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Marketing News

28.09.2020 Vertrauen ist ein wertvolles Gut

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint  Vertrauen ist ein wertvolles Gut, vor allem für Marken, nur das geht bei vielen verloren.

Lieber Herr Böhmer,

3,1 Milliarden Euro pro Jahr geben die Deutschen für Produkte aus, die sie nur gekauft haben, weil falsche oder veraltete Informationen im Netz sie dazu verleiteten. Das zeigt eine Studie von Yext.

Nennt man so was nicht auch Betrug? Zumindest erzeugen die Falschinformationen eine ganze Menge unzufriedener Kunden, die vermutlich nicht noch mal kaufen werden.

Während Marken auf der einen Seite über Purpose und Lovebrand-Strategien diskutieren, bescheißen sie (manche) auf der anderen Seite ihre Kunden? Das geht nicht. Vertrauen ist doch die wichtigste Grundlage für die Kundenbeziehung.

Nur weil Ben & Jerry's großes Vertrauen der Kundschaft genießt, sind Kampagnen wie die neueste, "#LeaveNoOneBehind – Moria eiskalt evakuieren", glaubwürdig.

Mit ihr wendet sich der Eishersteller an die Politik und fordert sie auf, die Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln in Sicherheit zu bringen.

Und sie nimmt sogar die Kunden in die Pflicht: Die sollen über ein Social Action Tool auf der Webseite Nachrichten an die Politiker im Bundestag und in den Länderparlamenten schicken.

Eine mutige Aktion der Marke, die sich seit Jahren für Umweltschutz und soziale Themen einsetzt. So geht Haltung. Wem’s nicht gefällt, der darf gern ein anderes Eis essen.

Verena Gründel

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25.09.2020 DMEXCO ohne Messehalle

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet über die digitale DMEXCO 2020.

Lieber Herr Böhmer,

es war ein Tag der Premieren: die erste digitale DMEXCO ist ein wichtiges Signal für die Branche, die erste W&V-Masterclass genau dort war für uns durchaus besonders.

Aber zunächst mal zur DMEXCO selbst. Wie ist es eigentlich so, ohne echte Messehalle? Nun, eine Sache haben die DMEXCO-Macher wunderbar ins Digitale übersetzt.

Ich zumindest fühlte mich heute am Morgen genauso lost wie sonst in den Messehallen. Wo war jetzt gleich wieder was? Wer spricht dann in welchem Raum?

Kommt einem alles irgendwie bekannt vor. Positiv dabei: Taschenkontrolle, Einlassgedränge und nicht scanbare Tickets fallen ebenso weg wie die unverschämt überhöhten Zimmerpreise in den Kölner Hotels.

Insgesamt kann man den Machern um Dominik Matyka absolut Respekt zollen. Sie haben eine beeindruckende Aufgabe wirklich gut gemeistert.

Wer den Überblick bei der DMEXCO behalten will, der ist natürlich bei uns gut aufgehoben. Der W&V-Newsblog ist garantiert für Sie da.

Apropos Lob. Darüber haben wir uns heute auch gefreut. Zusammen mit Verena Gründel und Rolf Schröter durfte ich die erste W&V-Masterclass bei der DMEXCO bestreiten.

"PR-Strategien: So schaffen Marken es in die Medien" war unser Thema, natürlich mit besonderem Fokus auf die  W&V-Plattformen. Offen gestanden wussten wir nicht wirklich, ob sich jemand dafür interessiert.

Die Zahl der Teilnehmer*innen, die vielen tollen Fragen und Anregungen im begleitenden Chat haben uns aber gezeigt: So etwas sollten wir bei Gelegenheit wieder machen.

Wer die Session verpasst hat und neugierig geworden ist, findet eine Aufnahme davon auf der DMEXCO-Seite.

Einmal mehr bleibt die Erkenntnis, dass dieses 2020 eben ein spezielles Jahr ist, in dem viele Weichen gestellt werden. Deshalb würden wir es gerne genauer wissen.

W&V startet gemeinsam mit DVJ Insights die erste deutsche Brand Growth Survey. Im Fokus der Befragung stehen Themen wie Marketingstrategie, Positionierung, Markenbildung und Wachstumsstrategien.

Die wichtigsten Ergebnisse werden bei der Munich Marketing Week vorgestellt, die in diesem Jahr vom 03. bis 05. November ebenfalls digital stattfindet.

Unter allen Umfrageteilnehmern verlosen wir zehn Tickets für die Munich Marketing Week. Die Teilnahme lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht. Hier geht es zur Umfrage.

Schönen Abend noch.

Holger Schellkopf

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23.09.2020 Die wütende Botschaft

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint Patagonia hätte eine Mission. Das hatte Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, letzte Woche noch eine ganz andere Meinung dazu.

Lieber Herr Böhmer,

es ist die vielleicht kleinste und unauffälligste Werbung überhaupt: "Vote the assholes out" steht in winzigen schnörkellosen Buchstaben auf den Etiketten ausgewählter Kleidungsstücke von Patagonia.

Wer die Botschaft lesen will, muss die Etiketten sogar erst umklappen. Und trotzdem sind sie ein Marketingcoup, eine große Idee.

Denn sie sprechen eine Wahlempfehlung aus, die Patagonias Mission konsequent weiterführt. Der Kunde soll sich am Wahltag für eine bessere, sozialere und nachhaltigere Welt entscheiden. Und gegen Donald Trump.

Einer anderen Marke könnte man Populismus oder Greenwashing vorwerfen. Nicht aber Patagonia. Das Unternehmen engagiert sich seit Jahren für den Klimaschutz, spendet beispielsweise ein Prozent seines Umsatzes an Umweltorganisationen.

Man kauft der Marke die textilgewordene Wut auf Politiker wie Trump ab, findet mein Kollege Maximilian Flaig.

Derselben Meinung ist unsere Gastautorin Katrin Seegers. Ihr zufolge ist Patagonia mit dieser wütenden Botschaft ein Vorbild für agile Markenführung. Denn die darf ruhig mal schockieren.

Wie jede Marke ein bisschen wie das Vorbild Patagonia werden kann, erklärt sie in drei Schritten . Aber Vorsicht, die sind nichts für Unentschlossene. Denn für Haltung braucht es Authentizität und Mut.

Mut beweist auch der Möbelhersteller Hartmann. In der Rolle des David legt er sich mit niemand Geringerem als Goliath Ikea an. Jeder Slogan der neuen Kampagne ist ein Seitenhieb in Richtung Schweden.

Nicht nur die Worte sind clever ausgewählt, auch die Mediakanäle passen perfekt zur Botschaft. Ob Ikea wohl schon an einem lustigen Konter arbeitet? Die Chance können sie sich eigentlich nicht entgehen lassen.

Schönen Abend

Verena Gründel

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22.09.2020 Funktechnik Sidewalk von Amazon

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, erzählt mir wie ich meinen Mops Adele finden kann, wenn er mir entlaufen ist.

Lieber Herr Böhmer,

entlaufene Heimtiere wird es nicht mehr geben, wenn Amazon seine neue Funktechnik „Sidewalk “ flächendeckend ausgerollt hat.

Ein Anwendungsbeispiel: Fifi trägt einen kleinen Plastikdongle am Halsband. Verlässt Fifi seine von Frauchen/Herrchen festgelegte Reichweite, petzt der Dongle. Die virtuelle Hundeleine besteht aus einer permanenten, niedrigen Bluetooth-Frequenz.

Das Hunde-Beispiel stammt von Amazon selbst. Es heißt „Fetch “, was man frei mit „Herpfeifen“ übersetzen könnte. Sidewalk verbindet auch vorhandene Alexa-Körper aka Echo untereinander, und zwar unabhängig vom WLAN.

Damit kann man nicht nur Überwachungskameras effizienter spähen lassen, man kann auch die ganze Nachbarschaft vernetzen wie noch nie.

Schöne neue Welt

Übrigens, wo wir gerade bei Amazon sind: W&V veranstaltet am 5. Oktober ein Seminar zum Thema Amazon Advertising. Relevanter geht nicht.

Schönen Abend

Rolf Schröter

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19.09.2020 Outdoor-Marke macht auf Wut

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint "Ignoranten" oder "Naturfeinde" hätte vollkommen gereicht. Alles andere ist unnötiger Hass.

Lieber Herr Böhmer,

dass eine Marke wütend auftritt, habe ich noch nie erlebt. Patagonia ätzt: "Wählt die Arschlöcher ab". Die Botschaft ist eingenäht in Etiketten von Shorts der Outdoor-Marke.

Firmengründer Yvon Chouinard meint damit nach eigenen Angaben "Politiker jeder Partei, die die Klimakrise leugnen oder missachten und die Wissenschaft ignorieren." Mit einem Wort: Trump. Der will nämlich am 3. November als Präsident der USA wiedergewählt werden.

Mir gefällt dieser Wutausbruch nicht. Es gibt genug Hass aufeinander. "Ignoranten" oder "Naturfeinde" statt "Arschlöcher" hätte auch gepasst.

Wenn Wut verkauft, ist das keine Marken-Haltung, sondern PR-Masche.

Ein schönes Wochenende wünscht

Rolf Schröter

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18.09.2020 Magazin für Lebensästhetik

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute viel zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

"und sie bewegt sich doch" soll Astronom Galileo Galilei gesagt haben, weil die mächtige Institution der katholischen Kirche seiner (korrekten) Darstellung, dass sich die Erde um die Sonne drehe und nicht umgekehrt, einfach nichts abgewinnen konnte.

Ein Märtyrer im Dienst des Fortschritts - ist eine schöne Geschichte, wie man seit längerem weiß stimmt sie aber leider nicht.

"Und sie bewegt sich doch" möchte man dennoch auch angesichts der Nachricht ausrufen, dass bei der medienübergreifenden Reichweiten- und Werbemessung auf internationaler Ebene ein wichtiger Durchbruch erzielt worden sei.

Verbände, große Werbetreibende und Digitalriesen (Facebook, Google) haben sich auf einen Ansatz verständigt, der jetzt in UK und USA getestet werden soll. Klingt nach Fortschritt, klingt nach guter Geschichte.

Ob es am Ende aber wirklich mehr wird, die Geschichte so tatsächlich stimmt, das muss sich zeigen. Derlei Initiativen erlebten in der Vergangenheit ja zumeist einen abrupten Tod, vielleicht gelten diese ja in der Zukunft als Märtyrer für die gute Sache.

Manchmal dreht sich die Welt zumindest gefühlt auch ein wenig rückwärts, Retro nennt man das dann gerne. Die Rückkehr von Max fällt in diese Kategorie.

Rund 30 Jahre nach dem ursprünglichen Start wird es jetzt auch wieder eine deutsche Ausgabe geben. Praktischerweise lässt sich das Impressum aus den 90ern an entscheidender Stelle recyclen und wiederverwenden.

Gründungschefredakteur Andreas Wrede steht wieder an der Spitze der deutschen Max. Dem Eindruck, es handle sich quasi um einen Neuaufguss, tritt man beim Verlag mit hinreichen blumigen Marketing-Sätzen entgegen.

Eine "Generationen-Brücke, die Best Ager und Instagrammer verbindet zu einer Community von Lebensästheten, die sogenannten Lifestyle als nicht mehr zeitgemäß empfinden und sich nach neuen Perspektiven, Inspiration, Wissen und Glaubwürdigkeit in allen Lebensbereichen sehnen", sei die Zeitschrift. 

Ansprechen will das "Magazin für Lebensästhetik", wie der Verlag es nennt, eine breite Leserschaft, die aber wohl doch eher aus Älteren bestehen wird. Das besagt jedenfalls das Mission Statement, das da lautet:

"Max ist Zukunft und besinnt sich klassischer Tugenden: Ungewöhnliche Photographie, mutiger Journalismus, kreatives Design und großes Format. Das nicht nur auffällt, sondern Halt gibt." 

Ja, gut, wir werden sehen.

Ganz andere Baustellen und mit Print so gar nichts am Hut hat dagegen TikTok. Während man sich in den USA immer noch streitet, ob (und wenn ja, wie) es die Plattform dort auch in Zukunft geben soll hat Tiktok seine bislang größte weltweite Kampagne gelauncht und zeitgleich erstmals die gigantische Zahl von 100 Millionen europäischen Nutzern veröffentlicht.

Orlina Miller, Country Marketing Managerin Deutschland, hat mit meiner Kollegin Belinda Duvinage darüber gesprochen, was es mit all dem auf sich hat.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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17.09.2020 nutzloses Zeug als heißen Scheiß

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, findet das die Apple Watch 6 als heißen Scheiß verkauft wird.

Lieber Herr Böhmer,

sie kann den Sauerstoffgehalt in meinem Blut messen, die nächste Apple-Watch. Kompliment! Der kalifornische Obsthändler ist echt Meister darin, nutzloses Zeug als heißen Scheiß zu verkaufen.

Der andere Verkaufsprofi mit A aus den USA fängt derweil an, die Rich Kids anzufixen. Amazon zimmert dafür „Luxury Stores“. Dort sind die Markenherrschaften frei in der Entscheidung, welche Produkte sie über Amazon verkaufen wollen, wie die Preise aussehen und wie der Auftritt gestaltet werden soll.

Voll nett - Der kleine Oscar de la Renta hat schon angebissen.

Das Einzige, was mich heute amüsiert, ist der Grund, warum der Schauspieler Hugh Jackmann laut dem Schauspieler Ryan Reynolds Kinder anschreit und seinen Hund misshandelt.

Kaffeemangel?

Gibt es von Apple irgendwann auch mal eine Uhr, die den Coffeingehalt im Blut misst?

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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16.09.2020 Grund zum Kopfschütteln

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, erzählt uns eine Posse über Zucker, und den Verbrauerschutz.

Lieber Herr Böhmer,

mit den so genannten Verbraucherschützern ist es wie mit den so genannten Datenschützern: grundsätzlich ein sinnvoller Ansatz, in der Interpretation der entsprechenden Stellen wird daraus leider viel zu häufig aber nur noch Grund zum Kopfschütteln.

Der Beispiele gibt es viele, aktuell hat mal wieder ein Amt mit dem Wörtchen Verbraucherschutz im Namen geliefert. Die entsprechende Stelle der Stadt Bonn will nämlich den Verkauf von Lemonaid unterbinden lassen.

Grund: die Hamburger mischen zu wenig Zucker in ihre Limonade. Ja, richtig, zu wenig und nicht zu viel. Das widerspricht zwar jeder Vernunft, nicht aber den entsprechenden gesetzlichen Regeln.

Die schreiben nämlich vor, wie viel Zucker mindestens in einem Getränk enthalten sein muss, damit sich das Gebräu auch Limonade nennen darf.

Womit wir an einer anderen Stelle wären, bei der Datenschutz und Verbraucherschutz im Gleichschritt marschieren: Der größte Nonsens ist zumeist nur dadurch möglich, weil die entsprechenden politischen Vorgaben reichlich seltsam sind oder einfach nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit entsprechen.

In diesem Fall liegt der Ball mal wieder im Feld von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner - irgendwie auch keine allzu große Überraschung.

Trotzdem muss die Frage erlaubt sein: Welche Verbraucherin, welcher Verbraucher soll denn bitte dadurch geschützt werden, dass Lemonaid nicht mehr als Limonade verkauft werden darf?

Hat das Bonner Amt keine relevanteren Themen auf der Liste, bei denen es wirklich um Verbraucherschutz geht?

In diesem Sinne: Prost Mahlzeit.

Holger Schellkopf

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15.09.2020 Social-Media-Kanäle von Aldi Nord

GFDK - Marketing News W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, beweist heute mal wieder viel Humor.

Lieber Herr Böhmer,

rumlaufen wie eine Aldi-Tüte, das scheint für gar nicht wenige Menschen sehr attraktiv zu sein.

Der Discounter Aldi Nord jedenfalls bringt eine eigene Fashion-Kollektion auf den Markt. Auch im Corporate Design des Aldi-Rivalen Lidl kann man sich mittlerweile ein komplettes Outfit zulegen.

Der Nahversorger ist ja auch eine starke Marke – gerade in der Corona-Zeit. Er beliefert uns mit Klopapier, Mehl und allen weiteren wichtigen Dingen, die wir zum Überleben im Homeoffice brauchen.

Die USA haben Donald Trump als Übervaterfigur. Wir hingegen haben zwar Mutti Merkel, die sich um uns kümmert. Aber versorgt werden wir von Aldi und Lidl.

Wo führt das hin? Damals gab es mit Gerhard Schröder einen Brioni-Kanzler. Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Vielleicht werden sich Armin Laschet und Markus Söder noch in Aldi und Lidl kleiden, damit deren Markenkraft auf sie abstrahle?

Übrigens gibt es NOCH einen Billigheimer-Coup: Kaufland hat sich den Wendler gesichert. Der Schlagersänger und seine Frau Laura Müller (die übrigens mehr als doppelt so viele Instagram-Follower hat wie ihr Alter) werden angeblich die nächste Werbekampagne des Schnäppchenlieferanten aus Neckarsulm bespielen.

Krass genug. Aber das Beste kommt noch: Michael Wendler soll auch den Weihnachtsmann für Kaufland geben. Eigentlich logisch. Der Weihnachtsmann ist schließlich auch ein Nahversorger.

Der Wendler mit Systemrelevanz – wer hätte das gedacht?

Einen überraschenden Abend wünscht

Rolf Schröter

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14.09.2020 Auch in der digitalen Revolution braucht man Visitenkarten

GFDK - Marketing News

Obwohl digitale Prozesse eine Vielzahl unserer Gewohnheiten im Geschäftsleben verändert haben, sind Visitkarten auch heute noch im normalen Geschäftsverkehr anzutreffen hochwertige Visitenkarten haben ihren Stellenwert noch nicht verloren.

Geschäftsleute sind auch heute noch im Besitz von Visitenkarten. Beispiele für den gewöhnlichen Gebrauch gibt es zur Genüge.

Man sehe sich nur die Möglichkeiten während eines Messebesuchs an, wo das Verteilen von Visitenkarten auch heute noch zum guten Ton gehört. Gerade während eines Messebesuchs ist die häufige Frequenz von Visitenkarten anzutreffen.

Beispiel einer Visitenkarte anhand eines Messebesuchs

Der Messebesuch ist vielleicht aufgrund der Corona Pandemie derzeit nicht populär, wird es aber bestimmt wieder sein. Die meisten Unternehmen stellen ihre Visitenkarten auch offen auf dem Messestand zur freien Entnahme aus.

Es gibt Teile, die allein für sich gesehen nicht nachhaltig wären, wenn man sie ebenso zur Messe transportieren würde.  Diese Messewände würden dann nur unnötigerweise Platz einnehmen und dies nicht nur im Transportfahrzeug, sondern auch auf dem Messestand.

Immer wieder trifft man auf verschiedene Elemente, die zwar dem digitalen Bereich entsprechen, wo aber immer noch Dinge aus der Old Economy genutzt werden. Die Visitkarte gehört zu den prominentesten Vertretern dieser Gattung. Man wird jedoch auch weitere Repräsentanten im Internet finden können.

Digitale Revolution und Visitenkarten

Man hat vielleicht im Zuge der digitalen Revolution versucht, die Visitenkarten durch elektronische Alternativen zu ersetzen, ist aber bis heute daran gescheitert.

Die großen Firmennetzwerke sind etwa auf die Idee gekommen, dass man mithilfe einer App die Nutzerdaten direkt auf dem Handy austauschen kann.

Man kann zwar einen Trend dahingehend verzeichnen, dass es von der breiten Masse angenommen wird, dennoch werden auch heut noch Visitkarten verteilt. Die Vorteile der Visitenkarten liegen vor allem in der handlichen Form.

Man hat weiterhin gerne etwas Festes in der Hand und sieht sich den Namen und den Titel der Person an. Ebenso steckt man sich die Visitenkarte in seinen Koffer, um die Person dann lieber selbst in seinem Telefon abzuspeichern.

Natürlich werden auch die Vorteile der Firmennetzwerke, wie zum Beispiel LinkedIn oder Xing genutzt. Man googelt nach dieser Person oder verbindet sich nach der ersten Recherche mit dem Unternehmer auf einem dieser Netzwerke.

Die Basis bleibt aber bestehen, denn man entnimmt diese Daten der Visitenkarte.

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