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18.04.2022 das politische System in Deutschland

GFDk - Reden ist Silber - Klaus Miehling

Fast ein Drittel der Bundesbürger stellt laut einer Umfrage das politische System in Deutschland infrage. 31 Prozent der Teilnehmer äußerten in einer repräsentativen Befragung die Einschätzung, in einer „Scheindemokratie“ zu leben, „in der die Bürger nichts zu sagen haben“, wie der SWR berichtete.

Auffällig dabei sei der Ost-West-Unterschied. In Westdeutschland seien 28 Prozent der Ansicht, in einer „Scheindemokratie“ zu leben. In den ostdeutschen Bundesländern werde diese Meinung von 45 Prozent der Befragten vertreten.

28 Prozent aller Deutschen finden laut der Umfrage, dass das demokratische System in Deutschland „grundlegend geändert“ gehöre. Im Klartext heißt das. Im Westen hält fast jeder dritte, und im Osten fast die häfte der Bevölkerung nichts mehr von unserer "Scheindemokratie".

Hier mal ein Hinweiß woran das liegen könnte

„Wir haben wahrscheinlich, jedenfalls für eine gewisse Zeit, den Höhepunkt unseres Wohlstandes hinter uns“, sagt Oppositionsführer Friedrich Merz, dessen Vermögen auf 12 Millionen Euro geschätzt wird. Er wird es besser verkraften als der Durchschnittsdeutsche, der bekanntlich zu den ärmsten Bürgern Europas zählt.

Die Gründe sind bekannt: jahrzehntelange Vermögensabschöpfung und Umverteilung in andere Länder, Überschuldung, staatlicher Interventionismus, unnütze Energiewende, schädliche Corona-Maßnahmen, und nun noch der Krieg.

Verantwortlich für diese Gründe ist aber nicht der gewöhnliche Bürger; allenfalls indirekt durch seine Wahlentscheidung. Verantwortlich sind die Regierungen, verantwortlich ist ein System, das ein paar hundert Leuten die Herrschaft über Millionen in die Hand gibt.

Die Demokratie, sei sie repräsentativ oder direkt, ist weder eine Garantie für Wohlstand, noch für Frieden. Putin ist demokratisch gewählt, und auch während des Krieges steht die Mehrheit offenbar noch hinter ihm.

Als der Krieg begann, schrieb ich: „Das Aussetzen von ‚Nordstream 2‘ erscheint jetzt geboten“ (GMNB 732). Klugerweise sagte ich „erscheint“, nicht „ist“. Denn ist es das wirklich?

Die Sanktionen scheinen (wieder formuliere ich vorsichtig) jedenfalls nicht geeignet zu sein, den Krieg zu beenden. Sie scheinen hingegen durchaus geeignet zu sein, uns selbst massiv zu schaden.

Die Aufgabe einer Regierung besteht aber darin (hierzulande schwören Kanzler und Minister sogar einen Eid darauf), Schaden vom eigenen Volk abzuwenden und dessen Nutzen zu mehren.

Die Sanktionen haben einen ähnlichen Effekt wie das Schwenken blau-gelber Fahnen: Sie nützen nichts und helfen lediglich dabei, sich moralisch überlegen zu fühlen. Im Gegensatz zum Fahnenschwenken verstärken sie aber Energieknappheit und Inflation.

Die ideale Lösung und Reaktion in dieser Situation gibt es nicht. Gerade deshalb sollte sich die Regierung auf ihre eigentlichen Pflichten besinnen. Freilich ist es mit dem Krieg wie mit Corona:

Man zerstört die eigene Wirtschaft und überschuldet sich bis zum Staatsbankrott und kann dabei mit dem Finger auf andere zeigen: auf das Virus bzw. auf den russischen Präsidenten.

Die Zerstörung ist jedoch gewollt, denn auf den Trümmern soll die Neue Weltordnung errichtet werden. Die Menschen sollen angesichts von Krieg und Verarmung so verzweifelt sein, dass sie die totale Kontrolle des Staates akzeptieren und um ein staatliches Grundeinkommen betteln werden, das natürlich an ein Sozialkreditsystem nach chinesischem Vorbild gebunden sein wird. Es ist unschwer zu erraten, dass regelmäßige „Impfungen“ dabei eine Rolle spielen werden.

Der Finanz- und Politikanalytiker Martin Armstrong befürchtet sogar, dass es nicht bei den Kriegsparteien Russland und Ukraine bleiben wird. Der „Great Reset“, so meint er, brauche den Dritten Weltkrieg.

Anders als wir müssen die „Eliten“ nicht um ihre Existenz fürchten. Sie haben das Geld, die Macht, die Netzwerke. Sie können sich in luxuriösen Bunkern verbergen und den Krieg wie ein Schauspiel auf großen Bildschirmen verfolgen, bis sich die Nuklearwolken verzogen haben. 

Einige ihrer über die Erde verstreuten Landsitze werden schon unversehrt bleiben. Dann bauen sie alles nach ihren Plänen wieder auf, mit einer dezimierten und leichter zu kontrollierenden Menschheit. Marx, Orwell, Huxley sind ihre Vorbilder. Diejenigen von uns, die es überleben, werden nur noch Sklaven sein.

Klaus Miehling

LAMBSDORFF ÜBER OSTERMÄRSCHE
Die Leute, die solche Märsche organisieren, sind die fünfte Kolonne Putins“ Mitläufer seien „eindeutig Interessenvertreter der russischen Position“.

Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff hat die Ostermarschbewegung erneut scharf angegriffen und ihr eine Unterstützung des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukraine vorgeworfen.

„Die Leute, die solche Märsche organisieren, sind eigentlich keine Pazifisten, sondern die fünfte Kolonne Putins“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion am Samstag im WDR-Radio.

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03.04.2022 Impfpflicht im Deutschen Bundestag durchsetzen

GFDK - Reden ist Silber

Am 7. April will Karl Lauterbach mit aller Gewalt die Impfpflicht im Deutschen Bundestag durchsetzen, und das gegen jedes bessere Wissen. „Karl Lauterbachs Ausgrenzung von Andersdenkenden in Bezug auf Corona zeige eine beispiellose Arroganz, sagt Béla Anda bei ‚Viertel nach Acht‘. Der Gesundheitsminister wirke mitterweile völlig wirr. "Und wirre Menschen sollten nicht Minister sein." Béla Nikolai Anda ist ein deutscher Kommunikationsmanager und Journalist.

Er war zu Zeiten der rot-grünen-Koalition von 2002 bis 2005 Regierungssprecher und Chef des Bundespresseamtes. Von August 2012 bis November 2015 war er stellvertretender Bild-Chefredakteur.

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Vermutlich 2,5 bis 3 Millionen Menschen in Deutschland seien wegen Impfnebenwirkungen in Behandlung, so das Ergebnis einer Analyse der Krankenkasse BKK Provita.  Kurz vor einem anvisierten Treffen von BKK-Provita-Vorstand Andreas Schöfbeck mit dem PEI kam der Verwaltungsrat plötzlich und unerwartet zu einer Sitzung zusammen, in der er den langjährigen Chef feuerte.

Jung und tot: Warum?

„Immer mehr Menschen berichten aus ihrem privaten Umfeld über auffällige Erkrankungen oder Todesfälle zuvor kerngesunder Freunde oder Bekannter. Auch entsprechende Medienberichte nehmen zu. Geschieht jetzt das, was skeptische Wissenschaftler vorausgesagt haben?“

Frankreich: Gericht: Tod durch Corona-Impfung ist wie Tod durch Selbstmord!
Das skandalöse Urteil eines Gerichtes: Ein tödliches Risiko wie die Covid-19-Impfung einzugehen ist juristisch wie Selbstmord zu werten, da die Unschädlichkeit der Impfung nicht gegeben ist.
Wenn laut Gericht eine freiwillige Impfung als Selbstmord zu werten ist, kommt dann nicht eine staatlich angeordnete Impfpflicht in vielen Fällen einem Auftragsmord gleich? Quelle: Kla.tv - Bild: Kla.tv

„Die Covid Impfungen haben negative Auswirkungen auf das angeborene Immunsystem. Das haben Studien gezeigt, aber vor allem die realen Daten liefern immer mehr Beweise dafür. In Schottland, England, Australien, Kanada und in immer mehr Ländern zeigt sich das Auftreten von Vakzin AIDS – eines durch Impfung erworbenen Immunschwäche Syndroms. Nun auch an Daten von Neuseeland nachzuweisen.“

Die Merkmale von Vakzin-AIDS sind in diesem Artikel und Video detailliert erklärt. Experten wie Professor Sucharit Bhakdi und Dr. Michael Yeadon warnen seit langem davor, dass von den Covid-Spritzen gebildete Spike-Protein hochgiftig ist und letztlich das menschliche Immunsystem zerstört.

ARD wird nach Beitrag zu Impfschäden mit Erfahrungsberichten Betroffener überschüttet (report24.news)

Am 23. März publizierte das ARD-Magazin „plusminus“ einen Video-Beitrag über Schäden nach der Covid-Impfung. Eine positive Entwicklung – zeigt dieser Schritt doch, dass die Nebenwirkungen und Komplikationen durch die umstrittenen Vakzine in Deutschland nicht einmal mehr von Systemmedien totgeschwiegen werden können.

 In der Kommentarspalte zum Beitrag tummeln sich nun Menschen, die über ihre eigenen negativen Erfahrungen mit den Impfstoffen berichten.  Alle Beiträge sind auf dieser Seite nachzulesen.

Hier einig Kommentare auf dem ARD Beitrag

"Meine Schwester ist innerhalb eines Tages nach erster Impfung an einem Herzinfarkt verstorben. Obduktion wurde durchgeführt und bestätigt, das ein Zusammenhang mit der Impfung besteht."

"Mein zuvor gesunder und sehr sportlicher 50-jähriger Bruder erlitt 8 Wochen nach der zweiten Biontechimpfung eine tiefe Beinvenenthrombose, eine Analvenenthrombose, eine Lungenembolie und akute Niereninsuffizenz. Weder das Krankenhaus, noch der Hausarzt haben es dem PEI gemeldet, das habe ich getan. Nun muss mein Bruder zeitlebens Blutverdünner nehmen. Kürzlich ist er auch noch an Corona erkrankt, wie so viele Geimpfte und Geboosterte dieser Tage."

"Nach dem Booster am 24.1. erlitt ich einen schweren Herzinfarkt. Keine Vorerkrankung. Arzt hat auf mein drängem dem PEI gemeldet – keine Reaktion."

"Ich wurde am 04.01.2022 „geboostert“ mit Spikevax von Moderna (vorherige zwei Impfungen waren mit Corminaty von biontech). Am 22.01.2022 erlitt ich einen schweren Herzinfarkt aus heiterem Himmel ohne vorherige Anzeichen.

Ich bin 46 Jahre alt, weiblich, war bis dahin kerngesund, sprich schon immer Nichraucherin, keinen Bluthochdruck, kein Cholesterin und wiege bei einer Größe von 1,72 m ca. 62 kg. Bei diesem Herzinfarkt wäre ich fast gestorben, aber die Ärzte konnten mich in einer mehrstündigen Herzkatheter-OP retten und musste zunächst 4 Stents setzen und in einer weiteren Herzkatheter-OP nochmal 1 Stent. An mehreren Stellen hatte sich die innere Gefäßwand abgelöst und dadurch wurde der Herzinfarkt ausgelöst. Da auch in meiner Familie (weder Mutter/noch Vaterseite) Herzkrankheiten bekannt bzw. vorgekommen sind, bin ich auch fest davon überzeugt, dass hier die Booster-Impfung Auslöser war. Mein Hausarzt hat den Fall dem PEI gemeldet, bis heute keine Reaktion"

"Vielen Dank für diesen Beitrag, BITTE verfolgen Sie das Thema weiter. Ich bin 39 Jahre und habe mich dreimal impfen lassen. Ich hatte schon Beschwerden nach den ersten beiden Impfungen (Verarbeitungsstörungen, Erschöpfung), als ich die Ärzte fragte, ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gäbe, wurde sehr ausweichend reagiert.

Nach der Booster Impfung im Dezember wurden meine Beschwerden so massiv, dass ich bis zum heutigen Tag arbeitsunfähig bin und auch den Haushalt sowie meine Kinder 1 und 4 Jahre nicht alleine versorgen/betreuen kann.

Meine Ärztin weicht bis heute aus, wenn es um die Impfung geht und meldet dies auch nicht beim Paul-Ehrlich-Instititut. Zudem wird man sehr skeptisch angeschaut, wenn man sagt von der Impfung krank geworden zu sein. Man wird sehr schnell in die Impfgegnerecke gestellt, dabei habe ich mich dreimal Impfen lassen. Das ist so sehr verletzend und belastet zusätzlich."

"Zunächst vielen Dank für einen Bericht, der so wichtig und leider auch schon lange überfällig ist. Ich sehe in meinem Beruf sowohl Covid Patienten als auch Patienten, die mit Impfproblemen kommen.

Viele Patienten sehen einen ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung und ihrern Beschwerden und erwähnen diesen auch. Leider wird dies jedoch von den Ärzten in der Regel nicht dokumentiert und ernst genommen. Ich arbeite seit über 30 Jahren in einem medizinischen Beruf und habe vergleichbares noch nie erlebt.

Viele der Menschen, die ich sehe haben massive Beeinträchtigungen, die ihr normales Leben einschränken, zumindest zum Zeitpunkt der Konsultation. Was ich sehe bereitet mir große Sorgen, gerade auch dahingehend, dass es nicht angesprochen werden darf und soll.

Die einzige Chance sind die Medien, sie sind in der Lage etwas zu bewegen. Daher meine Bitte bleiben Sie am Ball. Ich glaube es wird sich fürchterliches bewahrheitet. Mit freundlichen Grüßen"

Noch Fragen: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ 

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30.03.2022 das böse wird der welt bewusst

GFDK - Reden ist Silber - Angelika Wende

Unser Arikel vom 25.07.2011 über das Ünglück und Hass - An einem tag ist das leben die ansammlung der dinge, die wir tun und plötzlich kommt das unerwartbare - ein unglück.

Das unglück, das ist der moment der das leben in zwei teile bricht, der moment in dem alles was es vorher gegeben hat zur erinnerung an eine blasse vergangenheit ohne konturen wird und den gedanken an wie weiterleben?, zur unmöglichkeit macht.

In jedem leben ist immer auch die möglichkeit des unglücks, im leben jedes einzelnen von uns. menschen, die ein unglück trifft, gibt es jeden tag, immer und überall auf der welt. es gibt so viel unglück.

Das unglück schafft schmerz, es macht fassungslos, es lähmt, es macht wütend und immer hat es die frage nach dem warum zur folge.

Das unglück hat norwegen getroffen, es hat ein ganzes land getroffen, so hören und lesen wir in den medien. Das unglück hat über neunzig menschen getroffen, das unglück hat uns alle getroffen, uns, die ganze welt und die ganze welt trauert um das schreckliche unglück, weil es so unfassbar ist, so überraschend kam, so unvorstellbar grausam ist, so unvorstellbar unmenschlich, so unvorstellbar gewalttätig und so unvorstellbar groß.

Das unglück ist geschehen und die welt hält für einen kurzen moment den atem an. und dann wird kommentiert, in der presse, im fernsehen. die bilder des unglücks gehen um die ganze welt und die ganze welt liest darüber, sieht sich die bilder an, gibt ihnen raum im alltag, ist fassungslos, schockiert und wütend und voller hass auf den, der das unglück erschaffen hat.

Das böse wird der welt bewusst und sie ist in allem unglück doch irgendwie beruhigt, dass der täter gefunden ist, sein bild in der presse und im fernsehen erscheint.

Das böse hat ein gesicht und die welt darf es benutzen für die wut, die ohnmacht, den schmerz, die trauer und den hass, den sie empfindet. ja, es ist gut dieses gesicht zu haben, das man am liebsten zerstören würde, auslöschen, weil es das unglück gebracht hat über so viele menschen und die angst hat so groß werden lassen vor dem bösen, die angst die die welt sonst so gut verdrängt, wenn kein unglück geschieht.

Und alle stürzen sich auf das böse und suchen zeichen und spuren, wann es denn angefangen hat und fragen sich warum es denn nicht gesehen wurde, beizeiten, das böse und das kommende unglück und antworten finden sich keine.

Das unglück lässt uns antwortlos zurück, uns und die menschen, die es getroffen hat und anhalten lassen hat, mit einem schmerz, der uns unbegreiflich ist, uns, die wir das unglück nur in den bildern der medien sehen.

Über neunzig menschen, die sterben mussten, kinder, die sterben mussten, weil einer es so entschieden hat und ich denke an all die anghörigen dieser menschen, die unendlich leiden, die leiden werden ein leben lang.

Über das leid dieser menschen erfahren wir nichts. wir wissen darum, aber thematisiert in den medien wird es nur am rande. es würde auch nichts nützen es zu thematisieren, wir spüren es doch alle und reden besser nicht drüber, denn irgendwo wissen wir, leid ist unteilbar und keiner von uns kann es diesen menschen abnehmen. auch unser mitleid ändert nichts.

Das mitgefühl macht dieses leid nicht kleiner - es macht ohnmächtig, die, die es ertragen müssen und uns, die wir darum wissen. Nach all der fassungslosigkeit, dem entsetzen und dem schock über das unglück bleibt der welt nur der blick das böse.

Das böse, dem wir die verantwortung geben können, gott sei dank, denn wir sind die guten und das ist gut so, dass die guten das böse ausfindig gemacht haben, das böse, das uns so schreckliches antut, das böse, ein junger mann, der voller hass ist und aus diesem hass heraus das unfassbar grausame getan hat, das menschen leiden macht und eine ganze welt in schockzustand versetzt.

Noch tagelang wird man den spuren des bösen folgen in den medien wird man sie verfolgenund irgendwann wird es aufhören, dann, wenn wir genau wissen, wie und was da alles vorging in dem bösen jungen mann, dann, wenn wir genau wissen, warum der mann das getan hat, warum er dieses unglück über die welt gebracht hat und das leid über die familien, die ihr liebstes verloren haben und über das wir nichts hören, dann wird es aufhören.

Was wir jetzt hören, laut hören, sind die stimmen der politiker, die norwegen ihr beileid bekunden und wir hören in diesem land die stimme der bundeskanzlerin die am ende ihrer beileidsbekundung ausspricht: "der hass ist unser gemeinsamer feind." Ja, der hass ist unser gemeinsamer feind.

Der hass ist der feind in uns selbst, den wir nach aussen projizieren, den wir mit jeder projektion weiter pflegen, den wir füttern, so lange bis er auf uns zurückschlägt. der hass, den auch der böse junge mann in sich trägt.

Der hass ist unsere gemeinsamer feind, weil diese welt niemals lernen wird, dass der hass die liebe getötet hat, längst schon. machen wir weiter mit dem hassen und dem kampf gegen den hass, damit er weiter der urgrund des unglücks sein wird. irgendwo, irgendwann, jeden tag, jede minute in dieser welt, die nie begreifen wird, dass sie erntet, was sie säat. (c) angelika wende

Angelika Wende

Vita & mehr Freie Journalistin und Autorin Sprecherin, Moderatorin, Schauspielerin Dreizehn Jahre Fernseherfahrung als Moderatorin und Nachrichtensprecherin beim Sender PRO 7 in München und im Zweiten Deutschen Fernsehen OFF- Sprecherin für ZDF, Arte und Phönix

Freie Mitarbeiterin der Allgemeinen Zeitung Mainz Presse-und Öffentlichkeitsarbeit für die Eventagentur oncue, Mainz Kreation, Umsetzung und Saloniere des "Silbernen Salon" Kreation, Umsetzung und Moderatorin des Kultur Salons Mainz mit dem Produzenten oncue event & communication

Inhaberin der Agentur workingforart Kuratorin für das Kulturamt der Stadt Mainz: "Leben ist Form - die Bildhauerin Irmgard Biernath" Kuratorin des Kunstvereins Eisenturm in Kooperation mit dem Kulturamt Mainz:

"Generationen" Laudatorin für den Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Rheinland-Pfalz Freie Tätigkeit als Laudatorin in öffentlichen Institutionen und Galerien in Mainz, Wiesbaden, Berlin, Leipzig, Ludwigshafen, Kaiserslautern 

angelikawende@remove-this.aol.com

www.angelikawende.com

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22.03.2022 Brennpunkt Westafrika

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In seinem neuen Buch „Brennpunkt Westafrika - Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte“ zeigt der Soziologe und Menschenrechtsaktivist Olaf Bernau, dass Migration eine ökonomisch wie kulturell seit Jahrhunderten tief verankerte Alltagspraxis darstellt.

Sie zu stoppen, ist seiner Überzeugung nach unmöglich, davon zeugten immer neue Tragödien auf den Flucht- und Migrationsrouten, von denen wir nur einen Bruchteil mitbekommen.

Der Autor greift in seinem Buch, klimaneutral bei C.H. Beck (www.chbeck.de/nachhaltig) produziert, auf wissenschaftliche, journalistische und literarische Quellen ebenso wie auf die eigene Erfahrung in westafrikanischen Ländern zurück.

Dabei räumt er mit hartnäckigen wie unwürdigen Stereotypen hinsichtlich Afrika auf, die immer wieder dazu führen, dass milliardenschwere Programme zur Fluchtursachenbekämfpung das tatsächliche Ausmaß verschiedenster Krisen auf unserem Nachbarkontinent nicht in den Griff bekommen.

Olaf Bernaus Vorschläge sind ein wichtiger Bestandteil einer Debatte, die leider immer wieder im Sande verläuft. 18 Euro. Rund 300 Seiten. 

Sönke C. Weiss

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20.03.2022 Ein Denkmal mit dem Titel Black Spartacus

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

„Ich wurde als Sklave geboren, aber die Natur gab mir die Seele eines freien Menschen,“ sagte Toussaint Louverture, vermutlich der Ahnherr der Black-Lives-Matter-Bewegung bereits Ende des 18. Jahrhunderts.

Sein Name ist untrennbar verbunden mit dem Kampf gegen koloniale Unterdrückung, Sklaverei und Rassismus.

Jetzt hat der britische Autor Sudhir Hazareesingh ihm ein literarisches Denkmal mit dem Titel „Black Spartacus - Das große Leben des Toussaint Louverture“ gesetzt, das in deutscher Übersetzung bei C.H. Beck (www.chbeck.de) für 34,95 Euro erschienen ist und auf rund temporeichen 500 Seiten das draufgängerische wie inspirierende Leben dieses Ausnahmemenschen aus Haiti bis hin zu seinem Tod in einem französischen Kerker unter Napoleon 1803 dokumentiert.

Brillant, wie der Autor auf der Grundlage jahrelanger Forschung ein Werk geschaffen hat, das Toussaint Louverture endlich den Platz unter den großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte einräumt, der ihm gebührt.

Respekt! Ebenso faszinierend ist der #1-New-York-Bestseller „Was wir uns erzählen“ von Clint Smith, der uns auf eine einzigartige Reise mitnimmt:

Er folgt den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels von New Orleans bis nach Monticello und zum berüchtigten Angola Prison, alles historische Stätten Amerikas, die von der Geschichte der Sklaverei erzählen.

Denn noch heute ist die Wahrheit über das dort erlittene Unrecht unter vielen Schichten von Legenden und Zuschreibenden verschüttet.

So zwingt der Autor seine Leser:innen zu überdenken, was sie über die amerikanische Geschichte zu wissen glauben und knüpft so auch an Werke wie „Roots“ von Alex Haley an. „Was wir uns erzählen“, übrigens eines der Lieblingsbücher von Barack Obama, ist frisch bei Siedler (www.siedler-verlag.de) erschienen.

Gut 400 unvergessliche Seiten, 26 Euro. 

Sönke C. Weiss

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17.03.2022 Ein Neuer Roman ist in Arbeit

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Meine Freundin an der Indiana University, sie hieß übrigens Cynthia und war irischer Abstammung, war nicht nur eine bestechende Schauspielerin, sondern eine darüber hinaus meisterhafte Vorleserin.

„Garp und wie er die Welt sah“ war das erste Buch, das sie mir an kalten Winterabenden im Mittleren Westen der USA 1988 vorlas.

Es war auch das erste John-Irving-Buch, mit dem ich so Kontakt hatte, zum Glück in der Originalsprache, so dass ich bis heute alle seine Werke im Original lesen muss.

80 Jahre alt ist dieser Ausnahmeautor am 2. März geworden. 14 unvergessliche Romane hat er uns bis dato geschenkt.

Wie erwähnt „Garp“ und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ und „Zirkuskind“ und „Witwe für ein Jahr“, um nur einige meiner Lieblingsbücher zu erwähnen, überwältigend sind sie alle, zeitlos und immer wieder geht es um Verluste, die urplötzlich passieren und den Helden seiner Geschichten neue Herausforderungen abverlangen.

Kritiken meinen, Irving wiederhole sich zu oft, ich meine, jeder Künstler hat ein Thema, das ihn zeitlebens beschäftigt.

Ein Neuer Roman ist in Arbeit. In deutscher Übersetzung gibt es Irvings Bücher bei Diogenes (www.diogenes.ch) wie auch einen wunderschönen Band in der Diogenes Deluxe Edition mit dem Titel „Die imaginäre Freundin“, in dem der Autor über seine beiden Leidenschaften philosophiert: das Schreiben und das Ringen.

John Irving ganz privat, unspektakulär und sympathisch.

Eine Reise in den Kopf des Schriftstellers. 220 Seiten. 13 Euro. Übrigens hatte ich vor einiger Zeit wieder Kontakt zu Cynthia. Nach über 30 Jahren. Mit Zoom. Zum Schluß unseres Gespräches hielt sie die abgewetzte Kopie von „Garp“ in die Kamera...

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16.03.2022 eine Jahrhundertautorin

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Dass Tania Blixen in der Tat eine Jahrhundertautorin war - und das nicht nur wegen ihres Kolonialromanes „Jenseits von Afrika“ - zeigt die taufrische Neuübersetzung ihrer meisterlichen Erzählung „Babettes Gastmahl“ von 1958:

Die Französin Babette hat es ins spröde norwegische Dörfchen Berlevaag verschlagen, wo sie jahrein, jahraus ihren Dienst im Haushalt der Pfarrerstöchter Philippa und Martine tut. Dabei ahnen ihre Herrinnen nicht, welches Talent in ihr schlummert:

Menschen mit ihren Kochkünsten glücklich zu machen. Denn Babette war ehemals die gefeierte Meisterköchin eines Gourmettempels, des Pariser Café Anglais.

Doch für Schwelgereien und sublime Genüsse scheint im hohen pietistischen Norden niemand einen Sinn zu haben. Bis Babette eines Tages in der Lotterie gewinnt und die Damen samt Gästeschar zu einem echt französischen Festmahl lädt.

Und endlich kann sie zur Überraschung aller beweisen, dass auch Norweger nicht vom Knäckebrot allein leben, selbst wenn es ihr ganzes Vermögen kosten wird.

Egal! Tania Blixens Botschaft: die der Befreiung des Menschen aus schicksalhaften Zwängen durch die Kunst. Die knapp 70 Seiten, im Anschluß gibt es noch ein fast ebenso langes Nachwort, lesen sich als eine alle Sinne ansprechende Feier kultivierten Genießens.

Ulrich Sonnenbergs meisterliche Neuübersetzung, die erste seit vielen Jahrzehnten und aus dem dänischen Originaltext, haucht dem zeitlosen Werk neues Leben ein.

Die ideale Gelegenheit, Blixens bezaubernde Geschichte um eine französische Meisterköchin neu kennenzulernen! Wie immer liebevoll gebunden im Manesse Verlag (www.manesse-verlag.de). 20 Euro. 

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14.03.2022 Ist das Kunst oder muss das weg?

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Wer ist Banksy? Und wem gehört seine Kunst, die er meist irgendwo auf der Welt an einem möglichst öffentlichen Ort sprüht? Wie zum Beispiel die Westjordanland-Mauer in Ramallah.

Street Art und ihr bekanntester Protagonist Banksy stehen wie kaum eine andere Kunstform im Zentrum dieser Frage. Einerseits oftmals ein krimineller Akt der Sachbeschädigung, andererseits auf Auktionen zu Höchstpreisen gehandelt, scheiden sich an Street Art die Geister:

Ist das Kunst oder muss das weg?

Seit mehr als zwanzig Jahren tauchen Banksys ikonische Figuren, Ratten, Affen, Mädchen mit Luftballons und küssende Polizisten, an Hauswänden und Brandmauern in Großbritannien und anderen Orten weltweit auf.

Doch wer – oder was – verbirgt sich hinter dem Namen Banksy?

Die Autorin Alessandra Mattanza begibt sich in diesem großen Überblickswerk auf Spurensuche und entdeckt dabei jede Menge Interessantes und Wissenswertes über den Künstler und sein politisches und soziales Engagement, viel mehr aber noch über seine Kunst, denn:

Banksy ist eine Botschaft, auch eine Verneigung vor dem Großvater der Street Art, Blek le Rat, der die Street-Art-Bewegung in Paris begann, wonach Banksy teure Kunst geschaffen hat, deren finanzielle Wertschätzung immer grenzenloser wird.

Kürzlich liess Popstar Robbie Williams zwei seiner Banksy-Werke für 8,6 Millionen Euro versteigern. Wer jedoch wirklich hinter Banksy steht, bleibt auch in Alessandra Mattanzas Buch „Banksy“, neu erschienen bei Prestel (www.prestel.de) unbeantwortet.

Der Mythos lebt weiter. 240 Seiten. 175 Abbildungen. 36 Euro. 

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12.03.2022 Der Feuerturm von Catalin Dorian Florescu

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Schon allein wegen des ersten Satzes wollte ich dieses Buch lesen: „Der Wald umschloss die kleine Stadt wie eine Faust.“ Grandios! Wie auch der Rest:

Als er 1892 errichtet wird, ist der Feuerturm von Bukarest das höchste Gebäude der Stadt. 1989, beim Aufstand gegen die kommunistische Diktatur, gibt es ihn längst nicht mehr, nichtsdestotrotz war er Zeuge eines ereignisreichen Jahrhunderts.

In seinem fesselnden Roman „Der Feuerturm“ erzählt Catalin Dorian Florescu von den Wechselfällen der Historie, von Familie, Freundschaft und Verfolgung wie vom sich wandelnden Leben in einer einst und immer noch faszinierenden Metropole.

Wir lernen fünf Generationen der Familie Stoica kennen, allesamt unvergessliche Figuren, humorvoll, unbestechlich und von Hoffnung getragen, die uns in ein mitreißendes Leseerlebnis entführen, dabei wirken die gut 350 Seiten nie künstlich konstruiert, sondern fließen fast übergangslos dahin, was ich bei deutschen Romanen oftmals vermisse.

Der Autor stammt übrigens aus Rumänien und lebt in Zürich. „Der Feuerturm“ ist sein fünftes Buch bei C.H. Beck (www.chbeck.de) und kostet 25 Euro. 

Sönke C. Weiss

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05.03.2022 Ein Labyrinth aus Gewalt und Täuschung

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Pünktlich zum 70. Verlagsjubiläum hat das Haus Diogenes (www.diogenes.ch) allerlei neue literarische Köstlichkeiten in einem Frühjahrsprogramm zu bieten.

Dazu gehört unbestreitbar der neue Kriminalroman des israelischen Bestsellerautors Dror Mishani mit dem Titel „Vertrauen“, was auch das Leitmotiv seiner neuen Geschichte spiegelt:

Avi Avraham hat genug von seinen üblichen Fällen, die ihm allesamt banal vorkommen und sehnt sich nach einem wirklich wichtigen Fall, der nicht lange auf sich warten lässt.

Erst wird vor einem Krankenhaus bei Tel Aviv ein Neugeborenes gefunden, dann verschwindet ein Schweizer Tourist spurlos.

Schon bald findet sich der Inspektor nicht nur in Paris und in einem Konflikt mit dem Mossad wider, sondern in einem Labyrinth aus Gewalt und Täuschung.

Die Geister, die er rief, sozusagen. Drei Jahre ist es her, dass die deutsche Ausgabe des sensationellen Hits „Drei“ des gleichen Autoren, der übrigens auch einen vortrefflichen Ruf als Literaturwissenschaftler mit dem Spezialgebiet Kriminalliteratur hat, bei Diogenes veröffentlicht wurde.

„Vertrauen“ ist ebenso ausgesprochen dicht und spannend geschrieben, die Übersetzung aus dem Hebräischen stammt von Markus Lemke; so ist es kaum verwunderlich, dass der Name Mishani schon längst in Hollywood grassiert. Champions League eben. Gut 350 Seiten. 22 Euro. 

Sönke C. Weiss

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