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10.08.2018 Trump und die Türkei

GFDK - Reden ist Silber - Christian Weilmeier

Kurz und knapp von Christian Weilmeier: Trump verhängt Sanktionen gegen einige türkische Minister. Wie es weitergeht? Der Streit eskaliert und in ungefähr zwei Wochen erklärt dann Trump die Türkei zum Feind. Seine islam-kritische Anhängerschaft jubelt.

Ein paar Tage später droht Krieg zwischen den USA und der Türkei und das Ende der NATO wird beschworen. Dann schlägt Trump in einem Tweet ein Treffen zwischen ihm und Erdogan vor. Riesen Mediensause bei dem spektakulären Treffen.

Trump hat es wieder allen gezeigt

Epochales Ergebnis. Danach preist Trump Erdogan als großen "leader" und sagt "I love Erdogan, I love Turkey". Die Experten rätseln noch Wochen später, was bei dem Treffen eigentlich herausgekommen ist. Die Anhänger sind selig, denn ihr Präsident hat es wieder allen gezeigt, dann ab zum nächsten Thema.

Der beste Spruch zu Trump kommt von Gabor Steingart: "Trumps positive wie negative Energien sind nicht an den allgemeinen Wärmestrom der Gesellschaft angeschlossen. Der Mann funktioniert wie ein Blockheizkraftwerk. Er ist ein emotionaler Selbstversorger".

Der Gegenschlag von Erdogan

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Einfrieren möglicher Vermögen der US-Minister für Justiz und Inneres in der Türkei angeordnet, wie er in einer Fernsehansprache in Ankara bekanntgab.

"Wir haben bis gestern Abend Geduld gezeigt. Heute habe ich meine Freunde angewiesen, das mögliche Vermögen der US-Minister einzufrieren", sagte er. "Denjenigen, die denken, dass sie die Türkei zwingen können, einen Schritt zurückzugehen, indem sie Zuflucht suchen in einer drohenden Sprache und absurden Sanktionen, werden wir zeigen, dass sie nicht die türkische Nation kennen."

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01.08.2018 Eisbär erschossen

GFDK - Reden ist Silber

Zuletzt haben wir hier geschrieben: "Verlieren Mensch und Tier den Boden unten den Füßen - Eisbären in großer Not". Bedrohte Natur, bedrohte Arktis, bedrohte Eisbären, Pinguine, Robben, Schneehasen und der Polarfuchs. Nun bedroht auch noch der Tourismus die letzten Eisbären, weil der "kleine Mann" sich auch solche Reisen leisten kann

Ein Eisbär hat auf Spitzbergen ein deutsches Crewmitglied des Kreuzfahrtschiffes "Bremen" angegriffen. Das Tier habe den Eisbärenwächter am Kopf verletzt, teilte der Veranstalter Hapag-Lloyd Cruises mit.

Der Kreuzfahrtveranstalter Hapag-Lloyd Cruises wirbt für die Reisen nach Longyearbyen mit dem Versprechen, die Passagiere könnten dort "Arktis pur" erleben. "Wo Eisbären die Wildnis regieren", heißt es auf der Webseite, "bestimmt die Natur den Verlauf ereignisreicher Tage".

Nur der Eisbär hat sich selbstverteidigt

Nur für die Eisbären ist der "Verlauf ereignisreicher Tage" dann eben tödlich, wie nun geschehen. Der Reiseveranstalter hat von der Selbstverteidigung seiner Leute gesprochen. Das ist richtig, die Selbstverteidigung ging aber von dem Eisbären aus. Und wenn es einer auf den Punkt bringt, dann nur Gabor Steingart in seinem Morning Briefing.

Gabor Steingart:

"Der tragische Tod eines Eisbären während der Expedition des Hapag-Llyod-Schiffes MS Bremen ist deswegen so tragisch, weil die wahre Todesursache nicht Notwehr, sondern Voyeurismus ist. Der Tourismus dringt in die fragilen Ökosysteme seltener, wilder Tiere ein, die unverzüglich erschossen werden, sobald sie sich wie wilde Tiere benehmen.

Wenn Donald Trump es getan hätte, würde ihm ein Enthebungverfahren drohen. Wenn Hapag-Lloyd es tut, zahlt die Rechtsschutzversicherung".

Der britische Comedian Ricky Gervais schrieb dazu einem Tweet: "Lassen Sie uns einem Eisbären in seiner natürlichen Umgebung zu nahe kommen und ihn dann töten, wenn er uns zu nahe kommt. Idioten."

Ein anderer Twitter-Nutzer fragt: "Selbstverteidigung?! Die Eisbären-Heimat ist kein verdammter Touristenort."

Ein anderer schrieb: „Wie kann es sein, dass ein solch majestätisches Lebewesen sterben muss, nur weil ein paar Menschen zum Vergnügen in seinen Lebensraum eindringen?

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29.07.2018 Suppenwürfel und Wein aus Tigerknochen

GFDK - Reden ist Silber

Vor ein paar Tagen hatten wir hier noch eine gute Nachricht. Die Bärin Kvitka wurde von VIER PFOTEN von einer ukrainischen Jagdstation gerettet und in den BÄRENWALD Domazhyr gebracht, wo sie nach acht Jahren Kampf endlich so leben kann wie es ihrer Art entspricht.

Deutschland ist Top, und ganz vorne dabei

Nun erreichen uns sehr schlechte Nachrichten. Es ist kaum vorstellbar, aber Realität. Lebende Tiger verschwinden auch aus Deutschland, um in Asien zu Suppenwürfel und Tiger-Wein aus Tigerknochen verarbeitet zu werden.

Es gibt innerhalb der EU und Deutschland keine Kontrolle, da Transporte innerhalb der EU keine Import- oder Exportgenehmigungen  brauchen. Man muß noch nicht einmal angeben, warum und zu welchem Zweck, die Tiere das Land verlassen. Das zeigt uns, in Deutschland ist alles möglich, auch die größte Sauerei.

Wer sind die Verkäufer und Händler?

Um sich das ganze noch mal vor Augen zu halten: Sie können einen Tiger aus Deutschland ausführen, ohne Angabe von Gründen. Ist der einmal über die Grenze, gibt es keine Kontrolle wo das Tier bleibt, und was mit ihm geschied.

Es stellt sich für die GFDK Redaktion auch die Frage, wer sind die Verkäufer. Es ist ja nicht so, dass bei uns die Tiger im Haushalt gehalten werden oder in unseren Wäldern frei rumlaufen.

Die Frage ist ja leicht zu beantworten, aber wir dürfen hier niemanden beschuldigen, da die Verkäufer sich ja an das Gesetz halten und nicht dafür belangt werden können, was hinter der Grenze passiert. Ganz schlimm ist, dass die das anscheinend auch nicht interessiert.

Das brutale Geschäft mit Tigern

Das brutale Geschäft mit einer gefährdeten Tierart: Bei einer großangelegten Razzia in Tschechien fanden Ermittler einen getöteten Tiger sowie Tigerprodukte und Equipment zur Herstellung Traditioneller Chinesischer Medizin.

Damit steht fest, dass die Europäische Union auch ein Marktplatz für skrupellose Tigerhändler ist. VIER PFOTEN Recherchen zeigen auf, dass auch Tiger aus Deutschland über Tschechien in Asien landen.

Zudem liegen VIER PFOTEN Daten vor, die belegen, dass Deutschland eines der TOP 5 EU Länder im Bereich des illegalen Handels mit Tigerprodukten ist.

Die Welt hat bereits mehr als 90 Prozent ihrer Tiger verloren. Es gibt nur noch rund 3.900 Tiger in freier Wildbahn. Die neuen Erkenntnisse und das Ausmaß des Tigerhandels in Europa sind deshalb umso schockierender.

Wir fordern die Europäische Kommission dazu auf, die gefährdeten Tiger zu schützen und den kommerziellen Handel zu verbieten. Tigerhändler und ihre grausamen Geschäfte dürfen keinen Platz mehr in der EU haben“, sagt Kieran Harkin, Leiter der Wildtierkampagnen bei VIER PFOTEN.

„Made in Germany“: Deutsche Tiger enden in Asien

Laut offiziellen Berichten der zuständigen Tschechischen Behörde sind in den vergangenen Jahren auch Tiger aus Deutschland über das Nachbarland nach Asien transportiert worden.

Weitere Recherchen in Vietnam ergaben, dass vermutlich mindestens zwei der Tiger in die Hände eines mehrfach verurteilten Wildtierschmugglers gelangten. 

In der Bundesrepublik wurden zwischen 1999 und 2016 wenigstens 36 Fälle von illegalem Handel mit Tigerprodukten registriert, bei denen 892 Tigerprodukte beschlagnahmt wurden – damit liegt Deutschland noch vor Tschechien.

194 Tiere aus Deutschland spurlos verschwunden

Es ist von einer drastischen Dunkelziffer auszugehen. Auch beim legalen Export lebender Tiger steht Deutschland innerhalb der EU mit an der Spitze. Zwischen 1999 und 2016 wurden mindestens 194 Tiere aus Deutschland in Länder außerhalb der EU verbracht.

Wo die Tiere letztendlich landen ist oftmals ungewiss. Der Handel mit der bedrohten Großkatze und ihren Körperteilen ist lukrativ. Laut VIER PFOTEN Recherchen bringt ein lebender Tiger bis zu 22.000 Euro. Den tschechischen Behörden zufolge wird ein Kilo Tigerknochen für rund 1.700 Euro und ein Liter Knochenbrühe, sogenannter Tigerwein, für etwa 85 Euro verkauft. 

Der kommerzielle Handel mit lebenden Tigern und Tigerprodukten – ob aus freier Wildbahn oder in Gefangenschaft geboren – muss gestoppt werden! Legaler Handel befeuert illegalen Handel und stellt eine große Gefahr für die letzten Tiger in freier Wildbahn dar.

Fehlende Transparenz in der EU

Der Handel mit wilden Tigern ist zwar verboten, aber nicht der Handel mit in Gefangenschaft gezüchteten Tieren. Doch hier mangelt es in der EU an effektiven Vorschriften.

Die genaue Anzahl an gefangenen und gehandelten Tigern in Europa ist nicht bekannt, da Transporte innerhalb der EU keine Import- oder Exportgenehmigungen von CITES (Convention on International Trade in Endangered Species) brauchen.

Deshalb gibt es nur wenige offizielle Dokumente, die belegen wer, wann, an wen und zu welchem Zweck Tiger verkauft.

VIER PFOTEN hat deshalb eine Petition gestartet, durch die Unterstützer die Europäische Kommission auffordern können, den kommerziellen Handel mit Tigern endgültig zu verbieten, um die Tiere zu schützen: „EU Tigerhandel stoppen“.

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27.07.2018 Fahrverbote für Euro-5-Diesel

GFDK - Reden ist Silber

Urteil zum Luftreinhalteplan in Stuttgart- Gericht fordert Fahrverbote für Euro-5-Diesel

Die wirrköpfigen Autofeinde der Unfughilfe drohen den armen Autofahrern. Nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe, oder besser gesagt, Unfughilfe (DUH) setzt sich Baden-Württemberg beim Thema Fahrverbote bewusst über Recht und Gesetz hinweg.

Die Unfughilfe droht den Autofahrern

Sollte das Land sich weiter weigern, Fahrverbote für Euro-5-Diesel mit einem Termin in den Luftreinhalteplan für Stuttgart aufzunehmen, werde die DUH weitere rechtliche Schritte gehen, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Freitag.

Der Schwachsinn ist bei denen Zuhause, da sind wir uns sicher. In der Süddeutschen war ja schon zu lesen: „Jürgen Resch, der ein Studium der Verwaltungswissenschaften abbrach“. Feinstaub stünde in Zusammenhang mit Grippewellen, wie der Focus am 28.03.17 schreibt, auch das war eine Nummer der Deutschen Unfughilfe von Jürgen Resch.

Wer ist dieser Jürgen Resch und seine Unfughilfe

Jürgen Resch spielt sich auf, als würde er und sein Verein, die deutschen Bürger vertreten. Aber stimmt das? Wir haben mal nachgeschaut. Und jetzt wird es gruselig. Der ganze Laden hat sage und schreibe 243 Mitglieder, etwa so viel wie ein grösserer Kegelklub.

In Wikipedia ist zu lesen, dass die sog. DUH 243 Mitglieder hat (Stand 2016). Richtige (von breiteren Bevölkerungsschichten getragene) Umweltorganisationen, wie der BUND haben 565.000 Mitglieder (Stand 2015). Der NABU hat 541.000 Mitglieder (Stand 2015) und der WWF hat gar über 5 Millionen Mitglieder (Stand 2014, Quelle, jeweils Wikipedia).

In der Süddeutsche Zeitung war auch zu lesen: „Zuweilen wird der DUH mangelnde Trennschärfe zwischen gemeinnützigen und kommerziellen Aktivitäten vorgeworfen.

“ Auch in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: „Von „guten “Unternehmen nahm und nimmt man bereitwillig Spenden an, „schlechte” Unternehmen werden gnadenlos an den Pranger gestellt.“ So geht das also: Wer zahlt, ist gut und wer nicht zahlt, ist böse.

An dem Laden von Jürgen Resch ist alles dubios

So kann man nachlesen, dass die Deutsche Umwelthilfe über ein Jahresbudget von ca. 8,1 Mio.€ verfügt (www.tagesspiegel.de). Die DUH gibt im Schnitt über 250.000 Euro im Jahr für die Förderung einer Vielzahl von kleinen und mittleren Natur- und Umweltschutzprojekten aus.“ Aber Hallo, 250.000 für Umweltschutzprojekte?

250.000€ von 8,1 Mio.€, dies sind gerade 3% der anvertrauten Gesamtsumme, die die Deutsche Umwelthilfe an konkreten, Naturschutz-fördernden Maßnahmen ausgibt. Da fragt man sich, wie sind die an die Gemeinnützigkeit gekommen? Die Süddeutsche dazu: „Anders als andere Verbände ist sie mittlerweile eine One-Man-Show".

Abkassieren und drohen

Im Tagesspiegel konnte man lesen: „Wie der Öko-Verein DUH mit zahlreichen Abmahnungen seine Kasse füllt – und dies mit dem Versagen des Staates rechtfertigt.“

Weiter schreibt der Tagesspiegel: „Mit dem Abmahngeschäft nimmt die Umwelthilfe Millionenbeträge ein. Von Jahr zu Jahr wird es mehr: 2014 waren es 2,323 Millionen Euro, im Jahr zuvor 1,790 Millionen, 2009 waren es noch 676 000 Euro.

Diese Gelder haben zunehmend mehr Anteil am Etat der Organisation. Die Einnahmen aus dem „Verbraucherschutz“, wie sie die Umwelthilfe in ihren Jahresberichten nennt, machten 2014 insgesamt 28 Prozent aller Einnahmen aus, 2013 waren es 22 Prozent.“

Der Tagesspiegel weiter: „Der Zentralverband des Kfz-Gewerbes hat sich bei EU-Klimakommissar Miguel Arias Canete über das Geschäftsgebaren beschwert. Die DUH reklamiere „Verstöße, die nicht nachvollziehbar sind“, heißt es in einem Brief, der dem Tagesspiegel vorliegt.

Aufgrund der unsicheren Rechtslage habe die DUH allein bei Autohändlern in den vergangenen sechs Jahren rund vier Millionen Euro mit Abmahnungen kassiert. Selbst die „banalsten Verstöße“ würden geahndet. Die Organisation nutze die „unsichere Rechtslage“ und missbrauche sie für „das eigene Geschäftsmodell“. Die EU-Kommission sei aufgefordert, „der von der Umwelthilfe aufgebauten Abmahnindustrie den Nährboden zu entziehen“.“

Seine Begründung für dieses Vorgehen: "Ich muss Gerichtsentscheidungen auch als Bürger beachten."

Nur 13 Prozent Feinstaub durch Dieselmotoren

Noch einmal angemerkt: Der Chef der Dekra-Autosparte sagte in einem Interview der „Stuttgarter Zeitung“: „In Stuttgart wurden 2015 durch Autos jeden Tag rund 475 Kilogramm Feinstaub freigesetzt. Davon entstehen rund 77 Kilogramm durch die Abgase.

Rund 398 Kilogramm, also etwa 84 Prozent, entstehen aber durch den Abrieb von Reifen, Bremsen und durch Wiederaufwirbelung, den es beim E-Auto genauso gibt wie bei Autos mit Verbrennungsmotor.“ Ok, das haben die Richter wohl nicht gelesen, und Jürgen Ressch hat zwei Bretter vorm Kopf.

Die Richter fordern in dem Beschluss, der am Freitag veröffentlicht wurde, dass in der anstehenden Fortschreibung des Luftreinhalteplans eine Verkehrsbeschränkung für Euro-5-Diesel konkret festgeschrieben wird.

Ansonsten drohe ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro. Ob es dann tatsächlich zu Fahrverboten für diese Wagen ab September 2019 kommt, sei wiederum eine Frage der Verhältnismäßigkeit, sagte eine Sprecherin des Gerichts.

"Dem Vollstreckungsantrag war zu entsprechen, weil das Land dieser Verpflichtung zu Unrecht nicht nachkommt."
So Ulrike Zeitler, Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgericht

Bereits jetzt stehe fest, dass das Land diesen Verpflichtungen nicht vollständig nachkomme, da der für Ende August 2018 angekündigte Entwurf des Luftreinhalteplanes für Stuttgart kein Verkehrsverbot für Euro-5-Diesel enthalten wird.

Die CDU will gegen das Urteil Rechtsbeschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim einzulegen. Auch die oppositionelle FDP hat eine entsprechende Forderung erhoben.

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26.07.2018 Bärin Kvitka muss nie wieder kämpfen

GFDK - Reden ist Silber

Hamburg / Domazhyr, - Die internationale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN hat Bärin Kvitka von einer Jagdstation im ukrainischen Terebovlya gerettet. Die Tierschützer brachten die Bärin in ein von VIER PFOTEN gebautes Bärenschutzzentrum, den BÄRENWALD Domazhyr bei Lemberg.

Auf den Transfer folgte direkt eine dringend notwendige Zahn-Operation. Vor ihrer Rettung wurde die achtjährige Braunbärin regelmäßig zum Abrichten von Jagdhunden missbraucht. Ihren kleinen Käfig durfte sie nur verlassen, um in der sogenannten „Bärenhetze“ gegen Hunde zu kämpfen.


Bärenexperte Carsten Hertwig von VIER PFOTEN war bei der Rettung von Kvitka vor Ort:
„Bei der Bärenhetze werden Jagdhunde auf einen angeketteten Bären gehetzt, um ihre Jagdfähigkeiten zu trainieren.

Die Bären sind oft unterernährt und teilweise werden ihnen sämtliche Krallen entfernt, damit sie die Hunde nicht ernsthaft verletzen können. Sie können sich kaum wehren. Seit Jahren kämpfen wir für die Abschaffung dieser grausamen Praxis.

Für Kvitka hat dieses Martyrium endlich ein Ende. Sie kann nun ein friedliches Leben in unserem artgemäßen Schutzzentrum führen.“ Dringend notwendige Zahn-OP - Noch vor Ort wurde Bärin Kvitka tierärztlich untersucht.


Veterinärmediziner Marc Gölkel vom Leibniz Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin: „Die jahrelange Haltung in einem vier Quadratmeter großen Käfig hat deutliche Spuren bei Kvitka hinterlassen.

Ihr Gesundheitszustand ist soweit stabil, allerdings sind ihre Zähne durch mangelhafte Ernährung und das Beißen an Gitterstäben in sehr schlechtem Zustand. Sie hatte außerdem eine komplexe Fangzahnfraktur, die eitrig entzündet war und schnellstmöglich behandelt werden musste.

Wir haben deshalb entschieden, sie gleich am Tag nach der Rettung zu operieren.“ Die Operation ist gut verlaufen und das Team aus Tierärzten und Tierpflegern vor Ort kümmert sich nun fürsorglich um Kvitka, damit sie sich gut in ihrem neuen Zuhause einleben kann.

Bärenhetze in der Ukraine

Dank des Einsatzes von VIER PFOTEN ist die Bärenhetze in der Ukraine bereits seit 2015 gesetzlich verboten. Da das Gesetz zwar diese grausame Praxis, aber nicht generell die Haltung von Bären auf Jagdstationen untersagt, werden Braunbären teilweise trotzdem gehalten und illegal für die Hetze missbraucht.

VIER PFOTEN fordert die Verschärfung des bestehenden Gesetzes, damit in Zukunft auch die Haltung von Braunbären auf Jagdstationen oder in Restaurants und Hotels generell verboten wird und keine Bären in der Ukraine mehr solchem Leid ausgesetzt werden.

Erst kürzlich hat VIER PFOTEN über 100.000 Unterschriften einer Petition zum Verbot von Bärenhaltung auf Jagstationen an die ukrainische Regierung übergeben.

Schon acht gerettete Bären im ukrainischen Tierschutzzentrum

Der BÄRENWALD Domazhyr wurde im Oktober 2017 offiziell für Besucher eröffnet. Mit Neuzugang Kvitka leben derzeit acht Bären auf dem insgesamt 7,7 Hektar großen Areal. In den kommenden Jahren wird das Bärenschutzzentrum weiter ausgebaut.

Nach Beendigung sämtlicher Bauarbeiten wird das Zentrum ein Ausmaß von 20 Hektar umfassen: Platz für bis zu 30 leidgeprüfte Bären. Mit der Errichtung des BÄRENWALD Domazhyr hat VIER PFOTEN ein artgemäßes Zuhause für gerettete Bären geschaffen und unterstützt so die ukrainische Regierung bei der Durchsetzung des Verbots der Kampfbärenhaltung im Land.

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22.07.2018 Die Vielfalt gewährleisten?

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Für die Karlsruher Richter ist der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß. Im Urteilstext gibt es gleich mehrere Merkwürdigkeiten. Zum Beispiel: Welche „Vielfalt“ bieten die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich? Das fragt sich nicht nur der "Welt-Autor" Torsten Krauel. Wir von der GFDK-Redaktion, fragen uns das schon sehr lange.

Hier ein kurzes Beispiel zu der Vielfalt in der ARD und im ZDF

Das ZDF-Spezial zum Trump-Putin-Treffen begann schon in den ersten Sekunden mit folgendem Propaganda-Framing: "Der ehemalige Geheimdienstler Putin trifft auf den ehemaligen Geschäftsmann Trump."

Die objektiven Qualitätsjournalisten vom Staatsfunk müssen sich eine Frage stellen, warum hört man von denen eigentlich nicht:

"Die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, Angela Merkel trifft auf den Ex-Rothschild-Banker Emmanuel Macron? Das ist doch mal einer gute Frage, oder.

ARD - Katrin Brand kommentiert das Putin-Trump treffen wie folgt: PUTIN hat den Konflikt in der Ukraine angezettelt.

Der Irrsinn, der schon vor dem Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin die Staatliche- Lückenpresse befallen hat, eskalierte gestern und heute in einer Weise, die es unmöglich macht, auch nur 1% davon zu dokumentieren.

Andererseits wird es zunehmend absurd und überflüssig, eine Propaganda „aufzudecken“ und „verständlich“ machen zu wollen, die so plump, so dreist, so vollkommen schamlos und rotzfrech daherkommt wie das, was die GEZ-Zahler in diesem Tagen in ARD, DFL und ZDF vorgesetzt bekommen.

Die Vielfalt gewährleisten?

Der geilste Satz des Rundfunkurteils lautet: „Der Gesetzgeber muss keinen Wirklichkeitsmaßstab wählen, sondern kann auch einen Ersatz- oder Wahrscheinlichkeitsmaßstab zugrunde legen.“ Was soll das heißen? Die Wirklichkeit ist vollkommen schnuppe.

So begründen die Richter das Urteil zu der GEZ-Zwangsabgabe:

„Dem Rundfunkbeitrag steht eine äquivalente staatliche Leistung, nämlich ein umfangreiches, so auf dem freien Markt nicht erhältliches Angebot in Form von Vollprogrammen, Spartenprogrammen und Zusatzangeboten, einem Bildungsprogramm, zahlreichen Hörfunkprogrammen und Telemedienangeboten gegenüber.“

Gericht bestätigt den Staatsfunk

Ok, die äquivalente staatliche Leistung, besteht aus der Lindenstrasse, Tatort und Maischberger, den "tagesthemen" und dem "heute-journal. Aber was ist an dem Satz des gerichtes tatsächlich entscheidend? Das Gericht spricht von einer staatlichen Leistung, und bestätigt alle Kritiker, die von dem Staatsfunk sprechen, und schreiben. Das war sicher nicht so gewollt, ist aber nun amtlich.

Das Urteil ist ein schlechter Scherz

Unser letzt Frage lautet. Geht es um Informationen oder vielmehr darum, dass uns Meinungen von der ARD und dem ZDF aufdrängt werden. Aber egal, der Verbraucher hat sich schon lange Wege gesucht, wo er seine Informationen findet, und die sind nicht im öffentlich-rechtlichen-Rundfunk zu finden. In sofern ist die Flasche beim ZDF und der ARD leer.

Leider müssen wir, die uns aufgedrängten Meinungen weiter bezahlen, auch wenn man sie nicht sieht, dafür haben die Richter in Karlsruhe gesorgt. Das Gericht hat den Staatsfunkern ihre unverdienten Jobs gesichert. Wer ein anderes Urteil erwartet hat, hat etwas grundlegendes nicht verstanden.

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18.07.2018 unser Rückblick auf die Fakten

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Auf "Welt-Online" konnte man am 17. Juli lesen: "Eine Analyse zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft in den Industrieländern. Volkswirtschaften formen sich durch Alterung und Automatisierung neu. Im Extremfall wandelt sich das Drei-Klassen-Modell in ein Zweiersystem - mit 80 Prozent Unterschicht".

Einer umfassende Analyse der amerikanischen Managementberatung Bain malt ein düsteres Bild für die nahe Zukunft.

Die Amerikaner erwarten ein ausgewachsenes Krisenjahrzehnt. „Die 2020er-Jahre werden zu einer Dekade der Extreme“, sind sich die Berater sicher. „Über den Industriestaaten braut sich ein Sturm zusammen“, heißt es.

Drei absehbare Trends bündeln sich nach Einschätzung der Autoren Karen Harris, Austin Kimson und Andrew Schwedel zu einem unheilvollen Ganzen. „Die Automatisierung wird ganze Volkswirtschaften neu formen, die Arbeitsmärkte in Tumult versetzen und die Spielregeln in vielen Wirtschaftszweigen verändern“, heißt es in der Studie.

Nun unser Rückblick auf die Fakten

Dass die Digitale Transformation in großen Schritten auf uns zukommt, war im Bundestagswahlkampf für die Parteien kein Thema. Dass gerade hier der soziale Sprengstoff der nahen Zukunft liegt, wollten die Politiker lieber verschweigen.

Diese und andere Fragen hat unser Autor Gottfried Böhmer schon Anfang 2017 gestellt.

"Werden wir von der Digitalisierung bedroht? Läutet die Digitale Transformation das Ende der Wohlfahrts-Arbeits-Gesellschaft ein? Wer hat in Zukunft noch Arbeit und ein Ein-Auskommen? Und was machen dann die Millionen Menschen für die es keine Arbeit mehr gibt?"

Im Güterverkehr und der Logistik - Strasse, Schiene, Luftfahrt werden Millionen Mitarbeiter nicht mehr gebraucht. LKWs fahren ohne Fahrer, Flugzeuge fliegen ohne Piloten und Lagerarbeiter sind vollkommen überflüssig.

Autonomes Fahren braucht keine Mitarbeiter

Die Nutzfahrzeugbranche träumt schon davon keine Mitarbeiter mehr beschäftigen zu müssen, selbstfahrende Autos wecken in der Branche schon kühnste Visionen. Schließlich entfallen im Transportgewerbe fast 50 Prozent der Betriebskosten auf den Mitarbeiter am Steuer an.

Die Digitalisierung-Automatisierung in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe wird in den nächsten 20 Jahren einen Quantensprung machen und Millionen Arbeitsplätze werden verloren gehen.

Weil Roboter Menschen ersetzen und Arbeitsplätze vernichten, droht Deutschland eine „trostlose Zukunft“: So jedenfalls klingt eine neue, düstere Analyse der Deutschen Bank. Wie ausweglos ist das Arbeitsmarkt-Desaster?

Die Digitale Transformation wird ihre Opfer fordern

Und wer zahlt in dieser Zukunft die Steuern und Sozialleistungen? Brauchen wir doch das bedingungslose Grundeinkommen? Müssen Maschinen besteuert werden? Viele Fragen, kaum Antworten.

Was da auf uns zukommt ist ein D-Zug mit Atomantrieb

Schauen wir uns das an Hand der grossen Lebensmittelketten an. Die Schweizer Migros-Genossenschaft mit zuletzt über 100.000 Beschäftigten hat schon damit begonnen wie man in Zukunft keine oder nur noch sehr wenige Mitarbeiter braucht.

Der digitalisierte Supermarkt braucht kein Personal mehr (self-check-out). Der Kunde scannt seine Ware selbst ein und bezahlt an einer Selbstbedienungskasse ohne Kassenpersonal. Aber auch die Waren werden in Zukunft nicht mehr von Menschen nachgefüllt sondern von Robotern.

Nur Raketenbauer haben eine Zukunft

Auch die Handelsketten Real, Globus, Familia, Edeka und Rewe haben an einigen Standorten schon damit begonnen, diese Systeme anzuwenden. Schon heute werden dadurch die Personalkosten pro Filiale um 30 Prozent gesenkt, und das ist erst der Anfang.

2015 waren in Deutschland etwas über drei Millionen Menschen im Einzelhandel beschäftigt. Davon fast zwei Millionen teilzeitbeschäftigt oder geringbeschäftigt. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten hat sich sei 2004 fast verdoppelt.

Die braucht in fünfzehn Jahren kein Schwein mehr. Aber auch die heute noch 1,1 Millionen Vollzeitbeschäftigten lassen sich auf unter 500.000 drücken, wenn nicht sogar mehr. Denen wird der Onlinhandel den Rest geben.

Die Zündschnurr brennt schon, aber wie viele Meter hat sie noch?

Von dieser Entwicklung sind alle Branchen betroffen, wenn ich schreibe alle, dann meine ich auch alle. Sogar der Journalismus ist betroffen. In Zukunft werden Computer die Texte generieren und schreiben, auch hier ist der Mensch bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr gefragt. Texte wie diesen werden sie dann nicht mehr zu lesen bekommen, ist ja so oder so schon heute im twitter-Zeitalter nicht mehr gefragt.

Drohnen werden die Strassenbauarbeiter ersetzen, auch das ist kein Scherz, sondern die Realität. Daran arbeiten Wissenschaftler in Großbritannien. Die Drohnen sollen Straßenschäden mithilfe von Kameras automatisch finden und mit einer Art 3D-Drucker gleich beheben. "Erkennen und flicken" heißt das Projekt an der University of Leeds.

Die Digitalisierung-Automatisierung in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe wird in den nächsten 20 Jahren einen Quantensprung machen und Millionen Arbeitsplätze werden verloren gehen.

Auch die Akademiker werden nicht verschont

Frank Thelen, einer der Investoren und Juroren der VOX-Gründershow "Die Hölle der Löwen" meinte unlängst in einem Interview mit WIRED Germany "Banken werden nicht mehr benötigt werden, weil alles über Peer-to-Peer-Lösungen mit intelligenter Software passieren wird."

Künstliche Intelligenz wird in fast alle Wirtschaftsbereiche eingreifen, nicht nur in der Kundenberatung. In der Medizinbranche wird ein Großteil der Ärzte durch KI und Big Data abgelöst werden. Die eigentliche Frage wird bald sein: Welche Branche ist so klein, dass sie noch ein bisschen in Ruhe gelassen wird?“

Politiker, Gewerkschaften und Medien machen die Augen zu, der Philosoph Richard David Precht nicht

Der Journalist Rainer Himmelfreundpointner für eine Sonderausgabe der Zeitschrit "Trend" ein Gespräch mit Richard David Precht und dem Digital Evangelist Karl-Heinz Land. Allein in Deutschland sind laut A.T. Kearney 45 Prozent aller Arbeitsplätze in Gefahr.

Digitalisierung: Auch auf dem Medienkongress 2017 sprach Richard David Precht über eine Gesellschaft, in der die Hälfte der Bevölkerung keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht. Prechts Ausführungen zu dem Thema zeigten, dass die Debatte um die Zukunft Deutschlands in der digitalen Welt an Intensität gewinnt.

Precht: "Auch heute könnte es an sehr vielen Ecken und Enden sehr, sehr laut knallen, und damit meine ich nicht den Terrorismus. Was wir heute in Europa an Chauvinismus züchten, auch als Reaktion auf die Digitalisierung, ist als Breiten-Phänomen bei weitem gefährlicher als die paar Idioten, die mit einer Kalaschnikow in der Hand Allahu Akbar schreien. In Deutschland liegt die AfD trotz einer der geringsten Arbeitslosenraten zwischen zehn und 20 Prozent.

Was wenn es mit den Jobverlusten erst richtig losgeht?

Stellen Sie sich vor, wenn es mit den Jobverlusten erst einmal so richtig losgeht, wenn jene, die mal gut verdient haben wegen der Digitalisierung überhaupt keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben. Deswegen muss das Grundeinkommen ganz, ganz schnell kommen. Wir können nicht warten bis alles auseinander fliegt. Wir können maximal versuchen, das Tempo der Digitalisierung zu drosseln."

Nebeneffekt und Nebenwirkung

Menschen ohne Arbeit - verweiste Innenstädte - und leere Immobilien. In einigen Kleinstädten wurden schon die Fußgängerzonen abgeschafft und für den Strassenverkehr freigegeben. Die Geschäfte hatten dicht gemacht, weil die Kundschaft durch den Onlinehandel ausgeblieben ist. Dieser Trend wird auf kurz oder lang auch die grösseren und zum Schluß die Großstädte erreichen. Freie Fahrt für Bürger ohne Arbeit und Einkommen.

Einige glauben, dass man ja noch viel Zeit habe, 15 - 20 Jahre ist ja noch weit weg. Falsch: "Relentless" - unbarmherzig, unerbittlich, gnadenlos, so wollte Jeff Bezos der Gründer von Amazon ursprünglich seine Firma nennen, Freunde haben ihn davon abgeraten. Für den stationären Handel ist es aber die Realität geworden.

Und schauen sie sich Zalando an. Die Firma wurde vor 8 Jahren in einem Hinterhofbüro gegründet. Mit gerade einmal 500 Mitarbeitern machen sie heute schon einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Mit 9,4 Milliarden Euro ist das Unternehmen fast doppelt so viel Wert wie die Axel Springer AG.

Automatisierung bedroht Arbeitsplätze

Die Verunsicherung der Menschen greift alle demokratischen Werte an. Viele fragen sich, ob sie morgen überhaupt noch gebraucht werden. In den nächsten 15 Jahren sind laut einer Studie der Universität Oxford 59 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland durch Automatisierung bedroht. Selbst wenn es nur 30 Prozent würden, wäre es eine Katastrophe für die Menschen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Kassiererinnen, Lkw-Fahrer, Pflegepersonal aber auch Rechtsanwälte, Journalisten und Ärzte werden nicht mehr gebraucht. Die Armut wird sich in die Mitte der Gesellschaft fressen, heute schon arbeiten 25 Prozent aller Erwerbstätigen im Niedriglohnsektor. Wie soll das in 10 Jahren aussehen? Und die Politik hat keine Antwort, kein Lösung auf diese Fragen.

"Welt-Online" schreibt am 24. März 2017: "Das Gespenst der Digitalisierung erfasst allmählich die Anwaltsbranche. Auch in der Rechtsberatung wird die Maschine den Menschen ersetzen – von vielen Kanzleien wird nichts übrig bleiben".

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18.07.2018 Falsche Bilder in den Medien

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Putin lässt seine WM-Gäste im Regen stehen, titelten alle Medien in Deutschland. Die Putin und Russenhasser der Qualitätsmedien: tagesschau, Bild, WELT, Süddeutsche Zeitung, ntv Nachrichten & co haben noch einmal zugeschlagen, um Russland und Putin in die Fresse zu hauen.

Als Gastgeber der Weltmeisterschaft hatte er sich nicht angreifbar gemacht.

Anscheinend können die nicht damit leben, dass die WM in Russland für alle Beteiligten, außer für Deutschland, ein großer Erfolg war. Also verbreitet man weiter Fake News über Putin, und dabei ist ihnen jedes Mittel recht. Auch falsch verbreitete Bilder, gehören dazu.

Was war passiert?

Bei der Siegerehrung kam es zu einem unerwarteten Platzregen, und Putin hatte als erster einen Schirm über den Kopf.

So schrieben die Medien: "Bei der Siegerehrung der Weltmeisterschaft im Moskauer Luschniki-Stadion hat Russlands Präsident Wladimir Putin nicht die beste Figur gemacht. Im strömenden Regen spannte ein Helfer schnell einen Schirm auf, durch den Putin vor dem Regen geschützt wurde – anders als Kroatiens Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Putin der Schurke läßt alle im Regen stehen

Diese komplett bescheuerte Nachricht, mit dem dazugehörigen Bild, wurde von allen deutschen Medien verbreitet. Ziel der Nachricht,  der Schurke Putin, läßt alle im Regen stehen. Dabei ist nur folgendes passiert: Die Schirmträger für Grabar-Kitarovic und Emmanuel Macron hatten sich ein wenig verspätet, und Putin war gerade anders beschäftigt.

Die Süddeutsche legte noch einen drauf

"Donald Trump und Wladimir Putin, zwei zutiefst nationalistische Populisten, wollen den liberalen Westen zerstören und verpassen der Demokratie den schlimmsten Rückschlag seit den faschistischen 30er-Jahren."

Marodierender Sölnertrupp

Einem marodierenden Söldnertrupp gleich zieht Donald Trump mit seiner Entourage durch Europa, zerstört Gewissheiten und Institutionen, verbrennt Freundschaften und eine 70 Jahre alte Ordnung. Das schreibt Stefan Kornelius in einem Kommentar auf der "Süddeutschen Zeitung".

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16.07.2018 die Werte in der Realität waren nichts

GFDK - Reden ist Silber - Christian Weilmeier

Christian Weilmeier macht für uns in kurzen Worten eine Zustandsbeschreibung über die AfD. Dabei trifft er den Nagel auf den Kopf.

Der Hype der AfD erinnert mich immer mehr an den Hype um die New Economy in den 90ern. Am Neuen Markt wurden Start-ups mit ein paar Computern höher gehandelt als alte Konzerne mit ihren Immobilien und Maschinen.

Die Werte an der Börse waren alles, die Werte in der Realität nichts. Die Experten damals verkündeten eine neue Wirtschaft in der Ideen mehr zählen als Fakten. Am Neuen Markt wurde gekauft wie wild. Heute wird die AfD mit 30 000 Mitgliedern in den Umfragen der politischen Börse so hoch gehandelt wie die SPD mit 450 000 Mitgliedern.

Das alles sei kein Problem, denn es gehe um Ideen, Präsenz in den sozialen Netzwerken etc., aber nicht um die Realität da draußen. Die SPD besitzt nicht nur weit mehr Mitglieder, sondern eine viel stärkere Verankerung in der Gesellschaft.

An der Stelle der AfD würde ich mir Sorgen machen, die Verbindung von hohen Umfragewerten, weit weg von der realen Substanz und extremem Selbstbewusstsein könnte auf eine Blase hindeuten.

Es ist Gift für die AfD, dass sie sich nicht in Ruhe entwickeln kann, sondern sofort nach oben geschossen wird, noch bevor sie Substanz, inhaltlich und als menschliches Netzwerk, entwickeln kann. Es gibt seitens der Führung auch kein gegensteuern, keine Mäßigung, sondern nur ein Befeuern des Trends. Wie am Neuen Markt eben.

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15.07.2018 Speichellecker und Archkrischer

GFDK - Reden ist Silber

Gabor Steingart bringt es wie immer, in seinem Morning Briefing, auf den Punkt. Den Oscar für Opportunismus hat sich Nato-Generalsekretär Stoltenberg aus Norwegen verdient.

Er gab beim Nato-Gipfel den eifrigen Trump-Assistenten und dankte dem Zuchtmeister aus Washington ausdrücklich dafür, dass er die Europäer in den Senkel gestellt hatte: „The clear message from President Trump is having an impact.“

Kaum ein 68er ist beim langen Marsch durch die Institutionen so weit marschiert wie Jens Stoltenberg. Er hat sich vom Vietnamkriegsgegner über den Posten als Vize-Chef der Sozialistischen Jugendinternationalen bis in die Gesäßtasche von Donald Trump vorgearbeitet.

Speichellecker und Arschkrischer?

In Amerika würde man sagen: Ein klarer Fall von brown-nosing, was aus Gründen der Appetitlichkeit hier nicht übersetzt werden.

Man kann Donald Trump vieles nachsagen, aber nicht mangelnde Klarheit, meint Steingart. In Trumps Kopf steckt das Sternenbanner; in seinem Portemonnaie ein Igel. Klaus-Dieter Frankenberger, der große Amerika-Kenner der „FAZ“, stellte ernüchtert fest: „Transatlantische Feldgottesdienste werden nicht mehr gefeiert.“

Zu Kreuze gekrochen ohne Rückrad

Das Motto von Trump: Nicht Deutschland First. Nicht Nato First. Und auch nicht Diplomatie First, sondern wie er es seinen Wählern versprochen hat, American First. Die Europäer sind Trump zu Kreuze gekrochen.

40 Milliarden Dollar wollen sie zusätzlich in die Nato-Rüstungskasse einzahlen, der Steuerzahler, der Wähler wurde wie immer nicht gefragt".

Zum Schluß wurde Gabor Steingart dann noch mal zynisch: "Wer heute in die Morgendämmerung hinaushorcht, kann es hören:

"Auf den Vorstandsetagen von Lockheed Martin, General Dynamics und Northrop Grumman knallen die Champagnerkorken. Donald Trump ist für die amerikanische Rüstungsindustrie der Mitarbeiter des Jahrhunderts. Die Finanzierung seines Präsidentschaftswahlkampfes 2020 darf als gesichert gelten".

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