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Reden ist silber...Schreiben ist gold

29.11.2021 keine Verschwörungstheorien

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Das hier sind keine Corona-Verschwörungstheorien, sondern Verschwörungsfakten. Nur einen einzigen Tag nachdem Südafrika meldete, dass es eine neue Covid-Variante gibt, sollen in Deutschland zwei Infektionen mit der Omikron-Variante entdeckt worden sein – ebenso wie in Großbritannien und Belgien, den Niederlandern und weiteren Staaten. Na, das ging ja schnell. 

In München sind die ersten beiden Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland bestätigt worden. Ja, genau im Corona-Söder-Land, der ja täglich nach weiteren Einschränkungen der Bevölkerung ruft. Die beiden Reisenden seien am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, also einen Tag bevor Südafrika die neue Variante mitteilte. 

Und schon meldet sich der Schreihals aus Bayern zu Wort. „Müssen das ganze Land noch stärker herunterfahren“ Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert nun drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Dem kommt das neue Virus wohl wie gerufen.

Die Virologin Sandra Ciesek habe in dem Fall des Reiserückkehrers aus Südafrika mehrere typische Merkmale der Virusvariante ermittelt. Hier muß es sich um einen Quantensprung der Wissenschaft handeln, wenn nur nach einem Tag ein Virus analysiert werden kann, von dem man zuvor nichts wusste.

Die Virologin und totale Impf-Befürworterin Sandra Ciesek hatte im April schon kritisiert, dass das Risiko von Nebenwirkungen durch eine Impfung in Deutschland überbewertet wird. Sogar junge Menschen seien doppelt so gefährdet, auf einer Intensivstation zu landen unkte sie schon damals.

Impfstoff ohne Wirkung?

Der CEO von Moderna, Stephane Bancel, hat mit Experten beraten und zweifelt nun an der Wirksamkeit seines Impfstoffes gegen die neue Corona-Variante Omikron. Wegen der vielen Mutationen könne von einer „erheblichen Abnahme“ des Schutzes ausgegangen werden. Und nun kann man sich ja Fragen, warum dann noch weiter Impfen?

Menschenfeindlichkeit gegen Ungeimpfte

Der Ton gegen Ungeimpfte zeigt Aspekte von Menschenfeindlichkeit, schreibt Susanne Gaschke von WELT- Online. Recht hat Sie. Und die Medien machen eine Hetzjagd auf alle Ungeimpfte.

„Wie gefährlich sind die Ungeimpften?“ titelte das Magazin Focus in der vergangenen Woche. Der Meinungsforscher Manfred Güllner (Forsa) warf der FDP vor, den „Konsens der Demokraten“ aufzuweichen, indem sie in der „fundamentalen Frage der Bekämpfung der Pandemie“ ihre eigene (liberale) Position vertritt.

Zugleich bescheinigte der Rechtsgelehrte der FAZ Leuten, die sich nicht impfen lassen wollen, per Leitartikel, sie betrieben die „Abschaffung des freiheitlichen Gemeinwesens“.

"Die vierte Welle wächst sich gerade zu einem Tsunami aus, heißt es, nur bei mir ist bisher weder die erste Welle, noch die vierte Welle und auch kein Tsunami angekommen. Auch unser Mops hält nichts von Kontaktbeschränkungen zu anderen Hunden und Menschen, und ist dennoch immer noch kerngesund. Und nun droht man uns schon mit der fünften und sechsten Welle.

Impfversagen

Millionen sind geimpft, die Infektionszahlen steigen trotzdem – und keiner will schuld sein. Auch WELT-Kolumnist Henryk M. Broder erkrankte an Corona – obwohl er doppelt geimpft ist. Er sagt: „Der Betrug fängt bei dem Wortspiel an. Es heißt nicht Impfversagen, es heißt Impfdurchbruch.“

Fakten, Fakten, Fakten

Fangen wir einmal mit Gabor Steingart an, der es so zusammenfasste: Es begann mit den Masken, die anfangs als sinnlos erachtet wurden. Jens Spahn hielt eine Mundschutz-Pflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie damals für nicht erforderlich.

Am 31.3.2020 sagte er: „In der jetzigen Lage sehe ich keinerlei Notwendigkeit zu einer Verpflichtung.” Laschet nannte Spahns Äußerungen „treffend“ und pflichtete ihm bei: „Eine Pflicht sehe ich nicht.“ Wenig später wurde die Maskenpflicht eingeführt.

Es setzte sich fort mit den immer wiederkehrenden Versprechen, es werde keinen Lockdown geben, bevor dann der Lockdown kam.

Die Impflicht wurde vor der Wahl als abwegig bezeichnet, jetzt steht sie kurz vor der Einführung.

Die Impfung galt bis vor zehn Tagen als der Ausweg. Nun lernt das erstaunte Publikum, dass zehn Millionen ungeimpfte Landsleute in 2021 für höhere Infektionsraten sorgen als 83 Millionen Ungeimpfte in 2020.

Weitere knallharte Fakten : Alexander Kekulé ist Professor für Medizinische Mikrobiologie und Virologie an der Universität Halle, und sagte im Gespräch mit "Welt-Online"

Vor allem das sogenannte 2G-Modell ist ja Teil des Problems. Geimpfte und Genesene glauben, sie wären sicher, weil man ihnen das bis vor Kurzem so gesagt hat. Aber auch sie infizieren sich zu einem erheblichen Teil. Dadurch haben wir jetzt diese massive Welle unter den Geimpften.

Sie ist deshalb so gefährlich, weil diese Menschen glauben, sie seien geschützt. Sie wurden falsch informiert, sogar das Robert-Koch-Institut hat das noch bis vor Kurzem auf seiner Website falsch dargestellt. Immerhin haben sie inzwischen den Satz entfernt, dass Geimpfte so gut wie nichts zum Infektionsgeschehen beitragen.

Die Impfstoffe sind nicht sicher genug, um 2G- oder 3G-Veranstaltungen ohne Maske, ohne Abstand, ohne Test und vor allem ohne Obergrenze zu bewältigen.

Jetzt ist es eine Tatsache, dass in den Krankenhäusern fast jeder zweite Patient über 60 Jahren vollständig geimpft ist. Bei den Verstorbenen ist die Quote ähnlich. 37 Prozent der Intensivpatienten über 60 sind doppelt geimpft.

Und nun kommt der entscheidende Satz von ihm:

Interessante Studien zeigen, dass die Ansteckungsgefahr bei vorsichtigen Ungeimpften geringer ist als bei denjenigen Geimpften, die glauben, ihnen könne nichts passieren.


Testen, testen, testen hieß es gestern. Jetzt sagt Professor Drosten, dass die Testergebnisse gerade bei Geimpften nur eine bedingte Aussagekraft besitzen. „Es sieht nach meiner vorläufigen Einschätzung so aus, als ob Infektionen bei Geimpften gerade in den ersten Tagen der Infektion nicht so gut durch den Antigen-Schnelltest nachzuweisen sind“, zitiert die „Bild“-Zeitung den Virologen.

Während die Südafrika-Mutante alle aufschreckt, laufen die Auffrischimpfungen bei uns auf Hochtouren. Doch obwohl hierzulande die Delta-Variante dominiert, wird weiterhin mit den Vakzinen geimpft, die sich gegen das Wuhan-Virus richten. Und nun kommt noch B.1.1.529. Experten gehen von hoher Ansteckungsgefahr aus, diese soll noch ansteckender als die Delta-Variante sein.

Praxen suchen ungeimpfte Ärzte über Jobportal
Während die Politik eine Impfpflicht für medizinisches Personal plant, werden auf der impfkritischen Stellenbörse Impffrei.work ungeimpfte Ärzte gesucht. Ein Inserat stammt sogar von einer Rehaklinik.

Offener Brief von Ärzten gegen Corona-Regeln
Im südthüringisch-nordbayerischen Raum haben rund 50 Ärzte, Psychologen, Apotheker und weitere Beschäftigte im Gesundheitswesen in einem offenen Brief die Aufhebung aller staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen gefordert.

Unter den Unterzeichnern des in einem Anzeigenblatt veröffentlichten Schreibens sind mehrere Beschäftigte des Klinikverbundes Regiomed mit Standorten in Thüringen und Bayern, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Sie fordern in dem Brief, „die notwendigen Schutz- und Abwehrmaßnahmen in die Hände des Bürgers zu legen“.

In den USA verpflichten Behörden und große Unternehmen zur Corona-Impfung. Doch viele Angestellte lehnten das ab und kündigten. Sie zieht es nun zu Red Balloon: einem Jobportal für Ungeimpfte. Zahlreiche Firmen werben dort um sie – und erhalten Tipps, um den Impfzwang zu umgehen. 

In New York etwa quittierten Tausende Polizisten und Feuerwehrleute den Dienst, nachdem Bürgermeister Bill de Blasio die Impfung für alle Beschäftigten der Stadt zur Pflicht gemacht hatte. Einige von ihnen dürften mittlerweile bei Red Balloon nach einer neuen Stelle suchen.

Die Scharfmacher

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine Befristung des Impfstatus. "Jede Impfung muss ein Verfallsdatum bekommen", sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag). Wenn eine Impfung länger zurückliege, falle der Geimpfte dann automatisch wieder zurück in den Status des Ungeimpften.

Prof. Dr. Christian Karagiannidis im Podcast Corona Virus Update (der „Prof. Drosten-Podcast“) vom NDR, Sonderausgabe vom 16.11.2021:
Auf die Frage, wer auf seiner Intensivstation läge, sagt er wörtlich „bevorzugt junge, ungeimpfte Menschen mit 1,2 Ausnahmen, so wie sich das auch deutschlandweit darstellt.“

Nun sind solche Aussage ja leicht zu überprüfen, indem man sich die Altersstruktur im DIVI Intensivregister anschaut und dazu einen Blick in den RKI Wochenbericht wirft. Sagt der Mann wirklich die Wahrheit?

Schließlich dementieren diese Politiker aber noch die bisherige Erkenntnis, dass dem größten gesundheitlichen Risiko die Ungeimpften ausgesetzt sind. Diese seien auf den Intensivstationen zu finden, so der allgemeine Tenor.

Wobei wir das auch nicht so genau wissen, weil Gernot Marx als einer der führenden Intensivmediziner in einer Bundestagsanhörung zum Bundesinfektionsschutzgesetz folgende Mitteilung machte:

„Die Frage kann ich leider nicht beantworten, weil wir bis jetzt auf den Intensivstationen nicht erfasst haben, welche Patienten geimpft und nicht geimpft sind.“ Na dann ist ja klar wie die uns hinters Licht führen.

Wie hatten wir zuletzt geschrieben: 

Die Impfstoffe halten nicht was sie versprochen haben. Sie  verhindern nicht die Ausbreitung des Virus. Auch Geimpfte können sich infizieren und das Virus weitergeben.

Schon vier bis fünf Monate nach der Impfung unterscheiden sie sich in diesem Punkt kaum noch von Ungeimpften. Bei der immer höher werdenden Zahl von "Impfdurchbrüchen" zeigt sich schon jetzt, dass diese neuartigen Impfstoffe völlig untauglich sind.

Wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern

Zitate aus dem von Hannes Hofbauer und Stefan Kraft herausgegebenen Buch Lockdown 2020 (2020), Folge 3:

Der politische Kampfbegriff ‚Verschwörungstheoretiker‘ dient einmal mehr dazu, Kritiken pauschal abzutöten, die noch vor wenigen Monaten selbstverständlicher und akzeptierter Teil der öffentlichen Debatte waren.“ (Andrej Hunko, S. 44)

Freiheit, Freiheit über alles

Der Schauspieler Klaus Kinski wollte seine Freiheit nicht durch die Freiheit der Unfreien begrenzt sehen. Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen. Er sagte:

"Ja, ich habe Gewalt in mir, aber keine negative. Wenn ein Tiger seinen Dompteur zerreißt, so sagt man, der Tiger sei gewalttätig und jagt ihm eine Kugel in den Kopf. Meine Gewalt ist die Gewalt des Freien, der sich weigert, sich zu unterwerfen. “

Das Schlußwort: Um es mit dem Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe zu sagen:

 "Herr, die Not ist groß. Die ich rief, die Geister, werde ich nun nicht los."

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25.11.2021 Zwei Fremde im Zug

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Kürzlich berichtete ich an dieser Stelle über Patricia Highsmiths „Tage- und Notizbücher“, die bei Diogenes (www.diogenes.ch) erschienen sind. Aus dem gleichen Hause kommt auch ihr von Melanie Walz ins Deutsche übersetzte Erstlingswerk „Zwei Fremde im Zug“,

1950 zum ersten Mal erschienen und schon damals das Werk einer geübten Schriftstellerin, die ihren Stoff beherrscht: Zwei Fremde im Zug New York - Texas entdecken und planen das perfekte Alibi für gleich zwei Morde.

Aus einem Moment der Unachtsamkeit heraus wird Guy zum Komplizen Brunos, der ihn auf eine schiefe Bahn mitnimmt, auf der es kein Festhalten und bald schon keine Moral mehr gibt und auch kein Entrinnen.

„Zwei Fremde im Zug“ verkaufte sich schon damals phänomenal und wurde von Alfred Hitchcock verfilmt, Patricia Highsmith schnell zum Star der literarischen Szene und weltberühmt.

Ihren Ruhm konnte sie bis zu ihrem Tode 1995 in Locarno auf ihre ganz bestimmte Art und Weise ausleben. Patricia Highsmith war kein Menschenfreund und schon gar nicht sozial unterwegs.

In ihren Werken blieb sie indes ihrem Lebensmotto treu, immer wieder ging es darin um Gut und Böse wie die vielen Schattierungen dazwischen. „Zwei Fremde im Zug“ ist ein unwiderstehlicher Roman. Zeitlos und verführerisch.

Gut 450 Seiten mit einem sehr interessanten Nachwort. Taschenbuch. 13 Euro. 

Sönke C. Weiss

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24.11.2021 Lebens- und Sprachkunst

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Seltenst habe ich einen solch großen Schicksalsroman gelesen wie „Tiefe Wasser zwischen uns“ von Ayesha Harruna Attah, der im Münchner Diana Verlag (www.diana-verlag.de) erschienen ist, gut 300 Seiten umfasst und 20 Euro kostet. Die Story:

Das afrikanische Ghana im Jahr 1892. Die Zwillingsschwestern Hassana und Husseina sind zehn Jahre alt, als Sklavenhändler ihr Dorf überfallen und sie entführen.

Getrennt voneinander wachsen die Mädchen unterschiedlich auf, sind sich aber in ihren Träumen und Gedanken weiterhin nah verbunden.

Ob sie sich jemals wiedersehen, werde ich hier nicht verraten, nur soviel: beim Lesen betreten Sie eine Welt aus roter Erde und blauem Meer und Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Ein wunderbares Buch, das nicht nur über Liebe und Hoffnung in Zeiten der Sklaverei berichtet, sondern auch ein wahrer Emanzipationsroman ist.

Auch ganz famos, aber total anders ist die literarische Sammlung „Schöner Schreiben“ von Hauke Goos aus seiner gleichnamigen Spiegel-Kolumne, in der er Glanzstücke der deutschen Sprache vorstellt.

Es sind Sätze aus Romanen, Auszüge aus Briefen oder Passagen aus Reden, die demonstrieren, was Sprache leisten kann, wenn sie originell, elegant und kraftvoll ist, wie zum Beispiel Joschka Fischers Kunst der Beleidigung, als er 1984 dem Bundestagspräsidenten Richard Stücklen (CSU) zurief:

„Herr Präsident, mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch.“ Von Adorno bis zum Vaterunser reicht diese Sprachkunst auf rund 200 Seiten für 18 Euro, die bei DVA (www.dva.de) erschienen ist. Da ist wirklich für jeden Leser was dabei. 

Sönke C. Weiss

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23.11.2021 spannende Erinnerungen von Ai Weiwei

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

„1000 Jahre Freud und Leid“ heißen die spannenden Erinnerungen, die Ai Weiwei, einer der bekanntesten und sicher bedeutendsten Künstler der Gegenwart, mit uns in seinem Buch auf gut 400 Seiten teilt.

Darin schildert er die Geschichte seiner Familie wie auch seine künstlerische Entwicklung unter den schwierigen Bedingungen eines totalitären Systems.

Der Vater, einst ein Vertrauter Maos, wurde im Rahmen der Kulturrevolution gebrandmarkt, Ai Weiwei geriet schon früh in Konflikt mit den chinesischen Behörden, wurde mit einem Reiseverbot belegt, eingesperrt, bis er 2015 eine Gastprofessur in Deutschland annehmen durfte und heute mit seiner Familie in Cambridge lebt.

„1000 Jahre Freud und Leid“ sind aufrichtig und geistreich zugleich und zeichnen ein eindrucksvolles Bild Chinas, ein Land, das uns meist immer noch fremd ist.

Ai Weiwei gibt uns einen außergewöhnlichen Einblick in die vielfältigen Kräfte, die das moderne China geformt haben und mahnt uns zugleich, die Meinungsfreiheit wieder neu zu verteidigen.

Erschienen bei Penguin (www.penguin-verlag.de). Preis: 38 Euro. Wer nach der Lektüre selbst zum Pinsel greifen möchte, dem empfehle ich wärmstens das Buch „Mixed Media“ von Eva Kalien.

Es ist für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet und lehrt experimentelle Techniken zum Nacharbeiten und eröffnet Wege, wie man/frau Geschichten visuell erzählen kann.

Ein Buch das anregt und wohl geeignet für die langen Weihnachtstage mit der Familie sind, wenn einem mal wieder die Worte ausgehen. „Mixed Media“ ist ein Buch der Edition Michael Fischer (www.emf-verlag.de), hat 128 super illustrierte Seiten und kostet 18 Euro. 

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14.11.2021 Der Impfstoff-Tod

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Der Vorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery tönte bei Anne Will am Sonntag, den 7. November „Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über zwei Drittel der Geimpften bestimmen“.

Auf diesen Zug springt sogleich anderntags Nikolaus Blome vom "Spiegel" auf, und schreibt: Die »Pandemie der Ungeimpften« wird zusehends größer als gedacht und zieht das ganze Land in Mitleidenschaft.

Christian Vock hat die letzte Ausgabe von „Anne Will“ rezensiert. Dabei beruft er sich auf die angebliche „Mehrheitsmeinung“ der Wissenschaft, der zufolge die Corona-Impfstoffe völlig sicher sind.

Doch genau wie beim Klimawandel hat der Staat seine willfährigen Experten, die man an den Fingern beider Hände abzählen kann. Es gibt aber unzählige Experten, die dem jeweiligen offiziellen Narrativ widersprechen, und deren Ansichten werden in den „Medien" weiter  unterdrückt.

Wer ist wohl glaubwürdiger? Wer als Politiker eine Ideologie verfolgt bzw. als Wissenschaftler von der Politik protegiert und für seine Aussagen belohnt wird, oder unabhängige Wissenschaftler, die für ihre Aussagen das Risiko der Ächtung in Kauf nehmen?

 Einer von Letzteren ist Mike Yeadon, ehemaliger Vizepräsident von Pfizer, der sich nun wieder zu Wort gemeldet hat:

Mike Yeadon, der 16 Jahre lang für den Impfstoffhersteller Pfizer gearbeitet hat befürchtet, dass Auffrischungsimpfstoffe eingesetzt werden, um die Gesundheit zu schädigen und vielleicht sogar zu töten. Das sagte er kürzlich in der Interviewreihe Planet Lockdown.

Während zwei weitere Corona-Lügner, Jens Spahn und Lothar Wieler, in einer Pressekonferenz am Mittwoch die Impfstoffe als sicher bezeichnet haben, hat die EU-Kommission bereits einen Entschädigungsfonds für die Opfer dieser „sicheren“ Impfstoffe gefordert:

„In der Erwägung, dass die Europäische Kommission die Kaufverträge ausgehandelt hat und dabei kein Interesse an der Haftung der Arzneimittelhersteller zeigte; in der Erwägung, dass die Mitglieder des Europäischen Parlaments bei den Verhandlungen keinen Zugang zu den Verträgen hatten;

1. fordert die Kommission auf, einen Fonds zur Entschädigung der Opfer von COVID-19-Impfstoffen einzurichten; 2. beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung der Kommission und den Mitgliedstaaten zu übermitteln.“

"Es ist dem Steuerzahler nicht zuzumuten, Tests für Ungeimpfte zu bezahlen. Aber offenbar ist ihm zuzumuten, Entschädigungen für Geimpfte zu bezahlen", so Klaus Miehling.

Die Biologin Christine Falk. behauptet weiter: „Die Impfstoffe sind exzellent“. Der Vorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery tönte bei Anne Will am Sonntag, den 7. November „Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über zwei Drittel der Geimpften bestimmen“.

Auf diesen Zug springt sogleich anderntags Nikolaus Blome vom "Spiegel" auf, und schreibt: Die »Pandemie der Ungeimpften« wird zusehends größer als gedacht und zieht das ganze Land in Mitleidenschaft, und Karl Lauterbach behauptet kackfrech, die Ungeimpften sind im Moment die Treiber der Pandemie. Weiter behauptet er: Hochrechnungen sehen eine Inzidenz bei Ungeimpften im Januar 2022 bei mehr als 1000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 

Dazu schreibt ein Leser von "Welt-Online": In den Augen eines Herrn Montgomery und Herrn Blome sind Ungeimpfte also Geiselnehmer (Terroristen) und Tyrannen (Gewaltherrscher).  

Abseits von jeder realistischen/medizinischen Einschätzung ihrer Aussagen enthalten diese für mich klare Züge des Straftatbestandes der Volksverhetzung: § 130 Volksverhetzung:

(2) Wer in einer Weise, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig und verächtlich macht oder verleumdet.

Überall nur noch panische Forderungen nach 2G, 3G, 2G+, 3G+ und Was-auch-immer-Hauptsache-Einschränkung. Genau die fordern lautstark die öffentlichen Medien und auch vorwiegend die linken Medien, wie der "Spiegel".

Der ausgeprägte Erziehungsdrang ist offenbar Einstellungsvoraussetzung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Dieses Problem hat auch der österreichische Journalist Michael Fleischhacker erkannt, wenn er schreibt: „Viele Vertreter dieser Berufsgruppe, vor allem die in den geschützten Werkstätten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, aber auch solche, deren Arbeitsplätze durch andere Zuwendungen der öffentlichen Hand erhalten werden, verbringen ihre Arbeitstage damit, sich neben der Berichterstattung, zu der sie leider auch gezwungen sind, ihrer eigentlichen Leidenschaft zu widmen, nämlich der Erziehung der Nation und der öffentlichen Demütigung der Dummen und Unmoralischen, die man sogar als Radioredakteur sehr leicht daran erkennen kann, dass sie eine andere Sicht der Dinge haben, als man selbst.“

Fleischhacker weiter: „Nein, Impfen ist keine moralische Pflicht, sondern eine individuelle medizinische Entscheidung, zu der ich persönlich sehr raten würde, deren Durchsetzung durch Verordnungszwang und öffentliche Verächtlichmachung der Unwilligen ich aber abscheulich finde.“ 

Und dann meldet sich auch noch Herr Steinmeier zu Wort: „Sie gefährden uns alle“ – Steinmeier hat keine Geduld mehr mit Ungeimpften, wie er lauthals verkündete.

Fakten, Fakten, Fakten

Die Fakten: Im jüngsten Corona-Wochenbericht gibt das Robert-Koch-Institut RKI an, dass von den symptomatischen Covid-Fällen bei den 18-59-Jährigen aus den vergangenen vier Wochen 41,6 Prozent geimpft waren, es waren also sogenannte Impfdurchbrüche. Bei den Über-60-Jährigen lag der Anteil sogar bei 60,9 Prozent.

Sahra Wagenknecht machte noch auf folgendes aufmerksam: "Interessante Daten gibt es aus Großbritannien. Anders als in Deutschland werden dort auch die symptomlosen Infektionen von Geimpften erfasst.

So fand man heraus, dass es sehr viel mehr infizierte Geimpfte als Ungeimpfte gibt, in den Altersjahrgängen 40 bis 79 sogar doppelt so viele. Das Infektionsgeschehen spielt sich also mittlerweile zu großen Teilen unter Geimpften ab. Das dürfte in Deutschland ähnlich sein".

Die Impfstoffe taugen nichts

Fazit: Die Impfstoffe halten nicht was sie versprochen haben. Sie  verhindern nicht die Ausbreitung des Virus. Auch Geimpfte können sich infizieren und das Virus weitergeben.

Schon vier bis fünf Monate nach der Impfung unterscheiden sie sich in diesem Punkt kaum noch von Ungeimpften. Bei der immer höher werdenden Zahl von "Impfdurchbrüchen" zeigt sich schon jetzt, dass diese neuartigen Impfstoffe völlig untauglich sind.

Nach Daten des Landesamts für Gesundheit ist ein steigender Anteil vollständig Geimpfter unter den Corona-Toten in Bayern. 30 Prozent waren es schon im Oktober, und man kann sich darauf verlassen, es werden immer mehr. Und das Volk hat die Nase voll von ihren Politikern: 4 G : geimpft, genesen, getestet, genervt.

Die erschütterndste Meldung dieser Woche war die vom Freitod des Leiters des Chemnitzer Klinikums, Dr. Thomas Jendges. „In seinem Abschiedsbrief soll er seinen Schritt unter anderem damit begründet haben, dass er das im Zusammenhang mit Covid stehende ‚ständige Lügen und Betrügen über angeblich ungefährliche Impfungen‘ nicht länger aushalten könne.“

Von diesem Brief sind bisher nur Ausschnitte bekannt; angeblich verhindert der SPD-Oberbürgermeister von Chemnitz, der Jendges unter Druck gesetzt haben soll, die Veröffentlichung. Ein Mord, der bei einem Regierungskritiker nicht ganz fernläge, wird offenbar nicht angenommen; dagegen spricht auch der Abschiedsbrief, wenn er existiert.

Natürlich haben sich bereits die „Faktenchecker“ des Falls angenommen und sagen, dass es keinen Beweis für einen Abschiedsbrief gebe. Sie verweisen auch auf eine Pressemitteilung vom 31. August, in welcher Jendges die Impfung selbst empfahl.

Indes ist gut möglich, dass Jendges in den letzten zwei Monaten aufgrund der immer offensichtlicher werdenden Nebenwirkungen und Todesfälle seine Position geändert hat. Er könnte sich durch seine Empfehlung mitschuldig gefühlt haben. 

Andere Ursachen für den Freitod haben die „Faktenchecker“ jedenfalls nicht zu nennen gewusst. Wir können nur auf weitere Erkenntnisse hoffen.

Nicht an Corona, dafür an der Impfung gestorben

Alle bislang dokumentierten 15.904 Todesfallverdachtsfälle durch Impfungen stehen in der EMA-Datenbank bis 9.10. Mittlerweile haben sich die Zahlen deutlich erhöt. Die Dunkelziffer ist riesig. Alle sonstigen Nebenwirkungen - und seien sie noch so schwer - sind nicht enthalten.

Thomas Martin hat auf seinem Twitter-Account  #plötzlichundunerwartet tausende Fälle dokumentiert. Es sind so viele, das wir sie hier nicht alle auflisten können. Auffallend ist, das sehr viele Sportler dabei sind, deren Herz, oder Hirn plötzlich versagt.

Die in der Ukraine geborene, ehemalige mazedonische Handball-Nationalspielerin Julija Nikolić (38) aus Portjanko, ist am 12.10.21 überraschend gestorben. Sie hatte keine Vorerkrankungen. Eine Todesursache ist nicht bekannt.

David Jenkins (31), ein Mitglied des olympischen Trainerstabs der Britischen Turmspringer in Tokio, ist im Alter von nur 31 Jahren am Wochenende verstorben. Die Todesursache ist nicht bekannt.

Patrick Hopf (42), Sommilier und „Urgestein der österreichischen Gastro-Szene“, Gastronom im »Gaudium« in Münchendorf und Gastgeber aus Leidenschaft, ist vergangene Woche völlig unerwartet verstorben.

Houstons eigene Gospel-Legende Shawn McLemore (54) ist am 9.10.21 verstorben. Trotz eifriger Nachforschungen der Fans ist über die Todesursache bislang noch nichts bekannt gegeben worden.

Der Weltboxverband (WBA) trauert um den Strohgewichts-Weltmeister des Jahres 2000, Keitaro Hoshino (52) aus Japan, der am 9.10.21 in einer Wohnung in Okinawa starb. Trotz Vorerkrankung steht die genaue Todesursache noch nicht fest.

Der russische Fußballer von Spartak Moskau und ehemalige Bayer-Profi Artjom Besrodny (37) ist am 13.9.21 beim Joggen an einem Herzinfarkt gestorben.

Trauer bei den Mitgliedern des Fördervereins Gut Mößlitz. Der bei vielen so beliebte Michael Krause (55) ist plötzlich verstorben.

Jorge "Acero" Cali (49), ehemaliger Kickbox-Weltmeister und zuletzt Promoter, starb am 3.10.21 in seinem Hotelzimmer in Santa Rosa, Provinz La Pampa in Argentinien. Die Todesursache, so heißt es, sei ein Herzstillstand gewesen.

Klaus Gagel (70), ehem. Direktor des Kulmbacher Caspar-Vischer-Gymnasiums und freier MA der Bay. Rundschau, starb am 31.7.21. mit AstraZeneca - Spritze. Er war Impfpropagandist: „Das Risiko von Nebenwirkungen ist insgesamt sehr gering.“

Saul Lee war eine "starke Persönlichkeit", lächelte gern und war Torjäger beim Overthorpe Sports Club FC in Thornhill. Er wurde am 9.10.21 früh tot auf einer Grünfläche in der Clarkson Street in Ravensthorpe gefunden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Wittke (56) aus Hagen ist am 27.9.21 plötzlich und unerwartet gestorben.

Der ehemalige Bachelor-Star Monique Morley (29) wurde mit Herzbeutelentzündung und unbekannten unkontrollierbaren Anfällen als Nebenwirkung ihrer ersten Pfizer-Impfung ins Krankenhaus eingeliefert.

Beim Mainzer Fernsehsender ZDF wird im Augenblick getrauert. Denn jetzt wurde bekannt, dass Katrin Helwich, die gerade einmal 45 Jahre alte Redaktionsleiterin des „Auslandsjournals“ überraschend gestorben ist. Über die Todesursache wurde nichts bekannt.

Niels De Wolf, ein 27-jähriger Mittelfeldspieler des Fußballvereins White Star Sombeke, starb am 6.10.21 im Krankenhaus. Kurz nach einem Torschuss beim Spiel am vergangenen Wochenende hatte er einen Herzstillstand erlitten.

Cairns, Australien - Lehrerin Sara McCarthy (45), Läuferin, brach am 4.8.21 nach einer 10-km-Strecke mit Schlaganfall zusammen und war nicht mehr zu retten. Sie hatte eine Woche zuvor, am 28. Juli, ihre zweite Pfizer-Spritze erhalten.

Benjamin Taft (33) - Der Spielertrainer des SV Unterferrieden verstarb am 4.10.21 überraschend.
Er hatte zuvor nach einem Auswärtsspiel schon einen Herzinfarkt erlitten, befand er sich aber auf dem Wege der Besserung.

Nogoya, Japan: Yusuke Kinoshita (27), Profi-Baseballspieler und Werfer bei den Chunichi Dragons, starb 7 Wochen nach Erhalt des Impfstoffs. Ende Juni: Spritze, am 6. Juli: Zusammenbruch und Krankenhaus, Tod am 5.8.21.

Am 10.9.21 ist der zehnfache Handball-Nationalteamspieler Martin Lauermann (43) plötzlich und unerwartet an einer Gehirnblutung verstorben. Der gesamte österreichische Handball ist in tiefer Trauer.

„Er hat sich nie in den Vordergrund gedrängt und war ein „Schaffer“: Bernd Bauer von der DJK Concordia Sportgemeinschaft Ludwigshafen. Völlig unerwartet ist er am 29.9.21 im Alter von 61 Jahren gestorben.“

Die indische Schauspielerin Manisha Mannu Yadav (29), bekannt durch ihre Rolle der Salima Begum in der Fernsehserie Jodha Akbar von Zee TV, ist am 1.10. verstorben. Der Grund soll eine Hirnblutung gewesen sein.

Bouches-du-Rhône en France. Eine 17-jährige Französin ist elf Tage nach Empfang ihrer zweiten „Coronaschutzimpfung“ gestorben. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Wie die Band Nouvelle Vague am 29.9. mitteilt, ist Bandgründer und Gitarrist Olivier Libaux im Alter von 57 Jahren unerwartet verstorben. Das für den 2.10. geplante Konzert in Esch ist abgesagt.

Pascal Tortosa (49), Strategiechef im dreifachen Formel E-Meisterteam von DS-Techeetah ist tot. Tortosa ist bereits am 21.9.21 plötzlich verstorben. Die genaue Todesursache wurde vom Rennteam nicht mitgeteilt.

„Der Springer Lokalpolitiker Udo Selent (62) ist plötzlich und unerwartet gestorben. Das teilte die Stadtverwaltung am 1.10. mit. Selent saß seit 2016 für Die Linke im Rat und war gerade für weitere fünf Jahre gewählt worden.“

Zwei kleine Mädchen (5 u. 7) haben mehrere Tage allein neben der Leiche ihrer verstorbenen Mutter (31) in einer Wohnung in Frankreich gelebt. Als die Polizisten die Wohnung betraten, sagten die Mädchen: „Seid leise, Mami schläft.“

BEETON, ONTARIO - Sean Hartman (17) erhielt die Spritze Anfang Sept. Sofort traten mehrere gesundheitliche Probleme auf. Am 27.9. starb er unerwartet an einer Herzmuskelentzündung. Er ließ sich spritzen, um  Hockey mitspielen zu dürfen.

„Der Geschäftsführer des Rheinhafens Krefeld, Christoph Carnol (54), ist am 28.9. im Alter von nur 54 Jahren plötzlich und unerwartet bei seiner Familie in Spanien verstorben. Das teilte die Stadt Krefeld am Montag mit.“

Der Haar- und Make-up-Künstler Marc Pilcher (53) starb am 3.10.21. Er war 2-fach geimpft und ohne Vorerkrankungen.Todesursache: Covid19 Denkendes Gesicht Noch am 11.9. erhielt er den Creative Emmy für seine Arbeit an Netflix's "Bridgerton".

„... zutiefst betroffen müssen wir Ihnen mitteilen, dass unser hochgeschätzter Praxisinhaber Herr Peter Böhlhoff-Martin (49) am 7.8.21 plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt verstorben ist. Das Praxisteam.“

Dr. Eric Ward (46), Direktor der Harding University High School in West Charlotte, ist am Mittwoch plötzlich an einem Schlaganfall gestorben. Wards Tod wäre besonders erstaunlich, heißt es, er sei bei bester Gesundheit gewesen.

Die SPÖ Gmunden trauert um Christian Dickinger (51), ihren langjährigen Parteivorsitzenden, Bezirksgeschäftsführer und Vizebürgermeister. „Wir alle sind tieftraurig, dass er nach kurzer, schwerer Krankheit am 31.8.21 von uns ging.“

Amateurkicker Alexander Siegfried (42) und dreifacher Vater, ist am 26.9.21 plötzlich und unvermutet zusammengebrochen und verstorben. Er war seit 1999 bis zuletzt für den VfB Moschendorf aktiv.

Am 13.9.21 starb völlig unerwartet mit Kurt Schalk (55) einer der prominentesten Vertreter der deutschen Kinobranche. Er war Marketing-Chef der Kinokette „Kinopolis“.

Der Filmemacher Sebastian Jobst ist am 17.9.21 ganz unerwartet verstorben. Und das mit nur 38 Jahren und nachdem er gerade erst das Filmprojekt “AMA’ARA – The Song of the Whales” vollendet und so großartig in die Welt gebracht hat.

Jessica Berg Wilson (37) aus Seattle, Washington, Mutter zweier Mädchen (5 u. 3), verstarb unerwartet am 7. September 2021 im Kreise ihrer geliebten Familie an COVID-19 Impfstoff-induzierter thrombotischer Thrombozytopenie (VITT).

Maria Felicia Brini aus Caserta (45) (Süditalien), Besitzerin eines großen Weinguts, ist Ende Sept. in ihrer Wohnung an einem plötzlichen "medizinischen Notfall" gestorben.
Ihre 2. „Schutz“impfung: 19.7.21.

Der langjährige Gemeinderat von Altomünster, Wolfgang Grimm (62) ist überraschend gestorben.
Praktisch mitten im Leben hörte sein Herz Mittwochnacht plötzlich zu schlagen auf. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Der langjährige Partner von Jessica Watson - der Australierin, die als jüngste Soloseglerin die Welt umsegelt hat - Cameron Dale, 29, ist nach einem "katastrophalen" Schlaganfall im Krankenhaus gestorben.

Niederländischer Eisschnelllauf-Olympiasieger Kjelt Nuis (31) musste nach Impfung mit entzündetem Herzen ins Krankenhaus.

Nachwuchstorwart Bruno Stein vom FC An der Fahner Höhe im thüringischen Gräfentonna ist mit 15 Jahren verstorben. Bei seinen Geschwistern hatte er die Rolle seines ebenfalls verstorbenen Vaters übernommen.

Lecce, 1.10.21: Die 13-jährige Arianna starb heute mutmaßlich an einem Herzinfarkt, nachdem sie gestern ihre zweite Corona“Schutz“Impfung empfangen hatte.

Die venezuelanische Marathon-Landesmeisterin Alexaida Guédez (30) starb am 22.08.21 während eines 5000m-Laufs in Naguanagua an einem "fulminanten Herzinfarkt" knapp vor dem Ziel, wo ihr 10-jähriger Sohn auf sie wartete.

Felicity Jackson (29), Fotomodell, arbeitsunfähig, nachdem sie sich für ihren Job Spritzen ließ. Die Folgen der Pfizer-Spritzen: Lähmungen, Krämpfe, Zittern, Hirnnebel, Brustschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Verwirrung u. Ganzkörperschmerzen.

Am 20.8.21 starb Anwältin Rebecca Stephanie Tabosa (38). Die Todesursache: Ein „fulminanter Herzinfarkt“. Sie war verheiratet mit dem Sekretär für Bauwesen und Infrastruktur der brasilianisch. Stadt Caruaru und hinterlässt 2 Kinder.

„Mysteriöser“ Todesfall der bislang gesunden Britin Alpa Taylor (35). Nach ihrer ersten AZ-Spritze bekam sie Kopfschmerzen und Lähmungen. Ärzte glaubten an einen Schlaganfall und schlossen einen Zusammenhang mit der „Schutz“impfung aus.

Neapel: Der Bühnendirektor des bekannten Theaters San Carlo, Salvatore Giannini, ist mit 56 Jahren plötzlich gestorben.
Am 5. Juni, dem „Vaccino day“, waren sämtliche Theatermitarbeiter geschutzimpft worden.

Naomi Di Donato (22) hatte bereits Herzprobleme und lehnte daher die C-Spritze ab. Die Arbeit verlangte danach. Eine Impfunfähigkeits-Bestätigung bekam sie nicht. 1. Pfizer Biontech-Spritze am 19.9.21. Zwei Tage später: Herzbeutelentzündung.

Ihre Cousine Anne VanGeest (35) starb 11 Tage nach der J&J-Spritze an einer Hirnblutung. Ellen Berends selbst (49) auf einer Wanderung, 5 Monate nach ihrer Pfizer-Spritze. Sie war von Pfizer restlos überzeugt gewesen.

28.9.2021 - La Maddalena, Sardinien. Der Lehrer und Vizepräsident des Zivilschutzvereins Davide Morlè (39) stirbt "plötzlich". In soz. Netzwerken verbreitete er zuvor die Meinung, Covid-Impfungen seien eine Art moralische Pflicht.

„Mit großer Bestürzung mussten wir die Nachricht aufnehmen, dass Dr. Victor Feiler (61) am 10.9.21 plötzlich und unerwartet verstorben ist.“ Kolpingwerk

Der serbische Dirigent und Leiter der Belgrader Philharmonie, Ivan Tasovac, ist im Alter von 55 Jahren überraschend gestorben. Am 29.9.21 erlitt er abends in seiner Wohnung einen Kollaps und starb. Er war gerade vom Sport gekommen.

„Am 20.8.21 ist Christian Bliss (46) beim Joggen an der Spree in Berlin kollabiert und gestorben. Wir sind fassungslos und traurig angesichts seines plötzlichen Todes.“ ZEGG (Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung)

Beerdigung von Sofia Benharira, 16 Jahre, in der Kirche von Gardanne. Sofia war gesund, bis sie nach der zweiten „Schutzimpfung“ am 14.9.  zwei Herzstillstände erlitt. Am 21. September endete ihr Leben.

Die Lehrerin Mariza Provata (30) erhielt die Spritze am 28.9.21. Sofort setzten zahlreiche gesundheitliche Probleme ein. Schließlich: Myokarditis und Intensivstation. Mariza: „Der Impfstoff von Pfizer hat mich ins Krankenhaus gebracht.“

Der HC TuRa Bergkamen trauert um Lukas Bommer (25). Der Torhüter starb am 5.10.21 völlig unerwartet. Sonntag noch stand er zwischen den Pfosten. „Sein Markenzeichen war das Lachen“ so Trainer Andreas Duda.

Kurz vor dem Wettkampf „Mr. Olympia“ starb am 6.10.21 überraschend einer der Top-Stars  der Bodybuilding-Szene. George Peterson (37) wurde tot in seinem Hotelzimmer in Orlando gefunden. Die Todesursache: Noch unbekannt.

Der indische TV-Star, Schauspieler und Bigg Boss 13-Gewinner Sidharth Shukla (40) starb am 2.9.21 in Mumbai an einem Herzinfarkt. Die Obduktionsergebnisse stehen noch aus.

Dentan "Erland" Clarke (46), Sohn von Marva Peschier, starb am 18.9.21, einen Tag nach seiner Covid-Impfung, an einer Hirnblutung. Seine Mutter klagt per Video herzzerreißend an: “My son is dead, he took the vaccine.”

Susanna Griso, spanische TV-Moderatorin von "Espejo Público", verließ die laufende Sendung plötzlich, nachdem sie erfahren hatte, dass ihre Schwester in Barcelona plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben war.
Meldung vom 6.10.21

Mélanie Macip (16) starb am 7.8. 2021 in Beziers an einem Herzinfarkt nach der ersten Injektion des Impfstoffs von Pfizer 5 Tage zuvor. Alles belegt, incl. Impfprotokoll

"Jessica Berg Wilson (37) aus Seattle, Washington, Mutter  zweier Kinder, verstarb unerwartet am 7.9.21 an COVID-19 Impfstoff-induzierter thrombotischer Thrombozytopenie (VITT)

Todd Williams, alias Louie Knuxx. 42-jähriger neuseel. Hip-Hop-Künstler, der die Lockdown-Proteste verspottete (@louieknuxxDTD), starb am 13.8.21, 28 Tage nach seiner zweiten „Corona-Schutzimpfung“ von Pfizer an Herzinfarkt.

Die TV-Journalistin Ayesha K. Faines starb plötzlich am 2.7.21. Todesursache unbekannt. Die Moderatorin und Autorin wurde 35 Jahre alt. In ihrem letzten Post, 10 Tage vor ihrem Tod, wirkte sie quietschfidel:

Der Schauspieler Anthony Johnson (Ezal in der Filmreihe "Friday") ist tot: Nach plötzlichem Zusammenbruch ist der Comedian mit 55 Jahren am 6.9.21 gestorben. Keine Info zum „WARUM?“

Ryan Sakodas Auftritte als Wrestler sind legendär. Umso trauriger ist sein Tod für alle Fans des WWE-Stars. Der Kampfsportler starb überraschend am 2. September im Alter von 48 Jahren. Todesursache? Kein Wort

Fußballer Guillermo Arias, Mitglied des FC Camaguán in Venezudla, erlitt am 25.9.21, während eines Spiels, einem Herzstillstand. Er brach plötzlich zusammen und konnte nicht gerettet werden.

Am 27.9.21 ist eine 20-Jährige wegen eines Schlaganfalls in die Notaufnahme das Universitätsklinikums Ljubljana eingeliefert worden – 2 nach ihrer JJ-Injektion. Kurze Zeit später war sie tot. Slowenien setzt Johnson-Spritzevorläufig aus.

Völlig überraschend ist am 24.9.21 Tobias Etschmann verstorben; ein Schock für alle im Vilstal und in Osterhofen. Der umtriebige 43-Jährige war passionierter Jäger und seit 2008 für die SPD Mitglied des Osterhofener Stadtrats.

Gamer-Ikone Michael 'KiXSTAr' Stockley (24) ist am 11.10.21 gestorben. Stockley war in der Rainbow Six Siege-Community weithin für seine Spielfähigkeiten berühmt. Eine Todesursache ist derzeit nicht bekannt.

Ein gesunder, nicht vorerkrankter 16-jähriger Junge starb am 27.4.21 während seines Mathe-Zoom-Kurses. Die zweite COVID- von Pfizer hatte er am 3.4.21. erhalten. Meldung im Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS).

Am Morgen des 12.10.21 wurde aus dem Juan Abelardo Rodríguez Sullivan Sports Complex von Ensenada (Mexiko) der Tod des 16-jährigen Sportlers Héctor Manuel Mendoza gemeldet. Die Todesursache: Ein „fulminanter Herzinfarkt“.

Der Ostender Sportverein in Eberswalde trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden Torsten Rudolf. Der Vater zweier Kinder ist am Wochenende im Alter von 39 Jahren plötzlich verstorben.

14.10.21 Nay () Der Schüler Mathis Goncalves (13) erlitt in der Sportstunde einen Herzinfarkt. Kurz darauf starb er in der Klinik. Der Junge war auch Spieler einer Rugby-Mannschaft.

Indien: Cricket-Profi Avi Ballot, früherer Kapitän der U19-Nationalmannschaft, erleidet mit 29 Jahren am 15.10.21 einen tödlichen Herzinfarkt.

Dem Radprofi und mehrfachen italienischen Meister im Einzelzeitfahren, Gianni Moscon (27), droht wegen Herzrhythmusstörungen eine Katheterablation. Noch laufen Untersuchungen, die ohne Panikmache durchgeführt werden sollen.

Der Arzt Filippo Morando (37) brach in Camposampiero, Provinz Padua, Italien, beim Joggen tot zusammen. Er arbeitete „an vorderster Front im Kampf gegen Covid 19“ #instantkarma und hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder.

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03.11.2021 Der Weltstar aus Liverpool

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Mit 14 schrieb er seinen ersten Song und träumte davon, irgendwie anders zu sein, was er auch war, ein Weltstar eben, aus Liverpool. Berührend offen und hinreißend schön. So läßt sich der Doppelband „Lyrics“ von Paul McCartney zusammenfassen.

Auf knapp 900 Seiten mit über 600 Abbildungen betrachtet einer der größten Songwriter aller Zeiten sein Leben und Werk im Prisma von 154 eigener Songs aus allen Phasen seiner Karriere.

Also von seinen frühesten Kompositionen aus der Kindheit über das legendäre Jahrzehnt der Beatles bis hin die Gegenwart. „Eleanor Rigby“, „Hey Jude“, „My Valentine“, etc.

In alphabetischer Reihenfolge angeordnet bilden diese Songs ein autobiografisches Kaleidoskop, in dem McCartney die Entstehungsgeschichten seiner Songs schildert, Menschen und Ort, die ihn beeinflusst haben, und was er heute über sein Leben denkt.

„Unzählige Male wurde ich schon gebeten, eine Autobiografie zu schreiben, aber nie war die richtige Zeit dafür. Was ich habe, sind meine Songs, und eigentlich erfüllen sie denselben Zweck. Sie umfassen mein gesamtes Leben,“ schreibt Paul McCartney.

Bislang unbekannte Schätze aus seinem Privatarchiv - Skizzen, Briefe und vor allem Fotografien - machen „Lyrics“ zu einem einzigartigen Dokument der Musikgeschichte, das insbesondere auch die Persönlichkeit des Künstlers spiegelt. (McCartney muß ein ganz dufter Typ sein.)

Die Einleitung des Werkes stammt vom Pulitzer-Preisträger Paul Muldoon, der McCartneys Texte analysiert und sie in den größeren Kontext des Songwritings im 20. Jahrhundert einordnet.

„Lyrics“ erscheint diese Woche bei C.H. Beck (www.chbeck.de) und kostet 78 Euro. Für mich das berührendste Buch des Jahres und das perfekte Weihnachtsgeschenk für jede Generation. 

Sönke C. Weiss

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29.10.2021 famose Erzählkunst, zeitlos und mitreißend

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„Die Lady im See“, 1943 im US-Original zum ersten Mal veröffentlicht, ist die Fortsetzung der Neuedition der Philip-Marlowe-Romane von Raymond Chandler (1888 - 1959), die im Diogenes Verlag (www.diogenes.ch) erschienen ist und von Robin Detje großartig neu übersetzt wurde.

Auf den ersten Blick wirkt „Die Lady im See“ wie ein klassischer Kriminalroman aus der Feder Chandlers. Sein Held, der Privatdetektiv Philip Marlowe, in Chandler-Verfilmungen unter anderem von Humphrey Bogart gespielt, sucht fernab von Los Angeles, seinem eigentlichen Kiez, die verschwundene Frau eines Klienten an einem Bergsee.

Was zunächst wie Urlaub anmutet, entpuppt sich schnell zu einer atemberaubenden Tour de Force in einer Welt, wo fast alle korrupt sind und nichts so ist wie es scheint. Erstklassig.

Auch die Dialoge, glasklar und pointiert, zeugen von Chandlers literarischem Können, wie sein Spiel mit Identitäten und seine Lust, stereotypische Bilder zu verzerren, um seinem Protagonisten immer wieder vor Augen zu führen, dass die Welt nicht einfach gestrickt, sondern kompliziert und bedrohlich ist.

Über all dem schwebt dann noch das Damoklesschwert des Zweiten Weltkriegs, der außerhalb des Marlowe-Universums tobt.

Anspielungen auf eine neue Weltordnung geben dem Roman ein politisches Niveau, was in Chandlers Romanen, die weitaus mehr als nur Krimis sind, oftmals unterschätzt wird. „Die Lady im See“, gut 325 Seiten, ist ganz famose Erzählkunst, zeitlos und mitreißend. 22 Euro. 

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27.10.2021 Wer war Roger Willemsen?

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Der Nachlass des 2016 leider verstorbenen Intellektuellen Roger Willemsen geht an die Akademie der Künste in Berlin. Das teilte die Einrichtung am Montag mit. Die mit Willemsen befreundete Literaturkritikerin Insa Wilke habe seinen künstlerischen Nachlass der internationalen Gemeinschaft von Kunstschaffenden anvertraut.

Willemsens Nachlass umfasst laut Akademie 108 Archivkästen und 151 Aktenordner, darunter Manuskripte, Recherchematerial, Transkripte von Interviews und Moderationsvorbereitungen sowie Beiträge für Funk- und Fernsehsendungen. Dazu kommen Tage- und Notizbücher, Taschenkalender, biografische Dokumente, Fotos sowie seine Korrespondenz.

Roger Willemsen veröffentlichte sein erstes Buch 1984 und arbeitete danach als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen.

Er erhielt u.a. den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, für seine Bücher den Rinke- und den Julius-Campe-Preis sowie den Prix Pantheon-Sonderpreis, die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft und den Deutschen Hörbuchpreis.

Willemsen ist Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und steht mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S.Fischer Verlag seine Bestseller ›Die Enden der Welt‹, ›Momentum‹ und ›Das Hohe Haus‹.

Insa Wilke wurde 1978 in Bremerhaven geboren und lebt als Publizistin, Literaturkritikerin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte u.a. die Monographie ›Ist das ein Leben.

Der Dichter Thomas Brasch‹ (2010) und ›Bericht am Feuer. Gespräche, E-Mails und Telefonate zum Werk von Christoph Ransmayr‹ (2014). 2010 übernahm sie die Programmleitung im Literaturhaus Köln und gab diese Tätigkeit zugunsten des freiberuflichen Arbeitens 2012 wieder auf. 2014 wurde sie mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.

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25.10.2021 bisher nicht veröffentlichte Texte und Fotos

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Barack Obama war der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und ist Friedensnobelpreisträger. Bruce Springsteen wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und erhielt bislang zwanzig Grammy Awards für seine Musik. „Renegades. Born in the USA - Träume, Mythen, Musik“ heißt ihr gemeinsames Buch, das auf ihren überaus populären Podcasts basiert, erweitert um zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Texte und Fotos aus dem privaten Sammlungen der beiden Autoren, die sich selbst als Abtrünnige, Außenseiter, also als Renegades bezeichnen.

320 Seiten umfasst das Buch, das diese Woche weltweit erscheint, die deutsche Ausgabe im Penguin Verlag (www.penguin-verlag.de). Preis: 42 Euro.

Obama und Springsteen tauchen in einen unterhaltsamen wie aufschlußreichen Dialog ein und erörtern dabei nicht nur ihre eigene Herkunft und entscheidende Momente ihres Lebens, sondern analysieren auch immer wieder die wachsende Kluft zwischen dem amerikanischen Traum und der US-Realität.

„Renegades“ ist ein fesselndes und darüber hinaus wunderbar illustriertes Porträt zweier Männer, die vermutlich unterschiedlicher nicht sein könnten, aber durch ihre unkonventionellen Lebenswege, zu denen auch die Suche nach Sinn, Identität, Gemeinschaft und selbstverständlich Glück gehört, ein Narrativ bilden:

Der Glaube, dass bessere Tage vor ihnen liegen. Genau das macht das Buch auch wirklich besonders und ist schon heute ein Teil der postmodernen Zeitgeschichte, in der wir alle Suchende sind. Auch diese beiden Ikonen. Zeit ihres Lebens. Grandios! 

Sönke C. Weiss

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23.10.2021 Mit Vodka und Zigaretten

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Die Autorin von Psychothrillern wie Strangers on a Train und The Talented Mr. Ripley war als Person genauso einsam und menschenfeindlich wie einige ihrer Helden.

Schreiben war für sie weniger ein Vergnügen als ein Zwang, ohne den sie sich elend fühlte. "Es gibt kein wirkliches Leben außer in der Arbeit, also in der Phantasie.

Jede Künstlerin schreibt um ihr Leben“, verewigte Patricia Highsmith (1921 - 1995) ihre Arbeitsphilosophie in einem ihrer Tagebücher, die nach ihrem Tode in einem Wäscheschrank gefunden und jetzt bei Diogenes (www.diogenes.ch) in einer erstmaligen Auswahledition als „Tage- und Notizbücher“ veröffentlicht wurden.

Knapp 1400 Seiten umfasst diese Sammlung von Gedanken, die 1941 beginnen und die sie bis zu ihrem Lebensabend regelmäßig aufgeschrieben hat. Als junges Mädchen aus Texas von Männern umschwärmt und in der künstlerischen Avantgarde zu Hause, lebt sie später meist als Einsiedlerin in Europa.

Glücklicherweise fehlte Highsmith selten die Inspiration, die sie weltberühmt gemacht hat; sie habe Ideen, sagte sie mal, wie Ratten Orgasmen haben. Highsmith schrieb täglich, normalerweise drei oder vier Stunden am Morgen, an einem guten Tag zweitausend Wörter.

Sie hatte auch die Angewohnheit, vor dem Schreiben etwas „Kräftiges“ zu trinken, nicht um sie aufzumuntern, sondern um ihre Energie zu reduzieren, die ins Manische tendierte.

In ihren späteren Jahren, als sie eine abgehärtete Trinkerin mit hoher Toleranz geworden war, stand immer eine Flasche Wodka neben ihrem Bett, zu der sie sofort nach dem Aufwachen griff und anschließend markierte, um ihr Limit für den Tag festzulegen.

Sie war auch die meiste Zeit ihres Lebens Kettenraucherin und konsumierte täglich eine Packung Gauloises und mehr. Highsmith fühlte sich bei den meisten Menschen unwohl und hatte eine ungewöhnlich intensive Verbindung zu Tieren, insbesondere zu Katzen, aber auch zu Schnecken, die sie zu Hause züchtete und die sie mit auf Reisen nahm.

Kurzum: Ihre „Tage- und Notizbücher“ sind ein faszinierender, weil absolut ehrlicher und ungeschönter Einblick in das Innere eines literarischen Genies. Nie langweilig und höchst empfehlenswert. 32 Euro. 

Sönke C. Weiss

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