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Marketing News

06.08.2021 Geschlechterdiskriminierende Werbung

GFDK - Marketing News -W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, sieht die Geschlechterdiskriminierende Werbung auch sehr kritisch.

Lieber Herr Böhmer,

mit der SPD ist im Wahlkampf nicht zu spaßen. So viel steht nach dem Start der neuen Parteikampagne fest. Der Spot geht hart ins Gericht mit dem großen Konkurrenten Union.

Hat etwa jemand der SPD geflüstert, dass sie zu profillos auftritt? Dass sie zu seicht rüberkommt? Dass der nette Kanzlerkandidat von nebenan keinen Bundestagswahlkampf gewinnt?  

Die Agentur Brinkert Lück hat gute Arbeit geleistet und eine Kreation geschaffen, die die SPD aus der Defensive holt. Und die alten Männer der CDU in die Ecke drängt.   

Währenddessen verscherzt es sich Tiffany mit den gestandenen Frauen. „Wir sind nicht das Tiffany deiner Mutter “ lautet übersetzt der Claim der neuen Image-Kampagne.

Mit ihr will sich die Marke verjüngen und hipper positionieren. Sie will nicht mehr die sein, deren Schmuckstücke von Generation zu Generation weitervererbt werden.

Damit stößt die LVMH-Tochter aber gerade ihre Bestandskundinnen vor den Kopf. Nicht nett. Oder langfristige Strategie?   Nicht nett – so könnte man wohlwollend die Arbeiten bezeichnen, die in den vergangenen Monaten beim Werberat landeten.

Es gab mehr Beschwerdefälle bezüglich geschlechterdiskriminierender Werbung als im Vorjahreszeitraum.

Sie ist der mit Abstand größte Posten. Eines der gerügten Plakate sieht einem Motiv verdächtig ähnlich, das ich vor zwei Wochen in einer – zugegebenermaßen sehr beliebten und guten – Münchner Pizzeria entdeckt habe.

Raten Sie, was statt der Kabel um die nackte Dame gewickelt war!  

Ich habe keine Beschwerde eingereicht. Die Dunkelziffer ist also vermutlich riesig. Und der Weg, bis dieses Problem vom Tisch sein wird, noch sehr lang. Es liegt an uns allen.   

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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05.08.2021 Nobeljuwelier kommt in nöten

GFDK - Marketing News - W&V Manuela Pauker

Manuela Pauker, Redakteurin bei W&V, weißt darauf hin, das man die ältere Generation nicht vor den Kopf stoßen sollte, sonst verliert man seine Kundschaft.

Lieber Herr Böhmer,

wenn sich Unternehmen mit langjähriger Stammkundschaft verjüngen wollen, ist das nicht immer einfach. Sie begeben sich damit auf eine Gratwanderung, bei der sie auch mal ins Straucheln geraten können. So wie der Juwelier Tiffany:  

Das Unternehmen will mit der neuen Image-Kampagne "Not your mother's Tiffany" eigentlich eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Viele der – meist älteren – Stammkundinnen fühlen sich von der Kampagne allerdings vor den Kopf gestoßen und wollen das Geschäft künftig meiden.

So kann man Kunden auch loswerden.  

Geschickter macht das Hugo Boss: Der Modekonzern verpasst seinen beiden Tochtermarken Hugo und Boss einen „komplett neuen Look and Feel“. Die Premiummarke Boss soll lifestyliger werden, Hugo jünger.   

Eine deutliche Trennung, die aber niemanden vergrätzt. Und vielleicht entdecken manche der jüngeren Kunden ja sogar die Lieblingsmarke ihrer Eltern neu.  

Zwei Lieblingsmarken der ganz jungen Zielgruppe versuchen sich übrigens auch an Innovationen:

Ahoj Brause hat jetzt prickelnde Waffeln im Angebot. Präsentiert werden sie von Allround-Künstler und Entertainer Friedrich Liechtenstein, der das Gebäck in einem Pseudo-Gottesdienst zelebriert.   

Dazu kann man zur Feier des Tages ja gleich noch die Ikea-Kerze mit Fleischbällchen-Duft entzünden.  

Einen schönen Abend noch wünscht

Manuela Pauker

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04.08.2021 Werbung die überzeugt

GFDK - Marketing News - W&V Peter Hammer

Peter Hammer, Redakteur bei W&V, läßt sich noch von Werbung begeistern.

Lieber Herr Böhmer,

intelligente Werbung kann unterhaltsam sein. Und zum Nachdenken bewegen. Auch, wenn sie verkaufen soll. Klingt wie eine Binse, ist es aber nicht. Denn in der Regel erfüllen wenige Kampagnen diese Ansprüche.

Umso schöner, wenn gleich mehrere Arbeiten aufpoppen, die hier mithalten können.  

So ist die neue Rewe-Kampagne schlicht clever. Sie stellt Antworten auf die Frage in den Mittelpunkt, weshalb Kund:innen gerne bei dem Supermarkt einkaufen.

Nicht nur, weil es frische, regionale Produkte gibt. Auch, weil sich dank Abhol- und Lieferservice Zeit sparen lässt. Oder weil sich in der App alles finden lässt, was Rewe in den Regalen liegen hat.

Handfeste Vorteile, die überzeugen.   

Ganz anders die neue Markenkampagne von Amazon. Der Riese aus Seattle hat zwei prominente Frauen verpflichtet, die ausgesprochen kurzweilig zeigen, wie der Prime-Service ihr Leben verändert: die ägyptische Königin Cleopatra und Rapunzel.

Letztgenannter gelingt dank der schnell georderten Leiter nicht nur die Flucht aus dem Turm, sondern auch der Weg in die wirtschaftliche Freiheit.  

Ein ernstes, weil in der Regel tabuisiertes, Thema greift hingegen die Amorelie-Kampagne auf: generationenübergreifendes Sprechen über Sexualität.

Drei Mütter-Töchter-Paare erzählen einander vor der Kamera über ihre Erfahrungen.

Es sind intelligente Dialoge, die in einfühlsamen Bildern eingefangen wurden. Und doch so ungezwungen wirken, wie sich der Versender von Lovetoys selbst gibt.  

Einen schönen Abend wünscht

Peter Hammer

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31.07.2021 Mehr Wasser trinken

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat einige neue Drinks für uns.

Lieber Herr Böhmer,

pünktlich zum Wochenende habe ich einige gute Getränketipps für Sie: Der wohl wichtigste kommt von Pernod Ricard. „Drink more“ lautet der Claim der internationalen Online- und Print-Kampagne.

Ausnahmsweise meint der Spirituosenkonzern damit nicht Havana Club, Absolut oder Lillet, sondern Wasser. Ja, Wasser. Denn damit, das wissen die meisten von uns, lässt sich Schlimmeres im Rausch oft verhindern.

Stürze auf der Rolltreppe, Einschlafen auf der Clubtoilette oder Edding-Gemälde im Gesicht. Prost.  

Pizza essen hilft auch gegen die Alkoholwirkung. Wem das Kauen schon zu schwer fällt, kann jetzt zur trinkfertigen Pizza Hawaii von True Fruits greifen.

Den ursprünglichen Aprilscherz gibt es nun tatsächlich als Smoothie im Kühlregal. Schinken ist übrigens nicht drin. Als Dessert nach dem Pizzadrink habe ich noch eine Kakaolimo von Ritter-Sport für Sie.

Der Schokohersteller meint diese Markendehnung ernst. Der Teeaufguss aus dem getrockneten Fruchtfleisch und frischem Kakaosaft soll eine Art Kakao-Upcycling sein.

Denn bisher wurden das Fruchtfleisch und der Saft der Kakaofrucht bei der Schokoladenherstellung nicht verwertet. Der Schokodrink ist also kein Witz, sondern ein Teil des Nachhaltigkeitsengagements des Mittelständlers.  

Ein schönes Wochenende wünscht  

Verena Gründel

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30.07.2021 Porsche Thema Lebensträume

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat heute neues von Porsche und Armin Laschet zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

Porsche will endlich die Zeiten überwinden, in denen stark motorisierte Herren hübsche Damen mit ihrem fahrbaren Untersatz beeindruckten.

Bitte entschuldigen Sie, dass ich so tief in die Klischeekiste greife. Aber wenn ich mich auf der Straße so umgucke, erschleicht mich das Gefühl, dass dieses Bild noch immer Realität ist.

Deshalb geht Porsche nun auf Angriff und positioniert sich explizit jung, weiblich und kreativ. Die Marke macht sogar eine Frauenrechtlerin und Nachhaltigkeitsaktivistin zum Testimonial. Raten sie, welche.  

Die Duschgele von Fa brauchen für die Verjüngungskampagne keine berühmten Köpfe vor der Kamera. Dahinter schon, da stehen nämlich Joko & Klaas.

Und wie wir es von ihnen und ihrer Agentur Florida Entertainment gewöhnt sind, wird es lustig. Der Spot im Blockbuster-Stil steht der in die Jahre gekommenen Henkel-Marke gut.  

Auch Armin Laschet kommt gerade äußerst humorvoll daher. Der Lasch-O-Mat legt ihm immer wieder neue inhaltsleere Phrasen in den Mund und macht sie zu Memes.

Na gut, nicht er selbst hat sich den ausgedacht. Trotzdem prognostiziere ich, dass ihm das Onlinetool Sympathien beschert.

Schließlich hat in diesem Wahlkampf offenbar kaum jemand Lust, über Inhalte zu sprechen. Bisher ist er kaum mehr als ein einziger Boulevard-Zirkus.

So haben wir wenigstens ein bisschen Spaß dabei.  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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29.07.2021 Wiederherstellung der biologischen Vielfalt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat nicht nur Neuigkeiten über Jonathan Ive und Prinz Charles. Auch über Facebook gibt es was zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

ein Raum ohne technische Grenzen– das ist das Metaversum. Eine virtuelle Realität, in der wir uns und unsere digitalen Güter barrierefrei zwischen Welten bewegen werden.   

In fünf Jahren soll das möglich sein, wenn es nach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg geht. Das Projekt wird Facebook wandeln.

Zuckerberg sagt, es werde kein Social-Media-Unternehmen mehr sein – sondern eben ein Metaversum.   

Die Vision dieses Metaversums ist das Next Big Thing. So groß, dass es theoretisch absolute Freiheit bedeuten kann und absolute Knechtschaft.

Gelänge es einem einzelnen Unternehmen wie Facebook, den Standard zu setzen, würde das ein umfassendes Machtmonopol bedeuten.   

Aber so weit sind wir noch nicht. Kommen wir zu handfesteren Dingen – dem iPhone.

Wer hat diesem ikonischen Produkt seine Gestalt gegeben? Richtig: Jonathan Ive, der ehemalige Apple-Chefdesigner und Steve-Jobs-Kumpel.

Jetzt hat der Brite einen neuen Freund gefunden: Prinz Charles.   

Gemeinsam wollen Charles und Jony Studenten des Royal College of Art dazu animieren, preiswerte, aber wirkungsvolle Dinge zu gestalten.

Lösungen, von denen sowohl die Natur als auch Menschen und der Planet profitieren können. „Kleine Dinge können eine große Wirkung haben“, sagt der kleine Prinz – nein, pardon: Prinz Charles.

Aber:  Der kleine Prinz hätte dem großen Prinzen sicherlich Recht gegeben (und beim Blick auf Zuckerbergs Multiversum wohl einfach nur tief geseufzt).  

Einen schönen Abend wünscht  

Rolf Schröter

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28.07.2021 Die Bahn hat Gepitcht

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, berichtet das sieben Agenturen mit der Bahn in die Zukunft fahren.

Lieber Herr Böhmer,

Jürgen Kornmann hat intensive Monate hinter sich. Der CMO der Deutschen Bahn hat sich im aktuellen Pitch des Unternehmens 60 Agenturen angeschaut, 600 Stunden Arbeitsaufwand reingesteckt, 2000 Seiten Präsentationen durchgearbeitet und 75 Stunden Pitchpräsentationen. Respekt!  

Das Ergebnis ist ein Kreativpool mit sieben Agenturen für vier Lose.

Sie sollen die Bahn in die nachhaltige Mobilitätszukunft begleiten und das Image des der Legende nach ewig zu spät kommenden Mobilitätsanbieters mit schlechtem WLAN und kaputten Klimaanlagen aufmöbeln.

Immerhin sei die Ausgangslage so gut wie nie: "Unsere Imagewerte befinden sich derzeit auf einem Rekordhoch", sagt Kornmann.   Kornmann ist so etwas wie der Master Storyteller der Deutschen Bahn.

Wie bitte, von dieser Bezeichnung haben Sie noch nie etwas gehört? Ich kläre Sie auf: Master Storyteller stellen sicher, dass alle Stimmen zur Marke zu einer stringenten Geschichte führen.

Sie sind eines der Berufsbilder, die im Zuge der Digitalisierung neu entstehen werden – kein Wunder also, dass Sie nur Bahnhof verstanden haben. Ist unter den sechs mehr oder weniger verrückten Jobs vielleicht einer für Sie dabei?

Brand Safety Supervisor steht (noch) nicht auf der Liste. Dennoch wird das Thema immer wichtiger für Marken.

Deshalb haben sich jetzt Integral Ad Science (IAS) und die NGO Global Desinformation Index (GDI) zusammengetan, um für Marken mehr sichere Plattformen im Netz zu bieten.

Das entstehende Angebot soll sicherstellen, dass Kampagnen ausschließlich auf hochwertigen Nachrichtenportalen geschaltet werden.

Wichtige Basis dafür sind Echtzeit-Risikobewertungen des GDI und zentrale Standards dazu, was überhaupt als Desinformation gilt.   

Tja, die Frage nach der Wahrheit ist keine triviale.  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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27.07.2021 Mit einem neuen Konzept

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über das neue Konzept der  Marken "Karstadt" und "Kaufhof".

Lieber Herr Böhmer,

die Marken Karstadt und Kaufhof sind wohl bald Geschichte. In Zukunft will Galeria Karstadt Kaufhof drei Typen von Warenhäusern präsentieren : Das „Weltstadthaus“, der „regionale Magnet“ und das „lokale Forum“.

Bis zu 60 der insgesamt 131 Filialen sollen vollständig umgebaut werden, der Rest zumindest teilweise.   

In den regionalen Magneten soll es weniger eigene Verkaufsflächen geben und dafür mehr Raum für regionale Produkte und Servicebereiche wie etwa städtische Bürgerdienste. Das Ganze wird mit einer App vernetzt, über die auch Angebote der Partner gebucht werden können.

Vorstandschef Miguel Müllenbach kündigte im Interview mit dem „Handelsblatt“ an:

"Wir werden mit den Innenstädten verschmelzen und zu einem Wohlfühlstandort werden, an dem die Menschen Lust haben, ihre Freizeit zu verbringen, und ganz unterschiedliche Warengruppen kaufen, Dienstleistungen in Anspruch nehmen und Gastronomie und Kultur genießen können.“

Neben Kleidern und Sportschuhen würde Galeria dann auch städtische Bürgerdienste, E-Bike Stationen oder Paketschalter bieten.

„Wir wollen das vernetzte Herz der Innenstadt werden“, sagt Miguel Müllenbach, CEO des Warenhauskonzerns. Die Warenhaus-Idee als nachbarschaftliche Plattform. Klingt sinnvoll.   

Einen schönen Abend wünscht  

Rolf Schröter

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24.07.2021 Accenture ist wieder auf Einkaufstour

GFDK - Marketing News - W&V Markus Weber

Markus Weber, Redakteur bei W&V, berichtet heute über den Kampf von Accenture über das beste Agenturmodell. Und das gabs auch noch: Seit sieben Jahren ist die GroupM-Agentur Mindshare Media-Etathalter bei Facebook: Jetzt zieht sich GroupM ganz aus dem laufenden Pitch zurück. Es geht um ein Budget von einer Milliarde US-Dollar.

Lieber Herr Böhmer,

nachdem im Herbst 2020 Mediamonks aus dem (Skandal-)Pitch bei BMW als strahlender Sieger hervorging, wurde es in der Folgezeit verdächtig ruhig um Accenture.

Die Niederlage in dieser prestigeträchtigen Ausschreibung tat weh. Sie tat umso mehr weh, weil Accenture genauso wie Mediamonks (mit Martin Sorrell/Thomas Strerath) immer für sich in Anspruch nahm, das “Agenturmodell der Zukunft” - oder soll man sagen: “das Rad” - neu zu erfinden.  

Mitten in diese Gemengelage hinein platzt nun die Nachricht von der nächsten Groß-Akquisition: Accenture übernimmt die rund 200-köpfige Inhouse-Agentur “Mediamarktsaturn Content Factory” (früher Redblue Marketing) des kriselnden Elektronikhändlers.

Welche Erwartungen Accenture damit genau verknüpft, ist noch unklar. Sicher ist nur: Der Beratungsriese hat den Kampf um das “Agenturmodell der Zukunft” längst nicht aufgegeben.

Möge der Bessere gewinnen - so wie bei den Spielen von Tokio.  

Schönen Abend und ein erholsames Wochenende.   

Markus Weber

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23.07.2021 gekreuzigter Mark Zuckerberg

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, fndet wohl die Ausstellung "Geld" in Frankfurt sehr gelungen.

Lieber Herr Böhmer,

Händler können aufatmen: Sie dürfen wieder sorglos mit „Black Friday“-Aktionen werbenDas hat der Bundesgerichtshof entschieden. Damit ist ein jahrelanger Rechtsstreit zu Ende gegangen.

Seit Dezember war der Begriff Black Friday in Deutschland als Wortmarke geschützt, 2016 hatte es eine regelrechte Abmahnwelle gegeben. Vorbei. Die Marke wird gelöscht.  

Immer geht es ums Geld. Auch bei einer Ausstellung in Frankfurt, die genau dieses Thema im Titel trägt. Was die Besucher:innen dort erwartet? Die Macher:innen beschreiben es so:  

Während in der Ausstellung ein voll Gold aufgequollener Dagobert auf einen gekreuzigten Mark Zuckerberg und einem getunten Turbo-Shopping-Einkaufswagen trifft, läuft man mit Europa Swimwear durch Stacheldraht und hochglanzpolierte Verkaufsschilder.

Mit etwas Glück wird einem in der Ausstellung noch heimlich etwas Geld zugesteckt, für das man dann in der integrierten Eckkneipe mit Korn auf das Wohl des Kapitalismus trinken kann.

All das selbstverständlich erst, nachdem man sich am Eingang seinen eigenen gesellschaftlichen Status zugewiesen hat.“  

Klingt doch attraktiv.  

Ich wünsche uns allen noch einen schönen Abend.  

Rolf Schröter

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