der Brandmeyer Markenberatung. Die Lebensmittelmarke und Handelskette Alnatura ist 2014 zum ersten Mal in den Top 50 vertreten und landet auf Anhieb auf Rang 12. Der große Verlierer heißt Coca-Cola. 2013 rangierte das Zuckerwasser  noch als das höchstplatzierte Lebensmittel, und hat nun elf Plätze verloren.

Für die repräsentative Studie befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung über 3.000 Deutsche, knapp 2.000 von ihnen nannten eine Lieblingsmarke.

Alnatura auf dem zwölfen Platz im Gesamtranking

Der Anteil von Alnatura an den Gesamtstimmen beträgt 1,8 Prozent, das bedeutet Platz zwölf im Gesamtranking. Dabei gehen die Meinungen der Geschlechter (erwartungsgemäß) stark auseinander: Die Frauen wählen Alnatura sogar auf Platz sieben mit 3,2 Prozent der Stimmen. Bei den Männern ist die Biomarke mit 0,3 Prozent der Stimmen weit abgeschlagen.

Ist Coca-Cola überhaupt ein Lebensmittel?

Auf den 15 Rang folgt als zweitbeliebteste Lebensmittelmarke der Schokoladenklassiker Milka mit gerade noch 1,0 Prozent der Stimmen. Coca-Cola lag im Vorjahr im Gesamtranking noch auf Platz 14, in diesem Jahr rutscht die Zuckerbrause auf Rang 25 ab.

Dort liegt sie nun gleichauf mit Demeter. Der Pionier im Biobereich ist wie Alnatura erstmals auf den vorderen Rängen zu finden ist. Die Biomarke schafft es erstaunlicherweise sogar in die Top Ten der Lieblingsmarken von Teenagern. Das dürfte an dem Einfluß der Mütter liegen, die Väter hätten sicherlich davon abgeraten.

Endgültiger Durchbruch der Bioprodukte

"2014 ist das Jahr des endgültigen Durchbruchs der Bioprodukte", sagt Markenexperte Andreas Pogoda von der Brandmeyer Markenberatung. "Dass sie in diesem Jahr zum ersten Mal ganz vorne bei den Lieblingsmarken auftauchen, zeigt: Es ist weit mehr als ein Hype. Die Deutschen haben bestimmte Biomarken inzwischen über Jahre schätzen gelernt und wollen nicht mehr auf sie verzichten."

Na ja, das ist nicht ganz richtig

Die Frauen wollen nicht mehr darauf verzichten, die Männer stellen sich unter gesundem Essen etwas anderes vor, hier muß wohl noch einiges an Überzeugunsarbeit geleistet werden. Im Gesamtranking der Top Ten dominieren die Mode- und Automarken als Spitzenreiter, Adidas, Nike, BMW und Audi belegen die ersten Plätze.

Die Lieblingsmarken der Deutschen: Top 15

1. Adidas

2. BMW

3. Nike

4. Audi

5. VW

6. Mercedes

7. Apple

8. Nivea

9. Esprit

10. Samsung

11. s'Oliver

12. Alnatura

13. Porsche

14. Tommy Hilfiger

15. dm / Milka

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22.10.2014 Schlüpfrige Doppeldeutigkeit

GFDK - Gottfried Böhmer

Eis.de klingt fast wie eine Sommererfrischung für Schulkinder. Aber denkste, es geht um Liebe, Lust und Leidenschaft und Jung von Matt/Elbe soll uns das noch schmackhafter machen. Schlüpfrige Doppeldeutigkeiten sind nicht ausgeschlossen.

Premierenstart war die Erotikmesse Venus in Berlin

Auf der Erotikmesse Venus in Berlin hatte das Motiv niemanden sonderlich erregt, was nicht verwunderte. Als Plakatmotiv in Bussen und Bahnen oder in der Stadt wäre das Ergebnis ein anderes. Die Agentur Jung von Matt/Elbe hat den Etat von Eis.de gewonnen. Eis.de ist nach eigenen Angaben der  führender Onlineshop für Erotikartikel. Die erste Arbeit von Jung von Matt war auf der Erotikmesse vom 16. bis 19. Oktober zu sehen.

Liebe, Lust und Leidenschaft 

Die Kreativen aus Hamburg verantworten ab sofort die klassische Kommunikation des Online-Anbieters für Produkte rund um die Themen Liebe, Lust und Leidenschaft. Jeanette Hepp, Chief Communication Officer von Eis.de: „Eis.de ist bereits heute Deutschlands größter Onlineshop für intime Lifestyleprodukte.

Neuer Markenauftritt für Eis.de

Die Marke soll aufmerksamkeitsstark inszeniert werden und nach Wunsch von Eis.de in den Köpfen der Zielgruppe verankert werden.

Mit der neuen Kampagne wollen wir unsere Stellung im Markt behaupten, noch mehr Menschen für die Produkte und Services von Eis.de begeistern und Eis.de als starke Marke im Handel aufbauen.“

Stephan Giest, Geschäftsführer Jung von Matt/Elbe:

„Die Macher von Eis.de haben sich für einen starken Markenauftritt und mutige Kommunikationsmaßnahmen entschieden, um die Marke aufmerksamkeitsstark zu inszenieren und in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern" so, Jung von Matt.

6 Millionen Kunden

Eis.de wurde 2006 in Bielefeld gegründet und hat über 6 Millionen Kunden. 6 Millionen Kunden, hallo, am Ende will es natürlich keiner gewesen sein. Liebe, Lust und Leidenschaft, doch nicht bei uns. Aber keine Sorge, Eis.de achtet in Sachen Diskretion und Seriosität auf höchste Standards und stellt den Kunden stets an die erste Stelle. Das Sortiment richtet sich laut Eis.de an Frauen, Männer und Paare, die ihre Sexualität und Leidenschaft bewusst leben und genießen. Na denn.

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22.10.2014 partnerschaft

GFDK - Dr. Thomas Girst

London/München (ots) - Soho House Group (SHG) und BMW i geben heute eine weltweite Partnerschaft bekannt, die alle 12 Standorte von SHG in Europa und Nordamerika einschließt.

Als globaler Automobilpartner der Soho House Group wird BMW i Mitgliedern und Gästen an vielen SHG Standorten sowie bei Kulturveranstaltungen BMW i3 Fahrzeuge für besondere Fahrerlebnisse zur Verfügung stellen. Soho House und BMW i kooperieren außerdem bei einem internationalen Kulturprogramm an Soho House Standorten in Europa und den USA. Die beiden Marken kreieren dafür gemeinsam Events und Erlebnisse mit den Schwerpunkten zeitgenössische Kunst, Innovation und Design.

Zum Auftakt der Partnerschaft am Dienstag, den 14. Oktober 2014, fand im Shoreditch House in London ein exklusiver Art Talk zwischen dem Fotografen Jürgen Teller und Chris Dercon, dem Leiter der Tate Modern, statt.

Leidenschaft für Kunst und Design

Nick Jones, Gründer und Geschäftsführer von Soho House sagte: "BMW teilt unsere Leidenschaft für Innovation in Kunst und Design, was die Marke für uns attraktiv macht. Unsere Mitglieder erwarten zahlreiche ko-kuratierte Kulturveranstaltungen, wie zum Beispiel auf der Art Basel in Miami."

Steven Althaus, Leiter Markenführung BMW und Marketing Services BMW Group, sagte: "BMW i und Soho House haben eine gemeinsame Denkart: Beide Marken streben nach Innovation, Kreativität und einem ganz speziellen ästhetischen Gespür für das Setzen neuer Design-Standards."

BMW Group: Dr. Thomas Girst BMW Group Konzernkommunikation und Politik Leiter Kulturengagement

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20.10.2014 Unter einer gemeinsamen Marke vereint

GFDK -Redaktion

RTL will sie reich machen. 30 Mädels aus Deutschland zwischen 18 und 27 Jahren sollen bei RTL über Fashion, Beauty und Lifestyle Themen quatschen, schreiben und junge Frauen berieseln. RTL ist mit seinem Mode-Blog-Portal Blogwalk gestartet.

Das Unternehmen sprach aber nicht von einem Blog, sondern von einem "hochwertigen digitalen Modemagazin". Betreut werden die Blogger laut RTL über die Agentur Gessulat/Gessulat, die auch die Akquise neuer Bloggerinnen übernehmen wird.

Neuartiges Web Angebot

Marc Schröder, Geschäftsführer von RTL interactive, sagt: "Die Verknüpfung von Top-Mode-Blogs zu einem innovativen Web-Fashion-Magazin inklusive Shopping-Anbindung und Integrationsmöglichkeit für Werbekunden ist neu. 'Blogwalk' ist ein weiterer Baustein in unserer Strategie, unsere werbeunabhängigen Geschäftsfelder mit Erlösen durch Transaktionen weiter auszubauen."

30 Fashionbloggerinnen sollen auf der gemeinsamen Plattform Videos, Inhalte und Bilder unter die Leute bringen. blogwalk.de soll an den Fernsehsender Vox angebunden werden, der mit Guido Maria Kretschmers Stylingshow "Shopping Queen" schon gute Quoten erzielt. Die Mediengruppe RTL Deutschland bestätigte einen Bericht des Branchendienstes turi über den Start des Portals.

Unter einer gemeinsamen Marke vereint

Das neue, Angebot wird von RTL interactive produziert und soll vor allem junge Frauen ansprechen. Schwerpunkt-Themen sind Fashion, Beauty und Lifestyle. Blogwalk soll sich über E-Commerce-Erlöse und Premium Werbung finanzieren.

Im Netz über das Thema Mode schreiben und berichten

Für den Start hat die Sendergruppe nach eigener Aussage, hochkarätige Blogerinnen rekrutiert. Das digitale Magazin solle den Bloggerinnen mehr Bekanntheit und neue Besucherströme verschaffen, sagte Michael Heise, Innovations-Chef von RTL interactive in einem turi-Interview. Die User können nach Unternehmensangaben individuell verschiedenen Blogs folgen, den eigenen Interessen entsprechend filtern und sortieren. Online-Einkaufsfunktionen seien in das Blog integriert.

Marc Schröder will die Mädels Reich machen

Marc Schröder sagte: "Das Angebot soll Werbekunden "individuelle Möglichkeiten, ihre Produkte und Botschaften in hochwertigen Umfeldern zu platzieren" bieten. Blogwalk soll die Mode-Anlaufstelle für junge, moderne und selbstbewusste Frauen im Netz werden verkündete Marc Schröder im Interview mit "turi 2.de". Er kündigt an, die Plattform "massiv im TV und digital" bewerben zu wollen, und er will die Mädels reich machen.

Frei und unabhängig von redaktionellen Vorgaben dürfen die Bloggerinnen entscheiden, welche Themen sie aufgreifen und ihrem Publikum präsentieren wollen.

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08.09.2014 Cribb-Studie

Redaktion GFDK

Nach einer aktuellen Gehaltsstudie der Personalberatung Cribb liegen in der Internetbranche die Spitzengehälter bei über 200.000 Euro pro Jahr. Entscheider in deutschen Digital-Unternehmen verdienen im Schnitt 212.893 Euro inklusive Zulagen.

Davon beträgt der fixe Anteil 63 Prozent, der variable 27 Prozent. Zusatzleistungen wie Dienstwagen oder betriebliche Altersvorsorge machen etwa 10 Prozent aus. Der Mittelwert basiert jedoch auf signifikanten Gehaltsunterschieden: Erhalten die Spitzenverdiener bis zu 677.000 Euro im Jahr, beziehen andere lediglich ein Jahresgehalt von 75.000 Euro. Dies ist eines der Ergebnisse der aktuellen Gehaltsstudie von Cribb. Die führende Personalberatung für die Besetzung von Entscheidern mit ausgeprägter Digitalkompetenz hat im Frühjahr/Sommer 2014 die Gehälter von 203 Geschäftsführern und Vorständen der deutschen Digitalwirtschaft analysiert.

 

Online-Media- vor eCommerce-Unternehmen

Mit durchschnittlich 253.374 Euro pro Jahr erzielen Führungskräfte in Online-Media-Unternehmen im Gesamtvergleich das höchste Einkommen. Damit liegen sie laut Cribb-Studie vor Geschäftsführern und Vorständen von eCommerce-Unternehmen (246.102 Euro), Medienhäusern (238.687 Euro), Online-Technologie-Unternehmen (226.876 Euro) und Portalen/Marktplätzen (224.514 Euro). Erkennbar geringere Einkommensperspektive bieten hingegen Inkubatoren und Agenturen: Im Schnitt liegt das Jahresgehalt bei 203.000 Euro beziehungsweise 195.026 Euro.

Bei der Betrachtung der schwerpunktmäßig verantworteten Geschäftsbereiche führt branchenübergreifend das General Management die Gehaltstabelle an (233.265 Euro), dicht gefolgt von Digitalisierungs- (228.728 Euro) und Vertriebsspezialisten (225.472 Euro). Schlusslichter markieren Geschäftsführer und Vorstände aus den Bereichen Finanzen (182.527 Euro) und Beratung (175.329 Euro).

Einzelbetrachtung: Gehälter in Medienhäusern nach Verantwortungsbereichen

Hinsichtlich der Einkommen von Geschäftsführern in Medienhäusern gehören diejenigen zu den Spitzenverdienern, die schwerpunktmäßig auch für Digitalisierung/Digitale Transformation zuständig sind. Ihr durchschnittliches Einkommen liegt mit 337.399 Euro inklusive aller Zulagen deutlich vor den Kollegen, die sich in den Verlagen zwar um Bereiche wie Finanzen (217.500 Euro), Vertrieb (199.569 Euro), Personal (197.500 Euro) oder Produktmanagement (183.627 Euro) kümmern, aber nicht um Digitales.

Dwight Cribb, Geschäftsführer der gleichnamigen Personalberatung: „Medienhäuser haben die Auswirkungen des digitalen Wandels sehr früh, für alle sichtbar und äußerst schmerzlich zu spüren bekommen. Mittlerweile scheinen sie zu wissen, dass sie der Digitalisierung auf Führungsebene begegnen müssen. Das hohe Gehaltsniveau spiegelt zumindest die zentrale Bedeutung der digitalen Kompetenz für Medienhäuser wider.“

Gründer stecken gehaltlich zurück

Nicht nur die Berufserfahrung sowie die Mitarbeiter- und Umsatzverantwortung beeinflussen die Höhe des Gehalts. Die Analyse von Cribb zeigt: Auch die Rechtsform des Unternehmens ist entscheidend. So beziehen Entscheider in Aktiengesellschaften über ein Viertel mehr Salär als ihre Kollegen bei GmbHs und KGs. Sind Manager zudem am Unternehmen beteiligt, erhalten sie weniger Gehalt als solche ohne Firmenanteile. Sind sie zugleich Gründer, liegt ihr Verdienst im Schnitt ein Zehntel unter dem ihrer nicht-selbstständigen Kollegen. Finanziert sich das Unternehmen mittels Venture Capital, sind ebenfalls eher unterdurchschnittliche Chefgehälter üblich.

Lediglich jeder fünfte Unternehmenslenker muss auf Zusatzleistungen wie Dienstwagen, betriebliche Altersversorge oder Aktienoptionen verzichten. Mehr als jedem Zweiten steht ein Dienstwagen zur Verfügung, mehr als ein Viertel nutzt die betriebliche Altersvorsorge. Fast genauso viele Befragte halten Beteiligungen am Unternehmen und knapp ein Drittel kommt in den Genuss von Aktienoptionen.

Pressekontakt:
Ann-Catrin Boll
aboll@cribb.de

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13.08.2014 kienbaumstudie

Erik Bethkenhagen

Gummersbach, August 2014 Die deutschen Unternehmen zahlen ihren Führungskräften und Spezialisten in Marketing und Vertrieb deutlich höhere Gehälter als im Vorjahr: Im Schnitt haben sie die Vergütung ihrer Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb binnen Jahresfrist um rund drei Prozent erhöht, ergab eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum.


Bei den Führungskräften beträgt die Steigerungsrate 3,3 Prozent

Aktuell verdienen sie durchschnittlich 117.000 Euro im Jahr. Spezialisten erhalten im Schnitt ein Jahressalär von 77.000 Euro; das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Sachbearbeitern steigt die Vergütung mit 2,8 Prozent etwas weniger stark; sie beziehen aktuell ein jährliches Gesamtgehalt von 49.000 Euro.

Für den Vergütungsreport „Führungskräfte und Spezialisten in Marketing und Vertrieb 2014“ hat die Managementberatung Kienbaum die Daten von 3.371 Führungspositionen und knapp 7.000 Spezialisten und Sachbearbeitern in fast 700 Unternehmen untersucht.

 

Topverdiener arbeiten im Vertrieb

Der Leiter Vertrieb führt die Gehaltsrangliste der von Kienbaum untersuchten Positionen an: Er erhält durchschnittlich 136.000 Euro im Jahr. Auf dem zweiten Platz folgt der Leiter Export mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 135.000 Euro. Topverdiener bei den Spezialisten und Sachbearbeitern sind die Key-Account-Manager mit einer jährlichen Durchschnittsvergütung von 94.000 Euro. Der Vertriebsinnendienst bildet mit einem Jahresgehalt von 87.000 Euro auf der Führungsebene und 47.000 Euro auf der Ebene der Spezialisten und Sachbearbeiter das Schlusslicht des Gehaltsrankings.

 

Mit der Verantwortung steigt das Gehalt

Mit größerer Verantwortung und anspruchsvolleren Aufgaben steigt auf allen Ebenen das Gehalt: Während Mitarbeiter der oberen Führungsebene eine Jahresvergütung von durchschnittlich 161.000 Euro erzielen, liegt das Gehalt auf der operativen Führungsebene im Schnitt bei 80.000 Euro.

Für die Spezialisten und Sachbearbeiter ist dies in der Tendenz ähnlich: Senior Spezialisten erhalten mit durchschnittlich 87.000 Euro ein deutlich höheres Gehalt als Junior Spezialisten, die rund 50.000 Euro jährlich verdienen. Sachbearbeiter mit sehr komplexen Aufgaben werden mit 56.000 Euro im Jahr erheblich höher vergütet als ihre Kollegen mit wenig komplexen Aufgaben, deren Vergütung bei lediglich 37.000 Euro liegt.

Unternehmensgröße beeinflusst das Gehalt der Führungskräfte

Gerade bei den untersuchten Führungspositionen hat die Unternehmensgröße einen großen Einfluss auf das Gehalt: Mitarbeiter in Führungspositionen verdienen in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten mit 160.000 Euro Gehalt fast doppelt so viel wie Führungskräfte, die in Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern beschäftigt sind; deren Gehalt beträgt im Schnitt nur 91.000 Euro im Jahr. „Die Gründe für diese Unterschiede liegen vor allem in der größeren Verantwortung und der zunehmenden Komplexität der Aufgabenstellungen in großen Unternehmen. In der Regel geht das mit einer höheren Vergütung einher. Es sollte jedoch nicht übersehen werden, dass insbesondere Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen mit sehr flachen Hierarchien konfrontiert sind und somit häufig unmittelbare Verantwortung tragen“, sagt Julia Zmítko, Leiterin der Studie bei Kienbaum.

In München und Düsseldorf zahlen Firmen am meisten

Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen in München am meisten: Sie erhalten dort durchschnittlich 18 Prozent mehr Gehalt als im Bundesdurchschnitt.  Bei den Spezialisten hat Düsseldorf München als Stadt mit der höchsten Vergütung abgelöst: In der Landeshauptstadt am Rhein verdienen Spezialisten 16 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt, in München sind es immerhin noch zehn Prozent. Insgesamt sind die Spitzenreiter in der Vergütung die Ballungsräume um die deutschen Großstädte wie München, Düsseldorf oder Frankfurt am Main. In den Regionen um Leipzig, Dresden oder Halle liegt das Gehaltsniveau in Marketing und Vertrieb auf allen Ebenen hingegen nur bei rund 86 Prozent des Bundesdurchschnitts.

Ein hoher Bildungsabschluss zahlt sich aus

Eine qualifizierte Ausbildung erhöht die Chance, in der Unternehmenshierarchie aufzusteigen, und macht sich in der Vergütung bemerkbar: Promovierte Absolventen haben im vergangenen Jahr mit 53.200 Euro im Schnitt mehr als alle andere Berufseinsteiger verdient. Am wenigsten verdienen Bachelorabsolventen (FH) mit rund 40.100 Euro. Auch bei den Führungskräften zahlt sich eine Promotion aus: Sie verdienen im Schnitt 131.000 Euro. Führungskräfte mit einer Berufsausbildung verdienen hingegen mit 101.000 Euro deutlich weniger.

Zusätzlich zum Abschluss werden die Einstiegsgehälter bei Absolventen stark von der Fachrichtung beeinflusst: Absolventen der Rechtswissenschaften sowie der Technik- und Ingenieurwissenschaften erzielen als Berufseinsteiger mit durchschnittlich 46.100 Euro beziehungsweise 45.200 Euro höhere Gehälter als Absolventen der Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, die durchschnittlich 40.700 Euro verdienen.

Variable Vergütung ist über alle Ebenen hinweg verbreitet

Die Mehrheit der Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb erhält eine variable Vergütung: 93 Prozent der Führungskräfte, 90 Prozent der Spezialisten und 71 Prozent der Sachbearbeiter beziehen einen Teil ihres Jahresgehalts als Bonus. Die Höhe der variablen Vergütung ist jedoch innerhalb der untersuchten Positionen sehr unterschiedlich: Bei den Führungskräften macht sie durchschnittlich fast ein Viertel des Gesamtgehalts aus, bei den Spezialisten sind es 15 Prozent und bei den Sachbearbeitern sieben Prozent.

„Die Höhe der variablen Vergütung wird hauptsächlich anhand des Umsatzes und verschiedener Gewinn- und Ergebnisgrößen wie dem Unternehmensergebnis berechnet. Diese Bezugsgrößen sind häufig einheitlich für alle Ebenen und Positionen gestaltet“, sagt Kienbaum-Vergütungsexpertin Zmítko.

Der Kienbaum Vergütungsreport 2014 „Führungskräfte & Spezialisten in Marketing und Vertrieb“ ist zum Preis von 800 Euro (+MwSt.) unter www.shop.kienbaum.de als Printexemplar/Download oder direkt bei der Kienbaum Vergütungsberatung, Postfach 10 05 52, 51605 Gummersbach (Fax +49 2261 703-201) erhältlich. Weitere Informationen rund um das Thema Vergütung finden Sie auch unter www.kienbaum-compensation.com Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Julia Zmítko gern zur Verfügung (Fon: +49  2261 703-1608, E-Mail: julia.zmitko@kienbaum.de).

Die Online-Applikation Kienbaum Compensation Portal bietet exklusiven Zugriff auf Kienbaum Vergütungsdaten – rund um die Uhr und nach höchsten Qualitätsstandards. Neben der bekannt hochwertigen Kienbaum-Datenbasis überzeugt das Portal durch bequemes Handling, vielfältige Auswahlkriterien sowie individuell anwählbare Abfragemechanismen und Ergebnisberichte. Unser Online-Angebot steht derzeit für folgende europäischen Länder bereit: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Russland. Übrigens: Ihre Daten sind bei uns sicher; das Compensation Portal ist die einzige TÜV geprüfte Online-Vergütungsdatenbank in Deutschland. www.kienbaum-compensation-portal.com

Kienbaum ist in Deutschland Marktführer im Executive Search und im HR-Management und gehört zu den führenden Managementberatungen. Mit seinem integrierten Beratungsansatz begleitet Kienbaum Unternehmen aus den wesentlichen Wirtschaftssektoren bei ihren Veränderungsprozessen von der Konzeption bis zur Umsetzung. Kienbaum verbindet ausgewiesene Personalkompetenz mit tiefem Wissen in Strategie, Organisation und Kommunikation.

Weitere Informationen:
Erik Bethkenhagen
Ahlefelder Straße 47, 51645 Gummersbach
erik.bethkenhagen@kienbaum.de


Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Erik Bethkenhagen

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11.06.2014 neueste studie

Redaktion GFDK

Erhebliche Effizienzsteigerungspotenziale ließen sich realisieren, wenn in Unternehmen Konflikte konstruktiv gelöst würden. Dies zeigt eine Online-Befragung von Professor Dr. Martin-Niels Däfler, der an der FOM Hochschule Frankfurt/Main lehrt.

In einer Online-Befragung haben 352 Berufstätige angegeben, wie viel Prozent ihrer Arbeitszeit sie mit dem Austragen von Konflikten ver(sch)wenden. Das Ergebnis ist erschreckend: Durchschnittlich 10,0 Prozent der Arbeitszeit gehen verloren, weil Mitarbeiter in unternehmensinterne Konflikte verwickelt sind. Das ist ein halber Tag pro Woche! Positiv betrachtet heißt das aber auch: Es existieren noch vielfach unvermutete Effizienzsteigerungspotenziale.

Konfliktpotential in größeren Unternehmen besonders stark

46,7 Prozent der Befragten waren in den vergangenen zwölf Monaten überhaupt nicht in Konflikte verwickelt, 32,5 Prozent einmal und 20,8 Prozent mehr als einmal. Besonders hoch waren die Ergebnisse in der Unternehmensgrößenklasse ab 5.000 Mitarbeitern – hier betrug die Quote der mehrfach an Konflikten beteiligten Personen 30,1 Prozent.

Hinsichtlich der Ursachen von Konflikten gab knapp die Hälfte (49,3 Prozent) an, dass sowohl unternehmens-, arbeits-, organisationsbedingte als auch persönliche Gründe dafür maßgeblich waren, in 17,4 Prozent waren es ausschließlich private Motive und in 33,3 Prozent der Fälle nur betriebsbedingte Ursachen, die den Konflikt ausgelöst haben.

Ausweg: Zu Hause bleiben

Auf die Frage, ob man schon einmal – obwohl körperlich nicht krank – von der Arbeit zuhause geblieben ist, um sich einem Konflikt zu entziehen oder „um es einem Kollegen/Vorgesetzten heimzuzahlen“, antworteten 20,2 Prozent der Frauen und 11,1 Prozent der Männer mit „ja“.

Die detaillierten Befragungsergebnisse können hier eingesehen werden: www.prof-daefler.de

Über Professor Dr. Martin-Niels Däfler

Martin-Niels Däfler (Jahrgang 1969) hat in Würzburg und Adelaide (Australien) BWL studiert und danach für die Boston Consulting Group (München) sowie den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (Berlin) als Kommunikationsberater gearbeitet. Seit dem Jahr 2010 lehrt er als hauptamtlicher Professor im Fachbereich Kommunikation an der FOM Hochschule in Frankfurt am Main.

mn@daefler.de

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27.05.2014 abgedreht oder aufgedreht?

Redaktion GFDK

Die Freunde der Künste freuen sich für Jung von Matt, die beim D&AD Global Awards in London den einzigen "Pencil" (einen "yellow pencil") für Deutschland geholt haben.

Den lustigen Werbespot mit den tanzenden Hühnern hatte Jung von Matt/ Neckar im letzten Jahr für den internationalen Kunden Mercedes Benz gedreht, um die aktive Fahrsicherheit zu bewerben. Bigfish hat den Spot produziert, Daniel Warwick hat Regie geführt.

Der internationale Kreativwettbewerb D&AD ist weltweit gefürchtet

Gerade die großen internationalen Agenturen schnitten in den letzten Jahren schlecht ab. Es werden acht Black bzw. White Pencils vergeben, die Preise gingen nach England, Australien, Kanada, Japan, Schweden und in die Niederlande. Weiterhin werden 53 Yellow Pencils vergeben, darunter Jung von Matt.

Für eine Erwähnung im Jahrbuch des D&AD dürfen sich 5 Agenturen freuen: Die Münchener Agentur Serviceplan für "Troy Davis - I am alive" für den Kunden Alive, BBDO Germany erhielt für Smart "Offroad" einen yellow pencil, DDB Tribal für "#writinghelps" für den Kunden Reporter ohne Grenzen, Atelier Markgraph für die Arbeit "Fascination Mercedes: Mercedes-Benz at the IAA 2013", Jangled Nerves für "Berlin-Hohenschönhausen Memorial" für den Kunden Stiftung Hohenschönhausen.

 

 

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27.05.2014 Luxusmarken genießen Vertrauensvorschuss

Serviceplan

So lauten die Haupterkenntnisse aus der diesjährigen Nachhaltigkeitsstudie, bekannt als „Sustainability Image Score“ (SIS), von Facit Research. Sie wird seit 2011 jährlich im Auftrag der Serviceplan Gruppe erhoben und spiegelt das Nachhaltigkeitsimage von Unternehmen und Marken aus der Sicht der Kunden wider.

An der Spitze des SIS-Rankings 2014 stehen Audi, BMW, Hipp, Frosta, Milupa, Bärenmarke, Bosch, Alete, Coppenrath & Wiese und Landliebe. Den Top 3 des letzten Jahres ist es nicht gelungen, ihre Spitzenposition zu halten; insgesamt konnten sich die meisten Unternehmen jedoch verbessern. Besonders gut gelingt es den Automobilherstellern, den Mehrwert von Nachhaltigkeit erfolgreich in ihren Markenkern zu integrieren. Zusätzlich wurden beim SIS 2014 Luxusmarken wie Prada oder Mont Blanc untersucht.

Zum insgesamt vierten Mal präsentiert die Serviceplan Gruppe den „Sustainability Image Score“ (SIS): Die von Facit Research durchgeführte Studie zeigt seit 2011, welchen Einfluss das nachhaltige Handeln von Unternehmen auf deren Image, die Kaufbereitschaft sowie die Kundenbindung hat. Und vor allem: wie die nachhaltigen Anstrengungen der Unternehmen sowie deren Nachhaltigkeitskommunikation von Verbrauchern wahrgenommen und bewertet werden. Befragt werden deshalb keine Nachhaltigkeitsexperten oder Meinungsmacher, sondern ausschließlich Konsumenten und Markenverwender: Auch dieses Mal wurden mehr als 8.000 repräsentativ ausgewählte Personen zu 104 Unternehmen aus 16 Branchen befragt.


Die Ergebnisse der SIS-Studie 2014

Die übergreifende Erkenntnis der diesjährigen Untersuchung lautet: Nachhaltigkeit ist das neue Premium. Sie macht Marken zukunftsfähig und gibt Marken wieder mehr von dem, was ihre eigentliche Funktion ist – Orientierung. Belohnt wird dies durch eine höhere Loyalität und diese entsteht durch emotionale Verbundenheit, welche heutzutage stark durch Nachhaltigkeitsaspekte geprägt wird. Katrin Meyer-Schönherr, Geschäftsführerin von Facit Research, erklärt: „Es zeichnet sich darüber hinaus ab, dass Unternehmen, die aktives Nachhaltigkeitsmanagement betreiben und ihren Markenkern stets aktualisieren im SIS-Ranking aufrücken bzw. erfolgreich bleiben. Dazu zählen etwa Frosta und Edeka. Gute Nachhaltigkeitsreputation aufgrund eines traditionellen Markenkerns alleine reicht dagegen in Zukunft nicht mehr aus. Statische Marken, die sich rein auf ihr tradiertes Markenbild verlassen, werden es schwer haben, weiterhin von sich zu überzeugen.“ So fällt bei der diesjährigen Untersuchung auf, dass sich vor allem Traditionsmarken, die in den vergangenen Jahren stets gute Positionen innehatten, im Ranking verschlechtert haben bzw. von anderen Unternehmen überholt wurden. Beispiele hierfür sind etwa Ehrmann oder Lindt & Sprüngli.

Drogeriemärkte schneiden schlechter in Punkto Nachhaltigkeit ab


Weitere Kernergebnisse der Studie seien im Folgenden kurz dargestellt: Schlechter als in der Vergangenheit zeigen sich in punkto Nachhaltigkeit die deutschen Drogeriemärkte. Die Automobilbranche hingegen konnte sich verbessern. Das Branchenranking führt nach wie vor der Bereich Babynahrung an und Nachzügler sind auch 2014 die Finanz- und Energiedienstleister sowie der Bereich Fast Food und die Telekommunikationsbranche. Katrin Meyer-Schönherr fasst zusammen: „Insgesamt erreichen 2014 mehr Branchen und damit Unternehmen einen SIS-Wert, mit dem sie nicht mehr im kritischen Bereich.“ Joachim Schöpfer, Geschäftsführer Serviceplan Corporate Reputation, ergänzt: „Während die stets gute Performance der Unternehmen im sozialen Bereich auf gleichem Niveau geblieben ist, wurde hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit aufgeholt.“


Preisbereitschaft für Bio-Produkte

Zugenommen hat die Einkaufshäufigkeit der Bio-Eigenmarken. Sie werden zunehmend als nachhaltig wahrgenommen und zwar sowohl in den klassischen Supermärkten als auch bei den Discountern. Sehr anschaulich zeigte die Studie dies am Beispiel Milch: Eigenmarken-Bio-Milch wird in jeder Preislage etwas häufiger gewählt als die jeweilige Billig-Eigenmarke und die Markenmilch. Joachim Schöpfer dazu: „Klassischen Herstellern ohne Bio fällt es immer schwerer, ihren Premiumpreis durchzusetzen. Premiummarken müssen zukünftig verstärkt einen Mehrwert liefern, um nicht gegen Marken, die einen solchen USP im Sinne der Nachhaltigkeit (Bio) liefern, zu verlieren. Wenn Kunden bewusst mehr Geld ausgeben, dann für Bio bzw. Nachhaltigkeit.“

Eine der Herausforderungen besteht in glaubwürdiger Kommunikation

Die in diesem Jahr zusätzlich untersuchten Top-Premiummarken schneiden alle relativ gut ab, jedoch selten hervorragend. Sie genießen derzeit eine Art Vertrauensvorschuss, denn im Hinblick auf Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit und vor allem der entsprechenden Kommunikation besteht definitiv Aufholbedarf. Kunden von Top-Premiummarken zeigen ein vergleichsweise hohes Nachhaltigkeitsbewusstsein. Sie erwarten mehr Verantwortung von den Unternehmen. Investitionen in Nachhaltigkeit sind für sie damit mehr und mehr eine Notwendigkeit, denn wenn sie fehlt, geht auch die Rechtfertigung des Premiumpreises verloren.

Claudia Kirchmair
Unternehmenskommunikation & PR

E-Mail: c.kirchmair(at)serviceplan.com

 

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