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14.04.2019 Netflix macht jetzt Print

Digital und Druckerpresse - Alte mit neuen Welten verbinden

von: GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Das war der Tag: Uber macht sich für den Börsengang bereit. Back Market recycelt Tweets für seine Recycling-Plattform. Was bleibt für Agenturen, wenn die Consultants kommen? Damit beschäftigen wir uns heute im Top-5-Club. XXXLutz will Ikea angreifen. Netflix plant ein Print-Magazin. Und: Instagram kann glücklich machen. Wer hätt's gedacht.

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, glaubt das man altes mit neuem verbinden muß, wenn man Erfolg haben will. Da wird er wohl Recht haben.

Lieber Herr Böhmer,

es gibt Verlage, die gleich einer Selbst-Diktatur sich auf Biegen und Brechen aufoktroyieren, ihren Digitalquotienten zu erhöhen. Ohne ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Ohne etwa auch zu überlegen, dass reine Digitalprodukte nach wie vor mit 19 Prozent und Printprodukte mit 7 Prozent besteuert werden, was sich ab einer gewissen Summe ausgerechnet für Digitales nicht mehr rechnet.

Besonders spannend aber ist, dass es immer mehr Digitalriesen, E-Commerce-Anbieter und mutige Startups gibt, die ihre Businessmodelle ausgerechnet mit einem gedruckten Medium anreichern. So jetzt auch Netflix, das neben einem historischen Kino in Los Angeles auch ein Printmagazin launchen will.

Nur Unternehmen, die übergreifend denken und nicht ideologisch, rüsten sich für die Zukunft. Das kann durchaus rein digital sein, das kann aber auch ein Geschäftsmodell sein, das auf die Druckerpresse vertraut,  oder eben alte mit neuen Welten verbindet.

Schönes Wochenende

Jochen Kalka

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

 

 

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