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11.08.2020 Gastautorin Britta Poetzsch

Sexismusdebatte in der Agentur-Branche nimmt kein Ende

von: GFDK - Marketing News - W&V Verena Gründel

Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir heute etwas zur Toxischen Männlichkeit. Letzte Woche hatte noch Jo Marie Farwick, Gründerin und Chefin der Hamburger Agentur Überground geschrieben: Gepoppt wird doch nicht nur auf Agenturfeten. Und zum Poppen braucht es auch immer (mindestens) zwei. Das fällt für mich nicht unter Sexismus, sondern unter Poppen. Das ist ein anderes Thema, dass ich nicht vermische.

Lieber Herr Böhmer,

ich mochte Mad Man nie. Durch die erste Staffel habe ich mich nur deshalb gequält, weil man die Serie in unserer Branche doch gesehen haben muss.

Das dachte ich zumindest. Aber – und ich verstehe durchaus die Ironie dahinter – ich konnte diese alten Rollenbilder nicht ertragen. Gleichzeitig haben sie mich gelangweilt.

Dasselbe Gefühl erschleicht mich, wenn ich sehe, dass die Sexismusdebatte in der Branche nun schon wieder aufflammt. Man könnte meinen, dass inzwischen wirklich alles gesagt ist. Dass es uns zu den Ohren raushängt. Aber nein.

Offensichtlich müssen wir immer und immer wieder drüber sprechen, wütend werden, auf den Tisch hauen und den Finger in die Wunde legen – wie heute unsere Gastautorin Britta Poetzsch.

Und wer nicht hören will muss fühlen, sagt sie. In der Branche bedeutet das Bloßstellung und Imageverlust bei Kunden und Nachwuchstalenten. Kein Mitleid.

Was dagegen beim Nachwuchs gut ankommt, sind New-Work-Strategien, die viele Unternehmen gerade entwickeln. Flexibilität am Arbeitsplatz kommt gut an und wird sicher langfristig zum wichtigen Kriterium bei der Jobwahl.

Viele Unternehmen preschen mit guten Regelungen vor. In unserer Serie „Home oder Office?“ beleuchten wir die Maßnahmen. Den Anfang macht die Otto Group.

Was das Homeoffice für die Arbeitswelt, das ist Vertical für Video: eine Form der Evolution. Deshalb hat Apple jetzt erstmals einen Werbespot aus der Reihe "Shot on iPhone" komplett vertikal gedreht.

Kein geringerer als Oscar-Preisträger Damien Chazelle übernahm die Regie des Kurzfilms, der viele bekannte Klassiker zitiert. Achten Sie mal drauf was, was die 90-Grad-Drehung mit den Film macht.

Einen schönen Abend wünscht

Verena Gründel

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