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Marketing News

02.07.2019 Studie der Universität Köln und Batten & Company

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Themen: Marketingchefs haben offenbar ein Imageproblem im eigenen Unternehmen, zeigt eine Studie. Die Outdoor-Branche schwächelt leicht. Das IT-Unternehmen Cherry will sich verjüngen. In der rheinland-pfälzischen Provinz steht das größte chinesische Handelszentrum in Europa. Und: Fastfood-Ketten in den USA befinden sich im Kulturkampf.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

wenn es um schlecht angesehene Berufsgruppen geht, dann spielen Politiker, Journalisten und Versicherungsvertreter in Umfragen meist auf Augenhöhe um die vorderen - hier also schlechtesten - Plätze.

Wie eine jetzt veröffentlichte Studie der Universität Köln und Batten & Company zeigt , würden sich Chief Marketing Officer selbst in dieser Wertung gleich mit in die erste Reihe stellen.

Jeder zweite CMO fühlt sich nicht gut vernetzt, fast 80 Prozent wollen das Jobprofil neu definiert wissen. Neben einer großen Portion Mimimi aka Selbstmitleid stecken in diesen Ergebnissen aber doch auch wichtige Erkenntnisse.

Offenbar hat das Markenmanagement in vielen Unternehmen nicht die notwendige Aufmerksamkeit. Das wiederum ist in einer Welt, in der Marke und Experience ganz entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind (manchmal wichtiger als das Produkt selbst) ein echtes Problem.

In Sachen Marke und Experience hat der FC Bayern München wirklich was vorzuweisen, Probleme hat der deutsche Rekordmeister aber trotzdem.

Jetzt soll es an dieser Stelle weniger um den Mangel an wirklich vorzeigbaren Neuzugängen für die kommende Saison gehen (was den gemeinen Fan in Kombination mit sehr prominenten Abgängen aber schon ziemlich nervös macht, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann), sondern natürlich um Marketing.

Genauer gesagt um einen Hauptsponsor und Gesellschafter. Das ist bisher Audi, sollte hinkünftig BMW sein - der Plan ist geplatzt.

Aus Sicht des FCB trägt BMW daran die Schuld und um die Trauer zu bekämpfen, fordert der Fußballverein jetzt Schadensersatz vom Autobauer. Es geht dem Vernehmen nach immerhin um den Preis eines brauchbaren Außenverteidigers.

Nach Traditionsverein und Traditionsautomobilist jetzt noch schnell ein Blick zu einem anderen Traditionshersteller. Das Oberpfälzer Unternehmen Cherry ist einer der Weltmarktführer, wenn es um mechanische Schalter und Tastaturen geht.

Jetzt will sich das in die Jahre gekommene IT-Unternehmen modernisieren und baut seinen Markenauftritt um. Mit mehr Menschen und mehr Style. Gute Idee.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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28.06.2019 Traue keinen Gerüchten

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, rückt die Stühle mal zurecht. Auf Gerüchte fällt er genauso wenig rein wie wir. Laut dem Branchenblatt Ad Age ist die Ursache für die Trennung ein Streit über den Umgang mit dem Thema Homosexualität  Angeblich wies Nivea einen Bildvorschlag der Agentur zurück.

Lieber Herr Böhmer,

schon gehört? Die Agentur FCB schlägt vor, zwei sich berührende Männerhände auf ein Motiv zu nehmen, und Nivea lehnt ab mit der Begründung, man mache bei Nivea nichts Schwules. Diese Geschichte kolportiert das Branchenblatt Ad Age. Ob sie stimmt? Man darf daran zweifeln.

Tatsache ist: Beiersdorf hat einen Pitch-Prozess für die globale Marke Nivea eingeleitet. Das bestätigt das Unternehmen gegenüber W&V. Alles andere sind Gerüchte.

Was bedeutet das für FCB Deutschland? Die Hamburger werben damit, die einzige inhabergeführte Networkagentur Deutschlands zu sein. Tatsächlich aber haben sie mit dem US-amerikanischen Network recht wenig am Hut. FCB Hamburg agiert aus eigener Kraft.

FCB, ausgeschrieben Foote Cone & Belding, ist eine Traditionsmarke. Die 1873 gegründete Agentur gibt an, in 90 Ländern vertreten zu sein. Was heißt das? In Deutschland jedenfalls basiert die Verbindung auf einem Lizenzgeschäft. FCB Hamburg zahlt eine Gebühr, um den großen Namen und das Design von FCB tragen zu dürfen.

FCB Deutschland leistet für Beiersdorf-Marken wie Nivea, Eucerin, Hansaplast, Labello und Tesa solide Arbeit. Und zwar schon seit sage und schreibe 1876. Ein Zerwürfnis zwischen der Beiersdorf AG in Hamburg und FCB in New York muss also nicht zwangsläufig das Ende zwischen Beiersdorf und FCB Deutschland bedeuten.

Der Fall zeigt zumindest, dass Networks nicht immer das sind, was sie zu sein vorgeben.

Eine optische Täuschung liefert auch die Agentur BrinkertMetzelder. Die Hamburger haben vor kurzem veröffentlichte Hass-Posts aus den sozialen Netzwerken in historische Fotografien von nationalsozialistischen Akteuren montiert . Das Ganze sieht erschreckend echt aus. „Die Worte sind zurück. Die Taten müssen wir verhindern“, textet BrinkertMetzelder.

Unbedingt anschauen… und daraus lernen

Unbedingt anschauen – das gilt auch für den W&V Liveblog von den Screenforce Days. Vor allem weil es zum Schluss noch einen Personalkracher gegeben hat: Andreas Kösling verkündet seinen Abgang als El-Cartel-Chef und… ach, lest einfach selbst.

Einen angenehmen Abend wünscht

Rolf Schröter

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27.06.2019 BMW und Porsche beschreiten den gleichen Weg

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Heute plaudern wir bei 40 Grad im Schatten mit dem Porsche-Marketingchef, sagen dem Publicis-Kreativchef Adieu und fühlen mit den Loewe-Mitarbeitern mit, deren Unternehmen offenbar tatsächlich ganz kurz vor dem endgültigen Aus steht.

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, befüchtet schlimmes für das Auto, aber auch für die Fahrer.

Lieber Herr Böhmer,

das Auto gerät unter Druck. Greta-Phänomen, verstopfte Verkehrswege, der Wechsel zu immateriellen Statussignalen – all diese Faktoren nagen am Stellenwert des eigenen Autos.

Die Hersteller müssen darauf reagieren. BMW präsentiert jetzt erst mal was Greifbares, nämlich ein Konzeptfahrzeug. Ja, es sieht einfach hinreißend aus. Aber das Interessante daran ist weniger das Fahrzeug an sich.

Aussagekräftiger ist das deutliche Festhalten am eigentlichen Wortsinn des Marken-Claims „Freude am Fahren“.

Schnitt. Szenenwechsel. Vor uns sitzt der neue Marketingchef von Porsche. Wir fragen: „Was ist denn der Purpose von Porsche?“, Herr Hoffmann?

Oliver Hoffmann antwortet: "Einen Purpose muss man meiner Meinung nach vor allen Dingen leben. Das ist erst zuletzt eine Frage emotionaler Kampagnen. Insofern kann und will ich nichts verraten. Sie werden den Purpose spüren!"

BMW und Porsche beschreiten den gleichen Weg. Beide versuchen es mit Gefühl. Nach dem Motto: Der Sinn entsteht durch die konkrete Erfahrung mit dem Produkt.

Wird das auf Dauer reichen? Das Auto wird zunehmend zu einem von mehreren Elementen in einem modularen Mobilitätsverhalten. Dieses Verhalten wird digital gesteuert. Welchen Sinn erfüllt in dieser Welt die einzelne Auto-Marke?

Aber bevor ich ins Brüten komme, an diesem bislang heißesten Tag des Jahres, lieber noch ein paar coole Formate von den Screenforce-Days. Susanne Herrmann und Manuela Pauker berichten live.

Es lohnt sich

Einen coolen Abend wünscht

Rolf Schröter

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26.06.2019 öffentliche Scharmützel

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Heute bedankt sich Rossmann bei Jan Böhmermann für eine gute Idee, am Weltfrauentag 2018 sorgte Rossmann mit seiner Umbenennung zu "Rossfrau" für Furore. Auch Jan Böhmermann griff das Thema in seiner Sendung auf - und schlug vor, sich zum CSD in "Ross Antony" umzubenennen.

Genau das tut die Drogeriemarktkette nun. Und die Leuchtturm-Gruppe zeigt, dass man auch mit einem Verlag für Briefmarkenalben im E-Mail-Zeitalter eine Zukunft hat und der Bauer Verlag versucht sich an Aboboxen.

Ja, und Otto erobert die Festvals. Otto startet seine Geburtstagskampagne und baute vor der Hurricane-Hauptbühne ein zweistöckiges Haus auf: Die erste Festival-WG Deutschlands, für Influencer und Besucher.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über öffentliche Scharmützel zwischen OWM, Organisation Werbungtreibende im Markenverband, und den TV-Machern. Dabei geht es wie immer, doch nur ums Geld.

Lieber Herr Böhmer,

10 Vermarkter, zehn Screenings, über 50 Sender und Plattformen, linear und on Demand - alles dreht sich ums Bewegtbild und die Zukunft des Fernsehens: Am 26. und 27. Juni treffen sich die Bewegtbildvermarkter zu den Screenforce Days 2019 in Köln. Wir sind natürlich live dabei.

Schon im Vorfeld kam es, fast schon rituell, zu einer Art öffentlichem Scharmützel zwischen Organisation Werbungtreibende im Markenverband, kurz OWM, und den TV-Machern bzw. Screenforce.

Pünktlich zu den Screenforce Days hat sich die OWM mit ein paar Forderungen an die Gattungsvertreter zu Wort gemeldet. In Kurzform: die Werbungtreibenden wollen besseres Fernsehen, ein "weiter so" dürfe es nicht geben.

Die Replik von Screenforce hat nicht lange auf sich warten lassen. Ebenfalls Kurzform: Wir machen ja schon und sind weiter, als ihr behauptet.

Wie lautet eine alte Spruchweisheit doch so schön: Was sich liebt, das neckt sich. Passt irgendwie auch in diesem Fall. Den eigentlich sei diese Kritik eine Form der Zuneigung, kommentiert mein Kollege Thomas Nötting und erklärt auch, warum das so ist.

Gutes Timing haben ebenfalls BLM und LFK mit ihrem Web-TV-Monitor bewiesen, dessen Ergebnisse sicher auch bei den Teilnehmern der Screenforce Days Beachtung finden werden. Zu den zentralen Erkenntnissen gehört:

Youtube ist wichtigster Verbreitungsweg für Online-Videos, Facebook verliert an Relevanz und Instagram wird immer wichtiger. Außerdem wird der Markt für Online-Videowerbung nach Ansicht der Studienmacher massiv wachsen.

Das ist jetzt nicht unbedingt eine weltexklusive Erkenntnis, an Relevanz für die Betroffenen verliert sie damit aber auch nicht. Eines ist aber sicher: nicht nur bei den Screenforce Days sind heiße Tage zu erwarten.

Einen schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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25.06.2019 Burda gibt den Playboy auf

GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V  schreibt, Burda gibt den Playboy zum Jahresende auf. Der Männertitel lebt aber weiter.

Lieber Herr Böhmer,

Mut ist das, was vielen deutschen Werbern in Cannes fehlte, Mut ist das, was Florian Boitin und Myriam Karsch aktuell beweisen: Die beiden langjährigen Playboy-Macher unter bisheriger Burda-Flagge, Chefredakteur und Verlagsleiterin, wagen den nächsten spektakuläre Management-Buyout im Verlagswesen.

Spektakulär ist diese Aktion deswegen, weil es eigentlich kein klassischer Management-Buyout ist, sondern die Übernahme der deutschen Lizenz für die internationale Marke Playboy. Anfangs hatte Bauer diese Lizenz erworben gehabt, dann übernahm Burda.

Jetzt also die dritte Beziehung hierzulande, die Playboy eingeht, drei Ehen waren es auch, die Playboy-Gründer Hugh Hefner geführt hatte, bis er vor knapp zwei Jahren starb.

"Playboy" ist nach wie vor eine starke Marke. Allerdings müssen Myriam Karsch und Florian Boitin hart daran arbeiten, dieser Marke wieder und wieder über viele Ideen und Aktionen Leben einzuhauchen.

Dann kann das waghalsige Projekt funktionieren. Den Mutigen gehört die Zukunft.

Wir wünschen Ihnen einen heißen Abend

Jochen Kalka

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23.06.2019 Cannes Lions

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Versöhnlicher Abschluss in Cannes - DDB holt den ersten Titanium-Löwen für Deutschland. Noch nie ist es einer Agentur gelungen, den Titanium-Löwen nach Deutschland zu holen vermeldet W&V. DDB hat das Kunststück jetzt geschafft. Antoni holt am letzten Abend bei den Film Lions nochmal Silber.

Man kann es sich aber nicht schön reden. Deutschland bekam nur 32 Löwen, im letzten Jahr waren es noch 66 Löwen. So sieht das aus wenn die deutsche Kreativ-Schmiede Jung von Matt und Thjnk, wegen einer Awardpause dieses Jahr nicht teilgenommen haben. Die erfolgreichste deutsche Agentur in diesem Jahr war Scholz & Friends. USA (313 Löwen), Großbritannien (90) und Brasilien (85)

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, beschäftigt sich heute mit dem Brause-Hersteller Bionade.
Lieber Herr Böhmer,

einfach langweilig – oder ziemlich clever?

Es geht um die neuen Bionade-Spots. In den von Thjnk München entwickelten Filmchen werden nur die Flaschen ins Bild gerückt, gefolgt von dem Claim "Bionade. Weil ehrlich gut".

Die Dinger polarisieren. Zumindest bei uns in der Redaktion. Zwei Büro-Nachbarn diskutierten vorhin leidenschaftlich über deren Qualität. Ich bat sie jeweils um kurze Statements. Voilà:

1) „Bionade war jahrelang Kult. Auch wegen der Werbung. Und nun: Um verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen, setzt die Brausemarke auf ‚Ehrlichkeit‘. Und langweilt nur. Kult ist anders.“


2) „Wird die neue Bionade-TV-Kampagne reihenweise Kreativ-Preise einheimsen? Wohl nicht. Aber wird sie helfen, ein paar mehr Flaschen Bionade zu verkaufen? Sehr wohl. Und darum geht es schließlich.“

Möge jede(r) selbst entscheiden. Ich tendiere zu 1).

Ein spannendes Wochenende wünscht

Ihr Rolf Schröter

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22.06.2019 Scholz & Friends gewinnt PR-Grand Prix

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, freut sich mit Scholz & Friends über den Grand Prix in der PR-Kategorie in Cannes für das "Tamponbuch"-Projekt.

Lieber Herr Böhmer,

manchmal kann Werbung tatsächlich sinnvoll und gut sein. Ein solcher Fall ist das "Tampon Book" - eine Idee, die gegen die (man muss es so sagen) völlig bescheuerte Steuer-Regelung bei Hygiene-Artikel mobil macht.

Eine Idee, die den Schöpfern hoffentlich nicht nur einen Grand Prix in Cannes einbringt , sondern auch Gehör bei der Politik. Es ist einfach Zeit, dass sich hier was ändert.

Überhaupt wäre Zuhören eine ziemlich gute Maßnahme, nicht nur, aber gerade bei Menschen in der Politik. Das ist eine der zentralen Lehren aus der Europawahl und gleichzeitig ein ganz entscheidender Hinweis für Unternehmen.

Telefone waren früher auch Geräte zum Hören und Sprechen. Das hat sich natürlich längst geändert - heute heißen die Dinger Smartphones und sind wunderbare kleine Computer. Das bringt allerdings mit sich, dass die Auswahl des richtigen Geräts wesentlich schwieriger geworden ist. Umso besser, wenn es kompetente Hilfe gibt.

Eine allseits gute Verbindung wünscht,

Holger Schellkopf

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21.06.2019 Halbzeit in Cannes

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat einiges zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

Halbzeit in Cannes. Was ist bisher hängengeblieben (sieht man einmal vom üblichen Gejammer zu heiß, zu teuer, zu stressig, zu irgendwas ab)? Erstaunlich viel eigentlich. Conrad Breyer hat für uns Zwischenbilanz gezogen und festgestellt:

Weniger Plastik, weniger Partys, eine neue Ernsthaftigkeit. Klingt gar nicht schlecht. Weniger erfreulich: Beim Thema Haltung und Purpose hinken die Deutschen noch hinterher.

Wer zwar nicht in Cannes ist, aber sicher nichts verpassen will, dem sei an dieser Stelle noch einmal unser News-Blog ans Herz gelegt, der quasi rund um die Uhr live aus Südfrankreich bespielt wird. Dort findet sich übrigens auch der Medaillenspiegel des Festival in ständig aktualisierter Form.

Riesenerfolg für Scholz & Friends: Die Agentur sichert sich den Grand Prix in der PR-Kategorie. Dazu gibt es für Deutschland drei Silber- und sechs Bronzelöwen. Nike holt schon den vierten Grand Prix.

Der Knüller des Tages kam zumindest mit deutscher Brille betrachtet aber nicht aus Cannes, sondern aus Hamburg. Dort sitzen zum Beispiel die Radio Marketing Service GmbH und die deutsche Niederlassung von Snap. Das ist ziemlich praktisch für Marianne Bullwinkel.

Denn die Noch-Snap-Chefin muss für ihren neuen Job als RMS-Chefin nur das Büro, nicht aber die Stadt wechseln. Der RMS ist mit der Verpflichtung von Bullwinkel als Nachfolger des scheidenden Matthias Wahl jedenfalls ein ziemlicher Coup gelungen.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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20.06.2019 EYES & EARS AWARDS SHOW

GFDK - Marketing News

Am Montag, 18. November 2019, zeigt Eyes & Ears of Europe zum 21. Mal die besten Produktionen des Jahres und prämiert die Kreativ-Teams mit den INTERNATIONALEN EYES & EARS AWARDS. Die Awards-Show bietet die einmalige Möglichkeit, einen Eindruck über aktuelle Trends, Innovationen und neue Perspektiven zu gewinnen. Die feierliche Vergabe findet im Rahmen der EYES & EARS AWARDS SHOW 2019 statt.

EYES & EARS AWARDS SHOW
Montag, 18. November 2019
19.00 bis 22.00 Uhr
München


Mit den INTERNATIONALEN EYES & EARS AWARDS werden besonders kreative, innovative und effektive Design-, Promotion- und Markenkommunikationsmaßnahmen ausgezeichnet. Die Trophies werden in mehreren Kategorien der Bereiche Design, Audio, Digital, Craft, Promotion & Cross-Media vergeben. Es können Projekte eingereicht werden, die erstmalig zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 veröffentlicht wurden.

Noch bis 1. Juli 2019 können Sie Ihr Projekt über das Onlineportal einreichen

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19.06.2019 Medaillen aus Cannes

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat ein paar Geschichten aus Cannes für mich.

Lieber Herr Böhmer,

Orchestermusiker, Blumensender, Totengräber, Bio-Tampon-Presser und Puma – seltsame Liste? Hej, das sind „unsere“ silbernen Kunden-Medaillen aus Cannes.

Stand gestern Abend. (Dass Stabilo Design-Gold geholt hat mit einer großartigen Kampagne von DDB Düsseldorf habt Ihr sicherlich schon gelesen, oder?). Das Werbefestival in Südfrankreich feiert wieder fröhliche Wichtigmacherei. Und wir sind live dabei.

Das kam gerade noch rein. Einmal Gold, zweimal Silber, sechsmal Bronze: So lautet die Bilanz der deutschen Agenturen am Dienstag in Cannes. Nike sichert sich zwei Grands Prix an einem einzigen Abend.

Wie meine Kollegin Belinda Duvinage in einem Mäuseloch überlebt, warum die Veranstalter Umweltschweine sind und was „Wunderwaffe“ Charlotte Bufler mit der Unilever-Marketingchefin Aline aka „Alien“ Santos auf dem Rücksitz eines Volvos treibt, all das und noch viel mehr läuft im W&V-Liveblog direkt von der Croisette auf Eure Geräte.

Nochmal kurz zum Thema Umweltschweine: Coca-Cola ruft in Belgien und den Niederlanden zum Boykott gegen die eigene Marke auf: „Don’t buy Coca-Cola“. Ganz schön mutig, was? Natürlich folgt was Kleingedrucktes: „If you don’t help us recycle“. Klasse!

Zur Ehrenrettung der Cannes-Veranstalter sei übrigens gesagt: Jeder Delegierte hat bei der Akkreditierung eine hässliche Plastikflasche zum Wiederauffüllen erhalten. Immerhin ein guter Anfang.

Au revoir und schönen Abend noch

Ihr Rolf Schröter

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