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05.06.2020 Wichtigtuer, Angeber, oder arroganter Emporkömmling

Instagram-Skandale im Profi-Fußball - Gold-Steak, Ferrari, Luxus-Uhr

von: GFDK - Marketing News

BVB Stars verstoßen beim Friseurbesuch gegen die Corona-Regeln und zeigen es der ganzen Welt. Reputationsmanager fordert: die Vereine sollen die Instagram-Postings im Vorfeld sehen und freigeben dürfen.

Immer wieder kommt es zu Instagram-Skandalen im Profi-Fußball und kaum einer dieser jungen wilden Spieler macht sich Gedanken, dass Reichweite auch eine enorme Verantwortung mit sich bringt.

Sei es das Gold-Steak, der tolle Ferrari oder die Luxus-Uhr mit der sich die Spieler im Internet verewigen oder der Luxusurlaub für 50.000 Euro pro Woche.

Dafür lassen sie Bilder sprechen und neigen dazu, in den sozialen Medien zu prahlen. Mit ihren Protz-Karossen, ihren Model-Freundinnen, ihren Designer-Klamotten, ihren Tattoos, ihren Luxusuhren, ihren Urlaubsbildern aus dem Highend-Beach-Ressort, schreibt watson.ch.

Wichtigtuer, Angeber, oder arroganter Emporkömmling?

Es ist aber Fakt, dass es dem Fan nicht gefällt und in den heutigen Zeiten unterbunden werden muss. Alleine aktuell dürften sich sehr viele Fans in Kurzarbeit befinden oder gar ihren Job verloren haben.

Zeitgleich gibt es Diskussionen über einen Gehaltsverzicht der Stars, sowie Vereine, die Ihre Fans bitten, die bereits gekauften Tickets nicht finanziell zurückzufordern, das passt nicht zusammen. Denn das was zählt ist "aufm Platz" und nicht auf Instagram.

Weiterhin darf man nicht vergessen, dass es eine Zielgruppe gibt, die diese Postings richtig gut finden dürfte: unseren Fußball-Nachwuchs. Auf YouTube gibt es kaum einen Verein, über dessen Stars und deren Autos kein Video gedreht wurde.

Hier sollte aber ganz klar die Leistung im Vordergrund stehen und es sollte vermieden werden, dass junge Fußballer ihrem Ziel nacheifern und das Ziel heißt Traumauto.

Der Reputationsschaden der Vereine ist viel höher als die Meisten denken. Einerseits erweckt man den Eindruck, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht im Griff hat, andererseits kommt es so rüber, als würde man die aktuellen Auflagen nicht ernst nehmen.

Hier dürfte es ebenfalls schwer werden den Fans zu erklären, dass man derzeit nicht ins Stadion darf und Zeitgleich verstoßen die Spieler öffentlich gegen die Auflagen.

Auf den Instagram-Accounts der Spielerfrauen gewinnt man meistens noch tiefere, für den Verein ungünstige Einblicke, in das Leben der Fußball-Stars, da die meisten Spielerfrauen ja Reichweite brauchen, um ihr EGO oder ihre Produkte zu pushen.

Da wird schnell mal ein Foto mit dem Liebsten gemacht oder gar ein Video, wo er sich ein Glas Wein gönnt.

Besonders problematisch wird es aber, wenn ein Verein zum Beispiel einen Hauptsponsor hat oder die Spieler Fußballschuhe einer bestimmten Marke haben und der Haupt-Markt-Wettbewerber ist so klug und macht mit dessen Spielerfrau ebenfalls einen Werbevertrag und indirekt bewirbt der Fußballprofi für den falschen Marktanbieter.

David Rölleke ist ein sehr erfahrener Reputationsmanager, welcher Unternehmen genau vor diesen Fallen warnt und beschützt.

In diesem Fall würde er dem BVB raten, sich von der zuständigen Social Media Agentur die geplanten Monatspläne der Stars anzusehen und freizugeben. Bewegliche Instagram-Storys sollte der Verein ebenfalls mit dem Spieler absprechen.

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