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Marketing News

26.06.2020 Mark Zuckerberg kopiert mal wieder Tiktok

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute mal wieder einiges zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

Mark Zuckerberg hat es wieder getan. Erneut hat sich der Facebook-Chef von einem erfolgreichen sozialen Netzwerk – sagen wir mal ­– inspirieren lassen. Man könnte es auch dreistes Kopieren nennen.

Denn die neue Funktion Reels ist ein Tiktok-Copycat, das man ab sofort in Instagram nutzen können soll. Reels sind bis zu 15 Sekunden lange Videos, die mit Musik oder Spezialeffekten unterlegt werden können. Instagram-Nutzer können sich über die neue Funktion freuen.

Ob Reels aber tatsächlich eine echte Konkurrenz für Tiktok wird, wage ich zu bezweifeln. Denn viele Nutzer sind aus ganz anderen Gründen bei Tiktok, zum Beispiel weil sie keine Lust auf den Facebook-Mainstream haben. Verzettelt sich die Facebook-Tochter langsam mit den vielen Funktionen?

Apropos, was war jetzt eigentlich mit Facebook Dating?

Ein weiterer Copycat-Verdacht erhitzt die Gemüter. Haben Scholz & Friends und The Female Company die Idee, ihre Menstruationstassen-Kampagne auf Pornhub zu spielen, nun abgeguckt oder nicht?

Nein, sagt eine junge Mitarbeiterin der Agentur. Es sei ihre Idee gewesen. Reiner Zufall, dass eine abgelehnte Bewerberin denselben Einfall hatte. Trotzdem entschuldigt sich Scholz & Friends. Warum, lesen Sie in der Zusammenfassung der Ereignisse.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einen Artikel zu einem bemerkenswerten Phänomen ans Herz legen: Die Outdoor-Marke The North Face ist unfreiwillig zur Brand der Hiphop-Szene geworden.

Doch wie positioniert man sich im Spannungsfeld zwischen Rappern und Bergsteigern, zwischen Street-Credibility und Enzian-Idylle? Mein Kollege Maximilian Flaig hat den Fall analysiert.

Damit wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Abend.

Ihre Verena Gründel

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26.06.2020 gekaufte Follower ?

GFDK - Marketing News

Social Media Experte ist sich sicher: 5 Gründe, warum den Influencern das Aus droht

Andreas Belocerkov ist ein sehr erfahrener Social Media Experte aus Barcelona, welcher mit Sicherheit zu denen gehört, die den höchsten Tagessatz in der Branche aufrufen.

Vom Luxusuhren-Hersteller, bis hin zum internationalen Top-Model aus der Ukraine, alle fanden in der Vergangenheit den Weg zu dem gebürtigen Düsseldorfer, welcher mit seinen Prognosen in der Vergangenheit mehrfach goldrichtig lag.

Laut Belocerkov leidet die Branche aktuell stark und viele treten mit den Wünschen an ihn heran, die Social Media Accounts bitte vorerst kostenlos zu betreuen und wenn es wieder läuft, kann man auch gerne ein höheres Honorar zahlen, was Belocerkov nicht annimmt.

Er hat in der Vergangenheit über 400 Influencer sowie 20 Millionen an Werbebudget für diese verwaltet und daher kann er eine hohe Erfahrung vorweisen.

Der Markt ist für viele Unternehmen derzeit zu undurchsichtig, denn: es ist bekannt, dass viele Influencer sich mit gekauften Followern schmücken, um den Marktpreis hochzuschrauben.

Weiterhin leidet die Berufsgruppe derzeit stark unter den Auflagen der Corona-Krise, sei es die Kreativität oder die Bewegungsfreiheit, welche einem die schönen Momente auf Bild raubt. Viele Influencer sind auch bereits auf der Suche nach beruflichen Alternativen oder wollen Ihre Kanäle verkaufen.

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26.06.2020 Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh

GFDK - Marketing News

Der Fall Tönnies. Reputations-Manager warnt: es kann jedes Unternehmen treffen, welches diese 5 Punkte nicht beachtet. David Rölleke ist ein sehr erfahrener Reputations-Manager, welcher meistens von Unternehmen beauftragt wird, wenn genau diese bereits wackeln.

In den letzten sechs Monaten hat Rölleke acht Unternehmen betreut, die plötzlich ein Problem mit ihrer Reputation hatten, teile davon gingen leider bereits durch die Medien, andere Fälle konnte man intern klären.

Schalke und eine maximal gewinnorientierte Arbeit, welche vermehrt von rumänischen Mitarbeitern durchgeführt wird, passt bereits nicht gut zusammen.

Auch die Äußerungen, welche Herr Tönnies in der Vergangenheit getroffen hat, sowie die knallhart kalkulierten Mitarbeiter-Massen-Unterkünfte dürften nun schwer zu erklären sein.

Hinzu kommen noch die Arbeitsverhältnisse, welche -zumindest macht es für den Außenstehenden den Anschein - eventuell für den erneuten Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh verantwortlich sind.

Gestern war u.a. Oliver Pocher live als Herr Tönnies verkleidet in Gütersloh unterwegs, welches seine 1,9 Millionen Instagram-Fans in seiner Story bewundern konnten.

Urlauber aus dem Kreis Gütersloh mussten bereits ihre Urlaubsziele verlassen und die Stadt gilt nun als Corona-Hotspot Nummer 1 und das ist wahrscheinlich erst der Anfang. Auf Schalke fordert man ebenfalls den Tönnies Rücktritt.

Reputation und Ruin sind Millimeter voneinander entfernt

Doch was können Unternehmen tun um sich vor solchen Reputations-Katastrophen zu schützen und wie sollte man handeln, wenn es schon zu spät ist?

Herr Rölleke steht Ihnen gerne für ein Interview oder drei verschiedene Gastbeiträge zur Verfügung.

1. Der Fall Tönnies: 5 Punkte, die Unternehmen beachten müssen, um Ihre Reputation zu schützen.

2. Der Fall Tönnies: 6 Punkte, die Unternehmen sofort umsetzen müssen, wenn die Reputation bereits zerstört wurde.

3. Der Fall Tönnies: Krisenmanager gibt Handlungsanweisung, wie man nun fungieren sollte, wenn man bundesweit sein Gesicht verloren hat.

David Rölleke ist hier zu erreichen.

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25.06.2020 Der Wahnsinn kennt keine Grenze

GFDK - Marketing News - Gottfried Böhmer

Am 23. Juni hatten wir geschrieben: Afroamerikanische Figuren verschwinden aus der Werbung. Der Lebensmittelkonzern Mars verkündet den Abschied von Uncle Ben und Aunt Jemima, wie wir sie kennen.

Die Rassismusdebatte stellt die Welt auf den Kopf

Dazu hatten wir angemerkt; „Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die ganze Gesellschaft allmählich funktioniert wie eine einzige große Erziehungsanstalt. Angefangen beim Essen, Trinken, Rauchen, bei unerwünschter und unerwünschter Art der Fortbewegung bis hin zu erwünschtem und unerwünschtem Denken.“ (Monika Maron; in Sprachnachrichten Nr. 82, S. 3)

Jetzt zieht Nestlé nach

Umbenennung: Nestlé streicht "Red Skins" und "Chicos Lollies"

Der Schweizer Lebensmittelkonzern teilte am Dienstag (23.6.) mit, dass es die in Australien etablierten Marken "Red Skins" und "Chicos Lollies" künftig so nicht weiter geben wird, da sie sich rassistischer Stereotype bedienen. "Diese Namen haben einen Unterton, der nicht mit Nestlés Werten übereinstimmt, welcher auf Respekt basiert", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das Ziel sei eine möglichst schnelle Umbenennung der beiden Marken.

Auf den Packungen der "Chicos Lollies" war bis vor einigen Jahren ein dunkelhäutiges Baby zu sehen. Die "Red Skins"-Verpackung zeigte einen indigenen Amerikaner mit traditionellem Kopfschmuck.

„Der Wahnsinn steht nicht vor der Tür, er ist schon da“ schreibt Henryk M. Broder auf WELT-Online

Alles soll anders werden: keine Autos mehr, kein Fleisch, kein biologisches Geschlecht, keine Polizei und keine Kant-Denkmäler. Ist das jetzt fortschrittlich – oder einfach hysterisch?

Broder weiter: Es gab noch nie eine Gesellschaft, die dermaßen permissiv und zugleich repressiv gewesen wäre. Alles geht, solange es mit dem Zeitgeist kompatibel ist. Nicht einmal die Kirchen haben es gewagt, Bedenken gegen das Konzept der „Ehe für alle“ anzumelden, eher würden sie jeden Mann und jede Frau exkommunizieren, der/die nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt.

Die geschlechtliche Zugehörigkeit ist nur ein „soziales Konstrukt“, man/frau kann sie sich aussuchen und auch nach Belieben wechseln. Die Befreiung aus den Zwängen einer Moral, die keine Rücksicht auf menschliche Nöte und Bedürfnisse nahm, hat zu einer Moral geführt, die ebenso zwanghaft die „Selbstverwirklichung“ zum Prinzip erklärt.

Der Wahnsinn geht noch weiter

Die Brauerei Mohrenbräu hat schon einen heftigen Shitstorm hinter sich, weshalb das Unternehmen jetzt seine Kanäle in den sozialen Medien eingestellt hat. Es wurde zudem auf Instagram und Facebook folgende Stellungnahme veröffentlicht:

"Wir kennen selbstverständlich diese Diskussion und verstehen, dass unser Logo manche Menschen irritiert. Die Mohrenbrauerei steht für Toleranz und lehnt Rassismus ganz entschieden ab.

Gerade weil in einer solchen Diskussion manchmal die Wogen hochgehen, braucht es einen sachlichen, respektvollen und wertschätzenden Dialog. Dieser scheint aktuell nicht mehr möglich zu sein, deswegen sehen uns gezwungen, unseren Kanal vorübergehend stillzulegen."

Die Schokoladenmarke Sarotti bekommt es auch auf die Ohren. Das Männchen mit Pluderhose, Schnabelschuhen und Tablett wird wohl bald verschwinden. Auch die "Mohrenkopf"-Debatte hat hohe Wellen geschlagen. Das Schweizer Handelsunternehmen Migros hat die Marke Dubler aus seinen Regalen entfernt.

Die Berliner Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek, fordert die Abschaffung der Mohrenstraße und regt stattdessen eine Erinnerung an den getöteten George Floyd an. Und Weltweit stürzen "Black Lives Matter"-Aktivisten die Denkmäler "historischer Rassisten".

Und das auch noch

Der Konsumgüterkonzern Unilever möchte seiner Gesichtscreme Fair & Lovely angesichts der weltweiten Rassismusdebatte einen anderen Namen geben. Die Hautpflegeprodukte sollten künftig ein vielfältigeres Schönheitsideal mit sämtlichen Hautfarben ansprechen, so das Unternehmen.

Begriffe wie "weiß", "weiß machend" und "hell" hingegen suggerierten ein einheitliches Schönheitsideal, dass das Unternehmen nicht für richtig halte. Deswegen sollten diese Worte in Werbung, Kommunikation und der Benennung von Unilever-Cremes nicht mehr verwendet werden.

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25.06.2020 Potenzial zum Wirtschafts-Star

GFDK - Marketing News

PR Profi ist sich sicher: Die deutschen CEOs haben viel mehr Potenzial zum Wirtschafts-Star als die amerikanischen, trauen sich aber nicht.

Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Elon Musk haben alle was gemeinsam: sie sind weltweit bekannt und haben Ihre Unternehmen zu Marktführern gemacht, sind die Gesichter des Unternehmens und gehören zu den Superstars in der Branche.

Die Zeiten, in denen man Britney Spears & Co. nacheifert sind vorbei. Spätestens seit der Höhle der Löwen möchte man als erfolgreicher Unternehmer durchstarten und ein selbsterfülltes Leben führen. Die großen Wirtschafts-Stars füllen zum Teil Hallen mit über 50.000 Leuten und all ihre Bücher sind Bestseller.

Unsere deutsche Wirtschaft wird auf der ganzen Welt gelobt, aber halt typisch deutsch ist es oft so, dass sich viele Unternehmer schon fast für Ihren Erfolg schämen, anstatt ein Buch über ihren Erfolg zu schreiben.

Zeitgleich ist es in den meisten Fällen so, dass Menschen bei Menschen kaufen und unbewusst, wird der ein oder andere an Mark Zuckerberg denken, wenn er für sein Unternehmen Facebook-Werbung schaltet.

Es gibt aber auch in Deutschland ganz viele Hidden Champions, die sehr erfolgreiche Unternehmen führen und das Zeug zum Wirtschafts-Star haben, sich aber nicht in die Öffentlichkeit trauen, was gerade in dem aktuellen Verdrängungs-Wettbewerb nicht gerade förderlich für die Umsätze und somit die Sicherung der Arbeitsplätze ist.

David Rölleke ist ein erfolgreicher PR Manager, der in seiner Karriere bereits viele CEOs vertreten hat und er kennt die Wünsche, aber auch die Sorgen der Geschäftsführer.

Rölleke hat in der Corona-Krise zahlreiche Unternehmen begleitet und kennt den Wettbewerb bestens, daher hat er 6 Punkte aus der Praxis mitgenommen, warum sich die Unternehmer nun selbst zum Star ihres Unternehmen machen müssen.

Diese Punkte bieten wir Ihnen gerne als Ratgeber an. Weiterhin steht Ihnen Herr Rölleke ebenfalls für ein Interview zur Verfügung. David Rölleke ist hier zu erreichen.

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24.06.2020 Neuzugang Disney+ kommt nach vorne

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über die Platzhirsche in der Streaming- Branche.

Lieber Herr Böhmer,

was hyped, was bleibt? Diese Frage stellt sich immer, wenn neue Angebote sehr schnell auf Erfolgskurs gehen. Was den Fall Streaming betrifft, ist schon länger klar: es bleibt. Das macht auch eine aktuelle Studie von AGF Videoforschung und Kantar deutlich.

Demnach ist der Anteil derjenigen, die kostenpflichtige Streamingdienste nutzen, bereits auf 36 Prozent angestiegen. Netflix und Amazons Prime sind dabei (auch in dieser Reihenfolge) die eindeutigen Platzhirsche, Neuzugang Disney+ hat sich immerhin schon auf Platz 5 nach vorne gepirscht. Tendenz steigend.

Einen Platz weiter vorne auf der Liste findet sich Sky (mit Sky Ticket). Die Grundlage dafür, dass es Sky in Deutschland auch künftig geben kann, ist indes heute an anderer Stelle  gelegt worden.

Sky hat sich für weitere Spielzeiten die Übertragungsrechte  der Fußball-Bundesliga und damit den entscheidenden Programmteil gesichert. Kleine Überraschung bei der Rechtevergabe: ein Paket ging an Sat.1. Der Sender darf von 2021 an pro Saison neun Spiele live im Free-TV zeigen.

Mit welchem Selbstbewusstsein die Plattformen inzwischen agieren, zeigt ein aktuelles Beispiel aus den USA. Disney+ streicht dort kurzerhand die bisher branchenüblichen Probe-Abonnements.

Hintergrund dürfte die bevorstehende Premiere des Films "Hamilton" sein. Davon erhofft sich die Plattform allem Anschein nach einen Schub bei den Abos.

Vielleicht ist es allerdings auch einfach ein Versuch im Echtbetrieb, der bei Misslingen ebenso schnell wieder beendet wird. Nur so können Veränderungen beim Produkt ja wirklich getestet werden.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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24.06.2020 mit Trust-Marketing werben

GFDK - Marketing News

Die offizielle Corona-Warn-App wurde am Dienstag veröffentlicht und soll das Nachverfolgen von Infektionsketten leichter und schneller machen. Die App wurde bereits von einigen Millionen Nutzern heruntergeladen. Doch es gibt auch Kritiker und viele Menschen sind gerade verunsichert.

Dabei sind die Downloads wichtig, denn die App kostet den Staat erst einmal rund 68 Millionen Euro. Davon sind für die Werbemaßnahmen 3,5 Millionen Euro eingeplant.

Laut Dieter Kappen sind die Kosten der Werbemaßnahmen überflüssig. Es braucht keine Aufmerksamkeit für dieses Produkt, weil jeder das Wort Corona kennt und danach sucht. Was aber wohl nötig ist, wenn man eine Corona-App vermarkten will, ist das Vertrauen beim Endverbraucher zu gewinnen und dafür braucht man Trust-Marketing.

Dieter Kappen hat sich auf Trust-Marketing spezialisiert und stellt gerne einen Ratgeber zur Verfügung, in dem er die 5 Gründe nennt, die für das Trust-Marketing sprechen und erklärt, wie erfolgreiches Trust-Marketing funktioniert.

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23.06.2020 One Girl, One Cup

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute was zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

man kann nur hoffen, dass Mars einen guten Alternativplan hat. Der Lebensmittelkonzern verkündet den Abschied von Uncle Ben und Aunt Jemima, wie wir sie kennen.

Ab Ende des Jahres will er die beiden afroamerikanischen Figuren von den Reis- und Pancake-Packungen verbannen. Die "Black-Lives-Matter"-Bewegung motiviert das Unternehmen, sich neue Key Visuals zu suchen.

Nun stellt sich die Frage, wer oder was der neue Onkel Ben und die neue Tante Jemima werden. Figuren mit weißer Hautfarbe eignen sich wohl kaum.

Eigentlich kommen Figuren mit irgendeiner natürlichen Hautfarbe nicht in Frage. Jede Wahl würde als rassistisch angesehen werden, wie die hitzige Diskussion auf unserer Facebook-Seite zeigt. Ist ein Avatar die Lösung? Ein Tier? Lila, grüne oder blaue Hautfarbe?

Schon jetzt ist klar, dass die Wahl die Gemüter erhitzen wird. Außerdem drängt sich unfreiwillig die Frage auf, was mit all den anderen klischeebehafteten Testimonials ist, die ebenfalls irgendeine Hautfarbe tragen. Das Thema ist streitbar, keine Frage.

Auch The Female Company zeigt sich heute polarisierend, weil unten ohne. Dabei will das Unternehmen doch nur die richtige Anwendung seiner Produkte in How-to-Videos erklären.

So wie fast jeder andere Hersteller auch. Doch da es sich bei den Produkten zum Beispiel um Menstruationstassen handelt, braucht es zur anschaulichen Erklärung eine nackte Vagina, in die der Cup eingeführt wird.

Doch solche Videos überleben es naturgemäß nicht lang in den sozialen Medien. Also versucht es das Unternehmen auf Pornhub.

Ob sich da die Zielgruppe tummelt, ist fraglich. Zumindest generiert die Aktion Aufmerksamkeit. Und eine weitere Zensur: Denn eines der Videos war selbst für Pornhub zu delikat.

Der Erotikversand Amorelie bewegt sich mit der neuen Kampagne dagegen innerhalb der Grenzen, die Social-Media-Netze vorgeben. Darauf hat Jung von Matt/Spree geachtet.

Die Agentur entwickelte eine neue Markenidentität mit der Botschaft "Sex Your Way". Slogan und Motive sind offenbar jugendfrei genug, um sie in TV, auf der Straße und in den sozialen Medien zu zeigen.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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23.06.2020 Digitalisierung steht im Zentrum

GFDK - Marketing News

Douglas-CEO Tina Müller ist "Brand Manager of the Year". Zu diesem Anlass hat W&V im März, noch bevor sie sich wegen einer Operation in medizinische Rehabilitation begeben musste, über Markenwerte gesprochen. "Digitalisierung steht im Zentrum ihrer Strategie" sagte sie.

Bald verschwindet die gut eingeführte Plattform real.de. Künftiger Nutznießer ist die Supermarktkette Kaufland aus der Schwarz-Gruppe, die die Domain übernimmt und unter eigener Flagge führen will, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) stärkt ihr Digital-Geschäft durch die Übernahme des Online-Marktplatzes real.de. Die Online-Plattform soll unter dem Namen Kaufland weitergeführt werden und das bislang weitgehend stationäre Angebot des Handelsriesen ergänzen, wie die Schwarz-Gruppe mitteilte. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Die Outdoor-Modefirma The North Face hat sich als erste größere Marke einer Boykottaktion wegen Facebooks umstrittenem Umgang mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten angeschlossen.

"Wir sind dabei", betonte das Unternehmen bei Twitter zum Aufruf, aus Protest keine bezahlte Werbung mehr bei der Online-Plattform zu schalten, meldet ebenfalls die Deutsche Presse-Agentur. Nur, Mark Zuckerberg ist das vollkommen schnuppe.

„Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die ganze Gesellschaft allmählich funktioniert wie eine einzige große Erziehungsanstalt. Angefangen beim Essen, Trinken, Rauchen, bei unerwünschter und unerwünschter Art der Fortbewegung bis hin zu erwünschtem und unerwünschtem Denken.“ (Monika Maron; in Sprachnachrichten Nr. 82, S. 3)

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18.06.2020 Werbefokus auf Online

GFDK - Marketing News

Gestern noch sagte Douglas-Chefin Tina Müller,  "Die Coronavirus-Pandemie wirkt wie ein Katalysator und weiterer Beschleuniger für den Online-Handel". Douglas arbeite deshalb daran, das Wachstum im E-Commerce durch die Plattformstrategie weiter zu beschleunigen und die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz im E-Commerce zügig zu erreichen.

In der Coronakrise hat sich auch für L'Oréal noch stärker als sonst gezeigt, wie wichtig digitale Kanäle sind, darüber berichtet W&V.

Bislang floss bei L'Oréal bereits jeder zweite Werbe-Euro in digitale Kanäle. Seit dem Start der Corona-Pandemie hat der Kosmetikkonzern diesen Anteil auf 70 Prozent erhöht.

Diese Verschiebung spiegelt auch das veränderte Kaufverhalten der Konsumenten wieder. Diese kaufen immer mehr Kosmetik online.

Als Konsequenz erwirtschaftete L'Oreal im ersten Quartal 2020 ein Fünftel seines Gesamtumsatzes über das Internet. Im Vorjahresquartal lag dieser Wert erst bei 16 Prozent.

"Wir können aus erster Hand die Empfänglichkeit der Kunden für jede TV- oder Online-Kampagne sehen", erklärt Lubomira Rochet, Chief Digital Officer bei L'Oréal, gegenüber der Financial Times.

Gerade in Zeiten wie diesen fragen sich viele Marketingverantwotliche, welche Auswirkungen Einsparungen am Werbebudget auf KPIs wie die Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Relevant Set und Image haben.

Um das herauszufinden, hat Mediaplus knapp 300 Marken aus 35 Marktsegmenten unter die Lupe genommen, und Werbeinvestitionen und Markenwerte genau untersucht. Hier bei W&V nachlesbar.

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