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Marketing News

23.04.2020 es hat eine gewisse Ironie

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V glaubt das nach der Corona-Krise alles besser werden könnte. Dabei haben zur Zeit die Verleger ganz andere Sorgen. Corona: Werbeeinnahmen brechen bis zu 80 Prozent ein. Die Pandemie bestimmt die aktuelle Bilanz der Zeitschriftenverleger: Anzeigen- und Vertriebserlöse bröckeln weg. berichtete die W&V.

Lieber Herr Böhmer,

es hat eine gewisse Ironie. 2019 haben vor allem zwei Themen die Marketingwelt bewegt: Nachhaltigkeit und Purpose waren die großen Ziele jedes Unternehmens und jedes Marketers.

Jetzt haben wir 2020 und ohne das Zutun von Markenstrategen oder Beratern ist beides Realität geworden. Der Coronakrise sei Dank.

Doch Vorsicht, dieser positive Effekt ist zerbrechlich. Denn er steht unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit. Wenn die Welt wieder hochgefahren wird, werden die Emissionen ganz schnell ansteigen.

Wenn wieder Kleidung geshoppt wird, geht sicher die Produktion von Schutzkleidung und Beatmungsgeräten zurück. Wenn keine Corona-Patienten mehr in Krankenhausbetten liegen, spricht vielleicht auch niemand mehr über Bezahlung von Pflegern.

Doch jetzt haben wir die Chance gegenzusteuern und den Weg für mehr Öko und Purpose nach der Krise zu ebnen. Deshalb ist es wichtig, dass Fridays For Future jetzt schon dafür kämpft, dass die bisherigen Umweltschutzvorgaben für die Industrie nach der Krise nicht gelockert werden.

Es ist wichtig, dass es auch dieses Jahr Aktionen zum Earth Day gibt, wie die von Zalando, Ebay und Sodastream. Es dürften anlässlich des 50. Jubiläums gern ein paar mehr sein.

Ist eine nachhaltige Welt nur mit weniger Wohlstand, großen Entbehrlichkeiten und Rezession möglich? Die aktuellen Entwicklungen lassen diesen Schluss zu.

Vielleicht schaffen wir es aber, den Gegenbeweis anzutreten. Vielleicht schaffen wir es, dass die Welt nach Corona mehr Rückgrat und Solidarität zeigt, dass sie nachhaltiger ist als zuvor.

Ich weiß, das ist ganz schön optimistisch, vielleicht naiv. Aber sich große Ziele zu setzen, war noch nie eine schlechte Idee.

Einen schönen Abend

Verena Gründel

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

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21.04.2020 den Agenturen brechen die Aufträge weg

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Erst einmal schauen wir nach Amerika, und da schaut es auch nicht gut aus. Krisen-Maßnahmen: Entlassungswelle bei US-Agenturen geht weiter. Nachdem bereits in den vergangenen Wochen mehrere amerikanische Agenturen Arbeitsplätze abgebaut haben (W&V Online berichtete), folgen jetzt zahlreiche weitere Dienstleister mit einschneidenden Kostensenkungsmaßnahmen. So trennt sich die IPG-Agentur Hill Holliday von zehn Prozent der Mitarbeiter in Boston und New York.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint auch in Deutschland sieht es nicht besser aus.

Lieber Herr Böhmer,

die Vielfalt ist in Gefahr

Im Jahr 2018 gab es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland rund 28.000 Werbeagenturen mit einem Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro. Im Branchenverband GWA sind derzeit rund 120 von ihnen als Mitglieder gelistet. Wir fokussieren uns in der Berichterstattung also meist auf die Spitze des Bergs.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns klarmachen: Die Corona-Krise führt zu einer Konzentration.

Eine Umfrage von Agenturberater Hans-Gerhard Kühn zeigt momentan folgendes Bild: Ein gutes Drittel aller Agenturen rechnet wegen verschobener oder stornierter Aufträge mit Umsatzeinbußen von bis zu 25 Prozent und ein weiteres Drittel von bis zu 50 Prozent und mehr. Immer drängender stellt sich für viele von ihnen die Existenzfrage.

Dabei geht es nicht nur um die Agenturen selbst. Gerade kleinere Dienstleister arbeiten mit Freelancern, also so genannten Solo-Selbstständigen.

2018 waren 4,8 Prozent aller Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren in Deutschland selbstständig ohne weitere Mitarbeiter.

Diese Menschen müssen die Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung eigenverantwortlich finanzieren. Urlaub ist für sie immer ein Problem, und sie tragen ein hohes unternehmerisches Risiko.

Die bisherigen Hilfen der Bundesregierung reichen nicht aus. Und es geht nicht allein um Geld. Sondern auch um Würde. Föderale Wirrnis, kompliziertes Amtsdeutsch und impliziertes Misstrauen schrecken ab.

Die Gesellschaft muss sich auch und insbesondere um diese Menschen kümmern. Die Kultur- und Kreativszene lebt nicht allein von großen Marken und Unternehmen. Es ist die Vielfalt, die Innovationen schafft und unsere Welt bunt und lebendig macht.

Nochmal zurück zu den Werbeagenturen. Ihre Zahl ist seit Jahren rückläufig. Im Jahr der Finanzkrise 2009 gab es hierzulande noch mehr als 36.000 Werbeagenturen.

Deutschland wird ärmer.

Schönen Abend noch,

Rolf Schröter

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19.04.2020 Corona-Einschränkungen

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint in der Corona-Krise gibt es Gewinner und Verlierer.

Lieber Herr Böhmer,

landauf, landab wird eifrig und zum Teil sogar mit Argumenten darüber diskutiert, wann welche Corona-Einschränkungen wieder fallen dürfen/sollen/müssen - oder eben auch nicht. Immer deutlicher wird derweil, dass die Konsequenzen aus der Corona-Zeit sehr umfassend sein werden.

Mal ehrlich: Wer kann (oder mag) sich denn vorstellen, künftig wieder zu 100 Prozent vom Büro aus zu agieren? Oder anders betrachtet:

In welchem Unternehmen wird gerade nicht darüber nachgedacht, ob man das Geld für Büromieten nicht wesentlich besser investieren könnte? Nicht nur Experte Sven Wingerter ist deshalb überzeugt: Corona wird den Büromarkt drastisch verändern.

Wo es Verlierer gibt, da finden sich zumeist auch Gewinner. Im Fall Corona gehört Netflix ganz sicher zur Kategorie Gewinner. Das manifestiert sich auch darin, dass der Streamingdienst an der Börse nun sogar Disney überholt hat und als wertvollster Medienkonzern firmiert.

Wie lange das so bleibt, wird sich zeigen. Gerade Disney hat jetzt ja mit dem eigenen Streaming-Angebot zurückgeschlagen und vermeldet beeindruckende Erfolge.

Ähnlich wie das Streaming erlebt auch die Podcasterei einen anhaltenden Boom. Da will natürlich jeder sein Stück vom Küchen haben.

Mit etwas Sicherheitsabstand zu anderen Medienhäusern meldet sich jetzt auch ProSiebenSat.1 zu Wort. Am 23. April startet die Plattform FYEO "For Your Ears Only". Das Angebot umfasst Dokus, Nachrichten, Expertengespräche und mehr. Wir werden hören, was das bedeutet.

Schönes Wochenende und bleiben Sie gesund

Holger Schellkopf

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17.04.2020 Am Nervenzusammenbruch

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute viele schlechte Nachrichten für uns.

Lieber Herr Böhmer,

die Nerven liegen langsam blank.

Bis zu den Sommerferien kein normaler Unterricht, prophezeit die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Stefanie Hubig.

Für Eltern ist allein die Verlängerung des Homeschooling bis Anfang, respektive Mitte Mai (Bayern), eine Horror-Nachricht. Familien – insbesondere die oft besonders belasteten Mütter – sind am Rande des Nervenzusammenbruchs.

In Frankreich lässt Amazon seine Muskeln spielen. Ein Gericht in Nanterre hatte festgestellt, der Online-Händler habe seine Verpflichtungen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Angestellten vor dem Corona-Virus in seinen Logistikzentren nicht ausreichend erfüllt.

Amazon solle sich daher auf Bestellungen von Lebensmitteln sowie Hygiene- und Medizinprodukten beschränken. Nun „bittet“ Amazon Frankreich seine Angestellten im Vertrieb, eine Woche lang zu Hause zu bleiben. So übt man Druck auf die Justiz aus.

Verzweiflung auf dem Fußballfeld. 13 Bundesligisten droht die Insolvenz, meldet die Zeitschrift „Kicker“. Die Clubs betteln um Geisterspiele. Dann könnten wenigstens die Kameras im Stadion dabei sein und die Fans zu Hause mitschauen. Motto: Rettet den Fußball!

Und dann äußert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder noch, er könne sich nicht vorstellen, dass das Münchner Oktoberfest Ende September stattfinden wird.

6,3 Millionen Besucher kamen im vergangenen Jahr nach München. Für das Hotel- und Gaststättengewerbe und die gesamte Event-Branche gibt es derzeit auch keinen Grund für gute Laune.

Die gibt es an ungewöhnlicher Stelle, nämlich beim Blick auf den Filtertütenhersteller Melitta. Die Mindener produzieren Atemmasken, die aussehen wie ihre herkömmlichen Kaffeefiltertüten.

Das ist kein Scherz! Die Teile bestehen aus dreilagigem Vlies, das über 98 Prozent virussicher ist. Eine Million Stück pro Tag können die Genussspezialisten auf die Schnelle herstellen. Bei Bedarf auch deutlich mehr. Virusblocker statt Aromaporen.

Einen stressfreien Abend wünscht

Rolf Schröter

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16.04.2020 Angst um Arbeitsplätze

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Der private Nachfrageausfall – der durch den Shutdown der Wirtschaft quasi per Knopfdruck herbeigeführt wurde zeigt seine Folgen. Der Onlinehändler Zalando will mit einem millionenschweren Sparprogramm die Auswirkungen der Corona-Pandemie mildern.

Die Kostensenkungen sollen sich auf 350 Millionen Euro belaufen, bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage. Zuvor hatte das Magazin ”Business Insider“ darüber berichtet. Zalando ist von einer sinkenden Kauflust der Verbraucher im Zuge der Pandemie erheblich betroffen, meldet dpa. Ach ja, und ca. 750.000 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ha noch mehr zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

das Aufmunternde liegt zwischen den Zeilen. Auch wenn die Nachrichten zunächst wenig hoffnungsfroh klingen.

Nach einer repräsentativen Umfrage haben etwa 52 Prozent der Menschen in Deutschland Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes  in Folge der Corona-Krise.

Am größten ist die Furcht mit 80 Prozent in der Digitalwirtschaft, dicht gefolgt von 78 Prozent im Bereich Medien, Marketing und Kommunikation.

Insbesondere Influencer haben Angst. 84 Prozent von ihnen fühlen sich durch die momentane Situation existenziell bedroht, so die Studie "Influencer in der Corona-Krise " der Agentur KMB Creative Network.

68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen in den vergangenen zwei Wochen aufgrund der Corona-Krise Aufträge gekündigt worden seien.

Die Angst ist verständlich und normal. Aber es gibt auch Grund zur Hoffnung. Die Ausgaben deutscher Unternehmen haben sich von Anfang bis Ende März zwar halbiert.

Das zeigt eine Kundenanalyse von Pleo , einem dänischen Anbieter für das automatische Administrieren von Unternehmensausgaben.

Doch nicht in allen Bereichen wurde während des Krisenmonats März gespart. Allein für Marketing wurde 19 Prozent mehr ausgegeben. Laut Pleo investierten die Firmen zudem in Software und Know-how.

Der Lockdown wird nicht ewig dauern. Die Diskussion um eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft wird lauter. Jetzt ist die Zeit, Atem zu schöpfen, nachzudenken, ob die eigene Wertschöpfung so bleiben kann wie vor der Krise.

Dass sich definitiv etwas verändern wird, dürfte allen klar sein. Gerade für Kreative stellt sich die Frage, welchen Einfluss Corona auf die Inhalte haben wird.

Vielleicht werden wir ernsthafter, behutsamer und reflektierter miteinander kommunizieren?

Jedenfalls sollten wir die Köpfe nicht hängen lassen. Findet auch Bundestrainer Jogi Löw. Statt Vorfreude auf die Fußball-EM liefert er im Namen von VW eine etwas andere Art der Motivationsansprache.

Einen schönen Abend noch

Rolf Schröter

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16.04.2020 Schokocreme-Angriff von Milka

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen Schokocreme-Angriff von Milka auf Nutella.

Lieber Herr Böhmer,

endlich können wir uns wieder den wirklich wichtigen Themen widmen. Nutella. Und Milka. Bisher lebten beide Marken mehr oder weniger unbeeindruckt voneinander Parallelleben in den Supermarktregalen.

Bis jetzt. Denn Milka bringt eine Schokocreme fürs Frühstückbrötchen auf den Markt – und tarnt den Frontalangriff auf die italienische Konkurrenz ganz scheinheilig mit grünen Almwiesen und zufriedenen lila Kühen.

Klar, Nutella hat eine riesige Fanbase und sogar einen eigenen #WorldNutallaDay. Aber unterschätzen Sie Milka nicht.

Die Mondelez-Tochter, die so unschuldig daherkommt, hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr Marktanteile gesichert und ist in Deutschland Marktführer bei Schokolade.

Die Multiproduktstrategie mit Keksen, Eis, Kakao, Backmischungen und mehr scheint aufzugehen. Deshalb wird der Markteintritt Ferrero treffen.

Für die Werbeindustrie ist das neue Produkt dagegen eine gute Nachricht. Denn Milka plant im Mai eine große Einführungskampagne.

In Bezug auf Coronawerbung hat sich Milka übrigens bisher zurückgehalten. Corona hat in der heilen lila Schokowelt scheinbar nichts verloren.

Dabei ist Coronawerbung voll im Trend. Die Top-20-Werbungtreibenden haben im März rund 54,5 Millionen Euro für Werbung mit Corona ausgegeben. Wer am meisten Geld investiert, zeigt unser W&V-Data-Sonderranking.

Leider können sich viele Unternehmen die ganz großen Kampagnen gerade nicht mehr leisten. Denn der anhaltende Shutdown belastet sie in immer größerem Maße – und damit auch Agenturen, Dienstleister, Freelancer und mehr.

Mit unserer inzwischen dritten virtuellen Konferenz #MachenWirDasBesteDraus wollen wir Ihnen helfen, gut durch die Krise zu kommen. Die Teilnahme kostet nichts, wird Sie aber sicher auf neue Ideen bringen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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15.04.2020 5 Tipps für mehr Sichtbarkeit

GFDK - Marketing News

5 Tipps für mehr Sichtbarkeit in der Krise - wie Unternehmen jetzt nach außen treten müssen
Während sich ganz Deutschland gerade im wirtschaftlichen Trauer-Modus befindet, gibt es das ein oder andere Unternehmen, welches plötzlich bundesweite Bekanntheit erlangt.

Sei es der weinende Bäcker, der sich Sorgen um sein Unternehmen machte und dabei sogar eine Timeline ( in 8 Wochen müssen wir schließen ) nannte und Millionen Menschen in den sozialen Netzwerken erreichte oder die Fussballvereine, die plötzlich Geister-Tickets oder Geister-Bratwürste für die Fans anbieten.

Unternehmen, wie diese werden am Ende die Gewinner der Corona-Krise sein und andere die Verlierer.

David Rölleke ist ein erfolgreicher PR- und Krisenmanager, der aktuell 32 Unternehmen auf dem Weg durch die Corona-Krise begleitet. Nachdem nun alle notwendigen Schritte ( Finanzamt-Kommunikation, Kurzarbeit, Kredit-Check, usw. ) ins Rollen gebracht wurden, geht es nun um die Sichtbarkeit, um die Kunden von morgen zu begeistern.

Dafür hat Herr Rölleke die 5 wichtigsten Tipps zusammengefasst, welche er auch bei den Unternehmen anwendet, die er in der Krise vertritt. Gerne bietet David Rölleke Ihnen diese Tipps in einem exklusiven Ratgeber an.

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10.04.2020 Außenwerbung kann erfolgreich sein

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Eine wichtige Meldung vorweg: Die Kommunikationsbranche  und Agenturen sind in der Coronakrise bedroht. 50 Prozent aller Aufträge und Projekte sind weggebrochen. Jetzt reicht's. Die Verbände der Kommunikationsbranche wehren sich gegen die Zustände, die in der Coronakrise die Existenz besonders ihrer Mitglieder bedrohen.

Dazu haben ADC, BVDW, CMF, DPRG, FAMAB, GPRA, GWA und OMG die so genannte Verbandsallianz gegründet, die GPRA-Chairman Uwe Kohrs und Lutz Meyer, Inhaber von Lutz Meyer & Company, koordinieren.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat aber auch schönes zu berichten.

Lieber Herr Böhmer,

auf frischer Tat ertappt. Wer in diesen Tagen die Werbung von Warsteiner sieht, dürfte sich direkt angesprochen fühlen. Denn die Biermarke nutzt die Außenwerbeflächen in den Innenstädten besonders clever. Wie bitte, Außenwerbung? Jetzt, wo wir doch zu Hause bleiben sollen?

So ist es. Denn genau daran erinnern uns die Plakate: "Diese Werbung solltest Du gar nicht sehen! " steht drauf. Stimmt, da war doch was.

Eine Bierflasche mit Glas ist auch noch zu sehen – jetzt, wo die Aufmerksamkeit schon mal da ist. Dieses Augenzwinkern kann sich das Unternehmen nicht verkneifen.

Warsteiner hat alles richtig gemacht. Die Sauerländer haben Plakatflächen in dieser Zeit bestmöglich eingesetzt. Vermutlich sind die Werbeträger gerade besonders günstig zu buchen.

Sie haben sich für die gute Sache stark gemacht – und zwar, wie es sich für ein Freizeitprodukt gehört, nicht zu militant. Und sie bringen die Marke durch die aufmerksamkeitsstarke Idee ins Gespräch, denn wirklich jeder fühlt sich angesprochen.

Die Kampagne zeigt, was Außenwerbung kann. Und warum sie zurecht die am schnellsten wachsende Werbegattung ist.

Was das starke Wachstum ermöglicht, obwohl die Anzahl der Außenwerbeträger von Jahr zu Jahr sinkt, lesen Sie in unserer Analyse auf W&V Plus.

Auch Adidas hat seine Sache gut gemacht und versöhnt sich wieder mit den Kunden. Das PR-Desaster, weil der Hersteller seine Dienstleister und Vermieter nicht zahlen wollte, endete in einem Shitstorm.

Doch Adidas wendet das Blatt: Die Herzogenauracher entschuldigten  sich nicht nur und beteuerten, alles fristgerecht zu zahlen. Sie starten jetzt auch eine versöhnliche Kampagne mit dem Hashtag #hometeam.

Die thematisiert nicht die Krise selbst, sondern Stars und Sportler und was die zurzeit zu Hause so anstellen. Als wollte Adidas die Fans fragen: "Ist wieder alles gut zwischen uns?"

Einen friedlichen Abend wünscht

Verena Gründel

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08.04.2020 Überleben in der Coronakrise

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, heute mit positiven Nachrichten aus der Marketing-Welt.

Lieber Herr Böhmer,

die Werbung hat von heute auf morgen ihre Gestalt verändert.

Apple produziert Gesichtsschutz für medizinisches Personal, Volkswagen stellt Autos für Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung (und startet parallel eine Kampagne, die zu Respekt gegenüber Paketdienstleistern aufruft), Firmen verändern ihre Logos, um zu Social Distancing aufzurufen.

All diese Aktionen sind auch Werbung. Sie bringen Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung und gleichzeitig Sympathie.

Wichtig ist, auch in einer Rezessionsphase im Gespräch zu bleiben – also zu agieren, statt nur zu reagieren, wie BWL-Professor Jan Lies sagt. Wer einfach nur nicht wirbt, geht ein großes Risiko ein.

Kunal Gupta, CEO der amerikanischen Branded-Content-Plattform Polar, hat sich vergangene Rezessionsphasen angeschaut und erklärt in einem Beitrag auf Linkedin, welche Auswirkungen Budgetreduktionen auf die Geschäftsentwicklungen von Unternehmen hatten.

Kurz gefasst: Wer jetzt nicht wirbt, schadet seiner Marke langfristig. Nun bietet sich die Gelegenheit für kreative Partnerschaften mit Publishern, meint Gupta.

Natürlich schreibt Gupta auch im eigenen Interesse. Aber es ist logisch: Informationen und Aktionen, die hilfreich sind für Konsumenten, sind momentan die beste Werbung für die Marke.

Viele Menschen sind jetzt in Kurzarbeit. Die IUBH Internationale Hochschule hat für sie ein Angebotspaket geschnürt. Wer in Kurzarbeit ist und einen Arbeitsausfall von 50 Prozent oder mehr hat, kann für bis zu sechs Monate kostenlos im Fernstudium der privaten Hochschule studieren.

Die Krise wird nicht ewig dauern. Wer sich jetzt hilfsbereit gezeigt hat, wird davon langfristig profitieren.

Einen schönen Abend noch

Rolf Schröter

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08.04.2020 Coronakrise: Wer jetzt wirbt

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, erzählt mir welche Marken in der Coronakrise noch Werben.

Lieber Herr Böhmer,

Ostern steht vor der Tür - und es wird eine andere Art von Ostern sein in diesem Jahr. Urlaubsreisen sind längst gecancelt und auch mit dem Familienbesuch sieht es nicht gut aus.

"Ostern wird anders als sonst" stellt auch Edeka in einem aktuellen Spot fest und rät in einem Werbespot den Kunden, das Osterfeuer an den eigenen Herd zu verlegen. Die Marke gibt außerdem gemeinsam mit Influencern Koch-Nachhilfe.

Edeka gehört also zu denen, die auch in dieser Zeit weiter werben. Zahlreiche Unternehmen fahren zwar gerade ihre Etats zurück. Aber es gibt auch viele Marken, die kreativ dagegenhalten und die Coronakrise thematisieren. Wir zeigen hierzu die werbestärksten Top 30-Motive.

Vorsicht ist allerdings für Werbungtreibende geboten, sie sollten das Thema Virus nicht überstrapazieren. Die Akzeptanz dafür sinkt, sagt zumindest die Neuauflage der Appinio-Studie zum Thema.

Ganz sicher nicht schaden kann aber, öfter mal Danke zu sagen. Gerade an die, deren Arbeit aktuell noch etwas härter ist als ohnehin schon. Volkswagen tut dies auf Initiative von Chief Marketing Officer Jochen Sengpiehl und sagt mit einem Spot Danke an Pflegepersonal und Ärzte.

Dem kann man sich nur anschließen. Bleiben Sie gesund.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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