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Marketing News

04.07.2020 Ann-Katrin Schmitz Himbeersahnetorte

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, wünscht mir einen guten Start ins Wochenende, und hat noch was zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

"Social Media ist nicht für Marken gemacht, sondern für Menschen" - ein schlauer Satz. Stammt aber leider nicht von mir, sondern von Ann-Katrin Schmitz alias Himbeersahnetorte.

Schmitz ist Teil der Influencer-Ikone Novalanalove und hat im Gespräch mit meinem Kollegen Rolf Schröter viel Interessantes über das Verhältnis zwischen Creator, Community und Channel erzählt.

Dazu gehört eben auch die Rolle, die Marken auf den Plattformen spielen können und sollten, wenn sie es denn richtig machen wollen.

Apropos Marken und Social Media. Das Verhältnis von vielen Brands zu Facebook entspricht aktuell dem Beziehungsstatus "Es ist kompliziert" , vorübergehend auch "Getrennt".

Grund genug für Facebook, sich eine Handvoll Paartherapeuten ins Haus zu holen, um mit ihnen zu besprechen, wie sich denn die Beziehung zu den Marken wieder kitten lässt.

In der Werbebranche haben die Mediaagenturen den Vermittler-Job und dem Vernehmen nach haben die geladenen Agenturchefinnen und Agenturchefs der Plattform recht eindeutig klar gemacht, dass sie wohl öfter mal den Müll rausbringen und auch sonst besser aufräumen sollte.

Aber, und das muss man auch hervorheben, Facebook zeigt sich nicht nur in den USA sondern gerade auch in Deutschland sehr diskussionsfreudig. Um noch einmal die Sache mit der Partnerschaft zu bemühen: miteinander reden soll ja durchaus hilfreich sein.

Intensiv miteinander geredet haben offenbar Discovery Deutschland und Leonine. Ergebnis: der Sender Tele 5 wechselt den Besitzer. Discovery will durch die Übernahme seine Position auf dem deutschen Markt stärken.

Einen guten Start ins Wochenende

Ihr Holger Schellkopf

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03.07.2020 Werbeboykott gegen Facebook

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktionbei W&V, hat heute verdammt viel zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

ich bin noch ganz geflasht. Die Verleihung des Deutschen Mediapreises gestern Abend war trotz virtueller Darreichungsform emotionaler und persönlicher, als ich vermutet hätte. Wer ihn verpasst hat, kann sich jetzt noch ein Bild davon im Webcast machen.

Dazu haben besonders die Momente beigetragen, als die Media-Agentur und die Media-Persönlichkeit des Jahres ihre Auszeichnungen bekamen.

Herzlichen Glückwunsch noch einmal an beide – wie auch an sämtliche Gewinner der Media-Strategien, -Ideen und Youngsters. Es war ein guter Jahrgang.

Apropos guter Jahrgang, nächstes Jahr stoßen wir dann hoffentlich wieder persönlich auf die Sieger an – und auf die aus diesem Jahr gleich mit.

Bei Facebook gibt es dagegen keinen Grund zum Feiern. Das soziale Netzwerk steht unter Druck wie nie in seiner Geschichte. Was Politik oder Datenschützer nicht geschafft haben, gelingt nun Werbetreibenden wie VW und Audi: Mittlerweile haben sich rund 160 Unternehmen dem Werbeboykott gegenüber dem sozialen Netzwerk angeschlossen.

Facebook gerät in die Defensive und verteidigt sich. Bisher sind die Statements von Chefkommunikator Nick Clegg allerdings nicht mehr als warme Worte. Die Industrie wartet auf ein Handeln. Das muss kommen. Denn diesen Boykott auszusitzen, wird sich Facebook nicht leisten können.

Wenig Grund zur Freude herrscht auch bei der AOK Baden-Württemberg. Denn die soll 1,2 Millionen Euro wegen eines Verstoßes gegen die DSGVO zahlen. Es eine der bislang höchsten Summen bundesweit.

Ertragen Sie noch eine Hiobsbotschaft? Wenn nein, dann hören Sie jetzt auf zu lesen und haben Sie einen schönen Abend.

Wenn ja, dann habe ich noch die hier für Sie: Erstmals in ihrer Geschichte erscheinen die Luxusmagazine Vogue und Madame mit Doppelausgaben für Juli und August . Geschuldet ist dies vor allem dem massiven Einbruch des Anzeigengeschäfts.

Denn wer mag sich schon mit neuen Lippenstiften beschäftigen, wenn man sie hinter den Masken ohnehin nicht sieht. Und wer interessiert sich für 2000-Euro-Kleider, wenn ein Virus die Existenz bedroht?

Und der angeschlagene Modekonzern Esprit wird die Hälfte seiner 100 Geschäfte in Deutschland schließen. Etwa 1100 Stellen in den Läden und in der Verwaltung fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer.

Zum Glück wird 2021 alles besser. Zumindest die IAA hat große Pläne für ihre Messe im kommenden Jahr in München. Von Corona ist im neuen Konzept, das die Verantwortlichen vorstellen, keine Rede.

Optimismus ist so wichtig.

Einen positiven Abend wünscht

Verena Gründel

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02.07.2020 Nach der Kritik von Mitarbeitern

GFDK - Marketing News

Die Rassismus-Debatte hat nun auch den deutschen Sportartikelhersteller Adidas erreicht. Vorständin und Personalchefin Karen Parkin ist zurückgetreten.

Nach der Kritik von Mitarbeitern an einer als rassistisch empfundenen Äußerung ist die Personalchefin von Adidas, Karen Parkin, zurückgetreten.

Die 55-Jährige verlasse den Sportartikelhersteller nach 23 Jahren, verkündete Adidas am Dienstagabend. Der Aufsichtsrat habe "in gegenseitigem Einvernehmen" zugestimmt, ihr Vorstandsmandat zum 30. Juni zu beenden. Adidas-Chef Kasper Rorsted übernehme übergangsweise ihre Aufgaben.

"Um das Unternehmen zu einen, ist es besser, wenn ich mich zurückziehe und den Weg für einen Wandel bereite", erklärte Parkin.

Dem Vernehmen nach hatte die Britin im vergangenen Jahr bei einer Mitarbeiterversammlung der Adidas-Tochter Reebok einen Zeitungsartikel, der sich mit dem Thema Rassismus befasst hatte, als "Lärm" bezeichnet. Daraufhin hatten sich US-Mitarbeiter des Konzerns über sie beschwert, vermeldet DPA.

Was gab es noch - "Es hätte keine bessere werden können", urteilt die Jury. Die Auszeichnung Media-Agentur des Jahres geht 2020 an Mediaplus. Media-Persönlichkeit des Jahres 2020 wird IP-Deutschland-Chef Matthias Dang.

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01.07.2020 Für Menschen auf der Straße

GFDK - Marketing News

Die fritz-kola Initiative „Pfand gehört daneben“ ermutigt Menschen, Obdachlose im Hochsommer mit einer zusätzlichen Flasche Wasser zu unterstützen. 

Für Menschen auf der Straße sind hohe Temperaturen, wie sie für die kommenden Tage angekündigt werden, fatal. Sie haben selten die Möglichkeit, der Hitze zu entkommen und es fehlt an Trinkwasser.

Mit der #hitzehilfe für Obdachlose möchte die fritz-kola-Initiative „Pfand Gehört Daneben” auf das Thema aufmerksam machen und die Gesellschaft dazu motivieren, obdachlose Mitmenschen mit Wasser zu versorgen. 

Für Menschen auf der Straße sind hohe Temperaturen eine ganz besondere Herausforderung. Ohne Zugang zu Wasser, Schatten und Sonnencreme leiden sie oft unter Dehydrierung, Kreislaufproblemen und Verbrennungen.

Im Winter gibt es Notprogramme, im Sommer bisher nur wenig Hilfe. Hinzu kommt, dass Menschen auf der Straße wegen Vorerkrankungen, Suchtproblemen oder unausgeglichener Ernährung bereits geschwächt sein können.

Zusammen mit der Karuna Sozialgenossenschaft und GoBanyo ruft „Pfand gehört daneben”, die soziale Initiative von fritz-kola, nun zur Hitzehilfe für obdachlose Mitmenschen auf.

Die Idee: Zuhause einfach eine zusätzliche Flasche Wasser einpacken und einem obdachlosen Mitmenschen auf der Straße geben. Für viele bedeutet das nur eine kleine Geste der Solidarität, an der man sich ohne viel Aufwand beteiligen kann, für Obdachlose kann sie einen großen Unterschied machen.

Mirco Wolf Wiegert, Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola findet die Initiative aus verschiedenen Gründen enorm wichtig: „Viele Obdachlose haben auf Grund von Corona schwierige Wochen hinter sich.

Sie hatten mit geschlossenen Hilfsprojekten, fehlenden Hygienemöglichkeiten und „social distancing“ – im wahrsten Sinne des Wortes – zu kämpfen.

Die Hitzehilfe leistet daher nicht nur einen physischen Beitrag, sondern kann auch psychisch enorm helfen und im Extremfall sogar Leben retten.”

Ganz neu ist die Initiative nicht – schon 2019 konnten Pfand gehört daneben, Karuna und GoBanyo mit ihrem Aufruf 750.000 Menschen direkt erreichen und damit eine Welle der Solidarität auslösen.

In Berlin wurde daraufhin unter der Leitung von Karuna mit Beteiligung von Pfand gehört daneben sowie weiteren Organisationen das Konzept „Berlin bleibt cool“ erarbeitet, das Maßnahmen wie die Errichtung von öffentlichen Trinkbrunnen, dem Aufstellen von Sonnenschirmen und der Einrichtung mobiler Teams zur Wasserversorgung vorsieht.

In Hamburg sind Angebote wie der Duschbus von GoBanyo ein zentraler Treffpunkt für Menschen auf der Straße. Die Dusche selbst bietet Abkühlung und außerdem wird vor Ort Wasser verteilt.

Auch Pfand gehört daneben wird mit einem Lastenrad aktiv Wasser an Obdachlose verteilen.

Sowohl Karuna, als auch GoBanyo finanzieren sich aus Spenden. Unterstütze hier die gemeinnützigen Organisationen:

Spendenkonto Karuna eG:  IBAN DE73 4306 0967 0322 02, BIC: GEN0DEM1GLS

GoBanyo gGmb: IBAN: DE73200505501251135370 BIC: HASPDEHHXXX

PFAND GEHÖRT DANEBEN wurde 2011 ehrenamtlich von Matthias Gomille gegründet und wird seit 2015 von der fritz-kulturgüter GmbH, zu der die Marken fritz-kola und die Bio und Fairtrade zertifizierte Limonade Anjola gehören, weitergeführt. Zahlreiche Unternehmen aus der Getränkeindustrie, Künstler und Privatpersonen unterstützen die Initiative.

fritz-kola wurde 2002 von zwei Studenten in Hamburg gegründet. Die erste Kola kam 2003 auf den Markt, zahlreiche safthaltige Limonaden und Schorlen folgten.

Der Umwelt zuliebe setztfritz-kola auf eine dezentrale und verbrauchernahe Abfüllung sowie Glasmehrwegflaschen und engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten. Mirco Wolf Wiegert und Winfried Rübesam sind Geschäftsführer des Unternehmens, das seit 2014 fritz-kulturgüter heißt.

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01.07.2020 7 Eigenschaften sollte er haben

GFDK - Marketing News

Herausforderung Unternehmenskommunikation: diese 7 Eigenschaften sollte ein guter Pressesprecher haben. Aktuell gibt es kaum einen Job der mehr Verantwortung hat als der Pressesprecher der Unternehmen, da es ganz viel zu kommunizieren gibt.

Sei es eine mögliche Insolvenz oder hat man vielleicht sogar Corona-Infizierte im Betrieb und fragt sich, wie man es an die Öffentlichkeit bringt.

Es können aber durchaus auch positive Nachrichten sein, die man zur Beruhigung der Kunden, Mitarbeiter, Anleger oder der Anwohner in der Region streuen möchte.

Doch kaum jemand ist sich bewusst, wie viel Verantwortung ein Pressesprecher auf den Schultern trägt. Zwei, drei falsche Sätze oder gar eine Notlüge können den Unternehmenserfolg riskieren und von heute auf morgen ist alles anders.

Die erfahrenen deutschen Pressesprecher leisten -laut David Rölleke- eine ganz tolle Arbeit und gehören zu den besten der Welt, allerdings kann sich nicht jedes Unternehmen einen Pressesprecher mit einem Jahresgehalt von ca. 65.000 Euro brutto leisten und daher möchte man die Unternehmenskommunikation intern vergeben und genau da sollte Vorsicht geboten sein und man muss realistisch einschätzen, ob der passende Kandidat die Eigenschaften erfüllt.

David Rölleke ist ein sehr erfahrener Kommunikations-Experte, welcher bereits über 300 Unternehmen im Rahmen der Unternehmenskommunikation betreut hat. Oft wird er aber auch kontaktiert, wenn es eigentlich schon zu spät ist und die interne Lösung nach hinten los gegangen ist.

David Rölleke hat hier sieben Eigenschaften zusammengefasst, die ein guter Pressesprecher haben sollte:

1) Man sollte kein Problem damit haben, dass man das Gesicht und das Aushängeschild des Unternehmens ist. Verstecken ist nicht.


2) Spontanität und Unberechenbarkeit sollten kein Problem darstellen, typische Arbeitstage gibt es hier nicht, von jetzt auf gleich kann alles anders sein.

 

3) Man sollte Multitasking-Fähigkeiten besitzen und im Chaos den Überblick behalten.

4) Der Pressesprecher sollte mit Stress umgehen können und dabei stets freundlich, aber schlagfertig sein.


5) Brust raus - Selbstbewusstsein an. Ein gesundes Selbstbewusstsein ist hier enorm wichtig, denn um die passenden Worte sollte man nicht verlegen sein.


6) Ein gewisses Fingerspitzengefühl sollte schon vorhanden sein, damit man die die richtige Story zur richtigen Zeit kommuniziert.


7) Der Arbeitgeber ist der Star, nicht der Pressesprecher! Man muss hier ganz klar die Bereitschaft zum Dienen haben, sonst wird es sehr früh Machtkämpfe mit dem Arbeitgeber geben.

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01.07.2020 in Sachen Digitalmarketing

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, kozentriert sich heute voll und ganz auf die DMEXCO 2020, die ganz anders wird.

Lieber Herr Böhmer,

man kann nicht behaupten, dass die DMEXCO - immerhin das deutsche Flaggschiff in Sachen Digitalmarketing und Messen - in den vergangenen Jahren in besonders ruhigem Fahrwasser unterwegs gewesen wäre.

Mehrfache konzeptionelle Änderungen, neue Macher - all das ist nicht spurlos vorübergegangen. 2020 toppt aber alles bisher Dagewesene, diesmal ist der Wirbel zwar nicht hausgemacht, aber umso stürmischer.

Corona und die Folgen erwischen eine Veranstaltung in dieser Größe natürlich besonders heftig. Hinzu kommt eine ständige Ungewissheit, was wann und wie möglich ist.

Das alles hat dazu geführt, dass wir auf ein handfestes Konzept für die DMEXCO unter diesen speziellen Voraussetzungen ziemlich lange warten mussten.

Jetzt sind die Macher an die Öffentlichkeit gegangen  - und man muss sagen: das liest sich durchaus beeindruckend. Streng genommen ist es ja sogar ein Konzept für zwei DMEXCOs, eine modifizierte analoge Messe und die voll digitale DMEXCO@home.

Der Ansatz ist ambitioniert, trägt sehr eindeutig die Handschrift von Dominik Matyka. Er spricht denn auch von einem "Lichtblick für die Wirtschaft und Digitalbranche".

Wie viel Licht wirklich zu sehen sein wird, muss sich zeigen. Mit ziemlicher Sicherheit wird die Messe auf eine ganze Reihe von Ausstellern verzichten müssen, die der Veranstaltung in den vergangenen Jahren den Stempel aufgedrückt hatten.

Mit sehr großer Sicherheit werden deutlich weniger Menschen da sein, was natürlich einen Markenkern der DMEXCO, das Netzwerken, empfindlich beeinflusst.

Aber so viel ist klar: Dominik Matyka und das Team haben die Herausforderung angenommen, sie haben sich richtig viel vorgenommen.

Schönen Abend

Ihr Holger Schellkopf

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30.06.2020 Frontmann Mark Zuckerberg hat Ärger

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet: Schon 90 Unternehmen stoppen ihre Werbung auf Facebook.

Lieber Herr Böhmer,

mit Kritik umzugehen ist für Facebook und insbesondere Frontmann Mark Zuckerberg nicht unbedingt neu. Die Stärke des Gegenwinds, den der Digitalriese derzeit aber in den USA erlebt, hat dann aber doch eine neue Qualität - und er kommt von besonders unangenehmer Seite.

Denn Werbeeinnahmen sind nun einmal der wesentliche Kern des Geschäftsmodells der Digitalplattformen, damit gleichzeitig der größte Hebel, wenn es um notwendige Veränderungen geht.

Unangenehm dabei nicht zuletzt, dass auch die bisher recht jungfräulich daherkommende Tochter Instagram in Mithaftung genommen wird. Parallel daherkommende Unbill wie das BGH-Urteil zugunsten einer Entscheidung des Bundeskartellamts ist da eher Kleinvieh (das irgendwann jedoch bekanntlich auch Mist macht).

Tatsächlich zeigt die konzertierte Aktion auf Basis der Initiative #StopHateForProfit bereits Wirkung - nicht nur auf den Aktienkurs von Facebook, sondern auch bei Mark Zuckerberg.

Wie viel dabei Überzeugung ist und wie viel geschäftliche Überlegung, sei dahingestellt, macht an dieser Stelle aber auch keinen wesentlichen Unterschied.

Das gilt nicht in gleichem Maße für die Unternehmen, die sich mehr oder weniger publikumswirksam in den Dienst der Sache stellen - oder vielleicht doch nur das eigene Image und den Kassenstand verbessern wollen?

Eine klare Antwort darauf, wer in welche Kategorie gehört, dürfte schwierig bis unmöglich sein. Unzweifelhaft ist allerdings, dass die zum Wochenende bekanntgewordene Werbestopp-Entscheidung von Unilever durchaus Signalwirkung hatte. Im Übrigen auch dafür, Twitter gleich mit einzubeziehen.

Was auch immer die Beweggründe waren, die aktuelle Entwicklung scheint eine alte Weisheit zu bestätigen: die Macht des Kunden ist groß, wenn er sie denn entsprechend nutzt.

Besonders spannend bei den Werbeboykotts ist am Ende des Tages natürlich eine Frage: Welche Konsequenzen hatte die Aktion für die beteiligten Brands?

An welcher Stelle lassen sich direkte Auswirkungen spüren? Wo ist im Grunde nichts passiert? Die Antworten auf diese Fragen dürften langfristig sogar noch umfangreichere Folgen haben.

Aber es muss an dieser Stelle auch noch einmal gesagt werden: Wenn #StopHateForProfit tatsächlich dafür sorgen kann, dass die digitale (und damit auch die analoge) Welt ein wenig besser wird, dann hat die Initiative enorm viel erreicht. Daran können wir uns durchaus ein Vorbild nehmen.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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30.06.2020 Marketing - Spannende Stories

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute drei aktuelle Marketing-Nachrichten für uns.

Lieber Herr Böhmer,

auf die Wirkung kommt es an. Eine kleine Geste kann ausreichen. Wie die von Coca-Cola. Die Marke hat in der Schweiz eine Million Menschen zu einer Coke in ihrem Lieblingslokal eingeladen. Und zwar über Gutscheine, die per Post in den Briefkästen landeten.

Oder die Science-Fiction-Podcasts von BMW. Spannende Stories erzählen en passant, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird.

Beide Ideen liefern nicht nur nutzwertigen, attraktiven Content.

Sie sind auch aus der Media-Perspektive clever gemacht. Coke nutzt für seine frohe Botschaft ausgerechnet Briefkästen. Die sind im Zuge der Digitalisierung zu kümmerlichen Kästchen verwaist und bergen oft nur noch Rechnungen, Finanzamtsbescheide und ähnlich trauriges Zeugs.

Coke zündet somit ein Lichtchen in der Dunkelheit. Und BMWs Podcasts säen die Markenbotschaft dort, wo der moderne Mensch ohnehin meist ist: Unterwegs. Wenn der Mensch nicht mehr ins Kino gehen kann, bringt man das Kino eben in die Köpfe.

Die beste Wirkung erzielen Ideen, die Kreation und Media kongenial miteinander verbinden.

Wo wir beim Thema Media sind, noch eine traurige und eine frohe Botschaft: Nach 30 Jahren interner Karriere verlässt Mediachefin Susanne Kunz Procter & Gamble.

Ein großer Verlust für den Konsumgüterkonzern. Die Managerin war im vergangenen Jahr zur W&V Media-Persönlichkeit des Jahres gekürt worden.

Damit sind wir schon bei der frohen Botschaft: Am Dienstag, den 30. Juni verleiht W&V zum 22. Mal den Deutschen Mediapreis. Und zum ersten Mal virtuell.

Rolf Schröter

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28.06.2020 eine Idee die nicht neu ist

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Marken wie Ben and Jerry's oder Dove von Unilever sind schon dabei. Nun will auch Coca-Cola auf Facebook, Instagram und Twitter keine Werbung mehr schalten. Den sozialen Medien drohen Einbußen in Millionenhöhe.

Facebook gerät wegen seines umstrittenen Umgangs mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten immer stärker unter Druck. Der Konsumgüterriese Unilever gab am Freitag bekannt, bis zum Jahresende keine US-Werbung mehr bei dem Online-Netzwerk und seiner Tochter Instagram zu schalten.

Damit erhält ein in der Vorwoche gestarteter Anzeigen-Boykott gegen die Plattform bedeutenden Zulauf. Unilever nimmt auch Twitter in die Pflicht - hier soll es vorerst ebenfalls keine Werbung mehr geben, berichtet W&V.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet darüber das tote länger Leben.

Lieber Herr Böhmer,

können Sie sich noch daran erinnern, als dem linearen Fernsehen der baldige Tod prophezeit wurde? Als unter Experten die Meinung vorherrschte, die Zuschauer wollen sich nicht mehr nach Sendezeiten richten? Sie wollen nicht eine Woche warten, bis die nächste Folge ihrer Lieblingsserie läuft?

Inzwischen ist klar, dass diese Thesen so nicht haltbar sind. Und wer widerlegt sie? Die Disruptoren des klassischen Fernsehens selbst:

Liveinhalte sind zum Beispiel Kern der erfolgreichen Plattform Twitch, ein wichtiges Wachstumsfeld von Instagram und bald wohl auch ein neues Geschäftsfeld von Amazon. Der Digitalkonzern plant offenbar, Lizenzen für diverse lineare Programme zu erwerben.

Das ist aus zwei Gründen sinnvoll: Zum einen lockt Amazon mehr Zuschauer an, weil die nachweislich noch immer mehr Zeit in Live-Sendungen und lineares TV investieren als in Streaming-Video.

Zum anderen kann sich Amazon so von der Streaming-Konkurrenz differenzieren. Wenn auch mit einer Idee, die nicht neu ist.

Google lässt ebenfalls eine alte Idee neu aufleben. Der Suchmaschinenkonzern will plötzlich für das Darstellen journalistischer Inhalte auf der eigenen Plattform Geld an die Verlage zahlen.

Vor wenigen Jahren war genau das noch ein riesiger Streit zwischen ihm und den Verlagshäusern. Jetzt verkauft er es als tolle neue Idee. Als hätte es nie Ärger gegeben.

In Deutschland sind für den Start Der Spiegel und die FAZ dabei. Ob diese Kooperation den Verlagen aber langfristig guttut, stelle ich mal in Frage. Zwar erschließen sie so eine neue Erlösquelle.

Aber: Sie machen sich zum einen abhängig. Zum anderen tritt ihre Marke auf der Plattform in den Hintergrund – und die ist gerade im Journalismus wichtig. „Das habe ich bei Google gelesen“, wird man sich in Zukunft erzählen. Google könnte das Amazon Marketplace des Journalismus werden.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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26.06.2020 Damit es nicht still bleibt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Erst einmal eine Personalie: Die Media-Persönlichkeit des Jahres 2019, Susanne Kunz, steigt bei Procter & Gamble aus. Sie verlasse den Konzern "auf eigenen Wunsch", so das Unternehmen. Sie ist aktuell als Director Media für die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.

Ende September geht sie - nach 30 Jahren im Unternehmen und 20 Jahren in der Führungsfunktion der Mediaabteilung. "Wir respektieren diese Entscheidung und bedanken uns bei Frau Kunz für ihre herausragende Leistung", so Procter & Gamble.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich auch Sorgen über die Veranstaltungs-Branche.

Lieber Herr Böhmer,

„Wir verlangen, dass unsere Kunst nicht schlechter behandelt wird als ein beschissenes Auto – oder ein Flugzeug - oder eine Bank!“, schreit Gernot Hassknecht in die Kamera.

Der Wutbürger aus der „heute show“ des ZDF ist einer von sehr vielen Comedians, Musikern und Künstlern, die gemeinsam mehr Engagement der Politik für Kultur fordern.

Der knapp über vier Minuten kurze Film entstand unter der Regie von Janosch Kreft , der auch für Marken wie MINI, Mediamarkt, die Techniker und Disney arbeitet. Anschauen lohnt sich wirklich, siehe unten.

Eigentlich geht es um das Kölner Gloria, ein ehemaliges Porno-Kino, dann Bühne für Kreative jeder Couleur, also vor Corona ein Hotspot der kreativen Lebenslust. Und jetzt?

Während man das Gefühl haben kann, das Leben normalisiere sich, bleibt die Welt der Live-Musik, der Konzerte und Veranstaltungen oft dunkel. Aber: Wir alle brauchen Kultur. Also Hintern hoch!

Denn: „Auf Haltung folgt Handlung“. Das sagen die Jung-von-Matt-Strateginnen Franziska Duerl und Pauline Stickel in einem W&V-Gastbeitrag .

Die Gesellschaft erwarte nichts Geringeres, als dass Unternehmen in Zeiten der Krise einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände leisten – und eine Antwort auf die Grundsatzfrage liefern, zu welchem Zweck ein Unternehmen, jenseits von Gewinnstreben, eigentlich existiert.

Einen schönen Abend noch wünscht

Rolf Schröter

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