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Reden ist silber...Schreiben ist gold

01.07.2018 Eine Frau schreibt um ihr Leben

GFDK - Heinrich Schmitz

Eine Frau schreibt um ihr Leben - über Carla Berlings " Vom Kämpfen und vom Schreiben"

Ein Rückblick in das Jahr 2013. Damas schrieb Heinrich Schmitz - Wäre Carla Berling im Jahre 1994 mit einem Beratungshilfeschein bei mir aufgelaufen und hätte mir erzählt, sie werde einen Bestseller schreiben, hätte ich ihr vermutlich geraten sich eine "anständige" Arbeit zu suchen, sich um ihre Kinder zu kümmern und ihre Phantasien von der Schriftstellerei unter unerfüllbare Träume abzuhaken.

Hätte es damals schon die Verbraucherinsolvenz gegeben, ich hätte sie ihr empfohlen. Aber die kam erst 1999.

Der Mann arbeitslos, kein Geld um die Heizung zu bezahlen, Heizen mit dem Backofen, kleine Kinder, die was zu essen brauchen - und diese Frau will ein Buch schreiben ? "Sie sind doch irre." Hätte ich wohl gesagt.

Was für eine idiotische Idee, die wirtschaftliche Not, in die sie und ihre Familie gerade durch den fatalen Ausflug ins Versicherungsgewerbe, in einem Strukturvertrieb - grandios dargestellt in dem Roman "Die Rattenfänger" - geraten war, durch eine Karriere als Schriftstellerin zu lindern. Völlig bekloppt. Hätte ich wohl gesagt. Von so was kann doch nur eine Hand voll Leute leben.

Nun ja, glücklicherweise ist sie damals nicht bei mir gewesen und hat ihren Traum einfach wahr gemacht. Dass dieses "einfach" alles andere als einfach "einfach" war, kann man in der erweiterten Neuauflage von "Vom Kämpfen und vom Schreiben"  miterleben - nicht nur lesen.

Der Leser wird in dieses irre Leben einer Frau, die ihr Ziel gegen alle Regeln der Vernunft verfolgt, schon mit den ersten Sätzen hinein gesogen. Er sitzt mit im kalten Zimmer und hofft und bangt, ist enttäuscht, freut sich, ist entsetzt, freut sich, usw.

Vom Erwerb der ersten Schreibmaschine, die gleich den ersten tränen auslösenden Rückschlag mit sich bringt, weil ihr der am meisten benutze Buchstabe, das "e", fehlt, über die Zeit in einer Lokalredaktion, zu einem ersten Sachbuch, TV-Auftritten, die zwar bekannt aber sonst nichts machen, Lesungen, Druckzuschussverlagen.

Stress mit dem Sozialamt, Recherchen in der Sado-Maso-Szene, Enttäuschungen mit Verlegern, vermeintlichen Freundinnen, persönlichen Niederlagen.

Scheidung, Krankheiten körperlicher und psychischer Art, Therapie, dem Tod des früheren Ehemanns, Lebensfreundes und Vaters ihrer Kinder, Hinfallen, Aufstehen, Guerillamarketing, kleine Erfolge, große Enttäuschungen, große Hoffnungen, großer Kampf - Carla Berling schont weder sich noch den Leser, sie legt die Karten auf den Tisch. Ohne Wenn und Aber.

Das ist kein Lehrbuch für angehende Schriftsteller. Jedenfalls keines, dass einem beim Schreiben hilft. Aber es ist ein Buch, dass die Vorstellung vom Alltag einer Schriftstellerin aus rosaroten Wohlstandsträumen auf den Boden der bitteren Realität holt und damit manchen Möchtegernschriftsteller davor bewahrt im finanziellen und emotionalen Elend zu landen. Es sei denn, er ist genauso süchtig nach Schreiben wie die Autorin.

"Vom Kämpfen und vom Schreiben" gibt es schon länger. Warum also eine Rezension ?

Wer die Vorauflage bei einem anderen Verlag bereits gelesen hat, wird vielleicht sagen, ja, schön, kenne ich schon, muss ich nicht nochmal haben. Falsch. Die jetzt im VAT Verlag erschienene Neuauflage lohnt eine erneute Lektüre.

Carla Berling hat "Vom Kämpfen und vom Schreiben" nicht nur überarbeitet, sondern auch konsequent fortgeschrieben. Auch ihr Schicksal und das des Buches "Die Rattenfänger" nach der Vorauflage ist Thema der Neuauflage und auch das ist irgendwie verrückt.

Der VAT Verlag André Thiele hat sich sehr viel Mühe gemacht. Das Buch ist nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch und haptisch ein Erlebnis. Hardcover mit Schutzumschlag inklusive downloadcode für ein e-book.

Diese Schriftstellerbiographie sollte mit jeder Auflage ein weiteres Kapitel bekommen, damit der Leser sieht, ob Carla Berling sich ihren Traum am Ende erfüllen konnte. Sie ist auf einem guten Weg. Ihre Bücher sind es wert gekauft und gelesen zu werden. Und ja - irgendwo ist Carla Berling eine Irre.

VAT Verlag André Thiele (http://www.vat-mainz.de/)
Carla Berling
Vom Kämpfen und vom Schreiben
Bericht, Mainz 2013
190 Seiten, gebunden inkl. eBook, 19.90 EUR
ISBN 978-3-940884-N.N.
Erscheint am 1.März 2013



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28.06.2018 Der öffentlich-rechtliche Rundfunk

GFDk - Reden ist Silber

Auf das Merkel-Unterstützungs-Zentralkomitee des ZDF und ARD ist verlaß. Die Aufgabe von wahrhaft unabhängigem Journalismus.

Der Cicero schreibt vollkommen richtig: "Weite Teile der Medien unterstützen im Asylstreit Angela Merkel. Sie verfallen in einen apokalyptischen Ton, um Kritiker wie Horst Seehofer als Gefahr für die Demokratie darzustellen. Im „Heute-Journal“ des ZDF verwendet man besonders raffinierte Methoden" . Oder besser gesagt, die totale Manipulation der Öffentlichkeit.

Auf die ARD und ZDF kann sich Angela Merkel verlassen. Und dazu haben wir 2017 geschrieben: Das Symptom journalistischen Übermenschentums bei ZDF und ARD - Die Agitation und Meinungsmache von ARD und ZDF ist schon dem seinerzeitigen FAZ-Herausgeber Frank Schirmacher 2014 aufgefallen.

ARD und ZDF berichten nicht was in der Welt passiert, sondern was nach ihren Vorstellungen in der Welt passieren soll.

Anja Reschke (ARD, Panorama): "Egal, ob Markus Söder das Wort in Berlin sagt oder im Biergarten. Wie sehr er auch versucht, den Begriff Asyltourismus in unsere Köpfe zu hämmern. Er wird nicht richtiger. Remember: Es geht nur um Bayern. Deutschland ist nicht im Wahlkampf."

Tina Hassel (ZDF, Berlin Direkt): "Absolut richtig. @AnjaReschke1 Noch wird nur in Bayern und nicht in Bund gewählt. Das könnte sich aber bald ändern..."

Marc Felix Serrao (Neue Zürcher Zeitung): "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist und bleibt eine der wichtigsten Stützen der Kanzlerin. Das wird in den Beiträgen und Kommentaren zum Unionsstreit genauso deutlich wie hier auf Twitter."

Anja Reschke ist eine deutsche Journalistin, Publizistin und Moderatorin. Seit 2015 leitet sie die Abteilung Innenpolitik beim Norddeutschen Rundfunk, für den sie seit 2001 das Fernsehmagazin Panorama moderiert. Wikipedia

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20.06.2018 Wer schützt unsere Konzerne?

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Mit trockenen Worten gab die Staatsanwaltschaft München II bekannt, dass Audi-Chef Rupert Stadler sein Büro mit einer Gefängniszelle eintauschen muss. Als Haftgrund wird Verdunkelungsgefahr genannt. Seit einer Woche wird Stadler als Beschuldigter geführt. Aber Hallo, Verdunklungsgefahr? Was soll der denn noch verdunkeln?

Schande über Deutschlands Staatsanwälte

Vorgeworfen wird ihm "Betrug sowie mittelbare Falschbeurkundung" im Zusammenhang mit dem "Inverkehrbringen von mit manipulativer Abgassteuerungssoftware ausgestatteten Diesel-Kraftfahrzeugen auf dem europäischen Markt.

"Zusammen mit Beamten des Landeskriminalamtes vollstreckten die Staatsanwälte den Haftbefehl am Montagmorgen in Ingolstadt.

Ein Machtwort der Regierung?

Das Pikante daran, noch bis vor vier Wochen, hat die gleiche Staatsanwaltschaft noch nicht einmal einen Anfangsverdacht gegen Audi-Chef Rupert Stadler gesehen. Da fragt man sich, woher kommt der Sinneswandel oder der Auftrag?

Oder gibt es da einen anderen Zusammenhang? Am Montag, den 11.06.2018, also vor einer Woche, besuchte Daimlerchef Dieter Zetsche Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Berlin, um die verdächtig hohen Abgaswerte etlicher Mercedes-Modelle zu erklären.

Scheuer habe Zetsche eingeladen, heißt es in der offiziellen Verlautbarung. Man könnte auch sagen: Zetsche wurde einbestellt - und durch Scheuers anschließend angeordneten Rückruf Hunderttausender Fahrzeuge öffentlich abgewatscht, schrieb der "Spiegel". Ist Rupert Stadler nur ein Bauernopfer?, frage ich mich.

Michael Kröger schrieb: Der Verkehrsminister täte gut daran, diplomatischer vorzugehen, sonst spielt er Donald Trump in die Hände.

Bekannt, gefürchtet und berüchtigt, die Jäger aus München

Die Staatsanwaltschaft München hat schon auf viele Top-Manager von Deutschland die Jagd eröffnet. Darunter auf Siemens, MAN, Ferrostaal und die BayernLB. 2006 eröffneten die Münchner Jäger die Jagd auf Siemens Top Manager. Der Vorwurf lautete, Siemens habe mit einem System der schwarzen Kassen Aufträge erkauft.

Wer schützt unsere Konzerne?

Dass die US-Konzerne, wie General Electrics und die Franzosen, also die direkten Konkurrenten von Siemens, Bestechungsgelder zur weltweiten Aufragsbeschaffung einsetzen, hat für die bemitleidenswerte Staatsanwaltschaft in München keine Rolle gespielt und auch nicht für den Bundesgerichtshof. Schwarze Kassen zur Auftragsbeschaffung steht eben nur den ausländischen Konzernen zu.

Der Deutsche Saubermann

Hauptsache man kann den deutschen Saubermann spielen und dabei auch noch nachhaltig der deutschen Wirtschaft schaden. Glaubt irgendein Depp, dass es ein US-Staatsanwalt wagen würde, sich mit den US-Konzernen-Managern anzulegen, um ein US-Unternehmen zu schädigen? Das machen nur die Deutschen.

Niemals würde das geschehen. Für die Amerikaner gilt der Grundsatz, jeder Dollar der in einer US-Kasse landet, ist ein guter Dollar, und die US-Manager verrichten einen gute Job. Ein Us-Staatsanwalt würde wegen Landes und Hochverrat wohl selber im Knast landen.

Ralf-Dieter Brunowsky stellt die richtige Frage: "Will man jetzt alle Vorstände von Daimler, VW, Audi, Porsche und BMW in Untersuchungshaft bringen? Will Deutschland sich den neben der Telekommunikation wichtigsten industriellen Ast absägen, auf dem es sitzt?"

Ganz am Rande bemerkt:

Siemens hat in den vergangenen Jahren sich von einer ganzen Reihe an Industriebeteiligungen und Sparten getrennt, für die man nicht mehr genug Aufträge bekommen hatte. Das wird die Ausländer gefreut haben, auf die deutsche Staatsanwaltschaft ist eben Verlaß.

Die Deutschen Manager machen nach Lesart der deutschen Justiz aber keinen guten Job, wenn sie Geld verdienen und Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Wenn die deutsche Schlüsselindustrie in die Knie geht und die ersten Massenentlassungen anstehen, können sich die Arbeitnehmer in München bedanken.

Das Recht des Stärkeren

Mal eine Frage, was soll das dumme Gerede vom "Dieselbetrug"? Die Franzosen und Amerikaner produzieren und verkaufen die größten Dreckschleudern der Welt. Bei Ford und Fiat-Chrysler in Amerika kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus und trinkt darauf ein gutes Gläschen mit einem besondern Dank an die Münchener Staatsanwaltschaft.

Michael Kröger: "Ist es also sinnvoll, Industriekonzerne öffentlich zu desavouieren, und damit Leuten wie Donald Trump weitere Argumente für sein nationalistisches Heimatschutzprogramm zu liefern? Denn der US-Präsident wird, wie seine Vorgänger in der Vergangenheit auch, diese Steilvorlage nutzen.

Gegen Volkswagen zum Beispiel trieb das US-Justizministerium noch unter Barack Obama die Ermittlungen mit Hochdruck voran". Na ja, so weit können die in München nicht denken.

Und weiter: Im Wettbewerb von Nationalstaaten finden die Grundprinzipien unserer gesetzlichen Regelwerke allerdings nur eingeschränkt Anwendung. Hier gilt das Eigeninteresse als oberste Triebfeder des Handelns. Und nicht erst seit Donald Trump das Recht des Stärkeren. Das kann man beklagen, doch an der Tatsache führt kein Weg vorbei.

Was hat Seehofer noch Ende letzen Jahres gesagt: Ein Verbot von Verbrennungsmotoren zerstört unseren Wohlstand. Genau, nur die Deutsche Justiz weiß das nicht.

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13.06.2018 Unsterblichkeit und Ruhm

GFDK - Reden ist Silber

Unsterblichkeit und Ruhm, davon konnten und können die meisten Künstler nur träumen. Auf jeden renommierten Namen kommen zigtausende, die niemand kennt. Und Frauen haben es seit jeher noch ungleich schwerer, ernst genommen zu werden.

Unsterblichkeit und Ruhm

Wer kennt schon Edouard Manets Schwägerin Berthe Morisot außer in ihrer Rolle als sein Modell? Die 1841 geborene Französin malte impressionistische Gemälde, die im Laufe der Zeit auch die Anerkennung ihrer männlichen Kollegen, darunter Auguste Renoir, erfuhren. Ruhm und Lob der (männlichen) Kritik und Kunstgeschichte blieben ihr dennoch verwehrt.

Im Schatten der Männer

Die Mexikanerin Frida Kahlo ist heutzutage die lateinamerikanische Malerin schlechthin. Ihre farbenprächtigen, symbolhaften Bilder, mit denen sie ihr von Kindesbeinen an durch Unfall und Krankheit geprägtes Dasein verarbeitet hat, und ihr skandalöser Lebensstil mit bisexuellen Affären haben sie zum Haushaltsnamen gemacht.

Ihre Bilder sind inzwischen in Mexiko zum nationalen Kulturgut erklärt worden. Dennoch stand sie selbst in ihrem Heimatland jahrelang im Schatten ihres Ehemannes, dem Maler Diego Rivera.

Ähnlich wie in der Malerei geht es auch im Sport zu. Die Fußballerinnen lehnen sich allerdings mehr und mehr gegen die Ungleichbehandlung im Profisport auf. Wo die männlichen Kicker millionenschwere Verträge bekommen, müssen laut einer FIFPro-Studie von 2017 rund 60 Prozent der Profi-Fußballerinnen weltweit noch einen Nebenjob ausüben, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Häufig bleibt ihnen keine andere Wahl, als den Sport als Beruf aufzugeben. Doch in immer mehr Ländern schließen sich die Kickerinnen zusammen um gerechtere Bedingungen durchzusetzen.

Die Idee, gemeinsam für gleiche Ziele zu arbeiten, ist nicht neu. Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. ist aus dem Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin hervorgegangen. Da Frauen vor 150 Jahren nicht rechtsfähig waren, mussten männliche Gründungsmitglieder aushelfen.

Die Herren bekamen die Ehrenmitgliedschaft, ohne ordnungsgemäße Mitglieder zu sein. Dadurch bekamen die Künstlerinnen und Kunstfreundinnen einen Platz im Bürgertum, Respektabilität – und eine finanzielle Basis.

Und an der zum Verein gehörigen Damenakademie wurden Künstlerinnen ausgebildet. Zu den Schülerinnen gehörte die Grafikerin, Bildhauerin und Malerin Käthe Kollwitz, eine der einflussreichsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Lithografien, Radierungen, Kupferstiche, Holzschnitte und Plastiken wurden von persönlichen Erfahrungen geprägt und verbanden häufig Realismus und Expressionismus. Käthe Kollwitz blieb später der Damenakademie als Lehrerin verbunden.

Auch Paula Modersohn-Becker studierte an der Akademie – ein echtes Kunststudium an einer regulären Akademie war Frauen damals noch verweigert. Doch auch ohne die gleichen Privilegien wie männliche Künstler zu genießen, setzte ihr Talent sich durch.

In den rund 14 Jahren ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitete sie fast unermüdlich. Rund 750 Gemälde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen machten die Norddeutsche zu einer der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus.

Das allgemeine Frauenstudium wurde in den einzelnen deutschen Ländern verschiedentlich geregelt, aber erst nach dem Ersten Weltkrieg hatten die Frauen überall mit ihrer Forderung nach Zulassung Erfolg – Männerbastionen mögen standhaft sein, aber wo Frauen an einem Strang ziehen, lässt sich vieles bewegen, von der Staffelei bis zum Fußballtor.

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12.06.2018 Danke Donald Trump. Du bist das Beste

GFDK - Christian Weilmeier und Gottfried Böhmer

Beinahe hatte ich gestern schon die Befürchtung, der G7-Gipfel würde ein formaler Erfolg und es gelänge wie immer die Differenzen zuzukleistern. Die Europäer wären wieder dazu bereit gewesen nachzugeben. Trump aber hat im Nachgang alles zerschlagen.

Ein Spielchen könnte  den Staatschefs helfen

Während Trump den Europäern und Verbündeten vor dem Kopf stößt, feiert er im Ausland seinen bisher größten Erfolg. Aber was ist zu tun? Also wir, die GFDK Redaktion, würden den Staatschefs mal empfehlen sich zu entspannen, vielleicht bei einem Spielchen im Casino, wo es sogar noch einen Bonus gibt. Und eines ist doch klar, den Vertrauens-Bonus, haben die meisten Politiker ja schon verspielt.

Bei google lassen sich viele Artikel finden, die belegen, das Spiele zu Ruhe und Entspannung führen, und die Welt braucht Entspannung gerade sehr dringend.

GEGEN den Willen von Merkel und Co

Danke Donald Trump. Du bist das Beste, was unserem alten Kontinent passieren konnte. Du verschärfst die Widersprüche, du tobst und beleidigst alle diejenigen, die doch sehnlichst weiter sich an Amerika ausrichten wollen und drängst sie geradezu dazu, eigene Wege zu gehen.

Noch nie war die Chance so groß, dass Deutschland und Europa endlich wieder eigenständig werden. Man muss Trump inzwischen ja sogar noch eine zweite Amtszeit wünschen. Er ist die Abrissbirne für ein Gebäude, das schon lange morsch war.

Das Europa, das ich will, ist natürlich kein Europa so wie jetzt. Wenn der Westen torkelt, dann torkeln auch Weltbilder und schaffen neue Handlungsmöglichkeiten.

Der Denkfehler

Einen Denkfehler lese ich die Tage immer wieder: Man könne Trump aussitzen, warten bis er weg ist und dann wieder dort einsteigen, wo Obama aufgehört hat. Dieser Irrglaube reicht bis in die Bundesregierung. Trump verändert die Welt nachhaltig, er schafft jeden Tag Fakten.

Man kann das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen. Es verändern sich auch Mentalitäten, Geisteshaltungen, die Funktionsweise der Politik. Zudem schließt sich Trump vielleicht noch mehr kurz mit den rechten Regierungen in Europa, dann kommt das Rad erst recht in Schwung. Schon vier Jahre Trump reichen dafür locker.

Es gibt auch unter den Etablierten Leute, die Trump toll finden, weil er gegen den Iran ist oder auch sonst irgendwie Einzelpunkte vertritt. Auch sie aber werden nur das Gesamtpaket bekommen. Darüber hinaus bringt Trump ohnehin nur Dinge ans Licht, die lange schlummerten.

Die Krise des Westens besteht ja untergründig schon seit Jahren. Manchmal braucht es in der Geschichte einfach den Auslöser.

Gerald Hacker schreib dazu auf Facebook: Wer hat den G7 Gipfel ruiniert? Trudeau der Trottel. Trump hatte doch schon unterschrieben. Da pisst Trudeau ihm hinterher verbal ans Bein. Was Trump dazu bringt seine Unterschrift zu revidieren. Was Trudeau gemacht hat, kann man mit Merkel machen, aber nicht mit Trump. So ein Idiot nennt sich Politiker.

Historisches Treffen - „Gegner können zu Freunden werden“

Historisches Gipfeltreffen in Singapur. Die Denuklearisierung werde „sehr bald beginnen, sagte Trump bei der Unterzeichnung des Gipfelkommuniques. Trump ist voller Lob für Kim Jong-un, und er sei „ein sehr begabter Mann. Und er liebt sein Land sehr.“ „Fantastisch“ sei das Gespräch gewesen, sagte Trump.

Die Welt wird einen großen Wandel erleben“, versprach Kim. Trump lobte Kim als “ehrenwerten Verhandlungspartner“. „Wir haben eine sehr besondere Verbindung aufgebaut“, so Trump. Das Treffen mit Kim sei „ehrlich, direkt und produktiv“ gewesen, so Trump. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete mit Nordkoreas Machthaber ein "umfassendes" Dokument.

Trump kündigte die offizielle Beendigung des Korea-Kriegs an. „Der Krieg ist seit 70 Jahren nicht beendet, aber er wird bald enden“, sagte Trump. „Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren“, betonte der US-Präsident. Der Nordkorea-Konflikt müsse nicht zu einem Krieg in der Zukunft führen.

Stimme aus dem Netz: Ich finde es schon bemerkenswert, wie einige geradezu krampfhaft versuchen, den Verhandlungserfolg von Singapur kleinzureden. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. Schließlich war der böse Donald dabei. Bei Obama hätte man sich dagegen tagelang nicht mehr eingekriegt. Das ist schon fast eine psychologische Betrachtung wert.

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11.06.2018 Deutschland ist machtpolitisch fertig

GFDK - Christian Weilmeier und Gottfried Böhmer

Trump twittert nach dem G-7-Gipfel einen Satz aus dem Flieger und die Welt erstarrt. Die internationale Presse ist entsetzt: Die "Zeit" schreibt:  „Vier Jahrzehnte transatlantischen Zusammenhalts aus der Air Force One mit ein paar Tweets in Stücke gehauen.“

Deutschland ist machtpolitisch fertig

Die Deutsche und internationale Presse zeigt sich schockiert. Aber Hallo, was ist aus der "mächtigsten Frau" der Welt geworden? Angela Merkel hat wohl nichts mehr zu sagen, hatte sie es jemals? NEIN. Trump macht alles zunichte wird nun gejammert.

Einen derartigen Skandal wie diesmal hat es bei einem solchen Treffen jedenfalls noch nicht gegeben, schreibt Clemens Wergin auf "Welt-Online".

Und dann wird der "Welt-Autor" wie immer, richtig blöde: Die Russen sind schuld. "Nicht zuletzt Russland, dessen Wiederzulassung zum G-7-Gipfel Trump forderte, obwohl Moskau weiter die Krim besetzt hält, in der Ostukraine weiter zündelt, in Syrien schwere Kriegsverbrechen begeht und westliche Gesellschaften weiter mit Cyberkrieg überzieht".

Gegen Donald Trump ist kein Kraut gewachsen

Christian Weilmeier hat vor dem Gipfel geschrieben: Einfach faszinierend, was jetzt mit Trump bei den Deutschen alles an die Oberfläche kommt. Gerade wieder im Radio ein Anrufer: Trump sei der "absolute Herrscher", da könne man gar nichts machen. Hilflosigkeit. Nur ein Beispiel. Bei vielen, vielen Menschen ist die Macht der USA tief in die Seele gesunken und dort auch eingepflanzt worden.

US-Hörigkeit wird zum Bumerang

Sie stehen stramm, wenn Washington ruft oder zumindest haben sie insgeheim wahnsinnige Angst vor der Allmacht der USA, die Deutschland zweimal Schachmatt gesetzt haben. Dieses Untertanen-Gefühl schlummerte über Jahre, jetzt bei einem offenen Streit kommt es ans helle Tageslicht. Ja, auch das ist Deutschland, das sind wir.

Trump ist der absolute Weltherrscher, wir zittern und reden uns das schön mit herbeigezerrten Argumenten oder Selbsthass. Mein ceterum censeo seit langem wird hier wieder bestätigt: Letztlich kann nur Europa wieder eine eigenständige politische Einheit werden, Deutschland hat machtpolitisch fertig, schon im Kopf fängt das an.

Die Strafzölle sind in Kraft. Man sollte seitens Europa durchaus stufenweise antworten, aber die Keule in der Hinterhand behalten. Auch die Beherrschung der digitalen Welt durch die USA ist für Europa ein Risiko für die nationale Sicherheit.

Da könnte man hinlangen, wo es wehtut, bis der Zuckerberg zu Trump fährt und Druck macht, weil sein Geschäft in Europa bedroht ist. Trump versteht nur die Sprache der Macht, jeder der sanft auftritt, wird verhöhnt. Ein guter Lernprozess für Europa.

Die transatlantische Lobby empfiehlt Europa aus ökonomischer Sicht den Kotau, es geht denen aber nur darum, dass sie die Interessen der USA in Europa vertreten. Man sollte nicht darauf hören.

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10.06.2018 Elefant aus Zirkus ausgebrochen

GFDK - Reden ist Silber

Hunderte Tiger, Giraffen und Elefanten sind in Deutschland noch immer im Zirkus unterwegs und damit muß Schluß sein, auch Tiere haben eine Würde, wie die GFDK-Redaktion Reden ist Silber - Schreiben ist Gold schon im März diesen jahres geschrieben hat.

Elefant aus Zirkus ausgebrochen

ein Kommentar von VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Denise Schmidt

Anlässlich des aus dem Zirkus ausgebrochenen Elefanten, der gestern Nachmittag in Neuwied (Rheinland-Pfalz) durch die Stadt lief, kommentiert Kampagnenleiterin Denise Schmidt von der Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN:

Bundesweites Wildtierverbot

„Immer wieder bringen aus Zirkussen ausgebrochene Wildtiere Bürger in Gefahr. 2015 wurde in Buchen ein Passant von einem freilaufenden Zirkus-Elefanten getötet.

Dass nicht einmal Circus Krone für die Sicherheit seiner Wildtiere garantieren kann, sollte für die Bundesregierung ein Zeichen sein, endlich ein bundesweites Wildtierverbot für Zirkusse zu beschließen!“

Circus Krone – jede Eintrittskarte bezahlt auch Tierquälerei, schreibt "peta" - "Die Zurschaustellung von Tieren bei Circus Krone basiert auf dem Prinzip der Ausnutzung und Ausbeutung von Schwächeren – oftmals bis zum Tod. Dabei missachtet Circus Krone seit Jahren immer wieder wichtige Tierschutzbestimmungen.

Das Münchner Unternehmen steht an der Spitze einer tierquälerischen Form der Unterhaltung. Hinter den Glitzerkulissen des Circus Krone ist das Leid der Tiere immens und immer wieder von Behörden und Tierschützern dokumentiert".

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10.06.2018 Renditeobjekte

GFDK - Reden ist Silber - Uli Gellermann

Uli Gellermann, ist Filmemacher und Journalist und schreibt auch für "sputnik-news". Er ist Herausgeber der RATIONALGALERIE, einer Website, die neben aktueller Politik auch Literatur-Rezensionen und Filmkritiken verbreitet.

"Der soziale Tarnanstrich noch brutaler: Im Pflegebereich, in dem es längst nicht mehr um die Pflege alter Menschen geht, wie mancher immer noch glaubt, sondern um den Profit einer Industrie, die mit der Verwahrung welken Fleisches dealt.

Eine knallharte Profitmaschine für die "Pflege" alter Menschen

Gerade erst kursiert ein offener Brief von Angehörigen und Betreuern an die Führung der Vitanas-Pflegekette: „Schmutzige Flure und Zimmer, verdreckte Balkone, Reparaturen, die nicht mehr erledigt werden“, darüber hinaus „immer weniger Betreuungspersonal, unwissendes, täglich wechselndes Leasingpersonal“.

Im August 2017 wurde der kleine Vitanas-Pflegekonzern mit zu der Zeit 4400 Mitarbeitern an die „Oaktree Capital Management“ verkauft. Was so romantisch nach Eichenlaub klingt, ist eine knallharte Profitmaschine von 82 Milliarden US-Dollar (Stand 2008) Anlagekapital. Die heutige Summe dürfte ein vielfaches sein.

Angela Merkel und der wahre Standard

Bei Wikipedia heißt es: " OCM ist aufgrund seiner risikobetonten Anlagestrategie zudem als Hedgefonds einzustufen."

Patienten werden als Renditeobjekte begriffen. Die Angestellten der Heime, die der „Oaktree“ gehören, gelten als Akkord-Arbeiter zur Produktionder wahre Standard von Profit. Der schönste Merkel-Satz zum Pflegenotstand:

Es wird mehr Standard da reinkommen.“ Aus dem Merkelschen ins Deutsche übersetzt: Scheiß auf die Verantwortung gegenüber den Alten und Kranken. – Das ist der wahre Standard".

Vorsätzliche Körperverletzung und Misshandlungen von Schutzbefohlenen: Die Mainzer Staatsanwaltschaft überprüft Seniorenheime in Wiesbaden und Mainz.

"FAZ" am 5. Juni 2018

Die Mainzer Staatsanwaltschaft prüft mutmaßliche Missstände in Seniorenheimen in Mainz und Wiesbaden. Es gehe um einen Anfangsverdacht vorsätzlicher Körperverletzung oder der Misshandlung von Schutzbefohlenen, einen Anfangsverdacht der Freiheitsberaubung sowie der gefährlichen Körperverletzung, teilte die Leitende Oberstaatsanwältin Andrea Keller am Dienstag auf Anfrage mit.

Sie legt einen Bericht der „Allgemeinen Zeitung“ aus Mainz vom 28. März zugrunde, in dem ein Mitarbeiter eines Seniorenheims anonym von Mängeln berichtet. Die Zeitung berichtete am Dienstag von der Prüfung durch die Strafbehörde.

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03.06.2018 Wann beginnt es in Deutschland?

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Was ist los in Europa? Wann beginnt es in Deutschland? Während wir und viele Prominente sich für den Tierschutz stark machen, sehen das die Muslime ganz anders, wie sich nun immer dreister zeigt. Ist das die schleichende Islamisierung im Kampf gegen „unreine“ Tiere.

Wehret den Anfängen und Finger weg von unseren Hunden

Es wir höchste Zeit, dass wir unseren Gästen klar und sehr deutlich zeigen, wer hier das Hausrecht hat. In Deutschland hat man immer noch nicht kapiert wie wir hier unterwandert werden.

Bisher habe ich mich in  der Zuwanderungsdebatte zurückgehalten als Tier, Hundefreund und Hundehalter ist für mich aber bei diesem Thema schluß mit lustig. Die geforderte „Öffentliche Reinheit“ der Muslime, könnten wir auch anders anwenden.

Noch vor ein paar Tagen haben sich Prominente wie Ellen DeGeneres, Cameron Diaz und Kate Beckinsale  gegen die grausame Hunde- und Katzenfleischproduktion in Indonesien aus ausgesprochen. In einem Brief an den indonesischen Präsidenten Widodo fordern sie, das "herzzerreißende und schockierende" Schlachten von Millionen von Haustieren zu stoppen.

Lebendig mit dem Schweißbrenner verbrannt

Brutale Aufnahmen von Hunden, die auf öffentlichen Straßenmärkten in Nord-Sulawesi mit einem Knüppel erschlagen oder lebendig mit dem Schweißbrenner verbrannt werden haben mehr als 90 international bekannte Schauspieler, Musiker und Sportler dazu bewegt, sich gegen den Horror der indonesischen Hunde- und Katzenfleischproduktion auszusprechen.

Organisiert wird der Protest von der Koalition Dog Meat Free Indonesia, in der sich auch die deutsche Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN engagiert.

Muslime fordern öffentliches Verbot von Hunden

Im englischen Manchester werden seit einigen Wochen Flugblätter verteilt, die ein öffentliches Verbot von Hunden fordern. Unter dem Slogan „Zeigen Sie Respekt für uns und unsere Kinder und begrenzen die Anwesenheit von Hunden in der Öffentlichkeit“ fordert die muslemische Kampagnengruppe „Öffentliche Reinheit“ zum radikalen Hundeverbot auf.

Aber auch in Europa kommt es immer öfter zu Gewalttaten gegenüber Hunden – insbesondere in Städten mit einem hohen Muslim-Anteil. Wie die „Kronenzeitung“ jetzt berichtet, wurde jüngst eine „54jährige Hundebesitzerin vor ihrem Gartentor von einer muslimischen Somalierin niedergeschlagen.

Ein Hund der Wienerin war ihr nahe gekommen.“ Der Ehemann der Angreiferin fügte hinzu: „Wir wollen keine Hunde, die sind schmutzig“.

Diese Prominente haben den Brief unterzeichnet: Alfie Boe, Alicia Silverstone, Andrea Parker, Bellamy Young, Ben Stein, Brian May, Bryan Greenberg, Cameron Diaz, Chan Luu, Chelsea Handler, Claire Holt, Courtney Cox, Danielle Panabaker, David Boreanaz, David Duchovny, Denise Richards, Dwight Yorke, Elizabeth Hurley, Ellen DeGeneres, Emile Heskey, Erin Foster, Frank Leboeuf, Gabby Reece, Geoff Stults, Gianfranco Zola, Goran Visnjic, Helen Hunt, Holly Marie Combs, Jack Huston, Jai Courteney, Jane Fallon, Dame Jane Goodall, Jedediah Bila, Jennifer Morrison, Joanna Lumley, Joaquin Phoenix, Joely Fisher, Josh Peck, Dame Judi Dench, Kate Beckinsale, Katheryn Winnick, Katie Cleary, Keely & Pierce Brosnan, Kristin Bauer, Laird Hamilton, Leona Lewis, Lucy Lawless, Melissa Benoist, Michael Essien, Minka Kelly, Moby, Myles Kennedy, Natalie Dormer, Owen Wilson, Parker Young, Paul O'Grady, Peter Berg, Peter Egan, Rainn Wilson, Rick Wakeman, Ricky Gervais, Scott Eastwood, Shay Mitchell, Shepard Fairey, Simon Cowell, Tea Leoni, Thomas Sadoski, Tyrese Gibson, Uzo Aduba, Wendi McLendon Covey, Wendie Malick, Whitney Cummings, Wilmer Valderrama

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28.05.2018 Genfer Abrüstungskonferenz

GFDK - Reden ist Silber

Die Genfer Abrüstungskonferenz ist das einzige weltweite zwischenstaatliche Forum, das sich mit Fragen der Abrüstung, Rüstungskontrolle und der Nichtverbreitung von Waffen befasst.

Bei der Genfer Abrüstungskonferenz beraten Delegationen aus 65 Staaten regelmäßig über Rüstungskontrolle und Abrüstung. Syrien soll heute den Vorsitz übernehmen und das geschrei ist groß. Na ja, nicht bei allen, Deutschland hat nur ein wenig Bauchschmerzen, muß aber nicht zum Arzt.

UN-Watch protestiert

"Wir fordern führende Demokratien wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Kanada auf, den Raum zu verlassen, sobald der syrische Botschafter die Präsidentschaft übernimmt", sagte Hillel Neuer, Geschäftsführer von UN-Watch, einer Organisation, die Aktivitäten und Beschlüsse der Vereinten Nationen kritisch untersucht.

"Wenn das syrische Regime von Bashar al-Assad den Vorsitz über die weltweite Abrüstung von chemischen und nuklearen Waffen führt, dann ist das so, als würde man einen Massenvergewaltiger in ein Frauenhaus stecken", sagte Neuer. "Syrien wird versuchen, diese Position auszunutzen, um sein mörderisches Regime zu legitimieren. Die Demokratien sind verpflichtet, diesem Missbrauch der UN und der Abrüstungskonferenz entgegenzuwirken.“

USA protestiert

"Syrien hat weder die Legitimation noch die moralische Autorität, um als Präsident dieses erhabenen Gremiums zu dienen", sagte US-Botschafter Robert Wood. "Ich fordere Russland auf, seine blinde Unterstützung für das Regime in Damaskus zu beenden und ich möchte, dass Russland das Regime auffordert, sich von der Übernahme des Vorsitzes zurückzuziehen. Die Präsidentschaft Syriens wird dieses Gremium untergraben und diese Institution erniedrigen."

Syrien bleibt unbeeindruckt

Botschafter Hussam Edin Aala beteuerte, Damaskus habe mit dem Einsatz chemischer Waffen nichts zu tun und man sei sich der Verantwortung bewusst, die sich mit der Präsidentschaft verbindet: "Lassen Sie mich klarstellen: Ich habe nicht die Intention, die Funktion des Vorsitzes zu nutzen, um politische Kampagnen zu starten."

UN hält sich raus

UN-Sprecherin Allessandra Velluci verwies darauf, dass die UN zwar eng mit der Abrüstungskonferenz zusammenarbeite, das Gremium selbst aber formell unabhängig sei: "Ich kann das nicht kommentieren aus dem einfachen Grund, dass die Frage dieser Präsidentschaft eine Verfahrensfrage ist. Es gibt Regeln und die besagen: Der Vorsitz dieser Konferenz wechselt unter allen Mitgliedern. Und die Rotation, die im Januar 1979 begann, folgt der Liste der Mitglieder in Reihenfolge des englischen Alphabets."

Es sei wichtig, so die UN-Sprecherin, dass die Abrüstungskonferenz ihre Arbeit fortsetzt und alle Mitglieder an der Debatte teilnehmen. Erst in der vergangenen Woche hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres dazu aufgerufen, das Gremium mit neuem Leben zu füllen.

Deutschland hat nur Bauchschmerzen

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, das syrische Regime besitze keine Glaubwürdigkeit für eine angemessene inhaltliche Ausübung der Präsidentschaft.

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