hamburger-retina

Marketing News

19.12.2018 Aufsehen und Aufregung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V schreibt mir, das sich einige Dinge im Leben niemals ändern. Aufsehen und Aufregung, daran fehlt es auch 2018 nicht. Gut so, das sich vieles niemals ändern wird.

Lieber Herr Böhmer,

früher war, nein, ganz bestimmt nicht alles besser - vieles sogar um einiges schlechter. Aber früher war so manches etwas anders. Ganz früher gehörte alles, was mit Telefon zu tun hatte, der tDeutschen Post. Ok, das ist wirklich schon lange her.

Aber auch zu Zeiten der Telekom war es eher schwer denkbar, dass der Chef der ganzen Bude unter die Weihnachtsbäcker geht, um per Video von den Höhepunkten des Firmenjahres zu erzählen.

Telekom-CEO Timotheus Höttges hat ganz offensichtlich verstanden, dass sich die Zeiten geändert haben und neue Weg auch neue Chancen bedeuten. Gut so.

Wenn wir schon bei eher ungewöhnlichen Dingen sind: den klassischen Deutsche-Bank-Aufsichtsrat stellt man sich jetzt auch nicht so vor wie TLGG-Chef Christoph Bornschein. Auch da hat sich was bewegt. Gut so.

Für einige Bewegung in der Agenturszene sorgt ziemlich ausdauern Accenture. In Deutschland hat die Übernahme von Kolle Rebbe für Aufsehen und Aufregung gesorgt.

Matthias Schrader, CEO DACH von Accenture Interactive, und Fabian Frese, GF Kreation Kolle Rebbe, haben im W&V-Gespräch erklärt, wie es zu der Entscheidung kam, was sie vorhaben und warum die ganze Sache vielleicht doch viel logischer ist, als es manch Branchenmensch wahr haben will.

Eines wird aber bei dem Gespräch mit Schrader und Frese genauso klar, wie beim Blick auf Höttges und Bornschein. Am Ende kommt es doch immer auf die Menschen an. Das hat sich nicht geändert. Gut so.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

19.12.2018 Aufsehen und Aufregung

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V schreibt mir, das sich einige Dinge im Leben niemals ändern. Aufsehen und Aufregung, daran fehlt es auch 2018 nicht. Gut so, das sich vieles niemals ändern wird.

Lieber Herr Böhmer,

früher war, nein, ganz bestimmt nicht alles besser - vieles sogar um einiges schlechter. Aber früher war so manches etwas anders. Ganz früher gehörte alles, was mit Telefon zu tun hatte, der tDeutschen Post. Ok, das ist wirklich schon lange her.

Aber auch zu Zeiten der Telekom war es eher schwer denkbar, dass der Chef der ganzen Bude unter die Weihnachtsbäcker geht, um per Video von den Höhepunkten des Firmenjahres zu erzählen.

Telekom-CEO Timotheus Höttges hat ganz offensichtlich verstanden, dass sich die Zeiten geändert haben und neue Weg auch neue Chancen bedeuten. Gut so.

Wenn wir schon bei eher ungewöhnlichen Dingen sind: den klassischen Deutsche-Bank-Aufsichtsrat stellt man sich jetzt auch nicht so vor wie TLGG-Chef Christoph Bornschein. Auch da hat sich was bewegt. Gut so.

Für einige Bewegung in der Agenturszene sorgt ziemlich ausdauern Accenture. In Deutschland hat die Übernahme von Kolle Rebbe für Aufsehen und Aufregung gesorgt.

Matthias Schrader, CEO DACH von Accenture Interactive, und Fabian Frese, GF Kreation Kolle Rebbe, haben im W&V-Gespräch erklärt, wie es zu der Entscheidung kam, was sie vorhaben und warum die ganze Sache vielleicht doch viel logischer ist, als es manch Branchenmensch wahr haben will.

Eines wird aber bei dem Gespräch mit Schrader und Frese genauso klar, wie beim Blick auf Höttges und Bornschein. Am Ende kommt es doch immer auf die Menschen an. Das hat sich nicht geändert. Gut so.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

18.12.2018 Social Media-Leitmedien

GFDK - Marketing News

VICO Research & Consulting analysiert ein halbes Jahr lang über drei Millionen Social Web-Beiträge zu 22 deutschen Tageszeitungen - Die WELT wird mit Abstand am häufigsten diskutiert - Über die taz wird häufiger gesprochen als über die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Welt ist das Leitmedium aller deutschen Tageszeitungen im Social Web. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von Deutschlands führendem Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com).

Demnach wurde die überregionale Tageszeitung des Axel Springer-Verlages in einem halben Jahr über eine Million Mal in den sozialen Medien erwähnt und somit rund 400.000 Mal häufiger als die BILD-Zeitung, die in dem Ranking den zweiten Platz belegt. Auf dem dritten Rang folgt die Süddeutsche Zeitung, zu der sich die Social Web-Nutzer im selben Zeitraum 420.660 Mal geäußert haben.


taz schlägt Faz: 50.000 Social Web-Erwähnungen mehr

Die Tageszeitung, kurz taz, wurde während der Analyse 259.759 Mal diskutiert und belegt damit den vierten Rang der Untersuchung von VICO Research & Consulting.

Auf Platz fünf landet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (209.610 Erwähnungen), Platz sechs sichert sich das Handelsblatt (161.372 Erwähnungen) vor Neues Deutschland (79.859 Erwähnungen). Die Rheinische Post belegt als erste regionale Tageszeitung mit 45.350 Erwähnungen den achten Platz.

Südwest Presse und Rhein-Zeitung: Diese Tageszeitungen wurden am seltensten diskutiert

Am wenigsten Social Media-Beiträge wurden während des Analysezeitraumes zu der größten Ulmer Regionalzeitung, Südwest Presse, verfasst (3.767 Erwähnungen). Damit wurde die Baden-Württemberger Tageszeitung am seltensten aller 22 analysierten Medien erwähnt.

So verfassten die Social Web-Nutzer im Schnitt pro Tag mehr Beiträge über Die Welt als über die Südwest Presse während eines halben Jahres. Platz 21 sichert sich die Rhein-Zeitung mit 5.633 Beiträgen, auf dem 20. Platz landet Die Rheinpfalz mit 7.183 Beiträgen.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse

“Online-Journalismus ist für deutsche Verlagshäuser in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und unsere Analyse zeigt eindeutig, dass insbesondere die Inhalte von Die Welt in den sozialen Medien viral gehen.

Aus diesem Grund darf sich die Zeitung ab sofort zurecht Deutschlands Leitmedium im Social Web taufen. Es überrascht schon, dass Die Welt während des Untersuchungszeitraumes insgesamt fast doppelt so häufig in den sozialen Medien diskutiert wurde wie die Bild, obwohl diese Europas meistverkaufteste Tageszeitung ist.

Weniger überraschend ist natürlich, dass die analysierten regionalen Medien seltener in den sozialen Medien erwähnt wurden als die überregionalen Medien, da diese eine deutlich größere Leserschaft ansprechen.”

Um die Anzahl an Erwähnungen deutscher Tageszeitungen in den sozialen Medien zu analysieren, hat VICO Research & Consulting zwischen dem 21. Mai und dem 21. November 2018 rund 3,04 Millionen öffentliche Beiträge erfasst und ausgewertet. Die Beiträge stammen aus dem Mikroblog Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie Q&A-, Video- und Bild-Portalen.

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

18.12.2018 Social Media-Leitmedien

GFDK - Marketing News

VICO Research & Consulting analysiert ein halbes Jahr lang über drei Millionen Social Web-Beiträge zu 22 deutschen Tageszeitungen - Die WELT wird mit Abstand am häufigsten diskutiert - Über die taz wird häufiger gesprochen als über die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Welt ist das Leitmedium aller deutschen Tageszeitungen im Social Web. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von Deutschlands führendem Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und Analysen, VICO Research & Consulting (www.vico-research.com).

Demnach wurde die überregionale Tageszeitung des Axel Springer-Verlages in einem halben Jahr über eine Million Mal in den sozialen Medien erwähnt und somit rund 400.000 Mal häufiger als die BILD-Zeitung, die in dem Ranking den zweiten Platz belegt. Auf dem dritten Rang folgt die Süddeutsche Zeitung, zu der sich die Social Web-Nutzer im selben Zeitraum 420.660 Mal geäußert haben.


taz schlägt Faz: 50.000 Social Web-Erwähnungen mehr

Die Tageszeitung, kurz taz, wurde während der Analyse 259.759 Mal diskutiert und belegt damit den vierten Rang der Untersuchung von VICO Research & Consulting.

Auf Platz fünf landet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (209.610 Erwähnungen), Platz sechs sichert sich das Handelsblatt (161.372 Erwähnungen) vor Neues Deutschland (79.859 Erwähnungen). Die Rheinische Post belegt als erste regionale Tageszeitung mit 45.350 Erwähnungen den achten Platz.

Südwest Presse und Rhein-Zeitung: Diese Tageszeitungen wurden am seltensten diskutiert

Am wenigsten Social Media-Beiträge wurden während des Analysezeitraumes zu der größten Ulmer Regionalzeitung, Südwest Presse, verfasst (3.767 Erwähnungen). Damit wurde die Baden-Württemberger Tageszeitung am seltensten aller 22 analysierten Medien erwähnt.

So verfassten die Social Web-Nutzer im Schnitt pro Tag mehr Beiträge über Die Welt als über die Südwest Presse während eines halben Jahres. Platz 21 sichert sich die Rhein-Zeitung mit 5.633 Beiträgen, auf dem 20. Platz landet Die Rheinpfalz mit 7.183 Beiträgen.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse

“Online-Journalismus ist für deutsche Verlagshäuser in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und unsere Analyse zeigt eindeutig, dass insbesondere die Inhalte von Die Welt in den sozialen Medien viral gehen.

Aus diesem Grund darf sich die Zeitung ab sofort zurecht Deutschlands Leitmedium im Social Web taufen. Es überrascht schon, dass Die Welt während des Untersuchungszeitraumes insgesamt fast doppelt so häufig in den sozialen Medien diskutiert wurde wie die Bild, obwohl diese Europas meistverkaufteste Tageszeitung ist.

Weniger überraschend ist natürlich, dass die analysierten regionalen Medien seltener in den sozialen Medien erwähnt wurden als die überregionalen Medien, da diese eine deutlich größere Leserschaft ansprechen.”

Um die Anzahl an Erwähnungen deutscher Tageszeitungen in den sozialen Medien zu analysieren, hat VICO Research & Consulting zwischen dem 21. Mai und dem 21. November 2018 rund 3,04 Millionen öffentliche Beiträge erfasst und ausgewertet. Die Beiträge stammen aus dem Mikroblog Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie Q&A-, Video- und Bild-Portalen.

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

12.12.2018 Markenschädigung

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, weist mich auf eine politische Aktion hin in der Nutella das Opfer ist. Also, ich möchte nicht, dass meine Marke, die GFDK, von politischen Aktivisten für ihre Zwecke mißbraucht wird. Mit Haltung zeigen hat das nichts zu tun, wenn man mich zwingen will, mich für oder gegen etwas auszusprechen.

Das ist Markenschädigung

Ich möchte mich auch nicht dafür auch noch rechtfertigen müssen oder Stellung beziehen, warum ich das nicht möchte. Hier haben einige etwas falsch verstanden. Hier handelt es sich eindeutig um eine Markenbeschädigung, die hier vorgenommen wird, und da gibt es nichts zu jubeln. Stellen sie sich vor, ich male nachts ihr Auto an, um meine politische Botschaft los zu werden, das nennt man Sachbeschädigung.

Lieber Herr Böhmer,

häufiger hört man in letzter Zeit, Unternehmen und Marken müssten Haltung zeigen. Tatsächlich passiert das selten. Warum nicht nachhelfen? Denken sich politische Aktivisten und machen Nägel mit Köpfen.

Jetzt hat es Nutella erwischt. In Berlin ist ein Plakat aufgetaucht, das aussieht wie ein Out-of-home-Motiv von Ferrero. „Lieber braun aufs Brot als braun im Kopf“ steht darauf geschrieben. Vor einigen Tagen erst wurde Coca-Cola benutzt, um „für eine besinnliche Zeit“ zu werben mit dem Ratschlag: „Sag Nein zur AfD“

Aktivisten wollen Statement erzwingen

Mit diesen Aktionen zwingen die Urheber die Firmen, Stellung zu beziehen. Selbst wenn sie schweigen würden. Denn auch nichts zu sagen wäre ein Statement.

Coca-Cola zum Beispiel hat zwar festgestellt, dass das Motiv nicht aus dem Konzern stammt, sich gleichwohl inhaltlich nicht davon distanziert, sondern die Aussage gebilligt. Allein die vorsichtige Sympathie mit den Plakatklebern hat Coca-Cola Sympathien eingebracht.

Wie Ferrero wohl mit dem prank umgehen wird? Noch prüft das Unternehmen. Selbst eine laue Stellungnahme könnte gefährlich sein. Schon in der Offenbarung heißt es: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.



mehr

11.12.2018 Post von W&V

GFDK - Marketing News

Post von W&V - Lieber Herr Böhmer,

die Woche endet mit Aufregern wie dem Zebra-Fleisch, das derzeit sehr zum Ärger vieler Verbraucher im Tiefkühlfach von Netto liegt, oder der AfD-Kritik an einem Werbespot der Rügenwalder Mühle, in dem ein „Afrikaner“ zu sehen ist. Das Schöne an den Reaktionen auf beide Themen: Daraus spricht klare Haltung. Pro Artenschutz, gegen Rassismus.

Traurig ist indes, dass es eine beliebte digitale Lifestyle-Marke aus den USA hierzulande nicht geschafft hat. Zum Wochenende musste Condé Nast das endgültige Aus für Wired verkünden, auch bei der noch übrig gebliebenen Onlinefassung wird nach 7 Jahren im deutschen Markt noch vor Jahresende der Stecker gezogen. Es reicht eben doch oft nicht aus, einfach ein gut gemachtes Rezept adaptieren zu wollen.

Ihnen stand vor dem 2. Adventswochenende der Sinn mehr nach Beschaulichem? Davon können wir jede Menge liefern – die Unternehmen gehen mit Reklame fürs Fest jetzt in die Vollen. Weihnachtsspots liefern die Telekom, Netto – oder sogar der Zoll. Ausgerechnet mit einem bekifften Weihnachtsmann sucht er Nachwuchs

Der Weihnachtsspot "Schöne Bescherung" von Zum Goldenen Hirschen Stuttgart läutet die nächste Runde der Ausbildungskampagne "Dein Talent im Einsatz" des Deutschen Zolls ein.

Für W&V ging jetzt eine besondere Woche zu Ende – angefüllt mit unserem Kreativranking. Den Abschluss macht das frisch erschienene Auftraggeberranking. Vielleicht schauen Sie nachher beim Wochenendeinkauf sogar bei der kreativsten Marke vorbei  ….

Viel Spaß beim Lesen

wünscht die W&V-Redaktion

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.


mehr

11.12.2018 100 Köpfe mit Ideen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, weist mich heute darauf hin, das ich nicht zu den 100 Köpfen gehöre, die W&V für wichtige Weichen und mutige Entscheidungen ausgewählt hat. OK, damit habe ich auch nicht gerechnet, ich bin ja auch nicht im Markeing tätig.

Lieber Herr Böhmer,

Zahlen sind ja eigentlich wunderbar eindeutig - und trotzdem irgendwie doch immer sehr relativ. Nehmen wir zum Beispiel die 100. Wenn jemand 100 Freunde zum Adventsumtrunk einlädt, dann ist das für uns Normalsterbliche doch ziemlich viel.

Wenn jemand 100 Freunde auf Facebook hat, dann ist das für Social-Media-Aktivisten ziemlich wenig. 100 Köpfe eines Jahres sind auf den ersten Blick ziemlich viel.

Wenn man sie aber auswählen muss, dann zeigt sich schnell, dass 100 Köpfe auch ziemlich wenig sein können. Trotzdem ist es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen, 10x10 Menschen zu definieren, die sich mit vollem Recht auf unserer Liste finden.

Kein Zweifel, es würde auch noch eine ganze Reihe weiterer Frauen und Männer geben, die unsere 100 Köpfe wirklich schmücken könnten. Aber es ist eben doch die Qual der Wahl und außerdem haben wir uns für die Zusammenstellung des Rankings auch ein paar Regeln gegeben.

Dazu gehört, nur als Beispiel, dass im Normalfall nicht mehrere Menschen des gleichen Unternehmens darauf zu finden sind. Dazu gehört auch, dass wir den Aspekt Diversität im Auge behalten.

Schließlich und endlich ist aber das Schöne an so einer Auswahl, dass man wunderbar darüber diskutieren kann.

Ohne jeden Zweifel auf die besagte Liste passen würde auch Stefan Ottlitz, der als Leiter der Produktentwicklung zur Geschäftsleitung des Hamburger Spiegel-Verlags gehört. Gleichzeitig würde das aber irgendwie gar nicht zu seiner Maxime passen.

Nicht umsonst lautet der Titel seines wirklich lesenswerten Beitrags: "Es geht um Produkte, nicht um Eitelkeiten"

Einen schönen Abend mit möglichst viel von dem, was in Ihrem Ranking ganz weit oben steht, wünscht

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr

08.12.2018 Mit Sternekoch Andreas Schweiger

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat heute eine schöne Geschichte für uns. Kommunikation mit der Öffentlichkeit spielt eine immer größere Rolle und das hat Lidl gut verstanden. 2018 ist, was das angeht, wohl das Lidl Jahr. Im April hat die GFDK Redaktion Essen und Trinken berichtet:

"Der Discounter LIDL hat ab April 2018 freiwillig alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) seiner Eigenmarken nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung durch ein 4-stufiges Modell gekennzeichnet, und damit sogar die Bundesregierung blamiert."

Nun hat Lidl eine weiteres Highlight geliefert, der die Konkurrenz erblassen läßt. Auf diese Idee ist weder Rewe, Aldi noch Edeka gekommen. Lidl hält in diesem Jahr auch noch einen weiteren Rekord.

Mit vier positiv Meldungen, Artikeln hat es Lidl in diesem Jahr auf unsere Webseite geschafft, so viel wie kein anderes Unternehmen, Platz zwei belegt mit drei positiv Artikeln, Douglas mit Tina Müller.

Lieber Herr Böhmer,

dass es nur 50 geladene Gäste waren, denen die Kinnladen runterklappten, als Lidl die Bombe platzen ließ, ist egal. Die Wirkung ist trotzdem immens, weil sich die Story rumspricht. Denn die Kampagne ist einfach durch und durch gut gedacht und gemacht.

Am 29. November öffnete in der Münchner Müllerstraße Das Lux 42, ein exklusives Pop-up-Restaurant – unter der Führung von Sternekoch Andreas Schweiger. Jeder Gast zahlt keine festen Preise, sondern, was ihm der Restaurantbesuch wert war.

Was die Öffentlichkeit erst am Nikolausabend erfuhr: Hinter dem Restaurant steht der Discounter Lidl. Die Menüs im Lux 42 wurden sämtlich mit Lidl-Produkten zubereitet. Alle Einnahmen des Restaurants werden an eine Organisation gespendet, die Kinder vor Missbrauch und Gewalt schützt.

Kann eine Marke mit ihrer Botschaft noch näher am Menschen sein? Wohl kaum. Schließlich geht auch Liebe durch den Magen.

Kann man eine Botschaft noch besser rüberbringen? Wohl kaum. Denn: Wer könnte die Gütekriterien Qualität und Frische besser transportieren als ein Sternekoch?

Kann man eine Kampagne emotionaler verpacken? Wohl kaum. Sie bietet nicht nur ein echtes Erlebnis und arbeitet mit einem sympathischen Prominenten. Darüber hinaus demonstriert Lidl Uneigennützigkeit und Herz, indem die Einnahmen des Restaurants an eine wohltätige Organisation gespendet werden.

Ergo: Kompliment an die Münchner Agentur FJR, Lidl-Marketingchef Jürgen Achenbach und die Event-Agentur G.R.A.L.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.


mehr

06.12.2018 grosse Herausforderungen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das Klarheit in der Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Da können wir nur zustimmen.
 
Lieber Herr Böhmer,

zu den großen Aufgaben - und größten Herausforderungen - in der Kommunikation gehört Klarheit, die Vermeidung von Missverständnissen, das gilt heute mehr denn je.

Wir haben eine nie gekannte Vielfalt an Kommunikationsmöglichkeiten und gleichzeitig ein riesiges Potenzial für Missverständnisse. Vielleicht gibt es auch passende Sprachen für unterschiedliche Kanäle, bestes Beispiel sind Emojis oder GIFs in der Kommunikation auf digitalem Weg.

Der alte Spruch vom Bild, das mehr als 1000 Worte sagt, gewinnt ganz neue Bedeutung, wenn sich das Bild auch noch bewegt. Auch mit Emojis lassen sich wunderbar ganze Geschichten erzählen.

Hilft einem natürlich wenig, wenn es kein Display oder gedrucktes Pendant dazu gibt. Kommt ja bei Alexa und ihren smarten Kumpels auch digital immer öfter vor und bringt einen anderen alten Spruch wieder nach vorne: Hast du Töne? Die spielen im Voice-Umfeld eine ganz besondere Rolle, neben dem gesprochenen Wort natürlich.

Manchmal reicht für Kommunikation, zentrales Thema der heute neu erschienenen Print-Ausgabe von LEAD, aber auch nur ein Ton. Deshalb gibt es zur gedruckten Ausgabe von LEAD auch eine digitale Soundmachine, immer verfügbar und durchaus unterhaltsam

Besonders interessant kann die Sache mit der Kommunikation auch werden, wenn man Dritte für sich sprechen lässt. Das gilt ja beispielsweise beim Einsatz von Influencern, der für viele Marken heute ganz selbstverständlich und durchaus berechtigt zum Werbemix gehört.

In diesen Fällen empfiehlt es sich, auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Worauf man achten muss und wie sich Schwierigkeiten von Anfang an vermeiden lassen, das alles steht in unserem neuen Report.

Ihnen einen schönen Abend,

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.



mehr

06.12.2018 Lesen Sie dieser Wechselei

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Zuletzt unterrichtete mich Frank Zimmer über einige Paukenschläge bei den Top-Personalien in einigen Unternehmen. Aber das sollte erst der Anfang sein, die große Jahresend-Rallye stehe noch an, meinte er. Und er sollte Recht behalten. Nun schreibt mir Jochen Kalka Chefredakteur bei W&V, das dass Personalkarussell richtig Fahrt aufgenommen hat, und wie.

Lieber Herr Böhmer,

Jessas, das geht ab, heute. Freie Fahrt auf dem Personalkarussell. Einsteigen, bitte, jetzt geht´s ab. Und wie es sich dreht, das Karussell: Lucas Brinkmann etwa, ein Google-Mann, löst Matthias Brüll ab, der doch – gefühlt – gerade erst gekommen ist.

Verimi, dieses Daten-Bündnis-Experiment, holt sich Roland Adrian, der bisher Miles & More beschäftigt hat. Oder dort beschäftigt war. Wolf Heumann und Percy Smend verlassen Scholz & Friends, Tobias Ahrens landet an der Kreativspitze.

Und, ist Ihnen vom Lesen dieser Wechselei auch schon ganz schwindelig? Denn das ist noch lange nicht alles, was alleine heute passiert ist. Nennen wir noch Susanne Lämmer, die bei Ikea die Family-Community aufgebaut hat und BMW, VW und TLGG auf ihrer Vita stehen hat. Sie wird Strategie-Direktorin bei DDB & Tribal Hamburg.

Auch das noch: Ende Oktober hatte die Agentur Ogilvy UK allen 1200 Mitarbeitern in Großbritannien einen freiwilligen Abfindungsvertrag angeboten. Akzeptiert haben ihn nur wenige. Um es genau zu sagen, nur etwa 50 Mitarbeiter haben dem zugestimmt. Na ja, das kann ja noch was werden.

Nach CEO Paul Polman verlässt nun auch Chief Marketing Officer Keith Weed Unilever. Dies meldet das britische Marketing-Magazin "Campaign". Unilever ist nach P&G der zweitgrößte Werbetreibende der Welt.

Jetzt reicht´s. Machen Sie lieber schnell Feierabend, bevor wir noch mehr Personalien zu vermelden haben. Schönen Abend

Jochen Kalka

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

mehr
Treffer: 726
Top