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Marketing News

27.05.2020 Gute Marketing News

GFDK - Marketing News

Der Video-Streaming-Dienst Netflix will kein Geld mit Nutzern verdienen, die den Service gar nicht verwenden, heißt es in einem Blogpost zur Begründung. Unternehmensangaben zufolge soll dies bei rund 0,5 Prozent der weltweit 183 Millionen Netflix-Abonnenten der Fall sein. In Summe würde sich der Streaming-Dienst also von rund 915.000 Kunden trennen, meldet W&V.

Die Studie "Top Karrierechancen für Frauen" nennt insgesamt 509 Unternehmen, die Engagement in Sachen Gleichberechtigung zeigen. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) hat im Auftrag von Focus Money die 5.000 größten deutschen Firmen untersucht.

Unter den Discountern belegt Lidl erneut den ersten Platz - wie bereits im Vorjahr. Das liegt unter anderem daran, dass bei dem Lebensmitteleinzelhändler Frauen in Führungspositionen die Regel sind und keine Ausnahme. So sind 55 Prozent der Filialleitungen weiblich besetzt.

Mit Christine Rittner hat das Unternehmen eine Frau und Mutter im Vorstand (Personal). Das IMWF sagt: Das Unternehmen zeichne sich dadurch aus, dass es allen Mitarbeitern bei gleicher Position gleiches Gehalt auszahlt und jedem Beschäftigten die gleichen Aufstiegschancen bietet.

Und noch eine Personalie: Nachdem Heimat-CEO Maik Richter und Heimat-Kreativchef Matthias Storath erst kürzlich Kyra von Mutius zur Strategie-Geschäftsführerin ernannt haben, folgt jetzt die Beförderung von Tim Holtkötter zum Chief Operating Officer. Damit ist der Generationswechsel endgültig vollzogen und die neue Heimat-Geschäftsführung komplett.

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20.05.2020 Fußball schlägt xHamster.com

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über eine lustige Geschichte. Fußball, Fußball über alles.

Lieber Herr Böhmer,

Fußball ist geiler als Porno. Die nach eigenen Angaben mit über 30 Millionen Nutzern pro Tag weltweit größte "Amateur-Erotik-Seite" xHamster.com meldet einen Interruptus bei den Zugriffszahlen. Schuld ist die Bundesliga.

Die Fakten: Samstag, kurz nach 15:30 Uhr: Das Zuschauerinteresse an Sexfilmchen erschlafft spürbar und steigt erst am Abend wieder an. Und zwar nicht nur in Deutschland. Insbesondere in Frankreich, Großbritannien und Italien waren die Geisterspiele offenbar ebenfalls attraktiver als der Remote-Bettsport.

Aber man darf die Wirkmächtigkeit des Fußballs auch nicht überbewerten. So hat die Strahlkraft des Ex-Nationalmannschaftskapitäns Philipp Lahm offenbar nicht ausgereicht, um die Marke Sixtus zu reanimieren. Jetzt startet Lahm nochmal durch, um seine Körperpflegemarke erfolgreich zu machen . Und zwar mit Weltbild als Vertriebspartner.

Vielleicht hat Philipp Lahm auch einfach auf das falsche Pferd gesetzt – rein produktmäßig. Vom Gefühl her haben die Pornoprofis mit dem süßen Nager im Wappen jedenfalls den besseren Riecher.

Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum hat xHamster nämlich eine eigene Biersorte entwickelt. Ist ja auch irgendwie Körperpflege. Prost, Porno-Profis.

Noch einen spannenden Abend wünscht

Rolf Schröter

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19.05.2020 Schaumweine in Coronazeiten

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet, das Schaumweine in Coronazeiten wenig gefragt sind.

Lieber Herr Böhmer,

wann haben Sie zuletzt mit Sekt angestoßen? Die meisten von uns hatten in den vergangenen Wochen nicht viele Gründe zum Feiern. Zwar kaufen die Deutschen seit Beginn der Krise deutlich mehr Alkohol. Aber vor allem Wein, Spirituosen und Alkoholmischgetränke.

Also all das, was man sich gönnt, wenn man einen harten Tag hatte. Schaumweine gehörten nicht zu den Krisengewinnern. Denn Geburtstagspartys, Hochzeiten und Osterfeste fielen aus.

Das bekam auch Rotkäppchen-Mumm zu spüren. Um der Rezession entgegenzuwirken, hat der Mittelständler auf eine einfache, aber wirkungsvolle Kampagnenstrategie gesetzt: den Menschen Zuversicht geben.

Wie genau das aussieht, erzählt Marketingchefin Kathrin Druppel in einem lesenswerten Interview mit meiner Kollegin Lena Herrmann.

So langsam geht es mit dem Feiern aber dann doch wieder los. Am Wochenende startete die Fußballbundesliga. Den Sektabsatz wird das zwar nicht in die Höhe katapultiert haben. Aber das Adrenalinlevel von so manchem Fan, der zu Hause oder mit Mindestanstand in einer Bar mitgefiebert hat.

Klar, niemand findet Geisterspiele toll. Aber sie bieten eine große Chance: Und zwar die, sich wieder auf das Wesentliche des Fußballs zu konzentrieren.

Jenseits vom Terror der Ultras und "übertriebener" Kommerzialisierung des Sports. Vor lauter Stille im Stadion konnte man in der Übertragung sogar die Kommandos der Trainer und Spieler auf dem Platz hören, schreibt mein Kollege Markus Weber.

Das erzeugt eine andere Form von Nähe. Eine, die wir überall in dieser Zeit erleben. Eine Nähe durch Distanz.

Einen schönen Abend – und machen Sie doch heute mal was Verrücktes und stoßen Sie mit einem prickelnden Getränk an. Sie finden sicher einen Grund, warum Sie es sich verdient haben.

Ihre Verena Gründel

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17.05.2020 Corona-bedingt im Homeoffice

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

haben Sie heute schon geteamst? Noch ist das Wort längst nicht im Duden gelistet. Aber es dürfte sich einen festen Platz in unserem Sprachgebrauch erobern.

Ob sich Microsoft bei der Findung des Produktnamens schon Gedanken gemacht hat, ob man das Wort gut verbalisieren kann? Zumindest kann einem Produkt kaum etwas Besseres passieren, als Gattungsbegriff Einzug in die Sprache zu finden.

So etwas passiert nur, wenn es mit Abstand das bedeutendste in seiner Kategorie ist. Das zumindest hat Microsoft stark gepusht. Denn im ersten Quartal hat der IT-Konzern 82 Prozent seines gesamten Werbevolumens hierzulande allein auf die Bewerbung von Teams gesteckt.

Das hat meine Kollegin Christiane Treckmann aus den Zahlen von W&V Data herausgelesen. Der aktuelle Teams-Spot ist allerdings mehr als nüchtern, man möchte sagen langweilig. Vermutlich weiß Microsoft, dass das Produkt für sich spricht.

Eine wirklich schöne Kreation dagegen ist die von The Goodwins für E-Bay Kleinanzeigen. Die Berliner Kreativagentur legt viel Wert auf Purpose und arbeitet nur für Marken, die den eigenen Ansprüchen für "gut" gerecht werden.

E-Bay Kleinanzeigen scheint in die Riege dieser ausgewählten Marken zu gehören. Als Belohnung gibt es einen tollen Spot, der die Nachhaltigkeit von gebrauchten Dingen in den Fokus stellt, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Mit toller Musik, lustigen Texten und bunten Computeranimationen macht der Clip, der auch ein Musikvideo sein könnte, richtig Spaß.

Wenn Öko-Werbung immer so cool ist, dann klappt's auch mit der Nachhaltigkeit in Post-Corona-Zeiten.

Ein schönes Wochenende wünscht

Verena Gründel

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16.05.2020 Die Würde des Menschen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über ungeheuerliches aus der Welt von Frauen.

Lieber Herr Böhmer,

fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland wurde schon einmal sexuell belästigt. Jede siebte Frau in Deutschland hat bereits strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt.

Diese Zahlen schockieren. Erfahren habe ich sie nicht aus einer Zeitung oder einer der zahlreichen Talkrunden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Sondern aus einem viertelstündigen Spezialbeitrag auf dem Unterhaltungssender ProSieben.

Die Sendung kam nur deshalb zustande, weil die beiden Spaßmacher Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt den Sendeplatz erspielt und der Journalistin Sophie Passmann zur Verfügung gestellt haben.

Sophie Passmann: "Ich kann Fotos von meinem Hund posten und dann kommt einfach so etwas rein. Das grenzt an Missbrauch, denn ich habe dem nicht meine Zustimmung gegeben."

Übrigens: Das Verschicken von Dick-Pics ist strafbar.

Auch die Moderatorinnen Jeannine Michaelsen und Visa Vie kamen zu Wort, lasen diffamierende Nachrichten vor, die sie ungefragt von Männern zugeschickt bekommen hatten. So stand in einer Nachricht an Visa Vie: "Die lutscht bei jedem Rapper, damit sie Interviews bekommt."

Auch Influencerin und Model Stefanie Giesinger reihte sich ein, las aus ihren privaten Nachrichten vor: «Du bist kein Model, geh Playboy», hiess es da. Oder: "Meine Güte, das ist ein Klappergestell. Hat sie sich ihre Brüste amputieren lassen oder hatte sie noch nie welche?"

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So beginnt unser Grundgesetz. Es ist das Gerüst des Zusammenlebens unserer Gesellschaft. Das klingt gut. Ist es Wirklichkeit? Nein!

Die Würde der Frau ist beileibe nicht unantastbar, sondern antastbar. Bis heute werden nur knapp zehn Prozent aller Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht. Auch das hat Passmanns Viertelstunde vermittelt.

Diese Fakten sind unerträglich. Und es sind nicht „die Frauen“, die sich wehren müssen. Sondern alle Bürgerinnen und Bürger. Auch Unternehmen und Marken sollten einer Kultur der Verhöhnung oder Verharmlosung keinen Raum geben.

Passend dazu hat ADC-Präsident Heinrich Paravicini im Interview mit meinem Kollegen Conrad Breyer gesagt: „Wir müssen als Kreative politische und soziale Verantwortung übernehmen.“ Mehr zum Ergebnis des heute stattfindenden ADC-Festivals, lesen Sie morgen früh bei uns.

Bis dahin noch einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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15.05.2020 Fachmessen und Kongresse

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V freut sich das die Domexco trotz Corona-Pandemie stattfinden wird.

Lieber Herr Böhmer,

das ist mutig. Während weiterhin reihenweise Events abgesagt oder digitalisiert werden, macht die Dmexco genau das Gegenteil: Die Veranstalter verkünden, dass die Messe dieses Jahr wie gewohnt in Köln stattfinden soll.

Nur eben ganz anders: mit Hygiene- und Abstandskonzept, mit virtueller Konferenz und digitalem Networking, aber auch mit deutlich weniger Ausstellern und Teilnehmern.

Zum einen, weil mit 38.000 Besuchern wie im vergangenen Jahr die Abstandsregeln kaum eingehalten werden können.

Zum anderen, weil schon jetzt klar ist, dass viele der großen Aussteller nicht dabei sein werden. Messechef Dominik Matyka hält trotzdem am physisch-virtuellen Hybrid-Konzept fest.

Viele Agenturen haben dagegen im Moment noch andere Sorgen. Denn für sie heißt es langsam: Back to Agency. Nach wochenlanger Heimarbeit bereiten sie den Wiedereinzug in die Büros vor.

Sie alle machen das zum ersten Mal, deshalb lohnt es sich zu spicken, welche Maßnahmen die anderen treffen und welche Ideen man übernehmen kann.

Deshalb fragt W&V bei ausgewählten Agenturen nach, wie sie sich auf die Rückkehr ihrer Mitarbeiter vorbereiten. Den Anfang der Serie macht heute Jung von Matt, genauer gesagt Inga Kruttke, Head of Human Resources der Hamburger Agentur.

Noch gilt bei ihr aber: Mobile Office wo möglich, Agentur wenn nötig. Bloß nichts überstürzen.

Einen schönen Abend aus dem Homeoffice wünscht

Verena Gründel

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14.05.2020 Außenwerbung für Gastronomie

GFDK - Marketing News

Auch in Zeiten der Online Werbung hat sich in der Gastronomie die klassische Werbung gehalten. Es soll nicht im Sinne der eigentlichen Möglichkeiten der Gastronomie eine Option gesehen werden, sondern im Sinne einer optionalen Darbietung die entsprechende Vielfalt ausgewiesen werden.

Die Gastronomie bedient vor allem die Kundschaft in der unmittelbaren Umgebung. Abgesehen von reinen Zustelldiensten (im Übrigen gibt es in der Regel nur Kombinationen von unterschiedlichen Dienstleistungen) bedient sich die Gastronomie hauptsächlich den Dienstleistungen vor Ort.

Daher wird der Kunde auch direkt vor Ort beworben. Man darf darauf hinweisen, dass es vor allem der Schaukasten für Außen ist, der maßgeblich zum Erfolg für einen Betrieb beiträgt.

Präsentiert sich ein Unternehmen von außen interessant und bietet ein schönes Ambiente, werden auch die Gäste kommen und bleiben.

Außenwerbung versus Online Marketing

Ebenso wird man im Schaukasten außen die Speisekarte für die Gäste bereithalten. In diesem Zusammenhang lassen sich auch Möglichkeiten zur Gestaltung unterschiedlicher Darlegungen aufbereiten, die nicht so einfach darzustellen sind.

In Verbindung tritt man mit dem Kunden aber auf einer zwei-dimensionalen Ebene. Damit meint man das soziale Online Marketing, welches einen direkten Anknüpfungspunkt zum Erlass des Kunden beinhaltet.

Ein Beispiel mag das vielleicht besser skizzieren. Viele Kunden finden ein Restaurant, eine Bar oder einen anderen Gastronomie über das Internet. Ganz gleich, welcher Quelle man sich bedient, es ist defacto ebenso eine Art von Schaukasten, den der Kunde im Internet betrachtet.

Auf dieser Ebenso muss sich ein Restaurant ebenso stark präsentieren. Man findet daher am besten auch Fotos im Internet, die ein genaues Abbild des Betriebes darstellen. Auf dieser Ebene können auch Möglichkeiten geschaffen werden, die sich nicht entsprechend offenlegen lassen.

Bewertungen entscheiden über das Kundenverhalten

Rezessionen und Bewertungen gehören dazu jedenfalls nicht, denn sie sollten auch in positiver Art und Weise genutzt werden. Als bestes Beispiel für diese Zielgruppe sind Touristen zu erwähnen.

Sie kennen sich in der Stadt ihrer Wahl nicht gut aus und suchen primär im Internet nach besten Wahlmöglichkeiten. Natürlich werden sie auf unterschiedliche Kriterien für die Wahl des Gastro-Betriebes achten.

Dazu zählen zum Beispiel die Bewertungen auf Google, die ausgestellten Fotos des Betriebes und natürlich die Preisliste. Der Kunde wird sich nach nachgiebig entscheiden, ob er dem Betrieb einen Besuch abstatten möchte oder nicht.

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13.05.2020 der Wunsch gilt Tina Müller

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über zwei starke Frauen. Eine ist Krank, dafür steigen zwei auf.

Lieber Herr Böhmer,

bleiben Sie gesund. Dieser Wunsch hat sich als Grußformel in den vergangenen Monaten (ja, es ist wirklich schon so lange) etabliert. Heute muss es aber heißen: Werden Sie gesund. Der Wunsch geht an Douglas-Chefin Tina Müller.

Die Top-Managerin muss sich nach einer Notoperation in medizinische Rehabilitation begeben und fällt bis auf Weiteres aus. Das Unternehmen hat schnell reagiert und setzt die Digitalchefin Vanessa Stützle als Interimsspitze an der Seite des Finanzchefs Matthias Born ein.

Unter wesentlich weniger dramatischen Begleitumständen und auch dauerhafter angelegt geht eine andere junge Frau als Chefin an den Start. Nur neun Monate nach ihrem Wechsel zu Heimat übernimmt Kyra von Mutius den Posten der Strategiechefin bei der Berliner Agentur.

Positive Zeichen gesetzt haben auch Mercedes-Benz und Commerzbank. Beide Unternehmen erhalten einen Preis namens Pinker Pudel, gedacht als "Positivpreis für Werbung gegen Sexismus".

Nur zur Erinnerung: Wie notwendig solche Initiativen sind, hat nicht zuletzt ein Muttertagsfilmchen aus dem Bundesgesundheitsministerium gezeigt, das meine Kollegin Belinda Duvinage via Kommentar gebührend gegrillt hat.

Heute auch aus besonderem Anlass: Bleiben Sie gesund

Holger Schellkopf

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12.05.2020 Der traut sich was, der Bad Boy

GFDK - Marketing News -W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute was zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

die Zeiten sind verrückt. Und nein, ich meine ausnahmsweise nicht die Coronakrise. Sondern die neue Tiefkühlpizza von Capital Bra, ein recyceltes Speiseeis und 50er-Jahre-Propaganda vom Gesundheitsministerium. Kein Witz, all das gab es heute.

Gangstarella – so heißt sie, die angeblich "erste Pizza mit Street-Credibility" aus der Backstube von Capital Bra. Und da Gangster schon laut Definition irgendwas Illegales machen müssen – zum Beispiel was mit Drogen – verfeinert der Rapper seine Pizza, pssst,*spricht mit vorgehaltener Hand* mit Hanfsoße. Der traut sich was, der Bad Boy.

Auch beim recycelten Cremissimo-Eis von Langnese dürften manchen Italienern die Haare zu Berge stehen. Die neue Sorte "Schokoheld" besteht aus bis zu 40 Prozent nicht verwendetem Eis, das erneut aufbereitet wird. Was erst einmal seltsam klingt, ist eine gute Sache.

Denn das übriggebliebene Eis würde andernfalls im Müll landen. Mehrere Tonnen sind das angeblich im Jahr. So tut der Konzern Unilever gleichzeitig etwas gegen Lebensmittelverschwendung und für seine Marke. Da dürften selbst die Italiener ein Auge zudrücken.

Die Muttertagsaktion des Bundesgesundheitsministeriums kann man dagegen nicht einmal mit zwei zugedrückten Augen durchgehen lassen. Das Twitter-Video sei an Hohn und Zynismus kaum zu übertreffen.

"Ein Propagandafilmchen aus den 1950ern." Meine Kollegin Belinda Duvinage glaubte zuerst, der BGM-Account müsse gehackt worden sein. So absurd kam ihr der Spot vor. Ihre Meinung fällt vernichtend aus.

Es ist erstaunlich, dass Marken in der Krise reihenweise mit ihren Spots und Dankesvideos den Ton treffen und Begeisterung beim Konsumenten auslösen, während ein Ministerium es schafft, einen vor erstaunlich viel Wut strotzenden Shitstorm heraufzubeschwören.

Ein Paradebeispiel, wenn auch ein negatives, aus dem wir alle lernen können.

Einen besonnenen Abend wünscht

Verena Gründel

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09.05.2020 Aus Otto Media wurde Otto Retail Media

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Neue Einnahmequellen - Die Modekette Hennes & Mauritz startet die Marke Afound jetzt auch in Deutschland. Ab dem 7. Mai bedient das Unternehmen zudem den österreichischen Markt. Das Konzept von Afound basiert darauf, Einzelhandelsrestbestände zu erschwinglichen Preisen unter die Leute zu bringen und soll Schnäppchenjäger ansprechen. Ok, dabei hatte ich die Hoffnung, das durch die Corona-Krise sich etwas verändert hätte. Aber NÖÖ, man setzt weiter auf Schnäppchenjäger.


Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute gleich drei Nachrichten aus der Marketing-Welt.

Lieber Herr Böhmer,

es kursiert ja quasi dauerhaft die Ansicht, dass man gegen die Großen eh keine Chance habe und dementsprechend nix machen könne. Das ist insoweit sicher richtig, als ein deutscher Mittelständler kaum die GAFA-Konzerne über Nacht aus der Kurve drängen wird.

Es bedeutet aber ganz und gar nicht, dass man in so einem Rennen nicht auch als etwas kleinerer Player ziemlich gut Punkte machen kann.

Kleinerer ist natürlich relativ. Otto beispielsweise ist per se betrachtet nicht gerade klein, im direkten Vergleich mit Amazon dann aber doch irgendwie.

Das hindert die Ottos aber nicht daran, sich in quasi gleichen Segmenten bestens zu entwickeln. Jüngstes Beispiel: Aus Otto Media wurde Otto Retail Media, außerdem haben die Hamburger das Angebotsspektrum in Sachen Werbung erweitert. Sehr interessanter Weg jedenfalls.

Wenn es um Online-Shopping und Mode geht, führt indes an Zalando kein Weg vorbei. Laut einer repräsentativen Studie von Splendid Research ist Zalando die stärkste Marke unter den Online-Modeshops. Ein großer Konkurrent hat dagegen Probleme mit dem Image.

Mehr als nur Image-Probleme hat dagegen Attila Hildmann. Der vegane Koch scheint sich jüngst auf die Aluhut-Produktion verlegt zu haben und macht mit - vorsichtig ausgedrückt - extrem skurrilen Thesen auf sich aufmerksam. Seinem eigentlichen Geschäft tut das, nicht gerade überraschend und sehr nachvollziehbar, aber überhaupt nicht gut.

Gesunden Abend wünscht

Holger Schellkopf

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