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Marketing News

17.07.2020 ein Bier für richtige Männer

GFDK - Marketing News

Das ist mal Werbung die zu Jürgen Klopp paßt, ein Bier für richtige Männer. "Weißbier ist Wochenende": So lautet das Motto der Erdinger-Kampagne mit Liverpools Star-Trainer Jürgen Klopp in Deutschland.

Der TV-Spot dazu läuft am kommenden Montag (20.7.) zur besten Sendezeit auf allen reichweitenstarken Free-TV-Sendern an. (siehe unter)

Gönnt euch das Wochenend-Feeling, wann immer ihr Lust habt, so lässt sich die Kernbotschaft der Kampagne umschreiben. Der Auftritt wurde inhouse entwickelt. Regie führte der Grimme-Preisträger Hans Steinbichler.

Frauen auch beim Grillen auf dem Vormarsch

In der neuen Freiluftsaison entscheiden zunehmend die Frauen über alle Fragen rund um Grill und Zubehör. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "BBQ Trend Barometer" von Ebay Advertising, bei dem die Suchanfragen in den Monate.n März, April und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgewertet wurden.

Dabei kam die weibliche Zielgruppe in diesem Jahr auf einen Zuwachs von 25 Prozent (Männer: + 18 Prozent).

Auch bei der Auswahl der richtigen Loungemöbel und der Gartendekoration bis hin zum geeigneten Gartenlautsprecher geben Frauen verstärkt den Ton an.

Nur soweit es um Bier, Wein und Spirituosen geht, geben die Männer das Ruder nicht aus der Hand. Wir sagen mal so: Das wird Jürgen Klopp sicherlich freuen.

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16.07.2020 5 Erfolgsgeheimnisse der Prominenten

GFDK - Marketing News

PR-Profi nennt die 5 Erfolgsgeheimnisse der Prominenten.

Roter Teppich. Millionen auf dem Konto. Täglich in den Medien und dabei noch Fans in Millionenhöhe, das klingt natürlich erstmal perfekt, wenn dieses Leben nicht auch eine menge Nachteile mit sich bringen würde, welche viele aufgehende Sterne dazu bringen, Ihren Traum nicht vollständig in Angriff zu nehmen. Hier sind es -laut PR Profi Rölleke- meistens die sogenannten "Leichen im Keller" vor denen sich viele fürchten oder auch schlichtweg die Angst vor dem öffentlichen Druck.

Doch die ganz Großen halten hier sprichwörtlich durch und das macht am Ende den Unterschied.

David Rölleke ist ein sehr erfolgreicher PR Manager, der bereits viele Prominente und Wirtschaftsgrößen auf dem Weg in die Öffentlichkeit verholfen hat.

Die Anfragen, die ihn erreichen, sind meistens ähnlich: man möchte berühmt werden. Erst gestern wurde er gebeten einer WhatsApp Gruppe beizutreten, in welcher sich 30 Damen befinden, die sich für die Serien Love Island und Der Bachelor bewerben wollen.

Hier erhofft man sich Insider-Tipps und vor allem Kontakte. Es melden sich auch eigentlich gescheiterte Prominente, die einen erneuten Durchbruch anstreben oder auch Schlagersänger vom Ballermann, die schlichtweg keine Einnahmen mehr haben. Auf diese Projekte hat David Rölleke aber keine Lust, da es sich hier um kurzfristige Aufträge handeln würde.

Für eine bundesweite Bekanntheit benötigt man, wenn man nicht mit Skandalen startet mindestens 12 Monate und natürlich ein ordentliches Budget, sonst wird das nichts. Dazu sind die meisten aber entweder nicht gewillt oder in der Lage.

David Rölleke hat hier 5 Erfolgsgeheimnisse entdeckt, welche er als Gastbeitrag oder Ratgeber anbietet.

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16.07.2020 Jahrhundert-Mix von Haribo

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, erzählt uns die Geschichte eines Werbeliedes.

Lieber Herr Böhmer,

im Jahr 1935, als Adolf Hitler seine Macht ausweitete und der Physiker Erwin Schrödinger eine Katze in den gleichzeitigen Zustand von Leben und Tod versetzte, damals, vor 85 Jahren, entstand das Werbelied "Haribo macht Kinder froh". Der Texter erhielt dafür 20 Reichsmark Honorar.

1962, in dem Jahr, als die Kubakrise fast in einen atomaren Weltkrieg gemündet wäre und Marilyn Monroe starb, erweiterte die damals 42 Jahre alte Fruchtgummifabrik ihr Lied "Haribo macht Kinder froh" um den Zusatz "und Erwachsene ebenso".

Und heute?

Heute vor 231 Jahren stürmten Citoyens das verhasste Pariser Gefängnis namens Bastille und starteten damit die Französische Revolution. Aber das nur nebenbei.

Zurück zum Fruchtgummi: Haribo ist hundert Jahre alt. Praktisch alle kennen die Marke und ihre Melodie. Zur Feier des Tages wird aber der Text modifiziert . Den limitierten "Jahrhundert-Mix" mit alten Bekannten wie dem Goldbären, den Balla Stixx und dem Kokoskonfekt untermalt akustisch der neue Reim "Haribo macht alle froh – seit hundert Jahren ist das so".

"Der Jahrhundert-Mix ist für uns ein echtes Herzensprojekt", so Marcin Piaseczny, Leiter Marketing Haribo Deutschland. "In jedem dieser Aktionsbeutel steckt eine Auswahl der beliebtesten Haribo-Produkte aus den letzten 100 Jahren Produktgeschichte und damit die Essenz unseres bis heute erfolgreich wachsenden Familienunternehmens."

Geschichte kann so interessant sein. Und Werbelieder so verdammt eingängig.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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14.07.2020 Nicht alle haben Grund zu feiern

GFDK - Marketing News

Erst einmal eine schöne Nachricht. Haribo feiert Geburtstag - Zur Feier des Tages gibt es für das limitierte Produkt, das die acht beliebtesten Sorten der letzten 100 Jahre enthält, auch einen eigenen Slogan: "Haribo macht alle froh, seit 100 Jahren ist das so."

Nach einem Gerichtsurteil setzt Amazon den Betrieb seiner Verteilzentren in Frankreich vorläufig aus. Das teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Ein Gericht in Nanterre bei Paris hatte dem Online-Händler zuvor auferlegt, sich auf eine Auswahl wichtiger Artikel zu beschränken.

Wie lange die Aussetzung laufen soll, wurde explizit nicht mitgeteilt. "Diese Woche werden wir die Mitarbeiter unserer Verteilzentren bitten, zuhause zu bleiben", schrieb das Unternehmen.

Ob es dabei bleibt, ist nach jüngsten Entwicklungen fraglich. Denn es sei offen, wann die Verteilzentren wieder öffnen werden. Er könne dafür aktuell keinen Termin nennen, sagte Amazons Frankreich-Chef Frederic Duval.

Und es kommt noch dicker für Amazon. Eine EU-Verordnung soll Händler vor Amazon & Co. beschützen. Die nun in Kraft getretene Platform-to-Business-Verordnung der EU soll kleine Händler vor einer zu großen Abhängigkeit von Amazon, Ebay & Co. beschützen. Und die Transparenz im E-Commerce erhöhen.

Und hier noch eine Personalie:

Wie das Handelsblatt berichtet, muss der frühere BMW-Manager Christian Senger seinen Posten als VW-Markenvorstand Digital und als Software-Chef räumen, da es intern Diskrepanzen zwischen ihm und "einigen Fraktionen" gegeben haben soll.  Wie es mit Senger im Konzern weitergeht, ist vorläufig unklar. Volkswagen lehnte eine Stellungnahme ab. Tatsache ist, bei VW geht es richtig rund.

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12.07.2020 Werbung auf Instagram

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, erzählt mit heute eine Geschichte, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Ich gehöre wohl zu den 24 Prozent.

Lieber Herr Böhmer,

ist es okay, einen Black Post auf Instagram für Werbung zu verwenden? – und zwar nur wenige Tage, nachdem Menschen weltweit einen schwarzen Instagram-Screen verwendet haben, um ihr Mitgefühl am Tod von George Floyd auszudrücken, der durch Polizeigewalt ums Leben kam? Der Mode-Marketier Philipp Plein hat das getan.

Unsere Gesellschaft diskutiert immer weniger mit einem Austausch von Argumenten. Die Debatten-Währung besteht in erster Linie nicht mehr aus Fakten, sondern aus Emotionen. Willst du einen Punkt machen, brauchst du sowohl Aufmerksamkeit als auch einen emotionalen Trigger.

Die Werbung entwickelt sich ähnlich. Kommunikation soll heute Haltung beweisen – damit sie wirkt. Die Notierung eines Purpose hilft dabei, Menschen auf einer Gefühlsebene zu treffen. Letztendlich geht es ums Verkaufen.

Viele unterstellen das auch Unternehmen, die bei #StopHateForProfit mitmachen, der Bewegung gegen Hetze auf Facebook. Haltung zeigen ist gar nicht so einfach.

Philipp Plein wirbt mit seinem Black Post für eine Verkaufsveranstaltung am 14. Juli mit dem Zusatz „Fashion is dead“. Vielleicht wird er ja dort verkünden, für die Black-Lives-Matter-Bewegung zu spenden.

Würde das die Antwort auf die oben gestellte Frage verändern: Ist es okay, einen Black Post auf Instagram für Werbung zu verwenden?

Er darf es zumindest. Philipp Plein ist Geschäftsmann. Er betreibt Marketingkommunikation auf seinem Instagram-Kanal. Er hat aktuell rund 2,1 Millionen Follower.

Er kann dort tun, was er will, solange er sich an geltendes Recht hält. Aber ist es auch okay, das zu tun? Wir haben das auf wuv.de gefragt. 76 Prozent sind der Meinung: „Nein“. 24 Prozent dagegen sagen: „Ja“.

Wichtiger als Haltung zu zeigen, ist es, Verantwortung zu tragen. Es wäre besser gewesen, wenn Philipp Plein auf diesen Post verzichtet hätte.

Ich wünsche uns allen einen schönen Abend und ein erholsames Wochenende

Rolf Schröter

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10.07.2020 Marketing-Profi mit neuer idee

GFDK - Marketing News

Marketing-Profi ist sich sicher: Werbeagenturen müssen das 4-Jahreszeiten Marketing einführen, um sich zu retten. Vielen Werbeagenturen geht es gerade relativ schlecht, da ein großteil der Kunden weggebrochen ist, bereits abgesprochene Jahresverträge storniert wurden, oder die Marketingmaßnahmen für die Events kurzfristig abgesagt wurden und so weiter.

Man muss in vielen Fällen sprichwörtlich von null anfangen und dafür hat David Rölleke während der Krise einen Trick angewendet, der seinen Unternehmen innerhalb der nächsten 12 Monaten ein sicheres Einkommen beschert und seine Kunden glücklich macht.

Das 4 Jahreszeiten Marketing

Hier geht es darum dem Kunden einen Jahresvertrag anzubieten, in dem man dem Unternehmen alle 3 Monate, passend zur neuen Jahreszeit, ein neues Image verpasst, einen Fotografen hinschickt, der das Unternehmen in der aktuell passenden Kleidung ablichtet und ebenfalls aktuelle Videos dreht.

Auch die Homepage wird an jede Jahreszeit angepasst, ebenso das E-Mail Marketing, sowie die Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken und die Produktvermarktung.

David Rölleke ist ein sehr erfahrener PR Manager, der beim Marketing gerne mal quer denkt. Er betreut mit dem 4 Jahreszeiten-Marketing derzeit 22 Kunden, daher kann er das Wissen nun gerne an die Wettbewerber weitergeben.

Gerade in dieser kreativen Branche ist es wichtig, dass es den Unternehmen wirtschaftlich gut geht und daher hofft Rölleke auf Nachahmer.

Gerne steht Ihnen Herr Rölleke für einen ausführlichen Gastbeitrag, einen Ratgeber oder ein Interview zur Verfügung, er ist hier zu ereichen.

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10.07.2020 es war nie die große Liebe

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen möglichen Rosenkrieg.

Lieber Herr Böhmer,

es war nie die große Liebe. Eher eine Zweckgemeinschaft. 2015 schlossen sich die AGF und Google zusammen, um gemeinsam einen Bewegtbildstandard für TV und Onlineplattformen zu schaffen und die Reichweitendaten beider Medien vergleichbar zu machen.

Seitdem hat man nicht mehr viel gehört. Bis jetzt. Aber statt des langersehnten Standards verkünden sie das Ende der Partnerschaft.

Wer einen Rosenkrieg erwartet, wird nicht enttäuscht: In Stellungnahmen schieben sie sich – indirekt – gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Die AGF wolle weiter an einem Standard arbeiten und verkündet großmütig, die Tür für Google stehe jederzeit offen.

Google dagegen bedauert angeblich den Abbruch der Gespräche und lässt betont unschuldig wissen, man habe alle Verpflichtungen erfüllt.

Das Projekt hätte ein internationales Vorbild werden können. Doch die Chance ist nun vertan. Unterm Strich dürfte es die lokale Werbewirtschaft deutlich mehr schmerzen, als den Monopolisten Google. Der sitzt mit seiner Marktmacht im Zweifel immer am längeren Hebel.

Einen Trumpf haben die hiesigen TV-Vermarkter heute aber doch noch ausgespielt:

Die Werbewirkungsstudie "Not all Reach is Equal" zeigt nämlich, dass klassisches Fernsehen und Streaming bei der Werbewirkung die Nase vorn haben – im Vergleich zu Youtube, Facebook und Instagram.

Es ist wohl keine Überraschung, dass die Studie nicht von Google oder aber Facebook finanziert wurde, sondern von Screenforce, der Initiative der TV- und Bewegtbildvermarkter.

Die zweite große Trennung des Tages ist die von Jung von Matt und der Sparkasse – nach beeindruckenden 30 Jahren. Da darf man schon mal ein Tränchen verdrücken. Böses Blut gab es nicht.

"Nach so langer Zeit ist der Wunsch nach anderen Perspektiven verständlich“, kommentiert Jean-Remy von Matt. Er trägt es mit Fassung. Denn Tiefschläge seien Crashtests für seine Agentur, schrieb er im Mai in W&V. Und ein Beleg für Unkaputtbarkeit.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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09.07.2020 der Hoffnungsträger

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, ist heute nicht sonderlich auskunftsfreudig, oder besser gesagt, etwas wortkarg.

Lieber Herr Böhmer,

VW hat es schon vor einiger Zeit getan, bei BMW gibt es sogar eine eigene digitale Variante davon - jetzt hat auch Opel an seinem Logo rumgeschraubt.  Das neue Logo der Rüsselsheimer Marke sieht aus wie das alte, finde ich.

Begleitet von vielen warmen Worten ist Generation 2 des Stadtgeländewagens (ja, klingt komisch) Mokka im wahrsten Sinne des Wortes der Hoffnungsträger. Opel-Chef Lohscheller lässt es dabei ganz schön krachen.

Mit dem Mokka, so sagt er, "erfinden wir Opel neu und zeigen unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre". Begleitet wird das Ganze von einem ungewöhnlichen Dreiklang. "Begeisternd, nahbar, deutsch" seien die Markenwerte der Firma.

Wollen wir mal nicht zu kleinlich sein und beispielsweise außer Acht lassen, dass Opel eigentlich gar nicht mehr so wirklich deutsch ist.


Dabei findet sich das deutsch nach Ansicht von Designchef Mark Adams auch im veränderten Logo wieder, das jetzt auch Präzision vermitteln soll.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Entwicklungsprozess am Ende etwa sichtbarer wird, als es die Veränderung des Logos ist. Die ist nämlich, vorsichtig ausgedrückt, eher zurückhaltend ausgefallen. Aber das muss ja auch nicht falsch sein.

Viele Grüße
Holger Schellkopf

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08.07.2020 "Voll Kola. Null Zucker"

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Erst eimal eine schlechte Nachricht. Laut einem internen Strategiepapier, das dem "Handelsblatt" vorliegt, soll jede zweite Filiale der Commerzbank geschlossen werden. Das könnte bis zu 10.000 Mitarbeitern den Job kosten - von insgesamt 40000 Vollzeitstellen.

Laut einem aktuellen Bericht des Spiegel könnte der Aderlass sogar noch heftiger ausfallen. Demnach könnten von den ursprünglich 1000 Standorten gerade einmal 200 übrig bleiben, in denen sich Kunden beraten lassen können. Darüber hinaus, heißt es in dem Nachrichtenmagazin, soll auch das Auslandsgeschäft eingedampft werden. Dies könnte 1000 bis 1500 Vollzeitstellen im Firmenkundenbereich kosten.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat da besseres zu vermelden.

Lieber Herr Böhmer,

#OMG Der Teenie-Star der Marketingbranche wechselt zum Teenie-Social-Media-Netzwerk. Charles Bahr verlässt seine Agentur Project Z, um Karriere bei Tiktok zu machen. Für die Bytedance-Tochter ist das ein Glücksgriff, denn Berater im Alter der Hauptzielgruppe gibt es äußerst selten.

Schließlich ist Bahr gerade mal 18 Jahre alt. Oder ist er mit der Volljährigkeit für sein eigenes Unternehmen zu alt geworden? Denn das Ruder übernimmt ein Jüngerer: Der 17-Jährige Urs Meier.

Zuckersüß – das ist auch die neue Cola von Fritz-Cola. Zucker ist jedoch nicht drin – soviel verrät schon der Name: Null Zucker . Zwar gibt es bereits eine Fritz-Cola Zuckerfrei.

Aber Coca-Cola hat vorgemacht, dass eine Marke zwei kalorienfreie Cola-Getränke im Sortiment braucht: eines für die, die zugeben, dass sie auf die schlanke Linie achten.

Und eines für alle, für die Zucker nicht zum Lifestyle passt. Immerhin behält der Hamburger Mittelständler seine lokale Identität bei und macht aus dem von Coke geprägten Zero kurzerhand eine Null. Einfach mal querdenken.

Das haben auch die Macher der Marke Vitesco getan. Der Antriebshersteller sollte von heute auf morgen von der Mutter Continental abgespalten werden.

Und obwohl man von der CI eines Technologieentwicklers eher die Farben Blau oder Schwarz, zumindest was Gedecktes, erwartet, gab sich Vitesco einen Anstrich in Gelb, Weiß und Berry.

Fröhliche Farben können bei der Krisenstimmung nicht schaden. Schließlich schaut die Bevölkerung trotz immer mehr Lockerungen besorgt in die Zukunft.

Das hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Wirkung von Werbung. Doch welche Ansprache wünschen die Verbraucher? Und was sollten Werber lieber lassen?

Um das herauszufinden, hat der Marktforscher Hopp eine Verbraucher-Typologie für den Sommer nach dem Corona-Lockdown entwickelt. Hier finden Sie die vier Corona-Typen, die Werber im Blick haben sollten.

Einen sorgenfreien, sonniggelben Abend wünscht

Verena Gründel

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08.07.2020 neue Ausgabe der Erotikshow Peep

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Noch im Sommer 2020 soll eine neue Ausgabe der Erotikshow Peep anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums ausgestrahlt werden. Ob die Kultshow wieder regelmäßig laufen könnte, ist noch offen, meldet W&V.

Das Format hatte unter anderem dank seiner Moderatorin Verona Pooth, damals noch Feldbusch, Kultstatus erlangt.

Jetzt will der Sender "Peep" wiederbeleben. Allerdings vorläufig nur für eine Ausgabe anlässlich des 25-jährigen Juiläums – das berichtet Bild am Sonntag.

Aber die Moderation der Sendung ist noch unklar. Bild am Sonntag spekuliert, es könne sich um Influencerin Bonnie Strange handeln, die unter anderem in der Vergangenheit  bereits für ProSieben die Sendung "Taff" präsentiert hat. Das wollte man bei RTLZwei bislang aber nicht bestätigen.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat anderes zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

überrascht, dass die Dmexco nun doch nicht physisch stattfindet? Ich nicht.

Ich glaube, viele würden gerne teilnehmen. Aber sie dürfen nicht. Diese krasse Ambivalenz prägt zurzeit unsere gesamte Gesellschaft:

Auf der einen Seite sehen wir überall dichtes Gedränge und pralles Party-Leben. Auf der anderen Seite penibles Abstandhalten und maximale Hygiene-Regulierung.

Dort, wo Menschen für sich selbst handeln, scheint keine Angst mehr vor Ansteckung vorhanden zu sein. Dort, wo ein Veranstalter Verantwortung übernehmen muss, herrscht dagegen strenge Vorsicht.

Der Mensch will sich einfach mit anderen Menschen treffen. Wenn das nicht möglich ist, entstehen zwar Alternativen. Aber auch das haben wir in den vergangenen Wochen am eigenen Leib erfahren:

Analoge Formate wirken anders, wenn man sie in digitaler Form bringt. Man kann sie zwar eins zu eins übertragen. Aber es ist nicht das Gleiche. Es entsteht etwas Anderes.

Das bedeutet: Wir brauchen neue Formate. Weil auch Fotoproduktionen zurzeit nur schwer möglich sind, lässt die Zeitschrift Harper’s Bazaar ihre aktuelle Titelheldin Charlize Theron einfach zeichnen – und die Modestrecke gleich mit.

Statt auf einem Catwalk präsentiert die RedBull-Tochter AlphaTauri ihre neue Modekollektion an über 40 Schaufensterpuppen auf einem 27 Meter langen Laufband.

Die geladenen Gäste konnten per Knopfdruck die jeweiligen Looks anhalten, um aus der Nähe Produktbesonderheiten in Augenschein zu nehmen.

Wir drücken jedenfalls dem Dmexco–Team um Dominik Matyka die Daumen. Jetzt wird’s kreativ.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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