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Reden ist silber...Schreiben ist gold

11.01.2015 Gesunde Volkswirtschaft auf dem Papier

GFDK - Rainer Kahni

Das Statistische Bundesamt liefert zum Anfang des Jahres für die Politik und zur Beruhigung der Deutschen hervorragende Arbeitsmarktzahlen. Aber man achte auf den Wortlaut "Den Statistikern zufolge dürften "die Nettozuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und eine insgesamt gestiegene Erwerbsneigung" dies begünstigt haben". So liebe Freunde, jetzt habt ihr es schriftlich.

Ausländische Arbeitskräfte sorgen für den Wohlstand und volle Sozialkassen in Deutschland. Jetzt müssen wir es nur noch den Pegida Demonstranten verkaufen und alles ist wieder in Butter, zumindest für Frau Merkel. Auch die SPD, CDU/CSU und die Grünen dürften dank dieser erfreulichen Nachrichten beruhigt sein und können ihre nichtsnutzige Politik fortsetzen.

Zitat "WELT-Online" - "Noch nie hatten in Deutschland mehr Menschen einen Job als heute – 42,6 Millionen. Das ist der achte Rekord in Folge, was auch an der erfolgreichen Integration ausländischer Arbeitskräfte liegt".

Der Autor Rainer Kahni vertritt eine andere Meinung

Die Arbeitskraft eines Menschen ist neben seiner Gesundheit sein höchstes Gut. Er sollte diese seine Arbeitskraft so teuer wie irgend möglich verkaufen. Das geschieht eben nicht in Deutschland.

Gesunde Volkswirtschaft auf dem Papier

Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit vermitteln das Bild von einer Gesellschaft, die es in Wahrheit nicht gibt. Sie will das Bild einer gesunden Volkswirtschaft vermitteln, die nur auf dem Papier steht. Die Realität sieht anders aus. Durch ein von den Lobbyisten total verwässertes Gesetz des gesetzlichen Mindesteinkommens gibt es zahlreiche Ausnahmen, die dieses Gesetz eben nicht abdeckt.

Jugendliche unter 18 Jahren, Praktikanten, Zeitarbeiter, ausländische Billiglöhner kommen nicht in den Genuss des gesetzlichen Mindestlohnes, der mit seinen 8,50 Euro bereits ein Hungerlohn ist. Neun Millionen Arbeiter müssen durch den Steuerzahler subventioniert werden, obwohl die Bezahlung der Löhne eigentlich Sache der Unternehmer ist. Seit 1992 haben die deutschen Arbeiter mit Zustimmung der Gewerkschaften 21,5 % Lohneinbussen hinnehmen müssen.

Augenwischerei und Sozialromantik

Da nützt auch die lächerliche Sozialromantik mit Müttergeld usw. nichts. Das ist nur Augenwischerei für die Klientel der SPD. Es waren im wesentlichen gerade die Sozialdemokraten, die die deutschen Arbeiter an den Bettelstab gebracht haben, anstatt die Interessen der arbeitenden Bevölkerung zu vertreten. Es sind die Genossen der Bosse.

Die Stellvertreter Christi entscheiden über wohl und wehe

Das Resultat dieser Arbeiterverräter ist an den Suppenküchen der Caritas, in den Obdachlosen - Heimen und vor allen dingen bei den hochnäsigen Beamten der Arbeitsagenturen und Sozialämtern zu besichtigen, die sich aufführen wie die Stellvertreter Christi auf Erden.

Wenn euch Arbeitern die Gewerkschaften nicht helfen, weil sie sich an den Konzerntischen der Mächtigen wärmen und korrumpieren lassen, dann steht eben auf und verweigert den Verkauf eurer Arbeitskraft zu Hungerlöhnen. Die Konzerne lachen sich doch schief ob eure mangelnde Solidarität.

Die Kommentare in den Sozialen Medien kamen prompt

"Man hat in der Lobhudelei, das noch nie sooo viele Menschen einen Job haben, vergessen zu erwähnen, was das für Jobs sind z.B. als "Leihgurke mit Billiglohn zu Arbeitsbedingungen die "unter aller Sau" sind mit Werksverträgen oder in getarnten Praktikas oder mit gefaketen Arbeitsverträgen: Hauptsache die Statitik passt und was nicht passt, das macht man im Auftrag der Schwindelfürsten wie Merkel und Co passend. Und das Schlimme ist, viele Schlafschafe glauben denen das aus Trägheit auch noch".

"Diese Minilöhne sind aber doch der Grund unserer Exporterfolge, weil sie mit Steuergeldern (Hartz4) aufgestockt werden. Gegenüber unseren Handelspartnern ein sehr unseriöses Verhalten".

"Aber seit Jahren ist das Arbeitsvolumen gleich...bedeutet doch nur, dass sich mehr Menschen die gleiche Arbeit teilen....dank 450€ jobs und co wurde aus einer Stelle drei bis vier Stellen...Volksverarsche".

"Genau betrachtet geht das in Richtung Kolchosenwirtschaft, die Planer und Lenker sitzen in Brüssel und entscheiden was für Länder und Menschen gut oder schlecht ist, ohne die geringste Ahnung von den Bedürfnissen zu haben. Sowas geht immer in die Hose, ...sollte Honies Rache" eigentlich wissen".

"Gesunde Volkswirtschaft: naja der Wirtschaft mag es gut gehen, aber nicht den Menschen in diesem Land. Und so sieht es fast überall aus".

"Stattdessen lassen sich die Leute noch prima gegeneinander aufhetzen.. Siehe bspw. PEGIDA.. Traurig! Anstatt wir zusammen stehen und gegen unsere Ausbeutung auf die Straße gehen".

"Leider ist die Angst der Menschen so groß, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, daß sie lieber für diese Hungerlöhne arbeiten gehn, anstatt Geschlossenheit zu zeigen. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hat Silvio Gesell ein gutes Beispiel erbracht, wie dieses kapitalistische System zu umgehen wäre. Mit ein bisschen Mut und Zusammenhalt läge darin schon mal ein hohes Potential".

"Diese Statistiklüge wird überall propagiert, ich verstehe einfach nicht, warum die Leute sich trotzdem dermaßen belügen lassen und das in Form der Wahlergebnisse auch noch honorieren. Versteht das jemand? Ne, ...".

"Genau betrachtet, geht das in Richtung Kolchosenwirtschaft, " Sklaverei, entweder du funktionierst oder hast ein sehr großes Problem, Gott sei Dank , bin ich schon so alt und meine Selbstständigkeit, ist mir weitaus lieber, dass kann ich so schaffen, dass letztendlich für das Finanzamt nichts übrig bleibt, sicher muss ich auf vieles verzichten, aber es bekommt mir besser. Ich hatte mal ein Bistro, 17 Stunden Tag und das Finanzamt fraß ohne Ende. Von heute auf morgen schmiss ich alles hin, mit viel Verlusten, aber letztendlich war es der richtige Weg, was nützt mir Geld, wenn alles andere den Bach runter geht.. Heute mache ich das, was mir Spaß macht und bin weitaus zufriedener mit meinem Leben...Irgendwann kommt der Tag, da muss man entscheiden, entweder Geld oder ein Leben, dass einen zufriedenstellt...".

"Wie lange, wollt Ihr noch warten? Bis in der Bild steht "Europäische Wirtschaftsflüchtlinge, heuern in den Bleimienen Sibiriens an" ???"

"Ich möchte mal wirklich was zu Hartz4 sagen, ich hoffe mir nimmt es keiner übel. Klar ist das eine Sauerei, aber viel schlimmer finde ich, wenn Rentner an der Grenze des Grundeinkommens sind und keinerlei Anspruch auf weitere Unterstützung haben. Beruflich habe ich viel mit Älteren zu tun, da gehen noch 80 Jährige putzen, sodass sie ihr Leben finanzieren können. Was ist das? Ich kenne Harz4 Bezieher, die leben teilweise besser als viele andere, das sollte man auch mal zur Sprache bringen. Wie viel Junge gibt es ohne Ausbildung ohne Schulabschluss, die dem Staat auf der Tasche liegen?".

So wie es aussieht ist das gemeine Volk wenig erbaut von den neuesten Zahlen der Arbeitsmarkt-Statistik.

Wo bleiben die Gewerkschaften?

Die deutschen Gewerkschaften haben schon lange ihre Glaubwürdigkeit eingebüsst. Sie haben jeder Sauerei an den Arbeitern egal ob Hartz IV, egal ob Leiharbeiter, egal ob Zeitarbeiter, egal ob Billiglöhner, mitgemacht und tatenlos zugesehen, wie die Arbeiter verarmen, während die Konzerne ihre Gewinne in Steueroasen versteuern.

Das liegt zum einen daran, dass die Gewerkschaften gleichzeitig in den Aufsichtsräten der Konzerne sitzen und zum anderen, weil sie durch die Politiker korrumpiert wurden. Wie sonst ist zu es erklären, dass die deutschen Arbeiter seit 1992 einen realen Schwund ihrer Kaufkraft von 21,5 % hinnehmen mussten?

Wenn diese Gewerkschaften noch ernst genommen werden wollen, dann müssen sie dafür kämpfen, dass die Arbeiter und Angestellten jedes Jahr eine Lohnsteigerung von mindestens 10% erhalten, dass der Exportüberschuss zugunsten einer erhöhten Binnennachfrage umgestaltet wird und dass Leiharbeit, Zeitarbeit und Billiglohn in Deutschland abeschafft werden.

Wenn es sein muss, dann eben mit Streiks, die den Konzernen richtig weh tun. Wenn diese Gewerkschafts-Bonzen nicht endlich wieder erkennen, wen sie vertreten sollen und von wem sie bezahlt werden, dann sollen sie verschwinden und die Macht einer geschlossenen Front der Arbeiter überlassen.

 

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

 

 

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07.01.2015 Schießerei in der Redaktion

GFDK - Rainer Kahni - Gottfried Böhmer

Schießerei in der Redaktion des islamkritischen Magazins „Charlie Hebdo“. Charlie Hebdo ist ein bekanntes Satire - Magazin in Frankreich. Immer wieder fällt es durch enormen Einsatz im investigativen Journalismus auf. Es nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um Islamisten, Rassismus und Xenophobie geht.

Höchste Terrorwarnstufe in Paris

Seine respektlosen Karrikaturen von radikalen Islamisten haben offensichtlich nun zu einem verheerenden Anschlag auf die Redaktionsräume geführt. Der Zeitpunkt war "gut" gewählt, denn heute morgen gab es eine Vollversammlung aller Redakteure von Charlie Hebdo.

Nach ersten Aussagen der Polizei - Prefektur in Paris wurden zwölf Menschen getötet und zahlreiche unbeteiligte Passanten erheblich verletzt. Den Islamisten war Charlie Hebdo schon lange ein Dorn im Fleische. Aber auch der französische Inlandsgeheimdienst wurde schon mehrmals dabei erwischt, als er Dokumente und in den Redaktionsräumen illegal durchsucht und Wanzen in den Räumen angebracht hat.

Radikale Islamisten bei der Arbeit

Nichts ist unmöglich in Frankreich. Daher sollten wir in der Beurteilung dieses verheerenden Anschlages vorsichtig sein. Die Qualität des Anschlages lässt aber durchaus den seriösen Schluss zu, dass hier radikale Islamisten am Werk waren und dieses Blutbad angerichtet haben.

PS: Gestern Abend war das ein großes Thema im Heute Journal mit Claus Kleber. In der aktuellen Ausgabe des Magazins geht es unter anderem um den neuen Roman des französischen Skandal-Autors Michel Houellebecq. In dem Roman “Unterwerfung” geht es um die Machtübernahme durch einen muslimischen Präsidenten in Frankreich im Jahr 2022.

Nachtrag:

"Wir weigern uns, wegen der Befürchtung, die 'Islamophobie' zu fördern, auf den kritischen Geist zu verzichten. Dies ist ein verhängnisvolles Konzept, das die Kritik am Islam als Religion und die Stigmatisierung der Gläubigen durcheinanderbringt.

Wir plädieren für allgemeine Meinungsfreiheit, damit sich der kritische Geist auf allen Kontinenten gegen jeden Mißbrauch und gegen alle Dogmen entfalten kann.

Wir richten unseren Appell an die Demokraten und freien Geister aller Länder, damit unser Jahrhundert eines der Aufklärung und nicht eines der Verdummung wird."

Aus einem Manifest französischer intellektueller von 2006. Leider fast vergessen, aber heute von der "FAZ" veröffentlicht. Dankenswerterweise. Ist es doch gerade diese Zeitung, die wie andere Leitmedien, die Kritik am Islam als Feindschaft diffamiert, statt sie wie die französischen Intellektuellen als notwendige Religionskritik freudig zu begrüßen.

Aufgeklärte Intellektualität stirbt in Deutschland derzeit leider einen schleichenden Tod, wogegen sie in Frankreich aktuell einen raschen Tod zu sterben gezwungen wird. Durch die Hand derer, die die Aufklärung ein für alle mal ausrotten wollen.

Zeit-Online berichtet heute am 8. Januar:

Eine Mehrheit der Deutschen hält den Islam für gefährlich und sympathisiert mit vielen Parolen der Organisation "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida). Zu diesem Ergebnis kam der "Religionsmonitor" der Bertelsmann-Stiftung. Die Studie wurde vor dem Anschlag in Paris durchgeführt. Dabei kam auch eine andere interessante Sicht der Bürger zutage: Eigentlich halten sie sich für ziemlich tolerant.

Fremde im eigenen Land

Laut der Umfrage sehen 57 Prozent der Deutschen im Islam eine Bedrohung. 40 Prozent fühlen sich wie "Fremde im eigenen Land" und 24 Prozent würden Muslimen am liebsten ganz die Zuwanderung nach Deutschland verbieten.

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05.01.2015 1000 Jahre Dunkelheit und Unterdrückung

GFDK - Heinz Sauren

Fast jeder dritte Bürger Deutschlands unterstützt die anti-muslimische Demos, die in den letzten Wochen in Deutschland stattgefunden haben. Das ergab eine Umfrage, deren Ergebnisse im Magazin „Stern“ veröffentlicht wurden.

Laut einer vom Forsa Institut durchgeführten Untersuchung  finden 29 Prozent der Bürger Deutschlands solche Aktionen der rechten Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) gerecht und fundiert. Die FAZ berichtete das gar 50 Prozent der deutschen mit Pegida sympathisieren.

Thomas Oppermann mit sau dummen Sprüchen

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann sagte am 4. Dezember 2015 der „Welt am Sonntag“ daraufhin: "Frei nach Willy Brandt müssen wir jetzt sagen: Wir wollen mehr Einwanderung wagen! Wer das ablehnt, nimmt Wohlstandsverluste für alle Menschen in Deutschland in Kauf.“ Mit Blick auf die Pediga-Proteste in Dresden sagte Oppermann, mancher Demonstrant dort „würde ohne Einwanderer sofort seinen Job verlieren“. Das sollte er mal genauer erklären.

Um was geht es?

Die Integrationsaufgabe der deutschen Gesellschaft und Politik ist es, den Menschen, die aus anderen Kulturen und Staaten zu uns kommen, die Wege zu ebnen, die Türen zu Schulen und Universitäten zu öffnen, Religions- und Meinungsfreiheit zu garantieren. Die Integrationsaufgabe der Einwanderer ist es, diese Angebote anzunehmen und das Grundgesetz, das heißt auch die Säkularität des Landes, zu achten; eben sich zu integrieren, als Muslime, Atheisten, Orthodoxe jeder Couleur, Hindus, Juden, Katholiken, Protestanten, jeder nach seiner Fasson.

Ein Kommentar von Heinz Sauren:

Aufgrund der aktuellen öffentlichen Diskussion, denke auch ich, es ist an der Zeit sich zu positionieren.

Die Frage lautet: Wie stehst Du zu Pegida?

Ich unterstütze Pegida und kann es begründen. Es geht um eine Islamisierung, von der die Polit-Prominenz sagt, dass es sie nicht gäbe. Ich sehe jedoch, dass Schul- und Kantinenessen von Schweinefleisch befreit, Feiertage und Feste umbenannt und Burkinis erzwungen werden. Es stimmt das betrifft mich nicht direkt.

Ich nehme auch zur Kenntnis, dass einige Politiker die allgemeine Einführung von islamischen Feiertagen und sogar der Scharia, als Teil geltenden Rechts fordern. Vielleicht betrifft mich dann das auch nicht direkt. Aber es ist nicht zu leugnen. Es gibt eine allgemein Bestrebung, islamische Werte und Gebräuche zu etablieren und das ist ein Problem, weil es islamische Bräuche sind.

1000 Jahre Dunkelheit und Unterdrückung

Der ist Islam ist eine nicht säkularisierte Religion und lehnt jegliche Säkularisierungsversuche ab. Europa hat schon einmal 1000 Jahre Dunkelheit und Unterdrückung durch eine nicht säkularisierte Religion erfahren müssen. Es war das Christentum und es die Menschen viel Blut gekostet, dieses Joch abzustreifen. Es ist für mich nicht verständlich, warum einer nicht säkularisierten Religion noch einmal geduldet werden sollte.

Jede Zunahme an religiösem Einfluss, in diese Richtung muss unabhängig der Glaubensrichtung, kategorisch abgelehnt und jeder Versuch schon im Keim erstickt werden. Das hatten wir uns geschworen, damals zur Zeit der Aufklärung und so fordert es unser Grundgesetz von der Politik und allen Bürgern.

Islam als Ideologie

Es geht nicht um Muslime, als schlechtere oder gar minderwertige Menschen. Es geht um den Islam als Ideologie. Religion ist ein Menschenrecht, das jeder gemäß seiner Überzeugung betreiben können muss. Die Grenze der Religion ist der öffentliche Raum, in dem alle Menschen miteinander leben müssen. Hier ist die Einflussnahme, jeder, gleich welcher Religion, im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens abzulehnen.

Auf der Seite von Nopegida, erkenne ich die Bagatellisierung, mitunter sogar der Leugnung eines, faktisch vorhandenen und zunehmenden islamischen Einflusses. Ich verstehe den Wunsch eine Minderheit zu schützen, verstehe jedoch nicht warum es dieser Gruppe nicht gelingt zwischen dem Muslimen als Menschen und dem Islam als Ideologie zu differenzieren. Es ist sehr wohl möglich, die Gruppe der Muslime als Gläubige zu tolerieren und in die Gemeinschaft zu integrieren und dennoch den Islam als Ideologie zu bekämpfen.

Sollte eine solche Differenzierung nicht möglich sein, wie Nogida teilweise argumentiert, dann muss ich letztendlich auf das Grundgesetz und die allgemein anerkannten Regeln der Demokratie verweisen. Danach hätte dann eine 5%ige Minderheit sich einer 95%igen Mehrheit unterzuordnen und gemäß dem GG die Säkularität dieses Staates zu schützen und zu unterstützen.

Ich hoffe das es vielen ein persönliches Anliegen ist, die Versuche religiöser Ideologien, staatlichen Einfluss zu gewinnen, zu unterbinden.

Die renommierte “Washington Post” zitierte schon 2010 den Boss des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei.

Werteverfall, Islamisierung, Massenarbeitslosigkeit

Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen.

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31.12.2014 ein demokratisches Zeichen

GFDK - Heinz Sauren

In ihrer Neujahrsansprache warnte unsere Kanzlerin Angela Merkel die Deutschen davor, an den islamfeindlichen Pegida-Protesten teilzunehmen. Das hat seine Gründe. Eine Bestandsaufnahme von Heinz Sauren erklärt uns warum:

Pegida ist zu einem Ventil, eines immer größer werdenden Anteils der Bevölkerung geworden, der sich durch die Politik bevormundet sieht und einer als arrogant angesehenen Politiker-Kaste entgegenstellt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Pegida ist ein zeitlich befristetes Aufbegehren.

Es fehlt sowohl an einer gemeinsamen Ideologie, als auch an einer übergreifenden Organisation. Pegida wird weder zu einer Partei, noch zu einer politischen Organisation. Pegida ist Protest und den hat diese Republik bitter nötig.

Friedlicher Protest von zehntausenden Bürgern

So ist zu hoffen das Pegida noch einige Montage fortbesteht und noch viele Teilnehmer hinzu gewinnt. Allen die sich aufgerufen fühlen gegen Pegida anzutreten, möchte ich empfehlen mal darüber nachzudenken, ob der friedliche Protest von zehntausenden Bürgern aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen, wirklich die Demokratie gefährdet, oder vielleicht gerade ein demokratisches Zeichen ist.

PEGIDA ist die Abkürzung für, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Der Organisator ist Lutz Bachmann, ein 41 järhiger gelernte Koch und Werbekaufmann, der sowohl mehrfach strafrechtlich, als auch durch die Auszeichnung des Landes Sachsen als Flutopferhelfer in Erscheinung trat. Alles begann am Montag, den 20.ten Oktober mit 350 Teilnehmern. Von Montag zu Montag wurden es mehr. Die letzte Kundgebung am 22.ten Dezember besuchten bereits 17.500 Menschen.

Negative Tendenz der Berichterstattung

Erst als über die sozialen Medien, Pegida bereits in aller Munde war, begannen auch die etablierten Medienanstalten darüber zu berichten. Die unausgewogen negative Tendenz der Berichterstattung dann, war wohl dem Umstand zu verdanken, dass die Pegida Teilnehmer sich der Presse verweigern und diese sich in ihrem Selbstverständnis beleidigt fühlte.

Staatsmedien wollten Pegida totzuschweigen

Damit schreckte die Presse die Politik auf, die noch immer im Glauben an die vergangene Allmacht der Staatsmedien, das Potential von Pegida in den sozialen Medien, ignorierte. Offensichtlich ist man in den politischen Machtzentren des Landes auch heute noch der Ansicht, die öffentliche Meinung würde ausschließlich über die akkreditierten Medienanstalten wiedergegeben und die hatten versucht Pegida totzuschweigen.

Wieviel politischer Sprengstoff sich in den Themen von Pegida verbirgt, ist an der dann einsetzenden Reaktion der Politik abzulesen. Die zuerst eingetretene Rat- und Sprachlosigkeit mündete in einem sich gegenseitig Übertreffen, in der Ablehnung der Protestbewegung. Altkanzler Gerhard Schröder rief zum “Aufstand der Anständigen”, gegen Pegida.

Der Grünen Politiker Cem Özdemir lehnte jede Auseinandersetzung mit Pegida kategorisch ab und bezweifelt öffentlich, das es eine christlich geprägte abendländische Kultur überhaupt gebe. Sie sei nur ein Konstrukt um Fremdenfeindlichkeit zu ermöglichen. Bundesjustizminister Heiko Maas, sieht Pegida, als eine Schande für Deutschland. Nahezu die gesamte Polit-Prominenz des Landes scheint Pegida als verteufelungswürdig erkannt zu haben und sehen sich aufgerufen, Stimmung zu machen.

Medien und Politiker sind sich einig

Einigkeit besteht offensichtlich in der Erkenntnis, das Pegida zu Ausländerfeindlichkeit aufruft und Fremdenhass schürt. Doch woher nehmen die Pegida-Gegner diese Erkenntnis. Weder auf den Demonstrationen, noch durch die Redner wird dazu aufgerufen, im Gegenteil ließt sich das 19 Punkte Programm von Pegida so garnicht ausländerfeindlich. Dort steht zu lesen.

1. „Pegida ist für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!“
2. „Pegida ist für die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (bis jetzt ist da nur ein Recht auf Asyl verankert)!“
3. „Pegida ist für dezentrale Unterbringung der Kriegsflüchtlinge und Verfolgten, anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen.“
4. „Pegida ist für einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und eine gerechte Verteilung auf die Schultern aller EU-Mitgliedsstaaten! (Zentrale Erfassungsbehörde für Flüchtlinge, welche dann ähnlich dem innerdeutschen, Königsteiner Schlüssel die Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedstaaten verteilt)“
5. „Pegida ist für eine Senkung des Betreuungsschlüssels für Asylsuchende (Anzahl Flüchtlinge je Sozialarbeiter/Betreuer – derzeit ca. 200:1, faktisch keine Betreuung der teils traumatisierten Menschen)“
6. „Pegida ist für ein Asylantragsverfahren in Anlehnung an das holländische bzw. Schweizer Modell und bis zur Einführung dessen, für eine Aufstockung der Mittel für das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) um die Verfahrensdauer der Antragstellung und Bearbeitung massiv zu kürzen und eine schnellere Integration zu ermöglichen!“
7. „Pegida ist für die Aufstockung der Mittel für die Polizei und gegen den Stellenabbau bei selbiger!“
8. „Pegida ist für die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung!“
9. “Pegida ist für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten!”
10. “Pegida ist für den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime!”
11. “Pegida ist für eine Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas!”
12. “Pegida ist für sexuelle Selbstbestimmung!”
13. “Pegida ist für die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!”
14. “Pegida ist für die Einführung von Bürgerentscheidungen nach dem Vorbild der Schweiz!”
15. “Pegida ist gegen Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z. B. PKK”
16. “Pegida ist gegen das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichte in unserer Mitte, wie Sharia-Gerichte, Sharia-Polizei, Friedensrichter uns.”
17. “Pegida ist gegen dieses wahnwitzige „Gender Mainstreaming“, auch oft „Genderisierung“ genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!”
18. “Pegida ist gegen Radikalismus egal ob religiös oder politisch motiviert!”
19. “Pegida ist gegen Hassprediger, egal welcher Religion zugehörig!”

Einführung von Bürgerentscheiden soll verhindert werden

Mit Ausnahme der Punkte 14 und 17, ist dieses Programm konform des Grundgesetzes und gesetzlicher Vorschriften und fordert somit nicht nur die Einhaltung, sondern bemängelt auch die teilweise fehlende Umsetzung dieser. Der Grund, aus dem die Politik, die auf genau dieses Recht vereidigt ist, sich so vehement gegen Pegida stellt, kann also nur in dem nicht gesetzeskonformen Teil des Programms liegen, der Aufhebung der Genderisierung und der Einführung von Bürgerentscheiden.

Die gesamte Bewegung wird pauschal für ausländerfeindlich erklärt

Da diese Forderungen aber eine mehrheitliche Zustimmung in der Gesellschaft finden, gegen sie zu Felde zu ziehen somit unpopulär ist, bedient sich die Politik der moralischen Keule, indem sie alle Forderungen für absurd erklären will, wozu sie die gesamte Bewegung pauschal für ausländerfeindlich erklärt und folgert, wer so moralisch minderwertig ist, kann zwangsläufig nur moralisch minderwertige Forderungen aufstellen.


Zuerst glaubte man den Organisator und damit Pegida, durch die gebetsmühlenartige Wiederholung seiner kriminellen Vergangenheit diskreditieren zu können. Der mangelnde Erfolg dieses Versuchs, führte dann zur pauschalen Diskreditierung aller Pegida Teilnehmer.

Aktuell wird es der Politk bewusst, das auch dieser Versuch nicht die gewünschte Wirkung erbracht hat und versucht eine neue Anti-Pegida Strategie zu etablieren. Diesmal soll der Nutzen, den vermeintlich alle durch Einwanderung haben, das schlagende Argument bringen.

Milchmädchen-Rechnungen

Es ist schon haarsträubend mit welchen Milchmädchen-Rechnungen an der Zielrichtung von Pegida vorbei polemisiert wird. Setzt man die Annahme voraus, dass die Wirtschaft in der heutigen Form, mit ihren exorbitanten Gewinnen weiter existieren muss, dann ist es richtig, das Flüchtlinge und Einwanderer in Zukunft wichtig, sogar überlebenswichtig sind, aber die Politik vergisst dabei zu erwähnen, das die Bevölkerung allgemein noch Flüchtlinge insbesondere davon nicht profitieren werden, wenn die Wirtschaft ihre Gewinne weiter maximiert.

Der Bevölkerung geht es immer schlechter, der Wirtschaft immer besser

Das ist bereits seit 15 Jahren zu beobachten, in denen es der Wirtschaft immer besser und der Bevölkerung immer schlechter erging. Nicht erwähnt wird auch, was sich hinter dieser wirtschaftlichen Forderung verbirgt. Proffessor Sinn, Leiter des IFO-Institutes und geschätzter Ratgeber der Bundesregierung hat aktuell errechnet, das allein zur Aufrechterhaltung unseres Rentensystems 32 Millionen Einwanderer nötig werden. Diese Zahl offenbart deutlich wie absurd es ist, die Probleme dieses Landes durch Zuwanderung lösen zu wollen.

Katastrophe für den europäischen Subkontinent

Eine solche Zuwanderung müsste von ganz Europa analog mitgetragen werden und würde die Einwohnerzahl in Deutschland auf über 100 Millionen, sowie in Europa auf über eine Milliarde aufblähen. Das wäre eine ökonomische und ökologische Katastrophe für den europäischen Subkontinent, der schon jetzt einer der dicht besiedelsten der Welt ist.

Bertelsmann-Stiftung liefert Gutachten im Sinne des Auftraggebers

Wenn sich die Bundesregierung schon auf den Level herab lässt, Migration wirtschaftlich zu bemessen, menschliche Schicksale in Gewinn und Verlust zu bilanzieren, dann sollte das zumindest ehrlich sein. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, war wohl das Motto des, von der Bundesregierung bei der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Gutachtens, das ganz im Sinne des Auftraggebers attestierte dass, Migranten dem Staat 22 Milliarden Euro mehr einbringen, als sie ihn kosten.

Auch hier rechnete das IFO-Institut nach und es stellet sich heraus, das die Bertelsmannstiftung zur Erreichung des gewünschten Saldos einige Ausgabenpunkte schlicht in seiner Rechnung “vergaß”. Das IFO-Institut kam zu dem Ergebnis, das jeder Migrant den Staatshaushalt mit 1.800 Euro mehr belastet, als er einbringt.

Das Angstthema für die Medien und Politiker

Pegida ist ein Angstthema. Da ist zum einen die Angst, der Pegida Befürworter vor einer Islamisierung des Abendlandes. Es ist wenig sinnvoll wenn einige Politiker die Meinung vertreten, diese Angst ad absurdum führen zu können, in dem sie per Definition bestimmen wollen, es gebe gar kein Abendland und somit auch nichts zu islamisieren.

Das Abendland ist zwar ein anachronistischer Begriff und daher eine ungeschickte Wortwahl, aber der damit beschrieben Kulturkreis ist real und bestimmend für das Wertesystem dieser Gesellschaft. Es ist daher auch nicht verwunderlich, das die Bevölkerung sich mit diesem Kulturkreis identifiziert und natürlich auch zu verteidigen versucht.

Der Aufruf zu verteidigen stammt indirekt von der Politik selbst, die auf der einen Seite erklärt wie wenige Muslime im Verhältnis zu Gesamtbevölkerung in Deutschland leben und auf der anderen Seite, dieser gerade als kleine Minderheit hingestellten Gruppe, öffentlichkeitswirksam Intergrationsgeschenke macht, die vermuten lassen, das diese Minderheit auf dem Weg zu einer Mehrheit ist.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn um die Befindlichkeit dieser Minderheit sich sorgend, christliche Kreuze aus Klassenräumen und Schweinefleisch vom Essensplan der Schulen verschwinden, wenn Feste und Feiertage umbenannt, die Einführung moslemischer Feiertage und der Scharia gefordert werden. Es geht um Emotionen und die Emotion die vermittelt wird ist, es war schlecht, so wie es war.

Eine Ohrfeige für die Nachkriegsgeneration von Claudia Roht

Das was bisher ganz selbstverständlich zur Kultur dieses Landes gehört hat, ist nun negativ und wird durch besseres ersetzt. Wer Veränderungen so kommuniziert, darf sich nicht wundern, wenn sich dadurch Gegenwehr formiert. Extrembeispiele für völlig mißlungene politische Kommunikation lieferte kürzlich die Grünen-Frontfrau Claudia Roth, die nicht nur die Meinung vertrat, für die Intergration müssten zuerst einmal die Deutschen türkisch lernen, sondern auch feststellte das Deutschland nach dem Krieg, von Türken aufgebaut wurde. Das ist politische Taktlosigkeit und eine Ohrfeige für die Nachkriegsgeneration.

Aber auch die Angst der Pegida Gegner ist unrealistisch übersteigert. Schon allein Forderungen zum Thema Flüchtlinge und Ausländer zu haben, auch wenn diese völlig gesetzeskonform sind, reicht augenscheinlich aus, um eine Massenphobie auszulösen. Die Reaktionen der Pegida Gegner lassen vermuten, eine Novelierung der Nürnberger Rassegesetze stünde zu Debatte oder doch zumindest ein bundesweites Verbot aller Dönerläden.

Nationalsozialistische Zusammenhänge werden konstruiert

Es werden nationalsozialistische Zusammenhänge konstruiert und thematisiert um sie dann auf Pegida zu projezieren. In jeder Dikussion wird unterschwellig und in jedem zweiten Satz offen, die Nazi-Sugestion ausgesprochen. Jeder der sich zu eigener Kultur oder einer nationalen Identität bekennt scheint ein Faschist zu sein.

Vererbbare Kollektivschuld?

Es ist die tiefliegende Angst einer Generation, der man zeitlebens eine vererbbare Kollektivschuld suggeriert hat und die letztlich zu dem Glauben kam, das der Nationalsozialismus keine Ideologie, sondern eine genetische Disposition der Deutschen ist, die es permanent zu unterdrücken gilt. Dies führt zu einer populistischen in sich widersprechenden Logik.

Als Beispiel dazu kann die zurecht erhobene Forderung der Pegida Gegner gelten. Man dürfe von der kleinen Gruppe der Islamisten nicht auf die Moslems generell schließen. In Bezug auf Pegida wird dann aber sehr wohl von einer kleinen Gruppe von Rechtsextremisten, auf die gesamten Pegida Teilnehmer geschlossen.

Auch hier hat die Politik völlig versagt, indem sie ein kollektives Schuldbewustsein förderte, um ihren Kadavergehorsam gegenüber den ehemaligen Siegermächten und heutigen Verbündeten zu legitimieren. Sie nutzt heute die Pegida Gegner um sich einer unliebsamen Diskussion zu entziehen.

Ich verbleibe in diesem Sinne

Heinz Sauren

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29.12.2014 Es geht um Geld, Macht und Rohstoffe

GFDK - Rainer Kahni

Geldgeber in Sorge. - Neuwahlen in Griechenland - Liebe Griechen, passt bloß auf, wen ihr wählt: EU-Politiker fürchten einen Sieg der Linken und stoßen schon mal Drohungen aus.  Ein HOCH auf die Griechen. Jagd sie vom Hof, diese korrupten Marionetten der EZB und GOLDMANN SACHS. Sie haben das wunderschöne Griechenland in einen sozialen Friedhof verwandelt, sie haben den unermesslichen Reichtum der Griechen an Bodenschätzen an die raffgierigen Magnaten dieser Welt verschenkt, nur um ihres eigenen Vorteils Willen.

Sie haben das reiche Griechenland in den Ruin getrieben und an die EU verschleudert! Not, Leid und Elend haben die Europäer über die griechischen Bürger gebracht und sie auch noch als faules Pack denunziert.

Mein Rat an die Griechen:

Fordert eure Gasfelder im Mittelmeer zurück, zahlt keinen Cent mehr an euren angeblichen Schulden ab und löst euch von der EU. Ihr seid so unermesslich reich an Kultur und Rohstoffen, also könnt ihr selbstbewusst und erhobenen Hauptes über euer Schicksal selbst bestimmen.

Griechenland ist das reichste Land Europas. Nur für nicht Eingeweihte ist diese Feststellung eine Überraschung. Wie das? Griechenland besitzt die grössten Erdgasvorkommen Europas in seinen Hoheitsgewässern zwischen Zypern und dem griechischen Festland. Der ehemalige griechische Präsident Karamanlis folgte dem Rat seiner Prospektoren und suchte einen seriösen Partner für die Exploration dieser riesigen Lache aus Erdgas.

Die Russen wollten einsteigen

Die USA waren als unersättlicher Verbraucher von Rohstoffen hochinteressiert, boten aber Griechenland keine angemessene Perspektive und wollten das Land nicht für die Ausbeutung der Ressourcen angemessen entschädigen. Daraufhin beschloss Karamanlis, in Verhandlungen mit Russland einzutreten.

Mordkomplott? Aber keine Beweise

Das sollte sich bitter rächen. Irgendwelche Geheimdienste wollten Karamanlis ermorden. Für die Beteiligung der USA an diesem Mordkomplott gibt es jedoch keine belastbaren Beweise. Richtig ist aber, dass nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den USA die amerkanischen Ratingagenturen die griechische Währung abgegradet haben und die Papiere als Ramsch einstuften.

Hetzjagd der Europäer

Es kam, wie es kommen musste, Griechenland war pleite. Was dann folgte war eine beispiellose Hetzjagd der Europäer in unseliger Verbindung mit den Amerikanern und den Medien. Die Griechen wurden weltweit als das faulste und unfähigste Pack der EU denunziert. Heute bezahlen die Menschen in Griechenland die Rechnung für diese Hetzjagd:

Das waren die Schlagzeilen

"Griechenland, Urlaubsparadies der Deutschen – das Bild ist passé, abgelöst vom Bild des faulen und korrupten Griechen. Zeitung, Radio und Fernsehen berichten von der wirtschaftlichen Notlage des Landes und seiner Bevölkerung in Bildern ständig streikender und auf Kosten anderer lebender Griechen".

Mediale Hetze

Ob nun der Spiegel, die Zeit oder die Bildzeitung, sie alle behaupten frech und frei, dass “die Griechen” nicht arbeiten würden und zuviel Urlaub machen. Auch diese Behauptung hatte mit der Wirklichkeit nichts zu tun. In den Köpfen der Bevölkerung hat sich dieses Bild aber dank der Medien festgesetzt. Die Bild, die leider meistgelesene Tageszeitung in Deutschland, behauptete am 5.3.2010:

“Deutschland hat zwar auch hohe Schulden- aber wir können sie auch begleichen. Weil wir morgens ziemlich früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten.” Andere Zeitungen und PolitikerInnen behaupten, dass die Arbeitszeiten zu kurz sein".

Die Mär von zuviel Urlaub

“Wir können nicht eine Währung haben, und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte Mai 2011. Zu diesem Zeitpungt wußte man schon lange, das die Griechen sogar mehr Arbeiten als die Deutschen. Aber es wurde noch einer draufgesetzt. Die Medien kolportierten nun, das die Griechen Luxusrenten bekämen, und so wurde weiter Stimmung gegen Griechenland gemacht.

Es geht um Geld, Macht und Rohstoffe

Die Grichen sind nun verarmt, das Gesundheits - und Sozial - System ist bankrott, Menschen sterben, weil sie nicht mehr medizinisch versorgt werden können. Die griechischen Milliardäre haben das Weite gesucht und das Land verlassen.

So funktioniert die Welt. Nie wieder soll mir ein Poltitiker diesen Schwachsinn von Völkerrecht und Menschenrecht erzählen, für das man angeblich kämpfen will. Es geht um Geld, Macht und Rohstoffe und sonst um gar nichts. Diese Erkenntnis und die vielen Recherchen zu meinen Büchern haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ein alter, kranker und teilweise zynischer Mann, der an dieser Welt verzweifelt.

Kredite an Hedge - Fonds verkauft

Die deutsche Bundeskanzlerin hat neue Anweisungen der Banken erhalten. Die deutschen Banken haben nichts zu befürchten, wenn Griechenland aus dem EURO - Raum ausscheidet, denn erstens sind die Kredite durch Staatsbürgschaften, also durch den Steuerzahler, verbürgt und zweitens haben die Banken längst die Reissleine gezogen und ihre Kredite an Hedge - Fonds verkauft.

Was nun zu besichtigen ist, ist die deutsche Einflussnahme in die griechische Innenpolitik. Man will die Griechen einschüchtern, ja nicht für Alexis Tsipras zu stimmen, da man sonst die Griechen ihrem Schicksal überlassen will, nachdem man Griechenland mit Hilfe der EZB und der Banken zum sozialen Friedhof Europas gemacht hat.

Gebt den Griechen ihre riesigen Rohstoffvorkommen zurück und aus Griechenland wird das reichste Land Europas. Oder habt ihr deren Erdgas auch schon gestohlen? Na dann kann es den Europäer ja auch egal sein, was mit Griechenland geschieht. Das Land wurde ausgeplündert bis ins Essfach.

Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) am 7. Januar 2015 auf "Spiegel-Online".

"Der Glaube, die Südeuropäer hätten über ihre Verhältnisse gelebt, ist das Ergebnis einer Gehirnwäsche. Das Lohnniveau in den Krisenländern liegt bis heute unter dem deutschen, die Arbeitszeiten sind zum Teil deutlich länger. Die Ursache der Krise ist, dass die Länder und die Menschen dort für die Fehler eines unregulierten Finanzmarktes haften müssen, während die Verursacher sich zum Nulltarif davon stehlen".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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19.12.2014 Die Inquisition der Freiheit?

Gottfried Böhmer - Juergen Freymann

Ausmisten wegen politischer Gesinnung? Der Stern und der Focus (Ausmisten mit einem Klick) haben dazu aufgerufen, seine Freunde bei Facebook, die Artikel oder Kommentare zu den PeGiDa-Demonstranten geliked haben, auszumisten. Der Aufruf ist eine klare Aufforderung die Gesellschaft zu entzweien und sich zu verfeinden. Menschen, die eine abweichende politische Meinung haben, als die von unseren Parteien und Medien vorgebrachte, sollen gegeneinander aufgehetzt werden.

Aussortieren, entfernen, säubern, töten?

Ausmisten steht, wie wir wissen, auch für aussortieren, entgültig entfernen, säubern oder auch den politischen Gegner töten. Das ist zwar ganz klar Volksverhetzung, gilt aber nicht für die Leitmedien, wenn sie nur ihren Auftrag im Sinn der politischen Blockwarte erfüllen. Das ganze erinnert sehr stark an die Hetze und Denuzinationen, wie wir es einmal vor 70 Jahren erlebt haben. Meinungsfreiheit und Demokratie sieht zumindest anders aus.

Generalverdacht und Jagd auf anders denkende

Das man zig-tausende unter Generalverdacht stellt, und zur Jagd nach ihnen aufruft, ist kein gutes Zeichen. Dass der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, die Initiatoren der PeGiDa Demonstrationen in "jungefreiheit.de" als Nationalisten und Rassisten abtut, ist bei weitem zu kurz gegriffen und hilft nicht weiter.

Hier helfen keine Predigten mehr

Auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick lehnt die Pegida-Bewegung und ihre Aktionen „ohne wenn und aber“ ab. Er sagte am Donnerstagabend 18. Dezember in einer Predigt in Drügendorf: „Pegida-Aktivisten verbreiten Rassenhass und schüren irrationale Ängste unter den Menschen, sie sind ein Sammelbecken von diffusen Aggressionen gegen Menschen anderer Kulturen und Religionen. Predigen wird aber auch nichts helfen, solange man nicht an die Wurzel des übels geht.

Der CDU-Politiker Heiner Geißler nennt die Angst vor dem Islam in Teilen "berechtigt", sagte er Welt-Online. Vor der nächsten Demonstration der Anti-Islam-Bewegung Pegida am 22. Dezember in Dresden ergibt eine neue Umfrage ein überraschendes Ergebnis wie die FAZ am 19. Dezember berichtet. Demnach teilen auch im Westen deutschlands über 30 Prozent die PaGiDa Positionen.

Das schreibt Albrecht Müller

Albrecht Müller von den nachdenkseiten.de schreibt dazu: Meines Erachtens macht es Sinn, einen großen Teil der 15.000 Demonstranten vom vergangenen Montag in Dresden zu verstehen, ohne die Stoßrichtung ihrer Kritik und Feindseligkeit gegenüber den Fremden zu entschuldigen. Albrecht Müller geht der Ursache für die Unzufriedenheit der Menschen auf den Grund. Das sollten die Politiker und Medien vielleicht auch mal machen.

"Die Standardbehauptung der herrschenden Kreise, es ginge allen Menschen gut, stimmt nicht und wird vermutlich von vielen Menschen als Beleg ihres Versagens gewertet. Immer wenn ich solche Töne höre, denke ich an Bekannte, die arbeitslos oder weit unter ihrer Ausbildung beschäftigt und bezahlt sind. Oder ich denke an mir bekannte Einzelhändler und Gastwirte, die unter der mangelnden Binnennachfrage und Binnenkonjunktur leiden und von der Anheizung des Exportes nichts verspüren.

Außerdem erleben die meisten Menschen die sich auseinanderentwickelnde Einkommensverteilung und Vermögensverteilung praktisch und im Alltag. Wenn der Reallohn seit 20 Jahren im Durchschnitt de facto stagniert, dann muss es Menschen geben, die das auch persönlich erfahren. Und wenn sie ein bisschen Ahnung haben und das Geschehen verfolgen, dann wissen Sie, dass die Steuerpolitik der Regierungen Kohl und Schröder den oberen Einkommen und großen Unternehmen Milliarden zugeschachert hat.

Sie haben in ihren Betrieben auch erlebt, wie angeheizt von Steuervergünstigungen für den Verkauf von Unternehmen ein Betrieb nach dem anderen den Besitzer wechselte und jeweils die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei ausgepresst wurden.

Die Mehrheit musste erleben, wie die Leistungsfähigkeit ihrer gesetzlichen Rente zusammengestrichen wurde und sie auf Privatvorsorge verwiesen wurden und werden. Und viele haben schon erfahren oder können sich vorstellen, dass sie die notwendigen Mittel für die Privatvorsorge nicht aufzubringen vermögen und teilweise auch nicht wollen, weil sie die Kosten des privaten Versicherungsgewerbes nicht auch noch löhnen wollen. Ihre Perspektive: Altersarmut

Insgesamt, und das ist eine entscheidende Entwicklung und interessant obendrein, ist in den letzten 25 Jahren die Sozialstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland zusammengestrichen worden. Interessant ist diese Beobachtung deshalb, weil jetzt der Verlust an Sozialstaatlichkeit, also einer fortschrittlichen Errungenschaft, zur Stärkung einer rechten Bewegung beiträgt".

Wehrt euch gegen die da oben

Albrecht Müller: "Um es polemisch zu sagen, die Schröders und die Merkels, die Steinmeyers und Joschka Fischers hätten ihre politischen Untaten wenigstens mit der Empfehlung an das gemeine Volk versehen müssen: Wehrt euch gegen die da oben! Und lauft nicht rechten Rattenfängern hinterher! – Das haben sie nicht getan und stattdessen ihre Parteien so verändert, dass diese als Orientierungspunkte für verunsicherte und ungerecht behandelte Menschen ausfallen".

Anmerkung der Redaktion:

Erst diese Woche hat das statistische Bundesamt mitgeteilt, dass im Jahr 2013 jeder fünfte Einwohner Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen war. Das sind 16,2 Millionen Menschen.

Aber auch dieser Bericht greift zu kurz. Mittlerweile ist auch die Mittelschicht bedroht, in den Städten müssen die Menschen bis zu 50 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Ich kenne viele gut ausgebildete Akademiker, die sich nicht mal ein eigenes Auto leisten können, aber die Botschaft der Politiker, Parteien und Medien lautet, den Deutschen geht es so gut wie noch nie.

Sie werden nach anderen Schuldigen suchen

Wir leben in einem ungerechten Land. Die Politik hat die Soziale-Maktwirtschaft in einer Garderobe abgegeben, in der es vor Schimmel nicht mehr zu ertragen ist. Parteien und Medien haben vor dem Globalen Finanzkapitalismus kapituliert und dieser ist der einzige Gewinner. Das alles, und noch viel mehr, sind die Ursachen für die heutigen Proteste. Wir müssen uns nichts vormachen. Die Herren werden nichts ändern, sie werden nach anderen Schuldigen suchen. Wir sind der Meinung, das PeGiDa Phänomen geht, die frustrierten Bürger bleiben.

Zuletzt wollen wir noch einen Brief von Juergen Freymann veröffentlichen, der an seine Freunde schrieb:

Liebe Freunde,
heute ist ein Tag an dem mich mein Mut etwas verlässt. Anlaß ist ein STERN Artikel in dem sehr viel Manipulationskraft steckt. Darin wird berichtet, man könne jetzt unter seinen Freunden googeln, wem die NPD und/oder die AfD gefällt. Warum spüre ich unterschwellig den Aufruf dazu, dass auch zu tun, und das noch verbunden mit dem Gedanken - nein so etwas tut man nicht! Man ist nicht befreundet mit Jemanden der die NPD oder AfD Seite geliked hat. http://www.stern.de/…/pegida-auf-facebook-hier-koennen-sie-…

Nun bin ich kein Freund der AfD oder NPD, aber wie gehe ich nun mit denen um, die das geliked haben? Rede ich jetzt nicht mehr mit denen, schmeiße ich die aus meiner Freundesliste raus? Sauber, ich stehe wieder gut da. Ist das so? Dabei bin ich schon der ersten Intrige dieses Artikels aufgesessen... NPD und AfD in einem Atemzug, sie sind ja auch gleich, oder? Merkt ihr was?

Doch Pegida ist dem vorangestellt... dasselbe Kapitel - NPD, AfD, PEGIDA ist doch alles gleich, dieselbe braune Soße, oder? Das sind die offensichtlichen Manipulationen, die in diesem Artikel mit den Lesern versucht werden. Doch es steckt noch mehr Brisanz in dem Artikel.

Wollen die Medien, dass ich Menschen, die anders sind als ich verachte?

Ist es überhaupt in Ordnung, Menschen in Schubladen zu stecken, abgestempelt weil sie rot grün blau ohne Haare mit Haare sind, weil sie rauchen oder saufen oder eine Uniform tragen???? Und wenn mir das Merkmal nicht paßt, streiche ich sie aus meiner Freundesliste, rede nicht mehr mit denen und stelle sie in eine Ecke, ins Abseits? Kommt man so klar im Leben?

Tut mir leid, für mich ist es komplizierter. Kein Mensch ist einseitig. Wir alle tragen in uns den Engel und den Teufel. Die Dialektik ist eine tolle Philosophie um bestimmte Dinge zu erklären, aber dazwischen gibt es ein unendliches Spektrum von Zwischentönen. Man kann durchaus viel Engel und nur ein bisschen Teufel auf einmal sein, oder man macht etwas wo beide Kategorien gar nicht passen.

Dieser STERN Artikel macht mir Angst, weil er polarisiert, weil er unterschwellig ausgrenzt, weil er dazu führt, dass wir in Schubladen gesteckt werden, und wir dann irgendwann nicht mehr über uns reden, sondern nur noch Schablonen im Kopf haben und die Welt in Gut und Böse teilen, und wehe dem, der auf der Seite des Bösen steht.

Die Andersdenkenden sind nicht unsere Feinde

Gesteht dem Gegenüber einfach zu, dass er ein Mensch ist, einer wie man selbst. Einer der lernt, der sich sorgt, der Ängste hat, Freude empfindet und der liebt. Dabei kann er durch sein Leben, seine Freunde oder sonstwen zu ganz anderen Erkenntnissen gekommen sein, als man selbst. Das ist nicht immer schön, viele mögen das gar nicht, wenn jemand anders denkt als man selbst. Aber gestehen wir das einander zu und gehen respektvoll miteinander um.

Wir sind das Volk - ein buntes Volk

Wir dürfen über unsere Erkenntnisse streiten, das sollten wir sogar, nur wir sollten niemanden verteufeln nur weil er an seine eigenen Erkenntnisse glaubt. Begegnen wir einander auf Augenhöhe und mit Respekt. Und lassen wir uns nicht gegenseitig aufhetzen. Wir sind das Volk - ein buntes Volk mit sehr unterschiedlichen Erkenntnissen, aber wir alle lieben, lachen, weinen, wollen Wärme, Aufmerksamkeit, Liebe und Geborgenheit... ohne alldem, das überleben nur die Wenigsten.

Lassen wir uns also nicht ablenken, von dem was heute wirklich dringend zu ändern ist. Wenden wir diesen bereits heißen Krieg gegen Russland ab, bevor es zu spät ist. Gestern wurde in Börse aktuell gesagt, dass alle börsennotierten Unternehmen Russlands plötzlich nur noch einen Gesamtwert hätten, der kleiner ist als von dem Luftblasengiganten Google.

Da stimmt doch was nicht. Der Ölpreis wird seit Monaten niedrig gehalten. Uns Verbraucher freut es. Haben wir wirklich vergessen, dass dieselben Leute, die heute den Preis fallen lassen uns noch gestern gesagt haben, wir müssen den Preis nochmal erhöhen, weil es gibt so zahlreiche Unruhen und Kriege in der Welt. Heute erzählen die uns, die Nachfrage sei geringer geworden.

Zum Winter. Ja klar, glaubt ihr das? Hier wird bereits ein heißer Wirtschaftskrieg gegen Russland geführt, während die NATO eifrig Panzer um Panzer Richtung Osten bringt, und gewaltig an Russlands Grenze aufmarschiert. Bei all der Zeit, die wir nun neuerdings damit verbringen, andere in Schubkästen zu stecken, kommen wir gar nicht mehr dazu uns darum zu kümmern worum es eigentlich geht: F R I E D E N ohne Frieden ist für alle blöd.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Tag.
Viele liebe Grüße an alle Freunde

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16.12.2014 Solidarisiert euch zu einem Bürger-Block

Gottfried Böhmer und Rainer Kahni

Kein Krieg mit Russland - Friedensdemonstranten werden von den Medien verunglimpft. „Nein zu Krieg und Konfrontation“, das war das Motto einer großen Demonstration, die am Samstag, 13. Dezember vor dem Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Berlin stattgefunden hat, wie die Medien berichteten. Wie sie berichteten und wieder manipulierten, werden wir hier aufzeigen.

Nach Angaben der Polizei sowie der Veranstalter der Kundgebung haben etwa 4000 Menschen, darunter Aktivisten von Friedensinitiativen, Gewerkschafter sowie Mitglieder politischer Parteien und katholischer Organisationen, daran teilgenommen.

Wie die Medien die Teilnemer darstellten, dazu später

Die Teilnehmer der Aktion zeigten sich besorgt wegen der Äußerungen von Bundespräsident Joachim Gauck, laut denen Deutschland die zahlenmäßige Stärke seiner Truppen vergrößern und die Rüstungsproduktion und den Waffenexport ausbauen müsse. Die Teilnehmer protestierten auch gegen eine Politik der Konfrontation gegen Russland. Die Demo-Teilnehmer forderten das Ende aller Interventionskriege, die Auflösung der Nato, Abrüstung und friedliche Konfliktlösungen.

Zuvor hatte Rainer Kahni einen Aufruf geschrieben


Wie naiv sind die Menschen eigentlich? Glauben sie allen Ernstes, dass sie mit Mahnwachen, Friedenswinter oder Lichterketten irgendjemand in den Amtsstuben der Mächtigen beeindrucken können? Wenn ihr wirklich etwas erreichen wollt, dass müsst ihr zu Millionen auf die Strassen gehen und die Jauche in die Büros der Politiker leeren.

Unrecht in eurem Namen

Steht auf, errichtet Barrikaden und zeigt den Politikern, dass ihr den Mut habt, für den Frieden und gegen das Unrecht, das tagtäglich in eurem Namen geschieht, etwas zu riskieren. Nur eine solidarische Revolte, der zivile Ungehorsam und die Verweigerung des Konsumterrors der Bürger beeindruckt die Lobbyisten der Macht. Alles andere ist nur lächerlich.

Steht auf und WEHRT EUCH, oder eure Kinder werden eines Tages auf eure Gräber spucken, angesichts des Desasters, das ihr ihnen hinterlassen habt. Pazifismus haben die Kriege dieser Welt erst möglich gemacht. Wenn der Staat den Boden des Rechts verlässt, dann ist ziviler Ungehorsam die erste Bürgerpflicht.

Solidarisiert euch zu einem Bürger-Block


Merkt ihr es nicht? Die Mächtigen wollen euch dividieren zwischen links und rechts, zwischen Moslems und Christen, zwischen Arbeitsplatzbesitzer und Arbeitslosen. "Divide et impera", sagten die alten Römer. Der alte römische Grundsatz "teile und herrsche" wird von den Lobbyisten und ihren Marionetten in der Politik auf perverse Art gegen die Bürger missbraucht. Die Bürger werden bewusst gegeneinander aufgehetzt, um vom eigenen Versagen abzulenken.

Jagt sie vom Hof

Während sich die Bürger zerfleischen, betreiben die anderen ihr schmutziges Geschäft. Es muss also vielmehr unterschieden werden zwischen OBEN und UNTEN. Solidarisiert euch zu einem Bürger - Block und vergesst alle politischen Ideologien. Ihr könnt ja eure Differenzen wieder austragen, wenn die Lobbyisten, Kriegshetzer, Russland - Phoben, USA - Marionetten vom Hof gejagt sind.

Medien kontern mit "100 Osteuropaexperten"

Nach dem von uns am 8. Dezember veröffentlichten Aufruf von 60 Prominenten deutschen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, den wir ausfühlich besprochen haben, konterten die aufgeschreckten, und Kalt erwischten Medien, mit einem lächerlichen Aufruf von sogenannten 100 Osteuropaexperten.

Die Süddeutsche, Welt-Online, Der Tagesspiegel und ZEIT-Online drehten fast durch, konnten aber das Meinungsblatt, nicht mehr zu gunsten der NATO-EU und der USA wenden. In den Sozialen Medien und Kommentarfunktionen wurden sie zerrissen.

Der größte Vorwurf der selbsternannten, von den Medien gekürten Osteuropaexperten - obwohl es in dem Text "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" um deutsche Russland- und Ukrainepolitik geht, nimmt kaum eine/r der UnterzeichnerInnen an der aktuellen Osteuropaforschung oder Ukraineberichterstattung teil.

Wie die Medien die Öffentlichkeit manipulieren, dazu kommen wir jetzt:

Vor der Demonstration „Nein zu Krieg und Konfrontation“ in Berlin passierte ein ungeheuerlicher Vorgang, der die ganze Niedertracht der deutschen Medien offenbart. Albrecht Müller von den "nachdenkseiten.de" hat das nun veröffentlicht. Albrecht Müller berichtet, dass ihn letzte Woche der Berliner Redakteur Steven Geyer aus dem Pool der Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung etc, angerufen habe, um über die Friedensdemonstration am 13.Dezember zu sprechen.

Also ein Austauschgespräch unter Kollegen, um die Lage einzuschätzen, dachte sich Albrecht Müller. Müller verwies in dem Gespäch darauf, dass schon die Rednerliste zeige, dass von einer Querfront mit "Rechten" keine Rede sein könnte. Müller glaubte noch, dass es dem Kollegen um eine objektive Einschätzung gehe, immerhin ist das die Basis für gute jounalistische Arbeit.

Zwei Tage vor der Demonstration erschien dann am 11. Dezember in mehreren Blättern der Artikel "Geeint in Wut auf Staat und Medien von Steven Geyer.

Weitgefächerte Absprache der Medien

Albrecht Müller wurde nun klar, das diese Machwerke, Artikel, Berichte, und Kommentare, in denen von Agitationsparolen Querfrontler, Verschwörungstheoretiker, Wirrköpfe die Rede war, schon vor der Friedenswinter Demonstration von den gleichgeschalteten Medien festgelegt wurden. Hier eine kleine Auswahl der Artikel mit identischer Wortwahl, die auf eine weitgefächerte Absprache der Medien hindeuten, um die Demonstranten zu diskreditiren.

Dass die Medien eine perfide, abgesprochene Berichtersttatung betrieben, das sollte allen Lesern, nicht nur nach unseren Ukraine-Russland Artikeln nun entgülig klar sein.

Das waren die Redner auf der von den Medien verunglimpften Demonstration:

RednerInnen:
Eugen Drewermann, Theologe
Reiner Kröhnert, Parodist
Siegfried Menthel, Pfarrer

Reiner Braun, Vorsitzender der Stiftung für Friedensbildung

"Uns geht es darum unsere Sorge für die soziale und politische Situation und ihre Entwicklung zum Ausdruck zu bringen. Wir finden, dass wir schon fast wieder in einer Vorkriegszeit sind, bestimmt durch die Osterweiterung der Nato bestimmt durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und in vielen anderen Teilen der Welt, an eine Situation die für den Frieden unsere höchste Besorgnis hervorruft.

Darauf wollten wir Aufmerksam machen und gleichzeitig deutlich machen, dass es für diese Situation auch Verantwortliche gibt, und einer dieser Verantwortlichen war das Ziel dieser Demonstration, nämlich der Bundespräsident der aus unserer Sicht mit völlig unverantwortlichen Kriegspropaganda-Äußerungen das Klima in diesem Land vergiftet und den Friedenswillen in der Bevölkerung zu einer Bereitschaft für den Krieg in unserer Bevölkerung umzupolen und dagegen haben wir uns auch mit der Demonstration gewendet".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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15.12.2014 Angela Merkel wurde grüner als die Grünen

Gottfried Böhmer - Rainer Kahni

US-Außenminister John Kerry ließ sich auf der 20. großen Klimakonferenz in Lima wie ein Erlöser feiern. Kerry warnte im Fall eines Scheiterns der Verhandlungen vor einer "Tragödie". Die Welt staunte nicht schlecht, dass ausgerechnet die USA, die jahrelang der größte Klima-Sündenbock waren, sich nun verantwortlich fühlen. Amerika galt bisher als größter Blockierer der Klimapolitik.

Woher der Sinneswandel der Amerikaner kommt, können wir noch nicht beantworten, aber vielleicht wollen sie nur Angela Merkel die Schau stehlen. Aber egal, was dabei herauskommt, wir beschäftigen uns einmal mit den Nebenwirkungen für Deutschland.

RWE und Eon, Stromwirtschaft vor Genickbruch

Nach dem Essener Energiekonzern RWE ist nun auch der Düsseldorfer Energie-Riese Eon schwer am straucheln oder gar am umstürzen. Der politisch gewollte, von den Stromkonzernen abgelehnte Umstieg auf Erneuerbare Energien bricht der deutschen Stromwirtschaft das Genick. Die Deutschen müssen sich vielleicht alsbald mit Mini-Windkrafträdern auf ihren Dächern und Gärten den Srtom selber erzeugen.

Rückblick

Im Rahmen der Energiewende sollten bis zum Jahr 2050 rund 80 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen stammen, die Kernkraftwerke sollen bis zum Jahr 2022 abgeschaltet werden, so hat es die Politik, wieder besseren Wissens beschlossen.

Schon im April diesen Jahres läuteten bei RWE alle Alarmglocken und in Berlin befürchtete man, dass die Lichter ausgehen. Erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik hatte RWE einen satten 2.8 Milliarden Euro Verlust gemeldet. Grund war der Einbruch in der konventionellen Stromerzeugung, mit dem man in Deutschland, aber nur in Deutschland, kein Geld mehr verdienen kann.

Verluste steigen ins uferlose

So ist das Betriebsergebnis in der konventionellen Stromerzeugung um 58 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gesunken. RWE mußte bereits mehrere Kohlekraftwerke wegen mangelnder Rentabilität vom Netz nehmen. Die Zahl stillgelegter Kraftwerke wird sich 2014 bis 2016 noch deutlich erhöhen und die Verluste werden vielleicht ins uferlose steigen.

Der Chef des französischen Energie-Riesen EDF, Henri Proglio, malt ein düsteres Bild für den deutschen Energiemarkt. Die zwei wichtigsten deutschen Energieunternehmen RWE und Eon stünden unter einem enormen Druck. „Eines ist mehr oder weniger tot, damit meinte er wohl RWE und das andere ist in einer sehr schwierigen Situation“, zitiert die "Financial Times" Proglio.

Stimmenfang der Grünen

Energiewende war nach Fukushima das neue Schlagwort in Politik und Medien für den Atomausstieg, der durch den Ausbau der Erneuerbaren Energie ermöglicht werden sollte. Den Begriff Energiewende hatten die Grünen wohl gepägt um damit auf Stimmenfang zu gehen, aber Merkel kam ihnen zuvor.

Angela Merkel wurde grüner als die Grünen

Den begriff gab es aber schon länger er bezeichnet eine komplette Umstellung auf nachhaltige Energieerzeugung. Nicht nur die Atomenergie, sondern auch die fossilen Energieträger (Öl, Kohle, Erdgas) sollen durch Erneuerbare Energien (Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Bioenergie) ersetzt werden.

Auslöser für die überhastete Energiewende in der deutschen Politik war die Atomkatastrophe in Japan am 11. März 2011. Wochenlang berichteten die deutschen Medien Tag und Nacht über das schwere Erdbeben und den Tsunami, der zu einer Reaktorkatastrophe in der Atomanlage von Fukushima geführt hatte.

Die Medien verbreiteten eine Hysterie apokalyptischen Ausmaßes

Die Medien, Bild, Spiegel, FAZ, Süddeutsche, Stern, Focus und die WELT,natürlich auch ARD und ZDF verbreiteten in Deutschland eine regelrechte Hysterie apokalyptischen Ausmaßes. ARD und ZDF haben sich mit Sondersendungen, die den Weltuntergang schon aufkommen sahen, überboten. Der Deutsche Michel hatte sich schon gar nicht mehr vor die Tür getraut. Die Medien haben wie so oft, ganze Arbeit geleistet und die Politik ist ihnen nachgerannt.

Selbstmord der deutschen Energiewirtschaft

Nun machen RWE und Eon die Bundesregierung verantwortlich für ihre desaströse Lage ihrer Unternehmen. Schließlich, und das kann man nicht von der Hand weisen, hat die Bundesregierung zu früh und ohne länger nachzudenken, auf die Erneuerbaren Energien gesetzt. "Der deutsche Energiemarkt sei eine Katastrophe sagte Henri Proglio der Financial Times". Die führenden Wirtschaftsexperten meinen sogar, das ganze grenze an "Selbstmord".

Bankrott-Erklärung an die Erneuerbaren Energien

Und nun kommt noch ein dickes Ei. Forscher aus Stanford publizierten vor wenigen Tagen eine Bankrott-Erklärung an die Erneuerbaren Energien in der Fachzeitschrift IEEE Spectrum: "Die Erneuerbaren Energien sind unzuverlässig und zu teuer, sagen Stanford-Wissenschaftler". Selbst wenn die Erneuerbaren Energie deutlich billiger würden und weltweit zum Einsatz kämen, könnten sie den Klimawandel nicht mehr aufhalten.

Es geht ums Geld, nicht ums Klima

Am Ende herrscht Entsetzen, schreibt der "Spiegel", nach Abschluß der "Lima Konferenz" am Sonntag 14. Dezember 2014. "Die Lima Konferenz war eine Verschwendung von Zeit und Energie", sagt Regine Günther vom WWF. Aber um was geht es wirklich? Ab 2020 sollen 100 Milliarden Euro pro Jahr in Klimafonds gesteckt werden, und davon können dann die Klima-Untergangs-Propheten prima leben. 

Bisher sind aber erst zehn Milliarden aufgetrieben worden, was in Lima regelrechte Wutausbrüche auslöste. Die Industrie soll zahlen, will aber nicht, am Ende, wir werden es sehen, werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten.

Diffamierungen der Kritiker:

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt Senator a.D. schrieb 2013 einen offenen Brief den die Freunde der Künste hier veröffentlicht haben.

Dazu schreibt Rainer Kahni

Wir erinnern uns. Frau Merkel stand vor den Landtagswahlen in Baden - Württemberg. Die Stimmung war schlecht für die CDU. Da platzte der Reaktor in Fukushima und die Bundeskanzlerin erfand über Nacht ein Thema, womit sie hoffte, bei den Wählern punkten zu können: DIE ENERGIEWENDE. Die Kanzlerin erfand sich neu als Klima-Retterin.

Merkel war auf einmal GRÜN

Eine riesige Werbekampagne wurde von den Mainstreammedien und vom Bundespresseamt gefahren. Merkel bei den Eisbären, Merkel in der Antarktis, Merkel bei den Walen, Merkel war auf einmal GRÜN. Es hat alles nichts geholfen, das Spanferkel aus Pforzheim, Herr Mappus, hat es vermasselt und die Grünen lösten die Staatspartei CDU in Baden-Württemberg ab.

Heute ist Deutschland von einer Energiewende weiter entfernt als damals vor den Landtagswahlen. Frau Merkel hat ein neues Thema für sich entdeckt: Russland. Soviel zu den "Überzeugungen" der Bundeskanzlerin.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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08.12.2014 Tränendrüse der Heile-Welt-Apologeten

GFDK - Rainer Kahni

Bei der TV-Gala „Ein Herz für Kinder“ von BILD und ZDF lief Kerner zu Hochform auf, und auf dem roten Teppich liefen sich die "Stars" für den "Spenden-Marathon warm".  Auch auf die Gefahr hin, dass sich Rainer Kahni bei einigen unbeliebt macht, wo er recht hat, hat er recht. Die Spenden - Industrie hat Hochkonjunktur.

Nichts ist kitschig genug, nichts ist wein - und rührselig genug, nichts ist verlogener genug, um alle Jahre wieder auf die Tränendrüse der Heile-Welt-Apologeten zu drücken. Hat denn der Moderator Johannes B. Kerner auch auf seine Gage für diesen rührseligen Betroffenheits - Kitsch verzichtet?

Der Betroffenheits-Kitsch verzückt viele Deutsche

Haben die Fernsehanstalten den Gebührenzahlern die Zwangsabgabe erlassen für die Zeit dieser Spenden - Gala? Wohl eher nicht. Mich würde nur ein einziges Mal interessieren, welches Kind etwas von diesen Geldern hat. Macht einmal eine Sendung, wohin die Gelder geflossen sind.

Das ganze Jahr über werden Kinder misshandelt, missbraucht oder gar von ihren eigenen Eltern ermordet, doch kein Mensch, keine Justiz geht den Beamten der Jugendämter nach und klagt sie an. Kein Pfaffe hockt im Gefängnis, weil er ein Kind sexuell missbraucht hat. Im Mittelmeer ersaufen jeden Tag Kinder, die wir nicht an unserem Wohlstand teilhaben lassen wollen.

Jagt die Politiker aus ihren Palästen und Behörden

In Syrien, Irak, Libanon und in Afrika erfrieren und verhungern jeden Tag tausende von Kinder und was tun wir dagegen? Jagen wir unsere Politiker aus ihren Palästen und Behörden? NEIN! Aber uns an Weihnachten mit vollgefressenen Bäuchen ob unserer Gutherzigkeit selbst zu feiern, ja, das können wir. Da wendet sich der Gast mit grausen.

Mir wird speiübel, wenn ich jedes Jahr zu Weihnachten diesen Betroffenheits-Kitsch in den Spendengalas der Fernsehanstalten sehe. Was für eine grandiose Selbstdarstellung der Sternchen und Möchtegern-Promis.

Rührselige Filmchen vom Elend auf dieser Welt lenken von den Tätern ab

Da werden hungernde Kinder gezeigt, rührselige Filmchen vom Elend auf dieser Welt dem gerührten und voll gefressenen Publikum vorgeführt, es wird auch ein bisschen gespendet und anschliessend geht es zum kalten Buffet. Unser Gewissen ist beruhigt. Nur ein einziges Mal möchte ich sehen, wohin denn all die im letzten Jahr gespendeten Gelder geflossen sind.

Das Elend auf dieser Welt wurde deswegen kein bisschen gelindert, jedes Jahr sterben immer mehr Menschen an Hunger, Seuchen, Krankheiten und in den verlogenen Kriegen der noch verlogeneren Politiker. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann müssen wir sofort die sinnlosen Kriege beenden, wir müssen der Agrarmafia Einhalt gebieten, die ihre vom Steuerzahler hochsubventionierten Lebensmittelüberschüsse in die dritte Welt exportieren.

Die Menschen flüchten vor Kriegen, die wir angezettelt haben

Die dortigen Bauern können mit unseren Preisen nicht konkurrieren, verlassen ihr verödetes Land und ziehen in die Slums der Grossstädte, wo sie verhungern. Die Menschen flüchten vor Kriegen, die wir angezettelt oder zumindest geduldet und die wir mit Waffenlieferungen grosszügig unterstützt haben.

Die von uns verschuldete Umweltkatastrophe besorgt den Rest. Mit unserer fehlgeleiteten Entwicklungshilfe, die von den Despoten einkassiert und wieder bei unseren Banken angelegt wird, erreichen wir keinen der Bedürftigen. Nur mit Hilfe zur Selbsthilfe, wie es uns Karl-Heinz Böhm in Äthiopien vorgelebt hat, können wir die schlimmsten Auswüchse des Raubtierkapitalismus bekämpfen.

Umdenken ist gefordert, und keine rührseligen Spendengalas

Ein globales Umdenken ist gefordert und nicht diese rührseligen Spendengalas. Wehrt Euch endlich gegen die Politiker, die ihren Lobbyisten hörig sind und sie mit sinnlosen Subventionen füttern. Wehrt Euch endlich gegen die Agrarmafia, die soviel Überschüsse produziert, dass fast 50 % der Lebensmittel auf dem Müll landen.

WEHRT EUCH gegen die Flüchtlingspolitik, die das Mittelmeer zum Friedhof Europas macht. Wenn wir nicht zu den hungernden Menschen gehen, dann kommen sie zu uns.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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05.12.2014 Auch Wolf Biermann konnte es nicht verhindern

GFDK - Rainer Kahni

Bodo Ramelow ist der erste, und bestimmt nicht der letzte Ministerpräsident der Linkspartei. Ein Kommentar von Rainer Kahni.

Das ist nicht der Untergang des Abendlandes. Alles Geschrei und die Hetze gegen die Linkspartei durch die Stasi - belastete CDU - Blockflöten - Partei hat nichts genutzt. Was haben sich die Feinde dieser Koalition nicht für eine Mühe gegeben und ihren Fetisch vom Unrechtsstaat DDR durch die Mainstream - Medien gejagt.

Es hat alles nichts genützt

Der Wähler hat entschieden. Aus! Ende! Basta! Nun wird sich Frau Merkel bald nach neuen Konstellationen für ihre kraft - und saftlose Schlafwagen - Koalition umsehen müssen, denn die SPD wird sich weiter diminuieren (ernuedrigen) und bald enden wie die FDP. Der CDU steht nun auch im Bund eine neue Alternative gegnüber: Rot - Rot - Grün. Das Ende der verheerenden US - hörigen und Russland - phoben Politik wurde heute in Thüringen eingeläutet.

Auch Wolf Biermann konnte es nicht verhindern

Noch am 3. Dezember durfte sich Wolf Biermann ausfühlich auf "Welt-Online" zu der anstehenden Wahl von Bodo Ramelow äußern."Die armseligen Thüringer Würstchen lassen sich von Gysi in die Pfanne hauen".

"Ach, diese gestylte Rosa-Luxemburg-Barbiepuppe!" - Wolf Biermann über Sarah Wagenknech. Und weiter: "Die fatale Liaison der SPD mit dieser reaktionären Partei Die Linke ist ein schändlicher Frevel gegenüber der eigenen Geschichte oder, wie ein Talleyrand spotten würde: Kein Verbrechen, es ist noch schlimmer, es ist ein großer Fehler".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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