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Marketing News

09.10.2020 Strerath: "Moral ist ein seltenes Gut"

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist anscheinend auch geschockt darüber, was da beim BMW Pitch gelaufen ist. War der BMW-Pitch nur ein abgekartetes Spiel? fragt W&V.

Lieber Herr Böhmer,

war es tatsächlich ein abgekartetes Spiel? Thomas Strerath und Till Eckel leiten das neueröffnete deutsche Mediamonks-Büro. Die News dieser Pressemitteilung steckt im Detail.

Sie offenbart einen kleinen Skandal, in dessen Zentrum der Autobauer BMW steht. Denn der hat in einem der größten Pitches des Jahres zuerst Thomas Strerath zum angeblich unabhängigen Berater – und dann Mediamonks zum Pitchgewinner gemacht.

Erst heute fügt sich das Puzzle zusammen: Strerath outet sich als neuer Chef von Mediamonks Deutschland.

Agenturen sind sauer. Vor allem die, die Millionen in einen Pitch gesteckt haben, der offensichtlich nicht mit fairen Mitteln entschieden wurde. Mein Kollege Peter Hammer hat die Geschichte in ihren Details aufgerollt und mit Agenturen gesprochen. Unbedingt Lesen:

Welche Rolle Jens Thiemer, Markenchef von BMW, in der Geschichte spielt, ist nicht klar. Ob er den Strerathschen Spielen auf den Leim gegangen ist oder all das beabsichtig hat, bleibt offen. Im W&V-Interview bewahrt er ein Pokerface.

Klar, der BMW-Etat ist heißbegehrt. Er umfasst nicht nur ein riesiges Budget, sondern verspricht den Agenturen Ruhm und Ehre.

Kein Wunder, dass die mit allen Mitteln darum kämpfen. Sämtliche Compliance-Regeln zu missachten, geht aber zu weit.

Besonders in einem schweren Jahr wie diesem, in dem viele ums Überleben kämpfen, in dem wir eigentlich näher zusammenrücken und uns solidarisch zeigen sollten, hat diese Geschichte ein ganz besonderes Geschmäckle. In der Krise zeigt sich der wahre Charakter.

Die Branche wird diesen Pitch so schnell nicht vergessen. Kein guter Marktstart für Mediamonks. Und Agenturen werden sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie bei BMW pitchen.

Schönen Abend

Verena Gründel

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08.10.2020 CEO Elon Musk hat keinen Bock auf Presse

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist der Meinung, das Elon Musk einen Fehler macht.

Lieber Herr Böhmer,

wenn es um schillernde Unternehmerpersönlichkeiten geht, dann dauert es meistens nicht lange, bis der Name Elon Musk fällt. Der Tesla-Vortänzer tut natürlich auch alles dafür, um sein Image zu befeuern.

Jetzt hat Elon mal wieder einen rausgelassen. Tesla soll künftig ohne PR-Abteilung auskommen , wahrscheinlich will Musk das künftig auf Trumpsche Art komplett via Twitter erledigen.

Netter Nebeneffekt: lästige Anfragen von Journalisten, die am Ende noch die Perfektion von Tesla in Frage stellen, fallen damit weg. Wem sollten die Fragen auch gestellt werden?

Musk steht dafür sicher nicht zur Verfügung. Ob der Spaß so funktionieren kann, darf stark bezweifelt werden.

Irgendwann wird auch Tesla auf vernünftige Kommunikation angewiesen sein, wird Teil von ernstzunehmender inhaltlicher Berichterstattung sein müssen, sich auch kritischen Fragen stellen und mehr Transparenz zeigen müssen.

Gleichzeitig ist die eigenwillige Strategie von Tesla eine Chance für alle anderen Marken. Diese Lücke sollte genutzt werden.

Schönen Abend
Holger Schellkopf

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08.10.2020 Einzelhandel hat das Nachsehen

GFDK - Marketing News

Innerhalb der letzten 10 Jahre stieg der in Deutschland erzielte Nettoumsatz der Top 100 Online-Shops von 13,9 auf 37,5 Milliarden Euro.

Im selben Zeitraum schlossen mehr und mehr Einzelhändler ihre Pforten - bei besagtem Zeitraum schlägt der Rückgang mit 9,8 Prozent zu Buche.

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, verstärkt die Corona-Krise den ohnehin schon in Gang gesetzten Trend.

Auch zahlreiche Online-Händler fürchteten Bestellrückgänge im Angesicht der Corona-Krise. Allerdings wurden im April, als bereits zahlreiche Einschränkungen das öffentliche Leben bestimmten, 90 Prozent mehr Pakete versendet, als noch im März.

Im dritten Quartal erzielten die Online-Versandhändler 13,3 Prozent höhere Umsätze, als im Vorjahresquartal. Von 2018 auf 2019 betrug die Zuwachsrate lediglich 11,6 Prozent.

Indes zeigt die Infografik, dass Amazon nach wie vor der mit Abstand umsatzstärkste Online-Händler in Deutschland ist. Der Konzern erwirtschaftete im vergangenen Jahr 10,49 Milliarden Euro – lediglich in der Bundesrepublik, wohlgemerkt.

Deutschland ist für das Unternehmen der zweitwichtigste Absatzmarkt. Amazon erwirtschaftet hierzulande 8 Prozent des Gesamtumsatzes.

„Die Pandemie beschleunigte den ohnehin schon in Gang gesetzten Trend hin zu mehr Onlinekäufen“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay.

„Wie neueste Daten aufzeigen, bleiben die Verbraucher den Online-Shops nach wie vor treu – und dies, obwohl die Einzelhändler ihre Pforten längst schon wieder geöffnet haben. Entsprechende börsennotierte Konzerne wie Amazon & Co. gehören zu den größten Profiteuren der Krise“.

Dazu passt auch folgende Meldung von W&V: Der schwedische Händler Ikea muss einen milliardenschweren Umsatzverlust verkraften - denn bis zu 75 Prozent der Läden mussten während der Pandemie zeitweise schließen. Aber immerhin stiegen die Online-Verkäufe.  Der Möbelriese Ikea hat in der Corona-Krise einen milliardenschweren Umsatzverlust erlitten, gleichzeitig aber seine Online-Verkäufe gesteigert.

Über Block-Builders.de

Block-Builders ist eine Nachrichten- und Informationsplattform, die Krypto-Interessenten und Anlegern Nachrichten, Analysen und Anleitungen anbietet.

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07.10.2020 lieber einen Ton-Filter

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute anscheinend nicht die beste Laune.

Lieber Herr Böhmer,

liebes Microsoft, super, dass du dein Videokonferenztool namens Teams gepimpt hast, um deinen Rivalen Zoom zu überholen.

Ist ja gut, aber mal ehrlich: Pausenerinnerungen, Achtsamkeits-Erfahrungen mit Meditationsübungen und ein emotionaler Check-In, bei dem ich mit einem Emoji meinen Tag bewerten kann – das brauche ich nicht.

Was ich wirklich brauchen könnte:

Licht-, Farb-, Falten- und Frisuren-Filter, damit ich nicht mehr vor mir selbst erschrecke.
Einen Ton-Filter, damit ich und die anderen nicht immer die akustischen Mailbenachrichtigungen mithören müssen.
Die Möglichkeit, ganz einfach Bilder auf meinem Desktop als Bildschirmhintergrund zu verwenden (ich weiß, wie man individuelle Hintergründe verwendet; die Betonung liegt auf „einfach“).

Nebenbei: Wenn all die Betriebsweihnachtsfeiern wegen Corona ausfallen sollten – wie wär’s dann mit virtueller Atmo, Schnee und Weihnachtsmützen? Wenn man die Weihnachtsfeier schon vor dem Bildschirm zelebrieren muss, sollte wenigstens optisch ein bisschen Stimmung aufkommen.

Einen besinnlichen Abend wünscht

Rolf Schröter

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06.10.2020 Nachhaltigkeitsbewegung trotz Corona

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich einige Gedanken über Nachhaltigkeit, Konsum und Werbung. Passt das überhaupt zusammen?

Lieber Herr Böhmer,

Konsum und Nachhaltigkeit passen nicht wirklich gut zusammen. In diesem Dilemma steckt unsere gesamte Branche. Mehr Kaufen bedeutet mehr Umweltverschmutzung. Und Werbung, die den Konsum ankurbelt, macht alles nur noch schlimmer.

Hart ausgedrückt.

Deshalb ist Werbung für nachhaltige Produkte immer ein Drahtseilakt und immer shitstormgefährdet. Aus dem Grund hält Ikea in den neuesten Werbespots für das nachhaltigere Produktsortiment wohl absichtlich den Ball flach.

Im Video für den deutschen Markt fällt der Satz: "Lasst uns nicht so streng mit uns sein." Selbstverständlich will Ikea, dass wir weiterhin guten Gewissens Servierten und Kerzen kaufen.

Im ganz neuen Clip aus Kanada geht es um die kleinen Dinge, die in der Masse eine große Wirkung haben können. Auch mit dieser Botschaft beruhigt Ikea das Gewissen des Kunden, der sich gern den Einkaufswagen vollpackt:

Schließlich mache er mit ein paar nachhaltigeren Kaufentscheidungen hin und wieder bereits einen Unterschied.

Das ist sicherlich ein Anfang. Aber ob wir mit dieser Taktik langfristig die Welt retten? Da bin ich skeptisch.

Einen Aspekt habe ich dennoch besonders positiv wahrgenommen. Die Nachhaltigkeitsbewegung geht trotz Corona weiter. Sie hat mehr Priorität denn je, obwohl Unternehmen gerade viele Probleme meistern müssen.

Wenn auch Sie vor Herausforderungen stehen, haben wir einige Tipps und Strategien für Sie. In unserer morgigen virtuellen Konferenz #MachenWirDasBesteDraus geht es um den Sinn oder Unsinn von Homeoffice in Agenturen, um Gesundheit am Arbeitsplatz, TV-Werbung der Zukunft – und wir wagen eine Prognose für den Einzelhandel 2021. Teilnehmen ist selbstverständlich kostenlos.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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02.10.2020 PR-strategischer Schachzug

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, spekuliert heute mal über Donald Trump.

Lieber Herr Böhmer,

ist der positive Corona-Test von Donald Trump ein PR-strategischer Schachzug? Diese Frage wirft unser Kolumnist Mike Kleiß auf.

Die Logik dahinter ist bestechend. Trump verfügt mit dem positiven Testergebnis über eine Art Schutzschild. Er erntet Mitgefühl. Trotzdem hat er das Heft des Handelns in der Hand. Und er muss sich nicht stellen, kann aber seine Twitter-Propaganda bis zur Wahl am 3. November dosieren, wie es ihm passt.

Sollte Trump Corona überwinden, stützt das seine Argumentation, die Wirkung des Virus sei harmlos, "wie ein Schnupfen". Sollte der Krankheitsverlauf problematisch verlaufen, wäre er der Präsident, der den weltweit schlimmsten Killer überwunden hat.

Bestattungsunternehmen jedenfalls können die Entwicklung zumindest aus geschäftlicher Perspektive gelassen betrachten. Dass es sogar humorvoll geht, zeigt der digitale Totengräber Mymoria aus Berlin.

Mit den Worten: "Liebe Aluhutträger, Querdenker und Maskenverweigerer: Wir sehen uns" spielt die Firma auf eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung an.

Das sollte sich auch der Deutsche Reiseverband hinter die Ohren schreiben. Der schaltet nämlich derzeit eine Kampagne in Social Media, mit der er gegen die am 15. Oktober in Kraft tretende Quarantäne-Regel der Bundesregierung wettert. Ein absolutes No-go, findet meine Kollegin Lena Herrmann.

So, genug mit Corona! Das Leben hat auch noch andere Herausforderungen parat. Zum Beispiel die Tatsache, dass morgen, Samstag, der 3. Oktober, ein Feiertag ist, nämlich Tag der Deutschen Einheit.

Deshalb zum Schluss mein Tipp: Heute noch einkaufen

Ein schönes Wochenende wünscht

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02.10.2020 Tipps zur Digitalen Transformation

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, beschäftigt heute die Digitale Transformation.

Lieber Herr Böhmer,

wir werden in diesem Jahr Zeuge einer mehr oder weniger erzwungenen Highspeed-Transformation. Dies gilt insbesondere für Veranstaltungen, auch und gerade für die die Großveranstaltungen.

Eine DMEXCO@home wäre noch vor einem Jahr undenkbar gewesen, ebenso wie die derzeit laufende rein digitale Bits&Pretzels - ähnliches gilt natürlich für viele unserer Veranstaltungen wie beispielsweise den DMP oder auch die Munich Marketing Week .

Mit Blick auf die Rahmenbedingungen ist dabei erstaunlich viel passiert, sind erstaunlich gute Angebote entstanden. Gleichzeitig ist natürlich auch immer wieder mal etwas schief gegangen.

Das ist zum einen ganz normal und man muss darüber natürlich genauso sprechen wie über die Sachen, die funktioniert haben. Schließlich sind wir alle Lernende.

Im Umgang mit Kritik  zeigt sich häufig auch die wahre Qualität. Während die einen jede Art von konstruktiv verstandener kritischer Anmerkung quasi als Majestätsbeleidigung auffassen und beleidigt zurückweisen, gehen die anderen offensiv und transparent mit Schwierigkeiten um, freuen sich sogar über entsprechende Anregungen.

Ein Befund, der sich wohl auf alle Branchen übertragen lässt - denn jede Branche ist bekanntermaßen von der Transformation betroffen.

Vielleicht sollten wir uns einfach nochmal ins Bewusstsein rufen, was Christian Wochagg von der Berliner Agentur Gerhard so erklärt: Digitale Transformation besteht zu 50 Prozent aus Strategie, zu 50 Prozent aus Trial & Error.

Trial and error wohlgemerkt. Der Aspekt Fehler ist dabei zwangsläufig eingepreist und natürlich provoziert das auch Kritik. Damit positiv umzugehen ist eine Aufgabe, die wir alle meistern müssen.

Schönen Abend noch.

Holger Schellkopf

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02.10.2020 Weiterentwicklung der Wiedervereinigung

GFDK - Markeing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, erzählt uns heute etwas über die Wiedervereinigung von Deutschland.

Lieber Herr Böhmer,

haben Sie gewusst, dass kein einziges Dax-30-Unternehmen seinen Stammsitz in Ostdeutschland hat? Dass nur 1,7 Prozent der Spitzenpositionen in Politik oder Wirtschaft von Ostdeutschen besetzt werden?

Wir haben viel aufzuholen. Weil die Weiterentwicklung der Wiedervereinigung an vielen Stellen stockt, wirbt Coca-Cola nun für die Weiter-Vereinigung. Gute Idee. Wir alle sollten mitmachen.

Ich frage mich nur, warum die Out-of-Home-Motive nur in den Fokusregionen Bonn, Brandenburg, Berlin und Dresden hängen. Etwa weil es den Menschen in den anderen Teilen Deutschlands egal ist?

Oder weil gerade die Bonner, Brandenburger, Berliner und Dresdner darauf hingewiesen werden müssen? Wenn Weitervereinigung, dann doch bitte in ganz Deutschland.

Aber vorerst am besten nur mit Abstand oder gleich virtuell. Eben von den vier Wänden aus, die wir uns in den letzten Monaten so schön eingerichtet haben.

Es ist keine Überraschung, dass Ikea in der Krise von dem Trend profitiert, dass das eigene Zuhause für die Menschen wichtiger wird. Überraschend ist dennoch, dass selbst die Schweden Herausforderungen identifiziert haben, die sie jetzt angehen wollen. Welche das sind, erzählt Marketingchef Heiko Klauer im Interview.

Ich möchte allerdings noch mal betonen, dass Ikea auf hohem Niveau kritisiert. Denn laut einer aktuellen Studie ist Ikea das mit großem Abstand beliebteste Möbelhaus in Deutschland.

Das Unternehmen macht es genau richtig. Gerade wenn es gut läuft, sollte man in die Zukunft investieren. Die nächste Krise kommt bestimmt.

Im Moment kämpfen wir alle aber noch mit der aktuellen. Tipps, Strategien und Inspiration, wie Sie die Krise meistern und sich erfolgreich für die Zukunft aufstellen, bekommen Sie bei unserer virtuellen Konferenz #MachenWirDasBesteDraus, die am kommenden Dienstag schon zum neunten Mal kostenlos stattfindet. Ich bin auch wieder dabei und freue mich auf Sie.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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30.09.2020 Ist Apple ein übler Straßenräuber?

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Zuerst kommen wir einmal zu ganz schlechten Nachrichten des Tages: Die Corona-Krise hat das Unterhaltungsimperium Disney hart getroffen. Vergnügungsparks, Ferienressorts, Fanartikel und Kreuzfahrten wurden von den Menschen nicht mehr nachgefragt. Das Resultat bekommen die Mitarbeiter zu spüren. 28.000 Mitarbeiter verlieren ihren Job, berichtet heute W&V.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt uns etwas über einen Straßenräuber.

Lieber Herr Böhmer,

klingt total nett: Apple verzichtet wegen Corona auf 30 Prozent Provision. Firmen wie Airbnb und Facebook müssen vorübergehend nicht löhnen, damit deren Kleinkunden über mobile Apps kostenpflichtige Online-Veranstaltungen und Kurse anbieten können.

Nur zur Erinnerung: Der amerikanische Abgeordnete David Cicilline hatte die 30-Prozent-Politik von Apple als "Straßenraub" bezeichnet. Übrigens: Google nimmt auch 30 Prozent Provision und verzichtet – anders als Apple – nicht darauf.

Sollte man einen Straßenräuber feiern, wenn er vorübergehend darauf verzichtet, die Ärmsten seiner Opfer abzuziehen?

Nur so nebenbei: Laut der Initiative Lobbycontrol wenden Google, Microsoft, Facebook, Apple und Amazon insgesamt 21 Millionen Euro für Lobbyarbeit auf. Das ist deutlich mehr als zum Beispiel die Autobauer VW, Daimler, BMW, Renault, Ford, Fiat Chrysler und Peugeot, die zusammen auf rund acht Millionen Euro kommen.

Vielleicht liegt die Spendierfreudigkeit in Sachen politischer Beratung daran, dass in Brüssel gerade am Digitale-Dienste-Gesetz gebastelt wird, das einen europäischen Ansatz zur Regulierung der großen Plattformen liefern soll.

Handeln Firmen aus Altruismus oder Berechnung? Urteilen Sie selbst.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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29.09.2020 Scholz & Friends gewinnt Pitch

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint man kann nicht immer gewinnen.

Lieber Herr Böhmer,

die Ergebnisse der großen Pitches kullern aktuell herein, wie die vom Baum fallenden Kastanien. Jüngster Verkündungstermin war jetzt bei McDonald's.

Da hatte am Ende eines prominent besetzten Wettbewerbes die Truppe von Scholz&Friends die Nase vorne und setzte sich auch gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten Serviceplan durch.

Für die Münchner zwar eine Bestätigung, so weit gekommen zu sein. Aber bei Pitches gilt halt doch: the winner takes it all.

Eine andere Vorgehensweise empfiehlt sich für Marken bei der Verteilung ihrer Werbegelder. Glaubt man einer aktuellen Studie von Kantar dann stehen die Aktivitäten der Marketer sogar im Widerspruch zu Verbraucherpräferenzen.

Die würden Werbung auf Offline-Kanälen als hochwertiger, vertrauenswürdiger, weniger aufdringlich als digitale Kanäle. Interessanter Aspekt: Kinowerbung, Gesponserte Veranstaltungen, Werbung in Zeitschriften sowie die Digitale Außenwerbung sind demnach hoch im Kurs.

Die Stärke des einen hat allerdings auch mit der Schwäche des anderen zu tun. So scheint das Gefühl des übermäßigen Targetings nicht gerade förderlich für die Akzeptanz der digitalen Kanäle. Listen and learn möchte man da in Branche rufen.

Gleichzeitig, zur Einordnung der Studienergebnisse, wachsen die ohnehin großen Digitalplayer immer weiter. Das hat natürlich auch mit Angeboten zu tun, denen die Verbraucher nicht widerstehen können.

Amazon ist darin (und in einigen anderen Dingen) absoluter Großmeister. Wer wissen will, wie so etwas geht, der sollte sich der 13. Oktober merken. Dann ist Prime Day. Ein Spektakel, selbst wenn man nichts kaufen will.

Schönen Abend noch

Holger Schellkopf

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