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16.04.2018 die Lügen der Vergangenheit

GFDK - Reden ist Silber

Vor ein paar Wochen haben wir noch geschrieben "Donald Trump ist eine Figur aus dem Theaterstück". Das Welt-Theater von Donald Trump kann uns alle in den Ruin treiben.

Oskar Lafontaine schreibt: Man könnte erleichtert aufatmen, weil es den Militärs offensichtlich gelungen ist, den Irren im Weißen Haus zu mäßigen, und keine Toten zu beklagen sind. Aber auch der begrenzte "Militärschlag" ist völkerrechtswidrig.

Die Untersuchung der OPCW wird gar nicht erst abgewartet. Die Berufung auf die "gesicherten Informationen" der Geheimdienste erinnert an die Lügen der Vergangenheit.

Wer das Völkerrecht mit Füßen tritt, will keinen Frieden

"Was für eine Art von Nation würde in Zusammenhang stehen wollen mit dem Massenmord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern?", fragt der Irre in Washington. Mit dem Massenmord an Millionen unschuldigen Männern, Frauen und Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg steht vor allem eine Nation im Zusammenhang: die USA.

Dabei denke ich nicht an die Farmer in den USA, die ebensowenig Krieg wollen wie die Kaufleute in Syrien oder die Bauern in Sibirien. Ich denke an das verlogene Pack, das von den Kriegen um Rohstoffe und Absatzmärkte profitiert und dafür jedes Verbrechen begeht.

Oskar Lafontaine

Eine Stimme aus Syrien: Der Student Hafez Ahmed hat die ganze Nacht nicht geschlafen und sagt: "Um ehrlich zu sein, wir waren draußen auf der Straße, um unsere Unterstützung für die Armee zu demonstrieren, vor allem für die Luftabwehr, die die Raketen runtergeholt hat. Seit vielen Jahren greifen sie uns an und verschwören sich gegen Syrien. Aber unser Land ist stark."

Ein Facebook-User schreibt dazu:

Liebe russische freunde, vor allem aber liebe Freunde in SYRIEN (davon einige in meiner Freundesliste hier auch direkt aus damaskus): ich schäme mich für dieses Land. Seit vielen jahren. Aber ganz sicher noch nie SO SEHR, wie in diesen tagen.

Seid versichert, eine GROSSE Menge vernunftbegabter, gebildeter, kommunikativer und denkender Menschen in diesem land steht EUCH in Damaskus und in Moskau viel, viel näher - als den neoliberalen Nato-Marionetten, die sie "regieren".

Ich bitte euch nicht um Entschuldigung für das, was gerade passiert. oder für den Fakt, dass es soweit gekommen ist. Jedoch bitte ich euch von Herzen um Verzeihung für all die meiner ungeschätzen Mitbürger, die in ihrer entsetzlichen, stumpfsinnigen Lethargie nicht spätestens JETZT die stimme erheben gegen die Verbrecher, die sie laut unserer verfassung VERTRETEN.

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13.04.2018 transparente Haltungskennzeichnung

GFDK - Reden ist Silber

Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN begrüßt die Haltungskennzeichnung von Frischfleischprodukten der LIDL-Eigenmarke ab dem 3. April als ersten, wichtigen Schritt auf dem Weg zu langfristig tierfreundlicheren Haltungsbedingungen für Nutztiere. Mehr Tierwohl? - Das Label ist Betrug am Tier haben wir schon letzten Monat geschrieben.

In Onkel Lidls Hütten transparente Haltungskennzeichnung

Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer VIER PFOTEN Deutschland: „Der von LIDL entwickelte vierstufige Haltungskompass zeigt, dass eine transparente Haltungskennzeichnung möglich und machbar ist. Der Verbraucher kann sich damit ab sofort bei Lidl aussuchen, welches Haltungssystem er mit seinem Einkauf unterstützen möchte und damit ein Zeichen setzen.

Industrielabels als Einzelinitiativen können aber keine verbindliche, staatliche und vor allem gesamtheitliche Lösung ersetzen. Verbesserungen für mehr als 750 Millionen Tiere, die jedes Jahr bei uns im Land geschlachtet werden, können nur erreicht werden, wenn jeder – vom Hühnerwirt, über den Ökobauern bis hin zum Massenviehbetrieb – gesetzlich verpflichtet ist, zu zeigen, wie die Tiere gehalten worden sind.“

Umfragen belegen, dass sich Verbraucher bessere Haltungsbedingungen für Rinder, Schweine und Geflügel wünschen und bereit sind, dafür mehr zu zahlen.

Jürgensen: „Eine einheitliche Kennzeichnungspflicht nach der etablierten Eier-Kennzeichnung würde für Transparenz sorgen und Verbrauchern die Möglichkeit geben, den Markt für tierfreundlichere Produkte positiv zu beeinflussen.“

VIER PFOTEN begrüßt, dass LIDL offen kommuniziert, dass es sich bei dem Haltungskompass nicht um ein Tierwohl-Label handelt.

Jürgensen: „Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner sollte jetzt die Chance für einen Neuanfang nutzen und dem Ruf des Marktes und dem des Konsumenten folgen, anstatt ein schwaches und irreführendes staatliches Tierwohl-Label zu favorisieren.

Eine gesetzliche Haltungskennzeichnung wäre eine ehrliche und selbstbestimmte Möglichkeit für den Verbraucher, die ernste Situation in Deutschlands Ställen zu verbessern.“

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03.04.2018 Wer kann Donald Trump einschätzen

GFDK - Reden ist Silber

Dr. Christian Weilmeier meint: Je länger Trump an der Macht ist, desto mehr erscheint er mir als das letzte Hurrah der alleinigen US-Weltmacht. Was er sagt und wie er sich gibt, das erinnert an frühere Zeiten, als die USA noch schalten und walten konnten, wie sie wollten, zumindest als Zerrbild.

In der Sache aber produziert er nur Worte, die seinen Anhängern gut tun. Die Mauer kommt der Realisierung nicht näher, einen Handelskrieg mit China/EU könnten die USA real gar nicht mehr durchstehen und na ja, sein Privatleben hat mit konservativen Werten nichts zu tun.

Trump ist eine Figur aus dem Theaterstück, das "Niedergang der USA" heißt. Kommende Mächte wie China und Russland, evtl. auch Indien werden davon profitieren, vielleicht auch Europa, wenn es endlich zu sich kommt und frei wird.

Am gleichen Tag vermeldet die "FAZ"

Angebliche Sex-Affären und Personalwechsel können Trump im Moment nichts anhaben: In zwei Umfragen erreicht der amerikanische Präsident den höchsten Zustimmungswert seit langem. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat diese Woche in zwei Umfragen den höchsten Zustimmungswert seit April 2017 erreicht. Sowohl CNN als auch das Associated Press-NORC Center for Public Affairs Research ermittelten eine Zustimmung von 42 Prozent der Befragten.

Und einen Tag danach, die nächste Überraschung

US-Präsident Donald Trump will den Militäreinsatz in Syrien "sehr bald" beenden. "Wir werden sehr bald aus Syrien abziehen", sagte Trump in einer Rede vor Industriearbeitern im Bundesstaat Ohio. Schon bald seien "hundert Prozent" der Gebiete aus den Händen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zurückerobert, sagte Trump zur Begründung.

Um Syrien sollen sich andere kümmern

Trump sagte, die US-Truppen sollten nun "in unser Land" zurückkehren, "wo wir hingehören, wo wir sein wollen". Um Syrien sollten sich "andere Leute" kümmern, sagte Trump.

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01.04.2018 Es ist alles egal geworden?

GFDK - Reden ist Silber - Christian Weilmeier

In Deutschland werden ab 2020 die bislang umstrittenen behördlichen Zugangssperren für Internetseiten möglich sein.

Ein neues Regelwerk der EU zum Verbraucherschutz, die sogenannte CPC-Verordnung, ermächtigt künftig Ämter, den Zugang zu Websites zu sperren, "um das Risiko einer schwerwiegenden Schädigung der Kollektivinteressen von Verbrauchern zu verhindern".

Konkret zuständig sein, werden Behörden wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, das Luftfahrt- oder das Eisenbahn-Bundesamt, meldet der "Spiegel". Hallo, das Eisenbahn-Bundesamt, was haben die damit zu tun?

Dazu meint Dr. Christian Weilmeier

Ab 2020 können Webseiten vom Staat gesperrt werden. Die sozialen Netzwerke werden unter Druck kommen, schon jetzt macht man sie für Hetze und Pogrome verantwortlich. Gut möglich, dass der Staat im Internet schon bald durchgreift. In Asien z.B. ist es in der Tat schon so, dass ethnische Säuberungen und Pogrome über Facebook verabredet werden.

Weiter in Richtung staatlicher Zensur?

Wenn das Internet zur Gefahr für die Demokratie wird oder benutzt wird um Mord und Totschlag zu organisieren, dann wird es eng für die entsprechenden Webseiten. Die Stimmung dreht sich, nicht nur in der EU. So wie es jetzt ist, wird es keinesfalls bleiben. Dabei ist es ist doch großartig für die Demokratie, dass jeder sich im Netz Gehör verschaffen kann.

Na ja, andere behaupten das Internet sei ein Ort der Verblödung, Verhetzung, der Manipulation und der Frustration.

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22.03.2018 Der „White Rabbit“ des Tages:

GFDK - Reden ist Silber

Matthias Matussek ist in Deutschland zu einem Feindbild geworden. Der einmal in Deutschland angesehene Publizist, Journalist und Autor sieht sich zunehmender Hetze im Netz ausgesetzt. Im Dezember 2014 konnte man schon auf "AFD Watch" lesen:

"Matthias Matussek hat der offenen, aufgeklärten Gesellschaft den Kampf angesagt und sich einem ‚unerbittlich rassistischen Rechtskatholizismus‘ verschrieben, der mit allem und jedem paktiert, was oder wer den Hass gegen Menschen am radikalsten durchsetzt.

Es ist Zeit, sich von Matthias Matussek zu verabschieden und ihn von der Liste der Demokraten –bzw. im Falle des Hauses Springer– von der Gehaltsliste zu streichen".

"Gute Reise ins politische Nirwana, lieber Herr Matussek!"

2012 hat Heinrich Schmitz für die GFDK Redaktion Reden ist Silber geschrieben "Fast niemand mag ihn" titelte die TAZ 2005 unverhohlen und Matthias Matussek hat als katholischer Talkshowrabauke einiges dafür getan dieser Behauptung gerecht zu werden.

Ob Heiner Geißler, Angelika Kallwass oder ein komischer Imam - wer etwas sagte, das die religiösen Gefühle des SPIEGEL-Autors verletzte, sah sich einem geradezu alttestamentarischen Verbalfuror ausgesetzt.

2013 konnte man bei uns lesen: "Wir sind Matussek! - Stellvertretend für uns alle steht Matthias Matussek am TV-Pranger"

Seinen Humor hat Matussek anscheinend noch nicht verloren, so schreibt er auf Facebook zu den Anfeindungen:

Der „White Rabbit“ des Tages:

„37 000 Likes allein unter meinem Kommentar (der satirischen Wowereit-Paraphrase „Ich bin wohl homophob, und das ist auch gut so“) auf der Redaktionsseite der Welt.

Allerdings sah die Sache auf Facebook gemischter aus, um es vornehm zu sagen: Ich habe noch nie einen derartigen Shitstorm erlebt, das Netz spielte verrückt, hier eine kleine Auswahl:


»Katholiken-Flachwichser, der ordentlich arschgefickt gehört ... und zwar weil’s dem bestimmt nicht gefällt. Oder vielleicht doch? Kill a Chris-tian, Kill one today –They don't like it down here anyway ...«
»Nicht verwunderlich, dass man das als ungefickter Wicht nicht versteht. Deswegen: Verschwinde endlich, du menschenverachtendes Arschloch


»Voller Wut zischt der gefickte Wicht!«

Und so weiter und so weiter. In erstaunlicher Vulgarität drückte eine ebenso erstaunliche Anzahl von Wortmeldungen den Wunsch aus, mit mir Geschlechtsverkehr zu haben.
Aber da kann ich nur sagen: So nicht, meine Herren. Man kann das auch höflich sagen. Ich bin kein Kind von Traurigkeit, aber glauben Sie etwa, Sie könnten mein Herz in diesem rüden Tonfall erobern?“

Matthias Matussek: Ich bin nicht mehr Willens, mich durch den Vorwurf des Rechtsradikalismus einschüchtern zu lassen. Denn er ist mittlerweile nichts anderes mehr als das: ein durchsichtiger Einschüchterungsversuch, der besonders gerne von Regierungsseite genutzt wird, besonders von linksgrün.

Ich habe auf der Montagsdemo in Hamburg gesprochen, vor deren Teilnahme der SPD-Innensenator Grothe gewarnt hat. MoPo und Focus online raunten von NPD und Reichsbürgern, ich habe keinen von denen erblickt.

Statt dessen rief diese Bürgerversammlung „Nazis raus“, nur um sicher zu gehen. Und dann „Merkel muss weg“. Ich habe die Rede auf meiner Homepage veröffentlicht, als Service für die Kollegen, die sich manchmal ungenau erinnern, was ich sage.

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21.03.2018 Der Islam gehört nicht zu Deutschland

GFDK - Reden ist Silber - Michael Hesemann

Zu der jüngsten Debatte um die Aussage von Horst Seehofer "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" hatten wir geschrieben: "Niemand käme auf die Idee zu sagen der Buddhismus, oder der Hinduismus gehöre zu Deutschland , nur weil hier auch, Budisten und Hinduisten leben. In England leben zum beispiel sehr viele Hinduisten, aber niemand in England käme aud die Idee, das der Hinduismus zu England gehöre."

Der Historiker Dr. h. c. Michael Hesemann wurde heute auf Facebook gesperrt für eine historische Einordnung zur Richtigkeit der Aussage unseres Bundesinnenministers Horst Seehofer, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre.

Jemand, der ganz offenbar zu dumm gewesen ist, diese Analyse auch nur ansatzweise zu verstehen, hatte ihn denunziert. Zu der von Facebook daraufhin verhängten 30(!)-Tage-Sperre nimmt Michael Hesemann wie folgt Stellung:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert in § 5.1: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten." Dies gilt insbesondere für Fragen der Lehre, wie § 5.3 spezifiziert:

"Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei." Durch meine Sperrung für 30 Tage (!) hat Facebook zu meinem großen Bedauern gegen mein Recht auf freie Meinungsäußerung verstoßen und ich erwäge, rechtliche Schritte dagegen zu unternehmen.

Begründung: Am 16. März zitierte die deutsche Presse Innenminister Horst Seehofer (CSU) mit den Worten "Der Islam gehört NICHT zu Deutschland" (so die Schlagzeile der BILD-Zeitung auf S.1). Dieser Aussage widersprach u.a. Bundeskanzlerin Merkel, während Angehörige der CSU Seehofer zur Seite standen.

Als promovierter Historiker, der an einer katholischen Hochschule doziert, habe ich zu Seehofers Aussage Stellung genommen und festgestellt, dass der Islam nur insofern Teil der 1700jährigen Geschichte des europäischen Abendlandes ist, wie sich Europa durch den Abwehrkampf gegen ihn vereinte.

Das war unter Karl Martell (732) der Fall, das gilt für dieKreuzzüge (1096-1294), das gilt für die Heilige Liga und die Türkenkriege (16.-17. Jh.). Der Islam mit seinen brutalen Einschüchterungstaktiken, überhaupt die Vorstellung eine Religion mit dem Schwert zu verbreiten, wurde in Europa gemeinhin als Barbarei verstanden.

Wenn Sie etwa Luthers Türkenpredigten lesen, wird klar, wie wahr meine Aussage ist: Während der Islam selbst in der deutschen Geschichte keine Rolle gespielt hat, während es etwa bis ins 20. Jahrhundert keine einzige Moscheengemeinde in Deutschland gab, hat der Abwehrkampf gegen den Islam maßgeblich zur europäischen Einigung und Identitätsfindung beigetragen.

Das ist eine unbestreitbare historische Tatsache, auch wenn Sie diese als nicht "politisch korrekt" empfinden mögen.

In der Begründung Ihrer Sperrung unterstellen Sie mir, ich würde "Personen" aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit angreifen. Das ist ausdrücklich NICHT der Fall. In meiner beanstandeten Aussage ging es ausdrücklich um 1700 Jahre Geschichte, nicht um die Gegenwart oder lebende Personen.

Die einzige Person, um die es indirekt ging, ist Horst Seehofer, den ich nicht angriff, sondern bestätigte. Auch den Deutschen kann man völlig zurecht für die Jahre 1933-45 Barbarei bescheinigen, ohne damit Menschen der Gegenwart zu beleidigen.

Im übrigen ist Kritik an einer Religion, deren heiliges Buch zahlreiche Tötungsaufrufe beinhaltet und deren Gesetzbuch barbarische Todes- und Körperstrafen verlangt, gewiss legitim, ohne dass damit der einzelne, gläubige Muslim angegriffen wird.

Als Katholik muss ich mir auch Kritik an den Kreuzzügen und am Alten Testament, an der Inquisition und am Umgang meiner Kirche mit Missbrauchsfällenanhören, ohne dadurch persönlich beleidigt zu werden, wie die einschlägige Rechtssprechung eindeutig feststellt.

Ich möchte Sie daher dringend bitten, sich weiterhin auf den Boden der deutschen Verfassung zu stellen und eine Zensur zu unterlassen, die den Urheber einer nüchternen historischen Analyse für 30 Tage aus seinem sozialen Leben und jeder Kommunikation mit seinem Freundeskreis ausschließt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. h.c. Michael Hesemann
Historiker und Autor"

Die Kanzlerin widerspricht Horst Seehofer vehement: Der Islam gehöre zu Deutschland, sagt Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung. Viele Menschen hätten ein Problem damit, „diesen Gedanken anzunehmen“.

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18.03.2018 politisches Glaubensbekenntnis

GFDK - Reden ist Silber - Dr. Christian Weilmeier

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Mit dieser Äußerung spaltet der neue Innenminister Horst Seehofer die deutsche Gesellschaft. Jetzt erntet er dafür scharfe Kritik von SPD, Linkspartei und den Grünen.

Na ja, ich sag mal so: Niemand käme auf die Idee zu sagen der Buddhismus, oder der Hinduismus gehöre zu Deutschland , nur weil hier auch, Budisten und Hinduisten leben. In England leben zum beispiel sehr viele Hinduisten, aber niemand in England käme aud die Idee, das der Hinduismus zu England gehöre.

Solche Debatten gibt es nur in Deutschland. Wenn ihr auf der sicheren Seite stehen wollt, sagt einfach, Mercedes Benz, VW und BMW gehören zu Deutschland, oder sagt Odin und Thor gehören zu Deutschland, schließlich herrscht hier ja Religionsfreiheit.

Ein reines politisches Glaubensbekenntnis

Im Gespräch mit WELT AM SONNTAG sagte der CSU-Parteivorsitzende: „Dass Deutschland geschichtlich und kulturell christlich-jüdisch und nicht islamisch geprägt ist, kann doch niemand ernsthaft bestreiten. Das ist für mich entscheidend, wenn es um die Frage geht, was zu Deutschland gehört.

Dr. Christian Weilmeier schreibt dazu einen Kommentar auf Facebook:

Deutschland beißt sich immer fest an sinnlosen Phantomdebatten. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland!", ist ein reines politisches Glaubensbekenntnis, sonst nichts. Natürlich gehört der Islam nicht historisch zu Deutschland, das behauptet aber ohnehin niemand, inzwischen aber schon, man muss nur aus dem Fenster sehen.

"Der Islam soll nicht zu Deutschland gehören"

Der Satz kann also nur bedeuten "Der Islam soll nicht zu Deutschland gehören". So offen sollte man ihn aussprechen, dann kann man das offen diskutieren. Alles andere ist ein Versteckspiel.


Meine Meinung: Die Muslime in Deutschland haben ein Recht darauf, dass ihre Religion respektiert wird, so wie sie die anderen Religionen hier respektieren müssen. Ganz normal.

Meine noch persönlichere Meinung: Ich muss auch die Einlassungen eines gerade verstorbenen Atheisten als Quasi-Offenbarung der letzten Weisheit der Menschheit über mich ergehen lassen und muss das respektieren, obwohl man eine ganze Latte von Argumenten dagegen auffahren könnte, da macht mir der Islam weit weniger aus.

So hat jeder in einer offenen Gesellschaft seine Last zu tragen, aber nur so bewahren wir die Freiheit. Ansonsten gibt es Diktatur und den Verlierern des Machtkampfes wird das Maul gestopft. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dann am Ende als Sieger oben auf dem Treppchen zu stehen.

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03.03.2018 nur die CDU/CSU sträubt sich

GFDK - Reden ist Silber

Schande über Deutschland. 27. europäische Länder haben sich dazu entschieden, Wildtiere im Zirkus zu verbieten, nur Deutschland, in erster Linie die CDU/CSU blockiert seit Jahren den Willen der Deutschen Bevölkerung.

Hunderte Tiger, Giraffen und Elefanten sind in Deutschland noch immer im Zirkus unterwegs und damit muß Schluß sein, auch Tiere haben eine Würde, wie die GFDK-Redaktion meint. Das Schicksal des Menschenaffen Robby ist dazu bezeichnend.

Das Label der Bundesregierung "Mehr Tierwohl" ist ein großer Betrug am Tier, haben wir ja schon geschrieben. In Deutschland müssen jährlich etwa 750 Millionen Tiere für den Fleischkonsum sterben. Oftmals ist die Tierhaltung keine Tierhaltung sondern Tierquälerei.

Was ist in Deutschland los?

Hamburg, 28. Februar 2018 – Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN begrüßt die Entscheidung der britischen Regierung, ab 2020 Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Vorausgegangen war eine im Jahr 2012 beschlossene Verordnung, welche die Grundlage für ein Verbot schuf.

VIER PFOTEN fordert ein Wildtierverbot im Zirkus auch für Deutschland. Nach Italien und Irland Ende des vorigen Jahres ist Großbritannien das 27. europäische Land, das ein solches Verbot oder zumindest Einschränkungen für die Mitführung von Wildtieren im Zirkus auf den Weg bringt.

Andere EU-Staaten, die entsprechende Verbote beschlossen haben, sind zum Beispiel Rumänien, Lettland oder Slowenien.

Denise Schmidt, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN:
„Immer mehr Länder in Europa erkennen, dass Wildtiere im Zirkus nicht mehr zeitgemäß sind. Warum Deutschland diese Entwicklung ignoriert, ist völlig unverständlich. Die Bundesregierung blockiert seit Jahren Apelle der Bundesländer, das Leid der Wildtiere in deutschen Zirkussen zu beenden.

Nun muss die neue Bundesregierung die Grundlagen für ein Wildtierverbot im Zirkus in der neuen Legislaturperiode schaffen.“

Mehrheit der Deutschen für Wildtierverbot
Eine von VIER PFOTEN in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Integral hat ergeben, dass 70 Prozent der Deutschen gegen Wildtiere im Zirkus sind. Der Bundesrat hat die Bundesregierung bereits dreimal aufgefordert, ein Verbot zu erlassen.

Fast alle Bundesländer sowie Bundesparteien fordern ein Wildtierverbot in Zirkussen, wogegen sich die CDU/CSU sträubt.

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03.03.2018 Angst vor den Inkassounternehmen

GFDK - Reden ist Silber

Hier haben wir ein weiteres Beispiel für das totale Versagen unserer Regierung. Gedeintreibern und Anwälten wurden Tür und Tor geöffnet, damit sie überschuldete Bürger restlos ausnehmen können.

Die Politik tut nichts. Der Bürger ist diesen Lumpen wehrlos ausgeliefert, denn viele sind auch unverschuldet in die Schuldenfalle geraten. Man muß sich fragen, ob der Gesetzgeber mit den Eintreibern und Anwälten unter einer Decke steckt.

So abwegig ist das nicht, wenn man bedenkt, dass der halbe Bundestag voller Anwälte ist. Dass die Abmahnanwälte bis heute nicht gestoppt wurden, ist ja auch kein Zufall. Ganze Anwaltskanzleien verdienen ihr Geld damit.

Schulden die man nicht mehr los wird

Anke R. hat eine lange Schuldnerkarriere hinter sich, ohne eigenes Zutun. Ihr Mann scheiterte als Freiberufler, wurde krank, verließ die Familie und weigerte sich, Unterhalt zu zahlen. Anke R. blieb mit den Schulden zurück.

Angst vor den Inkassounternehmen

Obwohl sie als Finanzbeamtin im gehobenen Dienst gut verdient, wuchsen ihr die Schulden über den Kopf. „Den Kindern habe ich gesagt, sie sollen, wenn es klingelt, nicht aufmachen. Weil ich Angst hatte, dass draußen die Leute vom Inkassounternehmen stehen.“

Beängstigende Briefe von Geldeintreibern und Anwälten

So wie Anke R. geht es vielen. Mit den Schulden kommen die Inkassoforderungen. Wer die Raten nicht bezahlen kann, dem flattern immer neue beängstigende Briefe ins Haus. Da ist man schnell mit dem doppelten und dreifachen der eigentlichen Forderung in den Miesen. Anke R. zum Beispiel schätzt, dass ein Drittel ihrer Schulden allein Inkassogebühren sind.

Für die Inkassoindustrie ist das ein super Geschäft. Rund fünf Milliarden Euro setzt sie jährlich um, Tendenz steigend. Denn der Onlinehandel und ein generell wachsender Konsum sorgen nicht nur für steigende Umsätze, sondern für immer mehr unbezahlte Rechnungen. Schon heute sind knapp sieben Millionen Erwachsene in Deutschland überschuldet.

Fantasiegebühren, und die "doppelte Ente"

Dabei sind bei Weitem nicht alle Inkassoforderungen rechtens. Häufig finden sich Rechnungen mit Fantasiegebühren, überhöhten Zinssätzen oder schlicht mehrfach gestellten Forderungen. Besonders dubios ist laut Inkassospezialisten die sogenannte „doppelte Ernte“:

Auf eine offene Forderung hin mahnen sowohl ein Inkassobüro als auch eine Rechtsanwaltskanzlei. Da kommt der Schuldner bei einem offenen Ausgangsbetrag von fünf Euro schnell zu einer Gesamtforderung von 150 Euro. Und selbst große und bekannte Unternehmen sind an dieser Praxis beteiligt wie der Film zeigt.

Für diese Dokumentation ist Grimme-Preisträger Michael Richter durch die halbe Bundesrepublik gefahren, um Schuldner zu treffen, die sich trotz Scham an die Öffentlichkeit trauen.

Der Film erzählt, wie eine Industrie für ihren Profit bewusst in Kauf nimmt, dass Menschen immer tiefer in die Verschuldung abrutschen. Auch weil die Gesetzeslage, so kritisieren Experten, den Inkassounternehmen zu viel Spielraum lasse.

Am 12.03.2018, 22:00 Uhr, NDR Fernsehen

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03.03.2018 Ein Klima der Verfolgung

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Die Zensur greift um sich, auch schon in Deutschland, und oftmals ist es sogar vorauseilender Gehorsam. Akt-Bilder wurden in Deutschland schon mehrfach abgehängt. Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr habe ich zuletzt geschrieben.

Politische Bilder, politische Kunst in Gefahr

Auf der letzten "art karlsruhe" hat der Galerist Michael Oess nach dem Protest von türkischen Journalisten, ohne Absprache mit dem Künstler Thomas Baumgärtel, ein Bild das Teil der „Despotenserie“ abgehängt.

Das Bild mit dem Titel "Türkischer Diktator", das Erdogan mit einer riesigen Banane im Arsch zeigt, hatte für viel Aufsehen gesorgt. Baumgärtel hat auch Donald Trump und Kim Jong Un mit seinen Bananen geschmückt.

Auch Madrid hängt Bilder ab

Die Porträts von 24 politischen Gefangenen im gegenwärtigen Spanien, die inhaftierten katalanischen und baskischen Separatisten und Gewerkschafter des Künstlers Santiago Sierra wurden auf der ARCO Madrid abgehängt.

Die Messeleitung hatte eine abenteuerliche Begründung anzubieten.

Laut der Wiener Zeitung „Der Standard“ teilte die Messegesellschaft Ifema dazu mit, „da sich das Medieninteresse bereits so auf die polemische Foto-Serie fokussierte, dass es die Berichterstattung über die Kunstmesse im Allgemeinen beeinträchtigte“, habe man die Galeristin um Abhängung gebeten.

Ein Klima der Verfolgung

Der Künstler Santiago Sierra warf den Messemachern daraufhin „Zensur“ vor und sprach von einem „Klima der Verfolgung“. Auch die linksgerichtete Stadtregierung von Madrid protestierte gegen diese Zensurmaßnahme; die Madrider Bürgermeisterin Manuela Carmena blieb demonstrativ der Eröffnungsfeier fern.

Joan Tardà, Sprecher der katalanischen Linksrepublikaner, lässt sich hingegen in der „Neuen Zürcher Zeitung“ zitieren, er fühle sich „an türkische Verhältnisse“ erinnert. Kulturstaatssekretär Fernando Benzo behauptete unterdessen, in Spanien gäbe es „keine politischen Gefangenen“. Das umstrittene Werk wurde für knapp 96.000 Euro an einen spanischen Sammler verkauft.

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