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13.06.2019 Saftbude beginnt Zoff mit EDEKA

Die Saftbude True Fruits mit dem Motto viel Feind, viel Ehr

von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Heute war wieder viel los in der Marketing-Welt. Google verdient mit der Arbeit von Newportalen Milliarden, sagen die Newsportale. Was tun? In Kalifornien beginnt die E3, die weltgrößte Games-Messe. Die Tafel hat ein Aufklärungsmittel gedreht, bei dem garantiert keine Lebensmittel verschwendet wurden.

Frau Wenk hat einen "Bring your Parents"-Day veranstaltet. Welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Bei der Berater-Agentur JÜV aus New York arbeiten nur 14- bis 22-Jährige. Und: Der Bundestag will wohl schnellstens möglich auf Twitter und Instagram.

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat noch mehr zu erzählen.

Lieber Herr Böhmer,

viel Feind', viel Ehr' ist ein Motto, das man sich bei True Fruits offensichtlich ganz groß ins Unternehmensstammbuch geschrieben hat - viel Aufmerksamkeit dürfte direkt darunter stehen. Aber na ja, es funktioniert eben auch.

Aktuellstes Beispiel ist der Zoff, den die Saftbude mit (Großabnehmer) Edeka hat. True Fruits hat im Smoothie-Streit nicht nur eine einstweilige Verfügung gegen Edeka erwirkt, sondern kostet seine Schadenfreude auch ungeniert aus.

Ärger gibt es auch an anderer Stelle, betroffen ist die Weltmarke Coca-Cola, genau genommen deren neuer Energy-Drink. Könnte gut sein, dass der nur wenige Tage nach Markteinführung schon wieder aus den Regalen verschwinden muss. Schuld daran ist die Beteiligung von Coca-Cola an Monster und eine bestimmte Klausel im Vertrag.

Wesentlich friedfertiger geht es derweil - zumindest in der Öffentlichkeit - an anderer Stelle zu. Dabei werden wir hier quasi Zeuge einer Revolution.

Der Ikea-Katalog, lange Zeit in vielen deutschen Haushalten eine Art Bibel, verwandelt sich immer mehr  vom Druckwerk zum Digitalschaukasten. Die Message ist eindeutig: Ikea reduziert die Investitionen in seinen Print-Katalog und forciert stattdessen die digitale Distribution.

Erster Schritt ist eine Pinterest-Version des 200-Seiten-Schinkens. Das könnte für alle Seiten ein cleverer Move sein. Pinterest passt in Ausrichtung und Struktur ganz ausgezeichnet zu den schwedischen Möbelmachern - Ikea wiederum bringt eine Fan-Gemeinde mit, die der Plattform einen deutlichen Schub geben kann. Da hat offensichtlich jemand ganz gut nachgedacht.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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