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25.06.2019 Burda gibt den Playboy auf

Ausgehoppelt hat der Playboy nur bei Burda - Myriam Karsch und Florian Boitin übernehmen

von: GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V  schreibt, Burda gibt den Playboy zum Jahresende auf. Der Männertitel lebt aber weiter.

Lieber Herr Böhmer,

Mut ist das, was vielen deutschen Werbern in Cannes fehlte, Mut ist das, was Florian Boitin und Myriam Karsch aktuell beweisen: Die beiden langjährigen Playboy-Macher unter bisheriger Burda-Flagge, Chefredakteur und Verlagsleiterin, wagen den nächsten spektakuläre Management-Buyout im Verlagswesen.

Spektakulär ist diese Aktion deswegen, weil es eigentlich kein klassischer Management-Buyout ist, sondern die Übernahme der deutschen Lizenz für die internationale Marke Playboy. Anfangs hatte Bauer diese Lizenz erworben gehabt, dann übernahm Burda.

Jetzt also die dritte Beziehung hierzulande, die Playboy eingeht, drei Ehen waren es auch, die Playboy-Gründer Hugh Hefner geführt hatte, bis er vor knapp zwei Jahren starb.

"Playboy" ist nach wie vor eine starke Marke. Allerdings müssen Myriam Karsch und Florian Boitin hart daran arbeiten, dieser Marke wieder und wieder über viele Ideen und Aktionen Leben einzuhauchen.

Dann kann das waghalsige Projekt funktionieren. Den Mutigen gehört die Zukunft.

Wir wünschen Ihnen einen heißen Abend

Jochen Kalka

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