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Marketing News

26.03.2020 der Motor und das Herz der Wirtschaft

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, lobt heute den Mittelstand. Na ja, das macht die GFDK-Redaktion das ganze Jahr über.

Lieber Herr Böhmer,

der Mittelstand gilt gemeinhin - je nach Geschmack - als der Motor oder das Herz der deutschen Wirtschaft. Dass dieser Motor auch in schweren Zeiten läuft, das Herz weiterschlägt, das hat sehr viel damit zu tun, dass der Mittelstand gerade bei Krisen seine ganze Kraft zusammennimmt und sich mit allen Mitteln gegen die Widrigkeiten stemmt.

Dieses Phänomen ist auch jetzt zu beobachten, wenn Covid-19 nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern auch die der gesamten Wirtschaft bedroht.

Nach dem ersten Schreck haben sich gerade die Mittelständler gefunden und nehmen den Kampf auf, in diesem besonderen Fall darf man das auch mal so martialisch formulieren.

Mit vielen Aktionen, Videos und einer intensiven Social-Media-Präsenz sorgen mittelständische Unternehmen derzeit beispielsweise dafür, dass sie während der Corona-Krise im Gespräch bleiben.

Auch Konzerne setzten Zeichen, wenn es um die Bekämpfung von Corona geht. McDonald’s und Coca-Cola ändern vorübergehend sogar ihre Logos und rufen auf verblüffend ähnliche Weise die Menschen dazu auf, (Sicherheits-)Abstand zu halten.

Weniger erfreulich: Die durch das Virus erzwungene Serie der Event-Absagen wird immer länger. Jüngstes Opfer ist Adobes Max Europe. 

Es hätte eine besondere Premiere werden sollen. Die erste europäische Ausgabe von Adobes großer Kreativitätskonferenz sollte am 15. und 16. Juni 2020 in Lissabon stattfinden.

Daraus wird in diesem Jahr aber nichts. Mit unserem NewsBlog zum Thema bleiben Sie jedenfalls immer auf dem Laufenden.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

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25.03.2020 das Blatt wendet sich???????

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, sieht positive Botschaften in der Corona-Krise, die sehe ich noch nicht. Warum:

Der Ex-Deutschlandchef von Goldman Sachs, Alexander Dibelius, erwartet die „größte globale Rezession seit 100 Jahren“. Der Investor und Mediziner, in seinem ersten Leben war Dibelius Assistenzarzt in der Herzchirurgie, zeigt sich im großen „Handelsblatt“-Interview besorgt, auch über die gesellschaftspolitischen Auswirkungen der Pandemie:

Der nahezu diskussionslose und mit dem zusätzlichen moralischen Zeigefinger implementierte kollektive Shutdown der Wirtschaft und des Sozialwesens macht mir mehr Angst als diese Virusinfektion,“ sagt er im Morning-Biefing von Gabor Steingart. Und genau so sehe ich das auch.

Politische Akteure, die in einer demokratisch verfassten Gesellschaft widerstandslos einen Shutdown durchsetzen können, beunruhigen ihn: (mich auch)

"Wer nur mit genug Führungsanspruch auftritt und seine Ideen lang genug als alternativlos postuliert, könnte das Land künftig in Geiselhaft nehmen und jedes Ziel durchboxen, das gerade opportun scheint.“

Lieber Herr Böhmer,

das Blatt wendet sich. In den vergangenen zwei Wochen waren die News geprägt von abgesagten Messen, verschobenen Kampagnen, Drehstopps, geschlossenen Ladenketten. Klar, gibt es solche schlechten Nachrichten immer noch – zum Beispiel ist Olympia  nun endgültig verschoben. Aber so langsam verschiebt sich das Gleichgewicht hin zu positiven Botschaften in der Krise:

H&M produziert medizinische Schutzkleidung. Jägermeister verschenkt Alkohol an das Klinikum Braunschweig. Antoni will mit einem Gutscheinportal lokale Händler unterstützen. 

Henkel spendet Geld und Hygieneprodukte an Hilfsorganisationen. Nicht zuletzt bekocht Tim Mälzer  das Klinikpersonal, und das obwohl zwei seiner Unternehmen durch die Krise vor der Schließung stehen.

Die Wende ist offensichtlich erreicht. Zumindest die der Berichterstattung. Und das ist gut so. Denn Zuversicht ist das, was wir alle jetzt brauchen.

Zu sehen, wie sich die Menschen mit all diesen Maßnahmen füreinander einsetzen, macht die Situation ein bisschen besser. Das zeigt, keiner von uns ist allein – selbst wenn viele gerade allein zuhause an ihren Schreibtischen sitzen.

Was die Welt übrigens nicht besser macht, sind Kleidungsstücke mit Stay-at-Home-Aufdruck . Sie lassen höchstens die Kassen der Verkäufer dieser Krisenaccessoires klingeln.

Denn auf die Straße sollen wir damit ohne hin nicht gehen. Und mal ehrlich, auf Instagram braucht es kein Shirt, um die Botschaft zu kommunizieren. Mein Corona-Marketing-Fail des Tages.

Aber zurück zu den positiven Botschaften in der Krise. Noch vor Kurzem haben wir über Purpose und den tieferen Sinn von Unternehmen gefachsimpelt. Und das vor allem theoretisch.

Zum Teil mit an den Haaren herbeigezogenen Botschaften. Doch jetzt spricht niemand mehr von Purpose. Aber immer mehr handeln danach. Und genau darum geht es bei Haltung. Ums Handeln.

Einen schönen Abend und machen Sie das Beste draus

Verena Gründel

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24.03.2020 Nachrichten über Promis

GFDK - Marketing News -W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute einige Nachrichten über Promis. Madonna inszeniert sich als Quarantäne-Opfer, in der Badewanne sitzend, philosophiert Sie über das Coronavirus, aber das kommt nicht gut an. Ihre Botschaft stößt auf wenig Gegenliebe.

Lieber Herr Böhmer,

ist es okay, dass die Bits & Pretzels-Gründer den Schauspieler Kevin Spacey zu einem virtuellen Frühstück einladen?

Gegen Spacey hatte es vor drei Jahren im Zuge der #Metoo-Debatte Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegeben. Seitdem wird der 60-jährige Oscar-Preisträger gemieden. Rollenangebote und Einladungen bleiben aus.

Nun reichen ihm die Bits & Pretzels-Veranstalter Andi Bruckschlögl, Bernd Storm van’s Gravesande und Felix Haas die Hand. Spacey soll am 29. März bei einem virtuellen Gründerfrühstück der Bits & Pretzels eine Rede halten. Thema:

Wie man mit ungewohnten Situationen und Unsicherheiten umgeht – vor allem, wenn sich die Umstände plötzlich und drastisch ändern.

Nach Bekanntwerden der Anschuldigungen hatten sich die Münchner Gründer 2017 von Kevin Spacey als Botschafter ihrer Veranstaltung getrennt.

Nun sagen sie, man wolle die Entscheidung über alle Anschuldigungen den Gerichten überlassen. Gegen Spacey laufe derzeit nach ihrem Wissen keine einzige Anklage.

Es ist jedenfalls mutig von den Bits & Pretzels-Gründern, Spacey auf die virtuelle Bühne zu holen. Denn sie müssen mit deutlicher Ablehnung rechnen. Und es ist clever, denn sie erhalten dadurch sehr viel Aufmerksamkeit.

Aber ist es moralisch in Ordnung? Ich finde, es gilt hier zweierlei: Erstens: Im Zweifelsfall für den Angeklagten. Es gilt die Unschuldsvermutung. Spacey ist kein verurteilter Straftäter. Seine Schuld zu beurteilen ist tatsächlich Sache der Justiz.

Zweitens: Jeder Mensch sollte die Möglichkeit erhalten, sich zu rehabilitieren. Bei dem geplanten Frühstück geht es um ein Thema, zu dem er sicherlich sachlich Interessantes beizutragen hat. Das scheint keine Reinwasch-Aktion für eventuelles Fehlverhalten zu werden.

Ich finde es okay, wenn Kevin Spacey an dem Gründerfrühstück teilnimmt.

Einen schönen Abend ohne Corona wünscht

Rolf Schröter

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21.03.2020 Miteinander nicht gegeneinander

GFDK - Marketing News W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir heute, was er in der Corona Krise für wichtig hält.

Lieber Herr Böhmer,

was ist heute wichtig?

Viele von uns schauen sich gerade an, wie Neymar und Leon Bailey mit Klopapierrollen fußjonglieren. Das ist amüsant. Viele von uns haben erfahren, dass Mercedes seine Social-Media-Kanäle für Gesundheitsorganisationen zur Verfügung stellt. Das ist relevant.

Wir brauchen beides. Entertainment UND Relevanz.

Ab morgen gelten in Bayern verschärfte Ausgangsbeschränkungen. Unsere Freiheit wird eingeschränkt, um Menschen zu schützen. Manche haben die Relevanz dieser Maßnahmen immer noch nicht verstanden. Es bringt nichts, auf diese Menschen zu schimpfen. Aber es bringt viel, sie sachgerecht zu informieren.

Das Ziel ist ein Miteinander, kein Gegeneinander.

Wenn Bamberger Bürger die Freiheits-Hymne „Bella Ciao“ für ihre Mitmenschen in Italien singen und auf YouTube veröffentlichen, dann rührt uns das deshalb, weil es zeigt, wie egal jetzt Ländergrenzen sind – und überhaupt all das, was uns trennt.

Wenn ein Unternehmen seine Dienstleistungen kostenlos zur Verfügung stellt, um freiwillige Helfer an Krankenhausmitarbeiter zu vermitteln, damit wenigstens deren Kinder und Angehörige betreut werden, während sie helfen, dann rührt uns das deshalb, weil es zeigt, was heute relevant ist: Solidarität.

Aber sollen wir deshalb jetzt todernst zu Hause rumsitzen? Im Gegenteil. Filmchen wie die Klopapier-Fußballer sind deshalb sogar sehr wichtig. Bloß nicht in einen Trübsinnsstrudel geraten.

Wir in der W&V-Redaktion nutzen einen gemeinsamen Whatsapp-Kanal für puren Nonsens. Ganz ehrlich: Ohne den und den Humor all meiner Kolleg*innen wäre ich verloren. Ja, ich vermisse sie alle SEHR.

Bleiben wir einfach alle noch ein paar Tage zu Hause und freuen uns auf den Sommer.

Und obwohl im Home Office die Grenzen zwischen Arbeitswoche und Wochenende seltsam verschwimmen:

Ein schönes Wochenende

Rolf Schröter

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20.03.2020 Katalysator für Innovation

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Erst einmal etws erfreuliches in Corona-Zeiten. Von einer kleinen Neubausiedlung in Bamberg geht eine große Ermutigung durchs Netz. Das Video unten zeigt Nachbarn bei der Hausmusik auf ihren Vordächern, die den italienern Mut machen wollen.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

reden wir nicht lange drumherum: wirklich einfach hat es derzeit niemand. Wie sollte dem auch so sein - in Zeiten, in denen "Bleiben Sie gesund" die üblichen freundlichen Grüße als Standardformel selbst in der Business-Kommunikation abgelöst hat?

Das Coronavirus und seine Folgen hat uns alle in einen Ausnahmezustand versetzt. Eine der Konsequenzen: Deutschland hat sich fast über Nacht in eine Art Home-Office-Land verwandelt.

Wo immer es möglich ist, arbeiten die Menschen von zu Hause aus. Nicht zuletzt eine Notwendigkeit, weil eben auch die Kinder nicht in Schule oder Kindergarten gehen können.

Eine der nicht allzu vielen guten Nachrichten dieser aufregenden Zeit: Wenn es darauf ankommt, dann ist doch viel mehr machbar, als man vorher dachte. Wir haben uns bei W&V recht frühzeitig dafür entschieden, auf Home Office umzustellen.

Wie bei vielen andere Unternehmen hat sich auch bei uns gezeigt: Es geht! Die Coronavirus-Krise wirkt auch als Katalysator für Innovation, für Digitalisierung.

Natürlich ruckelt es anfangs an der ein oder anderen Stelle, natürlich gibt es immer noch Verbesserungsbedarf. Aber es klappt - und nur darauf kommt es an. Möglich machen all dies am Ende aber auch bei uns nur die Menschen, die hier arbeiten.

Ihr Engagement, ihre Ideen, ihre Entschlossenheit - und ja: auf gewisse Weise auch ihre Leidensfähigkeit. Das gilt insbesondere für alle Mütter und Väter, die nicht nur ihre Arbeit schaffen, sondern auch noch die ebenfalls daheim sitzenden Kinder sinnvoll beschäftigen sollen.

Deshalb auch an dieser Stelle und öffentlich an alle, die unter besonderen Bedingungen wirklich gute Arbeit machen: Danke dafür.

Unser gemeinsames Ziel ist schließlich, dass die Leserinnen und Leser, all unsere Partner und Kunden nichts oder zumindest so wenig wie irgend möglich von den teils recht speziellen Bedingungen spüren, unter denen unsere Produkte derzeit entstehen.

Wir wollen ein starkes Angebot machen. Wir wollen natürlich auch, dass unsere Inhalte ankommen - egal, wo Sie gerade sitzen.

Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: sämtliche Digitalinhalte sind für unsere Abonnenten - egal ob Print oder ePaper - frei verfügbar. Alles, was es dazu braucht, ist eine Anmeldung.

Alle Fragen dazu werden gerne und jederzeit via support@wuv.de beantwortet. Dort sind auch die Zugangsdaten erhältlich.

Wir wollen aber noch mehr schaffen, wollen noch hilfreicher sein in dieser für viele Menschen und Marken besonders herausfordernden Zeit. Deshalb haben wir uns kurzfristig dazu entschieden, etwas Neues auszuprobieren.

Am kommende Montag findet die erste virtuelle Konferenz von W&V statt. #MachenwirdasBestedraus ist das Motto der Konferenz, der Inhalt: Das Coronavirus und die Folgen - was man jetzt wissen muss. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, es ist lediglich eine Anmeldung notwendig.

Bleiben Sie gesund

Holger Schellkopf

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19.03.2020 bestenfalls kurios oder asozial

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Der Playboy ist unter den Print-Magazinen weltweit das erste Opfer des Coronavirus. Das Männermagazin, das Ende 1953 von Hugh Hefner gegründet wurde, gab in den USA bekannt, dass die wirtschaftlichen Turbulenzen durch das Coronavirus für die schon jetzt stark unter Druck stehenden Print-Aktivitäten nicht mehr tragbar waren, meldet WWD.com.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich Sorgen wegen der Desinformation in Zeiten von Corona.

Lieber Herr Böhmer,

das größte Problem – abgesehen vom Virus selbst – ist derzeit wohl die Desinformation.

Menschen die hamstern, Menschen, die sich nach wie vor in Gruppen treffen, Menschen die Angst haben, Geld anzufassen – all diese Menschen sind meist nicht böse. Sondern einfach nur schlecht oder falsch informiert.

Desinformation führt zu Verhaltensweisen, die bestenfalls kurios und schlimmstenfalls asozial sind. Desinformation spaltet die Gesellschaft. Sie zerstört Einheit und führt zu feindlichen Lagern.

Plötzlich hört und liest man häufiger den Begriff „seriöse Medien“. Wie gut, dass es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Wie gut, dass es Medienmarken wie FAZ, Süddeutsche Zeitung und Spiegel gibt. Das sind Orientierungsmarken, die aufklären und Verständnis schaffen.

Das Bundesverfassungsgericht spricht nicht nur bei Strom und Gas, sondern auch im Informationsbereich von einer Grundversorgung. Diese Grundversorgung ist gerade heute so unschätzbar wichtig, weil wir gezwungen sind,

vorübergehend physisch isoliert zu leben. Wir sind voneinander getrennt, aber miteinander vernetzt. Unser Austausch muss aufrichtig, solidarisch und verantwortungsvoll sein.

Klaas Heufer-Umlauf wird der Preis der „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ aberkannt. Er hatte mit einem Fake-Bericht die Zuschauerinnen und Zuschauer getäuscht. 

Ich will hier nicht auf Heufer-Umlauf und sein Format „Late Night Berlin“ schimpfen. Im Gegenteil. Das ist unterhaltsames Entertainment. Aber es ist eben kein Journalismus. Das muss klar sein.

Nützliche Informationen sind natürlich nicht immer journalistischer Art. Auch Werbungtreibende können aufrichtig, solidarisch und verantwortungsvoll kommunizieren. Ford geht aktuell mit gutem Beispiel voran.

In den USA zieht der Autobauer seine Modell-Spots zurück und ersetzt sie durch ein Hilfsangebot. Ford bietet Zahlungserleichterungen für Leasingkäufer, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Damit liefert Ford – ganz banal ausgedrückt – relevanten Content. Auch das hilft.

Einen Abend voller Gelassenheit und relevanter Informationen wünscht

Rolf Schröter

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19.03.2020 H&M schließt in Deutschland

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

H&M schließt in Deutschland vorübergehend die fast 500 Läden. 
„Unsere oberste Priorität besteht darin, Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen und Kund*innen zu übernehmen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten.

Deshalb haben wir uns dazu entschieden, den Empfehlungen der Bundesregierung zu folgen und alle 460 Geschäfte in Deutschland vorübergehend zu schließen.“, so Thorsten Mindermann, Geschäftsführer von H&M Deutschland.

Amazon geriert sich in der Corona-Krise als Notversorger der Bevölkerung - auf Kosten seiner Handelspartner. "Wir werden vorübergehend in unseren Auftragszentren Haushaltswaren, medizinische Versorgung und andere stark gefragte Produkte priorisieren, um diese schneller erhalten, nachfüllen und versenden zu können", erklärte ein Amazon-Sprecher gegenüber der britischen Tageszeitung Independent.

W&V - Holger Schellkopf

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18.03.2020 Corona-Krise ist ein Stress-Test

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Erst einmal eine Personalie. Die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung steht vor einem Umbau: Judith Wittwer soll nach einer Entscheidung der Herausgeber der Süddeutschen Zeitung zur neuen Chefredakteurin berufen werden und die Redaktion künftig gemeinsam mit Wolfgang Krach führen. Wittwer, 42, ist derzeit noch Chefredakteurin des Tages-Anzeigers in Zürich.

Holger Schellkopf, Chefredakteur Bei W&V, hat noch mehr Nachrichten.

Lieber Herr Böhmer,

in diesen Tagen kann man sich eigentlich nur noch darauf verlassen, dass sich alles ändert. Jetzt hat es sogar die Fußball-EM erwischt - sogar, weil die Verschiebung der Europameisterschaft gerade mit Blick auf die Kommunikationswelt ein ganz besonderes Ereignis ist. Es gibt nur wenige Ereignisse, von denen so viele Sponsoren und Medien betroffen sind.

Die Olympischen Spiele sind vielleicht sogar noch eine Kategorie größer - das IOC gibt sich auch vor diesem Hintergrund noch immer resistent gegen das Coronavirus. Wir werden sehen, ob am Ende die Ansteckung wirklich verhindert werden kann.

So oder so dominieren Nachrichten, die mit Covid-19 zu tun haben, die Welt von Marketing und Marken - mit durchaus unterschiedlicher Ausrichtung. Pokémon Go veröffentlicht beispielsweise ein. Quarantäne-Update, bei dem mehr Pokémons in den eigenen vier Wänden erscheinen.

Wenn es nach Vorwerk geht, dann müssen sich die Pokémons den Platz mit Staubsauger-Vertretern teilen. Entgegen aller Aufrufe, zur Unterbrechung der Infektionskette direkte Kontakte möglichst einzuschränken, hat Vorwerk sogar eine Extraprämie für alle bis Ende März im Direktvertrieb verkauften Staubsauger ausgelobt.

Einen wirklichen Gefallen hat man sich damit auch selbst sicher nicht getan. Inzwischen rudert das Unternehmen auch zurück. Das hat möglicherweise aber eher mit dem öffentlichen Echo auf die Aktion als mit tatsächlicher Überzeugung zu tun.

Um den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zu zitieren: Die Corona-Krise ist nicht nur ein Stress-Test, sondern auch ein Charakter-Test.

Bleiben Sie gesund

Viele Grüße
Holger Schellkopf

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17.03.2020 Eine Hiobsbotschaft nach der anderen

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen für den Tourismus in Deutschland die Verbreitung des Coronavirus bremsen.

In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder vom Montag heißt es, es seien Regelungen zu erlassen, „dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können“. Heißt also, keine Reisen mehr im Inland. Was ist das für ein Unfug Frage ich mich. Ins Ausland kann man ja auch schon nicht mehr.

Restaurants sollen demnach in Deutschland demnächst spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen. Wer geht denn um 6 Uhr morgens ins Restaurant? Die Bundesregierung schlägt den Ländern außerdem die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Treffen in Vereinen und Busreisen werden von Bund und Ländern verboten.

Schließen müssen Bars, Klubs, Diskotheken, Kneipen. Ebenso Theater, Opern, Konzerthäuser und Museen. Dies gilt auch für Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks, Anbieter von „Freizeitaktivitäten“ drinnen und draußen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordelle.

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, versucht es trotzdem mit ein paar guten geschichten.

Lieber Herr Böhmer,

Corona hält uns in Atem. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen drückt auf die Gemüter. Viele machen sich große Sorgen um ihre Lieben, um das eigene Geschäft. Es scheint keinen Platz für positive Nachrichten zu geben. Unternehmen werden vorsichtiger in der Kommunikation. Niemand will Gefühle verletzen, als unsensibel gelten und in das Corona-Fettnäpfchen treten.

Das ist absolut verständlich. Trotzdem wirkt gerade jetzt jede positive News wie einmal Durchatmen. Wie Urlaub von der Quarantäne.

Auch wenn die W&V-Nachrichten ebenfalls von den Auswirkungen des Virus bestimmt werden, haben wir ein paar schöne Kampagnen für Sie gesammelt, die Ihre Aufmerksamkeit verdient haben.

Wie die im wahrsten Sinne des Wortes leuchtende Kreation für die Hybridmodelle von BMW. Sie stammt von FCB Inferno. Oder die neue Frühlingskampagne von Toom.

Die drei Spots zeigen die Essenz der nervigsten Baumarktkunden – und wie souverän der Baumarktmitarbeiter damit umgeht.

Auf jeden Fall sollten Sie sich unseren Top der Woche ansehen. Das abgewandelte McDonald’s-Logo für McCafé von der Agentur Leo's Thjnk Tank ist so simpel – und dabei so genial. Spätestens jetzt grinsen auch Sie, stimmt‘s?

Bleiben Sie gesund und haben Sie einen schönen Abend

Verena Gründel

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14.03.2020 Corona-Passionszeit

Marketing News - W&V Rolf Schröter

Die Kanzlerin fordert die Deutschen auf, soziale Kontakte zu meiden, um das Coronavirus einzudämmen. Österreich schließt seine Lokale und Skigebiete, und Oma und Opa dürfen ihre Enkel erst einmal nicht mehr sehen. Schulen und Kitas bleiben geschlossen, und viele Fragen sich, was kommt noch.

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, meint uns droht der Lagerkoller.

Lieber Herr Böhmer,

Jetzt beginnt der Lagerkoller. Das Corona-Virus fesselt unsere Freiheit.

In vielen Bundesländern schließen die Schulen und Kindertagesstätten. Oma und Opa für die Betreuung einzuspannen, ist keine gute Idee. Vor allem die sollen ja vor Corona geschützt werden. Wir sollen, wo möglich, auf soziale Kontakte verzichten. In Italien sind bereits Gaststätten geschlossen.

Das Virus bestimmt nicht nur unser Privatleben. Es wird auch die Marketing-Branche verändern . Das Experience-Marketing macht eine Vollbremsung. Sponsoring-Goldgruben wie Olympia und die Fußball-EM stehen auf der Kippe. Andererseits werden wohl Streaming und digitale Medien einen Aufschwung erleben. Sogar den Datenschutz stellt Corona in Frage.

Viele von uns stehen nun auch vor individuellen juristischen Fragen. Denn Aufträge müssen storniert, Kampagnen auf Eis gelegt werden. Wer trägt die Kosten dafür? Rechtsanwalt Georg Fechner erklärt in W&V+, worauf man achten muss.

Für manche ist die Corona-Passionszeit auch eine Chance. Zum Beispiel für den Mittelständler Speyer & Grund. Die Mainzer stellen die Surig Essig-Essenz her – eine probate Alternative zu viruziden Desinfektionsmitteln.

Deshalb investiert Speyer & Grund nun kräftig in eine Aufklärungskampagne in Social Media . Gute Idee

Auch für mich beginnt nun eine aufregende Zeit im Kreis meiner Familie, eine seltsame Mischung aus Homeoffice, Schule und Kinderbetreuung. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Uns allen nicht nur ein schönes Wochenende, sondern vor allem:

Bleiben Sie gesund

Rolf Schröter

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