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22.11.2019 Das ganze entwickelt sich zu einer Krankheit

Auch Marie Kondo greift nun ins Klo und macht es Adidas und Dr. Oetker nach

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über weitere Shitstorme. Das ganze entwickelt sich zu einer Krankheit, wie ich meine. Zuletzt hat es Adidas und Dr. Oetker getroffen, nun sind Marie Kondo und Rügenwalder Mühle dran.

Lieber Herr Böhmer,

Marie Kondo hat viele Menschen dazu gebracht, ihren Besitzstand zu entrümpeln. Vom Ballast befreien und glücklich werden lautete ihre Devise. Nun hat Marie Kondo einen Online-Shop eröffnet. Sie verkauft dort Ballast wie Handyablagen und Stäbchenhalter. Im Netz hat sich daraufhin ein Shitstorm über Marie Kondo entladen.

Die Rügenwalder Mühle hat getwittert, dass sie nicht nur vegane Produkte anbietet, sondern diese auch mit 100 Prozent Ökostrom produziert. Auch über die Rügenwalder Mühle hat sich ein Shitstorm entladen.

Zwischen den beiden Fällen gibt es einen gravierenden Unterschied: Die Rügenwalder Mühle beweist Haltung und Geradlinigkeit. Marie Kondo dagegen zerstört ihren eigenen Markenkern.

Auf den Shitstorm, den die Rügenwalder Mühle erfasst hat, gibt es bereits eine Gegenreaktion. Mittlerweile überwiegen die positiven Beiträge im Netz.

Marie Kondo dagegen versucht sich in einer seltsamen Rabulistik. Das Ziel beim Aufräumen sei es, Platz für bedeutsame Objekte, Menschen und Erfahrungen zu schaffen, so Kondo. „Bei meiner Aufräummethode geht es nicht darum, Dinge wegzuwerfen – es geht darum, seine Sensibilität dafür zu stärken, was einem Freude bereitet.“

Sensibilität ist immer gut.

Schönen Abend noch

Rolf Schröter

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