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Marketing News

16.10.2019 Erntezeit beim Wendler

GFDK - Marketing News

In einem Facebook-Post wirbt Kaufland für jungen Gemüsemais mit einer Anspielung auf das jugendliche Alter von Wendler-Freundin Laura (19). Die User sind geteilter Meinung. Der Altersunterschied der Beiden ist vielen ein Dorn im Auge.

Da sage ich mal, heutzutage wird einem nichts mehr gegönnt. Kaufland bewirbt in einem Beitrag eine Dose mit jungem Gemüsemais, mit den Worten „Erntezeit beim Wendler“ : Die Dose Mais hat auch noch die Aufschrift „zart, süß & knackig“. Die wird sicherlich ein Verkaufsrenner.


Unter den 6000 Likes erntete der Facebook-Beitrag zahlreiche amüsierte Kommentare wie „Kaufland, ich feier euch“ und „wie geil seid ihr denn?“. Ein weiterer User ist von der Werbung sogar so begeistert, dass er direkt bei Kaufland arbeiten möchte. „Wenn ihr noch paar Leute für eure Marketingabteilung braucht, ich komm gern zu euch“, schreibt er.

Nun ja, Michael Wendler hat eine große Fangemeinde - und einige seiner Fans können gar nicht über den Post lachen und sind stinksauer.

„Das ist ein Grund bei Kaufland nicht mehr einzukaufen!!!!! Es gibt viele Wendler-Fans, jeder soll sein Leben so gestalten, wie er es für richtig hält, und das ist unter der Gürtellinie.

Traurige Kampagne. Was bildet ihr euch ein, über einen Menschen so herzuziehen, habt ihr kein eigenes Leben? Was ist daran schlimm, jeder soll so leben, wie er es will.

Eure Aussage kann für die Person sehr schmerzhaft sein und ihr spielt mit Gefühlen“, schrieb  ein entsetzter User. „Kaufland, das geht gar nicht! Mein Geld geht in Zukunft nicht mehr zum Kaufland“, ereifert sich ein weiterer Wendler-Fan.

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15.10.2019 Also sind wir gestorben

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat wieder tolle Geschichten zu vermelden.

Lieber Herr Böhmer,

ein Junge, 11 Jahre alt, fragt seine Mama, ob er sich einen Luftballon holen darf. Sie kommen gerade an einem Stand vorbei, an dem Werbe-Luftballons an kleine Kinder verteilt werden.

"Bist du dafür nicht schon zu alt?" fragt die Mutter des Jungen. "Nein", antwortet der Junge. Seine Mutter verzieht etwas spöttisch das Gesicht. Sie sieht sich schon an der Seite eines Kindes, das eigentlich zu alt dafür ist, einen Luftballon spazieren zu führen. Aber sie willigt ein.

Der Junge geht zum Stand, besorgt sich einen Ballon, nestelt das Band ab und öffnet den Knoten. Dann atmet er aus, setzt den Ballon an, nimmt einen tiefen Luftzug und sagt: "Hallo Mama". Das Helium aus dem Luftballon lässt ihn klingen wie Micky Maus.

Seine Mutter lacht.

Dann fragt sie, ob sie auch mal darf.

Also: Luftballon ist nicht gleich Luftballon. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Klar, dass man immer schon im Voraus im Kopf hat, was das Gegenüber für Absichten hat. Wir alle denken in Schubladen. Wer anderes behauptet, lügt. Aber ist es nicht reizvoll, wenn unerwartet Vorurteile zerplatzen und man eines Besseren belehrt wird?

München ist die zweitkreativste Millionenstadt Europas. Stimmt nicht? Doch. München liegt zwar hinter Paris, aber vor London, Mailand und Berlin. Wer das behauptet? Die Europäische Kommission. Sie hat 190 Städte in 30 Ländern unter die Lupe genommen.

Zum Schluss noch ein Zitat des Tages gefällig? Es stammt von Gerry Graf. Der gründete irgendwann mal die New Yorker Agentur Barton F. Graf. Und hat sie nun dichtgemacht. Auf seiner quasi eigenen, sehr witzig-kreativen Beerdigungsfeier sprach er:

"Jeder sagt, man müsse auf Nummer Sicher gehen und dürfe kein Risiko eingehen, um nicht zu sterben…Ups! Also sind wir gestorben – aber: Was für ein grandioses Leben wir dafür hatten!"

Einen grandiosen Abend wünscht

Rolf Schröter

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14.10.2019 eine neue Imagekampagne

GFDK - Marketing News - W&V

OK, ich gebe zu, ich bin ein Jägermeister-Fan. W&V schreibt: Jägermeister reaktiviert für die Premium-Marke Jägermeister Manifest ein Testimonial aus den 90ern: Den Schauspieler und Model Raz Degan. Und ich muß zugeben, der israelische Promi und Schauspieler sieht immer noch verdammt gut aus.

2004 performte er unter Regie von Oliver Stone an der Seite von Colin Farrell, Angelina Jolie und Val Kilmer im Blockbuster "Alexander".

"Raz Degan verkörpert unsere Superpremiummarke Manifest absolut authentisch. Er ist der leibhaftige Beweis dafür, dass Träume wahr werden, wenn man seine Chancen nutzt", so Claudia Krake, Brand Manager bei Jägermeister. "In dem Vierteljahrhundert seit seinem ersten Jägermeister-Auftritt ist Degans Persönlichkeit gereift. Heute ist er so charismatisch wie der Charakter von Jägermeister Manifest."

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12.10.2019 der gute Name eines Hotels zählt nich mehr

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Die Nachricht des Tages vorweg. Der seit 2010 amtierende SAP-Vorstandschef Bill McDermott tritt überraschend zurück. Einen konkreten Grund für den Rücktritt McDermotts nannte das Unternehmen zunächst nicht. McDermotts Vertrag lief noch bis 2021, zu einer Verlängerung wird es nicht kommen.

Die in der Nacht zum Freitag ebenfalls vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal konnten sich sehen lassen. Umsatz und Gewinn kletterten unerwartet kräftig.

Den Erlös steigerte der Konzern im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, unter dem Strich blieben mit 1,26 Milliarden Euro 30 Prozent mehr Gewinn übrig. Unter McDermott  stieg SAP zum wertvollsten Dax-Konzern auf. Aktuell ist das Unternehmen rund 130 Milliarden Euro wert. Nun ist es so, das ein Machtmensch wie Bill McDermott bestimmt nicht freiwillig seinen Posten abgibt, schließlich hat er noch einen Vertrag bis 2021.

Aber OK, aus der SAP-Zentrale werden wir nichts erfahren, außer netten Worten über den lieben Bill. Ich habe da aber eine Idee. Vielleicht war einigen Leuten bei SAP die Nähe von Bill McDermott zu Donald Trump ein Dorn im Auge, schließlich hatte SAP auch Trump im letzten Wahlkampf mit einer Spende unterstüzt. Und nun beginnt ja der nächste Wahlkampf in Amerika, vielleicht ohne eine Spende für Trump, denn Bill McDermott hat darauf keinen Einfluß mehr. PS: Ist nur so eine Idee.

Die Jury des manager magazins hatte noch 2018 Bill McDermott zum Manager des Jahres gewählt.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat andere Nachrichten für mich.

Lieber Herr Böhmer,

ach, das Buch des Lebens ist zu einem Daumenkino geworden.

Schnelligkeit und Momentaufnahmen bestimmen unser Handeln.

Heute ist zum Beispiel der gute Name eines Hotels für Menschen unter 30 Jahren praktisch irrelevant für die Buchungsentscheidung. Ein gutes Instagram-Foto gibt den Ausschlag – statt einer persönlichen Empfehlung. – Der Augenblick zählt.

Und künftig kann man online im dm-Shop einkaufen und das Zeug innerhalb von nur vier Stunden in einem Markt vor Ort abholen . Dieser Click & Collect-Service ist ein Test, der im Erfolgsfall bundesweit ausgerollt werden soll.

Und warum sollte dieses Shopper-Hyperventilieren schließlich nicht erfolgreich sein? Amazon macht es mit Prime Now doch vor. Dort muss man höchstens zwei Stunden warten, bis man nach dem Druck auf den Buy-Button beliefert wird. – Schnelligkeit bringt’s.

Lasst uns kurz innehalten. Aus dem japanischen Zen-Buddhismus stammt der Rat: Wenn du es eilig hast, dann nimm einen Umweg!

Warum? Ist doch klar. Nur dort findest du die geilsten Instagram-Bilder, die noch nicht von den Unter-30-Jährigen bis zum Erbrechen gepostet worden sind. Und vielleicht trifft man mitten auf dem Umweg zufällig den Amazon-Boten, der dich zuhause nicht angetroffen hat, weil du gerade im dm warst, um deine Bestellungen abzuholen.

Einen geruhsamen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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10.10.2019 Harten Stoff liefert Scholz & Friends

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, schreibt heute in eigener Sache, aber nicht nur.

Lieber Herr Böhmer,

dass sich die Medienbranche und mit ihr natürlich der Zeitungsmarkt in einem tiefgreifendem Umbruch befinden, hat sich inzwischen herumgesprochen. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.

Wie diese Maßnahmen bei der SWMH (zu der neben der Süddeutschen Zeitung und verschiedenen Regionalzeitungen und Fachmedien auch W&V gehört) aussehen, hat heute das Führungsteam um SWMH-CEO Christian Wegner bei zwei Townhall-Meetings in Stuttgart und München erläutert.

Zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie, die unter dem Motto "Zukunft durch Wandel" steht: die SWMH will in den kommenden zwei Jahren mehr als 100 Millionen Euro investieren.

Mit Zukunft hat irgendwie auch eine Idee von Le Creuset zu tun. Der französische Haushaltswarenfabrikant hat sich bei einer Kochgeschirr-Kollektion im Science-Fiction-Genre bedient, genauer gesagt bei: Star Wars.

So findet sich jetzt Bräter Darth Vader neben der Bratreine Han Solo. Wenn es denn schmeckt.

Harten Stoff liefert indes Scholz & Friends für die Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas". Der Anti-Raser-Spot führt ziemlich drastisch vor Augen, welche Folgen zu schnelles Fahren haben kann. Wenn dadurch nur ein Unfall verhindert werden kann, war es den Aufwand schon wert.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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09.10.2019 die ehrlichsten Testimonials

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, glaubt Brad Pitt nicht so ganz.

Lieber Herr Böhmer,

echte Kunden sind die ehrlichsten Testimonials. Da kann ein Brad Pitt noch so oft in die Kamera säuseln, wie toll das Produkt ist. Ist die Werbung dadurch glaubwürdig? Wohl kaum. Schließlich wissen alle, dass er viel Geld für einen Werbedeal bekommt.

Sehr viel. So viel, dass wohl fast jeder von uns dafür so einiges in die Kamera sagen würde. Deshalb bleibt Brad Pitt in der neuen Kampagne für die französische Bank Boursorama stumm. Die Botschaft der Bank: „Wir brauchen Brad Pitt nicht, um Boursorama Banque weiterzuempfehlen. Das kann ohnehin niemand besser als unsere Kunden.“

Nette Idee. Ganz konsequent ist sie aber nicht. Schließlich scheint es doch einen Hollywood-Star zu brauchen, dessen Glamour auf die Marke abfärbt. Sonst hätte sich die Boursorama Banque das Megahonorar sparen können.

Burger King ist da konsequenter. Der Fastfood-Anbieter zieht den Boursorama-Ansatz durch: Er setzt echte Kunden als Testimonials vor die Kamera .

Sie dürfen tun, lassen und vor allem sagen, worauf sie gerade Lust haben. Werbegesicht in Spot Nummer eins ist Alex. Alex gibt eine authentische Figur ab, wenn sie sich darüber beschwert, dass sich viele Frauen in Deutschland nicht trauen, einen ordentlichen Burger zu essen.

Und dann outet sie auch noch eine Youtube-Kommentatorin als echten Burger-Fan: „Wer Alex kennt, weiß wiiiiiieeeeee sehr sie Burger liebt!!!!!!!“, steht unter dem Video.

Das ist glaubwürdig. Wahrscheinlich hätte Alex ein höheres Honorar verlangen sollen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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08.10.2019 Der Minus-20-Prozent-Löffel

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint zu Recht, das 20 Prozent nicht immer mehr oder weniger sein muß.

Lieber Herr Böhmer,

weniger ist mehr? Kommt darauf an.

Wir erinnern uns an die Werbung der Praktiker-Baumärkte: "20 Prozent auf alles – außer Tiernahrung." Die Rabatte haben dem Unternehmen nicht geholfen. Praktiker ging in die Insolvenz.

Auch Lindt bietet weniger. Der Massenchocolatier bringt eine neue Sorte der Variante "Excellence" auf den Markt. Doch die Tafel wiegt nicht 100 Gramm, wie ihre Namensvettern, sondern nur 80 Gramm.

Damit ist die Neue knapp 20 Prozent teurer als die reguläre Vollmilchschokolade – hat die Verbraucherzentrale Hamburg ausgerechnet und angeprangert.

Ob das eine gute Idee ist, die eigenen Kunden so hinters Licht zu führen? Zumindest ist es sehr riskant für den Ruf der Marke.

Auch Lidl liefert 20 Prozent weniger. Und zwar in Form eines Löffels. Der hat nämlich eine Delle, und deshalb passt ein Fünftel weniger drauf. Zum Beispiel Zucker. So wirbt Lidl für eine gesündere Ernährung.

Der Minus-20-Prozent-Löffel ist der Protagonist einer Kampagne und ab 10. Oktober zum Symbolpreis von einem Cent bestellbar.

Das wiederum IST eine gute Idee. Manchmal ist weniger doch mehr.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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06.10.2019 Weltmarktführer im Empfehlungsmarketing

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, schreibt mir: Laut eMarketer werden fast 70 Prozent der gesamten Einnahmen aus digitaler Werbung in 2019 in den USA von nur drei Unternehmen kontrolliert - Google, Facebook und Amazon. Und das soll sich nun ändern.

Lieber Herr Böhmer,

der Freitag war allem Anschein nach so etwas wie die Mutter aller Brückentage. Arm an Nachrichten oder Geschichten ist er aber ganz und gar nicht.

Landauf, landab dürften sich beispielsweise Verlage Gedanken darüber gemacht haben, was die kurz vorher verkündete Fusion der Empfehlungsriesen Taboola und Outbrain - genau genommen ist es wohl eher so, dass sich Elefant Taboola den anderen Elefanten einverleibt hat - für sie in Zukunft wohl bedeuten wird.

Defacto gibt es auf diesem Feld jetzt noch einen großen Anbieter, Plista hat dazu in etwa die Rolle des berühmten gallischen Dorfs aus den Asterix-Geschichten inne (blöderweise fehlt aber der Zaubertrank).

Um digitales Marketing und die Frage nach den Folgen einer Entscheidung geht es auch beim EuGH-Urteil über die Anforderungen an den Cookies-Consent. Zehn Jahre mussten wir darauf warten.

Aus Sicht von Kolumnist Jochen Schlosser " zehn Jahre, um zu dem Schluss zu kommen, dass nur eine ausdrückliche Einwilligung auch wirklich eine Einwilligung bedeutet."

Auch Personalmeldungen hat der Brückentag auf Lager, aus ganz unterschiedlichen Bereichen sogar: Christof Baron verlässt Sanofi , nach nur zwei Jahren gibt Christof Baron seine globale Media-Funktion wieder auf.

Mymuesli und Ohlala haben indes sogar ihre Gründer verloren. Max Wittrock und Pia Poppenreiter gehen und wollen etwas Neues aufbauen. Interessant die Begründung: Langeweile.

Ein spannendes Wochenende wünscht

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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03.10.2019 Autofahren ist nicht mehr sexy

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute eine tolle Geschichte über BMW zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

Freiheit ist das erste und wichtigste der drei mächtigen Worte, mit denen die Franzosen ihre Republik erkämpft und die Menschenrechte etabliert haben.

Freiheit ist auch die zentrale Botschaft einer neuen Kampagne von BMW. Und auch das ist revolutionär – für die Marke BMW. Denn diese Botschaft ist weitaus mehr als nur eine emotionale Volte irgendeines Werbeauftritts anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren.

Ja, Jung von Matt hat diese Kampagne großartig inszeniert. Nicht nur der Film, in dem die Rolle der BMW Isetta aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Fluchtfahrzeug aus der DDR erzählt wird. Und ja, auch die Printmotive sind überragend gut gestaltet.

Aber das ist nicht der Punkt. Eigentlich sehen wir hier einen strategischen Schwenk. Der neue Marketingchef Jens Thiemer verteidigte noch vor wenigen Wochen im W&V-Interview den Claim „Freude am Fahren“.

Und tatsächlich ist die Freude ein starkes Markenversprechen auch in Richtung autonomes Fahren. Trotzdem ist dieses Markenversprechen nicht mehr so stark wie früher, als der Fahrer eines Autos nicht von unzähligen Assistenzsystemen begleitet wurde und Verkehr vor allem Stau bedeutete.

Heute sprechen Autohersteller lieber von Mobilität als von Autofahren. Warum? Weil das Autofahren nicht nur wegen der Klima-Diskussion eine negative Konnotation bekommen hat. Autofahren ist nicht mehr sexy. Parallel dazu ist aber die individuelle Mobilität so wichtig wie nie zuvor. Auch und gerade für junge Menschen.

Ein Widerspruch? Nein.

Destilliert man dieses Bedürfnis nach Mobilität auf ein zutiefst menschliches Gefühl, dann ist das wohl die Sehnsucht nach Freiheit. Der Wunsch, ungebunden zu sein ist so stark, dass die Mobilitätsmarke BMW gut beraten ist, diesen Begriff zu besetzen.

Freude, Fahren, Freiheit – was für ein kräftiger Dreiklang - Freiheit erfahren – darum geht es. Das ist ein Markenversprechen, das sich nicht nur auf den Kauf oder das Leasing eines Fahrzeugs beschränkt.

Es schließt alle Mobilitätsdienstleistungen ein. Es öffnet der Marke die ganze Welt. Egal ob elektrisch, mit der Wasserstoffzelle oder mit konventionellem Motor. Egal, ob Carsharing, Ride Hailing oder was auch immer.

Freude ist Voraussetzung. Aber Freiheit führt BMW in die Zukunft.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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02.10.2019 auf Münchner Art

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute einiges zusammengefasst.

Lieber Herr Böhmer,

bayerischer, genauer gesagt mehr auf Münchner Art, kann man eine Konferenz kaum abschließen: auf dem Oktoberfest ging heute die Bits & Pretzels zu Ende, die dank Barack Obama einen ziemlich spektakulären Anfang genommen hat. Dazwischen ist auch einiges passiert, was die Veranstaltung insgesamt zu einer Art Gipfeltreffen der Gründerszene gemacht hat.

Vielleicht ist es ja auch diese Art der Ansprache, mit der Unternehmen bei ihren (möglichen) künftigen Mitarbeitern jeglichen Geschlechts punkten können. So ganz einfach ist die Generation Z (wenn man denn eine Generation so über einen Kamm scheren kann) ja offensichtlich nicht, wie jetzt auch eine neue Studie nachzuweisen versucht.

Tenor: Die Generation ist unbequem und anspruchsvoll. Ein interessanter Aspekt: der Teamerfolg spielt eine wesentlich größere Rolle als bisher.

Unbequem - und unsinnig, wie an dieser Stelle so gut wie alle Experten ergänzen würden - ist der Aktivismus der Impfzweifler. Jetzt haben die Herrschaften sich vorgenommen, das geplante Gesetz zur Impfpflicht zu stoppen und deshalb eine Social-Media-Kampagne aufgesetzt.

Die feinsäuberlich vorgearbeiteten Templates sollen es Gleichgesinnten leichter machen, ihre Ansichten zu verbreiten.

Dem ganz harten Kern der Anti-Impf-Fraktion haben derweil zumindest die großen Plattformen ein wenig den Stecker gezogen, indem die einschlägigen Kanäle nicht mehr mit Werbung bespielt werden. "Jede Falschinformation über medizinische Themen ist bedenklich" heißt es dazu in einem YouTube-Statement.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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