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12.08.2020 Apple zahlt keine Steuern

Apple verhält sich asozial und bringt keinen Nutzen für die Gesellschaft

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V,

Lieber Herr Böhmer,

Apple verhält sich asozial. Der Konzern erntet in Deutschland, aber er sät nicht.

Apple vermeidet es, hierzulande Steuern zu zahlen. Im riesigen Markt Deutschland kommen nur 0,2 Prozent der von Apple weltweit gezahlten Steuern an. Apple ist übrigens laut Kantar die zweitwertvollste Marke der Welt (nach Amazon).

Gleichzeitig geht Apple rigoros gegen kleinste unternehmerische Pflänzchen auf fremder Erde vor.

Vor sieben Jahren wurden Apple-Anwälte bei dem Bonner Café Apfelkind vorstellig. Angeblich war das Logo des Cafés dem Logo von Apple zu ähnlich.

Im vergangenen Jahr brach Apple einen Markenrechtsstreit mit der Rhein-Voreifel-Touristik (RVT) vom Zaun. Auch hier der Vorwurf: Das Logo erinnere zu stark an das Logo von Apple.

Und jetzt schreien die Macherinnen und Macher der Koch-App Prepear auf Instagram um Hilfe, weil Apple juristisch gegen ihr Birnen-Logo vorgeht.

Apple hat genug Geld, um tolle Werbung zu machen. Und Apple bietet hervorragende Produkte, auf die viele nicht verzichten möchten. Aber die Haltung von Apple ist unterirdisch.

Ein Unternehmen, das soziale Leistungen vermeidet und nur Profit scheffelt, bringt keinen Nutzen für die Gesellschaft. Das ist asozial.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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