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18.05.2019 Zwei Krisen-PR-Statements

Heute geht es um empörte Debatten und Krisen-PR bei Bahlsen

von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute über Krisen-PR bei Bahlsen, die Kekse haben es nötig.

Lieber Herr Böhmer,

es gehört ohne Zweifel zu den erfreulicheren Erscheinungen der letzten Wochen, dass Marken, Plattformen und Agenturen ihre Liebe zu Europa und den Europawahlen entdeckt haben und dies auch öffentlich ausleben.

Selbst wenn dies ganz gewiss nicht immer aus rein altruistischen Motiven geschieht, so ist die Unterstützung für die Wahl, die Bedeutung hervorzuheben, Menschen zu motivieren, ihre Stimme abzugeben, ganz sicher eine gute Sache.

Aktuellstes Beispiel ist übrigens die Kampagne von Snapchat.

Weniger gut beziehungsweise weniger erfreulich ist in vielerlei Hinsicht das Thema Bahlsen und Zwangsarbeiter.

Ohne Zweifel ein dunkles Kapitel in der Firmengeschichte, ebenso war ohne Zweifel  mindestens unglücklich,  was Keks-Erbin Verena Bahlsen vor kurzem bei den OMR formuliert hat.

Gleichzeitig wird man das Gefühl nicht los, eine ganze Reihe von Leuten will die Aussagen auch möglichst negativ auffassen.

Wie auch immer: jetzt ist die Zeit gekommen, um Krisen PR zu betreiben, zum anderen aber die Diskussion aufzugreifen und die Firmengeschichte transparent aufzuarbeiten. Am Ende könnte dies dann doch wieder für den positiven Dreh einer nicht wirklich erfreulichen Geschichte führen.

Viele Grüße
Holger Schellkopf

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