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Marketing News

19.05.2021 Da muss selbst die Wurst kotzen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat zwar heute einige Geschichten zu erzählen, aber die über EDEKA topt alles.

Lieber Herr Böhmer,

Steffen Marx ist Gründer der Giesinger Brauerei in München. Als ich ihn zum Videointerview treffe, ist es zwei Uhr nachmittags.

Er öffnet sich erst einmal eine Halbe, reißt ein paar Sprüche und erzählt mir dann eine der spannendsten Markengeschichten, die ich in den vergangenen Monaten gehört habe. Seine eigene.

Er erzählt, warum er sein Bier aus München nicht Münchner Bier nennen durfte. Wie er den Plan fasste, einen Tiefbrunnen für seine Brauerei zu bauen, um das Label “Münchner Bier" tragen zu dürfen.

Mit welchen Maßnahmen er seine Fans überzeugte, ihm Geld zu leihen – und wie er damit die größte Crowdfunding-Kampagne Deutschlands auf die Beine stellte. Lesen Sie selbst.

Die Fortsetzung, wie er es aufs Oktoberfest geschafft haben wird, die erzählt er mir hoffentlich beim nächsten, oder übernächsten Mal.  

Von München reisen wir nach Wolfsburg. Denn auch bei VW wird Zusammenhalt groß geschrieben. Im neuesten Spot steht Teamwork im Job oder in der Familie stellvertretend für das Zusammenspiel von Elektro- und Benzinantrieb der Hybrid-Range.

Es ist der erste Job von Scholz & Friends für den Neukunden. Hübsch, ohne Ecken und Kanten.  

Von Wolfsburg geht’s weiter in Richtung Norden nach Hamburg.

In der dortigen Edeka-Zentrale ist die Stimmung vermutlich gerade im Keller angekommen. Denn Greenpeace nimmt die Handelskette in einem Video hart ran. Es geht um Fleisch und Tierwohl und ein kotzendes Wurstemoji.

Aber schauen Sie sich den Clip selbst an – der, das muss fairerweise gesagt werden, stellvertretend an alle großen Supermarktketten gerichtet ist.

Da muss selbst die Wurst sich übergeben: Bei seinen Eigenmarken verkauft Edeka Frischfleisch aus den tierschutzwidrigen und klimaschädlichen Haltungsformen 1 und 2. Das heißt:

Die Tiere leben auf engstem Raum im Stall auf hartem Spaltenboden, werden häufig krank und entwickeln Verhaltensstörungen.  

Einen appetitlichen Abend wünscht  

Verena Gründel

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18.05.2021 Social-Media-Dienste

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet über die beliebtesten Plattformen der Deutschen.

Lieber Herr Böhmer,

am stärksten wachsen TikTok, LinkedIn und Telegram. Der neue Social-Media-Atlas von Faktenkontor und Toluna zeigt, dass diese drei Apps derzeit im Trend liegen.   

Die Gattung Social Media differenziert sich also in Anwendungszwecke aus: Spaß (TikTok), Arbeit (LinkedIn) und Meckerecke (Telegram). Der Spaß ist am dynamischsten. TikTok wächst um 16 Prozentpunkte, LinkedIn und Telegram jeweils um acht.   

Was die Arbeit betrifft, müssen wir übrigens aufpassen. 22 Prozent der Angestellten in Deutschland stehen kurz vor einem Burnout. Das hat die dänische Feedback-Plattform Peakon ermittelt. Nebenbei:

Die mentale Gesundheit ist dreimal so häufig Thema wie die körperliche.   

Zum Schluss noch ein Paukenschlag: Axel Springer und Facebook haben sich nun doch auf eine Zusammenarbeit verständigt. Ungewohnt euphorische Worte von Springer-Chef Mathias Döpfner:

“Die globale Kooperation ist ein strategischer Meilenstein für unser Haus und die ganze Branche.”  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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15.05.2021 Apple feuert Top-Manager

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

es klingt größenwahnsinnig, wenn Pepsico-Deutschlandchef Torben Nielsen verkündet, dass er in wenigen Jahren den Umsatz verdoppeln will.

Dass er es ernst meint, bewies er diese Woche. Am größten Werbetower Europas in Frankfurt präsentierte er seinen "Abserviervorschlag" – eine unmissverständliche Kampfansage an Coca-Cola.

Kurz darauf überflog ein Himmelsschreiber die Berliner Coke-Zentrale und machte Pepsis Kampfbotschaft weithin sichtbar: "Jetzt wird abserviert."  

Die Krux an Nielsens Wachstumsplänen ist, dass der Pro-Kopf-Umsatz in Deutschland von Cola und Cola-Mischgetränken seit 2016 sinkt.

Wachstum ist in einer Gesellschaft, in der gesunde Ernährung immer wichtiger wird, nur noch durch Verdrängung möglich. Wie sein Plan im Detail aussieht, lesen Sie hier.  

Auch wenn Mutter- und Vatertag vorbei sind, möchte ich Sie mit ein paar Gender-Aufregern ins Wochenende schicken.

Pikante Personalie bei Apple: Den Vogel schießt Antonio Garcia Martinez ab, den Apple erst vergangene Woche als Werbespezialist eingestellt hatte.

In einem Buch bezeichnet er Frauen im Tech-Sektor als weich, schwach und nutzlos. Apple-Mitarbeiter hatten die Passagen entdeckt und protestiert. Direkt nach Bekanntgabe der Entscheidung wurde eine Petition von 2000 Apple-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern ins Leben gerufen. Apple reagierte und feuert ihn.

Bleibt die Frage, warum das nicht vorher aufgefallen war.   

Die Brauerei Gaffel hatte für ihre Muttertagskampagne immerhin beste Absichten. Trotzdem ging sie nach hinten los. „Das ist nicht dein Bier, Mädchen“ – so beginnt kein Claim einer Kampagne, die Rollenklischees widerlegen will.

Oder sehen Sie das anders?   Leider sind auch Statistiken oftmals ungeeignet, mit Geschlechtervorurteilen aufzuräumen.

Die hier zum Beispiel: Sie besagt, dass es Frauen nach dem Lockdown eher in die Boutiquen zieht, während sich Männer auf den Besuch von Multimedia- und Technikläden freuen. Tja...   

Das Wichtigste ist doch aber, dass jede:r von uns frei entscheiden kann, ob sie oder er dem Klischee entsprechen oder es widerlegen möchte. Nur darum geht es in all den Debatten.   

Ein schönes Wochenende wünscht

Verena Gründel

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13.05.2021 Männer sind schön

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, schreibt mir: In einer von Jung von Matt entwickelten Kampagne feiert der Online-Modehändler Zalando die Vielfalt und Schönheit der Männer. Darauf habe ich mal gewartet.

Lieber Herr Böhmer,

Männer sind schön. Die Kampagne von Zalando beweist diese Hypothese anhand von acht verschiedenen Exemplaren, die einander begrüßen und gemeinsam in die Kamera lächeln.

Endlich eine Werbung, die nicht die Welt besser machen will. Sondern unaufgeregt zeigt, wie gut sie schon ist.   Männer machen die Welt schöner.

Es ist herrlich, das zu hören. Ich danke Jung von Matt für dieses motivierende Statement.  

Aber kann das alles gewesen sein für heute? Nein. So wie Yin und Yang einander bedürfen, wäre die Welt voller Männer, aber ohne Frauen, wie Yin ohne Yang.

Oder andersrum. Es würde etwas fehlen.  

Wenden wir uns Alexa zu. Sie ist eine Frau. Aber niemand wusste bisher, wie sie aussieht. Man kannte nur ihre beruhigende Stimme aus dem Echo Dot. Es fehlte etwas.  

Nun hat der Journalist Brad Stone rausbekommen: Alexas Stimme stammt von Nina Rolle. Nina ist eine Synchronsprecherin aus Boulder in Colorado.   

Wir erkennen: Es ist egal, wo du herkommst. Du bist schön.  

Einen wunderbaren Abend und einen erholsamen Vatertag wünscht  

Rolf Schröter

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13.05.2021 Readly ist Marktführer

GFDK - Marketing News

Readly holt sich den früheren Geschäftsführer von Axel Springer Digital News Media in den Aufsichtsrat. Er ersetzt den Gründer Joel Wikell. Dem Aufsichtsrat erhalten bleiben Chairman Patrick Svensk sowie die weiteren Mitglieder*innen Viktor Fritzén, Nathan Medlock, Malin Stråhle and Alexandra Whelan.

Stefan Betzold verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der digitalen Medienbranche und ist aktuell Geschäftsführer beim Hamburger Immobilien-Startup Evernest.

Bis zum vergangenen Sommer war er für Axel Springer tätig, zuletzt als Geschäftsführer von Axel Springer Digital News Media.

Betzold verantwortete dort die digitalen Aktivitäten von 25 digitalen Medienmarken mit marktführenden Publikationen wie BILD und WELT. 

„Readly hat einen unglaublichen Job gemacht und sich zum europäischen Marktführer in der Kategorie digitaler Zeitschriftenabonnement-Services entwickelt.

Ich bin selbst ein intensiver Readly-Nutzer und freue mich sehr, einen Beitrag zum weiteren Wachstum des Unternehmens zu leisten", kommentiert Betzold.

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12.05.2021 Apple schiebt Tracking einen Riegel vor

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, befüchtet das Mark Zuckerberg, nicht besonders glücklich ist.

Lieber Herr Böhmer,

Mark Zuckerberg wird nicht glücklich sein. Nur 12 Prozent der weltweiten iOS-Nutzer stimmen mit dem neuen Update dem App-übergreifendem Tracking zu.

Damit werden die schlimmsten Befürchtungen des Facebook-Gründers, aber auch Werbeindustrie wahr. Targeting und personalisierte Werbung werden deutlich schwieriger.

Das dürfte dem Mobile-Advertising-Markt zusetzen. Ob Zuckerberg zum Gegenangriff bläst? Die Stimmung in Kalifornien ist angespannt.  

Doch Apple lässt sich nichts anmerken und feiert seinen Triumpf mit einer Reihe bunter MacBooks. Ein gut informierter Insider will sie bereits gesichtet haben.

Tja, während Cupertino schon feiert, wird in Menlo Park noch geschmollt.   

Und noch einer schmollt in den USA: Donald Trump. Weil die großen Social-Media-Netzwerke ihn ausgeschlossen haben, hat er sein eigenes soziales Netzwerk angekündigt:

"Das heißeste Ticket im Social-Media-Bereich", sollte es werden. Oho. Nun ist es da. Doch Moment mal – es ist nur ein Blog.   

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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11.05.2021 Das sind die Finalisten

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, freut sich darüber, das so viele Frauen unter den Finalisten beim Media-Youngsters - Deutschen Mediapreis dabei sind.

Lieber Herr Böhmer,

Kompliment an: Anna Vidal und Lukas Geulen von Mindshare; Alisa Müller und Lucia Schmitt von iBeauty; Paulina Flinzenberg und Lena Slawyk von OMD Germany; Thuy Pham und Kristina Worms von Crossmedia; Laura Kliem und Lisa Liebetrau von Vizeum; Helene Drüing und Anna Jendral von Mindshare; Selina Baumann und Melanie Reitenbach von PHD Germany; Franziska Pfoser und Niclas Müller von OMD Germany; Jeannine Schupp und Daniel Hanicz von Spark Foundry; Veronika de Bochdanovits und Paula Perschke von Mindshare.  

Das sind die Finalisten der Media-Youngsters. Am 22. Juni fällt die Entscheidung, und eine Woche später, am 29. Juni, wird bei der Verleihung des Deutschen Mediapreises verkündet, welches Team es nach New York geschafft hat.

Die Nachwuchs-Sieger:innen erhalten nämlich Tickets zur Creative Week. Schon aufgefallen? Nur drei der Finalist:innen sind Männer.  

Einem besonderen Mann begegnen wir in der allerersten Fernsehwerbung des ostwestfälischen Feinkostspezialisten Kühlmann.

Dessen Agentur Blood lässt den Typen für „Heimatliebe Kartoffelsalate“ auftreten.  

Witzmäßig erinnert mich der Clip an Elon Musks Humor.

Der Tesla-Chef erklärte im US-Fernsehen , wie man den Namen seines Sohns X Æ A-12 ausspricht. Und zwar so: „Eine Katze, die über die Tastatur rennt.“  

Kein Witz ist dagegen die Aktion der Berliner Craftbeer-Marke Brewdog: Wer sich im brauereieigenen Restaurant DogTap in Berlin-Mariendorf testen lässt, bekommt als Belohnung ein Freibier.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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08.05.2021 Zeit für den Kuss des Lebens

GFDK - Marketing News W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist von einem Spot von von Mars Wrigley begeistert. Das Ende der Pandemie markiert den Beginn eines neuen Lebens. 

Lieber Herr Böhmer,

Ich stimme meinem Kollegen Conrad Breyer voll zu. Dieser Spot von Mars Wrigley trifft den Nerv und entfacht Aufbruchstimmung.

Er zeigt den Moment, auf den wir alle so sehnsüchtig warten. Der, in dem diese lästige Krise endlich vorbei ist. Die Marke inszeniert ihn noch viel schöner, als wir ihn uns ausmalen könnten.

Die Kampagne ist zurecht unser Top der Woche. Auch ich hatte Gänsehaut.   

Nur der Baum-umarmende Markus-Söder-Verschnitt in der letzten Einstellung bringt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.  

Instagram-Nutzer die Realität vor Augen zu führen, war die Intention einer bemerkenswerten Kampagne vom Messenger-Dienst Signal.

Die Ads zeigten den Nutzern, nach welchen Kriterien sie über Targeting ausgewählt wurden. Einem Pilates-Lehrer, der Cartoons likt und über Standortdaten in La Jolla geortet wurde, zeigte die Anzeige den Text:

„Du bekommst diese Ad, weil du ein frischgebackener Pilates-Lehrer und verrückt nach Cartoons bist. Diese Ad nutzte deinen Standort, um dich in La Jolla zu orten.“

Erwischt. Facebook gefiel die Kampagne gar nicht – und sperrte Signals Anzeigen-Konto.   

Wenn Sie sich auf Instagram als Gamer outen, aber noch keine E-Sports-Erfolge vorweisen können, bekommen Sie vielleicht bald Werbung dieses Gyms für E-Sportler.

In speziellen Kursen können sich Teilnehmer zum Spiele-Profi ausbilden lassen. Noch gibt es das Trainings-Studio nur in Tokio.

Bei Erfolg soll sich das Projekt aber zum Franchise entwickeln. Solang können Sie ja am Wochenende schon mal allein üben.  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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07.05.2021 Berliner Kreativagentur Dojo

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

mein Lieblingszitat von heute kommt von Spotifys neuer Lead-Agentur. Der CEO von Dojo aus Berlin, Dominic Czaja, sagt:   

Spotify teilt mit uns nicht nur ein ähnliches Werte-Set in Bezug auf Arbeitsformen und gesellschaftliche Verantwortung, sondern will ebenfalls einen wertvollen Beitrag zur deutschen Popkultur leisten – und hat nebenbei einen verdammt guten Musikgeschmack.

Ein Blick in ihre grünen Augen macht uns Hoffnung, am Anfang einer langen Reise zu stehen, auf der man sich gegenseitig zuhört, zusammen Geschichten schreibt und viel voneinander lernt.“  

Ich wusste gar nicht, dass Spotify grüne Augen hat. Und der Musikgeschmack von Spotify ist für mich persönlich nicht verdammt gut, sondern ganz einfach ziemlich umfassend. 

Nichts für ungut, Dominic. Ich freue mich ja auch für Euch.  Auch wenn ich ein wenig Mitleid mit Jung von Matt/Spree habe. Die bekommen jetzt wohl keine Projektaufträge mehr von der schwedischen Songschleuder.   

Aber es gibt gewichtigere Probleme. Wir sind zu dick. Die Hälfte aller Deutschen ist übergewichtig. Hier erklärt die Nestlé-Mitarbeiterin Annettei Neubert, warum die Einführung der Lebensmittelampel Nutri-Score sinnvoll wäre. 

Als Serviervorschlag möchte ch dazu eine Kommentar-Beilage von Roland Weber aus Facebook drapieren:   

„Ich esse also 9 Schokoriegel von Nestlé. Das ist zuviel, ich werd fett. Mit dem Nutri-Score seh ich jetzt aber: ‚Hey, hätte ich 9 Schokoriegel vom anderen Anbieter gefressen, wäre ich jetzt noch fetter.‘ Also bin jetzt quasi dünner geblieben. Wie geil is das denn?“  

Abnehmen war noch nie so leicht wie heute.  

Einen leichten, beschwingten Abend wünscht  

Rolf Schröter

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06.05.2021 Volvic-Tee ist ein Verkaufsschlager

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat heute mal ein Farben-Spiel unter den Marken ausgemacht.

Lieber Herr Böhmer,

ich habe gerade beim Kiosk nebenan Kaffee geholt. Raten Sie, was die junge Frau vor mir kaufte? Den rosafarbenen Bio Tee Hibiskus von Volvic.

Den, der gerade angeblich überall ausverkauft ist. Nicht weil Volvic gerade eine tolle Kampagne laufen lässt. Sondern weil pinke Getränke unter dem Hashtag #pinkdrinks auf TikTok das Ding sind und die Volvic-Flaschen somit ganz unverhofft zum Verkaufsschlager wurden.

"Wir waren selbst überrascht“, sagt Marketingleiter Antoine Hours. Manchmal muss man eben Glück haben. Oder das richtige Gespür für Farbe.  

Von Pink kommen wir zu Blau.

Der Farbe des Wassers, in der die Luftblasen von O2 unaufhaltsam nach oben steigen.

Die Marke will es ihnen gleichtun und hat große Pläne, sich zur besten Mobilfunkmarke Deutschlands zu entwickeln. Superbrand, nennt Marketingleiter Michael Falkensteiner das Ziel.

Unsere Mission ist es, die Spielregeln des Telkomarktes konsequent zu verändern“, versprach er mir im Interview. „Wir wollen Painpoints in Lovepoints verwandeln.“

Diese Aufbruchstimmung unterstreicht er mit einem neuen Markenclaim. Momentmal, den kennen wir doch. Und nun zu Gelb.

Der Farbe der Sonne. Aber auch des Verrats und der Schuld: Das schlechte Gewissen plagt immer mehr Konsumenten, wenn sie bei Amazon einkaufen. 30 Prozent haben Schuldgefühle.

Unter den Millennials und Gen Z sind es sogar noch mehr. Ein Unternehmen, bei dem wir kaufen, muss heute zu den eigenen Wertevorstellungen passen.

Das tut Amazon offenbar immer seltener. Die Marke ist zwar wahnsinnig stark, aber sie hat einen dicken Kratzer. Auch dafür steht Gelb, für Zwiespalt. Apropos Gelb. In München kommt pünktlich zum Feierabend die Sonne raus. 

Ich hoffe, auch Sie bekommen ein paar Strahlen ab.  

Ihre Verena Gründel

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