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13.06.2020 politisch korrekte Empörung?

Die CDU ist nicht sexistisch - gegen die Verbotskultur

von: GFDK - Marketing News

Eines vorweg: Wir von der GFDK finden das Kampagnenmotiv der CDU für die Wahl 2021 sehr gelungen, weil es auf die desolate Verkerssituation in Berlin eingeht. Wenn das so weitergeht, ist der Sprachwitz in Deutschland bald tot.

Nur weil sich jetzt alle auf #BlackLiveMatters kaprizieren, heißt das nicht, dass man jetzt wieder jeden sexistischen Mist als "lustige" Werbung verbreiten kann, schreibt Annette Mattgey dazu von W&V.

Nur die CDU Berlin scheint das noch nicht verstanden zu haben und erregt mit einem ihrer jüngsten Motive Unmut - vor allem natürlichem beim politischen Gegner.

Cem Özdemir, Berliner und Ex-Parteichef der Grünen, lehnt das Motiv ebenso ab wie die Pressesprecherin der grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Laura Hofmann:

Laura Hoffmann ist wohl ganz spaßbefreit und schrieb: "Wer meint, dass „Rein und Raus“ beim Sex normalerweise Spaß bringt, muss sich dann auch nicht über den Mangel an Frauen in der Berliner CDU wundern." Nun gut: Die CDU hat zwar nicht auf Sex angespielt, Laura Hoffman wünschen wir das sie denoch guten hat.

Und Renate Künast meint: " Welche Machotruppe schreibt denn sowas?"

Berlins Grünen-Fraktionsvorsitzende Antje Kapek, meinte: „Das ist Schenkelklopfer-Humor, aber nicht das Niveau einer Großstadtpartei.“ Von seriöser Politik sei die CDU-Kampagne meilenweit entfernt. „Wenn die CDU versucht, Verkehrspolitik zu machen, kommt dabei nur Sexismus raus. Schade.“

"Klartext mit Herz und Humor". Nach ihrem eigenen Anspruch will die CDU Berlin "aufrecht und wertschätzend" mit den Bürgern sprechen. Entwickelt die Kampagne René Heymann und seiner Agentur HeymannBrandt.

Auch Hornbach hat sich wegen eines Heimat-Spots (Unten zu sehen) Ärger eingebrockt. Eine Asiatin schnüffelt entrückt an verschwitzter Unterwäsche deutscher Gärtner.

Bitte keine Angst vor politisch korrekter Empörung

Gestern haben wir noch geschrieben: Die Angst vor politisch korrekter Empörung nimmt immer weiter zu. Jetzt haben Streamingdienste den Film „Vom Winde verweht“ gesperrt. 

Die "Grünen wollen das Wort "Rasse" aus dem Grundgesetz streichen. Konkret geht es um Artikel drei Absatz drei des Grundgesetzes . Dort heißt es:
    
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

OK: Ich bin auch dafür, aber nur unter einer Bedingung. Auch bei Hunden gibt es keine Rassen mehr, alle Hunde heißen dann Möpse.

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