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Marketing News

05.05.2021 Lifestyle, jüngere Menschen, mehr Frauen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über eine Veränderung der Tuning-Tochter von Mercedes. AMG will neie Kunden ansprechen.

Lieber Herr Böhmer,

weniger Asphalt, mehr Lifestyle – um jüngere Menschen und vor allem auch Frauen anzulocken. So präsentiert sich AMG, die Tuning-Tochter von Mercedes.

Die neue Kampagne des britischen Foto- und Regie-Spezialisten Rankin eröffnet eine neue Welt:  AMG stammt von der Rennstrecke. Die Marke verkörpert Power und PS.

Sie zieht ihre Stärke aus einer alten Welt der Verbrennungsmotoren. Jetzt versucht Mercedes eine Bedeutungsverschiebung.

“Performance” soll nicht mehr als Beschleuniger verstanden werden. Sondern vielmehr als Treibstoff für Veränderung. Es ist die erste Kampagne der neuen Londoner Leadagentur von Mercedes-AMG. Ein interessanter Richtungswechsel.  

Wenig Veränderung gibt es dagegen beim Naschverhalten. Die Tropifruttis von Haribo laufen seit 1981. Sie gehören neben den Goldbären, Color-Rado, Phantasia und Pico-Balla zu den Top-5 des Bonner Gummikonzerns.

Anlässlich ihres 40. Geburtstags liefert Jung von Matt nun einen TV-Spot. Es geht darum, was “tropisch” bedeutet. Die Antwort ist bestechend einfach: “Weiter weg als Oldenburg".   

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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04.05.2021 Dessous, Korsett und Strapse

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Die Sängerin Billie Eilish ziert das Juni-Cover der britischen Vogue, die am 7. Mai erscheint – und zwar in einem deutlich anderen Look als in dem, den das Publikum bisher von ihr kannte. Mit einem Cover im 50er-Jahre Pin Up-Stil hat die Sängerin ihre Fans überrascht.

Mit der Folge: Die Nutzerzahlen ihres eigenen Instagram-Accounts sowie der der britischen Vogue gehen gerade durch die Decke.

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, hat noch mehr zu vermelden.

Lieber Herr Böhmer,

die Barbie-Puppe passt so gar nicht in den Zeitgeist. Diese uniforme, einem unrealistischen Schönheitsideal entsprechende, meist weiße Puppe, die über ihr Aussehen definiert wird und Kindern weder programmieren noch rechnen beibringt.

Trotzdem verkauft Mattel gerade so viele der langbeinigen Spielzeuge wie schon lange nicht mehr.

Damit das so bleibt und Eltern nicht plötzlich doch anfangen, am didaktischen Wert zu zweifeln, startet der Hersteller eine Kampagne, die den Puppen ganz offiziell eine pädagogische Daseinsberechtigung geben soll.

Was halten Sie davon? Ist das schlau oder Augenwischerei? Beides, wenn Sie mich fragen.  

Nur schlau ist dagegen, was sich Scholz & Friends als Mittel gegen Unfallgaffer ausgedacht hat. Auf Rettungswagen, Intensivtransportern und der Ausrüstung der Besatzung bringen sie QR-Codes an, die beim Fotografieren oder Filmen zur Botschaft "Stopp! Gaffen tötet" führen.

So sollen sich die Sensationslüsternen selbst auf frischer Tat ertappen. Noch sind nur neun Fahrzeuge mit dem Code beklebt. Wir hätten gern mehr davon.   Gaffer sind besonders hässliche Menschen.

Zumindest wenn man der neuen Douglas-Kampagne glaubt. Denn Douglas hat das Verhalten einer Person als eines der wichtigsten Schönheitsmerkmale identifiziert.

Die Kampagne zeigt keine perfekte Haut, sondern eine, die eine Geschichte erzählt. Sie zeigt keine jugendlich glatten Hände, sondern solche, die Menschen berühren.

Eine schöne Kampagne, die Haltung zeigt. Nur leider kann man Verhalten bei Douglas nicht kaufen.  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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30.04.2021 Die einen sind oben, die anderen unten

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet von auf und absteigern.

Lieber Herr Böhmer,

Attila Hildmann ist raus. Jetzt auch bei Amazon und Lieferando. Es musste ja so kommen. Der vegane Koch und Corona-Leugner wird wegen seiner antisemitischen Ausfälle mittlerweile per Haftbefehl gesucht und ist in der Türkei abgetaucht.  

Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann dürfte es wirtschaftlich nun wirklich eng werden: Wie der Spiegel berichtet, haben mit Amazon und Lieferando nun auch seine letzten deutschen Vertragspartner Hildmanns Produkte aus ihrem jeweiligen Sortiment gestrichen. 

Jürgen Klopp ist drin. Sowohl in der britischen Kneipe als auch im deutschen Fernsehen. Klopp unterbricht das Public Viewing mit einem lauten „Stop!“ und belehrt den Barkeeper, dass man ein Erdinger Weißbier niemals schaumköpfen darf:

„Never skim an Erdinger!“ Dieser Spot, in dem weder Abstandsregeln noch die deutsche Schaumkrone gelten, lief ziemlich erfolgreich auf der Insel. Ab Montag kommen auch wir Germans in den Genuss.   

Julia Klietzing ist oben. Nach zwei Jahren bei Burger King in der Geschäftsentwicklung ist sie nun Head of Digital.  In der neu geschaffenen Position verantwortet sie den weiteren Ausbau der digitalen Burger-King-Kanäle, zu denen neben der App auch mobile Bestellfunktionen und die Webseite gehören.

Ihr Ziel: ein einheitliches digitales Bestell-Erlebnis, egal, ob von zu Hause aus, unterwegs, im Restaurant oder im Drive-in. Den Kassenbereich wird man dann nicht mehr brauchen.  

Einen schönen Abend noch - und nicht vergessen einzukaufen. Morgen ist Feiertag.  

Rolf Schröter

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30.04.2021 Aldi foppt Nike mit Modekollektion

GFDK - Marketing New - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, freut sich für Aldi. Denn der Discounter bringt seine eigene Modekollektion an den Start. 

Lieber Herr Böhmer,

wenn zwei sich streiten, freut sich in diesem Fall Aldi. Der britische Ableger des deutschen Discounters hat eine eigene Sportmodekollektion gelauncht , in der das Logo zentrales Designobjekt ist – und damit teilt er jetzt gegen die ewigen Konkurrenten Nike und Adidas aus.   

Es ist schon erstaunlich, dass Aldi es schafft, sich trotz stetiger Kritik an Billigfleisch und Co. zur immer cooleren Marke zu mausern.

Klar, gibt es schon seit ein paar Jahren Konsumgegner, die stolz mit Aldi- statt Handtasche durch die Innenstädte laufen.

Aber dass man jetzt Aldi auf der Brust trägt statt Gucci oder Lacoste – und dass das Aldimania-Sortiment ruckzuck ausverkauft war – das ist eine neue Dimension des Discounterkults. Tja Nike, Aldi's just done it.  

Nicht nur Aldi wertet die eigene Marke auf. Auch Mercedes-Benz arbeitet an einer höherwertigen Positionierung. Das Ziel lautet, als Luxusmarke wahrgenommen zu werden.

Dafür legt das Unternehmen Marketing und Kommunikation zusammen und strukturiert das weltweite Agenturnetzwerk neu.

Marketingchefin Bettina Fetzer verantwortet die neue Einheit. Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz AG, spricht sogar von der "spannendsten Phase unserer Firmengeschichte".

Mein Kollege Rolf Schröter hat alle Details.   

Auch bei Criteo geht einiges voran. Das muss es auch. Schließlich bleibt in der Post-Cookie-Ära vom ursprünglichen Geschäftsmodell des Retargeting-Spezialisten nicht mehr viel übrig.

Deshalb haben sich die Franzosen etwas Neues ausgedacht: Contextual Targeting kommt ohne Third-Party-Cookies aus.

Es verbindet First-Party-Commerce-Daten von Einzelhändlern, Marken und Publishern in Echtzeit mit kontextbezogenen Signalen.

Wie das geht und was das bringt, erklärt Criteo-Deutschlandchefin Corinna Hohenleitner in Interview.   

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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29.04.2021 Zervakis & Opdenhövel Live

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet. Acht Jahre lang war Linda Zervakis eines der bekanntesten Gesichter der "Tagesschau", nun bekommt sie eine eigene Sendung bei ProSieben.

Lieber Herr Böhmer,

Linda Zervakis und Matthias Opdenhövel – genial verkuppelt von Daniel Rosemann. Der ProSieben-Senderchef hat ein Händchen für interessante Themen.

Er spricht von der “Königsdisziplin des Fernsehmachens”, dem Live-Journal. Egal, dass der Titel des neuen Formats ein wahrer Zungenbrecher ist: “Zervakis & Opdenhövel. Live”. Der Inhalt zieht.

“Hier kann ich alles einbringen, was mir vor der Kamera Spaß macht”, sagt Linda Zervakis, die sich erst vor wenigen Tagen von ihrem Job als „Tagesschau“-Sprecherin verabschiedet hat.

Mit Super-Abschluss-Quote und einem Abschieds-Ouzo bei den “Tagesthemen” übrigens. Im Herbst soll es mit dem neuen Auftritt losgehen.

Zwischen zwei und sechs Millionen Zuschauer:innen kann sich Daniel Rosemann vorstellen. Das ist doch mal eine Ansage.   

Währenddessen müssen sich zwei andere Zugpferde von Daniel Rosemann einer ungewöhnlichen, aber attraktiven Herausforderung stellen.

Nach einer Niederlage bei „Joko & Klaas gegen ProSieben“ werden sich die beiden Entertainer als Strafe für einen Pferdekalender ablichten lassen. Süüüß!  

Und für alle, die nicht, wie Linda Zervakis, gleich was Neues haben, hier noch schnell die Top Drei des Linkedin-Rankings der attraktivsten Arbeitgeber: Siemens, Volkswagen, Adidas.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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28.04.2021 Kartellamts-Beschwerde

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, berichtet das die Webewirtschaft sauer auf Apple ist.

Lieber Herr Böhmer, ...

und am Ende leidet vor allem der Nutzer unter mehr Datenschutz. So lautet für gewöhnlich das letzte Argument der Werberlobby, wenn die Datenschutzbestimmungen verschärft und damit die Trackingmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Schließlich ließen sich die Inhalte nicht mehr oder zumindest schlechter monetarisieren.   

So passiert es heute im Fall der Anti-Tracking-Transparency, die mit Apples neuem Betriebssystem kommt. Die deutschen Werberverbände lehnen sich auf – das ist schließlich ihr Job.

Damit stimmen sie in die Kritik von Mark Zuckerberg ein, der Apple im Januar harsch angegangen ist. Ich habe damals geschrieben, dass der Streit entblößt, wie wenig zukunftsfähig Facebooks Geschäftsmodell ist .

Dass die deutsche Werbewirtschaft nun mit Zuckerberg im Chor singt, hinterlässt bei mir ein Fragezeichen. Ich bleibe dabei, dass mehr Datenschutz und weniger Tracking die Zukunft ist.   

Immerhin gibt sich Apple alle Mühe, den Schock wieder gutzumachen und launcht mit dem Update 200 neue Emojis. Endlich finden auch die langhaarigen und langbärtigen Hipster vom Prenzlauer Berg und der Maxvorstadt ihr Emoticon-Pendant.  

Das Herz mit Verband, ebenfalls neu, möchte ich Linda Zervakis schicken, die gestern ihren letzten Auftritt für ARD Aktuell hatte.

Ganze 13,4 Millionen Zuschauer und stolze 43 Prozent sahen, wie sie das letzte Mal die Tagesschau moderierte. In der Nacht bei den Tagesthemen gab’s Blumen und Ouzo mit Ingo Zamperoni .

Und ihr unvergleichliches Lachen durften wir auch noch mal hören – das kommt in den Nachrichten ja normalerweise zu kurz. Dafür kann ich ihren Podcast „Gute Deutsche“ empfehlen.

Er beweist, wie viel mehr sie kann, als verbindlich und seriös die Nachrichten vorzulesen. In der Tagesschau wird sie definitiv fehlen.  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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27.04.2021 Meinungsfreiheit bedroht

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter ,Chefredakteur bei W&v, schlägt heute versöhnliche Töne an.

Lieber Herr Böhmer,

auseinandersetzen. Sich auseinandersetzen. Um zusammenzukommen. Haben wir das verlernt? Eine Gesellschaft muss Diskussionen aushalten, den Austausch von Argumenten. Nur so kann Gemeinschaft entstehen.  

Über 50 prominente Schauspielerinnen und Schauspieler hatten mit der Aktion #allesdichtmachen Kritik geübt an der Corona-Politik der Regierung.

Sie haben das mit dem Stilmittel der Ironie getan. Leider hat das mit der Ironie offenbar nicht so hingehauen.  

“Wenn man uns dafür auf massivste Art und Weise beschimpft und bedroht, ist das ein Zeichen, dass hier etwas ins Ungleichgewicht geraten ist”, schreiben die Initiator:innen jetzt in einer inoffiziellen Stellungnahme.   

Armin Laschet, der Kanzlerkandidat der CDU/CSU, sagte dazu in der Talksendung “3 nach 9”: “Man darf das sagen in einem freien Land. Man muss es nicht teilen.

Man kann sagen, es ist geschmacklos, das mache ich nicht. Aber man kann das sagen. Was ganz schlimm ist: Wenn jemand so was sagt, immer gleich sagen, das ist rechts. Von diesen 50 ist keiner AfD, ist keiner rechts.”  

Laschet hat Recht. Etwas entgegnen ist gut. Mundtot machen ist nicht gut. So einfach ist das.  Armin Laschet wird übrigens künftig von Serviceplan Reputation unterstützt.

Das Projekt Wahlkampfkampagne hat begonnen. Serviceplan hat sich gegen sechs Agenturen durchgesetzt. Das wird bestimmt ein aufregender Wahlkampf. Hoffentlich mit guten Auseinandersetzungen.   

Noch einen spannenden Abend wünscht  

Rolf Schröter

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24.04.2021 53 prominente TV-Stars

GFDK - Marketing News W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist im Irrtum wenn Sie glaubt, nur die  Querdenker würden die Aktion  #allesdichtmachen gut finden.  Da gibt es noch viele andere die das gut finden. 53 prominente TV-Stars die Corona-Politik der Bundesregierung kritisieren könnten doch Recht haben.

Lieber Herr Böhmer,  

Sieg für die frauenfeindlichen Texte. Die Kampagne #unhatewoman von Philipp und Keuntje für Terre des Femmes hat bei den Deutschen Digital Awards 2021 abgeräumt.

Sie erinnern sich sicherlich noch. Frauen lesen vor der Kamera Sätze aus Rapsongs vor wie "Eine Frau bleibt auf Ewigkeit ein Gegenstand" oder "Bring deine Alte mit, sie wird im Backstage zerfetzt".

Gleich dreimal Gold und den Best-of-Award gewinnt die Kampagne.   

Das ist gut so. Nicht nur, weil die Kampagne ein Highlight ist. Sondern auch, weil so noch einmal über das Thema gesprochen wird.    

Nicht besonders gut gemacht ist die Kampagne #allesdichtmachen, in der etliche TV-Stars gegen die Corona-Politik der Bundesregierung wettern.

Die Satire, mit der sie die Lockdown-Regeln auf die Schippe nehmen wollen, kommt weder in der Bevölkerung noch in der Filmszene gut an. (das mit der Bevölkerung müssen wir aber in Frage stellen)

Der Schauspieler Ulrich Tukur hatte die Bundesregierung in einem der Videos der Aktion ironisch aufgefordert: „Schließen Sie ausnahmslos jede menschliche Wirkungsstätte und jeden Handelsplatz. Nicht nur Theater, Cafés, Schulen, Fabriken, Buchhandlungen, Knopfläden, nein, auch alle Lebensmittelläden, Wochenmärkte und vor allem auch all die Supermärkte.“  Am Anfang seines Auftritts zitiert Tukur achselzuckend Rilke: „Der Tod ist groß/ Wir sind die Seinen/ lachenden Munds.“ 

Und er fügt hinzu: „Sind wir erst am Leibe und nicht nur an der Seele verhungert und allesamt mausetot, entziehen wir auch dem Virus und seiner hinterhältigen Mutantenbagage die Lebensgrundlage.“

Jan Josef Liefers bedankt sich leicht ironisch "bei allen Medien unseres Landes, die seit über einem Jahr unermüdlich verantwortungsvoll und mit klarer Haltung dafür sorgen, dass der Alarm genau da bleibt, wo er hingehört, nämlich ganz, ganz oben."

Die Schauspielerin Nina Gummich verkündete in ihrem Video ironisch: „Ich mache mich stark für die Meinungsfreiheit. Besonders während so turbulenten Zeiten wie der Coronakrise. Deshalb habe ich mich in den letzten Monaten Stück für Stück von meiner eigenen Meinung befreit.“ Eine eigene Meinung sei in diesen Zeiten „krass unsolidarisch“.

Kollegen wie Christian Ulmen oder Elyas M’Barek kritisieren sie deutlich. Nur eine Gruppe feiert die Videos: Die selbsternannten Querdenker.

Das ist ziemlich blöd gelaufen.   

Was dagegen gut ankommt, sind die neuen Bluetooth-Tracker von Apple. So gut, dass offenbar erste Eltern die Idee hatten, ihre Kinder mit den AirTags zu orten.

Apple warnt davor. Um Menschen zu überwachen, sei der Chip nicht gemacht. So wirklich hilfreich dürfte das in den meisten Fällen nicht sein.

Schließlich reichen Bluetooth-Signale normalerweise nicht weiter als 100 Meter. Mit einem iPhone lassen sich Kinder sicherlich besser überwachen.

Aber das wollen wir doch hoffentlich nicht.   

Ein schönes Wochenende wünscht

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23.04.2021 Kommt ein Mann zum Arzt

GFDK - Marketing News - Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat es heute mit einem Witz.

Lieber Herr Böhmer,

Alexander Schill sagt: „Wenn du die Welt verändern willst, dann verändere die Welt und tu es wirklich.“  Warum klingt der CCO der Serviceplan Group so staatsmännisch?

Na, weil er zum neuen Präsidenten des Art Directors Club of Europe (ADCE) gewählt worden ist. Herzlichen Glückwunsch!  

Und was sagt Alex Schill noch? „Wenn Sie die Menschen zum Lachen bringen wollen, dann erzählen Sie einen Witz. Aber erfinden Sie keine Dinge, nur weil Sie denken, dass Sie wissen, was die Leute hören wollen“.  

Okay. Kommt ein Mann zum Arzt. „Herr Doktor, ich habe ein Loch im Herzen.“ Sagt der Arzt: „Da müssen wir operieren.“ Sagt der Mann: „Da hätte ich vorher aber gerne noch eine zweite Meinung.

“ Sagt der Arzt: „Na gut. Ihre Frisur ist scheiße.“  

Ein Loch im Herzen hat Klaas Heufer-Umlauf. Er steht nämlich jetzt als überlebensgroße Statue aus Kupfer vor dem Berliner Hauptbahnhof.

Sein Partner Joko Winterscheidt hat es möglich gemacht. Das Loch im Herzen sollen Passanten künftig mit Dingen wie Blumen oder Brötchen füllen.   

Und zum Thema Frisur: Amazon hat im noblen Londoner Stadtteil Spitalfields einen Friseursalon eröffnet .   

Einen inspirierenden Abend noch   

Rolf Schröter

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22.04.2021 Die Bluetooth-Chips AirTags

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V. hat wieder neues von Apple zu berichten, aber nicht nur.

Lieber Herr Böhmer,

wow, Apples neue Innovation ist ein Tracker, mit dem man den Schlüssel über das Handy orten kann. Ganz hilfreich, dieser AirTag.

Ich warte jedoch auf Version 2.0, der mir hoffentlich die Tür aufsperrt, wenn ich meinen Schlüssel drin vergessen habe.   

Der passende Spot zum AirTag im Alice-im-Wunderland-Stil ist wirklich süß gemacht. Wenn ich auch zugeben muss, dass mir als Klaustrophobikerin beim Anschauen etwas mulmig wird.   

Was ich am AirTag Apple-typisch besonders schlau finde: Man kann ihn gravieren oder mit einem Emoji verschönern. So wird er vom charakterlosen und zugegebenermaßen sehr simplen Gadget zu einem individuellen Begleiter oder einem persönlichen Geschenk.

Das kann Apple besonders gut: Der Hersteller schafft es, dass die Besitzer eine persönliche Verbindung zu ihren Techgeräten aufbauen.   

Eine besonders enge Verbindung bröckelte Anfang April. Wie jetzt bekannt wurde , wird Nike nicht mehr mit der vor einem Jahr verunglückten Basketball-Legende Kobe Bryant werben.

Der Hersteller konnte sich nicht mit dem Nachlassverwalter und Bryants Ehefrau Vanessa einigen. Sie hatten viele Kritikpunkte an dem Umgang der Marke mit dem Nachlass des Ausnahmesportlers.

"Mamba forever" twitterte Nike nach seinem Tod im vergangenen Januar. Doch "Forever" hielt nur ein gutes Jahr.   Der Sportsponsoring-Zirkus dreht sich weiter.

Wenn auch 2021 etwas anders als sonst. Wie Marken mit ihrer Unterstützung von Athlet vom Fußball über Leichtathletik bis E-Sports begeistern, darüber sprechen wir morgen beim Sportmarketing Summit.

Ich freu mich, wenn Sie dabei sind.  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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