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Marketing News

20.01.2021 Wirksamkeit von Werbung

GFDK - Marketing News

Nutzer*innen von Readly finden ab sofort deutsche Tageszeitungen in ihrer App. BILD, B.Z. und DIE WELT ergänzen das zuletzt stark wachsende Portfolio internationaler Tagestitel, zu dem auch Der Standard, The Independent und The Guardian gehören. Die Wochentitel BILD AM SONNTAG und WELT AM SONNTAG sind seit letztem Jahr auf Readly verfügbar. 

Der Verlag Axel Springer profitiert u. a. von der Erhöhung seiner digitalen Reichweite sowie Präsenz der aktuellen und früheren Ausgaben seiner Titel auf der Plattform.

Zusätzlich bieten die Analyse-Tools von Readly mit ihren 32 Milliarden Datenpunkten Aufschluss über das Leseverhalten und weitere wichtige Erkenntnisse, wie z. B. die Wirksamkeit von Werbung.

„Wir arbeiten seit Jahren intensiv und gut mit Axel Springer zusammen. Die Tageszeitungen sind nicht nur eine hochwertige Erweiterung unseres Angebots, sondern geben täglich Anlass, unsere App zu nutzen.

Auch die Leser*innen haben sich das sehr gewünscht. Sie können tagesaktuelle News nun schon morgens, bevor sie das Haus verlassen, in ihrer App abrufen“, kommentiert Jan-Sebastian Blender, Content Lead DACH, IT & NL bei Readly.

Der Preis für die Lese-Flatrate ändert sich nicht: für 9,99 Euro im Monat können Nutzer ihre Lieblings-Magazine und Zeitungen lesen, herunterladen und speichern.

Mit über einer Million App-Downloads wurden im Jahr 2020 weltweit 99 Millionen digitale Ausgaben auf Readly gelesen - eine Steigerung von fast 40% gegenüber dem Vorjahr.  

Gerade für jüngere Nutzer bedeutet das Prinzip „Eine App – alle Lieblings-Titel“ unbegrenzte Auswahl, viel Flexibilität und wertvolle Social Sharing-Optionen.

Diese Zielgruppe möchte Readly erreichen, diese, so Blender, „Millionen von Menschen, die es gewohnt sind, hochwertige Inhalte im Netz kostenlos zu lesen“. Sie sollen davon überzeugt werden, dass für Qualitätsjournalismus bezahlt werden muss.

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20.01.2021 Ein gefundenes Fressen für Marken

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, liegt heute. nach meiner Meinung falsch. Ich finde keine blöden Kommentare zu Clubhouse, ehr sehr lustige.

Lieber Herr Böhmer,

es ist immer wichtig, Themen von mehreren Seiten zu beleuchten. Kürzlich schrieb Jean-Remy von Matt in W&V, wie es für ihn war, als Jung von Matt vor 35 Jahren den Gründungskunden Sixt verlor:

„Das fühlte sich an wie ein Triebwerksausfall im Steigflug.“ Was er daraus lernte? Demut, Sparsamkeit und Kampfgeist.

Heute hören wir die Stimme von Erich Sixt. Und auch er hat aus der Situation gelernt, nämlich dass das Gras in Nachbars Garten nicht grüner ist. In seinen Worten:

„Die Orangen sind nicht oranger.“ Deshalb kehrte Sixt nur ein Jahr später zu Jung von Matt zurück. Wie der Vorstandsvorsitzende die 35-minus-eins-jährige Beziehung mit der Agentur erlebte, hat er für W&V aufgeschrieben.

Schreiben? Erinnern Sie sich noch? Das war das mit den Buchstaben, als es Clubhouse noch nicht gab. Heute scheint niemand mehr zu schreiben. Heute wird gequatscht. Äh sorry, diskutiert, debattiert, getalkt.

Oder eben gelauscht (für die nicht so coolen Kids). Von heute auf morgen ist Clubhouse auf der Bildfläche erschienen.

Und man fragt sich: Was haben die Menschen aus der Medien-, Start-up-, Tech- und Politikblase vorher eigentlich den ganzen Tag – und die ganze Nacht – gemacht?

Jetzt treffen sie sich morgens um 8:30 Uhr zum politischen Espresso, nachmittags zum Empowerment-Talk, abends debattieren sie über Wellbeing in Unternehmen und nachts steht die Cannabis-Legalisierung auf der Agenda.

Ein gefundenes Fressen für Marken und Co. Wer sich seinen blöden Kommentar nicht verkneifen konnte, lesen Sie hier.

Wie gut, dass es jetzt Clubhouse gibt, sonst hätten die Verschwörer und Aluhutträger vielleicht bald keine Plattform mehr, um ihren Schwachsinn zu verbreiten.

Denn Telegram geht es jetzt an den Kragen. Die Non-Profit-Organisation "Coalition for a Safer Web" will einklagen, dass Apple sie aus dem App Store entfernt , weil Neonazis den Messenger zu Gewaltaufrufen nutzen würden.

Jetzt aber mal wieder im Ernst: Die Macher von Clubhouse sollten daraus lernen und Hatespeech-Regulierung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Sonst könnte der Hype schnell vorbei sein. Denn immer mehr kluge Leute zeigen sich über die fehlende Moderation besorgt.

Ich muss dann mal weg, der Performance-Influencer-Entrepreneur-Sustainability-Erfahrungsaustausch startet gleich. Wir hören uns.

Ihre Verena Gründel

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19.01.2021 Der Hype in der Digitalszene

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint Clubhouse sorge aktuell für einen Hype in der Digitalszene.

Lieber Herr Böhmer,

endlich mal wieder ein richtiger Hype, endlich darf das Wörtchen viral mal wieder jenseits von Corona verwendet werden. Clubhouse ist das heiße Ding der Stunde - eine Audio-App, die es bereits seit einigen Monaten gibt, deren Nutzung hierzulande in den letzten Tagen aber explodiert ist.

Ein Boom, der an die Anfänge von WhatsApp oder Snapchat erinnert.

Allem Anschein nach ist "die Messenger-Gruppe zum Reden", wie Digital-Experte Dirk von Gehlen die App beschreibt, das richtige Angebot zur richtigen Zeit.

In jedem Fall ist es weniger ein More-of-the-same-Produkt wie dies beispielsweise der letzte Hype-Kandidat Vero war. "Clubhouse ist ein wenig von allem – aber vor allen Dingen etwas ganz Neues.

Es ist keine klassische Social-Media-App. Hier steht das Synchrone, der Live-Talk im Mittelpunkt", findet denn auch Markus Kaiser, Professor an der TH Nürnberg.

Aber - es gibt eben gerade im Digitalen nur selten etwas ohne aber. Datenschutztechnisch hat Clubhouse bedenkliche Aspekte, die (derzeitige) Beschränkung auf Apples iOS und das recht restriktive Zugangsmanagement bringen Clubhouse ebenso Kritik ein. In all diesen Punkten versprechen die Macher des tatsächlich noch recht jungen Angebotes schnelle Besserung.

Mit Spannung darf zudem erwartet werden, wie die bisherigen Platzhirsche auf den neuen Hype reagieren. Facebook hat in der Vergangenheit bewiesen, dass man sehr zügig auf neue Konkurrenz reagieren und ziemlich verwandte Angebote platzieren kann.

Twitter hatte zuletzt auch den Audio-Bereich auf dem Schirm. Die Tatsache, dass auf Clubhouse sehr viele Business-Themen behandelt werden, dürfte außerdem bei LinkedIn für einige Betriebsamkeit sorgen.

Lassen wir uns überraschen, wie es mit Clubhouse weitergeht. Die Idee dahinter dürfte sich ziemlich sicher dauerhaft durchsetzen.

Schönen Abend

Holger Schellkopf

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17.01.2021 Die Videos werden online gezeigt

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir, die Berliner Modewoche zieht in diesen Winter ins Internet. Die großen Schauen werden online übertragen, und ich kann mir das ganze in meiner Schlafanzughose anschauen. Oder doch lieber in der Unterhose? SUPER

Lieber Herr Böhmer,

ich sitze nicht in Schlafanzughose im Homeoffice. Aber wenn es jemand tut, stört es mich nicht.

Ich sehe das wie der belgische Designer Tom Van Der Borght. Er findet, man solle tragen, was einem gefällt.

Van Der Borght eröffnet am kommenden Montagabend den großen Laufsteg der Berlin Fashion Week. Die Schau wird wegen Corona digital übertragen. Das heißt, während man zuschaut, kann man ohne Probleme einen Schlafanzug tragen.

Van Der Borght sagt, er persönlich würde sich für einen Einhorn-Pyjama entscheiden.

Bevor ich anfange, darüber weiter nachzudenken, wünsche ich uns allen ein zauberhaftes Wochenende.

Rolf Schröter

 Foto: Jessica Smarsch für Berlin Fashion Week

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15.01.2021 deutsche Traditionsfluggesellschaft

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, wollte weniger Fliegen, diese Entscheidung wurde ihr abgenommen.

Lieber Herr Böhmer,

letztes Jahr saß ich nicht ein einziges Mal in einem Flugzeug. Das ist mir zuletzt als Teenager passiert. Ich hatte mir ohnehin vorgenommen, weniger zu fliegen und mehr Bahn zu fahren.

Dann kam Corona. Mein Flugverhalten zeigt exemplarisch das Dilemma, in dem gerade die Lufthansa steckt.

Erst kam der Flugscham, dann die Pandemie. Selbst wenn wir letztere überwinden, werden virtuelle Meetings und das schlechte Gewissen gegenüber der Umwelt zumindest mittelfristig bleiben.

Es führt also kein Weg daran vorbei: Die deutsche Traditionsfluggesellschaft muss sich neu erfinden. Sie muss sich konsequent und radikal für Neues öffnen – und bei den ganzen Sparmaßnahmen den Blick auf die Marke nicht verlieren.

Die Lufthansa wird nach der Krise eine andere sein als zuvor, so viel steht fest.

Auch Airbnb leidet unter der Krise. Und trotzdem setzt die Vermittlungsplattform ein Zeichen und entschließt sich dazu, rund um die Amtseinführung von Joe Biden in Washington D.C. keine Zimmer zur Verfügung stellen.

Sie geht sogar noch weiter: Sie lässt alle bisherigen Buchungen zu diesem Zeitraum stornieren. Sämtliche Kosten dafür trägt das Unternehmen selbst.

Damit reiht sich Airbnb zwischen den Unternehmen ein, die eventuelle Gewaltaktionen im Rahmen der Amtseinführung unterbinden wollen.

Sie alle übernehmen in bisher nicht dagewesenem Maße politische Verantwortung – oder greifen massiv in Politik und Gesellschaft ein. Je nachdem, wie man es betrachten will.

Das sagt zum einen etwas über die Unternehmen aus, die ohne Rücksicht auf Verluste Haltung zeigen. Zum anderen ist es ein Armutszeugnis für die politische Situation in den USA, die noch immer außer Kontrolle ist.

Noch mehr True Crime gefällig? Im Podcast-Universum sind wahre Kriminalgeschichten der Renner. Die Deutsche Telekom springt auf den Trend auf und entwickelt rund um das Thema einen Unternehmens-Podcast.

Was dahinter steckt und was wir davon lernen können, hören Sie wiederum in der Premiere unseres W&V-Podcasts „Behind the Pod“.

Alle zwei Wochen besprechen Felicia Mutterer und Stephanie Lachnit von Achtung! Broadcast Audioformate von Unternehmen mit den Machenden. Meine Kollegin Lena Herrmann ergänzt die Folgen mit ihren persönlichen Hörtipps. Schalten Sie unbedingt ein.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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14.01.2021 Die negativen Dauer-Jammerer

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, wurde wohl heute von einer Laus gebissen.

Lieber Herr Böhmer,

Steffi Czerny ist eine kluge Frau. Dafür hätte es keinen zusätzlichen Beweis mehr gebraucht, die Neuinterpretation des DLD, vor allem aber das Motto "What the World Needs Now" sind trotzdem bestens dafür geeignet.

Der Blick nach vorne steht bei einem neuen, virtuellen Format des DLD im Mittelpunkt.

Dazu gehört die Erkenntnis, dass Veränderungen immer auch Chancen bieten und die Suche nach Antworten auf zentrale Fragen:

Welche neuen Produkte und Innovationen brauchen wir jetzt? Wie können wir die Veränderungen in unserer Welt nachhaltig nutzen – für die Gesellschaft und uns ganz persönlich? Kurz: was die Welt jetzt braucht.
 
Man könnte den Ansatz im Grunde auch umkehren, nach dem Motto: Was die Welt jetzt nicht braucht (und eigentlich noch nie gebraucht hat). Davon gibt es leider aktuell ziemlich viel.

Die negativen Dauer-Jammerer gehören dazu. Die verhindern nämlich einen konstruktiven Umgang mit den unzweifelhaft vorhandenen Schwierigkeiten.

Die Leerdenker gehören dazu, die sich selbst für kritisch halten, in Wahrheit aber mindestens schlecht informiert sind und alles negieren, was nicht in ihr (gerne auch mal aus Verschwörungstheorien gebasteltes) kleines Weltbild passt.

Fakten oder gar tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse spielen in diesen Parallelwelten nur eine maximal untergeordnete Rolle.

Solche Menschen melden sich dann gerne auch mal bei uns, wollen uns bekehren oder auch einfach nur beschimpfen.

Sie werfen uns beispielsweise vor, doch nur brav auf Linie zu sein und Regime-Framing zu zelebrieren. In solchen Fällen frage ich mich immer, ob ich irgendwas verpasst habe.

Bei uns ist bisher nichts eingetroffen, was eine Linie vorgeben würde, Regime-Framing kenne ich eher totalitären Staaten.

Deshalb werden wir auch in Zukunft tun, was wir bisher tun: journalistisch arbeiten, kritisch hinschauen und einordnen, Wissen vermitteln, Meinungsvielfalt schätzen.

Dazu gehört Kritik, wo sie angebracht ist. Dazu gehört Lob, wo es verdient ist. Dazu gehört am Ende auch die Hoffnung, dass sich der Eine oder die Andere auch wieder aus der selbst gewählten intellektuellen Isolation befreien lässt.
Das wäre jedenfalls etwas, das die Welt gut gebrauchen könnte.
 
Schönen Abend!

Holger Schellkopf

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13.01.2021 als Topmodel bekannt geworden

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute etwas über Sara Nuru, Dennis Lück und Raphael Brinkert., die SPD und Olaf Scholz.

Lieber Herr Böhmer,

im Gespräch mit meiner Kollegin Belinda Duvinage sagt Sara Nuru, ihr Unternehmen Nuru Coffee sei schlussendlich "Mittel zum Zweck". In erster Linie gehe es ihr und ihrer Schwester Sali "um die Menschen, die den Kaffee zubereiten". Letztendlich zähle immer das "Dahinter".

Sara Nuru ist als Topmodel bekannt geworden. Ihr Schritt in die Selbständigkeit war schwierig. "Natürlich habe ich gezweifelt", gesteht Sara Nuru.

"Aber als Sali und ich dann tatsächlich in Äthiopien waren, und uns intensiv mit dem Prozess der Kaffeeproduktion vor Ort auseinandergesetzt haben, ging es nicht mehr um mich. Es war mir egal, was Leute denken.

Ich wusste für mich: Ich mache etwas, dass Tiefe hat, etwas mit Sinn. Und fühlte mich plötzlich nicht mehr zerrissen zwischen der Welt in Äthiopien und dem Modeln."

Ehrlichkeit – auch sich selbst gegenüber – ermöglicht einen gesunden Erfolg.

Zum 1. Februar hat die von Brinkert im Oktober 2018 gegründete Agentur einen neuen Namen: BrinkertLück Creatives.

Dennis Lück und Raphael Brinkert wollen Unternehmen auf dem Weg zu einer ökosozialen Marktwirtschaft begleiten. Ziel ist ein bestmöglicher Einklang von Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlicher Verantwortung.

Es scheint so, als wären sie die Idealbesetzung für ihren vielleicht interessantesten Kunden in diesem Jahr: Die SPD. Der Bundestag wird neu gewählt.

BrinkertLück Creatives arbeiten für Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten – und für eine Partei, bei der ich zumindest in den vergangenen Jahren die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber vermisst habe.

Wird spannend, wie es weitergeht.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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12.01.2021 BMW gibt es sich noch härter

GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V berichtet heute über die Selbstironie Deutscher Unternehmen.

Lieber Herr Böhmer,

die großen, deutschen Industriekonzerne sind nicht gerade für ihre Selbstironie bekannt. Oder für ihre Kritikfähigkeit. Da sind die beiden Spots, die Bosch und vor allem BMW für die CES abgeliefert haben, aus Markensicht fast schon revolutionär.

Bei Bosch bekommt die Kultfigur Shawn eins auf den Deckel. Eine gewitzte und schlagfertige junge Rapperin fordert ihn heraus, weil er sich zu wenig um Nachhaltigkeit geschert hat. Das hier ist der neue #Likeabosch-Spot von Jung von Matt.

BMW gibt es sich noch härter und stellt einen 7er aus dem Jahr 2001 als rückständigen Opa dar. Der Alte gerät in einen Streit mit seiner Enkelin, einem noch nicht am Markt verfügbaren iX.

Der Opa beschimpft sie als Spielzeugauto. Sie kontert und fragt, ob er zu lang am Gas geschnüffelt habe. Der klassische Generationenkonflikt unter Benzinern und Elektroautos – Sie kennen das.

Beide Spots sind genau richtig für den amerikanischen Markt und eine Innovationsplattform wie die CES. Auch für Deutschland würde ich mir mehr derartigen Mut wünschen. Denn ich glaube, der hiesige Kunde ist soweit.

Ein bisschen zu mutig ist dagegen das neue Logo von General Motors. Es hat mit dem alten nicht mehr viel zu tun. Abgerundete Buchstaben, 3D-Effekt, Farbverläufe wie aus WordArts besten Zeiten und ein quadratischer Rahmen. Kurz:

Für mich sieht es aus wie das App-Symbol eines mobile Games . Das bisherige Logo hat sich mehr als ein halbes Jahrhundert bewährt. Das neue wird schon in zehn Jahren alt aussehen. So lautet zumindest meine Prognose.

Wenn Sie bessere, geradezu herausragende Beispiele für Markenpositionierung sehen wollen, seien Sie beim morgigen W&V Chefredaktions-Talk dabei und lernen Sie von Sara Nuru, Elho (ja, die aus den 80ern), Lego und David+Martin, unserer Agentur des Jahres. Wir freuen uns auf Sie.

Bis dahin einen schönen Abend

Ihre Verena Gründel

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09.01.2021 Kein Mitleid mit Trump

GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat wenig Mitleid mit Donald Trump.

Lieber Herr Böhmer,

jetzt darf Donald Trump nicht mal mehr seine Hütchen verkaufen. E-Commerce-Riese Shopify hat es den Social-Media-Plattformen gleich getan und Donald den Laden zugesperrt.

Die Make-America-Great-Again-Shops verstoßen gegen die Richtlinien des Unternehmens, heißt es in der Begründung.

Diese würden es Händlern auf der Plattform verbieten, Organisationen oder Personen zu fördern oder zu unterstützen, die Gewalt befürworten. Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, das Mitleid mit Trump hält sich auch in Grenzen.

Richtige Maßnahme, seltsamer Zeitpunkt. Schließlich ist die Erkenntnis hinsichtlich der problematischen Disposition des Noch-Präsidenten nicht übertrieben neu, dazu hätte es den Sturm der MAGA-Horde auf das Kapitol eigentlich nicht mehr gebraucht.

Warum also erst jetzt? Weil klar ist, dass von Trump nichts mehr zu erwarten ist? Weder Gefahr noch Geschäft.

Diese Fragen müssen sich natürlich auch Facebook, Google und Twitter stellen lassen. Im Grunde sogar noch deutlicher.

Schließlich konnten Trump und Kumpane hier über Jahre fast schon ungestört treiben, wozu sie gerade Lust hatten. Immerhin: Dies hat jetzt zumindest vorübergehend ein Ende. Aber auch hier: Warum erst jetzt?

Die Zukunft wird zeigen, was von den Maßnahmen der jüngsten Vergangenheit zu halten ist, welche Lehren wirklich aus den Ereignissen gezogen wurden – das gilt übrigens auch für viele Medien.

Schönes Wochenende!

Holger Schellkopf

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08.01.2021 Protestaktion für den Modehandel

GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, beschreibt uns die Lage im Modehandel. Auch wir haben festgestellt das der Wiederstand gegen die Corona-Maßnahmen größer wird. Unter dem Schlagwort #Wirmachenauf kursieren in sozialen Medien Aufrufe an Gewerbetreibende, ihre Betriebe trotz des Lockdowns zu öffnen. Ein Krefelder Kosmetiker hatte angekündigt, am Montag trotz Verbots öffnen zu wollen. Viele andere Geschäftsinhaber wollen mitmachen.

Lieber Herr Böhmer,

das neue Burger-King-Logo erinnert an die Vergangenheit. Ähnlich sah das Erkennungszeichen der Fastfoodkette zwischen 1969 und 1999 aus.

Klaus Schmäing, Marketingdirektor bei Burger King Deutschland, sagt, Verbraucher:innen suchten "gerade in Zeiten des Wandels" die "Orientierung im Bekannten."

Warme Farben und dicke, runde Formen, Vertrautes und Gemütlichkeit – ist das eine Reaktion auf die Angst vor der Ungewissheit?

Der Lockdown ist wie eine Schlinge um den Hals vieler kleinerer Betriebe, insbesondere auch des Modehandels. Für 65 Prozent des stationären Handels glichen die Pandemie-Maßnahmen einer "staatlich angeordneten Hinrichtung".

Das sagen Uwe Bernecker und Günter Nowodworski. Der Modehändler und der Agenturinhaber rufen zu einer Protestaktion auf, die am 11.01. um 11:00 Uhr startet. Es ist ein Hilferuf.

Betroffene Händler können auf der Website Freundschaftsdienst.eu Plakate herunterladen. "Wir machen AUF_merksam" steht darauf. Es soll kein Aufruf zu Ungehorsam sein, sondern ein Plädoyer für eine Gleichbehandlung mit der Gastronomie.

Möglichst viele sollen die Plakate in ihre Schaufenster hängen und sich sowie die Mitarbeiter mitsamt Plakat fotografieren und die Fotos über Social-Media verteilen, so die Idee.

Ob die Politik dafür ein Ohr hat?

Einen angenehmen Abend wünscht

Rolf Schröter

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