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31.03.2019 New Work heißt nicht No Work

Der Missbrauch des Begriffs New Work, Modern Work wäre besser

von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das  Modern Work besser  ist als New Work.

Lieber Herr Böhmer,

die Natur macht es uns gerade im Frühling mal wieder vor: die einzig wahre Konstante ist die Veränderung. Das gilt natürlich in disruptiven Zeiten mindestens genauso für die Arbeitswelt.

In diesem Zusammenhang hat sich der Begriff New Work etabliert. Im Grunde eine richtig gute Sache, geht es doch darum, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Für die Mitarbeiter, am Ende des Tages aber natürlich auch für die Unternehmen.

Wenn das Arbeitsumfeld  auf die Mitarbeiter abgestimmt ist (und nicht umgekehrt), dann besteht einfach eine sehr gute Chance, dass diese Leute ihre Arbeit gern machen. Was man gerne macht, das macht man häufig auch viel besser. Win-Win also, könnte man meinen.

Wie so oft im Leben verselbständigen sich Dinge aber. Gilt auch für New Work und das was damit verbunden wird. Grund genug für Hypr-Chef Sachar Klein, einen kleinen Rant aufzusetzen. "New Work heißt nicht No Work!" sagt er - und liegt damit zweifellos richtig.

Der Missbrauch des Begriffs ändert aber nichts an der guten Sache selbst. Mir gefällt deshalb Modern Work wesentlich besser.

Das ist einen Schritt reifer, verzichtet auf esoterisches Drumherum und beschreibt am Ende eine Arbeitswelt, die auf der Höhe der Zeit ist. Modern, aber nicht modisch. Beispiel gefällig: Unter anderem Microsoft gibt sich da allem Anschein nach ziemlich viel Mühe.

Apropos disruptive Zeiten: die direkten Konsequenzen sind aktuell wieder in der Medien-Branche zu besichtigen. Finanzinvestor KKR ist gerade im Begriff, eine Reihe von Firmen einzusammeln, um daraus ein neues Medienunternehmen zu backen.

Tele München, Universum und jetzt Günther Jauchs i&u TV spielten in den bisherigen Folge des Übernahme-Spektakels eine Hauptrolle, Fortsetzung folgt mit größter Wahrscheinlichkeit.

Die Investoren setzen dabei ganz und wohl mit Recht auf den wachsenden Bedarf an hochwertigen Serien und Filmen durch TV-Sender und vor allem Streaming-Anbieter.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende, an dem ja mindestens die Sommerzeit für Veränderung sorgen wird.

Viele Grüße

Holger Schellkopf

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