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Marketing News

01.10.2019 Content-Zuckerwatte von Influencern

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, scheint nicht so ganz überzeugt zu sein, von Influencer- Marketing.

Lieber Herr Böhmer,

Influencer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Die Lochis zum Beispiel sind Geschichte. Zuletzt 2,7 Millionen Abonnenten hatten die Zwillinge auf Youtube. Seit acht Jahren schauten Menschenmassen den Brüdern zu, wie sie erwachsen und zu Werbegesichtern für die junge Generation wurden.

Jetzt ist Schluss mit der Marke "Lochis". Aber ihre Karriere soll weitergehen. Mit Musik und Kinoauftritten. Man kann das wohl als nächsten Schritt des Influencer-Daseins bezeichnen.

Sennheiser macht sich über Influencer lustig. In einer sehr witzigen Kampagne liefert die Agentur MullenLowe den Spruch: "When it comes to sound, Image means nothing." Man sieht Influencer mit typischen Influencer-Moves.

Sie tragen bunte Kopfhörer, die aussehen wie die von der Marke Beats. Dann schwenkt die Kamera, die Szene öffnet sich und die Influencer entpuppen sich als Protagonisten einer Werbekampagne. Die echten Sound-Profis vom Film-Team dagegen tragen Sennheiser-Kopfhörer.

Längst hat das Publikum erkannt, dass Influencer sehr oft nichts anderes als Werbepuppen sind. Aber sind sie auch ein vernünftiges Marketingtool?

Eine Medizin, die gerne geschluckt wird, muss nicht wirksam sein. Und gerne geschluckt wird der Influencer-Sirup auf jeden Fall. Die Reichweiten in Social Media sind beachtlich, die Zahl und Art der Influencer unüberschaubar.

Kein Wunder, dass altgediente Influencer wie die Lochis aus diesem Gewusel mittlerweile Richtung Offline-Welt gehen. Aus Content-Zuckerwatte wird greifbareres Material wie Bücher, Musik, Filme.

Und was machen die klassischen Medien mit diesem Material, das quasi aus dem Media-Geld entstanden ist, das sie früher selbst als Anzeigenerlöse bekommen hätten?

Sie berichten darüber.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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28.09.2019 Ein Präsidenten in München

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat nachgefragt: Wie man sich einen Präsidenten angelt.

Lieber Herr Böhmer,

maximaler Promi-Alarm in München. Das hat natürlich mit der Wiesn zu tun, zumindest ab Sonntag aber auch mit der Bits&Pretzels auf dem Münchener Messegelände. Den Organisatoren ist es tatsächlich gelungen, Barack Obama zu verpflichten - irgendwie ja immer noch der Präsident der Herzen. Spannende Geschichte jedenfalls.

Sehr spannend wird es auch wieder beim Deutschen Mediapreis werden. Der DMP 2020 geht in die heiße Phase: Am 11. Oktober 2019, also in genau zwei Wochen, endet die Einreichungsfrist für Deutschlands renommiertesten Media-Award.

Bereits entschieden ist dagegen, wer Agenturpersönlichkeit des Jahres im Rahmen des von Cherrypicker ausgelobten Awards "The Best Agency" wird. Der Ausgezeichnete selbst war übrigens selbst ein wenig überrascht, nicht zuletzt des Zeitpunkts wegen. Aber es gibt sehr gute Gründe für die Wahl von Dirk Kedrowitsch.

Ein schönes Wochenende

Ihr Holger Schellkopf

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27.09.2019 so wird ein Schuh draus

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Zuerst das wichtigste. Das Landgericht Köln hat dem Springer-Verlag im Wege der einstweiligen Verfügung die identifizierende Berichterstattung über Christoph Metzelder im Zusammenhang mit einem gegen ihn laufenden Ermittlungsverfahren verboten. Wir sagen, gut so.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat dagegen die üblichen Marketing News.

Lieber Herr Böhmer,

wer sich in diesen Tagen in eines der großen Wiesn-Festzelte verirrt (für Fachfremde: Oktoberfest), der bekommt ziemlich sicher zu hören, was aus einem April-Scherz so werden kann.

"Weiterziehn" war eigentlich als gemeinsamer April-Scherz von Ex-Skistar Felix Neureuther und Antenne Bayern gedacht. Die Sache hat sich allerdings irgendwie verselbständigt und jetzt das Liedlein ernsthafte Chancen, zum Wiesn-Hit 2019 zu werden.

Ganz ähnlich liegt der Fall bei den Lidl-Sneakern . Die tauchten auch nicht ganz zufällig an einem 1.April im Netz auf. Angesichts der Reaktionen hat man sich bei Lidl gedacht: so wird ein Schuh draus. Jetzt gibt es den blau-gelb-roten Sneaker via Instagram zu gewinnen und Lidl hat obendrein noch eine nette Digital-Kampagne inklusive VR-Sneaker dazu gebastelt.

Eine andere Steilvorlage hat VW ziemlich clever genutzt. Zum 50-Jährigen des legendären Beatles-Albums "Abbey Road" hat Volkswagen den im Original ziemlich unkonventionell geparkten VW Käfer im Hintergrund endlich gerade gerückt.

Hübsche Idee, so den hauseigenen Parkassistenten zu promoten. Die Reparked-Edition gibt es sogar als Schallplatte zu kaufen, vielleicht machen die Beatles-Fans ja ein Sammlerstück draus.

Wenn wir schon bei Autos sind: Porsche hat sich für die Präsentation seines ersten eigenen Formel-E-Rennautos einen besonderen Kanal ausgesucht.

Der 99x Electric wurde live auf der gerade bei Gamern sehr beliebten Plattform Twitch enthüllt, sogar ein eigenes Spiel namens "Formula E Unlocked" wurde für das Event entwickelt, auch die Team-Sponsoren hatten eine Rolle bei der Übertragung.  In mehrfacher Hinsicht eine zukunftsträchtige Aktion.

Gute Fahrt wünscht

Holger Schellkopf

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26.09.2019 Nachrichten die die Welt bewegen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute Nachrichten, die die Welt bewegen.

Lieber Herr Böhmer,

der Auftritt von Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel in New York gehört ganz sicher zu den denkwürdigsten Ereignissen dieses Jahres.

Die 16-Jährige ist zwar Gründerin und weltweit Frontfrau der Bewegung Fridays For Future, sie ist aber beileibe nicht die einzige wortstarke Vertreterin.

In Deutschland gehört Luise Neubauer zu den FFF-Führungsfiguren. Sie ist so etwas wie ist der deutsche Kopf von Fridays for Future. Im Gespräch mit W&V erklärt die Aktivistin, was sie eigentlich von Unternehmen und Marken erwartet.

Im weiteren Sinne mit Fridays For Future, im engeren Sinne mit dem UN-Klimagipfel, hat die reichlich hochgejazzte Geschichte um die Fliegerei von Angela Merkel und ihrer Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu tun.

So oder so: Sixt hat das Beste daraus gemacht und die Nummer in bewährter Manier per Werbemotiv begleitet. Unterhaltsam ist das allemal.

Für alle iPhone-Nutzer ist der 24. September ein durchaus interessanter Tag. Heute soll nämlich das Update zu iOS 13 verfügbar sein, mit mehr Funktionen und weniger Fehlern. Insgesamt hat das neue Betriebssystem durchaus charmante Dinge im Angebot. Wir haben die 13 besten Neuerungen mal aufgeschrieben.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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26.09.2019 letzte rettung kaffee

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, weiß wer jetzt noch Kaffee verkauft. Media-Markt und Saturn setzen auf den großen Kaffeedurst der Bundesbürger:

Lieber Herr Böhmer,

Snapchat ist nicht tot. Das wissen wir spätestens nach der nagelneuen Kampagne von Jung von Matt/Saga für die BVG. Denn die BVG ist bekanntermaßen ein Trend-Garant. Ich sage nur Sneaker!

Auch Media-Saturn gibt sich größte Mühe, neue Trends für sich zu nutzen, um die zuletzt nicht besonders guten Zahlen nach oben zu treiben. Diesmal soll es Kaffee sein. Nun ja, Kaffee ist nicht gerade neu.

Ein Rundum-Paket?

Aber dass der Elektronikhändler jetzt sogar die Bohnen bei sich in den Läden verkauft , ist zumindest dahingehend neu, dass er erstmals als Lebensmittelhändler auftritt.

Ob die Kunden Lust auf Käffchen im Hardware-Ambiente haben? Oder ob sie nicht doch lieber zur kleinen Rösterei im Viertel gehen? Das will ich hier mal offen lassen. Denn die Zeit für Kaffee ist heute ohnehin vorbei, wenn Sie später gut schlafen wollen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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24.09.2019 diese Tipps weden bereits beherzigt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist zum Herbstanfang sehr ironisch.

Lieber Herr Böhmer,

heute ist kalendarischer Herbstanfang. Der Sommer ist vorbei. Die letzte Staffel von Game of Thrones verabschiedet sich mit zwölf Emmys von der Bühne. Die Deutschen werden krank und gehen nicht mehr zum Doktor, sondern verarzten sich selbst.

Ach, es ist alles so traurig.

Wie gut, dass ausgerechnet heute Louisa Dellert aufmunternde Tipps gibt. Wie zum Beispiel "Teile das Gute und zeig, was du tust". Oder: "Liebe dich, wie du bist, und sei nett zu deinem Körper."

Auf dem derzeit stattfindenden Oktoberfest werden diese Tipps bereits beherzigt. Menschen teilen den knappen Raum in den Zelten, zeigen ihre Sangeskünste akustisch und optisch, lieben sich bis auf die Kotzwiese und pflegen ihre Körper von innen mit reichlich Festbier.

Die sogenannte Wiesn ist ohnehin ein Quell der Freude, auch abseits des Festgeländes. Man werfe nur einen Blick auf „die dümmsten Wiesn-Angebote“, die der Handel so zu bieten hat.

Übrigens, noch was zum Feiern: Bruce Springsteen wird heute 70 Jahre alt. Passend zum Jubiläum hat Heinz-Rudolf Kunze die Songtexte vom "Boss" ins Deutsche übersetzt und im Reclam-Verlag verlegen lassen.

Ach, Herbst…

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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22.09.2019 im Lidl-Clip bekommen alle ihr Fett weg

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist von einem Lidl-Werbespot begeistert.

Lieber Herr Böhmer,

„Das ist mit Abstand die allerbeste Werbung, die ich seit Ewigkeiten gesehen hab.“ Wer will schon Awards gewinnen, wenn er solche Kritiken zuhauf in Netz bekommt?

Der neueste Lidl-Werbespot schlägt genau da ein, wo er landen sollte. Beim Konsumenten. Und er ist, wie Werbung sein soll: Er unterhält, bleibt im Kopf, macht von sich reden und transportiert die zentrale Botschaft der Marke: Lidl ist super und billig. Das Video steigert sich wie ein Trailer zum Klimax und blendet den Titel ein: Lidl ist das "Haus des kleinen Geldes".

Abgesehen davon ist der Spot großes Kino. Mehr will ich nicht verraten, einfach anschauen.

Abgesehen davon bestimmt heute vor allem ein Thema die Presse: der globale Klimastreik, der allein in Deutschland Hunderttausende auf die Straßen gelockt hat. Mit dabei waren auch viele Unternehmen – manche von ihnen zelebrierten ihre gute Tat vorab mit natürlich ganz uneigennützigen Ankündigungen.

Das stößt meiner Kollegin Lena Herrmann unangenehm auf. Aber sollte man für die gute Sache nicht Milde walten lassen?

Die #FFF-Bewegung inspiriert zunehmend auch Influencer und ihre Inhalte. Zum Beispiel Louisa Dellert postet schon längst keine Fitnesstipps oder Diätpillen mehr. Sie nennt sich selbst Botschafterin für das Gute.

Dass das nachhaltige Social-Media-Business jenseits von Infinity-Pools und limitierten Sneakerkollektionen nicht ganz einfach ist, erzählt sie im Interview.

Ganz unfreiwillig brachte Fridays for Future heute einen neuen Social-Media-Star hervor: einen jungen Mann, der todesmutig Greta Thunberg vor lästigen Fotografen abschirmt. Ein netter Viralhit. Der aber nicht von der Wichtigkeit der eigentlichen Sache ablenken sollte.

Ein schönes Wochenende wünscht

Verena Gründel

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21.09.2019 Das Paradies vor der Haustür

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, erzählt mir eine schöne Geschichte über Brandenburg.

Lieber Herr Böhmer,

muss man nach Brandenburg? Scholz & Friends zufolge: Ja.

Rainald Grebe sieht das zwar ganz anders. In seinem Song „Brandenburg“ wirkt das Bundesland recht öde. „Es gibt Länder, wo richtig was los ist, und es gibt Brandenburg“, analysiert der Kabarettist und bringt seine Stimmung in den Satz: „Ich fühl mich heut so ausgebrandenburgt.“ Scholz & Friends dagegen bringt Brandenburg mit der Schöpfung Gottes in Einklang. Herrlich

Schauen wir uns einen weiteren Auftritt eines ebenfalls nördlich gelegenen Bundeslandes an. Schleswig-Holstein zeigt zum Tag der Deutschen Einheit einen Imagefilm, der zu männerlastig sei, so die Kritik von Gleichstellungsbeauftragten und des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Im Brandenburg-Spot von Scholz & Friends besteht übrigens das dargestellte Produktionsteam aus vier Männern und der brandenburgische Protagonist ist ebenfalls ein Mann.

Warum wird der Schleswig-Holstein-Film zerpflückt und der Brandenburg-Film gelobt? Schleswig-Holstein habe kein Budget für den Werbefilm gehabt, heißt es.

Das von zwei Mitarbeitern zusammengeschnippelte Werbematerial diverser Firmen ist dermaßen austauschbar, dass es offenbar zum Frauenzählen geradezu einlud. So wie man Schäfchen zählt, wenn man müde ist, damit endlich der erlösende Schlaf kommt.

Scholz & Friends dagegen erzählt einfach eine witzige Geschichte.

Es lohnt sich also, in Content zu investieren.

Einen unterhaltsamen Abend wünscht

Rolf Schröter

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20.09.2019 Ikea eröffnet ein Pop-Up-Hotel

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Erst mal zu der schlechten Nachricht: Die Werbeagenturen von heute sind die Autoverkäufer von gestern. Einer Studie von ID Comms zufolge war das Vertrauen in sie noch nie so niedrig wie aktuell. Weder Brands noch Publisher trauen den Agenturen zu, wirklich neutral und objektiv zu beraten, schreibt der Business Insider, und W&V.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet lieber über andere Themen.

Lieber Herr Böhmer,

schlechte Nachrichten für alle Fluggesellschaften. Die Flugscham greift um sich. Immer mehr Menschen verzichten gelegentlich aus ökologischen Gründen auf das Reisen, zeigt eine Auswertung von Criteo.

Green Traveler nennt man diese umweltbewusst Reisenden. Sie sind zum einen überdurchschnittlich jung. Zum anderen sind sie vermutlich toleranter gegenüber Verspätungen, ausgefallenen Klimaanlagen und verschlampten Sitzplatzreservierungen. Schließlich fahren sie häufiger mit der Bahn als andere Reisende.

Wer allerdings im neuen Pop-up-Hotel von Ikea übernachten will, kommt um eine CO2-intensive Flugreise nicht herum. Denn das liegt in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh. Die Gäste können dort kostenlos übernachten.

Sie müssen nur eine "Family Card" besitzen und sich für die Übernachtung bewerben. Mit der Aktion unterstützen die Schweden nicht nur das Werbemotto "Work-Life-Sleep-Balance". Vor allem bieten sie eingefleischten Fans ein ganz besonderes Erlebnis mit der Marke.

Auch dm beweist im aktuellen Kundenmonitor mal wieder, dass die Drogerie eine echte Lovebrand ist. Dagegen hat der Widersacher Rossmann keine Chance. Woran liegt das eigentlich? Studienherausgeber Mathias Metje hat Antworten (W&V+).

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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20.09.2019 Silke und Holger Friedrich haben zugeschlagen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat neue Nachrichten.

Lieber Herr Böhmer,

zwei Ehepaare bestimmen heute die Nachrichten: Silke und Holger Friedrich sowie der Earl und die Countess of Grantham.

Erstere haben die Berliner Zeitungstitel vom DuMont-Verlag gekauft. Letztere sind sozusagen die Hosts eines einmaligen Angebots.

Zum Kinostart von „Downton Abbey“ offeriert Airbnb am 1. Oktober die Möglichkeit, eine Nacht für zwei Personen auf dem wahnsinnig pittoresken Highclere Castle zu buchen, also quasi im Downton-Abbey-Schloss – inklusive Cocktailempfang im Salon, Dinner im Speisesaal sowie einem Käffchen in der Bibliothek – für schlappe 168 Euro.

Die Nachfrage dürfte riesig sein.

Weniger stark dürfte die Nachfrage bei DuMont gewesen sein. Trotzdem haben Silke und Holger Friedrich zugeschlagen und sind künftig die Chefs der „Berliner Zeitung“, des „Berliner Kurier“ und des „Berliner Abendblatt“.

Anders als Robert und Cora von Downton Abbey kennt man Silke und Holger nicht unbedingt auf Anhieb. Silke Friedrich leitet die Berlin Metropolitan School, eine internationale Schule mit über 1000 Schülern.

Gemeinsam mit Ralf Regitz, Gründungsmitglied der Loveparade, hatte sie zudem das ewerk neu aufgestellt und zu einem erfolgreichen Veranstaltungsort gemacht.

Holger Friedrich gründete 2009 den Technology Think Tank Core. Davor war er unter anderem Vorstand der Software AG und Partner bei McKinsey & Company.

Spannend, wie es nun weitergeht. Sowohl mit Downton Abbey als auch dem Berliner Zeitungsmarkt. Auf jeden Fall dürfte es hilfreich sowohl für die Briten-Schmonzette als auch für die Berliner Gazetten sein, wenn es möglichst viel Aufmerksamkeit gibt.

Auf ein glückliches Ehe-Leben

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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