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Marketing News

21.07.2021 Sie wollen ihre Lieblinge mitnehmen

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, freut sich wohl für die Kollegen der Funke Mediengruppe. Die dürfen nun ihre Hunde mit ins Büro bringen. Finde ich auch ganz toll.

Lieber Herr Böhmer,

laut dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands gab es im Pandemiejahr 2020 etwa eine Million Katzen und 600.000 Hunde mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Haustiere ist also stark gewachsen. Aber was passiert, wenn Herrchen und Frauchen ins Büro zurückmüssen?   

Sie wollen ihre Lieblinge mitnehmen. Bei derSie wollen ihre Lieblinge mitnehmen gibt es mittlerweile einen Code of Conduct für das tierische Zusammenleben.

Bevor ein „Funky Dog“ in die Redaktion darf, gibt es zunächst eine anonyme Umfrage, in der auch Bedenken geäußert werden können.

Zum Beispiel eine Allergie. Außerdem sind Listenhunde, Kläffer, gesundheitlich angeschlagene und läufige Tiere tabu. Und dann gibt es noch No-Go-Areas, wie zum Beispiel die Kantine und die Küche.   

Ob das neue fünfköpfige Führungsteam der Funke Mediengruppe selbst Haustiere mitbringt, konnten wir bis Redaktionsschluss nicht eruieren.

Jedenfalls soll aus der Funke Mediengruppe ein modernes zukunftsorientiertes Medienunternehmen werden, betont Julia Becker, Familienmitglied der neuen Unternehmenseigner.   

Mal schauen, ob die neue Funke-Familie weiterhin ein Herz für Tiere hat. So wie Fressnapf.

Das Krefelder Unternehmen für Heimtierbedarf hat einen Spendenfonds eingerichtet und 25.000 Euro eingezahlt – für Tierschutzeinrichtungen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind.

Gemeinsam mit betterplace.org werden hier Spenden zweckgebunden gesammelt und den betroffenen Tierheimen zugeteilt.    

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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20.07.2021 Olympia-Sponsor Toyota

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, berichtet das die ersten Sponsoren bei Olympia aussteigen.

Lieber Herr Böhmer,

Die Fußball-EM war verkorkst. Und die Olympischen Spiele in Tokyo scheinen nicht besser zu werden. Wegen der Berichterstattung rund um leere Stadien, frustrierte Einheimische und erste Coronafälle fürchten sich die Sponsoren die Furcht vor Imageschäden.

Der Hauptsponsor Toyota macht jetzt einen harten Schnitt. Er kündigt an, dass keiner der vorbereiteten Werbespots mit Bezug zu den Spielen vor Ort ausgestrahlt werden soll.

Eine bittere Nachricht für die Organisatoren. Denn während der Autobauer damit fein raus ist und als derjenige in Erinnerung bleibt, der Haltung zeigt, dürfte der Imageschaden für das IOC bleiben.

Nicht unwahrscheinlich, dass andere Sponsoren nachziehen.   

Doch es gibt auch gute Nachrichten aus Tokyo: Wissenschaftler haben die bisher schnellste Internetverbindung aller Zeiten erfunden: 319 Terabit pro Sekunde.

Sie haben den Inhalt einer 2-Terabyte-Festplatte binnen fünf Hundertstel Sekunden über 3000 Meter übertragen. Weil das Vierfach-Glasfaserkabel nicht dicker ist als bisherige Leitungen, ließe sich die Technik auch in bestehende Netze integrieren.

Schöne Theorie, aus deutscher Internetsteinzeit-Sicht. Manchmal scheitern Digitalprojekte nicht an der Technik, sondern an der Akzeptanz.

Auch Marcel, die Kollaborations-KI von Publicis, wäre daran fast untergegangen. Doch die Agentur nahm es mit Humor, warb mit einem selbstironischen Video – na ja und dann kam auch noch Corona.

Und damit das Zeitalter der Kollaborationstools. Inzwischen hat Marcel eine Fangemeinde und schon einige Erfolge vorzuweisen.

Das ist der Stoff, aus dem Superheldengeschichten gemacht sind.   

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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17.07.2021 Ford entwickelt Parfum

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, findet es ganz lustig, das Ford ein Parfüm mit Benzingeruch entwickelt.

Lieber Herr Böhmer,

ein Parfüm, das nach Benzinmotor riecht – darauf muss man erst mal kommen. Ford macht’s wirklich:

“Mach-Eau” heißt der Duft, der nicht nur nach Treibstoff duftet, sondern auch rauchige Noten, eine Ahnung von Gummi sowie ein "animalisches" Element verströmt.   

Warum das? Weil 20 Prozent der Pilot:innen beim Umstieg auf ein E-Auto den Geruch von Benzin am meisten vermissen.   

A propos Benzin: Das mit Erdöl reich gewordene Emirat Katar dementiert, dass es Verhandlungen oder Gespräche über ein Sponsoring seiner staatlichen Fluglinie für den Deutschen Fußball-Bund gegeben habe.

Gleichzeitig berichtet der katarische Botschafter aber, der DFB habe deswegen angefragt. Aus DFB-Kreisen wiederum hatte es geheißen, aus Katar sei eine Anfrage gekommen.   

Wer hat nun Recht: seine Exzellenz aus Katar oder unsere Funktionäre? Wir werden es wohl nie erfahren.  

Schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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16.07.2021 alarmierende Zahlen bei Arbeitnehmern

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, ist auch schokiert. Wir Arbeiten zu viel und sitzen zu lange in Meetings. Ich auch

Lieber Herr Böhmer,

es sind alarmierende Zahlen: 55 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich überarbeitet, 42 Prozent erschöpft.

Das hängt sicher auch damit zusammen, dass die Zeit, die wir in Meetings verbringen, in der Pandemie weltweit um das 2,5-fache gestiegen ist.

Dass das an die Substanz geht, wundert nicht. Deshalb fordert Christine Haupt, Marketingchefin bei Microsoft Deutschland, dass Unternehmen die Verantwortung für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten stärker tragen müssen.

Mein Kollege Rolf Schröter hat ihr neun Fragen zur Zukunft der Arbeit gestellt.  

Immerhin die Arbeit von Influencern ist seit Corona lukrativer geworden. Das zeigt der Gehaltsreport von HypeAuditor. Immerhin 47 Prozent der befragten Meinungsmacher berichten von steigenden Einnahmen bei Instagram seit Beginn der Pandemie.

Eine Goldgrube ist das Geschäft trotzdem nicht. Die durchschnittlichen Monatseinnahmen sind ernüchternd.  Kein Problem, die am Hungertuch nagenden Influencer können ja bei Kaufland einkaufen.

Da ist shoppen "Zu billig, um wahr zu sein" – so zumindest verspricht es der Claim der Kampagne, die eine junge, preisbewusste Klientel ansprechen will.

Wer bei Kaufland kauft, kann auch mit kleinem Geldbeutel in viel Bling-Bling und Luxus schwelgen. Das zugegebenermaßen gelungene Rapvideo “Cheap Queen” beweist es. Mit dabei:

Tiktok-Star Younes Zarou. Der dürfte allerdings zu den besseren Verdienern des Business gehören.  

Einen schönen Abend wünscht  

Verena Gründel

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15.07.2021 Uhr im Super Mario-Design

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, berichtet heute über die  berühmteste Videospielfigur Super Mario.

Lieber Herr Böhmer,

TAG Heuer widmet das neueste Uhrenmodell einem Klempner. Der Gas- und Wasserinstallateur erscheint mit Latzhose und Mütze auf dem digitalen Luxusziffernblatt.

Das Sammlermodell ist einer Kooperation der Schweizer mit dem Spielehersteller Nintendo zu verdanken.

Deren wohl berühmteste Videospielfigur Super Mario motiviert die Uhrenbesitzer höchstpersönlich, die täglichen Schrittzahl zu erreichen.

Denn die Smartwatch hat einen Herzfrequenzmesser, einen Kompass und einen Beschleunigungsmesser. Nur für den Fall, dass jemand bei den Haribos im Super-Mario-Look zu gierig war.  

Putzen gilt gemeinhin auch als guter Kalorienfresser. Damit das Saubermachen Spaß bringt, hat Vorwerk den durchaus tanzbaren Besserwischer-Song "Knopf an - Kopf aus" komponieren lassen.

Der Titel klingt nach Fremdschäm-Alarm. Doch dem ist nicht so. Der Beat macht Spaß und die Wortspiele sind so überdreht, dass man sich ein Grinsen beim Wischen nicht verkneifen kann.

Damit der Mediamix perfekt ist, gibt’s den Song bei Spotify.  In immer mehr Mediastrategien ist TikTok inzwischen fester Bestandteil. Doch auf welche Creator setze ich mit meiner Brand heute?

Einen Überblick gibt unser Tiktok-Ranking vom Juni. Die monatlichen Rang listen präsentieren die Influencer mit den meisten Followern, Views, dem größten Follower-Zuwachs und dem höchsten View-Follower-Verhältnis.

Die Überraschung: Bundesligavereine erobern TikTok. Und Dieter Bohlen hält sich trotz DSDS-Aus weit oben im Ranking. Er dürfte den Altersschnitt auf der Plattform deutlich anheben.  

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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14.07.2021 Alter, Gender oder Herkunft

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, berichtet das Mercedes-Marketingchefin Bettina Fetzer einen komplett anderen Weg geht.

Lieber Herr Böhmer,

Mercedes lockt mit Yoga, Blumen und Sneakern. Diese Themen sind weit entfernt von der alten Autowelt, in der es um Potenz und Performance geht.

Auch klassische Sortierungen wie Alter, Gender oder Herkunft spielen für die wertvollste Luxusmarke Deutschlands kaum noch eine Rolle.   

Stattdessen spricht Mercedes Menschen entsprechend ihrer Bedürfnisse an. Wie? „Wir haben für uns die „Me“-Zielgruppe und die „We“-Zielgruppe definiert“, sagt die globale Marketingchefin Bettina Fetzer.

Die „Me“-Zielgruppe ist auf das eigene Wohl konzentriert, also auf Selbstverwirklichung. Sie legt Wert auf die Zurschaustellung ihres Eigentums, die sie sich mit Luxusartikeln beimisst.   

Die „We“-Zielgruppe dagegen ist eher interessiert an nachhaltigen Werten und ihren qualitativen Ausprägungen und an der Gesellschaft in Summe.   

Das ähnelt der Strategie der Grünen im Bundestagswahlkampf. Die Tagline der Kampagne lautet: „Bereit, weil Ihr es seid“.

Statt die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ausschließlich allein zu inszenieren, tritt sie zudem gemeinsam mit ihrem Politpartner Robert Habeck auf.   

Auch in den weiteren Motiven kommt oft das Wort „Wir“ vor. Vielleicht ist das ganz einfach der Schlüssel für den neuen Erfolg.   

Einen schönen Abend wünscht  

Rolf Schröter

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13.07.2021 Heiner hat’s eilig bei EDEKA

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, ist immer noch von Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht begeistert.

Lieber Herr Böhmer,  

36 Jahre nach ihrem großen Kino-Erfolg stehen sie nun gemeinsam bei Edeka am Tresen: Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht sind immer noch ein attraktives Duo.

Zugegeben: In Doris Dörries Komödie "Männer" sahen sie deutlich knackiger aus. Doch ihren speziellen Charme haben Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht auch 36 Jahre später nicht verloren.

Ab heute im TV: Neuer Spot mit Starbesetzung und noch mehr Vielfalt - Sortimentsvielfalt bei EDEKA: Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht haben die Qual der (Aus-)Wahl.

Anders als der Deutsche Fußball-Bund und die Lufthansa. Deren Partnerschaft besteht auch schon seit 21 Jahren. Aber damit ist nun Schluss. Und die angeblich Neue des DFB sorgt für Stress.

Es heißt, Qatar Airways mache dem DFB Avancen. Vor dem Hintergrund der Menschenrechts-Situation in Qatar stellt sich die Frage, ob eine solche Kooperation dem Publikum vermittelbar wäre.   

Zählen im Fußball andere Werte? Wird sich zeigen.   

Einen schönen Abend wünscht  

Rolf Schröter

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09.07.2021 RTL greift die Tagesthemen an

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, freut sich schon auf das neue RTL-Format.

Lieber Herr Böhmer,

RTL meint es ernst. Der Privatrundfunk greift den öffentlich-rechtlichen Platzhirschen in seinem ureigenen Revier an. Ziel sind die Tagesthemen.

Ab Herbst moderieren die ehemaligen ARD-Gesichter Pinar Atalay und Jan Hofer eine neue Nachrichtensendung um 22:15 Uhr, also zur Tagesthemen-Zeit.   

„Die beiden werden die Menschen kompakt, direkt und verständlich auf den neuesten Stand bringen, damit sie bestens informiert und durchaus auch mit einem Augenzwinkern in die Nacht verabschiedet werden“, verspricht Chefredakteur Gerhard Kohlenbach.   

Dazu passt ein Coup, den RTL zur Bundestagswahl landet. Am 29. August stellen sich zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr die drei Kanzlerkandidat:innen Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz den Fragen von Pinar Atalay und Peter Kloeppel.   

A propos Politik: Wie wir wissen, kümmert sich die Agentur Heimat um die FDP. Also darum, dass Christian Lindner irgendwann auch mal bei so einem Triell dabei sein kann.

Jetzt hat Heimat das Mandat von Trolli errungen. Die Berliner Agentur wird Leadagentur der Fruchtgummimarke.    Trolli habe viel vor, verrät Heimat-Geschäftsführer Tim Holtkötter.

Das passe zu Heimat und dem Anspruch „Seriously Different“.   

Führungsanspruch, viel vorhaben und ernsthaft anders sein, das passt auch zu Christian Lindner, dem Spitzenmanager und Top-Influencer der FDP. Wir dürfen gespannt sein.   

Einen schönen Abend wünscht   

Rolf Schröter

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08.07.2021 partytaugliche Jägermeister-Zapfanlage

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat heute einiges zu erzählen. Die Jägermeister Geschichte gefiehl uns am besten.

Lieber Herr Böhmer,

was ein kleines Häkchen ausmachen kann: Das Logo der Modemarke Marc O’Polo bestand bislang aus den drei ineinandergreifenden Buchstaben M, O und P in einem Kreis.

Das neue Logo zeigt wenig Veränderungen. Aber die schaffen trotzdem eine ganz neue Wirkung. Die Buchstaben sind nicht mehr verschlungen.

Statt des Kreises umschließt ein Quadrat die Buchstaben. Und: Der Apostroph zwischen O und P ist dazugekommen. Das neue Logo wirkt viel wertiger und einfach besonders.  

Gar nicht besonders geht die CDU in den Wahlkampf.

„Deutschland gemeinsam machen “ ist die Tagline und Armin Laschet grinst aus einem schwarz-rot-goldenen Kreis zu der Aussage „Gemeinsam für ein modernes Deutschland“.   

Ich räume ein: Was sollen sie auch sonst sagen. Je größer die gemeinsame Schnittmenge, umso unspezifischer und langweiliger die Botschaft.

Die Kampagne sei „auf die Zukunft ausgerichtet“, sagt CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Da fällt mir Udo Brömme alias Ralf Kabelka ein. Er fand schon vor zwölf Jahren heraus: „Zukunft ist gut für alle“.   

Kehren wir in die Gegenwart zurück. Jägermeister bringt eine „Home Edition“ einer Kühl- und Zapfanlage für den Kräuterlikör auf den Markt.

Und Jürgen Vogel wirbt im Fernsehen für die „Shot Machine“. Warum nicht.  

Einen schönen Abend noch wünscht  

Rolf Schröter

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07.07.2021 Schweinsteiger bleibt ARD-Experte

GFDK - Marketing News - W&V Lena Herrmann

Lena Herrmann, Redakteurin bei W&V, versteht die Aufregung um Bastian Schweinsteiger nicht so Recht.

Lieber Herr Böhmer,

Bastian Schweinsteiger darf bei der EM weiterhin vor der Kamera stehen. Das ist das Ergebnis von „stundenlangen Diskussionen“ im Hause der ARD, wie die dpa vermeldete.

Ohne Zweifel ist Schleichwerbung ist ein Unding. Aber in diesem Fall spielt sich die ARD dann doch ein bisschen sehr auf.

Klar, die Uhr an Schweinsteigers Handgelenk und seine – teilweise für seine Rolle als legerer Fußball-Experte völlig unpassenden - Klamotten sind sicherlich nicht gekauft, sondern von Werbepartner zur Verfügung gestellt worden.

Dass er diese so zeitnah zu seinem Experten-Job in Social-Media-Posts erwähnt, ist sicherlich auch ungeschickt. Rechtlich aber nicht falsch.  

Dass die ARD um die Sache so einen Wirbel veranstaltet, wirkt wie der unbeholfene Versuch, einen der großen Fußball-Lieblinge der Deutschen ganz für sich zu beanspruchen.

Denn ganz klar: Die ARD hat Schweinsteiger nicht geholt, weil sie sich von ihm brillante Beiträge erhofft. Sondern, weil er als Werbegesicht für die ARD ordentlich für Reichweite sorgt.

Und die will sich der Sender mit niemandem teilen. Auch mit Uhren- und Bekleidungsherstellern nicht. Um zu wenig Aufmerksamkeit muss sich auch Barbara Schöneberger keine Sorgen machen.

Und auch ihr neuer Werbepartner VHV wird sich darüber freuen, wenn die Moderatorin im Gespräch ist. Hauptsache, sie erzählt in der NDR-Talkshow nichts über Kfz-Versicherungen, sonst kommt die ARD gleich wieder in Schleichwerbungsnöte.  

Ich wünsche Ihnen einen unbeschwerten Sommerabend. Ohne Nöte.  

Herzlichst, Lena Herrmann

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