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28.03.2019 überraschende Beziehungskiste

Liebestollwut und wilde Eheschließungen bei den kreativsten Läden

von: GFDK - Marketing News - W&V Jochen Kalka

Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet heute von einer weiteren Hochzeit in der Agentur-Branche.

Lieber Herr Böhmer,

und wieder so eine überraschende Beziehungskiste: Jetzt schlüpft also Philipp und Keuntje unter die Bettdecke von Fischer Appelt.

Eine Liaison, die in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken anregt. Nicht nur, weil aus 6+10=3 wird, also Fischer Appelt, bisher Platz sechs im Ranking inhabergeführter Agenturen, mit Philipp und Keuntje (bisher Platz 10) nun hinter Serviceplan und Jung von Matt auf den dritten Platz vorrücken wird.

Zunächst einmal fällt auf, dass ausgerechnet die kreativsten Läden Zuflucht bei Partnern suchen, zuletzt waren es Kolle Rebbe, die bei Accenture das Ja-Wort sagten, Thjnk, die sich WPP anvertrauten oder Heimat, die TBWA in die Arme liefen. Neu ist bei der aktuellen Liebschaft, dass beide Partner unabhängig sind, inhabergeführte Agenturen.

Die wilden Eheschließungen sind allesamt zwar mit Gefahren verbunden, meist bleiben in der folgenden Ehezeit wichtige Kunden auf der Strecke. Aber dennoch sind die Verbindungen langfristig sinnvoll. Je überraschender eine Partnerschaft, desto besser.

Die jüngste Liebestollwut zeigt aber noch etwas: Kreativität wird gebraucht. Das ist etwas, das größeren Partnern so oft fehlt. Das ist etwas, was sich – als Geschäftsmodell alleine – oft nicht mehr rechnet, aber das ist auch etwas, das im Zusammenschluss mit anderen Business-Modellen eine rosige Zukunft haben kann.

In diesem Sinne: Schönen Abend!

Jochen Kalka

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