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Marketing News

21.08.2019 Facebook will keinen Like-Button

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat Alternativen zu Facebook anzubieten.

Lieber Herr Böhmer,

Facebook ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Die Nutzer werden älter, die Reichweite wächst kaum noch, es ist als Mecker-Plattform verschrien und so richtig cool? Naja cool ist anders.

Jetzt steht sogar im Raum, dass Facebook den Like-Button, seine eigene Erfindung und irgendwie auch das Herzstück von Social Media, abschaffen könnte.

Es kann also nicht schaden, sich nach Alternativen jenseits des Facebook-Universums umzuschauen. Was können Netzwerke wie TikTok, die deutsche Erfindung Jodel und andere für Nutzer und Unternehmen tun?

So einiges, wie mein Kollege Moritz Meyer auf W&V+ schreibt : Sixt zum Beispiel sagt über Jodel, dass es „kaum eine andere Plattform gibt, die so große lokale Reichweiten und Interaktionsraten hat."

Klingt spannend. Aber auch nach Arbeit. Müssen wir alle uns jetzt schon wieder in neue Social-Media-Netzwerke reinfuchsen? Ich denke, ja. Macht doch auch irgendwie Spaß. Oder?

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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20.08.2019 Sommerloch auch bei W&V?

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen Welt unbedeutenden Mann. OK, auch WELT-Online hat darüber einen Artikel gebracht. Ich Frage mich, war das nötig?

Lieber Herr Böhmer,

heißt es eigentlich DIE runde Ecke, DER runde Ecke oder DAS runde Ecke?

Weder noch. Es gibt keine runde Ecke.

Das war wohl der lustigste Witz, den Komiker Luke Mockridge am gestrigen Sonntag bei seinem Auftritt im ZDF Fernsehgarten gebracht hat. Ja, die anderen waren wirklich noch schlechter. So schlecht, dass Moderatorin Andrea „Kiwi“ Kiewel ihn vor laufender Kamera von der Bühne geholt hat.

Über alte Menschen sagte er "Sie haben graue Haare, sie sind schrumpelig und sie riechen immer nach Kartoffeln"

Kann die Show sein Ernst sein? Wohl eher nicht. Vermutlich ist der bizarre Auftritt eine Vorlage für seine neue Fernsehshow auf Sat.1, die im September startet. Dass der 33-Jährige die ZDF-Bühne für seine Promotion missbraucht und die Pointe auf Kosten der Moderatorin und ihres Publikums geht, war scheinbar gar nicht in ihrem Sinne.

Deswegen hat Kiwi den Spieß umgedreht und für den eigentlich legendären Moment der Sendung gesorgt. Sie hat den Comedian vor dem gesamten Publikum ordentlich zusammengefaltet. Ein emotionaler Auftritt im Namen ihrer Fans. Ohne Pointe.

Einen amüsanten Abend wünscht

Verena Gründel

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17.08.2019 Ansturm, inklusive Polizeieinsatz

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V meint, dass die Amis etwas von Marketing und Kundenbindung verstehen.

Lieber Herr Böhmer,

man mag Amazon ja so einiges nachsagen. Aber wenn es um Marketing und Kundenbindung geht, kann man den Amerikanern nichts vormachen. Um ihre neueste Serie "The Marvelous Mrs. Maisel", die in den späten 50ern spielt, zu bewerben, haben sie sich etwas Besonderes ausgedacht:

Sie haben zahlreiche Dienstleistungen und Waren zu Preisen von 1959 anbieten lassen. Haarschnitte, Milchshakes, Hamburger, Kinotickets oder Benzin gab es zu für heutige Verhältnisse lächerlichen Preisen.

Das Ergebnis: Verkehrschaos, Social-Media-Sturm – und jetzt spricht die ganze Welt drüber. Auch die Polizei mußte kommen. Eine Tankstation verkaufte Sprit für 30 Cent - pro Gallone (3,8 Liter)

Die Aktion war zwar sicher nicht ganz billig, aber der Wert sämtlicher Medienerwähnungen ist wahrscheinlich unbezahlbar.

Auch Aldi hat früher mit seinen Schnäppchen immer wieder Staus verursacht. Die Zeiten sind längst vorbei. Jetzt streitet der Discounter mit Lidl um die Vorherrschaft im niedrigsten Preissegment.

Das lässt er sich einiges kosten: Um ganze 50 Prozent steigerte er seine Werbeausgaben im ersten Halbjahr.

Ganz zu schweigen von den schrumpfenden Margen durch die immer aggressiveren Rabattschlachten. Tja, der Billigste zu sein, kann ganz schön ins Geld gehen.

Ein schönes Wochenende wünscht

Verena Gründel

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16.08.2019 der Selbstoptimierungstrend

GFDK - Marketing News - W&V - Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, ist von dem neuen Konzept von My Muesli noch nicht überzeugt.

Lieber Herr Böhmer,

der Selbstoptimierungstrend hat ein neues Level erreicht. Vegan, proteinreich oder Superfoods waren gestern, heute kann man längst individuell auf die Bedürfnisse des Körpers zugeschnittene Nahrung zu sich nehmen.

My Muesli macht’s möglich. Die Passauer arbeiten dafür mit zwei Start-ups zusammen. Das eine analysiert die DNA, das andere Blutzucker und Darmflora.

Auf Basis der Daten stellt My Muesli das angeblich perfekte Müsli für die Bedürfnisse des Kunden zusammen. Und was ist mit Geschmack und Datenschutz? Nebensache.

Auch der Hersteller von pflanzlichen Lebensmitteln Veganz geht neue Wege. Aber keine Angst – nicht noch mehr Scifi-Essen. Stattdessen beschafft sich das Unternehmen sein Geld für Marketing auf ungewöhnliche Weise.

Mit einer Crowdfunding-Kampagne. 1,5 Millionen Euro wollen die Berliner über Seedmatch einsammeln. 9 Prozent Rendite soll es geben. Klar, vegane Lebensmittel sind ein Wachstumsmarkt.

Genauso wie das Geschäft von We Work. Der Vermieter von Coworking-Spaces will bis zu seinem Börsengang im Laufe des Jahres den Umsatz noch kräftiger ankurbeln.

Die Mittel zum Zweck: Marketing und noch mehr Marketing. Bisher habe Mund-Propaganda das Unternehmen groß gemacht. Doch das reicht jetzt nicht mehr. Deshalb greift das Jungunternehmen jetzt ganz kühn zum Äußersten: zu klassischer Werbung.

Ihnen einen schönen Abend.

Ihre

Verena Gründel

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15.08.2019 ist Greta Thunberg nur eine PR-Produkt

GFDK - Marketing News - W&V - Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V schreibt mir etwas zu der Ikone der Klimabewegung Greta Thunberg. Dabei hat Greta Thunberg nicht viel dazu gesagt oder getan, außer vor dem  schwedischen Parlament einmal die Woche zu streiken, bis die Medien sie entdeckt haben.

Der Focus schrieb: Greta Thunberg hat mittlerweile den Terminplan eines Supermodells und Spitzenpolitikers; Pressekonferenzen, Foto-Shooting, Interviews, Parlamentsreden, Demonstrationsauftritte wechseln sich immer hektischer ab.

Und ich Frage mich, wer schlägt den Profit aus dem medialen Hype? Die Klimaschutzaktivistin, die für den Friedensnobelpreis nominiert ist, wird diesen Herbst von der britischen GQ ausgezeichnet. Ich bin mal gespannt wann die Öffentlichkeit merkt, das Greta Thunberg nur eine PR-Produkt ist. Hat sich mal jemand gefragt, wer die ganze Show finanziert?

Lieber Herr Böhmer,

Greta Thunberg hat eine ganze Menge verändert. Dass sie sogar Einfluss auf die "Men of the Year Awards" der britischen Männerzeitschrift GQ hat, überrascht trotzdem. Die Lifestyle-Zeitschrift lobt ihr zu Ehre erstmals einen neuen Preis aus. Der Titel könnte nicht treffender sein: "Game Changer of the Year".

Und weil das Magazin zeigen will, dass es visuell mehr kann als Schauspieler, Models und Manager, bildet es Greta Thunberg auch noch auf der Oktober-Ausgabe ab. Erfrischend – obwohl sie auf dem Foto weißes Hemd und Jackett trägt, wie vor ihr viele andere GQ-Coverfiguren. Aber sie ist eben doch eine Managerin. Klimaschutz-Managerin.

Das ist eine gute Gelegenheit für eine stolze Ankündigung in eigener Sache:

Die wohl bekannteste deutsche Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer – Medien bezeichnen sie sogar als die deutsche Greta – wird auf unserem W&V Green Marketing Day auftreten.

Auf der Bühne wird sie von ihren Zielen und Herausforderungen berichten. Sie wird erzählen, was sie sich von nachhaltigen Unternehmen und ökologischen Produkten erwartet. Da bleibt kein Platz für Greenwashing.

Ich freu mich drauf. Und wünsche Ihnen einen schönen Abend.

Verena Gründel

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14.08.2019 Schokoladenhersteller greift ins Klo

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet mir, eine britische Casting-Agentur sucht auf Twitter nach einem "engelsgleichen" Mädchen für Milkas-Weihnachtsspot. Aber die Suche wird ein Griff in Klo. Rote Haare wären unerwünscht, und dicke Kinder seien für Schokoladen-Werbung ungeeignet.

Lieber Herr Böhmer,

Überraschung - Ein Schokoladenhersteller sucht für seine Werbung ein engelsgleiches, unschuldiges Kind, das bitte weder dicklich ist noch schiefe Zähne oder rote Haare hat.

Das Internet ist über den Aufruf schockiert. Und Milka, die Marke, für die eine Casting-Agentur nach diesem Bilderbuchmädchen sucht, erntet einen Shitstorm. Ein Nutzer kommentierte entsetzt: "Haben Trump oder Epstein das geschrieben? Was zur Hölle?" 

Dabei sind genau solche – und fast ausschließlich solche – Gesichter die Realität, die wir tagtäglich in TV-Spots und Anzeigen, auf Plakaten und Verpackungen von Süßwarenherstellern sehen. Doch so knallhart formuliert und niedergeschrieben – also bitte.

Der Fauxpas des Mondelez-Dienstleisters sollte uns allen eine Lehre sein. Denn mehr Diversität tut nicht nur Unternehmen und Fernsehshows gut, sondern auch den Süßwarenkampagnen.

Überhaupt, mehr Realität.

Einen schönen Abend.

Verena Gründel

Was gab es noch: Huawei stellt sein neues Betriebssystem für Smartphones vor und Google sollte sich etwas Sorgen machen. Dienste wie Patreon und Substack liefern ein alternatives Modell, um Geld im Internet zu verdienen. Und ein Hidden Champion vom Bodensee will nun in Kosmetik machen.

Ein Historiker sammelt Werbeanzeigen, die heute natürlich etwas kurios wirken. Tumblr gehörte Yahoo, dann Verizon, jetzt Automattic. Die großen Mobilfunk-Unternehmen starten einen Login-Dienst, ohne Mail und Passwort.

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13.08.2019 weg vom Fleischbeschau-Image

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Schönheitswettbewerbe haben es heute schwer. Ideal bemaßte Frauen im Bikini und mit geblecktem Dauergrinsen will – zumindest offiziell – heute keiner mehr auf Bühnen sehen.

Einzig Heidi Klum schafft es mit ihrer Mutti-Aura, besorgte Eltern und Gleichstellungsaktivisten zumindest soweit im Zaun zu halten, dass sie ihre Mädchen weiterhin Jahr für Jahr vor laufender Kamera über die Laufstege dieser Welt zu scheuchen darf.

Keine Präsentation der Bademoden

Dagegen wollen sich die Macher von Miss Germany endlich vom Fleischbeschau-Image distanzieren. Ab 2020 sucht der Klassiker unter den Schönheitswettbewerben nur noch authentische Frauen mit eigener Geschichte, mit Engagement, Charisma und Haltung.

Gesucht werden nun also Frauen zwischen 18 und 39 Jahren, die "aktiv, gebildet und neugierig sind, selbstbewusst und kämpferisch", heißt es von Veranstalterseite,  – "außerdem mit Verantwortung in ihrer Community."

Aus dem Schönheitskontests soll so der "größte crossmediale Personality-Wettbewerb der Welt" werden. Die Miss Germany Corporation weiß eben, wie man sich richtig inszeniert.

Um noch mehr Gleichstellung soll es in der neuen Show von Joyn gehen. Die Onlinevideothek strahlt ab 23. September die Serie "Frau Jordan stellt gleich" mit Katrin Bauerfeind in der Titelrolle aus.

Es geht „um Männer in Elternkursen, Frauen bei der Feuerwehr, alte weiße Männer und junge nackte Frauen, als lästig empfundene Behinderte und sich lustig findende Senioren". Klingt fast so, als würde es nicht immer ganz politisch korrekt zugehen.

Nicht nur, weil dort laut der Hauptrolle „auch Männer Witze machen dürfen“.

Das kann ja heiter werden. Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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11.08.2019 Influencerin Anastasia Karanikolaou

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Nachrichten aus der Marketing-Welt. Apple schraubt die Belohnung für das Mitteilen von Sicherheitslücken nach oben. Ein Frankfurter Shop wehrt sich kreativ gegen Reseller. Warum die Neuausrichtung von Gerry Weber dringend nötig war. Ein Blick auf die Voice-Commerce-Strategie von Rewe. Und: "Promi Big Brother" zeigt, wie sich unser Begriff von Prominenz und Mainstream gewandelt hat.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat noch mehr Geschichten.

Lieber Herr Böhmer,

Emojis sind inzwischen nicht nur eine eigene Form der Schrift, sie sind eine eigene Form der Sprache. Umso interessanter ist zu sehen, was denn wo besonders beliebt ist. Brandwatch hat das jetzt mal für den Bereich Food erledigt. Ergebnis:

Die Avocado ist nicht mehr unter den beliebtesten Emojis. Die Erkenntnisse der Auswertung gehen allerdings weit über das Thema Food hinaus. Im übrigen ist die Youtuberin Sally von "Sallys Welt" die erfolgreichteste Influencerin auf Instagram.

Erkenntnisse eher unerfreulicher Natur hat zuletzt Gerry Weber gemacht. Eine Konsequenz daraus ist, das sich die Marke mitten im Insolvenzverfahren neu erfindet. Das ist bitter nötig, denn der Marke fehlte der Lovebrand-Faktor, sagt Markenchef Simon Höcker ohne Umschweife.

Eine echte Lovebrand scheint dagegen Baden-Württemberg zu sein, genauer gesagt der zugehörige Sticker. Seit  Influencerin Anastasia Karanikolaou dem kleinen Ding zu großer Prominenz verhalf, ist die Nachfrage gigantisch.

Jetzt hat der Online-Shop der Landesregierung Baden-Württemberg die weiße Fahne gehisst: Der Sticker ist ausverkauft, aktuell können keine neuen Bestellungen entgegengenommen werden.

Wegen Erfolg geschlossen sozusagen. Das können auch nicht viele von sich behaupten.

Schönes Wochenende

Holger Schellkopf

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10.08.2019 Jennifer DiMotta muß es richten

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat einiges zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

es fehle an Herz, Ehrlichkeit und Liebe. So lauten die harten Worte von Walter Gunz über Media-Markt Saturn. Der Media-Markt-Gründer ging in W&V 2/2019 hart mit seinem ehemaligen Unternehmen und dessen Management ins Gericht.

Der Elektrohändler steckt seit langem in der Krise. Tiefpunkt war nach dem nicht enden wollenden Manager-Roulette die umstrittene #Männertage-Kampagne. Den Herren in den Chefetagen fehlte es an Kreativität; sie schafften den Turnaround nicht.

Deshalb soll es jetzt eine Frau richten. Jennifer DiMotta wird Chief Marketing & Digital Officer. Sie kommt aus den USA, hat einen einwandfreien Lebenslauf, ihre eigene Beratungsfirma und sogar einen nach ihr benannten Wachstumsplan:

Mit der "DiMotta-Methode" kann man das Potenzial eines Unternehmens feststellen, um daraus ein Wachstumsprogramm abzuleiten. Genau das ist es, was Media-Markt Saturn braucht. Und ein bisschen weibliches Herz.

Auch Volkswagen kann frischen Wind gebrauchen. Deshalb verpasst sich der Automobilkonzern selbst eine neue Marke. The "New Volkswagen". Nicht wirklich revolutionär, aber ein bisschen innovativer, zeitgemäßer, kosmopolitischer. Und trotzdem ganz simpel.

Wie das neue Agenturmodell. Allein 40 Kreativagenturen hat Volkswagen bislang beschäftigt. Von Designspezialisten, Digitalprofis, Raumgestaltern und weiteren Disziplinen ganz zu schweigen.

Doch jetzt ist Schluss damit. VW hat den Wildwuchs gestutzt. Übrig geblieben sind 16 Agenturen, die ständig für die Marke arbeiten. Powerhouse nennt der Hersteller dieses Modell. Das klingt nach vielen PS.

Apropos Pferd: Einen schönen Weltkatzentag nachträglich

Verena Gründel

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08.08.2019 Vernetzung von stationärem und digitalem Handel

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat ein paar Neuigkeiten über Otto und ECE

Lieber Herr Böhmer,

Connected Commerce ist ein wohklingendes Schlagwort, das uns in Zukunft wohl noch wesentlich öfter begegnen wird. Dahinter versteckt sich nicht mehr und nicht weniger als die Vernetzung von stationärem und digit alem Handel. Bisher kennt man das in erster Linie durch markeninterne Lösungen, beliebtes Vorzeigebeispiel ist hier Apple.

Online-Händler Otto und der Shopping-Center-Betreiber ECE gründen jetzt eine gemeinsame Handelsplattform. Die hat es durchaus in sich: immerhin verbünden sich hier die deutschen Riesen in den Bereichen Onlinehandel und Shopping Center.

Ziel des Connected-Commerce-Konzeptes ist, den Stationärhandel in den ECE-Centern durch zusätzliche Reichweite zu stärken und das Online-Angebot von Otto um lokale Bezugsquellen zu erweitern.

Klingt ziemlich schlau und durchaus für andere Felder adaptierbar. Bestehende Bande - die Namensgleichheit des ECE-CEO Alexander Otto mit dem Onlinehändler ist keineswegs zufällig - mögen die Kollaboration in diesem Fall befördert haben, Voraussetzung für eine clevere Zusammenarbeit ist so etwas aber sicher nicht.

Zusammenarbeit ist auch zentrales Stichwort, wenn es um den Einsatz von Influencern geht. Den Zusatz clever hat das leider nicht immer verdient.

Dabei kann es sich offenbar durchaus lohnen, hier mit Sinn, Verstand und etwas Mut zur Sache zur gehen. Eine aktuelle YouGov-Studie sagt zumindest, dass Influencer auf jüngere Konsumenten einen starken Einfluss haben. Vielleicht nicht wahnsinnig überraschend, im Ergebnis aber dennoch interessant.

Bei älteren Zielgruppen schlägt das Influencertum noch nicht so durch. Das mag auch damit zu tun haben, dass hier die passenden Role Models noch weitgehend Mangelware sind. Leute wie der australische Best-Age-Hipster (was für ein Wort) Marek wollen und könnten das ändern.

Wie das gehen soll und warum das händchenhaltende Paar über 60 dabei nicht zielführend ist, erklärt der Herr mit dem grauen Bart in unserem Interview. Mehr über die neuen Best Ager gibt es übrigens im jetzt erschienenen neuen W&V-Heft zu lesen und zu sehen.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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