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Marketing News

30.07.2020 ein viertägiges Online-Event

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat Personal und Marketing Meldungen für mich.

Lieber Herr Böhmer,

was soll ich sagen? Am einfachsten wohl: Glückwunsch BBDO, Glückwunsch zur neuen Kommunikationsdirektorin. Für uns hat diese Nachricht natürlich auch mehr als einen Wermutstropfen, denn Daniela Strasser wird den Job als Director Corporate Communications übernehmen - und damit in Zukunft der W&V-Redaktion fehlen. Viel Erfolg, liebe Daniela.

Eine andere Personalie aus dem Agenturbereich sorgt derweil für Erstaunen: ADC-Präsident Heinrich Paravicini will künftig nicht mehr Präsident sein. Obwohl erst zwei Jahre im Amt, will er nicht mehr kandidieren.

Eine durchaus interessante Entwicklung, auf die mein Kollege Conrad Breyer ein Auge geworfen hat.

Wenig Grund zur Freude hat aktuell die Omnicom. Die Agenturgruppe ist im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Schuld daran ist interessanterweise in erster Linie nicht mal der Corona-Lockdown.

Der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist heuer, wie quasi alle Großveranstaltungen, auch das weltbekannte Heavy-Metal-Festival von Wacken.

Ganz verzichten müssen die Fans aber nicht auf das in den vergangenen Jahren zur Kultveranstaltung avancierte Open-Air.

Stattdessen gibt es ein viertägiges Online-Event , die Bands spielen live, ihre Auftritte werden gestreamt. Für Schlammbad, Bierduschen und andere klassische Open-Air-Späße müssen die Besucher dann halt jeweils in Eigenregie und im eigenen Garten sorgen.

Viel Spaß auch ohne Heavy Metal wünscht

Holger Schellkopf

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28.07.2020 der erste höchstrichterliche Urteilsspruch

GFDK - Maeketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Google hat Recht erhalten. Aber Google hat nicht gesiegt. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Suchmaschinenbetreiber nicht verpflichtet ist, Berichte über Personen aus der Trefferliste zu löschen, wenn sie zwar negativ sind, aber wahr.

Alles klar? Überhaupt nicht

Wir wissen jetzt zwar, dass es kein automatisches Recht auf Vergessenwerden im Internet gibt. Aber die Welt ist voller Einzelfälle. Die obersten Bundesrichter verweisen darauf, dass es immer einer umfassenden Grundrechtsabwägung bedarf.

Für Google ist das Urteil ausgegangen wie das Hornberger Schießen. Diesmal ist es gut gegangen. Aber wäre der Fall leicht anders gelagert gewesen, hätte es genauso gut anders ausgehen können.

Wenn der Kläger zum Beispiel nicht Geschäftsführer eines regionalen Wohlfahrtsverbands gewesen wäre, sondern Geschäftsführer eines privatwirtschaftlichen Unternehmens.

Das Urteil stärkt Google nicht. Im Gegenteil. Die Richter erheben sogar mahnend den Zeigefinger. Hier ein Satz aus der Entscheidung des BGH:

„Aus diesem Gebot der gleichberechtigten Abwägung folgt aber auch, dass der Verantwortliche einer Suchmaschine nicht erst dann tätig werden muss, wenn er von einer offensichtlichen und auf den ersten Blick klar erkennbaren Rechtsverletzung des Betroffenen Kenntnis erlangt.“

Schwer zu sagen, wie wiederum die Öffentlichkeit das Urteil des BGH aufnehmen wird. Schade wäre, wenn der Eindruck entstünde, das Recht auf Vergessenwerden sei geschleift worden. Denn das stimmt nicht. Aber manche Nachrichten entwickeln einfach einen unguten Twist.

So auch die News zur Corona-Warn-App . Es gab Probleme bei der Aktualisierung im Hintergrund. Nun arbeiten Entwickler weltweit an einer Verbesserung. Prompt warnte die Deutsche Stiftung Patientenschutz davor, dass Vertrauen verloren geht. Das wäre ärgerlich. Die App ist im Kern gut. Und sie ist eine Riesen-Chance, die Pandemie so unschädlich wie möglich zu halten.

Konzentrieren wir uns auf das Gute

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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26.07.2020 Ritter Sport bleibt Ritter Sport

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V berichtet heute über allerlei Ärger in den Unternehmen.

Lieber Herr Böhmer,

Quadratisch. Praktisch. Gut. Steht für? Genau: Ritter Sport. Das ist so und das bleibt auch so. Dafür hat jetzt der Bundesgerichtshof gesorgt. Mit dem Urteil beendet der BGH eine seit Jahren schwelende Auseinandersetzung zwischen Ritter Sport und Kraft Foods Schweiz Holding, unter anderem Mutterkonzern von Milka.

Die Urteilsbegründung fällt einigermaßen umständlich aus, hat aber durchaus interessante Details.

Am Ende zählt nach Auskunft aller Beteiligter vor allem die berühmt-berüchtigte Rechtssicherheit. Im Falle des Klägers erinnert das Statement aber irgendwie an die Erklärungen in Wahlnächten, wenn sich auch die künftige Opposition zum Wahlsieger erklärt.

Noch keinen Sieger gibt es bei einer anderen Auseinandersetzung. Slack-CEO Stewart Butterfield ist schon länger nicht gut auf Microsoft zu sprechen. Und jetzt fährt sein Unternehmen schwere Geschütze auf und legt offiziell Beschwerde bei der EU-Kommission ein.

Noch eine Spur direkter geht es gerade Noventi an und setzt sich mit einer provokanten Kampagne für inhabergeführte Apotheken ein - und gegen den Versandhandel von Anbietern aus dem Ausland.

Ganz besonders im Visier ist dabei Medikamenten-Versender Doc Morris. Den Niederländern hat sich Noventi sogar im Visual zur Kampagne auf spezielle Art gewidmet.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!

Holger Schellkopf

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24.07.2020 Berliner Restaurants insolvent

GFDK - Marketing News

Die Corona-Krise fordert ihren Tribut nicht nur bei dem unabhängigen Agentur-Netzwerk Wieden + Kennedy. Elf Prozent der weltweiten Belegschaft erhalten die Kündigung. Auch der angeschlagene schwäbische Modehersteller Strenesse stellt zum Jahresende seinen Betrieb ein. Die Corona-Pandemie hat das Modelabel Bogner stark getroffen. Das Unternehmen plant Entlassungen sowie den Verkauf der Firmenzentrale.

Nun sind Sarah Wieners Berliner Restaurants insolvent 

"Corona hat vielen von uns eine Menge abverlangt. So auch einen Teil meiner Firma, meiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen... und mir", schrieb die 57-Jährige am Donnerstag in einem Post auf ihrer Facebook-Seite.

Am Mittwoch sei die Insolvenz für die Gesellschaften "Das ist Gastronomie", zu der die Restaurants im Museum Hamburger Bahnhof und im Zukunftsmuseum Futurium gehören, und für "Das ist Catering" eingereicht worden, erklärte die Sarah Wiener GmbH.

Für sie gehe damit vorerst ihre 30 Jahre dauernde Catering- und Gastronomie-Ära zu Ende, schrieb Wiener. Sie bedankte sich bei ihrenMitarbeitern. "Es ist schmerzhaft, dass Corona nun auch unsere Gastronomie erwischt hat."

Der Geschäftsbetrieb solle vorerst weiterlaufen, teilte die Sarah Wiener GmbH mit. "Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie in Europa haben sich die Frequenz- und Umsatzzahlen in unseren Restaurants drastisch reduziert", hieß es zur Begründung des Schrittes.

Die Kapazitäten der Unternehmen seien wegen der Abstandsregeln eingeschränkt. Durch den Einbruch des Tourismus sei die Zahl der Gäste massiv zurückgegangen. "Eventveranstaltungen finden faktisch keine mehr statt."

Wieners Gastronomieunternehmen hat nach eigenen Angaben rund 120 Mitarbeiter. Zu ihrem Unternehmen gehört auch ein Bauernhof in Brandenburg. Die Sarah Wiener Gruppe wolle sich nun ganz auf die Lebensmittelproduktion konzentrieren.

Text: Deutsche Presse-Agentur

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23.07.2020 ungesunde Snacks

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist von Babybel nicht überzeugt.

Lieber Herr Böhmer,

es ist wirklich ein süßer Spot, den Havas für Babybel produziert hat. Mini-Käsehelden in roten Wachskostümen kämpfen gegen die vielen ungesunden Snacks, die wir tagtäglich in uns reinfuttern.

Dass der Snackmarkt fast ausschließlich aus viel zu süßen, weißmehllastigen und fettigen Optionen besteht, stimmt sicherlich. Das Motto der globalen Kampagne "Join The Goodness" ist dann aber doch größenwahnsinnig und beschönigend zugleich.

Oder soll man etwa inzwischen die Wachshülle und die Plastikfolie mitessen, statt sie im Abfall zu entsorgen? Ein durch und durch gutes Lebensmittel besteht zumindest in meinen Augen nicht zur Hälfte aus Müll.

Süße Werbespots, das kann auch Haribo. Der Goldbärenbaum-Spot, in dem sich zwei Männer mit Kinderstimmen einen Baum wünschen, an dem nur rote Goldbären wachsen, trifft genau den Geschmack der Konsumenten.

Laut der Studie "Deutschlands Werbelieblinge" ist er seit März dieses Jahres der beliebteste Spot der Deutschen. Viele bezeichnen ihn sogar als Alltime-Favorite. Wer hätte nicht gern einen solchen Baum im Garten?

Der Erfolg ist besonders interessant, weil die erste Staffel der Kinderstimmen-Spots der Bonner noch polarisierte. Aber Haribo hat an der Mechanik gefeilt. Und hatte offensichtlich den richtigen Riecher.

Einen Werbecoup hat auch – diesmal keine internationale Brand – sondern eine lokale Fahrschule aus Berlin gefeiert. Die hat nämlich dem bisherigen Fahrverweigerer Nico Santos angeboten, den Führerschein bei ihr zu machen.

Als Dank postet er nach bestandener Prüfung ein Foto mit dem Fahrschulauto. Und beschert dem Besitzer eine Social-Media-Reichweite, von der er bisher wohl nur träumen konnte. Auch so kann Influencer-Marketing funktionieren.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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23.07.2020 7000 Accounts von QAnon-Unterstützern

GFDK - Marketing News

Twitter geht als erste Online-Plattform in großem Stil gegen die amerikanische Verschwörungstheorien-Bewegung QAnon vor. Ihr Verhalten könne Schaden im realen Leben anrichten, erklärte der Kurznachrichtendienst zur Begründung in der Nacht zum Mittwoch.

Mehr als 7000 Accounts, die QAnon-Unterstützern zugerechnet würden, seien in den vergangenen Wochen dauerhaft gesperrt worden, sagten Twitter-Sprecher dem Fernsehsender CNBC und der New York Times. Die Verbreitung der Inhalte von rund 150.000 weiteren Profilen werde eingeschränkt.

Zu den von QAnon-Anhängern verbreiteten Behauptungen gehört unter anderem, dass es eine Verschwörung gegen US-Präsident Donald Trump in den tieferen Schichten des amerikanischen Regierungsapparats gebe.

Die QAnon-Bewegung verbreitet die Behauptung, dass die Vereinigten Staaten von einem „Deep State“, einer kriminellen Organisation beherrscht würden.

Dieser sollen einflussreiche Persönlichkeiten wie etwa die früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama, der Milliardär George Soros sowie diverse Hollywood-Stars angehören. Einige der QAnon-Anhänger unterstützen US-Präsident Donald Trump.

Trump hatte schon im Mai reagiert

Aufgrund der Autorität, die mir als Präsident durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika verliehen wurde, wird es hiermit wie folgt angeordnet:

Abschnitt 1.  Politik.  Die Redefreiheit ist das Fundament der amerikanischen Demokratie. Unsere Gründerväter haben dieses heilige Recht mit dem Ersten Zusatz zur Verfassung geschützt.  Die Freiheit, Ideen auszudrücken und zu diskutieren, ist die Grundlage für all unsere Rechte als freies Volk.

In einem Land, in dem die Meinungsfreiheit seit langem hochgehalten wird, können wir nicht zulassen, dass eine begrenzte Anzahl von Online-Plattformen die Meinung auswählen, die die Amerikaner im Internet abrufen und übermitteln dürfen.  Diese Praxis ist grundlegend unamerikanisch und antidemokratisch. 

Wenn große, mächtige Social-Media-Unternehmen Meinungen zensieren, mit denen sie nicht einverstanden sind, üben sie eine gefährliche Macht aus.  Sie hören auf, als passive Bulletin Boards zu fungieren, und sollten als Urheber von Inhalten angesehen und behandelt werden.

Das Wachstum von Online-Plattformen in den letzten Jahren wirft wichtige Fragen zur Anwendung der Ideale des Ersten Verfassungszusatzes auf die moderne Kommunikationstechnologie auf. 

Heute verfolgen viele Amerikaner die Nachrichten, bleiben mit Freunden und Familie in Kontakt und teilen ihre Ansichten zu aktuellen Ereignissen über soziale Medien und andere Online-Plattformen mit. Infolgedessen funktionieren diese Plattformen in vielerlei Hinsicht als ein Äquivalent des öffentlichen Platzes im 21.

Twitter, Facebook, Instagram und YouTube verfügen über eine immense, wenn nicht gar beispiellose Macht, die Interpretation öffentlicher Ereignisse zu beeinflussen, Informationen zu zensieren, zu löschen oder verschwinden zu lassen und zu kontrollieren, was Menschen sehen oder nicht sehen.

Als Präsident habe ich mein Engagement für eine freie und offene Debatte im Internet deutlich gemacht. Eine solche Debatte ist online genauso wichtig wie in unseren Universitäten, unseren Rathäusern und unseren Wohnungen.  Sie ist für die Aufrechterhaltung unserer Demokratie von entscheidender Bedeutung.

Online-Plattformen betreiben eine selektive Zensur, die unserem nationalen Diskurs schadet. 

Zehntausende Amerikaner haben neben anderen beunruhigenden Verhaltensweisen berichtet, dass Online-Plattformen Inhalte als unangemessen "kennzeichnen", obwohl sie nicht gegen erklärte Nutzungsbedingungen verstoßen; dass sie unangekündigte und unerklärte Änderungen an der Unternehmenspolitik vornehmen, die zur Folge haben, dass bestimmte Standpunkte missbilligt werden; und dass Inhalte und ganze Konten ohne Vorwarnung, ohne Begründung und ohne Rechtsmittel gelöscht werden.

Twitter entscheidet sich nun selektiv dafür, bestimmte Tweets mit einem Warnhinweis zu versehen, und zwar auf eine Art und Weise, die eindeutig politische Voreingenommenheit widerspiegelt. 

Wie berichtet wurde, hat Twitter anscheinend noch nie ein solches Kennzeichen auf dem Tweet eines anderen Politikers angebracht. 

Erst in der vergangenen Woche hat der Abgeordnete Adam Schiff seine Anhänger weiterhin in die Irre geführt, indem er mit dem seit langem widerlegten russischen Kollusionsschwindel hausieren ging, und Twitter hat diese Tweets nicht gekennzeichnet. 

Es überrascht daher nicht, dass der für die so genannte "Seiten-Integrität" zuständige Beamte in seinen eigenen Tweets seine politische Voreingenommenheit zur Schau stellte.

Gleichzeitig berufen sich Online-Plattformen auf inkonsequente, irrationale und unbegründete Rechtfertigungen, um die Äußerungen der Amerikaner hier zu Hause zu zensieren oder anderweitig einzuschränken.

Mehrere Online-Plattformen profitieren von der Aggression und Desinformation, die von ausländischen Regierungen wie China verbreitet werden, und fördern diese. 

Ein US-amerikanisches Unternehmen schuf zum Beispiel eine Suchmaschine für die Kommunistische Partei Chinas, die die Suche nach "Menschenrechten" auf eine schwarze Liste gesetzt, für die Kommunistische Partei Chinas ungünstige Daten versteckt und Benutzer verfolgt hat, die für eine Überwachung für geeignet befunden wurden.

 Sie etablierte auch Forschungspartnerschaften in China, die dem chinesischen Militär direkten Nutzen bringen.  Andere Unternehmen haben von der chinesischen Regierung bezahlte Anzeigen akzeptiert, die falsche Informationen über Chinas Massenverhaftungen religiöser Minderheiten verbreiten und damit diese Menschenrechtsverletzungen ermöglichen. 

Sie haben auch Chinas Propaganda im Ausland verstärkt, unter anderem dadurch, dass sie chinesischen Regierungsbeamten erlaubten, ihre Plattformen zu nutzen, um Fehlinformationen über den Ursprung der COVID-19-Pandemie zu verbreiten und pro-demokratische Proteste in Hongkong zu untergraben.

Als Nation müssen wir in der heutigen digitalen Kommunikationsumgebung, in der alle Amerikaner eine Stimme haben können und sollten, unterschiedliche Standpunkte fördern und schützen. 

Wir müssen Transparenz und Verantwortlichkeit von Online-Plattformen anstreben und Standards und Instrumente fördern, um die Integrität und Offenheit des amerikanischen Diskurses und die Meinungsfreiheit zu schützen und zu bewahren.

Abschnitt 2.  Schutz gegen Online-Zensur. (a) Es ist die Politik der Vereinigten Staaten, klare Grundregeln zur Förderung einer freien und offenen Debatte im Internet zu fördern.  Unter den Grundregeln, die diese Debatte regeln, ist die durch Abschnitt 230(c) des Communications Decency Act (Abschnitt 230(c)) geschaffene Immunität vor Haftung besonders hervorzuheben. 

47 U.S.C. 230(c).  Es ist die Politik der Vereinigten Staaten, dass der Umfang dieser Immunität klargestellt werden sollte: Die Immunität sollte nicht über ihren Text und Zweck hinausgehen, um diejenigen zu schützen, die vorgeben, den Benutzern ein Forum für freie und offene Meinungsäußerung zu bieten, in Wirklichkeit aber ihre Macht über ein lebenswichtiges Kommunikationsmittel nutzen, um sich auf trügerische oder vortäuschende Handlungen einzulassen, die die freie und offene Debatte durch Zensur bestimmter Standpunkte ersticken.

Mit Abschnitt 230(c) sollte auf frühe Gerichtsentscheidungen eingegangen werden, die besagen, dass eine Online-Plattform, wenn sie den Zugang zu einigen von anderen eingestellten Inhalten einschränkt, dadurch zum "Herausgeber" aller auf ihrer Website eingestellten Inhalte zum Zwecke unerlaubter Handlungen wie Verleumdung wird. 

Wie der Titel von Abschnitt 230(c) deutlich macht, bietet die Bestimmung einem Anbieter eines interaktiven Computerdienstes (wie z.B. einer Online-Plattform), der schädliche Inhalte "'als guter Samariter' blockiert", einen "Schutz" mit beschränkter Haftung. 

Insbesondere versuchte der Kongress, Online-Plattformen zu schützen, die versuchen, Minderjährige vor schädlichen Inhalten zu schützen, und wollte sicherstellen, dass solche Anbieter nicht davon abgehalten werden, schädliches Material abzuschalten. 

Die Bestimmung sollte auch die ausdrückliche Vision des Kongresses fördern, dass das Internet ein "Forum für eine echte Vielfalt des politischen Diskurses" ist.  47 U.S.C. 230(a)(3).  Der begrenzte Schutz, den das Gesetz bietet, sollte mit diesen Zielen im Hinterkopf ausgelegt werden.

Insbesondere Unterabsatz (c)(2) spricht ausdrücklich den Schutz vor "zivilrechtlicher Haftung" an und legt fest, dass ein Anbieter interaktiver Computerdienste nicht haftbar gemacht werden kann "aufgrund" seiner Entscheidung in "gutem Glauben", den Zugang zu Inhalten zu beschränken, die er für "obszön, unzüchtig, lüstern, schmutzig, übermäßig gewalttätig, belästigend oder anderweitig anstößig" hält

Es ist die Politik der Vereinigten Staaten, sicherzustellen, dass diese Bestimmung im größtmöglichen gesetzlich zulässigen Umfang nicht verzerrt wird, um einen Haftungsschutz für Online-Plattformen zu bieten, die - weit davon entfernt, in "gutem Glauben" zu handeln, um anstößige Inhalte zu entfernen - stattdessen betrügerische oder vortäuschende Handlungen vornehmen (oft im Widerspruch zu ihren erklärten Nutzungsbedingungen), um Standpunkte zu unterdrücken, mit denen sie nicht einverstanden sind. 

Abschnitt 230 war nicht dazu gedacht, eine Handvoll Unternehmen zu Titanen heranwachsen zu lassen, die unter dem Deckmantel der Förderung offener Diskussionsforen wichtige Wege für unseren nationalen Diskurs kontrollieren, und diesen Giganten dann pauschale Immunität zu gewähren, wenn sie ihre Macht nutzen, um Inhalte zu zensieren und Standpunkte, die ihnen missfallen, zum Schweigen zu bringen.

Quelle: https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/executive-order-preventing-online-censorship/

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22.07.2020 elf Prozent der Mitarbeiter müssen gehen

GFDK - Marketing News

Die Corona-Einschläge kommen näher. Es dürfte nicht mehr lange dauern bis sie auch uns in Deutschland erreichen. Die Corona-Krise fordert ihren Tribut bei dem unabhängigen Agentur-Netzwerk Wieden + Kennedy. Elf Prozent der weltweiten Belegschaft erhalten die Kündigung.

"Wir haben darüber verhandelt, so lange wir konnten, aber W+K und COVID-19 haben eine Sackgasse erreicht", zitiert Adweek das Unternehmen. Weil niemand abschätzen könne, wie lange die Krise andauere, habe man eine schwere Entscheidung getroffen.

"Wir müssen uns von Menschen verabschieden, die wir lieben. Von elf Prozent unseres Netzwerks", heißt es in der Erklärung. Welche Büros am stärksten betroffen sein werden, wurde nicht bekannt gegeben. Das meldete W&V.

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21.07.2020 Prominente machen Reden

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, mit Geschischten aus der Marketing-Welt.

Lieber Herr Böhmer,

da ist RTL aber eine hübsche Überraschung gelungen. Die hauseigene Streamingplattform TV Now präsentierte im Rahmen der Programmvorstellung der Sendergruppe einen wirklich prominenten Neuzugang:

Stefan Raab wird noch in diesem Jahr eine Late-Night-Show exklusiv für den Streamingdienst produzieren.

Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine Nachricht. Erstens gilt Raab nach wie vor als Top-Adresse, wenn es um Shows für das TV oder verwandte Medien geht.

Zweitens schien Raab bis dato als ziemlich fest verbandelt mit ProSiebenSat.1. Drittens dürfte es allem Anschein nach aber bei der Produktion der Show bleiben, Raab hat offenbar keine Ambitionen seine selbst erwählte Auszeit auf dem Bildschirm zu beenden.

Wohl dem, der seine Auszeiten selbst definieren kann. Für Menschen, die sich dem eigenen StartUp verschrieben haben, gilt das eher selten. Jenseits aller Mythen von Arbeitstagen im 24/7-Modus gilt aber doch: Gründer*innen brauchen ihren Urlaub wie jede andere auch.

Warum dem so ist und wie man das in Skandinavien hinbekommt, erklären Nico Lumma und Christoph Hüning vom Next Media Accelerator in ihrer wöchentlichen Kolumne.

So eine Art flüssige Auszeit ist für gar nicht mal so wenige Menschen das gemütliche Glas Wein am Abend. Dabei kann man sich hinkünftig von Thomas Gottschalk behilflich sein lassen. Der Entertainer macht es seinem Buddy Günther Jauch nach und kredenzt eine eigene Weinserie.

Im Gegensatz zu Jauch hat Gottschalk bei seinen "EasyWines" aber weder mit Anbau noch mit Herstellung etwas zu tun, sondern ist in erster Linie der prominente Verkäufer.

Seine Weinschenke steht ab August bei Netto, damit tritt Gottschalk gleich doppelt gegen Jauch an: Dessen Wein ist nämlich bei Aldi zu haben.

Schöne Auszeit wünscht

Holger Schellkopf

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19.07.2020 Ikea macht jetzt auch auf Vegan

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Die würzigen Fleischbällchen sind der Klassiker der schwedischen Küche. Am besten schmecken sie mit einem Klecks Preiselbeerekompott heißt es.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet über die Liebe der Deutschen zu den schwedischen Fleischbällchen.

„Köttbullar“ klingt wie ein Kotzgeräusch und „Allemansrätten“ wie ein seuchenübertragender Schädling. Aber die widerlich klingenden Namen tun der Beliebtheit der dahinterstehenden Produkte keinen Abbruch.

Ikea verkauft nach eigenen Angaben eine Milliarde Köttbullar im Jahr (wahrscheinlich inklusive des in 1-Kilo-Plastiktüten gehandelten gleichartigen Fleischkugelangebots namens Allemansrätten).

Der Pferdefleisch-Skandal aus dem Jahr 2013 und die Tatsache, dass erst im vergangenen Jahr Keimwurst von Wilke in Ikea-Restaurants serviert worden war, haben die Köttbullar-Liebe der Deutschen offenbar nicht nachhaltig trüben können.

Oder doch? Jedenfalls bietet Ikea jetzt auch vegane Klöpse an, bestehend aus Erbsenprotein, Zwiebeln, Kartoffeln, Haferkleie, Apfelfasern, Rapsöl, Reismehl und natürlichen Umami-Aromen wie Pilz, Tomate, Zitrone sowie Gewürzen.

Aus „Köttbullar“ werden dann „Plantbullar“ und aus den „Allemansrätten“ werden „Huvudroll“. Klingt zwar immer noch nicht lecker, aber was soll’s! Das Leben ist voller falscher Freunde – also jetzt mal rein interlinguistisch betrachtet.

Emojis zum Beispiel. Der grinsende Scheißhaufen ist in Japan nicht etwa eine Beleidigung, sondern ein Glückwunsch. Und die Hand mit abgespreizten Klein- und Zeigefinger sowie Daumen mögen harte Kerle als „Rock on!“ deuten, aber in der Gebärdensprache bedeutet diese Geste „Ich liebe Dich“

Heute ist Welt-Emoji-Tag. Und um weiteren Missverständnissen vorzubeugen, mache ich jetzt Schluss und wünsche uns allen ein schönes Wochenende.

Rock on

Ihr Rolf Schröter

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18.07.2020 digitale Infrastruktur

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Das Homeoffice dürfte in vielen Firmen die Corona-Krise überdauern. 54 Prozent der Betriebe erwarten, dass diese Arbeitsform dauerhaft zunimmt, wie eine Befragung des Münchner Ifo-Instituts bei rund 7.300 Unternehmen ergab.

"Die Coronakrise könnte einen dauerhaften Schub fürs Homeoffice bedeuten", sagt Oliver Falck vom Ifo. "Für viele Unternehmen ging die Umstellung mit beträchtlichen Investitionen in digitale Infrastruktur und neue Kommunikationstechnologie einher.

Diese Neuorganisation der Arbeit wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vollständig rückgängig gemacht werden."

Für eine Studie haben Falck und seine Kollegen Befragungen des Ifo und eine Mitgliederbefragung des Netzwerks LinkedIn ausgewertet. Drei Viertel der Unternehmen haben dem Ifo zufolge zur Bewältigung der Krise Teile der Belegschaft ins Homeoffice geschickt.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, weiß noch mehr.

Lieber Herr Böhmer,

es gilt ja irgendwie als ausgemacht, dass die Corona-Pandemie bzw. der Konsequenzen für die Arbeitswelt so eine Art Katalysator in Sachen Digitalisierung war und weiter ist. An der ein oder anderen Stelle hat da ja so gute wie jeder (im Büroumfeld) arbeitende Mensch seine entsprechenden Erfahrungen gemacht.

Eine aktuelle Studie hat sich jetzt mal genauer mit dem Thema beschäftigt. Und siehe da: die Annahme scheint tatsächlich nicht so falsch zu sein.

Covid-19 hat demnach die digitalen Kommunikationsstrategien von Unternehmen weltweit um sechs Jahre beschleunigt. Bei uns in Deutschland geht es sogar um durchschnittlich 7,2 Jahre. Was aber möglicherweise damit zu tun hat, dass auch mehr Bedarf vorhanden war.

Es gibt aber auch weit verbreitete Annahmen, die offenbar auf eine weniger belastbare These gründen. So gelten Influencer-Selfies häufig als Mittel der Wahl in Sachen Social Media.

Viele Marketer sind damit aber auf dem Holzweg. Das sagt zumindest Christina Schamp, die als Marketing-Professorin die Wirkung von Bildern erforscht.

Ganz brutal auf dem Holzweg sind häufig Leute, die ganz offenbar recht gedankenlos Simon Usifo ansprechen. Der ist Rheinländer und Chief Client Officer von Ogilvy.

Beides sprechen ihm manche Menschen per se ab, weil er schwarz ist. Ein Gespräch über Rassismus in der Branche, gefühlte Diversität und tatsächliche Privilegiertheit gibt Einblick.

Schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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