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10.07.2019 Margarine Rama und Ikea

Rätselhafte Frauen scheinen in der Werbung einfach zu funktionieren

von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, berichtet heute über zwei rätselhafte Frauen in der Werbung. Vor lauter Work-Life-Balance vergisst der moderne Mensch, wie wichtig erholsamer Schlaf ist. Das will Ikea jetzt ändern: Mit dieser Kampagne aus dem Reich der Träume.

Lieber Herr Böhmer,

die Margarine Rama hieß ursprünglich Rahma. Das war 1924. Weil aber kein Rahm drin ist, hat man das halt weggelassen. Rama hat also nix mit der hinduistischen Gottheit Rama zu tun. Schmeckt ja auch nicht wirklich göttlich.

Schon damals haben die Namensgeber auch das Rama-Mädchen erschaffen, das man aus heutiger Sicht wohl eher als Rama-Frau bezeichnen müsste.

In der Nachkriegszeit war Rama der Hit auf deutschen Broten und Brötchen. Die Marke hatte eine Bekanntheit von fast hundert Prozent. Irgendwann verschwand die Rama-Frau. Jetzt ist sie wieder da und heißt wieder Rama-Mädchen.

Aber Geschichte wiederholt sich nicht. Das Rama-Mädchen ist zu einem stilisierten Porträtbild geworden. Was geblieben ist: Die Maid ist blond und hat nach wie vor diesen seltsamen Hut auf. Was soll dieser Hut? Ich habe mich das schon immer gefragt.

In der neuen Ikea-Kampagne spielt auch ein Mädchen die Hauptrolle. Es stellt sich mit einem vermutlich Berliner Einschlag als Elfö vor. Optisch ist die Elfe eine Mischung aus Daenerys Targaryen (GoT), Galadriel (Herr der Ringe) und Judith Holofernes. Was soll das?

Egal. Wichtig ist allein die Erkenntnis: Rätselhafte Frauen scheinen in der Werbung einfach zu funktionieren.

Einen schönen Abend wünscht

Rolf Schröter

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